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Wir präsentieren: Alice Phoebe Lou im Mai/Juni auf Tour

16. März 2016

ALICE PHOEBE LOU: wir präsentierenWarum eigentlich sollte man ein Konzert von Alice Phoebe Lou besuchen? Man kann sie doch alle naselang in Berlin sehen, auf der Warschauer Straße, wo sie mit Blick auf die Mercedes-Benz-Arena und doch so weit weg davon ihre Songs zum Besten gibt. Oder am Wochenende im Mauerpark, wo einem beim Flanieren oder Rumliegen plötzlich diese Stimme ins Ohr schleicht, die es sich gemütlich macht und die einfach nicht mehr weg will. Die gebürtige Südafrikanerin und Wahlberlinerin liebt es als Straßenmusikerin ihre Groschen zu verdienen, sie macht das aus Freude, aus Idealismus und um die Welt ein wenig zu verbessern. Oder wie sie der taz gesagt hat: „Ich liebe, was ich tue, ich verdiene verdammt viel Geld, ich mache Menschen glücklich – warum etwas ändern?“

Es gibt dennoch gute Gründe, Alice Phoebe Lou in einem Club zu besuchen (mal abgesehen davon, dass nicht alle, die gute Musik zu schätzen wissen, in Berlin leben). Ihre Auftritte auf der Bühne unterscheiden sich deutlich von denen auf der Straße – was man beispielsweise auf der Live-Platte nachhören kann, die sie mit dem Multiinstrumentalisten Matteo Pavesi, ihrem kongenialen Bruder im Geiste im Grünen Salon in der Volksbühne aufgenommen hat. Oder aber sie bringt eine Menge Musiker mit, Tänzer, Backgroundsänger, Trapezkünstler und macht aus ihren Songs ein Varieté des Lebens und ein Kaleidoskop der Kunst. Mit ihrer Vielfalt ist sie inzwischen eine wichtige Stimme in der Berliner Musikszene – eine besonders rauchige und schöne, muss man dazu sagen. Stillstand ist Alice Phoebe Lou zuwider, etwas Neues muss schon kommen. Darum hat sie in einer Dokumentation über Straßenmusiziererei mitgemacht, die sie nach Paris, Amsterdam, Istanbul, Tel Aviv und Ramallah geführt hat, sie hat viele Festivals und Shows auf der ganzen Welt gespielt, sie trat in Austin auf der Straße auf, bevor sie anschließend beim SXSW-Showcase die ganze Halle in ihren Bann zog. Am 22. April erscheint dann endlich ihre Debütstudioplatte „Orbit“, natürlich strikt independent. Aus all diesen Gründen sollte man ein Konzert von Alice Phoebe Lou besuchen, wenn sie im Frühjahr auf Tour geht.

03.05.2016 Hamburg – Knust
05.05.2016 Köln – Gebäude 9
13.05.2016 Berlin – Passionskirche
02.06.2016 München – Kranhalle

Tickets gibt es ab 16 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS–VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 853653 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf fkpscorpio.com und eventim.de.

Mehr Infos und Musik unter alicephoebelou.com, facebook.com/alicephoebeloumusic, instagram.com/alicephoebelou, youtube.com/channel und soundcloud.com/alicephoebelou.

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