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	<title>Rockzoom &#187; thrash</title>
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	<description>pleasing sounds, thoughts and photography</description>
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		<title>SQUEALER: &#8220;The Circle Shuts&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 22:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geschicke der hessischen Formation SQUEALER standen zuletzt unter einem alles andere als guten Stern. Die Mannschaft um AFM Records-Chef Andy &#8220;Henner&#8221; Allendörfer hatte sich seit Beginn der Neunziger Jahre einen guten Namen machen können in der Szene mit ihrer saft- und kraftvollen Mischung aus rauem Power Metal und melodischem Thrash. Mir persönlich gefielen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschicke der hessischen Formation SQUEALER standen zuletzt unter einem alles andere als guten Stern. Die Mannschaft um AFM Records-Chef Andy &#8220;Henner&#8221; Allendörfer hatte sich seit Beginn der Neunziger Jahre einen guten Namen machen können in der Szene mit ihrer saft- und kraftvollen Mischung aus rauem Power Metal und melodischem Thrash. Mir persönlich gefielen und gefallen besonders die Alben &#8220;The Prophecy&#8221; (1999) und &#8220;Under The Cross&#8221; (2002), weil für mein Empfinden eben die stärksten Songs der Band-Geschichte da drauf sind. Im Januar 2005 schlug das Schicksal dann gnadenlos zu, als Henner bei einem Autounfall ums Leben kam. Die verbleibenden Denunzianten angelten sich ex-GRIP INC.-Frontröhre Gus Chambers für den Job am Mikro und ließen im folgenden Jahr ihre Trotzreaktion unter dem Namen SQUEALER A.D. in Form einer fiesen, brettharten und ziemlich sperrigen Scheibe namens &#8220;Confrontation Street&#8221; auf die Menschheit los. So sehr man für die Wut und Aggression, die diese Platte verströmte, Verständnis haben konnte, so schade war doch aus künstlerischer Sicht die Selbstreduktion dieser einst facettenreichen Band auf düsteres Thrash-Gebretter.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/12/squealer1.jpg" alt="squealer" title="squealer" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-1361" />Mit Spannung durfte man also den folgenden Longplayer erwarten, und der liegt seit kurzem nun mit &#8220;The Circle Shuts&#8221; vor. Gleich zu Beginn kann man Entwarnung geben, denn SQUEALER sind nicht weiter abgedriftet in Richtung Geknüppel. Vielmehr zeichnet sich das neue Album wieder durch die so geschätzte Verbindung aus knallharten und melodischen Elementen aus. Bei kaum einer anderen einheimischen Band funktioniert das Nebeneinander von energischem, Bay Area-beeinflusstem Thrash-Brett und klassischem europäischem Heavy/Power-Metal so gut und stimmig wie bei SQUEALER in Bestform. Und zu eben jener läuft das Quintett inzwischen wieder mit schöner Regelmäßigkeit auf. Der neue Sänger Norbert Vornam macht dabei eine sehr gute Figur, auf seine Stimme trifft in Sachen Vielseitigkeit dasselbe zu wie auf die Musik. Das führt dann zu schwermetallischen Glanzlichtern wie &#8216;The Source Of Ignition&#8217; (Killer!), &#8216;Martyrs Of The Half Moon&#8217; oder &#8216;I Came For You&#8217;, die jeder Fan von druckvollem, präzisem und klischeefreiem Metal unbedingt mal gehört haben sollte. Nicht jeder Song nistet sich so gründlich in den Gehörgängen ein wie die genannten Highlights, doch echte Schwächen und Durchhänger sucht man vergebens.</p>
<p>SQUEALER haben sich also mit &#8220;The Circle Shuts&#8221; eindrucksvoll zurück gemeldet und bewiesen, dass sie auch 2008 noch viel Bleibendes und Wichtiges in Sachen Heavy Metal zu sagen haben. Zwei abschließende Anmerkungen bleiben mir noch: Die erfreuliche davon ist, dass die erste Auflage von &#8220;The Circle Shuts&#8221; die vier Songs der SQUEALER-Debüt-EP &#8220;Human Traces&#8221; aus dem Jahre 1989 als Bonus enthält. Ganz und gar nicht schön ist, dass &#8220;Confrontation Street&#8221;-Sänger Gus sich offenbar vor etwa zwei Monaten das Leben genommen hat. Scheint ein verdammt gefährlicher Job zu sein, für diese Band zu singen&#8230;</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.squealer.de">Squealer</a></p>
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		<title>ZIMMERS HOLE: &#8220;While You Were Shouting At The Devil&#8230; We Were In League With Satan&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 16:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine sehr verehrten Damen und Herren, Manege frei für den sehr wahrscheinlich coolsten, kultigsten, kraftstrotzendsten und wahnsinnigsten True-Metal-Act des Universums: fucking ZIMMERS HOLE. Als STRAPPING YOUNG LAD-Ableger von Gitarrist Jed Simon und Bassist Byron Stroud gegründet, wusste eben diese Formation bereits auf &#8220;Bound by fire&#8221; (1997) und vor allem &#8220;Legion of flames&#8221; (2001) mit ordentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren, Manege frei für den sehr wahrscheinlich coolsten, kultigsten, kraftstrotzendsten und wahnsinnigsten True-Metal-Act des Universums: fucking ZIMMERS HOLE. Als STRAPPING YOUNG LAD-Ableger von Gitarrist Jed Simon und Bassist Byron Stroud gegründet, wusste eben diese Formation bereits auf &#8220;Bound by fire&#8221; (1997) und vor allem &#8220;Legion of flames&#8221; (2001) mit ordentlich Dampf auf dem Kessel und herrlich schrägem, diabolischem Humor zu überzeugen. Nun, da STRAPPING YOUNG LAD zunächst einmal auf Eis gelegt zu sein scheinen, rücken ZIMMERS HOLE in den Fokus der Beteiligten, was dem dritten Album der Jungs ungemein gut getan hat. Diese brandheiße Scheibe mit dem grandiosen Titel &#8220;While you were shouting at the devil&#8230; we were in league with satan&#8221; klingt zwingender, direkter und kompakter als ihre Vorgänger und hat zudem die besseren Songs am Start.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/03/zimmers-hole-gros.jpg' alt='Zimmers Hole (Cover)' class="float_left"/>Die Eröffnung mit dem fantastischen Titeltrack, der vor Adrenalin und ungezügelter Energie fast zu zerplatzen droht, ist ein amtlicher Tritt ins Gemächt aller Tralala-Pussy-Metal-Acts. Das Teil räumt gnadenlos ab, zerstört in sechs Minuten die gesamte Nackenmuskulatur und setzt sich so hartnäckig im Hirn fest, dass man den Kauf dieser Platte schon allein wegen diesem Killer-Song empfehlen möchte. Die folgenden Minuten klingen eben exakt so als habe man PRIESTs &#8220;Painkiller&#8221; durch den Devin-Townsend-Wolf gedreht, also mit einer gehörigen Portion teuflischem Irrsinn und Hyperaktivität versehen. SACRED STEEL meets GODDESS OF DESIRE on acid könnte man auch sagen. Ständig nach vorne gepeitscht wird dieser brodelnde Cocktail von Trommel-Gott Gene Hoglan, der auf unnachahmliche Weise seine Schießbude zerlegt und garantiert jeden verdammten Drum-Computer in Grund und Boden hacken könnte. Ganz groß auch die Performance von Frontmann The Heathen, der über eine mächtig aggressive Metal-Sirene verfügt und den Songs damit genau das authentische Old-School-Flair verleiht, das der perfekten, leicht futuristischen Produktion bei aller Urgewalt manchmal abgeht.</p>
<p>Heraus kommen dabei so veritable Kracher wie die stählerne Dampfwalze &#8216;We rule the fucking land&#8217;, das absolut tödliche Thrash-Geschoss &#8217;1312&#8242; mit seinen Riffs zum Niederknien oder das treibende Groove-Monster &#8216;Devil&#8217;s mouth&#8217;. Der grenzdebiler Humor früherer Tage kommt auch nicht zu kurz – ich sage nur &#8216;The vowel song&#8217;, kann man einfach nicht beschreiben, muss man selbst gehört haben. Eine hymnische Nummer mit feierlich-episch vorgetragenem Chorus heißt da auch schon mal &#8216;Anonymous esophagus&#8217;. Sehr geil auch die MANOWAR-Hommage (oder Parodie – so klar ist das bei ZIMMERS HOLE nie) mit dem tiefgründigen Titel &#8216;Hair doesn&#8217;t grow on steel&#8217;. Ihr seht schon, man muss diesen sympathischen Haufen einfach mögen. Wer es mehr als alles andere liebt, sich mit gnadenlosem, bretthartem Metal so richtig den Arsch versohlen zu lassen, muss &#8220;When you were shouting at the devil&#8230;&#8221; einfach unbedingt haben. Und für alle anderen kann sowieso nur gelten: &#8220;Wimps and posers: Leave the hall!!&#8221;</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.legionofflames.com">Zimmers Hole</a></p>
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		<title>SUBTERFUGE CARVER: Stuttgart Deathcore For President!!!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 12:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als vor zwei, drei Jahren die allerersten Songs der Stuttgarter SUBTERFUGE CARVER durch die Szene geisterten, war schnell klar, dass es sich bei dieser Band um eine der größten deutschen Underground-Hoffnungen im Knüppel-Sektor handelt. Nachdem die Jungs bei mehreren Bandwettbewerben gute bis erstklassige Platzierungen abstauben und sich durch zahlreiche Shows im Vorprogramm diverser Größen einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als vor zwei, drei Jahren die allerersten Songs der Stuttgarter SUBTERFUGE CARVER durch die Szene geisterten, war schnell klar, dass es sich bei dieser Band um eine der größten deutschen Underground-Hoffnungen im Knüppel-Sektor handelt. Nachdem die Jungs bei mehreren Bandwettbewerben gute bis erstklassige Platzierungen abstauben und sich durch zahlreiche Shows im Vorprogramm diverser Größen einen exzellenten Namen machen konnten, bringen sie nun endlich ihr in Insider-Kreisen freudig erwartetes Debüt-Album &#8220;Deathcore&#8221; unters Volk. Dabei kann man SUBTERFUGE CARVER hier durchaus Etikettenschwindel vorwerfen, denn unter Deathcore verstehe ich eher das wüste Gerumpel von Acts wie EXTREME NOISE TERROR oder DEFECATION. Das hier zu würdigende Album ist vielmehr eine absolut zeitgemäße, enorm präzise arbeitende Abrissbirne vor dem Herrn. Von Andy Classen in ein wie gewohnt perfektes Soundgewand gesteckt, macht &#8220;Deathcore&#8221; von der ersten Sekunde an keine Gefangenen und dringt in bis dato wenig erforschte musikalische Galaxien vor.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/02/subterfuge-carver-gros.jpg' alt='Subterfuge Carver - Deathcore' class="float_left"/>Fiese, messerscharfe Riff-Attacken treffen hier auf stampfende Metalcore-Parts und wilde, abgedrehte Prügel-Prog-Abfahrten wie sie sonst nur THE RED CHORD hinbekommen. Vereinfachend könnte man auch sagen, es gibt modernen, groovenden Metal zu hören, der manchmal an eine extreme, durchgeknallte Variante von MACHINE HEAD erinnert. Besonders beeindruckt hat mich auf &#8220;Deathcore&#8221; die unglaubliche Vielseitigkeit und Experimentierfreudigkeit. Langeweile kommt jedenfalls zu keiner Sekunde auf. Und allzu anstrengend wird es dabei auch nicht, weil SUBTERFUGE CARVER es immer wieder verstehen, die Kontrolle über ihre Songs zu behalten und im entscheidenden Moment einen eingängigen Part aus dem Hut zu zaubern. Deswegen wirkt es eben nicht konfus, wenn freakig-komplexes Geballer mit verspielten Bassläufen, Tribal-Drumming (sehr schön nachzuhören in &#8216;Ruined&#8217;), zerstörerischen Downbeats und einigen grandiosen melodischen Einschüben mit FAITH NO MORE-Schlagseite verschmilzt. Frontsau Alex setzt dem Ganzen das Sahnehäubchen auf mit seinem sehr flexiblen Shouting zwischen Grunzen, Brüllen, Schreien, und bemerkenswerten, atmosphärischen Klargesang-Einlagen in den Refrains. So entsteht eine wirklich aufregende, höchst originelle, ebenso unverwechselbare wie unwiderstehliche Mischung, die sich sogar ein alter Sack wie ich immer wieder geben kann und die trotz aller Aggressivität und Brutalität meine Laune jedes Mal beträchtlich hebt.</p>
<p>Ich bin mir eigentlich auch ziemlich sicher, dass Nummern wie das sehr dynamische &#8216;Equals&#8217;, die grandiosen Neo-Thrash-Kracher &#8216;O.Y.K.&#8217; und &#8216;Died&#8217; oder das mächtig rockende Donnerwetter &#8216;P**** Gunner&#8217; live on stage abgehen wie eine Rakete. Man sollte also unbedingt die Augen offen halten und hingehen, wenn diese Herren mal in der Nähe auftreten. Außerdem sei jeder, der mal wieder Lust auf ein musikalisches Abenteuer der intensiveren Art hat, hiermit aufgefordert, ein Exemplar von &#8220;Deathcore&#8221; zu verhaften und in den heimischen vier Wänden zum SUBTERFUGE CARVER zu mutieren. Toller Einstand, tolle Band!</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.subterfugecarver.de">Subterfuge Carver</a></p>
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		<title>SHAPESHIFT: Paradiesisches zwischen Thrash und Prog</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 22:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Achtung, Leute, aufgepasst: hier kommt endlich mal wieder ein echtes Highlight aus der Kategorie Eigenproduktionen. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass es sich bei diesem kleinen Juwel hier um eine der besten einheimischen Eigenproduktionen der letzten Jahre handelt. &#8220;Brain Metal&#8221; nennen SHAPESHIFT aus Erlangen ihren äußerst eigenständigen, hochgradig spannenden und faszinierenden Sound, dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/01/shapeshift-gros.jpg' alt='Shapeshift Fragments' class="float_left"/>Achtung, Leute, aufgepasst: hier kommt endlich mal wieder ein echtes Highlight aus der Kategorie Eigenproduktionen. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass es sich bei diesem kleinen Juwel hier um eine der besten einheimischen Eigenproduktionen der letzten Jahre handelt. &#8220;Brain Metal&#8221; nennen SHAPESHIFT aus Erlangen ihren äußerst eigenständigen, hochgradig spannenden und faszinierenden Sound, dessen adäquate Beschreibung mir tatsächlich einiges abverlangt. Bei den Hauptzutaten dieser tollen Musik handelt es sich um meist modern groovenden, manchmal klassisch galoppierenden Thrash, emphatisch aufbrausenden Progressive Metal und jede Menge großartiger Melodien und Harmonien. Die Rhythmusgruppe, bestehend aus Drummer Jochen &#8220;The Machine&#8221; Götz (inzwischen übrigens durch ex-Necrophagist-Schlagwerker Hannes Grossmann ersetzt) und Bassist Sebastian Moser, klingt bei aller Komplexität und trotz der zahlreichen technischen Feinheiten sehr organisch und kraftvoll und trägt die inhaltsschweren Songs wie Atlas das Himmelsgewölbe auf den Schultern. Gitarrist Jossi Lenk ist ein Meister der mitreißenden Riff-Kaskaden. Er versteht es hervorragend, massiven Druck aufzubauen und diesen dann mit einem eleganten melodischen Griff wieder aufzulösen. Der charismatische, überwiegend saubere, sehr emotionale Gesang von Bernd Werner verleiht den Songs eine große Extraportion Ausstrahlung und Intensität. Ich könnte diesem hoch talentierten Quartett stundenlang zuhören.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/01/shapeshift-band-klein.JPG' alt='Shapeshift Band' class="float_left"/>Am meisten begeistert mich allerdings das ungemein kreative, tiefgründige, vielseitige und ganz erstaunlich reife Songwriting. Die Kompositionen auf &#8220;Fragments&#8221; sind allesamt großartig und brauchen sich hinter nichts und niemandem zu verstecken. Man nehme sich nur mal die erste Viertelstunde dieser herrlichen Platte zur genaueren Betrachtung vor. Der harte, treibende Opener &#8216;Evil in mankind&#8217; verbindet eindringliche Gitarrenwände mit unwiderstehlichen, sich mit Nachdruck im Hirn festbeißenden Melodien. &#8216;New extreme&#8217; ist eine furiose &#8220;Thinking Man&#8217;s Thrash&#8221;-Abfahrt. Völlig genial kommt dann der Titelsong daher: schmerzhaft dichte Strophe, überirdisch geiler, sehr atmosphärischer Chorus, überaus dynamischer Mittelteil, der in einen coolen Blues-Part mündet – besser kann man&#8217;s einfach nicht machen. Der Rest des Albums steht diesem prächtigen Beginn in Nichts nach. Mit &#8216;Price of our last lie&#8217; beweisen SHAPESHIFT, dass sie sich auch in sanfteren, dezent melancholischen Gefilden sehr gut zurecht finden. Unbedingt erwähnen sollte man auch noch das grandiose &#8216;Indignity&#8217;, in dem sich eingängige, hymnische Parts mit fiebrig-intensivem Prog Metal abwechseln. Außerdem lohnt sich bei &#8220;Fragments&#8221; auch mal wieder ein Blick ins Booklet und auf die Texte, die mit tiefen Gefühlen und großen Konflikten sehr feinsinnig und eindringlich umgehen.</p>
<p>Wer&#8217;s bis hierher noch immer nicht gemerkt hat: ich bin völlig hin und weg von &#8220;Fragments&#8221;. SHAPESHIFT gehören zu den aufregendsten Newcomern, die die Szene zur Zeit zu bieten hat. Wer unbedingt einen Vergleich braucht, soll sich eine moderne Thrash-Version von Threshold vorstellen. Auch die Ästhetik des Artworks erinnert etwas an die begnadeten Briten. Hier muss dringend ein Plattenvertrag her und die glückliche Firma, die das Rennen macht, sollte gleich dieses kleine Meisterwerk hier einkaufen und noch mal neu auflegen, damit die Welt erfährt, dass der Metal der Zukunft neuerdings im Mittelfränkischen erdacht und gespielt wird.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.shapeshift-music.de">www.shapeshift-music.de</a></p>
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		<title>C-187: Die R&#252;ckkehr von Patrik Mameli (Pestilence)</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 14:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich gestehe gerne, dass ich ziemlich nervös wurde, als ich das Debüt-Album einer Band namens C-187 in den Händen hielt, das mir der Promo-Mensch von Mascot Records zusammen mit der neuen Agent Steel eingetütet hatte, und folgendes Line-Up las: Patrik Mameli (Gitarre), Sean Reinert (Drums), Tony Choy (Bass) und Tony Jelencovich (Vocals). Vor allem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gestehe gerne, dass ich ziemlich nervös wurde, als ich das Debüt-Album einer Band namens C-187 in den Händen hielt, das mir der Promo-Mensch von Mascot Records zusammen mit der neuen Agent Steel eingetütet hatte, und folgendes Line-Up las: Patrik Mameli (Gitarre), Sean Reinert (Drums), Tony Choy (Bass) und Tony Jelencovich (Vocals). Vor allem die ersten drei Namen zergehen wohl jedem auf der Zunge, der sich auch nur ansatzweise für den grandiosen, jazzigen Progressive Death/Thrash-Metal der späten Achtziger und frühen Neunziger begeistern kann. Schließlich waren diese Herren doch maßgeblich beteiligt an unsterblichen Meisterwerken der Frickel-Death-Legenden Pestilence, Death, Cynic und Atheist.</p>
<p>Mit diesen Gedanken in meinem Kopf waren die ersten Höreindrücke von &#8220;Collision&#8221; dann allerdings etwas befremdlich, um nicht zu sagen schockierend. Ehrlich gesagt hatte ich anfangs eher das Gefühl einer äußerst hektischen Metalcore-Platte zu lauschen anstatt der erhofften feinsinnigen Jazz-Death-Abfahrt. Also flog die Scheibe erstmal in die nächstbeste Ecke.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/12/c-187.jpg' alt='C-187' class='float_left'/>Ein paar Wochen später beschloss ich schließlich, C-187 noch eine Chance zu geben, denn eigentlich war mein Vertrauen in die Fähigkeiten der beteiligten Musiker größer als meine spontane Abneigung gegen die sehr modernen Rhythmen und Brüllgesänge. Dreizehn Jahre war Projektinitiator Mameli nach dem traurigen Ende von Pestilence völlig untergetaucht, und ihr könnt mir glauben, seither ist eine Menge Wasser den Rhein runter geflossen. Somit wäre es auch fast schon eine Beleidigung, von einem so begnadeten, innovativen Musiker eine Art Retro-Scheibe zu erwarten. Mameli sagt selbst, dass er zwar immer noch ein großer Death Metal- und Jazz-Fan ist, was man &#8220;Collision&#8221; übrigens auch durchaus noch anhört, aber inzwischen auch von gänzlich anderen Sounds wie harten, aggressivem Gangsta-Rap oder groovig-metallischem Hardcore angetan ist. Gibt man nun die Erwartungshaltung und das Schubladendenken an der Garderobe ab und betritt die Welt von C-187 noch einmal unvoreingenommen, entdeckt man tatsächlich unheimlich viel Faszinierendes, enorm Raffiniertes und musikalisch Geniales. Death-Metal-Einflüsse sucht man zwar weiterhin vergebens, doch mit komplexem, intensivem Groove-Thrash ist die Musik in erster Näherung wohl gut beschrieben. Ziemlich coole, teilweise extrem verzerrte Jazz-Motive funkeln aus diesem Inferno durchaus hervor. Sie treffen auf die Kompromisslosigkeit und Durchschlagskraft von Meshuggah, die hektische Kopflastigkeit früher System Of A Down und das Irre und Abgedrehte von Acts wie Dog Fashion Disco. Und Sean Reinert trommelt mal wieder wie von einem anderen Stern. So entsteht eine zunächst arg sperrig wirkende, aber mit der Zeit immer interessanter, schlüssiger und mitreißender werdende Musik, die sehr lebendig, bei aller Extravaganz doch äußerst kompakt und sicher in dieser Form völlig einzigartig ist.</p>
<p>Ziemlich harter Tobak ist &#8220;Collision&#8221; also und sicherlich nichts für Zartbesaitete und Traditionalisten. Wer mal wieder Lust hat auf ein musikalisches Abenteuer der brachialen Art, dem sei diese Platte wärmstens empfohlen. Idealerweise sollte man ganz ohne feste Vorstellungen an den Sound von C-187 heran gehen und sich einfach überraschen lassen. Eine gewisse grundsätzliche Offenheit für neumodische Klänge ist dabei auf jeden Fall notwendig. Und ich selbst gebe auch offen zu, dass ich im Zweifel auch heute noch Überscheiben wie &#8220;Spheres&#8221; von Pestilence, &#8220;Unquestionable presence&#8221; von Atheist oder &#8220;Focus&#8221; von Cynic vorziehe. Das hindert mich allerdings nicht daran, die Musik von C-187 als großartig und visionär zu bezeichnen.</p>
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		<title>Mortal Sin: &#8220;An absence of faith&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 07:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kampferprobte Metal-Veteranen werden sich bestimmt gerne an die ersten beiden Alben der australischen Thrasher MORTAL SIN zurück erinnern. Mit &#8220;Mayhemic destruction&#8221; (1987) und &#8220;Face of despair&#8221; (1989) gehörte das Quartett um den zumindest stimmlich sehr charismatischen Sänger Mat Maurer zur ersten Garde in der letzten kreativen Hochphase der Thrash-Bewegung. Mit ihrem frischen, druckvollen, an Metallica [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kampferprobte Metal-Veteranen werden sich bestimmt gerne an die ersten beiden Alben der australischen Thrasher MORTAL SIN zurück erinnern. Mit &#8220;Mayhemic destruction&#8221; (1987) und &#8220;Face of despair&#8221; (1989) gehörte das Quartett um den zumindest stimmlich sehr charismatischen Sänger Mat Maurer zur ersten Garde in der letzten kreativen Hochphase der Thrash-Bewegung. Mit ihrem frischen, druckvollen, an Metallica und Testament angelehnten Sound gewannen die Jungs in der ganzen Welt zahlreiche Fans, bis kurz darauf das Line-Up aufgrund persönlicher Differenzen völlig auseinander brach. Über die eher traurige Vorstellung auf &#8220;Every dog has it&#8217;s day&#8221; (1991) sowie den halbherzigen Comeback-Versuch &#8220;Revolution of the mind&#8221; (1998) hüllen wir an dieser Stelle mal besser den Mantel des Schweigens. Vor drei Jahren nahmen MORTAL SIN dann einen weiteren Anlauf. Frontmann Mat und Bassist Andy Eftichiou rekrutierten eine neue Besatzung, zu der unter anderem auch Mike Sultana gehört, den Insider noch von seiner alten Band Addictive kennen, und begleiteten Anthrax auf ihrer Australien-Tour 2005. Wenig später enterte man das Studio und brachte anschließend in Eigenregie eine Single mit dem Titel &#8220;Out of the darkness&#8221; unters Volk. Das europäische Publikum konnte die neuen MORTAL SIN dann 2006 in Wacken in Augen- und Ohrenschein nehmen, wo sich die Band in beachtlicher Form präsentierte.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/mortal-sin-gros.jpg' alt='An absence of faith' class='float_left' />Folglich durfte man sehr gespannt auf den neuen Longplayer der Aussies sein, der nun endlich vorliegt und jeden Fan gemäßigter, traditioneller Thrash-Metal-Klänge glücklich machen dürfte. &#8220;An absence of faith&#8221; lässt einen für eine gute Dreiviertelstunde lang die letzten zwanzig Jahre Metal-Geschichte vergessen und katapultiert den Hörer geradewegs zurück in die späten Achtziger. Und das ist in diesem konkreten Fall sehr wohl als Kompliment gemeint, denn erfreulicherweise knüpfen MORTAL SIN damit stilistisch an ihre großartige Frühphase an. Dabei ist es wohl nicht mal eine besonders glückliche Entscheidung gewesen, das Album mit dem bereits bekannten, sehr eingängigen, aber auf einem etwas flachen Riff aufbauenden &#8216;Out of the darkness&#8217; zu eröffnen. Ihre herausragenden Fähigkeiten in Sachen Songwriting stellen die Herren erst mit dem folgenden Kracher &#8216;Deadmen walking&#8217; unter Beweis, dessen Chorus auch aus der Feder von Jeff Waters stammen könnte. Das absolute Highlight der Platte ist jedoch der Longtrack &#8216;Tears of redemption&#8217;, einem erstaunlich vielschichtigen und spannenden kleinen Meisterwerk, das unterschiedliche Elemente von rauem Power Metal bis hin zu kurzen Death-Metal-Eruptionen sehr gekonnt in das typische Klangbild integriert.</p>
<p>Im weiteren Verlauf der Platte wimmelt es nur so von tollen Riffs und Harmonien, packend vorgetragenen Strophen und Bridges. So authentisch und überzeugend bekommt man diese Art von Musik heutzutage kaum irgendwo anders noch geboten. Ein paar kleinere Kritikpunkte habe ich aber doch anzubringen: Im Mittelteil der Scheibe übertreiben MORTAL SIN es etwas mit den stampfenden Midtempo-Parts, bestes Beispiel ist das nicht wirklich prickelnde &#8216;My nightmare&#8217; Vollgas steht der Truppe eben deutlich besser zu Gesicht. Außerdem trifft nicht jeder Chorus so ins Schwarze wie &#8216;Rise or fall&#8217;, der eine oder andere minimale Anflug von Plattheit bleibt leider nicht aus. Doch das sind nur kleine Schönheitsfehler, den Gesamteindruck beherrschen mitreißende Songs wie &#8216;Before the bough breaks&#8217; oder das total an Overkill erinnernde &#8216;Lost within&#8217;. Mit &#8220;An absence of faith&#8221; ist MORTAL SIN also ein bärenstarkes Comeback gelungen, das kein Anhänger des klassischen Power-Thrash verpassen sollte. Beide Daumen hoch für diese Metal Brothers aus Down Under!!</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.mortalsin.com.au">www.mortalsin.com.au</a></p>
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		<title>AGENT STEEL: &#8220;Alienigma&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 15:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem grandiosen Longplayer &#8220;Order of the Illuminati&#8221; konnten die Power/Speed Metal-Götter AGENT STEEL vor nunmehr vier Jahren wieder anknüpfen an ihre ruhmreiche Vergangenheit in den Achtzigern (&#8220;Masters of metal, agents of steel&#8230;&#8221; &#8211; Hell, yeah!!!) und das seltsam unausgereiften, zerfahrene Comeback-Album &#8220;Omega conspiracy&#8221; (1999) deutlich übertreffen. Quälend lang erschien den Fans daher die Wartezeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem grandiosen Longplayer &#8220;Order of the Illuminati&#8221; konnten die Power/Speed Metal-Götter AGENT STEEL vor nunmehr vier Jahren wieder anknüpfen an ihre ruhmreiche Vergangenheit in den Achtzigern (&#8220;Masters of metal, agents of steel&#8230;&#8221; &#8211; Hell, yeah!!!) und das seltsam unausgereiften, zerfahrene Comeback-Album &#8220;Omega conspiracy&#8221; (1999) deutlich übertreffen. Quälend lang erschien den Fans daher die Wartezeit, bis nun endlich Studio-Album Nummer Fünf (die &#8220;Mad locust rising&#8221;-EP mal nicht mitgezählt) mit dem wunderlichen Namen &#8220;Alienigma&#8221; das Licht der globalisierten Welt erblickt hat und mit den Hufen scharrend darauf wartet, eure heimischen CD-Player im Sturm zu erobern.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/alienigma.jpg' alt='Alienigma' class="float_left"/>Um das Fazit gleich vorweg zu nehmen: &#8220;Alienigma&#8221; ist ein exzellentes Scheibchen geworden und erfüllt die hohen Erwartungen voll und ganz, auch wenn es eine Weile dauert, bis man den Zugang zu dieser Platte gefunden hat. Mit &#8220;Alienigma&#8221; bewegt die der AGENT STEEL-Sound ein signifikantes Stück in Richtung Thrash-Metal, die Riffs donnern mit Urgewalt aus den Speakern, Bruce Hall singt deutlich aggressiver und wütender als zuvor, ein treibender Groove ist unter das  Material gewoben und die Doublebass feuert eine Maschinengewehr Salve nach der anderen auf die &#8220;Wimps and Posers&#8221; ab. Manch einer wird es vielleicht ein wenig bedauern, dass die alte Achtziger-Magie, das filigran-verspielte Element und die geilen Metal-Screams nicht mehr so im Vordergrund stehen. Doch wer sich länger mit &#8220;Alienigma&#8221; beschäftigt, wird feststellen, das die neue Härte der Band im Grunde sehr gut zu Gesicht steht und sie auch davor bewahrt, sich lediglich selbst zu kopieren. Wem das weiterhilft, der möge sich einen modernisierten Hybriden aus &#8220;Order of the Illuminati&#8221; und dem Thrash-Klassiker &#8220;The underworld&#8221; von Evildead, der ehemaligen Band des Agent Steel-Gitarristen Juan Garcia vorstellen.</p>
<p>Der schnelle, eingängige Opener &#8216;Fashioned from dust&#8217;, der ja im Vorfeld schon als Appetizer über die Myspace-Seite der Band zum Download angeboten wurde, ist weiterhin ein Macht – völlig geile Melodien, alles plättende Power und von Bill Metoyer gnadenlos fett produziert. Der anbetungswürdige Solopart im Mittelteil dieses Killersongs allein würde den Kauf der CD schon rechtfertigen. Überhaupt fasziniert und begeistert auf &#8220;Alienigma&#8221; wieder einmal die ebenso geniale wie unverwechselbare Gitarrenarbeit von Garcia und seinem Partner-in-Crime Bernie Versailles, der ja in diesem Jahr bereits mit den Prog-Metallern Redemption eine fantastische Platte abgeliefert hat. Enorm druckvolle, alles zermalmende Midtempo-Walzen wie &#8216;Wash the planet clean&#8217; und &#8216;Hail to the chief&#8217; sind genau die Songs, die ein paar mehr Durchlauf brauchen, bis sie ihre volle Wirkung erzeugen, doch dann ballern sie um so heftiger. Wenn Bruce Hall unwiderstehlichen Zeilen wie &#8220;&#8230;if there&#8217;s a god, why do we need your protection?&#8221; anstimmt, muss man einfach die Fäuste gen Himmel recken zum Heavy Metal-Gebet und die Nackenwirbel zu den Rhythmen der Hohepriester  rotieren lassen.</p>
<p>&#8216;Liberty lying bleeding&#8217; ist ebenso raffiniert komponiert wie betitelt, ein Lied das man so von AGENT STEEL noch nie gehört hat, und mich mächtig beeindruckt. Der düstere-bedrohlich Anfang wird herrlich kontrastiert von klassischen Speed Metal-Eruption, während einen die tonnenschweren Schlagzeug-Gewitter von Rigo Amezcua förmlich in den Wahnsinn treiben. &#8216;Extinct&#8217; rattert zunächst im Terrorizer-ICE-Tempo durchs Wohnzimmer, um im Verlauf mit hypnotischen Gitarrensalven und leichtfüssig oben drauf getupften Soli zu fesseln. Die hoch melodischen Strophen von &#8216;Wormwood&#8217; erstaunen den Hörer durch ihre Nähe zu Acts Titan Force oder Queensryche. &#8216;Tiamat&#8217;s fall&#8217; befasst sich wie schon &#8216;Fashioned from dust&#8217; mal wieder mit einem der Lieblingsthemen der Band, der sumerischen Mythologie, und ist vielleicht der typischste AGENT STEEL-Song auf &#8220;Alienigma&#8221;. Zum Abschluss gibt es mit &#8216;Lamb to the slaughter&#8217; noch einmal fies-brutal und in Überschallgeschwindigkeit auf die Fresse. Aaaaaaahhh, ist das schön!!!</p>
<p>Mit &#8220;Alienigma&#8221; haben AGENT STEEL ihrer Diskographie ein weiteres Meisterwerk hinzu gefügt. Außerdem haben die Jungs das Kunststück fertig gebracht, sich weiter zu entwickeln, ohne an Qualität und Charisma einzubüßen und ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Zwischen diesem Album und der Perfektion stehen nur zwei Nummern, die doch etwas abfallen, weil ihnen die zündende Idee fehlt, und zwar &#8216;Hybridized&#8217; und &#8216;W.P.D. (World pandemic destruction)&#8217;. Das tut meiner grundsätzlichen Begeisterung aber keinen Abbruch. Beide Daumen hoch für die Masters Of Metal, die Agents Of Steel!!!</p>
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		<title>Die Gesammelten Werke der Bay Area-Thrasher DEFIANCE</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 06:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über die schmucken Wiederveröffentlichungen aus dem Repertoire von Roadrunner Records durch die Polen von Metal Mind Production wurde ja an anderer Stelle bereits gesprochen. Ein weiteres Highlight dieser Reihe ist die am 06.08.2007 erschienene, &#8220;Insomina&#8221; betitelte Box mit den drei Alben der exzellenten, leider etwas in Vergessenheit geratenen Thrasher DEFIANCE. Diese Truppe stammte aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die schmucken Wiederveröffentlichungen aus dem Repertoire von Roadrunner Records durch die Polen von Metal Mind Production wurde ja an anderer Stelle bereits gesprochen. Ein weiteres Highlight dieser Reihe ist die am 06.08.2007 erschienene, &#8220;Insomina&#8221; betitelte Box mit den drei Alben der exzellenten, leider etwas in Vergessenheit geratenen Thrasher DEFIANCE. Diese Truppe stammte aus der Bay Area, wurde 1985 gegründet und gehörte zusammen mit Forbidden, Heathen und Testament zur zweiten Generation genialer Thrash-Bands aus dem Großraum San Franscisco. Der internationale Durchbruch blieb DEFIANCE aber verwährt, vielleicht weil ihre Songs stets etwas sperriger und kantiger waren als die der berühmteren Mitstreiter.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/defiance.jpg" title="Defiance - Insomnia"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/defiance.jpg" alt="Defiance - Insomnia" class="float_left"/></a> CD 1 dieser Zusammenstellung enthält das schwer geile Debüt &#8220;Product of society&#8221; aus dem Jahre 1989, das man sich als Hybrid aus Testament und den etwa zur selben Zeit in Arizona ihr fantastisches Unwesen treibenden Atrophy (remember &#8220;Socialized hate&#8221; oder &#8220;Violent by nature&#8221;?) vorstellen kann. Ergänzt wird der Silberling durch diverse Demo-Tracks und ein wenig Rehearsal-Schnickschnack. CD 2 wiederbelebt das nicht minder hörenswerte Zweitwerk &#8220;Void terra firma&#8221;, das 1990 schon zu den letzten Zuckungen des Thrash-Booms der späten Achtziger gehörte. Auch hier gibt es reichlich Bonus-Material zu beklatschen. Der dritte Silberling mit dem letzten Album &#8220;Beyond recognition&#8221; (1992) wäre für sich eigentlich nicht unbedingt essentiell, da diese Platte zwar sehr kraftvoll und energisch, aber auch etwas orientierungslos und zerfahren ist. Im Paket dennoch gerne mitgenommen. Auch hier ist extra Demo-Zeugx am Start und zwei Live-Aufnahmen sind auch dabei. </a></p>
<p>Nach der (ersten) Veröffentlichung von &#8220;Beyond recognition&#8221; drehte sich sehr heftig das Besetzungskarussell bei DEFIANCE, beinahe im Monatstakt stiegen neue Musiker ein und postwendend wieder aus. Zwischenzeitlich gehörte sogar mal Heathen-Sangesgott Dave Godfrey White zum Line-Up. In dieser Zeit begann sich die Musik der Band stark zu verändern &#8211; hin zum damals gerade in den Kinderschuhen steckenden, modernen Groove-Metal. Konsequenterweise benannte man sich um, zunächst in Inner Threshold, später in Under. Damit machten DEFIANCE eine ähnliche Metamorphose durch wie Vio-lence, aus denen ja bekanntlich Machine Head wurden. Nur starteten Machine Head richtig durch und erschufen mit &#8220;Burn my eyes&#8221; 1994 den Gründungsmythos des Neo-Thrash. Für die ehemaligen DEFIANCE hingehen interessierte sich kein Schwein und nach einem Demo und einer selbst finanzierten EP verschwanden sie völlig von der Bildfläche.</p>
<p>Doch 2005 mehrten sich dann Gerüchte über eine Reunion. Und tatsächlich gibt es die Band wieder, die Jungs arbeiten an einem neuen Studio-Album und haben einen Deal beim US-Label Corporate Punishment Records unterschrieben. Hörproben von dieser Platte existieren aber leider noch keine. Wir halten euch auf dem Laufenden!</p>
<p>Schaut auch mal bei www.defiance1.com vorbei, dort gibt es immer mal wieder ein Update über den Stand der Recording Sessions. Außerdem kann man dort das komplette Debüt-Album &#8220;Product of society&#8221; in Form von mp3-Files gratis herunter laden. Feine Gelegenheit, diese Band erstmal anzutesten, vielleicht entschließt man sich ja danach zum Erwerb der &#8220;Insomnia&#8221;-Box.</p>
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		<title>Schmier reaktiviert HEADHUNTER</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Aug 2007 13:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erinnert sich hier noch jemand an HEADHUNTER, die Band, die Destruction-Frontmann Schmier Ende der Achtziger Jahre nach seinem vorübergehenden Ausstieg bei besagten Thrash-Giganten gegründet hatte. Zusammen mit Drummer-Legende Jörg Michael (ex-&#8221;Die-halbe-Welt&#8221;) und ex-Talon-Gitarrist Uwe &#8220;Schmuddel&#8221; Hoffmann fabrizierte Schmier einen angenehm frischen und technisch anspruchsvollen Sound aus Heavy, Power und Thrash Metal, der die Band schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/headhunter-band.jpg' title='Headhunter live'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/headhunter-band.jpg' alt='Headhunter live' class='float_left' /></a>Erinnert sich hier noch jemand an HEADHUNTER, die Band, die Destruction-Frontmann Schmier Ende der Achtziger Jahre nach seinem vorübergehenden Ausstieg bei besagten Thrash-Giganten gegründet hatte. Zusammen mit Drummer-Legende Jörg Michael (ex-&#8221;Die-halbe-Welt&#8221;) und ex-Talon-Gitarrist Uwe &#8220;Schmuddel&#8221; Hoffmann fabrizierte Schmier einen angenehm frischen und technisch anspruchsvollen Sound aus Heavy, Power und Thrash Metal, der die Band schnell zum Insidertipp avancieren ließ. Immerhin auf drei Alben brachten es Headhunter: &#8220;Parody of life&#8221; (1990), &#8220;A bizarre gardening accident&#8221; (1992) und &#8220;Rebirth&#8221; (1994), wobei ich persönlich das Zweitwerk mit dem oberkultigen Titel am besten finde. Diese drei Heavy-Metal-Juwele erscheinen am 07. September über AFM Records in hübschen, soundmäßig aufgepeppelten Neu-Auflagen, inklusive fette Booklets und Linernotes von Schmier himself.</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/headhunter-cover.jpg' title='Headhunter Cover'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/headhunter-cover.jpg' alt='Headhunter Cover' class='float_left' /></a>Und so klingt das dann bei Meister Schmier im O-Ton:<br />
<em>&#8220;Seit Jahren haben wir darüber geredet, jetzt ist die Zeit endlich soweit: die &#8220;ollen&#8221; HEADHUNTER Alben, die seit Ewigkeiten vergriffen sind, kommen nochmals mit frischem Sound und als Nice Price Produkt in die Läden. Viele Fans haben mich auf Konzerten und in Internet immer wieder darauf angehauen, aber ich hatte auf Grund von Destructions engem Zeitplan, zuvor nicht die Zeit, mich sorgfältig um das Thema HEADHUNTER zu kümmern. Auch um das Schreckenswort &#8220;Ausverkauf&#8221; zu vermeiden, habe ich sehr lange gewartet um die HEADHUNTER Re-Releases mit der nötigen Sorgfalt vorzubereiten! Nun haben auch diejenigen, die in den Neunzigern zu jung waren, endlich die Möglichkeit, meine wesentlich metal &#8211; und melodie-betonteren HEADHUNTER Songs zu hören, die zwar noch &#8220;thrashig&#8221; sind, aber mehr auf meine Wurzeln zurückgreifen. NWOBH meets Thrash!&#8221;</em></p>
<p>Doch das ist noch nicht alles: Schmier kündigt an, dass es ein neues HEADHUNTER-Album in Originalbesetzung geben wird!!<br />
<em>&#8220;Während der Vorbereitung des Re-Master Prozesses, habe ich meine Liebe zum melodischen Metal wieder aufgeheizt und sofort sprudelten so viele Ideen aus mir heraus, die einfach nicht zu Destruction passen wollen. Da ich nie den Kontakt zu Jörg und Schmuddel verloren hatte und beide sofort positiv auf eine neue HEADHUNTER-Scheibe reagiert haben, war sofort klar, dass wir drei alten &#8220;Haudegen&#8221; nochmals die Magie der frühen Neunziger aufleben lassen müssen! Klar, ich weiß was viele denken werden: Nicht noch eine sinnlose Reunion!!! Aber da wir alle unser Hauptaugenmerk auf unseren Hauptbands haben, ist HEADHUNTER für uns die Möglichkeit völlig klischeefrei loszurocken und ohne Druck der Medien und Plattenfirmen die Musik zu spielen, die wir lieben und mit der wir aufgewachsen sind. HEADHUNTER standen in den Neunzigern für eigenständigen Metal und wir werden denjenigen, die sich fragen, warum wir diesen Spirit noch mal aufleben lassen, mit einem oberamtlichen Album voller Metal Hymnen den Nackenmuskel verbiegen! Versprochen!&#8221;</em><br />
(Quelle: www.afm-records.de)</p>
<p>Die Platte soll spätestens im Frühjahr 2008 erscheinen, natürlich auch bei AFM. Haltet also unbedingt die Augen offen und bis es soweit ist mit dem neuen Hörfutter, solltet ihr euch &#8211; wenn ihr die guten Stücke nicht schon längst im Regal stehen habt &#8211; die Wiederveröffentlichungen angeln. Wenn die Kohle für drei CDs nicht reicht, empfehle ich zumindest &#8220;A bizarre gardening accident&#8221; zu verhaften, die Platte ist wirklich sehr geil!!</p>
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		<title>MEKONG DELTA mit &#8220;Lurking fear&#8221; in den Startl&#246;chern!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 07:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[klassik]]></category>
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		<description><![CDATA[Sollte einer fragen, was für mich das größte Ereignis des Metal-Jahres 2007 ist, dann werde ich antworten: das Comeback der besten Progressive Thrash-Band aller Zeiten, MEKONG DELTA! Ja, liebe Leute, es ist wirklich wahr, am 24. August erscheint &#8220;Lurking fear&#8221; über AFM Records, die sich immer mehr zu meinem Lieblingslabel entwickeln. Und tatsächlich haben mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte einer fragen, was für mich das größte Ereignis des Metal-Jahres 2007 ist, dann werde ich antworten: das Comeback der besten Progressive Thrash-Band aller Zeiten, MEKONG DELTA! Ja, liebe Leute, es ist wirklich wahr, am 24. August erscheint &#8220;Lurking fear&#8221; über AFM Records, die sich immer mehr zu meinem Lieblingslabel entwickeln. Und tatsächlich haben mich die soeben durchlebten ersten Höreindrücke des kommenden Werkes zu Freudensprüngen und Jubelgesängen verleitet. Wie so sehr gehofft ist &#8220;Lurking fear&#8221; ein weiteres Meisterwerk aus dem Hirn und der Feder von Mastermind Ralph Hubert, das stilistisch irgendwo zwischen den Götter-Alben &#8220;The music of Erich Zann&#8221;, &#8220;The principle of doubt&#8221; und &#8220;Dances of death&#8221; anzusiedeln ist. Von den ersten Tönen an erkennt man sofort die charakteristische MEKONG DELTA-Handschrift. Es ist in der Tat dasselbe Glücksgefühl wie in den späten Achtzigern, das mich wieder durchströmt, dieselben Gänsehautwellen laufen wieder den Rücken rauf und runter. Hach, wie schön, das ich das noch erleben darf&#8230;!</p>
<p>Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, zum aktuellen Line-Up gehören neben dem begnadeten Ralph Hubert noch Gitarrist Peter Lake von den coolen Frickel-Deathern THEORY IN PRACTICE, Drummer Uli Kusch, der 1988 unter dem Pseudonym Patrik Duval schon einmal kurz zum Line-Up gehörte und ja quasi zeitgleich das exzellente Debüt seiner neuen Band RIDE THE SKY veröffentlichen wird, sowie ex-WOLF SPIDER und ex-SCANNER-Frontmann Leo Szpigiel, der eine mächtig geile Performance hinlegt, die ich ihm ehrlich gesagt gar nicht zugetraut hätte. Die Tracklist von &#8220;Lurking fear&#8221; sieht wie folgt aus:</p>
<blockquote><p>Society in dissolution<br />
Purification<br />
Immortal hate<br />
Allegro furioso<br />
Rules of corruption<br />
Ratters<br />
Moderato<br />
Defenders of the faith<br />
Symphony of agony<br />
Allegro</p></blockquote>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/07/mekong-delta.jpg' alt='Mekong Delta - Lurking fear' class="float_left"/> Die absoluten Highlights sind meiner Meinung nach die kongenialen Prog-Thrash-Killer &#8216;Society in dissolution&#8217; und &#8216;Symphony of agony&#8217;. Doch eigentlich ist das Herausheben einzelner Songs Schwachsinn, die komplette Scheibe ein einziger multipler Orgasmus für alle Freunde komplexer, atmosphärischer und brettharter Mucke mit scheinbar unendlichem Tiefgang.</p>
<p>Was gibt es sonst noch Erzählenswertes? &#8216;Purification&#8217; zum Beispiel greift interessanterweise ein Thema von &#8220;Dances of death&#8221; wieder auf. &#8216;Allegro furioso&#8217;, &#8216;Moderato&#8217; und &#8216;Allegro&#8217; sind, wie die Namen bereits vermuten lassen, Klassik-Adaptationen im typischen MEKONG DELTA-Stil. Besonders aufregend ist hier die Interpretation eines Teils aus der Symphonie Nummer 10 von Dimitri Schostakowitsch (&#8216;Allegro&#8217;). Die instrumentalen Leistungen sind wieder einmal anbetungswürdig, die Kompositionen fließen bei aller Vertracktheit total natürlich und selbstverständlich. Auch die Produktion ist dieses Mal dank moderner Technik eine ganze Ecke besser als auf manch anderem frühen Werk. Lediglich der Schlagzeug-Sound hätte vielleicht etwas kraftvoller ausfallen können.</p>
<p>Alle alten MEKONG DELTA-Fans dürfen sich schon mal ein zweites Loch in den Arsch freuen auf  &#8220;Lurking fear&#8221;. Der große Rest der Gemeinde ist hiermit dringend aufgefordert zuerst die neue Göttergabe dieser überirdisch grandiosen Formation zu kaufen und später die gesamte MEKONG DELTA-Diskographie. Auf diesen wunderbaren Seiten hier wird es demnächst noch eine ausführliche MEKONG DELTA-Historie geben mit ausführlichen Kommentaren zu allen Veröffentlichungen und alle Line-Ups. Watch out for it @ RockZOOM.de !!!</p>
<p>Homepage: <a href="www.mekongdelta.eu">www.mekongdelta.eu</a></p>
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