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	<title>Rockzoom &#187; singer-songwriter</title>
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		<title>Im Gespräch mit MARY EPWORTH und Will Twynham</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 11:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen stolperte ich über die Musik von MARY EPWORTH und ihrer Jubilee Band. Ihr Debütalbum, eine coole Mischung aus Psych Folk und Singer-Songwriter-Melodien jenseits der ausgelatschten Pfade, wird demnächst erscheinen. Wir haben über diese Scheibe auch schon in höchsten Tönen gelobhuddelt. Sie und ihr Freund und Hand Of Glory-Partner Will Twynham gaben bereitwillig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen stolperte ich über die Musik von <strong>MARY EPWORTH</strong> und ihrer Jubilee Band. Ihr Debütalbum, eine coole Mischung aus Psych Folk und Singer-Songwriter-Melodien jenseits der ausgelatschten Pfade, wird demnächst erscheinen. <a href="http://RockZOOM.de/2012/02/11/mary-epworth-dream-life/" title="MARY EPWORTH AND THE JUBILEE BAND: “Dream Life”" target="_blank">Wir haben über diese Scheibe auch schon in höchsten Tönen gelobhuddelt</a>. Sie und ihr Freund und Hand Of Glory-Partner Will Twynham gaben bereitwillig Auskunft über das neue Album, 60er-Jahre-Musik und all das, was sonst noch so ansteht&#8230;</p>
<p><strong>Mary, wie bist du denn zur Musik gekommen? Es hört sich an als hättest du viel Zeit zwischen den Platten deines Daddys, der Musikschule, Abenden im Acoustic Club und Wochenenden auf dem Land verbracht, während im Auto Musik von der Incredible String Band lief? Nur so eine Vermutung&#8230;</strong></p>
<blockquote><p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/mary1.jpg" alt="" title="mary" width="300" height="167" class="alignleft size-full wp-image-7248" /><strong>MARY: </strong>Bei meinem Dad lief immer Jean Michel Jarre oder Kate Bush als ich noch ziemlich klein war, da ist bestimmt was bei mir hängengeblieben. Meine Familie ist auch sehr naturverbunden, daher habe ich vielleicht auch dieses pastorale von ihnen übernommen. Aber sonst machen meine Folks keine Musik, das muss wohl bei mir von innen kommen. Es gab nie Klavierstunden oder so etwas. Ernsthafter hat es mit der Musik bei mir angefangen als ich 14 war und in echt schäbigen Indiebands gesungen habe. Dann ging es aber rasch weiter&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Der Song &#8220;Black Doe&#8221; stellt auf &#8220;Dream Life&#8221; eher eine Ausnahme dar: Da geht es recht heftig, groovig und düster-doomig zur Sache. Auf der 7&#8243;-Single klingt der Sound sogar noch fieser. Ich mag diesen Sound aber, steht dir gut. &#8220;Dream Life&#8221; als Album ist aber eher introvertiert, zahmer aber nicht weniger interessant. War das eine bewusste Entscheidung, das Album selbst ruhiger zu machen?</strong></p>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong> Nicht ruhiger als solches, aber wir versuchen eher jeden Song separat als eigene Einheit zu betrachten, statt nur an einem Sound für das große Ganze zu hängen. Ich glaube nicht dass es für einen Song wie &#8220;Sweet Boy&#8221; angemessen gewesen wäre, auf dreckigen Drumfills und Fuzzgitarren zu beharren&#8230; <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Will hat recht. Wir wollten kein Gesamtkonzept für die Songs, wir wollten dass alle einzeln wahrgenommen werden, aber schon dass der Gesamtsound die Stücke als Ganzes verbindet. </p></blockquote>
<p><strong>Wie lange hat es denn gedauert die Songs zu schreiben und aufzunehmen und was waren die größten Herausforderungen dabei?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong> Das hat ziemlich lange gedauert. Einige hatte ich über Jahre im Kopf, andere waren viel einfacher als jetzt und mit der Zeit wurden sie zu etwas Neuem. &#8220;Black Doe&#8221; war ursprünglich nur ein Song für Gesang und Gitarre, eine Art hypnotisches Fingerpicking-Stück. Es ist zu etwas ganz Neuem geworden.</p></blockquote>
<p><div id="attachment_6545" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/02/Mary-Epworth-Dream-Life-150x150.jpg" alt="Mary Epworth : Dream Life (2012)" title="Mary Epworth : Dream Life (2012)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-6545" /><p class="wp-caption-text">Mary Epworth : Dream Life (2012)</p></div><strong>Dein Bruder Paul ist ja derzeit ein sehr angesagter Musikmacher, der jüngst als Adele-Produzent vier Grammys abstauben durfte. Ist er für dich ein großer Einfluss oder irgendwie behilflich für deine eigene Musik?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Er ist mein großer Bruder und als wir klein waren, folgte ich immer seinem Beispiel. Als er Metal hörte, hörte ich auch Metal. Ich glaube das war ziemlich belastend. Ich frage mich ob ich in Bands gelandet wäre, wenn er in irgendetwas anderes als Musik geraten wäre. Andererseits, er mochte immer Fußball und mich ödet das einfach nur an&#8230; Vielleicht habe ich gerade meine eigene Frage beantwortet.</p></blockquote>
<p><strong>Wäre es für deinen eigenen Erfolg nicht das einfachste &#8220;gemeinsame Sache&#8221; mit deinem Bruder zu machen?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong> Wäre das dann wirklich mein Erfolg oder seiner mit mir im Schlepptau? Seit wir Teenager sind, sind wir beide sehr unabhängig von dem was der andere tut. Wir haben beide einen sehr starken Willen und ich bin sehr stur und beschützend mit meinen eigenen Songs. Er arbeitet mit seinen Künstlern zusammen und es würde nicht besonders gut passen, wenn wir zusammenarbeiten würden. Er hat geholfen, aber auf eine sehr heraushaltende Art. Er ist aber eine hervorragende Quelle was Wissen übers Musikbusiness angeht. Außerdem wurde ein großer Teil unseres Albums auf seinem alten Macbook aufgenommen, das er uns gesponsert hat. Ich hoffe dass wir eines Tages doch mal zusammenarbeiten werden, aber das muss abseits meines eigenen Soloschaffens sein.</p></blockquote>
<p><strong>Du und Will ihr habt sogar euer eigenes Label am Laufen, Hand Of Glory. Wann und warum habt ihr euch dazu entschlossen, das Ganze nicht nur alles allein zu stemmen, sondern sogar andere Bands zu veröffentlichen?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Ich glaube wir haben begriffen, dass wir beide wohl wahnsinnig werden würden, wenn wir ewig darauf warteten irgendwann entdeckt zu werden. Wir haben H.O.G. zusammen mit ein paar Freunden ins Leben gerufen, Clubnächte veranstaltet etc. Es macht auch mal Spaß, sich mit was anderem als nur der eigenen Musik zu beschäftigen. Es gab Zeiten da war es einfach nur frustrierend, über diesem Album zu brüten, weil es echt lange dauerte. Es ist eine willkommene Abwechslung, auch mal über die Musik von jemand anderem nachzudenken. Wenn man das macht, muss man sich nicht ständig die Frage stellen &#8220;Was mach ich hier eigentlich?&#8221; und kann auch mal enthusiastisch für etwas anderes brennen.&#8221;</p></blockquote>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/maryepworth1-199x300.jpg" alt="" title="maryepworth1" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-7242" /><strong>Welche Bands sind denn bei eurem Label? Das ganze Erscheinungsbild sieht ein wenig kauzig aus&#8230; auf eine nette Art!</strong></p>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong>Also, &#8220;bei&#8221; unserem Label sind bisher nur Mary und ich. Wir haben eine Single für die OUTDOOR TYPES herausgebracht; das sind Freunde von uns. Im Moment haben wir auch eine EP von THE DOWNLINERS SECT (eine 60er-Garagenband) im Katalog. Derzeit also nur eine handvoll von 7&#8243;, aber wir wollen mit dem Label gern noch produktiver werden.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong> Wir möchten diese Seite von Hand Of Glory noch ausweiten. Will hat sein eigenes Soloalbum auch fast fertig und wir haben viele wunderbare Platten, die wir gern wiederveröffentlichen wollen. Man kann sich da ganz schnell begeistern, es macht total Spaß!</p></blockquote>
<p><strong>In der Kneipe ich Bishop&#8217;s Stortford, wo ich euch zum ersten mal traf, war es ja nicht zu übersehen dass ihr beide und insbesondere Will große Vinylfans seid. Ich denke mal dass es auch ein 12&#8243;-Release für &#8220;Dream Life&#8221; geben wird!?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Ich denke ich lasse Will diese Frage beantworten. Ich bin kein Sammler, aber er lebt und atmet Vinyl.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong>Ich denke die Frage kannst du genauso beantworten wie ich. <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ja, wir pressen das Album auf Vinyl. Wir haben das extra schon so in A- und B-Seite eingeteilt!</p></blockquote>
<p><strong>Es ist ja kein Geheimnis, dass auch eure Musik sehr den Flair der 60er atmet, was man auch in euren beiden bisherigen Musikvideos sehen kann. Will trug ja auch Tonnen an alten Singles mit sich herum. Was fasziniert euch denn an dieser Ära und könnt ihr vielleicht ein paar &#8220;Must-Know&#8221;-Artists nennen, die euch dahingehend maßgeblich beeinflusst haben?</strong></p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/722dDnXtkgA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/722dDnXtkgA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong> Ich glaube &#8220;Popmusik&#8221; war damals so neu. Geld wurde in alle möglichen komischen Projekte reingesteckt, wo man heute gar nichts mehr investieren würde. Viele künstlerische Statements haben ein Riesenbudget bekommen. Wir beide sind zum Beispiel besessen von RAMASES, einem Klempner aus Sheffield, der von sich glaubte, die Reinkarnation eines ägyptischen Gottes zu sein. Er brachte ein paar Singles und zwei LPs raus, und das alles auf Major Labels mit richtig großem Budget und ambitionierten Produktionen. Sowas passiert heute nicht mehr und ich finde das ganz schön schade. Ich glaube nicht dass die Leute über die Jahre weniger talentiert geworden sind, aber es gibt einfach weniger Investitionen und weniger Risiko. Das ist furchtbar. Ansonsten höre ich mir Psychplatten aus der ganzen Welt an. Vor dem Internet war es schwierig, überhaupt die Namen der Bands aus anderen Ländern zu lesen, nun kannst du aber innerhalb von Sekunden bei YouTube reinhören, das ist schon krass. Im Moment gefallen mir besonders TRAFFIC SOUND (Peru), JOHN E SHARPE AND THE SQUIRES (Südafrika), THE COMBUSTIBLES (Indien) und ganz viel UK Rock&#8217;n'Roll wie ROY YOUNG, CHERRY WAINER, JOHNNY KIDD etc.</p></blockquote>
<p><object align="left" width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/yQ9JqUqDIHI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/yQ9JqUqDIHI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Das sehe ich alles auch so, aber ich für meinen Teil muss noch betonen, dass die 60er und 70er absolut blühende Epochen der populären Musik waren. Ganz viel Musik geht auf diese Ära zurück. Ich denke das kann man auch von uns behaupten, aber wir wollen nicht nur zurückschauen. Was Einflüsse angeht, so sage ich immer, dass die BEACH BOYS meine Religion sind, und das stimmt auch. Es gibt aber auch Platz für THE ZOMBIES, APHRODITE&#8217;S CHILD, die frühen BEE GEES, CURT BOETTCHER und TODD RUNDGREN&#8230; Ich könnte ewig so weiter machen! Man kann nicht behaupten, dass moderne Musik schlecht ist, aber das Ding ist, das diese Jungs sie erfunden haben. Die haben als Skiffle- oder Beatgruppen angefangen, wurden dann zu Pop, dann zu Psychedelic und dann schließlich Prog oder Glam. Es muss wie eine Knospe an einem Baum gewesen sein, die sich zur Blüte öffnet. Jede Zwischenstation auf dieser Reise war schön, weil alles neu und experimentell war. Sie haben das alles gemacht und sich zeitgleich weiterentwickelt und das ist für mich voll energetisierend und erfreulich.</p></blockquote>
<p><strong>Was sind eure Pläne nachdem ihr &#8220;Dream Life&#8221; veröffentlicht habt?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Wer weiß! Auf kurze und praktische Sicht wollen wir natürlich die Platte betouren, uns Gedanken über eine neue machen und Wills Album mit ADAPTER ADAPTER veröffentlichen. Auf längere Sicht denken wir viel über Fragen des Lebens und die Zukunft nach. Wir werden sehen wo uns dieses Album hinbringt. Es ist alles andere als einfach, von der Musik zu leben, deshalb haben wir auch diesen Titel gewählt. Was ist ein &#8220;Traumleben&#8221; und wie erlangt man es? Weißt du, wenn du es hast? Große Fragen.</p></blockquote>
<p><strong>Soweit ich weiß sucht ihr auch noch nach einem Vertrieb hier in Deutschland. Gibt&#8217;s da irgendwelche Neuigkeiten?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Wir haben besonders viel Rückmeldung auf &#8220;Black Doe&#8221; im britischen Radio bekommen und viele Leute sind auf uns aufmerksam geworden. Wir haben einige Leute hier, die mit uns arbeiten wollen und natürlich machen wir uns Gedanken, wie wir öfter nach Deutschland kommen können. Daumen drücken!</p></blockquote>
<p>––</p>
<p>Mary Epworth official: <a href="http://www.maryepworth.com" target="_blank">www.maryepworth.com</a><br />
Mary Epworth @ Facebook: <a href="https://www.facebook.com/maryepworth" target="_blank">https://www.facebook.com/maryepworth</a></p>
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		<title>Talking To Turtles und Kid Dakota @ Beta Bar, Chemnitz &#124; 28.09.11</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 21:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Brühl-Boulevard in Chemnitz. Da war in den 80er Jahren noch richtig was los. Heute ist die ehemalige Nobelwohngegend und Pulsader des sozialistischen Konsums ohne motorisierten Verkehr ein ziemlich vereinsamter Ort. Zwar konnten im Rahmen der &#8220;Städtebaulichen Erneuerung&#8221; in den 90ern einige Straßenzüge im Brühl-Viertel baulich erneuert werden (was zugegeben noch lange kein Leben hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Brühl-Boulevard in Chemnitz. Da war in den 80er Jahren noch richtig was los. Heute ist die ehemalige Nobelwohngegend und Pulsader des sozialistischen Konsums ohne motorisierten Verkehr ein ziemlich vereinsamter Ort. Zwar konnten im Rahmen der &#8220;Städtebaulichen Erneuerung&#8221; in den 90ern einige Straßenzüge im Brühl-Viertel baulich erneuert werden (was zugegeben noch lange kein Leben hinter die Fassade bringt&#8230;); der Boulevard an sich wurde jedoch ziemlich vernachlässigt. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/10/brühl-boulevard.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/10/brühl-boulevard-300x192.jpg" alt="Brühl-Boulevard (c) Peggy Schellenberger (www.chempixx.de)" title="Brühl-Boulevard (c) Peggy Schellenberger (www.chempixx.de)" width="300" height="192" class="alignleft size-medium wp-image-5023" /></a>Seit wenigen Jahren erst ist der Boulevard wieder ein Thema und ein paar Mutige, wie die Delicate-Kneipe oder der alternative Klamottenladen Spangeltangel mit seinen simpel-hübschen Siebdruck-Designs versuchen nun, zur &#8220;Brühl-Belebung&#8221; beizutragen. &#8220;Brühl-Belebung&#8221;, das ist unterdessen sogar schon zum geflügelten Wort geworden. Den Studenten sollen Schwingen wachsen; ihr Landeplatz: die ehemalige Aktienspinnerei auf dem Brühl; dorthin (wo übrigens mal die Stadtbiblothek war) soll nämlich bald die Unibibliothek mitsamt Mensa ziehen. Selbst der Platzhirsch, die städtische Tochterfirma &#8220;Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft m.b.H&#8221; (kurz: GGG) spricht vom &#8220;Sanierungsgebiet Brühl-Boulevard&#8221; und möchte Studentenwohnungen schaffen. Dass die Studenten sich bereits gut mit dem Boulevard anfreunden können, zeigt die Tatsache, dass sich zum Talking To Turtles-Konzert am vergangenen Mittwoch &#8211; das ist bekanntlich mitten in der Woche &#8211; in der Beta Bar knappe 100 junge Leute mit subkulturellem Interesse für ein Konzert eingefunden hatten&#8230; Ich war verblüfft: &#8220;Was machen die hier, so wesentlich vorm Semesterstart???&#8221;. Die Antwort auf diese Frage liegt in der hervorragenden Bandauswahl sowie im <strong><a href="http://www.startnext.de/kreativsalon-beta-bar" target="_blank">Kreativsalon Beta Bar</a></strong> selbst begründet&#8230; </p>
<p>Den Kreativsalon Beta Bar gibt es auch noch gar nicht lange. Im Frühjahr nahmen die Planungen so richtig Form an, oder vielmehr: Dringlichkeit war geboten, letzte Baumaßnahmen durchführen zu können. Und dazu brauchte es eben noch 1.500 Euro. Geld, das kreative Projektleiter wie Marco Stahn mal eben nicht locker aus dem Ärmel schütteln können. Aber dafür gibt es ja das Konzept des Crowdfunding. Kurzum: Kleinvieh macht eben auch Mist, und so spendeten 47 Supporter via Startnext für Brandschutztüren und Schallschutz und Anfang April konnte die Beta Bar pünktlich mit einem genialen Konzert der isländischen Afro-Discopop-Band(!) Retro Stefson eingeweiht werden. Es war gut besucht und die Stimmung euphorisch. Leider hat die ganze Sache einen kleinen Haken: November ist erstmal Schluss mit dem Projekt Beta Bar&#8230;</p>
<p>Doch was ist das eigentlich für ein Laden, was will man hier eigentlich erreichen, am Tor zum Brühl-Boulevard?</p>
<blockquote><p>&#8220;Kreatives Potential bündeln, Kommunikation fördern und Kultur schaffen – das sind die Ziele der BETA BAR. Mit diesem Vorhaben richtet sie sich vor allem an junge, offene, experimentierfreudige Menschen, die gern in Chemnitz leben und auch bleiben möchten. Die BETA BAR versteht sich als Ort, an dem Ideen zusammenschmelzen. Die Gäste sind dazu eingeladen, das Projekt BETA BAR, und darüber hinaus den Brühl und schlussendlich die Stadt Chemnitz, mit Leben zu füllen. Café und Bar dienen als Orte des Austauschs, an dem Querdenken erlaubt und eine aktive Beteiligung erwünscht ist. Somit soll das Projekt BETA BAR Anstoß zu der Entwicklung eines urbanen Lebensgefühls in der Stadt Chemnitz geben.&#8221; Quelle: <a href="http://www.startnext.de/kreativsalon-beta-bar" target="_blank">http://www.startnext.de/kreativsalon-beta-bar</a></p></blockquote>
<p>Und was hört man für Musik, um ein solches &#8220;Urban-Feeling&#8221; heraufzubeschwören? Je scheuklappenfreier desto besser. Das reicht von DJ-Abenden mit House und Breakbeats im Gepäck, sowie Indiepop-Bands ohne Angst, Folk und Elektronik zusammenzuführen und hin und wieder konnte man abends sogar sein eigenes Vinyl mitbringen und auflegen&#8230; </p>
<p>Am 28. September waren DevilDuck Records mit ihren beiden Schößlingen <strong>Kid Dakota</strong> und <strong>Talking To Turtles</strong> zu Gast auf dem Brühl. </p>
<p> <a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/6200699426/kid-dakota-28-09-2011-3.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Kid Dakota - 28.09.2011 #3"><img class="alignleft" src="http://farm7.static.flickr.com/6147/6200699426_ec1ae70284_m.jpg" alt="Kid Dakota - 28.09.2011 #3" width="160" height="240" /></a><strong>Kid Dakota</strong> entzieht sich angenehmerweise jeglicher Schubladisierung. Mal deftig rockend, mal sanft-verträumt zockend geht Darren Jackson an seine unverbrauchten Songs heran. Live in Chemnitz hieß es vor allem Zwo-mal-Gitarre-zwo-mal-Gesang. Verstärkung gab&#8217;s nämlich von der bezaubernden Eliza Blue, die neben Stimme und akustischem Sechssaiter auch hin und wieder zur Violine griff, mal zaghaft, mal sehr beherzt darauf herumschreddernd. Am 14.10. kommt Darrens mittlerweile viertes Album &#8220;Listen To The Crows As They Take Flight&#8221; via Devilduck Records heraus. Herzschmerz und Neuanfang heißt es bei den neun neuen Nummern und man darf angesichts der <a href="http://www.devilduckrecords.de/artists/kid-dakota.html" target="_blank">Vorabbeschreibungen</a> schon mal gespannt sein&#8230; In Chemnitz jedenfalls gab es fast durchgängig melancholische Schönheit zu vernehmen, welche Darren und Eliza gerade im Zusammenspiel und im wunderbar aufeinander abgestimmten Harmoniegesang immer wieder unter Beweis stellen konnten. Herzlich warm wurden sie aufgenommen und wurden im Laufe des Auftrittes immer selbstsicherer, ja, sogar etwas rebellischer. Für den letzten Song kamen sogar Schlagzeuger und Bassist auf die Bühne, ständig kreisen die trotzenden Worte durch den Raum: </p>
<blockquote><p>&#8220;Everything&#8217;s permitted, everything is lawful&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Bude ist heiß geworden; den Leuten hat&#8217;s dem stürmischen Beifall nach zu urteilen auch sehr gut bei dem Mann aus South Dakota gefallen. Passender hätte die Aufwärmung für die Schildkrötenfreunde gar nicht sein können&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/6200161819/talking-to-turtles-28-09-2011-12.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Talking To Turtles - 28.09.2011 #12"><img class="alignleft" src="http://farm7.static.flickr.com/6171/6200161819_d6c2876c9c_m.jpg" alt="Talking To Turtles - 28.09.2011 #12" width="160" height="240" /></a>Auch die beiden Sympathieträger <strong>Talking To Turtles</strong> schlossen die Beta-Bar-Besucher schnell ins Herz. Ihr Debüt &#8220;Monologue&#8221; erschien erst voriges Jahr und seitdem ging&#8217;s rasch voran. Wer dieses Jahr schon mit Freude das Debütalbum der Indiefolker The Head And The Heart verschlang, sollte sich auch ganz schnell mit diesem Duo anfeunden können. Die Herangehensweise ist ähnlich: Texte einer Generation Praktikum, wenn sie mal nicht zum Praktikum geht, einfache und griffige Songschreiber-Melodien, schöne Vokalharmonien und ein erweitertes Instrumentarium für die liebevollen Details am Wegesrand. Das alles mit ganz viel Herzblut glaubhaft umgesetzt. <div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/ttt_ohthegoodlife.jpg"><img alt="Talking To Turtles : Oh, The Good Life (2011)" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/ttt_ohthegoodlife.jpg" title="Talking To Turtles : Oh, The Good Life (2011)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Talking To Turtles : </br>Oh, The Good Life (2011)</p></div> Ein bisschen Pathos ist dabei, ja, dafür spricht schon der Titel des neuen Album &#8220;Oh, The Good Life&#8221;, welches seit dem 19. August in den Läden steht. Auch das Cover ist voll von von einer Sehnsucht nach einem einfachen, friedvollen Leben, schaut man aber genauer hin, sieht man eingeschlagene Fensterscheiben und ein etwas marodes Mauerwerk&#8230; Der ein oder andere kann sich vielleicht selbst in diesem Bild wiederfinden&#8230; Dieser schöne Rundling ist auch gerade dabei, sich in die Liste meiner meistgespielten Platten von 2011 zu spielen. Jedes Stück ist ein geschlossenes Kleinod für sich, und wenn&#8217;s auch manchmal nur ein paar Krümel (&#8220;Crumbs&#8221;) als angenehme Zwischenmenschlichkeiten sind:</p>
<blockquote><p>&#8220;Awful tv is awesome with breadcrumbs between our skins [...] I hope we won&#8217;t forget to spend some days with only sex, coffee and cigarettes&#8221;</p></blockquote>
<p>Und um mal ein bisschen Namedropping bei diesem schönen Album zu betreiben: Ich liebe das leicht angeschrägte &#8220;Wonky Cradle&#8221;: Das fängt als ob die Post Waver Junius mit Neil Young und Will Oldham alias Bonnie &#8220;Prince&#8221; Billy in einem Boot sitzen. Am Ende kommt dann aber doch irgendwie etwas Hoffnungsschimmerndes heraus, so düster die Referenzen auch manchmal tönen. Bestes Beispiel dafür ist der Gute-Laune-Song &#8220;Grizzly Hugging&#8221;. Den kann man sich übrigens <a href="http://musikgraph.de/2011/07/20/free-download-talking-to-turtles-grizzly-hugging/" target="_blank">kostenlos herunterladen</a> und hier erstmal probehören:<br />
<object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F18833840&#038;show_comments=false&#038;color=6fbbd4"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F18833840&#038;show_comments=false&#038;color=6fbbd4" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object></p>
<p>Die schöne Scheibe gab&#8217;s übrigens für faire 15 Tacken als LP inklusive CD. Feine Sache. Im Nachhinein auch direkt beim Label bestellbar: <a href="http://www.devilduckrecords.de/store/music" target="_blank">http://www.devilduckrecords.de/store/music</a></p>
<p>Die Stücke in Chemnitz kamen auch hauptsächlich vom neuen Album. Dass die Berliner ihre Musik nun aber auch nicht so todernst nehmen, davon zeugen Textzeilen wie &#8220;When two sharks went to shark school&#8230;&#8221;, vermutlich eine Nummer vom Debüt. Achja, und dann zeigten sich Claudia und Florian während des ganzen Gigs ganz besonders entspannt. <a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/6200674894/talking-to-turtles-28-09-2011-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Talking To Turtles - 28.09.2011 #11"><img class="alignleft" src="http://farm7.static.flickr.com/6030/6200674894_9fefb963a7_m.jpg" alt="Talking To Turtles - 28.09.2011 #11" width="160" height="240" /></a> Die schönsten Livemomente des Abends waren dann sicher die a-cappella-Einlagen der beiden, ganz nah am Publikum, noch vor den eigenen Mikrofonen stehend, aber auch die spätere Aufforderung zum Publikumsmitsingspielchen blieb nicht unbeantwortet und so geistert mir das Publikumsecho des Ohrwurmrefrains immer noch im Kopf herum. Abgesehen davon blieb das Chemnitzer Publikum unverständlicherweise etwas scheu. Die Beta Bar war voll, es war warm, der Applaus war laut, nur leider ließ sich kaum jemand zum freudigen Wippen hinreißen. Vielleicht müssen sich die Studenten hier vor Ort einfach noch ans &#8220;Ausgehen und Abgehen&#8221; gewöhnen. Daran kann man arbeiten&#8230; Und es dauert ja auch noch ein paar Jahre, ehe der Campus &#8220;in die Stadt&#8221; kommt.</p>
<p>Der Brühl jedenfalls wird die Beta Bar brauchen. Warum? An einigen Abenden im Monat avanciert sie zur Bühne für scheuklappenlose Popmusik. Das ist Anziehungspunkt und Identifizierungsmöglichkeit, damit sich auch tagsüber die jungen Leute im Beta Café blicken lassen. Derzeit läuft auch eine Art Radio-Festival in Kooperation mit den letzten unabhängigen lokalen Radios, UniCC und Radio T; im Café gibt&#8217;s ab 15 Uhr WLAN, eine Kaffee-Flat und viel Gemütlichkeit; optimale Bedingungen also für ein kreatives Zusammenkommen oder fürs Soloprojekte schmieden&#8230; </p>
<p>Geht in die Beta Bar und unterstützt ihr Fortleben! Zum Beispiel am 15.10., wenn <a href="http://soundcloud.com/a-forest" target="_blank">A Forest</a> in der Bar gastieren.</p>
<p>Mehr Infos:<br />
<a href="http://www.beta-bar.eu" target="_blank">http://www.beta-bar.eu</a></p>
<p>Mehr zu den Bands:<br />
<a href="http://www.talkingtoturtles.de" target="_blank">http://www.talkingtoturtles.de</a><br />
<a href="http://www.kiddakota.com" target="_blank">http://www.kiddakota.com</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Susanne Sundfør: eine Norwegerin auf Deutschland-Tour</title>
		<link>http://rockzoom.de/2011/09/06/susanne-sundfor-eine-norwegerin-auf-deutschland-tour/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 21:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[A-ha]]></category>
		<category><![CDATA[norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[Singer/Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Sundfør]]></category>

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		<description><![CDATA[Susanne Sundfør ist eine dieser Singer/Songwriter-Perlen. Fünfundzwanzig ist sie. Aus Haugesund, einer kleinen Stadt in West-Norwegen, stammt sie. Letztes Jahr gewann sie den von A-ha ins Leben gerufenen Förderpreis für junge norwegische Musiker. Damit einhergehend erschien ihr neues Album „The Brothel“ auf Herbert Grönemeyers Label Grönland, ihr bereits drittes Werk, erstmals auch in Europa&#8230; Sundfør [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/SS-Foto-av-Stian-Andersen-1-200x300.jpg" alt="" title="Susanne Sundfør by Stian Andersen" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-4613" />Susanne Sundfør ist eine dieser Singer/Songwriter-Perlen. Fünfundzwanzig ist sie. Aus Haugesund, einer kleinen Stadt in West-Norwegen, stammt sie. Letztes Jahr gewann sie den von A-ha ins Leben gerufenen Förderpreis für junge norwegische Musiker. Damit einhergehend erschien ihr neues Album „The Brothel“ auf Herbert Grönemeyers Label Grönland, ihr bereits drittes Werk, erstmals auch in Europa&#8230;</p>
<blockquote><p>Sundfør hat mit „The Brothel&#8221; eine Platte aufgenommen, wie man sie noch nicht gehört hat. Sie ist kunstvoll. Sie ist tiefgründig. Sie ist ambient. Sie ist exotisch. Sie steckt voller Spannung. Klavierläufe konkurrieren und verschmelzen mit Holzbläsern, um in plötzlichen Industrial-Samples zu bersten. Wir hören Streichergruppen, und Klänge aus dem Rechner harmonieren mit arabischen Harmonien und hymnischen Kirchenchoräle. Über all dem: Susanne Sundførs Stimme. Ein außergewöhnliches Organ. Sie schmettert, sie haucht, sie klagt, sie schwelgt, trifft immer den richtigen Ton in ihrer verzauberten Klangwelt. Andererseits ist Susanne Sundfør auch eine begnadete Songwriterin.</p></blockquote>
<p>Stadionluft vor den großen A-ha und Herrn Grönemeyer konnte sie bereits sammeln, doch jetzt geht es ab in überdachte Hallen  – als Solokünstlerin ohne Band im Rücken. Lasst euch das nicht entgehen!</p>
<p><strong>Tourdaten:</strong><br />
24.09.2011        Hamburg         Reeperbahnfestival<br />
25.09.2011        Berlin          Roter Salon <a href="http://RockZOOM.de/2011/09/26/fotos-von-susanne-sundfor-roter-salon-berlin-25-09-2011/"><strong>>> Zu unserem Konzertbericht</strong></a><br />
26.09.2011        Frankfurt       Brotfabrik<br />
13.11.2011        Köln            Stadtgarten 1<br />
04.11.2011        München         Atomic Cafe<br />
05.11.2011        Stuttgart       Theaterhaus<br />
16.11.2011        Hannover        Faust</p>
<p><strong>Susanne Sundfør im Internet:</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.susannesundfor.com">www.susannesundfor.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/susannesundfor">www.facebook.com/susannesundfor</a><br />
Soundcloud: <a href="http://soundcloud.com/susannesundfor">www.soundcloud.com/susannesundfor</a></p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OgAMh7s-q_k?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OgAMh7s-q_k?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22994889" width="500" height="275" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<item>
		<title>Patrick Walker (40 Watt Sun, Ex-Warning) kommt für exklusive Solo-Akustikauftritte nach Deutschland</title>
		<link>http://rockzoom.de/2011/05/07/patrick-walker-acoustic/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2011/05/07/patrick-walker-acoustic/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 May 2011 13:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[40 watt sun]]></category>
		<category><![CDATA[acoustic]]></category>
		<category><![CDATA[ambient]]></category>
		<category><![CDATA[doom]]></category>
		<category><![CDATA[patrick walker]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[warning]]></category>
		<category><![CDATA[within dream's realm]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich um Pfingsten herum in sächsischen Landen aufhält um gegebenenfalls dem WGT zu frönen, oder eben gerade zu dieser Zeit auf der Suche nach einem etwas anderen Musikangebot ist, der sollte sich unbedingt am 11. bzw. 12. Juni in Chemnitz oder Leipzig einfinden&#8230; ## ENGLISH version on page 2## Patrick Walker &#8211; ehemals Kopf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich um Pfingsten herum in sächsischen Landen aufhält um gegebenenfalls dem WGT zu frönen, oder eben gerade zu dieser Zeit auf der Suche nach einem etwas anderen Musikangebot ist, der sollte sich unbedingt am 11. bzw. 12. Juni in Chemnitz oder Leipzig einfinden&#8230; </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/05/flyer_pw_wdr.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/05/flyer_pw_wdr-213x300.jpg" alt="" title="Patrick Walker &amp; Within Dream&#039;s Realm @ Chemnitz + Leipzig" width="213" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-4172" /></a><a href="http://RockZOOM.de/2011/05/07/patrick-walker-acoustic/2/">## ENGLISH version on page 2##</a></p>
<p>Patrick Walker &#8211; ehemals Kopf der Doom-Legende Warning und <a href="http://RockZOOM.de/2011/03/20/40-watt-sun/" target="_blank">jüngst mit seiner neuen Band 40 Watt Sun überaus positiv präsent</a> &#8211; wird im Juni zwei exklusive Solo-Akustikauftritte geben. Dabei wird Patrick vor allem auf sein eigenes 40 Watt Sun Material zurückgreifen, ausschließlich dargeboten durch Akustikgitarre und Gesang. Wer auf Schubladisierung steht, kann es gern Singer-Songwriter Doom nennen, wer bereit ist, offen zuzuhören, der nennt es Musik zum Wegträumen, zum Mitleiden, zum Zweifeln und zum Hoffnungwagen.</p>
<p>Als Kostprobe dieser magischen Momente sollte man sich die akustische Demoversion des Songs &#8220;Carry Me Home&#8221; anhören, der ursprünglich auf dem 40 Watt Sun Debütalbum &#8220;The Inside Room&#8221; zu finden ist, welches im März diesen Jahres erschien: <a href="http://youtu.be/lqLFp5jCNUk" target="_blank">http://youtu.be/lqLFp5jCNUk</a></p>
<p>Beide Abende werden von Within Dream&#8217;s Realm, einem Akustikprojekt aus Chemnitz eröffnet werden. Dessen minimale Ambient-Musik verbreitet einen &#8220;Geschmack von intensivem, fragilen, schwermütigen, emotionalen und melancholischen Klängen, unkonventionell aber voller Hingabe miteinander verbunden&#8221; ** Myspace: <a href="http://www.myspace.com/withindreamsrealm" target="_blank">http://www.myspace.com/withindreamsrealm</a></p>
<p><strong>*** TERMINE ***<br />
</strong><br />
11. Juni: Chemnitz, aaltra<br />
12. Juni: Leipzig, Helheim</p>
<p>Einlass: 20:00 Uhr<br />
Beginn: 21:00 Uhr<br />
Eintritt: 5 EUR, nur Abendkasse<br />
Reservierungen: <a href="mailto:koordination@RockZOOM.de">koordination@RockZOOM.de</a></p>
<p>Bei den Reservierungen sollte man sich sputen, da die Veranstaltungsorte<br />
recht klein und gemütlich ausfallen.</p>
<p>Bitte weitersagen und gern auch den Tour-Flyer weiterverwenden!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>a 40 WATT SUN on a doom drama&#8230;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2011/03/20/40-watt-sun/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2011/03/20/40-watt-sun/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 18:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[40 watt sun]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang 2009 war es als das Ende der Emotionsdoomer Warning (UK) verkündet wurde. Wobei Ende vielleicht nicht der richtige Ausdruck ist. Vielmehr musste das Kapitel Warning, mittlerweile auf den Bandkopf Patrick Walker zusammengesunken, geschlossen werden, um Platz zu machen für neue Ideen. Progression in der Doomwelt. Darf das? Mit dem Neuanfang der neue Name: 40 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anfang 2009 war es als das Ende der Emotionsdoomer Warning (UK) verkündet wurde. Wobei Ende vielleicht nicht der richtige Ausdruck ist. Vielmehr musste das Kapitel Warning, mittlerweile auf den Bandkopf Patrick Walker zusammengesunken, geschlossen werden, um Platz zu machen für neue Ideen. Progression in der Doomwelt. Darf das? Mit dem Neuanfang der neue Name: 40 Watt Sun, einem Song einer 80er Prog Rock Band entlehnt. Es darf also! &#8220;Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne&#8221;, wusste Hesse, weiß eigentlich jeder. Dieser Zauber heißt &#8220;The Inside Room&#8221; und wurde dieser Tage veröffentlicht. Vielerorts wurde das Album bereits über den grünen Klee gelobt und schon jetzt als das &#8220;Doom-Album des Jahres!&#8221; gepriesen. Dabei erweist sich der Mann aber eher als Doomflüchtling mit weitgereistem Musikgeschmack, so herausgefunden am letzten Abend der &#8220;Listen to Doom&#8221;-Tour zusammen mit Semlah und Mirror of Deception, in Stuttgart, am 11. März&#8230; Wir belassen den O-Ton, damit nichts verlorengeht, überlassen euch einem verbalen Freiflug weg von Gartenpartys durch innere Räume, vorbei an guten alten Glühbirnen, alten Haudegen der Rockmusik und Seesternen&#8230;</em></p>
<p><strong>I&#8217;d like to start with that acoustic performance of „Restless“ you did live at Radio Zosh two days ago</strong>&#8230; I loved it, really adored it. There were friends who sat in front of their computers especially for this, close to tears&#8230; So tell me, how many proposals did you get after that?</p>
<p><strong>Patrick:</strong> None. So far&#8230;</p>
<p>Not even from the guys in the studio!?</p>
<p><strong>P: </strong>No. That&#8217;s funny&#8230; I didn&#8217;t know how it&#8217;s going to sound on the radio when I play into a microphone and when I finished the song they put some music on and I asked if that was alright and that guy went like this <em>[shrugging and coolly nodding] </em>and said „It was alright.“</p>
<p>It sounded very stripped to the core, only the acoustic guitar and your voice. I almost liked it better than the original electric version on the album, which I love, too. <strong>Is that the way you write your songs, acoustic guitar and voice only?</strong> Is it how you make your songs from the scratch?</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun04.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun04-199x300.jpg" alt="" title="Patrick Walker (40 Watt Sun) | 11.03.2011" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3909" /></a><strong>P: </strong>I always use the acoustic guitar for writing, but only with this album. I wrote the songs for the acoustic guitar with an intention. You can hear the subtlety of a riff or a chord when you play it on acoustic guitar first. This album was kind of written for the acoustic guitar. We have changed the arrangements later in the rehearsal and that worked nicely on electric guitars&#8230;</p>
<p><strong>Do you also write acoustic songs to play them acoustically?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>„Take Me In“, which you haven&#8217;t heard yet because it&#8217;s the bonus track on the LP, used to be an acoustic song. I thought the chorus would work really well played with the heavy guitars, so I rewrote it for the band. But originally that song was written for acoustic guitar. To be honest with you, I can&#8217;t remember what songs I wrote for what purpose&#8230;</p>
<p><strong>I&#8217;d like to call your new style – if you can call it a „new style“ – kind of a „singer-songwriter doom“. </strong>For two reasons&#8230; First because of the lyrics, very personal lyrics I guess – I don&#8217;t dare to ask you about any details – But they are written in a way where probably every emotional person can pick something out of them and can recognize a relationship to another person, may it be hopeless or full of hopes. Your lyrics, wrapped in a very credible style of singing, can give very much comfort. And that is – contentwise – what makes a good singer-songwriter to me&#8230; as long as he or she doesn&#8217;t make songs about injustice or how bad people are on this earth. I think that&#8217;s, very superficially spoken, the two lyrical sides of being some sort of a singer-songwriter&#8230; I know, that&#8217;s not really a question&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>No, that&#8217;s fine. Carry on&#8230;</p>
<p><strong>On the other hand I&#8217;d like to call it „singer-songwriter doom“ because the music itself turned out very compact and „songy“ this time</strong>&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>It is. I think there is a very traditional approach to songwriting on it. I dont&#8217;t think there&#8217;s an awful lot of difference between the songs on this and what people might consider a classic pop song, Do you know what I mean? Structurally and maybe in the way I play. Of course, when it&#8217;s turned up loud some people may call it doom metal, just because of the tempo and it is quite “heavy”.</p>
<p>The melodies themselves have more „air“&#8230; They&#8217;re not that heavy, I think. </p>
<p><strong>P: </strong>No. I don&#8217;t think of it like that. I just think of them as being songs. „Watching From A Distance“ – I don&#8217;t really like to refer to it because Warning isn&#8217;t my band anymore – is a very riff-based album&#8230; and „The Inside Room“ isn&#8217;t. It&#8217;s song-based. That is the difference.</p>
<p>It also doesn&#8217;t sound that dramatical / theatrical as „Watching From A Distance“ was&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>I was very self-conscious after „Watching From A Distance“ came out. The first thing people always talked about was my vocals. They talked about them in sort of dramatic terms and I felt quite uncomfortable about that. I didn&#8217;t want people to think I was being dramatic or even melodramatic. And with this record some people commented on the production and some people even don&#8217;t like it. But I purposely wanted the vocals to sit back a little. They&#8217;re a little bit understated in the mix, because I wanted the songs to speak for themselves rather than have the vocals on the forefront as they perhaps were on „Watching From A Distance“. </p>
<p>I have noticed that as well on „The Inside Room“, in a positive way. The vocals sound a little like from the room next door&#8230; well, not really, because it really goes well together with the music. You know what I mean&#8230; </p>
<p><strong>P: </strong>I know what you mean&#8230;</p>
<p>But when you recorded „Watching From A Distance“ did you intend to do it a little dramatical or was it just natural at that time? </p>
<p><strong>P: </strong>No, there was no dramatic intention in it at all&#8230; Nothing at all. We recorded the first Warning record in 1999 and it is a terrible record, really terrible. And looking back at that from the years following I learned how to sing, learned how to use my voice a little bit. I went into the studio a bit more confidently, knowing what I was wanting to do. But there was certainly no intention to be &#8220;dramatic&#8221;. I was flattered but also quite uncomfortable. I didn&#8217;t want people to think that I was melodramatic. And I hope the lyrics weren&#8217;t melodramatic or theatrical, or even a bit whiny. To answer your question: No, I didn&#8217;t intend that. I just wanted to sing and express myself as best as I could. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun05.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun05-199x300.jpg" alt="" title="Patrick Walker (40 Watt Sun) | 11.03.2011" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3903" /></a>And <strong>how do you feel about „Watching From A Distance“ now watching from quite a distance? </strong>Does it still feel right?</p>
<p><strong>P: </strong>It&#8217;s been five years ago that we&#8217;ve recorded that album. A lot of things have changed in my life since then. I have changed as a person since then. I feel differently about a lot of things. I also wouldn&#8217;t write that album today, because I like to think that I have progressed musically as well. I&#8217;m proud I recorded it, but I don&#8217;t really feel attached to it. A couple of bits on the album I do feel ashamed of&#8230; „Bridges“ on that record, which I think is an okay song, but as soon as we have recorded that record I really wished that we had recorded it differently. Have you heard the „Bridges“ 12“?</p>
<p>No, not yet&#8230; Was it re-recorded?</p>
<p><strong>P: </strong>Yes, we immediately re-rehearsed it after we have recorded it. Actually with Christian in the band we started to play it differently. There are subtle differences in the arrangement, it flows a lot more beautifully. If you know the album version you may notice the difference to the live version. So there are a few things on the record that I&#8217;m not really happy with. A lot in performance. If I would have been with Will and Chris at that time they would have done things differently with the bass and the drums. But at the time it was the best I could do.</p>
<p>„Watching From A Distance“ was my first Warning experience. Afterwards a friend of mine gave me the demos to listen to&#8230; he asked me to ask you: <strong>How do you feel about the earlier Warning times, 1996 to 1997?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>I talked about that the other day. That was over ten ears ago and I&#8217;m looking at a different person. It feels like I&#8217;m looking at someone else in my shoes and everything I did. I was 16 or 17 years old when I wrote these demo songs. And I don&#8217;t feel anything at all. I don&#8217;t think they&#8217;re very good. It&#8217;s hard to talk about it. It was very much about exploring heavy music. We were also full of ourselves, young and at college, going to parties all the time. It was just about playing heavy music and having fun.. it&#8217;s such a long time ago. We were copying all the time&#8230;</p>
<p>I mean it didn&#8217;t sound bad. It&#8217;s kind of solid traditional doom. But about „copying“: „Nightmare Bride“, it seems to me, is very much inspired by „Electric Funeral“&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>Haha, of course it is „Electric Funeral“ played backwards! Well, in 1994/95 when I started Warning we were just getting into bands like Count Raven, Saint Vitus and Revelation of course. All these bands had been the biggest influences on my life; musically it was a revelation for me. Of course we were copying a lot. I could talk about every riff on these demos and tell you where it came from, where the ideas and the lyrics were inspired by. There is nothing really personal about these demos at all. It was about having fun and enjoying ourselves. It&#8217;s a mig mish-mash of everything that we listened to at that time. </p>
<p><strong>Do you somehow still feel connected to „traditional doom“?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>No, no, no. And I hate the word traditional. I don&#8217;t listen to it anymore, really. Obviously all these influences stuck with me as I moved on. But I have picked up other inspirations along the way. Of course it stayed with me, but I hate the word „traditional“. I think it&#8217;s a terrible word. It&#8217;s the complete antithesis of the word „progression“, isn&#8217;t it? Traditional is the opposite of moving forward. If there’s anything I really value <em>today </em>from this genre, that is John Brenner from Revelation, Against Nature… as a musician and a songwriter, and as a friend as well. I guess he was also my biggest influence when I started Warning. And even today I still revere him. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/40wattsun1.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/40wattsun1-300x212.jpg" alt="" title="40 Watt Sun" width="300" height="212" class="alignleft size-medium wp-image-3906" /></a>Now we finally progress and close this chapter. <strong>We come into „The Inside Room“ again. First thing that I have realized was the beautiful artwork, the orange birds on the grey ground</strong>&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>Hahaha! Recently one guy has mistaken them for starfish! I think it was in Gent and he went: „Why do you have starfish on your album cover?“ And I didn&#8217;t want to embarrass him and say, “starfish? they&#8217;re birds”. They don&#8217;t even <em>look </em>like starfish. Four-legged starfish?</p>
<p>So they&#8217;re birds. That&#8217;s good because my next question is about birds. That friend of mine also told me that you once you said in an interview that <strong>during the last days of Warning you felt like a „caged bird“</strong> and he interpreted <strong>the new 40 Watt Sun era to be kind of a release, a liberation of the birds</strong>&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>I&#8217;ve never thought of it like that, not until you have mentioned it. That&#8217;s a complete coincidence, but yes, it was a relief. There was a great sense of liberation when we rehearsed and recorded that album. The reference to the interview you&#8217;ve mentioned is really a coincidence, but I certainly did feel that way. When I was young and started Warning it was like getting involved in a music scene that is very tight-knit. It was like being in a kind of “gang” really and everyone was friends. 15 years later it was horrible. I didn&#8217;t like being compartmentised. It&#8217;s hard to feel that you can progress when people are calling you traditional doom. They put an ideology on you. It was a sense of liberation to have a new group.   </p>
<p><strong>What does the album title refer to?</strong> Is „The Inside Room“ a room with no windows?</p>
<p><strong>P: </strong>I guess so. To be honest, if I&#8217;d try to define it I would trap and confine its meaning a little bit. Of course it is metaphorical for something that is personal and inside and private. I don&#8217;t want to define it more than that, because it has a close meaning. Sorry&#8230;</p>
<p>That&#8217;s okay. <strong>I just try to figure out my favourite song on „The Inside Room“, but it&#8217;s hard to tell</strong>&#8230; But maybe it&#8217;s just not necessary and like Neil Young once said: „It&#8217;s all one song!“</p>
<p><strong>P: </strong>Is that what Neil Young said? That&#8217;s cool, I like that.</p>
<p>It was at a concert. A guy shouted „It all sounds the same!“, Neil answered: „It&#8217;s all one song!“</p>
<p><strong>P: </strong>Haha. Yes, <strong>let&#8217;s talk about Neil Young</strong>. Are you a Neil Young fan?</p>
<p>Yes, He&#8217;s my favourite musician.</p>
<p><strong>P: </strong>He&#8217;s one of my favourites. Back in the 70s when „Tonight&#8217;s The Night“ came out he played the album live from start to finish. And people were getting pissed off because they wanted to hear „Heart of Gold“ from „Harvest“, a really commercial hit, and he was just playing „Tonight&#8217;s The Night“ from start to finish, quite a dark album. And when he came to the end of the concert he said „Okay, Now I&#8217;m going to play a song that you have all heard before“ and people went „Yeeaaah!“ and he started to play the whole album all over again! That was really cool.</p>
<p>Hahaha, that must have been around 1975 then&#8230; following the death of Danny Whitten&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>Yes. I think my favourite Neil Young album is probably „On The Beach“. I love that record.</p>
<p>A very bluesy one&#8230; Mine is probably „Rust Never Sleeps“ <em>(or maybe „Everybody Knows&#8230;“ or „After The Goldrush“&#8230;?)</em>, though it&#8217;s a lot heavier.</p>
<p><strong>P: </strong>It is heavier, yes. Like the live album that came out first in the „Ditch Trilogy“, „Time Fades Away“, which his sort of his heaviest. But Neil Young has never released it on cd. Chris, my drummer, managed to download a copy of that one for me. It went out of print and Neil Young has never authorised an official re-release. It&#8217;s got „Love In Mind“ on it, one of my favourite Neil Young songs&#8230; I could talk for ages about Neil Young to you. </p>
<p>We can continue with that later on. What I wanted to introduce with „It&#8217;s all one song“ is that <strong>it&#8217;s really hard to name a best song on your album. </strong>Because when you listen to „The Inside Room“ only two or three times – it doesn&#8217;t need a long time – you feel like this album sounds like an old friend, like it has ever been there. That is good. That&#8217;s a really good album. </p>
<p><strong>P: </strong>Thank you.</p>
<p>But if I have to name two outstanding tracks on the album it would be „Restless“ and „Carry Me Home“.</p>
<p><strong>P: </strong>Okay, why do you like them?</p>
<p>It&#8217;s hard to say&#8230; Probably „Restless“ revealed itself better to me when I listened to the acoustic version that Wednesday. And „Carry Me Home“&#8230; I can&#8217;t wrap it into words&#8230; Well, I really wasn&#8217;t prepared that you will ask back <em>why </em>these are my favourite songs, haha. </p>
<p><strong>P: </strong>I appreciate that you listen to.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/40wattsun_insideroom-300x300.jpg" alt="" title="40 Watt Sun: The Inside Room (2011)" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3900" /><strong>So what is your favourite one on your album?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>It&#8217;s all one song, haha. I don&#8217;t know&#8230; I think the last song on the album, „This Alone“. Maybe not musically, but lyrically. It&#8217;s kind of everything I wanted to write for a long time . We were playing concerts and I remember not wanting to play any of the songs we were playing, because it wasn&#8217;t how I felt about things at the time…I don&#8217;t know…I think the last song… there is something about that, lyrically, that feels the most personally important thing I have done. We played it live and we stripped it down a little bit. We can&#8217;t imitate the album, because it has two guitars playing at the same time. It&#8217;s probably not the best song on the album, but I like it to sing.</p>
<p>It ends very abruptly.</p>
<p><strong>P: </strong>It doesn&#8217;t resolve itself.</p>
<p>I thought it might be because on the LP version there is another song afterwards, „Take Me In“&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>No, the press release that Cyclone Empire sent out was quite misleading. „Take Me In“ is actually the third song on the LP record. No, „This Alone“ is just kind of what I felt I wanted to do. I wrote the lyrics and rehearsed it a week before we recorded the album.</p>
<p>But the last chords are really cut off. It leaves you wanting more&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>Yes, the song doesn&#8217;t resolve itself, lyrically it doesn&#8217;t resolve itself either. It&#8217;s hard to talk about it, I guess. </p>
<p>I&#8217;m really looking forward to the vinyl. </p>
<p><strong>P: </strong>I&#8217;ve got the test pressing today. It has an etching on side four. It&#8217;s beautiful. </p>
<p><strong>Are you a vinyl maniac yourself?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>No. I sold my LPs years ago. The only vinyl I kept is my Marillion LPs. I used to collect Marillion vinyl when I was at school. And I used to go to record fairs and bought everything by Marillion, picture discs, singles, everything. Apart from that I&#8217;ve sold everything. It was an investment, I got quite a lot for Pentagram originals and everything&#8230; Are you a vinyl freak?</p>
<p>Yes, haha. But you kept the Marillions at least. And that is my next block of questions. <strong>In almost every interview you say that Marillion is your absolute favourite band. </strong></p>
<p><strong>P: </strong>I don&#8217;t! I might have mentioned it in three. And that&#8217;s only because people ask „Where does you band name come from?“ and I have to say „Marillion!“, because that&#8217;s where 40 Watt Sun comes from.</p>
<p>It&#8217;s from „Emerald Lies“, on an early Marillion album&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>From „Fugazi“, the second album, yes. </p>
<p>How do people react when they hear that Marillion is your favourite band?</p>
<p><strong>P: </strong>It&#8217;s not that incredible, is it? They’re a “prog rock” band, aren&#8217;t they? I think Marillion is not that unusual, is it? I don&#8217;t know.</p>
<p>Most doom bands probably think they&#8217;re a „pussy band“.</p>
<p><strong>P: </strong>Do they? Hahaha&#8230;</p>
<p>Do you even own the late ones with Steve Hogarth? </p>
<p><strong>P: </strong>Yes. But I don&#8217;t own the last one. They took pre-orders from the fans in order to finance the recording of the LP or something, I think… But I pick them all up. Also with Leonard Cohen: I buy the albums habitually now, even if I don&#8217;t listen to them straight away. I don&#8217;t have the time to listen to music so much as I have used to. I habitually buy things. With Tom Waits I do that as well. </p>
<p>Tom Waits has released a lot since the 70s. So what is your favourite Marillion era? I guess the Fish era?</p>
<p><strong>P: </strong>The Fish era for sure. „Afraid Of Sunlight“ is an album I would probably rank alongside the Fish albums. It&#8217;s a beautiful record and it was really sort of an inspiration for me. Musically it was an inspiration for me. So I rate „Afraid Of Sunlight“ alongside the Fish era. But Fish is one of my musical heroes: Very charismatic, a great lyricist… and a great singer as well. </p>
<p>I have seen some old live material with the Fish on Youtube. Really charismatic appearances he made there. Personally I have a bit of a hard time with Steve Hogarth&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>His early performances with Marillion, 1988 up to 1991, were a little bit clumsy. He was a bit clumsy as a front man, maybe uncomfortable. I found it most excruxiating watching him sing a lot Fish material, like „Warm Wet Circles“, so embarassing. But then, you know, in the 90s he found his footing into the band, found his voice. But there&#8217;s some really good material on the first two albums with Hogarth, like „Easter“ or „Season&#8217;s End“… or the song „Splintering Heart“ on „Holidays In Eden“.</p>
<p>These albums had some really bad pop songs, too.</p>
<p><strong>P: </strong>There were maybe a couple of dodgy pop songs, like „The Uninvited Guest“ on „Season&#8217;s End“. That&#8217;s not a great song at all, hahaha. There were a few. I like the pop songs on „Holidays In Eden“. I like stuff like „No One Can“ or „Dry Land“. I think they are really good songs. </p>
<p>I more like the darker album „Brave“ that followed&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>Yes. But again, I think „Afraid Of Sunlight“ is a dark album as well. Beautiful record!</p>
<p>What is your absolutely favourite Marillion song?</p>
<p><strong>P: </strong>„Incubus“ maybe, from „Fugazi“. It&#8217;s hard to say, but „Incubus“ has that beautiful guitar solo. Maybe „Jigsaw“&#8230; </p>
<p><strong>What&#8217;s your second favourite band or musician?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>Oh gosh&#8230; I have to lay down that question. I don&#8217;t know.</p>
<p>Nobody ever asks for the second one&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>At the moment I&#8217;m really into a singer-songwriter from America, called Baby Dee. She&#8217;s a singer and plays the harp and the piano. Listen to her first two albums or her EP. It&#8217;s by far the most beautiful music I have ever heard in my life, so haunting and fragile, really beyond words. The first albums were „Love&#8217;s Small Song“ and „Little Window“.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun03.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun03-300x199.jpg" alt="" title="Christian Leitch (40 Watt Sun) | 11.03.2011" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-3912" /></a>Never heard of her, but it sounds good. Okay, as <strong>tonight is the last show of the tour. Tell us how it has been so far.</strong></p>
<p><strong>P: </strong>It has been really nice. We have been travelling with nice people and we met nice people. The catering has been brilliant, haha. I got sick just three days into the tour. I&#8217;m fighting off a cold, taking Ibuprofen and drinking lots of orange juice. I think it&#8217;s the adrenaline that keeps me going. As I get home tomorrow I will get really ill. It has been a really nice experience. It&#8217;s always a pleasure in Germany. </p>
<p>Were the people shouting for Warning songs?</p>
<p><strong>P: </strong>They were well behaved. At the first shows a couple of drunk people were doing that. And there was a guy in Rotterdam shouting something and someone turned around and told him to shut up. The people are cool. They listen, you know. There is a nice warm reaction when we play. That is nice. People come and stand and listen to music. </p>
<p>Were there already some die-hard fans who immediately already shouted along?</p>
<p><strong>P: </strong>Yes! Last night there were some people, singing the words along! It&#8217;s only out for a week or something. That&#8217;s quite amazing. Even I can&#8217;t remember the words, haha!</p>
<p>I hope you&#8217;ll play something acoustic tonight. By the way, Wino does this acoustic doom as well. His latest album almost sounds a bit like bluesy „country“. </p>
<p><strong>P: </strong>That&#8217;s good. I like country.</p>
<p><strong>What is to come for 40 Watt Sun?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>I don&#8217;t know. Maybe some acoustic stuff. It would be quite nice to follow with an acoustic one. I will see how it goes&#8230;</p>
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		<title>Element of Crime @ Wasserschloss Klaffenbach &#124; 20.08.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wasserschloss zu Klaffenbach, nur wenige Kilometer südlich von Chemnitz, machte in den letzten Wochen seinem Namen alle Ehre. Es goß gar unaugustlich und böse Mienen glaubten schon nicht mehr ans gute Spiel, was sich da am 20.8. im Schloss dann doch noch zutragen sollte. Das Element of Crime Konzert fiel zum Glück nicht ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4916835967/element-of-crime-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 11"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4916835967_aaa35db99c_m.jpg" alt="Element of Crime 11" width="160" height="240" /></a> Das Wasserschloss zu Klaffenbach, nur wenige Kilometer südlich von Chemnitz, machte in den letzten Wochen seinem Namen alle Ehre. Es goß gar unaugustlich und böse Mienen glaubten schon nicht mehr ans gute Spiel, was sich da am 20.8. im Schloss dann doch noch zutragen sollte. Das Element of Crime Konzert fiel zum Glück nicht ins Wasser, im Gegenteil: Sonne satt und Punkt 20 Uhr ließen die Delmenhorster die ersten Töne durch den Schlosshof kreisen: </p>
<p><em>&#8220;Deborah Müller, frag lieber nicht wohin die Leute verschwunden sind, die gestern Abend noch deinen Namen skandierten als wärst du ein edles Pferd&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Diese skandierenden Leute werden gewiss nicht die Chemnitzer gewesen sein, die sich zwar nicht ausverkaufterweise doch zahlreich in Klaffenbach blicken und saftige 34 Euro für den Eintritt an der Kasse ließen. Da war man also anwesend: Mitte Vierzig aufwärts, in entspannt-freudiger Erwartung auf einen runden Abend, die ersten Reihen mit textsicher geschürzten Lippen, die locker hinten stehenden mit wippwilligem Gebein&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4917432266/element-of-crime-09.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 09"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4098/4917432266_f233b1f7db_m.jpg" alt="Element of Crime 09" width="240" height="160" /></a><em>&#8220;Manche Leute sagen wir seien arrogant&#8230; weil wir zwischendurch immer so wenig erzählen. Dabei sind wir nur schüchtern.&#8221;</em> </p>
<p>Nein, eigentlich wirkten Sven Regener und seine Kompagnons letzten Freitag über lange Strecken leider eher gelangweilt, oder allzu routiniert. Gerade der Beginn des Konzerts verlief etwas zäh und ein Kontakt zum Publikum über die Musik hinaus fand praktisch nicht statt. Das war im Südbahnhof im März 2007 etwas anders. Nicht allzu melancholisch, eher beschwingter gingen die Herren mit den Chemnitzern auf Tuchfühlung. Dafür sah man sich diesmal einer absolut wohltemperierten Klangkulisse gegenüber. In jedem Winkel des Schlosshofes schwebte ein facettenreicher Klang, der jeden Ton albumgetreu wiedergab&#8230; mit einer Ausnahme:</p>
<p>Man mag von den englischsprachigen Ausflügen der frühen EoC-Jahre halten was man will, aber im Vergleich zur Albumversion klingt das etwas neuere &#8220;Death Kills&#8221; in seiner Livehaftigkeit schon ziemlich fies! Äh, angenehm fies: ruppiger gesungen als beim Soundtrack zu &#8220;Robert Zimmermann&#8230;&#8221;, schnittiger, was die flirrenden Gretsch-Gitarrentöne angeht und sowieso ein Paradestück zynischer Dichtung. Dieser Ausflug sollte jedoch ein Einzelfall bleiben und sich der Übermacht an &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;-Songs beugen. Auch das vorletzte &#8211; und bisher wohl ausgereifteste! &#8211; Album &#8220;Mittelpunkt der Welt&#8221; kam nicht zu kurz. Ganz groß, aber dieses Überlied kann man eigentlich gar nicht versauen: &#8220;Straßenbahn des Todes&#8221;. Leider nicht gespielt: &#8220;Finger weg von meiner Paranoia&#8221; (Über-Überlied!) und das in sich drehende &#8220;Die letze U-Bahn geht später&#8221;. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4917440776/element-of-crime-13.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 13"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4917440776_b8c52a2698_m.jpg" alt="Element of Crime 13" width="160" height="240" /></a>Element of Crime sind eben die Meister der leicht schrulligen Trunkenheitsballade. Das bewiesen sie den Wasserschloss-Besuchern einmal mehr mit einer fast ausnahmslos schwelgerischen Songauswahl, die man weiter unten in Ruhe nochmal nachlesen kann. Am Ende gab&#8217;s glücklicherweise nochmal viel &#8220;Weißes Papier&#8221;, erfreulicherweise inklusive dem schelmischen &#8220;Mehr als sie erlaubt&#8221;. </p>
<p>Und wie mag es der Band selbst ergangen sein? Sie blickte ihrerseits verträumt schunkelnden Hunden und zu Säulen erstarrten, andächtig dreinblickenden Mitsängern entgegen, eingebettet in eine wunderbare Wasserschloss-Sonnenuntergangskulisse. Beifall und Zugabenforderungen zuhauf. Was will man eigentlich mehr? So manch ein Anwesender ließ sich später noch dazu hinreißen, mit &#8220;Kaffee und Karin&#8221;, Birgit und Bier gemütlich auf der Stelle zu walzern. Hübsch. Wir harren der Texte und Töne, die da noch kommen werden&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Setlist</strong></p>
<p>Deborah Müller<br />
Immer unter Strom<br />
Im Himmel ist kein Platz mehr für uns zwei<br />
Don&#8217;t You Smile<br />
Death Kills<br />
Über dir der Mond<br />
Bitte bleib bei mir<br />
Straßenbahn des Todes<br />
In mondlosen Nächten<br />
Jetzt musst du springen<br />
Euro und Markstück<br />
Einer kommt weiter<br />
Kaffee und Karin<br />
Mehr als sie erlaubt<br />
Immer da wo du bist bin ich nie<br />
&#8211;<br />
Weißes Papier<br />
Delmenhorst<br />
&#8211;<br />
Vier Stunden vor Elbe 1<br />
Draußen hinterm Fenster<br />
&#8211;<br />
Über Nacht</p></blockquote>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157624658639917/element-of-crime.html">Alle Element of Crime Bilder vom 20.8.</a><br />
>> <a href="http://www.element-of-crime.de/" target="_blank">Offizielle Element of Crime Homepage</a></p>
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		<title>Element of Crime &#8211; Minitour im August</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 07:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[element of crime]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Freunde des Reimes, der nur gesungen gut klingt! Das kriminelle Element ist wieder im Umlauf. Bereits seit 25 Jahren, mit nunmehr 12 Alben. Und ihr habt sie seit jeher verpasst!? Nun soll keiner sagen können &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;. Mit den neuen Terminen zu eben jenem aktuellen Album sind EoC demnächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde des Reimes, der nur gesungen gut klingt!</p>
<p>Das kriminelle Element ist wieder im Umlauf. Bereits seit 25 Jahren, mit nunmehr 12 Alben. Und ihr habt sie seit jeher verpasst!? Nun soll keiner sagen können &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;. Mit den neuen Terminen zu eben jenem aktuellen Album sind EoC demnächst hoffentlich auch mal da, wo ihr seid:</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/08/EOC20101.jpg" alt="" title="Element of Crime 2010" width="235" height="157" class="alignleft size-full wp-image-3297" />18.08.	 Leipzig,	Parkbühne<br />
19.08.	 Nideggen,	Burg Nideggen<br />
20.08.	 <a href="http://www.inmove.de/deutsch/index.html" target="_blank">Chemnitz, Wasserschloß Klaffenbach</a><br />
21.08.	 A &#8211; St. Pölten, Frequency<br />
22.08.	 Bochum, Zeltfestival Ruhr</p>
<p>Na? Wir sind in Klaffenbach bei Chemnitz mit dabei. Und für alle Rocker unter euch, denen Sven Regener und Co. noch kein Begriff ist, wird dies eine gute Gelegenheit sein, sich an wirklich gutpoesierten deutschen Songschreiberpop heranzutasten: Also, entweder persönlich dabei sein, es gibt noch Karten, oder im Anschluss an den &#8220;schrullig-schönen Schunkelreigen meets kratzig Violin&#8221; einfach bei RockZOOM vorbeischneien..</p>
<p>>> Homepage: <a href="http://www.element-of-crime.de" target="_blank">www.element-of-crime.de</a></p>
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		<title>SCHNEEWITTCHEN und SASCHA MERSCH @ theARTer Galerie Berlin &#124; 27.11.09</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 21:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Perlen und Säuen Lichtenberg ist nicht eben als Berlins Kulturkiez bekannt. Der Stadtteil im Osten der Stadt glänzt eher durch den zweifelhaften Charme trabantenstädtischer Tristesse. Umso schöner für Lichtenberg, dass sich die dort ansässige theARTer Galerie immer mehr als Geheimtipp entpuppt und mittlerweile Publikum aus ganz Berlin und darüber hinaus anzieht. Einer der Gründe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Perlen und Säuen</strong></p>
<p>Lichtenberg ist nicht eben als Berlins Kulturkiez bekannt. Der Stadtteil im Osten der Stadt glänzt eher durch den zweifelhaften Charme trabantenstädtischer Tristesse. Umso schöner für Lichtenberg, dass sich die dort ansässige theARTer Galerie immer mehr als Geheimtipp entpuppt und mittlerweile Publikum aus ganz Berlin und darüber hinaus anzieht. Einer der Gründe dafür dürfte sein, dass die Galerie seit jeher mit einem ambitionierten Rahmenprogramm aufwartet. Konzerte, Lesungen, zuletzt auch ein Live-Interview mit Alexander Kaschte (Ihro Hoheit Frontveganer von „Samsas Traum“) &#8211; und dazu Ausstellungen junger Künstler wie Senrek oder Christian Lebrecht.</p>
<p>Auch Sascha Mersch macht sich häufiger auf den Weg in die Peripherie. Der Berliner Musiker ist hier Dauergast: Dieses Jahr war er schon mehrmals als Support- oder Hauptact in der Galerie. So auch vor Schneewittchen – den offensichtlichsten Bogen zu den Hannoveranern schlagen die Albentitel. Schneewittchens neustes Werk trägt den Titel „Perlen vor die Säue“, und Sascha Merschs Album den Namen „Perlensau“. War&#8217;s das an Parallelen? Der Gestus auf der Bühne ist jedenfalls, im Gegensatz zu Schneewittchens Performance, ungeschönt und fast schon schmerzhaft puristisch. Piano, Stimme, vertonte Gedichte: Die drei Säulen, auf die Merschs Musik sich stützt, tragen mühelos ein ganzes Schloss voller verborgener Schätze, dunkler Winkel, Abgründe und Prunk. Jenseits von verklärter Romantik und allegorischem Kitsch tut sich so eine neue Welt auf, die den Zuhörer ganz in ihren Bann zieht – oder ihm einen Schrecken in die Glieder jagt. Sascha Mersch ist das egal, er singt, schlägt das Piano, als gäb&#8217;s kein morgen, und liefert eine Show ab, die nicht nur durch ihre Ehrlichkeit überzeugt, sondern auch durch eigenwilliges und avantgardistisches Songwriting. Eine Klammer um seine eigenen Kompositionen bilden am 27. November zwei Coverversionen: Als Einstieg gibt es „Please Please Please Let Me Get What I Want“ von den unvergleichlichen Smiths, und zuletzt wagt er sich an David Bowies „Five Years“. Was für ein Set!</p>
<p>Um die Musik von Marianne Iser und Thomas Duda, die nun schon seit einigen Jahren unter dem Namen Schneewittchen bekannt sind, zu verstehen, muss man sie wohl live erleben. Denn die Präsenz des Duos auf der Bühne geht weit über das hinaus, was Mariannes Stimmgewalt an Möglichkeiten ohnehin schon bietet. Ob es so etwas Esoterisches ist wie Aura, etwas Märchenmagisches oder schlicht eine großartige Performance: Vom ersten Ton an fesseln Schneewittchen das Publikum, Marianne tanzt, singt, schreit, flüstert, mal schrill, selten nachdenklich, aber immer mitten aus dem Herzen. Ein authentisches Kunstwerk, lebend und pulsierend, im Korsett verschnürt wie ein großes, lautes Geschenk. Bei „Perlen vor die Säue“, dem Titelstück des besagten aktuellen Albums, verlässt sie die Bühne und konfrontiert das Publikum aus nächster Nähe. Sie zerreißt eine Perlenkette und wirft den Schmuck mit aufreizender Nonchalance ins Publikum, ein Akt, der in etwa widerspiegelt, was Schneewittchen vom großen Reibach halten. Bloß weg damit – nicht verrenken, sondern verschwenden, keine „süße, süffige Seichtigkeit“, dann lieber süffisant an die eigenen Träume klammern. Und in der Tat werden alle sich aufdrängenden Vergleiche mit Rosenstolz oder auch Nina Hagen hinfällig, denn Schneewittchen sind einfach nicht im gleichen Maß massentauglich. Der Spaß an der Provokation ist nicht gespielt, sondern scheint aus tiefster Seele zu kommen. Kein Wunder also, dass mit Liedern wie „Kaltes Hannover“ immer wieder bittere Sozialkritik durchschimmert. Die beiden Musiker haben ganz offensichtlich keine Angst, sich die Finger zu verbrennen, bringen Themen wie Sadomasochismus oder Genderbending aufs Tapet, als wär&#8217;s selbstverständlich, und haben in der Vergangenheit eine ganze Reihe Performances mit suizidgefährdeten Frauen auf die Beine gestellt. Bei so viel glaubhafter Offenheit wäre es eine Schande, wenn das Publikum nicht an Schneewittchen festhielte wie der holde Königssohn an seiner angebeteten Märchenprinzessin. Ein märchenhaftes Happy End gab&#8217;s in jedem Fall, haben Schneewittchen doch mit zwei neuen Liedern in der Zugabe die Vorfreude auf alles geweckt, was da noch kommen mag.</p>
<p>Schneewittchen bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/schneewittchenvonhannover">myspace.com/schneewittchenvonhannover</a><br />
Schneewittchen offiziell: <a href="http://www.schneewittchenmusik.de">www.schneewittchenmusik.de</a></p>
<p>Sascha Mersch bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/saschamersch">myspace.com/saschamersch</a><br />
Sascha Mersch offiziell: <a href="http://www.sascha-mersch.de">www.sascha-mersch.de</a></p>
<p>theARTer Galerie im Netz: <a href="http://www.thearter.de">www.thearter.de</a></p>
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		<title>CIRCULUS haben noch Pl&#228;tze frei&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 20:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[70s]]></category>
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		<description><![CDATA[Freunde der rotierenden Rille! Wer sich jetzt noch den Frühbucherrabatt sichert, bekommt für £50 &#8211; das sind mittlerweile keine 57 Euro mehr &#8211; seine hübsche Visage in das Faltbooklet der irgendwann erscheinenden CIRCULUS-LP &#8220;Thought Becomes Reality&#8221; gedruckt und bekommt zwei Exemplare dieses wunderbaren Machwerkes britischen &#8220;Twisted mushroom pixie rocks&#8221; gleich nach Hause geliefert. Ja, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde der rotierenden Rille! Wer sich jetzt noch den Frühbucherrabatt sichert, bekommt für £50 &#8211; das sind mittlerweile keine 57 Euro mehr &#8211; seine hübsche Visage in das Faltbooklet der irgendwann erscheinenden <strong>CIRCULUS</strong>-LP &#8220;Thought Becomes Reality&#8221; gedruckt und bekommt zwei Exemplare dieses wunderbaren Machwerkes britischen &#8220;Twisted mushroom pixie rocks&#8221; gleich nach Hause geliefert. Ja, das ist irgendwie sehr explizite Werbung. Doch bin ich weder mit den Mitgliedern dieser schillernden Bande verwandt oder verschwägert, noch bekomme ich Geld dafür, nette Worte über sie zu sagen. Von daher bleibt mir nur, euch auf dieses schicke Angebot aufmerksam zu machen und meine Begeisterung von Circulus&#8217; bisherigem Schaffen kundzutun&#8230;</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/09/Circulus_ClocksAreLikePeople.jpg" alt="Circulus: Clocks Are Like People (2006)" title="Circulus: Clocks Are Like People (2006)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2541" />Vor so ziemlich genau drei Jahren veröffentlichten die Musiker um Michael Tyack ihr Album &#8220;Clocks are like People&#8221;, mein Einstieg in ihre kleine heile Mittelalter-Hippie-Welt. Wer das bunte Treiben dieser abwechslungsreichen CD hört, bekommt keine lauten E-Gitarren und eskapadische Schreie um die Ohren geweht. Vielmehr gesellen sich Flöten, Lauten, warme Bässe sowie Moog- und Synthiespäße in frivoler 70er-Jahre-Manier zu den zauberhaften Stimmen von Mr. Tyack und der elfengleichen Holly-Jane Shears. Das alles in todsichere Ohrwurm-Melodien verpackt. Zu seinen Einflüssen berichtete mir Michael damals:</p>
<blockquote><p>Meine Haupteinflüsse sind Bands wie Trees, Fuschia, COB und der Rest der Underground Progressive Folk Bands der frühen 70er Jahre. Ich habe Syd Barrett auch immer geliebt. Mit Jethro Tull und The Incredible String Band bin ich etwas wählerisch, manchmal haben sie die „Essenz“ gezeigt, manchmal nicht.<br />
<em>(Michael Tyack, September 2006 für metalius.de</em>)</p></blockquote>
<p>Jedenfalls haben Tull sich einst gern in knallengen bunten Strumpfhosen und mit Piratenschiffen auf der Bühne gezeigt und zumindest dahingehend teilen diese Briten von damals und heute noch ein gewisses Faible für ausgefallene Accessoires&#8230;<br />
Wer nun immer noch kein Bild vor Auge hat, schaut und hört sich mal diesen feinen, äußerst repräsentativen Song an, der die fetzige Schrulligkeit dieser Zauberfeen wunderbar einfängt:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/y2OavLPpPVw&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/y2OavLPpPVw&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Circulus ist verspielte Musik für naive Tagträumer, nicht ohne hier und da auch denjenigen an der Nase herumzuführen, der denkt dies sei wirklich nur hohle Maskerade. Es steckt vielleicht ein bisschen mehr dahinter als Realitätsflucht. Wer sich selbst mit Humor nimmt, hat den Ernst reflektiert und sucht seine Unabwendbarkeit mit dem Witz erträglich zu machen&#8230; Es sieht danach aus, dass dieser steppenwölfische Ansatz auch anno 2009 greift, sieht man sich Cover und Songtitel des neuen Werkes an&#8230;</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/09/circulus_thought.jpg" alt="Circulus: Thought Becomes Reality (2009)" title="Circulus: Thought Becomes Reality (2009)" width="240" height="240" class="alignleft size-full wp-image-2538" />Die CD-Fassung des aktuellen Albums &#8220;Thought Becomes Reality&#8221; wurde jedenfalls schon am 15. Juni veröffentlicht. Nun wartet auch die LP-Version &#8211; in Klang und Optik verbessert, wie uns Bandkopf Michael folgend via Myspace mitteilt &#8211; auf ihre Vollendung:</p>
<blockquote><p>Our next task is to produce the vinyl edition mastered from 24bit files to bring you the best possible sound reproduction. The artwork will be reproduced in its originally intended brighter colours which had to be softened for the CD. Our spacecraft Zero Sector Four will come as a large fold out poster. We have space for more port holes to be added. If you wish to contribute by purchasing a port hole please email circulus.folk@virgin.net or come on board instantly through our myspace paypal button (or that email address mentioned above). Seats are again £50 and you will receive two free copies of the record.<em> (via <a href="http://www.myspace.com/circulus" target="_blank">www.myspace.com/circulus</a>)</em></p></blockquote>
<p>Your lovely face up there in space.. Worauf wartet ihr also noch?</p>
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		<title>NICK DRAKE: &quot;Five Leaves Left&quot; (1. Sept. 1969)</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 23:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[acoustic]]></category>
		<category><![CDATA[blues]]></category>
		<category><![CDATA[classics]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[nick drake]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut ertönt der Weltfriedenstag und der Erdball schießt Tauben gen Himmel und malt in Einklang japanische Schriftzeichen für eine bessere Welt&#8230; Weitaus stiller, wenn überhaupt, feiert man den 40-jährigen Geburtstag des Nick Drake-Debütalbums &#8220;Five Leaves Left&#8221;. Und ich bin mir sicher, der stille Mr. Drake hätte es nicht anders gewollt&#8230; &#8220;Until one day Nick came [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut ertönt der Weltfriedenstag und der Erdball schießt Tauben gen Himmel und malt in Einklang japanische Schriftzeichen für eine bessere Welt&#8230; Weitaus stiller, wenn überhaupt, feiert man den 40-jährigen Geburtstag des Nick Drake-Debütalbums &#8220;Five Leaves Left&#8221;. Und ich bin mir sicher, der stille Mr. Drake hätte es nicht anders gewollt&#8230;</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/08/nick_drake_-_five_leaves_left.jpg" alt="Nick Drake: &quot;Five Leaves Left&quot; (1969)" title="nick_drake_-_five_leaves_left" width="200" height="199" class="alignleft size-full wp-image-2472" /></p>
<p></br></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Until one day Nick came into my room &#8211; and he&#8217;s a man of few words, my brother &#8211; and he said: &#8216;Here you are&#8217;. And he threw down onto the bed the complete record of &#8220;Five Leaves Left&#8221;. I was absolutely astonished.&#8221;</em></p>
<p>(Nicks Schwester Gabrielle Drake im Film &#8220;A Skin Too Few&#8221;)</p></blockquote>
<p>&#8220;Five Leaves Left&#8221; ist dabei kein naturromantischer Titel vom Fall der Blätter, zumindest nicht der vom herbstlichen Baume; nein, die Rede war hier viel mehr vom Vorrat der Zigarettenpapers, der sich bei noch fünf übrigen Blatt langsam dem Ende neigte. Beide Bilder geben die Stimmung dennoch passend wieder. Das in Cambridge entstandene Debütalbum des Engländers ist ein melancholisches Herbstalbum, das trotz seiner Ruhe mit wunderbaren Melodien und Geborgenheit aufwartet, im Zentrum immer Nicks ruhige, behaglich-warme Stimme und sein klares, kräftiges und außergewöhnlich präzises Fingerpicking. Hinzu kommen, sich nicht aufdrängend aber vor allem in tieftraurigen Stücken wie &#8220;Way To Blue&#8221; hochpräsent, süßliche Streicherarrangements seines guten Freundes Robert Kirby, die dem Ganzen noch einer einsamen Melodramatik verhalfen.</p>
<p>Nick Drake war ein sensibler Mann, der Touren abbrach, wenn sich Leute während dem Stimmen seiner Gitarren unterhielten und scheinbar nicht zuhören wollten. Von seinen Mitmenschen wurde er aufgrund seines Talents zwar hochgelobt, Erfolg und öffentliche Anerkennung fand er zu Lebzeiten jedoch nicht (&#8220;Why leave me hanging on a star if you deem me so high?&#8221;). War er eine tragische Figur? Wer ihn nicht kennt und sein Leben im Schnelldurchlauf überblickt, wird dem vielleicht zustimmen, ihn vielleicht rasch als depressiven Faulenzer abtun, doch das würde suggerieren, dass sein Schaffen nutzlos gewesen wäre. Doch heutzutage, spätestens zu der Autowerbung mit &#8220;Pink Moon&#8221; als musikalische Untermalung aus dem Jahr 2000, ist er insbesondere bei vielen Studenten 20+ wieder populär und so war sein Werk keineswegs umsonst.</p>
<p>Dieses Gesamtwerk, neben &#8220;Five Leaves Left&#8221; sind das noch die Alben &#8220;Bryter Layter&#8221; und &#8220;Pink Moon&#8221;, ist übrigens in der wunderbaren Box &#8220;Fruit Tree&#8221; vereint. Die LP-Box enthält außerdem den so wunderbar gemachten Film &#8220;A Skin Too Few&#8221; auf DVD, <a href="http://RockZOOM.de/2008/06/29/a-skin-too-few-the-days-of-nick-drake/" target="_blank">von dem wir bereits vor einiger Zeit schrieben</a> und das getrost als würdige Gesamtschau dieses unvergleichlichen Musikers bezeichnet werden kann. Wieder mal genau das richtige für den nahenden Herbst, für den zuende gehenden Tag&#8230;</p>
<blockquote><p><em>When the day is done<br />
Down to earth then sinks the sun<br />
Along with everything that was lost and won<br />
When the day is done.</em></p></blockquote>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/08/nickdrake.jpg" alt="(Nick Drake, 1948 - 1974)" title="nickdrake" width="255" height="321" class="size-full wp-image-2476" /><br />
(Nick Drake, 1948 &#8211; 1974)</p>
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