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	<title>Rockzoom &#187; punk</title>
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		<title>Nina Hagen @ BKA-Theater, Berlin, 08.01.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 22:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sweet Jesus: Das BKA im Kreuzberger Szenekiez ist bis auf den letzten Platz ausverkauft, als sich Nina Hagen die Ehre gibt. Das Publikum ist erwartungsgemäß heterogen, Altersschnitt und Mitklatschbereitschaft eher hoch, Alkoholpegel und Adrenalin tendenziell niedrig. Dass Nina Hagen, sagen wir, für spirituelle Einflüsse empfänglich ist, weiß man. An diesem Abend gibt gleich das erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5454-1klein-300x200.jpg" alt="" title="Nina Hagen @ BKA-Theater, Berlin, 08.01.2012" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-6344" />Sweet Jesus: Das BKA im Kreuzberger Szenekiez ist bis auf den letzten Platz ausverkauft, als sich Nina Hagen die Ehre gibt. Das Publikum ist erwartungsgemäß heterogen, Altersschnitt und Mitklatschbereitschaft eher hoch, Alkoholpegel und Adrenalin tendenziell niedrig.</p>
<p>Dass Nina Hagen, sagen wir, für spirituelle Einflüsse empfänglich ist, weiß man. An diesem Abend gibt gleich das erste Lied vor, in welche Richtung das hagensche Esoterik-o-Meter momentan ausschlägt: Es geht um Jesus. Und im nächsten Song auch. Im nächsten dito. Vom Gospelklassiker bis zum christlichen Elvis-Song ist im Grunde alles vertreten, was das Genre hergibt. Das Publikum mag darüber erstaunt sein, wirklich vom Stuhl haut die Darbietung jedoch niemanden. Auch die Coverversion eines Wolf-Biermann-Lieds kann die Gemeindehausstimmung nicht wieder auf die Erde befördern, jedenfalls nicht auf lange Sicht.</p>
<p>Das ist umso trauriger, als man Nina Hagen durchaus auch als politische Kämpfernatur erlebt, die eine Meinung hat, und eine Stimme, die gehört werden will. So spricht sie sich mit einem Nachdruck, der wohl nur mit ihrem Stimmvolumen <img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5552klein-200x300.jpg" alt="" title="Nina Hagen @ BKA-Theater, Berlin, 08.01.2012" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-6342" />zu erreichen ist, für Volksentscheide aus. „Sonst haben wir alle umsonst Demokratie gespielt“, skandiert sie zwischen zwei Songs. Den einen oder anderen boshaften Seitenhieb auf Lieblingsfeindin Angela Merkel kann sie sich ebenfalls nicht verkneifen, sie spricht den Afghanistankrieg an, sie spricht über ihre Besorgnis angesichts Israels nuklearer Aufrüstung. Das ist gut. Das ist richtig und wichtig und richtig gut: Nina Hagen nutzt den Abend nicht als bloße Entertainmentveranstaltung oder positivistisches Post-Neujahrs-Sit-In, sondern gibt ihren Zuhörerinnen und Zuhörern ein paar Gedanken mit auf den Heimweg, die vielleicht länger im Gedächtnis bleiben als mancher der dargebotenen Songs. Sie holt Menschen vom Contergannetzwerk auf die Bühne, spricht mit Alice vom Haus der Demokratie und Menschenrechte darüber, wie man sich mittels Patientenverfügung vor restriktiven und irrwitzigen psychiatrischen Behandlungen schützen kann. Ein wenig fahrig, aber aufrichtig interessiert, gibt Nina Hagen so Organisationen ein Forum, die jenseits des NGO-Mainstreams um Wahrnehmung kämpfen müssen. So bleibt nach geschlagenen drei Stunden Show (abgerundet) das Gefühl, viel Widersprüchliches gesehen zu haben. Die Ikone, die Aktivistin, den Punk, das Vamp, die Christin.</p>
<p>Wie sie&#8217;s mit der Religion hält, sollte Nina Hagen dringend nochmal überschlafen. Aus dem Somakoma aufgewacht, kommt dann vielleicht die nächste Erleuchtung. Zum Beispiel, dass wir alle ganz umsonst Freiheit gespielt haben, wenn die Frau, die die weibliche Masturbation einst en vogue gemacht hat, sich plötzlich mit dem Sündenfall anfreunden kann.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina1.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina2.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina3.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina4.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina5.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina6.jpg" alt="" /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><strong>Zu allen Bildern von Nina Hagen im BKA-Theater</strong></a></p>
<p><strong>Nina Hagen im Internet.</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.volksbeat.com">www.volksbeat.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/NinaHagen">www.facebook.com/NinaHagen</a></p>
<p><strong>Nina Hagen-TV.</strong></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/pNPo_2ufTh8?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>THE PRETTY FACES: Another Sound</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 20:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pretty Faces, hübsche Gesichter, sind ja so eine Sache: Hand aufs Herz, wir alle mögen schöne Menschen. Darum lächeln die uns (die breite Masse mit der breiten Nase, der einen Augenbraue, den „Bingo Wings“ und dem hängenden Doppelkinn – normale Menschen halt) inflationär von jedem Magazincover an. Mit ihren weißen Zähnen, der clearasilen Haut, vermutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/2009/06/cover2-1.jpg" alt="The Pretty Faces" title="cover2-1" width="200" height="184" class="size-full wp-image-2229" />Pretty Faces, hübsche Gesichter, sind ja so eine Sache: Hand aufs Herz, wir alle mögen schöne Menschen. Darum lächeln die uns (die breite Masse mit der breiten Nase, der einen Augenbraue, den „Bingo Wings“ und dem hängenden Doppelkinn – normale Menschen halt) inflationär von jedem Magazincover an. Mit ihren weißen Zähnen, der clearasilen Haut, vermutlich irgend so ein Photoshop-Filter, und all dieser charakterlosen schamlosen Makellosigkeit. Also wirklich, wer will das denn sehen? Hand aufs Herz? Eben.</p>
<p>Diese Pretty Faces riechen stattdessen nach Benzin und haben Jack Daniel’s getankt, keine Scheu vor akustischer dirtyness und abgebrochenen Fingernägeln. Und mal ehrlich: Nichts ist so sexy wie eine schöne Frau an einer kosmetisch dekorativen E-Gitarre! Die schlechte Nachricht: Gitarristin und Aushilfs-Vocalistin Hannah ist mit Frontmann Jeph verheiratet, dessen Bruder Thomas das Trio an den Drums komplettiert. Klarer Fall: It runs in the family!</p>
<p>Einen hörbaren Einfluss auf die Band haben Punkbands der wilden 70er, avantgardistisch rockige Bands wie The Velvet Underground oder Iggy and The Stooges werden ebenfalls auf der Myspace-Seite der Band genannt. Allerdings biedern die Pretty Faces sich weder an ihre Idole an, noch wird hier stumpf vor sich hin plagiiert. Was das Album „Another Sound“ auszeichnet, ist gutgelaunter Gitarrenrock, made in Florida und mit ordentlich Sonne im Herzen.</p>
<p>Zugegeben, so richtig neu wird das Rad hier nicht erfunden. Ob der Name „Another Sound“ darum so ganz passt, sei dahingestellt. Aber das ist auch gar nicht nötig, statt dessen bekommt die geneigte Hörerschaft einen hohen Spaßfaktor und den perfekten Soundtrack für laue, bierselige Sommernächte. Achso, und das schwarzweißpinke Retro-Artwork ist auch nicht zu verachten. Pretty. Very, very pretty!</p>
<p>The Pretty Faces auf MySpace: <a href="http://www.myspace.com/theprettyfaces">myspace.com/theprettyfaces</a></p>
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		<title>SÓLSTAFIR: &#8220;K&#246;ld&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 18:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Boese</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Bild eines Mitteleuropäers von dem weit im aufgewühlten Nordatlantik liegenden Island ist von stürmischem Wetter, riesigen Gletschern und sprühenden Vulkanen geprägt. Dazu hoffnungslose Finsternis im Winter und helle Sommermonate ohne Nacht – kein anderes Land scheint so viele natürliche Extreme zu integrieren. Wenn man es so betrachtet, passen Sólstafir eigentlich weitaus besser zu dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bild eines Mitteleuropäers von dem weit im aufgewühlten Nordatlantik liegenden Island ist von stürmischem Wetter, riesigen Gletschern und sprühenden Vulkanen geprägt. Dazu hoffnungslose Finsternis im Winter und helle Sommermonate ohne Nacht – kein anderes Land scheint so viele natürliche Extreme zu integrieren. Wenn man es so betrachtet, passen Sólstafir eigentlich weitaus besser zu dieser jungen Insel als ihre erfolgreichen Landsmänner von Sigur Rós, die mit ihrem sanften Post Rock einen milden Kontrast zur wild nordischen Natur ihrer Heimat schaffen&#8230;</p>
<p>Stand zu Beginn ihres Schaffens noch ungestümer Black Metal im Vordergrund, erschlossen sich Sólstafir spätestens mit ihrem zweiten Album „Masterpiece of Bitterness“ einen eigenen Stil mit mannigfaltigen Einflüssen. Man spürte die eisige Nachwirkung des Black Metal und die Hitze des Punk Rock ebenso – hier verklärter Shoegaze, dort resignierter Doom Metal: <img src="/wp-content/uploads/2009/04/kold1.jpg" alt="Sólstafir: &quot;Köld&quot; (2009)" title="Sólstafir: &quot;Köld&quot; (2009)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2036" />Bei so vielen musikalischen Komponenten würde das Resultat schnell zerfahren und schwammig wirken, wenn die vier Isländer nicht so außerordentlich gute Songwriter wären und den emotionalen Aspekt der Songs unprätentiös in den Vordergrund rücken würden. An dieser Leistung hat sich auch im aktuellen Album „Köld“ nicht das Geringste geändert.</p>
<p>Mit „78 Days in the Desert“ wählt man sicher nicht den leichtesten Einstieg in die Platte. Über acht Minuten lang verliert sich die Band in diesem instrumentellen Stück, das in vielen Momenten wie eine Verquickung von Post und Stoner Rock zu sein scheint. Von den aufstrebenden Rockgitarren in Bewegung versetzt, werden die ersten Motive schnell durch satte Basslinien geerdet und auf ihren harmonischen Weg gebracht. Mehr und mehr entwickelt man die anfänglichen Ideen fort, während sich man sich mehr und mehr warm spielt, einen den fehlenden Gesang vergessen lässt, dessen Postition in diesem Lied geradezu singende Leadgitarren inne haben.</p>
<p>Von der Wüstenhitze führen Sólstafir im namensgebenden „Köld“ in dunklere Regionen, die vor allem im bedrückend minimalistischen „World Void of Souls“ noch ausgiebig ausgekostet werden. Eine Orgel bringt einen ruhigen und feierlichen Aspekt in das Album ein, ihr fülliger Klang wird im Titeltrack von Aðalbjörn Tryggvasons klagender Stimme als Grundlage genutzt, die das einzige Mal in ihrer Heimatsprache zu hören ist, hier aber der Verständlichkeit halber doch übersetzt auftauchen soll:</p>
<blockquote><p>At dawn you appear<br />
At dawn you appear<br />
I turn off the day<br />
And my heart beats so fast<br />
That it hurts</p></blockquote>
<p>Über die gesamte Breite ihrer eklektischen Einflüsse wirken Sólstafir stets souverän und selbstsicher. Und das ist nicht einfach, wo mit dem rotzig-rockenden „Love Is the Devil (And I Am in Love)“ und dem elegischen „Goddess of the Ages“ beispielsweise am Ende des Albums zwei grundverschiedene Lieder aufeinander folgen. Der Abwechslung der Stücke untereinander steht der meist monolithische Aufbau ihrer selbst gegenüber. Dieser ermöglicht psychedelische, versunkene Kompositionen, wie das um eine verstorbene Freundin trauernde „Necrologue“, in dem sich der Gesang von einer schmerzhaft sanften Seite zeigt und fast unangenehm nahe geht. Die wenigen verwendeten Riffs und Parts funktionieren hervorragend zusammen, was man gerade daran sehen kann, wie harmonisch und manchmal sogar unauffällig sie sich in vielen Liedern abwechseln oder anschließen. Das wiederum steht jedoch nicht im Widerspruch zur in den Songs entfesselten Dynamik und aufgebauten Spannung, deren Ursprung im geschickten Aufbau und der interessanten Variation der grundlegenden Motive und Akkordfolgen zu suchen ist. Gerade bei besagter Dynamik wird spürbar, wie hervorragend die Weiterentwicklung, die sich bei den Isländern in Sachen Sound und Produktion getan hat, ist. Den einfachen, aber auch charmant ungehobelten Klang des Vorgängers hat man weder verworfen, noch aus den Augen verloren, sondern mit einer geschmackvollen Menge Professionalität auf ein neues Niveau gehoben. Dass dieser Musik zu viel Klarheit nicht gut tun würde, wurde ebenso berücksichtigt, wie die Bedeutung, den auszeichnenden Gesang ins rechte Licht zu rücken. Da ist geradezu gewollt, dass das Schlagzeug in schnellen Passagen einem undefinierten „Schwimmen“ anheim fällt.</p>
<p>Schon die Eindringlichkeit, die einem durch den durchdringenden, schwer einzuordnenden Gesang nahe gelegt wird, macht deutlich, welche Bedeutung Sólstafir ihren Texten beizumessen scheinen. „Köld“, dessen Titel im Isländischen die weibliche Form von „Kälte“ bezeichnet, drückt viel innere Zerrissenheit aus. Aðalbjörns auf persönliche Gefühle konzentrierten Lyrics berichten von Trauer, Liebe und Verlust; die Worte sind schlicht, aber nichtsdestotrotz mit Bedacht gewählt. Gerade das gibt dem Album die herausragende Ehrlichkeit, die nur dann entstehen kann, wenn ungekünstelt und manchmal eben auch notwendigerweise einfach gearbeitet wird.</p>
<p>Es sind durchaus fordernde 70 Minuten, die einem hier serviert werden; aller Einfachheit zum Trotz ist es keine leichte Kost. Dichte und Intensität sind Worte, die im Zusammenhang mit harter Musik inflationär oft verwendet werden, aber hier scheinen sie mir endlich wieder einmal richtig am Platze zu sein. So schwer sie einem auch den Zugang zu dieser Musik machen können, indem sie eine Aufmerksamkeit fordern, die vielen Musikhörern heutzutage fremd zu sein scheint, so lohnend ist die Erfahrung, die man macht, wenn man sich dem Album mit einer gewissen Hingabe widmet. Seine acht kleinen Songperlen sind für sich betrachtet einmalig und unverkennbar, bestechen aber gerade durch ihre geschmackvolle Zusammenstellung, bei der weder roter Faden noch Abwechslung zu kurz kommen. Erst der bereichernde Kontrast zueinander bringt die einzelnen Stücke zur Entfaltung &#8211; die „Sonnenstäbe“, nach denen die Band sich benannt hat, benötigen eben Sonne genauso wie Wolken.</p>
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		<title>&#8220;Who Killed AMANDA PALMER?&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/11/27/who-killed-amanda-palmer/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 23:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Thoughts]]></category>
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		<category><![CDATA[amanda palmer]]></category>
		<category><![CDATA[dresden dolls]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir haben ja keine Zeit! 2008 geht zur Neige, und dieses Jahr sind so viele tolle Platten herausgekommen, dass wir kaum mit dem Hören hinterherkommen. Das Album von Amanda Palmer, Dresden Doll auf Solowegen, möchten wir Euch aber auf gar keinen Fall vorenthalten. Darum zack zack – schnell einen (leider nicht ganz so zeitsparenden) Klassiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben ja keine Zeit! 2008 geht zur Neige, und dieses Jahr sind so viele tolle Platten herausgekommen, dass wir kaum mit dem Hören hinterherkommen. Das Album von Amanda Palmer, Dresden Doll auf Solowegen, möchten wir Euch aber auf gar keinen Fall vorenthalten. Darum zack zack – schnell einen (leider nicht ganz so zeitsparenden) Klassiker aus dem alten Musikjournalisten-Hut gezaubert &#8211; das „Track-by-Track-Review“ &#8211; und hopp!</strong></p>
<p><em>1. Astronaut: A Short History of Nearly Nothing</em></p>
<p>“Who Killed Amanda Palmer” beginnt mit einem Schrei und einem gewitterhaften Dreiklang-Stakkato, um kurz darauf ganz leise Saiten anzuschlagen. Und wieder laut. Und wieder leise. Und dann wieder ganz laut. Was für ein Opener! Dieses wundervolle Energiebündel könnte leicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es hier mit einer todtraurigen Astro-Elegie zu tun haben, wären da nicht diese gewaltigen Violinenstürme und diese immer wieder hervorbrechende Zerbrechlichkeit. Astronaut handelt von Distanz und Nähe, unerfüllbarer Liebe und Sehnsucht und Abschied.<br />
Um es gleich vorwegzunehmen, Astronaut ist mein persönliches Highlight des Albums und hat mich viele Stunden Schlaf gekostet, weil diese Zeilen einfach nicht verschwinden wollen – da hast du dein Ziel erreicht, das mit dem Afterthought und den Reminders, zumindest bei mir&#8230;</p>
<blockquote><p>But you are, my love, the Astronaut<br />
Flying in the face of science<br />
I will gladly stay an afterthought<br />
Just bring back some nice reminders</p></blockquote>
<p><em>2. Runs in the Family</em></p>
<p>Auch im zweiten Song geht es um Zwischenmenschliches, jedenfalls an der Oberfläche. Woran liegt es, dass wir sind, wer sind? In der Familie? Vor der kann man jedenfalls nicht davonlaufen, I cannot run from my family, they’re hiding inside of me, singt Amanda sich durch leicht redundante knappe drei Minuten. Ostinato sagt da wohl der Fachmann, ich belasse es lieber vorsichtig bei einem „ganz schön eingängig“. Trotz allem ein sehr starker Song.</p>
<p><em>3. Ampersand</em></p>
<p>Das &amp;-Zeichen, Ampersand auf Englisch, ist mehr als eine Konjunktion, es ist eine Lebenseinstellung, jedenfalls hier. Es wird zum Sinnbild dessen, was man ja irgendwie ständig sieht, im Freundeskreis, im Café und auf Straße: <img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/11/amanda_palmer.jpg" alt="" title="Who killed Amanda Palmer?" width="220" height="220" class="alignleft size-full wp-image-1284" />Menschen, die sich nahe sind, verschmelzen bis zur Unkenntlichkeit, bis sie nicht mehr sie selbst sind. Da gibt’s Paare, die könnten auch Zwillinge sein. Gleiche Mimik, gleiche Sprache, am besten noch die gleichen Jack-Wolfskin-Outdoor-Schwedenurlaub-Regenjacken. Schön, wenn man sich jemandem verbunden fühlt, aber genauso schön, dass endlich mal jemand sagt, dass Persönlichkeit auch gelebter Individualismus ist. Vielleicht ist das nicht jedermanns Ansicht (und vielleicht verstehe ich Amanda auch total falsch), aber es ist es allemal wert, darüber nachzudenken. Und das kann man bei diesem unaufdringlich ruhigen Song richtig gut.</p>
<p><em>4. Leeds United</em></p>
<p>Hier dürften sich Dresden-Dolls-Fans ganz besonders an das gemeinsame Werk von Amanda Palmer und Brian Viglione erinnert fühlen. Es darf getanzt werden, sofort!</p>
<p><em>5. Blake Says</em></p>
<p>Ein ganz schön harter Schnitt zum Vorgänger, ist „Blake Says“ doch eines der schwerfälligsten Lieder auf dem Album und auch ein wenig anstrengend. Schon mutig, einen solchen Rausschmeißer in der Mitte des Albums zu platzieren, aber komischerweise fügt er sich nahtlos ins Gesamtwerk ein, auch, wenn ich ein paar mal versucht war, ihn einfach zu überspringen.</p>
<p><em>6. Strength through Music</em></p>
<p>Zeit für ein Geständnis: Ich liebe Spoken-Word-Intros, und das erleben wir hier in absoluter Perfektion. Das sparsame Arrangement zeigt einmal mehr, dass die Kraft nicht immer im Brachialen liegt. Bestimmt wunderschön, zu diesem Lied nachts durch die Straßen zu fahren, wenn die Lichter an einem vorbeirauschen und man sich vorkommt wie in einer Parallelwelt, ohne andere Menschen. Es hat etwas surreales, entrücktes, unerwartet minimalistisches.</p>
<p><em>7. Guitar Hero</em></p>
<p>Auf einem so vielseitigen Album darf natürlich auch ein Partykracher nicht fehlen – et voilà. Guitar Hero ist eine ziemlich klassische Rocknummer, wieder mal was zum Tanzen, endlich!</p>
<p><em>8. Have to Drive</em></p>
<p>Ohje, besser nicht hören, wenn man psychisch labil, in einer „merkwürdigen Phase“ oder sonst irgendwie emotional vorbelastet ist, denn dann könnte diese Ballade einen unglaublich fertig machen. Stabilere Leute werden sie vielleicht ein bisschen zu offensichtlich, zu sehr Herzschmerz, finden. Zwiespältig, aber liebenswert und wundervoll introvertiert.</p>
<p><em>9. What’s the Use of Wond’rin?</em></p>
<p>Ist das wirklich die gleiche Amanda Palmer, die im Song zuvor so unfassbar tief und eindringlich gesungen hat? Angesichts des Falsetts kaum zu glauben, aber darum heißt es ja auch so. Überhaupt ist die gesangliche Vielfalt, diese Kraft in Stimme, einfach großartig. Auch in diesem Track, der fast zum Schluss noch mal eine ganz andere Amanda aus dem Hut zaubert.</p>
<p><em>10. Oasis</em></p>
<p>Und wieder ein rumpeliger Übergang zum Vorgänger-Song: Oasis ist definitiv das poppigste, partytauglichste und plakativste der 12 Lieder und könnte fast von Pink stammen – wer’s mag&#8230; Laut YouTube ist der Song Sarah Palin gewidmet, jener radikal-dümmlichen Hockey Mom, die in den US-Wahlen als McCains Running Mate im kleinen Schwarzen und Gummistiefel legendär versagt hat, von Freidenkern, Promis, jungen Menschen, Alten, Frauen und Männern und Kindern leidenschaftlich gehasst. Allein dafür sollten wir Amanda lieben. Und das Lied ist wirklich nicht so schlecht. Seht selbst:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mUba4aq8imk&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mUba4aq8imk&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><em>11. The Point of It All</em></p>
<p>Gen Ende des Albums kommt melancholische Abschiedsstimmung auf. Schade, denn wofür gibt es die Repeat-Funktion? Ehrlich gesagt hat mich dieses Lied von allen am wenigsten gepackt, und darum kann und will ich gar nicht viel dazu sagen, aber vielleicht kommt das noch. Wofür gibt’s schließlich die Repeat-Funktion.</p>
<p><em>12. Another Year: A Short History of Almost Something</em></p>
<p>Überflüssig zu erwähnen, dass dies der Versuch einer Brücke zwischen erstem und letztem Song ist. Und ähnlich wie Astronaut ist auch der letzte Song tieftraurig, und auch hier geht es um Distanz und Unerreichbarkeit. Und um das Warten, bis sich etwas ändert.</p>
<blockquote><p>But that could take forever<br />
I think i&#8217;ll wait another year<br />
It&#8217;ll be the best year ever<br />
I think i&#8217;ll wait another year<br />
Can&#8217;t we just wait together<br />
You bring the smokes, i&#8217;ll bring the beer<br />
I think i&#8217;ll wait another year</p></blockquote>
<p>Hoffen wir, dass wir nicht bis zum Sanktnimmerleinstag auf ein neues Album von Frau Palmer warten müssen. Vielleicht nur ein weiteres Jahr? Das wäre toll. Bis dahin können wir uns ab demnächst mit dem Buch zu &#8220;Who Killed Amanda Palmer?&#8221; trösten, das neben vielen Photos Texte von Neil Gaiman enthalten wird (einen Vorgeschmack darauf gibt es auf dem Albencover).</p>
<p><strong>„Who Killed Amanda Palmer?“ hat allergrößtes Heavy-Rotation-Potential. Das liegt auch an dem fast schon poppigen Songwriting, denn trotz all ihrer brachialen Energie und dem brechtpunkkabarettigen Pianogehämmer sind die Lieder sehr zugänglich. Rund wird es durch die Songs, die aus diesem Schema ausbrechen, die man vielleicht beim ersten Durchhören sofort wieder vergisst. Schönes Gesamtkunstwerk in vielen Facetten!</strong></p>
<p>MySpace: <a href="http://www.myspace.com/whokilledamandapalmer">myspace.com/whokilledamandapalmer</a><br />
Offiziell: <a href="http://whokilledamandapalmer.com/">whokilledamandapalmer.com</a></p>
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		<title>Fotos von DONOTS @ ZAKK D&#252;sseldorf &#124; 08.05.2008</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 07:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Szafinski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am liebsten mag ich sie mit Schokolade und schön weich. Diese Donots sorgten jedoch mit einem brettharten Konzert dafür, dass der Traum von schokolade-verschmierten Fingern schnell ausgeträumt war. Die Jungs aus Ibbenbüren machten auf ihrer Coma Chameleon 2008 Tour Station im ZAKK in Düsseldorf. Das junge Publikum war durch die beiden Vorbrenner Serum 114 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am liebsten mag ich sie mit Schokolade und schön weich. Diese Donots sorgten jedoch mit einem brettharten Konzert dafür, dass der Traum von schokolade-verschmierten Fingern schnell ausgeträumt war. Die Jungs aus Ibbenbüren machten auf ihrer Coma Chameleon 2008 Tour Station im ZAKK in Düsseldorf.<span id="more-579"></span></p>
<p>Das junge Publikum war durch die beiden Vorbrenner Serum 114 und die Finnen vom Disco Ensemble schon gut durchblutet, sodass sofort nach Aufmarsch der fünf Akteure die Post ordentlich abging. Die konditionellen Leistungen von Guido, dem Gitarristen, und besonders von Leadsänger Ingo waren beeindruckend: Schon nach wenigen Minuten floss der Schweiß in Strömen, sodass es kein Wunder war, dass Ingo das Vorhandensein einer Waschmaschine im ZAKK besonders hervorhob. Das Publikum stand der Band in nichts nach. Wie eine wogende, vom Sturm gepeitsche See kochte die Menge immer dichter in Richtung Bühnenrand. Menschen, vornehmlich männlichen Geschlechts, warfen sich in die Menge und badeten in ihr. Die Brandung fand ihren Höhepunkt, als die See Ingo durch den Saal trug&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157600715402561"><img src="http://flickr.RockZOOM.de/20080508-Donots/TB1.jpg" class='float_left'/></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157600715402561"><img src="http://flickr.RockZOOM.de/20080508-Donots/TB2.jpg" class='float_left'/></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157600715402561"><img src="http://flickr.RockZOOM.de/20080508-Donots/TB3.jpg" class='float_left'/></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157600715402561"><img src="http://flickr.RockZOOM.de/20080508-Donots/TB4.jpg" class='float_left'/></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157600715402561"><img src="http://flickr.RockZOOM.de/20080508-Donots/TB5.jpg" class='float_left'/></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157600715402561">Zu allen Bildern von Donots</a></p>
<p>» Offizielle Seite von Donots: <a href="http://www.donots.com/">www.donots.com</a><br />
» Donots bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/donots">www.myspace.com/donots</a></p>
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		<title>Fotos von Flogging Molly @ Volkshaus Z&#252;rich &#124; 19.05.2008</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 14:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Hilpert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Locker wie ein Floß im fließenden Bach schwingt die Musik der in L.A. gegründeten Punkrock-Band die Masse im Volkshaus hin und her. &#8220;Float&#8221;, so heißt hier das neue Album der sieben-köpfigen Mannschaft mit dem sie auf Tour sind und das Publikum mit sich reißen. Viel Spaß, eine fetzige Lichtshow und vor allem eine starke Liveperformance [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Locker wie ein Floß im fließenden Bach schwingt die Musik der in L.A. gegründeten Punkrock-Band die Masse im Volkshaus hin und her. &#8220;Float&#8221;, so heißt hier das neue Album der sieben-köpfigen Mannschaft mit dem sie auf Tour sind und das Publikum mit sich reißen. Viel Spaß, eine fetzige Lichtshow und vor allem eine starke Liveperformance sind die Zutaten, mit welchen sie die Massen begeistern. Auch ihr Platz auf dem Southside sowie am Open Air St. Gallen sind schon beschlossene Sache. Auch hier machten wir uns nicht mit Paddel sondern mit Kamera auf nach Zürich, um live mitzuerleben wie sich ein musikalischer Ausflug mit den Punkrockern aus den USA nach Irland anfühlt.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157605267515617"><img src="http://flickr.RockZOOM.de/20080519-FloggingMolly/TB1.jpg" class='float_left'/></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157605267515617"><img src="http://flickr.RockZOOM.de/20080519-FloggingMolly/TB2.jpg" class='float_left'/></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157605267515617"><img src="http://flickr.RockZOOM.de/20080519-FloggingMolly/TB3.jpg" class='float_left'/></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157605267515617"><img src="http://flickr.RockZOOM.de/20080519-FloggingMolly/TB4.jpg" class='float_left'/></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157605267515617"><img src="http://flickr.RockZOOM.de/20080519-FloggingMolly/TB5.jpg" class='float_left'/></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157605267515617">Zu allen Bildern von Flogging Molly</a></p>
<p>» Offizielle Seite von Flogging Molly: <a href="http://www.floggingmolly.com//">www.floggingmolly.com</a><br />
» Flogging Molly bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/floggingmolly">http://www.myspace.com/floggingmolly</a></p>
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		<title>Fotos von The Hives @ x-tra Z&#252;rich &#124; 04.04.2008</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 20:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Hilpert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[alternative rock]]></category>
		<category><![CDATA[punk]]></category>
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		<category><![CDATA[the hives]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt drei Dinge, die ein Konzertfotograf benötigt. Gutes Equipment, ein Auge für sensationelle Momente und eine gehörige Portion Licht. Ach&#8230; und natürlich Musiker, am liebsten mit Unendlich-Aktionsradius. Eine Band wie THE HIVES zum Beispiel. Darum ließen wir es uns auch nicht nehmen den Schweden mal wieder auf ihre 50 Finger, zehn Füße und eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt drei Dinge, die ein Konzertfotograf benötigt. Gutes Equipment, ein Auge für sensationelle Momente und eine gehörige Portion Licht. Ach&#8230; und natürlich Musiker, am liebsten mit Unendlich-Aktionsradius. Eine Band wie THE HIVES zum Beispiel. Darum ließen wir es uns auch nicht nehmen den Schweden mal wieder auf ihre 50 Finger, zehn Füße und eine schwer zu fixierende Anzahl schielender Augen und herumfliegender Mikrofone zu schauen. Ein Besuch im Züricher &#8220;x-tra&#8221; stand also auf dem Programm&#8230;</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157602652381669'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080404-thehives/thehives1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157602652381669'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080404-thehives/thehives2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157602652381669'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080404-thehives/thehives3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157602652381669'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080404-thehives/thehives4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157602652381669'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080404-thehives/thehives5.jpg' class='float_left'/></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157602652381669">Zu allen Bildern von The Hives</a></p>
<p>» Offizielle Seite von The Hives: <a href="http://www.thehivesbroadcastingservice.com">www.thehivesbroadcastingservice.com</a><br />
» The Hives bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/thehives">www.myspace.com/thehives</a></p>
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		<title>Ein Ausflug in die bizarre Welt asiatischer Gitarrenmusik</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 16:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[22 Uhr abends. Mit hypnotischem Blick fixiert man seine Aufmerksamkeit auf die 10. Wiederholung von &#8220;X-Factor&#8221;. Die Lieblings-CD hat man sich auch schon zum fünften Mal heute angehört und irgendwie wird der Geschmack des kühlen Gerstensaftes zur Rechten auch öde. Neben einem liegt die Single, die dir dein Kumpel empfohlen hat, weil sie so klingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>22 Uhr abends. Mit hypnotischem Blick fixiert man seine Aufmerksamkeit auf die 10. Wiederholung von &#8220;X-Factor&#8221;. Die Lieblings-CD hat man sich auch schon zum fünften Mal heute angehört und irgendwie wird der Geschmack des kühlen Gerstensaftes zur Rechten auch öde. Neben einem liegt die Single, die dir dein Kumpel empfohlen hat, weil sie so klingt wie meine Lieblingsband&#8230; &#8220;Oh, what a brave NEW World&#8221;.<br />
AUS!!! Ich ergreife die Fernbedienung und wechsel den Kanal&#8230;</p>
<p>Oi, was ist das? Eine dunkle Welle rollt über mich hinweg. Finster und unheimlich. Nächster Track *zapp*. Nanu? Das kenn ich irgendwo her. Klingt leicht wie Iron Maiden und Kiss. Bild? HUCH, die sehen aus wie Kiss, die Haare strotzen jedoch normalen physikalischen Gesetzen. Nächster Track *zapp*. Boah, das hier hört sich jetzt an wie&#8217;n bisschen britischer Rock, so wie man ihn um die späten 90er kannte. Ein Merkmal haben alle gemeinsam: Alle sind sie auf japanisch. Welcome to J-Rock. Das Angebot ist riesig. Hier haben wir &#8220;<strong>the pillows</strong>&#8221; (Kleinschreibung beachten). Indie British Rock auf japanisch und englisch. Vielleicht kann man sagen, sie seien die japanischen Oasis? Ich finde, das trifft&#8217;s ziemlich gut. Die Inhalte der Texte kennt man von diversen Pop-Rock Bands, jedoch macht der Mix aus japanisch und englisch die gesamte Sache sehr hörenswert.<br />
<strong>Dir en Grey</strong> kommt nun. Starke Drumintermezzi und eine Mischung aus klaren, hohem maskulinen Gesang und undeutbaren, aggressiverem Kreischen. Sehr melodisch und gitarrenlastig. Um es abwertend ausdrücken, hat&#8217;s was von Nu Metal. Jedoch empfinde ich, wenn ich Dir en Grey und z.B. Linkin Park vergleichen müsste, eine riesige Lücke zwischen den Bands, bei der Dir en Grey bedeutend höher in meinem persönlichen Ansehen ist. Teilweise ist die Grundstimmung etwas düsterer und alle Songs enden mehr in einen verbalen Konflikt zwischen hoffender Verzweiflung und Wahnsinn. Dennoch sehr rocklastig, nicht so im Vergleich zu <strong>Moi dix Mois</strong>. Ehrlich gesagt, hab ich noch nicht viel von den gehört, aber die wenigen Songs haben mir folgende Gemeinsamkeiten gezeigt. Düster ist kein Ausdruck. Man könnte meinen, es wäre &#8216;ne Gothic-Band. Naja stimmt auch, sie sind eine Gothic-Band mit japanischen Texten, ergo J-Rocker. Der frequentierte Einsatz von Keyboard/Synthesizer-Instrumenten gibt der dunklen Welle einen leichten apokalyptisch-nekrotischen Touch. Für Goth-Discos wärs was feines zum &#8220;Tanzen&#8221;, da die Tracks in sich geschlossen weniger progessiv sind.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/02/xjapan.jpg" alt="X Japan" class="float_left"/>Die heutige Hauptattraktion: <strong>X-JAPAN</strong>.<br />
Eine J-Rock-Legende, in Studios und auf Bühnen seit 1987, aktiv schon einige Jahre zuvor mit bis zu dem Datum häufig wechselnder Besetzung. Ursprünglich dem Speed Metal zuzuschreiben, wechselten sie bis 1997, zum Zeitpunkt ihrer Auflösung, in die Alternative Rock-Schiene. Schon zu ihrer Manifestationszeit um 1987 gehörten Hard Rock-Balladen zu ihrem Repertoire. National erregten X-Japan viel Aufsehen für ihren doch sehr untypischen Musikstil, wie man ihn nur aus westlichen Ländern kannte. Dazu kam die starke Neigung zu feminin wirkender Kleidung, samt Make-Up und hohen bunten Frisuren. Solche Paradiesvögel waren international nicht lange unbekannt. X-Japan waren seitdem die Begründer des &#8220;visual kei&#8221;, dem &#8220;visuellen Stil&#8221;. Während ihrer Erfolgszeit war die Besetzung mit fünf Mitgliedern bis auf einen Wechsel beständig. Den Gesang steuerte Deyama Toshimitsu, auch bekannt als &#8220;Toshi&#8221;, bei. Mit einen Stimmumfang von drei Oktaven besitzt Toshi selbst für ein ungeschultes europäisches Hörorgan einen hohen Wiedererkennungswert. Bemerkenswert ist die Glaubwürdigkeit der Emotionen, die er an den Tag legt, was ich nicht gerade von vielen westlichen Vocalists sagen kann. J-Rock wäre kein Rock, wenn nicht ein Gitarrist die Reihen besetzt. Im Falle X-Japan sind es zwei. Matsumoto Hideto, alias &#8220;hide&#8221; und Ishizuka Tomoaki, als &#8220;Pata&#8221;. Obwohl hide als Leadgitarrist in vielen Songs seine akustische und visuelle Dominanz gegenüber Pata ausspielt, so ist er zusammen mit Pata in der Lage perfekt synchron zu spielen. Während Pata sehr zurückhaltend und schüchtern wirkt, ist hide das komplette Gegenteil mit seinen grundsätzlich pinken Haaren und sehr weiblichen Kostümen. Am Bass treffen wir von 1987 bis 1992 Sawada Taiji und bis 1997 Morie Hiroshi, a.k.a. Heath, an. In der Speed Metal-Ära der frühen Jahre spielte Taiji bedeutend progressiver und funkiger als Heath, der eher den Bass harmonisch spielt. Oft ein Kritikpunkt der Fans, da Heath als Taijis Nachfolger dessen aggressives Bassspiel nicht beherrscht. Mit dem Fortgang von Taiji erkennt man deutlich den Stilwandel der Band.</p>
<p>Bisher versammelt sich eine ziemlich leistungsstarke Truppe, jedoch fehlt der absolute Schwarm der Fans und das Multitalent der Band: Hayashi Yoshiki, in Rosen badend mit langen Kleidern und langem gelockten Haar. Songwriter, Drummer, Pianist und Bandleader in einer Person und wenn man es nicht besser weiß, könnte man meinen, die zarte Person mit Make-Up und rosa-lila Gewändern wäre eine prüde, schüchterne und schönheitsartikelverschlingende Frau. Oberflächlich ja, aber innerlich das komplette Gegenteil. Stop being so stereotypical!!! Innere Werte zählen&#8230; öhmm&#8230; jo, doofer Spruch an der Stelle. Während alle Mitglieder visuell eher fragil wirken, so sind die Lyrics einfach nur konträr. Und wer schreibt die? Genau, alle Texte entstammen Yoshikis Kopf. Vergänglichkeit im Sinne von Mord, Suizid und negativen Emotionen ziehen sich durch beinahe alle Songs. Liebe, Verzweiflung, Schmerz und Schönheit kommen vor allem bei den Balladen ans Licht, jedoch &#8220;Happy World&#8221; ist ein Fremdwort für X-Japan. Sprache? Natürlich japanisch, jedoch auch hier und da einige Brocken Englisch. Vorallem die Balladen sind durch die dominanten Pianoeinflüsse sehr emotional, was durch Toshis Stimme nochmal verstärkt wird. Klassische Musik in Form von orchestraler Unterstützung hat einen merklichen Einfluss. Wenn man in die vergangenen Jahrhunderte der europäischen Geschichte schaut, so findet man meisterhafte Schwarz-Weiß-Tastendrücker wie Mozart und Beethoven, die diese Zeit prägten und die Kaviermusik an Europa, vorallem an den Wiener Hof banden. Als typisch westliches Merkmal aufgenommen, findet sich dieses Element mit dem Schönheitswahn des Barocks in den Live-Auftritten der Band wieder.</p>
<p>All dieses Unjapanische und Gewalttätige sorgten für Aufsehen und Anerkennung. Selbst zehn Jahre nach ihrer Trennung werden X-Japan immer noch ihrem Ruf gerecht. Anders als Fantasy-orientierte Kriegsklänge und epische Szenarien attackiert X-Japans Musik ihre Fans direkt in einer Intensität, die akustisch und visuell atemberaubend ist. Die Thematik ist zeitlos und das Zusammenspiel und die Aggressivität verleihen mir das Gefühl, als ob ein Vulkan von Emotionen in mir explodiert und man innerlich auf ein Schlachtfeld geworfen wird. Musik zum Abreagieren also? Nicht im geringsten, sie pumpt auf und zwar gewaltig.</p>
<p>Im Herbst 2007 überraschte die alte Formation X-Japans mit ihrer Wiedervereinigung und dem Release des Endingsongs des Films Saw4. Bis auf hide, den Bandliebling der Fans, der 1998 aus ungeklärten Umständen starb, sind X-Japan wieder komplett am Start.</p>
<p>X-Japan &#8211; &#8220;Scars&#8221; (Promotional Video) [1996]<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DxTmxOROrog"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DxTmxOROrog" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>X-Japan &#8211; &#8220;Say Anything&#8221; (Promotional Video) [1991]<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZBrfJettzYs"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ZBrfJettzYs" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>J-Rock in a Nutshell.<br />
Heile Welt ist bisher Fehlanzeige im gesamten J-Rock-Genre. Überwiegend werden zwischenmenschliche Beziehungen aus misanthropen Augen verarbeitet. Suizid, Selbstverstümmelung und Leid, im Gothic-Schlafrock serviert auf einem heißen Tablett von apokalyptischer Stimmung. Sowohl melodisch, so als auch progressiv spielen die vom Leben gepeinigten Künstler, die ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Man begrenzt sich dabei aber nicht nur auf die typischen Instumente von Rock und Metal, man bezieht auch klassische Instrumente, wie Piano, Streichinstrumente und zu großen Teilen Synthesizer ein. Pop-Rock oder eher metallastig, es ist für alle was dabei. Come in and find out, &#8220;komm rein und find wieder raus.&#8221;<br />
We are J-Rock, resistance is &#8230; fu-TIIIIIIILE *extrem hoch kreisch*. Achja, sehr hohe männliche Stimmen sind cool. <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dies war das erste Kapitel des großen Buches ostasiatischer Gitarrenmusik. Die Geschichte geht weiter und ich werde euch tiefer in den Kaninchenbau des J-Rock führen und zusammen werden wir die schwarzen und hochgegelten, pinken Geschichten dieses schrillen und düsteren Genres erforschen. Ich lade euch ein, nehmt euch ein Stück des J-Rock-Kuchens von der großen Kaffeetafel der Musik.</p>
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		<title>Joe Strummer: The Future Is Unwritten</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 15:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Strummer]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[punk]]></category>
		<category><![CDATA[The Clash]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit es ein Dokumentarfilm bis in ausländische Kinos schafft, muss er mindestens außergewöhnlich sein: Außergewöhnlich provokativ wie Michael Moores &#8220;Bowling For Columbine&#8221; zum Beispiel. Oder außergewöhnlich, hach, schön wie &#8220;Die Reise der Pinguine&#8221;. Auch Julien Temples Dokumentation über den verstorbenen The Clash-Frontman Joe Strummer hat es in die hiesigen Programmkinosäle geschafft. Und das liegt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit es ein Dokumentarfilm bis in ausländische Kinos schafft, muss er mindestens außergewöhnlich sein: <img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/strummer_plakat.jpg' alt='strummer_plakat.jpg' class="float_left"/></a>Außergewöhnlich provokativ wie Michael Moores &#8220;Bowling For Columbine&#8221; zum Beispiel. Oder außergewöhnlich, hach, schön wie &#8220;Die Reise der Pinguine&#8221;.</p>
<p>Auch Julien Temples Dokumentation über den verstorbenen The Clash-Frontman Joe Strummer hat es in die hiesigen Programmkinosäle geschafft. Und das liegt nicht nur daran, dass eine ganze Reihe Berühmtheiten wie Bono oder Regie-Gott Jim Jarmusch zu Wort kommen. Temple zeichnet mit viel Hingabe ein authentisches Portrait des Mannes, der mit The Clash Musikgeschichte schrieb und der dank dem Album &#8220;London Calling&#8221; und diverser Smash Hits à la &#8220;Should I Stay Or Should I go&#8221; ewig unvergessen bleiben wird. Eigentlich eine eher lose Sammlung von Anekdoten am Lagerfeuer und Aufnahmen von der Band, lebt der Film genau von diesem Momentaufnahmen-Charakter. Ohne prätentiöses Nichtsgesage aus dem Off oder eine hanebüchen konstruierte Story bekommt der Zuschauer das Gefühl, Joe Strummer kennenzulernen und ganz nebenbei noch ein Stück Musikgeschichte mitzuerleben &#8211; angefangen in der Hausbesetzerszene bis zum vollen Baseball-Stadion.</p>
<p>Man muss kein ergebener Fan von The Clash sein, um diesen Film zu lieben. Vielleicht habt ihr ja Glück und findet noch ein Kino, in dem &#8220;The Future Is Unwritten&#8221; läuft &#8211; und ich beneide alle, die den Film in einer lauen Sommernacht im Open Air Kino sehen konnten! Anschauen, unbedingt!</p>
<p>Offizielle Seite zum Film: <a href="http://www.strummer-derfilm.de">www.strummer-derfilm.de</a><br />
Joe Strummer Foundation: <a href="http://www.strummerville.com">www.strummerville.com</a><br />
Deutsche The Clash-Homepage: <a href="http://www.theclash.de">www.theclash.de</a></p>
]]></content:encoded>
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