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	<title>Rockzoom &#187; primordial</title>
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		<title>Primordial, Mourning Beloveth &amp; Darkest Era @ Button Factory, Dublin &#124; 24.01.2009</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 21:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Boese</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der zweite Anlauf. Denn trotz der herausragenden Qualität ihres letztjährigen Auftritts in Dublins Button Factory wurde dieses besondere Konzert ob dem ausgefallenen und von Mael Mórdha Tiefsaiter Dave ersetzten Primordial-Bassisten Pól MacAmlaigh nicht für die vorgesehene DVD verwendet. Es sollte recht genau ein Jahr dauern, bis sich die irischen Patrioten um Alan Averill Nemtheanga im zweiten Versuch erneut vor die Kameras wagten, um ihre unnachahmlich intensive Bühnenpräsenz wieder einmal unter Beweis zu stellen, aber das erste Mal in würdiger Audio- und Bild-Qualität zu konservieren. Damit dieser Abend versprach, einen würdigen Gesamt-Eindruck zu hinterlassen, wurde besonderes Augenmerk auf die zwei Vorbands gelegt. Mit Darkest Era (Heavy Metal, IR) und Mourning Beloveth (Death Doom Metal, IR) holte man sich nicht nur souveräne, landeseigene Livebands ins Boot, sondern unterstrich die eigenen musikalischen Vorlieben und die von der Band meist gewahrte Distanz zur Pagan Metal-Szene.</p>
<p><a href="/photos/photo/3396395736/darkest-era-24-01-2009-2.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Darkest Era - 24.01.2009 #2"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3655/3396395736_8421cc517b_m.jpg" alt="Darkest Era - 24.01.2009 #2" width="240" height="160" /></a> Dass die Rolle des Anheizers nicht unbedingt eine undankbare sein muss, konnten <strong>Darkest Era</strong> ohne Mühe zeigen. Kaum hatte die Band die Bühne betreten und prompt die ersten gradlinigen Riffs folgen lassen, verlagerte sich ein guter Teil der bereits anwesenden Fans von Bar und Merch-Ständen vor die Bühne, um zunächst wohlwollend mit dem Kopf zu nicken und wenig später die Haare fliegen zu lassen. Ihr treibender, tief in den 80ern verwurzelter Heavy Metal, war der grundlegend konservativen Attitüde zum Trotz stets so abwechslungsreich und frisch dargeboten, dass zwischen kraftvollen Vocals und eingängigen Leadgitarren kein Anflug von Langeweile aufkam und die der Band zugesprochenen 30 Minuten förmlich verflogen.</p>
<p></br></p>
<p>Repräsentierten Darkest Era als Opener sicher vor allem Primordials Hang zu den guten alten Zeiten, so spiegelten die nun folgenden <strong>Mourning Beloveth</strong> vor allem die irische Trostlosigkeit wider, die auch für Primordial stets einen kreativen Nährboden für tragische und resignierte Kompositionen darstellt. <a href="/photos/photo/3396477400/mourning-beloveth-24-01-2009-8.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Mourning Beloveth - 24.01.2009 #8"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3425/3396477400_ed2a50a767_m.jpg" alt="Mourning Beloveth - 24.01.2009 #8" width="160" height="240" /></a> Die irischen Death Doomer setzen beim Transportieren dieses Gefühls allerdings eher auf abgrundtiefe Growls statt gepressten Klargesang und doomtypischen Beinahe-Stillstand statt lockerer Triolen. Der Schwenk vom eben noch gehörten heroischen Pathos zu den brachialen, tiefschwarzen Riff-Wällen machte dem Publikum keine größeren Schwierigkeiten. Im Gegenteil, die wachsende Spannung auf die ersehnten Headliner und Gastgeber des Abends schien paradoxerweise gerade durch die gekonnte Zähigkeit erträglicher zu werden. Mit fülligem Sound und allem Purismus zum Trotz unverkennbaren Riffs zogen Mourning Beloveth die Zuschauer in ihre hoffnungslose Welt. Besonders angenehm fiel dabei der durchdringende, starke Klargesang des Gitarristen Frank auf.</p>
<p></br></p>
<p>War der Abend durch die souveränen Wegbereiter bis zu diesem Zeitpunkt angenehm kurzweilig vergangen, wurden die teils von weither angereisten ‚Brothers and Sisters‘ in den folgenden 30-minütigen Pause leider noch einmal gehörig auf die Folter gespannt. Umso größer war die Erleichterung, als das irische Quintett letztlich die Bühne betrat und das Publikum mit den spannungsvollen Clean-Gitarren des ersehnten Openers „Empire Falls“ erlöste. Als das erste Riff aus den in sattes Overdrive gefahrenen Verstärkern drang, schien sich die zuvor noch unruhige aber geordnete Schar in ein aufgewühltes Meer aus hektischen Wogen und haariger Gischt zu verwandeln. Und während aus hunderten von Kehlen die einschlägig bekannten Verse der Eröffnung gepresst wurden, wagte sich schon ein mutiger Crowd-Surfer auf die immer noch durchaus wilde, schon bald aber von bestätigend emporgereckten Fäusten geprägte See. <a href="/photos/photo/3395588209/primordial-24-01-2009-8.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 24.01.2009 #8"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3465/3395588209_58d3ae2f62_m.jpg" alt="Primordial - 24.01.2009 #8" width="160" height="240" /></a> Anstatt nun einen Gang herunter zu schalten, legten Primordial einen weiteren Scheit auf das entzündete Feuer der Fans und überraschten mit dem ebenfalls nach vorne drängenden „Fuil Ársa“. Nach einer Art Schrecksekunde, in der sich wohl vor allem viele neugewonnene Anhänger fragten, mit welchem Lied sie es denn nun da zu tun hätten, griff die Energie, die der einmalige Frontmann Alan versprühte, ohne weitere Mühe auf das Publikum über. Ob das tragische, repetitive „Gallows Hymn“, das kulminierende „As Rome Burns“ oder das brachiale „Traitor&#8217;s Gate“ – alleine mit diesen Liedern vom neuesten Album stellten Primordial unter Beweis, dass Abwechslungsreichtum mit Grundstimmigkeit zu vereinen zu ihren ganz großen Stärken zählt. Daneben war selbstverständlich auch ein buntes Gemisch der restlichen Alben vertreten: vom verhärmten „Cast to the Pyre“ bis zur längst etablierten Hymne „The Coffin Ships“. Bei letzterem Lied hatte allerdings Michael O‘Floinn mit seiner Effektkette zu kämpfen und so musste diese bewegende Klage mit nur einer Gitarre auskommen. Den Emotionen im Publikum tat dies allerdings keinen Abbruch. Viel eher stellt sich die Frage, wie man diese ärgerliche Panne auf der geplanten DVD handhaben wird.</p>
<p></br></p>
<p><a href="/photos/photo/3396398406/primordial-24-01-2009-4.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 24.01.2009 #4"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3646/3396398406_299622162f_m.jpg" alt="Primordial - 24.01.2009 #4" width="240" height="160" /></a> Es verwundert kaum, dass im Nachhinein viele Fans, die auch in den Genuss des Vorjahres Konzerts gekommen waren, anmerkten, dass eine der letztjährigen Ausnahme ähnlich elektrische Stimmung in diesem Jahr nicht aufzukommen vermochte. Schuld daran hat sicher, wenn man es so formulieren möchte, die Anerkennung und Bekanntheit, an der Primordial während der vergangenen Monate immens gewonnen haben. Kam im vorigen Jahr der Andrang und die Begeisterung von Seiten der Fans einer Befreiung von der langjährigen Karriere mit Spitzennoten von Seiten der Kritiker aber Nichtbeachtung bei der breiten Masse einem Befreiungsschlag gleich, gab es für Primordial in diesem Jahr kaum eine Möglichkeit, die knapp unter der Decke liegende Messlatte zu überbieten. Damit bleibt eine direkt vergleichende Betrachtung letztlich, wie Alan selbst es wenige Tage nach dem Konzert sagte, eine undankbare Sache. Denn ebenso, wie sich in der mittlerweile sechs Alben umfassenden Diskographie der Iren keine einzige halbgare Sache ausmachen lässt, warf man sich auch in diesem Konzert voll Kraft und Ausdrucksstärke in die Lieder. Alan Averill wütete und schrie voller Inbrunst seine Untergangszenarien der Menge entgegen; ließ keine Zweifel daran aufkommen, einer der besten und eigenständigsten Sänger des Genres zu sein. Während sich der Rest der Band wie immer augenscheinlich in Trance spielte und damit begnügte, bedächtig im Rhythmus die Haare pendeln zu lassen, durchlebte und durchlitt der Ausnahme-Frontmann seine oft die moderne westliche Zivilisation anklagenden Texte. Dass bei einer solchen Band auch in einer Livesituation die Stimme stets voll und deutlich hörbar sein muss, wurde von den Tontechnikern erfreulicherweise gut bewältigt. Ihnen muss man auch den überaus gut abgestimmten Gesamtsound zu Gute schreiben, in dem sowohl die flächigen Gitarrenteppiche der Herren MacUiliam und O&#8217;Floinn als auch das spielfreudige und bestechend akzentuierte Trommeln des Schlagzeugers Simon O&#8217;Laoghaire nie unangenehm in den Vordergrund gerückt wurden.</p>
<p></br></p>
<p>Einzelne Lieder an dieser Stelle in besonderem Maße hervorzuheben, macht kaum Sinn. Zu konstant und ausdauernd war die Leistung, die man an diesem Abend auf die Bühne brachte. Eingespielt, energisch und eindringlich zeigten Primordial, dass sie schon längst zu den besten Live-Bands des Metal-Bereichs zählen und sich in den Kopf gesetzt hatten, an diesem Abend eines ihrer stärksten Konzerte abzuliefern. <a href="/photos/photo/3396399696/primordial-24-01-2009-12.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 24.01.2009 #12"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3442/3396399696_6a81f58062_m.jpg" alt="Primordial - 24.01.2009 #12" width="160" height="240" /></a> Das Publikum griff auf, was man ihnen entgegenbrachte und wenn Nemtheanga das Publikum fragte „Are you with us?“ und ein einstimmiges Brüllen die Antwort war, schien er mit „Because we are with you …“ geradezu eine Art „Bündnis“ zwischen Band und Fans herstellen zu wollen. Wo eine unschöne Distanz zur Band fehlt, ist es kein Wunder, dass die Musik nahe geht. Mitgerissen und nicht selten gar ergriffen blickten die Fans auf diese Band, die durch ihre Konstanz und Ehrlichkeit in einer mehr und mehr von Hypes geprägten Pagan Metal Szene vielen wie ein haltgebender Fels in der Brandung erscheint.</p>
<p></br></p>
<p>Und doch – ein Song soll dann doch noch hervorgehoben werden. Hatte sich „Heathen Tribes“ auf dem ihn beinhaltenden Album sicher stärkeren Liedern wie „As Rome Burns“ und „Gallows Hymn“ unterzuordnen – auf diesem Konzert zeigte es seine ganze Stärke. Mit der bildreichen Aufzählung der von der Band im Rahmen ihrer Touren bereisten Länder und Städte richtete man sich hier sicher auch ein wenig an die vielen Fans, die eigens für diese Gelegenheit den Weg auf die Grüne Insel angetreten hatten. Noch einmal wurde von Verbundenheit gesungen, bevor sich die Wege der Anwesenden wieder trennen würden. Dieser versöhnliche Abschluss relativierte nicht die Tragik, die zuvor noch bestimmend gewesen war, er unterstrich sie eher noch einmal auf ungewöhnliche Weise. Ein Blick in die Augen der Fans reichte, um zu sehen, dass es wenige gab, die das kalt ließ. Die Authenzität und der tiefempfundene Stolz, mit dem Primordial sich seit jeher auszeichnen, bewegt – nicht nur die Haare, sondern auch die Herzen.</p>
<p>Text: Sven Boese<br />
Fotos: Katrin Kropf</p>
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		<title>Vinylverliebt &#8211; ein kleiner Spezialit&#228;ten-Einkaufsf&#252;hrer</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 23:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und sie dreht sich doch (noch)&#8230; oder eben gerade jetzt! Dieser Tage setzen immer mehr Bands und Künstler ein Ausrufezeichen gegen die iTunes- und Myspace-&#8221;Kultur&#8221;, indem sie dem scheinbar angestaubten Medium Schallplatte neuen Glanz verleihen. Dabei ist sie in Sachen Langzeitarchivierung (Bibliotheksstudenten wie meine Wenigkeit können davon ein in Analogrillen gebanntes Lied singen) und einfache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und sie dreht sich doch (noch)&#8230; oder eben gerade jetzt! Dieser Tage setzen immer mehr Bands und Künstler ein Ausrufezeichen gegen die iTunes- und Myspace-&#8221;Kultur&#8221;, indem sie dem scheinbar angestaubten Medium Schallplatte neuen Glanz verleihen. Dabei ist sie in Sachen Langzeitarchivierung (Bibliotheksstudenten wie meine Wenigkeit können davon ein in Analogrillen gebanntes Lied singen) und einfache Abspielmöglichkeit unschlagbar: <a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/03/soundsofearth.jpg' title='Sounds of Earth - ein freundlicher Gruß an alle Nicht-Erdlinge'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/03/soundsofearth.thumbnail.jpg' alt='Sounds of Earth - ein freundlicher Gruß an alle Nicht-Erdlinge' class="float_left"/></a>Nicht umsonst stattete man im Jahr 1977 die beiden &#8220;Voyager&#8221;-Raumsonden mit zwei Schallplatten aus, um extraterrestrischem Leben in diversen Sprachen einen guten Tag zu wünschen. Dass ein Fremdling aus Magrathea weder Spanisch noch Englisch versteht, ist ebenso unwahrscheinlich wie ein Begreifen dieser &#8220;interstellaren Gebrauchsanleitung&#8221; zum Abspielen dieser güldenen Scheiben. Herrje, das versteht man nicht einmal, wenn man weiß, wie&#8217;s eigentlich funktionieren sollte&#8230; Und hat sie der Außerirdische nicht einfach zerschossen, so fliegen die beiden Raumsonden noch immer vor sich hin und die Platten erfreuen sich einer besonders schonungsvollen Behandlung, da sie kein Mensch oder sonstiges Lebewesen abspielt. Doch halt! Es weiß doch jedes Kind, dass Staub &#8211; und davon gibt es in den unendlichen Weiten bekanntlich unendlich viel &#8211; enorm schädlich für Schallplatten ist! &#8230;Naja, wohlmöglich hat die schlaue NASA noch eine Schutzfolie drübergeklebt, und es steht doch sicher irgendwo auf der Bedienungsanleitung, dass man die vor Gebrauch sorgfältig abzupfeln muss!?</p>
<p>Fakt ist, dass das Analoge nach wie vor einen entscheidenden Vorteil hat (mal abgesehen davon, dass in meinen Ohren einfach hübscher klingt und noch vieeel besser aussieht, und überhaupt einfach &#8220;stylischer&#8221; ist): &#8220;The digital can disappear, but nothing becomes nothing here.&#8221; Meint im übertragenen Sinne: Man sieht, wenn die Platte im Eimer ist und nicht mehr gescheit spielt, die ersten CDs &#8211; sprich: die ersten Digitalscheiben aus dem Jahr 1982 &#8211; treten jedoch langsam ihren Datenverfall an, ohne dass man ihnen einen Defekt ansehen würde. Auch bei der besten Pflege: Ihr fangt besser schon mal mit dem Umkopieren eurer alten Dio-Scheiben an&#8230; Okay okay, die geringe Lebenserwartung betrifft wohl vor allem die frühen Pressungen, mittlerweile lebt die Durchschnitts-CD laut chip.de 56,23 Jahre, eine wohlbehandelte LP tut es noch viel länger&#8230; blabla&#8230;</p>
<p>Und somit zurück zu irdischen Genüssen, und zu LPs denen eine sorgfältige Behandlung unbedingt zugute kommen sollte. Die alten Kamellen lasse ich bewusst erstmal weg (schließlich ist es ja eine Art Einkaufsführer und kein Flohmarkt oder Auktionen-Guide). Hier geht es um recht seltene, manchmal streng limitierte und besonders edle Ware neueren Datums, an deren Besitz ich mich entweder schon erfreue oder es sehr bald tun werde&#8230; solange mir hier manchein Leser nicht zuvor kommt&#8230; Doch gute Musik ist schließlich zum Teilen da!</p>
<h3>Noch erhältlich&#8230;</h3>
<p>*** <strong>Samael </strong>- &#8220;Since the Creation&#8221;<br />
<img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/03/samael.jpg' alt='Samael - Since the Creation' class="float_left"/>Diese auf 2000 Stück limitierte 6-Pic-LP Box enthält die ersten vier Alben inklusive der beiden Minis &#8220;Rebellion&#8221; und &#8220;Exodus&#8221;. Folglich gibt&#8217;s die Schaffensphase von &#8220;Worship Him&#8221; bis &#8220;Eternal&#8221;, meiner Meinung nach sind das die essentiellen Samael-Jahre (eigentlich nur bis einschließlich &#8220;Passage&#8221;&#8230;), doch das ist Geschmackssache und mancheinem sagen die elektronischeren und poppigeren Songs der letzten Jahre mehr zu als die blasphemischen Mördergrooves auf einem zeitlosen Black Metal-Klassiker wie &#8220;Ceremony of Opposites&#8221;. Dennoch gilt: Live ist diese Band nach wie vor unschlagbar, und wer einmal ein &#8220;Baphomets&#8217;s Throne&#8221; vernommen hat, kommt um den Rest der Samael&#8217;schen Frühgeschichte nicht herum. Diese liebevoll aufgemachte Box mit allen Texten und sehr sauber bedruckten Pic-LPs gibt&#8217;s zum Beispiel bei <a href="http://www.under-satans-sun.de"><strong>Under Satans Sun</strong></a> für schlappe 35,- €, bei <strong><a href="http://www.pervertedtaste.de">Perverted Taste</a></strong> muss man mit 51,50 € schon etwas tiefer in die Tasche greifen.</p>
<p>** <strong>Unleashed</strong> &#8211; &#8220;And we shall triumph in Victory&#8221;<br />
Dieser ebenfalls als 6-Pic-LP Box daherkommende Todeswalzer aus dem Jahre 2003 enthält genauso wie bei Samael die ersten Alben der Schaffensgeschichte dieser Könige des Viking Death Metal. Hinter dieser Macht können sich die vollkommen überbewerteten Nachäffer Amon Amarth wirklich nur verstecken. Doch nicht nur das: Zusätzlich wurden die Scheiben noch mit reichlich Bonustracks angereichert, ein 12-seitiges Booklet mit Lyrics, Linernotes und reichlich Fotomaterial macht die Sach rund. Der faire Preis von <a href="http://www.under-satans-sun.de"><strong>Under Satans Sun</strong></a> (50,- €) wurde bis vor Kurzem nur durch die Restexemplare bei Nuclear Blast getoppt: 39,99 €, leider schon weg&#8230;</p>
<p>* <strong>Summoning</strong> &#8211; &#8220;Sounds Of Middle &#8211; Earth&#8221;<br />
Für diese seltene 5-Pic-LP Box muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen: Voriges Jahr legten die kleinen aber feinen <strong><a href="http://www.templeofdarknessrecords.com/">Temple of Darkness Records</a></strong> die ersten drei Alben &#8220;Lugburz&#8221;, &#8220;Minas Morgul&#8221; und &#8220;Dol Guldur&#8221; in eine nette Box mit 12-seitigem Booklet und gaben dem frühen Schaffen der Österreicher Mittelerde-Metaller somit eine würdige Wiederkehr. Atmosphärischer und düsterer geht wohl kaum eine Band mit dem Tolkien-Material um, und so hat Qualität ihren Preis: 76,99 € beim oben genannten Temple of Darkness, ganze 99,50 € sogar bei Perverted Taste. Es handelt sich übrigens nicht wie von Perverted Taste behauptet, um eine 6er Box, sondern lediglich um ein Package mit 5 LPs!</p>
<h3>In Teilen noch erhältlich&#8230;</h3>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/03/drudkhbox.jpg' alt='Drudkh Holzbox' class="float_left"/>Was Besonderes haben sich <a href="http://www.eisenton-shop.de/"><strong>Eisenwald</strong></a> für die ersten vier <strong>Drudkh</strong>-Alben ausgedacht: Diese erscheinen nämlich schön der Reihe nach zum normalen LP-Preis als Pic-LPs im eisernen Wald. Jede ist streng limitiert auf 100 Stück. Der erste Schwung &#8220;Forgotten Legends&#8221; ist ebenso restlos verschwunden wie die hübsche Holzbox, in welche der fleißige Sammler alle diese Vinyls packen kann. Ebay verspricht vielleicht mal Erfolg, doch würde mich das sehr wundern, denn treue Fans dieser leicht angefolkten Atmospheric Black Metaller aus der Ukraine werden ihre Exemplare kaum hergeben. Derzeit verkauft der Laden &#8220;Autumn Aurora&#8221;, ich persönlich warte vor allem auf &#8220;Blood in our Wells&#8221;&#8230;</p>
<p>Kurz nach Jahreswechsel legten <strong>Primordial</strong> eine auf 500 Stück limitierte Doppe-Pic-LP vom vorletzten Album &#8220;The Gathering Wilderness&#8221; auf den Tisch. Ich kaufte mir das gute Stück gleich direkt vor Ort in Irland beim herausgebenden Label Sentinel Records für etwas happige 28,- €. Doch was tut man nicht alles für einen Bonuspatch und eine in den letzten Monaten so liebgewonnene Band? Mittlerweile gibt es das Schmuckstück über den <a href="http://grau.cd"><strong>Prophecy-Shop</strong></a> oder <strong><a href="http://shop.einheit-produktionen.de">Einheit Produktionen</a></strong> für jeweils 25,- €. Der Patch, den es als exklusive Dreingabe für die ersten 100 Exemplare gab, ist nun aber schon weg&#8230;</p>
<h3>Leider nicht mehr erhältlich&#8230;</h3>
<p>&#8220;A Celtic Trilogy&#8221; der irischen Folk Metal-Insitution <strong>Cruachan </strong>gab es mal für ungefähr 25,- € auf dem europäischen Festland zu ergattern. Auch hier wurden die ersten drei Alben in einer Auflage zu 500 Stück in die Rillen besonders bunter Scheiben gebannt. Die Artworks bei Cruachan, die stets das mittlerweile Ex-Mitglied John O&#8217;Fathaigh ausführte, sind ja immer eine Augenweide und kommen auf Picture-Vinyl besonders gut zur Geltung&#8230; Ein Trost bleibt: In Shops wie <strong>Under Satans Sun</strong> oder <strong>Perverted Taste</strong> ist zumindest eine Gatefold-Ausgabe (ur Abwechslung mal keine Picture-LP) des zweiten Albums zwischen 9 und 12 Euro sehr günstig zu bekommen&#8230;</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/03/atheist.gif' alt='Atheist - "Elements" Picture-LP' class="float_left"/>Gleiches gilt übrigens für die farbenfrohen Artworks der drei einzigen je erschienenen <strong>Atheist</strong>-Alben. Diese wurden in den letzten Jahren nicht nur alle auf CD wiederaufgelegt, sondern fanden auch ihren weg als Picture-LPs in eine Box namens &#8220;The Collection&#8221;, die binnen kürzester Zeit im &#8220;Atheist-Hype&#8221; wegging wie warme Semmeln. Besonders toll neben den regulären Alben ist die rumpelig-thrashige aber nicht minder kultige 7&#8243;-Demo &#8220;On they slay&#8221;, die damals unter dem Namen R.A.V.A.G.E erschien. Doch auch hier gibt es mittlerweile ein würdiges Trostpflaster: <strong><a href="http://shop.relapse.com">Relapse Records</a></strong> hat für 14 US$ pro Stück jedes der drei Alben als Pic-LP wiederveröffentlicht. Entweder man schaut bei den Amis vorbei oder löhnt 14,99 € pro Stück bei <a href="http://www.nuclearblast.de"><strong>Nuclear Blast</strong></a>.</p>
<h3>Bald erhältlich&#8230;</h3>
<p>Ich zitiere da einfach mal aus der Artikelbeschreibung&#8230;</p>
<p><strong>The Ocean</strong> &#8211; &#8220;Precambrian&#8221;:<br />
<img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/03/precambrian.jpg' alt='The Ocean - Precambrian' class="float_left"/>* 84 minutes / 3 LPs<br />
    * brick-heavy 180g coloured vinyl<br />
    * each LP in different volcanic colours: silver/black, red/black and yellow/red<br />
    * comes in a gatefold cover with the same artwork as the European deluxe CD packaging version &#8211; including diecut holes on front and back, UV-gloss, metallic inks, full-color sleeves and inserts, all on the thickest cardboard &#8211; and 2 text sheets with the art from the booklets&#8230;<br />
    * limited to 1000 copies</p>
<p>Wem da nicht das Wasser im Munde zusammenläuft, hat ein klares Geschmacksproblem&#8230; oder eben keinen Plattenspieler. Doch diese Anschaffung ist es wert, meine lieben Freunde. Denn lest mal in <a href="http://RockZOOM.de/2007/12/07/the-ocean-precambrian-proterozoic/">diese Besprechung des Ende letzten Jahres erschienenen Albums</a> rein und bewegt euch dann schleunigst zum <strong><a href="http://www.theoceancollective.com/shop/">bandeigenen Shop</a></strong>, um diese baldig erscheinende Luxusausgabe für 25,- € zu beziehen. Übrigens gibt es eine ähnliche Aufmachung für die vorigen Alben &#8220;Aeolian&#8221; und &#8220;Fluxion&#8221;, hierbei wurden aber beide ALben zusammen in ein Package verstaut, was das ganze preislich noch attraktiver macht&#8230;</p>
<p>Zu guter letzt mache ich noch aufmerksam auf die SPV-Plattenaktion bei <strong>Nuclear Blast</strong>, die noch bis zum 31.03. läuft: Hierbei gibt es ein paar Heavy-Klassiker und gute aktuelle Alben für unter 10 Euro zu ergattern, auch sehr nett ist das 4-LP Bundle &#8220;Better Motörhead than dead &#8211; Live at Hammersmith&#8221; für lächerliche 15,99 €&#8230;</p>
<p>Für die Verfügbarkeit aller hier genannten Schallplatten übernehme ich natürlich keine Haftung. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels waren jedoch alle der genannten LPs und LP-Boxen (soweit überhaupt noch kaufbar) in den aufgeführten Shops verfügbar.</p>
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		<title>PRIMORDIAL Release Party @ Button Factory, Dublin IE &#124; 19.01.2008</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/02/13/primordial-release-party-button-factory-dublin-ie-19012008/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 22:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Stimmung im Dubliner Ausgehviertel Temple Bar ist ausgelassen. Dabei ist&#8217;s noch nicht einmal 19 Uhr. Doch der Freitagabend beginnt mit dem Rugbyspiel Munster gegen die London Wasps. Sieg für die südirische Provinz. Es gibt nur einen Ort, der heute voller sein kann als einer dieser Rugby-Pubs, und das ist die Button Factory, wo am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stimmung im Dubliner Ausgehviertel Temple Bar ist ausgelassen. Dabei ist&#8217;s noch nicht einmal 19 Uhr. Doch der Freitagabend beginnt mit dem Rugbyspiel Munster gegen die London Wasps. Sieg für die südirische Provinz. Es gibt nur einen Ort, der heute voller sein kann als einer dieser Rugby-Pubs, und das ist die Button Factory, wo am heutigen Abend <strong>Primordial </strong>ihre Releaseparty zum im November erschienenen(!) Album &#8220;To the Nameless Dead&#8221; feiern werden.<span id="more-435"></span></p>
<p>Meine Ankunft ist kurz nach Einlass und schon scheint der Laden übervoll. Am Ende sollten es 720 Gäste sein, kaum mehr fasst die Button Factory. Eine erstaunlich große Zahl der Anwesenden ist aus Deutschland, skandinavischen Ländern, Holland und sogar den USA angereist! <a href="/photos/photo/2262801289/graveyard-dirt-19-01-2008-3.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Graveyard Dirt - 19.01.2008 #3"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2400/2262801289_8c94fb420f_m.jpg" alt="Graveyard Dirt - 19.01.2008 #3" width="240" height="160" /></a> Im Vorverkauf ging gut ein Drittel an Nicht-irische Besucher. Volles Haus in der Heimatstadt, das ist selbst bei der wohl bekanntesten irischen Metalcombo Primordial keine Selbstverständlichkeit. Und so können <strong>GRAVEYARD DIRT</strong> gleich voll motiviert zulegen: Jawohl, auch für unbarmherzigen Doom mit herbem Deatheinschlag kann man motiviert sein. Paul Leyden und seine schwerwalzenden Kollgen stellen für mich eine positive Überraschung dar, denn nicht nur das Songmaterial präsentiert sich absolut bedrohlich, sondern auch das Gebahren der fünf Iren zeigt sich als eins mit der Musik&#8230; und schon hier wird klar: Der Sound ist am heutigen Abend brachial! An dieser Stelle ein uneingeschränkter Graveyard Dirt-Reinhörbefehl für all jene, die wissen wollen wie sich der mordende Ehegatte von My Dying Bride anhört: <a href="http://www.myspace.com/graveyarddirt" target="_blank">www.myspace.com/graveyarddirt </a><br />
 </br><br />
</br></p>
<p>Schon beim Winterfest in Cork habe ich mir vorgenommen, <strong>FOR RUIN </strong> genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch irgendwie schaffen sie es auch diesmal nicht, meine Aufmerksamkeit halten zu können.<a href="/photos/photo/2263602886/for-ruin-19-01-2008-1.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="For Ruin - 19.01.2008 #1"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2191/2263602886_0292cfd400_m.jpg" alt="For Ruin - 19.01.2008 #1" width="160" height="240" /></a>  Die Bühnenshow ist solide, die Musik eigentlich auch (siehe dazu <a href="http://www.myspace.com/forruinband" target="_blank">www.myspace.com/forruinband</a>), doch den Männern aus Cork fehlt (noch) klar das gewisse Etwas, das sie vom Rest der vielen Death mit Blackeinflüssen spielenden Bands abhebt. So wird die Zeit genutzt, um bei einem sündhaft teuren Stout (5 Euronen für 0,4l!) Bekanntschaften vom letzten Festival in Cork aufzufrischen&#8230;<br />
 </br><br />
</br></p>
<p>&#8230;Eine lange Wartezeit mit Intro eins, zwei und drei geht ins Land. Umso größer der Jubelsturm &#8211; und ohrenbetäubend &#8211; als die <strong>PRIMORDIAL </strong>schließlich die Bühne betreten und wie schon in Cork mit dem &#8220;To the Nameless Dead&#8221; Arschtrittopener &#8220;Empire Falls&#8221; von 0 auf 100 durchstarten. Aber bevor ich hier große Reden schwinge, möchte ich ganz einfach auf das Livevideo von Bomber &#038; Co. (Visons in Fear) verweisen: Jedesmal wenn ich mir dieses Video ansehe bekomm ich Gänsehaut auf feuchten Augen und bin einfach stolz bei diesem fantastischen Gig dabeigewesen zu sein.Ist schon eine coole Sache, dass man dieses Material der Öffentlichkeit bereitstellt, nun da es ja nicht für eine erste &#8220;richtige&#8221; DVD verwendet wird, da Primordial-Bassist Paul kurzfristig durch Gerry (Mael Mordha) ersetzt werden musste. Man möchte halt das Original-Lineup für die erste DVD haben, fair play und nun Vorhang auf für eine geballte Ladung &#8220;Empire Falls&#8221;:</p>
<p><embed src="http://lads.myspace.com/videos/vplayer.swf" flashvars="m=27251011&#038;v=2&#038;type=video" type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="346" align="center"></embed><br />
 </br><br />
</br></p>
<p>Es folgt das klagende &#8220;Gallow&#8217;s Hymn&#8221; zur Abkühlung&#8230; doch was heißt Abkühlung? Nemtheanga untermauert hier seine stimmliche Fitness, die schon beim Opener (hörte man über hunderte von schreienden Kehlen hinweg) überragend war. Sicher spielt da eine tosende Meute eine ganz besondere, zu Höchstleistungen anstachelnde Rolle. Was die Gitarristen Ciaran und Michael angeht, so agieren diese wieder auf ihre typische, doch eher in sich gekehrt und hier und da mal mit den Haaren schunkelnd. Dafür hat der Frontmann seine Fanschar voll im Griff, und kann die Spannung locker über den gesamten Abend halten &#8211; ja sogar noch steigern beim immer wieder gern performten Bandklassiker &#8220;Sons of the Morrigan&#8221;, denn nachdem sich das hochverehrte Publikum bereits mit einem vielfachen &#8220;Sing sing sing to the slaves&#8230; that Rome burns&#8221; selbst in ekstatische Zustände beschworen hat, wird nun ähnlich wie bei der neuen Bandhymne &#8220;Empire Falls&#8221; jede Textzeile fleißig mitgesungen&#8230; und sowas erleben Primordial erst nach 17 Jahren Bandgeschichte&#8230; zumindest in diesem Umfang.</p>
<h4>Primordial&#8217;s fighting men &#038; women</h4>
<p><a href='/photos/album/72157600465197937'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080123-Primordial/fm1.jpg' class='float_left' /></a><a href='/photos/album/72157600465197937'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080123-Primordial/fm2.jpg' class='float_left' /></a><a href=/photos/album/72157600465197937'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080123-Primordial/fm3.jpg' class='float_left' /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href='/photos/album/72157600465197937'>zu allen Bildern von Primordial</a></p>
<p>Beim letzten Song des offiziellen Sets kocht die Stimmung dann vollends über&#8230; &#8220;This is your song!&#8221;&#8230; das ließen sich so manche Crowdsurfer nicht zwei mal sagen und die Fans mussten ziemlich die Köpfe einziehen, um während des in massiver Überlänge (aber geil!) gespielten &#8220;Song of the Tomb&#8221; nicht in selbiger Gruft zu landen. Ganz logisch, dass man dann lauthals nach mehr verlangt, immerhin fehlen ja auch noch Übersongs wie &#8220;Heathen Tribes&#8221;, an diesem Abend angesichts der vielen ausländischen Besucher natürlich bestens passend, oder gar das stets ergreifende &#8220;The Coffin Ships&#8221;&#8230;<a href="/photos/photo/2263621332/primordial-19-01-2008-12.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 19.01.2008 #12"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2178/2263621332_92328a29a4_m.jpg" alt="Primordial - 19.01.2008 #12" width="160" height="240" /></a>  Beide Stücke sollten als Zugaben noch kommen und frenetisch abgefeiert werden. Besonders bei den Sargschiffen läuft es einem wieder einmal eiskalt den Rücken hinunter. Auch keine Überraschung sind die beiden letzten Zugaben &#8220;Gods to the Godless&#8221; und das uralte &#8220;To Enter Pagan&#8221;, welches dieser Tage live aber noch viel besser klingt als auf dem Primordial-Demo &#8220;Dark Romanticism&#8221;.<br />
 </br><br />
</br></p>
<p>Ein einziger Wehrmutstropfen bleibt für mich: Gerade bei einer Releaseparty hätte ich mir den ein oder anderen alternativen, schon lange nicht mehr (oder noch nie!) gespielten Leckerbissen gewünscht. Man nehme dazu einen beliebigen der ausschließlich genialen Tracks auf &#8220;Storm Before Calm&#8221; oder &#8220;The Burning Season&#8221; vom dritten Full-Length&#8230; nur als Beispiele, denn ich denke dass man auf der anstehenden Heathen Tribes Festival Tour kaum Zeit finden wird, olle unbekannte Kamellen zu spielen, aber vielleicht bin ich auch allein mit diesem Wunsch?&#8230; Doch was mecker ich da eigentlich? Das war mit Abstand der beste Primordial-Gig, wohl auch einer der besten Gigs überhaupt, denen ich bis dato beiwohnen durfte!</p>
<p>Das DVD Shooting soll übrigens eines Tages in Dublin nachgeholt werden&#8230; Ob man dann diese fantastische Atmosphäre noch einmal so hinbekommen wird? Man sollte auf jeden Fall drüber nachdenken, sich dann in den Flieger nach Baile Átha Cliath zu setzen.</p>
<blockquote><h4>PRIMORDIAL Setlist</h4>
<p><a href="/photos/photo/2262831249/primordial-19-01-2008-17.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 19.01.2008 #17"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2268/2262831249_e15e60294f_m.jpg" alt="Primordial - 19.01.2008 #17" width="160" height="240" /></a><br />
</br></p>
<p>01. Empire Falls<br />
02. Gallow&#8217;s Hymn<br />
03. The Golden Spiral<br />
04. Autumn&#8217;s Ablaze<br />
05. As Rome Burns<br />
06. Sons of the Morrigan<br />
07. No Nation on this Earth<br />
08. The Song of the Tomb<br />
&#8212;&#8212;&#8212;<br />
09. The Coffin Ships<br />
10. Heathen Tribes<br />
11. Gods to the Godless<br />
&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
12. To Enter Pagan</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nemtheanga (PRIMORDIAL) im Gespr&#228;ch</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/02/08/nemtheanga-primordial-im-gespraech/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/02/08/nemtheanga-primordial-im-gespraech/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 01:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;&#8230;Generations of freedom, remember us, the generations of the vision&#8230;&#8221; So die abschließenden Worte auf einer unscheinbaren Plakette im Dubliner Garden of Remembrance. Diese Stimmen, namenlose Tote, sind vergessen. Und doch erinnern sie einig an den jahrhunderte andauernden Freiheitskampf Irlands und dessen Opfer&#8230; Vokalist und Textschreiber Nemtheanga ist einer, der ebenfalls erinnert. Erinnert an dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/02/remembrance.jpg' alt='Primordial Header' /></p>
<p align="center">&#8220;&#8230;Generations of freedom, remember us, the generations of the vision&#8230;&#8221;</p>
<p>So die abschließenden Worte auf einer unscheinbaren Plakette im Dubliner Garden of Remembrance. Diese Stimmen, namenlose Tote, sind vergessen. Und doch erinnern sie einig an den jahrhunderte andauernden Freiheitskampf Irlands und dessen Opfer&#8230;</p>
<p>Vokalist und Textschreiber Nemtheanga ist einer, der ebenfalls erinnert. Erinnert an dieses teuer erkaufte Freiheitserbe, an ein kulturelles Erbe (und nicht nur an das irische), an Menschlichkeit, Vergänglichkeit, und damit einhergehend auch an diese namenlosen Toten&#8230; von überall auf der Welt:</p>
<p><em>“I stand upon this Earth but for the blood of my ancestors. Men and women who made massive, selfless sacrifices in their lives. The machine that grinds the wheels would have you sedated, placated, confused, desensitised, distracted while they sell your culture, trade your history and crush your empathy with the enduring will of the human spirit.&#8221;</em></p>
<p>Allein dieser eine Satz aus den Linernotes des siebten Primordial-Albums &#8220;To the Nameless Dead&#8221; (<a href="/2007/11/26/gedanken-zu-primordials-to-the-nameless-dead/" target="_blank">Album-Besprechung siehe hier</a>) fasst die Essenz Primordials treffendst zusammen: Songs die eigentlich keine sind, eher Mahnmale&#8230; mal stolz und Hoffnung verbreitend wie ein Fels in der Brandung stehend, im nächsten Moment pessimistisch zu Ruinen zerfallend&#8230; der Schauplatz ist irgendwo, die Stimmung endzeitlich, in der Mitte stehen solch Individuen wie Nemtheanga, den ich angesichts dieser aus der Seele sprechenden lyrischen Ergüsse doch mal zum Gespräch bat&#8230; nicht ohne meine eigenen Erfahrungen mit der modernen irischen Kultur (The United States of Europe, right, Mr. Nemtheanga?) ebenfalls kundzutun&#8230; <em>(Interview vom Januar 2008)</em></p>
<p>&#8212;</p>
<p>Cheers aus Waterford im &#8220;sonnigen Südosten&#8221; und Gratulation zum neuen Album! Ich hoffe euch geht&#8217;s entsprechend gut, jedenfalls besser als dieses bescheidene Wetter zulässt!? (Aber als Iren solltet ihr daran ja bestens gewöhnt sein&#8230;)</p>
<blockquote><p><a href="/photos/photo/612547930/primordial-26-05-2007-7.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 26.05.2007 #7"><img class="alignleft" src="http://farm2.static.flickr.com/1227/612547930_43ec6636a9_m.jpg" alt="Primordial - 26.05.2007 #7" width="160" height="240" /></a> <strong>A.A. Nemtheanga</strong>: Hails. Mir geht&#8217;s gut, danke.</p></blockquote>
<p>Ich finde es ja schon sehr überraschend dass euer aktuelles Album &#8220;To the Nameless Dead&#8221; so verdammt gut bei der ganzen Presse ankommt. Zugegeben, es IST verdammt gut, aber an Primordial selbst hat sich ja nicht wirklich viel verändert, oder? Wie könnt ihr euch diesen Erfolg für Primordial dieser Tage erklären? Höchste Lobeshymnen von den &#8220;großen Magazinen&#8221;, bereits bestätigte Auftritte auf nahezu allen großen und etlichen kleinen Festivals&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>A.A. Nemtheanga</strong>: So ist es nunmal gekommen. Dieses Album stößt kommerziell gesehen auf viel bessere Reaktionen als die Vorgänger. Der Sound ist da wohl der wichtigste Faktor. &#8220;The Gathering Wilderness&#8221; klingt im Vergleich sehr rauh. Wahrscheinlich hat jeder Hund seinen Tag, wie man so schön sagt. </p></blockquote>
<p>In den Linernotes konnte man lesen, dass &#8220;To the Nameless Dead&#8221; so etwas wie &#8220;Cuchulainns letzter Widerstand&#8221; sei. Klar hat das eine rebellische Note, aber nicht dass das jemand falsch verstehen könnte und denkt, dies könnte das letzte Primordial-Album sein!?</p>
<blockquote><p><strong>A.A. Nemtheanga</strong>: Wer weiß. Als wir unser erstes Album gemacht haben, habe ich es nicht gesehen, dass wir noch sechs weitere machen würden, und doch haben wir&#8217;s. Ich weiß nicht wie lange wir noch weitermachen werden. Ein Ende scheint noch nicht in Sicht, aber bei diesem Album liegt eine Art Endgültigkeit in der Luft, vielleicht ein neuer Beginn, ich weiß nicht. Ich denke nicht wirklich über solche Dinge nach.</p></blockquote>
<p>Wie auch immer, wenn ich mich nicht täusche dann sind das nun 20 Jahre Primordial/Forsaken. Können wir da kurz mal Rückschau halten? Was waren zum Beispiel die größten und die schlimmsten Momente für die Band bisher?</p>
<blockquote><p><strong>A.A. Nemtheanga</strong>: Es ist ein bisschen irreführend zu sagen, dass wir nun schon 20 Jahre existieren. Ende 1987, als sie 12/13/14 waren, haben Ciaran und Paul angefangen ihre Instrumente zu lernen. Vor 1991 war die Band nicht das, wie du sie heutzutage kennst. 2008 sind es dann also 17 Jahre, was immer noch eine sehr lange Zeit ist, aber wir haben jung angefangen. Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber wir haben seit dem ersten Tag gekämpft und dem Elend ins Gesicht gesehen. Es gab zum Glück auch viele Höhen: Vom Release unseres ersten Demos/Albums bishin zu den ersten Shows in Europa und Amerika, sowohl Touren als auch Festivals.</p></blockquote>
<p>Gibt es eigentlich eine Art &#8220;hohes Bandziel&#8221;, welches ihr noch erreichen wollt?</p>
<blockquote><p><strong>A.A. Nemtheanga</strong>: Nicht wirklich. Es ist sehr erfreulich, dass wir nun wachsen wie noch nie, ganz im Gegensatz zum Großteil der Musikindustrie. Mehr Albumverkäufe, mehr Shows, mehr Festivalangebote. Wir haben den Standard unserer Musik über die Jahre hoch gehalten und das war stets unser größtes Ziel.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>PRIMORDIAL: &#8220;Where is the fighting man&#8230;?&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/01/23/primordial-where-is-the-fighting-man/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/01/23/primordial-where-is-the-fighting-man/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 17:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;fragt eine markante Zeile aus &#8220;Empire Falls&#8221;, dem Opener des mittlerweile schon siebten PRIMORDIAL-Albums &#8220;To the Nameless Dead&#8221;. Und nicht nur dieser Track schlägt ein wie eine Bombe: Das gesamte Album, im November letzten Jahres erschienen, stieß von allen Seiten auf fantastische Resonanz: Presse und Fans sind begeistert, die Band wird in diesem Jahr mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;fragt eine markante Zeile aus &#8220;Empire Falls&#8221;, dem Opener des mittlerweile schon siebten PRIMORDIAL-Albums &#8220;To the Nameless Dead&#8221;. Und nicht nur dieser Track schlägt ein wie eine Bombe: Das gesamte Album, im November letzten Jahres erschienen, stieß von allen Seiten auf fantastische Resonanz: Presse und Fans sind begeistert, die Band wird in diesem Jahr mit Festivalanfragen überschüttet. Und dann noch volles Haus in der Heimatstadt! So geschehen zur Record Release Party am 19. Januar in Dublin. Es gab Zeiten, da kreuzte (zu Unrecht) kaum einer zu einem Primordial-Gig auf. Doch zur Zeit läuft es einfach für diese 5 Iren.</p>
<p>So, where is the fighting man? In Dublin war er. Und nicht nur einer, schätzungsweise 750 waren zugegen. Und die Button Factory fasst planmäßig 750 Besucher! Als kleinen Appetizer für den Konzertbericht dieses erinnerungswürdigen Events gibt es hier schon mal die Reaktionen der anwesenden Fans zu begutachten&#8230; Bandbilder und schreiberische Eindrücke folgen&#8230;</p>
<h4>Primordial&#8217;s fighting men &#038; women</h4>
<p><a href='/photos/album/72157600465197937'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080123-Primordial/fm1.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157600465197937'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080123-Primordial/fm2.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157600465197937'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080123-Primordial/fm3.jpg' class='float_left' /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href='/photos/album/72157600465197937'>zu allen Bildern von Primordial</a></p>
<blockquote><h4>PRIMORDIAL Setlist</h4>
<p>01. Empire Falls<br />
02. Gallow&#8217;s Hymn<br />
03. The Golden Spiral<br />
04. Autumn&#8217;s Ablaze<br />
05. As Rome Burns<br />
06. Sons of the Morrigan<br />
07. No Nation on this Earth<br />
08. The Song of the Tomb<br />
&#8212;&#8212;&#8212;<br />
09. The Coffin Ships<br />
10. Heathen Tribes<br />
11. Gods to the Godless<br />
&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
12. To Enter Pagan</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Winterfest 2007 @ Cork, IE &#124; 14.-16.12.2007</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/01/05/corkwinterfest2007/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/01/05/corkwinterfest2007/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 10:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich sind nur 10% der Iren roothaarig. Doch Reiseführer und Touristbüros wollen uns immer gern ein anderes Bild weismachen. Aber man stelle sich nur einmal einen rotierenden Rotschädel beim Kopfkreisen vor &#8211; kommt besonders gut mit den Reflektionen des Bühnenlichts, oder? Natürlich kam mir der Gedanke, davon ein Foto zu schießen, erst beim Schreiben dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='/wp-content/uploads/2007/12/pint.jpg' alt='Last Christmas…' class="float_left"/>Eigentlich sind nur 10% der Iren roothaarig. Doch Reiseführer und Touristbüros wollen uns immer gern ein anderes Bild weismachen. Aber man stelle sich nur einmal einen rotierenden Rotschädel beim Kopfkreisen vor &#8211; kommt besonders gut mit den Reflektionen des Bühnenlichts, oder? Natürlich kam mir der Gedanke, davon ein Foto zu schießen, erst beim Schreiben dieser Zeilen. Ich bin eben doch eher Schreibschlampe denn Fotofrau. Dennoch gab ich mir für alle Daheimgebliebenen &#8211; und selbstredend auch für die anwesenden Irenmetaller, die neugierig nach dem Woher und Wohin der geschossenen Bilder fragten &#8211; die beste Mühe, das zum zweiten Mal in Cork stattfindende Winterfest gebührend zu illustrieren.</p>
<p>Headliner des Metalevents im sonnigen Süden Irlands waren übrigens keine geringeren als die großartigen <strong>Primordial</strong> aus Irlands Hauptstadt. Zum ersten Mal sollte also das neue Material von &#8220;To the Nameless Dead&#8221; live auf die Landsmänner und -frauen &#8211; &#8220;brothers and sisters&#8221; wie man in primordial&#8217;schen Kreisen stets zu sagen pflegt &#8211; losgelassen werden&#8230; Und Cork begrüßte Nemtheanga &#038; Co. nach 14 Jahren wie verlorene Söhne, doch alles der Reihe nach&#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Im Weitwinkel:<br />
Seite 1: <strong>Preview</strong>&#8230;<br />
Seite 2: <a href="../corkwinterfest2007/2/"><strong>Freitag </strong></a>[Days of Night, Defect, Hallowed, Crowning Glory]<br />
Seite 3: <a href="../corkwinterfest2007/3/"><strong>Samstag </strong></a>[Saviours of Sin, Five Will Die, Ground of Ruin, Sirocco, Darkest Era, SevenScars, Cold War, For Ruin, Primordial]<br />
Seite 4: <a href="../corkwinterfest2007/4/"><strong>Sonntag </strong></a>[Open Casket, Red River, Slave Zero, Ex Inferus]<br />
Seite 5: &#8230;<a href="../corkwinterfest2007/5/"><strong>Schlussspruch</a></strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken zu PRIMORDIALs &#8220;To the Nameless Dead&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 20:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;Dafür gibt es nicht mal ein passendes deutsches Wort&#8230; vielleicht nicht ohne Grund, als Deutsche/r hat man&#8217;s bekanntlich nicht leicht mit der Vaterlandsliebe. Doch eben diese &#8220;nationale Identität&#8221;, wenn man dies als Übersetzung akzeptiert, beschäftigt dieser Tage (einmal mehr, doch diesmal expliziter) die Iren von Primordial, die im trostlosen November mit &#8220;To the Nameless Dead&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Dafür gibt es nicht mal ein passendes deutsches Wort&#8230; vielleicht nicht ohne Grund, als Deutsche/r hat man&#8217;s bekanntlich nicht leicht mit der Vaterlandsliebe. Doch eben diese &#8220;nationale Identität&#8221;, wenn man dies als Übersetzung akzeptiert, beschäftigt dieser Tage (einmal mehr, doch diesmal expliziter) die Iren von <strong>Primordial</strong>, die im trostlosen November mit &#8220;To the Nameless Dead&#8221; aufwarten. Und obwohl sich die &#8220;grüne Insel&#8221; stets aus Kriegen mit anderen Nationen (bis auf einer!) herausgehalten hat, der namenlosen Toten hat sie viele. Und haben Primordial auf ihrem letzten Album &#8220;The Gathering Wilderness&#8221; mit &#8216;The Coffin Ships&#8217; den Opfern der großen Kartoffelpest ein Denkmal gesetzt, so sind nun jene an der Reihe, die für &#8220;ihr Land&#8221; das Leben ließen&#8230;</p>
<p>Wenn der alte Monsewer in Brendan Behans &#8216;The Hostage&#8217; &#8220;the ould cause&#8221; anpreist, so meint er den unerbittlichen, jahrhundertelangen Kampf Irlands zur eigenen Nation, welcher letztendlich 1922, nach beinahe einem ganzen Jahrtausend in germanischer und britischer Fremdherrschaft, zum Kompromiss führte: 26 Grafschaften im Westen und Süden regieren sich fortan selbst als Republik Irland, während der Norden mit 6 Grafschaften weiterhin unter dem Banner des Vereinten Königreiches verbleibt und noch lange mit Diskrepanzen zwischen Protestanten und den Katholiken zu kämpfen hat&#8230; nein, hatte, hoffentlich.</p>
<p>Bezahlt wurden die Republik Irland und der Frieden im Norden mit den unzähligen Leben ihrer protestantischen und katholischen Kinder: Bauern, Poeten, Funktionäre, Märtyrer, nicht zu vergessen auch die &#8220;Ausführenden&#8221; auf der &#8220;anderen Seite&#8221;: seien es die &#8220;Black and Tans&#8221;, gezeichnete britische Veteranen des ersten Weltkrieges, zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts als rigorose Polizei vor allem gegen die IRA eingesetzt, oder der ahnunglose junge Cockney-Soldat Leslie Williams, Behans Geisel aus dem bereits erwähnten Klassikerstück des irischen Dramas. Hier hatte das Opfer einen Namen, A. A. Nemtheanga und seine Bandmates aus Dublin erinnern mit &#8220;To the Nameless Dead&#8221; an die anderen, die Vergessenen:</p>
<p><em>&#8220;That nameless men and women who become nothing but statistics would give their lives defending or attempting to acquire land. That would die believing they were trying to secure a better future for their people [...] What happens to these people&#8217;s languages, folklore, history and myth? Have these people simply given their lives in vain&#8230;?&#8221; (Primordial, 2007)</em></p>
<p><strong>Primordial &#8211; To the Nameless Dead</strong> (16.11.2007)</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/namelessdead.jpg' alt='Primordial - “To the Nameless Dead” (2007)' class="float_left"/></p>
<p>1. Empire Falls<br />
2. Gallows Hymn<br />
3. As Rome Burns</p>
<blockquote><p><em>&#8220;The West is ripe for the picking, ready for the fall. We are being sold for the endless corporate multinational pursuit of creating one faceless mono-culture&#8221; (Primordial, 2007)</em></p></blockquote>
<p>4. Failures Burden<br />
5. Heathen Tribes<br />
6. The Rising Tide<br />
7. Traitors Gate<br />
8. No Nation on this Earth</p>
<p>Man muss schon tiefer gründeln, um diesen patriotischen Worten Glauben zu schenken, um überhaupt den Verlust dieser einzigartigen Kultur zu begreifen, <a href="http://RockZOOM.de/2007/10/06/room-with-a-view/" target="_blank">im Angesicht des verwest(licht)en Iren dieser Tage</a> &#8211; Vorsicht, satirisch. Und hat man nicht wie die Schreiberin dieser Zeilen das Glück, direkt an der Quelle zu sitzen, Irland, dieses in Vergangenheit gebeutelte und nun wirtschaftlich aufblühende Land für längere Zeit selbst zu erleben, so ergibt sich zumindest beim Anhören der Musik Primordials eine Art Verständnis:</p>
<p>(An)klagend und mahn-malend ertönt Nemtheanga: elegisch, stolz, fast schon ein bisschen eingeschnappt&#8230; und natürlich wütend. Ja, die Wurzeln im Black Metal, spätestens beim erbosten &#8216;Traitor&#8217;s Gate&#8217;, mehr noch beim Abschluss &#8216;No Nation on this Earth&#8217; kommen sie wieder zum Vorschein. Gebettet sind diese Wurzeln in ein gewaltiges Erdreich aus hypnotisch-minimalistischen Gitarrenriffs &#8211; erdig, reich&#8230; zeitlos und durchweg primordial: Es klingt als haben die Herren MacUilliam und O&#8217;Floinn diese Töne direkt aus dem irischen Boden gesogen, ein vorchristliches Relikt&#8230;</p>
<blockquote><p><em>&#8220;He is coming, Adzed Head,<br />
on the wild-headed sea<br />
with cloak hollow-headed<br />
and curve-headed staff.</p>
<p>He will chant false religion<br />
at a bench facing East<br />
and his people will answer<br />
&#8216;Amen, amen&#8217;.&#8221;</p></blockquote>
<p>(anonym, 5./6. Jh., aus dem Irischen übers. von Thomas Kinsella)</em></p>
<p>Um das Ganze besonders ursprünglich zu halten, hat sich die Band diesen Sommer in ein Studio zurückgezogen, wo rein analog aufgenommen wurde. Ein warmer Oldschool-Sound ist dabei herausgekommen. Wobei ich sagen muss, dass Primordial noch nie besonders durchproduziert klangen, was auch gut so ist. Ironischerweise befindet sich dieses Studio in Wales, nicht in Mutter Irland. Macht aber nichts, da sich sowohl Irland als auch die britische Insel fleißig und pausenlos durch den &#8220;Sommer&#8221; geregnet haben, ist die Grundstimmung angenehm düster geraten. Eine Ausnahme bildet da wohl &#8216;Heathen Tribes&#8217;: Stolz und hymnengleich berichtet Texter Nemtheanga von seinen Reisen um die Welt, von Brüdern und Schwestern und landschaftlichen Schönheiten anderer Nationen, und kommt am Ende glücklich wieder daheim an:</p>
<p><em>&#8220;Yet when to Ireland we Return<br />
I know that I am home at last<br />
And every sun that sets<br />
Takes me closer to her Earth&#8221;</p>
<p>(Primordial, 2007)</em></p>
<p>An welchen überschwänglichen irischen Poeten dies stark erinnert? Strittig ist der lyrische Gehalt seines Dichtwerks, doch unmissverständlich direkt sein Anliegen: Die Rede ist von Thomas Davis, einem der führenden Akteure der Young Ireland-Bewegung, die nichts geringeres als die völlige Unabhängigkeit Irland vom Vereinigten Königreich im Sinn hatte. &#8216;My Grave&#8217; stellt das &#8216;Heathen Tribes&#8217; des 19. Jahrhunderts dar:</p>
<blockquote><p><em>Shall they bury me in the palace tombs,<br />
or under the sahde of cathedral domes?<br />
Sweet &#8217;twere to lie on Italy&#8217;s shore;<br />
Yet not there &#8211; nor in Greece, though I love it more.<br />
In the wolf or the vulture my grave shall I find?<br />
Shall my ashes career on the world seeing wind?<br />
Shall they fling my corpse in the battle mound,<br />
where coffinless thousands lie under the ground?<br />
Just as the fall and are buried so -<br />
Oh, no! oh, no!</p>
<p>No! on an Irish green hillside,<br />
or an opening lawn, but not too wide;<br />
For I love the drip of the wetted trees -<br />
I love not the gales, but a gentle breeze,<br />
To freshen the turf; put no tombstone there,<br />
but green sods, decked with daisies fair;<br />
nor sods too deep, but so that the dew,<br />
The matted grass roots may trickle through.<br />
Be my epitaph writ on my country&#8217;s mind:<br />
&#8220;HE SERVED HIS COUNTRY, AND LOVED HIS KIND.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>(Aus &#8216;My Grave&#8217;, Thomas Osborne Davis, 1842)</p>
<p>Wer nun nicht länger ausharren konnte, davon gestürmt ist, um &#8220;To the Nameless Dead&#8221; zu erwerben, ganz zufällig wiedergekommen ist und hier weiterliest &#8211; ja klar, alles sehr wahrscheinlich &#8211; wird beim Lesen der Lyrics von &#8216;Heathen Tribes&#8217; wirklich frappierende Ähnlichkeiten ausmachen können.</p>
<p>Völkisch sind Primordial also, ganz klar. Folkig? Bedingt. Keine Fiddles, Uillean Pipes, Whistles oder Pub-Melodien. Morrigans Irland spricht mit tribalartigen Drums und puristischen Akustikgitarren. So ist es typisch für Primordial und ich möchte behaupten, dass sich &#8220;To the Nameless Dead&#8221; musikalisch nicht sehr vom Vorgänger &#8220;The Gathering Wilderness&#8221; unterscheidet. Auch die Mission bleibt: Die Roots nicht vergessen&#8230; auch mal an einem Denkmal stehen bleiben und sich fragen, warum es dort steht, am Grabhügel ausharren und sich an jene erinnern, die unter ihm liegen, selbst wenn man sie nicht kennt&#8230;</p>
<blockquote><p><em>&#8220;The whole landscape a manuscript<br />
We had lost the skill to read,<br />
A part of our past disinherited;<br />
But fumbled, like a blind man,<br />
Along the fingertips of instinct.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>(Aus &#8216;A Lost Tradition&#8217;, John Montague, 1972)</p>
<p>&#8230;Wohl Montagues am schwersten wiegenden Worte seines alltagslyrischen Schaffens. Und um dann doch mit ein paar weisen Zeilen Primordials abzuschließen:</p>
<p><em>&#8220;You may look away<br />
but your children will not&#8230;&#8221;</em><br />
</br></p>
<p>Mein nächstes Pint erhebe ich in Richtung Dublin.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.primordialweb.tk">www.primordialweb.tk</a></p>
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		<title>Wave Gotik Treffen @ Leipzig &#124; 25.-28.05.2007</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 18:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Voodoo-Udo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 25. Mai startete die mittlerweile schon 16. Ausgabe eines der weltweit größten Gothic Festivals überhaupt, dem Wave-Gotik-Treffen zu Leipzig. Um die 20.000 schwarze Seelen waren wieder einmal an den vier Pfingsttagen zugegen. Nach wie vor ist die unglaubliche Bandbreite an Künstlern sowie deren Auftreten an über 20 Spielorten Leipzigs, vom kleinen Club über Freilichtbühnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center"><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/wgtbanner1.jpg' alt='WGT Banner' /></div>
<p><br/></p>
<p>Am 25. Mai startete die mittlerweile schon 16. Ausgabe eines der weltweit größten Gothic Festivals überhaupt, dem Wave-Gotik-Treffen zu Leipzig. Um die 20.000 schwarze Seelen waren wieder einmal an den vier Pfingsttagen zugegen.</p>
<p>Nach wie vor ist die unglaubliche Bandbreite an Künstlern sowie deren Auftreten an über 20 Spielorten Leipzigs, vom kleinen Club über Freilichtbühnen bishin zum Schauspielhaus, die große Stärke des Festivals. So ist alljährlich die ganze Stadt für ein verlängertes Wochenende komplett in schwarz gehüllt. Für ein abgerundetes Rahmenprogramm sorgen einmal mehr Buchlesungen, spezielle Kinoprogramme, Mittelaltermärkte und zahlreiche Diskotheken, die ihr Angebot zu Pfingsten komplett auf schwarz umstellen. Das bisherige Angebot an Künstlern ist vielfältiger denn je, RockZOOM kümmerte sich natürlich vor allem um das rockende Angebot, machte aber auch vor Folk, Mittelalter und &#8220;salonfähiger&#8221; Musik nicht Halt&#8230;</p>
<hr /><strong>&#8230;im Weitwinkel:</strong><br/></p>
<h3>Freitag, 25.05.07.2007:</h3>
<p><a href="/photos/photo/609374864/volkerschlachtdenkmal-25-05-2007-1.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Völkerschlachtdenkmal - 25.05.2007 #1"><img class="alignright" src="http://farm2.static.flickr.com/1200/609374864_6e9460d51e_m.jpg" alt="Völkerschlachtdenkmal - 25.05.2007 #1" width="160" height="240" /></a>
<ul>
<li> <a href="../wgt2007/2/">8:00 Uhr, eine Leipziger Studentenbude&#8230;</a></li>
<li><a href="../wgt2007/3/">ca. 11:30 Uhr, Agra-Gelände &#038; Heidnisches Dorf &#8211; Des Teufels Lockvögel | Dunkelschön | Heidenlärm</a></li>
<li><a href="../wgt2007/4/">16:15 Uhr, Kohlrabizirkus &#8211; Remember Twilight | Poisonblack | Entwine | Amorphis</a></li>
<li><a href="../wgt2007/5/">ca. 23:00 Uhr, Völkerschlachtdenkmal &#8211; Eröffnungsfeier &#8220;Monumentum II&#8221;</a></li>
</ul>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<h3>Samstag, 26.05.07.2007:</h3>
<p><a href="/photos/photo/611696658/salonorchester-weimar-26-05-2007-1.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Salonorchester Weimar - 26.05.2007 #1"><img class="alignright" src="http://farm2.static.flickr.com/1287/611696658_4cd69c3e5e_m.jpg" alt="Salonorchester Weimar - 26.05.2007 #1" width="160" height="240" /></a>
<ul>
<li><a href="../wgt2007/6/">11.00 Uhr, Heidnisches Dorf – Dunkelschön</a></li>
<li><a href="../wgt2007/7/">15:00 Uhr, UT Connewitz &#8211; Salonorchester Weimar</a></li>
<li><a href="../wgt2007/8/">15:40 Uhr, Kohlrabizirkus &#8211; Amatris | Midnattsol | Disillusion | SuidakrA | Primordial | Haggard | Moonspell</a></li>
<li><a href="../wgt2007/9/">18.30 Uhr, Parkbühne – Secret Discovery | Zeraphine</a></li>
</ul>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<h3>Sonntag, 27.05.07.2007:</h3>
<p><a href="/photos/photo/610590983/heidnisches-dorf-25-05-2007-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Heidnisches Dorf - 25.05.2007 #11"><img class="alignright" src="http://farm2.static.flickr.com/1157/610590983_0c85760e25_m.jpg" alt="Heidnisches Dorf - 25.05.2007 #11" width="160" height="240" /></a>
<ul>
<li><a href="../wgt2007/10/">14:00 Uhr, Heidnisches Dorf &#8211; Faun</a></li>
<li><a href="../wgt2007/11/">16.30 Uhr, Agra-Halle – Felsenreich | Dope Stars Inc. | Reflexion</a></li>
<li><a href="../wgt2007/12/">18:00 Uhr, Schauspielhaus &#8211; Estampie</a></li>
<li><a href="../wgt2007/13/">20:00 Uhr, Völkerschlachtdenkmal &#8211; Dornenreich</a></li>
<li><a href="../wgt2007/14/">20:55 Uhr, Moritzbastei &#8211; Elane</a></li>
<li><a href="../wgt2007/15/">ca. 23:00 Uhr, Heidnisches Dorf &#8211; Faun | Van Langen</a></li>
<li><a href="../wgt2007/16/">ca. 23:10 Uhr, Anker &#8211; Rome</a></li>
</ul>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<h3>Montag, 28.05.07.2007:</h3>
<p><img class="alignright" src="http://static.flickr.com/1247/1042519813_ba4f696e89_m.jpg" alt="" width="160" height="240" />
<ul>
<li><a href="../wgt2007/17/">15:30 Uhr, Agra-Halle &#8211; Wolfenmond | Adorned Brood | Coppelius</a></li>
<li><a href="../wgt2007/18/">19:00 Uhr, Werk II/Halle A &#8211; Nim Vind</a></li>
<li><a href="../wgt2007/19/">22:20 Uhr, Moritzbastei &#8211; Dornenreich </a></li>
</ul>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p><a href="../wgt2007/20/"><br />
<h3>-> Fazit</h3>
<p></a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><em>Fotos, Einleitung, Interludien &#038; Fazit: Katrin Kropf<br />
Berichterstattung von den Bühnen: Katrin Kropf, Manuela Wawrzyszko</em></p>
<p><br/><br/></p>
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