<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rockzoom &#187; power metal</title>
	<atom:link href="http://rockzoom.de/tag/power-metal/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://rockzoom.de</link>
	<description>pleasing sounds, thoughts and photography</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 13:00:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>AVIAN: &#8220;Ashes And Madness&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/03/05/avian-ashes-and-madness/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/03/05/avian-ashes-and-madness/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 09:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[avian]]></category>
		<category><![CDATA[iced earth]]></category>
		<category><![CDATA[lance king]]></category>
		<category><![CDATA[nightmare records]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>
		<category><![CDATA[queensryche]]></category>
		<category><![CDATA[us metal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1754</guid>
		<description><![CDATA[Der Master of Disaster hat mal wieder einen Tipp am Start für alle dort draußen, deren Herz für klassischen US Power Metal schlägt. Hört euch unbedingt mal &#8220;Ashes And Madness&#8221;, das zweite Album von AVIAN an! Diese Band wurde 2002 von Gitarrist Yan Leviathan gegründet und hinterließ vor vier Jahren ihre erste signifikante Duftmarke in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Master of Disaster hat mal wieder einen Tipp am Start für alle dort draußen, deren Herz für klassischen US Power Metal schlägt. Hört euch unbedingt mal &#8220;Ashes And Madness&#8221;, das zweite Album von AVIAN an! Diese Band wurde 2002 von Gitarrist Yan Leviathan gegründet und hinterließ vor vier Jahren ihre erste signifikante Duftmarke in Form des Debüt-Albums &#8220;From The Depths Of Time&#8221;, auf dem kein geringerer als ex-MEGADETH-Tieftöner David Ellefson den Bass bediente. Charismatischer Fahnenträger von AVIAN ist der hyperaktive US-Metal-Aktivist Lance King, der sich als genialer Sänger von BALANCE OF POWER und PYRAMAZE einen klangvollen Namen machen konnte. Lance ist zudem Eigentümer des kultigen Labels Nightmare Records, das in den Vereinigten Staaten so begnadete Acts wie BEYOND TWILIGHT, CLOUDSCAPE, LANFEAR, ORDER OF NINE, PROTOTYPE und STEEL PROPHET<img src="/wp-content/uploads/2009/03/avian1.jpg" alt="Avian: &quot;Ashes And Madness&quot;" title="Avian: &quot;Ashes And Madness&quot;" width="220" height="220" class="alignleft size-full wp-image-1755" /> unter Vertrag hat. So ganz nebenbei organisiert der Gute auch noch das alljährliche Nightmare Metal Fest in San Antonio, Texas. Der Mann versteht also ganz bestimmt etwas von gutem US Metal. Und das hört man &#8220;Ashes And Madness&#8221; definitiv an.</p>
<p>Ein kommender Klassiker ist die Scheibe nicht unbedingt, aber ein sehr hörenswerter, starker Genre-Beitrag allemal. Die Musik von AVIAN ist inspiriert von großartigen Bands wie VICIOUS RUMORS, METAL CHURCH, QUEENSRYCHE und ICED EARTH, im Grunde bewegt sich &#8220;Ashes And Madness&#8221; ziemlich präzise in der Schnittmenge eben jener Vorbilder. Das Album lebt von Yans druckvollem, tighten Riffing, Lances klaren, kraftvollen Vocals und einem exzellenten, weil perfekt zur Musik passenden Sound. Der treibende Opener und Titeltrack macht die Marschrichtung von Beginn an klar: ein gradliniger, schnörkelloser Power-Metal-Song mit hymnischen Chorus. &#8216;Into The Other Side&#8217; wagt sich auf etwas verspielteres Terrain vor und weckt Erinnerungen an Toby Knapps ONWARD. Ein weiteres Highlight ist die atmosphärisch dichte, mitreißende Midtempo-Nummer &#8216;Esoteric Lies&#8217;, die ebenfalls mit zwingender Hookline punktet. Mein persönlicher Favorit ist allerdings &#8216;Thundersoul&#8217; mit seinen KING DIAMOND-mäßigen Gesangsmelodien. Nicht unerwähnt bleiben sollte natürlich auch das spannende, weil vielschichtige und tatsächlich eine schlüssige Geschichte erzählende Epos &#8216;Time And Space Part II: Unlock The Mystery&#8217;, das, wie man unschwer erkennt, thematischen einen Song vom Debüt fortsetzt und erst knapp jenseits der 10-Minuten-Marke über die Ziellinie geht.</p>
<p>Kritische Punkte sind aus meiner Sicht, dass &#8220;Ashes And Madness&#8221; etwas mehr Abwechslung und Dynamik hätte vertragen können. Es zündet halt nicht jede Nummer gleich mächtig, und jede musikalische Wendung kommt mit vorheriger Ansage. Dadurch bleibt das Überraschungsmoment oftmals auf der Strecke. Die handwerkliche Klasse, die Authentizität und die echte Leidenschaft, mit der die Musik vorgetragen werden, gleichen dieses Defizit aber zumindest für meinen Geschmack wieder aus. US-Metal-Aficionados dürfen hier also ruhig zugreifen.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.avianband.com" target="_blank">www.avianband.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/03/05/avian-ashes-and-madness/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SHADOWKEEP – Progressive Power Metal in seiner sch&#246;nsten Form</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/02/05/shadowkeep-progressive-power-metal-in-seiner-schoensten-form/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/02/05/shadowkeep-progressive-power-metal-in-seiner-schoensten-form/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 10:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[angel witch]]></category>
		<category><![CDATA[crimson glory]]></category>
		<category><![CDATA[lethal]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>
		<category><![CDATA[progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[queensryche]]></category>
		<category><![CDATA[shadowkeep]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1670</guid>
		<description><![CDATA[Ein zumindest für mich persönlich ziemlich aufregendes und intensives 2008 ist nun schon wieder eine ganze Weile vorbei, tausende &#8220;Die 20 besten Alben des Jahres&#8221;-Listen wurden in die Welt gesetzt und das Rad der Zeit dreht sich unaufhaltsam weiter. Ich möchte aber noch einmal zurück blicken und euch von meiner größten, positivsten musikalischen Überraschung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein zumindest für mich persönlich ziemlich aufregendes und intensives 2008 ist nun schon wieder eine ganze Weile vorbei, tausende &#8220;Die 20 besten Alben des Jahres&#8221;-Listen wurden in die Welt gesetzt und das Rad der Zeit dreht sich unaufhaltsam weiter. Ich möchte aber noch einmal zurück blicken und euch von meiner größten, positivsten musikalischen Überraschung des vergangenen Jahres erzählen. Dazu muss ich erstmal noch etwas weiter in die Vergangenheit zurück greifen. Vor neun Jahren fiel mir das exzellente Debüt einer britischen Progressive Power Metal-Formation namens SHADOWKEEP in die Hände. &#8220;Corruption Within&#8221; hieß das Teil und verband auf bemerkenswert reife Weise technischen Anspruch und Komplexität mit raffinierten Melodien und Gänsehaut-Feeling. Diese von THRESHOLD-Gitarrist Karl Groom hervorragend produzierte CD ist auch noch heute ein gern gesehener Gast in meinem Player. Trademark von SHADOWKEEP war und ist die überaus facettenreiche, spielfreudige und druckvolle Gitarrenarbeit von Bandleader Chris Allen und seiner Partnerin Nicki Robson. Außerordentlich beeindruckt hat mich von Anfang an auch die Leistung des damaligen Sänger Rogue M., der wie ein Hybrid aus dem jungen Geoff Tate (QUEENSRYCHE) und dem anbetungswürdigen Midnight (CRIMSON GLORY) klang. Songs wie den großartigen Opener &#8216;Dark Tower&#8217;, das mitreißende &#8216;Mark Of The Usurper&#8217; oder das mächtige &#8216;Inner Sanctum&#8217; sollte jeder Fan niveauvoller Power Metal-Klänge zumindest mal gehört, eigentlich auch seiner Sammlung einverleibt haben.</p>
<p>Der Nachfolger &#8220;A Chaos Theory&#8221; (2002) fiel dann im Vergleich zum Debüt etwas unentschlossen und unterkühlt aus. Zwar handelte es sich bei diesem Werk ebenfalls um ein sehr starkes Album, doch was die hymnischen Harmonien, kompositorischen Feinheiten und die große weiße Magie angeht, konnte &#8220;A Chaos Theory&#8221; nicht ganz mithalten. Allerdings hatte &#8220;Corruption Within&#8221; die Messlatte auch schwindelerregend hoch gelegt. Danach wurde es leider sehr still um SHADOWKEEP und ich muss gestehen, dass ich die Band schon längst in den ewigen Jagdgründen wähnte. Doch Chris und Nicki haben nicht aufgegeben, auch wenn ihnen nach der zweiten Platte das komplette Line-Up weggebrochen war, und sie quasi bei Null wieder anfangen mussten. In den vergangenen etwa zwei Jahren nahmen SHADOWKEEP nun langsam, aber sicher wieder Fahrt auf und präsentierten im November 2008 endlich ein neues Album mit dem Titel &#8220;The Hourglass Effect&#8221;. Dieses kaum noch zu erhoffen gewagte Lebenszeichen zeigt die Band zwar stilistisch leicht verändert, aber zum Glück wieder mit der Leidenschaft und Inspiration der frühen Tage. Charismatisch wie eh und je tönen die Gitarren, heutzutage etwas runder, wärmer und geschliffener im Klang. <img src="/wp-content/uploads/2009/02/shadowkeep1.jpg" alt="Shadowkeep: &quot;The Hourglass Effect&quot; (2008)" title="Shadowkeep: &quot;The Hourglass Effect&quot; (2008)" width="290" height="350" class="alignleft size-full wp-image-1671" />In die Progressive Metal-Schublade würde man die Band wohl auch heute noch packen, doch fühlt sich der Kenner und Feinschmecker beim Genuss von &#8220;The Hourglass Effect&#8221; vermutlich eher an melodischere, epischere Acts wie LETHAL oder HEIR APPARENT erinnert.</p>
<p>Die größte Veränderung ist wohl der Gesang von Richie Wicks, der über eine sehr gut ausgebildete, mittelhohe, klassische Metal-Stimme verfügt und für ein starkes Achtziger-Feeling der neuen Songs sorgt. Der Gute war in den Anfangstagen von dem, was heute SHADOWKEEP ist, schon einmal mit von der Partie. Damals nannte man sich noch SYRE und schrieb einige Songs, die in etwas veränderter Form den Weg auf &#8220;Corruption Within&#8221; fanden. Doch irgendwann ging man getrennter Wege und Richie war kurzzeitig mal Mitglied illustrer Bands wie TYGERS OF PAN TANG, mit denen er das &#8220;Noises From The Cathouse&#8221;-Album einspielte, und ANGEL WITCH. Nicht nur seine herausragende Vocal-Performance prägt &#8220;The Hourglass Effect&#8221;, sondern auch die leicht düstere Stimmung der Science Fiction-Story aus Mr. Wicks Feder, die den Lyrics zu Grunde liegt. Zusammen mit der bereits mehrfach gelobten, kreativ mitreißenden Gitarrenarbeit und der wieder gewonnenen Spannkraft im Songwriting entsteht daraus ein fantastisches Album, eine der besten Heavy-/Power Metal-Scheiben des Jahres 2008, die Genre-Aficionados kennen und haben müssen. Wer unbedingt Anspieltipps braucht, sollte es mal mit dem energischen &#8216;Incisor&#8217;, dem eingängigen &#8216;Riot On Earth&#8217; oder dem intensiven &#8216;As The Hourglass Falls&#8217; versuchen. Eigentlich macht es aber wenig Sinn, einzelne Songs aus diesem durchgehend tollen Album heraus zu heben.</p>
<p>&#8220;The Hourglass Effect&#8221; erscheint übrigens beim kultigen amerikanischen True-Metal-Underground-Label Melissa Records, das uns in den letzten Jahren so grandiose Platten bescherte wie &#8220;Monuments&#8221; von SEVENTH CALLING oder &#8220;Mindfire&#8221; von BEYOND FALLEN. Am besten, ihr besorgt euch diese nicht weniger empfehlenswerten Scheibchen gleich zusammen mit allen drei SHADOWKEEP-Alben – soweit das euer Geldbeutel zulässt natürlich.</p>
<p>Surftipps:<br />
<a href="http://www.shadowkeepmetal.net" target="_blank">www.shadowkeepmetal.net</a><br />
<a href="http://www.melissarecords.com" target="_blank">www.melissarecords.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/02/05/shadowkeep-progressive-power-metal-in-seiner-schoensten-form/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SQUEALER: &#8220;The Circle Shuts&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/12/17/squealer-the-circle-shuts/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/12/17/squealer-the-circle-shuts/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 22:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[afm records]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>
		<category><![CDATA[squealer]]></category>
		<category><![CDATA[thrash]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1358</guid>
		<description><![CDATA[Die Geschicke der hessischen Formation SQUEALER standen zuletzt unter einem alles andere als guten Stern. Die Mannschaft um AFM Records-Chef Andy &#8220;Henner&#8221; Allendörfer hatte sich seit Beginn der Neunziger Jahre einen guten Namen machen können in der Szene mit ihrer saft- und kraftvollen Mischung aus rauem Power Metal und melodischem Thrash. Mir persönlich gefielen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschicke der hessischen Formation SQUEALER standen zuletzt unter einem alles andere als guten Stern. Die Mannschaft um AFM Records-Chef Andy &#8220;Henner&#8221; Allendörfer hatte sich seit Beginn der Neunziger Jahre einen guten Namen machen können in der Szene mit ihrer saft- und kraftvollen Mischung aus rauem Power Metal und melodischem Thrash. Mir persönlich gefielen und gefallen besonders die Alben &#8220;The Prophecy&#8221; (1999) und &#8220;Under The Cross&#8221; (2002), weil für mein Empfinden eben die stärksten Songs der Band-Geschichte da drauf sind. Im Januar 2005 schlug das Schicksal dann gnadenlos zu, als Henner bei einem Autounfall ums Leben kam. Die verbleibenden Denunzianten angelten sich ex-GRIP INC.-Frontröhre Gus Chambers für den Job am Mikro und ließen im folgenden Jahr ihre Trotzreaktion unter dem Namen SQUEALER A.D. in Form einer fiesen, brettharten und ziemlich sperrigen Scheibe namens &#8220;Confrontation Street&#8221; auf die Menschheit los. So sehr man für die Wut und Aggression, die diese Platte verströmte, Verständnis haben konnte, so schade war doch aus künstlerischer Sicht die Selbstreduktion dieser einst facettenreichen Band auf düsteres Thrash-Gebretter.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/12/squealer1.jpg" alt="squealer" title="squealer" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-1361" />Mit Spannung durfte man also den folgenden Longplayer erwarten, und der liegt seit kurzem nun mit &#8220;The Circle Shuts&#8221; vor. Gleich zu Beginn kann man Entwarnung geben, denn SQUEALER sind nicht weiter abgedriftet in Richtung Geknüppel. Vielmehr zeichnet sich das neue Album wieder durch die so geschätzte Verbindung aus knallharten und melodischen Elementen aus. Bei kaum einer anderen einheimischen Band funktioniert das Nebeneinander von energischem, Bay Area-beeinflusstem Thrash-Brett und klassischem europäischem Heavy/Power-Metal so gut und stimmig wie bei SQUEALER in Bestform. Und zu eben jener läuft das Quintett inzwischen wieder mit schöner Regelmäßigkeit auf. Der neue Sänger Norbert Vornam macht dabei eine sehr gute Figur, auf seine Stimme trifft in Sachen Vielseitigkeit dasselbe zu wie auf die Musik. Das führt dann zu schwermetallischen Glanzlichtern wie &#8216;The Source Of Ignition&#8217; (Killer!), &#8216;Martyrs Of The Half Moon&#8217; oder &#8216;I Came For You&#8217;, die jeder Fan von druckvollem, präzisem und klischeefreiem Metal unbedingt mal gehört haben sollte. Nicht jeder Song nistet sich so gründlich in den Gehörgängen ein wie die genannten Highlights, doch echte Schwächen und Durchhänger sucht man vergebens.</p>
<p>SQUEALER haben sich also mit &#8220;The Circle Shuts&#8221; eindrucksvoll zurück gemeldet und bewiesen, dass sie auch 2008 noch viel Bleibendes und Wichtiges in Sachen Heavy Metal zu sagen haben. Zwei abschließende Anmerkungen bleiben mir noch: Die erfreuliche davon ist, dass die erste Auflage von &#8220;The Circle Shuts&#8221; die vier Songs der SQUEALER-Debüt-EP &#8220;Human Traces&#8221; aus dem Jahre 1989 als Bonus enthält. Ganz und gar nicht schön ist, dass &#8220;Confrontation Street&#8221;-Sänger Gus sich offenbar vor etwa zwei Monaten das Leben genommen hat. Scheint ein verdammt gefährlicher Job zu sein, für diese Band zu singen&#8230;</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.squealer.de">Squealer</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2008/12/17/squealer-the-circle-shuts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>An einem Tisch mit Erik Ravn (WUTHERING HEIGHTS)</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/12/03/erik-ravn-wuthering-heights/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/12/03/erik-ravn-wuthering-heights/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 19:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[Thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[folk power metal]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[melodic metal]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>
		<category><![CDATA[progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[symphonic metal]]></category>
		<category><![CDATA[wuthering heights]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1183</guid>
		<description><![CDATA[Dass vor gut einem Monat die zweite Ausgabe des ProgPower Scandinavia über die Bühne ging, mag der geneigte Stammleser sicher schon mitbekommen haben, der ein oder andere ist vielleicht sogar bis zum Absatz einer gewissen dänisch-schwedischen Band gekommen, deren Stilbeschreibung in berühmter Schubladenmanier hier mal mindestens eine Zeile füllen dürfte. Worte wie &#8216;melodisch&#8217;, &#8216;progressiv&#8217;, &#8216;sinfonisch-episch&#8217; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center"><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/12/wh_header.jpg" alt="" title="Wuthering Heights - Interview with Erik Ravn" width="500" height="100" class="aligncenter size-full wp-image-1317" /></div>
<p></br></p>
<p>Dass vor gut einem Monat die zweite Ausgabe des ProgPower Scandinavia über die Bühne ging, mag der geneigte Stammleser sicher schon mitbekommen haben, der ein oder andere ist vielleicht sogar bis zum Absatz einer gewissen dänisch-schwedischen Band gekommen, deren Stilbeschreibung in berühmter Schubladenmanier hier mal mindestens eine Zeile füllen dürfte. Worte wie &#8216;melodisch&#8217;, &#8216;progressiv&#8217;, &#8216;sinfonisch-episch&#8217; ja auch &#8216;folkig&#8217; kommen da auf. Und dann müsste man sich noch Gedanken machen, in welcher Reihenfolge die Elemente dieser wahnwitzigen Anreihung stilistischer Merkmale auftauchen sollen. Reduzieren wir es einfacherweise also auf zwei Worte: WUTHERING HEIGHTS. Da denkt man natürlich sofort an den gleichnamigen, besonders liebeslauten Roman einer gewissen Emily Brontë oder an den Videoclip des Kate Bush-Songs, zugegebenermaßen genialer Ausdruckstanz im knallroten Kleid. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht durchaus, zumal Wuthering Heights-Gitarrist und -Songschreiber Erik Ravn an diesem Tag eine rot-schwarz gestreifte knallenge Hose trägt und damit Mrs. Bush in Sachen selbstbewusste Mode in nichts nachsteht. Ja, es ist wohl eine Frage der Ausdrucksstärke: Stürmische Höhen, eine bessere Bezeichnung für die amerikanische Sängerin wie auch diese dänisch-schwedische Band gibt es einfach nicht. Wer diesen Prophezeiungen nicht glaubt, macht sich von der Ausdrucksstärke des Erik Ravn &#8211; freundlich und selbstironisch, aber mit Leidenschaft bei der Sache &#8211; selbst ein Bild. RockZOOM sprach ihn am 1. November in Kopenhagen&#8230;</p>
<h3>Inhaltsübersicht:</h3>
<p>- <a href="../erik-ravn-wuthering-heights/2/">Über das Zerlegen von Bühnen&#8230;</a><br />
- <a href="../erik-ravn-wuthering-heights/3/">&#8220;Salt&#8221; &#8211; Texte, Bilder, Sänger&#8230;</a><br />
- <a href="../erik-ravn-wuthering-heights/4/">Noch me(e/h)r Salz&#8230; und ein bisschen Pfeffer vielleicht?</a></p>
<h4>Original English version:</h4>
<p>- <a href="../erik-ravn-wuthering-heights/5/">About wrecking stages&#8230;</a><br />
- <a href="../erik-ravn-wuthering-heights/6/">About &#8220;Salt&#8221; &#8211; the words, the images, and the singer(s)&#8230;</a><br />
- <a href="../erik-ravn-wuthering-heights/7/">More about &#8220;Salt&#8221;&#8230; and a pinch of pepper maybe?</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2008/12/03/erik-ravn-wuthering-heights/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CAIN&#8217;S DINASTY: &#8220;Legacy Of Blood&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/11/28/cains-dinasty-legacy-of-blood/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/11/28/cains-dinasty-legacy-of-blood/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 22:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[cain's dinasty]]></category>
		<category><![CDATA[dark romantic]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>
		<category><![CDATA[symphonic]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1295</guid>
		<description><![CDATA[CAIN&#8217;S DINASTY – noch nie gehört. Power Metal aus Alicante? Könnte anstrengend werden. Doch weit gefehlt. &#8220;Legacy Of Blood&#8221;, das Debüt-Album dieser erst seit zwei Jahren bestehenden spanischen Band entpuppt sich als eine der größten Überraschungen der letzten Monate. Zugegeben: Man ist schneller beeindruckt, wenn man völlig ohne Erwartungen an eine Scheibe heran geht. Zumal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/uploads/2008/11/cain-dinasty.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/11/cain-dinasty.jpg" alt="" title="cain-dinasty" width="230" height="230" class="alignleft size-full wp-image-1298" /></a>CAIN&#8217;S DINASTY – noch nie gehört. Power Metal aus Alicante? Könnte anstrengend werden. Doch weit gefehlt. &#8220;Legacy Of Blood&#8221;, das Debüt-Album dieser erst seit zwei Jahren bestehenden spanischen Band entpuppt sich als eine der größten Überraschungen der letzten Monate. Zugegeben: Man ist schneller beeindruckt, wenn man völlig ohne Erwartungen an eine Scheibe heran geht. Zumal das kitschige Gothic-Vampir-Artwork mit fummelnden, halbnackten Frauen auf einem Friedhof schlimmste Befürchtungen auslöst. Doch auch nach zahlreichen Durchläufen beeindruckt mich diese Platte immer noch schwer, die Songs nutzen so gut wie gar nicht ab und man entdeckt immer wieder neue Details und Feinheiten. Kein Wunder, denn CAIN&#8217;S DINASTY stehen zwar mit beiden Beinen auf Power-Metal-Boden, doch sie reichern ihren Sound durch viele ungewöhnliche und sehr gut harmonierende Stilelemente an. Hier ein bisschen symphonischer Bombast, dort ein Exkurs ins Progressive und dazu immer dieses dezente Dark-Romantic-Feeling, diese düster-dramatische Grundstimmung des Materials, die die Fantasie und Emotionen anregt. Falls sich noch jemand an die letzte Demo-CD &#8220;Into The Night&#8221; und das Debüt-Album &#8220;The Arrival&#8221; der finnischen Gothic-Symphonic-Metaller REQUIEM erinnern kann, so in etwa muss man sich die Atmosphäre von &#8220;Legacy Of Blood&#8221; vorstellen &#8211; etwas bodenständiger und musikalisch anspruchsvoller vielleicht.</p>
<p>Per Titelsong steigen CAIN&#8217;S DINASTY mit einem fulminanten Paukenschlag in das Album ein – eine grandiose Uptempo-Granate, die wie eine etwas morbidere Ausgabe der besten Songs vom HAMMERFALL-Debüt daher kommt. Die Nummer ist einfach ein Volltreffer und die Hooklines können eigentlich gar nicht von dieser Welt sein, so schön sind die. Es folgt mit &#8216;Two Seconds To Forget Your Name&#8217; ein heavy Midtempo-Song mit Gothic-Flair, der vor allem wieder von einem galaktisch geilen Chorus getragen wird, wo eine rülpsig-böse Flüsterstimme den klaren, druckvollen und sehr ausdrucksstarken Gesang von Ruben Picazo kontrastiert. Aber auch die angenehm klare, reiche und sehr prägnante Gitarrensprache von Roberto Garcia und J.J. Ruiz sammelt emsig Pluspunkte. &#8216;Under The City Lights&#8217; geht als Symphonic Progressive Metal durch, dramaturgisch dichter Aufbau, etwas schleichend Bedrohliches baut sich in den Strophen auf, das sich in einen gradlinigen, eingängigen Refrain entlädt. &#8216;Remember The Tragedy&#8217; ist eine unter die Haut gehende, hymnische Ballade der Extraklasse.</p>
<p>Leider können CAIN&#8217;S DINASTY das atemberaubend hohe Niveau der ersten vier Songs im Folgenden nicht ganz halten, doch hervorragende Qualität liefern sie weiterhin ab. Schöne Gesanglinien, mitreißendes Riffing und facettenreiche Songstrukturen machen &#8220;Legacy Of Blood&#8221; zu einem genussvollen Power-Metal-Erlebnis. Das letzte Fünkchen Genialität fehlt in der zweiten Hälfte der Scheibe meist noch. Großes Kino ist auf jeden Fall aber auch das in spanischer Sprache vorgetragene &#8216;Infancia Eterna&#8217; mit seinem energisch-treibenden Grundton und den DIMMU BORGIR-mäßigen Eruptionen. Die Schnulze &#8216;Come To Me&#8217; ist der einzige richtige Ausfall der Scheibe, einfach zu langweilig und im Vergleich zum Rest nicht ebenbürtig. Das aufbrausend schnelle &#8216;Taking A Look&#8217; mit seinen diabolischen Keyboards sorgt dann aber noch für einen mehr als versöhnlichen Abschluss.</p>
<p>Fazit: CAIN&#8217;S DINASTY haben so gut wie alles richtig gemacht und gehören für mich mit ihrem Debüt &#8220;Legacy Of Blood&#8221; zu den stärksten Newcomers des Jahres 2008. Derart spielfreudige, ideenreiche und kreative Bands braucht die Power-Metal-Szene so dringend wie ein Indianer-Häuptling einen zweiten Arsch nach einem Fünf-Tage-Ritt. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs es schaffen, genügend Fans auf sich aufmerksam zu machen. Wäre verdammt schade, wenn dieses  tolle Album in der Flut der Veröffentlichungen untergeht. Die Zielgruppe zwischen HAMMERFALL, GAMMA RAY, RHAPSODY und TIERRA SANTA möge bitte unbedingt Ausschau halten nach &#8220;Legacy Of Blood&#8221;. You won&#8217;t regret it!!</p>
<p>Homepage: www.cainsdinasty.com</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2008/11/28/cains-dinasty-legacy-of-blood/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>II. ProgPower Scandinavia @ The Rock, Kopenhagen &#124; 31.10.-01.11.2008</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/11/19/ii-progpower-scandinavia-the-rock-kopenhagen-3110-01112008/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/11/19/ii-progpower-scandinavia-the-rock-kopenhagen-3110-01112008/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 10:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[Thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[cloudscape]]></category>
		<category><![CDATA[dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[deadsoul tribe]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[lanfear]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[mekong delta]]></category>
		<category><![CDATA[melodic progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[nostradameus]]></category>
		<category><![CDATA[pagan's mind]]></category>
		<category><![CDATA[pain of salvation]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>
		<category><![CDATA[progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[secret sphere]]></category>
		<category><![CDATA[vanden plas]]></category>
		<category><![CDATA[wuthering heights]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1139</guid>
		<description><![CDATA[Kopenhagen lud am Wochenende des Halloween-Klamauks zur zweiten skandinavischen Ausgabe des renommierten ProgPower Festivals ein und frohlockte schon früh in diesem Jahr mit ganz vorzüglichen Namen der Prog-Szene – Große wie auch exquisite, nicht jedem bekannte Namen liefen einem da über den Weg. Dieses Line-up, man muss es sich wahrlich noch einmal auf der Zunge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kopenhagen lud am Wochenende des Halloween-Klamauks zur zweiten skandinavischen Ausgabe des renommierten ProgPower Festivals ein und frohlockte schon früh in diesem Jahr mit ganz vorzüglichen Namen der Prog-Szene – Große wie auch exquisite, nicht jedem bekannte Namen liefen einem da über den Weg.<span id="more-1139"></span> Dieses Line-up, man muss es sich wahrlich noch einmal auf der Zunge zergehen lassen:<br />
<img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/11/meerjungfrau.jpg" alt="" title="Kopenhagens kleine Meerjungfrau" width="160" height="240" class="alignleft size-full wp-image-1202" /><br />
<strong>Freitag:</strong><br />
Vanden Plas<br />
Pagan&#8217;s Mind<br />
Wuthering Heights<br />
Secret Sphere<br />
Nostradameus</p>
<p><strong>Samstag:</strong><br />
Pain of Salvation<br />
Deadsoul Tribe<br />
Mekong Delta<br />
Lanfear<br />
Cloudscape</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/10/progpowerscandinavia.gif" alt="" title="ProgPower Scandinavia 2008" width="160" height="160" class="alignleft size-full wp-image-952" />Drei Bands gehören bei mir persönlich zu den absoluten Favoriten (Wuthering Heights, Pain of Salvation, Deadsoul Tribe) und gut die Hälfte der aufspielenden Bands kann ich sehr gut leiden, nehmen wir da zum Beispiel Pagan&#8217;s Mind, Cloudscape oder Mekong Delta.</p>
<p>Ein kleiner Wermutstropfen musste aber noch in Kauf genommen werden: Aus gesundheitlichen Problemen beim Zero Hour-Bassisten mussten die amerikanischen Vorzeige-Progger ihren Auftritt absagen, wurden aber sehr kurzfristig durch die nicht minder technisch versierten und zudem fast gänzlich neu besetzten Mekong Delta ersetzt werden. Klingt im ersten Moment nach einem passenden Ersatz, doch wird die nur vor wenigen Monaten neu zusammengewürfelte Gruppe das anspruchsvolle Material live gut umsetzen können? Antworten auf Fragen wie jene und andere gibt es beim Umblättern zuhauf&#8230;</p>
<p><em>[<a href="/photos/tags/progpowerscandinavia2008">oder gleich zur Galerie?</a>]</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2008/11/19/ii-progpower-scandinavia-the-rock-kopenhagen-3110-01112008/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FALCONER: &#8220;Among Beggars and Thieves&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/09/28/falconer-among-beggars-and-thieves/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/09/28/falconer-among-beggars-and-thieves/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 09:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[falconer]]></category>
		<category><![CDATA[folk metal]]></category>
		<category><![CDATA[folk power metal]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=854</guid>
		<description><![CDATA[Die schwedischen Folk Metaller FALCONER taten mit ihrem letzten Album “Northwind” wirklich gut daran, ihren ursprünglichen Sänger Mathias Blad zurückzuholen, denn nach zwei mittelprächtigen Alben mit Kristoffer Göbel konnte man mit Blads charakteristischer Stimme endlich wieder zum typischen Falconer-Sound zurückkehren. Seit dem 22. August steht das mittlerweile sechste Falconer-Album in den Läden und da tut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die schwedischen Folk Metaller <strong>FALCONER </strong>taten mit ihrem letzten Album “Northwind” wirklich gut daran, ihren ursprünglichen Sänger Mathias Blad zurückzuholen, denn nach zwei mittelprächtigen Alben mit Kristoffer Göbel konnte man mit Blads charakteristischer Stimme endlich wieder zum typischen Falconer-Sound zurückkehren. Seit dem 22. August steht das mittlerweile sechste Falconer-Album in den Läden und da tut sich natürlich die Frage auf, ob Stefan Weinerhall &#038; Co. an ihre wiedererlangte Hochform aus dem Jahr 2006 anknüpfen können!?</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/09/falconer_among.jpg" alt="" title="Falconer - Among Beggars and Thieves" width="220" height="220" class="alignleft size-full wp-image-855" />Mit <strong>“Field of Sorrow”</strong> geht es schon einmal recht vielversprechend in die Scheibe, welche uns das “schwedische Mittelalter” etwas näher bringen soll. Temporreich pumpend ist der Start, die Strophen weisen einen gewissen Catch auf, der besonders auf dem Vorgängeralbum ständig präsent war. Der Refrain ist dann typisch: melodisch galoppierend, eingängig ohne Ende, schon fast zu fröhlich für die Thematik: die Besetzung des schwedischen Visby im Jahr 1361 durch den dänischen König Valdemar IV.</p>
<p>Falconer legen mit “Among Beggars and Thieves” nämlich nach “The Sceptre of Deception” bereits das zweite Konzeptalbum zum Thema schwedische Geschichte des Mittelalters hin. Konnte man anno 2003 aber noch eine zusammenhängende Geschichte beobachten – nämlich dem Machtkampf um die Krone zwischen drei Brüdern im 13./14. Jahrhundert – ist das aktuelle Werk lediglich eine Ansammlung mehr oder minder skuriller Begebenheiten, datiert auf alles zwischen dem 3. und 19. Jahrhundert. Dachte immer, dass das Mittelalter doch etwas enger zu stecken sei. Gitarrist und Songschreiber Stefan Weinerhall umgeht die Frage nach dieser großen inhaltlichen Zeitspanne&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Stefan Weinerhall</strong>: Ich würde es nicht wirklich als Konzeptalbum bezeichnen, obwohl die Texte auf einem gemeinsamen Thema beruhen oder einer bestimmten Zeit entspringen. Wenn die Leute von Konzeptalben sprechen, muss ich immer an so Übertriebenes denken, was die Prog Metal Bands immer fabrizieren. Ich möchte das Album hörbar belassen, ohne stets zu analysieren und das Album immer wieder aufzupumpen. Ich denke, dass unsere Lyrics in Vergangenheit immer schon mehr auf das harte Leben der einfachen Leute eingingen, statt von Rittern in leuchtenden Rüstungen oder hübschen Jungfrauen zu berichten. Dieses mal gehen wir noch einen Schritt weiter. Einige Songs beruhen auf wahren Begebenheiten, andere wiederum beschreiben nur die Zeit an sich. Um mal einige Themen zu nennen: Sklaverei im 11. Jahrhundert, das Leben eines umherstreunenden Bettlers, Freiheitskämpfe im 15. Jahrhundert oder Hexenverbrennungen in Schweden. Geschichte ist nach der Musik mein zweites großes Interesse und ich möchte die Texte so realistisch wie möglich halten und nicht in die gewöhnlichen Themen anderer Metalbands fallen.</p></blockquote>
<p>Und genauso interessant wie ein Geschichtslehrbuch sind auch die neuen Texte geschrieben. Diese nüchterne und “realitätsnahe” Wiedergabe war nicht immer so gewesen, auf dem letzten Album “Northwind” zum Beispiel war ein Song, “Fairyland Fanfare”, der trotz seiner simplen Thematik &#8211; nämlich der einfachen Fähigkeit, träumen zu können – gallant mit einem ohrenschmeichelnden alliterationsbeladenen Vers zu verzücken wusste:</p>
<blockquote><p><em>Live the legend, live life all alone,<br />
longing to linger in lore.<br />
Illuminating a lane<br />
that leads you aloft.<br />
You&#8217;re lost to the lunar lure.<br />
Leave the languish,<br />
leave lanterns of lorn.<br />
Lend lacking lustre to lies.<br />
Liberate the laces<br />
of life for the lone<br />
lest lament yet alights. </em></p></blockquote>
<p>Bei aller Fantasie und Träumerei war &#8220;Northwind&#8221; jedoch auch mehr denn je mit kritisch-hintersinnigen ausgestattet. Doch zurück zu den Bettlern und Dieben&#8230; Was man in “Field of Sorrow” mit geschickter Hand und schlauem Kopf aufgebaut hat, wird schon beim vorhersehbaren Refrain von <strong>“Man of the Hour”</strong> mit dem vollen Hintern wieder eingerissen. Ich kann mich den Lobeshymnen nicht anschließen, die im Vorfeld zum Album bezüglich dieses Songs seitens der Fans gesungen wurden. Wer selbst ein Ohr riskieren möchte, kann gern zu Metalblade pilgern: <a href="http://www.metalblade.de/mp3/falconer/manofthehour.mp3" target="_blank">Falconer – “Man of the Hour”</a></p>
<p>Ungewöhnlich früh steht schon die erste Ballade an: In <strong>“A Beggar Hero”</strong> beweist Mathias Blad wieder einmal, dass er mit seiner sauberen, angenehm warmen Stimme genau der Richtige für Falconer ist. Und an dieser Stelle ist der rein akustisch begleitete Minnesang ein Hochgenuss! Zumindest bis zu dem Zeitpunkt an dem viel zu laut die Stimme von Evelyn Jons in das Lied plärrt und die Stimmung zerreißt. Die Gastsängerin hat mit ihrer zwar wohltrainierten, doch ebenso unpersönlich austauschbar klingenden Operettenstimme den Kern des Songs irgendwie nicht verstanden und somit das ganze Stück für mich ruiniert. Herzlichen Dank&#8230;</p>
<p>Zum Glück ist dieser Spuk schnell vorbei und genial ertönt der erste schwedischsprachige Song, <strong>“Vargaskull”</strong>. So heißt einen hier ein nordischer Chor willkommen, gefolgt von einem schnittigen Blastpart, worauf sich eine verhältnismäßig tiefe Blad-Gesangsmelodie mit einer minimalistischen Basslinie anschließen. Heraus kommt dabei eine leicht schräge, unheilvolle Stimmung, passend zum Thema der Wolfsjagd in diesem Song. Schon in Vergangenheit habe ich die schwedischsprachigen (Bonus-)Tracks mit Freuden verschlungen. Das passt ungemein zu Falconer, zumal sie der Band sowohl mehr Glaubwürdigkeit als auch Einmaligkeit verpassen. Der Chorus wirkt zwar verglichen mit dem Rest des Songs auch hier etwas zu fröhlich aufgelegt, doch das ist angesichts der Klasse des Songs zu verzeihen. Ich wollte vom Bandchef wissen, ob er sich auch ein Falconer-Album mit ausschließlich schwedischen Lyrics vorstellen kann&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Stefan Weinerhall</strong>: Ja, das kann ich. Und auch das Label fragt schon seit einigen Jahren danach. Dann müssen wir aber etwas gegen die Sprachbarriere tun <strong><em>(Anm. KKR: Da kann man doch die englischen Texte einfach mit ins Booklet drucken!?)</em></strong>. Ein ganzes Album auf Schwedisch verlangt den anderssprachigen Fans etwas zu viel ab, denke ich. Mal sehen, was wir da in Zukunft machen werden.</p></blockquote>
<p>Es folgt das gutklassige <strong>“Carnival of Disgust”</strong>, für dessen Videoclip Falconer extra ein paar Fans als “wilden Mob” engagiert haben. Der ist zwar ziemlich klein, aber immerhin wird die Hintergrundgeschichte recht deutlich: Der Mann kann nur seiner Todesstrafe entgehen, indem er selbst zum Scharfrichter wird&#8230;</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TAFp4x6kkw0&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/TAFp4x6kkw0&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Mathias&#8217; nordisch klingender A cappella-Part am Ende des Clips ist übrigens so nicht auf dem Album zu finden, eigentlich schade&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Stefan Weinerhall</strong>: Wir hatten den Song eigentlich schon fertig, aber der Regisseur des Videos wollte noch etwas Exklusives haben. Und so kam es, dass wir noch eine Intro und Outro nach seinen Vorstellungen kreierten.</p></blockquote>
<p><strong>“Mountain Men”</strong> startet schön intensiv mit durchgetretener Bassdrum und der wunderbar epischen, höfisch anmutenden Erzählweise, die Falconer so gut beherrschen. Nach etwa einer Minute gehen den Schweden jedoch die guten Ideen aus und es folgt ein total deplatziert wirkender abgedroschener Refrain. Zugegeben, Falconer hatten schon immer einfache und vor allem eingängige Refrains, aber die klangen einfach hochmelodisch gut &#8211; “Mind Traveller”, “Clarion Call”, “Northwind”, anyone? &#8211; das hier passt leider – wieder einmal, wie ich stets auf diesem Album feststellen muss – nicht zum Rest der Komposition. Selbst das kurze Zwischenspiel mit der Gastsängerin und der Übergang zum nächsten Schweden, <strong>“Viddernas Man”</strong>, klappt wunderbar. Doch auch hier ist der Refrain wieder einmal das Sorgenkind. Es ist traurig, denn der klingt wie unsere Totgeburt Deutscher Schlager, nur auf Schwedisch&#8230; Manchmal frage ich mich, ob Falconer am Ende eines Songs immer noch krampfhaft nach einem geeigneten Chorus gesucht haben und ob “Among Beggars and Thieves” unter Zeitdruck entstand&#8230;!?</p>
<blockquote><p><strong>Stefan Weinerhall</strong>: Ich denke, die ganze Arbeit hat ungefähr ein Jahr gedauert. Ich habe das meiste Material geschrieben. Mathias hat einen Text geschrieben, Jimmy hat ein paar Riffs beigesteuert. Es ist ja nicht so, dass ich verlange, das meiste selbst zu machen. Es ist einfach natürlich, da ich auch die Interviews führe, die Verantwortungen trage und auch die Band gegründet habe. Ich muss sogar die anderen bitten, mit ihren eignen Ideen zu kommen.</p></blockquote>
<p><strong>“Pale Light of Silver Moon”</strong> kann da noch am am ehesten an Glanztaten von früher anknüpfen: Schnell und melodisch stampft sich der Song ins Herz desjenigen, der das selbstbetitelte Debütalbum zu lieben weiß. Irgendwie simpel, aber immerhin nicht flach und ausgelutscht, wie so mancher Reinfall auf diesem Album. In <strong>“Boiling Led”</strong> können zwar hin und wieder gute Ideen aufblitzen, insgesamt präsentiert sich das Stück aber wieder eher mittelklassig und wird schnell in der Gesamtdiskographie untergehen. An das vor zwei Jahren erschienene großartige “Himmel så trind” erinnert <strong>“Skula, Skorpa, Skalk”</strong>: Fast ohne den Gebrauch von traditionellen Instrumenten wird hier allein durch die melodisch-erzählende Gitarrenführung und die minneartigen Gesangslinien eine dichte Folk-Atmosphäre erschaffen. Falconer waren ja schon immer bekannt für diese unkonventionelle Vorgehensweise. Leider etwas kurz, dieser tolle Titel.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/09/falconer2008.jpg" alt="" title="Falconer 2008" width="320" height="200" class="alignleft size-full wp-image-885" />Definitiv Neuland betreten Falconer mit <strong>“Dreams and Pyres”</strong>. Die Band möchte also krampfhaft einen Epos komponieren!? Dann aber bitte nicht mit dieser Evelyn Jons, die bereits “A Beggar Hero” versaute. Und dann schaut man am besten auch nochmal zu den Landsmännern Dragonland herüber, um den richtigen Umgang mit Orchesterparts zu erlernen und nicht in pseudo-bombastischer Belanglosigkeit zu versinken. Oh, und dann geht es ja noch um Hexenverbrennung&#8230; wie kreativ! Hier fällt es auch besonders auf: Der aktuelle Rundling ist NOCH sauberer produziert als seine Vorgänger, fast schon zu sauber geleckt und klinisch korrekt&#8230; Zudem ist der abschließende Track an vielen Stellen einfach nur unglücklich zusammengestückelt. Nein danke, da bleib ich doch lieber Falconer-Purist&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Stefan Weinerhall</strong>: Ich würde gern ein ganzes Album im Stil von “Dreams and Pyres” machen, aber ich weiß, dass einige Fans sich beschweren würden, ein Song ist also genug. Ich weiß was ich will und was die Fans wollen. Es liegt also an mir, die Balance herzustellen: Das zu bieten, was die Leute wollen und dennoch den Spaß am Musizieren aufrecht zu erhalten. Wenn ich entscheiden könnte, dann gäbe es vier Balladen und der Rest wäre Songs wie “Dreams and Pyres” und nur sehr wenige Double Bass Drums. Ein Akustikalbum wird es aber nicht geben, zu viele Bands probieren das&#8230;</p></blockquote>
<p>Leider konnte ich noch nicht in ”Vi sålde våra hemman” hineinhören. Neben ”Dark Ages” stellt jener Song nämlich einen Bonustrack der limitierten Edition dar. Hierbei handelt es sich um eine schwedische Version des hervorragenden ”We sold our homesteads” vom Bandmeisterwerk ”Chapters From A Vale Forlorn”. Die Pianobeiträge und Orchestrationen stammen von Johannes Nyberg, mit dem die Band bereits in Vergangenheit mehrfach zusammenarbeitete.</p>
<p>Von der Vergangenheit zurück in die Gegenwart, und die sieht leider nicht ganz so glanzvoll aus. Als Konzeptalbum hat “Among Beggars and Thieves” jedenfalls klar versagt. Als Ansammlung guter Songs mit etlichen schwachen Songs kann man das neueste Album von Falconer aber durchaus hinnehmen. Wirklich überzeugen können mich nur “Field of Sorrow”, “Vargaskull”, “Pale Light of Silver Moon” und “Skula, Skorpa, Skalk”. Der Rest ist okay bis überflüssig, einfach nicht zwingend genug und ein bisschen uninspririert klingend. Schade, das ist nicht das Falconer-Niveau, das man gewohnt ist. Beim nächsten mal wird hoffentlich wieder alles besser, und wenn schon nicht rein akustisch, dann hoffentlich mal ausschließlich auf Schwedisch. Derweil erwarten wir schon einmal freudig das bald erscheinende Akustikalbum der Genrekollegen Elvenking&#8230;</p>
<p>&#8211;</p>
<p>>> <a href="http://www.falconermusic.com" target="_blank">www.falconermusic.com</a><br />
>> <a href="http://www.myspace.com/falconermusic/<br />
" target="_blank">www.myspace.com/falconermusic/<br />
</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2008/09/28/falconer-among-beggars-and-thieves/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.metalblade.de/mp3/falconer/manofthehour.mp3" length="3788335" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>JON OLIVA&#8217;S PAIN: &#8220;Global Warning&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/03/24/jon-olivas-pain-global-warning/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/03/24/jon-olivas-pain-global-warning/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 16:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[gutter ballet]]></category>
		<category><![CDATA[jon oliva]]></category>
		<category><![CDATA[melodic metal]]></category>
		<category><![CDATA[pain]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>
		<category><![CDATA[savatage]]></category>
		<category><![CDATA[streets]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/2008/03/24/jon-olivas-pain-global-warning/</guid>
		<description><![CDATA[Ich könnte heulen vor Freude! JON OLIVA schenkt uns SAVATAGE-Jüngern endlich das Album, auf das wir so lange gewartet haben: den ultimativen Nachfolger von &#8220;Gutter ballet&#8221; und &#8220;Streets&#8221;. Doch mitnichten versucht er, die alten Klassiker zu kopieren, vielmehr ist es das Feeling jener Götterscheiben, dieser Hauch von Genie und Wahnsinn, diese überquellende Inspiration mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte heulen vor Freude!  JON OLIVA schenkt uns SAVATAGE-Jüngern endlich das Album, auf das wir so lange gewartet haben: den ultimativen Nachfolger von &#8220;Gutter ballet&#8221; und &#8220;Streets&#8221;. Doch mitnichten versucht er, die alten Klassiker zu kopieren, vielmehr ist es das Feeling jener Götterscheiben, dieser Hauch von Genie und Wahnsinn, diese überquellende Inspiration mit einer leichten, fast schon heiteren Traurigkeit, die auf &#8220;Global warning&#8221; wieder aufersteht. Tatsächlich scheint es so, als verwende Jon nach dem offiziellen Ende von SAVATAGE endlich all die Ideen, die er absichtlich oder vielleicht sogar unbewusst für ein weiteres großes, vielleicht finales Album dieser Band aufgespart hatte. Auch wenn &#8220;&#8216;Tage mahal&#8221; und vor allem &#8220;Maniacal renderings&#8221; schon exzellente Scheibchen waren: Dieses neue, überirdisch geile Meisterwerk versprüht so viel Spielfreude, Leidenschaft und melodische Brillanz, dass man die Gänsehaut-Wellen schon sehr bald nicht mehr zählen kann, die einem aus allen Richtung den Rücken rauf und runter laufen.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/03/jon-olivas-pain.jpg' alt='Global warning (Cover)' class="float_left"/>Der musikalische Höhenflug geht schon mit dem beschwingten, sehr stimmungsvollen Intro los und trägt den Meister in der Folge von einem Killer-Song zum nächsten. Der Opener &#8216;Look at the world&#8217; verzaubert mit den faszinierendsten Gesangsmelodien, die Jon in den letzten Jahren geschrieben hat. Das spannungsgeladene &#8216;Before I hang&#8217; (Jons unglaublicher Gesang lässt mich hier auf die Knie sinken!), das gefühlvolle &#8220;Firefly&#8221; und die gnadenlos treibende Power-Nummer &#8216;Stories&#8217; knüpfen am deutlichsten an die &#8220;Streets&#8221;-Phase an, berühren mich tief im Innersten und lassen mich immer wieder ebenso aufgewühlt wie glücklich zurück. Wer jene Periode in der SAVATAGE-Historie genau so sehr verehrt wie ich, wird wissen, wovon ich rede. Jon lebt, leidet, kämpft, träumt und stirbt wieder für seine Songs und mit seinen Songs wie seit diesen glorreichen Tagen nicht mehr. Man merkt schon, dass auch der Mountain King etwas älter geworden ist, und  die Pferde etwas straffer an den Zügeln halten muss, das tut er allerdings mit großem Geschick und einem Lächeln auf den Lippen.</p>
<p>Doch &#8220;Global warning&#8221; ist wie schon eingangs erwähnt kein ein reines Retro-Album geworden. Jon hat einige ungewohnte Elemente integriert, und das so gekonnt und selbstverständlich, dass sie tatsächlich für Abwechslung sorgen und die Langzeitwirkung der Platte erhöhen, statt den Fluss zu stören. &#8216;Master&#8217; zum Beispiel kommt mit simpler, aber sehr wirkungsvoller Melodie, leicht verzerrten Vocals und elektronischem Beat, der fast schon aus dem Rammstein-Fundus stammen könnte. Man mag die Nummer auch als humorvollen Gruß an die Quasi-Namensvetter von Peter Tägtgren&#8217;s PAIN verstehen. Das irgendwie Fernweh ausstrahlende &#8216;The ride&#8217; dagegen spielt mit Südstaaten-Rock-Flair, das von einem bissigen Refrain kontrastiert wird. Und dann dieser Jahrhundert-Chorus in &#8216;Walk upon the water&#8217; – so herzerweichend schön, dass ich einfach keine passenden Worte zur Beschreibung dieser Göttergabe finde. Das muss man einfach selbst gehört haben.</p>
<p>Ich könnte noch seitenweise so weiter schwärmen, denn auf dieser CD gibt es keine langweilige Sekunde, jeder Ton ist ganz großes, mitreißendes Kopf-Kino. Doch ich will euch nicht länger aufhalten, ihr MÜSST jetzt sofort in den Plattenladen laufen und das Album des Jahres 2008 kaufen, &#8220;Global warning&#8221; von JON OLIVA&#8217;S PAIN!!!</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.jonoliva.net">Jon Oliva&#8217;s Pain </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2008/03/24/jon-olivas-pain-global-warning/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FIREWIND: &#8220;The Premonition&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/03/24/firewind-the-premonition/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/03/24/firewind-the-premonition/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 16:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[firewind]]></category>
		<category><![CDATA[hardrock]]></category>
		<category><![CDATA[melodic metal]]></category>
		<category><![CDATA[mystic prophecy]]></category>
		<category><![CDATA[Nocturnal Rites]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/2008/03/24/firewind-the-premonition/</guid>
		<description><![CDATA[Nach den beachtlichen Erfolgen, die FIREWIND mit &#8220;Allegiance&#8221; erzielen konnten, einem Album, auf dem die Truppe um Gitarren-Magier Gus G. ihrem hymnischen Metal ein etwas moderneres, vielschichtigeres Gesicht gab, wirkt das neue Werk &#8220;The premonition&#8221; zunächst fast ein wenig wie ein Schritt zurück. Vordergründig haben wir es hier nämlich mit einem höchst eingängigem, melodischem und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den beachtlichen Erfolgen, die FIREWIND mit &#8220;Allegiance&#8221; erzielen konnten, einem Album, auf dem die Truppe um Gitarren-Magier Gus G. ihrem hymnischen Metal ein etwas moderneres, vielschichtigeres Gesicht gab, wirkt das neue Werk &#8220;The premonition&#8221; zunächst fast ein wenig wie ein Schritt zurück. Vordergründig haben wir es hier nämlich mit einem höchst eingängigem, melodischem und gradlinigem, Heavy-Metal-Album zu tun, das perfekt in die Lücke zwischen Gus&#8217; ehemaligem Brötchengeber MYSTIC PROPHECY und der letzten NOCTURNAL RITES passt. Ein Nummer Sicher-Album also, um den gerade erlangten Status nicht zu gefährden?</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/03/firewind-gros.jpg' alt='The premonition (Cover)' class="float_left"/>Lässt man das neue Material allerdings etwas länger auf sich wirken, verschwinden jegliche Bedenken vollständig und machen (fast) ungetrübter Freude Platz. Denn die kompositorische Qualität auf &#8220;The premonition&#8221; beantwortet alle Fragen auf die einzig wahre Weise. Die überwiegende Mehrzahl der Songs wächst nämlich mit jedem Durchlauf und man entdeckt ständig wieder neue Feinheiten. Dabei setzen sich die Melodien so hartnäckig im Ohr fest, dass man sie irgendwann schon morgens unter der Dusche summt. Der tolle Opener &#8216;Into the fire&#8217; zum Beispiel erzeugt ein angenehm wohliges &#8220;Back-to-the-roots&#8221;-Gefühl, hätte dieser Track doch auch wunderbar auf das grandiose &#8220;Burning earth&#8221;-Album gepasst. Es soll bei diesem einen Renaissance-Moment nicht bleiben. &#8216;Head up high&#8217; glänzt mit positivem Hardrock-Feeling, einem großartigen Chorus und einen emphatischen Solo-Part, in dem Gus sein Können eindrucksvoll unter Beweis stellt.</p>
<p>Die Single &#8216;Mercenary man&#8217; finde ich weiterhin zu poppig, beliebig und Grand-Prix-lastig, diese kleine Wunde heilt auch die Zeit nicht. Außerdem kommt mir die Melodie immer noch irgendwie bekannt vor. Dafür ist &#8216;Angels forgive me&#8217; wieder allerbeste FIREWIND-Ware. Wie sich der Song von der lockeren Strophe über die treibende Bridge zum prachtvollen Refrain hin aufbaut, das ist schon die ganz hohe Schule. Höchst interessant wird es dann bei der eher ruhigen Nummer &#8216;My loneliness&#8217;, die gleich zu Anfang mit der schönsten Gesangsmelodie daher kommt, die ich dieses Jahr bisher gehört habe. Ich muss dabei ständig an THE POLICE denken. An dieser Stelle ist dann auch endlich mal ein dickes Kompliment an Sänger Apollo fällig, der zwar auch schon auf den TIME REQUIEM-Scheiben und &#8220;Allegiance&#8221; einen hervorragenden Job gemacht, aber noch nie so leidenschaftlich, selbstbewusst und treffsicher geklungen hat wie auf &#8220;The premonition&#8221;.</p>
<p>Die Highlights der nicht minder starken zweiten Halbzeit sind &#8216;Circle of life&#8217;, das ein &#8220;Burning earth&#8221;-Riff mit einem &#8220;Allegiance&#8221;-Chorus verbindet, und das eindringlich beschwörende &#8216;Life foreclosed&#8217;. Die Cover-Version des Gassenhauers &#8216;Maniac&#8217; von diesem unsäglichen &#8220;Flashdance&#8221;-Soundtrack aus dem Jahre 1983 hätte nicht wirklich sein müssen, der Song wird auch mit ein paar Metal-Gitarren nicht spannender. Aber das ändert nichts daran, dass FIREWIND mit &#8220;The premonition&#8221; ein weiteres exzellentes Album vorgelegt haben, das jeder Melodic- und Power-Metal-Fan auf jeden Fall auf seine Einkaufsliste schreiben sollte. Besser als von Gus und seinen Mitstreitern bekommt man diesen Sound heutzutage so gut wie nirgendwo geboten.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.firewind.gr">Firewind</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2008/03/24/firewind-the-premonition/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Grabrede von ELVENKING!?</title>
		<link>http://rockzoom.de/2007/12/19/die-grabrede-von-elvenking/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2007/12/19/die-grabrede-von-elvenking/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 16:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[elvenking]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/2007/12/19/die-grabrede-von-elvenking/</guid>
		<description><![CDATA[Für mich fällt die Sense vorläufig das letzte mal, denn uneinsichtig, oberflächlich, an den Fragen vorbei antwortend und stellenweise auch arrogant gab sich vor kurzem ein Teil der Band im Interview&#8230; Ist es das wert? Ist das vor gut drei Monaten erschienene vierte ELVENKING-Album “The Scythe” wirklich so prima wie Label und Band selbst behaupten? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich fällt die Sense vorläufig das letzte mal, denn uneinsichtig, oberflächlich, an den Fragen vorbei antwortend und stellenweise auch arrogant gab sich vor kurzem ein Teil der Band im Interview&#8230; Ist es das wert? Ist das vor gut drei Monaten erschienene vierte ELVENKING-Album “The Scythe” wirklich so prima wie Label und Band selbst behaupten? Ich hatte jedenfalls nun genug Zeit, den Langzeitwert dieser Scheibe zu testen und die Band zum gemeinsamen Hördurchlauf einzuladen. Und dann wäre da ja noch die große offene Frage, warum eine bis dato so lebensfroh klingende Band, recht unerwartet ein Konzeptalbum über das unausweichliche Ende schreibt&#8230;<span id="more-324"></span></p>
<p>Natürlich ist “The Scythe” anders: wesentlich dunkler in Sachen Lyrics und Musik, tighter und heavier… Kein Zweifel, dass eure musikalischen Fähigkeiten zugenommen haben… aber was die meisten Fans an Elvenking bisher mochten, sind vor allem die postiven Gefühle, die die Band stets vermittelte. Könnt ihr nachvollziehen was viele der kritischen Fans heutzutage bei Elvenking’s “The Scythe“ vermissen?</p>
<blockquote><p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/12/ek.jpg' alt='Elvenking 2007' class="float_left"/><strong>Aydan: </strong>Nun, zunächst muss man sagen, dass „The Scythe“ schon jetzt das erfolgreichste Elvenking-Album ist, nur ein paar Monate nach dem Europa-Release, und dieser Tage kommt es in den USA und Japan heraus. Ebenso die Reviews: hervorragend wie nie zuvor (abgesehen von den „sogenannten Schreibern“, die uns anderes weismachen wollen). Das beweist, dass „The Scythe“ außerordentlich gut angenommen wurde&#8230; </p></blockquote>
<p><em>(Verkaufszahlen beweisen eine gute Promotion, und Lorbeeren der großen Magazine beweisen, dass diese gern weiterhin Promos der Labels haben möchten&#8230; das ist die Businessseite und die verrät nicht viel über die wirkliche Qualität eines Albums)</em></p>
<blockquote><p><strong>Aydan:</strong> &#8230;Natürlich beschweren sich die sogenannten alten Fans, weil „dies nicht wie das klingt“ oder jenes anders ist. Ehrlich gesagt waren wir total darauf vorbereitet, kein Problem. Wir sind eine Band, die sich selbst und ihre Ideen ausdrücken muss. Wir müssen Musik aus Emotionen und Gefühlen heraus schreiben. Wir sind eine Band, die sich immer weiter entwickeln muss. So haben wir das schon immer getan und so werden wir es auch immer tun, und wir wollen nichts tun, was wir bereits in Vergangenheit getan haben. Ich wäre nicht in der Lage, Musik zu schreiben, nur um den Hörern Genüge zu tun. Das wäre ziemlich unfair, den Fans und vor allem auch uns gegenüber.  Um also deine Frage zu beantworten: Nein, ich verstehe nicht, warum wir etwas machen sollten, wonach uns die Leute fragen. Wir tun das wonach uns ist und was von unserem Herzen kommt. Wenn das jemand nicht mag: Es gibt Tonnen von anderen Bands da draußen. Ich bin mir sicher, dass jeder etwas finden wird, was seinem Geschmack entspricht.</p></blockquote>
<p><em>(Da hat wohl jemand die Interviewfrage nicht ganz verstanden. Ich wollte schließlich wissen, ob EK die Zweifel der von Aydan abfällig bezeichneten „sogenannten alten Fans“ nachvollziehen können, nicht ob man das machen muss, was andere von einem wollen. Offensichtlich kann versteht der Gitarrist und Hauptsongschreiber nicht, was den Fans der alten Tage bei „The Scythe“ fehlt.)</em></p>
<p>Aydan, als ich vor einigen Monaten ein anderes Interview mit dir las, sagtest du Folgendes: “Wenn ich mir die alten Alben anhöre, dann erschrecken es mich wirklich, was für Probleme wir damals beim Spielen hatten!” Das klingt in meinen Ohren so ein bisschen als ob ihr eure vergangenen Alben leugnet. Man muss kein Musiker sein, um festzustellen, dass selbst das Debütalbum musikalisch einmalig war: frisch klingend und unvorhersehbar. Ist dieser einmalige Sound also nur rein zufällig entstanden, weil ihr keine Ahnung vom Spielen, nicht wusstest mit man zusammen „tight“ zu spielen hat?</p>
<blockquote><p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/12/aydan.jpg' alt='Aydan (Elvenking) 2007' class="float_left"/><strong>Aydan:</strong> Ich verstehe die Frage nicht. Ich sprach dabei von musikalischen und technischen Fähigkeiten… und das ist für jeden auch recht klar, denke ich.</p></blockquote>
<p>Ist es da nicht bald mal angebracht, sich einen neuen Bandnamen zuzulegen? Denn zuzugeben, inwiefern könnt ihr euch denn noch mit dem Namen Elvenking identifizieren?</p>
<blockquote><p><strong>Aydan:</strong> Nun, der Name passt ja schon nicht mehr richtig seit den „Heathenreel“-Tagen. Wir haben das schon einige Male diskutiert&#8230; aber warum sollten wir ihn ändern? Wir sind aus diesem Namen enstanden und mögen ihn auch immer noch. Wir waren auch schon immer von obskuren Fantasystorys fasziniert, eben die dunkle Seite der Fantasy, daher mag ich auch immer noch diesen Namen. </p></blockquote>
<p>Warum also ein Konzeptalbum über den Tod? Das ist doch auf weiten Strecken der Kunst ein sehr ausgelutschtes Thema? Zumindest führt es doch immer zu den gleichen “Lösungen”&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Aydan: </strong>Sorry, ich habe noch nie von einem anderen Konzeptalbum über den Tod gehört; zumindest nicht in der Form, wie wir es entwickelt haben…</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2007/12/19/die-grabrede-von-elvenking/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

