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	<title>Rockzoom &#187; pop</title>
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		<title>Element of Crime @ Wasserschloss Klaffenbach &#124; 20.08.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wasserschloss zu Klaffenbach, nur wenige Kilometer südlich von Chemnitz, machte in den letzten Wochen seinem Namen alle Ehre. Es goß gar unaugustlich und böse Mienen glaubten schon nicht mehr ans gute Spiel, was sich da am 20.8. im Schloss dann doch noch zutragen sollte. Das Element of Crime Konzert fiel zum Glück nicht ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4916835967/element-of-crime-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 11"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4916835967_aaa35db99c_m.jpg" alt="Element of Crime 11" width="160" height="240" /></a> Das Wasserschloss zu Klaffenbach, nur wenige Kilometer südlich von Chemnitz, machte in den letzten Wochen seinem Namen alle Ehre. Es goß gar unaugustlich und böse Mienen glaubten schon nicht mehr ans gute Spiel, was sich da am 20.8. im Schloss dann doch noch zutragen sollte. Das Element of Crime Konzert fiel zum Glück nicht ins Wasser, im Gegenteil: Sonne satt und Punkt 20 Uhr ließen die Delmenhorster die ersten Töne durch den Schlosshof kreisen: </p>
<p><em>&#8220;Deborah Müller, frag lieber nicht wohin die Leute verschwunden sind, die gestern Abend noch deinen Namen skandierten als wärst du ein edles Pferd&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Diese skandierenden Leute werden gewiss nicht die Chemnitzer gewesen sein, die sich zwar nicht ausverkaufterweise doch zahlreich in Klaffenbach blicken und saftige 34 Euro für den Eintritt an der Kasse ließen. Da war man also anwesend: Mitte Vierzig aufwärts, in entspannt-freudiger Erwartung auf einen runden Abend, die ersten Reihen mit textsicher geschürzten Lippen, die locker hinten stehenden mit wippwilligem Gebein&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4917432266/element-of-crime-09.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 09"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4098/4917432266_f233b1f7db_m.jpg" alt="Element of Crime 09" width="240" height="160" /></a><em>&#8220;Manche Leute sagen wir seien arrogant&#8230; weil wir zwischendurch immer so wenig erzählen. Dabei sind wir nur schüchtern.&#8221;</em> </p>
<p>Nein, eigentlich wirkten Sven Regener und seine Kompagnons letzten Freitag über lange Strecken leider eher gelangweilt, oder allzu routiniert. Gerade der Beginn des Konzerts verlief etwas zäh und ein Kontakt zum Publikum über die Musik hinaus fand praktisch nicht statt. Das war im Südbahnhof im März 2007 etwas anders. Nicht allzu melancholisch, eher beschwingter gingen die Herren mit den Chemnitzern auf Tuchfühlung. Dafür sah man sich diesmal einer absolut wohltemperierten Klangkulisse gegenüber. In jedem Winkel des Schlosshofes schwebte ein facettenreicher Klang, der jeden Ton albumgetreu wiedergab&#8230; mit einer Ausnahme:</p>
<p>Man mag von den englischsprachigen Ausflügen der frühen EoC-Jahre halten was man will, aber im Vergleich zur Albumversion klingt das etwas neuere &#8220;Death Kills&#8221; in seiner Livehaftigkeit schon ziemlich fies! Äh, angenehm fies: ruppiger gesungen als beim Soundtrack zu &#8220;Robert Zimmermann&#8230;&#8221;, schnittiger, was die flirrenden Gretsch-Gitarrentöne angeht und sowieso ein Paradestück zynischer Dichtung. Dieser Ausflug sollte jedoch ein Einzelfall bleiben und sich der Übermacht an &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;-Songs beugen. Auch das vorletzte &#8211; und bisher wohl ausgereifteste! &#8211; Album &#8220;Mittelpunkt der Welt&#8221; kam nicht zu kurz. Ganz groß, aber dieses Überlied kann man eigentlich gar nicht versauen: &#8220;Straßenbahn des Todes&#8221;. Leider nicht gespielt: &#8220;Finger weg von meiner Paranoia&#8221; (Über-Überlied!) und das in sich drehende &#8220;Die letze U-Bahn geht später&#8221;. </p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4917440776/element-of-crime-13.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 13"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4917440776_b8c52a2698_m.jpg" alt="Element of Crime 13" width="160" height="240" /></a>Element of Crime sind eben die Meister der leicht schrulligen Trunkenheitsballade. Das bewiesen sie den Wasserschloss-Besuchern einmal mehr mit einer fast ausnahmslos schwelgerischen Songauswahl, die man weiter unten in Ruhe nochmal nachlesen kann. Am Ende gab&#8217;s glücklicherweise nochmal viel &#8220;Weißes Papier&#8221;, erfreulicherweise inklusive dem schelmischen &#8220;Mehr als sie erlaubt&#8221;. </p>
<p>Und wie mag es der Band selbst ergangen sein? Sie blickte ihrerseits verträumt schunkelnden Hunden und zu Säulen erstarrten, andächtig dreinblickenden Mitsängern entgegen, eingebettet in eine wunderbare Wasserschloss-Sonnenuntergangskulisse. Beifall und Zugabenforderungen zuhauf. Was will man eigentlich mehr? So manch ein Anwesender ließ sich später noch dazu hinreißen, mit &#8220;Kaffee und Karin&#8221;, Birgit und Bier gemütlich auf der Stelle zu walzern. Hübsch. Wir harren der Texte und Töne, die da noch kommen werden&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Setlist</strong></p>
<p>Deborah Müller<br />
Immer unter Strom<br />
Im Himmel ist kein Platz mehr für uns zwei<br />
Don&#8217;t You Smile<br />
Death Kills<br />
Über dir der Mond<br />
Bitte bleib bei mir<br />
Straßenbahn des Todes<br />
In mondlosen Nächten<br />
Jetzt musst du springen<br />
Euro und Markstück<br />
Einer kommt weiter<br />
Kaffee und Karin<br />
Mehr als sie erlaubt<br />
Immer da wo du bist bin ich nie<br />
&#8211;<br />
Weißes Papier<br />
Delmenhorst<br />
&#8211;<br />
Vier Stunden vor Elbe 1<br />
Draußen hinterm Fenster<br />
&#8211;<br />
Über Nacht</p></blockquote>
<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157624658639917/element-of-crime.html">Alle Element of Crime Bilder vom 20.8.</a><br />
>> <a href="http://www.element-of-crime.de/" target="_blank">Offizielle Element of Crime Homepage</a></p>
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		<title>Element of Crime &#8211; Minitour im August</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 07:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[element of crime]]></category>
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		<description><![CDATA[Freunde des Reimes, der nur gesungen gut klingt! Das kriminelle Element ist wieder im Umlauf. Bereits seit 25 Jahren, mit nunmehr 12 Alben. Und ihr habt sie seit jeher verpasst!? Nun soll keiner sagen können &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;. Mit den neuen Terminen zu eben jenem aktuellen Album sind EoC demnächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde des Reimes, der nur gesungen gut klingt!</p>
<p>Das kriminelle Element ist wieder im Umlauf. Bereits seit 25 Jahren, mit nunmehr 12 Alben. Und ihr habt sie seit jeher verpasst!? Nun soll keiner sagen können &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;. Mit den neuen Terminen zu eben jenem aktuellen Album sind EoC demnächst hoffentlich auch mal da, wo ihr seid:</p>
<p><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/08/EOC20101.jpg" alt="" title="Element of Crime 2010" width="235" height="157" class="alignleft size-full wp-image-3297" />18.08.	 Leipzig,	Parkbühne<br />
19.08.	 Nideggen,	Burg Nideggen<br />
20.08.	 <a href="http://www.inmove.de/deutsch/index.html" target="_blank">Chemnitz, Wasserschloß Klaffenbach</a><br />
21.08.	 A &#8211; St. Pölten, Frequency<br />
22.08.	 Bochum, Zeltfestival Ruhr</p>
<p>Na? Wir sind in Klaffenbach bei Chemnitz mit dabei. Und für alle Rocker unter euch, denen Sven Regener und Co. noch kein Begriff ist, wird dies eine gute Gelegenheit sein, sich an wirklich gutpoesierten deutschen Songschreiberpop heranzutasten: Also, entweder persönlich dabei sein, es gibt noch Karten, oder im Anschluss an den &#8220;schrullig-schönen Schunkelreigen meets kratzig Violin&#8221; einfach bei Rockzoom vorbeischneien..</p>
<p>>> Homepage: <a href="http://www.element-of-crime.de" target="_blank">www.element-of-crime.de</a></p>
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		<title>SPURENSUCHE [BEGEGNUNG]</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 09:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
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		<description><![CDATA[„Treffen sich &#8216;ne Nonne, ein Rabbi und ein Islamwissenschaftler&#8230;.“ Klingt wie der Anfang eines schlechten Non-PC-Witzes, ist aber bierernst gemeint. Toternst. Knochenernst. Bei „Spurensuche [begegnung]“ (sic) handelt es sich um den zweiten Versuch, durch Popmusik Brücken zu schlagen zwischen Kulturen, so will es die Pressemitteilung. Die erste Spurensuche erschien 2007 und ist an mir spurlos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Treffen sich &#8216;ne Nonne, ein Rabbi und ein Islamwissenschaftler&#8230;.“ Klingt wie der Anfang eines schlechten Non-PC-Witzes, ist aber bierernst gemeint. Toternst. Knochenernst. Bei „Spurensuche [begegnung]“ (sic) handelt es sich um den zweiten Versuch, durch Popmusik Brücken zu schlagen zwischen Kulturen, so will es die Pressemitteilung. Die erste Spurensuche erschien 2007 und ist an mir spurlos vorübergegangen.</p>
<p>Kulturen werden hier übrigens mit Religionen gleichgesetzt: Christliche, jüdische und muslimische GlaubensvertreterInnen haben das Projekt initiiert. Man könnte jetzt ins Philosophieren geraten: Ist Kultur nicht irgendwie mehr als Religion, mindestens anders, vielleicht individueller und wandlungsfähiger? Präsenter, greifbarer? Vor allem natürlich: undogmatischer und damit nicht so festgefahren? Aber wir wollen uns ja nicht anderer Leuts Kopf machen.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/01/spurensuche1.gif" alt="Spurensuche [Begegnung] (2008)" title="Spurensuche [Begegnung] (2008)" width="200" height="183" class="alignleft size-full wp-image-1456" />Eigentlich doch ganz nett, die Idee, und tatsächlich konnten ein paar große Namen gewonnen werden. Neben der heimlich kiffenden Moralapostel-Heulsuse Xavier Naidoo haben Laith Al-Deen, den man ja irgendwie auch aus dem Präkariatsfernsehen kennt, oder auch Amr Diab, der „erfolgreichste Sänger in der arabischen Welt“ &#8211; das sagen die offizielle Website und Wikipedia wie aus einem Mund, welch Zufall &#8211; irgendwie einen Weg in die Tracklist gefunden. Dazu gesellen sich einige eher unbekannte Namen.</p>
<p>Leider ist das Ganze außerordentlich unsexy geworden. Optisch und akustisch ein Graus, schätze ich, denn um ehrlich zu sein: Dies ist eine <a href="http://www.amazon.de/Kopfh%C3%B6rer-ungeh%C3%B6rten-Platten-Sabine-M%C3%BCller/dp/3940349046">Kritik der ungehörten Platte</a>. Damit bin ich für ein Review disqualifiziert. Das hier ist ein einfacher Kommentar, liebe Gemeinde, keine Kaufempfehlung und auch nicht das Gegenteil davon.</p>
<p>Was mich doch dazu bewogen hat, diesen Sampler vorzustellen: Spurensuche ist wohl eines von vielen Beispielen, die zeigen, wie schwierig es ist, einen interkulturellen und interreligiösen Dialog künstlich herzustellen. Klar, ein paar populäre Künstler, die sich als praktizierend gläubig beschreiben würden, kommen gut. Mit Popmusik kriegt man sie doch immer, die jungen Leute. Aber mit dem, was Popmusik und Popkultur eigentlich einmal bedeuten wollte – rebellisches Aufbegehren gegen verstaubte Traditionen, den Mut, der „Hochkultur“ von Angesicht zu Angesicht in selbiges zu spucken und das ganze möglichst ausschweifend zu begießen – hat dieser Versuch so gar nichts gemeinsam. Es kann einfach nicht das Ziel sein, eine Platte zu schaffen, die in Castrop-Rauxel nach dem ökumenischen Gottesdienst im Gemeindehaus läuft, nicht, wenn man diejenigen an einen Tisch bringen will, die nicht sowieso schon auf Kirchenkreis stehen. Stattdessen: Wer etwas will, muss auch etwas wagen. Vielleicht wäre ein bisschen Punk, ein bisschen Ska, ein bisschen unvorhersehbares Querdenkertum der Schlüssel gewesen.</p>
<p>Das wünsche ich mir für die Fortsetzung, sollte es noch eine geben: Keine geschlossene Gesellschaft ohnehin schon Bekehrter, sondern weit offene Tore. <strong>Keine Spuren suchen, sondern selbst welche hinterlassen. </strong>Und das geht, jeder kennt das Sprichwort, nur auf Pfaden, die abweichen.</p>
<p>Das wünsche ich mir für’s neue Jahr: Einen organisch wachsenden Graswurzeldialog. Von unten nach oben und der Sonne entgegen. Gerade jetzt, ausgerechnet.</p>
<p>Wie das geht, weiß ich auch nicht. Aber bestimmt ist es ganz einfach.</p>
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		<title>&#8220;Sunshine Superman &#8211; The Journey of DONOVAN&#8221; (dvd)</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 10:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer kennt die Szene nicht, in der Homer Simpson nach einem Joint in der Folge „Weekend at Burnsie&#8217;s“ durch die Luft fliegt und dann beim Rasieren zu den Tönen von „Wear Your Love Like Heaven“ Regenbogenfarben aus seinem Gesicht sprießen!? Oder als selbiger in „I Am Furious Yellow“ stets das sehr bezeichnende „Mellow Yellow“ singt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt die Szene nicht, in der Homer Simpson nach einem Joint in der Folge „Weekend at Burnsie&#8217;s“ durch die Luft fliegt und dann beim Rasieren zu den Tönen von „Wear Your Love Like Heaven“ Regenbogenfarben aus seinem Gesicht sprießen!? Oder als selbiger in „I Am Furious Yellow“ stets das sehr bezeichnende „Mellow Yellow“ singt, um nicht auszurasten!? Dies sind nur zwei entspannte Stücke aus dem riesigen und vielfältigen Hit-Repertoire des Donovan Leitch – oder einfach nur: Donovan. So wurde der gebürtige Schotte in den 60er Jahren zum Superstar.</p>
<p><img src="http://rockzoom.de/uploads/2008/09/sunshinesuperman.jpg" alt="" title="Sunshine Superman - The Journey of Donovan (A film by Hannes Rossacher)" width="200" height="270" class="alignleft size-full wp-image-847" />Herzstück dieser Doppel-DVD ist der dreistündige(!) Dokumentarfilm „Sunshine Superman“, welcher chronologisch die musikalischen Stationen des Donovan von vorn bis hinten beackert. Angefangen vom milchgesichtigen Lockenkopf und beschlossen vom gealterten Meditationsguru, der seinen Frieden in Irland gefunden hat. Untermalt wird das Ganze natürlich permanent von den ganz großen Hits, deren Entstehungsgeschichten liebevoll in Wort und Bild ausdetailliert wurden. Es ist erstaunlich, dass ein so langer Film so gut wie keine Längen aufweist. Donovan und Produzent Hannes Rossacher – ich spreche hier bewusst von beiden, denn nur eine enge Kooperation (in diesem Fall über 5 Jahre hinweg!) kann ein solches Ergebnis entstehen lassen – ist genau das richtige Maß gelungen. Viele Szenen sind es, lange zum Teil auch, aber bevor man überhaupt an Langatmigkeit denken kann, wird auch schon zum nächsten zum nächsten Schauplatz, zur nächsten Person oder zum nächsten Aspekt der Musik übergeleitet:</p>
<p>Indien, Griechenland, Japan, USA, Irland&#8230; Atlantis.<br />
Die Beatles, David Lynch, Maharashi Mahesh Yogi, „Gypsy Dave“&#8230; Linda Lawrence.<br />
Drogen, Meditation, Protest, Liebe&#8230; Poesie.</p>
<p>Der Mann redet wirklich gern und viel vor der Kamera. Am liebsten über sich selbst. Aber darum geht es hier ja auch – und reden kann er gut, ja, ich würde ihn sogar als rhetorisches Genie bezeichnen, das auch im Interview seine Worte mit bedacht wählt, doch zugleich jeden Gedanken aus dem Herzen heraus formuliert. Damals wie heute – ein großer Redner, oder besser: ein Poet mit dem Herzen auf der Zunge.</p>
<p>Und so finden sich im Film neben den Donovan-Interviewpassagen der letzten Jahre auch ein paar Performances neuen Datums, die extra für den Film gedreht wurden, natürlich vor angemessenem Hintergrund. Lange Zeit lebten Donovan und seine Familie in der kalifornischen Wüste. Diese Zeit wird hier authentisch wiederbelebt. “Desert Days”/”Desert Nights”, “Cosmic Wheels” oder das bluesige “Joshua Tree” bestechen durch ihre Reduziertheit, die trotzdem – oder gerade &#8211; die Weite der Wüste perfekt einzufangen wissen – da hockt er allein auf einem Stein, der alte (und noch sehr vitale) Donovan mit seiner Gitarre. Es ist eigentlich normal, dass man als Sänger über viele Jahrzehnte hinweg abbaut und einige Höhen und klare Töne einbüßt, aber die live gespielte, karge „Wüstenversion“ ist wirklich überzeugend, mit einer schwebenden Leichtigkeit gespielt, nach wie vor schimmert und glänzt die klare Stimme des Mr. Leitch. Die Momente, die für viele Sänger eine Hürde darstellen würden, sind die emotionalen Glanzlichter bei Donovan. Ein weiteres gutes Beispiel dieser Sänger, die über so lange Zeit ihr „Gesicht nicht verloren“ nicht verloren haben ist Roger Hodgson von Supertramp. Man beachte die im letzten Jahr erschienene hervorragende Live-DVD „Take The Long Way Home“&#8230;</p>
<p>Doch zurück zu Donovans DVD. Allein dieses Filmes wegen ist die Sunshine Superman-DVD absolut lohnenswert, aber auch die noch einmal über zwei Stunden zusätzliches Material bietende Bonus-DVD wartet mit einigen Leckerbissen auf: Donovan-Neueinsteiger lernen die Songs vor allem in den Videoclips von damals kennen; vom selbstverliebt posenden “Sunshine Superman” über ein unterhaltsam-buntes Hippie-Medley um “Wear Your Love Like Heaven” bishin zum witzigen Trickfilm-Märchen “In An Old-Fashioned Picture Book”. Auch das Live-Videomaterial ist gut ausgewählt mit repräsentanten, souverän gespielten Stücken aus den frühen und den letzten Jahren, alle hochqualitativ in Bild und Ton, versteht sich&#8230;</p>
<p>Die unveröffentlichten Songs heißen übrigens so, weil sie in der Tat keine besonderen Hits darstellen. Einzig die musikalische Qualität von “The Olive Tree” weiß mich zu überzeugen. Leider muss man während des Videoclips unbedingt wegschauen, da die Wirkung des einfühlsamen Songs durch viel zu oft stattfindende, Unruhe verbreitende Wechsel der Kameraperspektiven total abhanden geht. Die Liebe und das Können zur Poesie hat Donovan übrigens vom Vater geerbt. Die Bonusscheibe zeigt den Herrn Papa beim Rezitieren eines Gedichts, welches auch hier seine Wirkung mit ein paar Kameraeinstellungen weniger sicher noch besser hätte entfalten können. Faszinierend, dieser gälische Gaumenschlag des alten Leitch, der den Buchstaben „R“ in einem kurzen rollenden Tanz die Zunge entlang ans Tageslicht befördert. Ein harter Akzent, zugleich mit sanfter Stimme und aufrichtigen Augen direkt in die Seelen der Zuhörenden gehend. Der Apfel fiel hier nicht weit vom Stamm&#8230; Interessant auch der Blick in Donovans Keller, wo man neben zahlreichen Memorabilia auch noch einmal einen Schnelldurchlauf durch die Diskographie Donovans geboten bekommt. Die privaten Fotoalben und Auszeichnungen und der Blick in den hingegen sind dann doch eher nur etwas für die Die-Hard-Fans.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.spv.de/widgets/donovan/donovan01.swf" align="left" width="254" height="479" hspace="10" vspace="10" style="margin: 0 15px 15px 0"><param name="movie" value="http://www.spv.de/widgets/donovan/donovan01.swf" hspace="10" vspace="10"/><param name="bgcolor" value="000000" /><param name="wmode" value="opaque" ></param><param name="quality" value="high" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowNetworking" value="all" /><embed src="http://www.spv.de/widgets/donovan/donovan01.swf" type="application/x-shockwave-flash" wmode="opaque" align="left" width="254" height="479"></embed></object>Alle Bonusdreingaben hier aufzulisten und zu analysieren, würde den Rahmen sprengen und wäre auch nicht angemessen, denn in erster Linie geht es ja um den überaus gelungenen Hauptfilm aus einer spannenden Zeit mit einem hoffnungslos romantischen Schotten in ihrer Mitte. Ja, er stellt sich gern in den Vordergrund. Ja, man kann seine Lieder manchmal als zu seicht, oft als schmalztriefend bezeichnen – Doch schaut man hinter die Kulissen, so muss man eingestehen, dass seine Message wahr und aufrichtig ist, und dass sein bisher Leben verdammt interessant abgelaufen ist und dass es einen sogar ein wenig mit Neid erfüllt, weil er auf seinen Reisen und bei seinen Stationen Dinge und Menschen erfahren hat, nach denen wir uns sehnen, weil er von Sachen singt, von denen wir sagen, dass sie schmalzig sind, die uns aber doch tief berühren. Auch David Lynch sagte mehrfach von ihm, er sei ein “true poet that can through his talent and music stir very deep levels”&#8230;und wer Lynchs Filme kennt, der weiß dass dieser nicht aus Zucker ist.</p>
<p>Es ist schade, dass solche Musik heutzutage sehr rar geworden ist. Mir fielen da höchstens noch die englischen Circulus ein, die sich auch gern in renaissanceartige Gewänder hüllen und als schrullige Poeten solch friedliebend ausgelassene und zugleich anspruchsvolle “Märchen”-Musik zelebrieren&#8230;</p>
<p>Donovan selbst ist noch aktiv, veröffentlicht Alben und tourt erfolgreich. Am 26. September erscheint diese DVD und ist ein ganz klassischer Fall von “value for money” für all jene, die nach einem musikalischen Zeitzeugnis der 60er/70er, nach verblühten Blumen oder einfach nur einen Einstieg in die Musik und das Leben von Donovan Leitch suchen. Für Fans ist diese Veröffentlichung sowieso ein Muss.</p>
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		<title>Karpatenhund @ Kesselhaus Lemgo &#124; 15.05.2008</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 13:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit mittlerweile drei Jahren ist das ostwestfälische Campusradio Triquency nun „on air“ und dieses kleine Jubiläum nahm man jüngst zum Anlass, im Kesselhaus zu Lemgo ein Konzert mit drei Bands zu veranstalten. Rein musikalisch betrachtet liegt Ostwestfalen-Lippe ohnehin eher im Niemandsland, jedenfalls finden hier nur sehr selten Auftritte von bekannteren Künstlern statt. Da muss schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mittlerweile drei Jahren ist das ostwestfälische Campusradio <a href="http://www.triquency.de">Triquency</a> nun „on air“ und dieses kleine Jubiläum nahm man jüngst zum Anlass, im Kesselhaus zu Lemgo ein Konzert mit drei Bands zu veranstalten. Rein musikalisch betrachtet liegt Ostwestfalen-Lippe ohnehin eher im Niemandsland, jedenfalls finden hier nur sehr selten Auftritte von bekannteren Künstlern statt. Da muss schon eine Kneipe die Toten Hosen bei einem Bundesliga-Tippspiel „gewinnen“ oder die Sportfreunde Stiller gemeinsam mit engagierten Bürgern ein Zeichen gegen Rechts setzen, damit auch in unserer schönen „Provinz“ mal eine Live-Veranstaltung mit prominenteren Musikern stattfindet. Insofern sollte man meinen, dass insbesondere die jüngeren Musikfans mehr als froh darüber sein sollten, wenn eine mittlerweile recht bekannte Formation wie KARPATENHUND den Weg ins Lipperland findet, immerhin durften sich die Kölner bereits auf diversen größeren Bühnen überall in der Republik austoben und mit ihrem Song „Gegen den Rest“, welcher der ARD-Vorabendserie „Türkisch für Anfänger“ als Titelmelodie diente, konnte man auch bundesweit mediales Aufsehen erregen. Für uns von ROCKZOOM natürlich eine willkommene Gelegenheit, mal wieder über ein lokales Ereignis zu berichten, auch in der Hoffnung auf ein volles Haus und ein begeistertes Publikum, zumal mit GeradeSo! eine Combo aus dem nahen Detmold als Vorband auftreten sollte.</p>
<p>Eigentlich war alles perfekt, die Eintrittspreise locker erschwinglich, das Wetter ließ in Anbetracht dunkler Wolken keine anderen Abendplanungen sinnvoll erscheinen und auch das Programm in der Glotze dürfte wohl keinen ans heimische Sofa gefesselt haben. Umso größer jedoch unser Erstaunen, als wir, am Kesselhaus angekommen, gerade mal zwei Dutzend Leute antrafen. Hatten wir etwa was verpasst, wurde die Veranstaltung kurzfristig abgesagt? Doch dem war mitnichten so, der Termin stand und das Konzert fand statt. Zwar füllte sich der Laden im Verlauf des Abends noch ein wenig, dennoch musste man sich fragen, wo eigentlich all die musikinteressierten Lipper an diesem Abend waren?! Offenbar schienen auch die Veranstalter ob des nur mageren Zuschauerzuspruchs etwas irritiert, anders als mit dem Hoffen auf verspätet eintreffende Fanscharen war der späte Beginn des Konzerts wohl nicht zu erklären. Die ersten Reihen waren glücklicherweise recht gut gefüllt, als dann endlich die vier Jungs von <a href="http://www.myspace.com/geradeso"><strong>GERADESO!</strong></a> die kleine Bühne betraten und mit ihrem frischen Indie-Pop-Rock munter loslegten. Mit Songs wie „Herzschlag“ oder „Doch nur eine Bitte“ von der gleichnamigen Mini-CD sorgten die Detmolder für viel Stimmung und dank des eigens mitgebrachten Fanclubs reichte es sogar noch für eine Zugabe. Auch Karpatenhund schien der Gig zu gefallen, speziell Sängerin Claire verweilte recht lange inmitten des Publikums und tanzte zu den Rhythmen der lippischen Local Heroes. Erfrischender Auftritt der vier Residenzler, von denen man auch in Zukunft hoffentlich noch einiges hören wird!</p>
<h4 style="margin-bottom:-10px;">GERADESO!</h4>
<p><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso5.jpg' class='float_left'/></a><br />
<strong></strong></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517">Zu allen Bildern von GeradeSo!</a></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Im Anschluss machten sich dann <strong><a href="http://www.sternbuschweg.de">STERNBUSCHWEG</a></strong> auf, die anwesenden Zuhörer mit ihrer Mischung aus Brit-Pop und Berliner Indie-Schule zu erobern. Das Quartett um Sänger Wolfgang Müller-Molenar spielte an diesem Abend einen guten, soliden Gig, dem vielleicht ein wenig mehr Energie wie beispielsweise beim Opener „Mein Herz schlägt“ positiv zu Gesicht gestanden hätte. Der Funke der Begeisterung sprang jedenfalls nicht so recht auf das Publikum über, schade eigentlich, denn die sympathischen Berliner hätten durchaus mehr Applaus und Zuspruch verdient gehabt. Unterm Strich war es aber ein engagierter Auftritt der Hauptstädter, die mit ihrem Material vom aktuellen Album „Mein Herz schlägt weiter jeden Tag“ durchaus zu überzeugen wussten, auch wenn man an diesem Abend eventuell ein wenig zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein schien.</p>
<h4 style="margin-bottom:-10px;padding-top:10px;">STERNBUSCHWEG</h4>
<p><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg5.jpg' class='float_left'/></a></p>
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<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136">Zu allen Bildern von Sternbuschweg</a></p>
<p>Hatten sich die Zuschauerreihen im Verlauf des Gigs von Sternbuschweg ein wenig gelichtet, so durfte man erwarten, dass sich die Fans zum finalen Hauptact des Abends wieder in Scharen vor der Bühne versammeln sollten. Dicht gedrängt standen sie auch, zumindest in den ersten vier Reihen, dahinter war es aber rein zahlenmäßig leider erschreckend spärlich gesät! Schwer zu sagen, ob es an der schon weit fortgeschrittenen Uhrzeit, der bereits zurückliegenden, anstrengenden Arbeitswoche oder dem Stand des Mondes lag, jedenfalls war es eine recht überschaubare Menge, vor der sich <strong><a href="http://www.karpatenhund.com">KARPATENHUND</a></strong> nun anschickten, ihre energiegeladenen Songs zum Besten zu geben. Und die in fesche Uniformen gekleideten Kölner um ihre temperamentvolle Sängerin Claire gaben von Beginn an mächtig Gas und ließen sich auch von der nur geringen Besucherzahl nicht aus dem Konzept bringen. Mit ihren mitreißenden Songs wie „Ist es das was du wolltest“, „Nicht wirklich glücklich“ oder „Alles ist schiefgegangen“ brachten Karpatenhund ihr Publikum zum Tanzen, Mähne schütteln, hüpfen und mitsingen, mal einzeln und mal alles zugleich! Die Gitarren sägten, die Beats wummerten durch das Kesselhaus, umflirrt von schrägen Keyboardlinien und Saxophon- oder Glockenspiel-Intermezzi – poppig, rockig, mitreißend und von ungemein positiver Ausstrahlung! Und spätestens bei „Gegen den Rest“ stand kein Fuß mehr still, kein Kopf mehr, der nicht im Takt der Musik hin und her geschwungen wurde, und kein Gesicht mehr, in dem nicht mindestens der Anflug eines zufriedenen Lächelns zu erblicken war. Kein Wunder, dass die fünf Kapitäne nicht ohne Zugaben von der Bühne entlassen wurden, immer wieder angefeuert und begeistert beklatscht! Ein ehrlicher und temperamentvoller Auftritt, wie man ihn von dieser jungen und sympathischen Band bereits gewohnt ist. Schade eigentlich nur, dass lediglich ein paar Dutzend Zuschauer diesem Konzert beiwohnten, denn die Rheinländer hätten wahrlich größere Besuchermengen verdient!</p>
<p><strong></strong></p>
<h4 style="margin-bottom:-10px;padding-top:10px;">KARPATENHUND</h4>
<p><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund5.jpg' class='float_left'/></a></p>
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<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386">Zu allen Bildern von Karpatenhund</a></p>
<p>Damit wären wir auch schon bei den beiden einzigen Kritikpunkten an diesem Abend. Zum einen wäre da die doch recht bescheidene Akustik im Kesselhaus, die mit ihrem Garagensound eine manchmal etwas unangenehme Proberaum-Atmosphäre produzierte. Dieses Manko machten die Bands aber dank ihrer Energie und Spielfreude beinahe wett, sodass man hierüber getrost hinweg sehen, wenn auch weniger hören konnte. Viel schwerer wiegt da eigentlich die geringe Besucherzahl an diesem Abend! Nicht nur die Künstler hätten mehr Zuschauer verdient gehabt, auch für die Veranstalter wäre das ein gerechter Lohn für ihre Arbeit und die ganzen Anstrengungen gewesen. Wenn man sich dann vor Augen führt, dass ungefähr im gleichen Zeitraum der gescheiterte DSDS-Teilnehmer und Gurkenlaster-Hasardeur Daniel K. die Detmolder Stadthalle bis auf den letzten Platz füllen konnte, dann muss man sich doch ernsthaft Sorgen um den musikalischen Geschmack seiner Mitbürger machen. Damit das nicht falsch verstanden wird: Nichts gegen den bockenden Kübel, wir leben in einem freien Land, in dem jeder die Art von Musik machen darf, auf die er oder sie Bock hat, aber wenn man dann die ewigen Klagen insbesondere von jüngeren Leuten hört, dass hier in der Region nie etwas stattfindet, und dann bei einer doch recht bekannten Band wie Karpatenhund nicht mal Besucher in dreistelliger Zahl anwesend sind, dann fragt man sich ernsthaft, ob man nicht im falschen Film ist!</p>
<p>Was bleibt als Fazit? Rein musikalisch ein überaus positives, denn mit den beiden Vorbands hat man einen guten Griff getan, speziell der Auftritt der vier Youngster von GERADESO! hat Appetit auf mehr gemacht! Und KARPATENHUND waren an diesem Abend mal wieder eine Macht und über jeden Zweifel erhaben und haben das Kesselhaus mächtig gerockt! Bleibt eigentlich nur der etwas schale Beigeschmack der wenigen Zuschauer, wobei man sich in diesem Zusammenhang wirklich fragen darf, was noch alles passieren muss, damit die Musikinteressierten im beschaulichen Lipperland ihre Hintern hochkriegen und den Weg zu Veranstaltungen dieser Art antreten. Ansonsten darf sich nämlich irgendwann keiner mehr beschweren, wenn hier für jüngere Leute wirklich nichts Aufregenderes mehr stattfindet als Schützenfeste und Taubenzuchtausstellungen…</p>
<p><strong></strong></p>
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<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517">ZU ALLEN BILDERN von GeradeSo!</a></p>
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<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136">ZU ALLEN BILDERN von Sternbuschweg</a></p>
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<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386">ZU ALLEN BILDERN von Karpatenhund</a></p>
<p>» GeradeSo! bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/geradeso">www.myspace.com/geradeso</a><br />
» Sternbuschweg bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/sternbuschweg">www.myspace.com/sternbuschweg</a><br />
» Karpatenhund bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/karpatenhund">www.myspace.com/karpatenhund</a></p>
<p>Fotos: Jana Legler<br />
Text: Andreas Neitzel</p>
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		<title>Fotos vom GIVE IT A NAME Festival @ Abart Z&#252;rich &#124; 18.05.2008</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/06/08/fotos-vom-give-it-a-name-festival-abart-zuerich-18052008/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 16:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Hilpert</dc:creator>
				<category><![CDATA[photography]]></category>
		<category><![CDATA[alternative]]></category>
		<category><![CDATA[bedouin soundclash]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[give it a name]]></category>
		<category><![CDATA[hardcore]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht ausverkauft, aber trotzdem zahlreich Besucht fand das GIVE IT A NAME Festival dieses Jahr zum ersten Mal in der Schweiz statt. Ob Emocore, Punk oder Ska, das GIVE IT A NAME Festival (www.myspace.com/giveitanameswitzerland) vereint viele Geschmäcker und weiß diese auch zu sympathisieren. Mit den vier Kanadiern Silverstein und ihrem neuem Album &#8220;Arrivals and Departures&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht ausverkauft, aber trotzdem zahlreich Besucht fand das GIVE IT A NAME Festival dieses Jahr zum ersten Mal in der Schweiz statt. Ob Emocore, Punk oder Ska, das GIVE IT A NAME Festival (<a href="http://www.myspace.com/giveitanameswitzerland/">www.myspace.com/giveitanameswitzerland</a>) vereint viele Geschmäcker und weiß diese auch zu sympathisieren. Mit den vier Kanadiern Silverstein und ihrem neuem Album &#8220;Arrivals and Departures&#8221; sowie Story of The Year, ebenso mit neuem Album &#8220;The Black Swan&#8221;, könnte man das Festival schon als eines der grandiosesten und schmackhaftesten Events der Szene beschreiben. Doch damit nicht genug, weitere großartige Newcomer wie The Audition mit ebenfalls neuem Album machten sich mit ihrem ersten Auftritt in der Schweiz sofort einen Namen. Rock, Pop &#038; Dance und noch vieles mehr, das sind nur einige wenige der dutzenden Geschmacksfetzen, welche diese Band in ihrem neuem Album &#8220;Champion&#8221; vereinigt und als Champion vertritt. Auch ihre Bühnenshow lässt das WOW! nicht verstummen. The Planet Smashers mussten wahrlich ihr bestes geben, um in den Massen der Emos auch bei ihrer Show die Euphorie des Skas auf die Menge der zahllosen Emos und Punks zu übertragen, was ihnen mit einer grandiosen live Performance größtenteils gelang. Strike Anywhere sowie The Loved Ones galten eher als Lückenfüller, verstanden es aber, das Abart angemessen auf die bevorstehenden Superlativen vorzubereiten. Bedouin Soundclash, mit ihrer ruhigen, Reggae-Soul-Musik passten leider gar nicht ins Line-up und bildeten den Ruhepol der sonst stimmungsmäßig grandiosen Show. Hateful Monday fielen leider ganz aus.</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266641411"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StoryOfTheYear/TB1.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266641411"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StoryOfTheYear/TB2.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266641411"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StoryOfTheYear/TB3.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266641411"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StoryOfTheYear/TB4.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266641411"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StoryOfTheYear/TB5.jpg" class='float_left'></a></p>
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<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672">Zu allen Bildern von Story of the Year</a><br />
» Story of the Year bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/storyoftheyear">http://www.myspace.com/storyoftheyear</a></p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/Silverstein/TB1.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/Silverstein/TB2.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/Silverstein/TB3.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/Silverstein/TB4.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/Silverstein/TB5.jpg" class='float_left'></a></p>
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<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheAudition/TB1.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheAudition/TB2.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheAudition/TB3.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheAudition/TB4.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheAudition/TB5.jpg" class='float_left'></a></p>
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<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015">Zu allen Bildern von The Audition</a><br />
» The Audition bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/theaudition">http://www.myspace.com/theaudition</a></p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StrikeAnywhere/TB1.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StrikeAnywhere/TB2.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StrikeAnywhere/TB3.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StrikeAnywhere/TB4.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StrikeAnywhere/TB5.jpg" class='float_left'></a></p>
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<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166">Zu allen Bildern von Strike Anywhere</a><br />
&gt;&gt; Strike Anywhere bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/strikeanywhere">http://www.myspace.com/strikeanywhere</a></p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheLovedOnes/TB1.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheLovedOnes/TB2.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheLovedOnes/TB3.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheLovedOnes/TB4.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheLovedOnes/TB5.jpg" class='float_left'></a></p>
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<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833">Zu allen Bildern von The Loved Ones</a><br />
&gt;&gt; The Loved Ones bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/thelovedones">http://www.myspace.com/thelovedones</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>iBand: die Synthesizer aus der Hosentasche</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/03/23/iband-die-synthesizer-aus-der-hosentasche/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/03/23/iband-die-synthesizer-aus-der-hosentasche/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 11:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enrico Kalkbrenner</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[alternative]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die Damen und Herren des kreativen Technikquartiers aus Kalifornien (ja die mit dem angeknabberten Apfel) mit ihren Produkten und Innovationen die Musikwelt auf den Kopf gestellt haben, dürfte inzwischen auch bei den Imbissbuden unten an der Ecke angekommen sein. Nämlich spätestens seitdem die großen Musikbosse dieser Welt entsprechende Zugeständnisse eingeräumt haben und in ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://iBand.at' title='Life is Greater than the Internet'><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/03/img_5217.jpg' alt='Life is Greater than the Internet' class='float_left' /></a>Dass die Damen und Herren des kreativen Technikquartiers aus Kalifornien (ja die mit dem angeknabberten Apfel) mit ihren Produkten und Innovationen die Musikwelt auf den Kopf gestellt haben, dürfte inzwischen auch bei den Imbissbuden unten an der Ecke angekommen sein. Nämlich spätestens seitdem die großen Musikbosse dieser Welt entsprechende Zugeständnisse eingeräumt haben und in ihrer kurzen Mittagspause vergessen, die weißen Stecker im Ohr zu entfernen, während Ali Baba die alles entscheidende Frage stellt: &#8220;Döner oder was?&#8221;</p>
<p>Jedenfalls hat sich die Art und die Weise verändert, wie Musik inzwischen vertrieben wird oder wenigstens vertrieben werden könnte. Vielleicht verändert sich nun auch noch der Prozess wie Musik gemacht wird oder wie uns diese dargeboten wird. Keine quietschenden Gitarren mehr, keine klappernden Becken, &#8230; einfach ein Griff in die Hosentasche und die Band ist bereit, die Fans durch einen wundervollen Abend zu führen. &#8211; Die aktuellste Generation des iPods (der iPod touch oder auch eingebettet im iPhone) von Apple macht es jedenfalls möglich:</p>
<p>Es ist eine österreichische Band, bestehend aus drei Wiener Kunststudenten und übrigens vollkommen in Anonymität gehüllt, die diesen alternativen Weg eingeschlagen hat und bereits auf eine beachtliche Popularität schauen kann. &#8211; Es ist die iBand, welche mittels eines neckischen YouTube-Videos, nun auch außerhalb des Internets zur Berühmtheit avanciert und es damit nicht nur in die Washington Post schaffte.</p>
<p>Sie &#8211; das sind Marina (Piano und Gesang), Seb (Schlagzeug) und Roger (Gitarre und Bass) &#8211; sind minimalistische Elektroakustiker und brachten es innerhalb weniger Wochen zu vielen Millionen Zuschauern. &#8211; Eine beachtliche Leistung? Entscheidet selbst: Auf der ergänzend eingerichteten Seite „<a href="http://iBand.at">iBand.at</a>”, kann man sich alle bisher veröffentlichten Videos noch einmal ansehen. Außerdem steht natürlich der aktuelle Welthit &#8220;Life is Greater than the Internet&#8221; zum kostenlosen download bereit.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mwoPgnvpPQg&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mwoPgnvpPQg&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Die Welt tut in diesen Tagen das, was sie anscheinend tun muss, aber die Hauptsache für mich ist, der Döner unten an der Ecke bleibt so, wie er immer gewesen ist: scharf und saftig.</p>
<p>Guten Appetit und viel Erfolg bei der Suche nach weiteren Ostereiern. <img src='http://rockzoom.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Tónlist frá Íslandi</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 20:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sharif El Mahdi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Doch, wir bei RockZOOM sind eigentlich sehr gastfreundlich. Voraussetzung hierbei ist natürlich, dass der Gast ein feines Geschenk mitbringt. Zum Beispiel einen Schneepflug, der auf die Durchkämmung der Musiklandschaft Islands eingestellt ist&#8230; zugegeben, das war ein Kamm mit groben Zacken (sprich: ohne Anspruch auf Vollständigkeit), aber im Endeffekt ist diese Gastgabe hier doch irgendwie hübsch frisiert. Man erscheint schließlich salonfähig beim Gastgeber RockZOOM. Also: Willkommen, Sharif! Mach&#8217; es dir bequem und erzähl den Lesern ein bisschen vom musikalischen Inselleben im hohen Norden&#8230; <font size="-2">(KKR)</font></em><span id="more-389"></span></p>
<p>Ínhaltsúbersicht:</p>
<p>- <strong>ðíe intróðuktíón</strong></p>
<p>- <strong>ðíe kúnstler&#8230;</strong><br />
.. <a href="../tonlist-fra-islandi/2/">Amiina, Ampop, Ólöf Arnalds, Pétur Ben, Botnleðja</a><br />
.. <a href="../tonlist-fra-islandi/3/">GusGus, Benni Hemm Hemm, Hjaltalín, Jakobínarína, Jan Mayen</a><br />
.. <a href="../tonlist-fra-islandi/4/">Helgi Jónsson, Leaves, Mínus, Múm, Nilfisk</a><br />
.. <a href="../tonlist-fra-islandi/5/">Reykjavík!, Rökkurró, Sigur Rós, Emiliana Torrini</a></p>
<p>- <strong>&#8230;unð íhre bóten</strong><br />
.. <a href="../tonlist-fra-islandi/6/">plattenlabels</a><br />
.. <a href="../tonlist-fra-islandi/6/">festival(s)</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p>An die 313.000 Einwohner. Eine Fläche von 103.125 km². Seit dem 17. Juni 1944 unabhängige parlamentarisch-demokratische Republik. Im Sommer dämmert es lediglich für ein paar Stunden. Der Winter hingegen scheint eine ewige Nacht zu sein.</p>
<p>Was treibt da die Bevölkerung Islands denn so den ganzen Tag? Ein Teil geht seiner täglichen Arbeit nach, ein weiterer beschäftigt sich mit Kunst jeglicher Art. Ein Stück Islands Musikkultur möchte ich jetzt näher bringen.</p>
<p>Es waren die von 1941 bis 2006 auf Island stationierten amerikanischen Soldaten, die den Rock’n’Roll einst auf die Insel brachten. Die Soldaten der amerikanischen Militärbasis, der sogenannten „Iceland Defense Force“ in Keflavík waren im Zweiten Weltkrieg für die Sicherung der Nachschubrouten nach Europa zuständig. Zur Zeit des kalten Krieges war die amerikanische Militärpräsenz strategisch wichtig zur Bekämpfung von U-Booten im Falle eines Konfliktes zwischen den USA und der Sowjetunion.</p>
<p>Lange Jahre war die unter ihrem Vornamen bekannte Sängerin Björk Guðmundsdóttir alleiniges internationales Aushängeschild des nordatlantischen Inselstaates. Ihre Karriere begann 1977 im zarten Alter von elf Jahren und mit dem schlicht „Björk“ betitelten Album, das isländische Volkslieder und Coverversionen bekannter Lieder, darunter den Beatles-Song „Álfur Út Úr Hól“ („Fools On The Hill“) enthielt. Nachdem sie unter anderem in Punkbands („Tappi Tíkarrass“, „Kukl“) und in der Fusionjazzband „Exodus“ sang, erreichte sie als Sängerin der 1986 geformten Band Sykurmolarnir (engl. „The Sugarcubes“) internationale Aufmerksamkeit. Vor allem die Single „Birthday“ war ein Hit in England. 1990 nahm Björk gemeinsam mit dem Trió Guðmundar Ingólfssonar  die Jazz-CD „Gling-Gló“ auf. Ein Jahr später gaben die Sugarcubes ihre Trennung bekannt. 2006 reformierten sie sich noch einmal für ein Benefizkonzert zugunsten des finanziell angeschlagenen, von ehemaligen Sugarcubes-Mitgliedern gegründeten Labels namens „Smekkleysa“. Björks Solokarriere startete 1993 mit dem Album „Debut“, das sie mithilfe von Singles wie „Violently Happy“ und „Human Behaviour“ zu einem weltweit bekannten Star machen sollte. Seitdem ist sie von der internationalen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Es folgte ein Hitalbum nach dem anderen. 2007 brachte sie ihr neuestes Werk „Volta“ heraus, auf dem sie unter anderem mit ihrem alten Weggefährten Mark Bell und dem für seine Charthit-Produktionen bekannten amerikanischen Produzenten Timbaland zusammenarbeitete.</p>
<p>Doch Island hat einiges mehr zu bieten, als nur ein kleiner Fleck auf der Landkarte zu sein. Einem Witz zufolge spielt jeder zweite Isländer/ jede zweite Isländerin in einer Band. Obwohl diese Behauptung übertrieben ist, verbirgt sich dahinter ein kleines Stückchen Wahrheit. Es ist tatsächlich so, dass es eine Vielzahl an musikalischem Angebot auf der Insel gibt. (Und mit „der Insel“ ist zur Abwechslung nicht von Großbritannien die Rede.) Natürlich kann mein Artikel nur eine Momentaufnahme sein. Neue musikalische Leckerbissen warten bereits, um entdeckt zu werden. Andere wurden einfach nur noch nicht von genug Menschen gehört. Dennoch möchte ich mich daran versuchen euch einen kleinen Einblick in das reichhaltige Musikangebot Islands zu bieten.</p>
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		<title>H&#252;te auf Stelzen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 12:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;Dabei zeichnet sich ein surreales Bild ab: Wohl eine Mischung aus langbeinigen Unwesen in Salvador Dalís &#8220;Versuchung des heiligen Antonius&#8221; und den vielen &#8220;Männern mit Melone&#8221; eines René Magritte. Weit weniger elitär muten die Gesichter hinter diesem Namen, die Stelzen unter diesen Hüten, an: Adrian und Bryan als die Gebrüder O&#8217;Connell sowie Eamonn Phelan aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Dabei zeichnet sich ein surreales Bild ab: Wohl eine Mischung aus langbeinigen Unwesen in Salvador Dalís &#8220;Versuchung des heiligen Antonius&#8221; und den vielen &#8220;Männern mit Melone&#8221; eines René Magritte. Weit weniger elitär muten die Gesichter hinter diesem Namen, die Stelzen unter diesen Hüten, an: Adrian und Bryan als die Gebrüder O&#8217;Connell sowie Eamonn Phelan aus der Grafschaft Carlow im südlichen Osten Irlands bilden zusammen die <a href="http://www.myspace.com/hutsonstilts"><strong>HUTS ON STILTS</strong></a> und sind nette Jungs aus meiner derzeitigen Nachbarschaft wie sie normaler nicht scheinen können.</p>
<p>Worin liegt also der Reiz an netten Jungs von nebenan? Vielleicht in der Tatsache, dass hier aus der Seele heraus mit einer E- und einer Akustikklampfe, mit einem Bass und einem Schlagzeug einfache, aber ehrliche Musik ihre Hörer sucht. Vielleicht sind es aber auch charmante 4-spurige Schlafzimmeraufnahmen, oder minimalistische Arrangements, die wohl gerade aufgrund ihrer Reduziertheit auf&#8217;s Wesentliche all jene gefangennehmen, die sich auf diese spontan anmutende Simplizität einlassen.</p>
<p><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2007/11/hutslive2.jpg' alt='Huts on Stilts live @ Philly Grimes (18.10.2007)' class="float_left"/>&#8230; Besonders wirkungsvoll kommt dies in intimen Konzerten im Kerzenschein zur Geltung &#8211; So geschehen am 18. Oktober in einem winzigen Pub namens Phil Grimes im irischen Waterford. Die dort jeden Donnerstag zelebrierten Candlelight Sessions locken stets ein junges buntgemischt-alternatives Publikum aus der Umgebung. Doch nicht nur angesichts der warmen Atmosphäre bei Guinness und Kerzenlicht geht es hier besonders familiär zu: Eamonns Bruder John hat für diesen Gig den Platz am Bass eingenommen. Fehlt eigentlich nur noch ein Drummer, doch leider musste dieser diesmal aus beruflichen Verpflichtungen seine digitale Vertretung schicken. John meint, dass der &#8220;echte Drummer&#8221; einer der besten Schlagzeuger aus ihrer Umgebung ist. Ich will das gern glauben, doch wurden die Phil Grimes-Anwesenden gezwungen, dem unglaublich unpassend nach 80er-Jahre klingenden Drumcomputer zu lauschen. Doch trotz dieses kleinen elektronischen Hindernisses und der nur vier gespielten Lieder war es den drei Musikern auf der kleinen Bühne anzumerken, dass in diese Musik viel Herzblut einfließt.</p>
<p><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2007/11/hutslive1.jpg' alt='Huts on Stilts live @ Philly Grimes (18.10.2007)' class="float_left"/>Wem das der musikalischen Berschreibung noch nicht genug ist: Als Haupteinflüsse nennt man selbst Nada Surf, Kings of Convenience, Toumani Diabate, Low, sowie The Frank and Walters. Zwar kann ich mit diesen Namen nicht viel anfangen, aber vielleicht hilft&#8217;s ja jemandem bei der Einordnung. Am besten ist natürlich, man malt sich inspiriert von den Tönen eines &#8220;Kopraonu&#8221;, &#8220;Stumble&#8221; oder dem neu eingespielten &#8220;All so very strange&#8221; ein eigenes Bild dieser Band &#8211; Es muss ja nicht gleich ein Dalí oder Magritte sein&#8230;</p>
<p>Es gibt auf der <a href="http://www.myspace.com/hutsonstilts">Myspace-Seite der Band</a> sogar CDs zu ordern: 4 Tracks, &#8220;Stumble&#8221; nennt sich die Demodisc, sehr nett im weißgepappten Promo-Outfit. Die Jungs freuen sich ganz bestimmt über ein paar nette Worte und die ein oder andere Bestellung aus Deutschland.</p>
<p>Wer weiß, vielleicht werden sie ja eines Tages auch in Germoney zu sehen sein. In Norwegen waren sie bereits: Im Juli diesen Jahres gastierten sie erfolgreich beim gar nicht mal so kleinen <a href="http://www.slottsfjellfestival.no/">Slottsfjell Festival</a>, mögen sie noch weit kommen!</p>
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		<title>Duke Special @ Electric Avenue Waterford (IE) &#124; 15.10.2007</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 17:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Duke Special? Klingt nach etwas Besonderem &#8211; sieht außerdem nach was ganz Besonderem aus, schaut man sich den dazugehörigen Menschen an: Ein blonder Jack Sparrow, keine Dreadlocke gleicht der nächsten, schaut mit dickem Lidschatten aus Belfast zu uns herüber. Er trägt eine lustige Uniform, einem Sgt. Pepper nicht unähnlich, vielleicht nicht gar so bunt. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Duke Special? Klingt nach etwas Besonderem &#8211; sieht außerdem nach was ganz Besonderem aus, schaut man sich den dazugehörigen Menschen an: Ein blonder Jack Sparrow, keine Dreadlocke gleicht der nächsten, schaut mit dickem Lidschatten aus Belfast zu uns herüber. Er trägt eine lustige Uniform, einem Sgt. Pepper nicht unähnlich, vielleicht nicht gar so bunt. Mit bürgerlichem Namen heißt er Peter Wilson, doch dieser Name ist am Ende der nächsten Zeile auch schon vergessen&#8230;</p>
<p><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2007/10/songsfromdeepforest.jpg' alt='Duke Special - Songs from the Deep Forest (2006)' / class="float_left">Im Folgenden nennt man ihn also nur noch Duke Special, manchmal Mr. Special, oft auch nur Duke. Sein aktueller Rundling &#8220;Songs from the Deep Forest&#8221; ist nun zwar auch schon ein Jahr alt, doch fiel mir vorletzten Samstag dieses Album, sein zweites, für nur 10 Euro in die Hände. Ein Schnäppchen für die sonst doch merklich drastischeren Preisverhältnisse in irischen Record Stores. Zumal mir hier auch noch eine limitierte Edition mit lohnenswerter Live-CD (&#8220;Orchestral Manoeuvres in Belfast&#8221;) vorliegt. Ohne Orchester hingegen soll Duke Special auch noch zwei Tage später eben hier, im irischen Waterford, spielen. Recht oft ist der Nordire hier anzutreffen, feiert er doch in ganz UK und Irland beachtliche kommerzielle Erfolge. Und auf dem Festland? Ehrlich gesagt war mir der Herr bis dato kein Begriff, doch irgendwo habe ich schon einmal seinen Song &#8220;Everybody wants a little something&#8221; gehört. Ein Werbesong, denke ich&#8230; Wirklich nicht gerade mein Lieblingstrack auf dem liebevoll aufgemachten &#8220;Songs from the Deep Forest&#8221;. Klingt eher glatt und radiotauglich. Dann doch lieber die persönlicheren, vielseitig auf- und ausgeschriebenen &#8220;Brixton leaves&#8221;, &#8220;No cover up&#8221; oder &#8220;This could be my last day&#8221;, die letzteren beiden deutlich melancholischer, leicht verschmalzt, doch glaubwürdig, zumal der nordirische Akzent auch beim Singen durchkommt. Das bringt schon mal ein paar Sympathiepunkte mehr, die auf den optischen Exotenbonus aufsetzen. Erste Bilanz wird am 15. Oktober in der Waterforder Electric Avenue gezogen&#8230;</p>
<p><img src='/wp-content/uploads/2007/10/bobbymartin.jpg' alt='Bobby Martin?' class="float_left"/>&#8230; Gar nicht mal so übel, was ein zeitlos anmutender Lokalmusiker da so vom Stapel lässt. Vor voll besetztem Hause falsettiert und klampft <strong>Bobby Martin</strong>? &#8211; so war doch sein Name, oder habe ich das falsch verstanden? &#8211; sich in die Herzen der Anwesenden. Ein bisschen &#8220;wicked&#8221; ist dieser krumme, ständig wechselnde Gesangsstil schon, erreicht ab und an gar ganz luftige Höhen der hinteren Reihen &#8211; ja, die Avenue ist &#8220;halbbestuhlt&#8221; &#8211; doch Vergleiche fallen schwer. Eine männliche Kate Bush? Na, so hoch zu den Sternen wollen wir nicht greifen. Gute Unterhaltung bietet der Bursche jedoch allemal&#8230;<br />
Ganz im Gegensatz zum darauffolgenden Support: The Blue Ladies, oder so etwas in der Art: Als Frauen verkleidete Männer mit verstellten Stimmen, die mit Trivialliedgut kabarettartig versuchen, ganz dolle unterhaltsam zu sein. Nach drei dieser Luftnummern ist es leidlich anzusehen und vor allem eine Qual zu hören, man wünscht sich endlich Mr. Special herbei, zumal mit 22:00 Uhr schon eine recht fortgeschrittene Stunde angeschlagen hat und diese Tunten immer noch auf der winzigen Bühne weilen&#8230;<br />
</ br></ br><br />
Klein ist er, der Duke, doch verliert sich seine Präsenz nicht auf der Bühne, ganz im Gegenteil: Hinter dieses Klavier gehört er, das ist klar, auch die Teelichter darauf unterstützen eine sich anbahnende private Atmosphäre. Schließlich kürt Duke Special alle Anwesenden zu Brüder und Schwestern, verteilt Songsheets und stimmt zum großen Mitsingen an. <a href="/photos/photo/1600458837/duke-special-15-10-2007-5.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Duke Special - 15.10.2007 #5"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2403/1600458837_557d0f94be_m.jpg" alt="Duke Special - 15.10.2007 #5" width="240" height="160" /></a>  Gut die Hälfte der zu spielenden Lieder gehören dem aktuellen Rundling an, früh ertönt mein Favorit &#8220;Brixton leaves&#8221;. Die Duke&#8217;sche Poesie tanzt stets auf jenem Grat, der dick aufgetragenen Schmalz von der Offenbarung ehrlicher Gefühle trennt. Doch gerade wenn es droht gar zu gefühlsduselig zu werden, lädt eine unverbraucht-poppig klingende Nummer zum Wippen und Mitsingen ein. Und gerade bei letzterer Aktitivität lassen sich die Iren nicht zwei mal bitten &#8211; lautstarker Support auf den Rängen und bis dicht vor den Bühnenrand, wo man steht, kniet und Barhocker vom Tresen geklaut hat.<br />
</ br></ br><br />
Doch auch Duke Special beweist Live-Fitness mit seiner klaren und wohlklingenden, wenn auch nicht sonderlich flexiblen, Stimme. (But hell, Singer-Songwriter, so what?) Ich ließ mir außerdem beim kollektiven Anhören der &#8220;Orchestral Manouevres&#8230;&#8221; Bonus-CD von mehreren Leuten bestätigen, dass Mr. Special stellenweise nach Robbie Williams klingt. Und das eher im positiven Sinne, wenn geswingt wird. Doch trotz seines Aussehens ist Duke (wie war das, Peter Watson? White? &#8230;Ah, Wilson!) ein recht bodenständiger Kerl geblieben: Schenkt seinen Fans in Waterford allerlei Kram von der Bühne, kommuniziert abseits des üblichen &#8220;Danke&#8221; und &#8220;Ihr seid toll!&#8221; mit dem Publikum auf freundlich-relaxte Art und würde sich mit den Leuten merklich noch gern weiter unterhalten &#8211; wäre es nicht schon nach 0 Uhr&#8230; So blasen nach der letzten Zugabe dann doch sehr rapide alle Gäste zum Marsch. Sie hatten eine gute Zeit: Voll mit Mitsingerei, einer guten musikalischen Darbietung, geölt mit Heineken, Carlsberg, Bulmers und Co. sowie dem ansteckenden Gelächter guter Freunde. Die Bartheke hat nun geschlossen, es gibt nichts mehr zu holen, die Stimmen vereinzeln sich in Waterfords Straßen&#8230;</p>
<p></ br><br />
Morgen wird Duke in Dublin zusammen mit seinem Orchester sowie José González, den Pet Shop Boys, Groove Armada und noch einigen anderen das Irish Museum of Modern Art zum Schmelzen bringen. Für Kurzentschlossene also gleich mehrere Gründe, morgen den nächstbesten Billigflieger zu entern. Nach Deutschland wird der spezielle Herr jedenfalls demnächst erstmal nicht kommen, denn bereits im März wurde in good ol&#8217; Germany an vier Stationen halt gemacht.</p>
<p><a href="/photos/tag/tags/dukespecial">» Zu allen Bildern von Duke Special.</a><br />
» Offizielle Seite von Duke Special: <a href="http://www.dukespecial.com">www.dukespecial.com</a></p>
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