<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rockzoom &#187; metal</title>
	<atom:link href="http://rockzoom.de/tag/metal/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://rockzoom.de</link>
	<description>pleasing sounds, thoughts and photography</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Aug 2010 16:18:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>R.I.P. Ronnie James DIO (10.07.1942 &#8211; 16.05.2010)</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/05/17/r-i-p-ronnie-james-dio-10-07-1942-16-05-2010/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2010/05/17/r-i-p-ronnie-james-dio-10-07-1942-16-05-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 19:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[black sabbath]]></category>
		<category><![CDATA[dio]]></category>
		<category><![CDATA[elf]]></category>
		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[rainbow]]></category>
		<category><![CDATA[ronnie james dio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=3209</guid>
		<description><![CDATA[Erstmal sammeln, den Kopf schütteln, seine Platten rauf und runter hören, auch weinen, ja. Das darf man bei Musikern, die einem ans Herz wachsen, ins Herz wachsen, weil sie mit ihrem Schaffen eben aus dem Herzen sprechen. Für jeden auf die eigene, persönliche Weise. Und das macht ihren Verlust so unbeschreiblich schwer&#8230; Ronnie James Dio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/05/dio.jpg"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/05/dio-225x300.jpg" alt="" title="DIO" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3212" /></a>Erstmal sammeln, den Kopf schütteln, seine Platten rauf und runter hören, auch weinen, ja. Das darf man bei Musikern, die einem ans Herz wachsen, ins Herz wachsen, weil sie mit ihrem Schaffen eben aus dem Herzen sprechen. Für jeden auf die eigene, persönliche Weise. Und das macht ihren Verlust so unbeschreiblich schwer&#8230;</p>
<p>Ronnie James Dio starb am 16.05.2010 an einem Krebsleiden, welches im November letzten Jahres bekanntgegeben wurde. Seine Frau Wendy gab in regelmäßigen Abständen Statusmeldungen über den Gesundheitszustand ihres Mannes. Man konnte Mails schicken und gute Genesungswünsche auf Facebook hinterlassen. Er soll sie alle gelesen haben. Mein eigener halbfertiger Brief liegt unverschickt im &#8220;Entwürfe&#8221;-Ordner&#8230; </p>
<blockquote><p><em>It&#8217;s not God, it&#8217;s not the Devil.<br />
It is us &#8211; powerful, fighting beings.<br />
Frightened yet curageous<br />
We stand up and shout.</em></p></blockquote>
<p>Er war auf dem Weg der Besserung, und alle zuversichtlich, dass die Mission &#8220;Killing the dragon&#8221; mit Trotz und Liebe glücken würde, dem Magenkrebs ein Schnippchen geschlagen würde. Eine Tour war für diesen Sommer angekündigt. Jeder war vom Glauben an die Genesung überzeugt. Und für jeden der meint, dass 67 Jahre doch kein schlechtes Alter für einen Rockstar sind, habe ich nur meinen ausgestreckten Mittelfinger übrig. Der Mann war stimmlich fit. Bis zum Ende. Und wo wir gerade bei Fingern sind:<br />
Dass er den &#8220;Hörnergruß&#8221;, die &#8220;Mano cornuto&#8221;, erfand, ist mir relativ wurscht. Spätestens auf der Bonus-DVD des im letzten Jahr erschienenen Heaven And Hell-Albums &#8220;The Devil You Know&#8221; zeigte er sein unglaublich gutherziges Wesen, allein in der Art, ein Interview zu geben. Diese ganze Satanskacke ist doch nur Image &#8211; und Sinnbild für den Lebe- und Liebemensch, verkörpert in dieser unsterblichen Hymne:</p>
<blockquote><p><em>The lover of life&#8217;s not a sinner<br />
The ending is just a beginner<br />
The closer you get to the meaning<br />
The sooner you&#8217;ll know that you&#8217;re dreaming<br />
So it&#8217;s on and on and on&#8230; </em><br />
(Black Sabbath: Heaven and Hell, 1980)</p></blockquote>
<p>Was mich selbst mit DIO verbindet? Ich weiß nicht mehr genau wie ich mit seiner Musik in Kontakt gekommen bin, das ist auch nicht weiter wichtig, denn früher oder später gelangt jeder, in dessen Herz der Rock&#8217;n'Roll schlägt, zu dem kleinen Mann mit der großen Stimme&#8230; &#8220;Holy Diver&#8221; war jedenfalls vor etwa 10 Jahren eines meiner ersten Metalalben überhaupt und somit eines der meistgespielten. Hin und wieder lag es einige Monate halbvergessen im CD-Regal, nur um dann voller Demut, Entzücken bei Entdeckung neuer Details, Rührung bei Wiedererkennen der alten Stärken, zu neuer Blüte zu erwachen.<br />
Ich bin fern davon, alle Dio-Alben zu haben: Elf, Black Sabbath, Rainbow, seine ganzen Soloalben&#8230; Man steht als junger Mensch vor einer riesigen Diskographie, die nach und nach erschlossen werden will&#8230; Aber ein Album hat es mir ganz besonders angetan: Black Sabbaths &#8220;Mob Rules&#8221;. Nicht nur dass hier mehr als deutlich wird, dass Tony Iommi und Dio das absolute Traumpaar sind. Hier findet sich alles wieder, was seinen unverwechselbaren Gesang ausmacht. Man nehme sich &#8220;Falling From the Edge of the World&#8221;: ein balladesker Beginn, unglaublich gefühlvoller Gesang, der einem die Gänsehaut schübeweise rauf und runter schickt, sirenenhafte Epik beim langgezogen intonierten Lamento, dieser typische Biss bei der Passage &#8220;Never, no, never again&#8230;&#8221;. Ja, für diese melodische Aggression, ist er wohl am bekanntesten geworden. Geliebt wird er für die Glaubhaftigkeit, die in jeder Note mitschwingt.</p>
<p>Dio war bis zum Ende der beste Rock- und Metalsänger dieses Planeten, hat nie geschwächelt. Nie. </p>
<p>Dio is dead. Long live DIO!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2010/05/17/r-i-p-ronnie-james-dio-10-07-1942-16-05-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leipzig verdunkelt &#8211; 19. Wave Gotik Treffen &#124; Pfingsten 2010</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/04/18/leipzig-verdunkelt-19-wave-gotik-treffen-pfingsten-2010/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2010/04/18/leipzig-verdunkelt-19-wave-gotik-treffen-pfingsten-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 21:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[wave gotik treffen]]></category>
		<category><![CDATA[wgt]]></category>
		<category><![CDATA[wgt2010]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=3170</guid>
		<description><![CDATA[Im Westen geht man zu Pfingsten nach Gelsenkirchen ins Amphidingsbums, der Osten wird ab dem 21. Mai einmal mehr in Schwarz gehüllt. EBMler, Cyberpunks und Mittelalterfreaks geben (Goth-)Metallern, Folkern und neuerdings sogar Klassikfans und Post Rockern die Klinke in die Hand. Doch eindeutig zu kategorisieren fällt hier schwer. Dafür sind die kulturellen, kaufmännischen und kulinarischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Westen geht man zu Pfingsten nach Gelsenkirchen ins Amphidingsbums, der Osten wird ab dem 21. Mai einmal mehr in Schwarz gehüllt. EBMler, Cyberpunks und Mittelalterfreaks geben (Goth-)Metallern, Folkern und neuerdings sogar Klassikfans und Post Rockern die Klinke in die Hand.<span id="more-3170"></span> Doch eindeutig zu kategorisieren fällt hier schwer. Dafür sind die kulturellen, kaufmännischen und kulinarischen Frohlockungen einmal mehr einfach zu vielfältig und reich gesät. Über ganz Leipzig verteilt sich das Wave Gotik Treffen bekanntermaßen, so dass hier jede irgendwo seine Nische, sein richtiges Ambiente trifft:</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/1042380401/heidnisches-dorf-25-05-2007-15.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Heidnisches Dorf - 25.05.2007 #15"><img class="alignleft" src="http://farm2.static.flickr.com/1401/1042380401_6ad2213791_m.jpg" alt="Heidnisches Dorf - 25.05.2007 #15" width="240" height="160" /></a> Zünftige heidnische Dörfer, gemütliche Clubs und große Fabrikhallen, das Leipziger Kultobjekt Moritzbastei, ja sogar das Opernhaus steht den WGT-Besuchern für einige Vorstellungen zur Verfügung. So wird man dort beispielsweise die Chance bekommen, dem Ereignis von Verdis &#8220;La Traviata&#8221; beizuwohnen; in der Krypta im Völkerschlachtdenkmal wird es bombastisch zu Mozarts Requiem. Aber auch anderes Neuland wird seitens der WGT-Orga betreten: Post Rock! Wir freuen uns ganz besonders auf <strong>Caspian </strong>und <strong>Long Distance Calling</strong>. </p>
<p>Das Bindeglied vom postrockigen Shoegaze hinzu härteren Klängen stellen wohl <strong>Alcest </strong>dar, die mit ihrem neuen Album sogar wieder in Richtung Black Metal-Gefilde wandern. Apropos Metal &#8211; auch den gibt es dieses Jahr wieder: <strong>Poisonblack</strong> und <strong>Moonspell</strong> sind sogar Wiederholungstäter, denn sie konnten bereits beim WGT 2007 überzeugen. Lest euch generell mal unseren <a href="http://rockzoom.de/2007/08/10/wgt2007/" target="_blank">WGT-Bericht von 2007</a> durch, um einen groben Überblick über das schwarz-bunte Treiben zu bekommen.<br />
Schaut man noch ein paar Jahre zurück, 2004 oder 2005 muss das gewesen sein, da gab es eine Band aus den Niederlanden <strong>The Wounded</strong> hießen diese Jungs, die quasi aus dem Nichts kamen und mit ihrem doombetonten Dark Rock auf Knien litten und heulten, dass man als Zuhörer nicht anders konnte als mitfühlend auch ein Stück in die Tiefe zu gehen. </p>
<p>Als leckere Folkhappen haben wir uns mal die Elektrofolker <strong>Valravn</strong> und unsere schwedischen Folk Metal-Lieblinge <strong>Fejd</strong> notiert. Das avantgardistische Sahnehäubchen ist dieses Jahr sicher <strong>Jarboe</strong>, doch es gilt bei allen &#8220;unbekannten&#8221; Namen noch einmal reinzuhören und auf Neues zu stoßen.<br />
Dazu eignet sich besonders die &#8220;Hauptschlagader&#8221; des Festivals, das Agra-Gelände im Süden der Stadt, wo auch auf dem Zeltplatz mittels der auf 9.999 Stück limitierten Obsorgekarte genächtigt werden kann. Zu dieser Karte (nochmal 25 €) gibt es den &#8220;Pfingstboten&#8221;, das üppige, liebevoll aufgemachte Programmbuch. Außerdem ist die Agra-Halle wieder einmal auch der Ort des riesigen Gothic-Marktes, wo der Besucher allerhand Neckisches, Schönes und Absonderbares bekommt, was das dunkle Herz begehrt. Neben den vielen Konzerten wird das Treiben außerdem von Lesungen, Ausstellungen, Theateraufführungen und Parties bis in den Morgengrauen abgerundet. Der Eintritt ins Bildermuseum ist mit Festivalbändchen übrigens auch frei.</p>
<p>Wir werden natürlich ausführlich berichten und hoffen, auch euch in diesem schwarzen Getümmel zu treffen!</p>
<p>Hier nochmal alle Infos auf einen Blick:</p>
<p><strong>Wann?</strong> 21.-24.05.2010<strong><br />
Wo?</strong> Leipzig, 40 Veranstaltungsorte<br />
<strong>Wo noch?</strong> <a href="http://www.wave-gotik-treffen.de/" target="_blank">www.wave-gotik-treffen.de</a></p>
<p><strong>Wie viel?</strong><br />
4-Tages-Ticket inkl. ÖPNV Stadtgebiet Leipzig: 66 € (inkl. VVK-Gebühr)<br />
Obsorgekarte (&#8220;Pfingstbote&#8221; und Zeltplatznutzung): 25 € (inkl. VVK-Gebühr)  </p>
<p><strong>Wer?</strong> (Stand: 18.04.2010)<br />
Alcest (F) &#8211; Alien Sex Fiend (GB) &#8211; Alight (I) &#8211; Ambassador 21 (BLR) &#8211; Andrew Liles (GB) &#8211; Arcana (S) &#8211; Arctic Plateau (I) Weltpremiere &#8211; Ashes You Leave (HR) &#8211; At The Soundawn (I) &#8211; Attrition (GB) &#8211; Auto Auto (S) &#8211; Autoclav1.1 (GB) &#8211; Beloved Enemy (D) &#8211; Bettina Köster (D) &#8211; Big Boy (USA) &#8211; Biomekkanik (S) &#8211; Blind Cave Salamander (I) &#8211; Bloody, Dead &#038; Sexy (D) &#8211; Bollock Brothers (GB) &#8211; Brendan Perry (IRL) &#8211; Brigitte Handley &#038; The Dark Shadows (AUS) &#8211; Bury Me Deep (D) &#8211; Caspian (USA) &#8211; Catastrophe Ballet (D) &#8211; Cephalgy (D) &#8211; Chameleonsvox (GB) &#8211; Christ Vs. Warhol mit Eve Ghost (USA) &#8211; Chrysalide (F) &#8211; Cinderella Effect (D) &#8211; Cobra Killer (D) &#8211; Colin Potter (GB) &#8211; Colony 5 (S) &#8211; Conjure One (USA) &#8211; Crematory (D) &#8211; Death Of A Demon (D) &#8211; Decadence (GR) Weltpremiere &#8211; Demented Are Go (GB) &#8211; Der Fluch (D) &#8211; Dexy Corp. (F) &#8211; Diary Of Dreams (D) &#8211; Dr. Mark Benecke (D) &#8211; Eisheilig (D) &#8211; Elegant Machinery (S) &#8211; Endanger (D) &#8211; Endless (D) Wiedervereinigung &#8211; Escape With Romeo (D) &#8211; Ext!ze (D) &#8211; Faith &#038; The Muse (USA) &#8211; Feeding Fingers (USA) &#8211; Fejd (S) &#8211; Felsenreich (D) &#8211; Fjernlys (D) &#8211; Flint Glass (F) &#8211; Future Trail (D) &#8211; Gene Loves Jezebel (GB) &#8211; Geneviéve Pasquier (D) &#8211; Genitorturers (USA) &#8211; Ghost Brigade (FIN) &#8211; Ghoultown (USA) &#8211; Gitane Demone (USA) &#8211; HTRK (GB) &#8211; Hide &#038; Seek (F) &#8211; In Strict Confidence (D) &#8211; Indukti (PL) &#8211; Irr. App. (Ext.) (USA) &#8211; Jabberwock (F) &#8211; Jarboe (USA) &#8211; Joe Black (GB) &#8211; Joy Of Life (GB) &#8211; Joy/Disaster (F) &#8211; Kiew (D) &#8211; Kirlian Camera (I) &#8211; Kitty In A Casket (A) &#8211; Koffin Kats (USA) &#8211; Kommunity FK (USA) &#8211; Kryptonix (F) &#8211; La Magra (D) &#8211; Lacrimosa (D) &#8211; Lealoo (CZ) &#8211; Leichtmatrose (D) &#8211; Libra (S) &#8211; Liquid Divine (D) &#8211; Loell Duinn (HR) &#8211; Lola Angst (D) &#8211; Long Distance Calling (D) &#8211; Lord Of The Lost (D) &#8211; Luxury Stranger (GB) &#8211; Lyronian (D) &#8211; Madre Del Vizio (D) &#8211; Militia (I) &#8211; Modulate (GB) &#8211; Mona Mur &#038; EN Esch (D/GB) &#8211; Mono No Aware (D) &#8211; Moon Far Away (RUS) &#8211; Moonspell (P) &#8211; Morlocks (S) &#8211; MS Gentur (D) &#8211; My Friend Skeleton (D) Weltpremiere &#8211; My Insanity (D) &#8211; Nahemah (E) &#8211; Neon (I) &#8211; Novalis Deux (D) &#8211; Noyce TM (D) &#8211; Nude (D) &#8211; Nurse With Wound (GB) &#8211; Oberer Totpunkt (D) &#8211; Omega Lithium (HR) &#8211; Orange Sector (D) &#8211; Orgonautic (D) &#8211; Phallus Dei (D) &#8211; Poisonblack (FIN) &#8211; Punish Yourself (F) &#8211; Rabia Sorda (MEX) &#8211; Raum41 (D) &#8211; Rawkfist (D) &#8211; ReActivate (D) &#8211; Revolution By Night (GB) &#8211; Richard Ruin &#038; Les Demoniaques (D) &#8211; Roman Rain (RUS) &#8211; Rotersand (D) &#8211; S.E.T.I. (GB) &#8211; S.I.T.D. (D) &#8211; S.P.O.C.K (S) &#8211; Samsas Traum (D) &#8211; Schallfaktor (D) &#8211; Schneewittchen (D) &#8211; Seelenzorn (D) &#8211; Seventh Harmonic (S/GB) &#8211; Sex Gang Children (GB) &#8211; Sigillum S (I) &#8211; Slave Republic (D) &#8211; Sol Invictus (GB) &#8211; Solemn Novena (GB) &#8211; Suicide Commando (B) &#8211; The Brains (CDN) &#8211; The Crystelles (USA) &#8211; The Deep Eynde (USA) &#8211; The Essence (NL) &#8211; The Golden Apes (D) &#8211; The Grapes Of Wrath (D) &#8211; The Klinik (B) &#8211; The Lovecrave (I) &#8211; The PCP Principle (GB) &#8211; The Pussybats (D) &#8211; The Raven (USA) &#8211; The Sun And The Moon (GB) &#8211; The Violet Tribe (D) &#8211; The Vision Bleak (D) &#8211; The Wounded (NL) &#8211; This Morn&#8217; Omina (B) &#8211; Trial (D) &#8211; Twinkle (F) &#8211; Twisted Nerve (GB) &#8211; Valravn (DK) &#8211; Vigilante (RCH) &#8211; Violet (D) &#8211; Voices Of Masada (GB) &#8211; Welle:Erdball (D) &#8211; X Marks The Pedwalk (D) Exklusive Wiedervereinigung &#8211; Zeraphine (D) &#8211; Zeromancer (N) &#8211; Zwielicht (D)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2010/04/18/leipzig-verdunkelt-19-wave-gotik-treffen-pfingsten-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MOTÖRHEAD und BLACK STONE CHERRY @ Arena Chemnitz &#124; 12.12.2009</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/01/13/motorhead-und-black-stone-cherry-arena-chemnitz-12-12-2009/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2010/01/13/motorhead-und-black-stone-cherry-arena-chemnitz-12-12-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 20:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[photography]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[black stone cherry]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[der w]]></category>
		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[heavy rock]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[motörhead]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2782</guid>
		<description><![CDATA[Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der Chemnitzer Messe versammelt. Von der &#8220;Global Warming Tour&#8221; war in der Kälte am 12. Dezember aber erstmal nichts zu spüren. Trotzdem wartete man ausgesprochen gesittet, um dem letzten Motörhead-Gig in Deutschland beizuwohnen, bevor es für Lemmy und Co. dann ein paar Tage später in Richtung Helsinki gehen sollte&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4182843178/black-stone-cherry-12-12-2009-3.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2755/4182843178_e017952027_m.jpg" alt="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3" width="160" height="240" /></a> Für die Southern Rocker <strong>BLACK STONE CHERRY</strong> aus einem kleinen Städtchen im US-amerikanischen Kentucky war es gar der letzte Auftritt einer auf ganzer Linie erfolgreichen Tour. Die sympathische Truppe versprühte jedoch von Anfang an eine Energie wie zu einem Tourauftakt: spielfreudig und immer mit einem Lächeln und coolen Posen. Die Musik bewegt sich irgendwo zwischen bluesigem Heavy Rock á la Led Zeppelin und groovigem Südstaaten-Metal sowie gefälligen Melodien, die schnell ins Ohr gehen. Dass die jungen Herren dann noch sehr ansehnlich und ohne großes Machogehabe agierten, dürfte vor allem den wenigen weiblichen Anwesenden positiv aufgefallen sein. Insbesondere Drummer John Fred Young konnte begeistern. Ein richtiges Energiebündel mit fliegender Mähne und extrem treibendem Drumming mit ein bisschen Show: wirbelnde Drumsticks, Spielen im Stehen und als Bassist Jon ihm seinen Viersaiter hinhielt, wurde jener mit den Drumsticks mal kurz malträtiert.<br />
Als Sängergitarrist Chris Robertson in breitestem Amislang in die Runde fragte, wer BSC denn schon kenne, meldeten sich nicht viele. Feststehen dürfte jedoch, dass sich die vier jungen Burschen etliche neue Fans erspielen konnten. Schade nur, dass es keine CDs zu kaufen gab. Ganz schwach sowas.
</p>
<p></br></p>
<p>Auch von Motörhead gab&#8217;s übrigens keine CDs am Merchstand. Dafür sinnvolle Sachen wie signierte Riesenplektren und überteuerte Pullis. Oder wie es ein Besucher mit angebrachter Entgeisterung formulierte: &#8220;Dreiß&#8217;sch Euro für e Niggi!?&#8221;</p>
<p>Während <strong>DER W</strong> drin schon begann, seinen Post-Onkelz-Rock auf die Motörhead-Anhänger loszuballern, nutzten viele die Zeit zur Versorgung des leiblichen Wohls, zum Beispiel mit durchaus leckeren Fischbrötchen, oder zum Anstellen an der Herrentoilette. Die wenigen Damen genossen es dabei sichtlich, ohne jegliches Warten grinsend an der Männerschlange vorbeizugehen&#8230;<br />
<a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4182082151/motorhead-12-12-2009-06.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #06"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2603/4182082151_e0d3fe37dc_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #06" width="240" height="160" /></a> Der W ist übrigens vom Bier- oder Becherovka-Stand am besten zu verfolgen. Zwar ist sein Hard Rock nicht ganz so schlimm wie das &#8220;HerumgeOnkel&#8221; der letzten 25 Jahre, aber auch nichts, wofür es sich zu drängeln lohnt. Den Spruch &#8220;Schneller, höher, Weidner&#8221;, der da auf einem großen Transparent über der Bühne prangerte, kann man entweder als Arroganz oder gesunde Selbstironie deuten. Da die Onkeletten noch nie besonders an Humor litten, tippe ich einfach mal auf grenzenlose Selbstüberschätzung. Mann muss dem W zugestehen, dass seine ehrlich-handgemachte Musik doch vielen im Publikum gefallen hat&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4182846380/motorhead-12-12-2009-15.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #15"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4039/4182846380_ab64d56418_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #15" width="240" height="160" /></a> Doch kommen wir zu einer anderen Liga. Einem Kult. <strong>MOTÖRHEAD</strong>. Alles wartete gespannt und freute sich, zum Zeitvertreib während des Wartens ein kleines ferngesteuertes Flugzeug über der Bühne kreisen zu sehen bis schließlich die Herren Campbell, Dee und Kilmister die Bühne betraten. Natürlich durften Lemmys altbekannte Worte nicht fehlen: &#8220;We are Motörhead and we play rock&#8217;n'roll!&#8221; Gesagt getan. In typischer Pose mit nach hinten geneigtem Kopf stellte sich das Urgestein vors Mikro, bewegte sich nicht von der Stelle und rotzte mit seinen beiden Begleitern einen Hit nach dem nächsten heraus. Hin und wieder ließ sich der alte Meister zu einem krächzend-rasselnden, irgendwie auch wissenden Lachen hinreißen, das in etwa sagt &#8220;Was wisst ihr Pimpfe schon vom Rock&#8217;n'Roll? Ich hab sie alle kommen und gehen gesehen und hier stehen wir immer noch und spielen die gleiche Scheiße wie vor 30 Jahren, nur ein bisschen lebensbesoffener.&#8221; Besondere Akzente konnten mit dem Twisted Sister-Coversong &#8220;Shoot &#8216;em down&#8221; und dem erfrischend anders klingenden Akustikstampfer &#8220;Whorehouse Blues&#8221;, bei dem sich Lemmy sogar zum Mundharmonikaspiel hinreißen lässt. Spät kamen dann die Klassiker &#8220;Ace of Spades&#8221; und &#8220;Overkill&#8221;, aber nach knapp 2 Stunden feuchtfröhlichen Feierns dürfte jeder Besucher rundum zufrieden aus der proppevollen Arena getorkelt sein. Sind wir mal gespannt ob und wohin es Motörhead dieses Jahr um die Weihnachtszeit wieder verschlägt. Zu guter letzt noch die Setliste des Abends</p>
<div style="text-align: center;" class="setlistImage"><a href="http://www.setlist.fm/setlist/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html" title="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " target="_blank"><img src="http://www.setlist.fm/widgets/setlist-image-v1?id=2bd7105e" alt="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " style="border: 0;" /></a></p>
<div><a href="http://www.setlist.fm/setlist/edit/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html">Edit this setlist</a> | <a href="http://www.setlist.fm/setlists/motorhead-33d68059.html">More Motörhead setlists</a></div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2010/01/13/motorhead-und-black-stone-cherry-arena-chemnitz-12-12-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorweihnachtsstimmung mit MOT&#214;RHEAD &#8211; Live in Deutschland 2009</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/11/29/vorweihnachtsstimmung-mit-motoerhead-live-in-deutschland-2009/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/11/29/vorweihnachtsstimmung-mit-motoerhead-live-in-deutschland-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[black stone cherry]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[der w]]></category>
		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[heavy rock]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[motörhead]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2674</guid>
		<description><![CDATA[Sind sie zu leise, bist du schon zu taub. Die Legenden des staubtrockenen Dreck&#8217;n'Roll kommen im Dezember für acht Termine nach Deutschland. Einer der raren Oststops wird dieses mal Chemnitz(!) sein. RockZOOM wird für euch die Objektive tanzen lassen, wenn der Vorweihnachtszauber erzgebirgischer Räuchermännel durch diesen heftigen Wüstenwind hinweggeblasen wird. Sogar Punkfreunde kommen bei dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind sie zu leise, bist du schon zu taub. Die Legenden des staubtrockenen Dreck&#8217;n'Roll kommen im Dezember für acht Termine nach Deutschland. Einer der raren Oststops wird dieses mal Chemnitz(!) sein. RockZOOM wird für euch die Objektive tanzen lassen, wenn der Vorweihnachtszauber erzgebirgischer Räuchermännel durch diesen heftigen Wüstenwind hinweggeblasen wird. Sogar Punkfreunde kommen bei dieser zeitlos-rotzigen Bande voll auf ihre Kosten, wenn live Speedperlen wie &#8220;Ace of Spades&#8221; in den Zuschauerraum geworfen werden&#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg" alt="motörhead2009" title="motörhead2009" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-2675" /></a><br />
Mittlerweile blickt Pfarrerssohn und Rock&#8217;n'Roll-Urgestein Lemmy Kilmister auf eine 34-jährige, konstant grandiose Bandgeschichte zurück, wenn auch mit so einigen Besetzungswechseln. Wieder an Bord ist unterdessen &#8220;the best drummer in the world&#8221;, Mikkey Dee, der sich während der bisherigen Tourtermine 2009 für die schwedische Ausgabe vom Dschungelcamp in den Dreck warf und nun unter Umständen härter denn je auf den Drumthron zurückkehrt. Und wer weiß, vielleicht gibt&#8217;s ja schon den ein oder anderen neuen Ton zu hören? Denn Motörhead gehen im Februar ins Studio, um den Nachfolger des auch kommerziell vielgerühmten &#8220;Motörizer&#8221; in die Spuren zu hämmern. Viele werden sich aber für die ganz großen Klassiker einreihen: &#8220;Bomber&#8221;, &#8220;Overkill&#8221; und &#8220;Metropolis&#8221; sind beispielsweise Urviecher vor dem Herrn, die bei keinem Liveset fehlen dürfen und mit Sicherheit auch in Chemnitz die Menge toben lassen werden.</p>
<p>Im Vorprogramm sind übrigens die coolen Heavyfolk-Staatenrocker <strong>Black Stone Cherry</strong> am Start. Außerdem: der W &#8211; naja&#8230; Aber Vorfreude ist um diese Zeit bekanntlich die schönste Freude und schließlich geht es hier in erster Linie um Lemmy &#038; Co.:</p>
<p>Mi.		02.12.		Hannover,	AWD Hall<br />
Fr.		04.12.		Emden,		Nordseehalle<br />
Sa.		05.12.		Hamburg,	Color Line Arena<br />
Mo.		07.12.		Fürth,		Stadthalle<br />
Di.		08.12.		Stuttgart,	Schleyerhalle<br />
Mi.		09.12.		Wiesbaden,	Rhein-Main-Halle<br />
Fr.		11.12.		Berlin,		Arena Treptow<br />
Sa.		12.12.		<a href="http://www.inmove.de/deutsch/index.html" target="_blank">Chemnitz,	Arena (powered by inmove.de)</a></p>
<p>>> <a href="http://www.imotorhead.com" target="_blank">www.imotorhead.com</a><br />
>>> <a href="http://www.myspace.com/motorhead" target="_blank">Motörhead @ Myspace</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/11/29/vorweihnachtsstimmung-mit-motoerhead-live-in-deutschland-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMORPHIS-INTERVIEW zum Dong Open Air 2009</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/07/16/amorphis-interview-zum-dong-open-air-2009/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/07/16/amorphis-interview-zum-dong-open-air-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 21:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[dong open air 2009]]></category>
		<category><![CDATA[finnland]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[progressive]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2328</guid>
		<description><![CDATA[Diese schlauen Sprüche, dass Stillstand dem Exitus gleichkäme und wie bei Hermann Hesse alles in irgendeinem Fließgewässer sein muss, damit man zu spiritueller Erleuchtung gelangt, sind eventuell ein klitzekleines bisschen übertrieben. Dennoch ist es schön zu sehen, welche Freude manche Bands daran haben, sich immer wieder neu zu erfinden. AMORPHIS haben früh begonnen zu experimentieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese schlauen Sprüche, dass Stillstand dem Exitus gleichkäme und wie bei Hermann Hesse alles in irgendeinem Fließgewässer sein muss, damit man zu spiritueller Erleuchtung gelangt, sind eventuell ein klitzekleines bisschen übertrieben. Dennoch ist es schön zu sehen, welche Freude manche Bands daran haben, sich immer wieder neu zu erfinden.<br />
AMORPHIS haben früh begonnen zu experimentieren und nie damit aufgehört. Zunächst als Death Metal-Combo gestartet, entwickelten sie bald über die Grenzen Finnlands hinaus den Ruf einer progressiven, unterschiedlichen Einflüssen aufgeschlossenen Band. So finden sich teils doomige Anleihen auf den Alben, hier und da hört man ein wenig Folk heraus, und selbst orientalische Elemente gab es bei Amorphis schon zu entdecken. Mit „Tales From The Thousand Lakes“ ebneten die Finnen schon 1994 den Weg für melodischen Death Metal, das Album gilt bis heute als stilprägend.<br />
Zwar sind die Finnen nach einem kurzen Exkurs längst wieder zu ihren Death Metal-Wurzeln zurückgekehrt, aber neben garstig durch die Boxen grollenden Growls setzen Amorphis stark auf cleanen Gesang und teils fast schon eingängige Rockigkeit.<br />
In diesem Sinne ist es keine ganz riesige Überraschung, dass die Band seit Jahren auch kommerziell beachtliche Erfolge erzielt: In diesem Jahr kam mit „Skyforger“ das nunmehr neunte Studioalbum in die Läden und hat neben den Hörerherzen auch die Albumcharts erobert – in Finnland sogar auf Platz 1. Und auch die Vorgänger, allen voran „Silent Waters“ (2007) und „Eclipse“ (2006), haben nicht nur in den heimischen Charts mächtig abgeräumt.</p>
<p><img src="http://rockzoom.de/uploads/2009/07/amorphis_online1-240x240.jpg" alt="amorphis" title="amorphis" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2320" />Niclas Etelävuori, der Amorphis seit geschlagenen neun Jahren am Bass unterstützt, plauderte im Interview gutgelaunt und aufgeschlossen über Festivalerfahrungen, die kommenden Touren und das allgegenwärtige Kalevala.</p>
<p>HI NICLAS, TOLL, DASS IHR DIESES JAHR AUF DEM DONGBERG DABEI SEID! FÜR EUCH UND UNS IST DAS JA EINE PREMIERE – WAS GLAUBST DU, WAS DICH HIER ERWARTEN WIRD?</p>
<p>Dieses Jahr spielen wir nur auf zwei Festivals in Deutschland, eines davon ist das Dong Open Air, und darum freuen wir uns natürlich umso mehr, dass wir die Möglichkeit haben, dabei zu sein. Auf Festivals zu spielen, ist ohnehin immer eine ziemlich spannende Sache für uns.</p>
<p>IHR WART IN EURER KARRIERE JA SCHON AUF ZAHLLOSEN FESTIVALS, DA HABT IHR SICHER EINIGES ERLEBT. WAS WAR DENN BISLANG DAS SCHLIMMSTE, DAS EUCH AUF EINEM FESTIVAL WIDERFAHREN IST?</p>
<p>Wirkliche Katastrophen sind uns bislang erspart geblieben, zum Glück! Es ist allerdings nicht gerade toll, wenn du auf der Bühne stehst und es anfängt, wie aus Eimern zu regnen, ein richtiges Unwetter über dich hereinbricht und einfach alles unter Wasser steht. Gerade wegen dem ganzen Equipment, das dort rumsteht. Ein paar Mal hatte ich ehrlich Angst, dass wir allesamt einen höllischen Stromschlag abbekommen. Zum Glück gab es bislang weder Tote noch irgendwelche ernsthaften Verletzungen (lacht).</p>
<p>NA, DANN HOFFEN WIR DOCH AUF GUTES WETTER BEIM D.O.A. ÜBRIGENS, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZU EURER HOHEN CHARTPLATZIERUNG! DAS HAT EUCH JA SICHER SEHR ERFREUT. ODER IST DIR SO EIN DURCHSCHLAGENDER ERFOLG MANCHMAL AUCH UNHEIMLICH?</p>
<p>Für uns ist das schon eine nette Erfahrung. Wobei wir die Nummer Eins auch „nur“ für zwei Wochen halten konnten, inzwischen sind wir aber immerhin noch auf Position drei. Mit „Eclipse“ waren wir übrigens auch schon mal auf Nummer Eins in Finnland. Diese ganze Sache beruht natürlich schon auf einem sehr harten Wettbewerb und ist heiß umkämpft, deshalb sind wir erst recht sehr glücklich mit diesem Ergebnis.</p>
<p>UND WAS IST, IN DEINEN EIGENEN WORTEN, NEU AN „SKYFORGER“? IHR HABT JA SEHR VIELE VERÄNDERUNGEN DURCHLEBT – LÄUTET „SKYFORGER“ FÜR EUCH EINE NEUE ÄRA EIN?</p>
<p>Ich denke, dass wir mit den neueren Alben durchaus eine Linie gefunden haben, die wir mit unserer neuen LP weiterentwickeln. Ich würde hier also nicht von einer deutlichen Zäsur sprechen, vielmehr haben wir daran angeknüpft, was wir mit den vergangenen Alben begonnen haben und sind diesen Weg einen Schritt weiter gegangen.</p>
<p><img src="http://rockzoom.de/uploads/2009/07/amorphis_online2-240x360.jpg" alt="amorphis" title="amorphis" width="200" class="alignleft size-full wp-image-2320" />WIE DÜRFEN WIR UNS DENN SO EINEN TYPISCHEN AMORPHIS-KREATIVPROZESS VORSTELLEN? SCHREIBT IHR EURE SONGS ALS KOLLEKTIV, ODER GEBEN DOCH EHER EINZELNE DIE IMPULSE?</p>
<p>Also, in aller Regel ist es so, dass die Idee zu einem neuen Song einer von uns hat. Die wird dann aber von uns allen aufgegriffen und in der gesamten Band weiterentwickelt, und dann fangen wir alle gemeinsam mit dem Proben der neuen Stücke an.</p>
<p>WAS HAT ES EIGENTLICH MIT DEM KALEVALA AUF SICH, DAS IN EURER MUSIK IMMER WIEDER AUFGEGRIFFEN WIRD?</p>
<p>Das Kalevala ist ein uraltes finnisches Volksepos. Es geht bis in die Eisenzeit zurück, so dass die Geschichten sozusagen in unser Fleisch und Blut übergegangen sind, auch wenn die Zusammenstellung erst um die hundert Jahre alt ist. Für uns ist dieses Epos aber ohnehin etwas ganz Zeitloses. Es braucht eben nur jemanden, der diese Geschichten erzählt. In unseren neuen Texten greifen wir wieder Teile des Kalevala auf, selbst der Titel „Skyforger“ bezieht sich darauf. Und auch die anderen Themen, die sich bei uns wiederkehrend finden lassen – zum Beispiel Emotionen, Leben und Tod – haben letztlich auch etwas mit dem Volksmythos Kalevala zu tun, schließlich spielen all diese Dinge, die unsere Musik beeinflussen, auch dort eine ganz große Rolle.</p>
<p>UM NOCH MAL AUF DAS THEMA TOUREN ZURÜCKZUKOMMEN: DIESES JAHR STEHEN FÜR EUCH JA AUCH NOCH EIN PAAR SÜD- AMERIKATERMINE AN. SEID IHR SCHON AUFGEREGT?</p>
<p>Klar, ich finde es wirklich toll, dass wir wieder einmal unbekanntes Gelände betreten können. Wir warten schon seit Jahren darauf, dass sich endlich mal die Möglichkeit bietet, dort zu spielen! Bislang sind wir nur in Europa und den USA richtig getourt, auch mal in Japan, und Russland gehörte auch zu unseren weitesten Reisezielen. In Südamerika spielen wir aber zum ersten Mal. Insgesamt fünf oder sechs Gigs stehen auf dem Programm; da werden wir sicher eine ganze Menge erleben. Und es gibt dort richtig viele Metalfans, auf die wir uns natürlich auch sehr freuen.</p>
<p>DANN WÜNSCHEN WIR EUCH VIEL SPAß DORT UND BEDANKEN UNS SEHR FÜR DAS NETTE GESPRÄCH! ABER DAS SCHLUSSWORT ÜBERLASSEN WIR NATÜRLICH DIR.</p>
<p>Gerne. Also, wir freuen uns auf Euch beim Dong Open Air und darauf, unsere neuen Songs und natürlich auch einiges von den vergangenen Alben live zu spielen, und wir hoffen, dass sie Euch genauso begeistern werden wie uns. Ihr könnt Euch also auf die neuen und die alten Amorphis gleichermaßen freuen und auf eine Menge Songs, die Ihr live noch nicht gehört habt!</p>
<p><em>HINWEIS: Die Print-Version des Interviews findet sich im Programmheft zum Dong Open Air 2009.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/07/16/amorphis-interview-zum-dong-open-air-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SAFI: &#8220;kalt&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/05/28/safi-kalt/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/05/28/safi-kalt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 07:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[groove]]></category>
		<category><![CDATA[grunge]]></category>
		<category><![CDATA[leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[neue deutsche härte]]></category>
		<category><![CDATA[progressiv-regressiv]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[safi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2132</guid>
		<description><![CDATA[Tuwörter mit besonderem Tuwert beginnen mit &#8216;r&#8217; und passen ganz hervorragend zu &#8220;kalt&#8221;, dem ersten Album der Leipzigerin safi, das am 19.06. erscheinen wird&#8230; Denn dieses Debüt rebelliert, regnet, reinigt, rauscht, raunt, rauft, röhrt, rödelt, rotzt, rächt, räkelt, räubert, ruckt, rührt, rumort, rammt, rangelt, radikalisiert, reißt, rennt, rettet, rätselt, rafft, rasiert, rumpelt, rüpelt, rülpst, recycelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tuwörter mit besonderem Tuwert beginnen mit &#8216;r&#8217; und passen ganz hervorragend zu &#8220;kalt&#8221;, dem ersten Album der Leipzigerin safi, das am 19.06. erscheinen wird&#8230;<span id="more-2132"></span></p>
<p>Denn dieses Debüt<br />
<img src="/wp-content/uploads/2009/05/safikalt1.jpg" alt="safi: &quot;kalt&quot; (2009)" title="safi: &quot;kalt&quot; (2009)" width="180" height="180" class="alignleft size-full wp-image-2144" /><br />
rebelliert, regnet, reinigt, rauscht, raunt, rauft, röhrt, rödelt, rotzt, rächt, räkelt, räubert, ruckt, rührt, rumort, rammt, rangelt, radikalisiert, reißt, rennt, rettet, rätselt, rafft, rasiert, rumpelt, rüpelt, rülpst, recycelt, revolutioniert, relativiert, räsoniert, ramponiert, randaliert, reanimiert, reagiert, redigiert, rifft, ringt, richtet, rügt, rüttelt, rückgratwandert, reist, reitet, reizt, raschelt, raucht, rast, rumst, rüttelt, rüstet, rankt, rattert, raspelt, rückt, rudert, rufmordet, ritzt, regt, rockt und rollt.</p>
<p>Noch Fragen? Einige Antworten: <a href="http://www.diesafi.de">www.diesafi.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/05/28/safi-kalt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ROSE KEMP: &#8220;Unholy Majesty&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/04/29/rose_kemp_unholy_majesty/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/04/29/rose_kemp_unholy_majesty/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 22:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[doom]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[kate bush]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[rose kemp]]></category>
		<category><![CDATA[sludge]]></category>
		<category><![CDATA[stoner rock]]></category>
		<category><![CDATA[tori amos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2049</guid>
		<description><![CDATA[Unzertrennlichen Paaren wird bekanntlich gern nachgesagt, sie werden einander immer ähnlicher. Rose Kemp und ihre Musik eint vor allem eins: Eine herbe Schönheit, so rau, dass jede Berührung angenehm schmerzt. Easy Listening ist ohne Zweifel etwas anderes, und doch bleiben die Songs auf „Unholy Majesty“ trotz all ihrer Verschrobenheit und Eigensinnigkeit haften. „Flawless“ bringt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/61XS3jiFKfL._SS400_.jpg" alt="" title="Rose Kemp Unholy Majesty" class="alignleft size-full wp-image-1161" width="220" height="220">Unzertrennlichen Paaren wird bekanntlich gern nachgesagt, sie werden einander immer ähnlicher. Rose Kemp und ihre Musik eint vor allem eins: Eine herbe Schönheit, so rau, dass jede Berührung angenehm schmerzt. Easy Listening ist ohne Zweifel etwas anderes, und doch bleiben die Songs auf „Unholy Majesty“ trotz all ihrer Verschrobenheit und Eigensinnigkeit haften.<br />
<br />
„Flawless“ bringt es auf den Punkt: Welcher Reiz liegt denn schon in absoluter Perfektion, was bringt schon Makellosigkeit? Rose Kemp jedenfalls vergeudet unsere Zeit nicht mit perfektem Gesang – sie spielt Theater mit ihrer Stimme und die Instrumente macht sie zu den Antagonisten in ihrem Bühnenstück, das unheilig majestätisch mal schwere Gitarren vorführt, mal reduzierte Pianoklänge.<br />
<br />Black Metal und Folk in einem Atemzug zu nennen, zeigt auch und vor allem die Unfähigkeit, diese Inszenierung in gängige Raster zu stecken. Wie beschreibt man etwas, das eigen ist, ein eigenes Genre definiert, mit Worten, die schon milliardenfach zuvor benutzt wurden? Am besten gar nicht. Am besten, Ihr hört selbst.<br />
<br />
<a href="http://www.myspace.com/rosekemp">Rose Kemp auf MySpace</a><br />
<a href="http://rockzoom.de/2009/01/17/rose-kemp/">Rose Kemp auf rockzoom.de</a><br />
<a href="http://rockzoom.de/photos#album=72157612563425174">Live-Fotos von Rose Kemp</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/04/29/rose_kemp_unholy_majesty/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Primordial, Mourning Beloveth &amp; Darkest Era @ Button Factory, Dublin &#124; 24.01.2009</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/03/29/primordial-mourning-beloveth-darkest-era-button-factory-dublin-24012009/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/03/29/primordial-mourning-beloveth-darkest-era-button-factory-dublin-24012009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 21:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Boese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[photography]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[button factory]]></category>
		<category><![CDATA[darkest era]]></category>
		<category><![CDATA[doom]]></category>
		<category><![CDATA[dublin]]></category>
		<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[mourning beloveth]]></category>
		<category><![CDATA[pagan metal]]></category>
		<category><![CDATA[primordial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1969</guid>
		<description><![CDATA[Es ist der zweite Anlauf. Denn trotz der herausragenden Qualität ihres letztjährigen Auftritts in Dublins Button Factory wurde dieses besondere Konzert ob dem ausgefallenen und von Mael Mórdha Tiefsaiter Dave ersetzten Primordial-Bassisten Pól MacAmlaigh nicht für die vorgesehene DVD verwendet. Es sollte recht genau ein Jahr dauern, bis sich die irischen Patrioten um Alan Averill [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der zweite Anlauf. Denn trotz der herausragenden Qualität ihres letztjährigen Auftritts in Dublins Button Factory wurde dieses besondere Konzert ob dem ausgefallenen und von Mael Mórdha Tiefsaiter Dave ersetzten Primordial-Bassisten Pól MacAmlaigh nicht für die vorgesehene DVD verwendet. Es sollte recht genau ein Jahr dauern, bis sich die irischen Patrioten um Alan Averill Nemtheanga im zweiten Versuch erneut vor die Kameras wagten, um ihre unnachahmlich intensive Bühnenpräsenz wieder einmal unter Beweis zu stellen, aber das erste Mal in würdiger Audio- und Bild-Qualität zu konservieren. Damit dieser Abend versprach, einen würdigen Gesamt-Eindruck zu hinterlassen, wurde besonderes Augenmerk auf die zwei Vorbands gelegt. Mit Darkest Era (Heavy Metal, IR) und Mourning Beloveth (Death Doom Metal, IR) holte man sich nicht nur souveräne, landeseigene Livebands ins Boot, sondern unterstrich die eigenen musikalischen Vorlieben und die von der Band meist gewahrte Distanz zur Pagan Metal-Szene.</p>
<p><a href="/photos/photo/3396395736/darkest-era-24-01-2009-2.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Darkest Era - 24.01.2009 #2"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3655/3396395736_8421cc517b_m.jpg" alt="Darkest Era - 24.01.2009 #2" width="240" height="160" /></a> Dass die Rolle des Anheizers nicht unbedingt eine undankbare sein muss, konnten <strong>Darkest Era</strong> ohne Mühe zeigen. Kaum hatte die Band die Bühne betreten und prompt die ersten gradlinigen Riffs folgen lassen, verlagerte sich ein guter Teil der bereits anwesenden Fans von Bar und Merch-Ständen vor die Bühne, um zunächst wohlwollend mit dem Kopf zu nicken und wenig später die Haare fliegen zu lassen. Ihr treibender, tief in den 80ern verwurzelter Heavy Metal, war der grundlegend konservativen Attitüde zum Trotz stets so abwechslungsreich und frisch dargeboten, dass zwischen kraftvollen Vocals und eingängigen Leadgitarren kein Anflug von Langeweile aufkam und die der Band zugesprochenen 30 Minuten förmlich verflogen.</p>
<p></br></p>
<p>Repräsentierten Darkest Era als Opener sicher vor allem Primordials Hang zu den guten alten Zeiten, so spiegelten die nun folgenden <strong>Mourning Beloveth</strong> vor allem die irische Trostlosigkeit wider, die auch für Primordial stets einen kreativen Nährboden für tragische und resignierte Kompositionen darstellt. <a href="/photos/photo/3396477400/mourning-beloveth-24-01-2009-8.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Mourning Beloveth - 24.01.2009 #8"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3425/3396477400_ed2a50a767_m.jpg" alt="Mourning Beloveth - 24.01.2009 #8" width="160" height="240" /></a> Die irischen Death Doomer setzen beim Transportieren dieses Gefühls allerdings eher auf abgrundtiefe Growls statt gepressten Klargesang und doomtypischen Beinahe-Stillstand statt lockerer Triolen. Der Schwenk vom eben noch gehörten heroischen Pathos zu den brachialen, tiefschwarzen Riff-Wällen machte dem Publikum keine größeren Schwierigkeiten. Im Gegenteil, die wachsende Spannung auf die ersehnten Headliner und Gastgeber des Abends schien paradoxerweise gerade durch die gekonnte Zähigkeit erträglicher zu werden. Mit fülligem Sound und allem Purismus zum Trotz unverkennbaren Riffs zogen Mourning Beloveth die Zuschauer in ihre hoffnungslose Welt. Besonders angenehm fiel dabei der durchdringende, starke Klargesang des Gitarristen Frank auf.</p>
<p></br></p>
<p>War der Abend durch die souveränen Wegbereiter bis zu diesem Zeitpunkt angenehm kurzweilig vergangen, wurden die teils von weither angereisten ‚Brothers and Sisters‘ in den folgenden 30-minütigen Pause leider noch einmal gehörig auf die Folter gespannt. Umso größer war die Erleichterung, als das irische Quintett letztlich die Bühne betrat und das Publikum mit den spannungsvollen Clean-Gitarren des ersehnten Openers „Empire Falls“ erlöste. Als das erste Riff aus den in sattes Overdrive gefahrenen Verstärkern drang, schien sich die zuvor noch unruhige aber geordnete Schar in ein aufgewühltes Meer aus hektischen Wogen und haariger Gischt zu verwandeln. Und während aus hunderten von Kehlen die einschlägig bekannten Verse der Eröffnung gepresst wurden, wagte sich schon ein mutiger Crowd-Surfer auf die immer noch durchaus wilde, schon bald aber von bestätigend emporgereckten Fäusten geprägte See. <a href="/photos/photo/3395588209/primordial-24-01-2009-8.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 24.01.2009 #8"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3465/3395588209_58d3ae2f62_m.jpg" alt="Primordial - 24.01.2009 #8" width="160" height="240" /></a> Anstatt nun einen Gang herunter zu schalten, legten Primordial einen weiteren Scheit auf das entzündete Feuer der Fans und überraschten mit dem ebenfalls nach vorne drängenden „Fuil Ársa“. Nach einer Art Schrecksekunde, in der sich wohl vor allem viele neugewonnene Anhänger fragten, mit welchem Lied sie es denn nun da zu tun hätten, griff die Energie, die der einmalige Frontmann Alan versprühte, ohne weitere Mühe auf das Publikum über. Ob das tragische, repetitive „Gallows Hymn“, das kulminierende „As Rome Burns“ oder das brachiale „Traitor&#8217;s Gate“ – alleine mit diesen Liedern vom neuesten Album stellten Primordial unter Beweis, dass Abwechslungsreichtum mit Grundstimmigkeit zu vereinen zu ihren ganz großen Stärken zählt. Daneben war selbstverständlich auch ein buntes Gemisch der restlichen Alben vertreten: vom verhärmten „Cast to the Pyre“ bis zur längst etablierten Hymne „The Coffin Ships“. Bei letzterem Lied hatte allerdings Michael O‘Floinn mit seiner Effektkette zu kämpfen und so musste diese bewegende Klage mit nur einer Gitarre auskommen. Den Emotionen im Publikum tat dies allerdings keinen Abbruch. Viel eher stellt sich die Frage, wie man diese ärgerliche Panne auf der geplanten DVD handhaben wird.</p>
<p></br></p>
<p><a href="/photos/photo/3396398406/primordial-24-01-2009-4.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 24.01.2009 #4"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3646/3396398406_299622162f_m.jpg" alt="Primordial - 24.01.2009 #4" width="240" height="160" /></a> Es verwundert kaum, dass im Nachhinein viele Fans, die auch in den Genuss des Vorjahres Konzerts gekommen waren, anmerkten, dass eine der letztjährigen Ausnahme ähnlich elektrische Stimmung in diesem Jahr nicht aufzukommen vermochte. Schuld daran hat sicher, wenn man es so formulieren möchte, die Anerkennung und Bekanntheit, an der Primordial während der vergangenen Monate immens gewonnen haben. Kam im vorigen Jahr der Andrang und die Begeisterung von Seiten der Fans einer Befreiung von der langjährigen Karriere mit Spitzennoten von Seiten der Kritiker aber Nichtbeachtung bei der breiten Masse einem Befreiungsschlag gleich, gab es für Primordial in diesem Jahr kaum eine Möglichkeit, die knapp unter der Decke liegende Messlatte zu überbieten. Damit bleibt eine direkt vergleichende Betrachtung letztlich, wie Alan selbst es wenige Tage nach dem Konzert sagte, eine undankbare Sache. Denn ebenso, wie sich in der mittlerweile sechs Alben umfassenden Diskographie der Iren keine einzige halbgare Sache ausmachen lässt, warf man sich auch in diesem Konzert voll Kraft und Ausdrucksstärke in die Lieder. Alan Averill wütete und schrie voller Inbrunst seine Untergangszenarien der Menge entgegen; ließ keine Zweifel daran aufkommen, einer der besten und eigenständigsten Sänger des Genres zu sein. Während sich der Rest der Band wie immer augenscheinlich in Trance spielte und damit begnügte, bedächtig im Rhythmus die Haare pendeln zu lassen, durchlebte und durchlitt der Ausnahme-Frontmann seine oft die moderne westliche Zivilisation anklagenden Texte. Dass bei einer solchen Band auch in einer Livesituation die Stimme stets voll und deutlich hörbar sein muss, wurde von den Tontechnikern erfreulicherweise gut bewältigt. Ihnen muss man auch den überaus gut abgestimmten Gesamtsound zu Gute schreiben, in dem sowohl die flächigen Gitarrenteppiche der Herren MacUiliam und O&#8217;Floinn als auch das spielfreudige und bestechend akzentuierte Trommeln des Schlagzeugers Simon O&#8217;Laoghaire nie unangenehm in den Vordergrund gerückt wurden.</p>
<p></br></p>
<p>Einzelne Lieder an dieser Stelle in besonderem Maße hervorzuheben, macht kaum Sinn. Zu konstant und ausdauernd war die Leistung, die man an diesem Abend auf die Bühne brachte. Eingespielt, energisch und eindringlich zeigten Primordial, dass sie schon längst zu den besten Live-Bands des Metal-Bereichs zählen und sich in den Kopf gesetzt hatten, an diesem Abend eines ihrer stärksten Konzerte abzuliefern. <a href="/photos/photo/3396399696/primordial-24-01-2009-12.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 24.01.2009 #12"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3442/3396399696_6a81f58062_m.jpg" alt="Primordial - 24.01.2009 #12" width="160" height="240" /></a> Das Publikum griff auf, was man ihnen entgegenbrachte und wenn Nemtheanga das Publikum fragte „Are you with us?“ und ein einstimmiges Brüllen die Antwort war, schien er mit „Because we are with you …“ geradezu eine Art „Bündnis“ zwischen Band und Fans herstellen zu wollen. Wo eine unschöne Distanz zur Band fehlt, ist es kein Wunder, dass die Musik nahe geht. Mitgerissen und nicht selten gar ergriffen blickten die Fans auf diese Band, die durch ihre Konstanz und Ehrlichkeit in einer mehr und mehr von Hypes geprägten Pagan Metal Szene vielen wie ein haltgebender Fels in der Brandung erscheint.</p>
<p></br></p>
<p>Und doch – ein Song soll dann doch noch hervorgehoben werden. Hatte sich „Heathen Tribes“ auf dem ihn beinhaltenden Album sicher stärkeren Liedern wie „As Rome Burns“ und „Gallows Hymn“ unterzuordnen – auf diesem Konzert zeigte es seine ganze Stärke. Mit der bildreichen Aufzählung der von der Band im Rahmen ihrer Touren bereisten Länder und Städte richtete man sich hier sicher auch ein wenig an die vielen Fans, die eigens für diese Gelegenheit den Weg auf die Grüne Insel angetreten hatten. Noch einmal wurde von Verbundenheit gesungen, bevor sich die Wege der Anwesenden wieder trennen würden. Dieser versöhnliche Abschluss relativierte nicht die Tragik, die zuvor noch bestimmend gewesen war, er unterstrich sie eher noch einmal auf ungewöhnliche Weise. Ein Blick in die Augen der Fans reichte, um zu sehen, dass es wenige gab, die das kalt ließ. Die Authenzität und der tiefempfundene Stolz, mit dem Primordial sich seit jeher auszeichnen, bewegt – nicht nur die Haare, sondern auch die Herzen.</p>
<p>Text: Sven Boese<br />
Fotos: Katrin Kropf</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/03/29/primordial-mourning-beloveth-darkest-era-button-factory-dublin-24012009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abschied und Neuanfang der Leipziger NITROLYT&#8230;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/03/19/abschied-und-neuanfang-der-leipziger-nitrolyt/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/03/19/abschied-und-neuanfang-der-leipziger-nitrolyt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 22:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[photography]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[nitrolyt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1832</guid>
		<description><![CDATA[Von der saufenden Spaßkapelle hin zu frommen Buben? Was mit Metallica-Covern begann, endete jüngst mit einer modernen Interpretation des andächtig-hübschen Weihnachtsliedchens &#8216;Maria durch ein&#8217; Dornwald ging&#8217;&#8230; Doch nun ist Schluss. Die Leipziger Nitrolyt sind nicht mehr&#8230; Und trotz der räumlichen Nähe hatte ich bis zu dem Tage des Interviews mit Alphamännchen und Gitarrist Sebastian nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der saufenden Spaßkapelle hin zu frommen Buben? Was mit Metallica-Covern begann, endete jüngst mit einer modernen Interpretation des andächtig-hübschen Weihnachtsliedchens &#8216;Maria durch ein&#8217; Dornwald ging&#8217;&#8230; Doch nun ist Schluss. Die Leipziger Nitrolyt sind nicht mehr<span id="more-1832"></span>&#8230;</p>
<p>Und trotz der räumlichen Nähe hatte ich bis zu dem Tage des Interviews mit Alphamännchen und Gitarrist Sebastian nur ein einziges Mal live erleben dürfen: bei der 2007er Ausgabe des sagenumwobenen Dong Open Air auf der westfälischen &#8216;Halde Norddeutschland&#8217;, in Fachkreisen einfach nur &#8216;Dongberg&#8217; genannt. Genau, jenes Kultereignis, das in diesem Jahr nach gerade mal vier Stunden ausverkauft war&#8230; Die Quintessenz dieses denkwürdigen Ereignisses konnte man folgendermaßen zusammenfassen:</p>
<p>
<blockquote><a href="/photos/photo/3368060469/nitrolyt-28-02-2009-1.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Nitrolyt - 28.02.2009 #1"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3578/3368060469_7d0ef5aff7_m.jpg" alt="Nitrolyt - 28.02.2009 #1" width="160" height="240" /></a> &#8220;&#8230;was die bunt gemischte Truppe Nitrolyt – ein amerikanischer Sänger mit schnuffigem Deutsch, ein gut frisierter, cool posender Gitarrist, ein verdammt junger Basser, ein grunzender 1,60m-Keyboarder und ein dürrer Fellezerstörer – hier vom Stapel ließ, zeugte von äußerster Spielfreude, technischem Know-How und fuckin’ Metal’n’Roll, welcher hin und wieder vor allem in Sachen Gitarren an Disillusion denken ließ, mehr mit ihnen jedoch kaum gemeinsam hat.&#8221; (<a href="http://rockzoom.de/2007/08/01/dongopenair2007/9/" target="_blank">KKR, 01.08.2007 @ RockZOOM.de</a>)</p></blockquote>
<p></br></p>
<p>Etwa eineinhalb Jahre später traf ich wieder auf Sebastian, welcher mir auf der Rockzone-LE, dem mittlerweile zum dritten Male unter seiner Mitorganisation stattfindenden Rockevent schlechthin, der zum Teil etwas beschämt in Erinnerungen schwelgte und bereitwillig Ausblick auf das Kommende gab&#8230;</p>
<p>KKR: Letzter Auftritt von Nitrolyt, was ist das denn für ein Gefühl?</p>
<blockquote><p><strong>Sebastian</strong>: Es ist eben so: Nachdem Stephen, unser ehemaliger Sänger, gegangen ist, haben wir festgestellt, dass wir unseren neuen Sänger, Matthias, ja schon seit eineinhalb Jahren haben. Matthias macht sein Ding auch super, aber wir merken halt, dass wir mit ihm in eine andere Richtung wollen. Wir basteln da auch schon dran. Und da haben wir uns gesagt, eben weil das eine neue Richtung ist: &#8216;Schließen wir mit dem Alten ab und beenden das heute erstmal.&#8217; Ist manchmal auch gar nicht verkehrt, einfach mal einen Schlussstrich zu ziehen, denn dadurch haben wir dann auch den Kopf frei und haben nicht mehr diese Schublade, in der man trotzdem irgendwo steckt. Wir lassen einfach mal die fünf Jahre gut sein&#8230; Ich mein, wir haben als Schülerband angefangen; da ist mittlerweile auch viel im Internet zu finden, was wir gar nicht mehr so wollen, dass man&#8217;s sieht&#8230; Demzufolge ist das für uns einfach eine Chance. Gut, da haben wir eben gesagt: &#8216;Machen wir heute einfach nochmal Remmi-Demmi und hoffen, dass es nochmal ordentlich abgeht und dann gehen wir neue Wege.</p></blockquote>
<p>KKR: Wann und wie wurde Nitrolyt eigentlich gegründet? Du sagtest was von fünf Jahren&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Sebastian</strong>: Sechs Jahre sind&#8217;s mittlerweile&#8230; Sieben? Hm, wirklich lange her! Also, der Keyboarder und ich waren Klassenkameraden, den Schlagzeuger hab ich dann durch Zufall irgendwie kennengelernt. Wir drei sind die Urgesteine und der Rest kam mit der Zeit dazu. Aber wir waren Schüler; bei einer Schülerband ist&#8217;s ja meistens so, dass man noch einen durchaus anderen qualitativen Standard hat als später&#8230;</p></blockquote>
<p>KKR: Vor &#8220;Hollywood Death Scene&#8221; &#8211; ich kenn ja nur die eine &#8211; gab&#8217;s ja noch einige andere EPs. Wie waren die denn so?</p>
<blockquote><p><strong>Sebastian</strong>: Also es gab drei. Die direkt davor gab&#8217;s &#8220;Just Another Angry Record&#8221; und die hatte schon durchaus Ähnlichkeitkeit mit der &#8220;Hollywood Death Scene&#8221;, war aber ein bisschen mehr &#8216;auf&#8217;s Maul&#8217;. Die EP davor hieß &#8220;Tripped&#8221;, da hatten wir gerade &#8216;ne komische Phase gehabt&#8230; äh ja&#8230; und davor wiederum gab&#8217;s unsere allererste Platte, &#8220;Commando Metal&#8221;&#8230; Also wir haben halt auch als Spaßkapelle angefangen. Und da ging es darum, dass &#8220;Commando Metal&#8221; die Welt retten wird. Wir waren das &#8220;Commando Metal&#8221;, die vor schlechtem Musikgeschmack retten wollten&#8230; Ja, das waren eben so die Anfänge; man belächelt es dann doch als Jugendsünden. Das was jetzt kommen soll, wird doch wesentlich erwachsener werden&#8230;</p></blockquote>
<p><a href="/photos/photo/3368060135/nitrolyt-28-02-2009-2.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Nitrolyt - 28.02.2009 #2"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3589/3368060135_acd689fa03_m.jpg" alt="Nitrolyt - 28.02.2009 #2" width="240" height="160" /></a>
<p>KKR: Und wie kann man die Anfänge musikalisch einordnen?</p>
<blockquote><p><strong>Sebastian</strong>: Wir haben als Metallica-Coverband angefangen. Unser allererstes Lied war &#8216;Nothing Else Matters&#8217;, sowas von klischeehaft&#8230; Dann haben wir uns hochgearbeitet und immer mehr von denen gespielt, dann festgestellt, dass es doch mehr Bock macht, eigene Sachen zu spielen. Unseren ersten Song spielen wir immer noch! &#8216;Incredible Georg&#8217; war der erste Song, den wir je geschrieben haben &#8211; natürlich mittlerweile etwas weiterfuchst &#8211; aber prinzipiell ist der erste Song immer noch mit in der Setliste, er funktioniert!</p></blockquote>
<p>KKR: Ich habe gehört du hast auf den ersten EPs gesungen? Ihr hattet ja euren Mittlerweile-nicht-mehr-Sänger nicht von Anfang an&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Sebastian</strong>: Ja, das hab ich. Unser Sänger kam erst 2005 über eine Annonce, nachdem wir bei der Arbeit an der zweiten Scheibe festgestellt haben, dass die Scheibe an sich ganz cool war, aber mein Gesang eigentlich mal gar nicht ging. Dann haben wir eben gesucht und durch Zufall kam Stephen dazu. Unser alter Basser hatte dazu einen Aushang in Halle gemacht und wir dachten &#8216;Halle&#8230; naja, schön&#8217;, aber tatsächlich hat sich darüber dann Stephen gemeldet und es ging los&#8230;</p></blockquote>
<p>KKR: Euer letztes Werk war ja ein doch sehr frommes: &#8216;Maria durch ein&#8217; Dornwald ging&#8217;. Ich habe sogar von Leuten gehört, dich sich auf diesen Song hin eure letzte EP gekauft haben! Die wollen unbedingt, dass ihr weiterhin solche Sachen macht. Aber die Frage ist überhaupt erstmal: Wie kommt ihr ausgerechnet zu diesem Lied?</p>
<p>
<blockquote><a href="/photos/photo/3368884802/nitrolyt-28-02-2009-3.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Nitrolyt - 28.02.2009 #3"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3647/3368884802_11fcfd2115_m.jpg" alt="Nitrolyt - 28.02.2009 #3" width="160" height="240" /></a> <strong>Sebastian</strong>: Das hängt damit zusammen, dass wir in Hannover schon vor drei Jahren mal auf der &#8220;Metal X-Mas Invasion&#8221; gespielt haben; und voriges Jahr haben wir wieder dort gespielt. Es ging darum, Weihnachtszulieder zu ver&#8221;metal&#8221;en&#8230; Und das war eben das einzige Lied was schon in seiner Rohfassung etwas düster klingt. Wir finden&#8217;s alle eher suboptimal, wenn man so ein Weihnachtslied wie &#8216;Jingle Bells&#8217; nimmt, drüberbrüllt und fette Drums drunterlegt. Das war nicht das Ziel; wir wollten dem Ganzen eine ganz gewisse Note geben. Mehr gibt&#8217;s dazu eigentlich nicht zu sagen. Gut, der Gesang geht so in etwa in die Richtung wo es im Endeffekt auch hingehen soll, aber wir sind prinzipiell keine christliche Band. Wir sind eher &#8211; wie soll man&#8217;s sagen? &#8211; &#8230;Wir befassen uns einfach nicht mit Glauben. Es ist ja nicht, dass wir jetzt meinen müssten wir hätten was dagegen, aber es trifft unser Anliegen eigentlich nicht.</p></blockquote>
<p>KKR: Wie wird&#8217;s nun weiter gehen? Bleibt die Band in der Besetzung bestehen, nur mit anderem Namen?</p>
<blockquote><p><strong>Sebastian</strong>: Genau. Das Gute ist ja, wir haben Zeit&#8230;</p></blockquote>
<p>KKR: Ich fand den Namen eigentlich gar nicht schlecht&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Sebastian</strong>: Nitrolyt? Ja, aber es ist halt damit behaftet, dass das Ganze mit Stephen war. Ich finde irgendwie es war Stephens Band und Stephen ist jetzt in Amerika, demzufolge ist jetzt damit Schluss. Wir würden eben jetzt gerne Matthias&#8217; Band machen&#8230; Klingt zwar doof, aber ich finde, der Sänger ist immer irgendwie immer das Aushängeschild einer Band und wir möchten und wir möchten ihn auch vor allem davor schützen, sich weiterhin immer mit Stephen vergleichen lassen zu müssen&#8230; Was nicht funktionieren wird, da die Leute das immer gerne machen. Die meinen eben, dass sie Stephen, der ein ganz anderer Typ ist, mit Matthias vergleichen müssen. Dem wollen wir gänzlich aus dem Weg gehen und machen was völlig Neues und hoffen mal, dass das zünden wird. Es soll alles polarisierender werden als das vorherige Material&#8230; aber überraschend.</p></blockquote>
<p>KKR: Polarisierend inwiefern? Was Texte und/oder die Musik betrifft?</p>
<blockquote><p><strong>Sebastian</strong>: Ja. Wir hoffen auch, dass es textlich schon etwas &#8220;grenzwertig&#8221; wird. Aber Matthias macht die Texte. Früher hat sie Stephen gemacht; Matthias steht halt auf andere Sachen, die ich aber alle noch nicht weiter ausplaudern möchte. Sind wir mal gespannt&#8230; Es ist eben immer ein Kunstprozess und wir lassen vieles jetzt einfach mal entstehen. Klingt jetzt dramatischer als es ist; wir sitzen jetzt eben nur länger an einem Lied als früher und grübeln eher.</p></blockquote>
<p><a href="/photos/photo/3368059669/nitrolyt-28-02-2009-8.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Nitrolyt - 28.02.2009 #8"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3426/3368059669_9a2bcb39a9_m.jpg" alt="Nitrolyt - 28.02.2009 #8" width="160" height="240" /></a> KKR: Wie kann man denn den neuen Stil beschreiben? Wenn man das überhaupt möchte&#8230;</p>
<p></br></p>
<blockquote><p><strong>Sebastian</strong>: Von dem neuen Zeug noch gar nicht. Wir haben zwar schon Lieder fertig, aber wie schon gesagt, wir können uns da nicht wirklich drauf festlegen. Wenn&#8217;s nocht nicht fertig ist, kann ich noch nichts drüber sagen.</p></blockquote>
<p>KKR: Hast du dann weiterhin noch andere musikalische Projekte am Laufen?</p>
<blockquote><p><strong>Sebastian</strong>: Ja, ich hab da noch die Coverband, The Legend so Far. Coverband, das klingt immer so spießig, aber wir haben gerade auch versucht, aus dieser Spießigkeit herauszukommen und spielen da so Alternative Rock- und Pop-Sachen der letzten 10-15 Jahre: Mucke die prinzipiell eh schon ein bisschen cooler ist, nicht so für Mama und Papa, sondern eher für die Jugend. Das ist eben auch Musik mit der wir mehr anfangen können; ich stell mich nicht hin und spiele irgendwelche Musik nach, die ich nicht gut finde. Das ist Mucke die geht eben &#8216;nen bisschen mehr nach vorne und da machen wir richtig Party, auch bei Veranstaltungen. Ansonsten müssen wir mal gucken was da unter Umständen noch so an Projekten entstehen kann. Ich hab gerade den Kopf voll mit Ideen; da kann was entstehen, muss aber nicht&#8230;</p></blockquote>
<p>Ein paar Stunden später stand Sebastian mit seiner Band das letzte mal unter dem Namen Nitrolyt auf der Bühne. Es sollte sich trotz der kleinen Panne mit der Intro vom Band zu Beginn doch als ein denkwürdiger Auftritt herausstellen, der vor allem noch einmal zwei Merkmale der Band hervorragend unterstrich: die Frage nach dem berühmten &#8216;Wo ordne ich diese Jungs überhaupt ein? Modern Metal irgendwie&#8230;&#8217; und die Tatsache, dass jeder auf der Bühne seine eigene individuelle Art zutage bringt, post und grinst, das Publikum bei Laune hält und enorm viel Energie versprüht. In der Hinsicht tat der Frontmann-Wechsel wahrlich der Live-Qualität keinen Abbruch. Es hat jedenfalls einmal mehr verdammt Spaß gemacht und dem größtenteils doch sehr fantreuen Publikum hat es dem Applaus nach zu urteilen, auch ganz wunderbar gefallen.</p>
<p>Danke für dieses tolle Abschiedskonzert und alles Gute für die Zukunft! Wir sind gespannt!</p>
<p>>> Nitrolyt @ Myspace: <a href="http://www.nitrolyt.de/" target="_blank">www.nitrolyt.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/03/19/abschied-und-neuanfang-der-leipziger-nitrolyt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Coppelius @ Centrum, Erfurt &#124; 07.03.2009</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/03/09/coppelius-centrum-erfurt-07032009/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/03/09/coppelius-centrum-erfurt-07032009/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 20:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[photography]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[coppelius]]></category>
		<category><![CDATA[kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1767</guid>
		<description><![CDATA[Sie sind geboren für die Bühne, diese sechs Herren aus&#8230; ja, woher eigentlich? Das ist die falsche Frage, zumal uninteressant. Wann? DAS soll uns hier eher beschäftigen. Sie schimpfen ihre Musik &#8220;Kammer-Core&#8221; und sich selbst Freunde von E.T.A. Hoffmann; der Name dieser Gruppierung entsprang gar seinen Werken: Coppelius&#8230; Dieser zwielichtige Advokat aus Hoffmanns schwarzromantischem &#8220;Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind geboren für die Bühne, diese sechs Herren aus&#8230; ja, woher eigentlich? Das ist die falsche Frage, zumal uninteressant. Wann? DAS soll uns hier eher beschäftigen. Sie schimpfen ihre Musik &#8220;Kammer-Core&#8221; und sich selbst Freunde von E.T.A. Hoffmann; der Name dieser Gruppierung entsprang gar seinen Werken: Coppelius&#8230; Dieser zwielichtige Advokat aus Hoffmanns schwarzromantischem &#8220;Der Sandmann&#8221; &#8211; richtig, der kundige Leser weiß nun dass wir uns im angehenden 19. Jahrhundert befinden &#8211; ist inhaltlicher Nährboden, ein ums andere mal sogar mehr oder weniger direkte Textvorlage für die fulminanten Bühnenaktionen von Max Coppella und seinen Mitmusikern, die mit Cello und Kontrabass, zwei Klarinetten sowie kleinen Erfrischungen und japanischer Unterstützung am Schlagzeug die Bühnen seit nunmehr sieben Jahren mit gepflegten Ungepflogenheiten beehren.</p>
<p><a href="/photos/photo/3342368864/coppelius-07-03-2009-07.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Coppelius - 07.03.2009 #07"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3608/3342368864_ac525a6548_m.jpg" alt="Coppelius - 07.03.2009 #07" width="160" height="240" /></a> Bis dato waren Coppelius stets gern gesehene Gäste auf diversen Mittelalter- und Gotenfestivals, Bandwettbewerbsemporkömmlinge und Vorgruppe großer Namen wie den Inchtabokatables, Subway to Sally oder Uriah Heep. Dieses mal touren sie ganz allein. Und am 7. März sollten sie Station im Centrum Erfurt machen. Jene Stätte hatte ich von meinem letzten Besuch (Die Apokalyptischen Reiter letzten Oktober) als besonders engen, vollgestopften, heißen und recht schwierig auffindbaren Ort in Erinnerung, der, hat man ihn dann doch gefunden, durch zahlreiche Pfeiler behindert nicht überall einen guten Blick auf die Bühne zulässt&#8230; Doch meine Befürchtungen sollten sich schon bald zerschlagen, denn selbst eine halbe Stunde nach geplantem Beginn, es wurde mittlerweile 21:30 Uhr, war das Centrum nicht einmal zur Hälfte gefüllt, was mich ehrlich gesagt stark wunderte. Die Herren Coppelius sind den Erfurtern nun wahrlich keine Fremden mehr, kommen sie doch beinahe jedes Jahr in die beschauliche Landeshauptstadt zum gelungenen Aufspiel. Doch eben dieses mal, wie schon angedeutet, ganz allein und ohne Band von Welt. Na, wenigstens ein halbvoller Laden mit dem getreusten Auditorium als vor langen Gesichtern zu spielen, die eh nur auf die Hauptband des Abends warten&#8230;</p>
<p></br></p>
<p>Sehr nett haben sie es sich da oben auf der Bühne eingerichtet, ja doch. Diese Vorhänge zeugen von gutem Geschmack, ebenso die Bebilderung derer, wie auch die formschöne Zeitlosigkeit des garantiert auch jahrhundertewährenden Stuhls für den Graf Lindorf, der leicht exotisch, aber nicht zu obszön wirkende Teppich, auf dem dieser geruhsam und doch mit sicherem Stand platziert ist&#8230; Achja, und inmitten dieser vollendeten Gemütlichkeit ein alter, wenn auch wohl kaum dem 19. Jahrhundert entsprungener Volksempfänger, der da um ca. 21:45 Uhr endlich den Beginn eines verheißungsvollen Abends einleiten sollte. Der singende Diener Bastille erscheint, noch nicht singend, aber sichtlich darum bemüht, der wohlgeordneten Szenerie den letzten Schliff zu geben. <a href="/photos/photo/3341537109/coppelius-07-03-2009-25.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Coppelius - 07.03.2009 #25"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3299/3341537109_53cf96a982_m.jpg" alt="Coppelius - 07.03.2009 #25" width="240" height="160" /></a> Unter großem Getös des Publikums begibt sich auch der Rest der Musiker an die Instrumente &#8211; übrigens sind das sehr kleidsame neue Röcke und vor allem vortreffliche Beinkleider! &#8211; und legt sogleich mit dem Stücke los, das für den Ensemble-Namen so bezeichnend ist: &#8216;Der Advokat&#8217; vom <a href="http://rockzoom.de/2009/02/25/coppelius-tumult/" target="_blank">neuen, Ende Januar erschienenen zweiten Album &#8220;Tumult!&#8221;</a>. Das &#8220;hochverehrte Auditorium&#8221;, wie der Herr Bastille immer zu sagen pflegt, feiert von vornherein zu recht die sich nicht undankbar zeigenden Musiker, die sich an jenem Abend bestens aufgelegt präsentieren&#8230;</p>
<p></br></p>
<p>&#8230;Jedoch, ein kleiner Wermutstropfen bleibt &#8211; ein wenig Absinth wäre allen lieber gewesen &#8211; denn ein bisschen wilder hatte ich sie doch noch vom Wave Gotik Treffen 2007 in Erinnerung: die Grimassen des Kontrabassisten Sissy Voß &#8211; eigentlich sonst immer mein großer Live-Favorit! &#8211; oder die Spritzigkeit des Dieners. Gerade wenn es zum vielen aber nötigen Nachstimmen der kammermusikalischen Instrumente kommt, zeigt sich Letzterer diesmal nur von bedingter Schlagfertigkeit, sucht oft lange nach Worten und Überleitungen. So muss man lange auf den noch länger angekündigten Witz warten ehe dieser dann doch irgendwann gen Ende noch angebracht (&#8220;Was ist der Unterschied zwischen einem Sack Mehl und einer Klarinette?&#8221;) flugs vom zahlenden Gast Ben zunichte gemacht wird (&#8220;Mehl arbeitet!&#8221;)&#8230; Worauf Bastille diesen vorlauten Strolch kurzum zur öffentlichen Schelte auf die Bühne beordert und die Pointe (&#8220;Na versuch mal reinzupusten&#8230;&#8221;), schon eh halb verwüstet durch den Störenfried doch noch anführt und dafür zumindest Höflichkeitsapplaus erntet. Der Rest der Mannschaft ist derweil fertig mit dem Stimmen und geht dankenswerterweise zum nächsten Stück dieser wunderbar abwechslungsreichen Setliste über.</p>
<p><a href="/photos/photo/3341537665/coppelius-07-03-2009-28.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Coppelius - 07.03.2009 #28"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3551/3341537665_c640355838_m.jpg" alt="Coppelius - 07.03.2009 #28" width="160" height="240" /></a> Die Spielfreude der professionell agierenden aber nicht mechanisch-routiniert wirkenden Musiker macht die kleinen Pannen des Abends locker wett. Es handelt sich hier immerhin um Coppelius &#8211; ein perfekt eingespieltes Team, das sein Handwerk bestens versteht und durch bloße Kostümierung, Mimik, Gestik und freche Spielweise beste Unterhaltung in einzigartiger Weise bietet. Um nochmal auf die gespielten Lieder des Abends zurückzukommen: Als Highlights kann man gewiss die beiden Iron Maiden-Coversongs sowie die Glanzstücke des neuen Albums, &#8216;Schöne Augen&#8217;, &#8216;Komposition&#8217; und &#8216;Spring doch!&#8217; anführen. Auch &#8216;Urinstinkt&#8217; vom Debütalbum feuerte das Publikum zu Höchstleistungen an. Einzig vermisst habe ich das eingängige Titelstück der vergangenen Langspielplatte&#8230; Doch egal ob nun rasant-schnelle Nummern mit einem Hauch von Punk, Kleinoden aus dem Lehrbuch der großen Harmonien oder gar unerwartet ruhige Stücke wie das in der Zugabe gespielte Soldatenlied, der genaue Name ist mir nicht bekannt: Coppelius lieferten einen souverän kurzweiligen Abend ab; genauso wie ich das erwartet habe. Nächstes mal dann aber hoffentlich vor verdientermaßen gefülltem Saal!</p>
<p></br></p>
<blockquote><h4>COPPELIUS-Setlist:</h4>
<p><a href="/photos/photo/3342373768/coppelius-07-03-2009-30.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Coppelius - 07.03.2009 #30"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3548/3342373768_5eb2676975_m.jpg" alt="Coppelius - 07.03.2009 #30" width="160" height="240" /></a><br />
01. Der Advokat<br />
02. Schöne Augen<br />
03. Lilienthal<br />
04. Murders in the Rue Morgue<br />
05. To my Creator<br />
06. Habgier<br />
07. Die Glocke<br />
08. Coppelia<br />
09. Viel zu viel<br />
10. Urinstinkt<br />
11. Komposition<br />
12. Charlotte the Harlot<br />
13. I&#8217;d rather be dead<br />
14. Phantom of the Opera<br />
15. Amulett<br />
16. Spring doch!<br />
17. I get used to it<br />
&#8211;<br />
18. <em>Bandvorstellung / Ouvertüre</em><br />
19. <em>Soldatenlied</em></p></blockquote>
<p>Außerdem beachte man, dass COPPELIUS ihre Konzertreise freilich fortsetzen werden. Der aktuelle Stand der Dinge spricht von folgenden Spielorten:</p>
<p>12.03.2009  	(Do)  	Fulda &#8211; Kulturkeller<br />
13.03.2009 	(Fr) 	München &#8211; Spectaculum Mundi<br />
14.03.2009 	(Sa) 	Wien (A) &#8211; Szene<br />
20.03.2009 	(Fr) 	Köln &#8211; Werkstatt<br />
21.03.2009 	(Sa) 	Berlin &#8211; Kulturbrauerei (Palais)<br />
27.03.2009 	(Fr) 	Hameln &#8211; Sumpfblume<br />
28.03.2009 	(Sa) 	Stuttgart &#8211; LKA ( Konzert &#038; &#8220;Habgier&#8221; &#8211; Videopremiere )<br />
03.04.2009 	(Fr) 	Dresden &#8211; Reithalle Straße E &#8211; mit Letzte Instanz<br />
04.04.2009 	(Sa) 	Aschaffenburg &#8211; Colos Saal<br />
11.04.2009 	(Sa) 	Wilhelmshaven &#8211; Pumpwerk<br />
17.04.2009 	(Fr) 	Osnabrück &#8211; Lagerhalle<br />
02.05.2009 	(Sa) 	Nohfelden/Bostalsee &#8211; Hexentanzfestival<br />
16.05.2009 	(Sa) 	Hannover &#8211; Musikzentrum<br />
20.06.2009  	(Sa)  	Burg Abenberg &#8211; Feuertanzfestval<br />
10.07.2009 	(Fr) 	Flugplatz Ballenstedt/Harz &#8211; Rock Harz Festival<br />
19.07.2009 	(So) 	Cuxhaven &#8211; Deichbrand-Festival<br />
28.08.2009 	(Fr) 	Hamburg &#8211; Wutzrock Festival<br />
11.09.2009 	(Fr) 	Selb &#8211; Festival Mediaval</p>
<p>>> Offizielle Homepage: <a href="http://coppelius.eu" target="_blank">http://coppelius.eu</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/03/09/coppelius-centrum-erfurt-07032009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
