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	<title>Rockzoom &#187; metal</title>
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		<title>Waltari @ Moritzbastei, Leipzig &#124; 21.04.2011</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 17:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man mag es kaum glauben: Waltari gibt es wirklich schon 25 Jahre? Doch nicht diese abgedrehte Band, die bis heute Punk, Pop, Metal, Funk, Rock, Progressive, Techno, Rap sowie klassische Elemente in ihrer Musik miteinander vereint und damit die manchmal doch so schubladen-orientierte Musik-Szene seit jeher gehörig aufmischt? Genauso ist es! Und darum stand die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_7292klein.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_7292klein-300x200.jpg" alt="Waltari am 21.04.2011 live in der Moritzbastei" title="Waltari - 21.04.11" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-4069" /></a>Man mag es kaum glauben: Waltari gibt es wirklich schon 25 Jahre? Doch nicht diese abgedrehte Band, die bis heute Punk, Pop, Metal, Funk, Rock, Progressive, Techno, Rap sowie klassische Elemente in ihrer Musik miteinander vereint und damit die manchmal doch so schubladen-orientierte Musik-Szene seit jeher gehörig aufmischt? Genauso ist es! Und darum stand die Deutschland-Tour 2011 im Zeichen der &#8220;Silberhochzeit&#8221; bzw. respektablen Zahl Fünfundzwanzig.</p>
<p>Das Konzert in Leipzig stellte den Auftakt der Jubiläumstour der Finnen dar, und gespannt konnte man sein, wieviele Leute es denn hinunter in den Gewölbekeller der Moritzbastei ziehen würde. Im Grunde war die Band ja bereits Ende der Neunziger am Zenit ihrer Karriere angelangt. Befragt man Leute (vorzüglich über den Tellerrand-schauende Genießer von Metal-Musik), ist den meisten wohl die Veröffentlichung &#8220;Yeah! Yeah! Die! Die!&#8221; aus dem Jahre 1996 ein Begriff. <a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_7343klein.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_7343klein-200x300.jpg" alt="Ein typisches Konzert-Ritual: Kärtsy formt seine Hände zu einem W" title="Waltari - 21.04.20011" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-4104" /></a>Aus diversen Gründen (lange Ruhepause bis 2004, ständige Plattenfirma-Wechsel) gelangten neue Releases nie wirklich ans Tageslicht. Befragt man selbige Zielgruppe, dann sind viele doch erstaunt, dass Waltari überhaupt noch existieren. Schätzungsweise 200 Leute fanden sich letztenendes vor der Bühne ein. Es blieb also genug Luft zum Tanzen. Alt-Fans nickten schmunzelnd als Sänger Kärtsy Hatakka (zusammen mit Jari Lehtinen das Urgestein der Band, vor allem aber kreativer Rotschopf-Kopf) feststellte: Vor ganzen zehn Jahren waren wir zuletzt in Leipzig! Genau die konnten natürlich auch all die Klassiker, die für den heutigen Abend selektiert wurden am besten mitsingen. Wenngleich auch eine respektable Zahl an jungen Musikbegeisterten zu erspähen waren, die für reichlich Bewegung und Brüllerei am Bühnenrand sorgten.</p>
<p>Wir selbst hatten schon ein wenig Kribbeln im Bauch als Waltari die Bühne betraten. Der absolut miserable Sound trübte spätestens ab der Hälfte des Konzertes ein wenig die Stimmung. Sehr schade. Die Songauswahl ging in Ordnung, es fehlten doch einige Klassiker wie &#8220;Rap Your Body Beat&#8221; oder &#8220;Lights On&#8221;. Aber wem kann man schon alles Recht machen, grad bei solch langer Bandgeschichte?!</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_7403klein.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_7403klein-300x200.jpg" alt="Waltari am 21.04.2011 live in der Moritzbastei" title="Waltari - 21.04.2011" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-4090" /></a> Kärtsy hatte einen seiner ältesten Pullover (aus Big Bang-Zeiten) ausgepackt. Normal denkt man ja immer: Ein Fashion-Held wird er wohl nie werden. In diesem Fall schauen wir hier schmunzelnd über sein Outfit hinweg. Es passte ja zum Rahmen des Abends.</p>
<p>Leidenschaftlich griffen die Finnen wie gewohnt in die Tasten, Saiten bzw. hauten auf die Pauke. Leider kamen wie bereits eben beschrieben die meisten Songs nicht so an, wie sie ankommen sollten, des Sounds wegen. Ein paar &#8220;Yeah! Yeah! Die! Die!&#8221;-Kenner verließen die Location sogar voreilig. Brei schmeckt zwar gut, aber ist nichts für die Ohren. Verständlich irgendwie. </p>
<p>So schaukelten Waltari ein ordentliches Konzert nach Hause, was vorrangig vom Charme vergangener Tage getragen wurde. Ein kleines bisschen verstaubt wirkte die Performance, vielleicht ein wenig nicht mehr zeitgemäß genug, auch wenn man selbst nie wirklich mit der Zeit gegangen ist.</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157626505847429/waltari.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110421-waltari/waltari3.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157626505847429/waltari.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110421-waltari/waltari6.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157626505847429/waltari.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110421-waltari/waltari1.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157626505847429/waltari.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110421-waltari/waltari4.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157626505847429/waltari.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110421-waltari/waltari5.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157626505847429/waltari.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110421-waltari/waltari2.jpg' class='float_left' /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157626505847429/waltari.html"><strong>Zu allen Bildern von Waltari in der Moritzbastei</strong></a></p>
<p><strong>Setlist:</strong><br />
In The Cradle<br />
Big Bang<br />
Real One<br />
Sensitive Touch<br />
Below Zero<br />
Atmosfear<br />
Piggy In The Middle<br />
Let&#8217;s Get Crucified<br />
Broken Bizarre<br />
One In The Line<br />
So Fine<br />
Get Stamped<br />
A Forest<br />
&#8212;<br />
Slow Thinking Street<br />
Vogue<br />
One Day<br />
Wish I Could Heal</p>
<p><strong>Waltari im Internet:</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.waltarimusic.com">www.waltarimusic.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/waltarimusic">www.facebook.com/waltarimusic</a><br />
MySpace: <a href="www.myspace.com/waltarimusic">www.myspace.com/waltarimusic</a><br />
Merchandise: <a href="www.madluxury.com">www.madluxury.com</a></p>
<p><strong>25 Jahre Waltari &#8211; die Diskographie:</strong><br />
1988: Mut hei (EP)<br />
1991: Monk Punk<br />
1992: Torcha!<br />
1993: Pala Leipää<br />
1994: So Fine!<br />
1995: Big Bang<br />
1996: Yeah! Yeah! Die! Die!<br />
1997: Space Avenue<br />
1998: Decade (Best Of)<br />
1999: Radium Round<br />
1999: Evangelicum / Evankeliumi-Show<br />
2000: Channel Nordica<br />
2001: Back To Persepolis (EP)<br />
2004: Rare Species<br />
2005: Blood Sample<br />
2006: Early Years<br />
2007: Release Date<br />
2008: 2nd Decade<br />
2009: Below Zero  </p>
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		<title>Termin: 6. KIELoWatt Festival @ Die Pumpe, Kiel &#124; 05. &amp; 06.11.2010</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 17:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enrico Kalkbrenner</dc:creator>
				<category><![CDATA[frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>

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		<description><![CDATA[Das „KIELoWatt Festival“ hat sich inzwischen zu einer festen Institution gemausert und feiert nun am ersten Novemberwochenende bereits sein sechstes Jahr. - Natürlich ist auch RockZOOM dabei :) ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- <strong>Termin:</strong> 05. &#038; 06. November 2010<br />
- <strong>Ort</strong>: Die Pumpe, Haßstraße 22, 24103 Kiel</p>
<p><a href="http://www.kielowatt-festival.de"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/KWF20xx_Nixie-300x300.jpg" alt="" title="KIELoWatt Festival (Nixie)" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3499" /></a>Das „KIELoWatt Festival“ hat sich inzwischen zu einer festen Institution gemausert und feiert nun am ersten Novemberwochenende bereits sein sechstes Jahr. &#8211; Natürlich ist auch RockZOOM dabei <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ganz im Zeichen der härteren Rockmusik, wird am 05. &#038; 06. November wieder ein volles Dutzend handverlesener Bands in Kiel erwartet, welche eine bunte Mischung aus Punkrock bis hin zu brachialem METAL zelebrieren. &#8211; Wem also ein Tag nicht ausreicht, um sich auszutoben, dem wird in der Kieler Pumpe garantiert geholfen.</p>
<p>Zu den zwölf Bands gehören ganz vorneweg <strong>DEBAUCHERY</strong>, <strong>FINAL BREATH</strong> und <strong>MOB RULES</strong>. Aber auch <strong>7 Seals</strong>, <strong>Blackwater</strong>, <strong>Cold Rush</strong>, <strong>Cry My Name</strong>, <strong>Ctulu</strong>, <strong>Metadone</strong>, <strong>Ophis</strong>, <strong>Typhoon Motor Dudes</strong> und <strong>Tyson</strong> können sich sehen lassen und laden von hart bis zart zum hinkommen und abfeiern ein.</p>
<p><strong>Freitag, 05.11.2010 ab 20 Uhr &#8211; Underground Stage:</strong></p>
<ol>
<li>20:45–21:15 <a href="http://www.myspace.com/ophisdoom">OPHIS</a></li>
<li>21:30–22:00 <a href="http://www.myspace.com/crymynamemetal">CRY MY NAME</a></li>
<li>22:15–22:45 <a href="http://www.myspace.com/blackwatermetal">BLACKWATER</a></li>
<li>23:00–23:30 <a href="http://www.myspace.com/metadone">METADONE</a></li>
<li>23:45–00:xx <a href="http://www.myspace.com/ctuluband">CTULU</a></li>
</ol>
<p><strong>Samstag, 06.11.2010 ab 18 Uhr &#8211; Concert Hall:</strong></p>
<ol>
<li>18:45–19:15 <a href="http://www.myspace.com/bandtyson">TYSON</a></li>
<li>19:30–20:00 <a href="http://www.myspace.com/7seal">7 SEALS</a></li>
<li>20:15–20:45 <a href="http://www.myspace.com/coldrushmusic">COLD RUSH</a></li>
<li>21:00–21:30 <a href="http://www.myspace.com/typhoonmotordudes">TYPHOON MOTOR DUDES</a></li>
<li>21:45–22:30 <a href="http://www.myspace.com/mobrulesband">MOB RULES</a></li>
<li>22:45–23:30 <a href="http://www.myspace.com/finalbreath667">FINAL BREATH</a></li>
<li>23:45–00:45 <a href="http://www.myspace.com/debaucheryband">DEBAUCHERY</a></li>
</ol>
<p>Wie immer gibt’s zur Tageskarte auch die Möglichkeit eine Zweitageskarte zu erwerben, welche im Vorverkauf läppische 14,- Euro kostet und direkt auf <a href="http://www.kielowatt-festival.de">www.kielowatt-festival.de</a> angeboten wird.</p>
<p>Also worauf wartet ihr noch? Kommt hoch in den hohen Norden.<br />
- Heavy Metal will never die!</p>
<p>&#8212;</p>
<div id="attachment_3479" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/KWf2010.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/KWf2010-214x300.jpg" alt="" title="KIELoWatt Festival 2010 (#666)" width="214" height="300" class="size-medium wp-image-3479" /></a><p class="wp-caption-text">6. KIELoWatt Festival</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>R.I.P. Ronnie James DIO (10.07.1942 &#8211; 16.05.2010)</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/05/17/r-i-p-ronnie-james-dio-10-07-1942-16-05-2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 19:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[black sabbath]]></category>
		<category><![CDATA[dio]]></category>
		<category><![CDATA[elf]]></category>
		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[rainbow]]></category>
		<category><![CDATA[ronnie james dio]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmal sammeln, den Kopf schütteln, seine Platten rauf und runter hören, auch weinen, ja. Das darf man bei Musikern, die einem ans Herz wachsen, ins Herz wachsen, weil sie mit ihrem Schaffen eben aus dem Herzen sprechen. Für jeden auf die eigene, persönliche Weise. Und das macht ihren Verlust so unbeschreiblich schwer&#8230; Ronnie James Dio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/05/dio.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/05/dio-225x300.jpg" alt="" title="DIO" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3212" /></a>Erstmal sammeln, den Kopf schütteln, seine Platten rauf und runter hören, auch weinen, ja. Das darf man bei Musikern, die einem ans Herz wachsen, ins Herz wachsen, weil sie mit ihrem Schaffen eben aus dem Herzen sprechen. Für jeden auf die eigene, persönliche Weise. Und das macht ihren Verlust so unbeschreiblich schwer&#8230;</p>
<p>Ronnie James Dio starb am 16.05.2010 an einem Krebsleiden, welches im November letzten Jahres bekanntgegeben wurde. Seine Frau Wendy gab in regelmäßigen Abständen Statusmeldungen über den Gesundheitszustand ihres Mannes. Man konnte Mails schicken und gute Genesungswünsche auf Facebook hinterlassen. Er soll sie alle gelesen haben. Mein eigener halbfertiger Brief liegt unverschickt im &#8220;Entwürfe&#8221;-Ordner&#8230; </p>
<blockquote><p><em>It&#8217;s not God, it&#8217;s not the Devil.<br />
It is us &#8211; powerful, fighting beings.<br />
Frightened yet curageous<br />
We stand up and shout.</em></p></blockquote>
<p>Er war auf dem Weg der Besserung, und alle zuversichtlich, dass die Mission &#8220;Killing the dragon&#8221; mit Trotz und Liebe glücken würde, dem Magenkrebs ein Schnippchen geschlagen würde. Eine Tour war für diesen Sommer angekündigt. Jeder war vom Glauben an die Genesung überzeugt. Und für jeden der meint, dass 67 Jahre doch kein schlechtes Alter für einen Rockstar sind, habe ich nur meinen ausgestreckten Mittelfinger übrig. Der Mann war stimmlich fit. Bis zum Ende. Und wo wir gerade bei Fingern sind:<br />
Dass er den &#8220;Hörnergruß&#8221;, die &#8220;Mano cornuto&#8221;, erfand, ist mir relativ wurscht. Spätestens auf der Bonus-DVD des im letzten Jahr erschienenen Heaven And Hell-Albums &#8220;The Devil You Know&#8221; zeigte er sein unglaublich gutherziges Wesen, allein in der Art, ein Interview zu geben. Diese ganze Satanskacke ist doch nur Image &#8211; und Sinnbild für den Lebe- und Liebemensch, verkörpert in dieser unsterblichen Hymne:</p>
<blockquote><p><em>The lover of life&#8217;s not a sinner<br />
The ending is just a beginner<br />
The closer you get to the meaning<br />
The sooner you&#8217;ll know that you&#8217;re dreaming<br />
So it&#8217;s on and on and on&#8230; </em><br />
(Black Sabbath: Heaven and Hell, 1980)</p></blockquote>
<p>Was mich selbst mit DIO verbindet? Ich weiß nicht mehr genau wie ich mit seiner Musik in Kontakt gekommen bin, das ist auch nicht weiter wichtig, denn früher oder später gelangt jeder, in dessen Herz der Rock&#8217;n'Roll schlägt, zu dem kleinen Mann mit der großen Stimme&#8230; &#8220;Holy Diver&#8221; war jedenfalls vor etwa 10 Jahren eines meiner ersten Metalalben überhaupt und somit eines der meistgespielten. Hin und wieder lag es einige Monate halbvergessen im CD-Regal, nur um dann voller Demut, Entzücken bei Entdeckung neuer Details, Rührung bei Wiedererkennen der alten Stärken, zu neuer Blüte zu erwachen.<br />
Ich bin fern davon, alle Dio-Alben zu haben: Elf, Black Sabbath, Rainbow, seine ganzen Soloalben&#8230; Man steht als junger Mensch vor einer riesigen Diskographie, die nach und nach erschlossen werden will&#8230; Aber ein Album hat es mir ganz besonders angetan: Black Sabbaths &#8220;Mob Rules&#8221;. Nicht nur dass hier mehr als deutlich wird, dass Tony Iommi und Dio das absolute Traumpaar sind. Hier findet sich alles wieder, was seinen unverwechselbaren Gesang ausmacht. Man nehme sich &#8220;Falling From the Edge of the World&#8221;: ein balladesker Beginn, unglaublich gefühlvoller Gesang, der einem die Gänsehaut schübeweise rauf und runter schickt, sirenenhafte Epik beim langgezogen intonierten Lamento, dieser typische Biss bei der Passage &#8220;Never, no, never again&#8230;&#8221;. Ja, für diese melodische Aggression, ist er wohl am bekanntesten geworden. Geliebt wird er für die Glaubhaftigkeit, die in jeder Note mitschwingt.</p>
<p>Dio war bis zum Ende der beste Rock- und Metalsänger dieses Planeten, hat nie geschwächelt. Nie. </p>
<p>Dio is dead. Long live DIO!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leipzig verdunkelt &#8211; 19. Wave Gotik Treffen &#124; Pfingsten 2010</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/04/18/leipzig-verdunkelt-19-wave-gotik-treffen-pfingsten-2010/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2010/04/18/leipzig-verdunkelt-19-wave-gotik-treffen-pfingsten-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 21:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[wave gotik treffen]]></category>
		<category><![CDATA[wgt]]></category>
		<category><![CDATA[wgt2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Westen geht man zu Pfingsten nach Gelsenkirchen ins Amphidingsbums, der Osten wird ab dem 21. Mai einmal mehr in Schwarz gehüllt. EBMler, Cyberpunks und Mittelalterfreaks geben (Goth-)Metallern, Folkern und neuerdings sogar Klassikfans und Post Rockern die Klinke in die Hand. Doch eindeutig zu kategorisieren fällt hier schwer. Dafür sind die kulturellen, kaufmännischen und kulinarischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Westen geht man zu Pfingsten nach Gelsenkirchen ins Amphidingsbums, der Osten wird ab dem 21. Mai einmal mehr in Schwarz gehüllt. EBMler, Cyberpunks und Mittelalterfreaks geben (Goth-)Metallern, Folkern und neuerdings sogar Klassikfans und Post Rockern die Klinke in die Hand.<span id="more-3170"></span> Doch eindeutig zu kategorisieren fällt hier schwer. Dafür sind die kulturellen, kaufmännischen und kulinarischen Frohlockungen einmal mehr einfach zu vielfältig und reich gesät. Über ganz Leipzig verteilt sich das Wave Gotik Treffen bekanntermaßen, so dass hier jede irgendwo seine Nische, sein richtiges Ambiente trifft:</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/1042380401/heidnisches-dorf-25-05-2007-15.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Heidnisches Dorf - 25.05.2007 #15"><img class="alignleft" src="http://farm2.static.flickr.com/1401/1042380401_6ad2213791_m.jpg" alt="Heidnisches Dorf - 25.05.2007 #15" width="240" height="160" /></a> Zünftige heidnische Dörfer, gemütliche Clubs und große Fabrikhallen, das Leipziger Kultobjekt Moritzbastei, ja sogar das Opernhaus steht den WGT-Besuchern für einige Vorstellungen zur Verfügung. So wird man dort beispielsweise die Chance bekommen, dem Ereignis von Verdis &#8220;La Traviata&#8221; beizuwohnen; in der Krypta im Völkerschlachtdenkmal wird es bombastisch zu Mozarts Requiem. Aber auch anderes Neuland wird seitens der WGT-Orga betreten: Post Rock! Wir freuen uns ganz besonders auf <strong>Caspian </strong>und <strong>Long Distance Calling</strong>. </p>
<p>Das Bindeglied vom postrockigen Shoegaze hinzu härteren Klängen stellen wohl <strong>Alcest </strong>dar, die mit ihrem neuen Album sogar wieder in Richtung Black Metal-Gefilde wandern. Apropos Metal &#8211; auch den gibt es dieses Jahr wieder: <strong>Poisonblack</strong> und <strong>Moonspell</strong> sind sogar Wiederholungstäter, denn sie konnten bereits beim WGT 2007 überzeugen. Lest euch generell mal unseren <a href="http://RockZOOM.de/2007/08/10/wgt2007/" target="_blank">WGT-Bericht von 2007</a> durch, um einen groben Überblick über das schwarz-bunte Treiben zu bekommen.<br />
Schaut man noch ein paar Jahre zurück, 2004 oder 2005 muss das gewesen sein, da gab es eine Band aus den Niederlanden <strong>The Wounded</strong> hießen diese Jungs, die quasi aus dem Nichts kamen und mit ihrem doombetonten Dark Rock auf Knien litten und heulten, dass man als Zuhörer nicht anders konnte als mitfühlend auch ein Stück in die Tiefe zu gehen. </p>
<p>Als leckere Folkhappen haben wir uns mal die Elektrofolker <strong>Valravn</strong> und unsere schwedischen Folk Metal-Lieblinge <strong>Fejd</strong> notiert. Das avantgardistische Sahnehäubchen ist dieses Jahr sicher <strong>Jarboe</strong>, doch es gilt bei allen &#8220;unbekannten&#8221; Namen noch einmal reinzuhören und auf Neues zu stoßen.<br />
Dazu eignet sich besonders die &#8220;Hauptschlagader&#8221; des Festivals, das Agra-Gelände im Süden der Stadt, wo auch auf dem Zeltplatz mittels der auf 9.999 Stück limitierten Obsorgekarte genächtigt werden kann. Zu dieser Karte (nochmal 25 €) gibt es den &#8220;Pfingstboten&#8221;, das üppige, liebevoll aufgemachte Programmbuch. Außerdem ist die Agra-Halle wieder einmal auch der Ort des riesigen Gothic-Marktes, wo der Besucher allerhand Neckisches, Schönes und Absonderbares bekommt, was das dunkle Herz begehrt. Neben den vielen Konzerten wird das Treiben außerdem von Lesungen, Ausstellungen, Theateraufführungen und Parties bis in den Morgengrauen abgerundet. Der Eintritt ins Bildermuseum ist mit Festivalbändchen übrigens auch frei.</p>
<p>Wir werden natürlich ausführlich berichten und hoffen, auch euch in diesem schwarzen Getümmel zu treffen!</p>
<p>Hier nochmal alle Infos auf einen Blick:</p>
<p><strong>Wann?</strong> 21.-24.05.2010<strong><br />
Wo?</strong> Leipzig, 40 Veranstaltungsorte<br />
<strong>Wo noch?</strong> <a href="http://www.wave-gotik-treffen.de/" target="_blank">www.wave-gotik-treffen.de</a></p>
<p><strong>Wie viel?</strong><br />
4-Tages-Ticket inkl. ÖPNV Stadtgebiet Leipzig: 66 € (inkl. VVK-Gebühr)<br />
Obsorgekarte (&#8220;Pfingstbote&#8221; und Zeltplatznutzung): 25 € (inkl. VVK-Gebühr)  </p>
<p><strong>Wer?</strong> (Stand: 18.04.2010)<br />
Alcest (F) &#8211; Alien Sex Fiend (GB) &#8211; Alight (I) &#8211; Ambassador 21 (BLR) &#8211; Andrew Liles (GB) &#8211; Arcana (S) &#8211; Arctic Plateau (I) Weltpremiere &#8211; Ashes You Leave (HR) &#8211; At The Soundawn (I) &#8211; Attrition (GB) &#8211; Auto Auto (S) &#8211; Autoclav1.1 (GB) &#8211; Beloved Enemy (D) &#8211; Bettina Köster (D) &#8211; Big Boy (USA) &#8211; Biomekkanik (S) &#8211; Blind Cave Salamander (I) &#8211; Bloody, Dead &#038; Sexy (D) &#8211; Bollock Brothers (GB) &#8211; Brendan Perry (IRL) &#8211; Brigitte Handley &#038; The Dark Shadows (AUS) &#8211; Bury Me Deep (D) &#8211; Caspian (USA) &#8211; Catastrophe Ballet (D) &#8211; Cephalgy (D) &#8211; Chameleonsvox (GB) &#8211; Christ Vs. Warhol mit Eve Ghost (USA) &#8211; Chrysalide (F) &#8211; Cinderella Effect (D) &#8211; Cobra Killer (D) &#8211; Colin Potter (GB) &#8211; Colony 5 (S) &#8211; Conjure One (USA) &#8211; Crematory (D) &#8211; Death Of A Demon (D) &#8211; Decadence (GR) Weltpremiere &#8211; Demented Are Go (GB) &#8211; Der Fluch (D) &#8211; Dexy Corp. (F) &#8211; Diary Of Dreams (D) &#8211; Dr. Mark Benecke (D) &#8211; Eisheilig (D) &#8211; Elegant Machinery (S) &#8211; Endanger (D) &#8211; Endless (D) Wiedervereinigung &#8211; Escape With Romeo (D) &#8211; Ext!ze (D) &#8211; Faith &#038; The Muse (USA) &#8211; Feeding Fingers (USA) &#8211; Fejd (S) &#8211; Felsenreich (D) &#8211; Fjernlys (D) &#8211; Flint Glass (F) &#8211; Future Trail (D) &#8211; Gene Loves Jezebel (GB) &#8211; Geneviéve Pasquier (D) &#8211; Genitorturers (USA) &#8211; Ghost Brigade (FIN) &#8211; Ghoultown (USA) &#8211; Gitane Demone (USA) &#8211; HTRK (GB) &#8211; Hide &#038; Seek (F) &#8211; In Strict Confidence (D) &#8211; Indukti (PL) &#8211; Irr. App. (Ext.) (USA) &#8211; Jabberwock (F) &#8211; Jarboe (USA) &#8211; Joe Black (GB) &#8211; Joy Of Life (GB) &#8211; Joy/Disaster (F) &#8211; Kiew (D) &#8211; Kirlian Camera (I) &#8211; Kitty In A Casket (A) &#8211; Koffin Kats (USA) &#8211; Kommunity FK (USA) &#8211; Kryptonix (F) &#8211; La Magra (D) &#8211; Lacrimosa (D) &#8211; Lealoo (CZ) &#8211; Leichtmatrose (D) &#8211; Libra (S) &#8211; Liquid Divine (D) &#8211; Loell Duinn (HR) &#8211; Lola Angst (D) &#8211; Long Distance Calling (D) &#8211; Lord Of The Lost (D) &#8211; Luxury Stranger (GB) &#8211; Lyronian (D) &#8211; Madre Del Vizio (D) &#8211; Militia (I) &#8211; Modulate (GB) &#8211; Mona Mur &#038; EN Esch (D/GB) &#8211; Mono No Aware (D) &#8211; Moon Far Away (RUS) &#8211; Moonspell (P) &#8211; Morlocks (S) &#8211; MS Gentur (D) &#8211; My Friend Skeleton (D) Weltpremiere &#8211; My Insanity (D) &#8211; Nahemah (E) &#8211; Neon (I) &#8211; Novalis Deux (D) &#8211; Noyce TM (D) &#8211; Nude (D) &#8211; Nurse With Wound (GB) &#8211; Oberer Totpunkt (D) &#8211; Omega Lithium (HR) &#8211; Orange Sector (D) &#8211; Orgonautic (D) &#8211; Phallus Dei (D) &#8211; Poisonblack (FIN) &#8211; Punish Yourself (F) &#8211; Rabia Sorda (MEX) &#8211; Raum41 (D) &#8211; Rawkfist (D) &#8211; ReActivate (D) &#8211; Revolution By Night (GB) &#8211; Richard Ruin &#038; Les Demoniaques (D) &#8211; Roman Rain (RUS) &#8211; Rotersand (D) &#8211; S.E.T.I. (GB) &#8211; S.I.T.D. (D) &#8211; S.P.O.C.K (S) &#8211; Samsas Traum (D) &#8211; Schallfaktor (D) &#8211; Schneewittchen (D) &#8211; Seelenzorn (D) &#8211; Seventh Harmonic (S/GB) &#8211; Sex Gang Children (GB) &#8211; Sigillum S (I) &#8211; Slave Republic (D) &#8211; Sol Invictus (GB) &#8211; Solemn Novena (GB) &#8211; Suicide Commando (B) &#8211; The Brains (CDN) &#8211; The Crystelles (USA) &#8211; The Deep Eynde (USA) &#8211; The Essence (NL) &#8211; The Golden Apes (D) &#8211; The Grapes Of Wrath (D) &#8211; The Klinik (B) &#8211; The Lovecrave (I) &#8211; The PCP Principle (GB) &#8211; The Pussybats (D) &#8211; The Raven (USA) &#8211; The Sun And The Moon (GB) &#8211; The Violet Tribe (D) &#8211; The Vision Bleak (D) &#8211; The Wounded (NL) &#8211; This Morn&#8217; Omina (B) &#8211; Trial (D) &#8211; Twinkle (F) &#8211; Twisted Nerve (GB) &#8211; Valravn (DK) &#8211; Vigilante (RCH) &#8211; Violet (D) &#8211; Voices Of Masada (GB) &#8211; Welle:Erdball (D) &#8211; X Marks The Pedwalk (D) Exklusive Wiedervereinigung &#8211; Zeraphine (D) &#8211; Zeromancer (N) &#8211; Zwielicht (D)</p>
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		<title>MOTÖRHEAD und BLACK STONE CHERRY @ Arena Chemnitz &#124; 12.12.2009</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 20:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der Chemnitzer Messe versammelt. Von der &#8220;Global Warming Tour&#8221; war in der Kälte am 12. Dezember aber erstmal nichts zu spüren. Trotzdem wartete man ausgesprochen gesittet, um dem letzten Motörhead-Gig in Deutschland beizuwohnen, bevor es für Lemmy und Co. dann ein paar Tage später in Richtung Helsinki gehen sollte&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4182843178/black-stone-cherry-12-12-2009-3.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2755/4182843178_e017952027_m.jpg" alt="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3" width="160" height="240" /></a> Für die Southern Rocker <strong>BLACK STONE CHERRY</strong> aus einem kleinen Städtchen im US-amerikanischen Kentucky war es gar der letzte Auftritt einer auf ganzer Linie erfolgreichen Tour. Die sympathische Truppe versprühte jedoch von Anfang an eine Energie wie zu einem Tourauftakt: spielfreudig und immer mit einem Lächeln und coolen Posen. Die Musik bewegt sich irgendwo zwischen bluesigem Heavy Rock á la Led Zeppelin und groovigem Südstaaten-Metal sowie gefälligen Melodien, die schnell ins Ohr gehen. Dass die jungen Herren dann noch sehr ansehnlich und ohne großes Machogehabe agierten, dürfte vor allem den wenigen weiblichen Anwesenden positiv aufgefallen sein. Insbesondere Drummer John Fred Young konnte begeistern. Ein richtiges Energiebündel mit fliegender Mähne und extrem treibendem Drumming mit ein bisschen Show: wirbelnde Drumsticks, Spielen im Stehen und als Bassist Jon ihm seinen Viersaiter hinhielt, wurde jener mit den Drumsticks mal kurz malträtiert.<br />
Als Sängergitarrist Chris Robertson in breitestem Amislang in die Runde fragte, wer BSC denn schon kenne, meldeten sich nicht viele. Feststehen dürfte jedoch, dass sich die vier jungen Burschen etliche neue Fans erspielen konnten. Schade nur, dass es keine CDs zu kaufen gab. Ganz schwach sowas.
</p>
<p></br></p>
<p>Auch von Motörhead gab&#8217;s übrigens keine CDs am Merchstand. Dafür sinnvolle Sachen wie signierte Riesenplektren und überteuerte Pullis. Oder wie es ein Besucher mit angebrachter Entgeisterung formulierte: &#8220;Dreiß&#8217;sch Euro für e Niggi!?&#8221;</p>
<p>Während <strong>DER W</strong> drin schon begann, seinen Post-Onkelz-Rock auf die Motörhead-Anhänger loszuballern, nutzten viele die Zeit zur Versorgung des leiblichen Wohls, zum Beispiel mit durchaus leckeren Fischbrötchen, oder zum Anstellen an der Herrentoilette. Die wenigen Damen genossen es dabei sichtlich, ohne jegliches Warten grinsend an der Männerschlange vorbeizugehen&#8230;<br />
<a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4182082151/motorhead-12-12-2009-06.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #06"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2603/4182082151_e0d3fe37dc_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #06" width="240" height="160" /></a> Der W ist übrigens vom Bier- oder Becherovka-Stand am besten zu verfolgen. Zwar ist sein Hard Rock nicht ganz so schlimm wie das &#8220;HerumgeOnkel&#8221; der letzten 25 Jahre, aber auch nichts, wofür es sich zu drängeln lohnt. Den Spruch &#8220;Schneller, höher, Weidner&#8221;, der da auf einem großen Transparent über der Bühne prangerte, kann man entweder als Arroganz oder gesunde Selbstironie deuten. Da die Onkeletten noch nie besonders an Humor litten, tippe ich einfach mal auf grenzenlose Selbstüberschätzung. Mann muss dem W zugestehen, dass seine ehrlich-handgemachte Musik doch vielen im Publikum gefallen hat&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4182846380/motorhead-12-12-2009-15.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #15"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4039/4182846380_ab64d56418_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #15" width="240" height="160" /></a> Doch kommen wir zu einer anderen Liga. Einem Kult. <strong>MOTÖRHEAD</strong>. Alles wartete gespannt und freute sich, zum Zeitvertreib während des Wartens ein kleines ferngesteuertes Flugzeug über der Bühne kreisen zu sehen bis schließlich die Herren Campbell, Dee und Kilmister die Bühne betraten. Natürlich durften Lemmys altbekannte Worte nicht fehlen: &#8220;We are Motörhead and we play rock&#8217;n'roll!&#8221; Gesagt getan. In typischer Pose mit nach hinten geneigtem Kopf stellte sich das Urgestein vors Mikro, bewegte sich nicht von der Stelle und rotzte mit seinen beiden Begleitern einen Hit nach dem nächsten heraus. Hin und wieder ließ sich der alte Meister zu einem krächzend-rasselnden, irgendwie auch wissenden Lachen hinreißen, das in etwa sagt &#8220;Was wisst ihr Pimpfe schon vom Rock&#8217;n'Roll? Ich hab sie alle kommen und gehen gesehen und hier stehen wir immer noch und spielen die gleiche Scheiße wie vor 30 Jahren, nur ein bisschen lebensbesoffener.&#8221; Besondere Akzente konnten mit dem Twisted Sister-Coversong &#8220;Shoot &#8216;em down&#8221; und dem erfrischend anders klingenden Akustikstampfer &#8220;Whorehouse Blues&#8221;, bei dem sich Lemmy sogar zum Mundharmonikaspiel hinreißen lässt. Spät kamen dann die Klassiker &#8220;Ace of Spades&#8221; und &#8220;Overkill&#8221;, aber nach knapp 2 Stunden feuchtfröhlichen Feierns dürfte jeder Besucher rundum zufrieden aus der proppevollen Arena getorkelt sein. Sind wir mal gespannt ob und wohin es Motörhead dieses Jahr um die Weihnachtszeit wieder verschlägt. Zu guter letzt noch die Setliste des Abends</p>
<div style="text-align: center;" class="setlistImage"><a href="http://www.setlist.fm/setlist/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html" title="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " target="_blank"><img src="http://www.setlist.fm/widgets/setlist-image-v1?id=2bd7105e" alt="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " style="border: 0;" /></a></p>
<div><a href="http://www.setlist.fm/setlist/edit/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html">Edit this setlist</a> | <a href="http://www.setlist.fm/setlists/motorhead-33d68059.html">More Motörhead setlists</a></div>
</div>
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		<title>Vorweihnachtsstimmung mit MOT&#214;RHEAD &#8211; Live in Deutschland 2009</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/11/29/vorweihnachtsstimmung-mit-motoerhead-live-in-deutschland-2009/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/11/29/vorweihnachtsstimmung-mit-motoerhead-live-in-deutschland-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sind sie zu leise, bist du schon zu taub. Die Legenden des staubtrockenen Dreck&#8217;n'Roll kommen im Dezember für acht Termine nach Deutschland. Einer der raren Oststops wird dieses mal Chemnitz(!) sein. RockZOOM wird für euch die Objektive tanzen lassen, wenn der Vorweihnachtszauber erzgebirgischer Räuchermännel durch diesen heftigen Wüstenwind hinweggeblasen wird. Sogar Punkfreunde kommen bei dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind sie zu leise, bist du schon zu taub. Die Legenden des staubtrockenen Dreck&#8217;n'Roll kommen im Dezember für acht Termine nach Deutschland. Einer der raren Oststops wird dieses mal Chemnitz(!) sein. RockZOOM wird für euch die Objektive tanzen lassen, wenn der Vorweihnachtszauber erzgebirgischer Räuchermännel durch diesen heftigen Wüstenwind hinweggeblasen wird. Sogar Punkfreunde kommen bei dieser zeitlos-rotzigen Bande voll auf ihre Kosten, wenn live Speedperlen wie &#8220;Ace of Spades&#8221; in den Zuschauerraum geworfen werden&#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg" alt="motörhead2009" title="motörhead2009" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-2675" /></a><br />
Mittlerweile blickt Pfarrerssohn und Rock&#8217;n'Roll-Urgestein Lemmy Kilmister auf eine 34-jährige, konstant grandiose Bandgeschichte zurück, wenn auch mit so einigen Besetzungswechseln. Wieder an Bord ist unterdessen &#8220;the best drummer in the world&#8221;, Mikkey Dee, der sich während der bisherigen Tourtermine 2009 für die schwedische Ausgabe vom Dschungelcamp in den Dreck warf und nun unter Umständen härter denn je auf den Drumthron zurückkehrt. Und wer weiß, vielleicht gibt&#8217;s ja schon den ein oder anderen neuen Ton zu hören? Denn Motörhead gehen im Februar ins Studio, um den Nachfolger des auch kommerziell vielgerühmten &#8220;Motörizer&#8221; in die Spuren zu hämmern. Viele werden sich aber für die ganz großen Klassiker einreihen: &#8220;Bomber&#8221;, &#8220;Overkill&#8221; und &#8220;Metropolis&#8221; sind beispielsweise Urviecher vor dem Herrn, die bei keinem Liveset fehlen dürfen und mit Sicherheit auch in Chemnitz die Menge toben lassen werden.</p>
<p>Im Vorprogramm sind übrigens die coolen Heavyfolk-Staatenrocker <strong>Black Stone Cherry</strong> am Start. Außerdem: der W &#8211; naja&#8230; Aber Vorfreude ist um diese Zeit bekanntlich die schönste Freude und schließlich geht es hier in erster Linie um Lemmy &#038; Co.:</p>
<p>Mi.		02.12.		Hannover,	AWD Hall<br />
Fr.		04.12.		Emden,		Nordseehalle<br />
Sa.		05.12.		Hamburg,	Color Line Arena<br />
Mo.		07.12.		Fürth,		Stadthalle<br />
Di.		08.12.		Stuttgart,	Schleyerhalle<br />
Mi.		09.12.		Wiesbaden,	Rhein-Main-Halle<br />
Fr.		11.12.		Berlin,		Arena Treptow<br />
Sa.		12.12.		<a href="http://www.inmove.de/deutsch/index.html" target="_blank">Chemnitz,	Arena (powered by inmove.de)</a></p>
<p>>> <a href="http://www.imotorhead.com" target="_blank">www.imotorhead.com</a><br />
>>> <a href="http://www.myspace.com/motorhead" target="_blank">Motörhead @ Myspace</a></p>
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		<title>AMORPHIS-INTERVIEW zum Dong Open Air 2009</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/07/16/amorphis-interview-zum-dong-open-air-2009/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/07/16/amorphis-interview-zum-dong-open-air-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 21:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[dong open air 2009]]></category>
		<category><![CDATA[finnland]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[progressive]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese schlauen Sprüche, dass Stillstand dem Exitus gleichkäme und wie bei Hermann Hesse alles in irgendeinem Fließgewässer sein muss, damit man zu spiritueller Erleuchtung gelangt, sind eventuell ein klitzekleines bisschen übertrieben. Dennoch ist es schön zu sehen, welche Freude manche Bands daran haben, sich immer wieder neu zu erfinden. AMORPHIS haben früh begonnen zu experimentieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese schlauen Sprüche, dass Stillstand dem Exitus gleichkäme und wie bei Hermann Hesse alles in irgendeinem Fließgewässer sein muss, damit man zu spiritueller Erleuchtung gelangt, sind eventuell ein klitzekleines bisschen übertrieben. Dennoch ist es schön zu sehen, welche Freude manche Bands daran haben, sich immer wieder neu zu erfinden.<br />
AMORPHIS haben früh begonnen zu experimentieren und nie damit aufgehört. Zunächst als Death Metal-Combo gestartet, entwickelten sie bald über die Grenzen Finnlands hinaus den Ruf einer progressiven, unterschiedlichen Einflüssen aufgeschlossenen Band. So finden sich teils doomige Anleihen auf den Alben, hier und da hört man ein wenig Folk heraus, und selbst orientalische Elemente gab es bei Amorphis schon zu entdecken. Mit „Tales From The Thousand Lakes“ ebneten die Finnen schon 1994 den Weg für melodischen Death Metal, das Album gilt bis heute als stilprägend.<br />
Zwar sind die Finnen nach einem kurzen Exkurs längst wieder zu ihren Death Metal-Wurzeln zurückgekehrt, aber neben garstig durch die Boxen grollenden Growls setzen Amorphis stark auf cleanen Gesang und teils fast schon eingängige Rockigkeit.<br />
In diesem Sinne ist es keine ganz riesige Überraschung, dass die Band seit Jahren auch kommerziell beachtliche Erfolge erzielt: In diesem Jahr kam mit „Skyforger“ das nunmehr neunte Studioalbum in die Läden und hat neben den Hörerherzen auch die Albumcharts erobert – in Finnland sogar auf Platz 1. Und auch die Vorgänger, allen voran „Silent Waters“ (2007) und „Eclipse“ (2006), haben nicht nur in den heimischen Charts mächtig abgeräumt.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2009/07/amorphis_online1-240x240.jpg" alt="amorphis" title="amorphis" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2320" />Niclas Etelävuori, der Amorphis seit geschlagenen neun Jahren am Bass unterstützt, plauderte im Interview gutgelaunt und aufgeschlossen über Festivalerfahrungen, die kommenden Touren und das allgegenwärtige Kalevala.</p>
<p>HI NICLAS, TOLL, DASS IHR DIESES JAHR AUF DEM DONGBERG DABEI SEID! FÜR EUCH UND UNS IST DAS JA EINE PREMIERE – WAS GLAUBST DU, WAS DICH HIER ERWARTEN WIRD?</p>
<p>Dieses Jahr spielen wir nur auf zwei Festivals in Deutschland, eines davon ist das Dong Open Air, und darum freuen wir uns natürlich umso mehr, dass wir die Möglichkeit haben, dabei zu sein. Auf Festivals zu spielen, ist ohnehin immer eine ziemlich spannende Sache für uns.</p>
<p>IHR WART IN EURER KARRIERE JA SCHON AUF ZAHLLOSEN FESTIVALS, DA HABT IHR SICHER EINIGES ERLEBT. WAS WAR DENN BISLANG DAS SCHLIMMSTE, DAS EUCH AUF EINEM FESTIVAL WIDERFAHREN IST?</p>
<p>Wirkliche Katastrophen sind uns bislang erspart geblieben, zum Glück! Es ist allerdings nicht gerade toll, wenn du auf der Bühne stehst und es anfängt, wie aus Eimern zu regnen, ein richtiges Unwetter über dich hereinbricht und einfach alles unter Wasser steht. Gerade wegen dem ganzen Equipment, das dort rumsteht. Ein paar Mal hatte ich ehrlich Angst, dass wir allesamt einen höllischen Stromschlag abbekommen. Zum Glück gab es bislang weder Tote noch irgendwelche ernsthaften Verletzungen (lacht).</p>
<p>NA, DANN HOFFEN WIR DOCH AUF GUTES WETTER BEIM D.O.A. ÜBRIGENS, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZU EURER HOHEN CHARTPLATZIERUNG! DAS HAT EUCH JA SICHER SEHR ERFREUT. ODER IST DIR SO EIN DURCHSCHLAGENDER ERFOLG MANCHMAL AUCH UNHEIMLICH?</p>
<p>Für uns ist das schon eine nette Erfahrung. Wobei wir die Nummer Eins auch „nur“ für zwei Wochen halten konnten, inzwischen sind wir aber immerhin noch auf Position drei. Mit „Eclipse“ waren wir übrigens auch schon mal auf Nummer Eins in Finnland. Diese ganze Sache beruht natürlich schon auf einem sehr harten Wettbewerb und ist heiß umkämpft, deshalb sind wir erst recht sehr glücklich mit diesem Ergebnis.</p>
<p>UND WAS IST, IN DEINEN EIGENEN WORTEN, NEU AN „SKYFORGER“? IHR HABT JA SEHR VIELE VERÄNDERUNGEN DURCHLEBT – LÄUTET „SKYFORGER“ FÜR EUCH EINE NEUE ÄRA EIN?</p>
<p>Ich denke, dass wir mit den neueren Alben durchaus eine Linie gefunden haben, die wir mit unserer neuen LP weiterentwickeln. Ich würde hier also nicht von einer deutlichen Zäsur sprechen, vielmehr haben wir daran angeknüpft, was wir mit den vergangenen Alben begonnen haben und sind diesen Weg einen Schritt weiter gegangen.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2009/07/amorphis_online2-240x360.jpg" alt="amorphis" title="amorphis" width="200" class="alignleft size-full wp-image-2320" />WIE DÜRFEN WIR UNS DENN SO EINEN TYPISCHEN AMORPHIS-KREATIVPROZESS VORSTELLEN? SCHREIBT IHR EURE SONGS ALS KOLLEKTIV, ODER GEBEN DOCH EHER EINZELNE DIE IMPULSE?</p>
<p>Also, in aller Regel ist es so, dass die Idee zu einem neuen Song einer von uns hat. Die wird dann aber von uns allen aufgegriffen und in der gesamten Band weiterentwickelt, und dann fangen wir alle gemeinsam mit dem Proben der neuen Stücke an.</p>
<p>WAS HAT ES EIGENTLICH MIT DEM KALEVALA AUF SICH, DAS IN EURER MUSIK IMMER WIEDER AUFGEGRIFFEN WIRD?</p>
<p>Das Kalevala ist ein uraltes finnisches Volksepos. Es geht bis in die Eisenzeit zurück, so dass die Geschichten sozusagen in unser Fleisch und Blut übergegangen sind, auch wenn die Zusammenstellung erst um die hundert Jahre alt ist. Für uns ist dieses Epos aber ohnehin etwas ganz Zeitloses. Es braucht eben nur jemanden, der diese Geschichten erzählt. In unseren neuen Texten greifen wir wieder Teile des Kalevala auf, selbst der Titel „Skyforger“ bezieht sich darauf. Und auch die anderen Themen, die sich bei uns wiederkehrend finden lassen – zum Beispiel Emotionen, Leben und Tod – haben letztlich auch etwas mit dem Volksmythos Kalevala zu tun, schließlich spielen all diese Dinge, die unsere Musik beeinflussen, auch dort eine ganz große Rolle.</p>
<p>UM NOCH MAL AUF DAS THEMA TOUREN ZURÜCKZUKOMMEN: DIESES JAHR STEHEN FÜR EUCH JA AUCH NOCH EIN PAAR SÜD- AMERIKATERMINE AN. SEID IHR SCHON AUFGEREGT?</p>
<p>Klar, ich finde es wirklich toll, dass wir wieder einmal unbekanntes Gelände betreten können. Wir warten schon seit Jahren darauf, dass sich endlich mal die Möglichkeit bietet, dort zu spielen! Bislang sind wir nur in Europa und den USA richtig getourt, auch mal in Japan, und Russland gehörte auch zu unseren weitesten Reisezielen. In Südamerika spielen wir aber zum ersten Mal. Insgesamt fünf oder sechs Gigs stehen auf dem Programm; da werden wir sicher eine ganze Menge erleben. Und es gibt dort richtig viele Metalfans, auf die wir uns natürlich auch sehr freuen.</p>
<p>DANN WÜNSCHEN WIR EUCH VIEL SPAß DORT UND BEDANKEN UNS SEHR FÜR DAS NETTE GESPRÄCH! ABER DAS SCHLUSSWORT ÜBERLASSEN WIR NATÜRLICH DIR.</p>
<p>Gerne. Also, wir freuen uns auf Euch beim Dong Open Air und darauf, unsere neuen Songs und natürlich auch einiges von den vergangenen Alben live zu spielen, und wir hoffen, dass sie Euch genauso begeistern werden wie uns. Ihr könnt Euch also auf die neuen und die alten Amorphis gleichermaßen freuen und auf eine Menge Songs, die Ihr live noch nicht gehört habt!</p>
<p><em>HINWEIS: Die Print-Version des Interviews findet sich im Programmheft zum Dong Open Air 2009.</em></p>
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		<title>SAFI: &#8220;kalt&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 07:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[safi]]></category>

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		<description><![CDATA[Tuwörter mit besonderem Tuwert beginnen mit &#8216;r&#8217; und passen ganz hervorragend zu &#8220;kalt&#8221;, dem ersten Album der Leipzigerin safi, das am 19.06. erscheinen wird&#8230; Denn dieses Debüt rebelliert, regnet, reinigt, rauscht, raunt, rauft, röhrt, rödelt, rotzt, rächt, räkelt, räubert, ruckt, rührt, rumort, rammt, rangelt, radikalisiert, reißt, rennt, rettet, rätselt, rafft, rasiert, rumpelt, rüpelt, rülpst, recycelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tuwörter mit besonderem Tuwert beginnen mit &#8216;r&#8217; und passen ganz hervorragend zu &#8220;kalt&#8221;, dem ersten Album der Leipzigerin safi, das am 19.06. erscheinen wird&#8230;<span id="more-2132"></span></p>
<p>Denn dieses Debüt<br />
<img src="/wp-content/uploads/2009/05/safikalt1.jpg" alt="safi: &quot;kalt&quot; (2009)" title="safi: &quot;kalt&quot; (2009)" width="180" height="180" class="alignleft size-full wp-image-2144" /><br />
rebelliert, regnet, reinigt, rauscht, raunt, rauft, röhrt, rödelt, rotzt, rächt, räkelt, räubert, ruckt, rührt, rumort, rammt, rangelt, radikalisiert, reißt, rennt, rettet, rätselt, rafft, rasiert, rumpelt, rüpelt, rülpst, recycelt, revolutioniert, relativiert, räsoniert, ramponiert, randaliert, reanimiert, reagiert, redigiert, rifft, ringt, richtet, rügt, rüttelt, rückgratwandert, reist, reitet, reizt, raschelt, raucht, rast, rumst, rüttelt, rüstet, rankt, rattert, raspelt, rückt, rudert, rufmordet, ritzt, regt, rockt und rollt.</p>
<p>Noch Fragen? Einige Antworten: <a href="http://www.diesafi.de">www.diesafi.de</a></p>
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		<title>ROSE KEMP: &#8220;Unholy Majesty&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 22:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[doom]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[kate bush]]></category>
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		<category><![CDATA[stoner rock]]></category>
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		<description><![CDATA[Unzertrennlichen Paaren wird bekanntlich gern nachgesagt, sie werden einander immer ähnlicher. Rose Kemp und ihre Musik eint vor allem eins: Eine herbe Schönheit, so rau, dass jede Berührung angenehm schmerzt. Easy Listening ist ohne Zweifel etwas anderes, und doch bleiben die Songs auf „Unholy Majesty“ trotz all ihrer Verschrobenheit und Eigensinnigkeit haften. „Flawless“ bringt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/61XS3jiFKfL._SS400_.jpg" alt="" title="Rose Kemp Unholy Majesty" class="alignleft size-full wp-image-1161" width="220" height="220">Unzertrennlichen Paaren wird bekanntlich gern nachgesagt, sie werden einander immer ähnlicher. Rose Kemp und ihre Musik eint vor allem eins: Eine herbe Schönheit, so rau, dass jede Berührung angenehm schmerzt. Easy Listening ist ohne Zweifel etwas anderes, und doch bleiben die Songs auf „Unholy Majesty“ trotz all ihrer Verschrobenheit und Eigensinnigkeit haften.<br />
<br />
„Flawless“ bringt es auf den Punkt: Welcher Reiz liegt denn schon in absoluter Perfektion, was bringt schon Makellosigkeit? Rose Kemp jedenfalls vergeudet unsere Zeit nicht mit perfektem Gesang – sie spielt Theater mit ihrer Stimme und die Instrumente macht sie zu den Antagonisten in ihrem Bühnenstück, das unheilig majestätisch mal schwere Gitarren vorführt, mal reduzierte Pianoklänge.<br />
<br />Black Metal und Folk in einem Atemzug zu nennen, zeigt auch und vor allem die Unfähigkeit, diese Inszenierung in gängige Raster zu stecken. Wie beschreibt man etwas, das eigen ist, ein eigenes Genre definiert, mit Worten, die schon milliardenfach zuvor benutzt wurden? Am besten gar nicht. Am besten, Ihr hört selbst.<br />
<br />
<a href="http://www.myspace.com/rosekemp">Rose Kemp auf MySpace</a><br />
<a href="http://RockZOOM.de/2009/01/17/rose-kemp/">Rose Kemp auf RockZOOM.de</a><br />
<a href="http://RockZOOM.de/photos#album=72157612563425174">Live-Fotos von Rose Kemp</a></p>
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		<title>Primordial, Mourning Beloveth &amp; Darkest Era @ Button Factory, Dublin &#124; 24.01.2009</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 21:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Boese</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist der zweite Anlauf. Denn trotz der herausragenden Qualität ihres letztjährigen Auftritts in Dublins Button Factory wurde dieses besondere Konzert ob dem ausgefallenen und von Mael Mórdha Tiefsaiter Dave ersetzten Primordial-Bassisten Pól MacAmlaigh nicht für die vorgesehene DVD verwendet. Es sollte recht genau ein Jahr dauern, bis sich die irischen Patrioten um Alan Averill [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der zweite Anlauf. Denn trotz der herausragenden Qualität ihres letztjährigen Auftritts in Dublins Button Factory wurde dieses besondere Konzert ob dem ausgefallenen und von Mael Mórdha Tiefsaiter Dave ersetzten Primordial-Bassisten Pól MacAmlaigh nicht für die vorgesehene DVD verwendet. Es sollte recht genau ein Jahr dauern, bis sich die irischen Patrioten um Alan Averill Nemtheanga im zweiten Versuch erneut vor die Kameras wagten, um ihre unnachahmlich intensive Bühnenpräsenz wieder einmal unter Beweis zu stellen, aber das erste Mal in würdiger Audio- und Bild-Qualität zu konservieren. Damit dieser Abend versprach, einen würdigen Gesamt-Eindruck zu hinterlassen, wurde besonderes Augenmerk auf die zwei Vorbands gelegt. Mit Darkest Era (Heavy Metal, IR) und Mourning Beloveth (Death Doom Metal, IR) holte man sich nicht nur souveräne, landeseigene Livebands ins Boot, sondern unterstrich die eigenen musikalischen Vorlieben und die von der Band meist gewahrte Distanz zur Pagan Metal-Szene.</p>
<p><a href="/photos/photo/3396395736/darkest-era-24-01-2009-2.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Darkest Era - 24.01.2009 #2"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3655/3396395736_8421cc517b_m.jpg" alt="Darkest Era - 24.01.2009 #2" width="240" height="160" /></a> Dass die Rolle des Anheizers nicht unbedingt eine undankbare sein muss, konnten <strong>Darkest Era</strong> ohne Mühe zeigen. Kaum hatte die Band die Bühne betreten und prompt die ersten gradlinigen Riffs folgen lassen, verlagerte sich ein guter Teil der bereits anwesenden Fans von Bar und Merch-Ständen vor die Bühne, um zunächst wohlwollend mit dem Kopf zu nicken und wenig später die Haare fliegen zu lassen. Ihr treibender, tief in den 80ern verwurzelter Heavy Metal, war der grundlegend konservativen Attitüde zum Trotz stets so abwechslungsreich und frisch dargeboten, dass zwischen kraftvollen Vocals und eingängigen Leadgitarren kein Anflug von Langeweile aufkam und die der Band zugesprochenen 30 Minuten förmlich verflogen.</p>
<p></br></p>
<p>Repräsentierten Darkest Era als Opener sicher vor allem Primordials Hang zu den guten alten Zeiten, so spiegelten die nun folgenden <strong>Mourning Beloveth</strong> vor allem die irische Trostlosigkeit wider, die auch für Primordial stets einen kreativen Nährboden für tragische und resignierte Kompositionen darstellt. <a href="/photos/photo/3396477400/mourning-beloveth-24-01-2009-8.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Mourning Beloveth - 24.01.2009 #8"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3425/3396477400_ed2a50a767_m.jpg" alt="Mourning Beloveth - 24.01.2009 #8" width="160" height="240" /></a> Die irischen Death Doomer setzen beim Transportieren dieses Gefühls allerdings eher auf abgrundtiefe Growls statt gepressten Klargesang und doomtypischen Beinahe-Stillstand statt lockerer Triolen. Der Schwenk vom eben noch gehörten heroischen Pathos zu den brachialen, tiefschwarzen Riff-Wällen machte dem Publikum keine größeren Schwierigkeiten. Im Gegenteil, die wachsende Spannung auf die ersehnten Headliner und Gastgeber des Abends schien paradoxerweise gerade durch die gekonnte Zähigkeit erträglicher zu werden. Mit fülligem Sound und allem Purismus zum Trotz unverkennbaren Riffs zogen Mourning Beloveth die Zuschauer in ihre hoffnungslose Welt. Besonders angenehm fiel dabei der durchdringende, starke Klargesang des Gitarristen Frank auf.</p>
<p></br></p>
<p>War der Abend durch die souveränen Wegbereiter bis zu diesem Zeitpunkt angenehm kurzweilig vergangen, wurden die teils von weither angereisten ‚Brothers and Sisters‘ in den folgenden 30-minütigen Pause leider noch einmal gehörig auf die Folter gespannt. Umso größer war die Erleichterung, als das irische Quintett letztlich die Bühne betrat und das Publikum mit den spannungsvollen Clean-Gitarren des ersehnten Openers „Empire Falls“ erlöste. Als das erste Riff aus den in sattes Overdrive gefahrenen Verstärkern drang, schien sich die zuvor noch unruhige aber geordnete Schar in ein aufgewühltes Meer aus hektischen Wogen und haariger Gischt zu verwandeln. Und während aus hunderten von Kehlen die einschlägig bekannten Verse der Eröffnung gepresst wurden, wagte sich schon ein mutiger Crowd-Surfer auf die immer noch durchaus wilde, schon bald aber von bestätigend emporgereckten Fäusten geprägte See. <a href="/photos/photo/3395588209/primordial-24-01-2009-8.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 24.01.2009 #8"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3465/3395588209_58d3ae2f62_m.jpg" alt="Primordial - 24.01.2009 #8" width="160" height="240" /></a> Anstatt nun einen Gang herunter zu schalten, legten Primordial einen weiteren Scheit auf das entzündete Feuer der Fans und überraschten mit dem ebenfalls nach vorne drängenden „Fuil Ársa“. Nach einer Art Schrecksekunde, in der sich wohl vor allem viele neugewonnene Anhänger fragten, mit welchem Lied sie es denn nun da zu tun hätten, griff die Energie, die der einmalige Frontmann Alan versprühte, ohne weitere Mühe auf das Publikum über. Ob das tragische, repetitive „Gallows Hymn“, das kulminierende „As Rome Burns“ oder das brachiale „Traitor&#8217;s Gate“ – alleine mit diesen Liedern vom neuesten Album stellten Primordial unter Beweis, dass Abwechslungsreichtum mit Grundstimmigkeit zu vereinen zu ihren ganz großen Stärken zählt. Daneben war selbstverständlich auch ein buntes Gemisch der restlichen Alben vertreten: vom verhärmten „Cast to the Pyre“ bis zur längst etablierten Hymne „The Coffin Ships“. Bei letzterem Lied hatte allerdings Michael O‘Floinn mit seiner Effektkette zu kämpfen und so musste diese bewegende Klage mit nur einer Gitarre auskommen. Den Emotionen im Publikum tat dies allerdings keinen Abbruch. Viel eher stellt sich die Frage, wie man diese ärgerliche Panne auf der geplanten DVD handhaben wird.</p>
<p></br></p>
<p><a href="/photos/photo/3396398406/primordial-24-01-2009-4.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 24.01.2009 #4"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3646/3396398406_299622162f_m.jpg" alt="Primordial - 24.01.2009 #4" width="240" height="160" /></a> Es verwundert kaum, dass im Nachhinein viele Fans, die auch in den Genuss des Vorjahres Konzerts gekommen waren, anmerkten, dass eine der letztjährigen Ausnahme ähnlich elektrische Stimmung in diesem Jahr nicht aufzukommen vermochte. Schuld daran hat sicher, wenn man es so formulieren möchte, die Anerkennung und Bekanntheit, an der Primordial während der vergangenen Monate immens gewonnen haben. Kam im vorigen Jahr der Andrang und die Begeisterung von Seiten der Fans einer Befreiung von der langjährigen Karriere mit Spitzennoten von Seiten der Kritiker aber Nichtbeachtung bei der breiten Masse einem Befreiungsschlag gleich, gab es für Primordial in diesem Jahr kaum eine Möglichkeit, die knapp unter der Decke liegende Messlatte zu überbieten. Damit bleibt eine direkt vergleichende Betrachtung letztlich, wie Alan selbst es wenige Tage nach dem Konzert sagte, eine undankbare Sache. Denn ebenso, wie sich in der mittlerweile sechs Alben umfassenden Diskographie der Iren keine einzige halbgare Sache ausmachen lässt, warf man sich auch in diesem Konzert voll Kraft und Ausdrucksstärke in die Lieder. Alan Averill wütete und schrie voller Inbrunst seine Untergangszenarien der Menge entgegen; ließ keine Zweifel daran aufkommen, einer der besten und eigenständigsten Sänger des Genres zu sein. Während sich der Rest der Band wie immer augenscheinlich in Trance spielte und damit begnügte, bedächtig im Rhythmus die Haare pendeln zu lassen, durchlebte und durchlitt der Ausnahme-Frontmann seine oft die moderne westliche Zivilisation anklagenden Texte. Dass bei einer solchen Band auch in einer Livesituation die Stimme stets voll und deutlich hörbar sein muss, wurde von den Tontechnikern erfreulicherweise gut bewältigt. Ihnen muss man auch den überaus gut abgestimmten Gesamtsound zu Gute schreiben, in dem sowohl die flächigen Gitarrenteppiche der Herren MacUiliam und O&#8217;Floinn als auch das spielfreudige und bestechend akzentuierte Trommeln des Schlagzeugers Simon O&#8217;Laoghaire nie unangenehm in den Vordergrund gerückt wurden.</p>
<p></br></p>
<p>Einzelne Lieder an dieser Stelle in besonderem Maße hervorzuheben, macht kaum Sinn. Zu konstant und ausdauernd war die Leistung, die man an diesem Abend auf die Bühne brachte. Eingespielt, energisch und eindringlich zeigten Primordial, dass sie schon längst zu den besten Live-Bands des Metal-Bereichs zählen und sich in den Kopf gesetzt hatten, an diesem Abend eines ihrer stärksten Konzerte abzuliefern. <a href="/photos/photo/3396399696/primordial-24-01-2009-12.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Primordial - 24.01.2009 #12"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3442/3396399696_6a81f58062_m.jpg" alt="Primordial - 24.01.2009 #12" width="160" height="240" /></a> Das Publikum griff auf, was man ihnen entgegenbrachte und wenn Nemtheanga das Publikum fragte „Are you with us?“ und ein einstimmiges Brüllen die Antwort war, schien er mit „Because we are with you …“ geradezu eine Art „Bündnis“ zwischen Band und Fans herstellen zu wollen. Wo eine unschöne Distanz zur Band fehlt, ist es kein Wunder, dass die Musik nahe geht. Mitgerissen und nicht selten gar ergriffen blickten die Fans auf diese Band, die durch ihre Konstanz und Ehrlichkeit in einer mehr und mehr von Hypes geprägten Pagan Metal Szene vielen wie ein haltgebender Fels in der Brandung erscheint.</p>
<p></br></p>
<p>Und doch – ein Song soll dann doch noch hervorgehoben werden. Hatte sich „Heathen Tribes“ auf dem ihn beinhaltenden Album sicher stärkeren Liedern wie „As Rome Burns“ und „Gallows Hymn“ unterzuordnen – auf diesem Konzert zeigte es seine ganze Stärke. Mit der bildreichen Aufzählung der von der Band im Rahmen ihrer Touren bereisten Länder und Städte richtete man sich hier sicher auch ein wenig an die vielen Fans, die eigens für diese Gelegenheit den Weg auf die Grüne Insel angetreten hatten. Noch einmal wurde von Verbundenheit gesungen, bevor sich die Wege der Anwesenden wieder trennen würden. Dieser versöhnliche Abschluss relativierte nicht die Tragik, die zuvor noch bestimmend gewesen war, er unterstrich sie eher noch einmal auf ungewöhnliche Weise. Ein Blick in die Augen der Fans reichte, um zu sehen, dass es wenige gab, die das kalt ließ. Die Authenzität und der tiefempfundene Stolz, mit dem Primordial sich seit jeher auszeichnen, bewegt – nicht nur die Haare, sondern auch die Herzen.</p>
<p>Text: Sven Boese<br />
Fotos: Katrin Kropf</p>
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