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	<title>Rockzoom &#187; indie</title>
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		<title>JUNIUS und SEPTEMBER MALEVOLENCE @ AJZ Chemnitz &#124; 24.10.09</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 21:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das knüppelmusik- und jazzgeprägte Chemnitz lässt sich dann und wann auch mal dazu hinreißen, wirklich guten Postrock einzuladen, zuletzt Geschehen mit Szenekönnern wie Immanu El und Caspian, morgen Abend gastieren pg.lost und Codes in the Sky im eng-verräucherten Subway to Peter. Hin und wieder finden aber auch Kapellen ihren Weg hierher, die sich jeglicher Schubladisierung entziehen. Besonders das abschüssig in einem Industriegebiet gelegene AJZ Chemnitz lässt Raum für solche Experimente wie <strong>TONE</strong> aus Dänemark. Laptopmusik, könnte man jetzt ketzerisch sagen, macht es sich aber damit etwas zu leicht. Zwerchfellkitzelnde Bassgrooves treffen auf den hypnotischen Gesang von Sofie Nielsen und ebenso in den Bann ziehen die dazu passenden minimalistischen Videoinstallationen ihres Kollegen Kristian Ravn-Ellestad. Dieses surreale Klang-Bild-Erlebnis entzieht sich eigentlich einer genauen Beschreibung; es wirkt einfach und hinterläst ein Gefühl der faszinierten Verstörung&#8230; wohl nicht so sehr im heimischen Wohnzimmer, doch macht euch ruhig mal selbst ein Bild vom letzten Tone-Song des Abends, “My Mind Exploded”:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tMMYJhsitZk&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tMMYJhsitZk&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Enge Hosen, Stoffschnürschühchen, das halb kurz, halb lange Haar im Gesicht und ausgeleierte beziehungsweise karierte Hemden – kann eigentlich nur eine ganz typische Postrockband sein. Und es wäre gelogen zu behaupten, dass <strong>SEPTEMBER MALEVOLENCE</strong> aus Schweden nun komplett anders aussehen und klingen würden. <a href="/wp-content/uploads/2009/11/september.jpg"><img src="http://rockzoom.de/uploads/2009/11/september-240x360.jpg" alt="September Malevolence @ AJZ Chemnitz | 24.10.09" title="September Malevolence @ AJZ Chemnitz | 24.10.09" width="240" height="360" class="alignleft size-medium wp-image-2640" /></a>Sie machen recht klassischen Postrock; da weiß man im Prinzip was man hat. Doch besonders Linksbassist und Sänger Martin Lundmark weiß diese Truppe aus dem Sud der postrockenden Einheitssuppe zu heben. Mit seinem ruhigen Feingefühl während und zwischen den Stücken war man schnell im Bann dieses melancholischen Sommerabschiedes. Zum anderen sind die „September-Böswilligen“ live auch einfach eine Macht, bisweilen in den typischen „Ausbruchspassagen“ gar eine Betonwand, die einfach gut zusammenhält und nie bröckelt. Authentisch von der ersten zur letzten Minute, getragen von einem brachialen, präzisen Sound, der da im AJZ aus der PA kam.</p>
<p>Das Bild änderte sich ein wenig. Kurz geschnittene Dreitage- bis Vollbärte statt glatte Gesichter unter seitengescheitelter Schüttelfrisur. Unverkennbar handelt es sich bei diesen vier haarigen Burschen um <strong>JUNIUS</strong> aus den Vereinigten Staaten. Sie spielen eine eigenwillige Mischung aus Progressive Rock, Postrock, Wave und Indie, kurzum vielleicht: Post Wave mit viel Gitarre, wobei das Wavige vor allem dem an The Cure-Vocals erinnernden Junius-Sänger Joseph E. Martinez zu verdanken ist. <a href="/wp-content/uploads/2009/11/junius.jpg"><img src="http://rockzoom.de/uploads/2009/11/junius-240x360.jpg" alt="Junius @ AJZ Chemnitz | 24.10.09" title="Junius @ AJZ Chemnitz | 24.10.09" width="240" height="360" class="alignleft size-medium wp-image-2642" /></a>Zur melodramatischen Stimmung trug insbesondere die gelungene Beleuchtung bei: Eine Mischung aus Finsternis, funzeligen Bodenleuchten und einer gleißend hellen Strahlerleiste, die das Publikum mehr als nur einmal blendete. Da konnte man nur die Augen schließen und sich hineinfallen lassen in die Liveversionen ihres neuen Konzeptalbums zu den Thesen des Immanuel Velikovsky. Eine Hälfte ihres neuen Albums „The Martyrdom of a Catastrophist“ durfte ich bereits genießen, denn auf Tour und in ausgewählten Mailordern kursiert eine wunderschön aufgemachte Doppel-LP mit cappuccino-cremefarben-marmoriertem, schweren und hochwertig gepressten 45rpm(!) 12“-Vinyl und 16-seitigen Großformatbooklet, in welchem jeder Song nochmals mit einer stimmigen Zeichnung bedacht wurde. Und wieso nur eine Hälfte? Leider wurden die LPs aus einem Karton falsch gepackt und mit zwei gleichen Scheiben versehen. Sollte aber sonst nicht passieren. Die Scheiben gingen nach dem Junius-Auftritt jedenfalls weg wie warme Semmeln und die Band zeigte sich sichtlich gerührt von der Euphorie der vielen anwesenden Fans, denen Junius zuvor gewiss schon ein Begriff war: Immer wieder begeisterte Zwischenrufe und verzücktes Gejohle.</p>
<p>Zufrieden verließen zu später Stunde einige Gemüter die Abgelegenheit des AJZ, um in ihre warmen Häuslichkeiten zurückzukehren; viel mehr aber harrten in und um dem Alternativen Jugendzentrum aus und machten die kalte Nacht vor allem zu einer langen&#8230;</p>
<p>> Tone @ <a href="http://www.myspace.com/tonemaettet">Myspace</a><br />
>> September Malevolence @ <a href="http://www.myspace.com/septembermalevolence">Myspace</a><br />
>>> Junius @ <a href="http://www.myspace.com/junius">Myspace</a></p>
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		<title>Her Name Is Calla @ Schokoladen Berlin &#124; 27.08.2009</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 21:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schubladendenken ist blöd und muss in jeder Musikpublikation mantraartig immer und immer verbal vernichtet werden, damit ja niemand vergisst, dass wahre Kunst immer eigen ist. Darum finden wir Genres auch immer schwierig, mindestens, wenn nicht ekelerregend und todbringend. Nur ist es schade, dass ausgerechnet das Genre der Shoegazer so gänzlich aus unserer Wahrnehmung verschwunden scheint. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schubladendenken ist blöd und muss in jeder Musikpublikation mantraartig immer und immer verbal vernichtet werden, damit ja niemand vergisst, dass wahre Kunst immer eigen ist. Darum finden wir Genres auch immer schwierig, mindestens, wenn nicht ekelerregend und todbringend.<br />
Nur ist es schade, dass ausgerechnet das Genre der Shoegazer so gänzlich aus unserer Wahrnehmung verschwunden scheint. Einst in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern von großen Bands wie My Bloody Valentine, Cocteau Twins, Slowdive und Devics geprägt, weltvergessen und introvertiert, scheint das Genre einer logischen Schlussfolgerung erlegen zu sein. Wer die Nähe zum Publikum scheut, gerät in Vergessenheit. Aber plötzlich und unverhofft tauchte es wieder auf, dieses wunderschöne, lakonisch-ironische Wörtchen. Shoegazer. Gelesen auf last.fm in den Tags zu der Englischen Band Her Name is Calla.<br />
Nur wachsen die Briten bereits mit ihren ersten Veröffentlichungen über die Grenzen des Begriffs hinaus, experimentieren, versuchen sich mit der lässigen Attitüde einer Band, die eh nicht so ganz groß rauskommen will, an ihrem ganz eigenen Sound – und sie zeigen, wie harmonisch  rockuntypische Instrumente wie Posaune und Geige sich in das klassische gitarrenzentrierte Songwriting einfügen können. Was sie mit den originären Shoegazern eint: eine gewisse Weltvergessenheit und Introversion.<br />
Die legten sie auch bei ihrem Konzert im relativ gut gefüllten Berliner Schokoladen an den Tag. Nach der sehr ätherischen Eröffnung durch The Horrible Trees hat sich das allerdings erstens relativiert, und zweitens gewannen die Songs live deutlich an Dynamik – auch und gerade in Sachen Lautstärke, was den Soundmenschen ganz offensichtlich forderte. Viele Stücke begannen leise und zögerlich, um dann in einem Lärminferno zu gipfeln, langsam und stetig, in etwa, als würde ein Gewitter aufziehen, alles verwüsten, das Dach abdecken, Bäume entwurzeln, das Fahrrad ein paar Meter weiter parken und dann ganz plötzlich wieder verschwinden.<br />
Das Highlight, und auch einer der stärksten Titel der Studioaufnahmen, war sicher „Nylon“. Unauffällig in der Mitte des Sets platziert, zeigten Her Name Is Calla hier ihr songwriterisches Können in Perfektion und hinterließen ein freudig staunendes Publikum. Und angesichts des  Gitarren, Trommeln und Geige geradezu vernichtenden Finale Grande. Diesmal hat das akustische Gewitter eigentlich nur noch Staub, Asche und wahrscheinlich den einen oder anderen Hörsturz hinterlassen.<br />
Hoffen wir auf Spontanheilung bei den Schokoladengästen. Und natürlich darauf, dass Her Name Is Calla uns bald wieder vernichten, denn es war großartig.</p>
<p>Offizielle Website: <a href="http://www.hernameiscalla.co.uk/">hernameiscalla.co.uk</a><br />
Her Name Is Calla bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/hernameiscalla">myspace.com/hernameiscalla</a></p>
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		<title>HJALTALÍN: Live in Wien @ B72 / „Sleepdrunk Seasons“</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 20:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sharif El Mahdi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir schreiben den elften Januar 2009. Es ist ein bitterkalter Sonntagabend in Österreichs Bundeshauptstadt. Im Alternativ-Radio wurde heute auf ein ganz besonderes Ereignis hingewiesen: Die junge isländische Band Hjaltalín gastiert im Rahmen ihrer ersten eigenen Europatournee in Wien. Eine beachtliche Zahl an Kennern und Neugieriggewordenen fand sich an diesem Abend im B72 ein und wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schreiben den elften Januar 2009. Es ist ein bitterkalter Sonntagabend in Österreichs Bundeshauptstadt. Im Alternativ-Radio wurde heute auf ein ganz besonderes Ereignis hingewiesen: Die junge isländische Band Hjaltalín gastiert im Rahmen ihrer ersten eigenen Europatournee in Wien. Eine beachtliche Zahl an Kennern und Neugieriggewordenen fand sich an diesem Abend im B72 ein und wurde daraufhin ausgezeichnet unterhalten:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/01/hjaltalin-by_-hordur-sveinsson1.jpg" alt="Hjaltalín _ by Hordur Sveinsson" title="Hjaltalín _ by Hordur Sveinsson" width="233" height="350" class="alignleft size-full wp-image-1563" />Eine äußerst positive Überraschung war der in Graz beheimatete Singer/Songwriter Effi, der mit Hilfe von Ukulele, Akustikgitarre, Laptop, Loopmaschine, seiner fabelhaften Stimme sowie einem Bassisten das Vorprogramm bestritt. Der sympathische Steirer präsentierte ein wahres Ohrwurmfeuerwerk mit einer gehörigen Portion Sonnenschein. Seine MySpace-Seite sei hiermit aufs Wärmste empfohlen. Anspieltipps: „Happy“ und „Lovefiles“.</p>
<p>Um circa 22:00 Uhr betraten Högni Egilsson (Gesang/Gitarre), Sigríður “Sigga” Thorlacius (Gesang), Axel Haraldsson (Schlagzeug), Rebekka Bryndís Björnsdóttir (Fagott), Guðmundur Óskar Guðmundsson (Bass), Viktor Orri Árnason (Violine) und Hjörtur Ingvi Jóhansson (Klavier) die für dieses Septett beinahe zu klein geratene Bühne des B72. Ein freundliches „Gott Kvöld“ und ein perfekt vorgetragenes „Guten Abend“ eröffneten ein energiegeladenes, dank zweier Zugaben ca. siebzigminütiges Set an neuem, alt bewährtem und fremdem Songmaterial. Die Band spielte eine Art „Best Of“ ihres Erstlingswerkes „Sleepdrunk Seasons“, welches Anfang März auch endlich im deutschsprachigen Raum veröffentlicht wird. Den Anfang machte das nach einer leisen Intro frisch und kräftig daherkommende „I lie“, gefolgt von richtigen Ohrwürmern wie „The Trees Don’t Like The Smoke“ und „Goodbye July / Margt að ugga”. Nicht umsonst wurde die Band bereits unter anderem für ihr tolles Songwriting bei den Icelandic Music Awards ’08 mit einer Auszeichnung belohnt. Die Überraschungen des einstündigen Konzertes waren neben zwei neuen, viel versprechenden Kompositionen namens „Sweet Impressions“ und „Wuthering Fields“ auch die erste Zugabe in Form einer Coverversion von Páll Óskars „Þú komst við hjartað í mér“, einem islandweitem Dance/Pop-Radiohit aus dem Vorjahr. Ins Deutsche übersetzt könnte der Titel in etwa „Du hast mein Herz berührt“ heißen. Mit einer zweiten und finalen Zugabe beendete die Sängerin Sigga das durch und durch spannende Konzerterlebnis mit einem brillant vorgetragenem Serge Gainsbourg (Größter Hit: „Je t’aime“) Song.<br />
Um es als Ebay- Bewertung zu sagen: „Danke! Gerne wieder!”</p>
<blockquote><h4>HJALTALÍN Setlist</h4>
<p></br></p>
<p>I Lie<br />
Selur<br />
The Boy Next Door<br />
Sweet Impressions<br />
The Tree&#8217;s Don&#8217;t Like the Smoke<br />
Trailer Music<br />
Wuthering Fields<br />
Goodbye July / Margt að ugga<br />
Traffic Music<br />
&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Þú komst við hjartað í mér (Páll Óskar Coverversion)<br />
&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
L&#8217;anamour (Serge Gainsbourg Coverversion)
</p></blockquote>
<p></br><br />
</br></p>
<p>Das bereits Ende 2007 in Island erschienene, von Gunnar Örn „Gunni“ Tynes (Múm) und Benni Hemm Hemm produzierte, Debutalbum Hjaltalíns, „Sleepdrunk Seasons“, kommt nun auch endlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Freitag, den 6. März 2009 auf den Markt. Wer nicht so lange warten will, kann sich „Sleepdrunk Seasons“ sowie die Páll Oskar Coverversion aber auch jederzeit aus dem Internet nach Hause holen. Die Download- und Bestellplattform Grapewire (<a href="http://kimi.grapewire.net" target="_blank">Kimi Records Store @ Grapewire</a>) bietet das Album für ein kleines Entgelt in dreifacher Ausführung an: Als Mp3-, Vinyl&#038;Mp3- oder Cd&#038;Mp3- Package.</p>
<p>Für Fans von gutem, ohrwurmreichem Songwriting ist diese Platte ein Muss!</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Hjaltalin @ Myspace: <a href="http://www.myspace.com/hjaltalinband" target="_blank">www.myspace.com/hjaltalinband</a></p>
<p>Páll Óskars “Þú komst við hjartað í mér” @ <a href="http://de.youtube.com/watch?v=1jWw_mV9VLU" target="_blank">YouTube</a><br />
Hjaltalíns „Þú komst við hjartað í mér”- Cover @ <a href="http://de.youtube.com/watch?v=wT-mM2bQjpU&#038;feature=related" target="_blank">YouTube</a></p>
<p>Effi @ Myspace: <a href="http://www.myspace.com/effimusic" target="_blank">www.myspace.com/effimusic</a></p>
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		<title>&#8220;Who Killed AMANDA PALMER?&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/11/27/who-killed-amanda-palmer/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 23:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir haben ja keine Zeit! 2008 geht zur Neige, und dieses Jahr sind so viele tolle Platten herausgekommen, dass wir kaum mit dem Hören hinterherkommen. Das Album von Amanda Palmer, Dresden Doll auf Solowegen, möchten wir Euch aber auf gar keinen Fall vorenthalten. Darum zack zack – schnell einen (leider nicht ganz so zeitsparenden) Klassiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben ja keine Zeit! 2008 geht zur Neige, und dieses Jahr sind so viele tolle Platten herausgekommen, dass wir kaum mit dem Hören hinterherkommen. Das Album von Amanda Palmer, Dresden Doll auf Solowegen, möchten wir Euch aber auf gar keinen Fall vorenthalten. Darum zack zack – schnell einen (leider nicht ganz so zeitsparenden) Klassiker aus dem alten Musikjournalisten-Hut gezaubert &#8211; das „Track-by-Track-Review“ &#8211; und hopp!</strong></p>
<p><em>1. Astronaut: A Short History of Nearly Nothing</em></p>
<p>“Who Killed Amanda Palmer” beginnt mit einem Schrei und einem gewitterhaften Dreiklang-Stakkato, um kurz darauf ganz leise Saiten anzuschlagen. Und wieder laut. Und wieder leise. Und dann wieder ganz laut. Was für ein Opener! Dieses wundervolle Energiebündel könnte leicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es hier mit einer todtraurigen Astro-Elegie zu tun haben, wären da nicht diese gewaltigen Violinenstürme und diese immer wieder hervorbrechende Zerbrechlichkeit. Astronaut handelt von Distanz und Nähe, unerfüllbarer Liebe und Sehnsucht und Abschied.<br />
Um es gleich vorwegzunehmen, Astronaut ist mein persönliches Highlight des Albums und hat mich viele Stunden Schlaf gekostet, weil diese Zeilen einfach nicht verschwinden wollen – da hast du dein Ziel erreicht, das mit dem Afterthought und den Reminders, zumindest bei mir&#8230;</p>
<blockquote><p>But you are, my love, the Astronaut<br />
Flying in the face of science<br />
I will gladly stay an afterthought<br />
Just bring back some nice reminders</p></blockquote>
<p><em>2. Runs in the Family</em></p>
<p>Auch im zweiten Song geht es um Zwischenmenschliches, jedenfalls an der Oberfläche. Woran liegt es, dass wir sind, wer sind? In der Familie? Vor der kann man jedenfalls nicht davonlaufen, I cannot run from my family, they’re hiding inside of me, singt Amanda sich durch leicht redundante knappe drei Minuten. Ostinato sagt da wohl der Fachmann, ich belasse es lieber vorsichtig bei einem „ganz schön eingängig“. Trotz allem ein sehr starker Song.</p>
<p><em>3. Ampersand</em></p>
<p>Das &amp;-Zeichen, Ampersand auf Englisch, ist mehr als eine Konjunktion, es ist eine Lebenseinstellung, jedenfalls hier. Es wird zum Sinnbild dessen, was man ja irgendwie ständig sieht, im Freundeskreis, im Café und auf Straße: <img src="http://rockzoom.de/uploads/2008/11/amanda_palmer.jpg" alt="" title="Who killed Amanda Palmer?" width="220" height="220" class="alignleft size-full wp-image-1284" />Menschen, die sich nahe sind, verschmelzen bis zur Unkenntlichkeit, bis sie nicht mehr sie selbst sind. Da gibt’s Paare, die könnten auch Zwillinge sein. Gleiche Mimik, gleiche Sprache, am besten noch die gleichen Jack-Wolfskin-Outdoor-Schwedenurlaub-Regenjacken. Schön, wenn man sich jemandem verbunden fühlt, aber genauso schön, dass endlich mal jemand sagt, dass Persönlichkeit auch gelebter Individualismus ist. Vielleicht ist das nicht jedermanns Ansicht (und vielleicht verstehe ich Amanda auch total falsch), aber es ist es allemal wert, darüber nachzudenken. Und das kann man bei diesem unaufdringlich ruhigen Song richtig gut.</p>
<p><em>4. Leeds United</em></p>
<p>Hier dürften sich Dresden-Dolls-Fans ganz besonders an das gemeinsame Werk von Amanda Palmer und Brian Viglione erinnert fühlen. Es darf getanzt werden, sofort!</p>
<p><em>5. Blake Says</em></p>
<p>Ein ganz schön harter Schnitt zum Vorgänger, ist „Blake Says“ doch eines der schwerfälligsten Lieder auf dem Album und auch ein wenig anstrengend. Schon mutig, einen solchen Rausschmeißer in der Mitte des Albums zu platzieren, aber komischerweise fügt er sich nahtlos ins Gesamtwerk ein, auch, wenn ich ein paar mal versucht war, ihn einfach zu überspringen.</p>
<p><em>6. Strength through Music</em></p>
<p>Zeit für ein Geständnis: Ich liebe Spoken-Word-Intros, und das erleben wir hier in absoluter Perfektion. Das sparsame Arrangement zeigt einmal mehr, dass die Kraft nicht immer im Brachialen liegt. Bestimmt wunderschön, zu diesem Lied nachts durch die Straßen zu fahren, wenn die Lichter an einem vorbeirauschen und man sich vorkommt wie in einer Parallelwelt, ohne andere Menschen. Es hat etwas surreales, entrücktes, unerwartet minimalistisches.</p>
<p><em>7. Guitar Hero</em></p>
<p>Auf einem so vielseitigen Album darf natürlich auch ein Partykracher nicht fehlen – et voilà. Guitar Hero ist eine ziemlich klassische Rocknummer, wieder mal was zum Tanzen, endlich!</p>
<p><em>8. Have to Drive</em></p>
<p>Ohje, besser nicht hören, wenn man psychisch labil, in einer „merkwürdigen Phase“ oder sonst irgendwie emotional vorbelastet ist, denn dann könnte diese Ballade einen unglaublich fertig machen. Stabilere Leute werden sie vielleicht ein bisschen zu offensichtlich, zu sehr Herzschmerz, finden. Zwiespältig, aber liebenswert und wundervoll introvertiert.</p>
<p><em>9. What’s the Use of Wond’rin?</em></p>
<p>Ist das wirklich die gleiche Amanda Palmer, die im Song zuvor so unfassbar tief und eindringlich gesungen hat? Angesichts des Falsetts kaum zu glauben, aber darum heißt es ja auch so. Überhaupt ist die gesangliche Vielfalt, diese Kraft in Stimme, einfach großartig. Auch in diesem Track, der fast zum Schluss noch mal eine ganz andere Amanda aus dem Hut zaubert.</p>
<p><em>10. Oasis</em></p>
<p>Und wieder ein rumpeliger Übergang zum Vorgänger-Song: Oasis ist definitiv das poppigste, partytauglichste und plakativste der 12 Lieder und könnte fast von Pink stammen – wer’s mag&#8230; Laut YouTube ist der Song Sarah Palin gewidmet, jener radikal-dümmlichen Hockey Mom, die in den US-Wahlen als McCains Running Mate im kleinen Schwarzen und Gummistiefel legendär versagt hat, von Freidenkern, Promis, jungen Menschen, Alten, Frauen und Männern und Kindern leidenschaftlich gehasst. Allein dafür sollten wir Amanda lieben. Und das Lied ist wirklich nicht so schlecht. Seht selbst:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mUba4aq8imk&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mUba4aq8imk&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><em>11. The Point of It All</em></p>
<p>Gen Ende des Albums kommt melancholische Abschiedsstimmung auf. Schade, denn wofür gibt es die Repeat-Funktion? Ehrlich gesagt hat mich dieses Lied von allen am wenigsten gepackt, und darum kann und will ich gar nicht viel dazu sagen, aber vielleicht kommt das noch. Wofür gibt’s schließlich die Repeat-Funktion.</p>
<p><em>12. Another Year: A Short History of Almost Something</em></p>
<p>Überflüssig zu erwähnen, dass dies der Versuch einer Brücke zwischen erstem und letztem Song ist. Und ähnlich wie Astronaut ist auch der letzte Song tieftraurig, und auch hier geht es um Distanz und Unerreichbarkeit. Und um das Warten, bis sich etwas ändert.</p>
<blockquote><p>But that could take forever<br />
I think i&#8217;ll wait another year<br />
It&#8217;ll be the best year ever<br />
I think i&#8217;ll wait another year<br />
Can&#8217;t we just wait together<br />
You bring the smokes, i&#8217;ll bring the beer<br />
I think i&#8217;ll wait another year</p></blockquote>
<p>Hoffen wir, dass wir nicht bis zum Sanktnimmerleinstag auf ein neues Album von Frau Palmer warten müssen. Vielleicht nur ein weiteres Jahr? Das wäre toll. Bis dahin können wir uns ab demnächst mit dem Buch zu &#8220;Who Killed Amanda Palmer?&#8221; trösten, das neben vielen Photos Texte von Neil Gaiman enthalten wird (einen Vorgeschmack darauf gibt es auf dem Albencover).</p>
<p><strong>„Who Killed Amanda Palmer?“ hat allergrößtes Heavy-Rotation-Potential. Das liegt auch an dem fast schon poppigen Songwriting, denn trotz all ihrer brachialen Energie und dem brechtpunkkabarettigen Pianogehämmer sind die Lieder sehr zugänglich. Rund wird es durch die Songs, die aus diesem Schema ausbrechen, die man vielleicht beim ersten Durchhören sofort wieder vergisst. Schönes Gesamtkunstwerk in vielen Facetten!</strong></p>
<p>MySpace: <a href="http://www.myspace.com/whokilledamandapalmer">myspace.com/whokilledamandapalmer</a><br />
Offiziell: <a href="http://whokilledamandapalmer.com/">whokilledamandapalmer.com</a></p>
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		<title>GUS BLACK: Today is not the Day&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 12:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[akustik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man der Musikpresse Glauben schenkt, muss Gus Black, Singer-Songwriter aus L.A., eine Mordswut im Bauch haben auf das Business, den Kommerz und all das. Auch die Ansage „Today is not the Day to Fuck with Gus Black“ – so der Albentitel in voller Länge – klingt nicht sehr pazifistisch. Entsprechend martialisch sieht auch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man der Musikpresse Glauben schenkt, muss Gus Black, Singer-Songwriter aus L.A., eine Mordswut im Bauch haben auf das Business, den Kommerz und all das. Auch die Ansage „Today is not the Day to Fuck with Gus Black“ – so der Albentitel in voller Länge – klingt nicht sehr pazifistisch. Entsprechend martialisch sieht auch das Cover aus, das an alte Blaxpoitation-Filme erinnert, oder eben an daran angelehnte Tarantino-Streifen à la Jackie Brown. Die positive Überraschung: Das Album ist im besten Sinne introvertiert, intim, ironisch und unaufdringlich.</p>
<p><img src="http://rockzoom.de/uploads/2008/11/gus.jpg" alt="" title="Gus Black - Today is not the day..." width="170" height="152" class="alignleft size-full wp-image-1090" /><br />
Wie also sieht der Film wirklich aus, dessen Soundtrack „Today is not the Day&#8230;“ sein könnte? Schwarzweiß, ganz klar, und ein bisschen melancholisch. Einer der Filme, bei denen man mit dieser unbestimmten Seligkeit aus dem Kino kommt, weil man gerade Zeuge hoher Kinokunst geworden ist. Ein etwas elitäres Gefühl vielleicht, denn dieser Film wird nicht jedem gefallen, aber einen kleinen, treuen Fankreis bis zum Delirium begeistern.</p>
<p>Das Arrangement ist wundervoll reduziert: Stimme, Gitarre, ein paar leise Zwischentöne. Singer-Songwriter eben, und doch ganz eigen. Dazu kommen unaufgeregt intelligente Lyrics, die ein poetisches Level erreichen, das Fans von Nick Cave sehr glücklich machen dürfte. Apropos, in seiner sparsamen Instrumentierung und den ätherischen weiblichen Background Vocals erinnert das Album angenehm an Caves 2004er Doppelschlag „Abattoir Blues/The Lyre of Orpheus“, nur, dass „Today is not the day&#8230;“ eben ohne Piano auskommt und dafür auf sattes Akustik-Geklampfe setzt. Weniger Blues, mehr Folk.</p>
<p>Ob es jetzt nun die offensichtlichen Ohrwürmer wie „Little Prince Town“ und „Hurrah Hurrah Hurrah, Hurray Hurray“ sind oder sperrigere Songs wie „Variations on a Theme Called Honesty“: Man wird sie nicht mehr los, diese Melodien, sie verfolgen einen unauffällig und melden sich gerne ein paar Stunden, nachdem das Album durchgelaufen ist, aus dem Unterbewusstsein. Call the ambulance, cut the wedding cake, tell the prisoners they’re free – hilft alles nix, man muss und will und kann es immer wieder hören. Open your ears, my dear, everything’s ok.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GaGpkclf2_s&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/GaGpkclf2_s&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Nicht nur wir sind ziemlich einig: Dieser Mann darf kein Geheimtipp sein, schreit es heraus, verbreitet Myspace-Links und Hörproben, rennt dem Radiosender eures Vertrauens die Türen ein.</p>
<p>Und vor allem: Hört ganz viel Gus Black.</p>
<p>Offizielle Homepage: <a href="http://www.gusmusic.com/" target="_blank">www.gusmusic.com</a><br />
Gus Black auf MySpace: <a href="http://www.myspace.com/gusblack" target="_blank">myspace.com/gusblack</a></p>
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		<title>Fotos von Dúné @ Kamp Bielefeld &#124; 19.09.2008</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 22:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus Dänemark kommen sie. Indie Elektro Rock machen sie. Sagen sie selbst. Und sehr wohl lassen sich die sieben Jungspunde kaum in ein genaues Raster pressen. Jedenfalls hört man Einflüsse aus mehreren Stilepochen heraus, wenn man mit der Musik von Dúné konfrontiert wird. Kurz vor Herbstbeginn machte die Band einen Abstecher ins schöne Kamp nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Dänemark kommen sie. Indie Elektro Rock machen sie. Sagen sie selbst. Und sehr wohl lassen sich die sieben Jungspunde kaum in ein genaues Raster pressen. Jedenfalls hört man Einflüsse aus mehreren Stilepochen heraus, wenn man mit der Musik von Dúné konfrontiert wird.</p>
<p>Kurz vor Herbstbeginn machte die Band einen Abstecher ins schöne Kamp nach Bielefeld. Natürlich mogelten wir uns zwischen die extatischen Besucher, die zu 80 Prozent aus Frauen, zu 60 Prozent aus sehr jungen Frauen bestand. Kein Vorwurf. Dúné sind ja selbst kaum älter&#8230;</p>
<p>Ein Konzert, das Spaß bereitete und allerlei bunte Schnappschüsse ermöglichte.</p>
<h4 style="margin-bottom:-10px;">DÚNÉ</h4>
<p><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157607409270073'><img src='http://flickr.rockzoom.de/20080919_dune/dune1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157607409270073'><img src='http://flickr.rockzoom.de/20080919_dune/dune2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157607409270073'><img src='http://flickr.rockzoom.de/20080919_dune/dune3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157607409270073'><img src='http://flickr.rockzoom.de/20080919_dune/dune4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157607409270073'><img src='http://flickr.rockzoom.de/20080919_dune/dune5.jpg' class='float_left'/></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157607409270073">Zu allen Bildern von Dúné</a></p>
<p><strong></strong></p>
<p>» Offizielle Seite von Dúné: <a href="http://www.kettcar.net/">www.kettcar.net</a><br />
» Dúné bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/dunesite">www.myspace.com/dunesite</a></p>
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		<title>Fotos von The Dandy Warhols @ Abart Z&#252;rich &#124; 06.07.2008</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 21:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Hilpert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[rock]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit 1994 rocken The Dandy Warhols nun die Bühnen der Welt. So auch am 6 Juli im Abart in Zürich. Vier Artisten, 14 Jahre Musik, sieben Alben und schlappe 800 Konzerte, das ist das Rezept um Zürich zu rocken und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen! Geschlagene drei Stunden rockten, feierten und schmetterten The Dandy Warhols [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1994 rocken <strong>The Dandy Warhols </strong>nun die Bühnen der Welt. So auch am 6 Juli im Abart in Zürich. Vier Artisten, 14 Jahre Musik, sieben Alben und schlappe 800 Konzerte, das ist das Rezept um Zürich zu rocken und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen!</p>
<p>Geschlagene drei Stunden rockten, feierten und schmetterten The Dandy Warhols einen Titel nach dem anderem von der engen, offenen Bühne des Abart ins tobende Publikum. Man möchte meinen, es gäbe keinen optimaleren Ort als das Abart für eine solch starke Liveband wie The Dandy Warhols, welche förmlich zum Anfassen nahe am Publikum waren. Selbst auf die sonst übliche Absperrung wurde verzichtet. Auch eine Vorband gab es nicht. Wer noch Energie, Kraft und Ausdauer besaß, konnte es nach der unbeschreiblich geilen Performance mit dem DJ der Dandy Warhols und Courtney, Zia, Brent und Peter noch richtig Krachen lassen und feiern bis in die frühen Morgenstunden.</p>
<h4>THE DANDY WARHOLS</h4>
<p><a href='http://rockzoom.de/photos#album=72157606233958448'><img src='http://flickr.rockzoom.de/20080607-TheDandyWarhols/dandywarhols1.jpg' class="float_left"></a><a href='http://rockzoom.de/photos#album=72157606233958448'><img src='http://flickr.rockzoom.de/20080607-TheDandyWarhols/dandywarhols2.jpg' class="float_left"></a><a href='http://rockzoom.de/photos#album=72157606233958448'><img src='http://flickr.rockzoom.de/20080607-TheDandyWarhols/dandywarhols3.jpg' class="float_left"></a><a href='http://rockzoom.de/photos#album=72157606233958448'><img src='http://flickr.rockzoom.de/20080607-TheDandyWarhols/dandywarhols4.jpg' class="float_left"></a><a href='http://rockzoom.de/photos#album=72157606233958448'><img src='http://flickr.rockzoom.de/20080607-TheDandyWarhols/dandywarhols5.jpg' class="float_left"></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>» <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157606233958448">Zu allen Bildern von The Dandy Warhols</a></p>
<p>http://www.myspace.com/thedandywarhols</p>
<p>http://www.dandywarhols.com/</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Karpatenhund @ Kesselhaus Lemgo &#124; 15.05.2008</title>
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		<comments>http://rockzoom.de/2008/06/15/karpatenhund-kesselhaus-lemgo-15052008/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 13:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[photography]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[detmold]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit mittlerweile drei Jahren ist das ostwestfälische Campusradio Triquency nun „on air“ und dieses kleine Jubiläum nahm man jüngst zum Anlass, im Kesselhaus zu Lemgo ein Konzert mit drei Bands zu veranstalten. Rein musikalisch betrachtet liegt Ostwestfalen-Lippe ohnehin eher im Niemandsland, jedenfalls finden hier nur sehr selten Auftritte von bekannteren Künstlern statt. Da muss schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mittlerweile drei Jahren ist das ostwestfälische Campusradio <a href="http://www.triquency.de">Triquency</a> nun „on air“ und dieses kleine Jubiläum nahm man jüngst zum Anlass, im Kesselhaus zu Lemgo ein Konzert mit drei Bands zu veranstalten. Rein musikalisch betrachtet liegt Ostwestfalen-Lippe ohnehin eher im Niemandsland, jedenfalls finden hier nur sehr selten Auftritte von bekannteren Künstlern statt. Da muss schon eine Kneipe die Toten Hosen bei einem Bundesliga-Tippspiel „gewinnen“ oder die Sportfreunde Stiller gemeinsam mit engagierten Bürgern ein Zeichen gegen Rechts setzen, damit auch in unserer schönen „Provinz“ mal eine Live-Veranstaltung mit prominenteren Musikern stattfindet. Insofern sollte man meinen, dass insbesondere die jüngeren Musikfans mehr als froh darüber sein sollten, wenn eine mittlerweile recht bekannte Formation wie KARPATENHUND den Weg ins Lipperland findet, immerhin durften sich die Kölner bereits auf diversen größeren Bühnen überall in der Republik austoben und mit ihrem Song „Gegen den Rest“, welcher der ARD-Vorabendserie „Türkisch für Anfänger“ als Titelmelodie diente, konnte man auch bundesweit mediales Aufsehen erregen. Für uns von ROCKZOOM natürlich eine willkommene Gelegenheit, mal wieder über ein lokales Ereignis zu berichten, auch in der Hoffnung auf ein volles Haus und ein begeistertes Publikum, zumal mit GeradeSo! eine Combo aus dem nahen Detmold als Vorband auftreten sollte.</p>
<p>Eigentlich war alles perfekt, die Eintrittspreise locker erschwinglich, das Wetter ließ in Anbetracht dunkler Wolken keine anderen Abendplanungen sinnvoll erscheinen und auch das Programm in der Glotze dürfte wohl keinen ans heimische Sofa gefesselt haben. Umso größer jedoch unser Erstaunen, als wir, am Kesselhaus angekommen, gerade mal zwei Dutzend Leute antrafen. Hatten wir etwa was verpasst, wurde die Veranstaltung kurzfristig abgesagt? Doch dem war mitnichten so, der Termin stand und das Konzert fand statt. Zwar füllte sich der Laden im Verlauf des Abends noch ein wenig, dennoch musste man sich fragen, wo eigentlich all die musikinteressierten Lipper an diesem Abend waren?! Offenbar schienen auch die Veranstalter ob des nur mageren Zuschauerzuspruchs etwas irritiert, anders als mit dem Hoffen auf verspätet eintreffende Fanscharen war der späte Beginn des Konzerts wohl nicht zu erklären. Die ersten Reihen waren glücklicherweise recht gut gefüllt, als dann endlich die vier Jungs von <a href="http://www.myspace.com/geradeso"><strong>GERADESO!</strong></a> die kleine Bühne betraten und mit ihrem frischen Indie-Pop-Rock munter loslegten. Mit Songs wie „Herzschlag“ oder „Doch nur eine Bitte“ von der gleichnamigen Mini-CD sorgten die Detmolder für viel Stimmung und dank des eigens mitgebrachten Fanclubs reichte es sogar noch für eine Zugabe. Auch Karpatenhund schien der Gig zu gefallen, speziell Sängerin Claire verweilte recht lange inmitten des Publikums und tanzte zu den Rhythmen der lippischen Local Heroes. Erfrischender Auftritt der vier Residenzler, von denen man auch in Zukunft hoffentlich noch einiges hören wird!</p>
<h4 style="margin-bottom:-10px;">GERADESO!</h4>
<p><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso5.jpg' class='float_left'/></a><br />
<strong></strong></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517">Zu allen Bildern von GeradeSo!</a></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Im Anschluss machten sich dann <strong><a href="http://www.sternbuschweg.de">STERNBUSCHWEG</a></strong> auf, die anwesenden Zuhörer mit ihrer Mischung aus Brit-Pop und Berliner Indie-Schule zu erobern. Das Quartett um Sänger Wolfgang Müller-Molenar spielte an diesem Abend einen guten, soliden Gig, dem vielleicht ein wenig mehr Energie wie beispielsweise beim Opener „Mein Herz schlägt“ positiv zu Gesicht gestanden hätte. Der Funke der Begeisterung sprang jedenfalls nicht so recht auf das Publikum über, schade eigentlich, denn die sympathischen Berliner hätten durchaus mehr Applaus und Zuspruch verdient gehabt. Unterm Strich war es aber ein engagierter Auftritt der Hauptstädter, die mit ihrem Material vom aktuellen Album „Mein Herz schlägt weiter jeden Tag“ durchaus zu überzeugen wussten, auch wenn man an diesem Abend eventuell ein wenig zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein schien.</p>
<h4 style="margin-bottom:-10px;padding-top:10px;">STERNBUSCHWEG</h4>
<p><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg5.jpg' class='float_left'/></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136">Zu allen Bildern von Sternbuschweg</a></p>
<p>Hatten sich die Zuschauerreihen im Verlauf des Gigs von Sternbuschweg ein wenig gelichtet, so durfte man erwarten, dass sich die Fans zum finalen Hauptact des Abends wieder in Scharen vor der Bühne versammeln sollten. Dicht gedrängt standen sie auch, zumindest in den ersten vier Reihen, dahinter war es aber rein zahlenmäßig leider erschreckend spärlich gesät! Schwer zu sagen, ob es an der schon weit fortgeschrittenen Uhrzeit, der bereits zurückliegenden, anstrengenden Arbeitswoche oder dem Stand des Mondes lag, jedenfalls war es eine recht überschaubare Menge, vor der sich <strong><a href="http://www.karpatenhund.com">KARPATENHUND</a></strong> nun anschickten, ihre energiegeladenen Songs zum Besten zu geben. Und die in fesche Uniformen gekleideten Kölner um ihre temperamentvolle Sängerin Claire gaben von Beginn an mächtig Gas und ließen sich auch von der nur geringen Besucherzahl nicht aus dem Konzept bringen. Mit ihren mitreißenden Songs wie „Ist es das was du wolltest“, „Nicht wirklich glücklich“ oder „Alles ist schiefgegangen“ brachten Karpatenhund ihr Publikum zum Tanzen, Mähne schütteln, hüpfen und mitsingen, mal einzeln und mal alles zugleich! Die Gitarren sägten, die Beats wummerten durch das Kesselhaus, umflirrt von schrägen Keyboardlinien und Saxophon- oder Glockenspiel-Intermezzi – poppig, rockig, mitreißend und von ungemein positiver Ausstrahlung! Und spätestens bei „Gegen den Rest“ stand kein Fuß mehr still, kein Kopf mehr, der nicht im Takt der Musik hin und her geschwungen wurde, und kein Gesicht mehr, in dem nicht mindestens der Anflug eines zufriedenen Lächelns zu erblicken war. Kein Wunder, dass die fünf Kapitäne nicht ohne Zugaben von der Bühne entlassen wurden, immer wieder angefeuert und begeistert beklatscht! Ein ehrlicher und temperamentvoller Auftritt, wie man ihn von dieser jungen und sympathischen Band bereits gewohnt ist. Schade eigentlich nur, dass lediglich ein paar Dutzend Zuschauer diesem Konzert beiwohnten, denn die Rheinländer hätten wahrlich größere Besuchermengen verdient!</p>
<p><strong></strong></p>
<h4 style="margin-bottom:-10px;padding-top:10px;">KARPATENHUND</h4>
<p><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.rockzoom.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund5.jpg' class='float_left'/></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386">Zu allen Bildern von Karpatenhund</a></p>
<p>Damit wären wir auch schon bei den beiden einzigen Kritikpunkten an diesem Abend. Zum einen wäre da die doch recht bescheidene Akustik im Kesselhaus, die mit ihrem Garagensound eine manchmal etwas unangenehme Proberaum-Atmosphäre produzierte. Dieses Manko machten die Bands aber dank ihrer Energie und Spielfreude beinahe wett, sodass man hierüber getrost hinweg sehen, wenn auch weniger hören konnte. Viel schwerer wiegt da eigentlich die geringe Besucherzahl an diesem Abend! Nicht nur die Künstler hätten mehr Zuschauer verdient gehabt, auch für die Veranstalter wäre das ein gerechter Lohn für ihre Arbeit und die ganzen Anstrengungen gewesen. Wenn man sich dann vor Augen führt, dass ungefähr im gleichen Zeitraum der gescheiterte DSDS-Teilnehmer und Gurkenlaster-Hasardeur Daniel K. die Detmolder Stadthalle bis auf den letzten Platz füllen konnte, dann muss man sich doch ernsthaft Sorgen um den musikalischen Geschmack seiner Mitbürger machen. Damit das nicht falsch verstanden wird: Nichts gegen den bockenden Kübel, wir leben in einem freien Land, in dem jeder die Art von Musik machen darf, auf die er oder sie Bock hat, aber wenn man dann die ewigen Klagen insbesondere von jüngeren Leuten hört, dass hier in der Region nie etwas stattfindet, und dann bei einer doch recht bekannten Band wie Karpatenhund nicht mal Besucher in dreistelliger Zahl anwesend sind, dann fragt man sich ernsthaft, ob man nicht im falschen Film ist!</p>
<p>Was bleibt als Fazit? Rein musikalisch ein überaus positives, denn mit den beiden Vorbands hat man einen guten Griff getan, speziell der Auftritt der vier Youngster von GERADESO! hat Appetit auf mehr gemacht! Und KARPATENHUND waren an diesem Abend mal wieder eine Macht und über jeden Zweifel erhaben und haben das Kesselhaus mächtig gerockt! Bleibt eigentlich nur der etwas schale Beigeschmack der wenigen Zuschauer, wobei man sich in diesem Zusammenhang wirklich fragen darf, was noch alles passieren muss, damit die Musikinteressierten im beschaulichen Lipperland ihre Hintern hochkriegen und den Weg zu Veranstaltungen dieser Art antreten. Ansonsten darf sich nämlich irgendwann keiner mehr beschweren, wenn hier für jüngere Leute wirklich nichts Aufregenderes mehr stattfindet als Schützenfeste und Taubenzuchtausstellungen…</p>
<p><strong></strong></p>
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<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605218340517">ZU ALLEN BILDERN von GeradeSo!</a></p>
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<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605215698136">ZU ALLEN BILDERN von Sternbuschweg</a></p>
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<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157601150549386">ZU ALLEN BILDERN von Karpatenhund</a></p>
<p>» GeradeSo! bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/geradeso">www.myspace.com/geradeso</a><br />
» Sternbuschweg bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/sternbuschweg">www.myspace.com/sternbuschweg</a><br />
» Karpatenhund bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/karpatenhund">www.myspace.com/karpatenhund</a></p>
<p>Fotos: Jana Legler<br />
Text: Andreas Neitzel</p>
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		<title>Fotos vom GIVE IT A NAME Festival @ Abart Z&#252;rich &#124; 18.05.2008</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 16:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Hilpert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht ausverkauft, aber trotzdem zahlreich Besucht fand das GIVE IT A NAME Festival dieses Jahr zum ersten Mal in der Schweiz statt. Ob Emocore, Punk oder Ska, das GIVE IT A NAME Festival (www.myspace.com/giveitanameswitzerland) vereint viele Geschmäcker und weiß diese auch zu sympathisieren. Mit den vier Kanadiern Silverstein und ihrem neuem Album &#8220;Arrivals and Departures&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht ausverkauft, aber trotzdem zahlreich Besucht fand das GIVE IT A NAME Festival dieses Jahr zum ersten Mal in der Schweiz statt. Ob Emocore, Punk oder Ska, das GIVE IT A NAME Festival (<a href="http://www.myspace.com/giveitanameswitzerland/">www.myspace.com/giveitanameswitzerland</a>) vereint viele Geschmäcker und weiß diese auch zu sympathisieren. Mit den vier Kanadiern Silverstein und ihrem neuem Album &#8220;Arrivals and Departures&#8221; sowie Story of The Year, ebenso mit neuem Album &#8220;The Black Swan&#8221;, könnte man das Festival schon als eines der grandiosesten und schmackhaftesten Events der Szene beschreiben. Doch damit nicht genug, weitere großartige Newcomer wie The Audition mit ebenfalls neuem Album machten sich mit ihrem ersten Auftritt in der Schweiz sofort einen Namen. Rock, Pop &#038; Dance und noch vieles mehr, das sind nur einige wenige der dutzenden Geschmacksfetzen, welche diese Band in ihrem neuem Album &#8220;Champion&#8221; vereinigt und als Champion vertritt. Auch ihre Bühnenshow lässt das WOW! nicht verstummen. The Planet Smashers mussten wahrlich ihr bestes geben, um in den Massen der Emos auch bei ihrer Show die Euphorie des Skas auf die Menge der zahllosen Emos und Punks zu übertragen, was ihnen mit einer grandiosen live Performance größtenteils gelang. Strike Anywhere sowie The Loved Ones galten eher als Lückenfüller, verstanden es aber, das Abart angemessen auf die bevorstehenden Superlativen vorzubereiten. Bedouin Soundclash, mit ihrer ruhigen, Reggae-Soul-Musik passten leider gar nicht ins Line-up und bildeten den Ruhepol der sonst stimmungsmäßig grandiosen Show. Hateful Monday fielen leider ganz aus.</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266641411"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StoryOfTheYear/TB1.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266641411"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StoryOfTheYear/TB2.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266641411"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StoryOfTheYear/TB3.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266641411"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StoryOfTheYear/TB4.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266641411"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StoryOfTheYear/TB5.jpg" class='float_left'></a></p>
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<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672">Zu allen Bildern von Story of the Year</a><br />
» Story of the Year bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/storyoftheyear">http://www.myspace.com/storyoftheyear</a></p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/Silverstein/TB1.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/Silverstein/TB2.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/Silverstein/TB3.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/Silverstein/TB4.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/Silverstein/TB5.jpg" class='float_left'></a></p>
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<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262199672">Zu allen Bildern von Silverstein</a><br />
» Silverstein bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/silverstein">http://www.myspace.com/silverstein</a></p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheAudition/TB1.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheAudition/TB2.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheAudition/TB3.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheAudition/TB4.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheAudition/TB5.jpg" class='float_left'></a></p>
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<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605267111015">Zu allen Bildern von The Audition</a><br />
» The Audition bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/theaudition">http://www.myspace.com/theaudition</a></p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StrikeAnywhere/TB1.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StrikeAnywhere/TB2.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StrikeAnywhere/TB3.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StrikeAnywhere/TB4.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/StrikeAnywhere/TB5.jpg" class='float_left'></a></p>
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<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605262727166">Zu allen Bildern von Strike Anywhere</a><br />
&gt;&gt; Strike Anywhere bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/strikeanywhere">http://www.myspace.com/strikeanywhere</a></p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheLovedOnes/TB1.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheLovedOnes/TB2.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheLovedOnes/TB3.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheLovedOnes/TB4.jpg" class='float_left'></a><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833"><img src="http://flickr.rockzoom.de/20080518-GiveItAName/TheLovedOnes/TB5.jpg" class='float_left'></a></p>
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<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157605266998833">Zu allen Bildern von The Loved Ones</a><br />
&gt;&gt; The Loved Ones bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/thelovedones">http://www.myspace.com/thelovedones</a></p>
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		<title>Ein Ausflug in die bizarre Welt asiatischer Gitarrenmusik</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 16:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
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		<description><![CDATA[22 Uhr abends. Mit hypnotischem Blick fixiert man seine Aufmerksamkeit auf die 10. Wiederholung von &#8220;X-Factor&#8221;. Die Lieblings-CD hat man sich auch schon zum fünften Mal heute angehört und irgendwie wird der Geschmack des kühlen Gerstensaftes zur Rechten auch öde. Neben einem liegt die Single, die dir dein Kumpel empfohlen hat, weil sie so klingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>22 Uhr abends. Mit hypnotischem Blick fixiert man seine Aufmerksamkeit auf die 10. Wiederholung von &#8220;X-Factor&#8221;. Die Lieblings-CD hat man sich auch schon zum fünften Mal heute angehört und irgendwie wird der Geschmack des kühlen Gerstensaftes zur Rechten auch öde. Neben einem liegt die Single, die dir dein Kumpel empfohlen hat, weil sie so klingt wie meine Lieblingsband&#8230; &#8220;Oh, what a brave NEW World&#8221;.<br />
AUS!!! Ich ergreife die Fernbedienung und wechsel den Kanal&#8230;</p>
<p>Oi, was ist das? Eine dunkle Welle rollt über mich hinweg. Finster und unheimlich. Nächster Track *zapp*. Nanu? Das kenn ich irgendwo her. Klingt leicht wie Iron Maiden und Kiss. Bild? HUCH, die sehen aus wie Kiss, die Haare strotzen jedoch normalen physikalischen Gesetzen. Nächster Track *zapp*. Boah, das hier hört sich jetzt an wie&#8217;n bisschen britischer Rock, so wie man ihn um die späten 90er kannte. Ein Merkmal haben alle gemeinsam: Alle sind sie auf japanisch. Welcome to J-Rock. Das Angebot ist riesig. Hier haben wir &#8220;<strong>the pillows</strong>&#8221; (Kleinschreibung beachten). Indie British Rock auf japanisch und englisch. Vielleicht kann man sagen, sie seien die japanischen Oasis? Ich finde, das trifft&#8217;s ziemlich gut. Die Inhalte der Texte kennt man von diversen Pop-Rock Bands, jedoch macht der Mix aus japanisch und englisch die gesamte Sache sehr hörenswert.<br />
<strong>Dir en Grey</strong> kommt nun. Starke Drumintermezzi und eine Mischung aus klaren, hohem maskulinen Gesang und undeutbaren, aggressiverem Kreischen. Sehr melodisch und gitarrenlastig. Um es abwertend ausdrücken, hat&#8217;s was von Nu Metal. Jedoch empfinde ich, wenn ich Dir en Grey und z.B. Linkin Park vergleichen müsste, eine riesige Lücke zwischen den Bands, bei der Dir en Grey bedeutend höher in meinem persönlichen Ansehen ist. Teilweise ist die Grundstimmung etwas düsterer und alle Songs enden mehr in einen verbalen Konflikt zwischen hoffender Verzweiflung und Wahnsinn. Dennoch sehr rocklastig, nicht so im Vergleich zu <strong>Moi dix Mois</strong>. Ehrlich gesagt, hab ich noch nicht viel von den gehört, aber die wenigen Songs haben mir folgende Gemeinsamkeiten gezeigt. Düster ist kein Ausdruck. Man könnte meinen, es wäre &#8216;ne Gothic-Band. Naja stimmt auch, sie sind eine Gothic-Band mit japanischen Texten, ergo J-Rocker. Der frequentierte Einsatz von Keyboard/Synthesizer-Instrumenten gibt der dunklen Welle einen leichten apokalyptisch-nekrotischen Touch. Für Goth-Discos wärs was feines zum &#8220;Tanzen&#8221;, da die Tracks in sich geschlossen weniger progessiv sind.</p>
<p><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/02/xjapan.jpg" alt="X Japan" class="float_left"/>Die heutige Hauptattraktion: <strong>X-JAPAN</strong>.<br />
Eine J-Rock-Legende, in Studios und auf Bühnen seit 1987, aktiv schon einige Jahre zuvor mit bis zu dem Datum häufig wechselnder Besetzung. Ursprünglich dem Speed Metal zuzuschreiben, wechselten sie bis 1997, zum Zeitpunkt ihrer Auflösung, in die Alternative Rock-Schiene. Schon zu ihrer Manifestationszeit um 1987 gehörten Hard Rock-Balladen zu ihrem Repertoire. National erregten X-Japan viel Aufsehen für ihren doch sehr untypischen Musikstil, wie man ihn nur aus westlichen Ländern kannte. Dazu kam die starke Neigung zu feminin wirkender Kleidung, samt Make-Up und hohen bunten Frisuren. Solche Paradiesvögel waren international nicht lange unbekannt. X-Japan waren seitdem die Begründer des &#8220;visual kei&#8221;, dem &#8220;visuellen Stil&#8221;. Während ihrer Erfolgszeit war die Besetzung mit fünf Mitgliedern bis auf einen Wechsel beständig. Den Gesang steuerte Deyama Toshimitsu, auch bekannt als &#8220;Toshi&#8221;, bei. Mit einen Stimmumfang von drei Oktaven besitzt Toshi selbst für ein ungeschultes europäisches Hörorgan einen hohen Wiedererkennungswert. Bemerkenswert ist die Glaubwürdigkeit der Emotionen, die er an den Tag legt, was ich nicht gerade von vielen westlichen Vocalists sagen kann. J-Rock wäre kein Rock, wenn nicht ein Gitarrist die Reihen besetzt. Im Falle X-Japan sind es zwei. Matsumoto Hideto, alias &#8220;hide&#8221; und Ishizuka Tomoaki, als &#8220;Pata&#8221;. Obwohl hide als Leadgitarrist in vielen Songs seine akustische und visuelle Dominanz gegenüber Pata ausspielt, so ist er zusammen mit Pata in der Lage perfekt synchron zu spielen. Während Pata sehr zurückhaltend und schüchtern wirkt, ist hide das komplette Gegenteil mit seinen grundsätzlich pinken Haaren und sehr weiblichen Kostümen. Am Bass treffen wir von 1987 bis 1992 Sawada Taiji und bis 1997 Morie Hiroshi, a.k.a. Heath, an. In der Speed Metal-Ära der frühen Jahre spielte Taiji bedeutend progressiver und funkiger als Heath, der eher den Bass harmonisch spielt. Oft ein Kritikpunkt der Fans, da Heath als Taijis Nachfolger dessen aggressives Bassspiel nicht beherrscht. Mit dem Fortgang von Taiji erkennt man deutlich den Stilwandel der Band.</p>
<p>Bisher versammelt sich eine ziemlich leistungsstarke Truppe, jedoch fehlt der absolute Schwarm der Fans und das Multitalent der Band: Hayashi Yoshiki, in Rosen badend mit langen Kleidern und langem gelockten Haar. Songwriter, Drummer, Pianist und Bandleader in einer Person und wenn man es nicht besser weiß, könnte man meinen, die zarte Person mit Make-Up und rosa-lila Gewändern wäre eine prüde, schüchterne und schönheitsartikelverschlingende Frau. Oberflächlich ja, aber innerlich das komplette Gegenteil. Stop being so stereotypical!!! Innere Werte zählen&#8230; öhmm&#8230; jo, doofer Spruch an der Stelle. Während alle Mitglieder visuell eher fragil wirken, so sind die Lyrics einfach nur konträr. Und wer schreibt die? Genau, alle Texte entstammen Yoshikis Kopf. Vergänglichkeit im Sinne von Mord, Suizid und negativen Emotionen ziehen sich durch beinahe alle Songs. Liebe, Verzweiflung, Schmerz und Schönheit kommen vor allem bei den Balladen ans Licht, jedoch &#8220;Happy World&#8221; ist ein Fremdwort für X-Japan. Sprache? Natürlich japanisch, jedoch auch hier und da einige Brocken Englisch. Vorallem die Balladen sind durch die dominanten Pianoeinflüsse sehr emotional, was durch Toshis Stimme nochmal verstärkt wird. Klassische Musik in Form von orchestraler Unterstützung hat einen merklichen Einfluss. Wenn man in die vergangenen Jahrhunderte der europäischen Geschichte schaut, so findet man meisterhafte Schwarz-Weiß-Tastendrücker wie Mozart und Beethoven, die diese Zeit prägten und die Kaviermusik an Europa, vorallem an den Wiener Hof banden. Als typisch westliches Merkmal aufgenommen, findet sich dieses Element mit dem Schönheitswahn des Barocks in den Live-Auftritten der Band wieder.</p>
<p>All dieses Unjapanische und Gewalttätige sorgten für Aufsehen und Anerkennung. Selbst zehn Jahre nach ihrer Trennung werden X-Japan immer noch ihrem Ruf gerecht. Anders als Fantasy-orientierte Kriegsklänge und epische Szenarien attackiert X-Japans Musik ihre Fans direkt in einer Intensität, die akustisch und visuell atemberaubend ist. Die Thematik ist zeitlos und das Zusammenspiel und die Aggressivität verleihen mir das Gefühl, als ob ein Vulkan von Emotionen in mir explodiert und man innerlich auf ein Schlachtfeld geworfen wird. Musik zum Abreagieren also? Nicht im geringsten, sie pumpt auf und zwar gewaltig.</p>
<p>Im Herbst 2007 überraschte die alte Formation X-Japans mit ihrer Wiedervereinigung und dem Release des Endingsongs des Films Saw4. Bis auf hide, den Bandliebling der Fans, der 1998 aus ungeklärten Umständen starb, sind X-Japan wieder komplett am Start.</p>
<p>X-Japan &#8211; &#8220;Scars&#8221; (Promotional Video) [1996]<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DxTmxOROrog"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DxTmxOROrog" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>X-Japan &#8211; &#8220;Say Anything&#8221; (Promotional Video) [1991]<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZBrfJettzYs"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ZBrfJettzYs" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>J-Rock in a Nutshell.<br />
Heile Welt ist bisher Fehlanzeige im gesamten J-Rock-Genre. Überwiegend werden zwischenmenschliche Beziehungen aus misanthropen Augen verarbeitet. Suizid, Selbstverstümmelung und Leid, im Gothic-Schlafrock serviert auf einem heißen Tablett von apokalyptischer Stimmung. Sowohl melodisch, so als auch progressiv spielen die vom Leben gepeinigten Künstler, die ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Man begrenzt sich dabei aber nicht nur auf die typischen Instumente von Rock und Metal, man bezieht auch klassische Instrumente, wie Piano, Streichinstrumente und zu großen Teilen Synthesizer ein. Pop-Rock oder eher metallastig, es ist für alle was dabei. Come in and find out, &#8220;komm rein und find wieder raus.&#8221;<br />
We are J-Rock, resistance is &#8230; fu-TIIIIIIILE *extrem hoch kreisch*. Achja, sehr hohe männliche Stimmen sind cool. <img src='http://rockzoom.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dies war das erste Kapitel des großen Buches ostasiatischer Gitarrenmusik. Die Geschichte geht weiter und ich werde euch tiefer in den Kaninchenbau des J-Rock führen und zusammen werden wir die schwarzen und hochgegelten, pinken Geschichten dieses schrillen und düsteren Genres erforschen. Ich lade euch ein, nehmt euch ein Stück des J-Rock-Kuchens von der großen Kaffeetafel der Musik.</p>
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