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	<title>Rockzoom &#187; heavy rock</title>
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	<description>pleasing sounds, thoughts and photography</description>
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		<title>MOTÖRHEAD und BLACK STONE CHERRY @ Arena Chemnitz &#124; 12.12.2009</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 20:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der Chemnitzer Messe versammelt. Von der &#8220;Global Warming Tour&#8221; war in der Kälte am 12. Dezember aber erstmal nichts zu spüren. Trotzdem wartete man ausgesprochen gesittet, um dem letzten Motörhead-Gig in Deutschland beizuwohnen, bevor es für Lemmy und Co. dann ein paar Tage später in Richtung Helsinki gehen sollte&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4182843178/black-stone-cherry-12-12-2009-3.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2755/4182843178_e017952027_m.jpg" alt="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3" width="160" height="240" /></a> Für die Southern Rocker <strong>BLACK STONE CHERRY</strong> aus einem kleinen Städtchen im US-amerikanischen Kentucky war es gar der letzte Auftritt einer auf ganzer Linie erfolgreichen Tour. Die sympathische Truppe versprühte jedoch von Anfang an eine Energie wie zu einem Tourauftakt: spielfreudig und immer mit einem Lächeln und coolen Posen. Die Musik bewegt sich irgendwo zwischen bluesigem Heavy Rock á la Led Zeppelin und groovigem Südstaaten-Metal sowie gefälligen Melodien, die schnell ins Ohr gehen. Dass die jungen Herren dann noch sehr ansehnlich und ohne großes Machogehabe agierten, dürfte vor allem den wenigen weiblichen Anwesenden positiv aufgefallen sein. Insbesondere Drummer John Fred Young konnte begeistern. Ein richtiges Energiebündel mit fliegender Mähne und extrem treibendem Drumming mit ein bisschen Show: wirbelnde Drumsticks, Spielen im Stehen und als Bassist Jon ihm seinen Viersaiter hinhielt, wurde jener mit den Drumsticks mal kurz malträtiert.<br />
Als Sängergitarrist Chris Robertson in breitestem Amislang in die Runde fragte, wer BSC denn schon kenne, meldeten sich nicht viele. Feststehen dürfte jedoch, dass sich die vier jungen Burschen etliche neue Fans erspielen konnten. Schade nur, dass es keine CDs zu kaufen gab. Ganz schwach sowas.
</p>
<p></br></p>
<p>Auch von Motörhead gab&#8217;s übrigens keine CDs am Merchstand. Dafür sinnvolle Sachen wie signierte Riesenplektren und überteuerte Pullis. Oder wie es ein Besucher mit angebrachter Entgeisterung formulierte: &#8220;Dreiß&#8217;sch Euro für e Niggi!?&#8221;</p>
<p>Während <strong>DER W</strong> drin schon begann, seinen Post-Onkelz-Rock auf die Motörhead-Anhänger loszuballern, nutzten viele die Zeit zur Versorgung des leiblichen Wohls, zum Beispiel mit durchaus leckeren Fischbrötchen, oder zum Anstellen an der Herrentoilette. Die wenigen Damen genossen es dabei sichtlich, ohne jegliches Warten grinsend an der Männerschlange vorbeizugehen&#8230;<br />
<a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4182082151/motorhead-12-12-2009-06.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #06"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2603/4182082151_e0d3fe37dc_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #06" width="240" height="160" /></a> Der W ist übrigens vom Bier- oder Becherovka-Stand am besten zu verfolgen. Zwar ist sein Hard Rock nicht ganz so schlimm wie das &#8220;HerumgeOnkel&#8221; der letzten 25 Jahre, aber auch nichts, wofür es sich zu drängeln lohnt. Den Spruch &#8220;Schneller, höher, Weidner&#8221;, der da auf einem großen Transparent über der Bühne prangerte, kann man entweder als Arroganz oder gesunde Selbstironie deuten. Da die Onkeletten noch nie besonders an Humor litten, tippe ich einfach mal auf grenzenlose Selbstüberschätzung. Mann muss dem W zugestehen, dass seine ehrlich-handgemachte Musik doch vielen im Publikum gefallen hat&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4182846380/motorhead-12-12-2009-15.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #15"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4039/4182846380_ab64d56418_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #15" width="240" height="160" /></a> Doch kommen wir zu einer anderen Liga. Einem Kult. <strong>MOTÖRHEAD</strong>. Alles wartete gespannt und freute sich, zum Zeitvertreib während des Wartens ein kleines ferngesteuertes Flugzeug über der Bühne kreisen zu sehen bis schließlich die Herren Campbell, Dee und Kilmister die Bühne betraten. Natürlich durften Lemmys altbekannte Worte nicht fehlen: &#8220;We are Motörhead and we play rock&#8217;n'roll!&#8221; Gesagt getan. In typischer Pose mit nach hinten geneigtem Kopf stellte sich das Urgestein vors Mikro, bewegte sich nicht von der Stelle und rotzte mit seinen beiden Begleitern einen Hit nach dem nächsten heraus. Hin und wieder ließ sich der alte Meister zu einem krächzend-rasselnden, irgendwie auch wissenden Lachen hinreißen, das in etwa sagt &#8220;Was wisst ihr Pimpfe schon vom Rock&#8217;n'Roll? Ich hab sie alle kommen und gehen gesehen und hier stehen wir immer noch und spielen die gleiche Scheiße wie vor 30 Jahren, nur ein bisschen lebensbesoffener.&#8221; Besondere Akzente konnten mit dem Twisted Sister-Coversong &#8220;Shoot &#8216;em down&#8221; und dem erfrischend anders klingenden Akustikstampfer &#8220;Whorehouse Blues&#8221;, bei dem sich Lemmy sogar zum Mundharmonikaspiel hinreißen lässt. Spät kamen dann die Klassiker &#8220;Ace of Spades&#8221; und &#8220;Overkill&#8221;, aber nach knapp 2 Stunden feuchtfröhlichen Feierns dürfte jeder Besucher rundum zufrieden aus der proppevollen Arena getorkelt sein. Sind wir mal gespannt ob und wohin es Motörhead dieses Jahr um die Weihnachtszeit wieder verschlägt. Zu guter letzt noch die Setliste des Abends</p>
<div style="text-align: center;" class="setlistImage"><a href="http://www.setlist.fm/setlist/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html" title="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " target="_blank"><img src="http://www.setlist.fm/widgets/setlist-image-v1?id=2bd7105e" alt="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " style="border: 0;" /></a></p>
<div><a href="http://www.setlist.fm/setlist/edit/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html">Edit this setlist</a> | <a href="http://www.setlist.fm/setlists/motorhead-33d68059.html">More Motörhead setlists</a></div>
</div>
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		<title>Vorweihnachtsstimmung mit MOT&#214;RHEAD &#8211; Live in Deutschland 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind sie zu leise, bist du schon zu taub. Die Legenden des staubtrockenen Dreck&#8217;n'Roll kommen im Dezember für acht Termine nach Deutschland. Einer der raren Oststops wird dieses mal Chemnitz(!) sein. RockZOOM wird für euch die Objektive tanzen lassen, wenn der Vorweihnachtszauber erzgebirgischer Räuchermännel durch diesen heftigen Wüstenwind hinweggeblasen wird. Sogar Punkfreunde kommen bei dieser zeitlos-rotzigen Bande voll auf ihre Kosten, wenn live Speedperlen wie &#8220;Ace of Spades&#8221; in den Zuschauerraum geworfen werden&#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg" alt="motörhead2009" title="motörhead2009" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-2675" /></a><br />
Mittlerweile blickt Pfarrerssohn und Rock&#8217;n'Roll-Urgestein Lemmy Kilmister auf eine 34-jährige, konstant grandiose Bandgeschichte zurück, wenn auch mit so einigen Besetzungswechseln. Wieder an Bord ist unterdessen &#8220;the best drummer in the world&#8221;, Mikkey Dee, der sich während der bisherigen Tourtermine 2009 für die schwedische Ausgabe vom Dschungelcamp in den Dreck warf und nun unter Umständen härter denn je auf den Drumthron zurückkehrt. Und wer weiß, vielleicht gibt&#8217;s ja schon den ein oder anderen neuen Ton zu hören? Denn Motörhead gehen im Februar ins Studio, um den Nachfolger des auch kommerziell vielgerühmten &#8220;Motörizer&#8221; in die Spuren zu hämmern. Viele werden sich aber für die ganz großen Klassiker einreihen: &#8220;Bomber&#8221;, &#8220;Overkill&#8221; und &#8220;Metropolis&#8221; sind beispielsweise Urviecher vor dem Herrn, die bei keinem Liveset fehlen dürfen und mit Sicherheit auch in Chemnitz die Menge toben lassen werden.</p>
<p>Im Vorprogramm sind übrigens die coolen Heavyfolk-Staatenrocker <strong>Black Stone Cherry</strong> am Start. Außerdem: der W &#8211; naja&#8230; Aber Vorfreude ist um diese Zeit bekanntlich die schönste Freude und schließlich geht es hier in erster Linie um Lemmy &#038; Co.:</p>
<p>Mi.		02.12.		Hannover,	AWD Hall<br />
Fr.		04.12.		Emden,		Nordseehalle<br />
Sa.		05.12.		Hamburg,	Color Line Arena<br />
Mo.		07.12.		Fürth,		Stadthalle<br />
Di.		08.12.		Stuttgart,	Schleyerhalle<br />
Mi.		09.12.		Wiesbaden,	Rhein-Main-Halle<br />
Fr.		11.12.		Berlin,		Arena Treptow<br />
Sa.		12.12.		<a href="http://www.inmove.de/deutsch/index.html" target="_blank">Chemnitz,	Arena (powered by inmove.de)</a></p>
<p>>> <a href="http://www.imotorhead.com" target="_blank">www.imotorhead.com</a><br />
>>> <a href="http://www.myspace.com/motorhead" target="_blank">Motörhead @ Myspace</a></p>
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		<title>Ex-SPIRITUAL BEGGAR Spice wandelt auf Solo-Pfaden</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 08:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für alle, die sich bis zum heutigen Tage täglich mindestens eine Dosis &#8220;Ad astra&#8221; einfahren müssen, weil sie den Ausstieg des charismatischen Sängers Spice bei den Spiritual Beggars immer noch nicht verdaut haben, gibt es endlich wieder Hoffnung. Nachdem Spice sich mit seiner exzellenten neuen Band Kayser deutlich härteren, schnelleren, Thrash-lastigen Klängen widmet, ist vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle, die sich bis zum heutigen Tage täglich mindestens eine Dosis &#8220;Ad astra&#8221; einfahren müssen, weil sie den Ausstieg des charismatischen Sängers Spice bei den Spiritual Beggars immer noch nicht verdaut haben, gibt es endlich wieder Hoffnung. Nachdem Spice sich mit seiner exzellenten neuen Band Kayser deutlich härteren, schnelleren, Thrash-lastigen Klängen widmet, ist vor kurzem sein erstes Solo-Album unter dem Banner SPICE AND THE RJ BAND erschienen. &#8220;The will&#8221; heisst das gute Stück und knüpft zumindest so ungefähr dort an, wo der Meister der ultrafetten Dröhn-Sounds mit den Beggars aufgehört hat. Auf besagtem Silberling erwartet den Liebhaber nämlich zwölf Mal mächtig groovender Seventies-Heavy-Rock gewürzt mit viel Blues und etwas Psychedelic, der eine wahre Freude sein dürfte für alle darbenden Fans zwischen Stoner Rock, Monster Magnet und der Black Label Society.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/spice-and-the-rj-band.jpg' alt='Spice and the RJ Band' class='float_left'/>Unterstützt wird Spice bei seinem Alleingang von Kayser-Drummer Bob Ruben, den er ja schon aus Mushroom River Band-Tagen im Gepäck hat, und einem Typen namens Johann, der offenbar vom Roadie zum Bassisten befördert wurde. Man hört der Platte deutlich an, dass Spice jede Menge Spaß mit diesem Material gehabt hat. Hier klingt alles frisch, natürlich und unverbraucht, und eine ganze Reihe kleiner Hits haben die Drei auch aufgenommen, die zum Abtanzen, Bangen und Biertrinken anregen. Der Opener &#8216;Pick a rose&#8217; ist so eine Wundertüte, der geht sofort in Nacken und Beine: nach vorn preschende Riffs, geile, dreckige Vocals und dieses unvergleichliche Feeling, das bisher nur ganz wenige Bands so authentisch auf Platte verewigen konnte. Wenn &#8216;Parallels&#8217; mit den Elvis-meets-Danzig-Vocals von Michael Poulsen daher kommen würde, könnte der Song auch von Volbeat stammen. Das schräg-genial betitelte &#8216;Fat snakes and robots&#8217; rockt das Haus hammermäßig, der druckvolle Riff-Rocker &#8216;All I know&#8217; setzt sich spätestens beim zweiten Durchlauf unwiderstehlich im Ohr fest und &#8216;The fake&#8217; bringt ebenfalls Hochstimmung in die Bude.</p>
<p>Eine sehr unterhaltsame, bärenstarke Platte ist Spice und seiner RJ Band mit &#8220;The will&#8221; gelungen, die die Gemeinde dankbar aufnehmen wird. Das ist genau die Musik, die man ab und zu braucht, um sich die Ohren von all dem affektierten und künstlichen Zeugs frei zu spülen, mit dem man ansonsten viel zu oft belästigt wird. Wo Spice draufsteht, ist einfach immer Qualität drin. &#8220;The will&#8221; ist zwar kein Meilenstein, zumal einige ruhigere Nummern weniger spannend ausgefallen sind, doch eine Bereicherung der musikalischen Landschaft ist das Album auf jeden Fall. Eigentlich schreien diese Songs ja nach livehaftiger Umsetzung, keine Ahnung, ob da was draus wird. &#8220;The will&#8221; wird aber bestimmt noch so manche Runde in meinem Player drehen. Klasse Teil!!</p>
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		<title>BONEBAG: &#8220;Noli me tangere&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 13:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lust auf anspruchsvolle, eingängige und originelle Musik? Schwer zu finden in Anbetracht des verrückten Release-Overkills der letzten Jahre, nicht wahr? Aber vielleicht habe ich hier etwas für euch. &#8220;Noli me tangere&#8221; heißt das aktuelle Album der Niederländer BONEBAG, das soeben bei dem grandiosen Heidelberger Label Quixote Records erschienen ist. Die kreativen Köpfe hinter dieser Formation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lust auf anspruchsvolle, eingängige und originelle Musik? Schwer zu finden in Anbetracht des verrückten Release-Overkills der letzten Jahre, nicht wahr?  Aber vielleicht habe ich hier etwas für euch. &#8220;Noli me tangere&#8221; heißt das aktuelle Album der Niederländer BONEBAG, das soeben bei dem grandiosen Heidelberger Label Quixote Records erschienen ist. Die kreativen Köpfe hinter dieser Formation sind Gitarrist Ronald Utens und Schlagzeuger Arno Menses; die beiden teilen sich auch den Gesang, wobei Ronald die meisten Soloparts übernimmt. Arno Menses? Der Name kommt euch bekannt vor? Klar, der Gute ist so ganz nebenbei auch noch Sänger der anbetungswürdigen Prog-Institution Sieges Even. BONEBAG gibt es seit 2002, doch Ronald und Arno musizieren schon deutlich länger miteinander. Und man hört &#8220;Noli me tangere&#8221; ganz deutlich an, dass die beiden sich als Komponisten und Musiker blind verstehen und exzellent harmonieren. Einen Longplayer namens &#8220;Positive&#8221; sowie diverse EPs haben die Herren in den letzten Jahren in Eigenregie unters Volk gebracht. &#8220;Noli me tangere&#8221; bietet nun einen repräsentativen Querschnitt dieser Frühwerke.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/bonebag.jpg' alt='Noli me tangere' class="float_left"/>Das Faszinierende an der Musik von BONEBAG ist, dass sie auf zwei verschiedenen Ebenen gleich gut funktioniert. Oberflächlich betrachtet ist &#8220;Noli me tangere&#8221; eine gut reinlaufende, lebendige, melodische Rockplatte mit einigen härteren Ecken und Kanten. Die meisten Hooklines zünden ziemlich schnell, ohne aufdringlich zu wirken, das Klangbild ist insgesamt angenehm warm, rund und dynamisch. Doch wenn man sich etwas mehr Zeit nimmt und die Platte ganz in Ruhe und mit voller Aufmerksamkeit anhört, erschließt sich der BONEBAG-Sound noch einmal ganz neu. Und das nun, meinen Damen und Herren, ist für mich ein Kriterium großer Kunst: etwas höchst Anspruchsvolles und Feinsinniges zunächst einmal ganz einfach aussehen bzw. klingen zu lassen. Man entdeckt mit der Zeit so viele tolle Dinge auf &#8220;Noli me tangere&#8221;, dass man die Scheibe gar nicht mehr aus dem Player nehmen mag vor lauter Neugierde, was da noch so verborgen liegt.</p>
<p>Will man es dann doch auf einen möglichst einfachen Nenner bringen, könnte man sagen: BONEBAG verbinden auf grandiose Weise Alternative Rock mit Prog Rock, Beatles und Soundgarden light. Damit liegen sie in Sachen musikalischer Philosophie gar nicht soweit von den göttlichen King&#8217;s X entfernt. Manchmal gibt es da auch direkte Parallelen wie in &#8216;Lifeline&#8217; zum Beispiel, doch die sind selten. Trotzdem denke ich, dass Fans von Ty Tabor und Doug Pinnick ihre ganz besonders helle Freude an &#8220;Noli me tangere&#8221; haben werden. Doch der BONEBAG-Sound erscheint unendlich reichhaltig und vielschichtig. Da kommt bei &#8216;Disgust&#8217; eine Strophen-Melodie daher, die auch von einer frühen Danzig-Solo-Platte stammen könnte. In &#8216;Oliver sudden&#8217; wird in einen locker-flockig-fröhlichen Singalong-Rocker ein fieses Alice in Chains-Riff reingeworfen. &#8216;Feeling Sam&#8217; ist wiederum gar nicht so weit weg von aktuellem Sieges Even-Stoff. In &#8216;Positive&#8217; wird mit einem frechen Grinsen die Disco-Soul-Legende Hot Chocolate zitiert (&#8220;Everyone&#8217;s a winner, baby, that&#8217;s the truth&#8221;). Im überschäumenden &#8216;Mmm&#8217; treffen Dire Straits auf schweißtreibenden Heavy Rock, funkige Klänge und fantastische Gesanglinien. Und so weiter, und so fort&#8230;</p>
<p>&#8220;Noli me tangere&#8221; ist also sowohl eine sehr unterhaltsame Rock-Platte als auch eine musikalische Abenteuerreise für Leute, die gerne etwas genauer hinhören. Perfekter kann man es eigentlich kaum treffen. In einer besseren Welt stünde dieses Album schon ganz oben in den Charts. Den Namen BONEBAG sollten sich aufgeschlossene Rock-Fans jeglicher Couleur unbedingt auf den Einkaufszettel schreiben.</p>
<p>Surftipps:<br />
<a href="http://www.bonebag.nl">http://www.bonebag.nl</a><br />
<a href="http://www.quixote-music.de">http://www.quixote-music.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>ROB ROCK: &#8220;Garden of chaos&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2007/10/16/rob-rock-garden-of-chaos/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2007/10/16/rob-rock-garden-of-chaos/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 13:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit über zwanzig Jahren nun schon begeistert ROB ROCK die Metal-Community mit erlesenen Projekten und glorreicher Vokal-Akrobatik. Die ganz großen Bühnen blieben ihm bisher verwehrt, doch für die meisten Kenner der Materie gehört er zu den besten und kreativsten Sängern weit und breit. Er startete seine Karriere in einer Cover-Band, wo er zusammen mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit über zwanzig Jahren nun schon begeistert ROB ROCK die Metal-Community mit erlesenen Projekten und glorreicher Vokal-Akrobatik. Die ganz großen Bühnen blieben ihm bisher verwehrt, doch für die meisten Kenner der Materie gehört er zu den besten und kreativsten Sängern weit und breit. Er startete seine Karriere in einer Cover-Band, wo er zusammen mit dem begnadeten Gitarristen Chris Impellitteri musizierte. In dessen späterer Band machte sich ROB ROCK, der eigenen Angaben nach wirklich so heißt, einen exzellenten Namen, Alben wie &#8220;Screaming symphony&#8221; (1996) oder &#8220;Crunch&#8221; (2000) sind virtuose Metal-Platten von edelster Qualität. Von den zahlreichen Stationen seiner langen Karriere seien hier nur noch die Beteiligung am M.A.R.S.-Album &#8220;Project: Driver&#8221; (1986) und am exzellenten Warrior-Scheibchen &#8220;The code of life&#8221; (2001) erwähnt. Seit einigen Jahren ist ROB ROCK auch als Solo-Künstler unterwegs und hat uns bereits so energiegeladene, vor Spielfreude fast zerplatzende Killer-Alben wie &#8220;Rage of creation&#8221; (2000) und zuletzt &#8220;Holy hell&#8221; (2005) aufgetischt.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/10/rr_070807_2.jpg' alt='Garden of chaos' class="float_left"/>Mit &#8220;Garden of chaos&#8221; hat sich soeben Alleingang Nummer Vier auf den Weg in die Läden gemacht. Und wieder einmal ist es eine wahre Freude, ROB ROCK und seiner Hintermannschaft zu lauschen. Die Platte verströmt soviel Charme, Inspiration und positive Power, dass man sie am liebsten gar nicht mehr aus dem Player nehmen möchte. ROB ROCK schafft es wie kein Zweiter, den optimistischen Drive und die Frische des amerikanischen Heavy Rock mit der Durchschlagskraft und Härte des europäischen Heavy/Power Metal zu verbinden. Und weil Rob ein großartiger Songwriter ist, erhält diese Melange einen unverwechselbaren Reiz. Ganz erstaunlich auch, mit welchem Engagement und Elan seine Instrumentalisten hier zu Werke gehen, die ansonsten unter dem Namen Narnia eher freundlich-unauffälligen Melodic-Metal produzieren. Besonders vor Gitarrist Carl Johan Grimmark ziehe ich meinen imaginären Hut, sein Spiel ist mal kantig-modern, mal traditionell melodisch und mal sehr gefühlsbetont, immer so wie es der Song gerade verlangt. Über diesen tollen Kompositionen thront erhaben und majestätisch der grandiose Gesang des Meisters, dessen Stimme sich irgendwo zwischen Halford, Kiske und Dio bewegt.</p>
<p>Somit läuft &#8220;Garden of chaos&#8221; Leuten wie mir, die auf unverkrampften, klischeefreien, melodischen Heavy Metal mit ordentlich Speed und Power stehen, rein wie ein kühles Pils nach einem 30-Grad-im-Schatten-Tag auf der Baustelle. Besonders der Judas Priest-mäßige, knallharte Beginn mit dem Titelsong &#8216;Garden of chaos&#8217; und dem treibenden Nackenbrecher &#8216;Satan&#8217;s playground&#8217;, der mich an die besten Tage von Vicious Rumors erinnert, vertreibt jeden Anflug von schlechter Laune in Windeseile. Dazu gibt es jeweils höchst eingängige Hooklines der Extraklasse. Der absolute Oberknaller ist allerdings die Übernummer &#8216;Only a matter of time&#8217;, eine absolut mitreißende Komposition, nach der sich selbst Masterplan die Finger lecken würden, mit einem Chorus, der nicht von dieser Welt sein kann. &#8216;Metal breed&#8217; ist so ein typischer ROB ROCK-Song, der halt pure Metal-Power wunderbar mit hardrockigem Feeling verbindet. Und auch an der Balladen-Front bewegt man sich mit &#8216;Unconditional&#8217; und &#8216;Ode to Alexander&#8217; durchaus geschmackvoll, wenn auch nicht besonders spektakulär. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man diese beiden Nummern zusammen ans Ende der Scheibe gepackt hat.</p>
<p>Fazit: ROB ROCK knüpft mit &#8220;Garden of chaos&#8221; nahtlos an seine früheren Heldentaten an und verteidigt seinen Platz in der Heavy Metal-Champions League mit Bravour. Die hier gebotene Musik mag nicht sonderlich innovativ sein, hat aber jede Menge Seele und Lebensfreude in sich. &#8220;Garden of chaos&#8221; wird jedenfalls ein gern gesehener Gast in meiner vier Wänden bleiben.</p>
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		<title>ARILYN: &#8220;Alter Ego&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 18:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[arilyn]]></category>
		<category><![CDATA[heavy rock]]></category>
		<category><![CDATA[progressive]]></category>
		<category><![CDATA[quixote records]]></category>

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		<description><![CDATA[In regelmäßigen Abständen kommen vom kleinen, aber äußerst feinen Heidelberger Label QuiXote Music besonders wert- und geschmackvolle Tonträger, die sich neben der handverlesenen Qualität vor allem dadurch auszeichnen, dass sie völlig frei von Schubladendenken und musikalischen Konventionen auf kluge und zugleich lebensbejahende Weise den direkten Weg in Herz und Seele des musikbegeisterten Gourmets finden. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In regelmäßigen Abständen kommen vom kleinen, aber äußerst feinen Heidelberger Label QuiXote Music besonders wert- und geschmackvolle Tonträger, die sich neben der handverlesenen Qualität  vor allem dadurch auszeichnen, dass sie völlig frei von Schubladendenken und musikalischen Konventionen auf kluge und zugleich lebensbejahende Weise den direkten Weg in Herz und Seele des musikbegeisterten Gourmets finden. Diese Eigenschaften zeichnen auch die Pfälzer ARILYN aus, die sich mit ihren ersten beiden Werken &#8220;Tomorrow never comes&#8221; (2002) und &#8220;Virtual reality&#8221; (2005) bereits überregional einen guten Namen erspielen konnten. Nun holen sie mit &#8220;Alter ego&#8221; zum dritten Streich aus. Üblicherweise werden ARILYN dem Art/Prog Rock zugerechnet. Doch das Progressive und Extravagante liegt auf den Platten des Quartetts halt eben in der enormen stilistischen Vielseitigkeit und Offenheit und nicht etwa in übermäßig komplizierten Breaks und halsbrecherischen Soloparts. Egal welche Töne angeschlagen werden, im Vordergrund stehen eigentlich immer höchst eingängige, erfrischende und mitreißende Melodien. Dabei gehen die Jungs so locker und selbstverständlich mit ihren unterschiedlichsten Einflüssen um, dass man sich ernsthaft fragt, welcher Idiot wohl jemals auf die Idee gekommen sein mag, verschiedene Genres und Subgenres zu definieren und voneinander abzugrenzen.</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/arilyn.jpg' title='Alter ego Cover'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/arilyn.jpg' alt='Alter ego Cover' class='float_left' /></a>Aber lasst uns einmal die Musik von ARILYN etwas genauer betrachten. Die wichtigsten Pfeiler dieses außergewöhnlichen, eigenständigen Sounds sind unverkrampfter Alternative Rock, psychedelisch eingefärbter, sphärischer Art Rock, bluesiger Classic Rock, Achtziger AOR und Pop sowie kraftvoller Heavy Rock. Während die Gitarren die Songs auf &#8220;Alter ego&#8221; in der Regel voran treiben, sorgen experimentelle und kunterbunte Keyboard-Spielereien für die Farbtupfer und die Eigenständigkeit. Das mitreißende, total positive &#8216;Take off&#8217; ist genau die richtige Einstiegsnummer, da sie die eingangs beschriebenen Stärken von ARILYN bestens umreisst. Das ruhige, spacige &#8216;A secret wish&#8217; erinnert dann ziemlich an Acts wie Eloy oder Pink Floyd. Mein absoluter Lieblingssong ist &#8216;Carpe diem&#8217;, ein dynamisches Feuerwerk an Ideen und geschmackvollen Reminiszenzen mit seinen Boogie-Rhythmen, den klassischen Rock-Riffs, den Anleihen an ganz frühe Black Sabbath im Mittelteil und dem hitverdächtigen Chorus. An &#8216;Wish that I was special&#8217; hat mich zunächst der zutiefst emotionale und sehnsüchtige Text berührt. Der Song ist im Grunde eine herzerweichend schöne Piano-Ballade, doch hier passiert viel mehr als diese Bezeichnung verspricht. &#8216;Controlling&#8217; ist eine flockige &#8220;Mir-scheint-die-Sonne-aus-dem-Arsch&#8221;-Gitarren-Pop-Nummer, die trotz oder gerade wegen des massiven Achtziger-Feelings ziemlich hip und cool rüberkommt. In &#8216;When worlds collide&#8217; liegen mächtig rockende Gitarren auf einem psychedelisch-entrückten Fundament mit flimmernden Sounds, halluzinogenen Effekten und verzerrten Vocals – ein wirklich ungewöhnlicher, faszinierender Song. Das folgende &#8216;Wake me up&#8217; liefert dagegen eine wohltuende Erholungspause, eine sanfte Komposition mit sehr schönen Piano-Spielereien, bevor es dann mit dem Titelsong &#8216;Alter ego&#8217; noch mal wieder richtig amtlich im Gebälk kracht. Stellenweise kann man hier sogar Monster Magnet und Gleichgesinnte raushören, sehr energiegeladen das Ganze. Das abschließende &#8216;Again&#8217; kommt vielleicht am dichtesten heran an das, was man landläufig unter der Eigenbezeichnung Art/Prog Rock verstehen würde. Witzigerweise ist das aber der Song, der mir am wenigsten gibt, weil mir die zündende Idee, der Funke Abenteuer und Lebenslust fehlt.</p>
<p>So viele Worte habe ich nun verloren, um die hier dargebotene Musik halbwegs adäquat zu beschreiben. Doch am Ende bleibt die Erkenntnis, dass man eigentlich mit eigenen Ohren hinhören muss, um wirklich zu erfassen und zu verstehen, worum es geht. Wer innovative Rockmusik zu schätzen weiss, Klischees und kommerzielles Kalkül verachtet, sich gerne überraschen, auf kindliche, unvoreingenommene Art und Weise begeistern und ebenso augenzwinkernd wie geistreich unterhalten lässt, ist bei ARILYN an genau der richtigen Adresse. &#8220;Alter ego&#8221; ist ein Feuerwerk an Inspiration, Leidenschaft und Lebenskraft. Entdeckt dieses Juwel für euch und euer Leben wird ein kleines bisschen reicher und schöner sein.</p>
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		<title>SLOUGH FEG &#8211; mit Mike Scalzi zu den Sternen&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 13:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Voodoo-Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[heavy rock]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[science fiction]]></category>
		<category><![CDATA[slough feg]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen machten Katrin und Martin bereits auf SLOUGH FEGs aktuelle Scheibe &#8220;Hardworlder&#8221; in einem netten Zwiegespräch aufmerksam und kamen zu einem einstimmigen Ergebnis: True fuckin&#8217; Gitarrenrock mit fetter 70er-Schlagseite! Crunchy, groovy und simpel. Nun gesellt sich noch einer mehr zur Runde: Slough Feg-Cheffe Mike Scalzi entpuppt sich in diesem Interview nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/2007/08/11/slough-feg-hardworlder/">Vor ein paar Wochen machten Katrin und Martin bereits auf SLOUGH FEGs aktuelle Scheibe &#8220;Hardworlder&#8221; in einem netten Zwiegespräch aufmerksam</a> und kamen zu einem einstimmigen Ergebnis: True fuckin&#8217; Gitarrenrock mit fetter 70er-Schlagseite! Crunchy, groovy und simpel. Nun gesellt sich noch einer mehr zur Runde: Slough Feg-Cheffe Mike Scalzi entpuppt sich in diesem Interview nicht nur als echter Hardworlder, sondern auch als begabter Geschichtenschreiber und Star Wars-Liebhaber&#8230;<span id="more-214"></span></p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/sloughfeg.jpg' alt='Slough Feg promo picture 2007' class="float_left"/><em>Katrin:<br />
Hey Mike, du hast ja da zusammen mit den anderen Slough Feg-Burschen ein ziemlich hit- und gitarrenlastiges sowie schwer rockendes Album fabriziert! Geiles Teil! Sehr nahe an meinem Lieblings-Slough Feg-Album &#8220;Traveller&#8221;. Obwohl ich sagen muss, dass man sich heutzutage erst an diesen &#8220;Hardworlder&#8221;-Sound gewöhnen muss…</em></p>
<p><em>Martin:<br />
Kannst du mal bitte die neue Platte mit deinen eigenen Worten beschreiben und mit den vorigen Veröffentlichungen vergleichen?</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike: </strong>&#8220;Hardworlder&#8221; ist eher ein Rock-Album. Album für Album haben wir uns immer mehr einem Hard Rock-Sound angenähert. Auf &#8220;Hardworlder&#8221; hat sich dieser Sound sehr verdichtet. Wir werden immer eine Metalband bleiben, aber wir sind eben eher eine &#8220;Rock-style Metalband&#8221; als eine die Thrash, Speed oder was auch immer spielt. Diesmal wollten wir etwas Traditionelleres haben, schön alte Rockgitarren und so, also schrieben wir ganz in solch traditioneller Manier eher langsame, simplere Songs, die beim Hörer sogleich straight ankommen. Lange nicht so viel Arbeit wie auf den anderen Alben.</p></blockquote>
<p><em>Katrin:<br />
Nachdem &#8220;Traveller&#8221; damit vollgestopft war, habt ihr hier erneut Sci-Fi-artige Themen untergebracht. Gibt es diesmal wieder eine Art lyrisches Konzept?</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Es gibt kein Konzept für dieses Album, aber einige Songs handeln davon, seine eigene Integrität in einer nihilistischen, modernen Welt, wo Technologie den Menschenverstand ersetzt, aufrecht zu erhalten. Darum geht es wirklich, gegen die moderne Musikwelt mit all ihrem Bullshit anstinken zu können &#8212; eine Spur von Menschlichkeit in dieser kalten, kalkulierten, modernen Welt.</p></blockquote>
<p><a href='http://en.wikipedia.org/wiki/Image:GY_5610.jpg' title='Galaxy magazine cover from October 1956'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/tigertiger.jpg' alt='Galaxy magazine cover from October 1956' class="float_left"/></a><em>Martin:<br />
Ich bin sehr gespannt, wovon die Lyrics zu &#8220;Tiger! Tiger!&#8221; und &#8220;Poisoned Treasures&#8221; handeln. Kannst du bitte mal kurz erklären, worum es da jeweils geht?</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> &#8220;Tiger! Tiger!&#8221; basiert auf einem Buch aus dem Jahre 1952 namens &#8220;The stars my destination&#8221; von Alfred Bester.</p>
<p><em>(Anm. zum Bild, Quelle Wikipedia.org: &#8220;The Stars My Destination (originally called Tiger! Tiger!, from William Blake&#8217;s poem &#8220;The Tyger&#8221;) is a science fiction novel by Alfred Bester, first published in Galaxy magazine as a 4-part serial, beginning in the October 1956 issue.&#8221;)</em></p>
<p>Die Hauptfigur ist der ultimative Hardworlder! &#8220;Poisoned treasures&#8221; erzählt von den Menschen, die in San Franciscos Sechster Straße in den herunter gekommenen Sozialwohnungen leben. Ich habe da ganz in der Nähe lange Zeit gewohnt, eine üble Gegend mit schmuddeligen Kneipen und jeder Menge Drogenhandel. Dort gibt es jede Menge verzweifelte Leute. They&#8217;re down among the deadmen, you know!</p></blockquote>
<p><em>Katrin:<br />
Ihr habt sechs Monate für die Aufnahmen gebraucht, das kommt mir erstaunlich lange vor in Anbetracht der Tatsache, dass das Album recht roh und spontan klingt.</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Na ja, wir haben ja nicht sechs Monate konstant im Studio gehockt, wir haben vielmehr in kleinen Häppchen produziert. Aber so spontan war&#8217;s dann auch wieder nicht, wir haben verdammt viele Gitarrenspuren aufgenommen und auch die Vocals haben ziemlich lange gedauert. Zum ursprünglich für den Gesang geplanten Termin hatte ich eine Scheiß-Erkältung, daher war das meiste nicht zu gebrauchen und musste noch mal gemacht werden. Zu jener Zeit unterrichtete ich auch als Lehrer für Philosophie, das nahm viel von meiner Zeit in Anspruch.</p></blockquote>
<p><em>Martin:<br />
Würdest du mir zustimmen, dass &#8220;Hardworlder&#8221; der logischere Nachfolger für &#8220;Traveller&#8221; ist als es &#8220;Atavism&#8221; war? Ich muss gestehen, dass ich &#8220;Atavism&#8221; etwas schwächer als eure anderen Alben finde, die Platte klingt für mich irgendwie fragmentarisch.</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Tja, so unterschiedlich sind die Meinungen, viele Leute halten gerade &#8220;Atavism&#8221; für unser stärkstes Album. Als es heraus kam, schrieben die Kritiker, wir hätten nun ein ganz neues Level erreicht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass du diesen runderen, wärmeren Klang bevorzugst, &#8220;Atavism&#8221; ist um einiges rauer und härter. Ich bin immer noch sehr stolz auf diese Scheibe, sie steckt voller guter Ideen, die Songs sind schnell, kompakt und kommen direkt auf den Punkt. &#8220;Hardworlder&#8221; ist irgendwie entspannter und harmonischer. &#8220;Traveller&#8221; ist ehrlich gesagt das SLOUGH FEG-Album, das ich am wenigsten mag. Ich bin froh, dass wir diese Platte gemacht haben und sie ist auch okay, aber mir fehlen die Ecken und Kanten. </p></blockquote>
<p><em>Katrin:<br />
Erzähl uns mal was zu den beiden Cover-Versionen auf &#8220;Hardworlder&#8221;. Von Horslips hatte ich vorher noch nie was gehört und die Wahl von &#8216;Street jammer&#8217; vom Debüt &#8220;Invasion&#8221; als Manilla Road-Hommage ist auch eher ungewöhnlich.</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Deswegen habe ich diese Songs ja ausgewählt! &#8216;Street jammer&#8217; ist mein Lieblingssong von Manilla Road, ich mag sowieso die ersten beiden Platten von denen am liebsten. Ich würde zum Beispiel nie einen Song von &#8220;Crystal Logic&#8221; oder so aufnehmen wollen. Was den Horslips-Song angeht: das ist einfach eine grandiose Nummer. Punkt. Warum sollten wir auch etwas covern, was die Leute schon tausendmal gehört haben? Ich ziehe es vor, einen exzellenten Song zu bringen, den nicht jeder kennt und auch nicht schon jeder nachgespielt hat. Ich höre mir jede Art von Musik sehr offen an und denke nicht so viel nach über Kategorien und so. Ist das jetzt Heavy Metal oder nicht, völlig egal, entweder ich mag einen Song oder nicht. Die meisten Leute gehen doch mit lauter Vorurteilen belastet an die Musik heran, oft entscheiden sie bereits, ob sie etwas mögen oder nicht, bevor sie er überhaupt gehört haben, nur basierend auf Kategorien oder was andere Leute sagen. Wenn jemand von vorne herein sagt &#8220;Ich kann Death Metal nicht leiden&#8221;, wird er einen wirklich guten Song, gespielt von einer Death Metal-Band, nicht mögen. Oder man hasst eine gute Pop-Nummer, nur weil sie Pop ist, und entscheidet sich dafür, einen mittelmäßigen True Metal-Song zu mögen, weil er eben &#8220;true&#8221; ist. Das ist doch Bullenscheiße!!</p></blockquote>
<p><em>Martin:<br />
&#8216;Street jammer&#8217; war ja auch schon auf dem Manilla Road-Tribute-Album &#8220;The Riddle Masters&#8221; drauf, das vor einiger Zeit über das kleine deutsche Label Solemnity Records erschien. Was hältst du von dieser Platte? Es ist nun wirklich verdammt schwer, das Flair eines Manilla Road-Songs einzufangen. Kann man über den Sinn und Unsinn von Tribute-Alben nicht sowieso streiten&#8230;? </em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Oh ja, Tribute-Alben sind in der Regel ungenießbar, ich höre mir so was eigentlich nie an. Ich denke, auf der Manilla Road-Coverscheibe sind aber ein paar ganz brauchbare Nummern drauf. </p></blockquote>
<p><em>Katrin:<br />
Was hat es denn mit dem Songtitel &#8216;Frankfurt Hahn Airport Blues&#8217; auf sich? Habt ihr den Track tatsächlich am Flughafen dort komponiert? Dann muss das nach dem Keep It True-Wochenende gewesen sein!?</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Jaaa, das stimmt, genau so war es! Wir saßen 24 Stunden in Frankfurt-Hahn fest und haben auf dem Boden in der Abflughalle gepennt. Das war wirklich die Hölle, besonders weil wir während der gesamten Tour zuvor schon kaum geschlafen hatten. Davon handelt der Song, von massivem Schlafmangel, hahaha!!</p></blockquote>
<p><em>Martin:<br />
Die frühen Werke von SLOUGH FEG waren sehr geprägt durch die Zusammenarbeit von dir und deinem damaligen Partner-In-Crime John Cobbett. Ihr habt sogar eine zweite gemeinsame Band, Hammers Of Misfortune, ins Leben gerufen. Inzwischen tauchst du nicht mehr im Line-Up von Hammers Of Misfortune auf, und John ist vor ein paar Jahren bereits bei SLOUGH FEG ausgestiegen. Du bist nun mit einem völlig anderen Line-Up unterwegs. Kannst du uns mal was darüber erzählen wie das alles so gelaufen ist? </em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Oh, das ist nicht viel Geheimnisvolles dran. Ich bin halt nicht mehr bei den Hammers dabei, aber das besagt gar nichts, John und ich sind immer noch Freunde. Er hat seine Band, ich habe meine. Die Gründe, warum sich das SLOUGH FEG-Line Up so oft geändert hat in letzter Zeit, sind auch ziemlich simpel. Man kann mit dieser Band eben kein Geld verdienen, obwohl wir regelmäßig touren und Platten aufnehmen. Das machen viele Musiker nicht lange mit. Ein Album aufzunehmen ist wahnsinnig zeitaufwändig, du musst regelmäßig proben, zweimal im Jahr bist du längere Zeit auf Achse und dann brauchst du noch einen richtigen Job, um deine Miete zahlen zu können. Zudem werden die Leute älter, haben auf einmal Familien und Kinder. Ich kenne nicht viele Ehefrauen, die es gut finden, wenn ihre Männer in der weiten Welt herumtingeln, sich betrinken und ihren Spaß haben, während sie zu Hause den Nachwuchs hüten. </p></blockquote>
<p><em>Katrin:<br />
Es ist in der Tat schon verrückt, obwohl ihr schon viele Jahre dabei seid, hält sich euer Bekanntheitsgrad selbst in eurer Heimat in Grenzen. Wahrscheinlich lag das auch und vor allem an mangelhafter Promotion. Mit eurem neuen Label Cruz Del Sur im Rücken läuft es nun doch etwas besser, oder? </em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Tja, besonders viele Platten haben wir bisher wohl nicht verkauft. Das liegt wohl an verschiedenen Dingen, unter anderem auch an den vielen illegalen Downloads. Immerhin haben wir jetzt einen Booking Agent für die Vereinigten Staaten, was sehr gut für uns ist, denn wir tourten in den letzten drei Jahren wirklich sehr viel. Und wer oft live präsent ist, wird auch mehr wahrgenommen, das ist wirklich cool.</p></blockquote>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/sloughfeg_hardworlder.jpg' alt='Slough Feg - Hardworlder (2007)' class="float_left"/><em>Katrin:<br />
Wenden wir uns mal wieder erfreulicheren Dingen zu: Mir gefällt das coole Cover-Pic von James E. Lyle mit diesem Han Solo-mäßigen Typen, der all diese Tattoos im Gesicht trägt, ausgesprochen gut. Wie wichtig ist dir eine anspruchsvolle optische Umsetzung des musikalischen Konzepts und des Grundfeelings einer Scheibe? </em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Eigentlich ist mir das ziemlich egal. Mich interessiert die Musik, um diesen Image-Kram und das ganze Marketing-Konzept kümmere ich mich nur widerwillig. Ich wäre auch zufrieden mit einem Bandfoto auf dem Cover, aber das Label erzählt mir immer, dass wir etwas Heroisches, Futuristisches brauchen, damit sich die Platte besser verkauft. Wahrscheinlich haben sie sogar recht, darum bemühe ich mich immer, ein Bild zu finden, dass nach Metal aussieht und nicht nach einem fucking Beatles-Album, hahaha&#8230;!</p></blockquote>
<p><em>Katrin:<br />
Heißt das, du bist auch kein Comic-Fan? Hätte ich jetzt erwartet bei dem Layout&#8230;</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Nö, bin ich nicht. Als ich ein Teenie war, habe ich Marvel Comics gelesen, aber das hat ja wohl jeder gemacht. Ich mochte Iron Man, die Avengers und Daredevil. Ich kann mich auch nicht so für dieses typische Fantasy-Zeug begeistern, das in letzter Zeit so viele Metal-Bands aufgreifen. Ich bevorzuge alte Science-Fiction-Stories aus den Fünfziger Jahren, als die Autoren noch philosophische Ideen zu transportieren versuchten mit ihrem Stoff. So etwas gibt es ja heute kaum noch.</p></blockquote>
<p><em>Katrin:<br />
Wenn du wählen müsstest, &#8220;Star Trek&#8221; oder &#8220;Star Wars&#8221;, wofür würdest du dich entscheiden? </em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Oh, die Frage kann ich unmöglich beantworten. &#8220;Star Trek&#8221; ist die beste Fernsehserie aller Zeiten und die &#8220;Stars Wars&#8221;-Streifen sind meine Lieblingsfilme, zumindest in diesem Genre. Keiner der &#8220;Star Trek&#8221;-Filme kam je an &#8220;Star Wars&#8221; heran, und es gab niemals eine &#8220;Star Wars&#8221;-Fernsehserie. &#8220;Star Wars&#8221; hat mich letztlich aber wohl mehr beeinflusst, so wie fast jeden Teenager, der hier in den Siebzigern aufgewachsen ist. Diese Filme haben mein Bewusstsein und mein Denken verändert. Die coolste &#8220;Star Trek&#8221;-Episode ist die mir der grünen Tussi, die wollte ich immer flach legen, hahaha! Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass Star Trek wohl einer der größten Einflüsse auf Slough Feg war. Aber nur das Original, nicht dieser ganze neue Kram, die Leute dort können einfach nicht schauspielern. </p></blockquote>
<p><a href="http://www.sloughfeg.com" target="_blank"><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/sloughfeglive.jpg' alt='Slough Feg live in LA, 2007 (Quelle: www.sloughfeg.com)' class="float_left"/></a><em>Katrin:<br />
Warum sind eure Alben eigentlich immer so kurz?  &#8220;Traveller&#8221; 44 Minuten, &#8220;Atavism&#8221; 38 Minuten, &#8220;Hardworlder&#8221; 42 Minuten – das sind eher Spielzeiten aus dem Vinyl-Zeitalter. Wird es eine Vinyl-Version von &#8220;Hardworlder&#8221; geben?</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Oh ja, die wird es definitiv geben. Ich bin ein Kind des Vinyl-Zeitalter, wie du es nennst, ich mag Vinyl auch lieber. Wahrscheinlich denke ich immer noch in LP-Format, wenn ich ein Album plane, und dann kommen solche Längen heraus.</p></blockquote>
<p><em>Martin:<br />
Also, ich finde ja 40 Minuten faszinierende, packende Musik deutlich besser als 70 Minuten, wo dann jeder dritte Song ein bloßer Füller ist. </em></p>
<p><em>Katrin:<br />
Es ist übrigens ziemlich cool, dass <a href="http://www.cruzdelsurmusic.com/hw/prev_hardworlder.htm">Cruz del Sur euer ganzes Album als Stream online gestellt hat</a>. Ich hab&#8217;s mir natürlich trotzdem gekauft, hehe&#8230; Glaubst du, dass diese Full Album Stream-Sache eine gute Idee ist?</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Ja, denn wer will schon ein Album mit darüber gesprochenem Werbetext kaufen? Ich glaube wir werden auf diese Weise mehr verkaufen.</p></blockquote>
<p><em>Katrin:<br />
Lass uns mal ein tolles Spiel spielen. Nur so zum Spaß, um unsere Leser bei Laune zu halten. Da Slough Feg häufig Ausflüge ins All oder keltische Mythen zum Thema haben, fängt unsere kleine Story folgendermaßen an:</p>
<p>Dieser &#8220;Hardworlder&#8221;-Typ, auf dessen Gesicht sein Name und Beruf tätowiert ist, entschließt sich aus lauter Verzweiflung, vor den Vargr-Truppen in ein Wurmloch zu flüchten, welches auf seiner Sternenkarte mit den Worten &#8220;Vorsicht. Dahinterliegendes unbekannt&#8221; markiert ist. Aber was soll&#8217;s, er muss diese Vargr-Bastarde loswerden, und so fliegt er halt da durch&#8230; und verliert sein Bewusstsein. Als er aufwacht, findet er sich selbst und sein arg beschädigtes Shuttle auf einer Lichtung eines Klasse M-Planeten wieder. Er lugt aus seinem Shuttle, nicht sicher wie lange er bewusstlos war und auf welchem Planeten er sich nun befindet. (Nein, er weiß nicht, dass er soeben eine Zeitreise hinter sich gebracht hat und nun in Irland auf dem Planeten Erde ist, etwa 200 Jahre bevor ein Typ namens Jesus geboren worden sein wird&#8230; war, oder vielleicht nicht, wie auch immer&#8230;). Er merkt, dass ihn jemand anstarrt. Dieser jemand würde sich selbst als keltischer Druide bezeichnen, und neben anderen seltsamen Sachen bemerkt der Druidentyp auch diese sonderbaren Zeichen im Gesicht unseres Zeitreisenden aus dem All&#8230;</p>
<p>…Bitte vollende diese Story… <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Der Druide beschließt dann doch, die Gesichtstätowierungen zu ignorieren, da sie nicht in seiner eigenen Ogham-Sprache geschrieben sind. Stattdessen hetzt er rasch sein Wolfsrudel auf den Hardworlder. Dann bindet er ihn schließlich an einem Pfahl auf seinem Dorfplatz, da er ja ein Außenseiter ist. Dort wird er mit Bällen aus getrocknetem Hirn beworfen und muss eine Woche lang ohne Nahrung und Wasser auskommen. Dann wird er aus dem Dorf geworfen, hinaus in die irischen, schroffen Ebenen, wo er die Melodie von Enio Morricones &#8220;Good the bad and the ugly&#8221; hört und so langsam beginnt, wie ein augetrockneter Clint Eastwood auszusehen. Er läuft einem piktischen Krieger, der einer blauen Version von Lee Vancleef nahe kommt, über den Weg. Dieser bindet den &#8220;Hardworlder&#8221; an sein Pferd und zerrt ihn 25 Meilen weit durch die Ebenen, bevor er ihn in ein Erdloch wirft, wo er von Nagetieren in den Untergrund gezogen wird. Die Nagetiere kauen ein paar Stunden auf seinem Fleisch herum. Als er sich schließlich aus den Büschen erhebt, ist kein Stück Haut mehr an ihm übrig. Er findet rasch einen toten Hirsch, isst sein verottetes Fleisch und schneidet seine Hörner ab, um sie sich selbst an die Birne zu binden. Er zieht sich für die nächsten 200 Jahre in eine Höhle zurück und malt Bilder.
</p></blockquote>
<p><em>Katrin:<br />
Oh Mann&#8230; Das ist eigentlich nicht mehr zu toppen. Deshalb nun die letzte Frage, Mike: Ein gewisser Elton John meinte vor kurzem mal, es wäre am besten, das ganze Internet für vier oder fünf Jahre abzuschalten. Mal angenommen, das würde wirklich passieren, wie würde sich das auf eine Band wie SLOUGH FEG auswirken?</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Keine Ahnung, wahrscheinlich nicht so sehr. Einen Metal-Underground hat es schon lange vor dem Internet gegeben. Dann muss man halt wieder Briefe und Päckchen verschicken. Die CD-Verkäufe würde wahrscheinlich sogar wieder in die Höhe schnellen, was wiederum bedeuten würde, dass wir vielleicht endlich mal ein wenig Geld verdienen. Vielleicht gar kein schlechter Gedanke, das&#8230;! </p></blockquote>
<p><em>Katrin:<br />
Was kommt als nächstes für Slough Feg? Wir hoffen ja auf ein paar Auftritte in Europa&#8230;!?</em></p>
<blockquote><p><strong>Mike:</strong> Im November wird es eine US-Tour geben, Europa folgt im Frühjahr 2008.</p></blockquote>
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		<title>Nils Patrik Johansson (ASTRAL DOORS) ausgefragt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 15:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[astral doors]]></category>
		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
		<category><![CDATA[heavy rock]]></category>
		<category><![CDATA[melodic metal]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer zur Hölle braucht Reviews? Nachdem du dieses Interview gelesen hast (wer liest dieses Gesülz komplett?), wirst du alles über das erscheinende Astral Doors-Album &#8220;New Revelation&#8221; wissen. Das einzige was du dann noch tun solltest: deinen Plattenhändler kommenden Freitag, den 14. September aufsuchen und dieses verdammte Album kaufen. [Deutsch - Schwatzverzeichnis] Seite 2: &#8220;Ich schlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer zur Hölle braucht Reviews? Nachdem du dieses Interview gelesen hast (wer liest dieses Gesülz komplett?), wirst du alles über das erscheinende Astral Doors-Album &#8220;New Revelation&#8221; wissen. Das einzige was du dann noch tun solltest: deinen Plattenhändler kommenden Freitag, den 14. September aufsuchen und dieses verdammte Album kaufen.<span id="more-224"></span></p>
<p>[Deutsch - Schwatzverzeichnis]</p>
<p><a href="../astraldoors-npj/2/">Seite 2: &#8220;Ich schlage vor, dass wir uns ein wenig über euer bald erscheinendes neues Album unterhalten&#8230;&#8221;</a><br />
<a href="../astraldoors-npj/3/">3: &#8220;Von nun an werde ich euch die „Hippies des Hard Rock“ nennen&#8230;&#8221;</a><br />
<a href="../astraldoors-npj/4/">4: &#8220;Ich habe hier noch ein paar weitere Fragen. Die von etwas persönlicherer Natur&#8230;&#8221;</a><br />
<a href="../astraldoors-npj/5/">5: &#8220;&#8230;ich glaube nicht, dass wir mit Astral Doors irgendwelche Coversongs machen wollen&#8230;&#8221;</a><br />
<a href="../astraldoors-npj/6/">6: &#8220;Eigentlich ist mein nächster Plan, erstmal auf Tour zu gehen&#8230;&#8221;</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>[English Original - table of babbling contents]</p>
<p><a href="../astraldoors-npj/7/">page 7: &#8220;So I suggest that we&#8217;ll talk a little bit about your new album&#8230;&#8221;</a><br />
<a href="../astraldoors-npj/8/">8: &#8220;From now on I will call you the &#8220;Hippies of hard rock&#8221;&#8230;&#8221;</a><br />
<a href="../astraldoors-npj/9/">9: &#8220;I have another bunch of questions, the more personal and non-Astral ones&#8230;&#8221;</a><br />
<a href="../astraldoors-npj/10/">10: &#8220;&#8230;I don&#8217;t think we want to do cover songs with Astral Doors&#8230;&#8221;</a><br />
<a href="../astraldoors-npj/11/">11: &#8220;My next plan actually is to go on tour&#8230;&#8221;</a></p>
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