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	<title>Rockzoom &#187; Heavy Metal</title>
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		<title>MOTÖRHEAD und BLACK STONE CHERRY @ Arena Chemnitz &#124; 12.12.2009</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 20:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der Chemnitzer Messe versammelt. Von der &#8220;Global Warming Tour&#8221; war in der Kälte am 12. Dezember aber erstmal nichts zu spüren. Trotzdem wartete man ausgesprochen gesittet, um dem letzten Motörhead-Gig in Deutschland beizuwohnen, bevor es für Lemmy und Co. dann ein paar Tage später in Richtung Helsinki gehen sollte&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4182843178/black-stone-cherry-12-12-2009-3.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2755/4182843178_e017952027_m.jpg" alt="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3" width="160" height="240" /></a> Für die Southern Rocker <strong>BLACK STONE CHERRY</strong> aus einem kleinen Städtchen im US-amerikanischen Kentucky war es gar der letzte Auftritt einer auf ganzer Linie erfolgreichen Tour. Die sympathische Truppe versprühte jedoch von Anfang an eine Energie wie zu einem Tourauftakt: spielfreudig und immer mit einem Lächeln und coolen Posen. Die Musik bewegt sich irgendwo zwischen bluesigem Heavy Rock á la Led Zeppelin und groovigem Südstaaten-Metal sowie gefälligen Melodien, die schnell ins Ohr gehen. Dass die jungen Herren dann noch sehr ansehnlich und ohne großes Machogehabe agierten, dürfte vor allem den wenigen weiblichen Anwesenden positiv aufgefallen sein. Insbesondere Drummer John Fred Young konnte begeistern. Ein richtiges Energiebündel mit fliegender Mähne und extrem treibendem Drumming mit ein bisschen Show: wirbelnde Drumsticks, Spielen im Stehen und als Bassist Jon ihm seinen Viersaiter hinhielt, wurde jener mit den Drumsticks mal kurz malträtiert.<br />
Als Sängergitarrist Chris Robertson in breitestem Amislang in die Runde fragte, wer BSC denn schon kenne, meldeten sich nicht viele. Feststehen dürfte jedoch, dass sich die vier jungen Burschen etliche neue Fans erspielen konnten. Schade nur, dass es keine CDs zu kaufen gab. Ganz schwach sowas.
</p>
<p></br></p>
<p>Auch von Motörhead gab&#8217;s übrigens keine CDs am Merchstand. Dafür sinnvolle Sachen wie signierte Riesenplektren und überteuerte Pullis. Oder wie es ein Besucher mit angebrachter Entgeisterung formulierte: &#8220;Dreiß&#8217;sch Euro für e Niggi!?&#8221;</p>
<p>Während <strong>DER W</strong> drin schon begann, seinen Post-Onkelz-Rock auf die Motörhead-Anhänger loszuballern, nutzten viele die Zeit zur Versorgung des leiblichen Wohls, zum Beispiel mit durchaus leckeren Fischbrötchen, oder zum Anstellen an der Herrentoilette. Die wenigen Damen genossen es dabei sichtlich, ohne jegliches Warten grinsend an der Männerschlange vorbeizugehen&#8230;<br />
<a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4182082151/motorhead-12-12-2009-06.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #06"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2603/4182082151_e0d3fe37dc_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #06" width="240" height="160" /></a> Der W ist übrigens vom Bier- oder Becherovka-Stand am besten zu verfolgen. Zwar ist sein Hard Rock nicht ganz so schlimm wie das &#8220;HerumgeOnkel&#8221; der letzten 25 Jahre, aber auch nichts, wofür es sich zu drängeln lohnt. Den Spruch &#8220;Schneller, höher, Weidner&#8221;, der da auf einem großen Transparent über der Bühne prangerte, kann man entweder als Arroganz oder gesunde Selbstironie deuten. Da die Onkeletten noch nie besonders an Humor litten, tippe ich einfach mal auf grenzenlose Selbstüberschätzung. Mann muss dem W zugestehen, dass seine ehrlich-handgemachte Musik doch vielen im Publikum gefallen hat&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4182846380/motorhead-12-12-2009-15.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #15"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4039/4182846380_ab64d56418_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #15" width="240" height="160" /></a> Doch kommen wir zu einer anderen Liga. Einem Kult. <strong>MOTÖRHEAD</strong>. Alles wartete gespannt und freute sich, zum Zeitvertreib während des Wartens ein kleines ferngesteuertes Flugzeug über der Bühne kreisen zu sehen bis schließlich die Herren Campbell, Dee und Kilmister die Bühne betraten. Natürlich durften Lemmys altbekannte Worte nicht fehlen: &#8220;We are Motörhead and we play rock&#8217;n'roll!&#8221; Gesagt getan. In typischer Pose mit nach hinten geneigtem Kopf stellte sich das Urgestein vors Mikro, bewegte sich nicht von der Stelle und rotzte mit seinen beiden Begleitern einen Hit nach dem nächsten heraus. Hin und wieder ließ sich der alte Meister zu einem krächzend-rasselnden, irgendwie auch wissenden Lachen hinreißen, das in etwa sagt &#8220;Was wisst ihr Pimpfe schon vom Rock&#8217;n'Roll? Ich hab sie alle kommen und gehen gesehen und hier stehen wir immer noch und spielen die gleiche Scheiße wie vor 30 Jahren, nur ein bisschen lebensbesoffener.&#8221; Besondere Akzente konnten mit dem Twisted Sister-Coversong &#8220;Shoot &#8216;em down&#8221; und dem erfrischend anders klingenden Akustikstampfer &#8220;Whorehouse Blues&#8221;, bei dem sich Lemmy sogar zum Mundharmonikaspiel hinreißen lässt. Spät kamen dann die Klassiker &#8220;Ace of Spades&#8221; und &#8220;Overkill&#8221;, aber nach knapp 2 Stunden feuchtfröhlichen Feierns dürfte jeder Besucher rundum zufrieden aus der proppevollen Arena getorkelt sein. Sind wir mal gespannt ob und wohin es Motörhead dieses Jahr um die Weihnachtszeit wieder verschlägt. Zu guter letzt noch die Setliste des Abends</p>
<div style="text-align: center;" class="setlistImage"><a href="http://www.setlist.fm/setlist/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html" title="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " target="_blank"><img src="http://www.setlist.fm/widgets/setlist-image-v1?id=2bd7105e" alt="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " style="border: 0;" /></a></p>
<div><a href="http://www.setlist.fm/setlist/edit/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html">Edit this setlist</a> | <a href="http://www.setlist.fm/setlists/motorhead-33d68059.html">More Motörhead setlists</a></div>
</div>
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		<title>Vorweihnachtsstimmung mit MOT&#214;RHEAD &#8211; Live in Deutschland 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind sie zu leise, bist du schon zu taub. Die Legenden des staubtrockenen Dreck&#8217;n'Roll kommen im Dezember für acht Termine nach Deutschland. Einer der raren Oststops wird dieses mal Chemnitz(!) sein. RockZOOM wird für euch die Objektive tanzen lassen, wenn der Vorweihnachtszauber erzgebirgischer Räuchermännel durch diesen heftigen Wüstenwind hinweggeblasen wird. Sogar Punkfreunde kommen bei dieser zeitlos-rotzigen Bande voll auf ihre Kosten, wenn live Speedperlen wie &#8220;Ace of Spades&#8221; in den Zuschauerraum geworfen werden&#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg" alt="motörhead2009" title="motörhead2009" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-2675" /></a><br />
Mittlerweile blickt Pfarrerssohn und Rock&#8217;n'Roll-Urgestein Lemmy Kilmister auf eine 34-jährige, konstant grandiose Bandgeschichte zurück, wenn auch mit so einigen Besetzungswechseln. Wieder an Bord ist unterdessen &#8220;the best drummer in the world&#8221;, Mikkey Dee, der sich während der bisherigen Tourtermine 2009 für die schwedische Ausgabe vom Dschungelcamp in den Dreck warf und nun unter Umständen härter denn je auf den Drumthron zurückkehrt. Und wer weiß, vielleicht gibt&#8217;s ja schon den ein oder anderen neuen Ton zu hören? Denn Motörhead gehen im Februar ins Studio, um den Nachfolger des auch kommerziell vielgerühmten &#8220;Motörizer&#8221; in die Spuren zu hämmern. Viele werden sich aber für die ganz großen Klassiker einreihen: &#8220;Bomber&#8221;, &#8220;Overkill&#8221; und &#8220;Metropolis&#8221; sind beispielsweise Urviecher vor dem Herrn, die bei keinem Liveset fehlen dürfen und mit Sicherheit auch in Chemnitz die Menge toben lassen werden.</p>
<p>Im Vorprogramm sind übrigens die coolen Heavyfolk-Staatenrocker <strong>Black Stone Cherry</strong> am Start. Außerdem: der W &#8211; naja&#8230; Aber Vorfreude ist um diese Zeit bekanntlich die schönste Freude und schließlich geht es hier in erster Linie um Lemmy &#038; Co.:</p>
<p>Mi.		02.12.		Hannover,	AWD Hall<br />
Fr.		04.12.		Emden,		Nordseehalle<br />
Sa.		05.12.		Hamburg,	Color Line Arena<br />
Mo.		07.12.		Fürth,		Stadthalle<br />
Di.		08.12.		Stuttgart,	Schleyerhalle<br />
Mi.		09.12.		Wiesbaden,	Rhein-Main-Halle<br />
Fr.		11.12.		Berlin,		Arena Treptow<br />
Sa.		12.12.		<a href="http://www.inmove.de/deutsch/index.html" target="_blank">Chemnitz,	Arena (powered by inmove.de)</a></p>
<p>>> <a href="http://www.imotorhead.com" target="_blank">www.imotorhead.com</a><br />
>>> <a href="http://www.myspace.com/motorhead" target="_blank">Motörhead @ Myspace</a></p>
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		<title>BIBLE OF THE DEVIL: &#8220;Freedom Metal&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 16:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr ist noch ziemlich jung, und schon habe ich guten Grund meine erste großartige musikalische Neuentdeckung 2009 zu feiern. Dabei wundere ich mich zumindest ein bisschen, dass ich BIBLE OF THE DEVIL aus Chicago bisher nie bewusst wahrgenommen habe. Denn die Platte, von der hier die Rede sein soll, &#8220;Freedom Metal&#8221; heißt sie, ist bereits das fünfte Studio-Album dieses fett rockenden Quartetts. Zumindest &#8220;The Diabolic Procession&#8221; hatte mir auffallen müssen, erschien diese Scheibe doch vor etwas mehr als zwei Jahren auch schon bei meiner derzeitgen Lieblings-Underground-Plattenfirma Cruz Del Sur Music. Sei&#8217;s drum. Bildungslücken kann man schließen. Was also macht diese Band so wertvoll? Wer einfach mal die Augen schließt und sich Bandnamen und Albumtitel auf der Zunge zergehen lässt, sollte bereits in etwa die Atmosphäre der Musik spüren. Auf &#8220;Freedom Metal&#8221; entsteht aus der Kollision von erdigem, erwachsenem Heavy Metal mit schnurrendem, groovendem Rock&#8217;n'Roll, heißem Wüstensand und unbändigem Freiheitsdrang ein ehrlicher, kraftvoller und melodisch ausgereifter Sound, der zum Abfeiern im Metal-Club genau exzellent geeignet ist wie zum Autofahren, Grillen oder Feierabendbiertrinken.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/01/bible-of-the-devil1.jpg" alt="Bible of the Devil: &quot;Freedom Metal&quot; (2009)" title="Bible of the Devil: &quot;Freedom Metal&quot; (2009)" width="230" height="230" class="alignleft size-full wp-image-1615" />Auch wenn die stilistischen Zutaten auf den ersten Blick ziemlich retro anmuten, klingt die Musik alles andere als altbacken. Vielmehr entsteht hier ein zeitloses, souverän rockendes und sogar richtig eigenständiges Gebräu, das sich wohltuend von all dem albernen, spätpubertären Zeug abhebt, dem man in der Grauzone zwischen Metal und Rock&#8217;n'Roll sonst so begegnet. Kenner werden vielleicht etwas damit anfangen können, wenn ich sage, dass ich beim Genuss dieser Platte immer ein Bild vor Augen habe, in dem eine Horde Biker Songs von HAMMERS OF MISFORTUNE covern. Die etwas detailliertere Beschreibung könnte in etwa so gehen: Man nehme ein solides, massives Fundament aus der New Wave of British Heavy Metal und irgendwas zwischen kultivierteren MOTÖRHEAD und BLUE CHEER. Hinzu füge man jede Menge herrliche, total an die besten Zeiten von THIN LIZZY erinnernde Gitarren-Leads und eine ordentliche Kelle voll Stoner Rock-Groove der Marke SPIRITUAL BEGGARS. Die Genialität und Tiefenwirkung dieser edlen Mixtur kann man auf &#8220;Freedom Metal&#8221; nachhören.</p>
<p>Dabei entstehen zum Beispiel grandiose, mitreißende, ja geradezu aufputschende Rock&#8217;n'Metal-Hymnen wie &#8216;Hijack The Night&#8217; oder zwischen druckvoll und energisch in der Strophe und elegant und feinmelodisch im Refrain pendelnde Riff-Monumente wie &#8216;Night Oath&#8217;. Ganz vorzüglich mundet auch das raffinierte, mit atemberaubenden Leads verzierte &#8216;The Turning Stone&#8217;, das mit seinem überirdisch geilen Chorus voll ins Schwarze trifft. &#8216;Womanizer&#8217; zeigt die deutlichsten Anleihen an sonore Stoner Rock-Brigaden und die unsterblichen MONSTER MAGNET. Der akustische Beginn von &#8216;Heat Heeler&#8217; klingt, als habe eine Südstaaten-Combo sich mal näher mit den BEATLES befasst. &#8216;Ol&#8217; Girl&#8217; verströmt Siebziger-Feeling und riecht ein wenig nach härtetechnisch aufgebretzelten, modernisierten NAZARETH. Der treibende, etwas angedüsterte Heavy-Rocker &#8216;Greek Fire&#8217; kommt nicht ganz so inspiriert rüber wie seine Nachbarsongs. Dafür gelingt der Abschluss von &#8220;Freedom Metal&#8221; mit der harmonischen, etwas schrullig-bekifft rüberkommenden Nummer &#8217;500 More&#8217; vorzüglich.</p>
<p>BIBLE OF THE DEVIL haben also mit &#8220;Freedom Metal&#8221; ein exzellentes Album am Start, dass mein heißer Tipp für den Monat Januar ist. Hier rocken gestandene Männer, die das Leben in all seinen Höhen und Tiefen kennen gelernt haben, und unheimlich viel Ausdruck und Kraft in ihre Musik zu legen verstehen. Anbiederungen an den Massengeschmack haben BIBLE OF THE DEVIL nicht nötig, sie haben ihre eigene musikalische Sprache gefunden und sollten Fans von eigenwilligem, trendfreiem Metal mit Spielwitz und Niveau ohne Abstriche begeistern können.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.bibleofthedevil.com" target=_blank">www.bibleofthedevil.com</a></p>
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		<title>SAXON &#8211; Quietschfidele Metal-Rentner von der Insel</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 23:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt nur ganz wenige Bands, die von sich behaupten können, schon drei Jahrzehnte lang in der Metal-Szene eine tragende Rolle zu spielen. An einer Hand abzählen aber kann man die Bands, die in dieser ganzen Zeit nicht ein einziges schwaches Album abgeliefert haben. Zu dieser seltenen Dinosaurier-Spezies zählt die britische Formation SAXON, die 1977 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt nur ganz wenige Bands, die von sich behaupten können, schon drei Jahrzehnte lang in der Metal-Szene eine tragende Rolle zu spielen. An einer Hand abzählen aber kann man die Bands, die in dieser ganzen Zeit nicht ein einziges schwaches Album abgeliefert haben. Zu dieser seltenen Dinosaurier-Spezies zählt die britische Formation SAXON, die 1977 in Barnsley, Yorkshire, das schäbige Neon-Licht der Welt erblickte. Die Truppe um den unkaputtbaren Frontmann Biff Byford war nicht nur einer der Vorreiter der New Wave Of British Heavy Metal, sondern auch Inspirationsquelle für den legendären Rock-Comedy-Film &#8220;This is Spinal Tap&#8221; (1984). Heavy-Metal-Fans vor allem in Großbritannien und Deutschland zählen Scheiben wie &#8220;Wheels Of Steel&#8221; (1980), <img src="/wp-content/uploads/2009/01/saxon-band1.jpg" alt="Saxon" title="Saxon" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-1537" />&#8220;Strong Arm Of The Law&#8221; (1980), &#8220;Denim And Leather&#8221; (1981) und &#8220;Power &#038; The Glory&#8221; (1983) zu den ganz großen Klassikern der frühen Achtziger. So mancher kriegt noch heute feuchte Augen, wenn unsterbliche Songs wie &#8216;Motorcycle Man&#8217;, &#8217;747 (Strangers In The Night)&#8217;, &#8216;Heavy Metal Thunder&#8217;, &#8216;Dallas 1 p.m.&#8217;, &#8216;Princess Of The Night&#8217;, &#8216;Midnight Rider&#8217; oder &#8216;The Eagle Has Landed&#8217; ertönen.</p>
<p>In den Jahren nach diesen ersten großen Erfolgen ging es kommerziell immer mal rauf und wieder runter für SAXON. Vor allem der ärgerliche und mit ziemlich harten Bandagen geführte Namensstreit mit den ausgestiegenen Mitgliedern Graham Oliver und Steve Dawson, die sich den Namen SAXON ohne Wissen von Biff Byford hatten rechtlich schützen lassen, lag einige Zeit wie ein Schatten über der Band. All das hielt Biff und seine wechselnden Mannschaften (Gitarrist Paul Quinn ist das zweite verbliebene Gründungsmitglied) allerdings nicht davon ab, bis zum heutigen Tage in regelmäßigen Abständen gute bis exzellente Alben zu veröffentlichen, zuletzt solche Großartigkeiten wie &#8220;Killing Ground&#8221; (2001), &#8220;Lionheart&#8221; (2004) und &#8220;The Inner Sanctum&#8221; (2007). Bewunderswert war dabei besonders, dass SAXON zumindest musikalisch nicht zu altern schienen und immer wieder eine unglaubliche Frische und Durchschlagskraft an den Tag legten. Hinzu kommt, dass SAXON dieses grandiose Händchen für ganz große Heavy-Metal-Epen niemals abhanden gekommen ist.</p>
<p>Zum Einstieg in das metallische Jahr 2009 steht nun ein weiteres SAXON-Studioalbum namens &#8220;Into The Labyrinth&#8221; (SPV / Steamhammer) vor der Tür, inzwischen sind die Jungs bei Nummer 18 angelangt. Anhänger der traditionellen Metal-Schule werden mit Freude vernehmen, dass unsere kampferprobten Helden keinen Millimeter zurück gewichen sind und ein lebendiges, abwechslungsreiches, melodisch sehr ausgereiftes Werk am Start haben. Die Scheibe beginnt mit einer herrlich pathetischen Mega-Hymne mit dem programmatischen Titel &#8216;Battalions Of Steel&#8217;. Einziger kleiner Schönheitsfehler ist hier, dass der eigentlich schön klare und epische Chorus beim Abmischen etwas zu viel Zuckerwatte abbekommen hat. Mit &#8216;Live To Rock&#8217; (gab es im Herbst 2008 bereits als Download-Single) folgt ein einschmeichelnd schnurrender, eingängiger Heavy-Rocker, der genau so auch aus der Feder der Schweizer Generationsgenossen KROKUS stammen könnte. <img src="/wp-content/uploads/2009/01/saxon-into-the-labyrinth1.jpg" alt="Saxon: Into the Labyrinth (2009)" title="Saxon: Into the Labyrinth (2009)" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-1538" />Das ist eben typisch SAXON: diese Mischung aus ordentlich im Gebälk krachenden Metal-Nummern und im Vergleich dazu eher entspannten Hard-Rock-Tunes. Und siehe da: Mit &#8216;Demons Sweeney Todd&#8217; gibt&#8217;s gleich wieder eine schnörkellose Breitseite mit Killer-Riffs, der unwiderstehlichen Biff-Sirene und traumhaften Melodien.</p>
<p>Damit haben wir schon jetzt die drei klassischen Arten von SAXON-Liedern gehört: erstens die Power-Hymne, zweitens der Riff-Rocker und drittens das Metal-Brett. &#8216;Valley Of The Kings&#8217; gehört in die erste Kategorie, &#8216;Slow Lane Blues&#8217; und &#8216;Come Rock Of Ages&#8217; passen in die zweite, &#8216;Hellcat&#8217; repräsentiert die dritte. Die stampfenden Groover &#8216;Crime Of Passion&#8217; (wundervoller Chorus!) und &#8216;Protect Yourselves&#8217; liegen irgendwo zwischen zwei und drei. &#8216;Voices&#8217; beeindruckt mich am wenigsten auf diesem Longplayer, der Track geht wohl als Halbballade durch. Als Leckerbissen für die treuen Fans gibt es am Ende noch eine Slide-Guitar-Blues-Version von &#8216;Coming Home&#8217;, das im Edelstahl-Outfit bereits auf &#8220;Killing Ground&#8221; zu bewundern war. Am wichtigsten ist aber, dass die gewohnte SAXON-Qualität in Sachen Songwriting und Umsetzung auch auf dieser Platte zu jeder Sekunde erreicht wird. Darum kann man nur allen, die mit dieser Art von Musik etwas anfangen können, dringend raten, &#8220;Into The Labyrinth&#8221; käuflich zu erwerben. Die limitierte Ausgabe enthält eine Bonus-DVD mit einem &#8220;Parzival&#8221;-Film, in dem Biff als König Arthur mitspielt, eine Tour-Dokumentation, dem Video zu &#8216;Live To Rock&#8217; und einem Interview mit Mr. Byford (Audio). Wer sich bisher noch nicht mit dieser Band beschäftigt hatte, sollte diese Lücke möglichst bald schließen. SAXON gehören definitiv zu den drei wertvollsten und einflussreichsten Metal-Bands von der britischen Insel und müssen sich keineswegs hinter den anderen beiden, IRON MAIDEN und JUDAS PRIEST, verstecken.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.saxon747.com">http://www.saxon747.com</a></p>
<p>SAXON auf Tour mit ICED EARTH:</p>
<p>01.02.09	Paris (F), Bataclan<br />
02.02.09	Brüssel (B), AB<br />
03.02.09	Tilburg (NL), 013<br />
04.02.09	Köln (D), Essigfabrik<br />
06.02.09	Luxembourg (LUX), Den Atelier<br />
07.02.09	Herford (D), X<br />
08.02.09	Hamburg (D), Docks<br />
10.02.09	Oslo (N), Rockefeller<br />
11.02.09	Stockholm (S), Annex<br />
12.02.09	Copenhagen (DK), Pumpehuset<br />
13.02.09	Berlin (D), Huxleys<br />
15.02.09	Warschau (PL), Spodac<br />
16.02.09	Zlin (CZ), t.b.a.<br />
17.02.09	Wien (A), Gasometer<br />
19.02.09	Budapest (H), Petofi Hall<br />
20.02.09	Ljubljana (SK), Mediapark<br />
21.02.09	Zagreb (KRO), Boogaloo<br />
22.02.09	Mailand (I), Rolling Stone<br />
24.02.09	Zürich (CH), Volkshaus<br />
25.02.09	Straßburg (F), La Laiterie<br />
27.02.09	Bilbao (E), Rockstar Live<br />
28.02.09	Madrid (E), La Riviera<br />
01.03.09	Barcelona (E), Razzmatazz</p>
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		<title>SQUEALER: &#8220;The Circle Shuts&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 22:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Martins Metal Madness]]></category>
		<category><![CDATA[afm records]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[power metal]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschicke der hessischen Formation SQUEALER standen zuletzt unter einem alles andere als guten Stern. Die Mannschaft um AFM Records-Chef Andy &#8220;Henner&#8221; Allendörfer hatte sich seit Beginn der Neunziger Jahre einen guten Namen machen können in der Szene mit ihrer saft- und kraftvollen Mischung aus rauem Power Metal und melodischem Thrash. Mir persönlich gefielen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschicke der hessischen Formation SQUEALER standen zuletzt unter einem alles andere als guten Stern. Die Mannschaft um AFM Records-Chef Andy &#8220;Henner&#8221; Allendörfer hatte sich seit Beginn der Neunziger Jahre einen guten Namen machen können in der Szene mit ihrer saft- und kraftvollen Mischung aus rauem Power Metal und melodischem Thrash. Mir persönlich gefielen und gefallen besonders die Alben &#8220;The Prophecy&#8221; (1999) und &#8220;Under The Cross&#8221; (2002), weil für mein Empfinden eben die stärksten Songs der Band-Geschichte da drauf sind. Im Januar 2005 schlug das Schicksal dann gnadenlos zu, als Henner bei einem Autounfall ums Leben kam. Die verbleibenden Denunzianten angelten sich ex-GRIP INC.-Frontröhre Gus Chambers für den Job am Mikro und ließen im folgenden Jahr ihre Trotzreaktion unter dem Namen SQUEALER A.D. in Form einer fiesen, brettharten und ziemlich sperrigen Scheibe namens &#8220;Confrontation Street&#8221; auf die Menschheit los. So sehr man für die Wut und Aggression, die diese Platte verströmte, Verständnis haben konnte, so schade war doch aus künstlerischer Sicht die Selbstreduktion dieser einst facettenreichen Band auf düsteres Thrash-Gebretter.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/12/squealer1.jpg" alt="squealer" title="squealer" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-1361" />Mit Spannung durfte man also den folgenden Longplayer erwarten, und der liegt seit kurzem nun mit &#8220;The Circle Shuts&#8221; vor. Gleich zu Beginn kann man Entwarnung geben, denn SQUEALER sind nicht weiter abgedriftet in Richtung Geknüppel. Vielmehr zeichnet sich das neue Album wieder durch die so geschätzte Verbindung aus knallharten und melodischen Elementen aus. Bei kaum einer anderen einheimischen Band funktioniert das Nebeneinander von energischem, Bay Area-beeinflusstem Thrash-Brett und klassischem europäischem Heavy/Power-Metal so gut und stimmig wie bei SQUEALER in Bestform. Und zu eben jener läuft das Quintett inzwischen wieder mit schöner Regelmäßigkeit auf. Der neue Sänger Norbert Vornam macht dabei eine sehr gute Figur, auf seine Stimme trifft in Sachen Vielseitigkeit dasselbe zu wie auf die Musik. Das führt dann zu schwermetallischen Glanzlichtern wie &#8216;The Source Of Ignition&#8217; (Killer!), &#8216;Martyrs Of The Half Moon&#8217; oder &#8216;I Came For You&#8217;, die jeder Fan von druckvollem, präzisem und klischeefreiem Metal unbedingt mal gehört haben sollte. Nicht jeder Song nistet sich so gründlich in den Gehörgängen ein wie die genannten Highlights, doch echte Schwächen und Durchhänger sucht man vergebens.</p>
<p>SQUEALER haben sich also mit &#8220;The Circle Shuts&#8221; eindrucksvoll zurück gemeldet und bewiesen, dass sie auch 2008 noch viel Bleibendes und Wichtiges in Sachen Heavy Metal zu sagen haben. Zwei abschließende Anmerkungen bleiben mir noch: Die erfreuliche davon ist, dass die erste Auflage von &#8220;The Circle Shuts&#8221; die vier Songs der SQUEALER-Debüt-EP &#8220;Human Traces&#8221; aus dem Jahre 1989 als Bonus enthält. Ganz und gar nicht schön ist, dass &#8220;Confrontation Street&#8221;-Sänger Gus sich offenbar vor etwa zwei Monaten das Leben genommen hat. Scheint ein verdammt gefährlicher Job zu sein, für diese Band zu singen&#8230;</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.squealer.de">Squealer</a></p>
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		<title>Arkadius (SuidAkrA) im Gespr&#228;ch</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 19:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enrico Kalkbrenner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[dong]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[suidakra]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Album ist vor dem Album – diese Situation kennt wohl jeder Künstler. Eigentlich liegt dann der Fokus auf der Entwicklung neuer Songs, dem Sichten des Materials, den Tücken der Studioarbeit und der gespannten Vorfreude, was am Ende dabei herauskommen mag. Allzu leicht verliert man dabei jedoch genau die aus dem Auge, für die man sich die ganze Arbeit auf die Schultern lädt – eben die eigenen Fans! Nicht so bei <a href="http://www.suidakra.com"><strong>SuidAkrA</strong></a> und ihrem Vordenker Arkadius. Gerade von einer ungemein intensiven USA-Tour zurückgekehrt und mit dem ersten BestOf-DVD/CD-Projekt im Gepäck, werkeln die Jungs frisch an ihrem neuen Album, nehmen sich aber dennoch Zeit für den einen oder anderen Live-Auftritt, wie RockZOOM im Gespräch mit Arkadius in Erfahrung bringen konnte.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Die Studioaufnahmen zu eurem letzten Konzeptalbum „Caledonia“ liegen inzwischen zwei Jahre zurück und seither hält euer Siegeszug gerade auch international unaufhaltsam an. Gepusht durch diese Euphorie, aber vor allem auch dem eigenen Herzblut und der Musikbegeisterung wegen, befindet ihr euch in diesen Tagen inmitten der Entstehungsphase für euer neuntes Studioalbum, mit welchem grob geschätzt wohl Anfang 2009 gerechnet werden kann. Deshalb hattet ihr heuer eine kleine Auszeit hinsichtlich der Konzertaktivitäten angekündigt, scheint jedoch einige handverlesene Ausnahmen zu machen, zu welchen glücklicherweise auch das D:O:A 2008 zählte. Warum stellt gerade das Dong eine Ausnahme dar?</p>
<blockquote><p><strong>Arkadius</strong>: Es ist tatsächlich so, dass wir uns mitten im kreativen Prozess für den „Caledonia“- Nachfolger befinden. <a href='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradongstand.jpg' title='Suidakra am Rockzoom-Stand auf dem Dong Open Air 2008'><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradongstand.thumbnail.jpg' alt='Suidakra am Rockzoom-Stand auf dem Dong Open Air 2008' class="float_left" /></a>Deshalb können wir dieses Jahr natürlich nicht so viele Konzerte wie gewöhnlich geben. Aber ganz ohne Bühnenpräsenz geht’s auch nicht und so sind wir bereits Anfang des Jahres zusammen mit unserer jüngst erschienenen DVD-Kompilation „13 Years Of Celtic Wartunes“ erstmalig in die USA gereist und spielen nun in der zweiten Jahreshälfte auch noch ein paar ausgewählte Festivals hierzulande. Das Dong Open Air gehört hier nach unserem legendären und improvisierten „ohne Strom geht auch“-Auftritt aus dem Jahr 2004 ganz eindeutig dazu. Zwar könnten wir der Veranstaltung genau deshalb mit gemischten Gefühlen entgegen treten, aber diesmal wurde uns augenzwinkernd eine entsprechend dimensionierte Strom- und Lichtversorgung zugesichert. <em>(Was ja auch tadellos hingehauen hat &#8211; Anmerkung der Redaktion)</em>.Dies, aber vor allen Dingen auch der ganz besondere und einzigartige Charme dieser Veranstaltung inmitten einer Hügellandschaft mit sehr angenehmen Besuchern, haben uns zu einem Wiedersehen bewogen. </p></blockquote>
<p>Mit eurem über vierzehn Jahre gereiften und unbestritten eigenem musikalischen Charakter bereitet ihr dem Hörer eine anspruchsvolle Mischung zwischen feinfühligen Melodien und einem gehörigen Arschtritt, womit ihr vielen heutigen Modetrends vorausgeeilt seid. Wie bereits angedeutet, habt ihr dieses Schaffen jüngst in Form einer audiovisuellen Chronik herausgegeben und diese dann auch gleich mit in die USA genommen, wo ihr erstmalig die Gelegenheit bekamt, in sieben amerikanischen Städten zu spielen. Berichtet doch mal von den dabei gemachten Erfahrungen und wie steht man euren „13 Years Of Celtic Wartunes“ gegenüber?</p>
<blockquote><p><strong>Arkadius</strong>: Zugegeben, wir hatten lieber keine bestimmten Erwartungen vor der Tournee in den USA, da wir nicht wussten wie der amerikanische Markt auf uns reagieren würde. <a href='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradonglive.jpg' title='Suidakra LIVE auf dem Dong Open Air 2008'><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradonglive.thumbnail.jpg' alt='Suidakra LIVE auf dem Dong Open Air 2008' class="float_left" /></a>Zwar haben wir im Vorfeld per MySpace mitbekommen, dass es viele SuidAkrA-Fans drüben geben muss, die es nicht erwarten können, uns endlich auch mal auf heimischer Bühne zu sehen, aber mit solch einem Enthusiasmus wie er uns letztendlich begegnete, hat im Vorweg keiner von uns rechnen können. Die Hallen waren vollständig ausverkauft, die Mengen brüllten nach uns, noch weit bevor wir die Bühne betraten. Kurz: Wir wurden weggeblasen wie bisher nur selten in unserer vierzehnjährigen Geschichte und wir sind sehr glücklich darüber, dass uns diese Möglichkeit gegeben wurde. Ohnehin läuft es im Moment erfreulich gut und es gibt viele wunderbare Momente und wir wollen auch unbedingt unsere Fans daran teilhaben lassen. So ist auch unser erstes „DVD/BestOf-CD“-Paket ein Tribut an unsere langjährigen Anhänger und es wird wirklich sehr gut angenommen. Wo andere Bands daraus mitunter einzelne und kostspielige Veröffentlichungen machen, haben wir unseren aufgezeichneten Auftritt beim Wacken Open Air 2007, unser bis dato einziges Akustik-Konzert beim Kielowatt-Festival 2006 und eine BestOf-CD mit teils neu arrangierten Songs miteinander verschnürt und blicken mit diesem zugleich angemessen illustrierten Werk auch auf unsere eigene Geschichte zurück. Gerade weil wir so häufig nach unseren vollständig vergriffenen Frühwerken gefragt werden, dürften wir mit „13 Years Of Celtic Wartunes“ auch einen guten Kompromiss gefunden haben, neu gewonnenen Hörern die volle Bandbreite SuidAkrA um die Ohren zu hauen. </p></blockquote>
<p>Bei all dem, was ihr uns berichtet, scheint ihr gegenwärtig auch angemessene Rückendeckung seitens eurer Plattenfirma zu haben, was ja in der Vergangenheit nicht unbedingt immer der Fall gewesen ist. So wurdet ihr jüngst sogar in den auserwählten Kreis der Künstler aufgenommen, die nun über die Marke „Wacken Records“ in Kooperation mit SPV vertrieben werden. Dies tut man nicht, wenn man sich von euch nicht noch mehr Großartiges erhoffen würde. Es scheint, die Luft ist also noch lange nicht raus und die Kreativität macht Überstunden. Was können wir demnach im nächsten Jahr vom „Caledonia“-Nachfolger erwarten?</p>
<blockquote><p><strong>Arkadius</strong>: Da geht wirklich noch einiges! Es ist für uns ohnehin sehr wichtig, dass man sich in der gesamten Bandentwicklung auch von Album zu Album <a href='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradonglive2.jpg' title='Suidakra LIVE auf dem Dong Open Air 2008'><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradonglive2.thumbnail.jpg' alt='Suidakra LIVE auf dem Dong Open Air 2008' class="float_left" /></a>steigert und da ist es von Vorteil, wenn einem auch ein wenig der Rücken freigehalten wird. Dies ist durch das Netzwerk rund um unsere Plattenfirma gegenwärtig gegeben und gerade durch den erwähnten Zusammenschluss scheinen sich auch ganz neue Möglichkeiten für uns zu entwickeln. Entsprechend motiviert arbeiten wir am Nachfolger von „Caledonia“ und werden wohl gerade in musikalischer Hinsicht noch einmal einen drauf setzen können. Das neue Werk wird dabei zwar an „Caledonia“ anknüpfen, gleichzeitig aber auch epischer, reifer und ein gutes Stück härter ausfallen, ohne dabei jedoch die typischen Trademarks abzulegen. </p></blockquote>
<p>Danke für das Interview, viel Erfolg für die anstehenden Konzerte und natürlich alles Gute für das neue Album!</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Einen ausführlichen Reisebericht von der USA-Tour findet ihr <a href="http://www.suidakra.com/index.php?page=us_tourreport_d.php">hier</a>!</p>
<p>SuidAkrA-Homepage: <a href="http://www.suidakra.com">www.suidakra.com</a><br />
SuidAkrA @ MySpace: <a href="http://www.myspace.com/suidakra  ">www.myspace.com/suidakra<br />
</a></p>
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		<title>ZIMMERS HOLE: &#8220;While You Were Shouting At The Devil&#8230; We Were In League With Satan&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 16:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Martins Metal Madness]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[devin townsend]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine sehr verehrten Damen und Herren, Manege frei für den sehr wahrscheinlich coolsten, kultigsten, kraftstrotzendsten und wahnsinnigsten True-Metal-Act des Universums: fucking ZIMMERS HOLE. Als STRAPPING YOUNG LAD-Ableger von Gitarrist Jed Simon und Bassist Byron Stroud gegründet, wusste eben diese Formation bereits auf &#8220;Bound by fire&#8221; (1997) und vor allem &#8220;Legion of flames&#8221; (2001) mit ordentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren, Manege frei für den sehr wahrscheinlich coolsten, kultigsten, kraftstrotzendsten und wahnsinnigsten True-Metal-Act des Universums: fucking ZIMMERS HOLE. Als STRAPPING YOUNG LAD-Ableger von Gitarrist Jed Simon und Bassist Byron Stroud gegründet, wusste eben diese Formation bereits auf &#8220;Bound by fire&#8221; (1997) und vor allem &#8220;Legion of flames&#8221; (2001) mit ordentlich Dampf auf dem Kessel und herrlich schrägem, diabolischem Humor zu überzeugen. Nun, da STRAPPING YOUNG LAD zunächst einmal auf Eis gelegt zu sein scheinen, rücken ZIMMERS HOLE in den Fokus der Beteiligten, was dem dritten Album der Jungs ungemein gut getan hat. Diese brandheiße Scheibe mit dem grandiosen Titel &#8220;While you were shouting at the devil&#8230; we were in league with satan&#8221; klingt zwingender, direkter und kompakter als ihre Vorgänger und hat zudem die besseren Songs am Start.</p>
<p><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/03/zimmers-hole-gros.jpg' alt='Zimmers Hole (Cover)' class="float_left"/>Die Eröffnung mit dem fantastischen Titeltrack, der vor Adrenalin und ungezügelter Energie fast zu zerplatzen droht, ist ein amtlicher Tritt ins Gemächt aller Tralala-Pussy-Metal-Acts. Das Teil räumt gnadenlos ab, zerstört in sechs Minuten die gesamte Nackenmuskulatur und setzt sich so hartnäckig im Hirn fest, dass man den Kauf dieser Platte schon allein wegen diesem Killer-Song empfehlen möchte. Die folgenden Minuten klingen eben exakt so als habe man PRIESTs &#8220;Painkiller&#8221; durch den Devin-Townsend-Wolf gedreht, also mit einer gehörigen Portion teuflischem Irrsinn und Hyperaktivität versehen. SACRED STEEL meets GODDESS OF DESIRE on acid könnte man auch sagen. Ständig nach vorne gepeitscht wird dieser brodelnde Cocktail von Trommel-Gott Gene Hoglan, der auf unnachahmliche Weise seine Schießbude zerlegt und garantiert jeden verdammten Drum-Computer in Grund und Boden hacken könnte. Ganz groß auch die Performance von Frontmann The Heathen, der über eine mächtig aggressive Metal-Sirene verfügt und den Songs damit genau das authentische Old-School-Flair verleiht, das der perfekten, leicht futuristischen Produktion bei aller Urgewalt manchmal abgeht.</p>
<p>Heraus kommen dabei so veritable Kracher wie die stählerne Dampfwalze &#8216;We rule the fucking land&#8217;, das absolut tödliche Thrash-Geschoss &#8217;1312&#8242; mit seinen Riffs zum Niederknien oder das treibende Groove-Monster &#8216;Devil&#8217;s mouth&#8217;. Der grenzdebiler Humor früherer Tage kommt auch nicht zu kurz – ich sage nur &#8216;The vowel song&#8217;, kann man einfach nicht beschreiben, muss man selbst gehört haben. Eine hymnische Nummer mit feierlich-episch vorgetragenem Chorus heißt da auch schon mal &#8216;Anonymous esophagus&#8217;. Sehr geil auch die MANOWAR-Hommage (oder Parodie – so klar ist das bei ZIMMERS HOLE nie) mit dem tiefgründigen Titel &#8216;Hair doesn&#8217;t grow on steel&#8217;. Ihr seht schon, man muss diesen sympathischen Haufen einfach mögen. Wer es mehr als alles andere liebt, sich mit gnadenlosem, bretthartem Metal so richtig den Arsch versohlen zu lassen, muss &#8220;When you were shouting at the devil&#8230;&#8221; einfach unbedingt haben. Und für alle anderen kann sowieso nur gelten: &#8220;Wimps and posers: Leave the hall!!&#8221;</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.legionofflames.com">Zimmers Hole</a></p>
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		<title>&#8220;Seasons of tragedy&#8221; von BENEDICTUM in der Track-by-Track-Attack</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 22:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Voodoo-Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Martins Metal Madness]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[benedictum]]></category>
		<category><![CDATA[female-fronted metal]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[veronica freeman]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 25. Januar ist es endlich soweit, dann erscheint das neue Album &#8220;Seasons of tragedy&#8221; von BENEDICTUM, dem wohl heißesten Newcomer der letzten Jahre in der Sparte Heavy Metal. Das formidable Debüt-Album dieses Quintetts aus San Diego schlug vor zwei Jahren wie eine Bombe in der Szene ein. Optisches wie stimmliches Aushängeschild der Truppe ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Januar ist es endlich soweit, dann erscheint das neue Album &#8220;Seasons of tragedy&#8221; von BENEDICTUM, dem wohl heißesten Newcomer der letzten Jahre in der Sparte Heavy Metal. Das formidable Debüt-Album dieses Quintetts aus San Diego schlug vor zwei Jahren wie eine Bombe in der Szene ein. Optisches wie stimmliches Aushängeschild der Truppe ist die atemberaubende Veronica Freeman, die sich freundlicherweise bereit erklärte, das aktuelle Werk zusammen mit Katrin und dem Master of Disaster einer detaillierten Analyse zu unterziehen. Doch lest selbst&#8230;</p>
<p><em><strong>&#8220;Seasons of tragedy&#8221; –  Track-by-Track-Attack</strong></em></p>
<p><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/01/benedictum_sot.jpg' alt='Benedictum - Seasons of Tragedy (2008)' class="float_left"/><em>M.o.D.: </em>Vorneweg muss ich gleich noch mal betonen, wie genial und großartig ich das BENEDICTUM-Debüt &#8220;Uncreation&#8221; fand und immer noch finde. Knackige Härte, tonnenweise Feeling und Atmosphäre, tödlich geile Melodien und eine Eindringlichkeit, Unwiderstehlichkeit und Durchschlagskraft, wie man sie ganz selten hört. Und so eine Meisterleistung schon auf dem Erstling, da musste einem ja angst und bange werden, was diese grandiose Band uns wohl noch so alles auftischen würde. Mit bebender Ehrfurcht habe ich mich also auf den sehnsüchtig erwarteten Nachfolger &#8220;Seasons of tragedy&#8221; gestürzt.</p>
<p><strong>Dawn of seasons (Intro)</strong></p>
<p><em>M.o.D.: </em>Ich will ja eigentlich nicht gleich zu Anfang stänkern, aber Intros finde ich fast immer langweilig und überflüssig. Dieses hier auch&#8230;.</p>
<p><em>Katrin:</em> Was dieses hier angeht, muss ich dir recht geben. Eine im Großen  und Ganzen straight forward spielende Combo wie BENEDICTUM braucht so ein &#8220;Bling-Bling&#8221; nicht. Aber das hatte man auch schon bei deinem geliebten Erstalbum. Übrigens muss auch ich sagen, dass das Debüt verdammt stark war. Das hatte zwar mit &#8216;Misogyny&#8217; oder &#8216;Them&#8217; auch ein paar nicht ganz so krachende Nummern, aber trotzdem schaute ich diesem Zweitling ebenso mit Spannung entgegen. Und ehrlich gesagt kurbelte dieses &#8216;Dawn of seasons&#8217;-Intro beim ersten Mal eben jene Spannung noch weiter an, doch mittlerweile finde ich es auch verzichtbar.</p>
<p><strong>Shell shock</strong></p>
<p><em>M.o.D.:</em> Maschinengewehr-Drums zum Einstieg, ein Riff wie ein rohes Stück Fleisch, Fuß aufs Gaspedal, dann diese gleich wieder mächtig unter die Haut gehende Metal-Röhre von Veronica. Der Chorus ist dermaßen Old School, dass er sogar auf eine Anvil-Platte passen würde. Sehr geile , so was geht live immer ab wie ein geöltes Zäpfchen. Headbanger-Nummer</p>
<p><em>Katrin: </em>Von mir aus hätte das Album auch gleich so los gehen können, das wäre der optimale &#8220;Hails, ihr Metal-Ärsche, wir sind zurück und haben wieder eine Menge zeitlosen Schwermetall mitgebracht!&#8221;-Opener gewesen. Der Old School-Einschlag ist ganz klar den Background-Shouts der Männerschaft zu verdanken, schön straight und ohne Schnörkel.</p>
<p><strong>Burn it out</strong></p>
<p><em>M.o.D.:</em> Spätestens hier fällt auf, dass &#8220;Seasons of tragedy&#8221; erdiger und rauer geworden ist als das Debüt. Dieser Song ist zu Beginn etwas unauffällig, doch der gewaltige, schnelle Mittelteil mit dem beschwörend lockenden Gesang von Veronica (&#8220;I want it&#8230;FASTER&#8230;!&#8221; &#8211; Da kriegt man ja Gänsehaut, zumindest als Mann&#8230;!) und den mitreißenden Soli reißt alles wieder raus. Drummer Paul hat unglaublichen Dampf auf den Kesseln, beeindruckend wie der seine Mannschaft immer wieder nach vorne peitscht.</p>
<p><em>Katrin:</em> Haha, da weißt du ja wie es mir immer geht, wenn Burschen wie Jorn Lande oder Nils Patrik Johansson zum Gesang ansetzen&#8230;! Ich finde diese Entwicklung in Richtung mehr Eingängigkeit und Heaviness sehr begrüßenswert, ganz exquisit ist das Songwriting ja  immer noch, &#8216;Burn it out&#8217; allein ist dafür schon Beweis genug. Trotzdem irgendwie ganz schön klischeehaft, diese Nummer: Metal-Babe auf einer fetten Harley. Stichwort Weiblichkeit, instrumentalisiert zu Promo-Zwecken: Es gab ja auch diesen mehr oder minder gelungenen BENEDICTUM-X-mas-Kalender, der immer noch auf der Homepage des Labels Locomotive Records zu bewundern ist. Bei einer Band mit männlichem Sänger hätte man so eine Aktion wohl nicht gestartet, oder!?</p>
<p><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/01/veronicabike.jpg' alt='Veronica Freeman (Benedictum, 2007)' class="float_left"/><em>Veronica:</em> Ach, darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Ich nehme an, die von Locomotive haben aus all am angesammelten Photo-Material die Bilder rausgesucht, die sie am interessantesten fanden. Die Idee dahinter war es, den Fans ein bisschen was von uns und unseren Hobbies zu zeigen. Ich mag nun mal auch schwere Maschinen und den Temporausch. Außerdem gehe ich übrigens sehr gerne tauchen, ich kann ehrlich gesagt gar nicht genug davon kriegen!</p>
<p><em>M.o.D.:</em> Wirklich? Wie cool, ich und meine Frau sind auch begeisterte Taucher. Im Taucheranzug sieht man in der Tat deutlich weniger sexy aus als in Lederkluft auf dem Motorrad&#8230;</p>
<p><strong>Bare bones</strong></p>
<p><em>M.o.D.:</em> Mordsmäßig fett groovendes Riff, herrlich schleppend stampfendes Metal-Monster mit toller Bridge und gigantischem Chorus – ich liebe diese Nummer, bis jetzt das absolute Highlight!! &#8216;Bare bones&#8217; hat alles, was ich schon an &#8220;Uncreation&#8221; geliebt habe: diese ungebändigte Leidenschaft, dieses göttliche Songwriting-Händchen, dieser unverfälschte und doch gar nicht angestaubte Metal-Spirit. Auch hier sind die prächtigen Soli wieder unverzichtbarer, integraler Bestandteil des Songs und nicht nur eher beliebiges Beiwerk. Hach, ist das schön&#8230;!!</p>
<p><em>Katrin:</em> Das geniale Solo im Mittelpart, leider etwas kurz geraten, hat übrigens George Lynch (ex-Dokken) beigesteuert. Das ist schon ein cooler Typ und wird von BENEDICTUM-Gitarrist Pete Wells als ganz besonderes Vorbild genannt. Aber wenn Pete selbst so weitermacht – ein Klassikerriff nach dem anderen aus dem Ärmel schüttelt und weiterhin so eine präzise Rhythmusarbeit verrichtet wie hier bisher auf &#8220;Seasons of tragedy&#8221; – dann braucht er sich hinter solchen Namen nicht mehr zu verstecken. Bis hierher hätte man schon noch irgendwie denken können, dass hier ein Kerl singt, aber man höre dann nur einmal diese verlockende Bridge: BENEDICTUM können auch hochmelodisch sein, wenn sie wollen&#8230; ganz klar ohne Kindergartenmelodien!</p>
<p><strong>Within the solace</strong></p>
<p><em>M.o.D.:</em> Ganz klar Doom-beeinflusster Song, sehr intensiv und majestätisch und mit einer ganz außergewöhnlichen Gesangsleistung, selbst für Veronicas Verhältnisse. Man sieht förmlich vor seinem inneren Auge wie sie sich in den düsteren Tiefen dieses Songs windet, wie sie leidet, schreit, kämpft und siegt. Außerdem ist die Langzeitwirkung dieses bemerkenswerten, tollen Tracks enorm, er wächst mit jedem Hören noch mehr und will bald gar nicht mehr raus aus dem Kopf.</p>
<p><em>Katrin:</em> Ja doch, das hier ist ein verdammt geiler, doomiger Gitarren-Groover, der gut und gerne auch auf einem frühen Black Sabbath-Album hätte stehen können. Im nächsten Augenblick, oder  gerade am Anfang des Songs, geht es aber so locker-flockig zu, dass man sich wundert, so viel Abwechslung in einem doch sehr klassischen Heavy-Song zu finden. Und das alles nahtlos verbunden. &#8216;Within the Solace&#8217; ist definitiv auch einer meiner Favoriten. Es frisst sich förmlich in Gehirnwindungen hinein, dieses &#8220;VENGEANCE IS MINE!!!&#8221; oder &#8220;There’s a dark cloud coming&#8230;&#8221; und der darauf folgende Vokalwahnsinn. Ich würde es ja glatt mitbrüllen, aber ich glaube das klänge einfach nur lachhaft im Vergleich zu dieser Powerfrau. Eigentlich ein guter Zeitpunkt, die Dame mal zu befragen, wo sie denn dieses famose Organ aufgegabelt hat und wie es schließlich zu BENEDICTUM gekommen ist&#8230;</p>
<p><em>Veronica</em>: Oh, ich habe sehr früh mit dem Singen angefangen, das war noch zu den Zeiten, wo Dinosaurier die Welt beherrschten, hahaha! Mein Aha-Erlebnis mit dem Heavy Metal verdanke ich Dio-Gitarrist Craig Goldy, der mich auch dazu ermutigt hat, es mal mit dem Singen zu versuchen. Ich war dann bei verschiedenen Bands hier in San Diego, aber das war alles nichts Ernstes, nichts Erwähnenswertes. Danach habe ich eine längere Pause gemacht, bis ich schließlich Pete begegnete. Wir haben angefangen, Songs zusammen zu schreiben und zu jammen. Wir waren zunächst in einer Band namens Malady, die zwar ganz gut war, aber nicht sehr ambitioniert, über lokale Berühmtheit sind die nicht hinaus gekommen. Pete und ich beschlossen irgendwann, eine eigene Band zu gründen und das Ding richtig groß aufzuziehen. Wir wollten unbedingt einen Plattenvertrag haben und auf Tour gehen. So sind BENEDICTUM entstanden. Craig Goldy hat uns sehr unterstützt am Anfang, er hat uns auch mit Jeff Pilson (ex-Dokken) in Kontakt gebracht, der unsere ersten Songs produziert hat.</p>
<p><em>Katrin:</em> Und was tut man als Frau, vor allem bei den sehr aggressiven Parts, die gerade bei &#8216;Within the Solace&#8217; so gelungen sind, um die Stimme fit zu halten?</p>
<p><em>Veronica:</em> Gesangsunterricht oder so hatte ich nie, wenn du darauf hinaus willst. Ich passe aber sehr gut auf meine Stimme auf. Das Wichtigste ist, nicht zu dehydrieren, ich trinke immer jede Menge Wasser während der Proben und Aufnahmen, das ich zuvor ein bisschen angewärmt habe, nicht zu viel, nur ganz wenig. Ich muss aber auch zugeben, dass ich immer noch sehr viel dazu lerne über meine Stimme, über ihre Stärken und Schwächen.</p>
<p><strong>Beast in the field</strong></p>
<p><em>M.o.D.:</em> &#8216;Beast in the field&#8217; schlägt in eine ähnliche Kerbe wie &#8216;Shellshock&#8217;, sehr traditionell und gradlinig, exzellente Gitarrenarbeit, schlicht und ergreifend 100% Pure Heavy Fuckin&#8217; Metal!  Ebenfalls wie geschaffen für die Bühne, das Teil. Der Flüsterpart in der Mitte erinnert mich total an einen Song vom Metal Church-Debüt, ich glaube in &#8216;Beyond the black&#8217; kommt die entsprechende Passage vor. Der Übergang von diesem Part zurück zum Chorus ist perfekt gelöst und lässt die Hookline noch mal in besonderem Glanz erstrahlen. Außerdem mag ich es, wenn Songs in einem apokalyptischen Baller-Gewitter enden, hört man viel zu selten heute&#8230;!</p>
<p><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/01/benedictum.jpg' alt='Benedictum 2007' class="float_left"/><em>Katrin: </em>Dieser Track hier ist für mich die absolute Offenbarung! Fängt ruhig an und dann wird die Bestie frei gelassen: Wird immer melodramatischer, und dieser nach vorn peitschende Gitarrendrive ist einfach wunderbar. &#8220;Children ruuuun!&#8221;, kann man da nur sagen&#8230; Genau, und dieses apokalyptische Geknatter am Ende ist einfach nur der Wahnsinn!</p>
<p><em>Veronica:</em> Hey, das freut mich sehr, dass ihr diesen Song so sehr mögt, ist auch einer meiner Lieblingstitel. Am meisten mag ich aber den Titelsong &#8216;Seasons of tragedy&#8217;, der ist so episch und vielseitig, hat uns sehr viel Mühe gekostet das Ding zusammen zu schrauben&#8230;</p>
<p><em>Katrin:</em> Der Song kommt auch noch dran… immer schön der Reihe nach, hehehe!</p>
<p><strong>Legacy</strong></p>
<p><em>M.o.D.: </em>Dieser Song macht mich etwas ratlos. Eine wirklich schlechte Nummer können BENEDICTUM glaube ich gar nicht schreiben, aber &#8216;Legacy&#8217; fehlt doch das gewisse Etwas, zumal der Refrain auch nicht richtig explodiert. Recht schlicht das Ganze und berechenbar, kann das bisherige Niveau jedenfalls für mich nicht halten.</p>
<p><em>Katrin: </em>Zum Atemholen finde ich diesen Track gar nicht schlecht. Aber stimmt schon, ein echter Brüller liegt uns hier nicht vor. Da gibt es auch nicht viel mehr zu sagen, gehen wir lieber über zum nächsten Highlight&#8230;</p>
<p><strong>Nobodies victim</strong></p>
<p><em>M.o.D.:</em> &#8216;Nobodies victim&#8217; – ein gutes Motto!  Die Strophen rocken wie die Hölle, die bedrohlich grollende Bridge leitet über in einen erneut unbeschreiblich eindringlichen und emotionalen Chorus, den ich mit jeder Faser des Körpers aufsauge, mich ihm sozusagen willig hingebe. Die markerschütternden Schreie am Ende können es definitiv mit den ekstatischsten Momenten eines Jon Oliva aufnehmen. Fantastischer Song!</p>
<p><em>Katrin:</em> Auf jeden Fall wieder besser als &#8216;Legacy&#8217;. Man bemerke auch die deutschen Zeilen der Backgroundsänger-Belegschaft innerhalb des Refrains. Klingt cool, aber warum gerade was Deutsches?</p>
<p><em>Veronica:</em> Haha, der Hauptgrund ist eigentlich, dass ich mit einem deutschen Mann verheiratet bin. Ich fand es eine lustige Idee, extra für ihn ein paar deutsche Zeilen hier einzubauen.</p>
<p><strong>Balls to the wall</strong></p>
<p><em>M.o.D.: </em>Frage an Radio Eriwan: Brauchen wir wirklich eine Cover-Version von &#8216;Balls to the wall&#8217;? – Antwort: Im Prinzip nein, kommt aber drauf an, wer sie einspielt. BENEDICTUM treffen das Feeling der Nummer ganz hervorragend, einen solchen Überklassiker kann man gar nicht anders covern als möglichst nah am Original zu bleiben. Veronica hat mit Udo röchelnd raunender Phrasierung jedenfalls keine Probleme und auch die legendäre Gitarrensprache von Wolf Hoffmann und Hermann Frank wird erstaunlich authentisch wieder gegeben. Somit macht es dann auch mächtig Spaß, diesen Gassenhauer der heißesten Solinger Stahlschmiede mal wieder zu hören.</p>
<p><em>Katrin:</em> Fand ich schon beim Debüt-Album klasse: Damals hatte man ja auch so ziemlich eine 1:1-Kopie von &#8216;Heaven and Hell&#8217; abgelegt, aber eine verdammt noch mal richtig geile! Auch &#8216;Mob rules&#8217; hat da am Ende gepasst. Ich bin eigentlich froh, dass Veronica dann doch nicht gar so sehr dem Udo nacheifert, ich kann seine Stimme nämlich absolut nicht leiden. Accept mit Mrs. Freeman am Gesang, das wäre perfekt gewesen!</p>
<p><em>Veronica:</em> Diese Cover-Version war meine Idee. Ich fand die Vorstellung sehr lustig, als Frau gerade diesen Song zu singen, den ich übrigens sehr liebe. Daher habe ich mich mal dran versucht. Jeff Pilson fand den Einfall auch super, aber ich habe zwischendurch ehrlich gesagt mal ziemlich kalte Füße gekriegt, und war mir nicht sicher, ob ich das hinbekomme. Aber schlussendlich hatten wir doch jede Menge Spaß beim Aufnehmen.</p>
<p><em>Katrin: </em>Neben Sabbath und Accept, welche musikalischen Helden hast du sonst noch?</p>
<p><em>Veronica: </em>Vor allem Queen und Rush.</p>
<p><em>M.o.D.:</em> Oh, dann kriegen wir auf dem nächsten Album &#8216;Another one bites the dust&#8217; und &#8216;Tom Sawyer&#8217;&#8230; oder doch lieber &#8216;Fly by night&#8217;!?</p>
<p><em>Katrin:</em> Kann ich mir aber jetzt nur ganz schwer in BENEDICTUM-Versionen vorstellen&#8230;</p>
<p><strong>Steel rain </strong></p>
<p><em>M.o.D.:</em> Bis hierher bin ich von &#8220;Seasons of tragedy&#8221; schwer begeistert, der Rest soll wohl für Abwechslung sorgen und Vielseitigkeit demonstrieren. Wie sonst lässt sich zum Beispiel eine leicht kitschige und etwas flügellahme Halbballade wie diese hier erklären. Nach &#8216;Legacy&#8217; der zweite kleine Durchhänger. Klingt für meine Ohren eher nach den unsäglichen Schmalzkrachern von Doro als nach BENEDICTUM.</p>
<p><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/01/veronica-freeman.jpg' alt='Veronica Freeman' class="float_left"/><<em>Veronica:</em> Mir gefällt zunächst mal, dass du von einer Halbballade sprichst. Ich habe lange überlegt, ob wir den Song aufs Album nehmen sollten. Im Hinterkopf hatte ich in der Tat zu zeigen, dass wir auch noch was anderes können als straighte, aggressive Nummern. Gegen Ende nimmt das Lied ja noch mal richtig Fahrt auf.</p>
<p><em>Katrin:</em> Erinnert mich stark an die Ballade auf dem letzten Album von Vainglory, wohl DIE andere nennenswerte Band der “New Wave of Female-Fronted Heavy Metal”… wenn man bei zwei herausragenden Bands denn von einer Welle sprechen kann, hahaha. Jedoch fand ich deren &#8220;Undying Love&#8221; wesentlich besser als &#8216;Steel rain&#8217; hier. Ehrlich gesagt mag ich auch ganz gern mal einen Schmalzkracher. Dann muss er aber wirklich von vorn bis hinten packen.</p>
<p><em>Veronica: </em>Ich kenne Vainglory und ich finde diese Band fantastisch! Ein Journalist, mit dem ich ein Interview hatte, machte mich auf Vainglory und deren Album aufmerksam. Er war total begeistert von der Platte und meinte, sie würde ihn sehr an BENEDICTUM erinnern. Da musste ich mir die CD natürlich unbedingt besorgen. Über Doro könnte ich stundenlang reden und hätte immer noch lange nicht alles aufgezählt, war ich großartig an ihr finde. Sie hat mich definitiv beeinflusst, in den letzten Jahren sogar noch mehr als am Anfang. Es war ein tolles Erlebnis mit ihr zu touren, mit ihr zu reden und zu schauen, wie sie mit sich und dem ganzen Musik-Zirkus umgeht. Ich habe eine Menge von ihr gelernt.</p>
<p><strong>Seasons of tragedy</strong></p>
<p><em>M.o.D.:</em> Der Titeltrack zum Schluss – ein Song, der erst nach 11 Minuten und 37 Sekunden die Ziellinie erreicht. Der indisch anmutende Singsang am Anfang ist schon ziemlich schräg&#8230;</p>
<p><em>Katrin:</em> Ich find den ziemlich scheiße, das klingt als wäre jemandem beim Mix ein kleiner Unfall mit BENEDICTUM und der unsäglich dummen Electronica-Scheibe aus dem Nachbarstudio passiert&#8230; oder was war da die Intention?</p>
<p><em>Veronica: </em>Weiss nicht genau, was du meinst&#8230; jedenfalls hat dieser meditative Gesang eine tiefere Bedeutung. Es werden die hinduistischen Chakras, die Energiezentren des Körpers, besungen, der Song insgesamt handelt vom Weg zu Erleuchtung.</p>
<p><em>M.o.D.:</em> Danach geht es sehr gut los, zwar etwas sanfter und hardrockiger als gewohnt, aber absolut packend und spannend. Doch mit der Zeit kommt ein bisschen ein Problem auf, denn &#8216;Seasons of tragedy&#8217; ist eigentlich nicht als Longtrack konzipiert. Nach etwas mehr als vier Minuten ist der Song eigentlich zu Hause, auf seine Länge kommt er lediglich durch einen ziemlich in die Länge gezogenen Instrumentalpart, der nicht zu den inspiriertesten Momenten der Platte gehört, und das häufigere Wiederholen des Hauptthemas. Meiner Meinung nach hätte diese Nummer mit halber Spielzeit deutlich kompakter und besser geklungen.</p>
<p><em>Katrin:</em> Da muss ich dir recht geben: Das Hauptthema ist wirklich sehr gelungen, aber hier wollten BENEDICTUM irgendwas beweisen, wozu sie wohl nicht geeignet sind – dramatische, lange Songs schreiben halt andere Bands. Muss zugeben, dass ich schon nach ein paar Minuten auf die Stop-Taste drücke. Schade, dass ein so starkes Album auf diese Weise enden muss.</p>
<p><strong><em>&#8220;Seasons of tragedy&#8221; –  Das Fazit</em></strong></p>
<p><em>M.o.D.: </em><br />
Mein Fazit lautet: BENEDICTUM legen mit &#8220;Seasons of tragedy&#8221; unterm Strich einen würdigen Nachfolger für &#8220;Uncreation&#8221; vor, auch wenn die Magie, Kreativität und Genialität des überirdischen Debüts nicht ganz erreicht wird. Pflichtprogramm für Metalheads ist das neue Album trotzdem zweifelsfrei. Allein die galaktisch geilen zwanzig Minuten von &#8216;Burn it out&#8217; bis &#8216;Beast in the field&#8217; zwingen förmlich zum Erwerb dieser Scheibe. Zwei weniger gelungene und einen künstlich in die Länge gezogenen Song kann man da schon verschmerzen. BENEDICTUM bestätigen ihre Ausnahmestellung im metallischen Paralleluniversum, denn mit soviel Hingabe, Kunstfertigkeit und Energie wird zur Zeit kaum irgendwo dem Gott des Edelstahls gehuldigt. Auch wenn die begnadete Veronica Freeman das Aushängeschild der Truppe bleiben mag, der erneute Triumph mit &#8220;Seasons of tragedy&#8221; ist vor allem das Ergebnis einer geschlossenen, bärenstarken Mannschaftsleistung.</p>
<p><em>Katrin: </em><br />
Und an dieser Stelle muss ich erstmal deutlich hervor heben, welch großen Schritt nach vorn Petes Gitarrenarbeit gemacht hat: Die war ja schon auf dem Debut sehr amtlich, aber hier geht es noch deutlich straighter und druckvoller zur Sache. Ich kann und will mich nicht festlegen, ich halte beide Alben für gleich gut: &#8220;Uncreation&#8221; ist, wie du schon heraus gestellt hast, die etwas abwechslungsreichere Platte, während &#8220;Seasons of tragedy&#8221; noch einen Tacken mehr Zunder hat. Kurzum, es ist sicherlich kein Fehler, sich beide BENEDICTUM-Scheiben zu krallen.</p>
<p><em>Veronica:</em><br />
Ich bin immer noch glücklich und erleichtert, dass wir das zweite Album geschafft haben und es bald erscheint. Wir haben während der Aufnahmen sehr viel gelernt und hatte eine sehr intensive Zeit im Studio. Leider haben wir noch nichts Konkretes in Sachen Tournee gehört, ich würde für mein Leben gern mit dieser Platte im Gepäck in Europa und den Staaten spielen. Wir haben mit BENEDICTUM einen sehr guten Start hingelegt und hoffen, dass die ganze Sache langsam aber sicher weiter wächst und gedeiht. Ich möchte mich noch ganz herzlich bei euch bedanken für euer Interesse an uns und für eure Unterstützung. Leute wie ihr, die uns helfen, der Namen BENEDICTUM bekannter zu machen sind sehr wichtig für uns!</p>
<p>Surftipps:<br />
<a href="http://www.benedictum.net">Benedictum</a><br />
<a href="http://ger.locomotive.es">Locomotive Records Germany</a></p>
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