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	<title>Rockzoom &#187; folk</title>
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	<description>pleasing sounds, thoughts and photography</description>
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		<title>Other Lives @ Festsaal Kreuzberg, Berlin &#124; 29.03.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 15:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photography]]></category>
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		<category><![CDATA[festsaal kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
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		<description><![CDATA[Es fällt nicht leicht, eine Show von OTHER LIVES zu beschreiben, weil sie einen stets derart packt, dass man nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Das mag theatralisch klingen, ist aber dennoch nichts mehr als die Wahrheit. Als wir uns im November letzten Jahres in den Privatclub aufmachten, gingen Other Lives noch als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0145-1klein-300x200.jpg" alt="" title="Jesse Tabish - Kopf von Other Lives" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-7316" />Es fällt nicht leicht, eine Show von OTHER LIVES zu beschreiben, weil sie einen stets derart packt, dass man nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Das mag theatralisch klingen, ist aber dennoch nichts mehr als die Wahrheit. <a href="http://RockZOOM.de/2011/11/16/other-lives-privatclub-berlin-13-11-2011"><strong>Als wir uns im November letzten Jahres in den Privatclub aufmachten,</strong></a> gingen Other Lives noch als Geheimtipp schlechthin durch, auch wenn ihnen damals schon eine große Resonanz zuteil wurde. Das Konzert war ausverkauft. Jetzt nach zwei unglaublichen Tourneen als Support von Bon Iver und Radiohead in Amerika hat sich der Name dieser großartigen fünfköpfigen Band schlagartig verbreitet, so dass sie dieses Mal doppelt so viele Besucher anlocken konnten. Und wie wir es im Herbst bereits vermuteten: Die Band ist auf dem Vormarsch, in einem gerechten Leben wären sie ohnehin schon Superstars.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0335klein-200x300.jpg" alt="" title="Other Lives live in Berlin" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-7292" />Die Bühne des Festsaal Kreuzbergs war gerade groß genug, um die vielen Instrumente unterzubringen. Den Leuten, die Other Lives bereits im Herbst gesehen hatten, merkte man Aufregung und Vorfreude an, bereits vor dem Anheizer THE MAGNETIC NORTH, hatte sich eine Zuschauerwand vor der Bühne gebildet. Jesse Tabish, Kopf von Other Lives, sieht seine Band vielmehr als &#8220;Ensemble&#8221; denn als Rock Band und bringt die Sache damit auf den Punkt. Ihre Musik ist einfach zu vielschichtig, nicht mal eben aus dem Ärmel geschüttelt. Sie rollen mit Pauken und Trompeten an, im wahrsten Sinne des Wortes, neben dem traditionellen Instrumentarium erklingen darüber hinaus Xylophon, Geigen, Cello und ein Glockengeweih. Die Bandmitglieder sind mit einem unfassbaren musikalischen Talent gesegnet und dem unbändigen Willen ausgestattet, Sounds für die Ewigkeit zu schaffen. Zurück in den Festsaal: Ja, sie haben einen erneut mitgerissen, schwerelos wirken lassen, und auch Freudentränen kullerten wieder. Man kann wohl an einer Hand abzählen wie oft einem so etwas auf einem Konzert passiert.</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629718562029/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120329-otherlives/other1.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629718562029/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120329-otherlives/other2.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629718562029/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120329-otherlives/other3.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629718562029/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120329-otherlives/other4.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629718562029/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120329-otherlives/other5.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629718562029/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120329-otherlives/other6.jpg' http://RockZOOM.de/wp-admin/post-new.phpclass='float_left' /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629718562029/otherlives.html"><strong>Zu allen Bildern von Other Lives im Festsaal Kreuzberg</strong></a></p>
<p><strong>Other Lives im Internet.</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://otherlives.com">www.otherlives.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/OtherLives">www.facebook.com/OtherLives</a></p>
<p><strong>Videos.</strong></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/RHPBR8OlJBs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/MmaXKhMYyxs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/iqk2W7TbZG4?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Im Gespräch mit MARY EPWORTH und Will Twynham</title>
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		<comments>http://rockzoom.de/2012/03/31/im-gesprach-mit-mary-epworth-und-will-twynham/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 11:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[mary epworth]]></category>
		<category><![CDATA[mary epworth and the jubilee band]]></category>
		<category><![CDATA[psych folk]]></category>
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		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen stolperte ich über die Musik von MARY EPWORTH und ihrer Jubilee Band. Ihr Debütalbum, eine coole Mischung aus Psych Folk und Singer-Songwriter-Melodien jenseits der ausgelatschten Pfade, wird demnächst erscheinen. Wir haben über diese Scheibe auch schon in höchsten Tönen gelobhuddelt. Sie und ihr Freund und Hand Of Glory-Partner Will Twynham gaben bereitwillig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen stolperte ich über die Musik von <strong>MARY EPWORTH</strong> und ihrer Jubilee Band. Ihr Debütalbum, eine coole Mischung aus Psych Folk und Singer-Songwriter-Melodien jenseits der ausgelatschten Pfade, wird demnächst erscheinen. <a href="http://RockZOOM.de/2012/02/11/mary-epworth-dream-life/" title="MARY EPWORTH AND THE JUBILEE BAND: “Dream Life”" target="_blank">Wir haben über diese Scheibe auch schon in höchsten Tönen gelobhuddelt</a>. Sie und ihr Freund und Hand Of Glory-Partner Will Twynham gaben bereitwillig Auskunft über das neue Album, 60er-Jahre-Musik und all das, was sonst noch so ansteht&#8230;</p>
<p><strong>Mary, wie bist du denn zur Musik gekommen? Es hört sich an als hättest du viel Zeit zwischen den Platten deines Daddys, der Musikschule, Abenden im Acoustic Club und Wochenenden auf dem Land verbracht, während im Auto Musik von der Incredible String Band lief? Nur so eine Vermutung&#8230;</strong></p>
<blockquote><p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/mary1.jpg" alt="" title="mary" width="300" height="167" class="alignleft size-full wp-image-7248" /><strong>MARY: </strong>Bei meinem Dad lief immer Jean Michel Jarre oder Kate Bush als ich noch ziemlich klein war, da ist bestimmt was bei mir hängengeblieben. Meine Familie ist auch sehr naturverbunden, daher habe ich vielleicht auch dieses pastorale von ihnen übernommen. Aber sonst machen meine Folks keine Musik, das muss wohl bei mir von innen kommen. Es gab nie Klavierstunden oder so etwas. Ernsthafter hat es mit der Musik bei mir angefangen als ich 14 war und in echt schäbigen Indiebands gesungen habe. Dann ging es aber rasch weiter&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Der Song &#8220;Black Doe&#8221; stellt auf &#8220;Dream Life&#8221; eher eine Ausnahme dar: Da geht es recht heftig, groovig und düster-doomig zur Sache. Auf der 7&#8243;-Single klingt der Sound sogar noch fieser. Ich mag diesen Sound aber, steht dir gut. &#8220;Dream Life&#8221; als Album ist aber eher introvertiert, zahmer aber nicht weniger interessant. War das eine bewusste Entscheidung, das Album selbst ruhiger zu machen?</strong></p>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong> Nicht ruhiger als solches, aber wir versuchen eher jeden Song separat als eigene Einheit zu betrachten, statt nur an einem Sound für das große Ganze zu hängen. Ich glaube nicht dass es für einen Song wie &#8220;Sweet Boy&#8221; angemessen gewesen wäre, auf dreckigen Drumfills und Fuzzgitarren zu beharren&#8230; <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Will hat recht. Wir wollten kein Gesamtkonzept für die Songs, wir wollten dass alle einzeln wahrgenommen werden, aber schon dass der Gesamtsound die Stücke als Ganzes verbindet. </p></blockquote>
<p><strong>Wie lange hat es denn gedauert die Songs zu schreiben und aufzunehmen und was waren die größten Herausforderungen dabei?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong> Das hat ziemlich lange gedauert. Einige hatte ich über Jahre im Kopf, andere waren viel einfacher als jetzt und mit der Zeit wurden sie zu etwas Neuem. &#8220;Black Doe&#8221; war ursprünglich nur ein Song für Gesang und Gitarre, eine Art hypnotisches Fingerpicking-Stück. Es ist zu etwas ganz Neuem geworden.</p></blockquote>
<p><div id="attachment_6545" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/02/Mary-Epworth-Dream-Life-150x150.jpg" alt="Mary Epworth : Dream Life (2012)" title="Mary Epworth : Dream Life (2012)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-6545" /><p class="wp-caption-text">Mary Epworth : Dream Life (2012)</p></div><strong>Dein Bruder Paul ist ja derzeit ein sehr angesagter Musikmacher, der jüngst als Adele-Produzent vier Grammys abstauben durfte. Ist er für dich ein großer Einfluss oder irgendwie behilflich für deine eigene Musik?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Er ist mein großer Bruder und als wir klein waren, folgte ich immer seinem Beispiel. Als er Metal hörte, hörte ich auch Metal. Ich glaube das war ziemlich belastend. Ich frage mich ob ich in Bands gelandet wäre, wenn er in irgendetwas anderes als Musik geraten wäre. Andererseits, er mochte immer Fußball und mich ödet das einfach nur an&#8230; Vielleicht habe ich gerade meine eigene Frage beantwortet.</p></blockquote>
<p><strong>Wäre es für deinen eigenen Erfolg nicht das einfachste &#8220;gemeinsame Sache&#8221; mit deinem Bruder zu machen?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong> Wäre das dann wirklich mein Erfolg oder seiner mit mir im Schlepptau? Seit wir Teenager sind, sind wir beide sehr unabhängig von dem was der andere tut. Wir haben beide einen sehr starken Willen und ich bin sehr stur und beschützend mit meinen eigenen Songs. Er arbeitet mit seinen Künstlern zusammen und es würde nicht besonders gut passen, wenn wir zusammenarbeiten würden. Er hat geholfen, aber auf eine sehr heraushaltende Art. Er ist aber eine hervorragende Quelle was Wissen übers Musikbusiness angeht. Außerdem wurde ein großer Teil unseres Albums auf seinem alten Macbook aufgenommen, das er uns gesponsert hat. Ich hoffe dass wir eines Tages doch mal zusammenarbeiten werden, aber das muss abseits meines eigenen Soloschaffens sein.</p></blockquote>
<p><strong>Du und Will ihr habt sogar euer eigenes Label am Laufen, Hand Of Glory. Wann und warum habt ihr euch dazu entschlossen, das Ganze nicht nur alles allein zu stemmen, sondern sogar andere Bands zu veröffentlichen?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Ich glaube wir haben begriffen, dass wir beide wohl wahnsinnig werden würden, wenn wir ewig darauf warteten irgendwann entdeckt zu werden. Wir haben H.O.G. zusammen mit ein paar Freunden ins Leben gerufen, Clubnächte veranstaltet etc. Es macht auch mal Spaß, sich mit was anderem als nur der eigenen Musik zu beschäftigen. Es gab Zeiten da war es einfach nur frustrierend, über diesem Album zu brüten, weil es echt lange dauerte. Es ist eine willkommene Abwechslung, auch mal über die Musik von jemand anderem nachzudenken. Wenn man das macht, muss man sich nicht ständig die Frage stellen &#8220;Was mach ich hier eigentlich?&#8221; und kann auch mal enthusiastisch für etwas anderes brennen.&#8221;</p></blockquote>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/maryepworth1-199x300.jpg" alt="" title="maryepworth1" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-7242" /><strong>Welche Bands sind denn bei eurem Label? Das ganze Erscheinungsbild sieht ein wenig kauzig aus&#8230; auf eine nette Art!</strong></p>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong>Also, &#8220;bei&#8221; unserem Label sind bisher nur Mary und ich. Wir haben eine Single für die OUTDOOR TYPES herausgebracht; das sind Freunde von uns. Im Moment haben wir auch eine EP von THE DOWNLINERS SECT (eine 60er-Garagenband) im Katalog. Derzeit also nur eine handvoll von 7&#8243;, aber wir wollen mit dem Label gern noch produktiver werden.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong> Wir möchten diese Seite von Hand Of Glory noch ausweiten. Will hat sein eigenes Soloalbum auch fast fertig und wir haben viele wunderbare Platten, die wir gern wiederveröffentlichen wollen. Man kann sich da ganz schnell begeistern, es macht total Spaß!</p></blockquote>
<p><strong>In der Kneipe ich Bishop&#8217;s Stortford, wo ich euch zum ersten mal traf, war es ja nicht zu übersehen dass ihr beide und insbesondere Will große Vinylfans seid. Ich denke mal dass es auch ein 12&#8243;-Release für &#8220;Dream Life&#8221; geben wird!?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Ich denke ich lasse Will diese Frage beantworten. Ich bin kein Sammler, aber er lebt und atmet Vinyl.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong>Ich denke die Frage kannst du genauso beantworten wie ich. <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ja, wir pressen das Album auf Vinyl. Wir haben das extra schon so in A- und B-Seite eingeteilt!</p></blockquote>
<p><strong>Es ist ja kein Geheimnis, dass auch eure Musik sehr den Flair der 60er atmet, was man auch in euren beiden bisherigen Musikvideos sehen kann. Will trug ja auch Tonnen an alten Singles mit sich herum. Was fasziniert euch denn an dieser Ära und könnt ihr vielleicht ein paar &#8220;Must-Know&#8221;-Artists nennen, die euch dahingehend maßgeblich beeinflusst haben?</strong></p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/722dDnXtkgA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/722dDnXtkgA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong> Ich glaube &#8220;Popmusik&#8221; war damals so neu. Geld wurde in alle möglichen komischen Projekte reingesteckt, wo man heute gar nichts mehr investieren würde. Viele künstlerische Statements haben ein Riesenbudget bekommen. Wir beide sind zum Beispiel besessen von RAMASES, einem Klempner aus Sheffield, der von sich glaubte, die Reinkarnation eines ägyptischen Gottes zu sein. Er brachte ein paar Singles und zwei LPs raus, und das alles auf Major Labels mit richtig großem Budget und ambitionierten Produktionen. Sowas passiert heute nicht mehr und ich finde das ganz schön schade. Ich glaube nicht dass die Leute über die Jahre weniger talentiert geworden sind, aber es gibt einfach weniger Investitionen und weniger Risiko. Das ist furchtbar. Ansonsten höre ich mir Psychplatten aus der ganzen Welt an. Vor dem Internet war es schwierig, überhaupt die Namen der Bands aus anderen Ländern zu lesen, nun kannst du aber innerhalb von Sekunden bei YouTube reinhören, das ist schon krass. Im Moment gefallen mir besonders TRAFFIC SOUND (Peru), JOHN E SHARPE AND THE SQUIRES (Südafrika), THE COMBUSTIBLES (Indien) und ganz viel UK Rock&#8217;n'Roll wie ROY YOUNG, CHERRY WAINER, JOHNNY KIDD etc.</p></blockquote>
<p><object align="left" width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/yQ9JqUqDIHI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/yQ9JqUqDIHI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Das sehe ich alles auch so, aber ich für meinen Teil muss noch betonen, dass die 60er und 70er absolut blühende Epochen der populären Musik waren. Ganz viel Musik geht auf diese Ära zurück. Ich denke das kann man auch von uns behaupten, aber wir wollen nicht nur zurückschauen. Was Einflüsse angeht, so sage ich immer, dass die BEACH BOYS meine Religion sind, und das stimmt auch. Es gibt aber auch Platz für THE ZOMBIES, APHRODITE&#8217;S CHILD, die frühen BEE GEES, CURT BOETTCHER und TODD RUNDGREN&#8230; Ich könnte ewig so weiter machen! Man kann nicht behaupten, dass moderne Musik schlecht ist, aber das Ding ist, das diese Jungs sie erfunden haben. Die haben als Skiffle- oder Beatgruppen angefangen, wurden dann zu Pop, dann zu Psychedelic und dann schließlich Prog oder Glam. Es muss wie eine Knospe an einem Baum gewesen sein, die sich zur Blüte öffnet. Jede Zwischenstation auf dieser Reise war schön, weil alles neu und experimentell war. Sie haben das alles gemacht und sich zeitgleich weiterentwickelt und das ist für mich voll energetisierend und erfreulich.</p></blockquote>
<p><strong>Was sind eure Pläne nachdem ihr &#8220;Dream Life&#8221; veröffentlicht habt?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Wer weiß! Auf kurze und praktische Sicht wollen wir natürlich die Platte betouren, uns Gedanken über eine neue machen und Wills Album mit ADAPTER ADAPTER veröffentlichen. Auf längere Sicht denken wir viel über Fragen des Lebens und die Zukunft nach. Wir werden sehen wo uns dieses Album hinbringt. Es ist alles andere als einfach, von der Musik zu leben, deshalb haben wir auch diesen Titel gewählt. Was ist ein &#8220;Traumleben&#8221; und wie erlangt man es? Weißt du, wenn du es hast? Große Fragen.</p></blockquote>
<p><strong>Soweit ich weiß sucht ihr auch noch nach einem Vertrieb hier in Deutschland. Gibt&#8217;s da irgendwelche Neuigkeiten?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Wir haben besonders viel Rückmeldung auf &#8220;Black Doe&#8221; im britischen Radio bekommen und viele Leute sind auf uns aufmerksam geworden. Wir haben einige Leute hier, die mit uns arbeiten wollen und natürlich machen wir uns Gedanken, wie wir öfter nach Deutschland kommen können. Daumen drücken!</p></blockquote>
<p>––</p>
<p>Mary Epworth official: <a href="http://www.maryepworth.com" target="_blank">www.maryepworth.com</a><br />
Mary Epworth @ Facebook: <a href="https://www.facebook.com/maryepworth" target="_blank">https://www.facebook.com/maryepworth</a></p>
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		<title>Die Tour-Maschine rollt: BOY</title>
		<link>http://rockzoom.de/2012/02/14/die-tour-maschine-rollt-boy/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 14:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[boy]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>

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		<description><![CDATA[BOY sind in aller Munde. Wer sich beklagt, dass im deutschsprachigen Raum keine Band von Weltformat existiert, verstummt spätestens bei BOY. Überall, wo Valeska Steiner aus Zürich und Sonja Glass aus Hamburg auftauchen, werden Schilder mit der Aufschrift &#8220;AUSVERKAUFT&#8221; an den Eingangstüren der Konzertschuppen in Deutschland, Österreich und der Schweiz platziert. Die Schuppen werden folglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/02/boy.jpg" alt="" title="BOY" width="300" height="282" class="alignleft size-full wp-image-6610" />BOY sind in aller Munde. Wer sich beklagt, dass im deutschsprachigen Raum keine Band von Weltformat existiert, verstummt spätestens bei BOY. Überall, wo Valeska Steiner aus Zürich und Sonja Glass aus Hamburg auftauchen, werden Schilder mit der Aufschrift &#8220;AUSVERKAUFT&#8221; an den Eingangstüren der Konzertschuppen in Deutschland, Österreich und der Schweiz platziert. Die Schuppen werden folglich immer größer, ihre Tourliste hat inzwischen beeindruckende Ausmaße angenommen. In einem Popkurs in Hamburg lernten sich BOY kennen. Seit 2008 feilen sie gemeinsam an ihren filigran arrangierten Folk Pop-Songs. Am 12. September 2011 schoss ihr Debüt &#8220;Mutual Friends&#8221; auf Position 14 der deutschen Charts. Und wir empfehlen euch wärmstens einen Konzertbesuch zwischen Februar und April, wenn es für die beiden Musikerinnen wieder auf Tour geht. Haben wir schon erwähnt, dass BOY ziemlich begehrt sind? Also haltet euch ran mit dem Ticketkauf! </p>
<p><strong>Tourdaten.</strong> <em>Support: Husky</em><br />
18.02.2012 Leer l Zollhaus<br />
19.02.2012 Münster l Skaters Palace <em>(ausverkauft)</em><br />
20.02.2012 Bielefeld l Kamp <em>(ausverkauft)</em><br />
21.02.2012 Bremen l Schlachthof <em>(ausverkauft)</em><br />
22.02.2012 Hamburg l Grosse Freiheit 36 <em>(ausverkauft)</em><br />
24.02.2012 Leipzig l Theaterfabrik <em>(ausverkauft)</em><br />
25.02.2012 Berlin l Postbahnhof <em>(ausverkauft)</em><br />
27.02.2012 Würzburg l Posthalle<br />
28.02.2012 Erlangen l E-Werk <em>(ausverkauft)</em><br />
29.02.2012 A-Graz l PPC<br />
01.03.2012 A-Innsbruck l Weekender<br />
02.03.2012 München l Alte Kongresshalle <em>(ausverkauft)</em><br />
03.03.2012 Karlsruhe l Tollhaus<br />
05.03.2012 Freiburg l Jazzhaus<br />
06.03.2012 Darmstadt l Centralstation <em>(ausverkauft)</em><br />
07.03.2012 Köln l Live Music Hall <em>(ausverkauft)</em><br />
08.03.2012 Berlin l Huxley&#8217;s Neue Welt <em>(ausverkauft)</em><br />
09.03.2012 Hannover l Capitol <em>(ausverkauft)</em></p>
<p><strong>Zusatztour.</strong> <em>Support: Teitur</em><br />
23.03.2012 Krefeld l Kulturfabrik <em>(ausverkauft)</em><br />
24.03.2012 CH-Zürich l m4music<br />
26.03.2012 CH-Basel l Kaserne<br />
27.03.2012 Ch-Bern l Bierhübli<br />
28.03.2012 CH-Luzern l Schüür<br />
30.03.2012 CH-St.Gallen l Palace<br />
31.03.2012 CH-Buchs l Krempel<br />
02.04.2012 Konstanz l Kulturladen<br />
03.04.2012 Tübingen l Sudhaus<br />
04.04.2012 L-Luxemburg l Atelier<br />
05.04.2012 Kaiserslautern l Kammgarn<br />
07.04.2012 Gera l Comma @ Songtage<br />
08.04.2012 Köln l E-Werk<br />
09.04.2012 Hamburg l Grosse Freiheit 36 <em>(ausverkauft)</em></p>
<p><strong>BOY im Internet:</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.listentoboy.com">www.listentoboy.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/listentoboy">www.facebook.com/listentoboy</a></p>
<p><strong>Videos.</strong></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/zsyjS_vJfkw?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/ejlvgSjcEoo?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Mirel Wagner @ Privatclub, Berlin &#124; 18.01.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Privatclub in Kreuzberg trägt seinen Namen zu Recht: In anheimelnder Atmosphäre finden hier regelmäßig spannende Konzerte statt. Intim und wohnzimmerhaft, eben ein wenig privat, sind die Räumlichkeiten – und damit bestens geeignet für einen Gig von Mirel Wagner. Denn die Finnin mit äthiopischen Wurzeln macht keine Musik, die nach einer extrovertierten oder aufgeregteren Stimmung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/mirelwagner.jpg" alt="" title="Mirel Wagner @ Privatclub" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-6424" />Der Privatclub in Kreuzberg trägt seinen Namen zu Recht: In anheimelnder Atmosphäre finden hier regelmäßig spannende Konzerte statt. Intim und wohnzimmerhaft, eben ein wenig privat, sind die Räumlichkeiten – und damit bestens geeignet für einen Gig von Mirel Wagner. Denn die Finnin mit äthiopischen Wurzeln macht keine Musik, die nach einer extrovertierten oder aufgeregteren Stimmung verlangen würden. Stattdessen sind die Songs angenehm unaufdringlich, häufig finster, tief in sich versunken. </p>
<p>Wer also ein lautes Konzert mit effektgeladener Show erwartet hatte, konnte von Mirel Wagner nur enttäuscht werden – wer jedoch die Songs kennt und um die Verletzbarkeit, die Zerbrechlichkeit weiß, die sie transportieren, dürfte kaum in Versuchung gekommen sein, etwas anderes als einen Gig in Wohnzimmeratmosphäre zu erwarten. Mirel Wagner zeigte sich genau so, wie man sie sich vorstellt, hört man ihr zu: beinah verschüchtert kam sie auf die Bühne, machte keine Ansagen, die über den nächsten Songtitel hinausgingen, keine großen Gesten. Stattdessen präsentierte sie sich ähnlich unbeirrt und in sich ruhend wie ihre Songs, ohne Ornamente, ohne Dekoration. Einfaches Entertainment sieht anders aus. Zumal Mirel Wagner sichtlich scheu wirkte. Für das Publikum war das eine Herausforderung. Was fängt man mit einer Musikerin an, die live genauso (genauso gut!) klingt wie auf Studioaufnahmen – und die sich von der röhrenden Klimaanlage über der Bühne zwar sichtlich irritieren, aber nicht zu einem Kommentar hinreißen lässt? </p>
<p>Ein ambivalenter Abend. Mit toller Musik, einer spannenden Künstlerin, und doch so wenig, an das man sich erinnern kann. Es ist auch schön, sich bei einem Konzert nicht ablenken zu lassen, einfach nur der Musik zu lauschen. Aber dafür reicht es vielleicht auch, ein paar Kilometer mit dem Rad zu fahren – „No Hands“! – raus aus der Stadt, um sich an irgendeinem Ufer ins Gras zu legen und Mirel Wagner über die Kopfhörer zu zuzuhören. Denn das Hören, das lohnt sich in jedem Fall.<a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel1.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel2.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel3.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/772157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel4.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel5.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel6.jpg" alt="" /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><strong>Zu allen Bildern von Mirel Wagner im Privatclub</strong></a></p>
<p><strong>Mirel Wagner im Internet.</strong><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/MirelWagnerMusic">www.facebook.com/MirelWagnerMusic</a></p>
<p><strong>Audio.</strong><br />
<object height="225" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F914955&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;show_playcount=true&amp;show_artwork=true&amp;color=ff7700"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="225" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F914955&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;show_playcount=true&amp;show_artwork=true&amp;color=ff7700" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   <span><a href="http://soundcloud.com/bone-voyage/sets/mirel-wagner-1">Mirel Wagner</a> by <a href="http://soundcloud.com/bone-voyage">Bone Voyage</a></span></p>
<p><strong>Video.</strong><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/27824241?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>Fotos von Alexi Murdoch @ Heimathafen, Berlin &#124; 07.12.2011</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 23:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[alexi murdoch]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Da stand er nun, dort oben auf der Bühne in Neukölln: Alexi Murdoch. Sein Vater ist Grieche, seine Mutter hat schottisch-französische Wurzeln. Das klingt nach Bilderbuch und noch gar nicht inbegriffen ist die Tatsache, dass der 37-jährige bereits Anfang der Neunziger zum Studieren in die Vereinigten Staaten zog und mit seiner Musik nach und nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_3553klein-200x300.jpg" alt="" title="Alexi Murdoch @ Heimathafen" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-6057" />Da stand er nun, dort oben auf der Bühne in Neukölln: Alexi Murdoch. Sein Vater ist Grieche, seine Mutter hat schottisch-französische Wurzeln. Das klingt nach Bilderbuch und noch gar nicht inbegriffen ist die Tatsache, dass der 37-jährige bereits Anfang der Neunziger zum Studieren in die Vereinigten Staaten zog und mit seiner Musik nach und nach die Herzen der Menschen eroberte. Sein Debüt &#8220;Time Without Consequence&#8221; aus dem Jahre 2006 ging immerhin 100.000 Mal über den Ladentisch, darüber hinaus fand seine Musik in unzähligen Serien und Filmen Verwendung. Es ist gar nicht einfach ausmachen, wo er aktuell lebt. Wahrscheinlich irgendwo zwischen New York und West-Schottland. Und im Grunde ist sein wirkliches Zuhause die Bühne, seine Tourliste ist lang, in den USA als auch in Europa. Berlin stand zur Präsentation des neuen Werk &#8220;Towards the Sun&#8221; vor einigen Tagen ebenfalls auf dem Programm. So erfreuten sich etwa 300 Fans (das Konzert war bestuhlt) im Heimathafen an dem zeitlosen südost-amerikanisch geprägten Folk des Weltenbummlers. </p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628387928915/aleximurdoch.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111207-alexi/alexi1.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628387928915/aleximurdoch.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111207-alexi/alexi2.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628387928915/aleximurdoch.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111207-alexi/alexi3.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628387928915/aleximurdoch.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111207-alexi/alexi4.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628387928915/aleximurdoch.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111207-alexi/alexi5.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628387928915/aleximurdoch.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111207-alexi/alexi6.jpg' http://RockZOOM.de/wp-admin/post-new.phpclass='float_left' /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628387928915/aleximurdoch.html"><strong>Zu allen Bildern von Alexi Murdoch im Heimathafen</strong></a></p>
<p><strong>Alexi Murdoch im Internet.</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.aleximurdoch.com">www.aleximurdoch.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/AlexiMurdoch">www.facebook.com/AlexiMurdoch</a></p>
<p><strong>Alexi Murdoch-TV.</strong><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/21930354?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>Other Lives @ Privatclub, Berlin &#124; 13.11.2011</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 00:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[folk]]></category>
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		<description><![CDATA[Clubkonzerte sind doch einfach die schönsten. Man ist dicht dran und obwohl die Lage oft erstmal hoffnungslos erscheint, passen am Ende doch alle Instrumente auf die Bühne. OTHER LIVES sind der Geheimtipp schlechthin. Sie haben es sogar geschafft, dass der Privatclub vor einigen Tagen meldete: ausverkauft! Pickepackevoll war&#8217;s. Und irgendwer flüssterte kurz zu Beginn: &#8220;Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_9701klein-300x199.jpg" alt="" title="Other Lives @ Privatclub" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-5681" />Clubkonzerte sind doch einfach die schönsten. Man ist dicht dran und obwohl die Lage oft erstmal hoffnungslos erscheint, passen am Ende doch alle Instrumente auf die Bühne. OTHER LIVES sind der Geheimtipp schlechthin. Sie haben es sogar geschafft, dass der Privatclub vor einigen Tagen meldete: ausverkauft! Pickepackevoll war&#8217;s. Und irgendwer flüssterte kurz zu Beginn: &#8220;Die sollen total freundlich sein!&#8221; &#8220;In dieser Band darf man mit Sicherheit nur mitspielen, wenn man mindestens drei Instrumente beherrscht&#8221;, behauptete ein anderer.</p>
<p>Wer sich heute hier neben 200 anderen Menschen einreihte, gehört zur Sorte Mensch, der gerne recherchiert, um auf Perlen zu stoßen. Seit ein paar Monaten ist das bereits zweite Album &#8220;Tamer Animals&#8221; von Other Lives zu haben, dennoch ist die Band aus Oklahoma noch immer relativ unbekannt. </p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_9712klein-199x300.jpg" alt="" title="Other Lives @ Privatclub" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-5703" />Mit ihrem harmonischen, unverwechselbaren, liebevoll arrangierten Folk traf die Band mitten rein ins Publikumsherz. Man sah gar Tränen kullern. Ihre Musik ging tief, sehr tief. Und man bekam das Wort &#8220;Perfektion&#8221; nicht mehr aus dem Kopf. Other Lives entpuppten sich wie nicht anders zu erwarten als musikalische Multitalente. Hinter dem markanten Spruch von vorhin steckte tatsächlich ganz viel Wahrheit &#8211; so sichteten wir Violinen, ein Cello, eine Trompete, diverse Keyboards, ein Schlagzeug, Gitarren, einen Bass, &#8220;Geweihschellen&#8221; und ein gewaltiges Xylophon. Gerührt bedankten sie sich bei ihrem Publikum nach jeder Nummer, obwohl sie es nicht nötig gehabt hätten.</p>
<p>Jeder, der an diesem Abend Zeuge dieses überragenden Konzertes war, wusste im Anschluss, dass man diesen Musikern vielleicht nie wieder so nahekommen wird. Wahrscheinlich werden sehr bald ganz viele Menschen auf sie einstürzen und ihnen auf die Schulter klopfen. </p>
<p>Als wir eigentlich schon auf dem Heimweg waren, lief uns der Sänger der Band in die Arme. Das aufschlussreiche Gespräch war nach fünf Minuten beendet. Wir mussten ja die Bahn erwischen. &#8220;I&#8217;m Jesse&#8221;, erwiderte der Frontmann von Other Lives während er uns seine Hand entgegenstreckte. Ja: total freundlich!</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/<br />
72157628011356823/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111113-otherlives/other1.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628011356823/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111113-otherlives/other2.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628011356823/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111113-otherlives/other3.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628011356823/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111113-otherlives/other4.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628011356823/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111113-otherlives/other5.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157628011356823/otherlives.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20111113-otherlives/other6.jpg' http://RockZOOM.de/wp-admin/post-new.phpclass='float_left' /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628011356823/otherlives.html"><strong>Zu allen Bildern von Other Lives im Privatclub</strong></a></p>
<p><strong>Other Lives im Internet.</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://otherlives.com">www.otherlives.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/OtherLives">www.facebook.com/OtherLives</a></p>
<p><strong>Other Lives-TV.</strong></p>
<p><object width="500" height="375"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yHQehBMPiWQ?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yHQehBMPiWQ?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/c-1D2kZczuk?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/c-1D2kZczuk?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Of Monsters And Men &#8211; Ungeheuer aus Island</title>
		<link>http://rockzoom.de/2011/10/30/of-monsters-and-men-ungeheuer-aus-island/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 21:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[island]]></category>
		<category><![CDATA[Of Monsters And Men]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr das auch? Eigentlich steht ihr ja voll auf Singer/Songwriter-Musik oder auf mitreißenden Folk, doch manchmal habt ihr das Gefühl, dass euch eigentlich gar nicht so viele Künstler, die sich eben genau jener Musik verschrieben haben, in euer Gedächtnis und &#8211; noch viel wichtiger &#8211; in eure Herzen bohren? Der großartige Radiosender FluxFM deckte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/10/of-300x201.jpg" alt="" title="Of Monsters And Men" width="300" height="201" class="alignleft size-medium wp-image-5431" />Kennt ihr das auch? Eigentlich steht ihr ja voll auf Singer/Songwriter-Musik oder auf mitreißenden Folk, doch manchmal habt ihr das Gefühl, dass euch eigentlich gar nicht so viele Künstler, die sich eben genau jener Musik verschrieben haben, in euer Gedächtnis und &#8211; noch viel wichtiger &#8211; in eure Herzen bohren?</p>
<p>Der großartige Radiosender FluxFM deckte am heutigen Abend mal wieder eine dieser Bands &#8211; OF MONSTERS AND MEN &#8211; auf, die man bereits nach nur einer halben Minute in die Kategorie &#8220;Spannend, Spannend!&#8221; einsortiert.</p>
<p>Da zuppeln und schunkeln die Gitarren bzw. das Akkordeon vor sich hin, da schallt aus der einen Ecke mal eine Frauenstimme, gegenüberliegend mischt sich eine harmonische Männerstimme ein und im Mittelkreis treffen beide aufeinander, um die anderen aus der Band zu einem beschwingten &#8220;HEY&#8221; zusammenzutrommeln.</p>
<p>Eigentlich gibt es hinsichtlich eines Deutschland-Releases gar nichts zu verkünden. Of Monsters And Men stammen aus Island und veröffentlichten dort im September ihr Debüt &#8220;My head is an animal&#8221;. Das bedeutet für euch: Ihr könnt euch diesen Namen vorerst nur notieren, klickt euch auf YouTube durch ihre Songs oder geht einfach <a href="http://www.facebook.com/ofmonstersandmen">HIER</a> auf Lauerstellung &#8211; bis ihr Album auch bei uns erhältlich ist.</p>
<p>Of Monsters and Men sind Nanna Bryndís Hilmarsdóttir, Ragnar þórhallsson, Brynjar Leifsson, Arnar Rósenkranz Hilmarsson, Kristján Páll Kristjánsson und Árni Guðjónsson. Die Band hat 2010 den landesweiten Bandwettbewerb &#8220;Músiktilraunir&#8221; gewonnen und beschreibt sich selbst folgendermaßen: </p>
<blockquote><p>We used to be birds but now we&#8217;re monsters.</p></blockquote>
<p><strong>Of Monsters And Men im Internet.</strong><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/ofmonstersandmen">www.facebook.com/ofmonstersandmen</a><br />
Tumblr: <a href="http://ofmonstersandmenmusic.tumblr.com/">www.ofmonstersandmenmusic.tumblr.com/</a></p>
<p><strong>Of Monsters And Men-TV.</strong></p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8Dw8qdmT_aY?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8Dw8qdmT_aY?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0ecE6_IecmM?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0ecE6_IecmM?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object width="500" height="375"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MLwBWsvbEXM?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/MLwBWsvbEXM?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The Hidden Cameras und Chinawoman @ Heimathafen, Berlin &#124; 03.09.2011</title>
		<link>http://rockzoom.de/2011/09/07/the-hidden-cameras-und-chinawoman-heimathafen-berlin-03-09-2011/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2011/09/07/the-hidden-cameras-und-chinawoman-heimathafen-berlin-03-09-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 22:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photography]]></category>
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		<category><![CDATA[heimathafen]]></category>
		<category><![CDATA[kanada]]></category>
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		<category><![CDATA[the hidden cameras]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan ist das rein wild. All diese Musiker, die sich in Berlin niederlassen. Und das sind beileibe keine Wald- und Wiesenmusikanten, das sind Leute gestandener Größe, Musiker, die schon seit Jahren die Szene aufmischen. Joel Gibb zum Beispiel, Kopf von THE HIDDEN CAMERAS. Die kanadische sogenannte „Queer Church Folk“-Band musiziert inzwischen schon seit zehn Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5881klein-300x200.jpg" alt="" title="The Hidden Cameras live @ Heimathafen Berlin" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-4588" />Momentan ist das rein wild. All diese Musiker, die sich in Berlin niederlassen. Und das sind beileibe keine Wald- und Wiesenmusikanten, das sind Leute gestandener Größe, Musiker, die schon seit Jahren die Szene aufmischen. Joel Gibb zum Beispiel, Kopf von THE HIDDEN CAMERAS. Die kanadische sogenannte „Queer Church Folk“-Band musiziert inzwischen schon seit zehn Jahren zusammen. Und dann wäre da noch Michelle aka CHINAWOMAN. Seit etwa fünf Jahren ist die Landsfrau Gibbs (allerdings mit russischen Wurzeln) unter diesem Pseudonym am Werkeln. Das Niederlassen der vielen Künstler in der Hauptstadt lässt gleichermaßen ein kunterbuntes Miteinander entstehen. Es gedeihen spannende Side-Projects, man überlässt sich auch mal gegenseitig Bandmitglieder und im besten Falle steigt man gemeinsam auf die Bühne – wie am vergangenen Samstag. Neuköllns Heimathafen öffnete seine Tore und ließ zwei Schiffe mit kanadischer Flagge einlaufen: The Hidden Cameras und Chinawoman.</p>
<p>Die Sonne hatte noch einmal alle Kräfte mobilisiert an diesem dritten Septembertag. Natürlich ist des Berliners liebstes Motto in solch einem Falle: ab nach draußen! Zum Glück startete das Konzert erst kurz nach Neun und Luftschnappen rund um den Heimathafen, in dem ansonsten überwiegend Theateraufführungen stattfinden, nahm man gerne in Kauf! Und eine Art Theater war ja irgendwie heute auch zu erwarten.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5608klein.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5608klein-200x300.jpg" alt="" title="Chinawoman live @ Heimathafen Berlin" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-4591" /></a>Es wurde plötzlich finster in dem imposanten Rixdorfer Ballsaal: Chinawoman stand bereit. Blaue Scheinwerfer bündelten sich im Hintergrund, am Gesicht der Dame aus Kanada heftete ein tristes Dunkelrot und hinter dem Keyboard ertönte plötzlich diese Stimme, eine vollkommen düstere, melancholisch vor sich hin tanzende. Als die ersten Töne von „Show Me The Face“ ertönten, visierte die Sängerin den Bühnenrand an, um die Anwesenden in den ersten Reihen regelrecht zu hypnotisieren. Oder vielmehr: Es fand ein regelrechtes Gesichtabtasten statt. Am rechten Bühnenrand hatte sich Joel Gibb am Mikrofon positioniert. Chinawoman nannte ihn liebevoll „Backing Girl“. Ganz unscheinbar hauchte er ins Mikrofon und verzog dabei keine Miene. Das Konzert lässt sich als homogen schwermütig einstufen. Aber kein Wunder, als Kind russischer Eltern liebt Chinawoman das Melancholische, ob die Sonne scheint oder ein Sturm draußen wütet.</p>
<p>Wer vermutet, dass The Hidden Cameras Berliner Bühnen regelrecht unsicher machen würden, täuscht sich, auch wenn sich Kopf der Band – Joel Gibb – und mit ihm ein paar weitere Musiker der Stammbesetzung in der Hauptstadt wohnhaft sind. Ganze zwei Jahre ist es her, seit sich die Band zuletzt auf einer Berliner Bühne tummelte. Deshalb war die Vorfreude auf das Konzert in diesem äußerst stilvollen Saal natürlich groß! </p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5870-1klein-300x200.jpg" alt="" title="The Hidden Cameras live @ Heimathafen Berlin" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-4587" />Nach dem Auftritt von Chinawoman schloss sich der schwere Theater-Vorhang und nach ein paar Minuten Pause lugte plötzlich Joels Kopf hervor: Er positionierte sich vor dem Mikrofonständer, hinter ihm machte sich sein Schatten breit und er begann zu singen. Das Publikum verstummte und folgte gebannt dem Treiben des Solisten. Der Vorhang fiel und dahinter kam zwar nicht die von uns im Preview angekündigte 15-köpfige Band zum Vorschein, aber immerhin sechs prachtvolle Kerle (die Mädels blieben leider zuhaus) mit weit aufgerissenen Augen, Schwung in den Hüften und breitem Grinsen auf dem Gesicht! Man hatte nun das Gefühl inmitten eines wildgewordenen Amüsements zu stecken, bei dem Publikum und Musiker gleichermaßen Spaß haben. Mich macht es allerdings bis heute fertig, dass ich den dritten Song des Abends „In The NA“ nicht mehr aus dem Kopf kriege. The Hidden Cameras sind halt für catchige Melodien bekannt, natürlich vor allem im Queer-Zirkus, so dass sich unzählige schnieke Männer- und Frauenpaare an dieser fröhlichen Party beteiligten. Was blieb besonders in Erinnerung? Da waren zum Beispiel die beiden androgynen Gogo-Tänzerinnen – links und rechts positioniert – die ab der zweiten Hälfte des Konzertes für besonders extravagante Bewegung auf der Bühne sorgten. Da war der Augenbinden-Song, der bestätigte, hier jemand (neben Kamera-Hammer, Sichel und Meißel-Wappen positioniert) ganz gewaltig sein Handwerk versteht und es bleibt der Song „Underage“ in Erinnerung, bei dem alle Neune auf der Bühne im Takt hüpften, unter ihnen auch Chinawoman, die die sechs Herren für etwa die letzten fünf Songs an der Gitarre begleitete, nachdem Joel verwirrt nach ihr rief: „Where&#8217;s Michelle?“ Und wenn er nicht grad Englisch sprach, dann sprach er – natürlich mit aufgeknöpftem Hemd – die Sprache seines Publikums: deutsch.</p>
<p>Und so ging die breite Masse erheitert nach Hause und folgender Gedanke ließ sie nicht mehr los: Man muss kein verbissener Künstler sein, um Menschen für sich zu gewinnen. Nein, authentisch, originell, echt muss man sein.</p>
<p><strong>Setlist:</strong><br />
Do I Belong? // Hump From Bending // The Fear Is On // Awoo // Follow These Eyes // In the NA // Fee Fie // Doom // Brat // Bboy // Boys of Melody // Smells Like Happiness // Underage // Music is My Boyfriend // Breathe on It</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607262328/chinawoman.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/china1.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607262328/chinawoman.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/china2.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607262328/chinawoman.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/china3.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607262328/chinawoman.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/china4.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607262328/chinawoman.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/china5.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607262328/chinawoman.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/china6.jpg' class='float_left' /></a></p>
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<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607262328/chinawoman.html"><strong>Zu allen Bildern von Chinawoman im Heimathafen</strong></a></p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607320034/thehiddencameras.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/hidden1.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607320034/thehiddencameras.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/hidden2.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607320034/thehiddencameras.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/hidden3.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607320034/thehiddencameras.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/hidden4.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607320034/thehiddencameras.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/hidden5.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607320034/thehiddencameras.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110903-hidden-china/hidden6.jpg' class='float_left' /></a></p>
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<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157627607320034/thehiddencameras.html"><strong>Zu allen Bildern von The Hidden Cameras im Heimathafen</strong></a></p>
<p><strong>Chinawoman im Internet:</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://chinawoman.ca">www.chinawoman.ca</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/Chinavoomen">www.facebook.com/Chinavoomen</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/chinawoman">www.myspace.com/chinawoman</a></p>
<p><strong>The Hidden Cameras im Internet:</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://thehiddencameras.com">www.thehiddencameras.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/thehiddencameras">www.facebook.com/thehiddencameras</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/hiddencameras">www.myspace.com/hiddencameras</a></p>
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		<title>Dark Dark Dark @ Comet Club, Berlin &#124; 30.06.2011</title>
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		<comments>http://rockzoom.de/2011/07/14/dark-dark-dark-comet-club-berlin-30-06-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 11:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was für eine Perle! Und das möchten wir auch gleich vorwegnehmen. Dark Dark Dark sind das aufregendste, was wir in letzter Zeit gesehen haben: ein wertvoller Geheimtipp sozusagen. Fans von Arcade Fire dürften vor Freude aufschreien, zum einen weil Dark Dark Dark aus Minnesota an die nordamerika- nischen Kollegen erinnern, aber doch ihren eigenen Stil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0337klein-300x200.jpg" alt="" title="Dark Dark Dark - live in Berlin" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-4521" />Was für eine Perle! Und das möchten wir auch gleich vorwegnehmen. Dark Dark Dark sind das aufregendste, was wir in letzter Zeit gesehen haben: ein wertvoller Geheimtipp sozusagen. Fans von Arcade Fire dürften vor Freude aufschreien, zum einen weil Dark Dark Dark aus Minnesota an die nordamerika- nischen Kollegen erinnern, aber doch ihren eigenen Stil zelebrieren und deshalb ähnlich, aber doch ganz anders klingen. Sie spielen Musik, die tief geht, so herrlich tief.</p>
<p>Als die Band an diesem regnerischen Junitag die Bühne betrat, hatten sich im Comet schlussendlich etwa 150 Menschen eingefunden. Ganz entspannte zwölf Euro waren am Eingang fällig. Da kam sowas wie Genugtuung auf, weil zu vermuten war, dass heute Abend etwas Großes bevorstand und allein das im Mittelpunkt stehen sollte und nicht der rollende Rubel. Dark Dark Dark waren bisher noch nie in Berlin. Sie wirkten schüchtern, ein wenig weird, doch gleichzeitig genial. Leider vermasselten Rückkopplungen das Ende der ersten beiden Songs. Die Band stand mit schmerzverzehrtem Gesicht da, ein wenig ratlos sozusagen. <img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0277-1klein-200x300.jpg" alt="" title="Dark Dark Dark - live in Berlin" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-4528" />Die Stimmung schien angespannt, da die Menschen, die heute Abend anwesend waren, größtenteils von der Band gehört hatten, ganz viel Gutes. Aber so richtig kannte man sie ja doch noch nicht. Man wollte sich nahekommen. Kam man sich auch, ab Song drei, wo sich Nervosität in Entspannung wandelte und das einsetzte, was man am treffendsten mit dem Wort Genuss beschreiben kann.</p>
<p>Die meisten Bandmitglieder von Dark Dark Dark sind Multiinstrumentalisten. Nona Marie Invie, die unverkennbare Sängerin, begann am Keyboard und schnallte sich wenig später das Akkordeon um. Marshall LaCount startete am Banjo, um wenig später in die Tasten zu hauen, Walt McClements am Akkordeon oder an der Trompete? Allein Cello, Gitarre und Schlagzeug waren reserviert und wurden nicht aus der Hand gegeben. Welch tolles Hör- und Schauspiel: ab der dritten Nummer. Nona Marie, mit ihren übergroßen, fein gestochenen Piercings und der großen Brille, war natürlich der Hingucker schlechthin, auch wenn sie eigentlich gar nicht viel machte außer Singen, Spielen und ab und an ein paar Witze &#8220;I have birds in my head&#8221; reißen &#8211; leise ins Mikro gehaucht versteht sich. Diese Band braucht natürlich keinen Stimmungsmacher. Ihr perfekt inszenierter Kammermusik-Folk braucht vor allem ein achtungsvolles Publikum. Berlin konnte damit dienen. Die Menschen fanden das Treiben vor ihnen entzückend, waren zwischen den Songs entsprechend leise und klatschten am Ende jeder Nummer <img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_0203-1klein-300x200.jpg" alt="" title="Dark Dark Dark - live in Berlin" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-4519" />nicht überlaut aber in respektvollem Rhythmus, ab und zu flechteten sie ein paar liebevolle Zurufe ein. Man kam sich so ein bisschen wie im Wohnzimmer sitzend vor und wippte (oft zu mehrstimmigem Gesang) hin und her &#8211; der Rotwein schmeckte auch hervorragend.</p>
<p>Natürlich waren spannungsgela- dene und perfekt instrumentierte Songs wie &#8220;Bright Bright Bright&#8221; oder &#8220;In Your Dreams&#8221; absolute Hightlights, dennoch sind Dark Dark Dark eher als Gesamtkunstwerk einzuschätzen, wo es nicht gilt Songtitel aufzulisten. Es geht um eines der schönsten Zeitwörter schlechthin: genießen. Als wir nach Hause gingen, wussten wir, eine Band gesehen zu haben, aus der etwas ganz Großes werden könnte. Und wir waren ihnen so nahe, wie wir ihnen vielleicht nie wieder kommen werden.</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627192188934/darkdarkdark.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110630-DDD/ddd1.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627192188934/darkdarkdark.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110630-DDD/ddd2.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627192188934/darkdarkdark.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110630-DDD/ddd3.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627192188934/darkdarkdark.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110630-DDD/ddd4.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627192188934/darkdarkdark.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110630-DDD/ddd5.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157627192188934/darkdarkdark.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20110630-DDD/ddd6.jpg' class='float_left' /></a></p>
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<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157627192188934/darkdarkdark.html"><strong>Zu allen Bildern von Dark Dark Dark im Comet Club</strong></a></p>
<p><strong>Dark Dark Dark im Internet:</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.brightbrightbright.com">www.brightbrightbright.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/darkdarkdark">www.facebook.com/darkdarkdark</a><br />
Twitter: <a href="http://twitter.com/darkdarkdark">www.twitter.com/darkdarkdark</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/darkdarkdarkband">www.myspace.com/darkdarkdarkband</a> </p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9oyC5S8QfKE?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/9oyC5S8QfKE?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>LOREENA McKENNITT : &#8220;The Wind That Shakes The Barley&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 21:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[crossover]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Keltenkönigin Loreena McKennitt ist definitiv wieder in Höchstform. Ging zwischen 1999 und 2004 eigentlich gar nichts bei ihr, bedingt durch einen großen privaten Rückschlag, ist sie seit einigen Jahren wieder produktiv und liefert durch die Bank äußerst kaufenswerte Mischungen aus keltischem Folk und klassischen Arrangements, gepaart mit vielen orientalischen Elementen. Auf ihren vergangenen Veröffentlichungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Keltenkönigin Loreena McKennitt ist definitiv wieder in Höchstform. Ging zwischen 1999 und 2004 eigentlich gar nichts bei ihr, bedingt durch einen großen privaten Rückschlag, ist sie seit einigen Jahren wieder produktiv und liefert durch die Bank äußerst kaufenswerte Mischungen aus keltischem Folk und klassischen Arrangements, gepaart mit vielen orientalischen Elementen. Auf ihren vergangenen Veröffentlichungen bereiste sie besonders die orientalischen Gefilde: Man beachte die thematischen Kompilationen &#8220;A Mediterranean Odyssey&#8221; und &#8220;The Olive and the Cedar&#8221; (beide 2009, der Name ist jeweils Programm!), das in maurisches Ambiente eingebettete Livealbum &#8220;Live at the Alhambra&#8221; oder das Studioalbum &#8220;An Ancient Muse&#8221; (2006), in dem sie die Spur der Kelten bis in den Nahen Osten zurückverfolgte. Selbst <a href="http://RockZOOM.de/2008/10/07/loreena-mckennitt-a-midwinter-nights-dream/" target="_blank">das letzte Album &#8220;A Midwinter Night&#8217;s Dream&#8221;</a> (übrigens immer noch und wieder ein vortreffliches Weihnachtsgeschenk) atmete mehr Myrrhe und Weihrauch statt sich in Schnee und dicke Wollklamotten zu hüllen. Zugegebenermaßen waren die orientalischen Elemente schon immer Teil der Musik McKennitts, doch gerade im vergangenen Jahrzehnt entfernte sie sich stark von ihren musikalischen Wurzeln&#8230; was aber eigentlich auch nicht schlimm war. </p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/12/loreena_windthatshakes-300x300.jpg" alt="" title="Loreena McKennitt : The Wind That Shakes The Barley" width="200" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-3612" />Wie dem auch sei, mit dem am 26. November veröffentlichten neuen Album &#8220;The Wind That Shakes The Barley&#8221; geht es nun wieder mehr in Richtung &#8220;back to the roots&#8221;. Die irischen Töne hat sie eh im Blut; ihre Vorfahren kommen aus Irland und Schottland und wer ganz genau aufgepasst hat, wird auch wissen, dass der Albumtitel der irischen Vergangenheit entlehnt ist. Die Sängerin und Multiinstrumentalistin huldigt auf dem neuen Album nämlich auch den großen irischen Poeten. Natürlich dem wohl größten von allen: William Butler Yeats (&#8220;Down By The Sally Gardens&#8221;) und im Falle des Windes, der da die Gerste durchschüttelt, einen zumindest namentlich etwas weniger bekannten irischen Dichter namens Robert Dwyer Joyce, der sich Zeit seines Lebens Mitte des 19. Jahrhunderts auch für die Pflege der traditionellen irischen Musik stark machte. </p>
<p>Einzig &#8220;The Emigration Tunes&#8221;, dieser ergreifende Instrumental-Lamento &#8211; man sieht vorm inneren ganz klar die zerreißenden irischen Familienbande und Schiffe, die im 19. Jahrhundert nach Amerika aufbrechen &#8211; stammt aus Loreenas eigener Feder. Alle anderen Stücke auf &#8220;The Wind That Shakes The Barley&#8221; sind traditionelle Lieder, umarrangiert für ein orientalisch-keltisches Instrumentarium und veredelt durch Loreenas reife, klassisch ausgebildete aber nie steril-trainiert klingende Stimme. Fehlen darf auf so einer Sammlung natürlich nicht &#8220;The Star of the County Down&#8221;, noch eines der peppigeren Stücke auf &#8220;The Wind That Shakes The Barley&#8221;, das an vielen Stellen durch die überwältigende Balladenmacht zwar etwas süßlich, aber immer sehr glaubwürdig ertönt.</p>
<p>Wieder festigt sie ihren Titel als uneingeschränkte &#8220;Queen of Multicultural Folk&#8221;. Übrigens gibt es erstmals seit 1994 auch wieder eine Vinylversion bei Loreena. Das Teil bringt ganz audiophil anständige 180 Gramm auf die Waage. Gut für Mutti, gut für die Frau und den mondänen Herrn von Welt&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne wünschen wir all unseren Lesern schon mal besinnliche, sinnliche und/oder rockende Feiertage!<br />
Trinkt festlich, aber nicht zu feste&#8230;</p>
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