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	<title>Rockzoom &#187; death metal</title>
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		<title>CANNIBAL CORPSE: &#8220;Evisceration Plague&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[CANNIBAL CORPSE waren immer eine Band der Extreme. Seit dem legendären Debüt-Album &#8220;Eaten Back To Life&#8221; steht dieser liebliche Name für ultrabrutales Gebolze auf höchstem Niveau mit viehischem Geröchel und madenzerfressener Splatter-Thematik. Ganz nebenbei gehört die Truppe um die verbliebenen Gründungsmitglieder Alex Webster und Paul Mazurkiewicz zu den kommerziell erfolgreichsten Death-Metal-Bands aller Zeiten. Nachdem CANNIBAL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CANNIBAL CORPSE waren immer eine Band der Extreme. Seit dem legendären Debüt-Album &#8220;Eaten Back To Life&#8221; steht dieser liebliche Name für ultrabrutales Gebolze auf höchstem Niveau mit viehischem Geröchel und madenzerfressener Splatter-Thematik. Ganz nebenbei gehört die Truppe um die verbliebenen Gründungsmitglieder Alex Webster und Paul Mazurkiewicz zu den kommerziell erfolgreichsten Death-Metal-Bands aller Zeiten. <img src="/wp-content/uploads/2009/01/cannibal-corpse1.jpg" alt="Cannibal Corpse: &quot;Evisceration Plague&quot; (2009)" title="Cannibal Corpse: &quot;Evisceration Plague&quot; (2009)" width="225" height="220" class="alignleft size-full wp-image-1570" />Nachdem CANNIBAL CORPSE um die Jahrtausendwende auf Alben wie &#8220;Gallery Of Suicide&#8221; oder &#8220;Gore Obsessed&#8221; einige Abnutzungserscheinungen zu zeigen schienen, fand die Truppe zuletzt auf &#8220;The Wretched Spawn&#8221; und vor allem &#8220;Kill&#8221;, das die Rückkehr des göttlichen Rob Barrett an der Gitarre markierte, zu alter Stärke und Intensität zurück. &#8220;Evisceration Plague&#8221; haut nun in dieselbe Kerbe wie sein Vorgänger. Welch ein entzückendes Massaker, meine Herren!  Messerscharfe Gitarren drücken dich erst in den Sessel und zersägen dir dann genüsslich den Schädel, während sich die Rhythmusgruppe mit traumhafter Sicherheit zwischen atemberaubenden Blast-Attacken und fetten Monster-Grooves hin und her bewegt. Das ist eben das Tolle an den allermeisten CANNIBAL CORPSE-Platten: Hier wird nicht nur möglichst wild drauf los geknüppelt, sondern mit Sinn und Verstand gerädert, ausgeweidet und gevierteilt. Der Corpsegrinder klingt dabei immer noch so, als würde er zum Frühstück jeden Morgen kleine Kinder mit rostigen Nägeln verspeisen. Geformt und strukturiert wird dieses Inferno durch tödlich präzise Breaks – kurze, geschickt platzierte, drohend grollende Ruhepausen, die das folgende Gemetzel nur noch apokalyptischer wirken lassen. Gnadenlos an die Wand nagelnde Killer-Tracks wie &#8216;Scalding Hail&#8217; oder &#8216;Evidence In The Furnace&#8217; trennen die wahren Todesblei-Zombies von den Schwiegermutter-Recht-Gebern im Wolfspelz. Aaaaarrrgghhhhh!!!!!</p>
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		<title>THE FACELESS: &#8220;Planetary Duality&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 17:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2009 wird ein dämliches Jahr. So wurde es uns jedenfalls prophezeiht. Und schenkt man dem neuesten Tonträger der Amerikaner THE FACELESS Glauben, so werden es schon bald fiese Außerirdische sein, die unseren Planeten äh&#8230; dem Erdboden gleichmachen werden. Und das war&#8217;s dann wohl mit 2009. Zumindest ging&#8217;s dann nicht besonders lange&#8230; dieses Scheißjahr&#8230; Und dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2009 wird ein dämliches Jahr. So wurde es uns jedenfalls prophezeiht. Und schenkt man dem neuesten Tonträger der Amerikaner THE FACELESS Glauben, so werden es schon bald fiese Außerirdische sein, die unseren Planeten äh&#8230; dem Erdboden gleichmachen werden. Und das war&#8217;s dann wohl mit 2009. Zumindest ging&#8217;s dann nicht besonders lange&#8230; dieses Scheißjahr&#8230;<span id="more-1434"></span></p>
<p>Und dabei sah es doch in der letzten Zeit gar nicht so schlecht aus für den technischen Death Metal. Die prägenden Bands dieser Sparte die anno 1993 oder 1994 das Handtuch warfen weil die Menschheit einfach noch nicht kaputt genug war für solch experimentelle Extremtöne, kamen die letzten Jahre über aus ihren Löchern zur großen Reunion hervorgekrochen. Allen voran die hier schon viel zitierten Cynic und Atheist. Ja, auch Pestilence wollen im März (sofern es einen gibt nach der Faceless&#8217;schen Erdinvasion) nach 16 Jahren Absenz zurückkehren! Neben diesem Phänomen der Wiederauferstehung gab es natürlich auch einige Kandidaten wie Nile, Cryptopsy oder Meshuggah, die sich über die Jahre wacker gehalten haben.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/01/thefaceless1.jpg" alt="The Faceless: &quot;Planetary Duality&quot; (2009)" title="The Faceless: &quot;Planetary Duality&quot; (2009)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-1460" />Ab der Jahrtausendwende war technischer Death Metal so langsam aber sicher wieder ein gern gesehener Gast, bis dahin unbekannte Bands wie Necrophagist, Psycroptic oder Alarum wurden schon bald beliebt und Kapellen wie The Faceless neu gegründet. Zwar suggeriert es der Bandname wie vielleicht auch der mittlerweile viel zelebrierte populäre Stil, doch Gesichtslosigkeit muss sich die 2005 gegründete Band aus Florida nicht vorwerfen lassen.</p>
<p>Vielmehr untermauert das kalifornische Quintett mit &#8220;Planetary Duality&#8221;, welches in den Staaten bereits 2008 erschien, den Platz in einer eigenen Nische, über die man irgendwie das Etikett &#8220;Brutal Technical Death Metal im Hypocrisy-Ambiente&#8221; kleben könnte, wenn man auf eine solche Beschilderung steht. In Wirklichkeit hatte man 2005 beim Debüt &#8220;Akeldama&#8221; sogar einen Song dabei, der sich &#8220;Hypocrisy&#8221; nannte&#8230; ein weiterer war mit &#8220;An Autopsy&#8221; bezeichnet, wieder ein anderer mit &#8220;Pestilence&#8221;. Na, klingelt&#8217;s? Und dennoch sind The Faceless angenehm anders. Dieser Tage nehmen die noch immer sehr jungen Burschen etwas Groove heraus und legen mehr Wert auf Tempo und Abwechslung. Die in metallischen Bereichen bisher erstaunlich wenig gebrauchte Alien-Thematik wird durch eingebaute, stets passend Samples und schaurige Synths unterstützt, die keineswegs künstlich sondern eher wie aus einem alten angespacten Horrorstreifen klingen; das Zwischenstück &#8220;Shape Shifters&#8221; mit der gruseligen Cleangitarren-semisinfonisch-Dissonanz kann man an dieser Stelle als gutes Beispiel heranziehen. Die wunderbar ausdifferenzierte, druckvolle Produktion tut da ihr Übriges.</p>
<p>In der Bandbeschreibung des Labels wird gern Verwandtschaft zu Cynic vorgetäuscht. Meines Erachtens besteht die wiederum gerade mal hin und wieder im Einsatz eines Vocoders. Ansonsten fehlt The Faceless natürlich das Sphärisch-subtile, das inhaltlich eher Anspruchsvolle, um den Landsmännern gleichzukommen. Beide sind demnächst zusammen mit Meshuggah auf US-Tour, kein schlechtes Package; zumal The Faceless live ob ihrer Herftigkeit sicher gut einheizen können, eventuell aber auch neue Cynic-Fans, die eher aus dem klassischen Progressive-Bereich kommen, verschrecken könnten. Bei den &#8220;Gesichtslosen&#8221; ist nämlich klar der tief röchelnde Growl in der Tonlage von Niles Karl Sanders angesagt. Den hin und wieder auftauchenden Klargesang (&#8220;Sons of Belial&#8221; oder &#8220;Planetary Duality II (A Prophecies Fruition)&#8221;) hätte man sich von mir aus schenken können. Der klingt nach nichts Besonderem, jede Modern Metal-Band mit Schema &#8220;mal hart, mal zart&#8221; macht das so und das braucht&#8217;s hier einfach nicht, macht sogar eher die dichte Weltuntergangsatmosphäre kaputt.</p>
<p>Abgesehen von diesem kleinen Makel ist &#8220;Planetary Duality&#8221; absolut gelungen und trotz seiner hin und wieder recht schwer verdaulichen Heftigkeit eine kurzweilige Angelegenheit, was man natürlich mit der Spielzeit von knapp 32 Minuten auch logisch geklärt hätte. Anspieltipp meinerseits ist das sehr virtuos gestaltete &#8220;Xenochrist&#8221;: mal rasant, mal überraschend melodisch sowie die Nummer &#8220;The Ancient Covenant&#8221; mit ihren scheinbar unspielbar schnellen Basslinien. Doch überall gibt es solche Momente, mit denen man überhaupt nicht rechnet: eine schon beinahe barock anmutende Gitarrenmelodie hier (&#8220;Legion of the Serpent&#8221;), ein Oldschool-Gekeif da, verschrobene Pianomelodien und herrlich kranke Riffs anderenorts. &#8220;Planetary Duality&#8221; ist ein Album mit Intensität von vorn bis hinten und schier unerschöpflichem Detailreichtum, das definitiv noch lange in meinem Player rotieren wird&#8230; jedenfalls bis diese bösen Außenweltler kommen und mir meinen Kaffee hier wegnehmen&#8230; Ich erinnere nur an Ziltoid the Omniscient, haha&#8230;</p>
<p>>> <a href="http://www.myspace.com/thefaceless" target="_blank">The Faceless @ MySpace</a> (= offizielle Homepage)</p>
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		<title>GOJIRA: &#8220;The Way of All Flesh&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/10/25/gojira-the-way-of-all-flesh/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 15:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir brauchen Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in die Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. So sagte einst Franz Kafka. Tauscht man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Wir brauchen Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in die Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.</em></p></blockquote>
<p><span id="more-923"></span></p>
<p>So sagte einst Franz Kafka. Tauscht man dieses Buch nun gegen Musik aus, so trifft jener Satz die Machenschaften der französischen Extrem-Metaller Gojira im Kern. Aufrüttelnd zeigen sie sich seit dem 13. Oktober einmal mehr. “The Way of All Flesh” ist das mittlerweile vierte Album der vier Herren, deren Musik hier und da mit einem Schmunzeln auch gern als “Ökometal” oder gar “Zen-Metal” bezeichnet wird. Das liegt der inhaltlichen Seite sogar ziemlich nahe – wer dabei aber New Age-Klänge einer Meditations-CD vom Müller-Markt erwartet, wird aber vor allem beim Anhören der neuen Scheibe eines besseren belehrt&#8230;</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/10/gojira_frommars.jpg" alt="" title="Gojira: From Mars to Sirius (2005)" width="120" height="120" class="alignleft size-full wp-image-1029" />Selbst “From Mars to Sirius” von 2005 war trotz hier und da auftauchender Walgesänge ein Paukenschlag: Rasche Ideen- und Tempiwechsel, die so typischen fordernden wie auch tonnenschweren Riffs und vorwiegend Death Metal-inspiriertes Gebrüll boten den Rahmen für die Reise durch das All vom Planeten Mars (als Sinnbild kriegerischen Handelns) bis hin zum hellen Sternsystem Sirius als Zeichen von Frieden. Der eindringliche Appell erschien ebenso hell und klar: Umwelt<strong>bewusstsein</strong> allein reicht nicht aus. Gewissensbissig mahnen Gojira, dass Handeln gefragt ist, dass wir uns noch gar nicht genug vor der wahrscheinlichen Endstation unseres einst eingeschlagenen Kurses fürchten.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/10/gojira_the-way-of-all-flesh.jpg" alt="" title="Gojira: The Way Of All Flesh (2008)" width="220" height="221" class="alignleft size-full wp-image-1012" />Nun bei “The Way of All Flesh” steht wieder ein anderes, wenn auch nicht dem Umweltbewusstsein völlig fremdes Bewusstsein im Vordergrund: die im Endeffekt einfache aber gern verdrängte Erkenntnis, dass wir alle einmal von diesem Leben lassen müssen. Angesichts der ernsten Thematik werden diesmal aus dunklere, unheilvollere Töne angespielt. Bereits der Opener “Oroborus” zeigt sich besonders heavy, bestens nach vorn gedrückt von dieser brachialen Wand von Produktion, für welche Logan Mader verantwortlich ist. “The Way of All Flesh” ist negativer, apokalyptischer als sein Vorgänger ausgefallen, da kaum einer im nötigen Maße auf die umweltlichen Veränderungen reagiert&#8230; Resignation – dafür sind die Protagonisten zu trotzig. Hoffnung? Dafür ist man wohl zu resigniert&#8230; “Toxic Garbage Island” und “A Sight to Behold”, letzteres teilweise mit gezischtem Vocodergesang und modernen Samples, sprechen eine ganz klare Sprache &#8211; Reminiszenz der “From Mars to Sirius”-Message, hier am Beispiel:</p>
<blockquote><p><em>The way we all behave is not understandable<br />
It is so sad to see the wealth of our planet fade away<br />
We all behave like children, taking off the head of our teddy bear<br />
to see what&#8217;s inside, taking, not giving back<br />
We drain the oceans and suck all the blood out of the soil<br />
We spend the time we have left fighting and killing each other<br />
Lust for comfort, entertainment becomes an obsession<br />
And there is so much time to kill</em><br />
(&#8220;<strong>A Sight to Behold</strong>&#8220;, 2008)</p></blockquote>
<p>Musikalisch erinnert “The Way of All Flesh” eher an das zweite Werk “The Link” als an die Töne des gemäßigteren letzten Albums, da hier ähnlich ruppig wie im Jahr 2003 herangegangen wird. “Adoration for None” ist da wohl das heftigste Stück des neuen Blei-Rundlings, wobei hier zusätzlich die gesangliche Unterstützung des Lamb of God-Shouters Randy Blythe eingeholt wurde. Ganz besonders der stark perkussive Einstieg von “The Art of Dying” erinnert an “The Link”, genauer genommen das darauf enthaltene Instrumentalstück “Connected”. erinnert vor allem. Insgesamt kann man “The Art of Dying” durchaus als den wohl stärksten Track auf “The Way of All Flesh” bezeichnen&#8230; gleich neben “Vacuity”, welches Sein und Nichtsein, das eigentliche zentrale Motiv der aktuellen Scheibe, gelungen und vergleichsweise einfach zugänglich auffaltet&#8230;</p>
<blockquote><p><em>Vacuity. Absence of matter, emptiness, but full of light. Ultimate presence beyond the notions of our world. Vacuity is the source and not just &#8216;nothingness.&#8217; We live in a world that goes faster every day and it seems there&#8217;s a lack of time for each one of us.<br />
This song is about taking the time and being closer to the heart. </em><br />
(<strong>Joseph Duplantier</strong>, git./voc.)</p></blockquote>
<p><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=44032124">Offizieller Videoclip zu “Vacuity”:</a><br/><object width="425px" height="360px" ><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="movie" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=44032124,t=1,mt=video"/><embed src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=44032124,t=1,mt=video" width="425" height="360" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></p>
<p>“The Way of All Flesh” überwindet die streckenweise vorhandene Ziellosigkeit von “The Link” und ist zugleich bissiger als “From Mars to Sirius”. Dafür muss man sich dieses neue Album hart erarbeiten. Doch Gojira-Fans wissen, was sie von ihren Lieblingsfranzosen haben: einmalige Vocals (diesmal “nur” gebrüllt, ohne Klargesang) und den unverwechselbaren Gitarrensound mit den so typischen, knallharten Stakkato-Riff, die sich für den einen angenehm beschäftigend, für den anderen absolut unverdaulich in die Magengrube legen. Wer bisher nicht mit Gojira in Kontakt gekommen ist, versucht sich am besten erst einmal am oben hinterlegten &#8220;Vacuity&#8221;.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>>> <a href="http://www.gojira-music.com" target="_blank">www.gojira-music.com</a><br />
>> <a href="http://www.myspace.com/gojira/" target="_blank">www.myspace.com/gojira/<br />
</a></p>
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		<title>10. Barther Metal Open Air @ Freilichtb&#252;hne Barth &#124; 15.-16.08.2008</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 08:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Voodoo-Udo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mitte August hat Barth, ein 9000-Einwohner-Städtchen im östlichen Norden Deutschlands, stets viele Annehmlichkeiten in Spaziernähe zu bieten: ausgezeichnete Fischbrötchen, die gesunde Ostseeluft, einen gemütlichen Park und darin viel guten Metal unterschiedlicher Couleur und mehr oder weniger Gleichgesinnte. Die Freilichtbühne lockte dieses Jahr bereits zum zehnten Mal hierher, diesmal mit großer Betonung auf Underground Black Metal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/bmoa1.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/bmoa1-240x336.jpg" alt="" title="Barther Metal Open Air 2008" width="240" height="336" class="alignleft size-medium wp-image-695" /></a>Mitte August hat Barth, ein 9000-Einwohner-Städtchen im östlichen Norden Deutschlands, stets viele Annehmlichkeiten in Spaziernähe zu bieten: ausgezeichnete Fischbrötchen, die gesunde Ostseeluft, einen gemütlichen Park und darin viel guten Metal unterschiedlicher Couleur und mehr oder weniger Gleichgesinnte. Die Freilichtbühne lockte dieses Jahr bereits zum zehnten Mal hierher, diesmal mit großer Betonung auf Underground Black Metal und solche Bands, die man im weitesten Sinne als Pagan Metal bezeichnen kann. Wir konzentrieren uns hier auf eine Gesamtschau und die Highlights des stärker besetzten Samstags&#8230;</p>
<p>Mit der ersten Band startete man für einen Opener ungewohnt niveauvoll in den Tag. Während oft brutaler, stumpfer Death Metal die Aufgabe hat, die letzten Schläfer zu wecken und die Leute durch ebenso eingängige wie vorhersehbare Grooves vor die Bühne zu locken, hatte die Deathcombo <strong>FLESHLESS </strong>zwar mit derartigen Anheizern das Genre gemein, präsentierte dieses aber von seiner technisch herausfordernden und in Anbetracht des Alters dieser Band durchaus eigensinnigen Seite. Dass dabei auch passend eingebaute, groovige Passagen nicht zu kurz kamen, unterstreicht die Qualität dieser jungen, energiegeladenen Todesbleischützen.</p>
<p>Die Nachfolgeband <strong>DEADLY PALE</strong> gestaltete ihre musikalischen Kontraste gar noch extremer, von tödlicher Blässe also nichts zu spüren. Eher blutrot, wenn auch weniger auf eine ausgefeilte Technik betont wie Fleshless zuvor, schnellten Grindattacken aus dem Nichts auf die ahnungslosen Festivalbesucher nieder, um dann in flüssigem Übergang wieder zu gekonnt brutal groovenden Röchelparts überzugehen. Besonders was das Spiel mit dem Tempo angeht, könnten Bands wie Suffocation oder Nile dem Sound dieser Dortmunder Pate gestanden haben. Beide Deathbands dieses noch jungen zweiten Festivaltages stellten auf jeden Fall gute Einheizer dar – Mission “Weckt die verkaterten Besucher” also klar erfüllt. Was bereits positiv auffiel, war der schön druckvolle, jedoch auch ausgewogen aufeinander abgestimmte Sound in allen Ecken der Freilichtbühne, der hoffentlich nicht nur die brutal ballernden Bands in gutem Klanggewand dastehen lassen sollte.</p>
<p><a href="/photos/photo/2829924833/slartibartfass-16-08-2008-1.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Slartibartfass - 16.08.2008 #1"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3162/2829924833_e05e814857_m.jpg" alt="Slartibartfass - 16.08.2008 #1" width="160" height="240" class="alignright" /></a> <strong>SLARTIBARTFASS </strong>sollen also der neue Stern am Viking/Folk Metal-Himmel sein? Dies ließen sich wohl auch die Zuschauer sagen, denn schlagartig ist es ziemlich voll vor der Bühne geworden oder sie sind von TrollfesT vom Vortag noch so mit dem „Folk Partymetal“-Virus infiziert, dass ein Fortbleiben vom Auftritt der Band, deren Namen einer Figur aus dem berühmten „Per Anhalter durch die Galaxis“ entlehnt ist, einem Entzug gleichkommt. Die noch sehr junge Band ließ es  im prallen Sonnenschein jedoch verhaltener angehen, als man es erwartet hatte. Schwarzmetallisches Gekeif dominierte und die Band wirkte etwas defensiv auf der Bühne. Akzente konnten jedoch besonders durch die Dudelsack-Auftritte gesetzt werden. Ein Style-Punkt geht auch an den Bassisten: Sonnenbrille und Mittelalterhemd passen ja doch ganz gut zusammen. Ein paar mehr dieser selbstironischen Züge und der Bandname ist bald gerechtfertigt. Angesichts der Tatsache, dass nur wenig zuvor Sänger Daniel die Band verließ und Gitarrist Philipp auch noch diesen Posten übernahm, kann man den Auftritt der Schwaben doch als ganz gelungen bezeichnen, zumal das Publikum gut auf die Musik ansprach.</p>
<p></br></p>
<p><a href="/photos/photo/2830703648/heidevolk-16-08-2008-9.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Heidevolk - 16.08.2008 #9"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3246/2830703648_78f2760a15_m.jpg" alt="Heidevolk - 16.08.2008 #9" width="240" height="160" /></a> <strong>HEIDEVOLK </strong>– nach eigenen Angaben Dutch Pagan Folk Metal spielend &#8211; zeigten, wie so etwas aber wirklich auszusehen hat: Nicht immer böse schauen, auch mal lachen und das Publikum anfeuern, mit den Leuten und zugleich den Bandkollegen trinken und feiern, so geht der Wikinger-Metal. Besondere Stärke der durch und durch routinierten Holländer war neben ihren eingängigen, lebensstolzen und -frohen Melodien der doppelte Leadgesang von Joris und Mark. In einer Zeit, wo Klargesang lange nicht mehr so angesagt ist – vor allem in den folkigen Metalbereichen – wissen die Herren aus Gelderland mit ihrer intensiven Bühnenshow in Gewandung und reichlich flüssige Gaumengenüsse gehüllt selbst diejenigen zu überzeugen, die sonst nur wenig mit solcher Musik anzufangen wissen. Zeitweise standen sieben Musiker auf der Bühne, freuten sich miteinander um die Wette und sammelten mit ihren Ansprachen auf deutsch viele Sympathiepunkte im Metallager Barth.</p>
<p></br></p>
<p>Die Lust verging einem dann aber ganz und gar beim langen Soundcheck von <strong>PURGATORY</strong>, sodass die Anwesenheit am Honigbier-Stand – quasi noch als Nachhall der heidevölkischen Trinkweisen &#8211; sich für manchen als deutlich attraktiver herausstellte als der plakativ pentagrammbeladene und Schlagzeugtrigger-verseuchte Auftritt der Sachsen. Ebenfalls reichlich symbol- und gestenreich war die folgende Band <strong>VARG</strong>. Wenn man schon einen nordischen Namen zur Schau trägt, sollte man vielleicht doch wenigstens den Trinkruf “Skål!” fehlerfrei ausrufen können. Auch in Muttersprache wurde stets immer wieder zum “Saufen!” aufgerufen&#8230; Alles schön und gut, solange die Musik stimmt. Doch der manchmal recht vorhersehbare Pagan Black Metal bot ebenso wenig Grund zur deutlichen Beanstandung wie zu Lobeshymnen. Das Publikum war leicht zu begeistern und ließ sich nicht lange bitten, wenn Varg zum Mitmachen aufforderten. Dass es dieser Auftritt schaffte, trotz aggressiver Attitüde, viel zu oft vor sich hin zu plätschern und in einigen Augenblicken sogar ein unfreiwillig komisches Bild abgab, ist selbstverständlich die persönliche Meinung der Autoren, die ganz sicher von der begeisterten Menge vor der Bühne nicht geteilt werden würde; auch wenn es nicht wenige waren, bei denen die Coburger sichtlich genervte Blicke und einen Höflichkeitsapplaus ernteten. Wir wissen bis heute nicht genau, warum der Varg-Auftritt nach ein paar Songs schon abgebrochen wurde, scheinbar jedoch, weil der Veranstalter schon so früh am Tag mächtige Probleme hatte, den Zeitplan auch nur annähernd einzuhalten&#8230;</p>
<p><a href="/photos/photo/2829868825/the-monolith-deathcult-16-08-2008-5.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="The Monolith Deathcult - 16.08.2008 #5"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3077/2829868825_fcc9bcf7ed_m.jpg" alt="The Monolith Deathcult - 16.08.2008 #5" width="240" height="160" /></a> Die Stimmung stieg dann sofort wieder bei den ersten Tönen von <strong>THE MONOLITH DEATHCULT</strong>. Die sind für jeden ein Muss, der schon immer wissen wollte, ob man groovigen Death Metal mit elektronischen Versatzstücken und Industrial-Elementen anreichern kann, ohne die todesmetallische Essenz aufgeben zu müssen. Wie leicht sich derartige Zweifel zerstreuen lassen, konnten die Niederländer an diesem Nachmittag eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die bewusst gewählte Kälte des neuesten Albums “Trivmvirate” war live kaum zu spüren – dafür agierte man viel zu energetisch, dynamisch und mitreißend. Zu dieser Lebendigkeit und Hitze, für die kraftvolle Rhythmusarbeit und sägende Riffs sorgten, setzte die kalte aus Loops, gruseligen Chorpassagen und Keyboard-Orchestrierungen bestehende Seite von The Monolith Deathcult immer wieder interessante und keineswegs uninspirierte Kontraste. Für viele Debatten hatte bereits im Vorfeld das in deutscher Sprache (auch auf Platte) gesungene “Kindertodeslied” gesorgt, das mit Ausschnitten aus “Der Untergang” und der Thematik von Kindersoldaten im Endkampf um Berlin provoziert. Dass die Band politisch vollkommen unbedenklich ist, muss man hoffentlich nicht mehr betonen – kann aber helfen, dieses Lied im richtigen Licht zu betrachten und als die grenzwertige, aber vielleicht gerade deswegen wichtige Provokation zu verstehen, die es ist.</p>
<p></br></p>
<p>Wer anschließend melodischen Black Metal hören wollte, der blieb zu <strong>SWORN</strong>. Wir taten&#8217;s nicht und begaben uns stattdessen auf Shopping- und Verköstigungstour&#8230;</p>
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		<title>Arkadius (SuidAkrA) im Gespr&#228;ch</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 19:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enrico Kalkbrenner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Album ist vor dem Album – diese Situation kennt wohl jeder Künstler. Eigentlich liegt dann der Fokus auf der Entwicklung neuer Songs, dem Sichten des Materials, den Tücken der Studioarbeit und der gespannten Vorfreude, was am Ende dabei herauskommen mag. Allzu leicht verliert man dabei jedoch genau die aus dem Auge, für die man sich die ganze Arbeit auf die Schultern lädt – eben die eigenen Fans! Nicht so bei <a href="http://www.suidakra.com"><strong>SuidAkrA</strong></a> und ihrem Vordenker Arkadius. Gerade von einer ungemein intensiven USA-Tour zurückgekehrt und mit dem ersten BestOf-DVD/CD-Projekt im Gepäck, werkeln die Jungs frisch an ihrem neuen Album, nehmen sich aber dennoch Zeit für den einen oder anderen Live-Auftritt, wie RockZOOM im Gespräch mit Arkadius in Erfahrung bringen konnte.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Die Studioaufnahmen zu eurem letzten Konzeptalbum „Caledonia“ liegen inzwischen zwei Jahre zurück und seither hält euer Siegeszug gerade auch international unaufhaltsam an. Gepusht durch diese Euphorie, aber vor allem auch dem eigenen Herzblut und der Musikbegeisterung wegen, befindet ihr euch in diesen Tagen inmitten der Entstehungsphase für euer neuntes Studioalbum, mit welchem grob geschätzt wohl Anfang 2009 gerechnet werden kann. Deshalb hattet ihr heuer eine kleine Auszeit hinsichtlich der Konzertaktivitäten angekündigt, scheint jedoch einige handverlesene Ausnahmen zu machen, zu welchen glücklicherweise auch das D:O:A 2008 zählte. Warum stellt gerade das Dong eine Ausnahme dar?</p>
<blockquote><p><strong>Arkadius</strong>: Es ist tatsächlich so, dass wir uns mitten im kreativen Prozess für den „Caledonia“- Nachfolger befinden. <a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradongstand.jpg' title='Suidakra am RockZOOM-Stand auf dem Dong Open Air 2008'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradongstand.thumbnail.jpg' alt='Suidakra am RockZOOM-Stand auf dem Dong Open Air 2008' class="float_left" /></a>Deshalb können wir dieses Jahr natürlich nicht so viele Konzerte wie gewöhnlich geben. Aber ganz ohne Bühnenpräsenz geht’s auch nicht und so sind wir bereits Anfang des Jahres zusammen mit unserer jüngst erschienenen DVD-Kompilation „13 Years Of Celtic Wartunes“ erstmalig in die USA gereist und spielen nun in der zweiten Jahreshälfte auch noch ein paar ausgewählte Festivals hierzulande. Das Dong Open Air gehört hier nach unserem legendären und improvisierten „ohne Strom geht auch“-Auftritt aus dem Jahr 2004 ganz eindeutig dazu. Zwar könnten wir der Veranstaltung genau deshalb mit gemischten Gefühlen entgegen treten, aber diesmal wurde uns augenzwinkernd eine entsprechend dimensionierte Strom- und Lichtversorgung zugesichert. <em>(Was ja auch tadellos hingehauen hat &#8211; Anmerkung der Redaktion)</em>.Dies, aber vor allen Dingen auch der ganz besondere und einzigartige Charme dieser Veranstaltung inmitten einer Hügellandschaft mit sehr angenehmen Besuchern, haben uns zu einem Wiedersehen bewogen. </p></blockquote>
<p>Mit eurem über vierzehn Jahre gereiften und unbestritten eigenem musikalischen Charakter bereitet ihr dem Hörer eine anspruchsvolle Mischung zwischen feinfühligen Melodien und einem gehörigen Arschtritt, womit ihr vielen heutigen Modetrends vorausgeeilt seid. Wie bereits angedeutet, habt ihr dieses Schaffen jüngst in Form einer audiovisuellen Chronik herausgegeben und diese dann auch gleich mit in die USA genommen, wo ihr erstmalig die Gelegenheit bekamt, in sieben amerikanischen Städten zu spielen. Berichtet doch mal von den dabei gemachten Erfahrungen und wie steht man euren „13 Years Of Celtic Wartunes“ gegenüber?</p>
<blockquote><p><strong>Arkadius</strong>: Zugegeben, wir hatten lieber keine bestimmten Erwartungen vor der Tournee in den USA, da wir nicht wussten wie der amerikanische Markt auf uns reagieren würde. <a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradonglive.jpg' title='Suidakra LIVE auf dem Dong Open Air 2008'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradonglive.thumbnail.jpg' alt='Suidakra LIVE auf dem Dong Open Air 2008' class="float_left" /></a>Zwar haben wir im Vorfeld per MySpace mitbekommen, dass es viele SuidAkrA-Fans drüben geben muss, die es nicht erwarten können, uns endlich auch mal auf heimischer Bühne zu sehen, aber mit solch einem Enthusiasmus wie er uns letztendlich begegnete, hat im Vorweg keiner von uns rechnen können. Die Hallen waren vollständig ausverkauft, die Mengen brüllten nach uns, noch weit bevor wir die Bühne betraten. Kurz: Wir wurden weggeblasen wie bisher nur selten in unserer vierzehnjährigen Geschichte und wir sind sehr glücklich darüber, dass uns diese Möglichkeit gegeben wurde. Ohnehin läuft es im Moment erfreulich gut und es gibt viele wunderbare Momente und wir wollen auch unbedingt unsere Fans daran teilhaben lassen. So ist auch unser erstes „DVD/BestOf-CD“-Paket ein Tribut an unsere langjährigen Anhänger und es wird wirklich sehr gut angenommen. Wo andere Bands daraus mitunter einzelne und kostspielige Veröffentlichungen machen, haben wir unseren aufgezeichneten Auftritt beim Wacken Open Air 2007, unser bis dato einziges Akustik-Konzert beim Kielowatt-Festival 2006 und eine BestOf-CD mit teils neu arrangierten Songs miteinander verschnürt und blicken mit diesem zugleich angemessen illustrierten Werk auch auf unsere eigene Geschichte zurück. Gerade weil wir so häufig nach unseren vollständig vergriffenen Frühwerken gefragt werden, dürften wir mit „13 Years Of Celtic Wartunes“ auch einen guten Kompromiss gefunden haben, neu gewonnenen Hörern die volle Bandbreite SuidAkrA um die Ohren zu hauen. </p></blockquote>
<p>Bei all dem, was ihr uns berichtet, scheint ihr gegenwärtig auch angemessene Rückendeckung seitens eurer Plattenfirma zu haben, was ja in der Vergangenheit nicht unbedingt immer der Fall gewesen ist. So wurdet ihr jüngst sogar in den auserwählten Kreis der Künstler aufgenommen, die nun über die Marke „Wacken Records“ in Kooperation mit SPV vertrieben werden. Dies tut man nicht, wenn man sich von euch nicht noch mehr Großartiges erhoffen würde. Es scheint, die Luft ist also noch lange nicht raus und die Kreativität macht Überstunden. Was können wir demnach im nächsten Jahr vom „Caledonia“-Nachfolger erwarten?</p>
<blockquote><p><strong>Arkadius</strong>: Da geht wirklich noch einiges! Es ist für uns ohnehin sehr wichtig, dass man sich in der gesamten Bandentwicklung auch von Album zu Album <a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradonglive2.jpg' title='Suidakra LIVE auf dem Dong Open Air 2008'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/img_suidakradonglive2.thumbnail.jpg' alt='Suidakra LIVE auf dem Dong Open Air 2008' class="float_left" /></a>steigert und da ist es von Vorteil, wenn einem auch ein wenig der Rücken freigehalten wird. Dies ist durch das Netzwerk rund um unsere Plattenfirma gegenwärtig gegeben und gerade durch den erwähnten Zusammenschluss scheinen sich auch ganz neue Möglichkeiten für uns zu entwickeln. Entsprechend motiviert arbeiten wir am Nachfolger von „Caledonia“ und werden wohl gerade in musikalischer Hinsicht noch einmal einen drauf setzen können. Das neue Werk wird dabei zwar an „Caledonia“ anknüpfen, gleichzeitig aber auch epischer, reifer und ein gutes Stück härter ausfallen, ohne dabei jedoch die typischen Trademarks abzulegen. </p></blockquote>
<p>Danke für das Interview, viel Erfolg für die anstehenden Konzerte und natürlich alles Gute für das neue Album!</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Einen ausführlichen Reisebericht von der USA-Tour findet ihr <a href="http://www.suidakra.com/index.php?page=us_tourreport_d.php">hier</a>!</p>
<p>SuidAkrA-Homepage: <a href="http://www.suidakra.com">www.suidakra.com</a><br />
SuidAkrA @ MySpace: <a href="http://www.myspace.com/suidakra  ">www.myspace.com/suidakra<br />
</a></p>
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		<title>DAWN OF PERCEPTION: &#8220;The Perishing Silence&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/05/19/dawn-of-perception-the-perishing-silence/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 12:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dawn of perception]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[melodic death metal]]></category>
		<category><![CDATA[progressive death metal]]></category>
		<category><![CDATA[technical death metal]]></category>
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		<description><![CDATA[Dawn of Perception aus dem thüringischen Hildburghausen machen melodischen Death Metal. Genau genommen ist das Melodic Death Metal wie ihn andere nicht (mehr) spielen: treibend brachial, dennoch technisch anspruchsvoll; mit eingängigen, zugleich aber unverbraucht klingenden Melodien und vor allem ohne keyboardgeklimperte Schnörkel! DAWN OF PERCEPTION: “The Perishing Silence” (VÖ: April 2008) 1. The Perishing Silence [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dawn of Perception aus dem thüringischen Hildburghausen machen melodischen Death Metal. Genau genommen ist das Melodic Death Metal wie ihn andere nicht (mehr) spielen: treibend brachial, dennoch technisch anspruchsvoll; mit eingängigen, zugleich aber unverbraucht klingenden Melodien und vor allem ohne keyboardgeklimperte Schnörkel!<span id="more-558"></span></p>
<p><strong>DAWN OF PERCEPTION: “The Perishing Silence”</strong><br />
(VÖ: April 2008)<br />
<img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/05/dop_ep2008.jpg' alt='DAWN OF PERCEPTION: “The Perishing Silence” (2008)' class="float_left"/><br />
1. The Perishing Silence<br />
   2. Wings Unleashed<br />
   3. Requiem<br />
   4. My Ghost Of Desolation<br />
   5. Cast In Agony<br />
   6. Halo Of Nails</p>
<p>Gab es auf der (mittlerweile kostenlos herunterladbaren) ersten EP &#8220;Fragments&#8221; noch Experimente mit Klargesang und Akustikgitarren, so konzentriert sich der Vierer mit dem zweiten Werk &#8220;The Perishing Silence&#8221; auf das Wesentliche. Denn nach einem kleinen aber feinen, nostalgisch anmutenden Intro gibt es hier in Form von &#8220;Wings Unleashed&#8221; einen Opener, der klar die Richtung weist: Drücken soll es! Heaviness mit allen Varianten der extremen Vocals stehen im Vordergrund. Und dabei schafft die Band es auch noch, einen wahnsinnig ohrwurmigen Einstieg abzuliefern. Meine anfänglichen Befürchtungen, Dawn of Perception würden bei der Produktion von Jacob Hansen (u.a. Volbeat, Communic, Mercenary etc.) in „Schlabberhosen“-Melodeath mit allen möglichen modernem Schnickschnack abdriften, kann man nun als falschen Alarm abtun. Die Band hat es wirklich irgendwie geschafft, die angenehm oldschoolig anmutenden Kompositionen, die schon auf &#8220;Fragments&#8221; Freunde von At the Gates, frühen In Flames und Dark Tranquility begeisern konnten, in eine brachiale, druckvolle Produktion zu pressen. Ich nehme mal an, das war für die neue EP &#8220;The Perishing Silence&#8221; alles so geplant und hole mir hierzu die Meinung des Gitarristen Benjamin Rodigas ein&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Benjamin</strong>: Ja, das war durchaus so geplant, wir hatten ja die erste CD komplett in Eigenregie aufgenommen, mit der neuen Scheibe wollten wir einfach etwas an Professionalität zulegen und eben auch in einem richtigen Studio aufnehmen. Im Nachhinein waren wir nicht ganz so zufrieden mit der Produktion der ersten EP. Jacob Hansen hat die CD allerdings nur gemastert. Wir wollten einfach dass jemand der Platte noch den letzten Feinschliff gibt, was ja denke ich auch gelungen ist. Und von modernem Schnickschnack ist ja nichts zu hören, oder? <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Es gab viele Kritiker, die sich vor allem an Gesang und Produktion der ersten Scheibe „Fragments“ gestört haben. Beides wurde ja nun mit &#8220;The Perishing Silence&#8221; stark „novelliert“. Ich für meinen Teil finde jedoch, dass vor allem bei eurer ersten EP diese oldschoolige Note richtig geil herüber kam, wenn auch vielleicht unfreiwillig&#8230; Steht man als Band auch einem externen Druck gegenüber, der da sagt: „Um Platten zu verkaufen, muss man zeitgemäß klingen.“?</p>
<blockquote><p><strong>Benjamin: </strong>Naja, es ist ja immer ein schmaler Grat auf dem man da wandelt. Wir haben auf jeden Fall nicht die Absicht, irgendwie gezwungen zeitgemäß zu klingen nur um mehr Leute zu erreichen. <img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/05/dop2008.jpg' alt='Dawn of Perception 2008' class="float_left"/>Ich sehe es einfach als eine Weiterentwicklung unseres Sounds und dazu gehört eben auch eine gute Produktion. Wir sind ja auch keine Oldschool-Puristen die sich neuen Dingen verschließen, ganz im Gegenteil. Ich denke wir haben einfach unseren Stil gefunden und etwas überflüssigen Ballast über Bord geworfen.</p></blockquote>
<p>Und dass dies der Fall ist, bemerkt man spätestens beim zweiten Song &#8220;Requiem&#8221;: Zum einen groovt der Track ohne Ende, andererseits erinnert der progressiv-melodische Solopart in der Mitte des Songs an späte Death und ist somit alles andere als ein Zeuge der alten Göteborg-Death-Schule. Wer verspielten Soli nicht abgeneigt ist, kommt hier nicht nur ein mal auf seine Kosten. Frickelige Selbstbeweihräucherung ist das aber noch lange nicht. Gitarrist Benjmani stellt sein ohne Zweifel vorhandenes Können stets in den Dienst der Band und setzt die Einzeleinsätze songdienlich genau da hin, wo und wie lange es passt. Dass Dawn of Perception anno 2008 als tightes und vor allem super aufeinander eingespieltes Team agieren, beweisen zum Beispiel auch die vielen Rhythmus- und Tempowechsel innerhalb von &#8220;Cast in Agony&#8221;: Blast- und Grooveparts geben sich mit tiefem Gegrowl und stets rasiermesserscharfem Riffing die Hand und geben im Resultat den wohl am wenigsten melodischen Track auf &#8220;The Perishing Silence&#8221; ab. Schon beinahe vergessen sind die Akustik- und Klargesang-Experimente der &#8220;Fragments&#8221;-EP. Ich wollte wissen, wie es kommt, dass man sich davon so schnell wieder getrennt hat und vor allem, mit welchen Augen heutzutage die erste EP gesehen wird&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Benjamin:</strong> Ja, wie eben schon erwähnt, wollten wir einfach eine etwas klarere Linie in unseren Sound bekommen und haben auch auf die Livetauglichkeit mehr Wert gelegt. Aber die Kompositionen sind auch teilweise unbewusst härter geworden und da hätten so manche Sachen einfach nicht mehr dazu gepasst. Heißt aber nicht, dass wir in Zukunft darauf komplett verzichten werden. Wenn es passt, werden sicher mal wieder etwas stilfremde Elemente einfließen. Der cleane Gesang hat dann auch nicht mehr wirklich zu den neuen Songs gepasst. Ich denke so ist das Konzept jetzt auch in sich stimmiger. Die erste EP würde ich vielleicht im Nachhinein als eine Stilfindung sehen und eine Art Experimentieren mit verschiedenen Ideen.</p></blockquote>
<p>Mit der Livetauglichkeit wurde hier ein Punkt angesprochen, der mir im Bezug mit dem neuen Material auch schon aufgefallen ist: &#8220;The Perishing Silence&#8221; muss live einfach scheiße geil herüberkommen, gerade aufgrund der Gnadenlosigkeit und Eingängigkeit, mit welchen hier zu Werke gegangen wurde. Was macht also die „Auftrittslage“? Gerade wo nun der Sommer und seine unzähligen Festivals vor der Tür steht&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Benjamin:</strong> Im Moment steht erstmal nur das Eisenwahn Festival am 26. Juli an. Dort spielen u.a. Unleashed, Sodom, Hatesphere und Disbelief. Da wird aber sicher noch einiges an Konzerten und vielleicht auch noch ein Festival dazu kommen.</p></blockquote>
<p>Und ansonsten kann man davon ausgehen, dass in Sachen Labelsuche nun die Zeichen auf Sturm stehen und die Jungs schon viele tolle Ideen für ein erstes Album haben&#8230;!?</p>
<blockquote><p><strong>Benjamin: </strong>Ja, das steht jetzt an, mal schauen was sich da ergibt. Was neue Ideen betrifft sind wir im Moment ganz offen, wir werden sehen wo es sich hin entwickelt, alles ist möglich <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Wir wollen auf jeden Fall keine Band sein, die Songs nach Schema F produziert.</p></blockquote>
<p>» Offizielle Seite von Dawn of Perception: <a href="http://www.dawnofperception.de/" target="_blank">dawnofperception.de</a><br />
» Dawn of Perception bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/dawnofperception" target="_blank">myspace.com/dawnofperception</a></p>
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		<title>SUBTERFUGE CARVER: Stuttgart Deathcore For President!!!</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/02/24/subterfuge-carver-stuttgart-deathcore-for-president/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 12:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[subterfuge carver]]></category>
		<category><![CDATA[thrash]]></category>

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		<description><![CDATA[Als vor zwei, drei Jahren die allerersten Songs der Stuttgarter SUBTERFUGE CARVER durch die Szene geisterten, war schnell klar, dass es sich bei dieser Band um eine der größten deutschen Underground-Hoffnungen im Knüppel-Sektor handelt. Nachdem die Jungs bei mehreren Bandwettbewerben gute bis erstklassige Platzierungen abstauben und sich durch zahlreiche Shows im Vorprogramm diverser Größen einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als vor zwei, drei Jahren die allerersten Songs der Stuttgarter SUBTERFUGE CARVER durch die Szene geisterten, war schnell klar, dass es sich bei dieser Band um eine der größten deutschen Underground-Hoffnungen im Knüppel-Sektor handelt. Nachdem die Jungs bei mehreren Bandwettbewerben gute bis erstklassige Platzierungen abstauben und sich durch zahlreiche Shows im Vorprogramm diverser Größen einen exzellenten Namen machen konnten, bringen sie nun endlich ihr in Insider-Kreisen freudig erwartetes Debüt-Album &#8220;Deathcore&#8221; unters Volk. Dabei kann man SUBTERFUGE CARVER hier durchaus Etikettenschwindel vorwerfen, denn unter Deathcore verstehe ich eher das wüste Gerumpel von Acts wie EXTREME NOISE TERROR oder DEFECATION. Das hier zu würdigende Album ist vielmehr eine absolut zeitgemäße, enorm präzise arbeitende Abrissbirne vor dem Herrn. Von Andy Classen in ein wie gewohnt perfektes Soundgewand gesteckt, macht &#8220;Deathcore&#8221; von der ersten Sekunde an keine Gefangenen und dringt in bis dato wenig erforschte musikalische Galaxien vor.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/02/subterfuge-carver-gros.jpg' alt='Subterfuge Carver - Deathcore' class="float_left"/>Fiese, messerscharfe Riff-Attacken treffen hier auf stampfende Metalcore-Parts und wilde, abgedrehte Prügel-Prog-Abfahrten wie sie sonst nur THE RED CHORD hinbekommen. Vereinfachend könnte man auch sagen, es gibt modernen, groovenden Metal zu hören, der manchmal an eine extreme, durchgeknallte Variante von MACHINE HEAD erinnert. Besonders beeindruckt hat mich auf &#8220;Deathcore&#8221; die unglaubliche Vielseitigkeit und Experimentierfreudigkeit. Langeweile kommt jedenfalls zu keiner Sekunde auf. Und allzu anstrengend wird es dabei auch nicht, weil SUBTERFUGE CARVER es immer wieder verstehen, die Kontrolle über ihre Songs zu behalten und im entscheidenden Moment einen eingängigen Part aus dem Hut zu zaubern. Deswegen wirkt es eben nicht konfus, wenn freakig-komplexes Geballer mit verspielten Bassläufen, Tribal-Drumming (sehr schön nachzuhören in &#8216;Ruined&#8217;), zerstörerischen Downbeats und einigen grandiosen melodischen Einschüben mit FAITH NO MORE-Schlagseite verschmilzt. Frontsau Alex setzt dem Ganzen das Sahnehäubchen auf mit seinem sehr flexiblen Shouting zwischen Grunzen, Brüllen, Schreien, und bemerkenswerten, atmosphärischen Klargesang-Einlagen in den Refrains. So entsteht eine wirklich aufregende, höchst originelle, ebenso unverwechselbare wie unwiderstehliche Mischung, die sich sogar ein alter Sack wie ich immer wieder geben kann und die trotz aller Aggressivität und Brutalität meine Laune jedes Mal beträchtlich hebt.</p>
<p>Ich bin mir eigentlich auch ziemlich sicher, dass Nummern wie das sehr dynamische &#8216;Equals&#8217;, die grandiosen Neo-Thrash-Kracher &#8216;O.Y.K.&#8217; und &#8216;Died&#8217; oder das mächtig rockende Donnerwetter &#8216;P**** Gunner&#8217; live on stage abgehen wie eine Rakete. Man sollte also unbedingt die Augen offen halten und hingehen, wenn diese Herren mal in der Nähe auftreten. Außerdem sei jeder, der mal wieder Lust auf ein musikalisches Abenteuer der intensiveren Art hat, hiermit aufgefordert, ein Exemplar von &#8220;Deathcore&#8221; zu verhaften und in den heimischen vier Wänden zum SUBTERFUGE CARVER zu mutieren. Toller Einstand, tolle Band!</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.subterfugecarver.de">Subterfuge Carver</a></p>
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		</item>
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		<title>Winterfest 2007 @ Cork, IE &#124; 14.-16.12.2007</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/01/05/corkwinterfest2007/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 10:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='/wp-content/uploads/2007/12/pint.jpg' alt='Last Christmas…' class="float_left"/>Eigentlich sind nur 10% der Iren roothaarig. Doch Reiseführer und Touristbüros wollen uns immer gern ein anderes Bild weismachen. Aber man stelle sich nur einmal einen rotierenden Rotschädel beim Kopfkreisen vor &#8211; kommt besonders gut mit den Reflektionen des Bühnenlichts, oder? Natürlich kam mir der Gedanke, davon ein Foto zu schießen, erst beim Schreiben dieser Zeilen. Ich bin eben doch eher Schreibschlampe denn Fotofrau. Dennoch gab ich mir für alle Daheimgebliebenen &#8211; und selbstredend auch für die anwesenden Irenmetaller, die neugierig nach dem Woher und Wohin der geschossenen Bilder fragten &#8211; die beste Mühe, das zum zweiten Mal in Cork stattfindende Winterfest gebührend zu illustrieren.</p>
<p>Headliner des Metalevents im sonnigen Süden Irlands waren übrigens keine geringeren als die großartigen <strong>Primordial</strong> aus Irlands Hauptstadt. Zum ersten Mal sollte also das neue Material von &#8220;To the Nameless Dead&#8221; live auf die Landsmänner und -frauen &#8211; &#8220;brothers and sisters&#8221; wie man in primordial&#8217;schen Kreisen stets zu sagen pflegt &#8211; losgelassen werden&#8230; Und Cork begrüßte Nemtheanga &#038; Co. nach 14 Jahren wie verlorene Söhne, doch alles der Reihe nach&#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Im Weitwinkel:<br />
Seite 1: <strong>Preview</strong>&#8230;<br />
Seite 2: <a href="../corkwinterfest2007/2/"><strong>Freitag </strong></a>[Days of Night, Defect, Hallowed, Crowning Glory]<br />
Seite 3: <a href="../corkwinterfest2007/3/"><strong>Samstag </strong></a>[Saviours of Sin, Five Will Die, Ground of Ruin, Sirocco, Darkest Era, SevenScars, Cold War, For Ruin, Primordial]<br />
Seite 4: <a href="../corkwinterfest2007/4/"><strong>Sonntag </strong></a>[Open Casket, Red River, Slave Zero, Ex Inferus]<br />
Seite 5: &#8230;<a href="../corkwinterfest2007/5/"><strong>Schlussspruch</a></strong>.</p>
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		<title>C-187: Die R&#252;ckkehr von Patrik Mameli (Pestilence)</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 14:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich gestehe gerne, dass ich ziemlich nervös wurde, als ich das Debüt-Album einer Band namens C-187 in den Händen hielt, das mir der Promo-Mensch von Mascot Records zusammen mit der neuen Agent Steel eingetütet hatte, und folgendes Line-Up las: Patrik Mameli (Gitarre), Sean Reinert (Drums), Tony Choy (Bass) und Tony Jelencovich (Vocals). Vor allem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gestehe gerne, dass ich ziemlich nervös wurde, als ich das Debüt-Album einer Band namens C-187 in den Händen hielt, das mir der Promo-Mensch von Mascot Records zusammen mit der neuen Agent Steel eingetütet hatte, und folgendes Line-Up las: Patrik Mameli (Gitarre), Sean Reinert (Drums), Tony Choy (Bass) und Tony Jelencovich (Vocals). Vor allem die ersten drei Namen zergehen wohl jedem auf der Zunge, der sich auch nur ansatzweise für den grandiosen, jazzigen Progressive Death/Thrash-Metal der späten Achtziger und frühen Neunziger begeistern kann. Schließlich waren diese Herren doch maßgeblich beteiligt an unsterblichen Meisterwerken der Frickel-Death-Legenden Pestilence, Death, Cynic und Atheist.</p>
<p>Mit diesen Gedanken in meinem Kopf waren die ersten Höreindrücke von &#8220;Collision&#8221; dann allerdings etwas befremdlich, um nicht zu sagen schockierend. Ehrlich gesagt hatte ich anfangs eher das Gefühl einer äußerst hektischen Metalcore-Platte zu lauschen anstatt der erhofften feinsinnigen Jazz-Death-Abfahrt. Also flog die Scheibe erstmal in die nächstbeste Ecke.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/12/c-187.jpg' alt='C-187' class='float_left'/>Ein paar Wochen später beschloss ich schließlich, C-187 noch eine Chance zu geben, denn eigentlich war mein Vertrauen in die Fähigkeiten der beteiligten Musiker größer als meine spontane Abneigung gegen die sehr modernen Rhythmen und Brüllgesänge. Dreizehn Jahre war Projektinitiator Mameli nach dem traurigen Ende von Pestilence völlig untergetaucht, und ihr könnt mir glauben, seither ist eine Menge Wasser den Rhein runter geflossen. Somit wäre es auch fast schon eine Beleidigung, von einem so begnadeten, innovativen Musiker eine Art Retro-Scheibe zu erwarten. Mameli sagt selbst, dass er zwar immer noch ein großer Death Metal- und Jazz-Fan ist, was man &#8220;Collision&#8221; übrigens auch durchaus noch anhört, aber inzwischen auch von gänzlich anderen Sounds wie harten, aggressivem Gangsta-Rap oder groovig-metallischem Hardcore angetan ist. Gibt man nun die Erwartungshaltung und das Schubladendenken an der Garderobe ab und betritt die Welt von C-187 noch einmal unvoreingenommen, entdeckt man tatsächlich unheimlich viel Faszinierendes, enorm Raffiniertes und musikalisch Geniales. Death-Metal-Einflüsse sucht man zwar weiterhin vergebens, doch mit komplexem, intensivem Groove-Thrash ist die Musik in erster Näherung wohl gut beschrieben. Ziemlich coole, teilweise extrem verzerrte Jazz-Motive funkeln aus diesem Inferno durchaus hervor. Sie treffen auf die Kompromisslosigkeit und Durchschlagskraft von Meshuggah, die hektische Kopflastigkeit früher System Of A Down und das Irre und Abgedrehte von Acts wie Dog Fashion Disco. Und Sean Reinert trommelt mal wieder wie von einem anderen Stern. So entsteht eine zunächst arg sperrig wirkende, aber mit der Zeit immer interessanter, schlüssiger und mitreißender werdende Musik, die sehr lebendig, bei aller Extravaganz doch äußerst kompakt und sicher in dieser Form völlig einzigartig ist.</p>
<p>Ziemlich harter Tobak ist &#8220;Collision&#8221; also und sicherlich nichts für Zartbesaitete und Traditionalisten. Wer mal wieder Lust hat auf ein musikalisches Abenteuer der brachialen Art, dem sei diese Platte wärmstens empfohlen. Idealerweise sollte man ganz ohne feste Vorstellungen an den Sound von C-187 heran gehen und sich einfach überraschen lassen. Eine gewisse grundsätzliche Offenheit für neumodische Klänge ist dabei auf jeden Fall notwendig. Und ich selbst gebe auch offen zu, dass ich im Zweifel auch heute noch Überscheiben wie &#8220;Spheres&#8221; von Pestilence, &#8220;Unquestionable presence&#8221; von Atheist oder &#8220;Focus&#8221; von Cynic vorziehe. Das hindert mich allerdings nicht daran, die Musik von C-187 als großartig und visionär zu bezeichnen.</p>
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		<title>DAWN OF SOLACE: &#8220;The Darkness&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 15:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[before the dawn]]></category>
		<category><![CDATA[dark metal]]></category>
		<category><![CDATA[dawn of solace]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;und da die Schweden nunmal derzeit weder ein neues Album noch Livetermine parat haben, soll uns ein Finne die triste Regenzeit mit dunklen Klängen überbrücken. Und darin sind die Finnen meist recht gut. Unser Finne ist kein gänzlich Unbekannter, Tuomas Saukkonen ist Szenekennern bereits von den Melodic Death/Dark Metallern Before the Dawn ein Name. Ursprünglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;und da die Schweden nunmal derzeit weder ein neues Album noch Livetermine parat haben, soll uns ein Finne die triste Regenzeit mit dunklen Klängen überbrücken. Und darin sind die Finnen meist recht gut. Unser Finne ist kein gänzlich Unbekannter, Tuomas Saukkonen ist Szenekennern bereits von den Melodic Death/Dark Metallern Before the Dawn ein Name.<span id="more-280"></span></p>
<p>Ursprünglich sollte das Dawn of Solace-Material auf der aktuellen Before the Dawn-Platte &#8220;The Ghost&#8221; stehen, doch Saukkonen beschreibt die ganze Sache folgendermaßen und trifft es damit auch ganz gut:</p>
<blockquote><p>&#8230;some of the material was slower, more melodic and darker than the songs I had chosen for &#8220;The Ghost&#8221; [...] Dawn of Solace is like the darker side of me.</p></blockquote>
<p>Und so wurde diese Scheibe schlichter- und passenderweise einfach &#8220;The Darkness&#8221; betitelt und schießt musikalisch eher in die düstermelancholische &#8220;4:17am&#8221;-Richtung. Genau das Richtige, um einen viel zu früh beginnenden Herbstabend allein mit solch intensiven, allesumschließenden Tönen zu verbringen. Hin und wieder blitzen in dieser Dunkelheit wunderbar hoffnungsvolle Akustikpassagen auf, sodass man die Pillen und Klingen nach diesen viel zu rasch vergehenden knappen 40 Minuten dann doch ruhig im Schrank lassen kann.</p>
<p><strong>The Darkness</strong> (Release: 18.10.2007)<br />
<img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/10/dos.jpg' alt='Dawn of Solace - The Darkness (2007)' class="float_left"/><br />
1. Dying Daylight<br />
2. Wings Of Darkness Attached On The Children Of The Light<br />
3. I Was Never There<br />
4. Dead Air<br />
5. I am Chaos, I am Destruction<br />
6. Winter Song<br />
7. Wrath Of Gods Amongst Us<br />
8. Avalanche</p>
<p>Um alle Instrumente und Kompositionen sowie Growls (und hin und wieder In Flames-artige Screams) kümmerte sich Saukkonen persönlich, für die wunderbar melancholischen Gesänge holte er sich Lars Eikind ins Boot. Jener half bereits bei Before the Dawn mit und stellt hier zugebenermaßen eine sehr gelungene Mischung aus Mikael Åkerfeldt und Kjetil Nordhus (Ex-Green Carnation, Chain Collector) dar.</p>
<p>Wer Before the Dawn, Insomnium, Novembre, Opeth und Konsorten mag, ist mit Dawn of Solace bestens bedient. Wer sich von schlichten Worten nicht überzeugen lässt, kann sich hier den Track &#8220;Dead Air&#8221; anschauen, welcher Dawn of Solace von der deutlich ruhigeren Seite zeigt:</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JO1k4ZJjgFY"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JO1k4ZJjgFY" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Übrigens ist auch schon das zweite Album in der Mache. Oder besser gesagt: Vielschreiber Saukkonen hat noch ein paar Songs über&#8230; Regelmäßiges Vorbeischauen auf der liebevoll gestalteten und reichlich bestückten offiziellen Projektseite ist daher wärmstens empfohlen:</p>
<p><a href="http://www.dawnofsolace.com">www.dawnofsolace.com</a></p>
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