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	<title>Rockzoom &#187; chemnitz</title>
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		<title>Talking To Turtles und Kid Dakota @ Beta Bar, Chemnitz &#124; 28.09.11</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 21:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Brühl-Boulevard in Chemnitz. Da war in den 80er Jahren noch richtig was los. Heute ist die ehemalige Nobelwohngegend und Pulsader des sozialistischen Konsums ohne motorisierten Verkehr ein ziemlich vereinsamter Ort. Zwar konnten im Rahmen der &#8220;Städtebaulichen Erneuerung&#8221; in den 90ern einige Straßenzüge im Brühl-Viertel baulich erneuert werden (was zugegeben noch lange kein Leben hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Brühl-Boulevard in Chemnitz. Da war in den 80er Jahren noch richtig was los. Heute ist die ehemalige Nobelwohngegend und Pulsader des sozialistischen Konsums ohne motorisierten Verkehr ein ziemlich vereinsamter Ort. Zwar konnten im Rahmen der &#8220;Städtebaulichen Erneuerung&#8221; in den 90ern einige Straßenzüge im Brühl-Viertel baulich erneuert werden (was zugegeben noch lange kein Leben hinter die Fassade bringt&#8230;); der Boulevard an sich wurde jedoch ziemlich vernachlässigt. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/10/brühl-boulevard.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/10/brühl-boulevard-300x192.jpg" alt="Brühl-Boulevard (c) Peggy Schellenberger (www.chempixx.de)" title="Brühl-Boulevard (c) Peggy Schellenberger (www.chempixx.de)" width="300" height="192" class="alignleft size-medium wp-image-5023" /></a>Seit wenigen Jahren erst ist der Boulevard wieder ein Thema und ein paar Mutige, wie die Delicate-Kneipe oder der alternative Klamottenladen Spangeltangel mit seinen simpel-hübschen Siebdruck-Designs versuchen nun, zur &#8220;Brühl-Belebung&#8221; beizutragen. &#8220;Brühl-Belebung&#8221;, das ist unterdessen sogar schon zum geflügelten Wort geworden. Den Studenten sollen Schwingen wachsen; ihr Landeplatz: die ehemalige Aktienspinnerei auf dem Brühl; dorthin (wo übrigens mal die Stadtbiblothek war) soll nämlich bald die Unibibliothek mitsamt Mensa ziehen. Selbst der Platzhirsch, die städtische Tochterfirma &#8220;Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft m.b.H&#8221; (kurz: GGG) spricht vom &#8220;Sanierungsgebiet Brühl-Boulevard&#8221; und möchte Studentenwohnungen schaffen. Dass die Studenten sich bereits gut mit dem Boulevard anfreunden können, zeigt die Tatsache, dass sich zum Talking To Turtles-Konzert am vergangenen Mittwoch &#8211; das ist bekanntlich mitten in der Woche &#8211; in der Beta Bar knappe 100 junge Leute mit subkulturellem Interesse für ein Konzert eingefunden hatten&#8230; Ich war verblüfft: &#8220;Was machen die hier, so wesentlich vorm Semesterstart???&#8221;. Die Antwort auf diese Frage liegt in der hervorragenden Bandauswahl sowie im <strong><a href="http://www.startnext.de/kreativsalon-beta-bar" target="_blank">Kreativsalon Beta Bar</a></strong> selbst begründet&#8230; </p>
<p>Den Kreativsalon Beta Bar gibt es auch noch gar nicht lange. Im Frühjahr nahmen die Planungen so richtig Form an, oder vielmehr: Dringlichkeit war geboten, letzte Baumaßnahmen durchführen zu können. Und dazu brauchte es eben noch 1.500 Euro. Geld, das kreative Projektleiter wie Marco Stahn mal eben nicht locker aus dem Ärmel schütteln können. Aber dafür gibt es ja das Konzept des Crowdfunding. Kurzum: Kleinvieh macht eben auch Mist, und so spendeten 47 Supporter via Startnext für Brandschutztüren und Schallschutz und Anfang April konnte die Beta Bar pünktlich mit einem genialen Konzert der isländischen Afro-Discopop-Band(!) Retro Stefson eingeweiht werden. Es war gut besucht und die Stimmung euphorisch. Leider hat die ganze Sache einen kleinen Haken: November ist erstmal Schluss mit dem Projekt Beta Bar&#8230;</p>
<p>Doch was ist das eigentlich für ein Laden, was will man hier eigentlich erreichen, am Tor zum Brühl-Boulevard?</p>
<blockquote><p>&#8220;Kreatives Potential bündeln, Kommunikation fördern und Kultur schaffen – das sind die Ziele der BETA BAR. Mit diesem Vorhaben richtet sie sich vor allem an junge, offene, experimentierfreudige Menschen, die gern in Chemnitz leben und auch bleiben möchten. Die BETA BAR versteht sich als Ort, an dem Ideen zusammenschmelzen. Die Gäste sind dazu eingeladen, das Projekt BETA BAR, und darüber hinaus den Brühl und schlussendlich die Stadt Chemnitz, mit Leben zu füllen. Café und Bar dienen als Orte des Austauschs, an dem Querdenken erlaubt und eine aktive Beteiligung erwünscht ist. Somit soll das Projekt BETA BAR Anstoß zu der Entwicklung eines urbanen Lebensgefühls in der Stadt Chemnitz geben.&#8221; Quelle: <a href="http://www.startnext.de/kreativsalon-beta-bar" target="_blank">http://www.startnext.de/kreativsalon-beta-bar</a></p></blockquote>
<p>Und was hört man für Musik, um ein solches &#8220;Urban-Feeling&#8221; heraufzubeschwören? Je scheuklappenfreier desto besser. Das reicht von DJ-Abenden mit House und Breakbeats im Gepäck, sowie Indiepop-Bands ohne Angst, Folk und Elektronik zusammenzuführen und hin und wieder konnte man abends sogar sein eigenes Vinyl mitbringen und auflegen&#8230; </p>
<p>Am 28. September waren DevilDuck Records mit ihren beiden Schößlingen <strong>Kid Dakota</strong> und <strong>Talking To Turtles</strong> zu Gast auf dem Brühl. </p>
<p> <a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/6200699426/kid-dakota-28-09-2011-3.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Kid Dakota - 28.09.2011 #3"><img class="alignleft" src="http://farm7.static.flickr.com/6147/6200699426_ec1ae70284_m.jpg" alt="Kid Dakota - 28.09.2011 #3" width="160" height="240" /></a><strong>Kid Dakota</strong> entzieht sich angenehmerweise jeglicher Schubladisierung. Mal deftig rockend, mal sanft-verträumt zockend geht Darren Jackson an seine unverbrauchten Songs heran. Live in Chemnitz hieß es vor allem Zwo-mal-Gitarre-zwo-mal-Gesang. Verstärkung gab&#8217;s nämlich von der bezaubernden Eliza Blue, die neben Stimme und akustischem Sechssaiter auch hin und wieder zur Violine griff, mal zaghaft, mal sehr beherzt darauf herumschreddernd. Am 14.10. kommt Darrens mittlerweile viertes Album &#8220;Listen To The Crows As They Take Flight&#8221; via Devilduck Records heraus. Herzschmerz und Neuanfang heißt es bei den neun neuen Nummern und man darf angesichts der <a href="http://www.devilduckrecords.de/artists/kid-dakota.html" target="_blank">Vorabbeschreibungen</a> schon mal gespannt sein&#8230; In Chemnitz jedenfalls gab es fast durchgängig melancholische Schönheit zu vernehmen, welche Darren und Eliza gerade im Zusammenspiel und im wunderbar aufeinander abgestimmten Harmoniegesang immer wieder unter Beweis stellen konnten. Herzlich warm wurden sie aufgenommen und wurden im Laufe des Auftrittes immer selbstsicherer, ja, sogar etwas rebellischer. Für den letzten Song kamen sogar Schlagzeuger und Bassist auf die Bühne, ständig kreisen die trotzenden Worte durch den Raum: </p>
<blockquote><p>&#8220;Everything&#8217;s permitted, everything is lawful&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Bude ist heiß geworden; den Leuten hat&#8217;s dem stürmischen Beifall nach zu urteilen auch sehr gut bei dem Mann aus South Dakota gefallen. Passender hätte die Aufwärmung für die Schildkrötenfreunde gar nicht sein können&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/6200161819/talking-to-turtles-28-09-2011-12.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Talking To Turtles - 28.09.2011 #12"><img class="alignleft" src="http://farm7.static.flickr.com/6171/6200161819_d6c2876c9c_m.jpg" alt="Talking To Turtles - 28.09.2011 #12" width="160" height="240" /></a>Auch die beiden Sympathieträger <strong>Talking To Turtles</strong> schlossen die Beta-Bar-Besucher schnell ins Herz. Ihr Debüt &#8220;Monologue&#8221; erschien erst voriges Jahr und seitdem ging&#8217;s rasch voran. Wer dieses Jahr schon mit Freude das Debütalbum der Indiefolker The Head And The Heart verschlang, sollte sich auch ganz schnell mit diesem Duo anfeunden können. Die Herangehensweise ist ähnlich: Texte einer Generation Praktikum, wenn sie mal nicht zum Praktikum geht, einfache und griffige Songschreiber-Melodien, schöne Vokalharmonien und ein erweitertes Instrumentarium für die liebevollen Details am Wegesrand. Das alles mit ganz viel Herzblut glaubhaft umgesetzt. <div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/ttt_ohthegoodlife.jpg"><img alt="Talking To Turtles : Oh, The Good Life (2011)" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/ttt_ohthegoodlife.jpg" title="Talking To Turtles : Oh, The Good Life (2011)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Talking To Turtles : </br>Oh, The Good Life (2011)</p></div> Ein bisschen Pathos ist dabei, ja, dafür spricht schon der Titel des neuen Album &#8220;Oh, The Good Life&#8221;, welches seit dem 19. August in den Läden steht. Auch das Cover ist voll von von einer Sehnsucht nach einem einfachen, friedvollen Leben, schaut man aber genauer hin, sieht man eingeschlagene Fensterscheiben und ein etwas marodes Mauerwerk&#8230; Der ein oder andere kann sich vielleicht selbst in diesem Bild wiederfinden&#8230; Dieser schöne Rundling ist auch gerade dabei, sich in die Liste meiner meistgespielten Platten von 2011 zu spielen. Jedes Stück ist ein geschlossenes Kleinod für sich, und wenn&#8217;s auch manchmal nur ein paar Krümel (&#8220;Crumbs&#8221;) als angenehme Zwischenmenschlichkeiten sind:</p>
<blockquote><p>&#8220;Awful tv is awesome with breadcrumbs between our skins [...] I hope we won&#8217;t forget to spend some days with only sex, coffee and cigarettes&#8221;</p></blockquote>
<p>Und um mal ein bisschen Namedropping bei diesem schönen Album zu betreiben: Ich liebe das leicht angeschrägte &#8220;Wonky Cradle&#8221;: Das fängt als ob die Post Waver Junius mit Neil Young und Will Oldham alias Bonnie &#8220;Prince&#8221; Billy in einem Boot sitzen. Am Ende kommt dann aber doch irgendwie etwas Hoffnungsschimmerndes heraus, so düster die Referenzen auch manchmal tönen. Bestes Beispiel dafür ist der Gute-Laune-Song &#8220;Grizzly Hugging&#8221;. Den kann man sich übrigens <a href="http://musikgraph.de/2011/07/20/free-download-talking-to-turtles-grizzly-hugging/" target="_blank">kostenlos herunterladen</a> und hier erstmal probehören:<br />
<object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F18833840&#038;show_comments=false&#038;color=6fbbd4"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F18833840&#038;show_comments=false&#038;color=6fbbd4" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object></p>
<p>Die schöne Scheibe gab&#8217;s übrigens für faire 15 Tacken als LP inklusive CD. Feine Sache. Im Nachhinein auch direkt beim Label bestellbar: <a href="http://www.devilduckrecords.de/store/music" target="_blank">http://www.devilduckrecords.de/store/music</a></p>
<p>Die Stücke in Chemnitz kamen auch hauptsächlich vom neuen Album. Dass die Berliner ihre Musik nun aber auch nicht so todernst nehmen, davon zeugen Textzeilen wie &#8220;When two sharks went to shark school&#8230;&#8221;, vermutlich eine Nummer vom Debüt. Achja, und dann zeigten sich Claudia und Florian während des ganzen Gigs ganz besonders entspannt. <a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/6200674894/talking-to-turtles-28-09-2011-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Talking To Turtles - 28.09.2011 #11"><img class="alignleft" src="http://farm7.static.flickr.com/6030/6200674894_9fefb963a7_m.jpg" alt="Talking To Turtles - 28.09.2011 #11" width="160" height="240" /></a> Die schönsten Livemomente des Abends waren dann sicher die a-cappella-Einlagen der beiden, ganz nah am Publikum, noch vor den eigenen Mikrofonen stehend, aber auch die spätere Aufforderung zum Publikumsmitsingspielchen blieb nicht unbeantwortet und so geistert mir das Publikumsecho des Ohrwurmrefrains immer noch im Kopf herum. Abgesehen davon blieb das Chemnitzer Publikum unverständlicherweise etwas scheu. Die Beta Bar war voll, es war warm, der Applaus war laut, nur leider ließ sich kaum jemand zum freudigen Wippen hinreißen. Vielleicht müssen sich die Studenten hier vor Ort einfach noch ans &#8220;Ausgehen und Abgehen&#8221; gewöhnen. Daran kann man arbeiten&#8230; Und es dauert ja auch noch ein paar Jahre, ehe der Campus &#8220;in die Stadt&#8221; kommt.</p>
<p>Der Brühl jedenfalls wird die Beta Bar brauchen. Warum? An einigen Abenden im Monat avanciert sie zur Bühne für scheuklappenlose Popmusik. Das ist Anziehungspunkt und Identifizierungsmöglichkeit, damit sich auch tagsüber die jungen Leute im Beta Café blicken lassen. Derzeit läuft auch eine Art Radio-Festival in Kooperation mit den letzten unabhängigen lokalen Radios, UniCC und Radio T; im Café gibt&#8217;s ab 15 Uhr WLAN, eine Kaffee-Flat und viel Gemütlichkeit; optimale Bedingungen also für ein kreatives Zusammenkommen oder fürs Soloprojekte schmieden&#8230; </p>
<p>Geht in die Beta Bar und unterstützt ihr Fortleben! Zum Beispiel am 15.10., wenn <a href="http://soundcloud.com/a-forest" target="_blank">A Forest</a> in der Bar gastieren.</p>
<p>Mehr Infos:<br />
<a href="http://www.beta-bar.eu" target="_blank">http://www.beta-bar.eu</a></p>
<p>Mehr zu den Bands:<br />
<a href="http://www.talkingtoturtles.de" target="_blank">http://www.talkingtoturtles.de</a><br />
<a href="http://www.kiddakota.com" target="_blank">http://www.kiddakota.com</a></p>
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		<title>VOLBEAT @ Arena Chemnitz &#124; 13.11.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 20:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zuletzt lockte mich der Ruf ungehobelter Rockmusik vergangenen Dezember in die Chemnitzer Arena, wo die Urviecher von Motörhead auf die Massen niederblökten. Jüngst hatte man auch mal wieder am 10.12.2010 Gelegenheit, &#8220;Britain&#8217;s Ugliest&#8221; mit Doro und den saucoolen Doomerinos Grand Magus zu sehen, aber mittlerweile ist auch das Geschichte. Zurück in eine Zeit vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/5220514222/volbeat-13-11-2010-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Volbeat - 13.11.2010 #11"><img class="alignleft" src="http://farm6.static.flickr.com/5008/5220514222_29f33009c9_m.jpg" alt="Volbeat - 13.11.2010 #11" width="160" height="240" /></a> Zuletzt lockte mich der Ruf ungehobelter Rockmusik vergangenen Dezember in die Chemnitzer Arena, wo die Urviecher von Motörhead auf die Massen niederblökten. Jüngst hatte man auch mal wieder am 10.12.2010 Gelegenheit, &#8220;Britain&#8217;s Ugliest&#8221; mit Doro und den saucoolen Doomerinos Grand Magus zu sehen, aber mittlerweile ist auch das Geschichte.</p>
<p>Zurück in eine Zeit vor dem Schnee, als die Straßen noch frei und die Metal&#8217;n'Roll-Seelen gefangen genommen waren von vier Dänen, die es seit nunmehr fünf Jahren bestens verstehen, kühles Bier zum Kochen zu bringen&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/5220503870/the-kandidate-13-11-2010-04.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="The Kandidate - 13.11.2010 #04"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4125/5220503870_455460a57c_m.jpg" alt="The Kandidate - 13.11.2010 #04" width="240" height="160" /></a> Vorher jedoch musste sich der geneigte <strong>VOLBEAT</strong>-Anhänger noch durch zwei Vorbands kämpfen, die musikalisch eher gar nicht zum frischen Elvis Metal passten. Den Anfang machten um Punkt 21 Uhr die Landsleute von <strong>THE KANDIDATE</strong>.<br />
Der groovende Deathcore macht live eigentlich keine schlechte Figur, ist aber nichts, was man unbedingt im CD-Regal stehen haben müsste. Alles schon mal dagewesen. Kurzweilig war die bewegungsintensive Darbietung der ehemals unter dem Namen The Downward Candidate firmierenden Kappelle aber allemal. Besonders Ex-Hatesphere-Shouter Jacob Bredahl, der nun scheinbar fester Kandidat im Lineup der Neo-Thrasher ist, sammelte ordentlich Laufkilometer und konnte zumindest den ersten Reihen in der Arena schon ordentlich Dampf machen.</p>
<p>Bevor dann endlich die Volbeatenen loslegen konnten, wurde es nochmal ruppig: <strong>ENTOMBED </strong>sind ja mittlerweile schon so etwas ein Death Metal-Urgestein, damals noch als NIHILIST unterwegs und mittlerweile im 23. Dienstjahr. Wie, schon wieder death? Ja, der Kenner wird wissen, dass auch Volbeat-Sänger Michael Schøn Poulsen eine Death-Vergangenheit hat; das erklärt wohl die gehaltvolle Todesbleierwärmung im Vorprogramm&#8230;<a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/5219914823/entombed-13-11-2010-07.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Entombed - 13.11.2010 #07"><img class="alignleft" src="http://farm6.static.flickr.com/5283/5219914823_0a601667a3_m.jpg" alt="Entombed - 13.11.2010 #07" width="160" height="240" /></a> Und wer hätte gedacht, dass die alten Haudegen von Entombed mal einer Band wie Volbeat den Abend eröffnen würden? Das alteingesessene Todesschwadron ließ sich jedenfalls keinerlei Überheblichkeiten anmerken. L.G. Petrov röhrt noch immer als gäbe es kein Morgen, Nico Elgstrand ist mittlerweile vom Bass an die zweite Gitarre an die Seite von Gründungsaxtschwinger Alex Hellid gezogen und ein Herr namens Victor Brandt posierte in der Arena ganz vortrefflich dass sich die vier Saiten bogen. So viel zur aktuellen Live-Aufstellung der Stockholmer, die sich erwartungsgemäß routiniert zeigten und neben dem genretypischen Geknüppel auch den ein oder anderen Ton der leicht angerockteren Alben offenbarten; eigentlich eine ganz gute Überleitung zu Volbeat. DER Bandsong der frühen Tage, &#8220;Left Hand Path&#8221;, durfte natürlich auch nicht fehlen. Eigentlich ist der Titel technisch gesehen schon kein Pappenstiel; der Soundschmodder allerdings, der hinten in der Halle ankam, ließ den unbedarften Hörer leider nur ein vages spielerisches Können erahnen.   </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/5220513226/volbeat-13-11-2010-08.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Volbeat - 13.11.2010 #08"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4087/5220513226_2735cae5e0_m.jpg" alt="Volbeat - 13.11.2010 #08" width="160" height="240" /></a> Nach einer sehr raschen Umbaupause wurde die Arena in blaues Licht gehüllt, die Handykameras schwirrten umher, die treuen <strong>VOLBEAT</strong>-Fans in der beinahe ausverkauften Halle harrten entweder gespannt aus oder versuchten mit lautstarkem Gejohl, die Dänen auf die Bühne zu locken. Die ließen sich nicht lange bitten und starteten sogleich mit &#8220;The Mirror and the Ripper&#8221;, dem Opener vom aktuellsten Album &#8220;Beyond Hell / Above Heaven&#8221;, in die Vollen. Michaels unverkennbare Stimme und Erscheinung fesselte die Anwesenden von der ersten Sekunde an und auch die anderen &#8220;bösen Buben&#8221; machten eine überraschend sympathische Figur (ja, mein erstes Volbeat-Konzert!). Natürlich konzentrierte sich die Songauswahl am ehesten auf die neuen Songs, über die man geteilter Meinung sein kann (nur &#8220;aufgewärmt&#8221; oder eben &#8220;typisch Volbeat&#8221;), konnte aber auch mit einigen Überraschungen aufwarten: So zum Beispiel mit einem herzzerreißenden Gastgegrunze von Entombeds L.G. bei &#8220;Evelyn&#8221;. Auf dem neuen Album wird dieser Track von niemand Geringerem als Napalm Death-Barney eingerödelt und man muss sagen, dass auch diese härtere Seite dem doch sonst sehr melodischen Metalbilly Volbeats gut zu Gesicht steht. Gar punkig wurde es dann mit dem Misfits-Cover &#8220;Angelfuck&#8221;. Dass Kopenhagens Finest die gängigen Genregrenzen dann aber doch herzlich egal sind, beweisen das immer wieder wunderbare Dusty Springfield-Cover &#8220;I Only Wanna be with You&#8221; und die Widmung des Übersongs &#8220;Sad Man&#8217;s Tongue&#8221;: Hier wird Johnny Cash gehuldigt, klar, die Melodie ist ja schließlich geborgt, und zur Freude der anwesenden Metalfans hat Michael auch an den guten alten Ronnie James Dio gedacht &#8211; das Abendhighlight, eigentlich nur noch getoppt durch das finale &#8220;The Human Instrument&#8221;! Am Ende blickte man in viele glückliche Gesichter, sah sich vielen schwitzenden jungen Burschen, bierbadenden Barmäusen und erschöpften Freistiltänzern gegenüber, alle hoffend, dass sich die vier Könige des Elvis Metal bald wieder ins beschauliche Chemnitz verirren&#8230;</p>
<div style="text-align: left;" class="setlistImage"><a href="http://www.setlist.fm/setlist/volbeat/2010/chemnitz-arena-chemnitz-germany-3bd55014.html" title="Volbeat Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany, Beyond Heaven/Above Hell Tour 2010" target="_blank"><img src="http://www.setlist.fm/widgets/setlist-image-v1?id=3bd55014" alt="Volbeat Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany, Beyond Heaven/Above Hell Tour 2010" style="border: 0;" /></a></div>
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		<title>THE FLYING EYES @ Subway to Peter, Chemnitz &#124; 24.08.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 00:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wuuuuuusch, The Flying Eyes kamen hier gerade durchgeflogen! Und ich muss euch sagen, dieser Abstecher ins Subway to Peter hat sich wirklich gelohnt! Die Jungspunde aus Baltimore haben derart feinsten psychedelischen Blues Rock vom Stapel gelassen, dass die paar anwesenden Hanseln im sonnenbergischen Kellerkabuff vor Freude nur so zuckten und freudigst applaudierten. Und LAUT war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wuuuuuusch, The Flying Eyes kamen hier gerade durchgeflogen! Und ich muss euch sagen, dieser Abstecher ins Subway to Peter hat sich wirklich gelohnt! Die Jungspunde aus Baltimore haben derart feinsten psychedelischen Blues Rock vom Stapel gelassen, dass die paar anwesenden Hanseln im sonnenbergischen Kellerkabuff vor Freude nur so zuckten und freudigst applaudierten.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4925195760/the-flying-eyes-10.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="The Flying Eyes (10)"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4135/4925195760_637359f266_m.jpg" alt="The Flying Eyes (10)" width="240" height="217" /></a> Und LAUT war es gewesen. Sänger Will konnte sich gewiss nicht selbst hören, führte aber nichtsdestotrotz voll Inbrunst etwa eineinhalb Stunden lang das schwergroovende Feuerwerk aus Heavy Rock und Blues mit gewaltigem Spätsechziger-Einschlag an. Black Mountain trifft auf The Sword trifft auf Rory Gallagher, oder so ähnlich. Natürlich muss man auch die drei Mitmusiker erwähnen: ein haariges Trommeltier, einen wortwörtlich Säge-spielenden(!) Gitarristen und die bärtige Wein-Vernichtungsmaschine Mac Hewitt, der trotz des geringen Platzangebots ein gewaltiges Bewegungspensum an den Tag legte&#8230; Und alle sympathischst zu Scherzchen aufgelegt. Lasst einfach mal <a href="http://RockZOOM.de/photos/tag/tags/theflyingeyes">die Bilder des Abends</a> auf euch wirken.</p>
<p>Die musikalische Empfehlung kam übrigens von unserem Andi, der die Flying Eyes dieses Jahr schon auf dem wunderbaren Burg Herzberg Festival erleben durfte. Das ist durchaus schon ein paar Wochen her&#8230; und noch immer befindet sich diese vorzügliche Liveband auf Tour durch unsere Lande. Und hiermit sei euch befohlen, zumindest einen der noch kommenden Gigs aufzusuchen:</p>
<p>25. Aug 2010: Dazzle Danz Club (w/ Samsara Blues Experiment) &#8211; Berlin<br />
26. Aug 2010: Absturz 	- Leipzig<br />
27. Aug 2010: Momo &#8211; Rostock<br />
28. Aug 2010: ZYTANIEN OPEN AIR 	- Lehrte<br />
29. Aug 2010: Astra-Stube (w/ Cosmic Finger) &#8211; Hamburg</p>
<p>Weitere Infos und Hörproben: <a href="http://www.myspace.com/theflyingeyes" target="_blank">http://www.myspace.com/theflyingeyes</a></p>
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		<title>Element of Crime @ Wasserschloss Klaffenbach &#124; 20.08.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Wasserschloss zu Klaffenbach, nur wenige Kilometer südlich von Chemnitz, machte in den letzten Wochen seinem Namen alle Ehre. Es goß gar unaugustlich und böse Mienen glaubten schon nicht mehr ans gute Spiel, was sich da am 20.8. im Schloss dann doch noch zutragen sollte. Das Element of Crime Konzert fiel zum Glück nicht ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4916835967/element-of-crime-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 11"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4916835967_aaa35db99c_m.jpg" alt="Element of Crime 11" width="160" height="240" /></a> Das Wasserschloss zu Klaffenbach, nur wenige Kilometer südlich von Chemnitz, machte in den letzten Wochen seinem Namen alle Ehre. Es goß gar unaugustlich und böse Mienen glaubten schon nicht mehr ans gute Spiel, was sich da am 20.8. im Schloss dann doch noch zutragen sollte. Das Element of Crime Konzert fiel zum Glück nicht ins Wasser, im Gegenteil: Sonne satt und Punkt 20 Uhr ließen die Delmenhorster die ersten Töne durch den Schlosshof kreisen: </p>
<p><em>&#8220;Deborah Müller, frag lieber nicht wohin die Leute verschwunden sind, die gestern Abend noch deinen Namen skandierten als wärst du ein edles Pferd&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Diese skandierenden Leute werden gewiss nicht die Chemnitzer gewesen sein, die sich zwar nicht ausverkaufterweise doch zahlreich in Klaffenbach blicken und saftige 34 Euro für den Eintritt an der Kasse ließen. Da war man also anwesend: Mitte Vierzig aufwärts, in entspannt-freudiger Erwartung auf einen runden Abend, die ersten Reihen mit textsicher geschürzten Lippen, die locker hinten stehenden mit wippwilligem Gebein&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4917432266/element-of-crime-09.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 09"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4098/4917432266_f233b1f7db_m.jpg" alt="Element of Crime 09" width="240" height="160" /></a><em>&#8220;Manche Leute sagen wir seien arrogant&#8230; weil wir zwischendurch immer so wenig erzählen. Dabei sind wir nur schüchtern.&#8221;</em> </p>
<p>Nein, eigentlich wirkten Sven Regener und seine Kompagnons letzten Freitag über lange Strecken leider eher gelangweilt, oder allzu routiniert. Gerade der Beginn des Konzerts verlief etwas zäh und ein Kontakt zum Publikum über die Musik hinaus fand praktisch nicht statt. Das war im Südbahnhof im März 2007 etwas anders. Nicht allzu melancholisch, eher beschwingter gingen die Herren mit den Chemnitzern auf Tuchfühlung. Dafür sah man sich diesmal einer absolut wohltemperierten Klangkulisse gegenüber. In jedem Winkel des Schlosshofes schwebte ein facettenreicher Klang, der jeden Ton albumgetreu wiedergab&#8230; mit einer Ausnahme:</p>
<p>Man mag von den englischsprachigen Ausflügen der frühen EoC-Jahre halten was man will, aber im Vergleich zur Albumversion klingt das etwas neuere &#8220;Death Kills&#8221; in seiner Livehaftigkeit schon ziemlich fies! Äh, angenehm fies: ruppiger gesungen als beim Soundtrack zu &#8220;Robert Zimmermann&#8230;&#8221;, schnittiger, was die flirrenden Gretsch-Gitarrentöne angeht und sowieso ein Paradestück zynischer Dichtung. Dieser Ausflug sollte jedoch ein Einzelfall bleiben und sich der Übermacht an &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;-Songs beugen. Auch das vorletzte &#8211; und bisher wohl ausgereifteste! &#8211; Album &#8220;Mittelpunkt der Welt&#8221; kam nicht zu kurz. Ganz groß, aber dieses Überlied kann man eigentlich gar nicht versauen: &#8220;Straßenbahn des Todes&#8221;. Leider nicht gespielt: &#8220;Finger weg von meiner Paranoia&#8221; (Über-Überlied!) und das in sich drehende &#8220;Die letze U-Bahn geht später&#8221;. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4917440776/element-of-crime-13.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 13"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4917440776_b8c52a2698_m.jpg" alt="Element of Crime 13" width="160" height="240" /></a>Element of Crime sind eben die Meister der leicht schrulligen Trunkenheitsballade. Das bewiesen sie den Wasserschloss-Besuchern einmal mehr mit einer fast ausnahmslos schwelgerischen Songauswahl, die man weiter unten in Ruhe nochmal nachlesen kann. Am Ende gab&#8217;s glücklicherweise nochmal viel &#8220;Weißes Papier&#8221;, erfreulicherweise inklusive dem schelmischen &#8220;Mehr als sie erlaubt&#8221;. </p>
<p>Und wie mag es der Band selbst ergangen sein? Sie blickte ihrerseits verträumt schunkelnden Hunden und zu Säulen erstarrten, andächtig dreinblickenden Mitsängern entgegen, eingebettet in eine wunderbare Wasserschloss-Sonnenuntergangskulisse. Beifall und Zugabenforderungen zuhauf. Was will man eigentlich mehr? So manch ein Anwesender ließ sich später noch dazu hinreißen, mit &#8220;Kaffee und Karin&#8221;, Birgit und Bier gemütlich auf der Stelle zu walzern. Hübsch. Wir harren der Texte und Töne, die da noch kommen werden&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Setlist</strong></p>
<p>Deborah Müller<br />
Immer unter Strom<br />
Im Himmel ist kein Platz mehr für uns zwei<br />
Don&#8217;t You Smile<br />
Death Kills<br />
Über dir der Mond<br />
Bitte bleib bei mir<br />
Straßenbahn des Todes<br />
In mondlosen Nächten<br />
Jetzt musst du springen<br />
Euro und Markstück<br />
Einer kommt weiter<br />
Kaffee und Karin<br />
Mehr als sie erlaubt<br />
Immer da wo du bist bin ich nie<br />
&#8211;<br />
Weißes Papier<br />
Delmenhorst<br />
&#8211;<br />
Vier Stunden vor Elbe 1<br />
Draußen hinterm Fenster<br />
&#8211;<br />
Über Nacht</p></blockquote>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157624658639917/element-of-crime.html">Alle Element of Crime Bilder vom 20.8.</a><br />
>> <a href="http://www.element-of-crime.de/" target="_blank">Offizielle Element of Crime Homepage</a></p>
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		</item>
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		<title>Element of Crime &#8211; Minitour im August</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 07:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[element of crime]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Freunde des Reimes, der nur gesungen gut klingt! Das kriminelle Element ist wieder im Umlauf. Bereits seit 25 Jahren, mit nunmehr 12 Alben. Und ihr habt sie seit jeher verpasst!? Nun soll keiner sagen können &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;. Mit den neuen Terminen zu eben jenem aktuellen Album sind EoC demnächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde des Reimes, der nur gesungen gut klingt!</p>
<p>Das kriminelle Element ist wieder im Umlauf. Bereits seit 25 Jahren, mit nunmehr 12 Alben. Und ihr habt sie seit jeher verpasst!? Nun soll keiner sagen können &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;. Mit den neuen Terminen zu eben jenem aktuellen Album sind EoC demnächst hoffentlich auch mal da, wo ihr seid:</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/08/EOC20101.jpg" alt="" title="Element of Crime 2010" width="235" height="157" class="alignleft size-full wp-image-3297" />18.08.	 Leipzig,	Parkbühne<br />
19.08.	 Nideggen,	Burg Nideggen<br />
20.08.	 <a href="http://www.inmove.de/deutsch/index.html" target="_blank">Chemnitz, Wasserschloß Klaffenbach</a><br />
21.08.	 A &#8211; St. Pölten, Frequency<br />
22.08.	 Bochum, Zeltfestival Ruhr</p>
<p>Na? Wir sind in Klaffenbach bei Chemnitz mit dabei. Und für alle Rocker unter euch, denen Sven Regener und Co. noch kein Begriff ist, wird dies eine gute Gelegenheit sein, sich an wirklich gutpoesierten deutschen Songschreiberpop heranzutasten: Also, entweder persönlich dabei sein, es gibt noch Karten, oder im Anschluss an den &#8220;schrullig-schönen Schunkelreigen meets kratzig Violin&#8221; einfach bei RockZOOM vorbeischneien..</p>
<p>>> Homepage: <a href="http://www.element-of-crime.de" target="_blank">www.element-of-crime.de</a></p>
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		</item>
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		<title>BLUENECK live und in Farbe: milchig-weiß bis graumeliert</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/05/01/blueneck-live-und-in-farbe-milchig-weis-bis-graumeliert/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 16:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[blueneck]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[postrock]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, Blueneck ist keine farbensprühende Testosteron-Rockband. Die fünf jungen Männer aus dem britischen Bristol bauen in ihren atmosphärischen Songs, die man am ehesten noch dem Post Rock zuordnen könnte, eine dünne Milchglasscheibe auf, die sie hin und wieder brachial auseinanderscheppern. Und das tun sie mit allerlei Hingabe. Wir trafen uns nach dem Auftritt der Band [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, Blueneck ist keine farbensprühende Testosteron-Rockband. Die fünf jungen Männer aus dem britischen Bristol bauen in ihren atmosphärischen Songs, die man am ehesten noch dem Post Rock zuordnen könnte, eine dünne Milchglasscheibe auf, die sie hin und wieder brachial auseinanderscheppern. Und das tun sie mit allerlei Hingabe.</p>
<p>Wir trafen uns nach dem Auftritt der Band in Chemnitz, am 4. Februar, dem Geburtstagsabend von Sänger Duncan, auf ein kleines Gespräch [<a href="http://RockZOOM.de/2010/05/01/blueneck-live-und-in-farbe-milchig-weis-bis-graumeliert/2/">beinahe ungekürzter Originaltext HIER</a>]. Es war kein überragender, aber ein durchaus guter Gig, welcher insbesondere die Band selbst überrascht hatte, zumindest das Drumherum, denn Chemnitz an sich ist nicht gerade als Hochburg der postrockliebenden Subkultur bekannt&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Ben</strong> (bass): Immanu El haben hier gespielt und waren nicht gerade begeistert&#8230;</p></blockquote>
<p>Die haben aber im Subway to Peter gespielt, einer viel kleineren Location als dem Weltecho&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong> (vocals, keys, guitars): Bevor wir Deutschland getourt haben, spielten wir in unserer Heimatstadt Bath. Da trafen wir eine amerikanische Band, die vor kurzem auch in Deutschland war. Sie haben uns gefragt, wo wir so spielen würden und da habe ich Chemnitz erwähnt&#8230; und sie lachten! Um ehrlich zu sein ist das hier aber die perfekteste, professionellste Spielstätte, wo wir letztens gewesen sind!</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Ben</strong>: Der Sound war toll, guter Soundmann! Wir wurden sehr nett behandelt und ein Drecksloch ist das hier nun wirklich nicht. Aber viele Leute denken das.</p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_duncan.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_duncan-198x300.jpg" alt="" title="Duncan of Blueneck @ weltecho Chemnitz, 4 Feb 2010 | pictured by Leon Weidauer" width="198" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3183" /></a><strong>Duncan</strong>: Da haben sie sich geirrt!</p></blockquote>
<p>Der Sound war in der Tat sehr gut an diesem Abend, wie so oft bei Weltecho-Konzerten. Gespielt wurden hauptsächlich Stücke vom im Februar auf dem Festland erschienenen Album &#8220;The Fallen Host&#8221;. Bereits 2009 wurde dieser Zweitling in UK über EMI veröffentlicht. In Deutschland kümmert sich seit neuestem das grandiose Label Denovali Records um Blueneck&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Ich weiß nicht wie&#8217;s bei den anderen aussieht, aber ich persönlich hatte vorher noch nie von Denovali gehört. Sie haben uns etwa eineinhalb bis zwei Jahre vor Veröffentlichung unseres zweiten Albums kontaktiert und wollten was mit uns zusammen machen. Sie mochten unser erstes Album und ich kam in Kontakt mit Timo. Ich mochte die Leidenschaft des Labels und natürlich haben sie viele gute Bands im Kader.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Ben</strong>: Bei ihnen geht es nicht so sehr um Geld; Timo tut die Sachen vor einem anderen Hintergrund.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Rich</strong> (guitars): Was Blueneck angeht so zeigte er mehr Leidenschaft zur Band als sonst wer. Ich kannte das Label vorher auch nicht, bin aber zu einem großen Fan geworden. Ich bin ein großer Fan von deren Einstellung, es sind tolle Leute und sie setzen viel Glauben in uns. Und das ist es was Bands wie wir brauchen: Glaube.</p></blockquote>
<p>Denovali Records teilen auch ungemein viel Musik, verschenken sie einfach. <a href="http://RockZOOM.de/2009/02/13/denovali-records-verschenkt-musik/" target="_blank">Dazu hatten wir hier auch mal einen Artikel</a>. Auf der anderen Seite werden wiederum sehr liebevoll aufgemachte Sammler-Vinyls veröffentlicht. Das Debütalbum &#8220;Scars of the Midwest&#8221; wurde ja im Nachhinein auch noch einmal von Denovali als Vinylscheibe aufgelegt und das passte einfach perfekt. Auch das zweite Album ist mal wieder voll und ganz für einen &#8220;Vinyl-Konsum&#8221; gemacht, da es ein sehr dynamisches Album ist, das von sehr leisen Passagen lebt, aber an vielen Stellen auch sehr aus sich herausgehen kann, mitunter sogar kathartisch wirkt. </p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: In England würde am Merchstand niemand unsere Vinyls kaufen. Alle wollen immer nur die CD. Das ist eine Schande, denn Vinyl klingt um so vieles schöner.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Es geht ja auch um den warmen Klang. Es hat ja auch seine Macken und nicht diesen glasklaren Klang&#8230;</p></blockquote>
<p>&#8230;was man den Leuten nicht erzählen sollte, die zehntausende von Euros in ihr analoges Hi-Fi-System stecken. Nein wirklich, Plattehören ist ja immer noch eine sehr persönliche Sache, der man viel Aufmerksamkeit widmen muss. Schließlich läuft man nicht zur Belustigung alle 20 Minuten zum Teller und dreht die Seite herum. Dieser Akt ist doch eine sehr private, lobpreisende Handlung, damit die Musik nicht zur bloßen Hintergrundbeschallung verkommt&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Und dann kann man sie rückwärts abspielen und den geheimen Botschaften lauschen&#8230; </p></blockquote>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_scars.jpg" alt="" title="Blueneck: Scars of the Midwest (2006)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3190" />&#8230;die auch auf &#8220;The Fallen Host wieder auftauchen, diese heruntergepitchten, leicht verzerrten gesprochenen Parts, die zum Beispiel das schöne &#8220;Oig&#8221; auf &#8220;Scars of the Midwest&#8221; einleiteten. Ich kann sie wirklich nicht entschlüsseln, aber sie tragen durchaus zur Atmosphäre bei.</p>
<p>Insgesamt gesehen &#8211; da reicht schon der Blick auf das Cover der Scheibe &#8211; war &#8220;Scars of the Midwest&#8221; ein wenig düsterer als der Neuling, einziger Trost war wohl das herzzerreißende &#8220;Epiphany&#8221;, fragil und doch wunderschön wird die zerbrechliche Stimme Duncans von einigen wenigen aber präzise wirkenden Pianoklängen begleitet, bevor sich das Ganze postrocktypisch zur emotional Soundsog-Wand heraufschaukelt. Gern geht&#8217;s da auch mal rein instrumentell zu, oft ist weniger Gesang einfach mehr, wenn es darum geht, dichte Atmosphäre zu erzeugen. Auch auf &#8220;The Fallen Host&#8221; wird wieder mit diesen Elementen gearbeitet. </p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_fallenhost.jpg" alt="" title="Blueneck: &quot;The Fallen Host&quot; (white vinyl, 2010)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3194" />Schon bei den Tönen des einleitenden &#8220;(Depart From Me, You Who Are Cursed)&#8221; begeht man eine alltagsferne Welt mit Piano und Cello an der Seite, geheimnis- und kraftvoll zugleich. Eine Kategorisierung fällt jetzt schon schwer&#8230;<br />
Ich wollte dann schließlich von der Band beim Interview wissen, wie sie jemandem ihre Musik beschreiben würden, der noch nie von Blueneck gehört hat&#8230; ohne vergleichbare Bands zu nennen&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Ich bin dazu in einer interessanten Ausgangslage, weil ich Dunc und die Jungs schon seit etwa 8 oder 9 Jahren kenne, aber erst in den letzten Monaten zur Band gestoßen bin. Ich war also lange Zeit Fan, habe sie mir viel angesehen und angehört. Ich denke es ist melancholische, warme Musik&#8230; dunkel, absorbierend, irgendwie wie ein Soundtrack&#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Ich mag es wenn die Leute sagen, dass die Musik intensiv ist und dass sie da hineingesogen werden, wenn sie eine Blueneck-Aufnahme hören. Es ist sehr emotionale Musik und mir gefällt es, wenn die Menschen in diese Emotionen eintauchen.
</p></blockquote>
<p>Und was würdet ihr sagen, wenn ihr jemanden davon überzeugen müsstet, zu einem eurer Konzerte zu gehen?</p>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Nackte Mädchen&#8230; auf Rollerskates&#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Ben</strong>: Es ist immer leicht, die Phrase &#8220;Post Rock&#8221; zu benutzen, aber man weiß eigentlich nicht wirklich was das nun heißt&#8230;</p></blockquote>
<p>In der Tat kann man Blueneck wahrscheinlich am besten als emotionale Rockmusik bezeichnen, in der man sich gut verlieren kann. Das hier ist wahrlich kein Happy Rock, wer aber immer noch keine Vorstellung hat wie Blueneck klingen, sollte einmal diesen unkonventionellen Clip zum wohl eingängigsten &#8220;The Fallen Host&#8221;-Song &#8220;Lilitu&#8221; eintauchen:<br />
<font face="Verdana" size="1" color="#999999"><br/><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=102363681" style="font: Verdana">Lilitu</a><br/><object width="425px" height="360px" ><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="wmode" value="transparent"/><param name="movie" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=102363681,t=1,mt=video"/><embed src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=102363681,t=1,mt=video" width="425" height="360" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"></embed></object><br/><a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=23162980" style="font: Verdana">Blueneck</a> | <a href="http://music.myspace.com/index.cfm?fuseaction=videos" style="font: Verdana">MySpace Music Videos</a></font></p>
<p>Wie geht es nun weiter mit Blueneck? Ich frage nach dem dritten Album; in früheren Interviews wurde ja mal was gesagt, dass mehr Instrumente zum Tragen kommen sollen&#8230; andererseits frage ich mich: Wo war der Cellist in Chemnitz?</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Sandy ist Cellist als Berufsmusiker. Er spielt auch im London Symphony Orchestra, ist also stets sehr beschäftigt. Wir wussten das aber auch schon während der Aufnahmen mit ihm. Er meinte, dass er mit uns so oft wie möglich spielen würde, aber natürlich funktioniert das nicht bei allen Shows. Daher fragten wir Rich, ob er nicht mitmachen wolle um einen Weg zu finden, wie wir die Albumversionen der Songs live ohne Cello gut rüberbringen können&#8230; Jedenfalls, die nächste Aufnahme wird eine EP, die wir im Sommer 2010 veröffentlichen wollen&#8230; also viel schneller als gewöhnlich. Normalerweise haben wir ja immer eine 2-Jahre-Lücke.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Genau, wir wollen das Momentum am Leben erhalten, ein bisschen Schwung mitnehmen und rasch neue Musik schreiben und aufnehmen. </p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/02/blueneck_ben.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/02/blueneck_ben-213x300.jpg" alt="" title="Ben of Blueneck @ weltecho Chemnitz, 4 Feb 2010 | pictured by Leon Weidauer" width="213" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3071" /></a><strong>Duncan</strong>: Es gab da eine Phase zwischen dem ersten und dem zweiten Album, wo wir als Band fast Schluss gemacht hätten. Es lief einfach nicht. Ich persönlich habe entschieden, 3 oder 4 Monate zurückzutreten, weil ich merkte, dass wir als Band einfach nicht gut funktionierten. Ich weiß nicht warum das so war, aber nach dieser Ruhepause klappte es auf einmal wieder und wir haben den Rest des zweiten Albums recht schnell fertiggestellt. Die Leute sagen manchmal, dass &#8220;The Fallen Host&#8221; 2 Jahre in der Mache gedauert hätte, aber wir haben es in Wirklichkeit innerhalb von 3 Monaten über die Bühne gebracht, was sehr schnell ist. Wir haben sehr mit diesem zweiten Album gekämpft. Wir spüren jetzt bei unserer dritten Aufnahme weniger Druck. Ich persönlich freue mich sehr, JETZT was neues aufzunehmen. Wir werden also die nächste Geschichte im Sommer herausbringen und bald danach an einem neuen Album arbeiten. Das dritte Album, denke ich, wird nicht so dunkel sein. Wir wollen natürlich die Intensität aufrecht erhalten, gleichzeitig aber mit ein paar neuen Ideen experimentieren&#8230;</p></blockquote>
<p>Und dann wäre ja noch der Denovali-Film!?</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Ja! Denovali arbeiten an einem Film. Timo hat uns die Story des Films zusammen mit ein paar Standbildern geschickt. Er ist gerade damit beschäftigt, den Film zu vollenden und es sieht wirklich sehr gut aus. Ich kann die Story noch nicht verraten, aber es ist ein sehr emotionaler Film und ich denke es passt auch ganz gut, dass wir die Musik dazu beisteuern. Der Film wird gerade gedreht. Beides, Film und Musik, wird wohl im Frühling fertig sein. Es gut um ein ziemlich deprimierendes Thema, aber es wird wohl visuell sehr eindrucksvoll.</p></blockquote>
<p>Wir harren der Dinge eines unbestimmten Frühlingstages, gespannt den Film und den dazugehörigen Blueneck-Soundtrack erwartend, nicht zuletzt sei der Sommer heiß ersehnt, wenn die neue EP erscheint. Bis dahin wandelt jeder, der Blueneck noch nicht kennt und halbwegs was auf emanzipierte Rockmusik hält, in Richtung Denovali Records und besorgt sich die beiden bereits erschienenen Alben.</p>
<p>Im Herbst steht übrigens der zweite Teil der Blueneck-Eurotour an. Hier der derzeitige Stand:</p>
<p>30.08.10 brussels etc. (bel)<br />
31.08.10 freising (d) &#8211; szenekulturforum (kaserne)<br />
01.09.10 eastern germany<br />
02.09.10 gdynia (pl) &#8211; ucho<br />
03.09.10 poznan (pl) &#8211; pod minoga<br />
04.09.10 krakow (pl) &#8211; club re<br />
05.09.10 wroclaw (pl) &#8211; tba<br />
06.09.10 praha (cz)<br />
07.09.10 dresden (d) &#8211; beatpol<br />
08.09.10 western germany<br />
11.10.10 aachen (d) &#8211; az (+heirs)<br />
12.10.10 lille (f) &#8211; le select<br />
13.10.10 london &#8211; tba<br />
14.10.10 bath &#8211; green park tavern<br />
15.10.10 london &#8211; tba<br />
16.10.10 stoke &#8211; tharry&#8217;s bar stoke<br />
17.10.10 leicester &#8211; tba<br />
18.10.10 southern england</p>
<p>Live-Fotos: Leon Weidauer</p>
<p>Blueneck @ web:<br />
- <a href="http://www.blueneck.com" target="_blank">offizielle Homepage</a><br />
- <a href="http://www.myspace.com/blueneck" target="_blank">Myspace</a><br />
- <a href="https://twitter.com/BlueneckUK" target="_blank">Twitter</a></p>
<p>Auf der <a href="http://RockZOOM.de/2010/02/21/blueneck-live-und-in-farbe-milchig-weis-bis-graumeliert/2/">nächsten Seite</a> findet ihr das (fast) ungekürzte Interview in englischer Sprache.</p>
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		<title>MOTÖRHEAD und BLACK STONE CHERRY @ Arena Chemnitz &#124; 12.12.2009</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 20:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der Chemnitzer Messe versammelt. Von der &#8220;Global Warming Tour&#8221; war in der Kälte am 12. Dezember aber erstmal nichts zu spüren. Trotzdem wartete man ausgesprochen gesittet, um dem letzten Motörhead-Gig in Deutschland beizuwohnen, bevor es für Lemmy und Co. dann ein paar Tage später in Richtung Helsinki gehen sollte&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4182843178/black-stone-cherry-12-12-2009-3.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2755/4182843178_e017952027_m.jpg" alt="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3" width="160" height="240" /></a> Für die Southern Rocker <strong>BLACK STONE CHERRY</strong> aus einem kleinen Städtchen im US-amerikanischen Kentucky war es gar der letzte Auftritt einer auf ganzer Linie erfolgreichen Tour. Die sympathische Truppe versprühte jedoch von Anfang an eine Energie wie zu einem Tourauftakt: spielfreudig und immer mit einem Lächeln und coolen Posen. Die Musik bewegt sich irgendwo zwischen bluesigem Heavy Rock á la Led Zeppelin und groovigem Südstaaten-Metal sowie gefälligen Melodien, die schnell ins Ohr gehen. Dass die jungen Herren dann noch sehr ansehnlich und ohne großes Machogehabe agierten, dürfte vor allem den wenigen weiblichen Anwesenden positiv aufgefallen sein. Insbesondere Drummer John Fred Young konnte begeistern. Ein richtiges Energiebündel mit fliegender Mähne und extrem treibendem Drumming mit ein bisschen Show: wirbelnde Drumsticks, Spielen im Stehen und als Bassist Jon ihm seinen Viersaiter hinhielt, wurde jener mit den Drumsticks mal kurz malträtiert.<br />
Als Sängergitarrist Chris Robertson in breitestem Amislang in die Runde fragte, wer BSC denn schon kenne, meldeten sich nicht viele. Feststehen dürfte jedoch, dass sich die vier jungen Burschen etliche neue Fans erspielen konnten. Schade nur, dass es keine CDs zu kaufen gab. Ganz schwach sowas.
</p>
<p></br></p>
<p>Auch von Motörhead gab&#8217;s übrigens keine CDs am Merchstand. Dafür sinnvolle Sachen wie signierte Riesenplektren und überteuerte Pullis. Oder wie es ein Besucher mit angebrachter Entgeisterung formulierte: &#8220;Dreiß&#8217;sch Euro für e Niggi!?&#8221;</p>
<p>Während <strong>DER W</strong> drin schon begann, seinen Post-Onkelz-Rock auf die Motörhead-Anhänger loszuballern, nutzten viele die Zeit zur Versorgung des leiblichen Wohls, zum Beispiel mit durchaus leckeren Fischbrötchen, oder zum Anstellen an der Herrentoilette. Die wenigen Damen genossen es dabei sichtlich, ohne jegliches Warten grinsend an der Männerschlange vorbeizugehen&#8230;<br />
<a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4182082151/motorhead-12-12-2009-06.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #06"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2603/4182082151_e0d3fe37dc_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #06" width="240" height="160" /></a> Der W ist übrigens vom Bier- oder Becherovka-Stand am besten zu verfolgen. Zwar ist sein Hard Rock nicht ganz so schlimm wie das &#8220;HerumgeOnkel&#8221; der letzten 25 Jahre, aber auch nichts, wofür es sich zu drängeln lohnt. Den Spruch &#8220;Schneller, höher, Weidner&#8221;, der da auf einem großen Transparent über der Bühne prangerte, kann man entweder als Arroganz oder gesunde Selbstironie deuten. Da die Onkeletten noch nie besonders an Humor litten, tippe ich einfach mal auf grenzenlose Selbstüberschätzung. Mann muss dem W zugestehen, dass seine ehrlich-handgemachte Musik doch vielen im Publikum gefallen hat&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4182846380/motorhead-12-12-2009-15.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #15"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4039/4182846380_ab64d56418_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #15" width="240" height="160" /></a> Doch kommen wir zu einer anderen Liga. Einem Kult. <strong>MOTÖRHEAD</strong>. Alles wartete gespannt und freute sich, zum Zeitvertreib während des Wartens ein kleines ferngesteuertes Flugzeug über der Bühne kreisen zu sehen bis schließlich die Herren Campbell, Dee und Kilmister die Bühne betraten. Natürlich durften Lemmys altbekannte Worte nicht fehlen: &#8220;We are Motörhead and we play rock&#8217;n'roll!&#8221; Gesagt getan. In typischer Pose mit nach hinten geneigtem Kopf stellte sich das Urgestein vors Mikro, bewegte sich nicht von der Stelle und rotzte mit seinen beiden Begleitern einen Hit nach dem nächsten heraus. Hin und wieder ließ sich der alte Meister zu einem krächzend-rasselnden, irgendwie auch wissenden Lachen hinreißen, das in etwa sagt &#8220;Was wisst ihr Pimpfe schon vom Rock&#8217;n'Roll? Ich hab sie alle kommen und gehen gesehen und hier stehen wir immer noch und spielen die gleiche Scheiße wie vor 30 Jahren, nur ein bisschen lebensbesoffener.&#8221; Besondere Akzente konnten mit dem Twisted Sister-Coversong &#8220;Shoot &#8216;em down&#8221; und dem erfrischend anders klingenden Akustikstampfer &#8220;Whorehouse Blues&#8221;, bei dem sich Lemmy sogar zum Mundharmonikaspiel hinreißen lässt. Spät kamen dann die Klassiker &#8220;Ace of Spades&#8221; und &#8220;Overkill&#8221;, aber nach knapp 2 Stunden feuchtfröhlichen Feierns dürfte jeder Besucher rundum zufrieden aus der proppevollen Arena getorkelt sein. Sind wir mal gespannt ob und wohin es Motörhead dieses Jahr um die Weihnachtszeit wieder verschlägt. Zu guter letzt noch die Setliste des Abends</p>
<div style="text-align: center;" class="setlistImage"><a href="http://www.setlist.fm/setlist/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html" title="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " target="_blank"><img src="http://www.setlist.fm/widgets/setlist-image-v1?id=2bd7105e" alt="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " style="border: 0;" /></a></p>
<div><a href="http://www.setlist.fm/setlist/edit/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html">Edit this setlist</a> | <a href="http://www.setlist.fm/setlists/motorhead-33d68059.html">More Motörhead setlists</a></div>
</div>
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		<title>Vorweihnachtsstimmung mit MOT&#214;RHEAD &#8211; Live in Deutschland 2009</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/11/29/vorweihnachtsstimmung-mit-motoerhead-live-in-deutschland-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sind sie zu leise, bist du schon zu taub. Die Legenden des staubtrockenen Dreck&#8217;n'Roll kommen im Dezember für acht Termine nach Deutschland. Einer der raren Oststops wird dieses mal Chemnitz(!) sein. RockZOOM wird für euch die Objektive tanzen lassen, wenn der Vorweihnachtszauber erzgebirgischer Räuchermännel durch diesen heftigen Wüstenwind hinweggeblasen wird. Sogar Punkfreunde kommen bei dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind sie zu leise, bist du schon zu taub. Die Legenden des staubtrockenen Dreck&#8217;n'Roll kommen im Dezember für acht Termine nach Deutschland. Einer der raren Oststops wird dieses mal Chemnitz(!) sein. RockZOOM wird für euch die Objektive tanzen lassen, wenn der Vorweihnachtszauber erzgebirgischer Räuchermännel durch diesen heftigen Wüstenwind hinweggeblasen wird. Sogar Punkfreunde kommen bei dieser zeitlos-rotzigen Bande voll auf ihre Kosten, wenn live Speedperlen wie &#8220;Ace of Spades&#8221; in den Zuschauerraum geworfen werden&#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg" alt="motörhead2009" title="motörhead2009" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-2675" /></a><br />
Mittlerweile blickt Pfarrerssohn und Rock&#8217;n'Roll-Urgestein Lemmy Kilmister auf eine 34-jährige, konstant grandiose Bandgeschichte zurück, wenn auch mit so einigen Besetzungswechseln. Wieder an Bord ist unterdessen &#8220;the best drummer in the world&#8221;, Mikkey Dee, der sich während der bisherigen Tourtermine 2009 für die schwedische Ausgabe vom Dschungelcamp in den Dreck warf und nun unter Umständen härter denn je auf den Drumthron zurückkehrt. Und wer weiß, vielleicht gibt&#8217;s ja schon den ein oder anderen neuen Ton zu hören? Denn Motörhead gehen im Februar ins Studio, um den Nachfolger des auch kommerziell vielgerühmten &#8220;Motörizer&#8221; in die Spuren zu hämmern. Viele werden sich aber für die ganz großen Klassiker einreihen: &#8220;Bomber&#8221;, &#8220;Overkill&#8221; und &#8220;Metropolis&#8221; sind beispielsweise Urviecher vor dem Herrn, die bei keinem Liveset fehlen dürfen und mit Sicherheit auch in Chemnitz die Menge toben lassen werden.</p>
<p>Im Vorprogramm sind übrigens die coolen Heavyfolk-Staatenrocker <strong>Black Stone Cherry</strong> am Start. Außerdem: der W &#8211; naja&#8230; Aber Vorfreude ist um diese Zeit bekanntlich die schönste Freude und schließlich geht es hier in erster Linie um Lemmy &#038; Co.:</p>
<p>Mi.		02.12.		Hannover,	AWD Hall<br />
Fr.		04.12.		Emden,		Nordseehalle<br />
Sa.		05.12.		Hamburg,	Color Line Arena<br />
Mo.		07.12.		Fürth,		Stadthalle<br />
Di.		08.12.		Stuttgart,	Schleyerhalle<br />
Mi.		09.12.		Wiesbaden,	Rhein-Main-Halle<br />
Fr.		11.12.		Berlin,		Arena Treptow<br />
Sa.		12.12.		<a href="http://www.inmove.de/deutsch/index.html" target="_blank">Chemnitz,	Arena (powered by inmove.de)</a></p>
<p>>> <a href="http://www.imotorhead.com" target="_blank">www.imotorhead.com</a><br />
>>> <a href="http://www.myspace.com/motorhead" target="_blank">Motörhead @ Myspace</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>AJZ in Chemnitz braucht Unterst&#252;tzung!</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/11/23/ajz-in-chemnitz-braucht-unterstuetzung/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 23:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[ajzbleibt]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[subkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[### Aktualisierung: Bilder von der Demo online. Klasse Aktion war das! 600-700 Leute trotzten dem Dauerregen, mit dabei: viele Kids, viele Eltern und eine LAUTSTARKE Jugend !! ### Chemnitz, des Ostens &#8220;Stadt der Moderne&#8221;, ist auf dem besten Wege, eine &#8220;Rentnerstadt&#8221; zu werden. Das zeigen demographische Entwicklungen der vergangenen Jahre und Einsparungen der städtisch finanzierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>### Aktualisierung: <a href="http://www.flickr.com/photos/RockZOOM/sets/72157622745195943/" target="_blank">Bilder von der Demo online</a>. Klasse Aktion war das! 600-700 Leute trotzten dem Dauerregen, mit dabei: viele Kids, viele Eltern und eine LAUTSTARKE Jugend !! ###</p>
<p>Chemnitz, des Ostens &#8220;Stadt der Moderne&#8221;, ist auf dem besten Wege, eine &#8220;Rentnerstadt&#8221; zu werden. Das zeigen demographische Entwicklungen der vergangenen Jahre und Einsparungen der städtisch finanzierten Jugendarbeit in den kommenden Jahren. Besonders betroffen ist hierbei der Verein Alternatives Jugendzentrum e.V. (AJZ). <a href="/wp-content/uploads/2009/11/plakat_ajzbleibt_web.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/plakat_ajzbleibt_web.jpg" alt="plakat_ajzbleibt_web" title="plakat_ajzbleibt_web" width="225" height="318" class="alignleft size-full wp-image-2653" /></a>Allein von den 500.000 €, die das Jugendamt im kommenden Jahr in Sachen Jugendarbeit einzusparen gedenkt, würden 170.000 € auf das AJZ entfallen &#8211; eine existenzbedrohende Summe:</p>
<blockquote><p>&#8220;Aktuell wird das Haus mit 2,5 Stellen aus der Jugendhilfe der Stadt getragen. Die Kürzung dieser ohne­hin schon äußerst knappen Stellen und Mittel um eine ganze Stelle ist fachlich und hinsichtlich der Betriebskosten finanziell nicht mehr kompensierbar. Doch die Pläne gehen noch weiter: Im Haushaltsjahr 2010, so das Jugendamt, sollen keine Gelder mehr für das vom AJZ e.V. betriebene Kinder- und Jugendhaus „Benario“ im Stadtgebiet Brühl zur Verfügung stehen, was die Schließung des an diesem sozialen Brennpunkt dringend benötigten Klubs bedeuten würde.&#8221;<br />
<a href="http://ajzbleibt.blogsport.de/2009/11/15/fight-for-your-right-to-party/#more-11" target="_blank">Quelle: AJZ bleibt! Blog</a></p></blockquote>
<p>Dabei sind die Relationen zu den Kosten von Bauvorhaben der Stadt stellenweise absurd. Ein Beispiel:</p>
<blockquote><p>&#8220;Für den Umbau des Hauses am Getreidemarkt zu einer internationalen Jugendherberge (sic!) will die Stadt 3,3 Millionen Euro dazugeben.&#8221; <a href="http://ajzbleibt.blogsport.de/2009/11/19/freie-presse-vom-171109/#more-14" target="_blank">Quelle: Freie Presse vom 17.11.</a></p></blockquote>
<p>Das Haupthaus des AJZ in der Chemnitztalstraße 54 ist beliebte Adresse für Independent-Kino und alternative Konzerte, Theater- und Streetart-Treffs, VoKü montags, Seminare und Referate im Rahmen der außerschulischen Jugendbildung, bietet Proberäume sowie eine Skateboard- und BMX-Schule oder einfach nur erschwingliche Preise und Raum zur subkulturellen Entfaltung.</p>
<p>Der Chemnitzer Jugend bleibt am Abend abseits des Mainstreams nicht viel. Das <a href="http://exka.org/" target="_blank">Experimentelle Karree (ExKa) </a>in der Reitbahnstraße 84 könnte man hier erwähnen, hin und wieder Konzerte im aaltra, Atomino, Subway to Peter oder Südbahnhof. Für eine Stadt mit knapp 250.000 Einwohnern, Tendenz deutlich sinkend, ist das an wenigen Fingern abzählbar.</p>
<p>Was kann man also tun, um junge Menschen nicht zu vertreiben und die &#8220;Rentnerstadt&#8221; somit Wirklichkeit werden zu lassen? Zunächst einmal <strong>findet am 24.11. um 16 Uhr am Bahnhofsvorplatz Hbf Chemnitz die Demo</strong> statt. Dann sei auf die <strong>Unterschriftenliste </strong>hingewiesen, auf der sich bereits über 800 Verzeichner verewigt haben. Die Liste wird dem Stadtrat übergeben werden.</p>
<p>>> <a href="http://ajzbleibt.blogsport.de/2009/11/08/unterzeichne-fuer-den-erhalt-des-ajz/" target="_blank">zur Unterschriftenliste</a><br />
>>> <a href="http://ajz.de/bilder_news/ajzbleibt2009.pdf" target="_blank">zur Demo!</a></p>
<p><object width="400" height="300"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2FRockZOOM%2Fsets%2F72157622745195943%2Fshow%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2FRockZOOM%2Fsets%2F72157622745195943%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;set_id=72157622745195943&#038;jump_to=4131844888"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2FRockZOOM%2Fsets%2F72157622745195943%2Fshow%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2FRockZOOM%2Fsets%2F72157622745195943%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;set_id=72157622745195943&#038;jump_to=4131844888" width="400" height="300"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>PG.LOST und CODES IN THE CLOUDS @ Subway to Peter, Chemnitz &#124; 03.11.09</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/11/04/pg-lost-und-codes-in-the-clouds-subway-to-peter-chemnitz-03-11-09/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 22:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Subway to Peter zu Chemnitz, die sympathische Verlängerung der so genannten &#8220;Bazillenröhre&#8221;, einer langen, stinkenden aber auch irgendwie sehr nützlichen Bahnunterführung, lud gestern erneut zum krachigen Postrock-Reigen ein. Im verräuchert-engen Kellergewölbe sind die Preise moderat, der DIY-Gedanke noch fest verankert und eine kleine Spende für die aufspielenden Bands ins herumgehende Hütchen gang und gäbe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Subway to Peter zu Chemnitz, die sympathische Verlängerung der so genannten &#8220;Bazillenröhre&#8221;, einer langen, stinkenden aber auch irgendwie sehr nützlichen Bahnunterführung, lud gestern erneut zum krachigen Postrock-Reigen ein. Im verräuchert-engen Kellergewölbe sind die Preise moderat, der DIY-Gedanke noch fest verankert und eine kleine Spende für die aufspielenden Bands ins herumgehende Hütchen gang und gäbe. Die Woche hält inne, wenn zum Werktag nicht selten deutlich nach 22 Uhr die Regler bis zum Anschlag gedreht werden und man den Alltag draußen lassen kann&#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2009/11/codesintheclouds.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2009/11/codesintheclouds-240x360.jpg" alt="Codes In The Clouds (3 Nov 2009 @ Subway to Peter, Chemnitz)" title="Codes In The Clouds (3 Nov 2009 @ Subway to Peter, Chemnitz)" width="160" height="240" class="alignleft size-medium wp-image-2647" /></a>Und was eignet sich fürs abendliche Alltagsvergessen besser als traumverlorener Instrumental-Postrock? Den Anfang machten gestern fünf Herren aus England: <strong>CODES IN THE CLOUDS</strong>. Warum war ich eigentlich immer auf dem Trichter, dass diese Band Codes In The Sky heißen würde? Wohl weil es eine Postrockbande gibt, die Explosions In The Sky heißt und derzeit eben jene postrockenden Kapellen wie Pilze aus dem Boden schießen, so dass man schnell mal den Überblick verlieren kann, gerade wenn die Bands sich der rein instrumentellen Spielart dieses Genres verschrieben haben. Meine anfängliche Erwartung an heftige &#8220;Walls of Sound&#8221; &#8211; drei Gitarristen stöpselten hier ihre Sechssaiter an! &#8211; wich schnell der Ernüchterung: Das relativ belangloses Geplänkel und Wabber-Geschrubbel kam ziemlich unsicher herüber. Die Band machte den Eindruck, als wäre sie noch recht frisch hinter den Ohren und müsste unbedingt das tun, was zig andere Bands vor ihnen auch schon machen. Die ein oder andere gute musikalische Idee war dabei, auch klappte das gemeinsame Timing ganz gut, aber in Sachen Bühnenpräsenz und Ideenreichtum sollten die Briten noch arbeiten.</p>
<p><a href="/photos/photo/4076338806/pg-lost-03-11-2009-2.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="pg.lost - 03.11.2009 #2"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2793/4076338806_e1846f8326_m.jpg" alt="pg.lost - 03.11.2009 #2" width="240" height="160" /></a> Anders sind da <strong>PG.LOST</strong>. Zwar kochen auch die Burschen aus dem schwedischen Norrköping nur mit den gewohnten Zutaten, doch tun sie das live wie auch auf Platte so mitreißend, dass es mir schwerfällt, diesen Fluss durch Fotografieren zu unterbrechen. Sie bewegen sich wie Wasser: Wellen, die nicht gegeneinander aufbauschen, sondern miteinander Wogen streichen, miteinander brodeln und sich wieder glätten. Die Harmonien sind einfach harmonischer, Träumereien träumerischer, Ausbrüche ausbrechender und präzise im Timing. Wer sich fallen lässt, entdeckt die vielen ausgeklügelten Details, bisweilen progressive Feinheiten, vom fingerbrecherischen Basslauf bishin zum filigranen Beckenanschlag. </p>
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<p>Das Live-Highlight in Chemnitz stellte einmal mehr &#8220;The Day Shift&#8221; vom Fernweh-Debütalbum &#8220;It&#8217;s not me, it&#8217;s you&#8221; dar. Der Longtrack ist für pg.lost-Verhältnisse erstaunlich eingängig und bietet als besonderes Schmankerl zur Abwechslung mal Vocals, die Bassist Kristian Karlsson gedankenvertieft und instrumentengleich ins Mikro weht. Der gitarrenartige Effekt dieser Sangesart wird verstärkt durch eine leichte Verzerrung und fertig haben wir eine ooohoo-lastige Vokaldarbietung, die angenehm an Pink Floyds &#8220;Celestial Voices&#8221; erinnert.</p>
<p><a href="/photos/photo/4075585735/pg-lost-03-11-2009-4.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="pg.lost - 03.11.2009 #4"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2588/4075585735_17280fc8a8_m.jpg" alt="pg.lost - 03.11.2009 #4" width="160" height="240" /></a> Doch zurück zu den Schweden: Pg.lost zeigten sich im Subway noch ausgereifter als noch vor einem Jahr, als ich sie in Leipzig im altehrwürdigen Café Panam (R.I.P.) sah. Wer kann, der soll sich unbedingt auf den Weg zu einem der noch ausstehenden Tourtermine zu gehen, denn es lohnt sich gleich doppelt: Karlsson und Ko. haben bereits jetzt das offiziell Ende des Jahres erscheinende neue Album &#8220;In Never Out&#8221; im Gepäck. Die Behauptung das neue Album sei deutlich härter als das Erstwerk, kann ich nicht recht nachvollziehen. Zwar sind in der Tat einige Parts heftiger als bisher ausgefallen, doch dominiert auch ein leiser, fragiler Ton das Klangbild, so dass man sich auf viele interessante Gegenpole und ein dicht gewobenes Spannungsfeld dazwischen einstellen kann&#8230; Für 20,- € bekommt man am Merchstand übrigens ein nettes Paket aus CD und schickem T-Shirt geschnürt. Das Debüt gibt es mittlerweile in Vinylform und als Digi-CD inklusive der Demo-EP. Einfach mal vorbeischauen:</p>
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<p>05. Nov. 2009  	CONNE ISLAND w/ Codes In The Clouds, 	Leipzig, Germany<br />
06. Nov. 2009 	WERKSTATT w/ Codes In The Clouds, 	Chur, Switzerland<br />
07. Nov. 2009     ANN AND PAT, 	Linz, Austria<br />
09. Nov. 2009 	THE PONYHOF, 	Frankfurt, Germany</p>
<p>> Codes in the Clouds @ <a href="http://www.myspace.com/codesintheclouds">Myspace</a><br />
>> pg.lost @ <a href="http://www.myspace.com/pglost">Myspace</a></p>
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