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	<title>Rockzoom &#187; blues</title>
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		<title>Fotos von Kill It Kid @ Comet Club, Berlin &#124; 24.01.2012</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 22:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[KILL IT KID aus dem britischen Bath ist eine Band mit außergewöhnlichen Musikern. Also wirklich, man erstarrt förmlich, wenn Chris Turpin seine mächtige Stimme ins Publikumsrund manövriert. Mit verbundenen Augen würde man einen fünfzigjährigen Routinier erwarten, man hätte sich allerdings getäuscht. Nein, da steht ein Anfang Zwanzigjähriger auf der Bühne, der einen mit der Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_6023klein-200x300.jpg" alt="" title="Kill It Kid @ Comet Club" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-6435" />KILL IT KID aus dem britischen Bath ist eine Band mit außergewöhnlichen Musikern. Also wirklich, man erstarrt förmlich, wenn Chris Turpin seine mächtige Stimme ins Publikumsrund manövriert. Mit verbundenen Augen würde man einen fünfzigjährigen Routinier erwarten, man hätte sich allerdings getäuscht. Nein, da steht ein Anfang Zwanzigjähriger auf der Bühne, der einen mit der Frage konfrontiert: Wo nehmen manche Menschen bloß ihr Talent her? Auch Sängerin Stephanie Ward steht ihm gesanglich in nichts nach und generell haben Kill It Kid einen charakteristischen Psychedelic Blues Rock-Sound geschaffen, der sich tief ins Herz bohrt und sich fernab der populären Kategorie &#8220;Indie Pop&#8221; bewegt. Allein das: ein Kunststück! Das Konzert im Comet Club &#8211; im Rahmen ihrer ersten Europatour &#8211; war mit etwa 60 anwesenden Leuten nicht außerordentlich gut besucht, wahrscheinlich weil vielen anderen nicht bewusst war, was sie verpassen würden. Lasst es euch gesagt sein: Ihr habt was verpasst! Klickt euch unbedingt mal durch die Hörproben, damit wir die Jungspunde aus England beim nächsten Mal gemeinsam anfeuern können!</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629019437541/killitkid.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120124-kik/kik1.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629019437541/killitkid.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120124-kik/kik2.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629019437541/killitkid.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120124-kik/kik3.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629019437541/killitkid.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120124-kik/kik4.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629019437541/killitkid.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120124-kik/kik5.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629019437541/killitkid.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120124-kik/kik6.jpg" alt="" /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629019437541/killitkid.html"><strong>Zu allen Bildern von Kill It Kid im Comet Club</strong></a></p>
<p><strong>Kill It Kid im Internet.</strong><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/killitkidofficial">www.facebook.com/killitkidofficial</a></p>
<p><strong>Video.</strong></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/J6HZQnyf2Fc?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Audio.</strong><br />
<object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F8038932&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F8038932&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   <span><a href="http://soundcloud.com/kill-it-kid/heaven-never-seemed-so-close">Heaven Never Seemed So Close</a> by <a href="http://soundcloud.com/kill-it-kid">Kill It Kid</a></span></p>
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		<title>Blues, Hippies und ENGERLING @ DAStietz, Chemnitz &#124; 11.10.09</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 01:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit 23 Jahren findet in Chemnitz regelmäßig das Kulturfestival BEGEGNUNGEN mit zahlreichen Konzerten, Theaterstücken, Filmen und Lesungen zu einem Thema statt. &#8220;Grenzen-los&#8221; war diesmal das Motto des programmvielfältigen, fünftägigen Festivals, die Friedliche Revolution dieser Tage natürlich in aller Munde, Ohren und Augen und wem&#8217;s noch nicht zum Halse raushing, der ging am Sonntag zur finalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 23 Jahren findet in Chemnitz regelmäßig das Kulturfestival BEGEGNUNGEN mit zahlreichen Konzerten, Theaterstücken, Filmen und Lesungen zu einem Thema statt. &#8220;Grenzen-los&#8221; war diesmal das Motto des <a href="http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/kultur_und_freizeit/kulturelle_hoehepunkte/begegnungen/begegnungen2009/begegnungen2009_programm.asp" target="_blank">programmvielfältigen</a>, fünftägigen Festivals, die Friedliche Revolution dieser Tage natürlich in aller Munde, Ohren und Augen und wem&#8217;s noch nicht zum Halse raushing, der ging am Sonntag zur finalen Begegnung mit Bluesern, Tramps und Kunden (wieder eine neue Bedeutung gelernt&#8230;) alter Tage ins beschauliche Chemnitzer Tietz.</p>
<p>Den Einstieg in den gutbesuchten Abend machte eine Diskussionsrunde mit dem Titel &#8220;Bye bye, Lübben City: Bluesfreaks, Tramps und Hippies in der DDR&#8221;, welches nur zu Beginn auf das gleichnamige, wiederveröffentlichte Buch durch eine kurzweilige Vorlesepassage des ZEIT-Autors Christoph Dieckmann einging und sich im Laufe der Zeit &#8211; wohl auch der schlechten Vorbereitung und dem unmotivierten Gebahren des Moderators geschuldet &#8211; leider verwässerte und sich in &#8220;dieser-Song-war-auf-jenem-Album&#8221;-Insidergerede und dem Nachweinen vergessener Kräuterschnäpse verlor. Für Außenstehende leider eine handzahme Farce, die so gar nicht den erwarteten aufmüpfigen &#8220;Hippie- und Bluesspirit&#8221; verbreitete. Gut dass Dieckmann diesem ganzen DDR-Geschwelge hin und wieder noch eine progressive, nach vorn schauende Note verpasst hat. Engerling Wolfram &#8220;Boddi&#8221; Boddag und sein Manager machten einen eher müden, bisweilen lustlosen Eindruck. Dabei ging&#8217;s doch eigentlich ganz gut los: Der der von allen am wenigsten hörte &#8211; <strong>Renft</strong>-Musiker Christian &#8220;Kuno&#8221; Kunert hat sein Hörvermögen mittlerweile völlig verloren &#8211; erzählte deutlich am besten. Er schickte der &#8220;Diskussion&#8221; anekdotenreiche 20 Minuten voraus, die er mit zwei angeschrägten Akustikgitarrensongs krönte. Unperfektes, rohes Singgeraune, aber irgendwie gerade deshalb sehr interessant&#8230; bitte auch künftig mehr davon!</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4002691481/engerling-11-10-2009-10.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Engerling - 11.10.2009 #10"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3474/4002691481_5e5ff4eda1_m.jpg" alt="Engerling - 11.10.2009 #10" width="160" height="240" /></a> <strong>Engerling </strong>selbst galten als Ikonen des Ostrock, genauer: der Bluesbewegung der DDR. Darüber könnte man jetzt sicher viel schreiben.. wenn man dabei gewesen war. Ich war es nicht und beschränke mich daher auf ein paar wenige Eindrücke des Abends und bescheidene <a href="http://RockZOOM.de/photos/tags/engerling" target="_blank">Bildimpressionen.</a></p>
<p>Entgegen meiner Befürchtung, Engerling würden nach der doch eher unmotiverten Diskussion ihres Frontmannes genauso auf die Bühne gehen, wurde der Auftritt von Bodag und Co. zum Glück nicht zum Gähnerling. Routiniert bluesrockten sich die vier Herren so langsam aber sicher in die Herzen der Chemnitzer, denen sie im Laufe des etwa zweistündigen Konzertes sogar das ein oder andere schwingende Tanzbein entlockten. Highlights waren gewiss Heiner Wittes ausufernde Gitarrensoli, in denen man schnell angenehm tranceartig versumpfen konnte&#8230;</p>
<p>Doch Engerling wären wohl nicht Engerling, wenn sie nicht hin und wieder durch schnulzige Balladen und poppiges Dur aus der eigens in Kräuterschnaps und traurigem Trotz ersoffenen Chose (&#8220;Moll Blues&#8221;, yeah!) zur Entziehungskur einladen würden. Auch die obligatorischen Coversongs &#8211; diesmal von John Lennon und Grateful Dead-Legende Jerry Garcia &#8211; durften nicht fehlen. Man zeigte sich nicht übermäßig spielfreudig, aber immerhin sind Englering live auch anno 2009 noch eine solide Sache&#8230; was man von ihrem Songwriterfleiß dieser Tage nicht gerade behaupten kann: Das letzte Album liegt 12 Jahre zurück und Boddi bastelt derzeit lieber an Fahrrädern herum als an neuem Tonmaterial&#8230; Wer nicht will, der hat(te) wohl schon&#8230;</p>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/tags/engerling">zur Galerie</a></p>
<p>>>> <a href="http://www.engerling.de" target="_blank">Offizielle Engerling Homepage</a><br />
>> <a href="http://sbchemnitz.wordpress.com/2009/10/06/bluesfreaks-kunden-und-tramper-in-der-ddr-gesprachsrunde-und-konzert-mit-engerling-am-11-10/" target="_blank">Vorankündigung der Stadtbibliothek</a></p>
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		<title>NICK DRAKE: &quot;Five Leaves Left&quot; (1. Sept. 1969)</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 23:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut ertönt der Weltfriedenstag und der Erdball schießt Tauben gen Himmel und malt in Einklang japanische Schriftzeichen für eine bessere Welt&#8230; Weitaus stiller, wenn überhaupt, feiert man den 40-jährigen Geburtstag des Nick Drake-Debütalbums &#8220;Five Leaves Left&#8221;. Und ich bin mir sicher, der stille Mr. Drake hätte es nicht anders gewollt&#8230; &#8220;Until one day Nick came [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut ertönt der Weltfriedenstag und der Erdball schießt Tauben gen Himmel und malt in Einklang japanische Schriftzeichen für eine bessere Welt&#8230; Weitaus stiller, wenn überhaupt, feiert man den 40-jährigen Geburtstag des Nick Drake-Debütalbums &#8220;Five Leaves Left&#8221;. Und ich bin mir sicher, der stille Mr. Drake hätte es nicht anders gewollt&#8230;</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/08/nick_drake_-_five_leaves_left.jpg" alt="Nick Drake: &quot;Five Leaves Left&quot; (1969)" title="nick_drake_-_five_leaves_left" width="200" height="199" class="alignleft size-full wp-image-2472" /></p>
<p></br></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Until one day Nick came into my room &#8211; and he&#8217;s a man of few words, my brother &#8211; and he said: &#8216;Here you are&#8217;. And he threw down onto the bed the complete record of &#8220;Five Leaves Left&#8221;. I was absolutely astonished.&#8221;</em></p>
<p>(Nicks Schwester Gabrielle Drake im Film &#8220;A Skin Too Few&#8221;)</p></blockquote>
<p>&#8220;Five Leaves Left&#8221; ist dabei kein naturromantischer Titel vom Fall der Blätter, zumindest nicht der vom herbstlichen Baume; nein, die Rede war hier viel mehr vom Vorrat der Zigarettenpapers, der sich bei noch fünf übrigen Blatt langsam dem Ende neigte. Beide Bilder geben die Stimmung dennoch passend wieder. Das in Cambridge entstandene Debütalbum des Engländers ist ein melancholisches Herbstalbum, das trotz seiner Ruhe mit wunderbaren Melodien und Geborgenheit aufwartet, im Zentrum immer Nicks ruhige, behaglich-warme Stimme und sein klares, kräftiges und außergewöhnlich präzises Fingerpicking. Hinzu kommen, sich nicht aufdrängend aber vor allem in tieftraurigen Stücken wie &#8220;Way To Blue&#8221; hochpräsent, süßliche Streicherarrangements seines guten Freundes Robert Kirby, die dem Ganzen noch einer einsamen Melodramatik verhalfen.</p>
<p>Nick Drake war ein sensibler Mann, der Touren abbrach, wenn sich Leute während dem Stimmen seiner Gitarren unterhielten und scheinbar nicht zuhören wollten. Von seinen Mitmenschen wurde er aufgrund seines Talents zwar hochgelobt, Erfolg und öffentliche Anerkennung fand er zu Lebzeiten jedoch nicht (&#8220;Why leave me hanging on a star if you deem me so high?&#8221;). War er eine tragische Figur? Wer ihn nicht kennt und sein Leben im Schnelldurchlauf überblickt, wird dem vielleicht zustimmen, ihn vielleicht rasch als depressiven Faulenzer abtun, doch das würde suggerieren, dass sein Schaffen nutzlos gewesen wäre. Doch heutzutage, spätestens zu der Autowerbung mit &#8220;Pink Moon&#8221; als musikalische Untermalung aus dem Jahr 2000, ist er insbesondere bei vielen Studenten 20+ wieder populär und so war sein Werk keineswegs umsonst.</p>
<p>Dieses Gesamtwerk, neben &#8220;Five Leaves Left&#8221; sind das noch die Alben &#8220;Bryter Layter&#8221; und &#8220;Pink Moon&#8221;, ist übrigens in der wunderbaren Box &#8220;Fruit Tree&#8221; vereint. Die LP-Box enthält außerdem den so wunderbar gemachten Film &#8220;A Skin Too Few&#8221; auf DVD, <a href="http://RockZOOM.de/2008/06/29/a-skin-too-few-the-days-of-nick-drake/" target="_blank">von dem wir bereits vor einiger Zeit schrieben</a> und das getrost als würdige Gesamtschau dieses unvergleichlichen Musikers bezeichnet werden kann. Wieder mal genau das richtige für den nahenden Herbst, für den zuende gehenden Tag&#8230;</p>
<blockquote><p><em>When the day is done<br />
Down to earth then sinks the sun<br />
Along with everything that was lost and won<br />
When the day is done.</em></p></blockquote>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/08/nickdrake.jpg" alt="(Nick Drake, 1948 - 1974)" title="nickdrake" width="255" height="321" class="size-full wp-image-2476" /><br />
(Nick Drake, 1948 &#8211; 1974)</p>
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		<title>Fotos von The Detonators @ Kaiserkeller Detmold &#124; 17.03.2008</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 21:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[blues]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir ja inzwischen schon zweihändevolloft im Kaiserkeller zu Detmold die Kamera geschwungen haben und dabei den unterschiedlichsten Künstlern begegneten, schien es selbstverständlich, dass wir in naher Zukunft auch einmal der Hausband des gemütlichen Musik-Pubs einen Besuch abstatten. THE DETONATORS laden etwa etwa zweimal im Monat zur Blues-Session ein. Teilweise lernen sich die mitagierenden Musiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir ja inzwischen schon zweihändevolloft im Kaiserkeller zu Detmold die Kamera geschwungen haben und dabei den unterschiedlichsten Künstlern begegneten, schien es selbstverständlich, dass wir in naher Zukunft auch einmal der Hausband des gemütlichen Musik-Pubs einen Besuch abstatten. THE DETONATORS laden etwa etwa zweimal im Monat zur Blues-Session ein. Teilweise lernen sich die mitagierenden Musiker erst auf der Bühne kennen. Eine ziemlich entspannte Geschichte also, jedoch nicht weniger professionell als das, was man sonst so im Keller geboten bekommt. Im Gegenteil. Herz und Seele sind zum Greifen nahe. Die Besucher zahlen an solchen Abenden lediglich ihre Speisen und Getränke und können sich ansonsten herrlich darauf konzentrieren dem Alltag zu entfliehen. Mitte März sollte nun der Tag der Begegnung gekommen sein&#8230;</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157604348602435'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080317-the detonators/detonators1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157604348602435'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080317-the detonators/detonators2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157604348602435'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080317-the detonators/detonators3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157604348602435'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080317-the detonators/detonators4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157604348602435'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20080317-the detonators/detonators5.jpg' class='float_left'/></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157604348602435">Zu allen Bildern von The Detonators</a></p>
<p>» Zur Homepage vom Kaiserkeller Detmold: <a href="http://www.kaiserkeller-detmold.de">www.kaiserkeller-detmold.de</a></p>
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		<title>TILES: Im Papierflieger auf den Prog-Olymp</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 22:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es sind wahrlich gute Zeiten für Freunde progressiver Gitarrenmusik. Konnte man im gerade zu Ende gegangenen Jahr so wunderbare Werke wie die von Sieges Even, Threshold und Redemption feiern, steht nun schon das erste große Highlight 2008 auf der Türschwelle. Es stammt von TILES aus Detroit und hört auf den schönen Namen &#8220;Fly paper&#8221;. Prog-Liebhaber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind wahrlich gute Zeiten für Freunde progressiver Gitarrenmusik. Konnte man im gerade zu Ende gegangenen Jahr so wunderbare Werke wie die von Sieges Even, Threshold und Redemption feiern, steht nun schon das erste große Highlight 2008 auf der Türschwelle. Es stammt von TILES aus Detroit und hört auf den schönen Namen &#8220;Fly paper&#8221;. Prog-Liebhaber werden bei Nennung des Namens TILES sofort genüsslich mit der Zunge schnalzen, schließlich beglückt uns diese begnadete Truppe bereits seit 1994 in regelmäßigen Abständen mit stets faszinierenden, einzigartigen, schlichtweg großartigen Alben. &#8220;Fly paper&#8221; ist das fünfte Studiowerk des Quintett, das nicht zu Unrecht oft mit den Genre-Übervätern Rush verglichen wird. Doch das darf man nur als grobe stilistische Richtungsangabe verstehen. Allerdings gehören TILES zu den ganz wenigen, die das musikalische Niveau und das magische Feeling der legendären Kanadier zu erreichen in der Lage sind.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/01/tiles.jpg' alt='Fly Paper' class="float_left"/>&#8220;Fly paper&#8221; ist eine wahre Prog-Wundertüte, hier gibt es auch nach zwanzig Durchgängen jede Menge spannender Feinheiten und Kunstgriffe zu entdecken &#8211;  es ist eine wahre Freude. Wieder regieren die warmen, vollen Klangfarben, eine leicht melancholische, nachdenkliche Note liegt über vielen Momenten. Das führt allerdings keinesfalls in die Lethargie, vielmehr fahren TILES wie im fantastischen Opener &#8216;Hide in my shadow&#8217; bemerkenswerte Härtegrade auf. Intensive, vertrackte Parts wechseln sich sehr geschickt mit atmosphärisch dichten und doch irgendwie entspannten, wunderbar fließenden Passagen ab, oder vielmehr verbinden sich diese Elemente verblüffend nahtlos miteinander. &#8216;Sacred and mundane&#8217; baut sich in den Strophen fast schon bedrohlich vor dem Hörer auf und mündet in einen überaus eleganten Chorus. Sehnsuchtsvolle Blues-Gitarren dominieren diesen Song, in dem es einen Auftritt von Alex Lifeson zu bewundern gibt. Überhaupt sind hier interessante Gastmusiker vertreten: Das eingängige, freundliche &#8216;Back and forth&#8217; bringt uns ein Wiederhören mit Alannah Myles und bei &#8216;Dragons, dreams and daring deeds&#8217; werden TILES von Kim Mitchell unterstützt.</p>
<p>Was mich aber an der Musik von TILES auch und gerade auf &#8220;Fly paper&#8221; besonders begeistert, ist die einzigartige Gabe, treibende Härte mit komplexer rhythmischer Akrobatik und einer mächtigen Portion Siebziger Rock&#8217;n'Roll-Feeling zu verschmelzen und das mit einer Leichtigkeit und Unbeschwertheit, als sei es die selbstverständlichste Sache der Welt. Man höre sich mal eine Nummer wie &#8216;Landscrape&#8217; an und staune: Das klingt wie die Schnittmenge von Voivod (zwischen &#8220;Nothingface&#8221; und &#8220;The outer limits&#8221;) und Jethro Tull, von der man niemals geglaubt hätte, dass sie überhaupt existiert, aber nun, da man vom Baum der musikalischen Erkenntnis gegessen hat, will man nicht mehr ohne sie leben. Verpackt ist dieses kleine musikalische Wunder dann tatsächlich in einen sehr authentischen, von Terry Brown gestrickten Rush-Sound, der ohne moderne Effekthascherei ganz prima auskommt. Somit kann ich jeden Freund progressiver Musik nur dringend auffordern, sich unbedingt mal mit den eigentlich unvergleichlichen TILES und ihrer neuen Platte &#8220;Fly paper&#8221;, zu beschäftigen. Ihr werdet das Teil lieben!</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.tiles-music.com">Tiles</a></p>
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		<title>Ex-SPIRITUAL BEGGAR Spice wandelt auf Solo-Pfaden</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 08:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für alle, die sich bis zum heutigen Tage täglich mindestens eine Dosis &#8220;Ad astra&#8221; einfahren müssen, weil sie den Ausstieg des charismatischen Sängers Spice bei den Spiritual Beggars immer noch nicht verdaut haben, gibt es endlich wieder Hoffnung. Nachdem Spice sich mit seiner exzellenten neuen Band Kayser deutlich härteren, schnelleren, Thrash-lastigen Klängen widmet, ist vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle, die sich bis zum heutigen Tage täglich mindestens eine Dosis &#8220;Ad astra&#8221; einfahren müssen, weil sie den Ausstieg des charismatischen Sängers Spice bei den Spiritual Beggars immer noch nicht verdaut haben, gibt es endlich wieder Hoffnung. Nachdem Spice sich mit seiner exzellenten neuen Band Kayser deutlich härteren, schnelleren, Thrash-lastigen Klängen widmet, ist vor kurzem sein erstes Solo-Album unter dem Banner SPICE AND THE RJ BAND erschienen. &#8220;The will&#8221; heisst das gute Stück und knüpft zumindest so ungefähr dort an, wo der Meister der ultrafetten Dröhn-Sounds mit den Beggars aufgehört hat. Auf besagtem Silberling erwartet den Liebhaber nämlich zwölf Mal mächtig groovender Seventies-Heavy-Rock gewürzt mit viel Blues und etwas Psychedelic, der eine wahre Freude sein dürfte für alle darbenden Fans zwischen Stoner Rock, Monster Magnet und der Black Label Society.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/spice-and-the-rj-band.jpg' alt='Spice and the RJ Band' class='float_left'/>Unterstützt wird Spice bei seinem Alleingang von Kayser-Drummer Bob Ruben, den er ja schon aus Mushroom River Band-Tagen im Gepäck hat, und einem Typen namens Johann, der offenbar vom Roadie zum Bassisten befördert wurde. Man hört der Platte deutlich an, dass Spice jede Menge Spaß mit diesem Material gehabt hat. Hier klingt alles frisch, natürlich und unverbraucht, und eine ganze Reihe kleiner Hits haben die Drei auch aufgenommen, die zum Abtanzen, Bangen und Biertrinken anregen. Der Opener &#8216;Pick a rose&#8217; ist so eine Wundertüte, der geht sofort in Nacken und Beine: nach vorn preschende Riffs, geile, dreckige Vocals und dieses unvergleichliche Feeling, das bisher nur ganz wenige Bands so authentisch auf Platte verewigen konnte. Wenn &#8216;Parallels&#8217; mit den Elvis-meets-Danzig-Vocals von Michael Poulsen daher kommen würde, könnte der Song auch von Volbeat stammen. Das schräg-genial betitelte &#8216;Fat snakes and robots&#8217; rockt das Haus hammermäßig, der druckvolle Riff-Rocker &#8216;All I know&#8217; setzt sich spätestens beim zweiten Durchlauf unwiderstehlich im Ohr fest und &#8216;The fake&#8217; bringt ebenfalls Hochstimmung in die Bude.</p>
<p>Eine sehr unterhaltsame, bärenstarke Platte ist Spice und seiner RJ Band mit &#8220;The will&#8221; gelungen, die die Gemeinde dankbar aufnehmen wird. Das ist genau die Musik, die man ab und zu braucht, um sich die Ohren von all dem affektierten und künstlichen Zeugs frei zu spülen, mit dem man ansonsten viel zu oft belästigt wird. Wo Spice draufsteht, ist einfach immer Qualität drin. &#8220;The will&#8221; ist zwar kein Meilenstein, zumal einige ruhigere Nummern weniger spannend ausgefallen sind, doch eine Bereicherung der musikalischen Landschaft ist das Album auf jeden Fall. Eigentlich schreien diese Songs ja nach livehaftiger Umsetzung, keine Ahnung, ob da was draus wird. &#8220;The will&#8221; wird aber bestimmt noch so manche Runde in meinem Player drehen. Klasse Teil!!</p>
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		<title>Fotos von Turnip Greens @ Kaiserkeller Detmold &#124; 23.11.2007</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 22:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue Blues-Sensation aus Dänemark TURNIP GREENS gastierte in Detmold! Ein sehr guter Grund mal wieder die Kamera auszupacken &#8211; im heißgeliebten Kaiserkeller. Die Band aus Arhus und Kopenhagen hat den großen Tom Waits zum Vorbild, dennoch gelang es den Jungs auf beeindruckende Weise ihren selbstkomponierten Stücken einen eigenen Stempel aufdrücken. Bluesrock mit einer gehörigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Blues-Sensation aus Dänemark TURNIP GREENS gastierte in Detmold! Ein sehr guter Grund mal wieder die Kamera auszupacken &#8211; im heißgeliebten Kaiserkeller.</p>
<p>Die Band aus Arhus und Kopenhagen hat den großen Tom Waits zum Vorbild, dennoch gelang es den Jungs auf beeindruckende Weise ihren selbstkomponierten Stücken einen eigenen Stempel aufdrücken. Bluesrock mit einer gehörigen Portion Schrägheit sowie sanfte Balladen wechselten sich an diesem Abend ab.</p>
<p>Turnip Green sind HENRIK BRUHN, PETER SKJERNING, MADS MAZANTI und SUNE NIELSEN.</p>
<div class="flickr-photos"><a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="/photos/photo/2063609240/turnip-greens-turnip-greens-23-11-2007-1.html" rel="album-72157603291298918" id="photo-2063609240" title="Turnip Greens - 23.11.2007 #1 - Turnip Greens am 23.11.2007 im Kaiserkeller in Detmold - fotografiert von Jana Legler"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2394/2063609240_e9b0db4caf_s.jpg" width="75" height="75" alt="Turnip Greens - 23.11.2007 #1" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="/photos/photo/2063609560/turnip-greens-turnip-greens-23-11-2007-2.html" rel="album-72157603291298918" id="photo-2063609560" title="Turnip Greens - 23.11.2007 #2 - Turnip Greens am 23.11.2007 im Kaiserkeller in Detmold - fotografiert von Jana Legler"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2262/2063609560_1ab01d8f76_s.jpg" width="75" height="75" alt="Turnip Greens - 23.11.2007 #2" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="/photos/photo/2063609972/turnip-greens-turnip-greens-23-11-2007-3.html" rel="album-72157603291298918" id="photo-2063609972" title="Turnip Greens - 23.11.2007 #3 - Turnip Greens am 23.11.2007 im Kaiserkeller in Detmold - fotografiert von Jana Legler"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2178/2063609972_8efdc87b3d_s.jpg" width="75" height="75" alt="Turnip Greens - 23.11.2007 #3" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="/photos/photo/2062818155/turnip-greens-turnip-greens-23-11-2007-6.html" rel="album-72157603291298918" id="photo-2062818155" title="Turnip Greens - 23.11.2007 #6 - Turnip Greens am 23.11.2007 im Kaiserkeller in Detmold - fotografiert von Jana Legler"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2082/2062818155_91c9109b6a_s.jpg" width="75" height="75" alt="Turnip Greens - 23.11.2007 #6" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="/photos/photo/2063611554/turnip-greens-turnip-greens-23-11-2007-7.html" rel="album-72157603291298918" id="photo-2063611554" title="Turnip Greens - 23.11.2007 #7 - Turnip Greens am 23.11.2007 im Kaiserkeller in Detmold - fotografiert von Jana Legler"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2338/2063611554_fc7a35e74f_s.jpg" width="75" height="75" alt="Turnip Greens - 23.11.2007 #7" /></a> </div>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p><a href="/photos/tag/tags/turnipgreens">» Zu allen Bildern von Turnip Greens im Kaiserkeller.</a></p>
<p>» Offizielle Seite von Turnip Greens: <a href="http://www.turnipgreens.dk">www.turnipgreens.dk</a><br />
» Turnip Greens bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/turnipgreens">www.myspace.com/turnipgreens</a></p>
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		<title>Lebensfrohe Rockmusik hat einen (lustigen!) Namen: RICHIE KOTZEN</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 09:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Solo-Alben von RICHIE KOTZEN sind eigentlich immer ein Genuss. Der begnadete Gitarrist und mächtig gute Sänger wildert darauf nach Herzenslust in den großen Revieren Hard Rock, Blues, Jazz, Funk und Soul und schafft es mit bemerkenswerter Präzision, die dort erlegte Beute zu äußerst lebendigen, farbenfrohen und mitreißenden Songs zu verwursten. Dass der Typ mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Solo-Alben von RICHIE KOTZEN sind eigentlich immer ein Genuss. Der begnadete Gitarrist und mächtig gute Sänger wildert darauf nach Herzenslust in den großen Revieren Hard Rock, Blues, Jazz, Funk und Soul und schafft es mit bemerkenswerter Präzision, die dort erlegte Beute zu äußerst lebendigen, farbenfrohen und mitreißenden Songs zu verwursten. Dass der Typ mit dem für deutsche Ohren doch etwas lustigen Nachnamen mal bei Poison gespielt hat, für Mr. Big komponierte und in Japan sogar schon für niemand Geringeren als die Stones eröffnen durfte, weiss wohl kaum jemand mehr. Tut aber eigentlich auch nicht viel zur Sache, denn seine Platten sprechen ganz allein für sich. Bleibt nur zu hoffen, dass die Mehrheit der Rock-Fans die edlen Teile nicht  schlicht und ergreifend übersieht, weil sie immer noch glaubt, dass Alleingänge eines Gitarrenhelden grundsätzlich mit blutleerem Gedudel gleich zu setzen sind.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/kotzen-go-faster.jpg' alt='Richie Kotzen 2' class='float_left' />Nachdem uns Richie mit &#8220;Slow&#8221; (2002), &#8220;Change&#8221; (2003) und &#8220;Get up&#8221; (2004) exzellente Werke voller Spielfreude, Leidenschaft und Virtuosität geschenkt hatte, blieb das letztjährige Album &#8220;Into the black&#8221; etwas hinter den Erwartungen zurück, weil das Songwriting streckenweise recht konservativ ausfiel und die feinsinnige Raffinesse ein bisschen zu kurz kam. Doch dieses kreative Schwächeln war nur von kurzer Dauer, wie nun Richies neues Album beweist, das in Europa über Frontiers Records unter dem Titel &#8220;The return of mother head&#8217;s family reunion&#8221; erscheint. Mir liegt die amerikanische Fassung von Headroom Inc. Records vor, die den Titel &#8220;Go faster&#8221; trägt und mit der europäischen im Prinzip identisch ist, außer dass ihr das Lied &#8216;Drift&#8217; fehlt – Euro-Bonus-Track halt. Der Einstieg in die Platte gelingt mit dem Titeltrack, einem saucoolen funky Hard Rocker, ganz hervorragend, die Nummer reißt einen sofort mit und räumt mit einem prächtigen Chorus ordentlich ab. Das atemlose, unter die Haut gehende &#8216;You know that&#8217; schlägt in dieselbe Kerbe. &#8216;Fooled again&#8217; ist eine entspannte, verspielte Nummer zwischen Rock und Soul, während &#8216;Faith&#8217; als hübsche Ballade daher kommt, die wie auf Mr. Big zugeschnitten wirkt. Es folgt mit &#8216;Bad things&#8217; der wohl beste Song der Scheibe, ein grandioses, schweißtreibend intensives Groove-Monster mit einem unwiderstehlichen Aerosmith-Chorus: so etwas gehört eigentlich in die Charts!</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/kotzen-cover-2.jpg' alt='Richie Kotzen 1' class='float_left' />Spätestens hier hat RICHIE KOTZEN mich längst wieder auf seine Seite gezogen. Mit &#8220;Go faster&#8221;, alias &#8220;The return of mother head&#8217;s family reunion&#8221;, hat er ein Album am Start, das zu den Glanzlichtern seiner an Highlights wahrlich nicht armen Diskographie zählt. Alle Stärken seiner Musik kommen hier gebündelt und verdichtet zur Geltung, Fans von zum Beispiel Aerosmith, Van Halen und den früheren Arbeitgebern des Meisters kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Betont sei nach dem detaillierten Loblied auf die ersten fünf Songs noch, dass die Platte in der zweiten Hälfte keineswegs abbaut, sondern mit dem eingängigen Smasher &#8216;Do it to yourself&#8217;, dem treibenden &#8216;Feed my head&#8217; und dem Boogie-lastigen &#8216;Can you feel it&#8217; weitere Perlen beinhaltet. Somit haben wir es hier mit einem tollen Stück knackig-harter, vielseitiger, erfrischend positiver Rockmusik zu tun, das hoffentlich viele Hörer finden wird.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.richiekotzen.com">www.richiekotzen.com</a></p>
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		<title>POOR GENETIC MATERIAL: &#8220;Paradise out of time&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 00:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren nun schon gehören POOR GENETIC MATERIAL zu meinen erklärten Lieblingen außerhalb des Heavy Metal-Universums. Diese bezaubernde Band um Gitarrist Stefan Glomb und Keyboarder Philipp Jaehne begann ihr irdisches Dasein als rein instrumentales Projekt, das sich auf atmosphärische, Soundtrack-artige Klänge verlegt hatte. Das Album &#8220;Summerland&#8221; markierte dann 2001 einen entscheidenden Wendepunkt, denn seither [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren nun schon gehören POOR GENETIC MATERIAL zu meinen erklärten Lieblingen außerhalb des Heavy Metal-Universums. Diese bezaubernde Band um Gitarrist Stefan Glomb und Keyboarder Philipp Jaehne begann ihr irdisches Dasein als rein instrumentales Projekt, das sich auf atmosphärische, Soundtrack-artige Klänge verlegt hatte. Das Album &#8220;Summerland&#8221; markierte dann 2001 einen <img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/paradise.jpg' alt='<br />
Paradise out of Time ' class='float_left' />entscheidenden Wendepunkt, denn seither ist der großartige Alias Eye-Frontmann Phil Griffiths als Sänger mit an Bord. Im Laufe der Zeit entwickelten sich POOR GENETIC MATERIAL immer mehr in Richtung Art Rock / Progressive Rock, glücklicherweise aber sehr behutsam und feinfühlig, ohne dabei dieses überaus faszinierende Gespür zu verlieren für verschiedene Stimmungen von Nachdenklichkeit und Melancholie über Verträumtheit und Sehnsucht bis hin zu kindlicher Freude und Verspieltheit. Markenzeichen der Band sind die mal beschwingt schwebenden, mal zerbrechlich suchenden Melodien über sanft ausgebreiteten Klangflächen, die sich wie eine wärmende Decke im Winter wunderbar um die Seele des Hörers legen. Auf das neue Album &#8220;Paradise out of time&#8221; durfte man besonders gespannt sein, denn POOR GENETIC MATERIAL hatten mit &#8220;Spring tidings&#8221; im letzten Jahr das finale Kapitel ihres Vier-Jahreszeiten-Zyklus erreicht. Was würde danach kommen?</p>
<p>Ein gewisses Gefühl der Befreiung und Erleichterung strahlt &#8220;Paradise out of time&#8221; schon aus, nachdem &#8220;Spring tidings&#8221; etwas heterogen und aufgewühlt wirkte. Frühlingsgefühle haben natürlich etwas von Sturm und Drang, somit war das Thema der Platte damals gut getroffen. Doch dieses entspannte, harmonische Feeling von &#8220;Paradise out of time&#8221; tut zumindest mir jetzt richtig gut. Das hier ist eine Platte zum Wohlfühlen und zum Genießen, Musik zum Fliegen. Schöngeistiger Prog Rock trifft neugierig auf feinsten Bar-Jazz und diese endlose Weite und Tiefe der Töne, die POOR GENETIC MATERIAL intensiv wie kaum eine andere Formation zu erzeugen verstehen. Der Einstieg mit &#8216;New phase&#8217; ist betont leicht und fröhlich gehalten, Phil Griffiths&#8217; Stimme trägt diesen im positiven Sinne kleinen Song auf den Schultern seiner charismatischen Stimme. Etwas bluesig geht es mit &#8216;The key&#8217; weiter, die Gitarrenmelodie in der Strophe setzt sich sofort im Ohr fest, der elegante Übergang zum in die Ferne schweifenden, emotionalen Mittelteil lässt aufhorchen. Nach dem sehr ruhigen &#8216;Paradise&#8217; folgt mit &#8216;Out of time&#8217; ein fantastischer Song, der mit einem zum Sterben schönen Gitarrensolo beginnt, sich zwischenzeitlich zu einem schwungvollen Prog-Rocker aufbaut und im weiteren Verlauf immer wieder das unter die Haut gehende Gitarrenthema des Anfangs aufnimmt. Als weiteres Highlight erweist sich das aufbrausende, irgendwie erregt wirkende &#8216;Citizen cyclops&#8217;. Typisch für POOR GENETIC MATERIAL ist es, hierauf ein etwas entrückt anmutendes, sanftes Stück wie &#8216;Holy ground&#8217; folgen zu lassen. Am Ende dann noch ein kleines Meisterwerk namens &#8216;My other life&#8217; und das große erwachsene Gefühlskino ist schon wieder vorbei.</p>
<p>Will man ein Fazit wagen, muss man konstatieren, dass POOR GENETIC MATERIAL sich auf &#8220;Paradise out of time&#8221; von allzu komplizierten Strukturen und überbordenden Longtracks weitestgehend fern gehalten haben. Dadurch wirken die neuen Stücke sehr rund und harmonisch, insgesamt recht bedächtig und aufgeräumt. So ganz die Intensität und Faszination von Alben wie &#8220;Leap into fall&#8221; oder &#8220;Winter&#8217;s edge&#8221; entsteht auf diese Weise zwar nicht, doch das Material hat so viel Klasse und Finesse, dass von einer Enttäuschung nicht die Rede sein kann. Mich macht diese Musik einfach glücklich, und sogar meine 18 Monate alte Tochter hört ganz andächtig und konzentriert zu, wenn ich &#8220;Paradise out of time&#8221; auflege, und wird dabei ganz ruhig und zufrieden. Ein sehr schönes Stück Musik, das ich allen Träumern und Genießern für die ungemütliche Jahreszeit als Balsam fürs Gemüt ans Herz legen möchte.</p>
<p>Surftipps:<br />
<a href="http://www.poorgeneticmaterial.de">http://www.poorgeneticmaterial.de</a><br />
<a href="http://www.quixote-music.de">http://www.quixote-music.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>OZ NOY: &#8220;Fuzzy&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2007/09/18/oz-noy-ein-magier-auf-sechs-saiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 03:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte mit euch unbedingt eine ganz besondere musikalische Entdeckung teilen, die ich vor kurzem gemacht habe und über die ich wirklich sehr glücklich bin. Hinter dem irgendwie schon etwas lustigen Namen OZ NOY verbirgt sich ein in New York lebender Gitarrist mit israelischen Wurzeln, der sich als Studio-Musiker einen großen Namen gemacht hat und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mit euch unbedingt eine ganz besondere musikalische Entdeckung teilen, die ich vor kurzem gemacht habe und über die ich wirklich sehr glücklich bin. Hinter dem irgendwie schon etwas lustigen Namen OZ NOY verbirgt sich ein in New York lebender Gitarrist mit israelischen Wurzeln, der sich als Studio-Musiker einen großen Namen gemacht hat und vor allem in der Jazz-/Fusion-Szene sehr verehrt wird. Mit &#8220;Fuzzy&#8221; legt Mr. NOY nun sein zweites (?) Solo-Album vor, das vor allem durch seine magische, zugleich intensive und doch sehr entspannende Atmosphäre sowie durch seine stilistische Vielseitigkeit beeindruckt. Da gibt es neben viel Jazz, Blues und Rock auch diverse elektronische Spielereien, manchmal ganz schön poppige Melodien, weiche, irgendwie an Mark Knopfler (Dire Straits) erinnernde  Gitarrenklänge und zwei Cover-Versionen von so unterschiedlichen Künstlern wie Prince und dem legendären Jazzpianisten Thelonious Monk.</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/oz-noy2.jpg' title='Fuzzy'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/oz-noy2.jpg' alt='Fuzzy' class='float_left' /></a>Dabei verfügt OZ NOY über einen sehr eigenständigen Stil, ja ich würde sogar sagen, eine ganz eigene Gitarrensprache, die federnd leicht und sanft auf der einen, zugleich aber eindringlich und verschachtelt auf der anderen Seite sein kann. Da er auch noch ein exzellenter Komponist ist, gelingt ihm hier ein äußerst originelles, charismatisches Werk, das ich qualitativ auf eine Stufe stellen würde mit den Arbeiten eines Jimi Hendrix oder vielleicht eines Tom Morello. Mir persönlich gefällt &#8220;Fuzzy&#8221; immer dann am besten, wenn die feinsinnigen, wunderschönen Melodien im Mittelpunkt des Songs stehen. Die experimentellen Fusion-Parts geben mir nicht ganz so viel, aber das ist wohl mehr als alles andere reine Geschmacksache. Es ist jedenfalls empfehlenswert, dieses Album ganz in Ruhe unterm Kopfhörer auf sich einwirken zu lassen. Ich selbst habe das zum ersten Mal im Urlaub auf der Terrasse eines kleinen Häuschens am Atlantik mit einer Flasche gutem Rotwein getan. Und das war ein wirklich schönes Erlebnis.</p>
<p>&#8220;Fuzzy&#8221; hat so gar nichts vom Werk eines kopflastigen, schrulligen Einzelgängers. Vielmehr glänzen die Songs durch sehr viel Seele und eine leise, unaufdringliche Schönheit. Während &#8216;Which way is up?&#8217; den Fuß mit wippen lässt und einem ein Lächeln auf die Lippen zaubert, schließt man bei &#8216;Three wishes&#8217; die Augen und träumt sich davon, um schließlich zum unwiderstehlich groovenden, mit besten Funk-Klängen veredelten &#8216;Intensity&#8217; gepflegt abzurocken oder mit der leicht vernebelten David Feldman-Komposition &#8216;In a simple way&#8217; in andere Sphären zu driften. Am Ende hat man verstanden, dass es sich hier ganz einfach um ein faszinierendes, zeit- und grenzenloses Stück Musik handelt. Feinschmecker und Abenteuerlustige sollten sich unbedingt mal mit &#8220;Fuzzy&#8221; beschäftigen. Ich ziehe meinen Hut und verneige mich vor OZ NOY!!</p>
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