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	<title>Rockzoom &#187; ayreon</title>
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	<description>pleasing sounds, thoughts and photography</description>
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		<title>Kleiner pers&#246;nlicher R&#252;ckblick&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 18:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben, das meiste ist ja doch wieder aus dem Metal-Bereich, doch da gab es in diesem Jahr &#8211; wie auch im vergangenen &#8211; einfach so viele Highlights, die man an dieser Stelle glatt noch einmal erwähnen muss. In Wirklichkeit wurde sogar so viel veröffentlicht, dass meine beiden Ohren auch gar nicht mehr hinterherkamen. So konnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, das meiste ist ja doch wieder aus dem Metal-Bereich, doch da gab es in diesem Jahr &#8211; wie auch im vergangenen &#8211; einfach so viele Highlights, die man an dieser Stelle glatt noch einmal erwähnen muss. In Wirklichkeit wurde sogar so viel veröffentlicht, dass meine beiden Ohren auch gar nicht mehr hinterherkamen. So konnten hochgeschätzte Bands und Projekte wie Into Eternity, Enslaved, Ayreon, Cloudscape oder Jon Oliva&#8217;s Pain sowie die Soloausflüge der beiden Nevermore-Herren Loomis und Dane bisher noch nicht in Ruhe angehört werden, andere sehnlichst erwartete Veröffentlichungen enttäuschten auf ganzer oder halber Linie.</p>
<p>Der größte musikalische Reinfall 2008 war für mich ganz klar das vermeintliche Akustikalbum der Italiener ELVENKING. Statt sich auf ihre Stärken &#8211; nämlich zauberhafte Folkmelodien &#8211; zu konzentrieren, bot die Band nur seichte, vorhersehbare Popnummern, und das noch nicht einmal akustisch&#8230; Was haben eigentlich Keyboards und E-Gitarren (spärlich, aber sie sind da) auf einem Akustikalbum verloren? Das Artwork von &#8220;Two Tragedy Poets and a Caravan of Weird Figures&#8221; ist zugegeben genial, doch der Inhalt ist mehr als dürftig und nur ein paar abgespeckte Versionen älterer Songs und das leicht selbstironische Cover von &#8220;Heaven is a Place on Earth&#8221; können ansatzweise überzeugen. Ich bin gespannt wie es mit meiner einstigen Lieblingsband weitergeht&#8230;</p>
<p>Ein herber Verlust ist auch der Weggang von Mike Scalzi von den HAMMERS OF MISFORTUNE. Sein markanter Gesang hätte dem vor kurzem erschienenen Doppelalbum &#8220;Fields / Church of Broken Glass&#8221; wirklich gut getan, jedenfalls besser als das dünne, austauschbare Stimmchen von Patrick Goodwin, der seit neuestem bei der San Francisco-Kombo an Bord ist. Abgesehen davon zeigt John Cobbett wieder höchstes Kompositionstalent bei der Mische von treibendem Metal und progressiven Tönen der 70er Jahre.</p>
<p>Mehr schlecht als recht zeigte sich hingegen FALCONERs diesjähriger Output: Schlagerrefrains und ein laues, oberflächlich zusammengewürfeltes Konzepte bestimmten das Bild von &#8220;Among Beggars and Thieves&#8221;. Und auch was einst man einst als konzeptual ausdetailliertes Superprojekt kannte, nämlich AVANTASIA unter der Fuchtel von Tobias Sammet, konnte in diesem Jahr nur mit großen Namen und oberflächlichem Radiorock-Gedudel glänzen. Mit den ersten beiden Avantasia-Alben hat &#8220;The Scarecrow&#8221; nur noch wenig gemein.</p>
<p>Doch genug der bösen Worte, Zeit für die erfreulichen Töne! Ich habe mich an einer ganz persönlichen Top 10 versucht, alles schon mal hier bei RockZOOM erwähnt, aber schickerweise nochmal mit einer Rangfolge versehen und textlich zusammengefasst. Wer mehr über das jeweilige Album erfahren möchte, lasse sich vom Albumtitel oder -cover auf den zugehörigen Beitrag verlinken&#8230;</p>
<p>10. <a href="http://RockZOOM.de/2008/10/12/skiltron-dio-im-schottenrock/"><strong>Skiltron &#8211; Beheading the Liars</strong></a> (VÖ: 12.06.)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/10/12/skiltron-dio-im-schottenrock/skiltron_beheading/" rel="attachment wp-att-905"><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/10/skiltron_beheading-120x120.jpg" alt="Skiltron: Beheading the Liars (2008)" title="Skiltron: Beheading the Liars (2008)" width="120" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-905" /></a><br />
Aus dem fernen Argentinien kommt dieser vor Energie strotzende Heavy Power Metal im schottischen Ambiente. Das zweite Album &#8220;Beheading the Liars&#8221; ist ein Riesenschritt nach vorn. Mit Dudelsack, grandiosen Hymnen und einem neuen Sänger, der oft und gut an den großen Dio erinnert, können die SKILTRON aus Buenos Aires besonders in der ersten Hälfte des Albums glänzen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis diese Band auch auf bei uns ihren verdienten Zuspruch findet.</p>
<p>9. <a href="http://RockZOOM.de/2008/10/25/gojira-the-way-of-all-flesh/"><strong>Gojira &#8211; The Way of All Flesh</strong></a> (VÖ: 10.10.)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/10/25/gojira-the-way-of-all-flesh/"><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/10/gojira_the-way-of-all-flesh-120x120.jpg" alt="Gojira: The Way Of All Flesh (2008)" title="Gojira: The Way Of All Flesh (2008)" width="120" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1012" /></a><br />
In eine ganz andere Ecke &#8211; jedoch nicht minder intensiv &#8211; führten uns die Franzosen von GOJIRA. &#8220;The Way of All Flesh&#8221; zeigt sich wieder von der ruppigeren, wütenderen Seite als der ökologisch korrekte und stellenweise sehr friedliebende Vorgänger &#8220;From Mars to Sirius&#8221;. Technischer Death Metal mit rabiatem Gebrüll über das schonungslose Sein zwischen Leben und Tod, Liebe und Zerstörung &#8211; nichts für Zartbesaitete.</p>
<p>8. <a href="http://RockZOOM.de/2008/05/25/dark-suns-grave-human-genuine/"><strong>Dark Suns &#8211; Grave Human Genuine</strong></a> (VÖ: 22.02.)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/05/25/dark-suns-grave-human-genuine"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/05/dark-suns_ghg.thumbnail.jpg" alt="Dark Suns - Grave Human Genuine (2008)" title="Dark Suns - Grave Human Genuine (2008)" width="120" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-573" /></a><br />
Die DARK SUNS gaben sich im Jahr 2008 progressiver und scheuklappenloser als je zuvor, wenn auch nicht mehr so sehr emotional wie zu Zeiten des genialen &#8220;Existence&#8221;. Dennoch ist man von Verkopfheit weit entfernt und ein Augenzwinkern ist nie besonders fern. Der Beweis, dass man sich auch als Progger selbst nicht allzu ernst nehmen muss, ist das amüsante Video des wahnwitzigen Instrumentals &#8220;The Chameleon Defect&#8221;.</p>
<p>7. <a href="http://RockZOOM.de/2008/07/13/opeth-watershed/"><strong>Opeth &#8211; Watershed</strong></a> (VÖ: 30.05.)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/07/13/opeth-watershed/"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/watershed.thumbnail.jpg" alt="Opeth - Watershed (2008)" title="Opeth - Watershed (2008)" width="120" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-605" /></a><br />
Dass OPETH mit &#8220;Watershed&#8221; an ihre bisherigen Erfolge anknüpfen würden, ist keine Überraschung. Es bestand eher die Frage WIE man nach dem Ausstieg von Peter Lindgren und Martin Mendez klingen würde. Zweifler konnten schnell eines Besseren belehrt werden, denn die Schweden sind mit &#8220;Watershed&#8221; meisterlich wie eh und je und verbinden angenehm trippige Nummern (&#8220;Burden&#8221;) mit Deatheruptionen (&#8220;Heir Apparent&#8221;) und schaurig-progressiven Wunderreisen (&#8220;Hex Omega&#8221;).</p>
<p>6. <a href="http://RockZOOM.de/2008/07/26/hollenthons-opus-magnum-in-der-track-by-track-attack/"><strong>Hollenthon &#8211; Opus Magnum</strong></a> (VÖ: 16.05.)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/07/26/hollenthons-opus-magnum-in-der-track-by-track-attack/"><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/07/hollenthon_opusmagnum-120x120.jpg" alt="Hollenthon: Opus Magnum (2008)" title="Hollenthon: Opus Magnum (2008)" width="120" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-651" /></a><br />
Bei HOLLENTHON wurden gleich im Vorfeld große Töne gespuckt: &#8220;Opus Magnum&#8221; &#8211; das ist wahrlich kein bescheidener Titel. Doch die Österreicher um den Pungent Stench-Veteran Martin Schirenc konnten den Erwartungen standhalten und einmal mehr eine rasante Mischung aus Klassik und extremem Metal, exotisch gewürzt mit Folk aus vielen Ecken der Welt, bieten. Das alles gehüllt in das Gewand einer überaus mächtigen Produktion&#8230;</p>
<p>5. <a href="http://RockZOOM.de/2008/05/25/dornenreich-in-luft-geritzt/"><strong>Dornenreich &#8211; In Luft geritzt</strong></a> (VÖ: 09.05.)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/05/25/dornenreich-in-luft-geritzt/"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/05/dornenreich_in-luft-geritzt.thumbnail.jpg" alt="Dornenreich - In Luft geritzt (2008)" title="Dornenreich - In Luft geritzt (2008)" width="117" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-575" /></a><br />
Das einzig &#8220;unmetallische&#8221; Album in meiner Liste ist das süchtigmachende &#8220;In Luft geritzt&#8221; von DORNENREICH, zugleich auch mein erster echter Kontakt zu diesem Duo aus Österreich. Das nur mit Akustikgitarre, Violine, Schellenring und Stimme erklingende Album aus dem Hause Prophecy besticht durch seine hypnotisierende Einfachheit und die tief berührende Poesie der sehnsüchtelnden deutschsprachigen Texte. Dieser Töne braucht es heutzutage mehr&#8230;</p>
<p>4. <a href="http://RockZOOM.de/2008/01/19/seasons-of-tragedy-von-benedictum-in-der-track-by-track-attack/"><strong>Benedictum &#8211; Seasons of Tragedy</strong></a> (VÖ: 25.01.)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/01/19/seasons-of-tragedy-von-benedictum-in-der-track-by-track-attack/"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/01/benedictum_sot.thumbnail.jpg" alt="Benedictum - Seasons of Tragedy (2008)" title="Benedictum - Seasons of Tragedy (2008)" width="120" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-371" /></a><br />
Female fronted Metal muss nicht immer Operngeträller oder Gothic-Geplärr sein, auch wer an Arch Enemy oder Holy Moses denkt, ist jetzt nicht ganz richtig, wobei BENEDICTUM in Sachen Heaviness und Intensität am ehesten noch mit letzteren vergleichbar sind. Veronica Freeman und ihre Herren haben sich ganz dem ehrlichen und naturbelassenen, vor allem hitverdächtigen und glaubwürdigen Heavy Metal verschrieben, der auf &#8220;Seasons of Tragedy&#8221; nunmehr noch ausgereifter klingt.</p>
<p>3. <a href="http://RockZOOM.de/2008/04/11/ansur-warring-factions/"><strong>Ansur &#8211; Warring Factions</strong></a> (VÖ: 18.04.)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/04/11/ansur-warring-factions/"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/04/ansur_warring.thumbnail.jpg" alt="ANSUR: &quot;Warring Factions&quot; (2008)" title="ANSUR: &quot;Warring Factions&quot; (2008)" width="120" height="108" class="alignleft size-thumbnail wp-image-537" /></a><br />
ANSUR? Noch nie gehört!? Dann wird&#8217;s aber mal Zeit. Diese blutjungen Norweger haben sich von misanthropischem Weltuntergangs-Black Metal ihrer frühen Jahre abgewandt und sind zwar immer noch blutjung, doch in ihrer musikalischen Reife wesentlich vorangeschritten. So verbinden sie auf &#8220;Warring Factions&#8221; in wunderbar unverbrauchter Weise technischen Death Metal mit progressiven Klängen der 70er und sogar 80er&#8230;</p>
<p>2. <a href="http://RockZOOM.de/2008/12/20/asmegin-arv/"><strong>Ásmegin &#8211; Arv</strong></a> (VÖ: 28.11.)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/12/20/asmegin-arv/"><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/12/asmegin_arv-120x120.jpg" alt="ÁSMEGIN: Arv (2008)" title="ÁSMEGIN: Arv (2008)" width="120" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1350" /></a><br />
Lange Zeit war es still um die norwegischen Folk Metaller. Nach fünf Jahren Funkstille nun endlich das zweite Album: &#8220;Arv&#8221; &#8211; ruhiger und minimalistischer, aber auch tiefgründiger als das ideenreiche, schon fast überladen wirkende Debütalbum &#8220;Hin vordende Sod &#038; Sø&#8221;. Diesmal gelang es ÁSMEGIN noch besser, den Moosgeruch, das Knarzen der Äste und Kichern der Kobolde aus den norwegischen Wäldern stilgerecht einzufangen&#8230;</p>
<p>1. <a href="http://RockZOOM.de/2008/11/29/cynic-traced-in-air/"><strong>Cynic &#8211; Traced in Air</strong></a> (VÖ: 17.11.)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/11/29/cynic-traced-in-air/"><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/11/cynic-120x120.jpg" alt="Cynic - Traced in Air (2008)" title="Cynic - Traced in Air (2008)" width="120" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1280" /></a><br />
Noch länger war die Pause eigentlich nur bei CYNIC. Für deren zweites Album gingen ganze 15 Jahre ins Land, doch das Warten hat sich gelohnt. Bei &#8220;Traced in Air&#8221; trifft höchste Spielkunst auf maximale Emotionalität. Die Band bleibt ihren Trademarks jedoch treu und klingt auch im Jahr 2008 unverkennbar &#8211; sphärisch, subtil, einfach schön und im nächsten Augenblick wieder schonungslos brutal.</p>
<p>Wie man an den Releasedaten der beiden Erstplatzierten sieht: Es lohnt sich mit den lobhuddelnden Worten &#8220;Album des Jahres!&#8221; vieler Rezensenten bis zum Ende des Kalenderjahres zu warten, denn so manche Perle offenbart sich erst zur Weihnachtszeit oder gar noch später&#8230; Natürlich ist mit 10 Alben nicht alles erwähnenswerte genannt. Der Progfan sollte ZERO HOUR &#8211; &#8220;Dark Deceiver&#8221; bei seinen Topalben 2008 stehen haben, ebenso die amerikanischen Instrumentalprogger CANVAS SOLARIS mit &#8220;The Atomized Dream&#8221; oder auch LANFEARs neuesten Geniestreich, wenn es auch gern mal in Richtung Power Metal gehen soll. In dieser Nische auch zu nennen: PHARAOH &#8211; &#8220;Be gone&#8221;. Ich hätte im Progressivbereich auch gern noch die Leipziger MOURNING RISE genannt, doch mit &#8220;Five Ways to Illuminate Silence&#8221; liegt uns erstmal &#8220;nur&#8221; ein Minialbum vor, die erste Full-Length-Veröffentlichung wird mit Spannung erwartet. Und bevor ich den Blick in die Zukunft wage und ich meine Favoriten vom letzten Jahr noch nirgends kundgetan habe (ja, auch manche erst 2008 entdeckt), gibt es die auch noch, falls es auch nur irgendjemanden interessiert:</p>
<p>1. Primordial &#8211; To the Nameless Dead<br />
2. The Ocean &#8211; Precambrian<br />
3. Astral Doors &#8211; New Revelation<br />
4. Morgana Lefay &#8211; Aberrations of the Mind<br />
5. Slough Feg &#8211; Hardworlder<br />
6. VainGlory &#8211; VainGlory<br />
7. Volbeat &#8211; Rock the Rebel/Metal the Devil<br />
8. Alcest &#8211; Souvenirs d&#8217;un autre monde<br />
9. Deadsoul Tribe &#8211; A Lullaby for the Devil<br />
10. Novembre &#8211; The Blue<br />
11. Rotting Christ &#8211; Theogonia<br />
12. Elvenking &#8211; The Scythe<br />
13. Wolves in the Throne Room &#8211; Two Hunters<br />
14. Mustasch &#8211; The Latest Version of the Truth<br />
15. Mekong Delta &#8211; Lurking Fear<br />
16. Neil Young &#8211; Chrome Dreams II<br />
17. Manticora &#8211; The Black Circus (Disclosure)<br />
18. Concept of God &#8211; Visions<br />
19. Deathspell Omega &#8211; Fas &#8211; Ite, Maledicti, in Ignem Aeternum<br />
20. Farsot &#8211; IIII</p>
<p>Bleibt mir nur noch, allen Lesern von RockZOOM einen friedlich-rockenden Jahresausklang zu wünschen und im kommenden Jahr unbedingt nach folgenden neuen Veröffentlichungen Ausschau zu halten:</p>
<p>THE FACELESS &#8211; &#8220;Planetary Duality&#8221; (23.02.2009)<br />
ILLUSION SUITE &#8211; &#8220;Final Hour&#8221; (Feb. 2009)<br />
FEJD &#8211; &#8220;Storm&#8221; (März 2009)<br />
GEЇST &#8211; &#8220;Galeere&#8221; (Frühjahr 2009)<br />
ASTRAL DOORS &#8211; &#8220;&#8230;&#8221; (Sept. 2009)<br />
TENHI &#8211; &#8220;Saivo&#8221; (2009)<br />
ATHEIST &#8211; &#8220;&#8230;&#8221; (2009)<br />
HEAVEN &#038; HELL &#8211; &#8220;&#8230;&#8221; (2009)</p>
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		<title>AYREON: &#8220;01011001&#8243;</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 15:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
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		<description><![CDATA[Um gar nicht erst Gefahr zu laufen, einen Fünfer ins Phrasenschwein werfen zu müssen, erspare ich mir gleich mal den Spruch mit den vielen Köchen und dem Brei. Ohnehin wäre dies völlig fehl am Platz, weiß man doch spätestens seit Kerners Kochshow, dass auch viele unterschiedliche Kochlöffel für durchaus schmackhaften Gaumenschmaus sorgen können. Und was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um gar nicht erst Gefahr zu laufen, einen Fünfer ins Phrasenschwein werfen zu müssen, erspare ich mir gleich mal den Spruch mit den vielen Köchen und dem Brei. Ohnehin wäre dies völlig fehl am Platz, weiß man doch spätestens seit Kerners Kochshow, dass auch viele unterschiedliche Kochlöffel für durchaus schmackhaften Gaumenschmaus sorgen können. Und was dem Geschmackssinn Recht ist, sollte dem akustischen Wahrnehmungsorgan mindestens Pflicht sein, zumal, wenn ein Zauberer wie Arjen Lucassen den Komponisten- und Dirigentenstab schwingt!</p>
<p>Und so hat der Meister der progressiven Rock-Hörspiele wieder in die musikalische Welt hinaus gerufen und eine Menge hochkarätiger Künstler sind der Einladung gefolgt, um das neue Album von <strong><a href="http://www.ayreon.com/">AYREON</a></strong> zu einem perfekten Dinner für die Ohren werden zu lassen! Keine leichte Aufgabe, dürfte der Vorgänger „The Human Equation“ mit zum Besten gehören, was die progressive Metalwelt in den letzten Jahren erleben durfte. Doch Arjen Lucassen scheint nichts unmöglich, denn auch „01011001“ ist ein absolutes Meisterwerk geworden, mit tollen Musikern, abwechslungsreichen Kompositionen, spannenden Gesangsduellen, eingängigen Melodien und natürlich einer anspruchsvollen, intensiven und durchaus zeitgemäßen Story – wie man es aus dem Hause Ayreon halt gewohnt ist! Allein die Liste der Mitwirkenden liest sich dabei fast wie das „Who is who“ der Rock- und Metalszene – wann sonst hat man schon mal die Gelegenheit, Jonas Renske, Floor Jansen, Steve Lee, Jorn Lande, Hansi Kürsch und Anneke Van Giersbergen in einem gemeinsamen Projekt zu erleben?</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/01/ayreon_01011001_klein.jpg' alt='ayreon_01011001_klein.jpg'class="float_left" />Natürlich bewegen wir uns rein storytechnisch auch bei „01011001“ wieder einmal in einer fernen Zukunft (oder Gegenwart?), in der es um das ewige Leben, die totale Abhängigkeit von Maschinen, drohende Gefühlskälte, einen nahenden Kometeneinschlag, DNA-Experimente und die Manipulation der menschlichen Evolution geht. Dabei lässt Lucassen ein fesselndes Science Fiction-Epos entstehen, ein musikalisches Schauspiel in Form einer Space-Oper, in deren Verlauf sich die Protagonisten in ihren Rollen als Forever (eine Rasse von Wasserwesen vom Planeten Y) sowie als Menschen packende Gesangsduelle liefern und dies mal sanft und einschmeichelnd, dann wieder aufbrausend dramatisch und in einer enormen Bandbreite zwischen oper-artigen Gesängen, epischen Rockhymnen bis hin zu treibenden Metalgrowls. Mag sein, dass dieses Album im Vergleich zu seinen Vorgängern insgesamt etwas zurückhaltender zur Sache geht, mit weniger metallischer Wucht und aggressiver Härte, doch auch die Metalfans kommen mit Sicherheit zu Genüge zu ihrem Recht und wer auf orgelnde Keyboards, progressive Elemente, groovende Passagen, folkige Töne, atmosphärische Parts und natürlich ein fantastisches Zusammenspiel der mitwirkenden Künstler steht, der darf hier bedenkenlos zugreifen! Besonders beeindruckend wirkt dabei das Zusammenspiel der vielen Mitwirkenden, die gemeinsam dafür sorgen, dass jeder einzelne Track zu einem besonderen Erlebnis wird.</p>
<p>Andere Künstler schreiben einen Soundtrack zu einer Geschichte, Arjen Lucassen kreiert eine ausgefeilte Story zu seinen Songs und das auf einem sowohl musikalisch als auch inhaltlich bemerkenswerten Niveau! Es macht einfach Spaß, diesem Album zu lauschen, in die Welt der Forever und der von ihnen Menschen einzutauchen und dabei immer wieder brisanten und hochaktuellen Themen aus dem realen Hier und Jetzt zu begegnen. Lucassen zeigt auf seine Art die negativen Seiten der zu großen Abhängigkeit von Maschinen und vor allen Dingen auch die immensen Gefahren der Eingriffe in die menschliche Evolution (z.B. in Form von Genmanipulationen) auf, was dem einen oder anderen eventuell etwas zu belehrend erscheinen mag, aber es ist nicht der moralische Zeigefinger, der hier erhoben wird, sondern vielmehr ein Fingerzeig der Vernunft!</p>
<p>Keine Frage, mit dem neuesten Ayreon-Album hat der Niederländer Lucassen erneut ein Meisterwerk geschaffen, welches nicht nur aufgrund der vielen tollen Künstler oder der beeindruckenden Hintergrundstory, sondern vor allen Dingen mit einer Vielzahl mitreißender Songs zu überzeugen weiß. Und wer immer noch Beweise für die Klasse dieser Schreibe braucht, der sollte einfach mal in Songs wie den Opener „Age Of Shadows“, das in mehrere Kapitel unterteilten „Beneath The Waves“, das enorm spannende, abwechslungsreiche „Liquid Eternity“, in das folkige „River Of Time“ oder den abschließenden Finalsong „The Sixth Extinction“ reinhören – wer da nicht hängen bleibt und sofort den Kauf des Albums beschließt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Zugreifen heißt die Devise, dabei habt ihr auch noch die Wahl zwischen drei verschiedenen Varianten, nämlich einer Doppel-CD, einer Special Edition mit Booklet und Bonus-DVD sowie einer Limited Deluxe Edition in Form eines Digipacks mit aufwändigem Booklet und ebenfalls einer Bonus-DVD. Also los, ab in den Plattenladen eures Vertrauens, „01011001“ gekauft und in den CD-Player geschmissen und eingetaucht in die spannende Welt der Forever!</p>
<p>Zum Abschluss noch ein Überblick über die Tracks sowie die beteiligten Künstler:</p>
<p><strong>CD 1 – “Y”:</strong><br />
1. Age Of Shadows<br />
2. Comatose<br />
3. Liquid Eternity<br />
4. Connect The Dots<br />
5. Beneath The Waves<br />
6. Newborn Race<br />
7. Ride The Comet<br />
8. Web Of Lies</p>
<p><strong>CD 2 – “Earth”:</strong><br />
1. The Fifth Extinction<br />
2. Waking Dreams<br />
3. The Truth Is In Here<br />
4. Unnatural Selection<br />
5. River Of Time<br />
6. E=MC²<br />
7. The Sixth Extinction</p>
<p><strong>Interpreten:</strong><br />
Tom S. Englund (Evergrey)<br />
Steve Lee (Gotthard)<br />
Daniel Gildenlöw (Pain Of Salvation)<br />
Hansi Kürsch (Blind Guardian)<br />
Floor Jansen (After Forever)<br />
Anneke Van Giersbergen (Agua de Annique/ex-The Gathering)<br />
Jonas Renske (Katatonia)<br />
Jorn Lande (ex-Masterplan)<br />
Magali Luyten (Virus IV)<br />
Bob Catley (Magnum)<br />
Ty Tabor (King’s X)<br />
Simone Simons (Epica)<br />
Phideaux Xavier (Phideaux)<br />
Arjen Lucassen<br />
Liselotte Hegt (Dial)<br />
Wudstik<br />
Narjan Welman (Elister)<br />
Arjen Lucassen</p>
<p><strong>Musiker:</strong><br />
Arjen Lucassen &#8211; Gitarren, Bass, Keyboards<br />
Ed Warby &#8211; Drums und Percussion<br />
Lori Linstruth (Stream Of Passion)<br />
Michael Romeo (Symphony X)<br />
Derek Shinian (Planet X/ex-Dream Theater)<br />
Tomas Bodin (The Flower Kings)<br />
Joost van den Broek (After Forever)<br />
Ben Mathot (Dis)<br />
Jeroen Goossens (Flairck)<br />
David Faber</p>
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		<title>Ein rockiges neues Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 17:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[ayreon]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rockzoom]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Besucher und Freunde von RockZOOM,so ein Jahreswechsel bringt es immer mit sich, dass man nach Worten sucht, um die zurückliegenden Monate zu reflektieren und das neue Jahr mit Wünschen und Plänen auszustatten. Doch letztlich muss sich jeder seine eigene Meinung zu zurückliegenden Ereignissen bilden, haften bleiben am Ende meistens nur losgelöster Jubel aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Besucher und Freunde von RockZOOM</strong>,so ein Jahreswechsel bringt es immer mit sich, dass man nach Worten sucht, um die zurückliegenden Monate zu reflektieren und das neue Jahr mit Wünschen und Plänen auszustatten. Doch letztlich muss sich jeder seine eigene Meinung zu zurückliegenden Ereignissen bilden, haften bleiben am Ende meistens nur losgelöster Jubel aber auch ergreifende Momente sowie leider auch tieftraurige Erlebnisse. Dabei bietet jedes Jahr so viel mehr als nur einige wenige Höhepunkte, negative wie positive. Und fast immer hat man dazu eine Melodie im Hinterkopf, denn die Musik begleitet uns stetig und treu, schreibt den Soundtrack zum eigenen Leben und untermalt den Alltag ebenso wie die festlichen Anlässe. Und gerade handgemachte Musik bietet dabei so unzählige Facetten, egal ob <span id="more-358"></span>himmelhochjauchzend oder auch zu Tode betrübt, weswegen wir von RockZOOM es uns auch zum Ziel gesetzt haben, euch erwähnenswerte Platten, ausgewählte Künstler oder auch nennenswerte Festivals und Konzerte näherzubringen und ans Herz zu legen.Und so erlebt RockZOOM nun seinen ersten Jahreswechsel und wir möchten uns bei dieser Gelegenheit ganz herzlich bei all jenen bedanken, die unsere Seite für sich entdeckt haben. Aller Anfang ist schwer, dies gilt nicht nur für das neue Jahr, auch wir können rückblickend feststellen, dass wir viele Sachen anders und vor allen Dingen besser machen können. Lasst euch also überraschen, was wir in den kommenden Monaten so für euch bereit halten werden &#8211; neben vielen interessanten Liveberichten und Musikerstorys dürfte sicher auch die eine oder andere neue Scheibe eine intensivere Erwähnung finden. Und eins können wir euch bereits jetzt prognostizieren: Wenn das Jahr 2008 auch nur annähernd so gut wird wie die neue Scheibe aus dem Hause Ayreon, welche Ende Januar auch offiziell das Licht der Musikwelt erblickt, dann können wir uns auf ein fantastisches neues Jahr gefasst machen!In diesem Sinne wünschen wir euch alles Gute für die vor uns liegenden zwölf Monate und wir freuen uns auch für die Zukunft auf euren Besuch.Euer RockZOOM-Team!</p>
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		<title>Ayreon: &#8220;The Human Equation&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2007 05:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[arjen lucassen]]></category>
		<category><![CDATA[ayreon]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[progressive]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr das Gefühl, wenn die Emotionen Achterbahn fahren, wenn die Gedanken rasen und man vergebens nach Worten sucht, um das zu beschreiben, was sich gerade im Innersten abspielt?? Ja? Dann könnt ihr vielleicht nachvollziehen, wie ich mich nach den ersten Durchläufen der letzten Scheibe von AYREON gefühlt habe. Dabei sind die Zutaten für „The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img CLASS="float_left" SRC="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/07/ayreon.jpg" ALT="Ayreon_The Human Equation" />Kennt ihr das Gefühl, wenn die Emotionen Achterbahn fahren, wenn die Gedanken rasen und man vergebens nach Worten sucht, um das zu beschreiben, was sich gerade im Innersten abspielt?? Ja? Dann könnt ihr vielleicht nachvollziehen, wie ich mich nach den ersten Durchläufen der letzten Scheibe von AYREON gefühlt habe. Dabei sind die Zutaten für „The Human Equation“, so der Titel dieses Werks von Arjen Anthony Lucassen, jede für sich besehen eigentlich gar nichts Besonderes, eigentlich nichts, was nicht auch schon andere Künstler verarbeitet hätten. Da wäre die Idee einer Geschichte, erzählt von verschiedenen Interpreten in Form eines musikalischen Dialogs, egal ob man dies nun als Musical oder aber als Rockoper titulieren möchte. Desweiteren wären da hochkarätige Musiker wie beispielsweise Eric Clayton (SAVIOUR MACHINE),  James LaBrie (DREAM THEATER), Magnus Ekwall (THE QUILL), Devon Graves (DEAD SOUL TRIBE), Mikael Åkerfeldt (OPETH) oder Devin Townsend, welche den Songs ihren stimmlichen Stempel aufdrücken, sowie Rockgrößen wie Ed Warby an den Drums oder der ehemalige URIAH HEEP-Tastenkünstler Ken Hensley. Und da wäre die Story eines monetär orientierten, rücksichtslosen Geschäftsmannes, der nach einem Autounfall ins Koma fällt und in seinem Innersten erbitterte Auseinandersetzungen zwischen seinen positiven und negativen Charaktereigenschaften miterleben muss, während seine Frau und sein bester Freund an seinem Bett wachen und auf baldige Besserung hoffen. Und so lernt man in 20 Akten den Protagonisten näher kennen, erfährt einiges über seine Kindheit, das erste Treffen mit seiner zukünftigen Frau und gelangt auch an das Wissen über seine unlauteren Machenschaften, wenn es um seine Karriere geht.</p>
<p>An sich eine Story, wie sie in dieser Form schon zigmal cineastisch bzw. akustisch verarbeitet wurde. Doch Arjen Lucassen ist hier etwas Außergewöhnliches gelungen: Eine Perle der Musikhistorie, ein Meilenstein im gesamten Metalbereich, vielleicht so etwas wie ein Jahrhundertwerk! Das mag vermessen klingen, übertrieben und abgehoben, zumal bereits in der Vergangenheit ähnliche Konzeptalben entstanden und entsprechend gefeiert worden sind – man denke da nur an The Who’s „Tommy“ oder „The Wall“ von Pink Floyd. Und doch treffen eben diese Beschreibungen auf diese Scheibe zu, sind Ausdruck eines kompositorischen Genies und des filigranen Zusammenspiels von fesselnden Melodien sowie fantastischen Gesangsleistungen! Selten ist mir ein Album begegnet, welches neben eingängigen Kompositionen auch eine enorm dichte Atmosphäre und musikalische Komplexität vorzuweisen hat, gleichzeitig jedoch auch die nötige Härte nicht vermissen lässt – eine Kombination, die „The Human Equation“ für Fans aus JEDER Sparte des Metals interessant machen sollte. Allein die Auswahl der eingesetzten Instrumente ist beeindruckend und von großer Vielfalt – angefangen von Gitarre, Bass, Drums und Keyboards über klassische Streichinstrumente wie Violine oder Cello bis hin zu 70er Jahre-Orgeltönen, Mandoline, verschiedensten Flöten oder gar einem Didgeridoo findet man hier eine große instrumentelle Bandbreite, welche auch für die Titel sehr prägend sind! Mal trifft man auf Songs der Marke Power Metal, dann wieder auf folkige Elemente, um anschließend in Erstaunen über unerwartet harte Passagen auszubrechen. Hier das eine oder andere Stück hervorzuheben würde der Komplexität des Album nicht gerecht, man muss diesen Silberling ohnehin als Einheit ansehen, welche in ihren verschiedenen Facetten zwar durchaus mit einigen Highlights aufwarten kann, die wahre Schönheit jedoch erst dann offenbart, wenn man das Werk ohne Unterbrechung genießt! Kaum zu glauben, dass ein Longplayer derart spielerisch den Brückenschlag von Tonfolgen der Marke Pink Floyd über irisch anmutende Folk-Töne, an Jethro Tull erinnernde Flötenweisen sowie rockige Klänge bis hin zu harten Death Metal-Grunzpassagen schafft, doch genau dies gelingt Lucassen und den beteiligten Musikern, scheinbar mühelos und doch überzeugend bis ins kleinste Detail!</p>
<p>Ach ja – die Story vom komatösen Hauptdarsteller der erzählten Geschichte kann auch noch mit einer etwas überraschenden Auflösung aufwarten, denn selbst ein Autounfall muss nicht so sein, wie er anfangs scheint, aber mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Ohnehin kann die Erzählung mit einem gehörigen Spannungsbogen aufwarten, was nicht zuletzt durch die fesselnden Dialoge der verschiedenen Charaktere besonders gut zur Geltung kommt. Ich für meinen Teil erlebte diese Scheibe teilweise wie im Kino, so sehr fühlt man sich beim Anhören der CD in die Handlungsstränge hineinversetzt und kann dem Verlauf jederzeit folgen. Auch ein Indiz für die großartige Qualität dieser Produktion!</p>
<p>Nachfolgend ein Überblick über die 20 Tracks sowie einen Teil der beteiligten Künstler:</p>
<p>CD 1:<br />
1. Day one: Vigil<br />
2. Day two: Isolation<br />
3. Day three: Pain<br />
4. Day four: Mystery<br />
5. Day five: Voices<br />
6. Day six: Cildhood<br />
7. Day seven: Hope<br />
8. Day eight: School<br />
9. Day nine: Playground<br />
10. Day ten: Memories<br />
11. Day eleven: Love</p>
<p>CD 2:<br />
1. Day twelve: Trauma<br />
2. Day thirteen: Sign<br />
3. Day fourteen: Pride<br />
4. Day fifteen: Betrayal<br />
5. Day sixteen: Loser<br />
6. Day seventeen: Accident?<br />
7. Day eighteen: Realization<br />
8. Day nineteen: Disclosure<br />
9. Day twenty: Confrontation</p>
<p>Interpreten:<br />
James LaBrie als Me<br />
Marcela Bovio als Wife<br />
Arjen Lucassen als Best Friend<br />
Mike Baker als Father<br />
Mikael Åkerfeldt als Fear<br />
Eric Clayton als Reason<br />
Heather Findlay als Love<br />
Irene Jansen als Passion<br />
Magnus Ekwall als Pride<br />
Devon Graves als Agony<br />
Devin Townsend als Rage</p>
<p>Musiker:<br />
Arjen Lucassen &#8211; Electric und  Akustik-Gitarren, Bass, Mandoline, Keyboards, Synthesizer, Hammond<br />
Ed Warby &#8211; Drums und Percussion</p>
<p>Akustische Instrumente:<br />
Robert Baba &#8211; Violine<br />
Marieke van der Heyden &#8211; Cello<br />
John McManus &#8211; low flute und Whistle<br />
Jeroen Goossens &#8211; Flöte, Alt-Flöte, Bass Flöte, Pan-Flöte, Didgeridoo, Bassoon</p>
<p>Additional Keyboards und Solos:<br />
Joost van den Broek<br />
Martin Orford<br />
Ken Hensley<br />
Oliver Wakeman</p>
<p>Wie ließ ich noch seinerzeit anlässlich der vorab erschienenen Single „Day Eleven: Love“ verlauten? „Ein Song, welcher ebenso auf ein grandioses Gesamtwerk hoffen lässt“? Nun, nachdem ich „The Human Equation“ unzählige Male hören durfte, kann ich nur konstatieren, dass hier in der Tat Grandioses geschaffen wurde, ein Meilenstein der Musikgeschichte, an dem sich alles messen lassen muss, was in dieser Art in Zukunft erscheinen wird. Und nach dem einen oder anderen Song wird man geradezu süchtig und lobt und preist die Erfindung der Repeattaste, um das gerade Genossene noch ein weiteres Mal in sich aufsaugen zu dürfen! Ein faszinierendes Album, das in keiner Plattensammlung fehlen darf, egal ob nun Anhänger der melodischeren Spielarten des Metal oder aber abgrundtief böser Todesblei-Schwarzmetaller – hier findet jeder wahre Metalhead seine eigene kleine musikalische Oase!</p>
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