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	<title>Rockzoom &#187; anathema</title>
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		<title>Anathema – Auf dem Weg &#8230; wohin?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 07:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Schmelzeisen</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
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		<description><![CDATA[Anathema genießen Kultstatus unter ihren Anhängern. Spätestens seit ihrem Meisterwerk „Judgement“ (1999) kommt man an den Liverpoolern nicht mehr vorbei, wenn man über die melancholische Seite der Rockmusik philosophiert. Eine stetige Weiterentwicklung sorgte immer für kurzweilige Unterhaltung und spannende Musik, was aber in den letzten Jahren etwas aus dem Ruder zu laufen schien. Mit ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anathema genießen Kultstatus unter ihren Anhängern. Spätestens seit ihrem Meisterwerk „Judgement“ (1999) kommt man an den Liverpoolern nicht mehr vorbei, wenn man über die melancholische Seite der Rockmusik philosophiert. Eine stetige Weiterentwicklung sorgte immer für kurzweilige Unterhaltung und spannende Musik, was aber in den letzten Jahren etwas aus dem Ruder zu laufen schien. Mit ihrem neuen Akustikoutput <strong>„Hindsight“</strong> geben Anathema erneut Anlass zur Diskussion.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/09/hindsight.jpg" alt="" title="Anathema: \&quot;Hindsight\&quot; (2008)" width="220" height="220" class="alignleft size-full wp-image-820" />„A natural disaster“, das letzte Studioalbum von Anathema, erschien 2003 und liegt somit fünf Jahre zurück. Die Zwischenzeit verkürzten sich die Engländer mit ausgedehnten Touren, u.a. mit Porcupine Tree; leider wurde deutscher Boden dabei selten beackert. Versprechungen über die Zukunft wurden viele gemacht. Ein neues Album wurde den hungrigen Fans schon länger versprochen, bekräftigt durch drei neue Songs, die man kostenlos auf der offiziellen Homepage herunterladen durfte. Erklärt wurde die lange Wartezeit immer wieder mit dem Fehlen eines Plattenvertrages. Ständig aber hörte man von lukrativen Angeboten, die die Band angeblich ablehnte. Mit der Zeit begann man sich Gedanken zu machen, ob die Band wirklich eine Zukunft hat und wie diese wohl aussehen mag. Nach der starken DVD „Were you there“ schob man knapp ein Jahr später die DVD „A moment in time“ hinterher, die qualitativ äußerst fragwürdig war. Leichte Zweifel wurden laut, ob Anathema wirklich den richtigen Weg gehen würden. Zusätzlich wurden die Fans aufgefordert, mit einer Spende das neue Demo mitzufinanzieren. Lange Zeit musste man auf ein Statement warten, was denn mit dem Geld passiert sei. Es scheint also derzeit nicht leicht zu sein, sich als Anhänger der Band zu bezeichnen. Denn erst im August 2008 erscheint mit „Hindsight“ ein reguläres Lebenszeichen, das auf mehr hoffen lässt.</p>
<p>Doch was genau stellt „Hindsight“ eigentlich dar? Zunächst einmal wirkt es zumindest diskussionswürdig, dass eine Band nach fünf Jahren Abstinenz ein Akustikalbum mit alten Songs auf den Markt wirft statt ein neues Studioopus zu veröffentlichen. Immerhin ist zwar mit „Unchained“ ein neuer Song vertreten, aber etwas mehr hatte man sich als Fan vielleicht schon erhofft. Damit aber nicht genug: die Band selbst zeichnet sich für die Produktion des Silberlings verantwortlich und das hört man leider. Die Sound schwächelt an vielen Ecken und wirkt (mal bissig gesagt) wie eine bessere Demo-CD. Gerade bei den heutigen Möglichkeiten der Studiotechnik hätte man da mehr erreichen können. Auch die Auswahl der Tracks sowie deren Arrangements überraschen keineswegs; etwas mehr Mut und Inspiration hätte der Scheibe mehr Leben einhauchen können. So aber bekommt man für den vollen CD-Preis eine mäßig produzierte CD ohne Überraschungen. Stücke wie „One last goodbye“, „Flying” oder “Leave no trace” sind im akustischen Gewand dennoch schön und immer noch atemberaubend, “Fragile dreams” und “Are you there” sind gar in der Umsetzung recht innovativ geraten, aber die Qualität dieses Materials ist bereits bekannt. Als Midprice-CD oder als kleines Gimmick zum nächsten Album hätte diese CD eine recht gute Figur gemacht, aber so darf die Daseinsberechtigung von „Hindsight“ zumindest kritisch hinterfragt werden.</p>
<p>Anathema sind zu Größerem fähig, das haben sie oft genug bewiesen. Die letzten Jahre aber wirkten etwas unbeholfen mit zwei Veröffentlichungen, die man als Fan als nicht zwingend notwendig empfindet. Auch neuere Songs wie „A simple mistake“ oder „Angels walk among us“ lassen die Erwartungen wieder in alte Höhen emporsteigen, ebenso, dass Steven Wilson (Porcupine Tree) den Mix des nächsten Albums „Horizons“ übernehmen soll. Den letzten benötigten Lebensbeweis konnten sich deutsche Fans auf dem diesjährigen Summer Breeze holen, auf dem Anathema nicht einfach nur zu überzeugen wussten, sondern mit deutlicher Spiellust und altem Feuer im Sound die Massen begeisterten. Das lässt hoffen und verzeiht viele kleine Fehltritte. Und doch steht uns mit dem neuen Studioalbum der entscheidende Moment noch bevor: Können Anathema dort anknüpfen, wo sie mit „A natural disaster“ aufgehört haben? Können sie ein Album erschaffen, dass die letzten fünf Jahre vergessen lässt? Und können sie die Zweifel über ihren derzeitigen Weg ausräumen? Denn auch für dieses Album steht noch keine Plattenfirma und demnach noch kein Veröffentlichungstermin fest. Und eigentlich möchte sich niemand darum Gedanken machen, wie weit die treuen Fans noch bereit sind zu gehen &#8230;</p>
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		<title>NOVEMBRE: &#8220;The Blue&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 13:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
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		<category><![CDATA[dark metal]]></category>
		<category><![CDATA[doom]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder November. Zwar kann man dieser Band mit dem Monatsnamen das ganze Jahr über lauschen, doch keine Jahreszeit ist so passend wie der Spätherbst, um ein wenig norditalienischer Tristesse zu frönen. Der neue Silberling ist blau und schaut man sich das nette Artwork an, so überkommt einen sogleich die Lust, wieder in diese Klangtiefen aus Doom und Gothic Metal mit ordentlichem Progressive-Schlag einzutauchen. Dabei ließ &#8220;Materia&#8221; aus dem letzten Jahr doch zum ersten mal in Bezug auf diese Band einen eher faden Beigeschmack bei mir zurück.<span id="more-295"></span></p>
<p>Anfang 2007 hat sich zu den Brüdern Carmelo und Giuseppe Orlando Bassist Luca Giovagnoli zur Truppe gesellt. Laut Bandpage hat dieser auch gehörig zum neuen Album &#8220;The Blue&#8221; beigetragen. Das hört man vor allem am mächtig fetten Sound, der natürlich auch dem renommierten Produzenten Mikko Karmila (Finnvox Studios) zuzuschreiben ist.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/novembre1.jpg' alt='Novembre - The Blue (2007)' class="float_left"/><strong>The Blue</strong> &#8211; (05.11.2007)</p>
<p>- Anaemia<br />
- Triesteitaliana<br />
- Cobalt Of March<br />
- Bluecracy<br />
- Architheme<br />
- Nascence<br />
- Iridescence<br />
- Sound Odyssey<br />
- Cantus Christi<br />
- Zenith<br />
- Argentic<br />
- Deorbit<br />
</b></p>
<p>Was nun &#8220;The Blue&#8221; am meisten von &#8220;Materia&#8221; unterscheidet, ist die dankenswerterweise wiedererlangte Heaviness: Passive Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit schlägt durch intensive Brüller Carmelos, irgendwo zwischen Death- und Schwarzmetall, in die tosende Wut eines Ozeans um. Auf der anderen Seite gibt es auch stille Wasser auf &#8220;The Blue&#8221;, und die sind bekanntlich tief: Die altbekannten akustischen Passagen muss man hier also nicht missen. Songs wie &#8220;Triesteitaliana&#8221; stehen als Beweis dafür, dass dieser Antagonismus nahezu bruchlos klappt.</p>
<p>Nahezu, das deutet darauf hin, dass &#8220;The Blue&#8221; doch mit ein paar Abstrichen zu genießen ist. &#8220;Zenith&#8221; erinnert zum Beispiel an die glorreichen Tage von &#8220;Novembrine Waltz&#8221;: &#8220;It seems so long, shining bright&#8230;&#8221; Gleich eine ganze Textzeile wurde hier von &#8220;Come Pierrot&#8221; entnommen&#8230; und das scheitert irgendwie. Wehmütig muss man an die Tage denken, als die Venezianer dieses Meisterwerk geschaffen haben: Viel schlüssiger erschienen die Stücke, verschiedenste Emotionen wurden klar auf den Punkt gebracht. &#8220;The Blue&#8221; ist recht schwierig, vom Songwriting her sogar noch etwas uferloser als &#8220;Materia&#8221;, doch trotz dem fließenden Wechsel von Raserei und Zerbrechlichkeit wirkt &#8220;The Blue&#8221; mit seinen zwölf Stücken manchmal zu langatmig und verwässert geraten. Man hat außerdem den Eindruck, dass hier keine Songs an sich geschrieben wurden, sondern dass alles recht untransparent geschrieben in einem Ozean schwimmt. So lässt sich aber noch lange Zeit viel Neues auf &#8220;The Blue&#8221; entdecken. Auch wem der weinerlich-säuselnde Gesang Carmelos &#8211; im Kontrast zum Geschrei &#8211; bisher übel aufstieß, der wird ganz besonders mit den fragilen Parts auf &#8220;The Blue&#8221; seine Probleme bekommen. Fans von Opeth, Anathema, Paradise Lost oder Katatonia können bei diesem Rundling jedoch einmal mehr bedenkenlos zugreifen.</p>
<p>Einen ersten Eindruck liefert übrigens das Video zu &#8220;Anaemia&#8221;:</p>
<p><a href="http://myspacetv.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=20741807">NOVEMBRE &#8211; Anaemia</a><br /><embed src="http://lads.myspace.com/videos/vplayer.swf" flashvars="m=20741807&#038;v=2&#038;type=video" type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="346"></embed><br /><a href="http://myspacetv.com/index.cfm?fuseaction=vids.addToProfileConfirm&#038;videoid=20741807&#038;title=NOVEMBRE - Anaemia">Add to My Profile</a> | <a href="http://myspacetv.com/index.cfm?fuseaction=vids.home">More Videos</a><br />
</br></br></p>
<p>Offizielle Novembre-Homepage: <a href="http://www.novembre.co.uk/" target="_blank">www.novembre.co.uk</a><br />
Novembre @ Myspace: <a href="http://www.myspace.com/novembre1" target="_blank">www.myspace.com/novembre1</a><br />
Mini-Webseite @ Peaceville: <a href="http://www.peaceville.com/novembre/" target="_blank">www.peaceville.com/novembre/</a></p>
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