<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rockzoom &#187; akustisch</title>
	<atom:link href="http://rockzoom.de/tag/akustisch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://rockzoom.de</link>
	<description>pleasing sounds, thoughts and photography</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 14:11:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>HELLSONGS &#8211; Hymns in the Key of 666</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/11/14/hellsongs-hymns-in-the-key-of-666/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/11/14/hellsongs-hymns-in-the-key-of-666/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 20:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[acousic]]></category>
		<category><![CDATA[akustisch]]></category>
		<category><![CDATA[alternative]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[hellsongs]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1145</guid>
		<description><![CDATA[Mutabor! Hellsongs haben altbekannten, altbewährten Metal-Klassikern speckige Birkenstocks angezogen, die propellerbangenden Matten liebevoll geflochten und Dave Mustaine, Bruce Dickinson und viele weitere mehr zum fröhlichen Makramee-Workshop in die Kommune 1 geladen. Schlaghose statt Shorts, Debattierclub statt Moshpit. Glaubt ihr nicht? So klingt es aber, wenn die drei Schweden zu Akustik-Klampfe und Cello greifen und uncoverbare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mutabor! Hellsongs haben altbekannten, altbewährten Metal-Klassikern speckige Birkenstocks angezogen, die propellerbangenden Matten liebevoll geflochten und Dave Mustaine, Bruce Dickinson und viele weitere mehr zum fröhlichen Makramee-Workshop in die Kommune 1 geladen. Schlaghose statt Shorts, Debattierclub statt Moshpit. Glaubt ihr nicht? So klingt es aber, wenn die drei Schweden zu Akustik-Klampfe und Cello greifen und uncoverbare Lieder covern.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/11/hellsongs.jpg" alt="" title="Hellsongs - Hymns in the Key of 666" width="220" height="220" class="alignleft size-full wp-image-1161" />Man sollte meinen, es dürfte vielen unbelehrbaren Metalfans die meterlangen Nackenhaare in die Höhe treiben, dass den Songs das neue Hippiegewand auch noch richtig gut steht. Harriet Olssons Gesang ist sehr sanft, sehr mädchenhaft, und harmoniert perfekt mit dem akustischen Arrangement. Von einer Gradwanderung ist da erstaunlich wenig zu hören, die Grenzen zwischen „Symphony of Destruction“ und „Eve of Destruction“ verschwimmen, und auch Peter, Paul &amp; Mary sind nicht weit.</p>
<p>Aber sämtlicher Widrigkeiten zum Trotz haben Hellsongs vom Metalfan bis zum Bob-Dylan-Anhänger quer durch die Bank begeistert – Selbstironie funktioniert eben, wenn man sich beliebt machen will, ohne sich anzubiedern.</p>
<p>Das Trio Infernale hat sich unter anderem an „Seasons in the Abyss“ (Slayer), „Paranoid“ (Black Sabbath), „The Trooper“ (Iron Maiden) und „Thunderstruck“ (AC/DC) bedient. Natürlich könnten böse Zungen behaupten, wer nur eine Handvoll bekannter Songs covert, kann kein guter Musiker sein. Wo bleibt denn da die Kreativität, der Schöpfergeist? In Wahrheit beweisen Hellsongs jedoch, dass das Gegenteil der Fall ist, denn sie befreien die Titel erst aus ihrem – an der einen oder anderen Stelle sicherlich zu engen – Korsett, um dann aus einer ganz anderen Perspektive erneut Maß zu nehmen. Manche der Songs erkennt man bis zum Einsetzen des Chorus nicht, andere wiederum sofort, aber fest steht, dass wir es hier mit einer wirklich neuen Interpretation zu tun haben. Es ist ein bisschen, als würde man alte Bekannte auf einem Maskenball wiedertreffen: Zuerst fragt man sich, sind sie es wirklich? Und je näher man kommt, desto vertrauter wird’s.</p>
<p>Für harte Jungs sind Hellsongs vielleicht die perfekte Einschlaf-Musik, wenn es still wird in Wacken, am Ring, im Park oder daheim. Alle anderen werden sie auch gerne hören, wenn es mit dem Bulli Richtung Goa geht (das war jetzt übrigens &#8216;ne Anspielung auf das süße Cover). Und am Ende sind sie wirklich alle glücklich vereint, die Hippies, die Metaller, die alten und die neuen Fans. Die Gegensätze, die es eigentlich gar nicht gibt.</p>
<p>Hier noch flott ein paar Bühnentermine:</p>
<p>18. November: <strong>Berlin</strong>, Maschinenhaus, 20:00 Uhr<br />
19. November: <strong>Hamburg</strong>, Übel &amp; Gefährlich, 20:00 Uhr<br />
20. November: <strong>Dresden</strong>, Bärenzwinger, 20:00 Uhr<br />
21. November: <strong>Viersen</strong>, Trafostation, 20:00 Uhr<br />
22. November: <strong>Osnabrück</strong>, Rosenhof, 20:00 Uhr</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2008/11/14/hellsongs-hymns-in-the-key-of-666/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dornenreich und Devon Graves @ Moritzbastei Leipzig &#124; 25.09.2008</title>
		<link>http://rockzoom.de/2008/09/29/dornenreich-und-devon-graves-moritzbastei-leipzig-25092008/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2008/09/29/dornenreich-und-devon-graves-moritzbastei-leipzig-25092008/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 21:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Voodoo-Udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[akustisch]]></category>
		<category><![CDATA[deadsoul tribe]]></category>
		<category><![CDATA[devon graves]]></category>
		<category><![CDATA[dornenreich]]></category>
		<category><![CDATA[leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[moritzbastei]]></category>
		<category><![CDATA[psychotic waltz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=871</guid>
		<description><![CDATA[Dornenreich, Devon Graves und Leafblade – Gleich drei mal sollte zum Tourauftakt in Leipzig der Vorhang für die leisen Töne aufgehen. Doch leider blieb in diesem edlen Aufgebot dem geneigten Besucher das Akustikprogramm der britischen Leafblade verwehrt. Die Band um Anathemas Danny Cavanagh konnte ihre naturverbundenen Weisen mit Gitarren, Bass und Gesang nicht zum besten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dornenreich, Devon Graves und Leafblade – Gleich drei mal sollte zum Tourauftakt in Leipzig der Vorhang für die leisen Töne aufgehen. Doch leider blieb in diesem edlen Aufgebot dem geneigten Besucher das Akustikprogramm der britischen Leafblade verwehrt. Die Band um Anathemas Danny Cavanagh konnte ihre naturverbundenen Weisen mit Gitarren, Bass und Gesang nicht zum besten geben, da sich Hauptsänger und -gitarrist Sean Jude kurzfristig eine Verletzung am Handgelenk zugezogen hatte.</p>
<p>Doch die verbliebenen Künstler verständigten sich kurzerhand darauf, einfach längere Sets zu spielen, um dem zahlenden Gast für den ohnehin schon angenehm tiefgestapelten Eintrittspreis trotzdem den vollen Abend bieten zu können. Ein bisschen unerwartet traf dies den sympathischen Ex-Psychotic Waltz/Deadsoul Tribe-Frontmann <strong>DEVON GRAVES</strong>. Und trotz der spontan auferlegten Ehre und Aufgabe, einen Teil der durch das Fehlen von Leafblade freigewordenen Zeit zu füllen und der daraus folgenden Notwendigkeit, auch den ein oder anderen weniger geprobten Song darzubieten, wirkte Devon Graves immer souverän auf der Bühne – mit einer Ausstrahlung, die es dem Publikum leicht machte, ihm den ein oder anderen Patzer, die er stets selbst einem Ausruf wie „Shit“ und breitem Grinsen kommentierte, zu verzeihen. Die Nervosität darf man ihm aber nicht verübeln, ist er doch sonst immer mit Metalbands unterwegs gewesen, die ihm auf der Bühne den Rücken stärken konnten. Nun ist da „nur“ seine Stimme und die alte Lowden-Akustikgitarre. Doch Graves konnte ohne Mühe die Bühne alleine „füllen“.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/uploads/2008/09/devongraves.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/09/devongraves-240x360.jpg" alt="" title="Devon Graves @ Moritzbastei Leipzig (25.09.08)" width="160" height="240" class="alignleft size-medium wp-image-872" /></a>Herzstück bildeten natürlich Akustikinterpretationen seiner Psychotic Waltz- und Deadsoul Tribe-Stücke. Auch wir standen dem „akustischen Devon“ quasi als Ersthörer gegenüber und waren natürlich dementsprechend gespannt, wie sowohl Devon als auch seine Songs einzig mit Gitarre und Stimme klingen würden. So erhielten beispielsweise die Deadsoul Tribe-Songs „Into the Spiral Cathedral“, „Black Smoke and Mirrors“ und „Lady of Rain“ nicht nur einen frischen Anstrich, sondern wurden vielmehr ganz von Neuem aufgebaut. Auch das berührende „My Grave“ vom letzten Psychotic Waltz-Album durfte als Devons persönlicher Lieblingssong auch nicht fehlen. Dass seine klare und kraftvolle Stimme nicht nur mit harter Musik sondern auch mit manchmal gar filigraner Akustikgitarren-Begleitung harmonieren können, war für viele sicher eine Überraschung. Hier konnte Devon Graves sicher auf seine langjährige Erfahrung bauen, die seinem spritzigen und motivierten Auftritt keinerlei Hindernis war.</p>
<p>Zwischendurch lockerte der charismatische Multiintrumentalist mit einer Amerika-kritischen Eigenkompositionen aus dem Jahr 1984 und zahlreichen eigenwilligen Coverversionen sein Programm auf. Das ging los mit einer ambitionierten Darbietung von David Bowies „Space Oddity“ und endete selbstironisch &#8211; „now is the chance to laugh about me“ &#8211; in einem Tribut an das allseits bekannten gleichnamigen Tenacious D-Songs. Dazwischen gab es „Spark“ von Tori Amos – nicht minder gefühlvoll dargeboten von Devon Graves als von der Grand Dame des Pop persönlich – und nicht verwunderlich ein Jethro Tull-Stück des legendären „Aqualung“-Albums. Zwar ist Devon auch in seinen Bands stets für seinen Querflöteneinsatz bekannt, da der Mann aber nur zwei Arme hat, sollte es in Leipzig „nur“ die dramatische Gitarrenversion von „My God“ sein. Und nach diesem Song dachte man sich diese Worte, trotz der kleinen Verspieler. Die Stunde ging aufgrund des kurzweiligen Programms wirklich wie im Flug vorbei, denn gespannt fragte man sich nach jedem Song, mit welchem Experiment, mit welchem bekannten Lied anderer toller Künstler oder mit welchem scheinbar vergessen daliegendem Schätzchen der eigenen Diskographie der Mann einen überraschen.</p>
<p>Beinahe genauso minimalistisch instrumentiert übernahmen nach einer etwa 20-minütigen Pause <strong>DORNENREICH</strong> die Bühne. Die Österreicher sind stets ein gern gesehener Gast in der (diesmal teilbestuhlten) Moritzbastei. So konnten wir das Duo bestehend aus Eviga (Gitarre, Gesang) und Inve (Violine) <a href="http://RockZOOM.de/2007/08/10/wgt2007/19/" target="_blank">vor knapp eineinhalb Jahren zum Wave Gotik Treffen</a> ebenfalls mit Akustikprogramm erleben&#8230; Schon damals war es die Veranstaltungstonne der Moritzbastei gewesen, welche ihren eigenwillig düsteren Charme versprühen sollte. Kaum ein Ort passt mit seinen intimen steinernen Gewölben besser zu solch atmosphärisch dichter Musik. <a href="http://RockZOOM.de/uploads/2008/09/dornenreich.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/uploads/2008/09/dornenreich-240x160.jpg" alt="" title="Dornenreich @ Moritzbastei Leipzig (25.09.08)" width="240" height="160" class="alignleft size-medium wp-image-873" /></a>Das intensive Liedgut der Dornenreichs ging auch in der Live-Situation ohne Wenn und Aber unter die Haut – ein Erfolg, den beileibe nicht jede „Stimmungs-Band“ für sich verbuchen kann. Zu verdanken war dieses künstlerisches Selbstbewusstsein sicher der langjährigen Erfahrung des Gründungsmitglieds Eviga, dessen einstige Black Metal-Stimme sich im Laufe der letzten Alben zu einem gehauchten Flüstern entwickelt hat. Doch immer wieder gab es sie, die emphatischen Ausbrüche, mit wütender Kraft, zum treffenden Zeitpunkt. Manchmal wie ein Fall aus der verzauberten Welt eines Traums – manchmal wie ein Aufbäumen des Windes nach einer trügerischen Ruhe. Diese stets gekonnt genutzte Dynamik fesselte auch sichtlich das Publikum, das des öfteren andächtig die Augen schloss, sich im Rhythmus wiegte und mit halb geöffneten Lippen Dornenreichs Lyrik raunte. Dass das neueste Akustik-Kleinod  <a href="http://RockZOOM.de/2008/05/25/dornenreich-in-luft-geritzt/" target="_blank">„In Luft geritzt“</a> einen großen Teil der Setlist einnahm, dürfte keinen Gast überrascht haben, schließlich war diesem Werk förmlich der Drang anzumerken, sich in ungespurten Gegenden eigene Wege zu schaffen. Mit diesem Drang in den direkten Kontakt zum Zuhörer zu treten war den beiden Herren  ein sichtliches Bedürfnis. Das animalisch aufwühlende „Jagd“ stieß dabei ebenso auf großartige Resonanz wie introvertiertere und von einer tiefen Mystik durchwirkte Kompositionen wie „Flügel im Fels“. Die eigensinnige Besetzung mit Gesang, Gitarre und Violine harmonierte durchweg prächtig und ließ keine Zweifel daran, dass sich hier zwei ausgesprochen feinfühlige Künstler darauf verstanden, aus einer spartanischen Instrumentierung große Emotionen hervorzuzaubern.</p>
<p>Der Dornenreich-Anhänger waren es an diesem Abend viele, sprachen dafür doch die Bandshirts auf jedem zweiten Platz. Für die langjährigen Fans gab es neben den neuen Werken auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten: „Reime faucht der Märchensarg“ und „Innerwille ist mein Docht“. Beide Stücke scheinen so viele Jahre später in reduziertem, akustischen Gewand erst ihre wirkliche Bedeutung gefunden zu haben, zumindest einen völlig neuen Blickwinkel, einen sehr privaten und einfühlsamen, der gespannt der Zukunft von Dornenreich entgegensehen lässt. Dass eine Band in der heutigen Zeit derart mit Herz und Seele musiziert, ist leider nicht mehr die Regel und erfreut deshalb umso mehr – Das noch dazu so direkt und nahbar erleben zu dürfen, machte diesen Abend zu einem besonderen Genuss. Wie man aber zu diesem Akustikset headbangen kann – wie es eben zwei Fans am Ende des Auftritts taten – wird ein Rätsel bleiben, das Dornenreich zusammen mit Devon Graves weiter auf ihre verbleibende Tour mitnehmen werden:</p>
<p>30.09.2008 D &#8211; Oberhausen / Helvete<br />
01.10.2008 D &#8211; Frankfurt / Nachtleben<br />
02.10.2008 D &#8211; Ingolstadt / Paradox<br />
03.10.2008 D &#8211; Piding / Baamhakke<br />
04.10.2008 CH &#8211; Uster / Rock City<br />
05.10.2008 A &#8211; Dornbirn / ConradSohm</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Text: Sven Boese &#038; Katrin Kropf<br />
Fotos: Katrin Kropf</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2008/09/29/dornenreich-und-devon-graves-moritzbastei-leipzig-25092008/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

