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	<title>Rockzoom &#187; afm records</title>
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		<title>SQUEALER: &#8220;The Circle Shuts&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 22:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geschicke der hessischen Formation SQUEALER standen zuletzt unter einem alles andere als guten Stern. Die Mannschaft um AFM Records-Chef Andy &#8220;Henner&#8221; Allendörfer hatte sich seit Beginn der Neunziger Jahre einen guten Namen machen können in der Szene mit ihrer saft- und kraftvollen Mischung aus rauem Power Metal und melodischem Thrash. Mir persönlich gefielen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschicke der hessischen Formation SQUEALER standen zuletzt unter einem alles andere als guten Stern. Die Mannschaft um AFM Records-Chef Andy &#8220;Henner&#8221; Allendörfer hatte sich seit Beginn der Neunziger Jahre einen guten Namen machen können in der Szene mit ihrer saft- und kraftvollen Mischung aus rauem Power Metal und melodischem Thrash. Mir persönlich gefielen und gefallen besonders die Alben &#8220;The Prophecy&#8221; (1999) und &#8220;Under The Cross&#8221; (2002), weil für mein Empfinden eben die stärksten Songs der Band-Geschichte da drauf sind. Im Januar 2005 schlug das Schicksal dann gnadenlos zu, als Henner bei einem Autounfall ums Leben kam. Die verbleibenden Denunzianten angelten sich ex-GRIP INC.-Frontröhre Gus Chambers für den Job am Mikro und ließen im folgenden Jahr ihre Trotzreaktion unter dem Namen SQUEALER A.D. in Form einer fiesen, brettharten und ziemlich sperrigen Scheibe namens &#8220;Confrontation Street&#8221; auf die Menschheit los. So sehr man für die Wut und Aggression, die diese Platte verströmte, Verständnis haben konnte, so schade war doch aus künstlerischer Sicht die Selbstreduktion dieser einst facettenreichen Band auf düsteres Thrash-Gebretter.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/12/squealer1.jpg" alt="squealer" title="squealer" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-1361" />Mit Spannung durfte man also den folgenden Longplayer erwarten, und der liegt seit kurzem nun mit &#8220;The Circle Shuts&#8221; vor. Gleich zu Beginn kann man Entwarnung geben, denn SQUEALER sind nicht weiter abgedriftet in Richtung Geknüppel. Vielmehr zeichnet sich das neue Album wieder durch die so geschätzte Verbindung aus knallharten und melodischen Elementen aus. Bei kaum einer anderen einheimischen Band funktioniert das Nebeneinander von energischem, Bay Area-beeinflusstem Thrash-Brett und klassischem europäischem Heavy/Power-Metal so gut und stimmig wie bei SQUEALER in Bestform. Und zu eben jener läuft das Quintett inzwischen wieder mit schöner Regelmäßigkeit auf. Der neue Sänger Norbert Vornam macht dabei eine sehr gute Figur, auf seine Stimme trifft in Sachen Vielseitigkeit dasselbe zu wie auf die Musik. Das führt dann zu schwermetallischen Glanzlichtern wie &#8216;The Source Of Ignition&#8217; (Killer!), &#8216;Martyrs Of The Half Moon&#8217; oder &#8216;I Came For You&#8217;, die jeder Fan von druckvollem, präzisem und klischeefreiem Metal unbedingt mal gehört haben sollte. Nicht jeder Song nistet sich so gründlich in den Gehörgängen ein wie die genannten Highlights, doch echte Schwächen und Durchhänger sucht man vergebens.</p>
<p>SQUEALER haben sich also mit &#8220;The Circle Shuts&#8221; eindrucksvoll zurück gemeldet und bewiesen, dass sie auch 2008 noch viel Bleibendes und Wichtiges in Sachen Heavy Metal zu sagen haben. Zwei abschließende Anmerkungen bleiben mir noch: Die erfreuliche davon ist, dass die erste Auflage von &#8220;The Circle Shuts&#8221; die vier Songs der SQUEALER-Debüt-EP &#8220;Human Traces&#8221; aus dem Jahre 1989 als Bonus enthält. Ganz und gar nicht schön ist, dass &#8220;Confrontation Street&#8221;-Sänger Gus sich offenbar vor etwa zwei Monaten das Leben genommen hat. Scheint ein verdammt gefährlicher Job zu sein, für diese Band zu singen&#8230;</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.squealer.de">Squealer</a></p>
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		<title>&#8220;Sins of the past&#8221;: The Return of mighty HELSTAR</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 14:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HELSTAR sind Metal-Götter. Punkt. Oder nein, besser: Ausrufezeichen! Mindestens drei Stück. Die ersten vier Alben der Texaner um Sangesgott James Rivera und Ausnahmegitarrist Larry Barragan gehören zum Großartigsten und Anbetungswürdigsten, das die Metal-Historie jemals hervorgebracht hat: &#8220;Burning star&#8221; (1984), &#8220;Remnants of war&#8221; (1986), &#8220;A distant thunder&#8221; (1988) und &#8220;Nosferatu&#8221; (1989), allein das Niederschreiben dieser Namen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>HELSTAR sind Metal-Götter. Punkt. Oder nein, besser: Ausrufezeichen! Mindestens drei Stück. Die ersten vier Alben der Texaner um Sangesgott James Rivera und Ausnahmegitarrist Larry Barragan gehören zum Großartigsten und Anbetungswürdigsten, das die Metal-Historie jemals hervorgebracht hat: &#8220;Burning star&#8221; (1984), &#8220;Remnants of war&#8221; (1986), &#8220;A distant thunder&#8221; (1988) und &#8220;Nosferatu&#8221; (1989), allein das Niederschreiben dieser Namen verursacht bei mir schon Gänsehaut. Rivera war und ist auch Jahre nach dem Ende von HELSTAR allgegenwärtig und hat mit verschiedenen Bands fantastische Alben aufgenommen. So gründete er die großartigen Destiny&#8217;s End, die mit &#8220;Breathe deep the dark&#8221; (1998) und &#8220;Transition&#8221; (2001) zwei Underground-Klassiker hinterließen, sang auf dem grandiosen Seven Witches-Album &#8220;Passage to the other side&#8221; (2003), brillierte mit Distant Thunder 2004 auf &#8220;Welcome to the end&#8221; in bester HELSTAR-Manier und machte zuletzt Schlagzeilen durch seinen Einstieg bei einer anderen US Metal-Legende, Vicious Rumors. Um Larry Barragan war es sehr still geworden, und die Demo-Songs die man in den letzten beiden Jahren von seiner neuen Groove-Thrash-Band Eternity Black zu hören bekam, sorgten eher für Stirnrunzeln und Kopfschütteln.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/helstar.jpg' alt='Sins of the past' class="float_left"/>US-Metal-Maniacs wie meine Wenigkeit schweben natürlich auf Wolke Sieben, seit bekannt geworden ist, dass HELSTAR sich im &#8220;Remnants of war&#8221;-Line Up, also mit Robert Trevino an der zweiten Axt, reformiert haben. AFM Records haben sich die wieder auferstandene Metal-Legende geangelt und ein brandneues Album für 2008 angekündigt, auf das ich mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Sehnsucht warte. Bis es soweit ist, gibt es erstmal ein hübsches Geschenk an die Fans in Form der Compilation &#8220;Sins of the past&#8221;, die Ende November in die Läden kommt. Rivera, Barragan und Mitstreiter haben sich einige der alten Kult-Klassiker vorgenommen und sie komplett neu eingespielt. Die aktuellen Versionen sind allesamt – glücklicherweise – sehr nah an den Originalen und killen ohne Ende durch den deutlich transparenteren und von Bill Metoyer sehr geschmackssicher gemischten Sound. Natürlich kann so eine Scheibe nicht alle Wünsche erfüllen. So hätte ich für mein Leben gerne auch noch Übersongs wie &#8216;Shadows of Iga&#8217;, &#8216;Winds of war&#8217;, Abandon ship&#8217; oder &#8216;To sleep, per chance to scream&#8217; mit dabei gehabt. Aber man kann halt nicht immer alles haben im Leben, und schließlich sind ja so essentielle, unsterbliche Nummern wie &#8216;Suicidal nightmare&#8217;, &#8216;Harker&#8217;s tale&#8217;, &#8216;Tyrannicide&#8217; oder &#8216;Baptized in blood&#8217; (Jaaaaaa!!!) am Start.</p>
<p>Ganz am Ende dieser Scheibe gibt es mit &#8216;Tormentor&#8217; und &#8216;Caress of the dead&#8217; dann auch noch zwei neue Songs zu hören, die meine Freude ins Unermessliche steigern, denn sie können tatsächlich mit den Großtaten früherer Tage mithalten und klingen wie 100% HELSTAR pur. &#8216;Tormentor&#8217; räumt vor allem durch den begnadeten Chorus ab, während &#8216;Caress of the dead&#8217; diese klassischen Texas-Metal-Gitarrenwände bietet, für die ich auf dem Dreirad die Wüste Gobi durchqueren würde, wenn es sein müsste. Nicht nur deshalb ist &#8220;Sins of the past&#8221; ein absoluter Pflichtkauf für alle Achtziger-Metal-Anhänger. Das hier ist die Essenz des Heavy Metal, die strahlende Krone der metallischen Schöpfung, das Ticket ins Edelstahl-Elysium!!!</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.helstar.com">www.helstar.com</a></p>
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		<title>AXXIS: &#8220;Doom of destiny&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 11:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ganze 18 Jahre ist es jetzt schon wieder her, dass die Dortmunder Melodic Metaller AXXIS ihr gefeiertes Debüt-Album &#8220;Kingdom of the night&#8221; unters Volk brachten. Jene Scheibe und der prächtige Nachfolger &#8220;II&#8221; brachten der Truppe um Sänger und Gitarrist Bernhard Weiß Ruhm und Ehre ein, Klassiker wie &#8216;Living in a world&#8217;, &#8216;Fire and ice&#8217;, &#8216;Ships [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganze 18 Jahre ist es jetzt schon wieder her, dass die Dortmunder Melodic Metaller AXXIS ihr gefeiertes Debüt-Album &#8220;Kingdom of the night&#8221; unters Volk brachten. Jene Scheibe und der prächtige Nachfolger &#8220;II&#8221; brachten der Truppe um Sänger und Gitarrist Bernhard Weiß Ruhm und Ehre ein, Klassiker wie &#8216;Living in a world&#8217;, &#8216;Fire and ice&#8217;, &#8216;Ships are sailing&#8217; oder &#8216;Little look back&#8217; kann wohl jeder Hard Rock-Veteran ohne Probleme mitsingen. In den Neunzigern versuchten sich AXXIS dann an diversen stilistischen Experimenten, die aber allesamt mehr oder weniger in die Hose gingen und den Ruf der Band ziemlich ramponierten. Erst 2001 mit dem programmatisch betitelten Album &#8220;Back to the kingdom&#8221; erinnerten sich die Jungs wieder an ihre alten Tugenden und knüpften endlich an frühere Großtaten an. Mit dem Wechseln zu AFM Records vor einigen Jahren bekamen AXXIS offensichtlich noch einmal einen gehörigen Schub. Auf &#8220;Time machine&#8221; (2004) und vor allem dem tollen, letztjährigen Album &#8220;Paradise in flames&#8221; gab es eine frische, kraftvolle, packende und mitreißende Mischung aus modernem Power und Symphonic Metal und dem typischen AXXIS-Melodic-Sound zu hören, mit der man zahlreiche neue Fans hinzu gewinnen konnte.</p>
<p><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/11/axxis.jpg' alt='Doom of destiny' class="float_left"/>Entsprechend gespannt sein durfte man auf den Nachfolger &#8220;Doom of destiny&#8221;, der nun vorliegt und eindrucksvoll beweist, dass AXXIS dem enormen Erwartungsdruck gewachsen waren und mit dem aktuellen Material den erhöhten Ansprüchen mehr als gerecht werden. Stilistisch bewegt sich die Band anno 2007 irgendwo zwischen Edguy, Rough Silk, Domain, melodischen Helloween-Songs und den eigenen Frühwerken, und fühlt sich in diesem Spannungsfeld offenbar pudelwohl. Die neuen Songs sind natürlich wieder allesamt höchst eingängig und setzen sich wie erwartet umgehend im Ohr fest, sind dabei aber mit der viel Liebe und Sorgfalt arrangiert und stecken voller cleverer und hübscher Details, die für Charakter, Abwechslung und Spannung sorgen. Der Einstieg mit könnte mit dem dramatischen Intro, das mich ein wenig an die Eröffnung des Gamma Ray-Meisterwerks &#8220;No world order&#8221; erinnert, und dem grandiosen, vor Spielfreude und Lebendigkeit fast zerberstenden Titelsong gar nicht besser gelingen. &#8216;Doom of destiny (Arabia)&#8217; scheint gleich alle Stärken dieser Band zusammen zu fassen, die Nummer enthält ebenso simple wie geniale Melodien, kraftvolle Gitarren, donnernde Drums und aufbrausende, äußerst fantasievoll gestaltete Breaks. Sehr gefallen mir auch die Einsätze der Gastsängerin Lakonia. Das folgende &#8216;Better fate&#8217; ist keinen Deut schlechter: ein ungemein wuchtiger, stimmungsvoller Midtempo-Track mit göttlicher Bridge, hier harmonieren Bernhard Weiß und Lakonia ganz besonders wunderbar.</p>
<p>Nach dieser fantastischen Viertelstunde hat &#8220;Doom of destiny&#8221; eigentlich schon gewonnen. Das überirdische Niveau des Beginns erreichen zwar nicht alle Songs, doch jede einzelne Minute dieser Platte bewegt sich irgendwo zwischen den Prädikaten &#8220;sehr gut&#8221; und &#8220;ausgezeichnet&#8221;. Mir persönlich gefallen die orchestral angelegten, euphorischen Uptempo-Songs, in denen so wahnsinnig viel passiert, am allerbesten. Man lausche nur mal einem Knaller wie &#8216;Revolutions&#8217; mit seinen swingenden Rock&#8217;n'Roll-Strophen und dem eindringlichen Power-Metal-Chorus oder der finalen Hymne &#8216;Astoria&#8217;. Doch selbst klassische, immer geschickt an der Grenze zum Kitsch entlang balancierende AXXIS-Melodic-Tunes wie &#8216;I hear you cry&#8217; muss man spätestens beim herzerwärmenden Chorus auch lieben. Eine wunderbar leicht klingende Ballade wie &#8216;The fire still burns&#8217; überrascht im Mittelteil mit einem entspannten Saxophon-Solo. So etwas oder das augenzwinkernde Feeling von &#8216;She got nine lifes&#8217; kriegt man nur mit einer gehörigen Portion gesundem Selbstvertrauen derart souverän und überzeugend hin.</p>
<p>Folglich kann man AXXIS für &#8220;Doom of destiny&#8221; nur in den höchsten Tönen loben und das Album allen Melodic-Metal-Fans sehr ans Herz legen. Wer seine Avantasia-Scheiben liebt, wird sehr wahrscheinlich auch mit &#8220;Doom of destiny&#8221; sehr glücklich werden. Ich freue mich wirklich schon sehr auf die Tour mit Helloween und Gamma Ray im Dezember, das wird das Abräumer-Package des Winters schlechthin.</p>
<p>AXXIS on tour in Deutschland mit Helloween &#038; Gamma Ray:</p>
<p>01.12.07   Lichtenfels, Stadthalle<br />
02.12.07   Bremen, Tivoli<br />
21.12.07   Langen, Stadthalle<br />
22.12.07   Kaufbeuren, All Karthalle<br />
11.01.08   Tuttlingen, Alte Festhalle<br />
12.01.08   Karlsruhe, Europahalle (Knock Out Festival)<br />
13.01.08   Oberhausen, Turbinenhalle</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.axxis.de" target="_blank">www.axxis.de</a></p>
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		<title>Auf ein Neues: LION&#8217;S SHARE wieder voll im Saft</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 14:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Name LION&#8217;S SHARE stand Ende der Neunziger für eine edle und anspruchsvolle Mischung aus packendem Heavy Rock und melodischem Metal. Viel zu lange war es still um diese schwedische Formation, doch in diesem Sommer gab es mit dem leidenschaftlich-energischen neuen Album &#8220;Emotional coma&#8221; endlich wieder ein beeindruckendes Lebenszeichen. Gitarrist und Bandgründer Lars Christmansson hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Name LION&#8217;S SHARE stand Ende der Neunziger für eine edle und anspruchsvolle Mischung aus packendem Heavy Rock und melodischem Metal. Viel zu lange war es still um diese schwedische Formation, doch in diesem Sommer gab es mit dem leidenschaftlich-energischen neuen Album &#8220;Emotional coma&#8221; endlich wieder ein beeindruckendes Lebenszeichen. Gitarrist und Bandgründer Lars Christmansson hat eine komplett neue Mannschaft um sich versammelt und serviert der hungrigen Gemeinde eine Platte, die einiges härter und straighter ist als die frühen Werke. Der Master of Disaster machte sich für euch auf die Suche nach den Hintergründen.</p>
<p><em>M.o.D.:</em><br />
Lars, kannst du für alle Leser, die euch noch nicht kennen, bitte mal die Vergangenheit von LION&#8217;S SHARE Revue passieren lassen?</p>
<p><em>Lars:</em><br />
LION&#8217;S SHARE gibt es bereits seit 1987. Unser Debüt-Album erschien 1995, auf dieser Scheibe war das Progressive Metal-Element in unserem Sound noch sehr prominent. Wir klangen in etwa wie eine Mischung aus späten Black Sabbath, Dream Theater und Queensryche. Kurz darauf nahmen uns Century Media unter Vertrag. Die schickten uns sofort auf eine Europa-Tour mit Saxon, wenig später veröffentlichten wir eine Platte namens &#8220;Two&#8221;.  Auch danach waren wir sehr viel unterwegs, unter anderem mit Iced Earth, Nevermore und UDO. Es folgten zwei weitere Alben, &#8220;Fall from grace&#8221; (1999) und &#8220;Entrance&#8221; (2001), doch dann war irgendwie die Luft raus bei uns. Ich fühlte mich total ausgebrannt und leer. Darum habe ich die Band erstmal auf Eis gelegt.</p>
<p><em>M.o.D.:</em><br />
Was hast du denn in der Zwischenzeit gemacht?</p>
<p><em>Lars:</em><br />
Es hat fast ein Jahr gedauert, bis ich mich mental wieder aufgerappelt und von dem Schock erholt hatte. Ich war eigentlich immer voller Elan und Energie gewesen, hatte nicht mal nachgedacht darüber, eine Pause zu machen oder so etwas. Doch auf einmal stand ich da und fühlte mich kraftlos und ziemlich schlecht. Acht Jahre Vollgas waren offenbar doch etwas zu viel für meinen Körper und meine Seele. Irgendwann habe ich dann angefangen, ein kleines Homestudio aufzubauen und ein paar neue Ideen aufzunehmen. Eines Tages hörte ich zum ersten Mal Patrik Johansson singen, das war kurz vor der Veröffentlichung des ersten Space Odyssey-Albums. Ich stellte den Kontakt zu ihm her und konnte ihn überzeugen, mit mir an neuen LION&#8217;S SHARE-Songs zu arbeiten. Wir haben uns aber von Anfang an dafür entschieden, alles langsam und ruhig angehen zu lassen.</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/bandfoto-lions-share.JPG' title='Bandfoto Lions Share'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/bandfoto-lions-share.JPG' alt='Bandfoto Lions Share' class="float_left"/></a><em>M.o.D.:</em><br />
Warum ist keiner deiner ehemaligen Mitstreiter beim Neustart dabei?</p>
<p><em>Lars:</em><br />
Ich habe mich natürlich mit den Jungs zusammen gesetzt, aber es stellte sich schnell heraus, dass sich unsere Vorstellung und musikalischen Visionen doch deutlich unterschieden. So wollte ich zum Beispiel unbedingt einen moderneren, intensiveren Drum-Sound. Im Ganzen sollte die Musik eine Ecke härter und kraftvoller werden. Meine neuen Riffs verlangten zudem nach einem etwas aggressiveren Gesangsstil. Darum habe ich mich für einen radikalen Schnitt und einen echten Neuanfang entschieden.</p>
<p><em>M.o.D.:</em><br />
Sind folglich alle Songs auf &#8220;Emotional coma&#8221; brandneu?</p>
<p><em>Lars:</em><br />
Es gibt nur ein Lied auf der Platte, das älter ist, und zwar &#8216;Cult of denial&#8217;. Das Stück stammt  aus der &#8220;Fall from grace&#8221;-Phase. Ein paar Fragmente von &#8216;Soultaker&#8217; und &#8216;The edge of the razor&#8217; hatte ich schon, als ich mich im Dezember 2001 dazu entschloss, diese Pause einzulegen. Alles andere entstand irgendwann nach 2002.</p>
<p><em>M.o.D.:</em><br />
Erzähl uns doch mal was über die einzelnen Songs?</p>
<p><em>Lars:</em><br />
&#8216;Cult of denial&#8217; ist wie gesagt ein Song von früher, der aber erst jetzt richtig gut funktioniert hat. Der Text dreht sich um eine wahre Geschichte, in der einige Teenager in einem Chatroom verbreiten, dass sie vorhaben sich selbst zu töten. Statt sie davon abzubringen, haben die anderen sie sogar noch bestärkt in ihrem Vorhaben. &#8216;The arsonist&#8217; entstand ziemlich spät, ich hatte das Gefühl, dass wir noch einen weiteren schnelleren Song brauchten. Zum Titeltrack hat Glen Drover (Eidolon, Megadeth) ein cooles Gitarrensolo beigesteuert. Ich mag den Song sehr, er ist so majestätisch und episch und verbindet das Brutale mit dem Schönen in einer spannungsvollen Symbiose. &#8216;Clones of fate&#8217; ist ein straighter, treibender Metal-Song in der Tradition von Acts wie Judas Priest und Accept. &#8216;The edge of the razor&#8217; ist so eine Art Bindeglied zwischen unser alten und neuen Songs. Der Track hätte auch auf einer früheren Platte stehen können. Bruce Kulick hat zwei Soli für die Nummer eingespielt. Mit &#8216;Toxication rave&#8217; dringen wir in Thrash-Metal-Regionen vor, ein Hommage an Bands wie Megadeth und Metallica, die ich immer sehr geliebt habe. &#8216;Trafficking&#8217; ist vielleicht der modernste, ungewöhnlichste Song auf dem Album. Ich mag die Musik von Rammstein, In Flames und Soilwork inzwischen genau so wie den alten Kram. &#8216;Bloodstained soil&#8217; ist verdammt heavy, getragen von einem tonnenschweren Black Sabbath-Riff. Der Text ist inspiriert durch einen Roman von James Ellroy, der von einem Massenmörder handelt. &#8216;Soultaker&#8217; ist der erste Song, den Patrik mit mir aufgenommen hat. Ich erinnere mich, dass wir an diesem Tag noch eine Nummer namens &#8220;TV preacher&#8221; einspielten, den wir allerdings nie komplett fertig gestellt haben. &#8216;Hatred&#8217;s my fuel&#8217; wollten wir erst gar nicht aufs Album nehmen, aber die Leute, denen wir den Track vorspielten, sagten, das sei einer unserer besten Refrains. Zum Schluss gibt&#8217;s da noch eine Cover-Version des Angel Witch-Klassikers &#8216;Sorcerers&#8217;. Dieses Lied wurde ursprünglich für ein Tribute-Album aufgenommen, doch der Release dieser Platte verschob sich wieder und wieder, so dass wir ihn für unser Comeback-Album verwendeten.</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/emotional-coma.JPG' title='Emotional coma Cover'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/09/emotional-coma.JPG' alt='Emotional coma Cover' class="float_left"/></a><em>M.o.D.: </em><br />
&#8220;Emotional coma&#8221; ist bei AFM Records erschienen. Wie seid ihr an den Deal gekommen?</p>
<p><em>Lars:</em><br />
Ich hatte die Aktivitäten von AFM bereits seit einigen Jahren verfolgt und war immer der Meinung, dass dies ein perfektes Label für unsere Art von Musik wäre. Glücklicherweise ist einer meiner Kumpels auch gut mit A&#038;R-Mann Markus von AFM befreundet. Als wir die Aufnahmen fast fertig hatten, wurde über ihn der Kontakt hergestellt, und zu meiner großen Freude mochten AFM die Songs und wollte das Album haben. Somit mussten wir gar keine Demos rumschicken und überall Klinken putzen gehen. Ich habe mich schon diverse Male mit den Jungs von Label getroffen, die Atmosphäre zwischen uns ist sehr angenehm und entspannt.</p>
<p><em>M.o.D.:</em><br />
Du hast eben bereits über die Gastmusiker geredet, die du für einen Beitrag zu &#8220;Emotional coma&#8221; gewinnen konntest. Wie hast du die für dein neues Projekt begeistern können?</p>
<p><em>Lars:</em><br />
Mats Leven ist ja auch zu hören auf der Platte, der ist ein alter Freund von mir, wir haben regelmäßig Kontakt, da war es ganz natürlich, dass er etwas zum Album beisteuert. Bruce Kulick haben wir durch einen lustigen Zufall bekommen. Das Studio, indem wir die ersten Demos aufgenommen haben, gehört einem Typen, der Gründer und Präsident der Kiss Army Sweden ist. Irgendwann kam Bruce zu einer Kiss Expo nach Stockholm, die Chance haben wir genutzt und ihn ins Studio gelockt für die beiden Soli. Für mich war das ein großartiges Erlebnis, schließlich bin ich Kiss-Fan seit meinem achten Lebensjahr. Eigentlich sollte Eric Peterson von Testament auch noch ein Solo zu &#8216;Bloodstained soil&#8217; beisteuern, aber er ist leider nicht rechtzeitig dazu gekommen.</p>
<p><em>M.o.D.:</em><br />
Machst du dir eigentlich Sorgen, dass die alten LION&#8217;S SHARE-Fans mit dem neuen, moderneren Sound Probleme haben könnten?</p>
<p><em>Lars:</em><br />
Ach, wichtig ist doch am Ende, ob die Songs was taugen oder nicht, und das tun sie meiner Ansicht nach auf jeden Fall. LION&#8217;S SHARE-Fans sind mit Sicherheit nicht verbohrt, sie legen einfach Wert auf Qualität und Professionalität. So groß ist der Unterschied zu unseren alten Platten auch gar nicht, da waren auch schon einige ziemlich harte Songs drauf. Fakt ist jedoch, dass zum Beispiel die Keyboards auf &#8220;Emotional coma&#8221; eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Außerdem denke ich, dass Patriks Vocals ein großer Gewinn für uns sind, zumal er auf dieser Platte einen etwas anderen, raueren Gesangsstil ausprobiert. Wenn wir live spielen erscheinen all diese Unterschiede gar nicht mehr so groß, da wirkt alles sehr homogen. Ein Track wie &#8216;Unholy rites&#8217; von &#8220;Fall from grace&#8221; schlägt da hervorragend die Brücke zu unserem neuen Material. Du darfst nicht vergessen, dass es inzwischen eine neue Generation Metal-Fans da draußen gibt, die noch gar nicht mit der Szene vertraut waren, als wir unsere ersten Alben veröffentlichten. Die tragen Priest-, Maiden und Megadeth-Shirts und für die sind wir im Grunde eine neue Band.</p>
<p><em>M.o.D.:</em><br />
Wie seit ihr auf den Albumtitel &#8220;Emotional coma&#8221; und das coole Artwork gekommen?</p>
<p><em>Lars: </em><br />
Um unseren neuen Sound darzustellen, wollten wir ein düsteres Cover und suchten nach einer Art Maskottchen wie Maidens Eddie. Es sollte etwas sein, dass wir auch in späteren Cover-Bildern und im Merchandise weiter verwenden könnten. Hinter dem Titel steckt kein tieferes Konzept, wir haben einfach zu einem bestimmten Zeitpunkt auf die bisher aufgenommenen Song geschaut und den Titel ausgesucht, der am besten klang. Irgendwie tun wir uns anscheinend eh schwer mit Albumtitel, darum haben wir unser Debüt auch einfach &#8220;Lion&#8217;s Share&#8221; und den Nachfolger &#8220;Two&#8221; genannt, hahaha&#8230;</p>
<p>Soweit die Statements von Lars. &#8220;Emotional coma&#8221; sollte für alle Fans von zeitgemäßem, intelligentem Melodic Power Metal ein gefundenes Fressen sein. Der Scheibe also unbedingt mal einen Testlauf gönnen!</p>
<p>Homepage: www.lionsshare.org</p>
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		<title>Schmier reaktiviert HEADHUNTER</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Aug 2007 13:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[headhunter]]></category>
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		<category><![CDATA[reunion]]></category>
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		<category><![CDATA[thrash]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnert sich hier noch jemand an HEADHUNTER, die Band, die Destruction-Frontmann Schmier Ende der Achtziger Jahre nach seinem vorübergehenden Ausstieg bei besagten Thrash-Giganten gegründet hatte. Zusammen mit Drummer-Legende Jörg Michael (ex-&#8221;Die-halbe-Welt&#8221;) und ex-Talon-Gitarrist Uwe &#8220;Schmuddel&#8221; Hoffmann fabrizierte Schmier einen angenehm frischen und technisch anspruchsvollen Sound aus Heavy, Power und Thrash Metal, der die Band schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/headhunter-band.jpg' title='Headhunter live'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/headhunter-band.jpg' alt='Headhunter live' class='float_left' /></a>Erinnert sich hier noch jemand an HEADHUNTER, die Band, die Destruction-Frontmann Schmier Ende der Achtziger Jahre nach seinem vorübergehenden Ausstieg bei besagten Thrash-Giganten gegründet hatte. Zusammen mit Drummer-Legende Jörg Michael (ex-&#8221;Die-halbe-Welt&#8221;) und ex-Talon-Gitarrist Uwe &#8220;Schmuddel&#8221; Hoffmann fabrizierte Schmier einen angenehm frischen und technisch anspruchsvollen Sound aus Heavy, Power und Thrash Metal, der die Band schnell zum Insidertipp avancieren ließ. Immerhin auf drei Alben brachten es Headhunter: &#8220;Parody of life&#8221; (1990), &#8220;A bizarre gardening accident&#8221; (1992) und &#8220;Rebirth&#8221; (1994), wobei ich persönlich das Zweitwerk mit dem oberkultigen Titel am besten finde. Diese drei Heavy-Metal-Juwele erscheinen am 07. September über AFM Records in hübschen, soundmäßig aufgepeppelten Neu-Auflagen, inklusive fette Booklets und Linernotes von Schmier himself.</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/headhunter-cover.jpg' title='Headhunter Cover'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2007/08/headhunter-cover.jpg' alt='Headhunter Cover' class='float_left' /></a>Und so klingt das dann bei Meister Schmier im O-Ton:<br />
<em>&#8220;Seit Jahren haben wir darüber geredet, jetzt ist die Zeit endlich soweit: die &#8220;ollen&#8221; HEADHUNTER Alben, die seit Ewigkeiten vergriffen sind, kommen nochmals mit frischem Sound und als Nice Price Produkt in die Läden. Viele Fans haben mich auf Konzerten und in Internet immer wieder darauf angehauen, aber ich hatte auf Grund von Destructions engem Zeitplan, zuvor nicht die Zeit, mich sorgfältig um das Thema HEADHUNTER zu kümmern. Auch um das Schreckenswort &#8220;Ausverkauf&#8221; zu vermeiden, habe ich sehr lange gewartet um die HEADHUNTER Re-Releases mit der nötigen Sorgfalt vorzubereiten! Nun haben auch diejenigen, die in den Neunzigern zu jung waren, endlich die Möglichkeit, meine wesentlich metal &#8211; und melodie-betonteren HEADHUNTER Songs zu hören, die zwar noch &#8220;thrashig&#8221; sind, aber mehr auf meine Wurzeln zurückgreifen. NWOBH meets Thrash!&#8221;</em></p>
<p>Doch das ist noch nicht alles: Schmier kündigt an, dass es ein neues HEADHUNTER-Album in Originalbesetzung geben wird!!<br />
<em>&#8220;Während der Vorbereitung des Re-Master Prozesses, habe ich meine Liebe zum melodischen Metal wieder aufgeheizt und sofort sprudelten so viele Ideen aus mir heraus, die einfach nicht zu Destruction passen wollen. Da ich nie den Kontakt zu Jörg und Schmuddel verloren hatte und beide sofort positiv auf eine neue HEADHUNTER-Scheibe reagiert haben, war sofort klar, dass wir drei alten &#8220;Haudegen&#8221; nochmals die Magie der frühen Neunziger aufleben lassen müssen! Klar, ich weiß was viele denken werden: Nicht noch eine sinnlose Reunion!!! Aber da wir alle unser Hauptaugenmerk auf unseren Hauptbands haben, ist HEADHUNTER für uns die Möglichkeit völlig klischeefrei loszurocken und ohne Druck der Medien und Plattenfirmen die Musik zu spielen, die wir lieben und mit der wir aufgewachsen sind. HEADHUNTER standen in den Neunzigern für eigenständigen Metal und wir werden denjenigen, die sich fragen, warum wir diesen Spirit noch mal aufleben lassen, mit einem oberamtlichen Album voller Metal Hymnen den Nackenmuskel verbiegen! Versprochen!&#8221;</em><br />
(Quelle: www.afm-records.de)</p>
<p>Die Platte soll spätestens im Frühjahr 2008 erscheinen, natürlich auch bei AFM. Haltet also unbedingt die Augen offen und bis es soweit ist mit dem neuen Hörfutter, solltet ihr euch &#8211; wenn ihr die guten Stücke nicht schon längst im Regal stehen habt &#8211; die Wiederveröffentlichungen angeln. Wenn die Kohle für drei CDs nicht reicht, empfehle ich zumindest &#8220;A bizarre gardening accident&#8221; zu verhaften, die Platte ist wirklich sehr geil!!</p>
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		<title>AFM Records holt legend&#228;re Schwergewichte</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 20:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin van der Laan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Martins Metal Madness]]></category>
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		<category><![CDATA[afm records]]></category>
		<category><![CDATA[helstar]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[ross the boss]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit großem Vergnügen habe ich vernommen, dass AFM Records, die ja bisher eher Experten in Sachen Melodic Metal waren, zwei ganz große Heavy Metal-Helden der Achtziger unter Vertrag genommen hat. Zum einen ist das kein Geringerer als der legendäre ehemalige MANOWAR-Gitarrist ROSS THE BOSS, der uns wohl bald mit einem Solo-Album beglücken wird. Viele werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit großem Vergnügen habe ich vernommen, dass AFM Records, die ja bisher eher Experten in Sachen Melodic Metal waren, zwei ganz große Heavy Metal-Helden der Achtziger unter Vertrag genommen hat.</p>
<p>Zum einen ist das kein Geringerer als der legendäre ehemalige MANOWAR-Gitarrist ROSS THE BOSS, der uns wohl bald mit einem Solo-Album beglücken wird. Viele werden sich gerne an die &#8220;Night of Early Manowar&#8221;-Shows von Ross erinnern, die er unter anderen 2005 auf dem Keep It True VI zelebrierte. Die haben sicher hungrig gemacht auf neuen Stoff, zumal seine ehemaligen Brötchengeber ja inzwischen völlig durchgedreht sind und jenseits von Gut und Böse ein trauriges Spinal Tap-Dasein fristen. Aufmerksam machen möchte ich aus diesem gegebenen Anlass alle Metal-Market-Liebhaber auf die völlig coole, reichlich schräge Platte &#8220;And you?&#8221;, die ROSS 1990 mit Dick Manitoba (alias Richard Blum, ex-DICTATORS) unter dem Namen MANITOBA&#8217;S WILD KINGDOM einspielte. Dreckig-rotziger, vor Attitude nur so überquellender, herrlich martialischer und ursprünglicher Heavy Metal mit etwas MOTÖRHEAD-Feeling wird auf dieser damals bei MCA erschienenen Platte geboten. Haltet mal Ausschau nach dem Teil, es lohnt sich echt!</p>
<p>Zweites schwergewichtiges neues Pferd im AFM-Stall sind die Texas-Power/Prog-Metal-Götter HELSTAR. Neuesten Meldungen zufolge arbeiten die Jungs gerade an einigen Neueinspielungen alter Klassiker, die im November zusammen mit zwei neuen Songs als eine Art Best-of heraus kommen sollen. Das ist natürlich toll, aber was wir HELSTAR-Maniacs natürlich wollen, ist ein vollständiges neues Studio-Album. Das wurde für den Sommer nächsten Jahres angekündigt. Soooo lange noch warten&#8230; aaarrgghhh!!!</p>
<p>Trotzdem: Danke, AFM!!!</p>
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