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SLOUGH FEG – mit Mike Scalzi zu den Sternen…

20. September 2007

Vor ein paar Wochen machten Katrin und Martin bereits auf SLOUGH FEGs aktuelle Scheibe „Hardworlder“ in einem netten Zwiegespräch aufmerksam und kamen zu einem einstimmigen Ergebnis: True fuckin‘ Gitarrenrock mit fetter 70er-Schlagseite! Crunchy, groovy und simpel. Nun gesellt sich noch einer mehr zur Runde: Slough Feg-Cheffe Mike Scalzi entpuppt sich in diesem Interview nicht nur als echter Hardworlder, sondern auch als begabter Geschichtenschreiber und Star Wars-Liebhaber…

Slough Feg promo picture 2007Katrin:
Hey Mike, du hast ja da zusammen mit den anderen Slough Feg-Burschen ein ziemlich hit- und gitarrenlastiges sowie schwer rockendes Album fabriziert! Geiles Teil! Sehr nahe an meinem Lieblings-Slough Feg-Album „Traveller“. Obwohl ich sagen muss, dass man sich heutzutage erst an diesen „Hardworlder“-Sound gewöhnen muss…

Martin:
Kannst du mal bitte die neue Platte mit deinen eigenen Worten beschreiben und mit den vorigen Veröffentlichungen vergleichen?

Mike: „Hardworlder“ ist eher ein Rock-Album. Album für Album haben wir uns immer mehr einem Hard Rock-Sound angenähert. Auf „Hardworlder“ hat sich dieser Sound sehr verdichtet. Wir werden immer eine Metalband bleiben, aber wir sind eben eher eine „Rock-style Metalband“ als eine die Thrash, Speed oder was auch immer spielt. Diesmal wollten wir etwas Traditionelleres haben, schön alte Rockgitarren und so, also schrieben wir ganz in solch traditioneller Manier eher langsame, simplere Songs, die beim Hörer sogleich straight ankommen. Lange nicht so viel Arbeit wie auf den anderen Alben.

Katrin:
Nachdem „Traveller“ damit vollgestopft war, habt ihr hier erneut Sci-Fi-artige Themen untergebracht. Gibt es diesmal wieder eine Art lyrisches Konzept?

Mike: Es gibt kein Konzept für dieses Album, aber einige Songs handeln davon, seine eigene Integrität in einer nihilistischen, modernen Welt, wo Technologie den Menschenverstand ersetzt, aufrecht zu erhalten. Darum geht es wirklich, gegen die moderne Musikwelt mit all ihrem Bullshit anstinken zu können — eine Spur von Menschlichkeit in dieser kalten, kalkulierten, modernen Welt.

Galaxy magazine cover from October 1956Martin:
Ich bin sehr gespannt, wovon die Lyrics zu „Tiger! Tiger!“ und „Poisoned Treasures“ handeln. Kannst du bitte mal kurz erklären, worum es da jeweils geht?

Mike: „Tiger! Tiger!“ basiert auf einem Buch aus dem Jahre 1952 namens „The stars my destination“ von Alfred Bester.

(Anm. zum Bild, Quelle Wikipedia.org: „The Stars My Destination (originally called Tiger! Tiger!, from William Blake’s poem „The Tyger“) is a science fiction novel by Alfred Bester, first published in Galaxy magazine as a 4-part serial, beginning in the October 1956 issue.“)

Die Hauptfigur ist der ultimative Hardworlder! „Poisoned treasures“ erzählt von den Menschen, die in San Franciscos Sechster Straße in den herunter gekommenen Sozialwohnungen leben. Ich habe da ganz in der Nähe lange Zeit gewohnt, eine üble Gegend mit schmuddeligen Kneipen und jeder Menge Drogenhandel. Dort gibt es jede Menge verzweifelte Leute. They’re down among the deadmen, you know!

Katrin:
Ihr habt sechs Monate für die Aufnahmen gebraucht, das kommt mir erstaunlich lange vor in Anbetracht der Tatsache, dass das Album recht roh und spontan klingt.

Mike: Na ja, wir haben ja nicht sechs Monate konstant im Studio gehockt, wir haben vielmehr in kleinen Häppchen produziert. Aber so spontan war’s dann auch wieder nicht, wir haben verdammt viele Gitarrenspuren aufgenommen und auch die Vocals haben ziemlich lange gedauert. Zum ursprünglich für den Gesang geplanten Termin hatte ich eine Scheiß-Erkältung, daher war das meiste nicht zu gebrauchen und musste noch mal gemacht werden. Zu jener Zeit unterrichtete ich auch als Lehrer für Philosophie, das nahm viel von meiner Zeit in Anspruch.

Martin:
Würdest du mir zustimmen, dass „Hardworlder“ der logischere Nachfolger für „Traveller“ ist als es „Atavism“ war? Ich muss gestehen, dass ich „Atavism“ etwas schwächer als eure anderen Alben finde, die Platte klingt für mich irgendwie fragmentarisch.

Mike: Tja, so unterschiedlich sind die Meinungen, viele Leute halten gerade „Atavism“ für unser stärkstes Album. Als es heraus kam, schrieben die Kritiker, wir hätten nun ein ganz neues Level erreicht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass du diesen runderen, wärmeren Klang bevorzugst, „Atavism“ ist um einiges rauer und härter. Ich bin immer noch sehr stolz auf diese Scheibe, sie steckt voller guter Ideen, die Songs sind schnell, kompakt und kommen direkt auf den Punkt. „Hardworlder“ ist irgendwie entspannter und harmonischer. „Traveller“ ist ehrlich gesagt das SLOUGH FEG-Album, das ich am wenigsten mag. Ich bin froh, dass wir diese Platte gemacht haben und sie ist auch okay, aber mir fehlen die Ecken und Kanten.

Katrin:
Erzähl uns mal was zu den beiden Cover-Versionen auf „Hardworlder“. Von Horslips hatte ich vorher noch nie was gehört und die Wahl von ‚Street jammer‘ vom Debüt „Invasion“ als Manilla Road-Hommage ist auch eher ungewöhnlich.

Mike: Deswegen habe ich diese Songs ja ausgewählt! ‚Street jammer‘ ist mein Lieblingssong von Manilla Road, ich mag sowieso die ersten beiden Platten von denen am liebsten. Ich würde zum Beispiel nie einen Song von „Crystal Logic“ oder so aufnehmen wollen. Was den Horslips-Song angeht: das ist einfach eine grandiose Nummer. Punkt. Warum sollten wir auch etwas covern, was die Leute schon tausendmal gehört haben? Ich ziehe es vor, einen exzellenten Song zu bringen, den nicht jeder kennt und auch nicht schon jeder nachgespielt hat. Ich höre mir jede Art von Musik sehr offen an und denke nicht so viel nach über Kategorien und so. Ist das jetzt Heavy Metal oder nicht, völlig egal, entweder ich mag einen Song oder nicht. Die meisten Leute gehen doch mit lauter Vorurteilen belastet an die Musik heran, oft entscheiden sie bereits, ob sie etwas mögen oder nicht, bevor sie er überhaupt gehört haben, nur basierend auf Kategorien oder was andere Leute sagen. Wenn jemand von vorne herein sagt „Ich kann Death Metal nicht leiden“, wird er einen wirklich guten Song, gespielt von einer Death Metal-Band, nicht mögen. Oder man hasst eine gute Pop-Nummer, nur weil sie Pop ist, und entscheidet sich dafür, einen mittelmäßigen True Metal-Song zu mögen, weil er eben „true“ ist. Das ist doch Bullenscheiße!!

Martin:
‚Street jammer‘ war ja auch schon auf dem Manilla Road-Tribute-Album „The Riddle Masters“ drauf, das vor einiger Zeit über das kleine deutsche Label Solemnity Records erschien. Was hältst du von dieser Platte? Es ist nun wirklich verdammt schwer, das Flair eines Manilla Road-Songs einzufangen. Kann man über den Sinn und Unsinn von Tribute-Alben nicht sowieso streiten…?

Mike: Oh ja, Tribute-Alben sind in der Regel ungenießbar, ich höre mir so was eigentlich nie an. Ich denke, auf der Manilla Road-Coverscheibe sind aber ein paar ganz brauchbare Nummern drauf.

Katrin:
Was hat es denn mit dem Songtitel ‚Frankfurt Hahn Airport Blues‘ auf sich? Habt ihr den Track tatsächlich am Flughafen dort komponiert? Dann muss das nach dem Keep It True-Wochenende gewesen sein!?

Mike: Jaaa, das stimmt, genau so war es! Wir saßen 24 Stunden in Frankfurt-Hahn fest und haben auf dem Boden in der Abflughalle gepennt. Das war wirklich die Hölle, besonders weil wir während der gesamten Tour zuvor schon kaum geschlafen hatten. Davon handelt der Song, von massivem Schlafmangel, hahaha!!

Martin:
Die frühen Werke von SLOUGH FEG waren sehr geprägt durch die Zusammenarbeit von dir und deinem damaligen Partner-In-Crime John Cobbett. Ihr habt sogar eine zweite gemeinsame Band, Hammers Of Misfortune, ins Leben gerufen. Inzwischen tauchst du nicht mehr im Line-Up von Hammers Of Misfortune auf, und John ist vor ein paar Jahren bereits bei SLOUGH FEG ausgestiegen. Du bist nun mit einem völlig anderen Line-Up unterwegs. Kannst du uns mal was darüber erzählen wie das alles so gelaufen ist?

Mike: Oh, das ist nicht viel Geheimnisvolles dran. Ich bin halt nicht mehr bei den Hammers dabei, aber das besagt gar nichts, John und ich sind immer noch Freunde. Er hat seine Band, ich habe meine. Die Gründe, warum sich das SLOUGH FEG-Line Up so oft geändert hat in letzter Zeit, sind auch ziemlich simpel. Man kann mit dieser Band eben kein Geld verdienen, obwohl wir regelmäßig touren und Platten aufnehmen. Das machen viele Musiker nicht lange mit. Ein Album aufzunehmen ist wahnsinnig zeitaufwändig, du musst regelmäßig proben, zweimal im Jahr bist du längere Zeit auf Achse und dann brauchst du noch einen richtigen Job, um deine Miete zahlen zu können. Zudem werden die Leute älter, haben auf einmal Familien und Kinder. Ich kenne nicht viele Ehefrauen, die es gut finden, wenn ihre Männer in der weiten Welt herumtingeln, sich betrinken und ihren Spaß haben, während sie zu Hause den Nachwuchs hüten.

Katrin:
Es ist in der Tat schon verrückt, obwohl ihr schon viele Jahre dabei seid, hält sich euer Bekanntheitsgrad selbst in eurer Heimat in Grenzen. Wahrscheinlich lag das auch und vor allem an mangelhafter Promotion. Mit eurem neuen Label Cruz Del Sur im Rücken läuft es nun doch etwas besser, oder?

Mike: Tja, besonders viele Platten haben wir bisher wohl nicht verkauft. Das liegt wohl an verschiedenen Dingen, unter anderem auch an den vielen illegalen Downloads. Immerhin haben wir jetzt einen Booking Agent für die Vereinigten Staaten, was sehr gut für uns ist, denn wir tourten in den letzten drei Jahren wirklich sehr viel. Und wer oft live präsent ist, wird auch mehr wahrgenommen, das ist wirklich cool.

Slough Feg - Hardworlder (2007)Katrin:
Wenden wir uns mal wieder erfreulicheren Dingen zu: Mir gefällt das coole Cover-Pic von James E. Lyle mit diesem Han Solo-mäßigen Typen, der all diese Tattoos im Gesicht trägt, ausgesprochen gut. Wie wichtig ist dir eine anspruchsvolle optische Umsetzung des musikalischen Konzepts und des Grundfeelings einer Scheibe?

Mike: Eigentlich ist mir das ziemlich egal. Mich interessiert die Musik, um diesen Image-Kram und das ganze Marketing-Konzept kümmere ich mich nur widerwillig. Ich wäre auch zufrieden mit einem Bandfoto auf dem Cover, aber das Label erzählt mir immer, dass wir etwas Heroisches, Futuristisches brauchen, damit sich die Platte besser verkauft. Wahrscheinlich haben sie sogar recht, darum bemühe ich mich immer, ein Bild zu finden, dass nach Metal aussieht und nicht nach einem fucking Beatles-Album, hahaha…!

Katrin:
Heißt das, du bist auch kein Comic-Fan? Hätte ich jetzt erwartet bei dem Layout…

Mike: Nö, bin ich nicht. Als ich ein Teenie war, habe ich Marvel Comics gelesen, aber das hat ja wohl jeder gemacht. Ich mochte Iron Man, die Avengers und Daredevil. Ich kann mich auch nicht so für dieses typische Fantasy-Zeug begeistern, das in letzter Zeit so viele Metal-Bands aufgreifen. Ich bevorzuge alte Science-Fiction-Stories aus den Fünfziger Jahren, als die Autoren noch philosophische Ideen zu transportieren versuchten mit ihrem Stoff. So etwas gibt es ja heute kaum noch.

Katrin:
Wenn du wählen müsstest, „Star Trek“ oder „Star Wars“, wofür würdest du dich entscheiden?

Mike: Oh, die Frage kann ich unmöglich beantworten. „Star Trek“ ist die beste Fernsehserie aller Zeiten und die „Stars Wars“-Streifen sind meine Lieblingsfilme, zumindest in diesem Genre. Keiner der „Star Trek“-Filme kam je an „Star Wars“ heran, und es gab niemals eine „Star Wars“-Fernsehserie. „Star Wars“ hat mich letztlich aber wohl mehr beeinflusst, so wie fast jeden Teenager, der hier in den Siebzigern aufgewachsen ist. Diese Filme haben mein Bewusstsein und mein Denken verändert. Die coolste „Star Trek“-Episode ist die mir der grünen Tussi, die wollte ich immer flach legen, hahaha! Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass Star Trek wohl einer der größten Einflüsse auf Slough Feg war. Aber nur das Original, nicht dieser ganze neue Kram, die Leute dort können einfach nicht schauspielern.

Slough Feg live in LA, 2007 (Quelle: www.sloughfeg.com)Katrin:
Warum sind eure Alben eigentlich immer so kurz? „Traveller“ 44 Minuten, „Atavism“ 38 Minuten, „Hardworlder“ 42 Minuten – das sind eher Spielzeiten aus dem Vinyl-Zeitalter. Wird es eine Vinyl-Version von „Hardworlder“ geben?

Mike: Oh ja, die wird es definitiv geben. Ich bin ein Kind des Vinyl-Zeitalter, wie du es nennst, ich mag Vinyl auch lieber. Wahrscheinlich denke ich immer noch in LP-Format, wenn ich ein Album plane, und dann kommen solche Längen heraus.

Martin:
Also, ich finde ja 40 Minuten faszinierende, packende Musik deutlich besser als 70 Minuten, wo dann jeder dritte Song ein bloßer Füller ist.

Katrin:
Es ist übrigens ziemlich cool, dass Cruz del Sur euer ganzes Album als Stream online gestellt hat. Ich hab’s mir natürlich trotzdem gekauft, hehe… Glaubst du, dass diese Full Album Stream-Sache eine gute Idee ist?

Mike: Ja, denn wer will schon ein Album mit darüber gesprochenem Werbetext kaufen? Ich glaube wir werden auf diese Weise mehr verkaufen.

Katrin:
Lass uns mal ein tolles Spiel spielen. Nur so zum Spaß, um unsere Leser bei Laune zu halten. Da Slough Feg häufig Ausflüge ins All oder keltische Mythen zum Thema haben, fängt unsere kleine Story folgendermaßen an:

Dieser „Hardworlder“-Typ, auf dessen Gesicht sein Name und Beruf tätowiert ist, entschließt sich aus lauter Verzweiflung, vor den Vargr-Truppen in ein Wurmloch zu flüchten, welches auf seiner Sternenkarte mit den Worten „Vorsicht. Dahinterliegendes unbekannt“ markiert ist. Aber was soll’s, er muss diese Vargr-Bastarde loswerden, und so fliegt er halt da durch… und verliert sein Bewusstsein. Als er aufwacht, findet er sich selbst und sein arg beschädigtes Shuttle auf einer Lichtung eines Klasse M-Planeten wieder. Er lugt aus seinem Shuttle, nicht sicher wie lange er bewusstlos war und auf welchem Planeten er sich nun befindet. (Nein, er weiß nicht, dass er soeben eine Zeitreise hinter sich gebracht hat und nun in Irland auf dem Planeten Erde ist, etwa 200 Jahre bevor ein Typ namens Jesus geboren worden sein wird… war, oder vielleicht nicht, wie auch immer…). Er merkt, dass ihn jemand anstarrt. Dieser jemand würde sich selbst als keltischer Druide bezeichnen, und neben anderen seltsamen Sachen bemerkt der Druidentyp auch diese sonderbaren Zeichen im Gesicht unseres Zeitreisenden aus dem All…

…Bitte vollende diese Story… :)

Mike: Der Druide beschließt dann doch, die Gesichtstätowierungen zu ignorieren, da sie nicht in seiner eigenen Ogham-Sprache geschrieben sind. Stattdessen hetzt er rasch sein Wolfsrudel auf den Hardworlder. Dann bindet er ihn schließlich an einem Pfahl auf seinem Dorfplatz, da er ja ein Außenseiter ist. Dort wird er mit Bällen aus getrocknetem Hirn beworfen und muss eine Woche lang ohne Nahrung und Wasser auskommen. Dann wird er aus dem Dorf geworfen, hinaus in die irischen, schroffen Ebenen, wo er die Melodie von Enio Morricones „Good the bad and the ugly“ hört und so langsam beginnt, wie ein augetrockneter Clint Eastwood auszusehen. Er läuft einem piktischen Krieger, der einer blauen Version von Lee Vancleef nahe kommt, über den Weg. Dieser bindet den „Hardworlder“ an sein Pferd und zerrt ihn 25 Meilen weit durch die Ebenen, bevor er ihn in ein Erdloch wirft, wo er von Nagetieren in den Untergrund gezogen wird. Die Nagetiere kauen ein paar Stunden auf seinem Fleisch herum. Als er sich schließlich aus den Büschen erhebt, ist kein Stück Haut mehr an ihm übrig. Er findet rasch einen toten Hirsch, isst sein verottetes Fleisch und schneidet seine Hörner ab, um sie sich selbst an die Birne zu binden. Er zieht sich für die nächsten 200 Jahre in eine Höhle zurück und malt Bilder.

Katrin:
Oh Mann… Das ist eigentlich nicht mehr zu toppen. Deshalb nun die letzte Frage, Mike: Ein gewisser Elton John meinte vor kurzem mal, es wäre am besten, das ganze Internet für vier oder fünf Jahre abzuschalten. Mal angenommen, das würde wirklich passieren, wie würde sich das auf eine Band wie SLOUGH FEG auswirken?

Mike: Keine Ahnung, wahrscheinlich nicht so sehr. Einen Metal-Underground hat es schon lange vor dem Internet gegeben. Dann muss man halt wieder Briefe und Päckchen verschicken. Die CD-Verkäufe würde wahrscheinlich sogar wieder in die Höhe schnellen, was wiederum bedeuten würde, dass wir vielleicht endlich mal ein wenig Geld verdienen. Vielleicht gar kein schlechter Gedanke, das…!

Katrin:
Was kommt als nächstes für Slough Feg? Wir hoffen ja auf ein paar Auftritte in Europa…!?

Mike: Im November wird es eine US-Tour geben, Europa folgt im Frühjahr 2008.

Keine Kommentare

  1. Jo

    Au mann, schon lange keine so unterhaltsames und erfrischendes Interview gelesen. Dickes Lob an euch!

    #383

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