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September 2015: unsere Konzertempfehlungen

2. September 2015

September 2015: unsere KonzertempfehlungenEs hat sich ausgesommert. Die Open Air Festival-Saison ist fast vorüber und die Clubs laden wieder ein zum fröhlichen Versammeln vor der Bühne. Was im September so bei uns abgeht, haben wir euch wie immer übersichtlich zusammengetragen. Viel Spaß beim Stöbern und Weitersagen. Highlight in diesem Monat: Das Reeperbahnfestival!!

ANNENMAYKANTEREIT
Sie leben in Köln, sind zusammen aufgewachsen und schreiben heute Songs darüber, wie sie das Leben und die Liebe zerreißt, ratlos macht und beflügelt. AnnenMayKantereit haben sich mit ihren Konzerten von der Straße in ausverkaufte Clubs gespielt. Ihre Videos drehen sie selbst und das erste Album haben sie im Alleingang live eingespielt. Die Fangemeinde ist in letzter Zeit beeindruckend gewachsen, die Videos werden tausendfach aufgerufen und ihre Shows sind immer öfter ausverkauft. Viel Aufmerksamkeit für eine so junge Band, die gar nicht versucht hat, jeden Blick auf sich zu ziehen. Schlagzeug, Gitarre, Bass, Gesang, Klavier, Mundharmonika – das ist das Besteck – und mit guten Songs, viel Blues und Hennings unverwechselbarer Stimme treffen AnnenMayKantereit die Herzen ihrer Generation, der davor und der danach.

05.09.2015 Cottbus – Gladhouse
06.09.2015 Cottbus – Gladhouse
09.09.2015 Hannover – Pavillon
10.09.2015 Hannover – Pavillon
12.09.2015 Magdeburg – Factory
14.09.2015 Berlin – SO 36
17.09.2015 Wien – Fluc
18.09.2015 Graz – PPC
19.09.2015 Linz – Posthof
22.09.2015 Ulm – Roxy
23.09.2015 Tübingen – Sudhaus
25.09.2015 Bern – Dachstock
26.09.2015 Winterthur – Gaswerk
27.09.2015 Luzern – Schüür
30.09.2015 Heidelberg – Halle 02
03.10.2015 Würzburg – Posthalle
06.10.2015 Münster – Skaters Palace
07.10.2015 Bremen – Schlachthof
10.10.2015 Düsseldorf – Zakk
11.10.2015 Düsseldorf – Zakk
12.10.2015 Düsseldorf – Zakk

BEIRUT
Beirut erzählen nicht nur Geschichten und Abenteuer, sie erleben sie auch. Zach Condon, Mastermind und Createur von Beirut, nimmt uns mit auf diese Reisen. Stets getrieben von einer nicht enden wollenden Neugier nach der Entdeckung seiner Selbst und der Welt. Mit gerade mal 19 Jahren und seinem frisch veröffentlichten Debüt-Album wurde er bereits von Kritikern in den Himmel gelobt und legte somit den Grundstein zu seiner Karriere. Zehn Jahre ist das nun her und seither kannte Beirut nur noch eine Richtung und das war die nach ganz oben. Im Herbst 2014 begann er mit seinen Bandkollegen Paul Collins (Bass) und Nick Petree (Schlagzeug) an einem neuen Beirut Album zu arbeiten. Nach zwei Wochen im Studio stellt die Band das bisher lebhafteste Album „NoNoNo“ (VÖ: 11.09.15) fertig. Die Songs verfügen über die Klarheit, die Condon in seiner dunkelsten Stunde gesucht hat. Er scheint die Antworten auf seine Fragen, in seiner immer noch jungen Karriere, gefunden zu haben.

20.09.2015 Berlin – C-Halle

BLACK BOOK LODGE
Wenn es die perfekte Vermählung zwischen Stoner Rock, Progressive Metal und Alternative Rock geben würde, dann wären das Black Book Lodge. Zudem zieht die dänische Band die nordische Karte und zeigt auch ihre kalte, misanthropische Seite. Black Book Lodge bieten sozusagen den perfekten Soundtrack für einen Vulkanausbruch auf Island! Inspiriert sind die Dänen von so unterschiedlichen Acts wie Queens Of The Stone Age, Mastodon und Opeth, aber auch der Gothic-Seite der Americana-Szene sowie 16 Horsepower und Woven Hand. Schon recht schnell, als die Band 2011 anfing, Musik zu machen, wurden Gerüchte ob der Qualitäten von Black Book Lodge laut. Die erste EP „We Are Legion“ 2012 untermauerte das. Regelrecht abgefeiert wurde ihr im Frühjahr in Dänemark und im Sommer 2014 in Europa erschienenes Debütalbum „Tûndra“.

05.09.2015 Düsseldorf – Zakk
06.09.2015 Köln – MTC
08.09.2015 Berlin – Cassiopeia
09.09.2015 Hamburg – Hafenklang
10.09.2015 Osnabrück – Kleine Freiheit
11.09.2015 Weinheim – Café Central
12.09.2015 Dresden – Beatpol

BOY
BOY – das sind Valeska Steiner und Sonja Glass. Erstere kommt aus Zürich, zweitere aus Hamburg; die Texte sind englisch, die Songs von Weltformat. Es sind elektrisierende Popstücke. Reich an Facetten, filigran arrangiert. Songstrukturen, die bisweilen an Leslie Feist erinnern. Nina Kinert kommt einem in den Sinn, skandinavisches Songwritertum. Aber auch Indie-Pop. Vom Feuilleton und den Fans gleichermaßen geliebt zu werden, schließt massives Airplay eigentlich aus. Nicht so bei BOY. Ihre intelligenten Pop-Singles hielten sich über Wochen in den Airplay-Charts, das Video zu ‚Little Numbers’ wurde zudem über 14 Millionen mal auf Youtube geklickt. Es folgten Konzerte auf der ganzen Welt. Die Musik der beiden bahnte sich ihren Weg von den großen Metropolen bis in die entlegensten Winkel. Am 21.08.2015 erschien das lang erwartete zweite Album „We were here“ der beiden Musikerinnen. Die Songs sind durchwoben von Wärme und Empathie und erzählen von den persönlichen und universellen Momenten des Lebens. Im September bieten BOY noch einmal die Gelegenheit, sie im kleinen Club zu sehen.

02.09.2015 Oldenburg – Kulturetage
03.09.2015 Köln – Gloria
04.09.2015 München – Technikum
05.09.2015 Zürich – Plaza
08.09.2015 Dresden – Beatpol
09.09.2015 Berlin – Lido
10.09.2015 Hamburg – Mojo Club

CHILLY GONZALES & KAISER QUARTETT
Nach dem Release von „Solo Piano II“ veröffentlichte Chilly Gonzales das Notenbuch „Re-Introduction-Etudes“, das zum Bestseller wurde, er produzierte und veröffentlichte Octave Minds, das Piano-trifft-Electronica-Album mit Boys Noize – und vor allem hat er sich damit beschäftigt, einen modernen Zugang zur Kammermusik zu finden. Das Ergebnis ist „Chambers“, ein Album mit Piano und Streichquartett (und ein paar Überraschungen nebenbei). Mithilfe der immer tiefer werdenden Beziehung zum Hamburger Kaiser Quartett entwickelt das Album die Kammermusik aus der romantischen Ära genauso wie den heutigen Pop weiter. Wie immer in Chilly Gonzales‘ musikalischem Universum stehen dabei Rap, Ambient, Easy Listening und Avantgarde gleichberechtigt nebeneinander – dieses Mal sind auch Streicher dabei.

06.09.2015 Berlin – Konzerthaus
07.09.2015 Leipzig – Gewandhaus
10.09.2015 Köln – Stadthalle Mülheim
25.09.2015 Nürnberg – Meistersingerhalle

DEATH & VANILLA
Das schwedische Duo Death & Vanilla macht so eine Art verträumten aber präzisen Psychedelic Pop. Sie verwenden Vintage-Instrumente wie Moog Synthesizer und Mellotron). 2010 erschien ihre Debüt-EP, 2012 ihr Debüt-Album und erst kürzlich der Nachfolger „To Where The Wild things Are“.

15.09.2015 Hamburg – Hafenklang
16.09.2015 Berlin – Acud

FOALS
Im 21. Jahrhundert kennt Rockmusik keine Stile, Grenzen oder klaren Kategorisierungen mehr. Gemischt wird, was gefällt und Raum für Neues bietet. Foals aus dem englischen Oxford sind der eindrucksvollste Beleg hierfür. Bei ihnen bilden unterschiedliche Genres und Sound-Entwürfe ein raumgreifendes musikalisches Gesamtbild – überraschend, fordernd, unvorhersehbar. Ihr Debüt „Antidotes“ startete auf Platz 3 die britischen Albumcharts, der Nachfolger „Total Life Forever“ erreichte ebenfalls die UK-Top 10. Mit ihrem dritten, 2013 erschienenen Album „Holy Fire“ avancierten die Foals zu Weltstars: Es landete auf Platz 2 in England und in der Top 40 in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz und stürmte erstmals auch in die Top 100 der US-Billboard Charts. Nach ihrer atemberaubend intensiven, restlos ausverkauften Welttournee hat das Quintett die Arbeit zu seinem neuen Album „What Went Down“ abgeschlossen, das am 28. August erschien.

08.09.2015 Berlin – Kesselhaus

JARRYD JAMES
Jarryd James, der Singer/Songwriter aus Brisbane, startete in seinem Heimatland Australien mit seiner hypnotischen Debütsingle „Do You Remember“ direkt auf Platz Eins der Charts und gilt seither als Australiens „Breakout Artist 2015“. Darüber hinaus führte das Stück, das eingangs fast zaghaft klingt und nach und nach immer mehr epischen Druck aufbaut, indem der Sänger seine Falsettstimme auf einen sphärischen Teppich aus Electronica-, R&B- und Pop-Elementen schickt, bereits dazu, dass seine erste Headliner-Tour in Australien binnen weniger Stunden ausverkauft war. Nun will der Newcomer auch Deutschland musikalisch erobern.

23.09.2015 Berlin – Prinz Charles
24.09.2015 Köln – YUCA
26.09.2015 Hamburg – Reeperbahn Festival @ Grosse Freiheit 36

JEFF THE BROTHERHOOD
Das Brüder-Duo Jeff The Brotherhood aus Nashville gibt es seit 2001 und ihre Musik bezeichnen sie als eine Mischung aus 70s Hardrock, 80s Punk, 90s Grunge und Pop Melodien. Ihr neues Album „Wasted On The Dream“ habe sie zusammen mit Joe Chiccarelli, der auch schon mit The Strokes, Poco, My Morning Jacket und Beck zusammen gearbeitet hat produziert. Mittlerweile sind sie von einer 3-seitigen Gitarre und einem minimalistischen Drumkit zu einem kompletten Rock-Outfit gewachsen. Jakes Gitarre hat jetzt volle sechs Saiten und die Drums bestehen nun auch aus mehr als aus Kick und Snare. Für den Bass auf dem Album konnte man kein geringeren als Jack Lawrence (Raconteurs, Dead Weather, City und Colour) gewinnen. Außerdem gibt es gesanglichen Support bei einem Song von Bethany Cosentino von Best Coast und dem nicht genug, steuert Mr. Ian Anderson von Jethro Tull persönlich ein Flöten Solo für den Song „Black Cherry Pie“ bei.

03.09.2015 Zürich – Bogen F
07.09.2015 Hamburg – Hafenklang
09.09.2015 Berlin – Cassiopeia

KALLE MATTSON
Irgendwie kommt man um die typischen Kanada-Klischees von tiefen Wäldern, Grizzlys und coolen Typen in Holzfällerhemden inzwischen einfach nicht mehr herum. Vor allem seit kanadische Bands mit ihrer Musik fast schon wie Bienenschwärme über Europa herfallen. In dieses Schema passt auch der 24-jährige Sänger und Songwriter Kalle Mattson aus Ottawa, der in seinem Heimatland bereits zwei Alben und eine EP veröffentlicht hat und dessen Videos zu den Songs „Water Falls“ und „Thick As Thieves“ bei You Tube und Vimeo bereits mehrere hunderttausendmal angeklickt wurden. Sein dritter Longplayer „Someday, The Moon Will Be Gold“ wurde im Frühjahr diesen Jahres auch hierzulande veröffentlicht und präsentiert wundervoll verpackten Indiefolk, der Geschichten zwischen Dylan, Bright Eyes, Springsteen und Mumford & Sons erzählt.

18.09.2015 Berlin – Berghain Kantine
19.09.2015 Nürnberg – Festival

LEON BRIDGES
Mit Wucht und Macht erlebt der klassische Soul und R‘n‘B der 50er- und 60er seit einigen Jahren eine Renaissance, und mit Leon Bridges widerfährt diesem aufregenden Comeback eines zeitlosen Musikstils ein neuer Höhepunkt. Die ersten Songs des 25-jährigen Texaners tauchten erst vor wenigen Monaten im Internet auf. Nach einer intensiven Bieter-Phase zahlreicher Plattenfirmen hat Leon Bridges die am 19. Juni sein Debütalbum veröffentlicht.

09.09.2015 Frankfurt – Gibson
14.09.2015 Berlin – Kesselhaus
15.09.2015 München – Technikum

MISS KENICHI
Beim dritten Album ist meist manches anders. Katrin Hahner alias Miss Kenichi zeigt sich auf „The Trail“ vielschichtiger, nuancierter und hypnotischer als je zuvor. Co-produziert von Earl Harvin (Drummer der Tindersticks) und aufgenommen im großen, kabinenlosen Raum der Berliner Chez Cherie Studios atmet es sich auf diesem Album erfrischend frei – was auf eine ebenso reduzierte und doch kraftvolle Übertragung auf die Konzertbühnen hoffen lässt.

08.09.2015 Mainz – Schon Schön
09.09.2015 Berlin – Berghain Kantine
10.09.2015 Hamburg – Hafenklang
11.09.2015 Erfurt – Franz Mehlhose
12.09.2015 Magdeburg – Factory

PAUL SMITH & THE INTIMATIONS
Der Maximo Park-Sänger goes solo! Yay! Vier Jahre hat er an seinem Solo-Album „Contradictions“ gearbeitet. Dieses ist im August erschienen und im September präsentiert Paul Smith die Songs dann auch in kleinen Clubs.

12.09.2015 Frankfurt – Zoom
13.09.2015 Köln – Gebäude 9
14.09.2015 Leipzig – Täubchenthal
17.09.2015 München – Strom
18.09.2015 Berlin – Bi Nuu
19.09.2015 Hamburg – Molotow

SAFI
Sie ist laut. Sie schreit. Die exzessive Vehemenz der Stimme fordert die Gitarrensaiten heraus, die heiser auf die Tonabnehmer peitschen. Mehr Intensität auf den Punkt geht nicht. Klang wird multipliziert, aufgeschaukelt, bis ihm nur noch der Ausweg der Explosion bleibt. Krachsituation. Von einem Bruchteil der Sekunde zur nächsten kehrt Stille ein. Flüstern. Klangpause. Aus der die nächste musikalische Attacke aufbraust. “Janus“ heißt das neue Studioalbum. 10 Songs, bei denen Weghören fast unmöglich ist. Die Klangwelt von SAFI ist zeitlos, bedingungslos lebendig, unbequem, fordernd und geht nah.

03.09.2015 Berlin – Berghain Kantine
10.09.2015 Frankfurt – Das Bett
11.09.2015 Stuttgart – Keller Klub
12.09.2015 Freiburg – Slow Club
18.09.2015 Dresden – Beatpol
16.10.2015 Bonn – Bla
22.10.2015 Nürnberg – Club Stereo
23.10.2015 Bayreuth – Glashaus

SUFJAN STEVENS
„Carrie & Lowell“, das neue Album von Sufjan Stevens, ist eine Rückbesinnung der persönlichen Art. Intim und überwältigend. Vor einem halben Jahr erschienen.
Das Album – benannt nach Stevens’ Mutter und Stiefvater – ist eine Rückkehr zu seinen Folk Wurzeln. Thematisch behandeln die elf Songs das Leben und den Tod, Liebe und Verlust sowie das Ringen des Künstlers, die Liebe in all ihrer Schönheit und Hässlichkeit zu begreifen. Stevens kollaborierte kürzlich mit dem New Yorker Ballett Choreografen und Tänzer Justin Peck an “Year of the Rabbit”, einem modernen Tanzprogramm unterlegt mit Enjoy Your Rabbit in klassischem Orchestergewand. Außerdem an einem Orchesterscore, in Auftrag gegeben für Peck’s Ballett “Everywhere We Go”. Seine zweite Auftragsarbeit für BAM, “Round-Up”, eine Instrumentalbegleitung zu Slow-Motion Rodeo Footage, wurde im Januar in BAM’s Harvey Theater aufgeführt.

15.09.2015 Hamburg – Mehr! Theater am Großmarkt
16.09.2015 Berlin – Admiralspalast
17.09.2015 Berlin – Admiralspalast
19.09.2015 Essen – Colloseum

UNKNOWN MORTAL ORCHESTRA & JAAKO EINO KALEVI
Unknown Mortal Orchestra und Jaako Eino Kalevi gehen gemeinsam auf Tour! Unknown Mortal Orchestra machen psychedelische Musik, die die letzten 40 Jahre der Musikgeschichte nicht ignoriert, sondern Grenzen sprengt und ein klares Statement gegen die Idee äußert, dass die Grenzen von Musik bereits erreicht wurden. „Multi-Love”, ihr letztes Album, bietet einen klaren Blick auf Ruban Nielsons (Frontmann und Multi-Instrumentalist) weit umfassende Vision. Rau geformte Beats und kosmische Synthesizer erschaffen eine neue Dimension in einem Genre, das für seine weitreichende Kreativität bekannt ist.

14.09.2015 Hamburg – Uebel&Gefährlich
15.09.2015 Köln – Gebäude 9
16.09.2015 Frankfurt – Zoom
17.09.2015 Berlin – Lido

YAEL NAIM
Als „New Soul“ eroberte die wundervolle französisch-israelische Sängerin Yael Naim 2008 die internationale Popwelt. Da machte sie schon einige Jahre Musik, wandelte zwischen Pop, Chanson und Jazz, aber es war dieser Song, der ihr mit Hilfe eines Apple-Werbespots den weltweiten Durchbruch bescherte. Ihr neues Album „Older“ stellte sie bereits im Mai bei einer exklusiven Show in Berlin vor. Die einstige „New Soul“ zeigt sich darauf weiser, aber gleichzeitig so unbeschwert und neugierig, wie man einst als Kind es war. Die Songs, die gemeinsam mit dem französischen Multi-Instrumentalisten David Donatien entstanden, sind wieder ein munterer Ritt durch die Stile, bei dem Naims nur vordergründig unschuldig klingende Stimme und ihr Klavierspiel die einzigen Fixpunkte sind. Noch intensiver wirken ihre Songs übrigens, wenn sich ihr Klang mit der Kraft ihres Bühnencharismas verbinden.

07.09.2015 München – Strom
08.09.2015 Berlin – Frannz Club
11.09.2015 Hamburg – Mojo Club

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FESTIVALS

BERLIN INDEPENDENT NIGHT / BERLIN: 26. SEPTEMBER

BERLIN INDEPENDENT NIGHTYOUNG REBEL SET • WANDA • DAN MANGAN • HAPPYNESS • MILLIARDEN • LUSTS • DRALMS • REVEREND SHINE SNAKE OIL CO. • QUIET COMPANY • GRANDE ROSES • SEB BLACK • uvm.

In diesem Jahr rockt die 6. Auflage der B.I.N. am 26.09.2015 wieder beide Seiten der Spree. In sieben angesagten Clubs in Friedrichshain und Kreuzberg, verbunden durch die Oberbaumbrücke, spielen handverlesene Headliner neben aufstrebenden Newcomer Acts. Die Locations sind fußläufig erreichbar, jede mit eigenem Charme. Vom großen Astra bis zum schnuckligen Privatclub, vom schillernden Lido bis zum versteckten Badehaus Szimpla scheint es für jede Band eine perfekte Bühne zu geben. Wenn die Konzerte vorbei sind ist noch lange nicht Schluss. Im Anschluss an die Konzerte finden in einigen der Clubs Aftershowparties der Extraklasse statt. Hinter den Turntables stehen die angesagtesten DJs der Stadt, die für jeden guten musikalischen Geschmack etwas in ihren Koffern haben: diese Nacht wird durchgetanzt – geschlafen wird erst, wenn die Sonne aufgeht!

Mit nur einem Ticket, im Vorverkauf für 25,- Euro (zzgl. Vvk Gebühren) zu erstehen, sichert man sich den Zugang zu allen sieben Clubs. Zumindest solange bis die Kapazitätsgrenze des jeweiligen Clubs erreicht ist. Frühes Erscheinen ist ratsam, langes Abfeiern angesagt!

REEPERBAHN FESTIVAL / HAMBURG: 23 – 26 SEPTEMBER 2015

REEPERBAHN FESTIVALDas Reeperbahn Festival zeigt über 400 Konzerte mit Künstlern aus den Sparten Indie, Pop, Rock, Folk, Singer-Songwriter, Electro, HipHop, Rap, Soul, Jazz und Contemporary.

Das Reeperbahn Festival verbindet Konzerte verschiedener popkultureller Genres mit künstlerischen Formaten und einer Plattform für Musik- und Digitalwirtschaftende. Es ist Deutschlands größtes Clubfestival und hat sich seit seinem Debüt im Jahr 2006 zu einem der wichtigsten Treffpunkte für die Musikwirtschaft weltweit entwickelt. Insgesamt finden für die 30.000 Besucher 600 Programmpunkte, darunter ca. 400 Konzerte, 30 Kunstprogramme und über 150 Konferenzveranstaltungen unter dem Dach des Reeperbahn Festivals statt. Zu den mehr als 70 genreübergreifend bespielten Locations zählen sowohl große Musikclubs, wie Docks oder Große Freiheit 36, als auch Spielstätten, die unterjährig kaum oder gar keine Konzerte zeigen, wie das Imperial Theater, das Schulmuseums, die St. Pauli Kirche oder der Michel. Ausstellungsformate und Installationen sind sowohl in kleinen Galerien als auch im öffentlichen Raum zu entdecken, während Lesungen vorwiegend in Musikclubs stattfinden.

In 2015, zur zehnten Ausgabe des Reeperbahn Festivals, wird mit „Aus Finnland“ zum ersten Mal ein thematischer Länderschwerpunkt gesetzt, der sich unter anderem in der Präsentation neuer, aufstrebender Künstler aus Finnland, aber auch in den Sessions und Networking Events zeigen wird.

Leute, das wird großartig! Wie immer…

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