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SEPTEMBER 2014: unsere Konzertempfehlungen

2. September 2014

SEPTEMBER 2014: unsere KonzertempfehlungenEndlich werden sie wieder geöffnet: die Tore, die in unsere heißgeliebten Musikclubs führen! So schmerzlich man auch den Sommer vermissen wird, so sehr werden wir Freude am Herbst haben, der einige musikalische Perlen hervorzubringen verspricht. Wir haben euch wie immer ganz vorbildlich unsere stilistisch gut durchgemischten Empfehlungen des Monats zusammengestellt. Alteingesessene Künstler, aber auch Bands, von denen ihr garantiert noch nichts gehört habt. Viel Spaß beim Stöbern!

BLONDE REDHEAD
Zu einer Zeit, Mitte der Neunziger, die von der trotzigen Wut des Grunge auf der einen und von puristischen und politisierten Songs aus dem Underground auf der anderen Seite definiert war, passten Blonde Redhead einfach nirgends wirklich dazu. Sie waren ein unzertrennliches Trio aus Aliens, anständig, poetisch und sehr für Espresso, Tee und ein Glas guten Rotwein zum Diner zu begeistern, also in New York krasse Außenseiter – vom Rest Amerikas ganz zu schweigen. Erst als Fugazi sie 1997 als Support mit auf Tour nahmen, lernten sie jenes Land kennen, in dem sie nie heimisch waren. Der lange Prozess ihrer Suche nach einer Nische für ihre einzigartige Musik hatte begonnen. Mit ihren mittlerweile acht Alben haben Blonde Redhead zu ihrer eigenen musikalischen Sprache gefunden: entzückend, wehmütig, getragen, mit Melodien, die sich wie flüchtiger Rauch durch ein Dickicht wispernder Elektronika und nuancierter Rhythmen ziehen.

16.09.2014 Berlin – Grüner Salon
18.09.2014 Hamburg – Reeperbahn Festival

EINAR STRAY ORCHESTRA
Das viel gelobte Debütalbum “Chiaroscuro” von 2012 machte die Welt mit diesen fünf jungen Musikern aus Oslo und ihrem aufrichtigen und orchestrierten Indiepop bekannt. In den Jahren danach spielten Einar Stray & Band mehr als 150 Konzerte in Europa. Das neue Album “Politricks” des Einar Stray Orchestras wird in diesem Monat veröffentlicht. Musikalisch ist das Werk ein atmosphärischer Triumph und beinhaltet dunkle Melancholie im sonnenverwöhnten Gewand, mit mehr pop-orientierten Stücken als früher.

20.09.2014 Hamburg – Reeperbahn Festival
21.09.2014 Köln – Studio 672
22.09.2014 Offenbach – Hafen 2
23.09.2014 Wien – Chelsea
26.09.2014 Erfurt – Franz Mehlhose
27.09.2014 Hannover – Feinkost Lampe
29.09.2014 Berlin (D) , Privatclub
30.09.2014 Dresden – Societätstheater
01.10.2014 Erlangen – E-Werk
02.10.2014 Leipzig – UT Connewitz
07.10.2014 Münster – Gleis 22
08.10.2014 Stuttgart – Café Galao
09.10.2014 München – Muffathalle

ELIOT SUMNER
Eliot Sumner hat sich für ihre wundervolle EP „Information“ von ihrem Künstlernamen verabschiedet. Vor vier Jahren debütierte sie als I Blame Coco mit dem Album „The Constant“ und schaffte es mit ihrer dunkeldramatischen Stimme und ihrem guten Songwriting von der Tatsache abzulenken, dass sie die Tochter von Sting ist. Nun kehrt Sumner also zurück, unter ihrem richtigen Namen und verspricht zum Januar ein neues Album nachzulegen. Vorher gibt sie noch ein paar Konzerte, unter anderem in Deutschland. Wenn man die drei Songs auf „Information“ als Maßstab nehmen kann, dann ist ihre Musik, genau wie sie, ein Stück reifer und zugleich melodiefreudiger geworden.

16.09.2014 Köln – Gebäude 9
17.09.2014 Berlin – Frannz Club
18.09.2014 Hamburg – Reeperbahn Festival

EZRA FURMAN
Mit „Day of the Dog“ legte Ezra Furman letztes Jahr seine zweite Soloplatte vor. Mit der Scheibe entwickelte er sich zum aneckenden Provokateur, der gekonnt mit musikalischen Vintage-Elementen spielt und damit zu faszinieren weiß. Durch die ganze Platte zieht sich eine Art Kunstgeist der in Tradition der großen Songwriter-Garde steht, jedoch irgendwie neuen, rauen Glanz hervorbringt. Durchzogen wird alles von Ezras einzigartiger Stimme, die noch kraftvoller als gewohnt wirkt und zwischen seltsam zitternder Schönheit und überraschend rauen Momenten wechselt. Ezra Furman ist ein wütender, junger Mann, der bereit ist, sich selbst auf den Scheiterhaufen zu werfen, nur um die Erlösung zu finden. Das nennt man wohl Zeitgeist. Wir lieben ihn!

11.09.2014 Stuttgart – Schocken
17.09.2014 Köln – King Georg
18.09.2014 Hamburg – Reeperbahn
20.09.2014 Berlin – Bassy

HELMET
Helmet sind ein Meilenstein der Rockmusikszene von New York City. Irgendwo in der New Yorker Hardcore-Szene angesiedelt, hatten sich Helmet von Beginn an ihre eigene Nische eingerichtet, die später zahlreiche andere Bands beeinflussen sollte – nicht nur hinsichtlich musikalischer Einflüsse, sondern auch in Bezug auf Image und Auftreten.

15.09.2014 Berlin – SO 36
16.09.2014 Leipzig – Werk 2
17.09.2014 München – Feierwerk
19.09.2014 Frankfurt – Batschkapp
20.09.2014 Köln – Underground
21.09.2014 Hamburg – Knust
29.09.2014 Bielefeld – Forum

INVSN
Ende Mai erschien das selbstbetitelte Album von INVSN, dem aktuellen Hauptbetätigungsfeld von Ex-Refused Sänger Dennis Lyxzén. Qualität garantiert. In den folgenden Städten machen die Schweden halt…

07.09.2014 Bremen – MS Treue
08.09.2014 Münster – Gleis 22
10.09.2014 Köln – Studio 672
11.09.2014 Stuttgart – Kellerclub
12.09.2014 Heidelberg – K–Klub
14.09.2014 Saarbrücken – Garage
19.09.2014 Berlin – Privatclub
20.09.2014 Hamburg – Reeperbahn Festival

JACK GARRATT
Man sollte auf jeden Fall mal wissenschaftlich untersuchen, warum der Strom talentierter, junger Songwriter aus dem Vereinigten Königreich einfach nicht abreißt. Neues und aufregendes Studienobjekt wäre der 22-jährige Jack Garratt aus London, der gerade eben seine EP „Remnants“ in die Regale gestellt hat. Mit seinem vollen Bart mag er wie einer dieser neumodernen Folkmusiker aussehen, aber davon darf man sich nicht täuschen lassen: Garratts Sound zeugt eher von einer Liebe zu UK-Garage und modernem Soul, wagt es aber auch mal eine eher dunkle Atmosphäre mit einer Funk vortäuschenden Gitarre aufzubrechen – wie in „Water“, einem seiner besten Stücke. Aber auch stimmlich ist Mr. Garratt ein Könner. Hoch, tief, croonend, jaulend, jubilierend – kaum eine Nuance, die nicht bedient wird. Im September kommt Garratt für eine kleine Vorstellungsrunde nach Deutschland.

17.09.2014 Hamburg – Reeperbahn Festival
19.09.2014 Berlin – Maschinenhaus

JAKE ISAAC
In Großbritannien ist er längst kein Unbekannter mehr, denn Jake Isaac spielte bereits auf den größten Bühnen des Landes – unter anderem beim Leopalloza und beim Glastonbury Festival. Seine neueste EP „War Child“, die am 28.06.2014 veröffentlicht wurde, stieg sofort in die Top Ten der iTunes Singer/Songwriter Charts ein und unterstreicht sein außergewöhnliches Talent. Jetzt startet Jake Isaac seine erste eigene Headliner-Tour und wird seine Live-Qualitäten auch in Deutschland unter Beweis stellen.

19.09.2014 Köln – Studio 672
20.09.2014 Hamburg – Reeperbahn Festival
22.09.2014 Berlin – Privatclub

KARI BREMNES
In ihrer mittlerweile drei Jahrzehnte andauernden Karriere brachte die atemberaubende Kari Bremnes fünfzehn Soloalben hervor. Die Norwegerin, die dabei nicht zu altern scheint, hat in ihrer Heimat längst Ikonenstatus. Bei ihren Konzerten lauschen die Fans atemlos einer mysteriösen Melange aus arktischem Folk, gebremstem Pop und elaboriertem Jazz und werden dabei ganz selbstvergessen. Dann aber kommt Kari Bremnes, diese Anmut aus dem Norden, macht einen leisen Scherz, singt eine verwunschene Note, und schon ist die Realität wieder präsent. Nur halt viel schöner als zuvor. Die Sängerin, die aus Svolvær auf den Lofoten stammt, ist in Norwegen zur musikalischen Galionsfigur ihrer musikversessenen Landsleute geworden.

21.09.2014 Dresden (D) , Alter Schlachthof
22.09.2014 Hannover (D) , Pavillon
24.09.2014 Köln (D) , Gloria
25.09.2014 Mannheim (D) , Alte Feuerwache
26.09.2014 Mainz (D) , Frankfurter Hof
27.09.2014 Karlsruhe (D) , Tollhaus
28.09.2014 Nürnberg (D) , Maritim
30.09.2014 Berlin (D) , Heimathafen
01.10.2014 Hamburg (D) , Mojo Club
02.10.2014 Oldenburg (D) , Kulturetage
03.10.2014 Worpswede (D) , Music Hall
04.10.2014 Düsseldorf (D) , Savoy-Theater
05.10.2014 Bochum (D) , Bahnhof Langendreer

KERRETTA
Die neuseeländischen Instrumental-Postrocker Kerretta kehren im September mit ihrem neuen Album „Pirohia“ zurück! Neben der Veröffentlichung ihres neuen Albums, wird die Band in diesem Monat auf Europatour sein.

23.09.2014 Esslingen, Komma
24.09.2014 Leipzig, Manfred
25.09.2014 Berlin, Tiefgrund
26.09.2014 Würzburg, Kairo
27.09.2014 Dresden, Chemiefabrik
28.09.2014 München, Glockenbachwerkstatt
29.09.2014 Freiburg, TBC
30.09.2014 Karlsruhe, Jubez
01.10.2014 Zürich, Alte Kaserne
03.10. Zweibrücken, Erdgeschoss

LIAM FINN
Hätte man sich ja eigentlich ausrechnen können, dass aus Liam Finn ein großer Songwriter wird. Aber obwohl der Sohn von Neil Finn in Sachen Songwriter-Können genetisch vorbelastet ist, hat er sich sein Ansehen nicht durch den Verwandtschaftsgrad, sondern durch wundervolle Alben erspielt, wie zum Beispiel „Aiming For Your Head“ mit seiner alten Band Betchadupa oder „I’ll Be Lightning“, seinem Solodebüt aus dem Jahr 2007. Vor kurzem erschien nun „The Nihilist“, zwölf Songs, für die er angeblich 67 Instrumente selbst einspielte. Und obwohl Finn bärtig und schwermütig vom Cover blickt, ist dieses Album eine durch und durch erhebende Angelegenheit, die mal krude „Helena Bonham Carter“, mal melancholisch „Ocean Emmanuelle“ und mal geradezu augenzwinkernd daherkommt – zum Beispiel wenn er das rumpelige, beschwingte letzte Glanzstück „Wrestle With Dad“ nennt.

17.09.2014 Hamburg – Reeperbahn Festival
18.09.2014 Berlin – Maschinenhaus
19.09.2014 Köln – Blue Shell

MALKY
Malky, das ist Bulgarisch und heißt so viel wie „kleiner Junge“. Malky – das sind Sänger Daniel Stoyanov und Keyboarder und Produzent Michael Vajna. Mit Malky suchen sie den Weg zurück in die eigene Kindheit, zu einer längst vergessenen Wahrhaftigkeit. Ihr Sound ist eingängig und herausfordernd, naiv und mutig. Er besitzt eine dunkle Melancholie, ist tief, geht unter die Haut. Im Vordergrund steht nicht der kommerzielle Erfolg, sondern die innere Stimme, das Verarbeiten der eigenen Geschichte, die Selbstverwirklichung. Mit Malky verzichten sie bewusst auf große Effekte, beweisen Mut zur Lücke. Was bleibt, ist Popmusik mit Tiefe, geschult an Motown und den Beatles genauso wie an zeitgenössischer Elektronik. Ihr Debütalbum „Soon“ ist am 27.06. erschienen.

17.09.2014 Dresden – Scheune
18.09.2014 Göttingen – Junges Theater
19.09.2014 Hamburg – Reeperbahn
20.09.2014 Hannover – Lux
23.09.2014 München – Kranhalle
24.09.2014 Wien – B 72
25.09.2014 Zürich – Kinski
27.09.2014 Weinheim – Café Central
29.09.2014 Frankfurt – Ponyhof
30.09.2014 Köln – Studio 672
01.10.2014 Berlin – Privatclub
03.10.2014 Leipzig – Täubchenthal

MISS KENICHI // LONSKI & CLASSEN
Ein großartiges Doppelkonzert ist im September in Berlin zu erwarten. Miss Kenichi und Lonski and Classen werden sich gemeinsam die Bühne teilen. Miss Kenichi wird ihr neues Album „The Trail“ vorstellen, welches am 17.10.2014 erscheinen wird. Ihr Klangspektrum hat sich erweitert, das Songwriting verdichtet – ihr drittes Werk ist zu ihrem klanglich gereiftesten geworden: Zeitlos, subtil und ergreifend schön!
Als Lonski & Classen 2007 ihre erste EP veröffentlichen, auf dem alles, was aus dieser Musik irgendwann im Morgen noch werden sollte, schon angelegt ist, haben sie ihre unverkennbar eigene Sprache gefunden. Ihr jüngstes Werk „All Tomorrow Is Illusion“ ist im März erschienen. Ihre Songs, die seltsam transparent wirken, wie die erste Sonne im Morgennebel und so intim, als könnten sie einen unter die Haut kriechen, fahren dabei mit einer Selbstverständlichkeit, die prächtigsten, ausladendsten Arrangements auf.

22.09.2014 Berlin – Lido

MAX JURY
Der Singer/Songwriter aus Des Moines, Iowa, hat gut zugehört und kennt das Repertoire von Größen wie Bob Dylan, Gram Parsons, Gilbert O’Sullivan und James Blake bis hin zu Paul Simon. Doch er geht weit darüber hinaus und hat seine Fähigkeiten immer wieder verfeinert und geschliffen. Mit erst 21 Jahren ist Max Jury einer, dem man eine große Zukunft prophezeien darf. Das bestätigen nicht nur die Zuhörer, die ihn jüngst im Vorprogramm von Lana Del Rey – unter anderem in der Berliner Zitadelle – gehört haben, wo er die – ja live – etwas farblose Sängerin an die Wand gespielt hat. Im September kommt er erstmals als Headliner nach Deutschland, um sich bei uns mit seine tollen Songs live vorzustellen.

17.09.2014 Hamburg – Reeperbahn Festival
19.09.2014 Berlin – Haus 13 im Pfefferberg
24.09.2014 Köln – Stereo Wonderland

OSCAR & THE WOLF
2010 klopften Oscar & The Wolf ein erstes Mal vorsichtig an die Tür. Der raffinierte und zarte Folk und die ungreifbare Stimme von Sänger Max Colombie fielen sofort auf. 2014 folgt nun endlich das viel erwartete Debütalbum. Wer jedoch Gitarren- oder Drumsalven erwartet, ist auf der falschen Spur. Weg ist der Postrock-Einfluss, weg ist der zarte Folk. Oscar und sein Wolfsrudel schleichen sich langsam, aber selbstbewusst und zielsicher an dich ran und stehlen dir dann mit hypnotisierenden Downtempo Beats, knisterndem Electro und sinnlichen Melodien den Schnauf. Verlockend wie Sade, überraschend wie David Lynch, traumwandlerisch wie The XX und bezaubernd wie Erik Satie.

12.09.2014 Berlin – Magnet Club

RHODES
In Großbritannien ist Rhodes längst kein Unbekannter mehr. Mit seinen beiden EPs „Raise your Love“ im Oktober 2013 und „Morning“ im Mai 2014 spielte er sich nicht nur in die Herzen seiner Zuhörer. Anhänger fand er auch in der britischen Presse und im Kreise seiner Musikerkollegen. So kam es, dass er bereits als Support für Laura Marling, Vance Joy, London Grammar oder Rufus Wainwright auftrat. Mit seiner eindringlich gefühlvollen Stimme, sanft treibenden Percussions und Aufsehen erregendem Gitarrenspiel zieht er jeden Zuschauer unweigerlich in seinen Bann.

21.09.2014 Berlin (D) , Grüner Salon

SAMARIS *Verlosung folgt*
Minimalistische Beats, ätherischer Gesang, interessante Arrangements mit speziellen Instrumenten, Lyrics aus der isländischen Lyrik, all das kennzeichnet Samaris. Ihre Texte muss man nicht verstehen, schon der Klang überwältigt mit seiner Kraft wie klares Wasser, das unerbittlich und ewig eine kalte Bergflanke herunterperlt. Inzwischen haben Samaris ihr zweites Album „Silkidrangar“ veröffentlicht, das uns ebenso weit hinausschießt wie der Vorgänger.

16.09.2014 Köln – Studio 672
17.09.2014 Berlin – Privatclub
18.09.2014 Frankfurt – Brotfabrik

SMOKE FAIRIES *Verlosung folgt*
Als sich Katherine Blamire und Jessica Davies alias Smoke Fairies nach der Veröffentlichung des letzten Album „Blood Speaks“ so richtig verkracht hatten, standen sie vor der Entscheidung: Sollten die beiden Freundinnen aus Schultagen, die seit so vielen Jahren zusammen Musik gemacht haben, ihr Projekt aufgeben und sich für immer Lebewohl sagen? Die korrekte Antwort darauf heißt „We’ve Seen Birds“, das erste Stück der neuen, selbstbetitelten Platte, ein musikalisches „Verzeih mir“, eine Erinnerung an wunderschöne, vergangene Zeiten, ein Ansporn weiterzumachen – und, nebenbei gesagt, ein echter Knaller. Der typische Dream-Pop des Duos wird noch einmal erweitert. Das Songwriting ist noch einmal besser geworden, die Vokalharmonien sind deutlich reduziert, das Instrumentarium erweitert, die Einflüsse reicher und Arrangements so aufwändig wie noch nie.

11.09.2014 München – Kranhalle
12.09.2014 Berlin – Berghain Kantine
14.09.2014 Hamburg – Knust
15.09.2014 Köln – Studio 672

TINY RUINS
Schon passend, dass Hollie Fullbrook dieses drollige Adjektiv „Tiny“ als Teil ihres Künstlernamens gewählt hat. Nicht, weil sie sich selbst damit klein machen will, oder ihre Stimme zum Stimmchen, sondern weil dieses kleine Wort wie kaum ein anderes ihre große Stärke trifft: Die Neuseeländerin schafft es nämlich in jedem ihrer Songs dezente Akzente so genau zu platzieren, dass diese mit minimalem Einsatz maximale Gefühlswallungen auslösen können. Das kann diese kleine Klaviermelodie in ihrem Song „You’ve Got The Kind Of Nerve I Like“ sein, das mehr ab- als anwesende Basszupfen in „Reasonable Man“, oder aber das sehnsuchtsvolle „uuuuhh“ in „Carriages“. Mit dem aktuellen Album „Brightly Painted One“ kommen Tiny Ruins nun endlich in Deutschland auf Tour!

28.09.2014 München – Atomic Café
29.09.2014 Berlin – Grüner Salon
30.09.2014 Hamburg – Prinzenbar
02.10.2014 Köln – Underground

THE SUBWAYS
Wer The Subways schon einmal live gesehen hat, weiß was ihn dabei erwartet: Eine schweißtreibende, bis zur Erschöpfung vorgetragene Rock’N’Roll-Show, die keine Wünsche offen lässt. Diese Band liebt es live zu spielen und das zeigt sie seit ihrer Gründung regelmäßig mit leidenschaftlichen, energetischen Auftritten, nach denen selten ein Fan in trockener Kleidung den Saal verlässt. Vor neun Jahren begannen die drei Engländer mit ihrem Debütalbum „Young For Eternity“ eine Karriere, wie sie kaum jemand hätte prophezeien können. Hits wie „Rock ‚N‘ Roll Queen“ oder „Oh Yeah“ sind nach wie vor Dauerbrenner bei jeder Indierock-Party. Mit ihrer neuen Single „My Heart Is Pumping to a Brand New Beat“ meldeten sie sich vor zwei Monaten zurück, und in ein paar Tagen geht es dann von den großen Festivals zurück auf die heißgeliebten Club-Bühnen.

16.09.2014 Berlin – Lido
17.09.2014 Köln – Luxor
20.09.2014 Hamburg – Reeperbahn

WE HAVE BAND
We Have Band, die drei Freunde Darren Bancroft und das verheiratete Duo Thomas und Dede Wegg-Prosser, lernten sich durch ihre gemeinsame Arbeit bei einem Plattenlabel kennen, gründeten eine Band, spielten Glastonbury und haben mit „WHB“ ein von Kritikern gefeiertes Album veröffentlicht, das sie auf Tour um die halbe Welt brachte. We Have Band kehrten letztes Jahr mit ihrem dritten Album „Movements“ zurück, das sie in ihrem East Londoner Studiokeller selbst aufgenommen haben. 11 Songs mit einer einfachen Regel: Wenn ein Song die Band beim ersten Hören nicht zum Tanzen bewegte, schaffte er es auch nicht auf’s Album. Denn die Tanzfläche war schließlich von Beginn an der Ort, der sie zum gemeinsamen Musizieren inspiriert hat. Das Resultat ist eine exquisite Auswahl voller energetischer Goldstücke.

19.09.2014 Hamburg – Reeperbahn
30.09.2014 Berlin – Lido
01.10.2014 Dresden – Scheune
02.10.2014 Mannheim – Alte Feuerwache
03.10.2014 Leipzig – Täubchenthal

YALTA CLUB *Verlosung folgt*
Bereits im Januar haben Yalta Club mit ihrem Melting Pop etlicher Stilarten von kalifornischem Surf über lebhaften Folk zu perkussiver polyrhythmischer und harmonischer Vielfalt schwerst überzeugt. Auf ihrer Tour haben sie nicht nur mit ihrer Musikalität einen perfekten Eindruck hinterlassen, mit den vielen verschiedenen Instrumenten, die auf der Bühne gespielt wurden (zuverlässig entdeckt haben wir Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboards, Melodica, Mundharmonika, Ukulele, Trompete, Tuba, Xylophon und die berühmte Body-Percussion). Nein, vor allem das Publikum zum Tanzen gebracht hat der Yalta Club. Das Sextett aus Paris ist ein Garant in Sachen Party. Inzwischen ist das selbstbetitelte Debütalbum auch bei uns erschienen, und glücklicherweise kommen sie noch einmal zurück auf deutsche Bühnen!

16.09.2014 Köln – Blue Shell
17.09.2014 Berlin – Magnet Club
18.09.2014 Leipzig – Moritzbastei
20.09.2014 Hamburg – Reeperbahn Festival
21.10.2014 Stuttgart – Keller Klub
22.10.2014 München – Milla
23.10.2014 Freiburg – Waldsee
24.10.2014 Mainz – Schon Schön

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