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Sauropod – Roaring At The Storm

6. Oktober 2016
Sauropod - Roaring At The Storm

Sauropod – Roaring At The Storm

Grunge, Sleaze, Garagerock, Punk – das alles zusammen und dann noch aus Norwegen. Das klingt erstmal ziemlich bizarr, denn Stilmix im Überfluss zu etwas zu komprimieren, das sich auch noch gut anhört, das kann nicht jeder. Und dann kommt da ein Trio daher, packt 11 Titel in knapp 28 Minuten und entfesselt einen so gewaltigen Sturm, der einen mit einem lautlosen „Wow“ auf den Lippen zurücklässt. Sauropod wurden schon lange vor der Veröffentlichung ihres Debüts „Roaring At The Storm“ in allerlei Höhen gelobt. Hasse Rosbach (Turbonegro, Team Me) arbeitete intensiv am sauropoden Sound, der alles will, alles kann und nie müde wird. Ein unaufhaltsames Vorwärtstragen, das alles mitnimmt, verarbeitet und sich zu eigen macht.

Abwechslung wird bei Sauropod groß geschrieben. Der Tanz zwischen eingängigen Indiehymnen („You And Me Should leave Together Tonight“), doomigem Gebretter („Fugue“), akustischen Tracks („Running Song“, „On The Hill“) und dreckigem Garagerock („(I´ve Been) Bad On Emma“, „Headphones“) gelingt beispiellos. Das schier grenzenlose Wildern und Tummeln in allen nur erdenklichen musikalischen Randgebieten lässt „Roaring At The Storm“ wie ein brachiales Mosaik erscheinen. Aber ein sehr schönes; mit ausufernden Mustern, die sich stetig verändern. Wer pure Energie in Form einer einzigen Platte erleben möchte: bitte hier entlang! Sauropod gehen keine Kompromisse ein, denn alles was ihr Debüt ausmacht, ist die Lust zu spielen. Und die macht ihrerseits Bock auf mehr.

Sauropod im Internet:
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Soundcloud

Tourdaten:
27.11. Villingen-Schwenningen – Café Limba
30.11. Freiburg – The Great Räng Teng Teng
01.12. Aachen – Musikbunker
05.12. Dortmund – FZW
06.12. Hannover – Café Glocksee
07.12. Bremen – Papp
08.12. Hamburg – Astra-Stube
09.12. Dresden – Beatpol
10.12. Berlin – Rosis @ KarreraKlub

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