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Review: Paws – Cokefloat

24. Januar 2013
Paws - Cokefloat

Paws – Cokefloat

Drei Schotten und ein Dessert. Benannt nach einer Süßspeise, bestehend aus Vanilleeis und Cola – und einem Comicstrip mit demselben Titel, haben uns Paws zum Jahresende noch eine kleine Sensation beschert. Bei „Cokefloat“ handelt es sich um die erste Veröffentlichung des Trios. Knapp 2 Jahre wurde am Debüt gefeilt – und es hat sich durchaus gelohnt! Phillip, Matt und Josh ließen sehr persönliche Erfahrungen (Tod, Liebe, Familie – aber auch die positiven Dinge des Lebens) in die Songs einfließen. Und das verleiht der Platte trotz ihrer Rohheit eine gewisse Intimität. Es wird gerockt, es wird geschrien. Im nächsten Moment gehen Paws vom Gaspedal, um haarscharf an der Abfahrt in Richtung balladeskes und schönes Liedgut  („Poor Old Christopher Robin“, „Get Bent“) vorbeizuschrammen. Ein paar Minuten später wird natürlich wieder Fahrt aufgenommen. Die Drei schaffen es mühelos das Tempo zu halten und dabei auch noch eine wirklich respektable Figur abzugeben. Selbst auf dem Gipfel des fiepsenden Geschrammels wirkt ihr Sound frisch, eingängig und ebenso feurig. Man lässt das Album stundenlang rotieren und fühlt sich dabei einfach nur gut. Eine Lo-Fi-Platte, die man guten Gewissens überraschend und einnehmend nennen kann. Eine Band, die man sich merken sollte. Weil „Cokefloat“ erst der Anfang von etwas Großem sein wird. Wir sind gespannt!

 

Paws im Internet:

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Tourdaten:
22.04.2013 Düsseldorf-Zakk
23.04.2013 Hamburg-Molotow Bar
24.04.2013 Berlin-Comet

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