Suche

Phantogram @ Comet Club, Berlin | 20.02.2012

22. Februar 2012

Sie machen irgendwie so eine Art Popmusik. Doch wer behauptet bitteschön, dass sich Popmusik ausnahmslos wie ein Kaugummi verhält, der sich schlecht abkratzen lässt? Es gibt nämlich einige Bands, die es draufhaben, gute Popmusik aus dem Ärmel zu schütteln: Phantogramm zum Beispiel. Man könnte ihren Sound natürlich auch gefühlvoller beschreiben. Sarah Barthel and Josh Carter greifen nämlich kräftig in die urbane Melodie-Beatkiste. Einflüsse des Electro, Indie, Shoegaze, Hip Hop lassen sich heraushören und man nimmt diesen riesengroßen Godzilla wahr, der durch die breiten Straßen der Großstadt stapft und Feuer spuckt.

Ihr Konzert im Comet war ausverkauft. Gut für diejenigen, die sich im Vorverkauf bereits frühzeitig ein Ticket reserviert hatten. Und kaum war die Vorband von der Bühne verschwunden, sprangen die Leute wie eine gierige Meute an den grabenfreien Bühnenrand, um dem Duo aus New York möglichst nahe zu sein. Sowas passiert normal nur auf Frauenkonzertabenden oder immer dann, wenn die Vorfreude auf den Hauptact besonders hoch ist. Gerade erst ist Phantograms EP „Nightlife“ erschienen, ein weiteres musikalisches Lebenszeichen seit Veröffentlichung ihres Debüts „Eyelid Movies“, das 2009 das Licht der Welt erblickte. Und sie haben es irgendwie drauf, großartige Hymnen zu fabrizieren, die funktionierten am Midi Keyboard und an der Fender-Gitarre auch auf der Bühne, begleitet von viel Nebel und einem erstklassigen Live-Drummer.

>> Zu allen Bildern von Phantogram im Comet Club in Berlin

Phantogram im Internet.
Offizielle Homepage: www.phantogrammusic.virb.com
Facebook: www.facebook.com/Phantogram

Schreib einen Kommentar