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Oscar – Cut And Paste

1. Juni 2016
Oscar - Cut And Paste

Oscar – Cut And Paste

Passend zu den ersten lauen Frühsommernächten des Jahres erscheint mit „Cut And Paste“ das erste Album von Oscar. Stilmix und britische Lässigkeit inklusive. Ach ja, und die Britpop-lastige Grundstimmung macht das, was sie am Besten kann: ins Ohr gehen. Oscar Scheller veröffentlicht bereits seit einigen Jahren immer wieder vereinzelt Songs. Der Ruhm ließ bisher auf sich warten. Vielleicht Taktik, vielleicht ein natürlicher Reifungsprozess, um nun zum schluffigen Rundumschlag auszuholen. Angesprochene Parallelen zu blur-esken Melodien, ob nun unbeabsichtigt oder kalkuliert, geben dem Debüt eine nostalgisch schönen Nachgeschmack. Im positiven Sinn.

Und hört man sich durch „Cut And Paste“, verliert auch der Albumtitel an Verschrobenheit. Hier fließt zusammen, was gut ist. Was schon immer funktioniert hat, weil einfach jeder es mag. Indiepop; immer ein bisschen knapp am Kitsch vorbei, mit Fußwipp-Groove und entspannten Songstrukturen, die stets in einem eingängigen Chorus gipfeln. Diese Leichtigkeit mit abgeklärtem coole Sau-Image bahnt sich ihren Weg ziemlich rasant in unerwartete Höhen. Man erwartet eigentlich nichts Großes, geht allerdings direkt mit und wird das Album dann nicht mehr so schnell los. „Cut And Paste“ braucht wenig, um sich festzusetzen. Unangestrengt und hell scheint es um Oscar. Und ein bisschen davon färbt bei jedem Hören auf einen selbst ab.

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Soundcloud

Tourdaten:
10.10. – Molotow, Hamburg
11.10. – Blue Shell, Köln
12.10. – Privatclub, Berlin
13.10. – B72, Wien
15.10. – KiFF, Aarau

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