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OMD live @ Tempodrom, Berlin | 24.05.2013

29. Mai 2013

OMD live in Berlin @ TempodromVor ein paar Tagen standen wir erstmals vor dem Orchestral Manoeuvres in the Dark.

Der ein oder andere mag sich fragen: Orchestral wer? Vielleicht dämmert es, wenn man das Ganze auf das weitaus bekanntere Kürzel „OMD“ reduziert. Sie gehen als Kinder der Achtziger durch. Songs wie „Enola Gay“ oder das weitaus schmissigere „Electricity“ gehören zu unumstrittenden Klassikern des frühen New Wave. Dass das Tempodrom an diesem Abend kurz vor Beginn der Show lediglich zur Hälfte gefüllt sein sollte, überraschte einen zunächst, eine Handvoll Songs später konnte man sich jenen Leerstand plötzlich erklären. Ihre einst massentaugliche Syntheziser-Musik mit der unverwechselbaren Stimme Andy McCluskeys erreicht heute lediglich noch Fans der ersten Stunde, was wohl allen voran daran liegt, dass man sich nicht in der Form weiterentwickelt, seinen Sound modifiziert und unverzichtbar gemacht hat wie andere Electro-Pop-Pioniere.

Die anwesenden Besucher, das soll nicht verschwiegen werden, genossen jede Sekunde dieses Konzertes. An Außenstehenden wie uns prallten jedoch sämtliche Bemühungen seitens der vierköpfigen Band ab. McCluskey, mittlerweile 53, wirkte ein wenig wie der tanzende Vater auf einer Familienfeier, der einen mit übereifrigen, holprigen Tanzbewegungen bloßstellen möchte. Und die Tatsache sein Publikum in deutscher Sprache Muttersprache zu entertainen war sicherlich nett gemeint, ließ einen jedoch irgendwie wie auf einer feuchtfröhlichen Schlagerparty vorkommen.

>> Zu allen Bildern von OMD @ Tempodrom in Berlin

OMD im Internet
Homepage: www.omd.uk.com
Facebook: www.facebook.com/omdofficial


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