Suche

Oktober 2016: unsere Konzertempfehlungen

30. September 2016

Oktober 2016: unsere KonzertempfehlungenSo schön der Sommer auch ist: Der musikverliebte Großstadtmensch, der lieber in der Stadt bleibt, langweilt sich zu Tode. Konzerte kann man an einer Hand abzählen. Doch damit ist im Oktober nun endgültig Schluss. Allerhand kleine und große Helden der Pop- und Rockmusik haben sich angekündigt. Da lacht das Herz. Und weil es so viele sind, macht es doch Sinn, dass wir euch die besten der besten Tourneen mal wieder herausgepickt haben. Auf einen aufregenden Konzertmonat!

AMANDA BERGMAN
Amanda Bergman, aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Schweden mit drei Schwestern, sieben Hasen und einem Pferd, ist eine außergewöhnliche Künstlerin. Ihr erstes Solo-Album „Docks“, das im Februar erschien, produzierte sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Petter Winnberg (Amason, The Tallest Man on Earth). Als Teenager sammelte sie ihre ersten Bühnenerfahrungen unter dem Namen Hajen und veröffentlichte 2010 ihre erste EP als Solokünstlerin unter dem Pseudonym Idiot Wind. Die schwedische und internationale Presse wurde schnell auf diese magische Stimme aufmerksam, die sich lange im Nirgendwo versteckt zu haben schien. Nach diesem Release ging sie mit First Aid Kit und The Tallest Man On Earth auf Welttournee. Auch während ihrer Zeit mit der zehnköpfigen und gefeierten schwedischen Band Amason schrieb und produzierte sie weiter ihre eigenen Songs, bis sie sich im letzten Jahr entschied, eine Solokarriere einzuschlagen, die nun in ihrem fantastischen ersten Album ihren ersten Ausdruck findet.

26.10.2016 Berlin – Grüner Salon
28.10.2016 Hamburg – Nochtspeicher
29.10.2016 Köln – Studio 672

ANGEL OLSEN
Jeder, der es gewagt hat, Angel Olsen nach ihrem zweiten Album „Burn Your Fire For No Witness“ zu stigmatisieren, muss sich in Anbetracht ihres neuen Albums „My Woman“ auf eine erhebliche Überraschung einstellen. Wer an die Produktion des Vorgängers gewöhnt ist, dem sei gesagt: das Feuer lodert diesmal deutlich höher. Ihre entwaffnende und zeitlose Stimme steht noch mehr im Vordergrund als bisher und insgesamt kommt die Produktion leichter daher, auch wenn die außergewöhnliche, raue Kraft und die sich langsam abspulenden Beschwörungen ihrer früheren Werke bestehen bleiben. So, dass jeder, der sie entweder als scheue Außenseiterin oder aber als Pop-Persönlichkeit einordnen will, eines besseren belehrt wird – Angel Olsen bewegt sich weiterhin mit einer eindringlichen Schrägheit und einer kultivierten Anmut genau zwischen diesen beiden Extremen.

19.10.2016 Hamburg – Kampnagel
25.10.2016 Berlin – Columbia Theater
26.10.2016 München – Ampere
27.10.2016 Zürich – Bogen F
28.10.2016 Köln -Stadtgarten

BIFFY CLYRO
Nachdem es wegen einer kurzen Kreativpause im letzten Jahr ruhig um sie wurde, melden sich Biffy Clyro aus Schottland nun zurück mit ihrem neuen Album „Ellipsis“. Sänger Simon Neil beschreibt es selbst als „eher ein[en] Schlag auf die Nase als eine innige Umarmung“. Ein wenig härter als gewohnt, weiterhin aber hymnisch mit dem gewissen Wow-Effekt. Das Video zur ersten Single „Wolves Of Winter“, welches durch aufwendige Animationen beeindruckt, verbreitete sich im Internet in Windeseile. Auf ihrer Tour im Herbst werden die Rock Magier die Hallen der Republik zum Kochen bringen und für lautstarke Fanchöre sorgen.

23.10.2016 München – Zenith
24.10.2016 Berlin – Max-Schmeling-Halle
04.11.2016 Hamburg – Sporthalle Hamburg
08.11.2016 Frankfurt – Festhalle
11.11.2016 Köln – Lanxess Arena

CRYSTAL CASTLES
Seit ihrem Auftauchen in der Elektronik-Szene genießt das kanadische Duo Crystal Castles hohes internationales Ansehen. Sowohl ihre bisherigen drei Alben als auch ihre intensive Remix-Arbeit für andere Künstler werden für ihren außergewöhnlichen Individualismus geschätzt. Denn sie verbinden die Club-Kultur mit einem einzigartigen Klang-Gefühl und einer lyrischen Finesse, die aufregende neue Akzente setzt.

31.10.2016 Berlin – Columbia Theater
01.11.2016 Hamburg – Uebel&Gefährlich
02.11.2016 Köln – Essigfabrik

CRYSTAL FIGHTERS
Eine der energiegeladenste Live-Band unserer Zeit kommt mit neuem Album zurück, um in vier Städten ihr neuestes Werk mit euch gebührend zu feiern! Seit der letzten Tour der Crystal Fighters, bei der sie mit ihrem vorigen Album „Cave Rave“ vier Kontinente bespielten, sind bereits drei Jahre ins Land gegangen. Letzten Winter haben sich die Bandmitglieder der in London und Brooklyn lebenden Band in Studios im spanischen Baskenland, in Los Angeles und London getroffen, um an ihrem dritten Album zu arbeiten. Wir sind gespannt, was bei den Treffen von Sebastian, Gilbert, Graham, Ellie und Nila herausgekommen ist.

28.10.2016 Köln – E-Werk
29.10.2016 Frankfurt – Gibson
31.10.2016 Hamburg – Docks
01.11.2016 Berlin – Tempodrom

DAN SAN
Die Belgier von Dan San gelten seit Gründung vor sechs Jahren zum interessantesten und vielfältigsten, was die flämische Indie-Folkszene zu bieten hat. Auf die Debüt-EP Pillow folgten 2012 ihr erstes Album Domino und gut 120 Shows – und schließlich eine Pause. Man widmete sich verschiedenen Seitenprojekten (The Feather, Yew or Pale Grey), raufte sich im Frühjahr 2015 wieder zusammen, um sich mit neuem Enthusiasmus und Begeisterung neu zu erfinden. Gemeinsam mit Produzent Yann Arnaud (u.a. Air, Phoenix, Syd Matters) nahmen Dan San in den La Frette-Studios in Paris umgeben von Vintage-Equipment das letzte Album „Shelter“ auf.

25.10.2016 Köln – Wohngemeinschaft
26.10.2016 Nürnberg – Muz Club
27.10.2016 Jena – Café Wagner
28.10.2016 Berlin – Berghain Kantine
29.10.2016 Mainz – Schon Schön
31.10.2016 Hamburg – Kleiner Donner

DAUGHTER
Vom Start weg waren Daughter ein heiß diskutiertes neues Trio aus London. Sie hatten erst zwei EPs und eine Single veröffentlicht, als man sie bereits mit dem Begriff „Future of London Music“ beschrieb. Kurz darauf spielten sie vor ausverkauftem Haus in der renommierten Londoner Assembly Hall. Ihr 2013 erschienenes Debütalbum „If You Leave“ bestätigte diese Vorschuss-Lorbeeren. Nach einer ausgiebigen Welttournee machte sich das Trio in seinem Londoner Studio daran, das zweite Album zu schreiben, welches letztlich in New York aufgenommen wurde und im Januar unter dem Titel „Not To Disappear“ erschien.

09.10.2016 Leipzig – Täubchenthal
10.10.2016 Dortmund – FZW
11.10.2016 Hamburg – Docks
12.10.2016 Wien – Arena
14.10.2016 Berlin – C-Halle

DIGITALISM
Dieses Jahr erschien „Mirage“, das dritte Album des Hamburger Elektro-Duos Digitalism. Jetzt kommen sie auf Clubtour. Ismail Tüfekci aka Isi und Jens Moelle aka Jence arbeiten seit 2000 zusammen. Nachdem sie sich zunächst vor allem als DJs und Remixer weltweit einen Namen gemacht hatten, erschien 2007 ihr Debütalbum „Idealism“, das den damaligen Indie-Dance-Crossover Sound verkörperte und zu weltweiten Tourneen und Festival-Auftritten führte. Vier Jahre später erschien „I Love You, Dude“. Die Liveshow von Digitalism wurde aufwändiger und ausgefeilter. Seid also gespannt!

20.10.2016 München – Technikum
21.10.2016 Dresden – kleinvieh
22.10.2016 Leipzig – Conne Island
27.10.2016 Frankfurt – Zoom
28.10.2016 Hamburg – Gruenspan
29.10.2016 Berlin – Gretchen

ELECTRIC CITIZEN
Neulich noch haben Electric Citizen die bombastischen Wolfmother supportet und jetzt kommen sie einfach selbst auf Headliner-Tour, um ihren ebenso schmissigen Heavy Psychedelic Rock anzuschmeißen.

09.10.2016 Hamburg – Hafenklang
11.10.2016 Berlin – Cassiopeia
12.10.2016 Stuttgart – Goldmark’s
13.10.2016 Salzburg – Rockhouse
17.10.2016 Zürich – Werk 21
21.10.2016 München – Keep It Low Festival

EMELI SANDÉ
Drei Jahre war es ruhig um das Gesangswunder Emeli Sandé. Doch ihr neues Album steht in den Startlöchern und um die Aufregung darauf noch mehr zu steigern, wurden einfach mal vier kleine Club-Konzerte in europäischen Großstädten angesetzt. Eines davon ist in Berlin. Die Show ist bereits restlos ausverkauft, wir möchten euch dennoch darauf hinweisen, denn manchmal gibt es ja doch Mittel und Wege doch noch an Tickets zu kommen :)

17.10. 2016 Berlin – Lido

GUÐRIÐ HANSDOTTIR
Guðrið Hansdóttir hat mit ihrer fünften Veröffentlichung “Painted Fire” ihr bislang reifstes Album vorgelegt und verbindet Folk, Pop und Synthie-Sounds eingängig und eigenwillig zugleich. Vom reduzierten Singer-Songwriter-Modus hat sich Hansdóttir bereits auf dem Vorgängeralbum verabschiedet, wo sie in Richtung filigraner, komplexer Elektropopwelten aufbrach. In ihre Songs hat eine schwebende Eleganz Einzug gehalten, die sich wunderbar mit der folkigen Grundstimmung verträgt. Guðrið Hansdóttir weiß zu überraschen und das Ergebnis ist von anrührender Schönheit! In ihrer Heimat ist sie so etwas wie ein Superstar: Ihre zweite CD war bislang das am meisten verkaufte Album der Färöer Inseln.

01.10.2016 Magdeburg – Moritzhof
02.10.2016 Berlin – Roter Salon
05.10.2016 Hamburg – Häkken
08.10.2016 Thun – Café Mokka
10.10.2016 München – Volkstheater
11.10.2016 Nürnberg – Café in der Tafelhalle
13.10.2016 Krefeld – Kulturrampe
16.10.2016 Bremerhaven – Pferdestall

HALEY BONAR
Haley Bonar wurde von Alan Sparhawk (Low) entdeckt, der sie in einem lokalen Pub in Duluth, Minnesota spielen sah und so begeistert von ihr war, dass er sie sofort dazu einlud, ihn und seine Band auf Tour zu begleiten. Eine Woche später wurde aus der neunzehnjährigen College Studentin Haley Bonar eine ambitionierte Studienabbrecherin, die sich mit Gitarre bepackt zusammen mit einem Drummer in einen Honda Civic quetschte, um gemeinsam mit Low zu touren. In dem folgenden Jahrzehnt hat Haley zahlreiche erfolgreiche Aufnahmen veröffentlicht, die von Platte zu Platte mehr Lob erhielten und für die sie mit Größen wie Andrew Bird (mit dem sie regelmäßig live spielt) und Justin Vernon (der auch auf „Last War“ zu hören war) zusammengearbeitet hat. Im August erschien ihr neues Album “Impossible Dream”.

13.10.2016 Hamburg – Kleiner Donner
14.10.2016 Berlin – Privatclub
15.10.2016 München – Hauskonzerte
16.10.2016 Offenbach – Hafen 2

JAMES VINCENT MCMORROW
James Vincent McMorrow steht für weite Horizonte und souligen Gesang. Sein zweites Album „Post Tropical“, wurde unter anderem für den Choice Music Prize nominiert und mit seinem neuen Werk „We Move“ setzt er zum ganz großen Sprung an. 2016 begann für für McMorrow erfreulich: Über 100 Millionen Streams, eine Kollaboration mit dem bekannten DJ Kygo und seine Stimme im neusten Trailer der Erfolgsserie Game Of Thrones.

24.10.2016 Berlin – Heimathafen
26.10.2016 Hamburg – Mojo Club

JOHN GRANT
In der zeitgenössischen Musik wagen nur selten arrivierte Künstler einen derart radikalen Schritt in eine neue Richtung wie John Grant mit seiner Soloarbeit. Mit jedem neuen Album findet der ehemalige Frontmann der Folk Noir-Heroen The Czars neue Perspektiven auf seine atemberaubenden Kompositionen und stellt sie in frische Kontexte und so zuvor noch nicht gehörte Klangästhetiken. So plante Grant für das aktuelle, dritte Solo-Werk „Grey Tickles, Black Pressure“ nach eigener Aussage, „wütender und launischer“ zu werden, dabei aber gleichzeitig mehr Freude an den Aufnahmen zu haben als je zuvor. Seine besondere Magie entfaltet sich erst so richtig live, umgeben von einer brillanten Backing Band. E

28.10.2016 Heidelberg – Karlstorbahnhof
01.11.2016 Frankfurt – Mousonturm
02.11.2016 Leipzig – Täubchenthal
03.11.2016 Berlin – Berghain

MADNESS
Ska, Pop, Punk – seit drei Jahrzehnten mischen Madness diese Musikrichtungen in einen Topf und es gelingt ihnen ein „Nutty-Sound“ der Extraklasse. Die Band die hinter Klassikern wie „House of Fun“ und „Baggy Trousers“ steckt hat viel Kritikerlob für ihre letzten Alben, „The Liberty of Norton Folgate “ und „Oui Oui Si Si Ja Ja Da Da“, bekommen. Beeindruckende Jahre hat Madness dazu gebracht auf dem Buckingham Palast bei der Queen’s Diamant Jubiläums Feier zu spielen. Eigene, fetzige Schlagzeugmelodien und durchgehende Bassläufe, die das Publikum mitreißen: Das sind MADNESS – der Name ist Programm!

03.10.2016 Berlin – Tempodrom
04.10.2016 Bochum – Ruhr Congress

MARIA SOLHEIM
Was erhält man, wenn man Songs kombiniert, die zur Seele sprechen, in die dunkelsten Ecken der Angst und der Hoffnung führen, inspirieren, sich gut anfühlen und dich zur selben Zeit lachen, weinen und nachdenken lassen? Mit einem Herz das alle berührt, die sie erleben und einen dazu bringen ein besserer Mensch sein zu wollen? Die Antwort ist Maria Solheim. Und nicht nur Norwegen hat auf ihr Comeback gewartet. Als Maria Solheim nach langer Babypause 2014 mit neuem Album „In The Deep“ im Rücken wieder durch Deutschland getourt ist, hat sie ihre Fans sofort wieder in den Bann gezogen. Die überaus charmante norwegische Singer Songwriterin vereint sämtliche Emotionen oftmals sogar in nur einem einzigen Song. Konzerte von Maria Solheim leben von der sympathischen Art der Norwegerin und einer unbeschreiblichen Atmosphäre. Auch im Herbst 2016 tourt die Sängerin wieder durch ganz Deutschland und die Schweiz.

18.10.2016 Halle – Objekt 5
19.10.2016 Hamburg – Nochtspeicher
20.10.2016 Bielefeld – Heimat & Hafen
21.10.2016 Hannover – Lux
22.10.2016 Ahlen – Schuhfabrik
24.10.2016 Aschaffenburg – Colossaal
26.10.2016 Lohn – Dorfkirche
27.10.2016 Bad Saulgau – Franziskaner
28.10.2016 Luzern – Windrad
29.10.2016 Lahr – Schlachthof
30.10.2016 Köln – Lichtung

ME + MARIE
ME + MARIE machen Rockmusik, starke, freie, moderne Rockmusik. Die Gitarrenriffs sind dabei manchmal so schroff und wuchtig, dass man beinahe vergisst, dass nur drei Musiker auf der Bühne stehen. Der Sound ist minimalistisch, füllt aber den Raum bis in die letzte Ecke aus, mit unvergleichlich lässigem Sexappeal. Herz und Kern der Gruppe sind Maria und Roland. Zusammen mit Erie Thomson dem Gitarristen, der die beiden begleitet, schaffen sie einen eruptiven, genialen Sound. Einen Sound, der so international und cool klingt, dass man ihn eben gar nicht verorten kann. Genau so muss Rockmusik klingen in einer Welt, in der sich die Grenzen nicht klar ziehen lassen. In der alles irgendwie zusammengehört.

04.10.2016 Mainz – Schon Schön
05.10.2016 Hannover – Lux
06.10.2016 Berlin – Badehaus Szimpla
07.10.2016 Erfurt – Kalif Storch
08.10.2016 Darmstadt – Bedroom Disco
11.10.2016 Stuttgart – Club Cann
12.10.2016 München – Strom
13.10.2016 Ulm – Roxy


Seit der Veröffentlichung von Karen Marie Ørsteds Debütalbum „No Mythologies To Follow“ 2014 hat die unter dem Namen bekannte Dänin sich weltweit einen Namen gemacht. Immer wenn sie anderen Musikern ihre eigensinnige Stimme lieh, hat das die Tracks stets nur besser gemacht. Ørsted wuchs auf der Insel Fünen auf und schrieb ihren ersten Song im Alter von sieben Jahren. Als Teenager engagierte sie sich für Politik, Punk und Antifaschismus, gründete mit 18 die krachige Elektro-Punk-Band Mor und legte damit die Grundlage für ihren ruppigen Elektro-Pop, der sie unter ihrem Kampfnamen MØ bekannt machte. Ihr Markenzeichen sind soulig-rockige R’n’B-Harmonien und natürlich ihre grandiose Stimme. Im Oktober kommt MØ endlich mit neuem Material auf Headline-Tour nach Deutschland.

05.10.2016 Berlin – Postbahnhof
07.10.2016 Hamburg – Mojo Club
09.10.2016 Köln – Gloria

MOCKEMALÖR
Mit Mockemalör ist es, als würde die Gegenwart in Berlin mit der Sinnlichkeit der zwanziger Jahre getränkt werden. In einem völlig neuen Genre zwischen Varieté, Progressiv Pop und Punk mündet das, was am Knotenpunkt von Schauspiel, Elektro und Klassik gründet. Ein experimentelles Theaterprojekt führt die Musiker 2010 in der Hauptstadt zusammen. Elektronik gepaart mit klassischen Elementen und die Lust am Ausdruck der stimmgewaltigen Urschwarzwälderin Magdalena Ganter verbinden sich zu einer musikalischen Sprache, die schon ihr erstes Album “Schwarzer Wald” zum Schwingen bringt. Da treffen sphärische Synthesizer auf Akkordeon-Passagen, Theatralität auf Minimalismus. “Riesen” heißt nun das zweite Album.

07.10.2016 Freiburg – Jazzhaus
08.10.2016 Offenburg – Salmensaal
10.10.2016 Hamburg – Kukuun
13.10.2016 Berlin – Grüner Salon
18.10.2016 Köln – Kulturcafé Lichtung
23.10.2016 Bern – Ono
26.10.2016 Bergen – Ladenbergen

OK KID
OK KID erzählen ihre Geschichte zwischen den Stühlen. Pointierte Alltagsbeobachtungen halten einer scheinbar rastlosen Generation den Spiegel vor die Nase – zwischen sicherem Job und „Sich verwirklichen-Wollen“, Anspruch und Wirklichkeit. Das Bewältigen von bzw. Scheitern an Luxusproblemen, das Lösen von eingestaubten Denkmustern und letztlich der Wunsch nach Ruhe in einem übersättigten Umfeld sind zentrale Themen. Klingt nach Weltschmerz und wär da nicht die entscheidende Nuance Selbstironie, die den Hörer immer dann am Schlawittchen packt, wenn er beginnt sich in Selbstmitleid zu suhlen. Zusammengefunden in der Giessener HipHop-Szene, versuchen die Jungs schon früh ihre Wurzeln, mit neuen Einflüssen und Klangwelten zu füttern. Ihr jetziges Verständnis von „guter Musik“, entstanden aus der Faszination für analoge Synthesizer, die Vorliebe für britische Bands wie Radiohead, Massive Attack oder The Streets, sowie die schnörkelos, ehrliche Sprache von Rap, ist das Ergebnis einer in sechs Jahren gewachsenen Bandhistorie.

19.10.2016 Essen – Weststadthalle
20.10.2016 Bielefeld – Forum
21.10.2016 Bremen – Schlachthof
22.10.2016 Münster (- Sputnikhalle
23.10.2016 Kiel – Pumpe
25.10.2016 Berlin – Astra Kulturhaus
26.10.2016 Dresden – Scheune
27.10.2016 Kassel – Arm
28.10.2016 Karlsruhe – Substage
31.10.2016 Augsburg – Musikkantine
05.11.2016 Würzburg – Posthalle
06.11.2016 München – Muffathalle
07.11.2016 Wiesbaden – Schlachthof
08.11.2016 Saarbrücken – Garage

OSCAR
OSCAR. Ganz einfach nur der Name. Klassisch reduziert. Wobei er mit Cher oder Prince oder Seal oder Sting nichts zu tun hat. Am ehesten noch mit Blur, oder besser mit Damon Albarn, an dessen Gesangstil der junge Brite entfernt gemahnt. Dann müsste man aber auch eine Menge andere Referenzen nennen, die in die Debütplatte „Cut And Paste“, die Mitte Mai erscheint, eingeflossen sind. Nach einigen Singles, die von Fans und Kritik hervorragend aufgenommen worden sind, nun also der lang ersehnte Geniestreich des Briten. Die Energie des Indie, die harmonische Vielfalt des Pop, knackige Gitarren und schwebende Synthies formen zusammen einen Ohrwurm nach dem anderen. Schon OSCARS Eltern haben gemeinsam in einer Band gespielt, der Vater hat frühe Acid-Tracks produziert, OSCAR selbst hat also allerhand unterschiedliche Musik inhaliert. So entstand die wilde Mischung aus Britpop, New Wave und Eastcoast HipHop der 90er. Das kann man sich zwar nicht so recht vorstellen, aber dieses Wunderkind bringt das alles und vieles anderes auf einen Punkt, hält es mit seinem Bariton zusammen und formt daraus dank Melodie und neuem Klang, Harmonie und Originalität die neue, exzentrische, britische Popmusik, auf die wir lange warten mussten. Im Oktober kommt OSCAR zu uns auf Tour.

10.10.2016 Hamburg – Molotow
11.10.2016 Köln – Blue Shell
12.10.2016 Berlin – Privatclub

OUM SHATT
Oum Shatt ist ein 2013 um Jonas Poppe gegründetes Kollektiv. Ihr selbstbetiteltes Album enthebt sich gängigen Kategorien und findet eine eigene Form aus entschlacktem Rock’n’Roll, arabischen Harmonien und hypnotischer Rhythmik mittels unterschiedlichster, zum Teil selbstgebastelter perkussiver Elemente. Oum Shatts Debüt ist ein analoges, geometrisches Tanz-Konstrukt; im Arrangement modern und transparent, aber eine Vergangenheit heraufbeschwörend, die es so nie gegeben hat.

01.10.2016 Mannheim – Elektrik Pony Cup
02.10.2016 Nürnberg – Z-Bau
09.10.2016 Berlin – Berghain Kantine

PJ HARVEY
PJ Harvey ist ohne Zweifel eine der besten Sängerinnen, Gitarristinnen und Songwriterinnen unserer Generation. Spätestens seit ihrem dritten Album „To Bring You My Love“ aus dem Jahr 1995 gehört sie auch zu den erfolgreichsten, denn es brachte ihr die zweite Nominierung für den Mercury Music Prize und zwei Grammy-Nominierungen ein, den „Artist Of The Year“-Award vom Rolling Stone und dem Magazin Spin und unzählige Auszeichnungen als Album des Jahres. Diese und viele andere Erfolge hat inzwischen auch Queen Elizabeth II. gewürdigt und heftete ihr im Dezember 2013 den Order of the British Empire für ihre Verdienste um die Musik an die Brust. Zwei Jahre vorher hatte Polly Jean Harvey ihre bislang letzte Platte „Let England Shake“ veröffentlicht, für die sie die wohl wichtigste britische Auszeichnung, den Mercury Music Prize für das beste Album der vorangegangenen zwölf Monate, verliehen bekam. Jetzt veröffentlichte sie nach fünf Jahren ihre eine neue Platte „The Hope Six Demolition Project“.

15.10.2016 Köln – Palladium

RED HOT CHILI PEPPERS
Seit kurzem ist es draußen: „The Getaway“, das elfte Red Hot Chili Peppers-Album, das die Herren um Anthony Kiedis und Überbasser Flea mal wieder in Bestform zeigt. Kein Wunder also, dass das neue Werk, welches von keinem geringeren als Danger Mouse produziert wurde, in Deutschland gleich auf Platz 2 der Albumcharts landete. Funkige Bassläufe, hakenschlagende Gitarrenmelodien, ein mal säuselnder, mal fast rappender Kiedis – und dazu immer wieder diese Momente, in denen man sich denkt: „Dazu müsste ich jetzt mit 10.000 anderen Menschen auf und ab springen!“ Gedacht, getan – denn genau das wird bald wieder möglich sein.

05.10.2016 Zürich – Hallenstadion
06.10.2016 Zürich – Hallenstadion
01.11.2016 München – Olympiahalle
03.11.2016 Berlin – Mercedes-Benz Arena
14.11.2016 Köln – Lanxess Arena
17.11.2016 Hannover – TUI Arena
19.11.2016 Frankfurt – Festhalle
21.11.2016 Wien – Stadthalle

SKYE & ROSS
Ihre Hauptformation Morcheeba gilt weltweit als Trip-Hop-Instanz: Skye Edwards und Ross Godfrey. Als Skye & Ross treten die britische Sängerin mit der soulig-sanften Stimme und der Gitarrist/Keyboarder bei vier Shows gemeinsam ins Rampenlicht. In den Fokus ihrer Großstadt-Shows stellen die zwei Morcheeba-Originalmitglieder das neueste Werk ihres Nebenprojektes. Aus Sicht des experimentierfreudigen Multi-Instrumentalisten verkörpert „SKYE | ROSS“ (VÖ: 2.9.) jene Natürlichkeit, von der die Zusammenarbeit mit der charismatischen Londonerin seit jeher geprägt ist.

10.10.2016 Berlin – Mojo Club
12.10.2016 Köln – Club Bahnhof Ehrenfeld
13.10.2016 Stuttgart – Im Wizemann

SIVERT HØYEM
Der norwegische Musiker Sivert Høyem hat nicht nur von Kritikern hochgelobte Soloalben veröffentlicht, auch als leidenschaftlicher Live-Künstler genießt der ehemalige Sänger der überaus erfolgreichen Band Madrugada eine hohe Reputation. Im März 2016 begann seine Konzertreise zum aktuellen Album „Lioness“ mit ausverkauften Konzerten in Deutschland, kommt er noch einmal zurück.

03.10.2016 Wien – Szene
04.10.2016 Heidelberg – Halle 02
05.10.2016 Düsseldorf – Club im Capitol Theater
06.10.2016 Berlin (- Huxley’s Neue Welt
09.10.2016 Hannover – Musikzentrum
10.10.2016 Leipzig – Täubchenthal
11.10.2016 München – Strom
12.10.2016 Winterthur – Salzhaus
13.10.2016 Bern – Bierhüblie

THE KILLS
Im Verlauf ihrer knapp eineinhalb Dekaden währenden Karriere haben die beiden facettenreichen Rockminimalisten von The Kills vier Alben veröffentlicht: rastlose, rücksichtlose und rätselhafte Statements ihrer Kunst, geprägt von innerer Spannung und Unruhe, von Sex, ungezwungener Coolness und nicht immer ernst zu nehmendem Ennui. Doch kein Album klang im Entferntesten wie das vorherige. Die durch eine besondere Seelenverwandtschaft verbundenen Freunde haben in einem angemieteten Haus in Los Angeles nun ihr lang erwartetes, fünftes Album vollendet: Ash & Ice, erschien im Juni. Ihre frühere Alben verbreiteten eine Aura von Abgeklärtheit, eine emotionale Nüchternheit respektive eine innere Ambivalenz bezüglich von Gefühlen, die von Selbstzweifeln und unterdrückter Wut gekennzeichnet waren. Die 13 Songs auf „Ash & Ice“ sind subtiler, nicht so ungestüm und gerade deswegen umso berührender. In ihnen spiegeln sich jene inneren Kämpfe wider, denen man ausgeliefert ist, wenn man eine komplizierte und kraftzehrende Beziehung führt.

22.10.2016 Berlin – Tempodrom
23.10.2016 Hamburg – Große Freiheit
25.10.2016 Köln – E-Werk
26.10.2016 München – Tonhalle
27.10.2016 Zürich – Volkshaus

THE CURE
In den vergangenen sieben Jahren spielten The Cure einige hoch gehandelte Shows in London und waren Headliner der größten europäischen Musikfestivals. Bei der „The Cure Tour 2016“ werden Robert Smith, Simon Gallup, Jason Cooper, Roger O’Donnell und Reeves Gabrels ihre Fans auf Entdeckungsreise durch den Cure-Katalog der letzten 37 Jahre nehmen, werden Hits, Raritäten und Lieblingssongs und sogar bisher unveröffentlichtes Material präsentieren – natürlich in einer nagelneuen Bühnenproduktion.

17.10.2016 Hamburg – Barclaycard Arena
18.10.2016 Berlin – Mercedes-Benz Arena
24.10.2016 München – Olympiahalle
26.10.2016 Wien – Marx-Halle
06.11.2016 Stuttgart – Schleyerhalle
07.11.2016 Frankfurt – Festhalle
08.11.2016 Leipzig – Arena
10.11.2016 Köln – Lanxess Arena

WARHAUS
Warhaus ist das künstlerische Alter Ego und Soloprojekt von Maarten Devoldere, der ansonsten zusammen mit Jinte Deprez der seelenvollen belgischen Rockband Balthazar vorsteht. Jetzt also hat Devoldere einen Ort gefunden, an dem er seine darüber hinausgehenden musikalischen Pläne ausleben kann. Anfang September erschien sein Debütalbum „We Fucked A Flame Into Being“.

18.10.2016 Köln – Gebäude 9
19.10.2016 Berlin – Postbahnhof
20.10.2016 Frankfurt – Brotfabrik
21.10.2016 München – Strom

WARPAINT
Die vier Frauen von Warpaint sind ganz klassisch mit Musik in Berührung gekommen, mit Gesang und Klavier, und sie haben auch heute noch keine Lust darauf, bekannte Akkordfolgen und Harmonien zu reproduzieren. Gerade das macht Warpaint so einzigartig: die zurückgelehnte Coolness, der kühle, aber atmosphärische, der klare, aber psychedelische Sound der Songs, die langen Spannungsbögen, die sich über 16 Takte oder gar einen ganzen Song hinziehen können. Oder über ein ganzes Konzert. Warpaint verstehen es ganz hervorragend, die eigentümliche Stimmung ihrer Songs auch auf eine ganze Crowd zu übertragen. Was unter anderem daran liegt, dass da nichts gespielt ist, jeder einzelne Ton völlig unironisch gefühlt und von den Kalifornierinnen selbst ist. Vorbilder und Einflüsse gibt es wohl viele, aber alles ist jederzeit Warpaint.

30.10.2016 Köln – Live Music Hall
01.11.2016 Berlin – Astra Kulturhaus

WE ARE SCIENTISTS
„Helter Seltzer“, das fünfte Studioalbum von We Are Scientists ist nach eigener Aussage ihr bislang verrücktestes Album. Die Band selbst rätselte lange, in welches Genre sie sich damit einordnen sollen. Es ist kein Punk, dafür sind sie viel zu sehr bemüht, ihren Songs eine gewisse Schönheit anzugedeihen… Es ist auch kein geradliniger Rock, dafür sind sie zu weit weg von der Mitte… Es ist kein Indie-Rock, dafür seien sie nicht selbstverliebt genug. Kurzum, We Are Scientists beschlossen, das sie mit ›Helter Seltzer‹ nun ihr ihr eigenes Genre geschaffen haben.
30.09.2016 Dortmund – FZW
01.10.2016 Wien – Waves Vienna
03.10.2016 Berlin – Lido
04.10.2016 Dresden – Beatpol
05.10.2016 Dornbirn – Conrad Sohm

WHITE LIES
Die White Lies haben eine neue Platte in der Pipeline. Auf „Friends“ setzen die Briten konsequent den Weg fort, den sie mit ihren ersten drei Alben beschritten haben. Waren das Debüt „To Lose My Life…“ aus dem Jahr 2009, das in Großbritannien sofort auf Platz eins der Charts ging, und der konzeptionellere Nachfolger „Ritual“ (2013) noch stärker von der dunklen Seite inspiriert und von Bands wie Arcade Fire, Interpol oder Editors beeinflusst, eröffnete sich das Londoner Post-Punk-Trio auf „Big TV“ einen erweiterten Klangraum. Sänger und Gitarrist Harry McVeigh, dessen Stimme nicht ganz zu unrecht mit Joy Divisions Ian Curtis verglichen wurde, Bassist Charles Cave und Schlagzeuger und Keyboarder Jack Lawrence-Brown haben eine weiten und erfolgreichen Weg hinter sich und wollen jetzt noch eine Schritt weiter gehen.

21.10.2016 Frankfurt – Gibson
22.10.2016 Osnabrück – Rosenhof
23.10.2016 Köln – Kantine
30.10.2016 Hamburg – Uebel&Gefährlich
31.10.2016 Berlin – Huxley’s Neue Welt
05.11.2016 Wien – Ottakringer Brauerei
09.11.2016 München – Theaterfabrik

WILD BEASTS
Wild Beasts brechen auf ihrem brandneuen Album „Boy King“, das im August erschien, brachial mit dem Optimismus und der Verspieltheit des Vorgängers „Present Tense“. Selbst der Entwicklungsprozess unterscheidet sich: das fünfte Album wurde in normalen Bürozeiten geschrieben und entwickelt. Spannungen zwischen den Bandmitgliedern und die bewusst alternativen Produktionsmethoden führen dazu, dass die feinen aber gleichzeitig opulenten Gitarrenpopsongs einer aggressiven Ästhetik zwischen shred und Soulpop weichen, wie Frontman Thorpe sagt. Thorpe stellt außerdem fest, dass „Boy King“ gewisse Seiten seiner selbst offenbart: ein wenig hässlich, schmuddelig und arrogant. Wieder einmal schaffen es Wild Beasts ihre sehr persönliche Musik in den Kontext der Zeit zu setzen

16.10.2016 Köln – Luxor
20.10.2016 Berlin – Kesselhaus