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Oktober 2015: unsere Konzertempfehlungen

3. Oktober 2015

Oktober 2015: unsere KonzertempfehlungenGenerell lässt sich behaupten, dass wenn die Blätter sich färben, der Herbst an die Tür klopft. Dem wollen wir auch gar nicht widersprechen, allerdings hinzufügen, dass es zu dieser Jahreszeit unübersichtlich wird, wo denn die besten Konzerte steigen. Es sind so viele. Wir schaffen wie immer Abhilfe und haben euch die besten Tourneen des Monats zusammengetragen. Und da sind einige Kracher dabei, so viel schon einmal vorab!

ALGIERS
Algiers vermischen urgewaltigen Neo-Gospel mit Post-Punk-, Industrial- und New Wave-Einflüssen und verleihen so ihrem ganz persönlichen Soul eine neue Dringlichkeit. 

Die Musik der ursprünglich aus Atlanta stammenden Band erinnert dabei an Birthday Party oder den Gun Club und unterwirft sich keinem aktuellen Zeitgeist – das macht Algiers gerade im Hier und Jetzt so besonders. Während andere Bands sich mit ihrem Sound beim R´n B oder Hip Hop anbiedern und sich gegenseitig repetitiv zitieren, zelebrieren Algiers den traditionellen Sound des US-amerikanischen Südens mit modernen Mitteln und verleihen ihm so die Eintrittskarte in eine große Zukunft. 

Sänger Franklin James Fischer klingt dabei wie eine Reinkarnation von Screamin´ Jay Hawkins, beschwörend und rastlos singt und wird dabei zum versöhnlich grollenden Seelenbrecher.

29.10.2015 München – Strom
30.10.2015 Frankfurt – Mousonturm
31.10.2015 Berlin – Badehaus Szimpla
01.11.2015 Hamburg – Molotow
02.11.2015 Köln – Gebäude 9

DAVE GAHAN & SOULSAVERS
Parallel zur Veröffentlichung des neuen Albums „Angels & Ghosts‘“ geben Dave Gahan & Soulsavers sechs intime Konzerte weltweit. Der mit multiplem Platin und dem Grammy ausgezeichnete Dave Gahan und sein musikalischer Partner Soulsavers machen am 30. Oktober im Berliner Tempodrom Station. Es ist das einzige Konzert in Deutschland und nur eines von vier in ganz Europa. Angels & Ghosts‘ ist die zweite Kollaboration von Dave Gahan & Soulsavers. 2012 erschien die vielbeachtete, von der Kritik anerkannte CD ‚The Light The Dead See‘. Das neue Album enthält neun „absolut fesselnde“ Songs, die alle von Dave Gahan & Soulsavers geschrieben wurden. Das aktuelle Werk stellt eine deutliche Weiterentwicklung dar und zeigt sich viel pointierter und schonungsloser.Der Hörer wird mit einem dunklen, grübelnden akustischen Mix konfrontiert, Elementen die von Gospel und Blues inspiriert sind.

30.10.2015 Berlin – Tempodrom

EZRA FURMAN
Der unvergleichliche Ezra Furman meldete sich im Juli mit einem neuen Album zurück! „Perpetual Motion People“ ist laut Furman ein Album von und für Menschen, die sich niemals wirklich irgendwo niederlassen können. Aufgenommen in seiner Heimatstadt Chicago (momentan lebt Furman allerdings in San Francisco) mit seiner aktuellen Band „The Boyfriends“, ist das neue Werk ein übersprudelndes Fass voll mit brillianten Lyrics, unwiderstehlichen Melodien, rastloser Dringlichkeit, Lebensfreude und schier grenzenloser Energie – ergänzt mit kreativen Arrangements aus Saxofonen, Handclaps und 50er-Jahre Doo-wop.

27.10.2015 Berlin – Lido
28.10.2015 Hamburg – Molotow
29.10.2015 Köln – Blue Shell
09.11.2015 Wien – Flex
10.11.2015 Dornbirn – Spielboden
11.11.2015 Stuttgart – Keller Klub
12.11.2015 Essen – Hotel Shanghai

GLORIA
2013 erschien das erste Album von Gloria alias Mark Tavassol (Wir sind Helden) und Klaas Heufer-Umlauf (Circus Halli Galli) und überzeugte sowohl Publikum als auch Radios und Presse. Da war etwas still und leise im Hinterzimmer entstanden, das groß war. Große Popsongs, große Texte. Und das ganze ohne große Geste. Es folgten ausverkaufte Konzerte und begeisterte Gesichter. Man hatte geschafft alle zu überraschen. Und genau das erreicht auch die Musik des zweiten Albums der Band, GEISTER. Ein liebevolles und vielschichtiges Album. Es unterhält, nimmt mit, schafft einen Raum, in den man eintauchen kann. Gleichzeitig macht es einen für bestimmte Dinge einfühlsamer, sensibler, aufmerksamer. Das alles geschieht ohne erhobenen Zeigefinger, auf eine sanfte Art, in der auch Klavierpedale knarzen dürfen und nicht jedes unliebsame Geräusch herausgeschnitten wurde.

01.10.2015 Bremen – Schlachthof
02.10.2015 Erfurt – Stadtgarten
03.10.2015 München – Muffathalle
04.10.2015 Wien – Chaya Fuera
09.10.2015 Köln – Gloria
10.10.2015 Hannover – Pavillon
11.10.2015 Stuttgart – Im Wizemann
16.10.2015 Essen – Weststadthalle
17.10.2015 Frankfurt – Sankt Peter
18.10.2015 Berlin – Astra Kulturhaus
23.10.2015 Münster – Skaters Palace
24.10.2015 Hamburg – Uebel&Gefährlich
25.10.2015 Hamburg – Uebel&Gefährlich
12.11.2015 Rostock – Stadtpalast
13.11.2015 Leipzig – Werk 2
14.11.2015 Magdeburg – Moritzhof

FINK
Fink feiert seit einigen Jahren mit seiner Band große Erfolge und füllt immer größere Hallen auf der ganzen Welt. Die Atmosphäre bleibt dabei intensiv und hypnotisierend wie im kleinen Club. Mit seiner melancholisch, rauen Stimme und perfektem Sound erspielen sich Fink und seine Bandkollegen eine ergebene Fangemeinde, wo immer sie auftreten. Mit seinem aktuellen fünften Studioalbum „Hard Believer“ kommt Fink nun wieder nach Deutschland.

25.10.2015 Berlin – Tempodrom
26.10.2015 Hamburg – Docks
07.11.2015 München – Tonhalle
15.11.2015 Freiburg – Jazzhaus
16.11.2015 Köln – Tanzbrunnen

GENGAHR
Im Vorprogramm von Alt-J haben Gengahr – die vier Jungs aus London – mehr als überzeugt und mit ihrem psychedelischen Pop selbst die Ignoranten an der Bar verstummen lassen. Das lag einerseits ihrer coolen Show, andererseits hat die Musik einen unglaublichen Sog. Im Juni erschien das Debütalbum „A Dream Outside“. Das locker stolpernde Schlagzeug schmiegt sich bei Gengahr über den Falsetto-Gesang, die Gitarre, die mit einem einfachen Riff einsetzt, bis alles immer dichter und fester wird, umschlingt den Zuhörer. Dabei werden die Elemente genau gesetzt: Mal trommelt Danny Ward unbeeindruckt einen Krautrock-Rhythmus runter, mal slappt Hugh Schulte auf seinem Bass einen funky Motown-Groove, bis dann ein Gitarrenschlag alle wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. All das hat cinematografische Züge.

27.10.2015 Hamburg – Molotow
02.11.2015 Berlin – Musik & Frieden
03.11.2015 Wien – Flex
08.11.2015 München – Milla

GOD IS AN ASTRONAUT
Seit 2002 steuern die irischen Brüder Torsten Kinsella und Niels Kinsella sowie Lloyd Hanney ihr instrumentales Postrock-Raumschiff God Is An Astronaut vom County Wicklow aus. Bei aller experimentellen Schlagrichtung trachtet das Trio in erster Linie danach, zeitlose Musik abzuliefern – starke Melodien müssen es schon sein, Emotionen sollen geweckt werden. Optik und Licht spielen in den ausladend kraftvollen bis ambienten Soundgebilden stets eine zentrale Rolle. Jeder Song bekommt ein eigens entworfenes Visual: Atmosphärisches, aber auch bedrohliches Dunkles haben ihren Platz. Erst die Verschmelzung von Sound und Bild können die ganze emotionale Bandbreite ihrer Musik abdecken, so das Verständnis der Iren.

12.10.2015 Frankfurt – Zoom
17.10.2015 Zürich – Plaza
18.10.2015 Stuttgart – Im Wizemann
19.10.2015 Wien – Arena
23.10.2015 Leipzig – Werk 2
24.10.2015 Berlin – Columbia Theater

KAKKMADDAFAKKA
Zutiefst philosophische Gedanken durchstreifen manchmal das Gehirn: Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, wo steckt der Sinn hinter dem ganzen Sein, was bedeutet Kakkmaddafakka, warum gibt sich eine so tolle Band diesen Namen? Noch dazu, wenn sie aus Norwegen kommt und jeder unwillkürlich zunächst an teuflischen Deathmetal denkt, wenn er ihn hört. Aber seit ihrer zweiten Platte „Hest“ dürften die Jungs aus Bergen jedem unmittelbar bekannt sein. Die Suche nach dem perfekten Popsong geht jetzt in sechste Jahrzehnt, immer wieder kommt jemand dem Ziel nah, zurzeit sind es Kakkmaddafakka, die die Pole Position bei diesem Rennen innehaben. Dabei lautet Regel Nummer eins: Keine Regeln! Das spielen, was einem einfällt.

20.10.2015 Berlin – Lido

LITTLE MAY
Little May stammen aus Sydney, wurden 2012 gegründet und sind in ihrer Heimat schnell zu gefeierten Stars gewachsen – obwohl Liz Drummond, Hannah Field und Annie Hamilton es eigentlich eher ruhig angehen lassen wollten. Das Trio ist innerhalb kürzester Zeit zu einem festen Bestandteil der heimischen Musiklandschaft gereift. Weil Kritiker aber Schubladen gerne mögen, wurde für Little May kurzerhand das Genre Ghost Rock erfunden: Düster, aber nicht hoffnungslos, mit lebendigen und aussagekräftigen Texten.

15.10.2015 Köln – Blue Shell
17.10.2015 Hamburg – Molotow
18.10.2015 Berlin – Privatclub

LOW
Nach über 20 Jahren sind Low immer noch die wohl relevanteste Band im sogenannten Slowcore. Sie selber runzeln die Stirn bei dem Begriff, doch er ist einfach so treffend für den Sound der Band aus dem kleinen Städtchen Duluth in Minnesota. Immer noch formieren sich Low aus den beiden Gründungsmitgliedern (und Ehepaar) Alan Sparhawk und Mimi Parker und dem 2008 dazugekommenen Steve Garrington am Bass. „Ones an Sixes“, ihr neues Album, erschien am 11. September und markiert das 12 Studioalbum. Mit dem magischen Werk im Ärmel besuchen sie uns dieser Tage.

12.10.2015 Köln – Gebäude 9
13.10.2015 Hamburg – Knust
17.10.2015 Berlin – Lido
19.10.2015 München – Ampere

MADSEN
Ziemlich genau zehn Jahre, nachdem das erste Album von MADSEN erschien, veröffentlichten die Jungs aus dem Wendland im August erscheint ihre neue Platte mit dem Titel „Kompass“. Produziert wurde das neue Album in Zusammenarbeit mit Simon Frontzek (Thees Uhlmann, Kilians, …) und Moritz Enders (u.a. Kraftklub, Bosse, Johannes Oerding) in drei verschiedenen Studios. Die Spielfreude der neuen Songs täuscht nicht über Feinsinnigkeiten hinweg. So geht es auf dem Titelstück nicht etwa um innere Kompasse, sondern um äußere. Um Menschen, die Impulse geben, die einen anstoßen, einem eine Richtung geben, wenn man strauchelt. Die Band lebt vor allem von der Resonanz ihrer Anhänger. Darum gehen MADSEN wieder dorthin, wo der laute Rumms am besten sitzt: auf der Bühne. Den Leuten wieder das ganz dicke und ganz breite Brett geben. So direkt wie beim ersten Mal.

27.10.2015 Hannover – Capitol
28.10.2015 Magdeburg – Altes Theater
29.10.2015 Münster – Skaters Palace
31.10.2015 Berlin – C-Halle
01.11.2015 Köln – E-Werk
03.11.2015 Frankfurt – Batschkapp
04.11.2015 München – Backstage
07.11.2015 Kaiserslautern – Kammgarn
08.11.2015 Karlsruhe – Substage
10.11.2015 Dresden – Alter Schlachthof
11.11.2015 Hamburg – Große Freiheit
(Tour wird im Dezember fortgesetzt)

MARIANNE FAITHFUL
As Tears Go By – wer kennt und liebt nicht diese verwunschene Interpretation des Stones-Klassikers, die Marianne Faithfull zu einer Ikone machte. Die abwechslungsreiche Künstlerin, die auch als Schauspielerin große Erfolge erzielte, spielt im Rahmen ihrer Herbst-Tour natürlich nicht weg zu denkende Klassiker als auch Songs ihres letzten Albums “Give My Love To London”, das 2014 erschien.

05.10.2015 Zweibrücken – Festhalle
18.10.2015 Hamburg – Laeiszhalle (Musikhalle)
19.10.2015 Berlin – Admiralspalast
21.10.2015 Bielefeld – Rudolf-Oetker-Halle
22.10.2015 Wiesbaden – Kurhaus

METRIC
„Life is beautiful. The world is cruel. Music still matters.“ Mit starken Worten melden sich Metric mit ihrem sechsten Album „Pagans In Vegas“ und einer ausgiebigen Tournee im Herbst zurück. Inspiriert vom New Wave und Punk der späten Siebziger Jahre gründen die aus Toronto stammende, charismatische Sängerin Emily Haines und der New Yorker Gitarrist Jimmy Shaw in Brooklyn die Band Metric. Die Kombination aus Punk, New Wave, treibenden Dancerhythmen, Indiepop und einer Spur Electronic, verfehlt ihre Wirkung nicht. Ihr letztes Album „Synthetica“ aus dem Jahre 2012 gehört bestimmt nicht nur für uns zu einem der eingängigsten Alben aller Zeiten. Metric haben auf ihr neues Album Referenzen an Musiker und Acts gepackt, die sie inspiriert haben: Depeche Mode, New Order, The Cure, Underworld oder Kraftwerk. Sängerin Emily Haines erklärt, dass es draum ging „die Romantik einer anderen Zeit zu finden, ohne in Nostalgie zu verfallen“.

17.10.2015 München – Theaterfabrik
19.10.2015 Hamburg – Große Freiheit
21.10.2015 Berlin – Huxley’s Neue Welt
22.10.2015 Frankfurt – Batschkapp
23.10.2015 Köln – Kantine

PHORIA
Im Frühjahr musste die fünfköpfige (ziemlich grandiose!) Alternative Electronic-Band Phoria aus Brighton ihre Tour durch Deutschland auf den Herbst verschieben. Und endlich ist es soweit. Die neuen Songs sind im Kasten, und die Bretter, die die Welt bedeuten, können erobert werden.

27.10.2015 Köln – Studio 672
28.10.2015 Hamburg – Prinzenbar
29.10.2015 Berlin – Privatclub

SOAK.
Die erst 18-jährige irische Sängerin, Gitarristin und Multi-Instrumentalistin Birdie Monds-Watson alias Soak. griff vor gerade einmal vier Jahren erstmals zur Gitarre – und gilt dennoch gegenwärtig als eine der großen neuen Hoffnungen der akustischen Musik. Mit ihrer brüchigen Stimme performt sie tiefschürfende Gedichte, die sie in ein eigenwilliges Klangbett gießt. Das beweist bereits ihr Künstlername Soak., ein Zusammenschluss aus „Soul und Folk“ und selbst diese Genre-Bezeichnungen geben ihren außergewöhnlichen Stil nur unzureichend wieder. Sie veröffentlichte auf dem Label der befreundeten Band Chvrches ihre erste EP „Blud“, die in England überwältigende Kritiken erhielt. Ihr Debütalbum „We Forgot How To Dream“ erschien in diesem Jahr.

02.10.2015 Hamburg – Knust
09.10.2015 Berlin – Lido
13.10.2015 München – Ampere

SON LUX
Ryan Lott aus Colorado – die reine bürgerliche Existenz von Son Lux klingt nicht besonders spannend. Seine Musik ist allerdings von soviel Energie und Kreativität geprägt, dass sie genau das ist: besonders und spannend. Eine Soundkulisse, die mal opulent, dann wieder ganz reduziert klingt und sich aus Folk-, Elektro-, HipHop- oder sogar Klassik-Fragmenten zu einem wunderbaren großen Ganzen zusammenfügt. Das Sahnehäubchen ist Son Luxs Stimme, die trotz seiner Fragilität eine ganze Ladung Atmosphäre und Emotion transportiert.

27.10.2015 Uebel & Gefährlich – Hamburg
28.10.2015 Bi Nuu – Berlin

STEAMING SATELLITES
Wer meint, für die Musik der Stunde immer noch auf die Insel oder nach Übersee horchen zu müssen, der täuscht sich gewaltig. Auch aus heimischen Gefilden erreichen uns in den letzten Jahren verstärkt ganz neue und spannende Töne. Allen voran aus Österreich. 

Die Steaming Satellites aus Salzburg gehören bereits zum geschätzten Inventar, seit inzwischen zehn Jahren bereichern sie den Indie-Sektor mit ihrem aufregend einzigartigen Stilmix. Die klassische Rock-Besetzung aus Gitarre, Bass und Schlagzeug erweitern sie um Keyboards und eine großzügige Portion Synthies. Mit diesem Line-Up schaffen sie ein Klanguniversum, das sich abwechselnd mal schier unendlich ausdehnt und mal maximal verdichtet. 

Im Indie-Rock verwurzelt bandeln sie gekonnt mit Blues, Funk und Soul an, erlauben sich beherzte Pop-Ausflüge und lassen ihre Stücke mal kompakt und mit voller Wucht auf uns los, nur um uns dann wieder ganz behutsam zu umschmeicheln und in epische Kunstwerke auszuufern. 



26.10.2015 Rüsselsheim – Das Rind
27.10.2015 Münster – Sputnikhalle
28.10.2015 Nürnberg – Muz Club
29.10.2015 Berlin – Bi Nuu
30.10.2015 Dresden – Beatpol
31.10.2015 Erfurt – Franz Mehlhose
(Tour wird im November fortgesetzt)

THEODORE
Theodore – der 1992 in Athen geborene Sänger, Komponist und Multiinstrumentalist bewegt sich im Grenzbereich von Klassik und elektronischen Sounds und verbindet die gewaltigen Dynamiken klassischer Musik mit geradezu cinemascopischen Weiten einer Welt irgendwo zwischen Ennio Morricone und Gonzales. Bisherige Höhepunkte seiner Live-Karriere, die ihn bereits durch ganz Europa geführt hat, waren die ausverkauften Shows in der „Megaron“ Konzerthalle in Athen und im antiken „Tempel des Zeus“, den er als einziger Künstler nach Vangelis als Konzertsaal nutzen durfte. Von seinen beiden Alben, dem Debut „7“ (2011) und dem letzten Werk „It Is But It’s Not“ gibt es jeweils die reguläre Studioversion sowie eine gefilmte Live-Aufführung. Diese fand bei „7“ in den Londoner Church Studios statt, bei „It Is But It’s Not“ ging er noch einen Schritt weiter und nutzte das legendäre Studio 2 der weltbekannten Abbey Road Studios. Für den Mix zeichnete niemand Geringeres als der britische Produzent Ken Thomas (Sigur Rós, Moby, Daughter, Yann Tiersen, M83) verantwortlich.

28.10.2015 Berlin – Postbahnhof
31.10.2015 Hamburg – Überjazz Festival
01.11.2015 Köln – Artheater
02.11.2015 München – Ampere

THE BOHICAS
The Bohicas spielen ihren rotzigen Garagen-Rock’n’Roll in den lebhaftesten Primärfarben. High definition, laut, schnell, leuchtend und voller Spaß. Die Briten überzeugen durch messerscharfe Gitarren-Riffs, eingängige Hooks und Refrains wie Fäuste, die einem direkt ins Gesicht fahren und den Körper auf die Tanzfläche werfen. All das wirkt in Kombination mit dem lasziv-lockeren Auftreten hochexplosiv und nistet sich unvermittelt in den Gehörgängen ein. Die Musik von The Bohicas ist wie ein guter Comic: grell, kurz, neu, voller Spannung und Humor, und die Story reißt einen mit.

29.10.2015 Hamburg – Molotow
30.10.2015 Berlin – Kantine am Berghain

THE TALLEST MAN ON EARTH
Schweden, das Heimatland von Kristian Matsson, der schon seit geraumer Zeit als The Tallest Man On Earth durch die Welt reist, ist unüberhörbar ein Teil seiner musikalischen Identität. Auch wenn sein aktuelles Album „Dark Bird Is Home“ (VÖ: Mai 2015) sich nicht anhört, als käme es aus einer bestimmten Zeit oder von einem speziellen Ort, schwingen doch immer diese tiefe Sehnsucht, das Fernweh, die Trauer und die Euphorie mit, die ihn an seine Heimat erinnern. „Dark Bird Is Home“ ist damit wohl das persönlichste und direkteste Werk von Kristian Matsson bisher geworden. Seine leicht kratzige Stimme und seine manchmal fast nostalgischen Texte begründen diesen besonderen Zauber in seiner Musik. Dabei ist die Akustik-Gitarre immer im Anschlag, die Melodien und Arrangements wirken kräftig und klassisch. Unterstützt werden sie mehr als jemals zuvor von zusätzlichen Instrumenten und Klängen, von Bläsern, Streichern und Chören, Trommeln, Flöten und Mundharmonikas.

12.10.2015 Köln – E-Werk
13.10.2015 Berlin – Huxley’s Neue Welt
14.10.2015 Wien – Arena
16.02.2016 München – Muffathalle

THE VACCINES
Nachdem The Vaccines mit ihren ersten Stücken wie „Wreckin’ Bar (Ra Ra Ra)“ oder „If You Wanna“ die Aufmerksamkeit erregen konnten, ihr Debütalbum „What Did You Expect from the Vaccines?“ ein riesiger Erfolg und die zweite Platte „Come Of Age“ in Großbritannien auf die eins gegangen war, nachdem sie ausverkaufte Touren und der NME-Award verbucht konnten, nahmen sich The Vaccines erst einmal Zeit. Mehr Zeit für die Komposition, mehr Zeit für die Produktion. Mehr Zeit für die Songs. Auf der neuen Platte „English Graffiti“ kann man nachhören, was daraus geworden ist: der alte Rock’n’Roll ist noch da, aber er wurde neu verpackt, ist vielfältiger, klangvoller. The Vaccines haben heftig Mut gefasst, scheuen weder Kitsch noch Kunst, weder The Jam noch The Beach Boys, haben ihren Sound beibehalten und doch neu entdeckt.

09.10.2015 Hamburg – Mojo Club
11.10.2015 Berlin – Postbahnhof
12.10.2015 München – Backstage
13.10.2015 Köln – Luxor

TOCOTRONIC
Über Tocotronic muss man nichts mehr sagen. Mmmh, außer vielleicht, dass sie mal wieder auf Tour kommen. Juchu!

08.10.2015 Leipzig – Haus Auensee
09.10.2015 Hannover – Capitol
10.10.2015 Erfurt – Stadtgarten
11.10.2015 Mannheim – Alte Feuerwache
12.10.2015 Zürich – X-tra
14.10.2015 Saarbrücken – Garage
15.10.2015 Dortmund – FZW
16.10.2015 Bielefeld – Ringlokschuppen
17.10.2015 Hamburg – Alsterdorfer Sporthalle
21.10.2015 Bremen – Schlachthof
22.10.2015 Rostock – Mau Club
23.10.2015 Berlin – C-Halle
24.10.2015 Berlin – C-Halle
(Tour wird im November fortgesetzt)

VON WEGEN LISBETH
Die sechsköpfige Berliner Indie-Band Von Wegen Lisbeth haben im Oktober 2014 mit „Und Plötzlich Der Lachs“ und der Lead-Single „Sushi“ im ausverkauften Badehaus Szimpla Berlin ihr aktuelles Release gefeiert. Weiterhin auf die Unabhängigkeit von einer Plattenfirma bedacht, aber mit dem neu gewonnenem Support von Early Believern wie dem Produzenten Robbie Stephenson (Mighty Oaks, Farin Urlaub) und der renommierten Hamburger Promo Agentur COMMUNITY (Bilderbuch, Jungle), erreichte „Sushi“ Playlisten und Handeinsätze bei Radiostation wie Fritz, FluxFm, SWR Das Ding, Delta Radio, NDR 2 und stieg in die Deutschen Hochschul-Airplay Charts ein.

01.10.2015 Fulda – Kulturkeller
02.10.2015 Aarau – Kiff
03.10.2015 Freiburg – Jazzhaus
07.10.2015 Tübingen – Sudhaus
09.10.2015 Ravensburg – Studio 104
10.10.2015 Berlin – Privatclub
22.10.2015 Hamburg – Kleiner Donner
23.10.2015 Kiel – Max
24.10.2015 Bremen – Lagerhaus
06.11.2015 Darmstadt – HoffART-Theater

XUL ZOLAR
Xul Zolar sind seit geraumer Zeit eine der besten deutschen Formationen im Bereich Indiepop, die angereichert mit Electronica, Math- und Postrockelementen eine Spirale von wunderbaren, nie endenden Melodien erschaffen. Die beste Band aus Köln sind sie ohnehin schon ziemlich lange. Irgendwie ist es schwer ihren Klang und das, was in ihm lebt, in Worte zu fassen. Komplex und verwoben im ersten Moment – greifbar und groovend, sobald sich die Songs entfalten.

08.10.2015 Hamburg – Häkken
09.10.2015 Berlin – Musik & Frieden
15.10.2015 Köln- YUCA

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