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Oktober 2014: unsere Konzertempfehlungen

1. Oktober 2014

Oktober 2014: unsere KonzertempfehlungenEs ist Oktober und ihr habt die Qual der Wahl an Konzerten. Wir leisten wie immer Entscheidungshilfe. Unsere Empfehlungen sind kunterbunt wie es sich für den schönsten Herbst-Monat gehört.

Agnes Obel
Man weiß ja nie, ob man einem Musiker das wünschen soll: Durch die Musik in einem Werbespot bekannt werden. Agnes Obels erster Hit „Just So“ erreichte ausgerechnet durch die Reklame für die Deutsche Telekom die Charts. Im Fall der Dänin darf man über diese Popularität aber wirklich dankbar sein, bekam sie doch dadurch (und die Verwendung ihres zweiten Hits „Riverside“ in der Serie „Grey’s Anatomy“) die Aufmerksamkeit, die ihre grazilen Songs wirklich verdienen. Im vergangenen Jahr erschien nun Obels zweites Album „Aventine“. Wie schon beim vielfach platinierten Vorgänger „Philharmonics“ hat sie die Songs des neuen Albums selbst geschrieben, arrangiert und produziert.

10.10.2014 München – Philharmonie
12.10.2014 Berlin – Admiralspalast
15.10.2014 Hamburg – CCH 2

Amplifier
„Mystoria“ heißt das neue Werk der hochgelobten britischen Amplifier. Angeführt von Sänger und Songwriter Sel Balamir vermischen sich bei Amplifier Elemente aus Progressive Rock und Dark Wave, aus klassischem Rock, Hardrock und Alternative, Noiserock, ja sogar Industrialanklänge und Spacerock zu einem stimmigen Ganzen. Live begeistern Amplifier als famos eingespieltes Kollektiv, das mit einer Armada an Effektgeräten Gitarren und Bass zu Höchstleistungen antreibt.

07.10.2014 Luzern – Schüür
08.10.2014 München – Strom
09.10.2014 Stuttgart – Keller Klub
10.10.2014 Wiesbaden – Schlachthof
11.10.2014 Köln – Luxor
12.10.2014 Dresden – Beatpol
13.10.2014 Osnabrück – Kleine Freiheit
14.10.2014 Hamburg – Knust
15.10.2014 Berlin – Privatclub

Angel Olsen
Viele der Superlative, mit denen Angel Olsen beschrieben wird, gehen darauf zurück, wie leicht es ihr scheinbar fällt, ihr Publikum sprachlos und gebannt zurück zu lassen. Sie singt aus voller Kehle Jubel, Vorwürfe und gewagte, gefühlvolle Melodien. Absoluter Geheimtipp!

04.10.2014 Zürich – Exil
06.10.2014 Wien – Wuk
07.10.2014 München – Feierwerk
08.10.2014 Berlin – Bi Nuu
09.10.2014 Frankfurt – Brotfabrik

Anna Aaron
Anna Aarons düster-dramatische Songs thematisieren unsere Obsessionen, die allgegenwärtige Unvernunft, sowie den sanften Wahnsinn dahinter. Und nicht zuletzt unsere ach so trügerischen Träumereien. Ihr Gesang klingt dabei fast, als würde sie schon zum Schrei ansetzen, um im nächsten Moment doch als zarter Windhauch davon zu schweben. Von der zierlichen Gestalt mit dem schmalen Engelsgesicht sollte man sich keineswegs täuschen lassen. Denn insbesondere live sorgt die junge Schweizerin mit dieser lodernden Wucht und Intensität, sowie der erstaunlichen Wandelbarkeit ihrer Musik für eine enorme Energie, welche die Zuhörer sowohl verstört, wie auch begeistert, aber auf jeden Fall nicht mehr los lässt. Anna Aaron ist eine unglaubliche Performerin, voller Theatralik und Emotionen.

06.10.2014 Berlin – Flux Bau
07.10.2014 Dresden – Beatpol
21.10.2014 Erlangen – E-Werk
22.10.2014 Ingolstadt – Bürgerhaus
23.10.2014 Wien – Chelsea
25.10.2014 Innsbruck – Treibhaus
11.11.2014 Konstanz – Kulturladen
12.11.2014 Weinheim – Café Central
13.11.2014 Ulm – Roxy
14.11.2014 Reutlingen – Franz K
15.11.2014 Lörrach – Burghof

Bonaparte
Im Mai meldete sich der Kaiser des Rock’n’Roll zurück mit seinem vierten Album. Es heißt wie der Künstler selbst: Bonaparte. Die Scheibe ist wie gewohnt eine hoch-energetische, von mexikanischer Küche angefeuerte, scharfe Chilli-Platte geworden, und kaum ist die Festivalsaison vorüber Festivalbühnen geht es auf große Reise durch eine Handvoll Städte.

10.10.2014 Hamburg – Uebel&Gefährlich
11.10.2014 Osnabrück – Rosenhof
12.10.2014 Köln – Gloria
13.10.2014 Wiesbaden – Schlachthof
14.10.2014 Stuttgart – LKA Longhorn
15.10.2014 München – Technikum
16.10.2014 Graz – PPC
17.10.2014 Innsbruck – Treibhaus
18.10.2014 Neumarkt – Lederfabrik Wurm
20.10.2014 Wien – Arena
22.10.2014 Bern – Dachstock
23.10.2014 Zürich – Rote Fabrik
24.10.2014 Basel – Kaserne
25.10.2014 Lausanne – Les Docks
27.10.2014 Erlangen – E-Werk
28.10.2014 Dresden – Beatpol
29.10.2014 Leipzig – Conne Island
30.10.2014 Berlin – Huxley’s Neue Welt
11.11.2014 Hannover – Pavillon
12.11.2014 Essen – Zeche Carl
16.11.2014 Chur – Stadthalle

Damien Rice
Acht Jahre musste man warten, um neue Songs des irischen Songwriters hören zu können. Doch nun erlöst Damien Rice seine zahllosen Fans und meldet sich Anfang November mit “My Favourite Faded Fantasy” zurück, das von Rick Rubin produziert wurde. Warum das so lange dauerte? Diese Frage beantwortete Rice kürzlich eher vage: “Manchmal muss man sich von dem entfernen, das man am meisten liebt, um es neu lieben zu lernen.” Das Titelstück, das Rice vorab veröffentlichte, beweist jedoch schon mal, dass bei ihm wieder viel Liebe im Spiel ist. Dieses verhallte Gitarrenspiel, diese Stimme, die einem unter die Haut kriecht, dieser sehnende Refrain – man möchte sich in diesem Song ganz versenken.

31.10.2014 Berlin – Admiralspalast

Die Sterne
„Was stehst du hier schon wieder in der Gegend rum, mir scheint, du hast zu viel Zeit“, singt ein Chor aus Menschen- und Vocoder-Stimmen gleich zu Beginn des zehnten Studioalbums der Hamburger Indierock-Helden DIE STERNE. Dabei gehörten DIE STERNE schon immer zu der Sorte von Bands, mit denen man doch nur allzu gerne in der Gegend herumstand, aber auch immer wunderbar tanzen konnte.

08.10.2014 Münster – Sputnikhalle
09.10.2014 Köln – Gebäude 9
10.10.2014 Stuttgart – Wagenhallen
11.10.2014 Zürich – Exil
13.10.2014 Frankfurt – Zoom
14.10.2014 Heidelberg – Karlstorbahnhof
15.10.2014 Erlangen – E-Werk
16.10.2014 München – Strom
17.10.2014 Graz – PPC
18.10.2014 Linz – Posthof
20.10.2014 Dresden – Beatpol
21.10.2014 Leipzig – Conne Island
22.10.2014 Berlin – Lido
31.10.2014 Hamburg – Uebel&Gefährlich

Dillon
Nach einem rauschenden Dröhnen ertönt nicht nur der erste Piano-Ton von „The Unknown“, sondern auch die Stimme von Dominique Dillon de Byington. Da ist es wieder, dieses einzigartige Timbre der jungen in Berlin lebenden Künstlerin, die uns mit ihrem Debütalbum „This Silence Kills“ (2011) verzückte. Die gebürtige Brasilianerin hinterließ mit ihrem Debüt nicht nur in der Indie-Szene ihre Visitenkarte. Das Werk war lieblich und anziehend genug, um sich als Pop-Platte mit Singer/Songwriter-Leidenschaft zu etablieren und ausreichend experimentell, um als Kunst-Projekt ernst genommen zu werden. „The Unknown“ – ihr zweites Album, das in diesem Jahr erschien, ist ein narratives Kleinod, das auf elegische Ecken und Kanten nicht verzichten will. Es kann alles so simpel sein: Ein Klavier, eine Stimme und eine Geschichte – das sind die Elemente, die Dillon ausreichen, um ihre Magie zu verbreiten.

04.10.2014 Berlin – Volksbühne
06.10.2014 Bremen – Theater Bremen
07.10.2014 Münster – Sputnikhalle
08.10.2014 Schorndorf – Manufaktur
09.10.2014 München – Strom
12.10.2014 Wien – Arena
17.10.2014 Bern – Dachstock
18.10.2014 Zürich – Stall 6
19.10.2014 Basel – Kaserne
20.10.2014 Darmstadt – Centralstation

Fat Freddy’s Drop
2004 spielten Fat Freddy’s Drop noch ihre ersten Shows außerhalb der Heimat in kleinen Berliner Clubs, ehe sie ein Jahr später quasi über Nacht zu Ruhm gelangten. Ihr Debüt-Studio-Album „Based on a True Story“ erreichte innerhalb eines Tages Gold-Status. Seitdem tourt das Dub-Reggae-Septett mit Kultcharakter durch die Lande.

16.10.2014 Berlin – C-Halle

FM Belfast
Wer schon einmal das Glück hatte, FM Belfast jemals live gesehen zu haben, weiß, wie sich Lebensfreude anfühlt. Auf dem Gebiet der öffentlichen Gesundheitsvorsorge hat die Elektro-Pop-Band aus Reykjavik schon allerhand geleistet, ansonsten meistern sie ihre persönliche Situation und die ihrer Landsleute mit Humor, getreu dem Motto: Lächle, und die Welt lacht dich an. Dementsprechend entwaffnend ist auch „Brighter Days“: Moderne Gospels paaren sich mit freshen Dance Beats und einem flirtenden Hüftschwung. Wer da nicht mitlacht, ist selber schuld.

05.10.2014 Frankfurt – Zoom
07.10.2014 Leipzig – Conne Island
08.10.2014 Berlin – Astra Kulturhaus
09.10.2014 Hamburg – Uebel&Gefährlich
10.10.2014 Köln – Bürgerhaus Stollwerck
11.10.2014 Esslingen – Jugendhaus Komma
19.11.2014 Bremen – Lagerhaus

Gemma Ray
Nach „Down Baby Down“, dem Instrumentalalbum aus dem vergangenen Jahr, meldete sich Gemma Ray im August mit ihrem neuen Studioalbum „Milk For Your Motors“ zurück. Sowohl das experimentierfreudige, nur auf Vinyl erschienene „Down Baby Down“, als auch das letzte reguläre Studioalbum „Island Fire“ bekamen hervorragende Kritiken. Nach der Zusammenarbeit mit Thomas Wydler (Nick Cave & The Bad Seeds) und den Sparks in den vergangenen Jahren, gibt es auch auf dem neuen Album einige Gäste wie z.B., das deutsche Filmorchester Babelsberg, Alan Vega (Suicide), Toby Dammit (Iggy Pop), Deke Leonard (The Man Band), Howe Gelb (Giant Sand) und Fiona Brice (John Grant, Placebo), die stets durch glückliche Fügungen, den Weg aufs Album fanden. Das Resultat ist ein erneute Momentaufnahme, nach eigenen cineastischen Regeln und zeigt sowohl die härtesten, als auch die ruhigsten Songs Rays bisherigen Schaffens.

08.10.2014 Berlin – C-Club
09.10.2014 Wetzlar – Franzis
11.10.2014 Stuttgart – Zwölfzehn
13.10.2014 München – Milla
14.10.2014 Hannover – Lux
16.10.2014 Köln – Theater der Wohngemeinschaft

Kasabian
Kasabian zählen zu den wichtigsten Protagonisten der jüngeren britischen Musikgeschichte. Stilistisch bezugsoffen und frei von jeder Klassifizierung vereinen sie fünf Jahrzehnte Rock- und Clubkultur erfolgreich zu einem homogenen Sound. Für ihr viertes Album „48:13“ hat sich das Quartett eine neue, für sie überraschende Klarheit und Reduktion in Struktur, Sound und Songaufbau verordnet. Erstmals haben sie eine Platte unter Eigenregie produziert, die mehr denn je auch ihre kompositorische Eleganz in den Mittelpunkt stellt.

24.10.2014 Bremen – Pier 2
25.10.2014 Berlin – C-Halle
26.10.2014 München – Kesselhaus
28.10.2014 Neu Isenburg – Hugenottenhalle
29.10.2014 Köln – Palladium

Kill it Kid
Sie sind zu viert, sie sind jung und sie machen Bluesrock. Sie sind Kill It Kid! Das Quartett aus dem englischen Bath bestand gerade einmal 12 Wochen, als es von seinem ersten Label unter Vertrag genommen wurde. Das selbst-benannte Debüt „Kill It Kid“ überzeugte 2009 Kritiker wie Publikum. Gewaltige Gitarren und die wirkungsvollen Stimmen von Chris Turpin und Stephanie Ward lassen den einzigartigen Sound von Kill It Kid aufleben – und der ist laut! Das Touren sowie ihre Leidenschaft für Blues und Rock hatte Spuren hinterlassen und so klingt ihr zweites Album „Feet Fall Heavy“ deutlich rougher als der Vorgänger. Gerade ist ihr neues Album „You Owe Nothing“ erschienen.

13.10.2014 Köln – Blue Shell
14.10.2014 Berlin – Magnet Club
15.10.2014 Bremen – Tower
19.10.2014 Dresden – Scheune
21.10.2014 Stuttgart – Zwölfzehn
22.10.2014 Weinheim – Café Central
24.10.2014 München – Atomic Café

La Luz
La Luz aus Seattle sind cool. Doch ihre Art der Coolness hat nichts mit Distanz oder Arroganz zu tun; es ist eine Laune und irgendetwas in ihrer Musik passt zum düsteren, unwirklichen Duft sterbender Monde und Schatten. Vor allem wissen sie wie man einen amtlichen Surf-Sound kreiiert!

20.10.2014 Leipzig – Goldhorn
21.10.2014 Wien – Rhiz
22.10.2014 München – Unterdeck
23.10.2014 Genf – L’Ecurie
27.10.2014 Hamburg – Molotow
28.10.2014 Berlin – Berghain Kantine
29.10.2014 Köln – King Georg

London Grammar
Mit Reminiszenzen an die frühe TripHop-Ära, verspielten Synthies und Hannah Reids Stimme, die sich durch das mal dichte, mal zarte Klanggewebe Bahn bricht, ließ sich schon früh behaupten, dass diese Band noch eine lukrative Karriere vor sich hat. 2013 legten London Grammar dann mit ihrem Debütalbum „If You Wait“ den vorhergesagten, rasanten Aufstieg hin.

05.10.2014 Berlin – C-Halle

Lykke Li
Die geheimnisvolle Schwedin hat schon immer in ihre persönlichen Abgründe blicken lassen, ihre dunklen Gedanken 2008 in „Youth Novels“ geschrieben und sie 2011 in „Wounded Rhymes“ gegossen. Ihr aktuelles Album, das im Frühjahr erschienen ist, überschreibt Lykke Li nun mit den Worten „I Never Learn“. Erneut ein Werk, auf dem sie keine Mauern zwischen ihrem inneren Ich und dem Hörer zulässt.

05.11.2014 Berlin – Admiralspalast
06.11.2014 München – Kesselhaus
07.11.2014 Hamburg – Große Freiheit
09.11.2014 Köln – Live Music Hall

My Brightest Diamond
Es existieren nicht viele Musiker auf diesem Planeten, die parallel in einer Rockband singen, für den Solopart in Goreckis Dritter Symphonie verantwortlich zeichnen, den Chefposten einer Marching Band-Prozession beim Sundance Film Festival bekleiden und die tragende Rolle in einer selbst komponierten Barock-Oper übernehmen. Dies sind nur einige der Tätigkeiten, mit den die Wahl-New Yorkerin Shara Worden alias My Brightest Diamond die letzten Monate zubrachte. Wie in all ihrem Tun, finden sich auch in diesen Projekten stets ein mutiger Blick über den Tellerrand aller Kunstgattungen und Musikgenres – sowie das ambitionierte Bestreben, stets etwas Unverwechselbares und alle Sinne Anregendes zu kreieren.

21.10.2014 Hamburg – Knust
22.10.2014 Berlin – Postbahnhof

Opeth
Seit zwei Jahrzehnten gehören Opeth aus Schweden zu den beeindruckendsten und spannendsten Protagonisten der skandinavischen Rock- und Heavy Metal-Szene. Exkursionen in künstlerische Randgebiete gehen bei ihnen mit stetig wachsendem, kommerziellem Erfolg einher. Mit seinem zehnten Studioalbum „Heritage“ konnte das Quintett, das spielerisch zwischen Death Metal, Progressive Metal und Alternative Rock wechselt, 2011 die Charts erobern. Gerade ist das das elfte Studioalbum erschienen.

24.10.2014 Stuttgart – LKA Longhorn
25.10.2014 Köln – Live Music Hall
26.10.2014 Berlin – Huxley’s Neue Welt
31.10.2014 München – Theaterfabrik
08.11.2014 Hamburg – Große Freiheit

Richard Reed Parry *Achtung fällt aus!!!*
Bei Mitgliedern berühmter Bands ist man ja immer hin- und hergerissen: Reitet man darauf rum, dass Richard Reed Parry Teil von Arcade Fire ist und den Sound der Band als Gitarrist, Keyboarder, Akkordeonspieler und Mitsongschreiber entschieden mitprägt? Oder verkneift man sich das lieber, weil es den Fokus von seinem eigenen Schaffen ablenkt? Im Fall von Parry ist das aber erfreulich unerheblich, denn sein letztes Album, ist so weit von seinem anderen „Job“ entfernt, dass sich manches Indie-Kid im Publikum wundern wird. Aber gerade deswegen sollte man hingehen: Wenn Parry mit Orchesterbegleitung die Kompositionen von „Music For Heart And Breath“ vertont, sind musikalische Stilfragen auf einmal obsolet, und man wird ganz wehrlos diese wunderschöne, von traurigen Violinen geprägte Musik in sein Herz lassen, um sie wehmütig wenig später wieder auszuatmen.

16.10.2014 Berlin – Admiralspalast [Richard Reed Parry and the London Contemporary Orchestra performing Music For Heart and Breath]

The Allah-Las
Ihre Musik erinnert an das Kalifornien der 60er Jahre und macht unweigerlich melancholisch. Man denkt an VW-Busse auf dem Pacific Coast Highway, laue Sommernächte und wehende Haare im Fahrtwind. Ein Stückchen Freiheit auf Vinyl gepresst. Im September 2012 erschien das selbstbetitelte Debütalbum der Allah-Las. Schon 2008 hatten sich Miles Michaud, Pedrum Siadatian, Matt Correia und Spencer Dunham im größten unabhängigen Plattenladen weltweit, dem Amoeba Music in L.A., kennengelernt, als sie dort zur gleichen Zeit arbeiteten. Schnell entstanden im heimischen Keller die ersten Songs, mit denen die Band in und um Los Angeles auch live zu hören war. So wurde der Singer/Songwriter Nick Waterhouse auf die Allah-Las aufmerksam. Er war von dem psychedelischen Surf-Pop-Rock Sound so angetan, dass er der Band kurzerhand zu ihrem Erstlingswerk verhalf und sie Ende 2012 mit auf seine Europatour nahm.

13.10.2014 Köln – Underground
14.10.2014 Hamburg – Mojo Club
15.10.2014 Berlin – C-Club
17.10.2014 München – Atomic Café
18.10.2014 Wiesbaden – Schlachthof
20.10.2014 Zürich – Kinski

The Dø
Kraftvoll, intensiv, stimmig. „Shake, Shook, Shaken“ ist die Expedition der besonderen Art von The Dø. Olivia Merilahti und Dan Levy haben schon immer das Risiko gesucht, statt Bequemlichkeit und Kompromisse. Mit ihrem dritten Album vollzieht das franco-finnische Duo einen radikalen Wandel – eine futuristische Kehrtwende, getragen von einem synkopierten Electro-Beat. Die Beiden schaffen es es, sowohl intellektuelle als auch intuitive Musik zu machen, und schlagen dabei Brücken zwischen Gegenwart und Zukunft. Mit seinem vielseitigen Ansatz und einer generellen Kompromisslosigkeit zeugt „Shake, Shook, Shaken“ von einer Experimentierfreude, die sich auf unerforschtes Terrain begibt.

26.10.2014 München – Ampere
28.10.2014 Frankfurt – Zoom
29.10.2014 Köln – Luxor
30.10.2014 Leipzig – Täubchenthal
31.10.2014 Berlin – Heimathafen

The Gaslight Anthem
The Gaslight Anthem. Kommen. Auf Tour. Zu uns. Müssen wir mehr sagen? Eigentlich nicht. Egal ob Punkrock oder Stadionhymne, egal ob Bratzgitarren Druck machen oder eine akustische den Ton vorgibt, die Band überzeugt immer.

29.10.2014 Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle
31.10.2014 Berlin – C-Halle
01.11.2014 Hamburg – Alsterdorfer Sporthalle
05.11.2014 Saarbrücken – E-Werk
07.11.2014 München – Zenith
13.11.2014 Stuttgart – Porsche Arena
14.11.2014 Frankfurt – Jahrhunderthalle

The Libertines
Die Gerüchte um eine The Libertines-Reunion erhielten seit geraumer Zeit immer wieder neue Nahrung, nun wurde sie Gewissheit: Nun kehrt die bedeutendste britische Rockband des beginnenden 21. Jahrhunderts zurück auf Tour – und dies in Originalbesetzung! Ohne The Libertines hätten die Geschicke der britischen Rockmusik zu Beginn des neuen Jahrtausends zweifellos eine andere Wendung genommen. Ihr mutiger, frecher und enorm energetischer Stil zwischen Indierock, Britpop, Garagenrock und Post-Punk definierte eine neue Sound-Ästhetik.

04.10.2014 Berlin – Arena
05.10.2014 Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle

The War On Drugs
Nach dem ausgiebig gefeierten Meisterwerk „Slave Ambient“ (2011) erschien im März das dritte Album der aus Philadelphia stammenden Band The War on Drugs. “Lost in the Dreams” heißt das neue Glanzstück der Band um Adam Granduciel, deren Gründungsmitglied Kurt Vile mittlerweile solo unterwegs ist. Mit der Veröffentlichung des letzten Albums „Slave Ambient“ gelang der Band der langersehnte und verdiente Durchbruch.

27.10.2014 Berlin – Huxleys
31.10.2014 Zürich – Kaufleuten

Timber Timbre
Timber Timbre verstehen es, Atmosphäre zu erzeugen. Das Kopfkind von Taylor Kirk schafft aus Tönen zusammenhängende Welten. Wenn sie in Bandbesetzung auf die Bühne treten, erzielen die Songs eine magische Wirkung. Sofort fühlt man sich in eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Raum versetzt. Garantiert werden auch die Auftrittsorte der anstehenden zwei Shows in Deutschland ihre Rolle dabei spielen: In Kirchenräumen wirkt die Musik von Timber Timbre gleich noch einmal ganz anders, zumal Kirk und seine Jungs ohnehin als großartige Showband bekannt sind, die speziell auf die Umgebung eingeht.

29.10.2014 Köln – Kulturkirche
30.10.2014 Berlin – Passionskirche

WhoMadeWho
Mit einer bestechenden Genauigkeit bringen WhoMadeWho ihr Rhythmusfundament auf den Punkt und den Fuß zum Wippen. Und das bereits seit fast einer Dekade. Nach mehreren 12’’-Releases auf Gomma veröffentlichte das dänische Trio um Tomas Barford, Tomas Hoffding und Jeppe Kjellberg ihr heiß ersehntes, selbstbetiteltes Debütalbum in 2005. Darauf verschnörkelten die Boys gekonnt einen geradlinigen Pop-Sound mit zweistimmigem Falsettgesang und Elementen aus Italodisco, Psychedelic und Surfrock. Liveshows neben Acts wie Daft Punk, Soulwax, Hot Chip und Justice waren die Folge. Mit Erscheinen der aktuellen LP Knee Deep im Frühjahr 2011 bewiesen die Kopenhagener Jungs erneut, dass sie mit ihrem Latein noch lange nicht am Ende sind. Ihr Sound ist ausgefeilter denn je und die Live-Shows eine Entertainment-Klasse für sich.

14.10.2014 Hamburg – Gruenspan
15.10.2014 Dresden – Scheune
16.10.2014 Stuttgart – Wagenhallen
18.10.2014 Berlin – Astra Kulturhaus

Wild Child
2013 veröffentlichten Wild Child das weichenstellende Zweitwerk »The Runaround«. Diese Hürde, die normalerweise darüber entscheidet, ob eine Band einer glorreichen Karriere entgegen sieht oder im Begriff ist, in der Versenkung zu verschwinden, nahm die texanische Band aus Austin mit Leichtigkeit. »The Runaround« glänzt mit fantastischem Indiefolk, der sich klassischer Instrumentierung wie Ukulele, Geige und Klavier bedient. Songs, die sich Herzschmerz, Beziehungskram und den Hürden des Erwachsenwerdens auseinandersetzen, haben so keine Chance ins Pathetische abzudriften, sondern bleiben tanzbar und ganz einfach zauberhaft.

26.10.2014 Berlin – Privatclub
28.10.2014 Hamburg – Uebel&Gefährlich
29.10.2014 Köln – Artheater
04.11.2014 München – Milla

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