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November 2016: unsere Konzertempfehlungen

1. November 2016

November 2016: unsere KonzertempfehlungenDa ist er wieder. Der Konzertmonat, in dem sich alles staut. Zu keiner Zeit ist die Auswahl größer. Wir helfen euch wie gewohnt auf die Sprünge, damit ihr den Überblick nicht verliert. Viel Vergnügen mit unseren Monatsempfehlungen für November.

AGNES OBEL
Die dänische Singer/Songwriterin Agnes Obel gehört zu dem grazilen und namenlosen Genre, in dem ätherisch skulpturierte Klanglandschaften mit ganz klassischen Kompositionen verbunden werden. Fein gesponnene Tracks fliegen da federleicht aus den Lautsprechern und tragen die Zuhörer in ferne Gefilde.

05.11.2016 Weissenhäuser Strand – Rolling Stone Weekender
14.11.2016 Berlin – Admiralspalast
15.11.2016 München – Theaterfabrik
17.11.2016 Zürich – Volkshaus
18.11.2016 Lausanne – Salle Metropole

AMANDA PALMER
Das Leben von Amanda Palmer ist reich an unglaublichen Geschichten, die sich um ihren künstlerischen und persönlichen Werdegang ranken. Sie bildet zusammen mit Brian Viglione die sehr eigenständigen Dresden Dolls. Sie inszenierte mit ihrem Solo-Debüt „Who Killed Amanda Palmer“ ihren Tod in verschiedenen Medien. Sie nahm die EP „Amanda Palmer Performs the Popular Hits of Radiohead on Her Magical Ukulele“ auf, die genau das enthält und (fast) völlig ironiefrei großartig ist. Sie hat mit „The Art Of Asking“ eine Mischung aus Autobiografie, Lebensratgeber, Philosophie, Lehrbuch für Künstler und der absoluten Wahrheit geschrieben. Ihr Vater verließ sie, als sie ein Jahr alt war, sie hatten kaum Kontakt, bis er eines Tages zusammen mit ihr auftrat. Im Juli erschien ihr gemeinsames Album „You Got Me Singing“ mit Vater, Tochter und Enkelsohn auf dem Cover, eine handverlesene Sammlung herzzerreißender Balladen-Cover. Die Auswahl reicht von Leonard Cohen bis Kimya Dawson, also von Klassikern bis zu zeitgenössischem Liedgut. Amanda Fucking Palmerr ist eine großartige Sängerin, Musikerin, Feministin, Person, die ihr Leben in allen Facetten offen vor sich herträgt und in ihre Songs verpackt, sie ist eine Frau, die etwas zu sagen hat und das auch tut, die schlau ist und eine Rampensau vor dem Herrn. Anfang November wird sie euch bei zwei Soloshows im Stil von „An evening with Amanda Palmer“ alles erzählen.

01.11.2016 Berlin – Huxley’s Neue Welt
03.11.2016 Köln – Kantine

AMBER ARCADES
Amber Arcades ist der Künstlername der Holländerin Annelotte de Graaf. 2010 lebte sie vorübergehend in Philadelphia und begann in dieser Zeit, Songs zu schreiben. Zurück in den Niederlanden kompilierte sie daraus 2012 ihre erste EP voller sanfter, melancholischer Folk-Balladen. Das klang schon toll, entsprach aber nicht den klanglichen Vorstellungen der selbstbewussten jungen Frau. Also flog sie erneut in die Staaten, um an den Stücken zu feilen, die sie schon seit Jahren im Kopf hatte, und an ihrem Debütalbum zu arbeiten. Zusammen mit einer Backing Band aus Mitgliedern von Real Estate, Quilt and Kevin Morby spielte sie im Strange Weather Studio zehn Songs ein, die in ihrer träumerischen Sicherheit sowohl aus der Hochphase der Factory-Zeit stammen könnten als auch aus dem Jahr 2020. Ebenso vom Krautrock inspiriert wie vom Pop der Zukunft, voller schneidender Gitarren und fluffiger Orgelklänge, ist „Fading Lines“ eine ergreifend schöne Platte geworden.

23.11.2016 Köln – Gebäude 9
24.11.2016 Düsseldorf -, Forum Freies Theater
25.11.2016 Haldern – Pop Bar
26.11.2016 Hamburg – Kleiner Donner
28.11.2016 Leipzig – Täubchenthal
29.11.2016 Berlin – Privatclub
30.11.2016 Münster – Hot Jazz Club

ANNA MEREDITH
Anna Meredith, geboren in London, aufgewachsen in Schottland, ist eine Komponistin, die vor Kurzem erst den Album of the Year Award in Schottland gewann. Damit setzte sie sich gegen andere hochkarätige Nominierte wie Primal Scream, Chvrches, Hudson Mohawke, Django Django oder Young Fathers durch. Schon in ihrer Kindheit spielte Anna Meredith im Jugendorchester von Edinburgh. Nach ihrem Abschluss an der York University studierte sie Komposition am Royal College of Music in London. Ihr Debütalbum „Varmints“ erschien Anfang des Jahres und wurde von Kritikern hoch gelobt. Ihr Mix aus Synthesizern, Akustikinstrumenten und orchestralen Arrangements verleiht ihren Songs einen einzigartigen Charakter.

18.11.2016 Berlin – Berghain Kantine
19.11.2016 Hamburg – Kampnagel
20.11.2016 Frankfurt – Mousonturm

ARCHIVE
Archive kommen im November für vier Shows auf Deutschlandtour. Das Kollektiv aus London hat gerade ihr zehntes Studioalbum „The False Foundation“ veröffentlicht. Der Nachfolger des gefeierten „Restriction“ wurde erneut von der Band selbst produziert. Mastermind Darius Keeler sagt zu der Platte: „Schon dass es das zehnte Album ist, diese runde Zahl, ist für uns ein Meilenstein. Es war eine verrückte Reise, die wir im Kollektiv gemacht haben. Wir sind so seltsame Pfade entlanggetrottet, bis wir da waren, wo wir heute sind.“ Im Hinblick auf die sagt Keeler: „Schon beim letzten Mal haben wir die Latte ganz schön hoch gelegt. Einige der Konzerte waren die besten, die wir je gespielt haben. Aber genau das ist auch die Herausforderung, das Niveau als Live-Band jetzt noch weiter zu steigern, auf Höhen, die wir bislang noch nie erreicht haben. Darum freue ich mich schon so sehr, die neue Platte im November hinaus in die Welt zu tragen und live zu spielen.“

21.11.2016 Berlin – Admiralspalast
22.11.2016 Hamburg – Docks
23.11.2016 München – Muffathalle
25.11.2016 Köln – Kantine

BAND OF SKULLS
Ziemlich viele Rock’n’Roll-Karrieren sind eher Sprints als Marathons, weil die Musiker ihren Lebensvorrat an kreativen Ideen schon beim Debütalbum verprassen. Wenige kommen ohne existenzielle Krise und ewige Wiederholungen bis zur vierten Platte. Herzlich willkommen, Band of Skulls! Deren Viertling „By Default“ klingt so scharf wie alles, was die Gruppe bislang produziert hat, ja sogar noch fokussierter und breiter als alles zuvor. Rock’n’Roll wird wieder dorthin zurückgeführt, wo er herkam. Hier finden sich lebhafte und laute, eigenständige und sehnige, schamlos hymnische und perfekte Drei-Minuten-Ausbrüche voller intensiver Hooks und Refrains.

05.11.2016 Berlin – Lido

BASIA BULAT
Fast drei Jahre ist es her, dass Basia Bulat ihr letztes Album „Heart of My Own“ veröffentlichte und Konzerte auch in Deutschland spielte. Im Oktober kehrt die in Ontario/Kanada beheimatete Sängerin mit ihrem neuen Album „Tall Tall Shadow“ zurück und spielt eine exklusive Show im Berliner Comet Club. Ihr neues Album beschäftigt sich mit tragischem Verlust und unbändiger Freude zugleich. Schrieb Basia zuvor ihre Songs hauptsächlich mit Gitarre und Akkordzither, so kamen im Entstehungsprozess von „Tall Tall Shadow“ hauptsächlich Klavier und Charango, ein ukuleleähnliches Zupfinstrument aus Südamerika, zum Einsatz, so dass das Album auch musikalisch eine neue Seite von Basia zeigt. In Zusammenarbeit mit Tim Kingsbury von Arcade Fire und Mark Lawson, welcher für seine Arbeit an Arcade Fires „The Suburbs“ mit dem Grammy ausgezeichnet wurde, ist so ein Album entstanden, mit welchem sie die Grenzen des Folk auslotet, wenn nicht gar überschreitet und neu definiert.

18.11.2016 Bielefeld – Falkendom
19.11.2016 Hamburg – Häkken
20.11.2016 Berlin – Frannz Club

BLAUDZUN
Fast drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums „Promises Of No Man’s Land“ kommen Blaudzun zurück auf unsere Bühnen. Die Platte war ein riesiger Erfolg in der Heimat Niederlande und in Belgien, der Titeltrack war ein Megahit und wurde als Schlusshymne bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi ausgewählt. Anschließend gingen Johannes Sigmond a.k.a. Blaudzun und seine umwerfende Band auf Tour durch ganz Europa, verkauften Hallen aus und begeisterten auf Festivals mit ihrer tollen Show und der Musik zwischen melancholischer Balkan-Musik und spanischen Volksliedern, zwischen rhythmischem Irish Folk und schwerem Rock, mit ihrer emotionalen Mischung aus gitarrenbegleitetem Gesang und großem, dramatischem Arrangement. Mit ihren furiosen Auftritten erarbeiteten sie sich einen großartigen Ruf als Live-Band.

06.11.2016 Berlin – Musik & Frieden
07.11.2016 Köln – Gebäude 9
08.11.2016 Frankfurt – Nachtleben
09.11.2016 München – Strom
12.11.2016 Stuttgart – Club Cann

DRANGSAL
Ein Raunen geht durch die üblichen Kanäle, länger schon, fast ist es zu einem Grollen angewachsen. Drangsal, zunächst ein Geheimnis, dann plötzlich in aller Munde – und das nicht nur, weil das 22-jährige Popwunder, das sich hinter dem Pseudonym verbirgt (oder: darin kleidet) im Video zur ersten Single „Allan Align“ Jenny Elvers in einer Kirche eine Hostie in den Mund geschoben hat. Was hat es mit diesem gleichzeitig zarten wie brutalen Jungen auf sich, der mit Engelsgesicht und Knasthauttintenstichen dem Pop der 80er zu neuer Dynamik verhilft? Max Gruber ist Drangsal, wobei Mensch und Kunstfigur so nervös sind, dass sie in ihrer Unruhe verschmelzen. Dieser junge Mann besitzt eine Anziehungskraft, soviel ist klar, sein Wesen verspricht Spektakel, sein Auftreten hält es ein. „Harieschaim“, das erste Album, ist eine dichte Aneinanderreihung von schnellen, aufgeregten Popsongs – sagen wir: Popwunder? –, keine Atempause, das Referenzjahrzehnt 80er-Jahre wird erschöpft und durchbrochen.

03.11.2016 Münster – Gleis 22
04.11.2016 Wiesbaden – Schlachthof
05.11.2016 Weissenhäuser Strand – Rolling Stone Weekender
11.11.2016 Stuttgart – Keller Klub
12.11.2016 Dortmund – FZW
18.11.2016 Dresden – Groove Station
19.11.2016 Berlin – Lido
23.11.2016 Salzburg – Rockhouse
24.11.2016 Wien – B 72
25.11.2016 Erlangen – E-Werk
26.11.2016 München – Funkhaus des Bayerischen Rundfunks
27.11.2016 Zürich – Amboss Rampe
08.12.2016 Hamburg – Festival für junge Menschen
09.12.2016 Leipzig – Moritzbastei

EIVØR
EIVØR wurde 1983 auf den Färöer Inseln geboren. Die Verwurzelung mit der Insel diente von Beginn an als musikalische Inspirationsquelle für die Sängerin, Musikerin und Songwriterin, die eine Stimme von seltener Schönheit und Kraft besitzt. Bereits im Alter von 15 Jahren entschied sie sich, ihr Leben ganz der Musik zu widmen. Neben ihrer starken Liebe zur färöischen Kultur, dienten ihr vor allem auch die anderen nordischen Länder als Inspirationsquelle. So verbrachte sie einige Zeit auf Island und wurde im Jahr 2003 als färöische Sängerin mit dem Titel „Isländische Sängerin des Jahres“ geehrt. Nicht nur in verschiedenen Ländern fühlt sich EIVØR zu Hause, auch bei ihren Arrangements wechselt sie spielerisch zwischen verschiedenen Möglichkeiten ihres musikalischen Schaffens: So tritt sie mal als Solosängerin auf und begleitet sich selbst oder sie wird von ihrer Band unterstützt und präsentiert eine Mischung aus traditionellen Songs und ihren eigenen Kompositionen. Genauso wohl wie bei diesen Auftritten fühlt sie sich aber auch, wenn sie mit anderen Musikern zusammenarbeitet, die die unterschiedlichsten Hintergründe haben können. EIVØRS Stimme besticht dabei mit ganz außergewöhnlicher und charakteristischer Schönheit, ist einzigartig in ihrer Intimität, ihrer mühelosen Virtuosität und der Vielfalt an Färbungen. Gleichzeitig ist sie auch eine fesselnde Liveperformerin, die eine temperamentvolle und herzerwärmende Bühnenshow abliefert.

15.11.2016 Zürich – Stall 6
16.11.2016 Götzis – Bildungshaus St. Arbogast
17.11.2016 Kempten – Musikschule
18.11.2016 Basel – Parterre
19.11.2016 München – Einstein
20.11.2016 Frankfurt – Brotfabrik
22.11.2016 Köln – Kulturkirche
23.11.2016 Hamburg – Imperial-Theater
24.11.2016 Berlin – Grüner Salon
25.11.2016 Hannover – Pavillon

FABER
Die Musik eines guten Singer/Songwriters besitzt immer auch etwas Heimeliges: Songs wie eine warme Jacke, eine Stimme wie das Nach-Hause-Kommen nach einer langen Reise. Lauter Attribute, die auch auf den Anfang-Zwanzigjährigen Faber zutreffen. Der junge Schweizer singt, was er denkt. Manchmal voller Schwermut, manchmal bitterböse, immer unverblümt. Schön brachial mit Gitarre, Basstrommel und Posaune. Zwei EPs hat der vielversprechende Newcomer mit der rauen, kratzigen Stimme bereits veröffentlicht: „Alles Gute“ und „Abstinenz“. Faber’s energetische Live-Shows, egal ob im Duo oder mit kompletter Band, werden geliebt. Auch als Support von AnnenMayKantereit hat er Eindruck hinterlassen.

5.11.2016 Würzburg – Posthalle
06.11.2016 München – Muffathalle
07.11.2016 Wiesbaden – Schlachthof
08.11.2016 Saarbrücken – Garage
25.11.2016 Berlin – Astra Kulturhaus

GLASS ANIMALS
In den letzten zwei Jahren haben Glass Animals ordentlich für Furore gesorgt. Auftritte auf den beliebtesten Festivals der Welt, eine ausverkaufte US-Tour und über 100 Millionen Streams auf Spotify sprechen für den Erfolg der Indie-Rock Band aus Oxford, England. Die schon seit Schulzeiten befreundeten Musiker wurden von Talentscout und Erfolgsproduzent Paul Epworth – u.a. auch verantwortlich für Adele, Florence & The Machine, Lana Del Rey, etc. – in ihre endgültige Form gebracht. Alles in Allem sind Glass Animals eine aufregende Mischung und zeigen, wie Indie Musik von der Insel auch klingen kann.

05.11.2016 Hamburg – Mojo Club
07.11.2016 Berlin – Columbia Theater

HANNAH GEORGAS
„I wake up in the middle of the night, thinking: Oh my god who the hell am I?“ So singt es Hannah Georgas im Opener ihres neuen, dritten Albums „For Evelyn“. Und auch, wenn sie selbst mit einer Antwort auf diese Frage hadert, weiß jeder Hörer sofort, wer sie ist: eine der spannendsten jungen Songwriterinnen ihres Heimatlandes Kanada. Das liegt nicht nur an Georgas samtener, facettenreicher Stimme, oder an der guten Werbung durch die Serie „Girls“, in der ihre Songs immer wieder mal zu hören sind, sondern vor allem an ihrem durch und durch zeitgemäßen Sound, der das Singer-Songwriter-Genre nämlich nicht als Gitarrenmädchen-Schublade interpretiert. So singt sie mal auf einem Bläser-dominierten Rhythmus, mal über verhallten Beats, mal über dunkel brummenden 80er-Keyboard-Klängen und mal ganz reduziert zu Streichern und Piano. Eine Vielseitigkeit, für die es viel Vertrauen in die eigene Kunst braucht.

09.11.2016 Berlin – Musik & Frieden
12.11.2016 Hamburg – Mojo Club
13.11.2016 Köln – Blue Shell
15.11.2016 München – Strom

IRA ATARI
Ira Atari, das sind seit Sommer 2014 nicht nur Ira, sondern auch Schlagzeuger und Boyfriend Bernhard. Eine Bande, ein Team. Mit der Besetzungsveränderung hat sich Ira Atari neu erfunden und strotzen vor Energie und Gelassenheit zugleich. Die tanzbaren Partyhits der ersten Platte haben sich mit der letzten EP „Heroes“ (2014) zu Mid-Tempo Synth Pop weiter entwickelt. Jetzt kommt mit „Moment“ das erste gemeinsam geschriebene und produzierte Album, welches die Symbiose der beiden perfekt widerspiegelt. Ein bisschen tiefer, ein bisschen mehr Druck mit ein bisschen weniger BPM. Mit „Moment“ haben Ira Atari ihren Sound entschleunigt, ohne dabei aber an Tanzbarkeit zu verlieren. Vergleiche zu Künstlern wie Mø, La Roux oder Lykke Li liegen nahe und sind nicht zu weit hergeholt. Die Kombination von analogen Drumset und Synthesizern, Hand in Hand mit Ira’s catchy Popstimme klingt fast magisch. Gerade live ist die Energie der beiden beeindruckend. Und macht vorallem verdammt Spaß.

03.11.2016 Leipzig – Werk 2
04.11.2016 München – Kiste
05.11.2016 St. Georgen – Fümreif
10.11.2016 Hamburg -Hafenklang
11.11.2016 Osnabrück – Zucker
12.11.2016 Kassel – GoldGrube
17.11.2016 Berlin – Musik & Frieden
18.11.2016 Bremen – Lila Eule
19.11.2016 Jena – Kassablanca
23.11.2016 Dresden – Ostpol
24.11.2016 Köln – Gebäude 9
25.11.2016 Wiesbaden – Kulturpalast

JAKE BUGG
Jake Bugg ist unlängst erst 22 Jahre alt geworden, seine Musik hingegen atmet die gesamte Historie großer Singer/Songwriter-Kunst. Seit Erscheinen seines Debütalbums „Jake Bugg“, mit dem er 2013 zum jüngsten Künstler avancierte, der jemals die englischen Album-Hitlisten anführte, geriet der Multiinstrumentalist aus Nottingham zum europaweiten Phänomen. Mit seinem im Juni erschienenden, dritten Album „On My One“ beginnt ein neues Kapitel seiner Karriere: Bis auf wenige Ausnahmen hat Bugg das gesamte Album allein geschrieben, aufgenommen und produziert.

14.11.2016 München – Backstage
18.11.2016 Hamburg – Docks
19.11.2016 Berlin – Astra Kulturhaus
29.11.2016 Frankfurt – Gibson

JAMIE T
Fünf lange Jahre sind vergangen, seit der umtriebige und stilistisch nahezu unkategorisierbare Londoner Jamie T sein letztes Album veröffentlichte. Der mittlerweile 28-jährige Sänger, Komponist, Songwriter, Multiinstrumentalist und Produzent seiner eigenwilligen Musik benötigte dringenden Abstand von der internationalen Euphorie, die rund um seine beiden Alben „Panic Prevention“ (2007) und „Kings & Queens“ (2009) entstanden war. Jetzt ist er wieder da.

07.11.2016 Berlin – Astra Kulturhaus

JOHN GRANT
In der zeitgenössischen Musik wagen nur selten arrivierte Künstler einen derart radikalen Schritt in eine neue Richtung wie John Grant mit seiner Soloarbeit. Mit jedem neuen Album findet der ehemalige Frontmann der Folk Noir-Heroen The Czars neue Perspektiven auf seine atemberaubenden Kompositionen und stellt sie in frische Kontexte und so zuvor noch nicht gehörte Klangästhetiken. So plante Grant für das aktuelle, dritte Solo-Werk „Grey Tickles, Black Pressure“ nach eigener Aussage, „wütender und launischer“ zu werden, dabei aber gleichzeitig mehr Freude an den Aufnahmen zu haben als je zuvor. Seine besondere Magie entfaltet sich erst so richtig live, umgeben von einer brillanten Backing Band. E

28.10.2016 Heidelberg – Karlstorbahnhof
01.11.2016 Frankfurt – Mousonturm
02.11.2016 Leipzig – Täubchenthal
03.11.2016 Berlin – Berghain

KEVON MORBY
Nachdem sich Kevin Morby 2008 als 20-jähriger mit Cassie Ramone von den Vivian Girls die Indie-Punk-Band THE BABIES gründete und 2010 für ein paar Jahre als Bassist bei den Freak-Folk-Heroen WOODS anheuerte, entschied er sich 2013 für eine Solo-Karriere und veröffentlichte sein Debüt-Album „Harlem River“, eine Hommage an New York, die Stadt die er verließ, um nach Los Angeles zu gehen und sich an diesem Ort neu zu finden. Mit seinem zweiten Soloalbum „Still Life“ (2014) ging Morby einen musikalischen Schritt in Richtung Dylans „back to basic“ Phase und veröffentlichte eine zeitlose Platte, deren Texte von Tod, Verlust, aber auch von Aufbruch handelten. Und nun das dritte und beste Album „Singing Saw“: Wenn das Pitchfork Magazin schreibt, „Morby speaks the language of records“, dann meint es genau das: Morby ist eine alte Seele, eine, die schon während Lou Reeds Transformer-Sessions mit im Studio rumhing, die Cohen’s Songs of Love and Hate mitgeschrieben hat, und Nikki Sudden zum Frühstück den Wein in Schläuchen reichte.

12.11.2016 Köln -Blue Shell
13.11.2016 Berlin – Columbia Theater
14.11.2016 München – Strom
15.11.2016 Düdingen – Bad Bonn

KHRUANGBIN
Das texanische Trio Khruangbin, das einen weitestgehend instrumentalen Sound spielt, hat ein Debütalbum veröffentlicht, das genau wie der Bandname (übersetzt: Flugzeug) vom Thai-Funk der 1960er Jahre beeinflusst ist. Es ist ein brillantes Album zum Wegdriften, das sich im psychedelischen Raum bewegt mit prägnanter, dynamisch gespielter Gitarre, die den Sound des Albums wesentlich bestimmt, die das Wah Wah gerne anwirft und mit leichter Vintage-Verzerrung den extraordinären Sound wesentlich prägt. Dazu ein cooler Bass und ein vielseitiges Schlagzeug mit Bongoanteilen, manchmal auch eine Psych-Orgel. Gesang gibt es dagegen nur stellenweise zu hören, und wenn, dann ist er ein bisschen wie ein Windhauch. Neben dem wesentlichen Einfluss von Thai-Funk haben auch Latino-Rock der 60er, Spaghetti-Western- und Tarantino-Soundtracks und Surf-Rock hörbar Einfluss hinterlassen.

02.11.2016 Hamburg – Kleiner Donner
03.11.2016 Berlin – Musik & Frieden
04.11.2016 Köln – King Georg
06.11.2016 München – Unterdeck

LA FEMME
Trotz ihrer für den Schritt zum großen Rock’n’Roll herausfordenden geographischen Lage Südfrankreich, hat es das La Femme Kollektiv in die Riege der Lieblinge von Kennern des Französischen Surf-Pop-geschafft. Mit ihrem retro-futuristisches Chic schrauben sie das Genre in neue Höhen und übertreffen sogar Erwartungen. „Wir wurden Freunde mit einigen kalifornischen Surfer, die in Biarritz für Surf-Wettbewerbe waren. Wir wollten außerhalb von Frankreich spielen und unsere neuen Freunde halfen uns dabei; wir verdient ein wenig Geld mit Sommer-Jobs und flog ein paar Monate später nach Kalifornien. Es war verrückt – am Ende spielten wir dort 27 Gigs in drei Monaten!“ Was an der Westküste ankam, verbreitete sich wie die Gischt des Meeres dann auch hierzulande und kaum wurde ihr Debütalbum veröffentlich, schoss es in der Heimat Frankreich an die Spitze der Charts. La Femme wurden zu Lieblingen der Kunst und Kulturszene, Regisseure wie Jacques Audiard und Romain Gavras verwendeten ihre Musik, Legenden wie Jean Michel Jarre und Hedi Slimane sind mittlerweile Fans.

19.11.2016 Berlin – Bi Nuu
20.11.2016 Berlin – SO 36

LISA HANNIGAN
Wer Lisa Hannigan einmal live gesehen oder gar getroffen hat, mag gar nicht glauben, dass aus dieser selbstbewussten, charmanten Frau so traurige Lieder drängen. Darauf weht ihre kraftvolle Stimme wie ein Trauerflor im Wind über ein zurückgenommenes Schlagzeugspiel und wenige, passgenau gesetzte Pianoanschläge. Ihr drittes Soloalbum „At Swim“ ist im August erschienen. Lisa Hannigan hat es geschafft, sich vollends als eigenständige Songwriterin von ihrem Karrierebeginn zu emanzipieren, der von den großen Erfolgen mit ihrem damaligen Partner Damien Rice geprägt war. Ihre Stimme ist auf dessen Alben „O“ und „9“ zu hören. Im November wird sie für zwei Clubkonzerte nach Deutschland kommen. Und wer ein Freund dramatischer Musik zwischen Folk und Pop ist und gern schönen Menschen mit schönen Stimmen bei der Arbeit zuschaut, der sollte diese Shows nicht verpassen.

01.11.2016 Berlin – Admiralspalast
02.11.2016 Köln – Studio 672

LOCAL NATIVES
Schon bei den Touren nach ihrem großartig aufgenommenen Debütalbum „Gorilla Manor“ spielten sich Local Natives live in einen Rausch und gingen in Folge mit Größen wie Arcade Fire oder The National auf Tour. Seit ihrem zweiten Album „Hummingbird“ gehören sie definitiv zur ersten Garde der jüngeren Indie-Bands, die mit afrikanischen Rhythmen ebenso experimentierte wie mit Neo-Folk und die mit ausgefeilten Arrangements immer neue Klangfarben entwickelte. Vor allem aber verdienen es die Songs der Local Natives immer wieder aufs Neue, vor Publikum gespielt zu werden. Zu viel Spielfreude und Improvisationsgeist steckt in den Musikern. Die charakteristischen Beats, schillernden Perkussionslawinen, schnurrenden Melodien und wasserfallartigen Harmonien veredeln die eigenen Stücke, aber auch die vereinzelt auf der Bühne eingestreuten Coverversionen. All das gilt bestimmt auch für die Songs ihren brandneuen Albums „Sunlit Youth“, wenn Local Natives im November auf Tour kommen. (Text: Presseinfo)

16.11.2016 Hamburg – Uebel&Gefährlich
17.11.2016 Berlin – Bi Nuu

LOU RHODES
Lou Rhodes wird vielen bereits als die Sängerin der genre-überschreitenden Trip-Hop Band „Lamb“ bekannt sein. Nach insgesamt sechs Alben mit „Lamb“ und bereits drei Solo Alben, inklusive dem für den Mercury-Preis nominierten Song „Beloved One“, hatte Rhodes ausreichend Zeit, um ihre Fähigkeiten als Songwriterin auszubauen. Dabei klingt sie stets authentisch und nie formelhaft. Ein wunderbarere intimer Abend mit der fantastischen elfenhaften Künstlerin wartet auf euch.

07.11.2016 Berlin – Privatclub

NAIMA HUSSEINI
Kleine Binsenweisheit gefällig? Jeder, der sich Künstler nennt, sollte immer alles wollen: All die Schichten und Ebenen erforschen, die jedem noch so kleinen Raum innewohnen, in Bildern die Musik und in der Musik die Bilder suchen, um dann mit jedem Lied eine ganze Welt zu schreiben. Genau das macht Naima Husseini. Das erklärt einiges an Gefühl, was von Naimas Musik ausgeht. Hier warten keine Plugins auf Midi-Trigger-Signale, um loszulegen, nein – hier sind Menschen am Werk. Außer Naima noch Fabian Stevens (Alin Coen Band) an den Drums, der gemeinsam mit Irma Samuelis (Keys) Naimas Live-Band bildet.

02.11.2016 Erfurt – Museumskeller
04.11.2016 Rostock – Mau Club
05.11.2016 Magdeburg – Volksbad Buckau
15.11.2016 Erlangen – E-Werk
16.11.2016 Freiburg – Jazzhaus
17.11.2016 Stuttgart – Wagenhallen
18.11.2016 Schaffhausen (CH) – Tab Tab
24.11.2016 Berlin – Privatclub
26.11.2016 Leipzig – UnterRock
27.11.2016 Dresden – Bärenzwinger

PEACHES
Und wer Peaches kennt, der weiß: Nichts geschieht unauffällig. Mit der dritten Videoauskopplung „Rub“ zum gleichnamigen Album, thematisiert Peaches auf unverblümte und provokante Art und Weise die Forderung nach sexueller Selbstbestimmtheit. Sechs Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums, erschien im September letzten Jahres ihre neue Platte „Rub“ – auf der unter anderem auch Feist und Sonic Youth Sängerin Kim Gordon zu hören sind. Für die Berlinshow ihrer anstehenden Tour hat sich die Wahlberlinerin etwas ganz Besonderes ausgedacht: Die Show wird von Peaches selbst kuratiert. Musikalisch verwöhnt werden wir an diesem Abend also nicht nur von der Grande Dame des Elektroclash herself, sondern auch von dem einen oder anderen Special Guest. Ganz Peaches-like artet das Ganze im Anschluss in einer wilden Party aus – es wird getanzt, geschwitzt und geknutscht! Erwartet das Unerwartete!

24.11.2016 Berlin – C-Halle
25.11.2016 Hamburg – Uebel&Gefährlich
26.11.2016 Köln – Melt!.zip Festival

PET SHOP BOYS
Seit über 25 Jahren gelten die Pet Shop Boys als Innovatoren der modernen live Music-Shows. Sie waren die ersten, die Multimedia und Theater-Elemente in die Produktion einbauten. Im November kommen die beiden Briten auf Tour, auf der sie Songs ihres jüngsten (sechzehnten) Albums „Super“ sowie mit großer Sicherheit alte Kracher spielen werden.

26.11.2016 Leipzig – Arena
27.11.2016 Köln – Palladium
30.11.2016 Hamburg – Mehr! Theater
01.12.2016 Berlin – Tempodrom
02.12.2016 Frankfurt – Jahrhunderthalle

PHANTOGRAM
Seit dem Jahr 2007 verbiegen Phantogram alle möglichen Genres, um daraus ihren eigenen elektronischen Rock-Blend zu mischen. Das überall umjubelte Duo Sarah Barthel und Josh Carter benannte sich nach einem optischen Phänomen (der im Deutschen geläufige Ausdruck stereoskopische Anamorphose klingt bei Weitem nicht so griffig), durch das man zweidimensionale Bilder dreidimensional wirken lassen kann. Genau das machen Phantogram im akustischen Bereich: Zu zweit verschmelzen sie melodischen Indie Rock, HipHop, Shoegaze, soulige Passagen und elektronische Etappen, Beats und Samples und lassen die Bestandteile ihrer Musik im Zusammenspiel größer, voller und räumlicher wirken.

11.11.2016 Berlin – Lido

PLACEBO
Placebo feiern den 20. Geburtstag ihres mit Platin ausgezeichneten Debütalbums „Placebo“ und gehen im kommenden Herbst auf Welttournee. Die Band verspricht, dass sie bei den Auftritten Songs aus allen Phasen ihrer langen Karriere spielen wird. Frontmann Brian Molko kündigt an: „Ich sage nur so viel: Wir werden Stücke bringen, von denen ich geschworen habe, dass ich sie nie wieder spielen würde. Wir müssen einfach einmal anerkennen, was die vielen Placebo-Fans da draußen tatsächlich hören wollen. Sie waren immer sehr geduldig mit uns, weil wir live nur selten unser kommerziell erfolgreichstes Material spielen. Aber ein zwanzigster Geburtstag scheint uns angemessen, diese Haltung zu überdenken.“

02.11.2016 Köln – Lanxess Arena
04.11.2016 München – Olympiahalle
05.11.2016 Leipzig – Arena
07.11.2016 Berlin – Mercedes-Benz Arena
13.11.2016 Wien – Stadthalle
16.11.2016 Zürich – Hallenstadion
23.11.2016 Frankfurt – Festhalle
24.11.2016 Stuttgart – Schleyerhalle

SARAH NEUFELD
Die Violinistin und Komponistin Sarah Neufeld aus Montréal, Kanada wurde vor allem mit Arcade Fire bekannt. 2011 begann sie, mit Feingefühl und einem Gehör für die Strukturen zeitgenössischer Elektroakustik, Avantgarde-Folk und Indierock, ganze Solostücke für Violine zu entwickeln. Im Februar diesen Jahres veröffentlichte Sarah Neufeld ihr zweites Album, „The Ridge”. Mit diesem Werk entfernt sie sich vom klassischen Minimalismus und der düsteren Stimmung ihres ersten Albums, taucht ein in die Welt des rhythmischen Pop-Minimalismus und stimmt ihre Stimme mit dem Klang der Violine ab. Auch Jeremy Gara von Arcade Fire ist mit dem Schlagzeug am Album beteiligt. Es entsteht eine intensive, dynamische Atmosphäre und das Album ist vom Anfang bis zum Schluss ein faszinierendes Hörerlebnis.

17.11.2016 Jena – Trafo
18.11.2016 Heidelberg – Karlstorbahnhof
19.11.2016 Hannover – Feinkost Lampe
20.11.2016 Berlin – Roter Salon

SONDRE LERCHE
Seit der Veröffentlichung des Albums, das seinen Namen trägt, im Jahr 2011 und des Live-Albums „Bootlegs“ im Jahr darauf hatte Sondre Lerche kaum Zeit zum Durchatmen: Eine internationale Tour führte den Norweger rund um den Globus, dazu veröffentlichte er den Scott-Walker-Coversong „The Plague“, eine „Public Hi-Fi Sessions“-12“, aufgenommen mit Jim Eno von Spoon, und verbrachte einen Großteil des Jahres 2013 damit, den gefeierten Soundtrack für den Sundance-Hit „The Sleepwalker“ zu kreieren, das Regiedebüt seiner Ex-Frau Mona Fastvold. Mit dem zwischen Bergen und Brooklyn aufgenommenen neuen Album „Please“, dem eingängigsten und zugleich emotionalsten Album seiner Karriere, präsentiert Sondre Lerche ein vollkommen anderes Album: fröhlich, sommerlich, wieder einmal ganz neu.

30.11.2016 Berlin – Musik & Frieden

TALISCO
Nach mehr als 150 Konzerten in nur zwei Jahren sitzen die sympathischen Franzosen Jerôme Amandi, Gautiel Vexlard und Thomas Pirot erneut im Studio und basteln an ihrem zweiten Album „A Kiss From L.A.“. Wie schon am Titel unschwer zu erkennen ist, haben Talisco viel Zeit in Amerika verbracht und sich vom Land der unendlichen Weiten und Möglichkeiten inspirieren lassen. Durchdringende Gitarrensounds, metallische Akkorde und ein Hauch von elektronischen Klängen, dabei nie mechanisch und starr – so beschreiben Talisco ihr 2017 erscheinendes Werk. Vorab kommen sie mit einer neuen EP nach Deutschland.

25.11.2016 Köln – Gebäude 9
26.11.2016 Heidelberg – Karlstorbahnhof
28.11.2016 Berlin – Musik & Frieden

THE LUMINEERS
Es hat vier lange Jahre gedauert. Im Mai sind The Lumineers endlich wieder mit Hits wie ‚Ho Hey’ und ‚Stubborn Love’ und den Songs ihres neuen Albums ‚Cleopatra’ (VÖ 08.04.2016) live in drei deutschen Städten zu sehen. Für Wesley Schultz, Jeremiah Fraites und Neyla Pekarek begann alles damit, dass ‚Ho Hey’ für eine amerikanische TV-Serie verwendet wurde. Ihr selbstbetiteltes Album, das 2012 erschien, verkaufte sich alleine in den USA 1,7 Millionen mal, weltweit waren es drei Millionen Exemplare. Drei Jahre lang waren The Lumineers live unterwegs und spielten auf sechs von sieben Kontinenten. Genau wie bei ihrem Erstling hatten sie auch bei „Cleopatra“ größtmögliche Freiheit, was Songwriting und Produktion betraf. Herausgekommen ist erneut ein Werk mit Anlehnungen an Arbeitersongs des 19. Jahrhunderts, Akustik-Folk des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische orchestrale Soundtracks. Auf der Bühne wird ihre Mischung aus klassischem Pop und alternative Rock zur mitreißenden Show, die auf der ganzen Welt für begeisterte Fans sorgt.

11.11.2016 Wiesbaden – Schlachthof
14.11.2016 Hamburg – Mehr! Theater
15.11.2016 Berlin – Tempodrom
22.11.2016 München – Kesselhaus

THE SLOW SHOW
„Dream Darling“, das zweite Album von The Slow Show, ist da! Die konzentrierte Ruhe, mit der das Quintett schon beim Erstling zu Werke ging und die sowohl minimalistischen als auch epischen Songs lassen das Publikum bedächtig staunen und schweigen. Der Bariton von Sänger Rob Goodwin verschmilzt mit der Band, mit den Streicher- und Bläserarrangements und alles wird in den sich steigernden Stücken zu einer dynamischen Einheit. Das klingt dann weniger nach Englands Nordwesten, als sehr nach der weiten Prärie Nordamerikas und den Vorbildern aus dem Americana. Aber nicht nur auf Platte sind The Slow Show immer etwas Besonderes, auch live ist der Bandname Programm: Die Ruhe und Gelassenheit der Jungs überträgt sich auf das Publikum, das von der musikalischen Dichte, den vielfältigen Arrangements, dem durchdachten, geschmackvollen Sound und den eindringlichen Texten in den Bann gezogen wird.

16.11.2016 Köln – Kulturkirche
17.11.2016 Hamburg – Knust
18.11.2016 Berlin – Gretchen
19.11.2016 München – Ampere

TOM ODELL
2013 stieg Tom Odell aus dem Nichts an die Spitze der britischen Charts auf. Für sein Debütalbum „Long Way Down“ erhielt er Platin und den BRIT Awards Critic’s Choice. Sein Erfolg führte ihn bis ins Vorprogramm der Rolling Stones im Hyde Park. Irgendwann Anfang 2014 wurde einem sehr erschöpften Tom Odell plötzlich bewusst, dass er seit nunmehr über einem Jahr die Songs seines Debüts promotete. Der sensationelle Erfolg schien kein Ende zu nehmen, und der junge Mann hatte noch immer kein neues Stück geschrieben. Ein Unding für einen derart talentierten Songwriter. Also nahm er sich eine Auszeit, zog in ein kleines Apartment in New York, in dessen Zentrum ein Flügel stand, und machte sich an die Arbeit. Nach einiger Zeit im East Village und später in Los Angeles sprudelten die Songs nur so und bildeten die Grundlage für sein zweiten Album „Wrong Crowd“. Er entwickelte einen stärker rhythmisierten, energetischeren Sound, den der Cineast Tom Odell für seine musikalischen Vorstellungen brauchte.

18.11.2016 Köln – Palladium
24.11.2016 Hamburg – Mehr! Theater
28.11.2016 Berlin – Huxley’s Neue Welt
29.11.2016 München – Backstage

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