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Meadowlark – Three Six Five – EP (Review)

27. Mai 2014
Meadowlark - Three Six Five (EP)

Meadowlark – Three Six Five (EP)

Vom Youtube-Wunder zur eigenen Band. Kate McGill erlangte durch ihre eigenen Versionen bekannter Acts, wie Adele, Katy Perry, Mumford & Sons, Lady Gaga, Rihanna, Paramore oder The Killers zwischen, die sie auf der Videoplattform hochlud erstaunliche Erfolge. Seit 2007 erschienen immer wieder neue Coverversionen, die ihr sogar den Weg für eigene Konzerte ebneten. Doch 2012 war Schluss mit diesem kleinen feinen Online-Reigen. McGill strebte nach mehr. Meadowlark war geboren. Unterstützt durch Daniel Broadley und Carl Jones wurde die Debüt-EP „Three Six Five“ aufgenommen. Ein schönes Stück Folkpop, das Spaß und Lust auf mehr Gezwitscher der walisischen Wiesenlerche macht. Song Nummer eins „Family Tree“ ist wohl als Schlüsseltrack zu betrachten. Ein Piano, Kate McGill und die unendliche Weite der eigenen Gefühlswelt. So schön, dass Erinnerungen an Aquilo und ihre kürzlich erschienene EP wach werden. Die jungen Briten sind scheinbar auf dem Vormarsch, wenn es um emotionale Musik geht, die geerdet, harmonisch und eingängig ist. „Family Tree“ schaukelt sich jedenfalls von einer minimalistischen Ballade zur orchestralen Hymne hoch. „I´ve Got You“ klingt da fast schon seicht, verliert sich aber nicht in belanglosem Gesäusel. „Forlorn“ durchlebt eine Family-Tree-ähnliche Metamorphose und endet mit wunderschönem Mitsing-Refrain. Der letzte der vier Titel hört auf den Namen „Sail Away“ – und klischeehafterweise tut er genau folgendes: einen einpacken und durch entlegene Buchten gleiten lassen. Rundum schön, kein Kritikpunkt. Man wünscht sich „Three Six Five“ würde weit mehr Songs umfassen. Aber wer weiß schon was uns zukünftig erwartet? Meadowlark stehen zumindest schonmal auf dem Wunschzettel für ein baldig folgendes Debütalbum.


Meadowlark – Family Tree von LineSession

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