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Maximo Park @ Kesselhaus, Berlin | 07.12.2015

15. Dezember 2015

Maximo Park @ Kesselhaus, Berlin | 07.12.2015Sie gehören zu den „Mitbegründern“ der „Class of 2005“: Maximo Park. In jenem Jahr gelangten die Debütalben besonders wegweisender Indie Rock-Bands aus dem Vereinten Königreich ans Tageslicht. Kaum zu glauben, aber auch die Veröffentlichung des Maximo Park-Debüts „A Certain Trigger“ liegt mittlerweile eine ganze Dekade zurück. Fünf Studioalben haben sie mittlerweile auf dem Buckel und auch an Sprungkraft hat Frontmann Paul Smith noch nichts eingebüßt. Da kann man auch schon mal eine ganz besondere Tour planen, eine Art Doppel-Show-Tour: einerseits die knackigsten Singles der Bandgeschichte (hier kann man genüsslich aus dem Vollen schöpfen) inklusive B-Seiten/Raritäten präsentieren, andererseits „A Certain Trigger“ in seiner Ganzheit von oben bis unten abarbeiten. Und ehe man sich versah, standen sie im Berliner Kesselhaus vor einem und belohnten einen in gewisser Weise auch ein kleines bisschen dafür, dass man ihnen über solch lange Zeit die Stange gehalten hatte. Und das „It’s really nice to be here“ kaufte man ihnen ohne groß nachzudenken mit einem Grinsen auf dem Gesicht ab, und auf jeden Sprung Paul Smith‘ konterte man mit einem euphorischen Schrei, wenn man nicht gerade dabei war, die Texte der „A Certain Trigger“-Platte fanatisch mitzukrakelen oder einen der vielen grünen oder roten Laserstrahls aufzufangen.

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Wahrscheinlich war man fast ein wenig textsicherer als Paul Smith selbst, der musste nämlich mindestens zweimal in sein handgeschriebenes Textbuch schielen. Man muss ihm aber auch zugute halten, dass er ebenfalls respektable Deutschkenntnisse mitgebracht hatte, auch wenn er selbst von sich behauptete, sie seien „Abfall“. Rubbish. Aber so sind sie die Engländer: bescheiden. Dabei gibt es keinen Grund für Bescheidenheit. Dieser Konzertabend gehörte gewiss zu den ganz besonderen.

Links:
Homepage: maximopark.com
Facebook: www.facebook.com/maximopark

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