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Mai 2017: unsere Konzertempfehlungen

4. Mai 2017

Mai 2017: unsere KonzertempfehlungenAus Sicht des Konzertgängers lässt sich das bisher ziemlich üble Frühlingswetter recht gut verkraften. Es tut dieses Mal nicht so weh, abends nicht durch die Outside-Welt zu streifen. Man kann sich alternativ an 31 Tagen von Club zu Club zu hangeln. Und das im Mai. Wir haben euch die besten Konzerte des Monats zusammengetragen.

ALDOUS HARDING
Für die Musik von Aldous Harding aus Neuseeland braucht man starke Nerven. Ihre Songs ziehen ihre hypnotische Kraft aus der entwaffnenden Offenheit der trostlosen Bilder, der zurückgenommenen Instrumentation. Die Grundthemen sind Tod, Geburt, Trauer, Trost und Liebe. Selten gehen die Geschichten gut aus. Sie ist eine andere Musikerin, als man das gemeinhin kennt, sie kehrt ihre Gefühle radikal nach außen. Vor zwei Jahren trat Harding mit ihrem Debütalbum auf die große Bühne. Jetzt steht die zweite Veröffentlichung auf größerem Label an. Zusammen mit John Parish, der seit vielen Jahren mit PJ Harvey zusammenarbeitet, hat Harding am neuen Album „Party“ (ja, das soll tatsächlich so heißen) gearbeitet.

29.05.2017 Hamburg – Nochtwache
30.05.2017 Berlin – Auster Club

ANGEL OLSEN
Das erste Mal ist Angel Olsen im Zusammenhang mit dem Americana Erneuerer Bonnie „Prince“ Billy in Erscheinung getreten, doch die Rolle als Hintergrundsängerin langweilte sie bald. Olsen stieg aus und wurde zum schrägen Cool Girl der nach wie vor umtriebigen nordamerikanischen Indie Folk-Szene. Ihre postmodern informierten Lyrics sind ziellos, roh, assoziativ, kaum noch als Songtexte zu bezeichnen und umkreisen in bester Folk-Manier existentielle Themen. Ihr musikalisches Reservoir reicht von Fingerpicking-Folk bis psychedelischer Elektronik, und ihr letztes Album „My Woman“. Nun kommt Angel Olsen mit „My Woman“ ein zweites Mal auf Tour.

26.05.2017 Berlin – Heimathafen
27.05.2017 Neustrelitz – Immergut Festival
30.05.2017 Wien – Wuk
02.06.2017 Düdingen – Bad Bonn Kilbi

ÁSGEIR
2012 erschien Ásgeirs gefeiertes Debüt Dýrð í dauðaþögn und machte ihn zunächst in seinem Heimatland Island zur Legende. Es wurde zum am schnellsten verkauften einheimischen Debütalbum Islands, sprengte sämtliche Rekorde und stellte sogar die Verkaufszahlen von Björk und Sigur Ros in den Schatten – statistisch gesehen gibt es eine Kopie in jedem zehnten isländischen Haushalt. 2014 folgte dann die englischsprachige Neuauflage unter dem Titel „In the Silence“, für die John Grant die Textübersetzung lieferte. Mit seinem brandneuen, mit Hochspannung erwarteten Album „Afterglow“ meldet sich der Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist aus dem 40-Seelen-Dorf Laugarbakki nun zurück.

08.05.2017 Berlin – Berlin Live (Arte)
09.05.2017 Berlin – Festsaal Kreuzberg
10.05.2017 Hamburg – Mojo Club
13.05.2017 München – Strom
17.05.2017 Köln – Luxor

BASIA BULAT
Im Oktober kehrte die in Ontario/Kanada beheimatete Sängerin Basis Bulat mit ihrem neuen Album „Tall Tall Shadow“ zurück. Ihr neues Album beschäftigt sich mit tragischem Verlust und unbändiger Freude zugleich. In Zusammenarbeit mit Tim Kingsbury von Arcade Fire und Mark Lawson, welcher für seine Arbeit an Arcade Fires „The Suburbs“ mit dem Grammy ausgezeichnet wurde, ist so ein Album entstanden, mit welchem sie die Grenzen des Folk auslotet, wenn nicht gar überschreitet und neu definiert.

29.05.2017 Berlin – Frannz Club
30.05.2017 Hamburg – Häkken
31.05.2017 Bielefeld – Falkendom

BLOSSOMS
Blossoms sorgen für so viel Furore wie keine andere Band aus dem Großraum Manchester in den vergangenen Jahren. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum landete direkt mal auf der Eins. Zu ihrem wilden Mix aus Psychedelic-Rock, Synth-Pop und Indie-Rock passt auch ihr Bühnenoutfit. Bei ihren ersten Shows traten sie alle mit schwarzen Rollkragen-Pullis. Mit der Zeit entstand daraus ihr ganz eigener Stil, und wichtiger noch: ihr ganz eigener Sound, indem sie von düsterem Psych-Rock bei mehr und mehr Pop-Elementen landeten. Die Zutaten: Dewhursts kristallklarer Gitarrensound, Kellocks futuristische Synthie-Parts, der satte Rhythmus-Unterbau von Salt und Donovan und schließlich Ogdens Stimme – kräftig, unverkennbar nordenglisch, irgendwo zwischen Richard Ashcroft und Alex Turner.

18.05.2017 — Berlin – Columbiahalle
19.05.2017 — Wiesbaden – Schlachthof
20.05.2017 — München – Tonhalle
21.05.2017 — Stuttgart – LKA Longhorn
23.05.2017 — Hamburg – Sporthalle

CAMP CLAUDE
Die drei Musiker von Camp Claude begegneten sich erstmals 2013 unerwartet während eines Video- Projekts, an dem sie jeweils mitwirkten und bei dem sich ein erstes Anzeichen der zukünftigen Zusammenarbeit herauskristallisierte. Die Franko-Amerikanerin Diane Sagnier, der Brite Mike Griffts und Leone Hellden aus Schweden haben sich mittlerweile zu Meistern der musikalischen Vermischung entwickelt. Ihr Talent ist mehr als bloße Chemie, es schöpft sich aus den gemeinsamen Werten und der Lebensphilosophie, die die drei Musiker teilen. Von Natur aus Hedonisten, Reisende und Draufgänger sehen sie ihre Arbeit als eine zeitlose Übung in Stil und Haltung, unabhängig von Medien und Kritikern.

05.05.2017 Köln – Artheater
06.05.2017 Dortmund – FZW
07.05.2017 Berlin – Berghain Kantine

JESCA HOOP
Jesca Hoop ist eine zutiefst unabhängige Frau. Die Sängerin und Gitarristin wuchs in einer mormonischen Familie auf, sagte sich mit 16 Jahren vom Glauben los und verließ ihr Elternhaus. Stattdessen ging sie in die Wildnis, wanderte und lebte in der freien Natur. Inzwischen hat Hoop sechs Soloalben veröffentlicht. Sie war die Nanny für Tom Waits Kinder, der ihr den Weg ins Geschäft geebnet hat. Ihre letzte, neue Platte „Memories Are Now“ ist wieder ein Beweis für ihre Eigenständigkeit. Das Talent für Melodien, die ihre unverkennbare Stimme so richtig zum Tragen bringen, wird ebenso in den Vordergrund gerückt wie ihre Fähigkeit, die Lyrics einer Platte zu einer Einheit zu verbinden. Zwischen grazilem Folk und dunklem Indie ist Hoop einen weiten Weg gegangen von den eher klassischen Singer/Songwriter-Anfängen zu einem weit experimentelleren, aber trotzdem immer eingängigen Stil.

14.05.2017 Hamburg – Nochtspeicher
18.05.2017 Berlin – Grüner Salon

FIL BO RIVA
Fil Bo Rivas Musik schwebt zwischen Folk und Soul; das Ergebnis einer genial-verdrehten Seele und eines im Takt pochenden, liebenden Herzens. Nachdem er im Winter 2014 die Universität auf Eis legte, um sich voll auf die Musik zu konzentrieren, spielte Straßenmusik eine große Rolle in der Entwicklung seines Stils. Im Jahr der Entstehung seiner Debüt-EP „If You’re Right, It’s Alright“hatte Fil Bo Riva als Support für Künstler wie Matt Corby, Aurora, Lola Marsh und AnnenMayKantereit schon die Chance, seine Musik vor größerem Publikum zu präsentieren. Fil Bo Riva ist nicht nur ein Typ mit einer Gitarre. Fil Bo Riva fühlt sich an wie eine Flucht aus der rationalen Realität in die Welt der Sinne. Schwarz und Weiß verwandelt sich in Farben, Farben vermischen sich zu Gefühlen, Gefühle transponieren zu Musik.

11.05.2017 Mainz – Schon Schön
12.05.2017 Hannover – Lux
13.05.2017 Erlangen – E-Werk
14.05.2017 Berlin – Lido

HAZEL ENGLISH
Hazel English gehört zu diesen Künstlerinnen und Künstlern, die auf einmal da sind und alle bezaubern und begeistern. Der erste Song, „Never Going Home“, irgendwann 2015 ins Netz gestellt, fand ansatzlos begeisterte Fans rund um die Welt. Musikalisch mag sie es klassisch. Die verschleierten Effekt-Gitarren, die ausgedehnten Synthie-Flächen, der sehr durchgängig getrommelte Rhythmus ergeben zusammen mit der zarten, ruhigen Stimme ein Sound wie ein Bett. Wären da nur nicht die Lyrics: Da geht es unter anderem um die Ängste und Hilflosigkeit von Menschen Anfang 20, deren Unsicherheit und ihre Erwartungen an Welt und Leben. Sie erzählt von der Zeit, in der man noch nicht weiß, was man möchte, aber sich sicher ist, dass man alles will.

15.05.2017 Berlin – Privatclub
16.05.2017 Hamburg – Nochtwache

KANE STRANG
Vor etwa einem Jahr veröffentlichte Kane Strang seine erste Platte „Blue Cheese“. Die war so poliert und einzigartig gut produziert, dass sich der NME wunderte, wie man etwas derart Schönes denn ausschließlich in seinem Schlafzimmer aufnehmen könne. Jetzt hat der Mann aus Dunedin in Neuseeland einen neuen Track online gestellt. „Oh So You’re Off I See“ ist nicht nur der Vorgeschmack auf das kommende zweite Album, sondern zeigt auch, was möglich wird, wenn man ihm Zeit im Studio und Zugang zu aufwendigerer Technik gewährt und ihm eine Band zur Seite stellt, mit der er zusammenarbeiten kann – dieselbe übrigens, mit der er auch auf Tour gewesen ist. Kane Strang hat eine Vision, wie seine Musik klingen soll, und auch wenn man seine ersten Versuche ziemlich perfekt findet, muss man konstatieren: Es wird immer besser.

22.05.2017 — Berlin | Privatclub

HERCULES AND LOVE AFFAIR
Die Retro Futuristen von Hercules & Love Affair wussten schon immer, wie man die Dancefloors weltweit auf links dreht und setzen mit ihrer neuen Live-Show noch einmal einen drauf. Die Band hinter dem New Yorker Andy Butler und diversen Gastsängern, zuletzt z.B. mit Kim Ann Foxman, Anohni oder Nomi Ruiz, lässt alle großen Dekaden aus House, Disco und Dance auf einzigartige Art und Weise verschmelzen.

MISTER & MISSISSIPPI
Ist doch schön, wenn jemand mal reichlich Zeit hat! Das war im Falle von Mister & Mississippi aber auch dringend nötig. Die Holländer haben sich im vergangenen Sommer in ihrer Heimatstadt Utrecht zusammengefunden, um in aller Ruhe und ohne Druck und Deadline am neuen Album „Mirage“, welches im April erschien, zu arbeiten. Ist es da ein Wunder, dass aus der Platte ein sehr fein ausproduziertes Stück Musik wurde? Die Niederländer sind tief in ihre klanglichen Welten eingetaucht und haben sich auf komplett neue Wege begeben. Die Platte wird getragen von einem dunklen und schweren Strom aus Synthie, Bass und Schlagzeug, der die gewohnte sonore Majestät und die knackigen Stimmen in neue Gefilde trägt.

17.05.2017 — Berlin – Musik & Frieden
18.05.2017 — Hamburg – Prinzenbar
19.05.2017 — Köln – Artheater

LOVE A
Love A ist wie diese Szene in einem Film Noir, bei der plötzlich aus dem Nichts jemand losschreit, an einer Stelle, an der du eigentlich erwartet hast, dass er am Boden liegenbleibt und weiter raucht. Dann explodiert was. Irgendjemand schreit weiter. Hauptsache alle schreien! Aber diese Schreie resultieren aus eben jener präzisen Angepisstheit, die nie zu einer Angepasstheit werden kann. Texte, in denen sich kein Selbstoptimierer wohlfühlt – und Musik wie schräge Architektur, an der du nicht vorbeigucken kannst. Schweiß, Tränen und empor gereckte Fäuste. Das willst du doch? Datt is Punk, verstehste? Aber so richtig: Mit allen Emotionen, die du auch von zuhause kennst. Aber es geht um weit mehr, als dieses „Das-Bier-ist-alle-Gefühl“. Denn alles ist alle – und es kommt nie wieder. Es geht um Gefühle. Um alle. Von ganz oben, nach ganz unten innerhalb von 7 Schnäpsen. Mäandernde Melancholie und präziser Pop. Du willst dich bewegen und gleichzeitig aggressiv auf der Stelle treten, bis vielleicht ein Loch entsteht, in das du dann verschwinden kannst, weil all das auch dich betrifft: Jedes Wort, jeder Ton. Kopf aus, Musik an. Das ist Love A.

11.05.2017 Münster – Gleis 22
12.05.2017 Nürnberg – Desi
13.05.2017 Berlin – Festsaal Kreuzberg
24.05.2017 Hamburg – Molotow
25.05.2017 Düsseldorf – Zakk
26.05.2017 Wiesbaden – Schlachthof
27.05.2017 Leipzig – Conne Island

SOLEY
Island ist reich an außergewöhnlichen Musikern und einzigartigen Bands, doch die Mittzwanzigerin Sóley Stefánsdóttir sticht selbst aus diesem Pool an Individualisten hervor. Ihre Musik vollzieht hochfliegende Kapriolen zwischen Klang gewordenen Traumbildern, Indie-Pop, großer Kompositionskunst und einer weltentrückten Melancholie. Am 5. Mai erscheint mit “Endless Summer“ ihr drittes Album, das wieder eine ganz neue Facette an Sóleys Musik offenbart. Die Idee zu dieser Platte entstand in einer Nacht im Januar 2016: ich wachte mitten in der Nacht auf und schrieb mir selber eine Notiz: ‚Schreibe über Hoffnung und den Frühling’, erzählt sie. So kam es dann auch: Die acht Songs ihres dritten Albums beherzigen einen geradezu weltumarmenden Optimismus, wie man ihn von Sóley noch nicht gehört hat. Und doch bleiben die intonierten Emotionen verhaftet in der Akzeptanz das Kalten und Dunklen.

10.05.2017 Köln – Kulturkirche
11.05.2017 Leipzig – Felsenkeller
12.05.2017 Berlin – Apostel-Paulus-Kirche
14.05.2017 Frankfurt – Mousonturm

STORMZY
Hinter Stormzy steckt der 23-jährige Michael Omari aus dem Südlondoner Bezirk Croydon. Nicht ohne Grund wird er aktuell als neue Hoffnung des Grime-Raps gefeiert. Seit der Veröffentlichung seiner Debüt EP, vor nur zwei Jahren, legte Stormzy eine Art Blitzkarriere hin: Er war zu Gast bei Jools Holland, kann Rap-Kollegen wie Kanye West und Skepta zu seinen Fans zählen und war der erste unsigned-Rapper, der auf der „BBC Sound Of…“-Liste präsentiert wurde. Mit seinen Songs „Shut Up“ und „Wicked Skengman 4“ beförderte er Grime- Musik zum ersten Mal in der Geschichte in die UK Top20 Charts. Mit dem Track „Shut Up“, der auch auf dem Album zu finden sein wird, lieferte er sogar bei einem Boxkampf von Anthony Joshua eine Hymne. Mittlerweile hat er weltweit über 1 Millionen Singles verkauft und kann über 110 Millionen Aufrufe auf seinem Youtube-Kanal verzeichnen.

16.05.2017 Berlin – Yaam
17.05.2017 Hamburg – Uebel&Gefährlich
20.05.2017 Köln – Live Music Hall
23.05.2017 Frankfurt – Zoom

THE BIG MOON
The Big Moon stammen aus London und sind vor gut einem Jahr mit einem lauten Knall und einem rollenden Riff als Intro wie aus dem Nichts erschienen. Frontfrau und Songschreiberin Jules Jackson, Soph Nathan (Gitarre, Gesang), Celia Archer (Bass, Gesang) und Fern Ford (Schlagzeug) haben sich erst kurz vorher kennengelernt. Jackson hatte Palma Violets live gesehen und sich überlegt, wie schön es wäre, selbst in einer solchen Band zu spielen, eine eigene Gang zu haben. Über Freunde kam das Quartett zusammen. Schnell stellten die vier fest, dass sie gut miteinander können – und dass es wichtiger ist, die richtigen Leute in der Band zu haben als die richtigen Musiker. Gemeinsam machen sie aus Jacksons Musik ein gitarrengetriebenen Indie-Rock mit etwas psychedelischem Einschlag. Inzwischen wurden sie schon von Bands wie The Vaccines oder The Maccabees auf Tour ins Vorprogramm geladen und überzeugten mit ihrer wilden und rohen Energie. Pünktlich zum Start ihrer Tour erscheint das Debütalbum „Love In The 4th Dimension“, das mit Superhits nur so gespickt ist.

07.05.2017 Hamburg – Turmzimmer
08.05.2017 Berlin – Kantine am Berghain
10.05.2017 Köln – Blue Shell

THE DISTRICTS
The Districts kommen im Mai für eine exklusive Vorabshow nach Berlin, um Songs vom neuen Album vorzustellen. Jetzt haben die Indie-Rocker aus Philadelphia verkündet, dass ihre neue Platte im August erscheinen wird und dass es anschließend ausgiebig auf Europa-Tour gehen wird. Die Musik des Quartetts ist von einer Strahlkraft, wie man sie schon lange gesucht hat. Indie-Rock in der Tradition von Built To Spill oder The Strokes trifft auf den Blues-Rock der Black Keys, verfeinert mit einer Prise Americana.

25.05.2017 — Berlin | Badehaus

THE KOOKS
Vor zehn Jahren mischte wie aus dem Nichts eine neue Band die Szene auf: The Kooks veröffentlichten ihr Debütalbum „Inside In/Inside Out“ – eine Platte die sich übrigens bis heute verkauft. Seither sind die Jungs aus Brighton immer stärker geworden. Drei weitere Alben folgten, die die Entwicklung zeigen: Nach dem erwachsenen Britpop des Debüts folgten mit „Konk“ eine vielseitigere Platte mit deutlich mehr Einflüssen, der polierte Pop von „Junk of the Heart“ und zuletzt mit „Listen“ durch die Zusammenarbeit mit Hip Hop-Produzent Inflo die perkussivste Musik der Kooks bislang. Jetzt aber, nach all diesen Platten und Songs, riesigen Welttourneen, der Vielzahl von Auszeichnungen, der Anerkennung der Kritiker und den frenetischen Bekundungen der begeisterten Fans, finden The Kooks, es sei Zeit, das alles gebührend zu feiern. Und wie macht man das am besten als Band, die am liebsten auf der Bühne steht ? Natürlich mit einer Jubiläumstour.

18.05.2017 Berlin – C-Halle
19.05.2017 Wiesbaden – Schlachthof
20.05.2017 München – Tonhalle
21.05.2017 Stuttgart – LKA Longhorn
23.05.2017 Hamburg – Docks
25.05.2017 Köln – E-Werk