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Mai 2015: unsere Konzertempfehlungen

2. Mai 2015

Mai 2015: unsere KonzertempfehlungenDer Mai lässt unsere Herzen höher schlagen, denn wir bekommen von allerhand Hochkarätern Besuch, die über unsere Bühnen hinweg fegen werden – gemächlich oder in rasantem Tempo, das variiert von Künstler zu Künstler! Wen ihr nicht verpassen dürft – einschließlich ganz spezieller Geheimtipps – verraten wir euch wie gewohnt in unserem Artikel zu dem Konzerten des Monats. Hier sollte gewiss für jeden Liebhaber besonderer Klänge etwas dabei sein.

ALICE PHOEBE LOU *WIR PRÄSENTIEREN*
Alice Phoebe Lou kommt aus Kapstadt, lebt aber seit einigen Jahren in Berlin. Alice Phoebe Lou ist eine klassische Straßenmusikerin, die allerdings mit ihrer famosen Stimme nicht lange unbeachtet bleiben konnte. Tatsächlich führte sie ihre Musik bis ins Vorprogramm der Lumineers bzw. Junip und in ein Kapstadter Studio, wo sie ihre Debütplatte aufnahm. Jetzt hat sie sich neue Ziele gesetzt und zur Präsentation der neuen Songs eine ganz besondere Show angekündigt, die anders sein wird als alles, was sie bislang gemacht hat. Wir sind gespannt!

15.05.2015 Berlin – Heimathafen

ARKELLS
Arkells sind eine unermüdliche Liveband, die für ihren ausschweifenden Tourplan und tanzbaren Shows bekannt ist. Sie waren in den letzten Jahren mit Bands wie Metric, The Tragically Hip, Tokyo Police Club, British Sea Power, Anti-Flag und The Black Crowes unterwegs. In Deutschland begleiteten sie zuletzt Augustines auf deren kompletter Tour im November. Auf ihrem aktuelles Album „High Noon“ kommen sie mit politisch aufgeladenen Texten um die Ecke, die das Herz auf der Zunge tragen.

17.05.2015 Berlin – Magnet Club
19.05.2015 Dresden – Beatpol
20.05.2015 Bremen – Lagerhaus
21.05.2015 Hamburg – Prinzenbar
22.05.2015 Dortmund – Way Back When Festival
23.05.2015 Saarbrücken – Garage
24.05.2015 Mannheim – Maifeld Derby
26.05.2015 München – Strom
27.05.2015 Stuttgart – 1210
28.05.2015 Wiesbaden – Schlachthof
29.05.2015 Hannover – NDR Plaza

BENJAMIN CLEMENTINE
Mit seiner einzigartigen Mixtur aus leidenschaftlichem Klavierspiel, tiefsinnigsten Lyrics und hingebungsvoller Darbietung wird Benjamin Clementine bereits weltweit als eines der größten musikalischen Genies bezeichnet. Schon seine Debütalbum „Cornerstone“ konnte medial sämtliche Lorbeeren einheimsen, doch live kann der gebürtige Londoner sein Potential noch beeindruckender ausfüllen. Auch die ersten Eindrücke seiner neuen Stücke bezeugen, dass Benjamin Clementine noch wesentlich mehr Ohren bezaubern möchte. Clementine selbst klingt, als wäre Ray Charles auferstanden um zu einem Song von Cilly Gonzales zu singen.

17.05.2015 Berlin – Heimathafen
21.06.2015 Duisburg – Traumzeit Festival

BLOCKFLÖTE DES TODES
Liebe Menschen, bitte streichen Sie sich den 22. Mai 2015 im Kalender an.
Denn da wird es geschehen. Es ist unaufhaltbar. „Fifty Shades Of Earl Grey“ erscheint. Als LP / CD / DOWNLOAD ü.b.e.r.a.l.l. auf der Welt. Verrückt.
Das neue Werk der Blockflöte des Todes aus Berlin ist ein Meisterwerk geworden – möchte man fast sagen. Wir sind entzückt!

08.05.2015 Lindau – Großstadt
22.05.2015 Hünxe – Ruhrpott Rodeo
23.05.2015 Berlin – Privatclub

BRANDON FLOWERS
Brandon Flowers rundet die für morgen geplante Veröffentlichung seiner brandneuen Single mit der Ankündigung einer Headline-Europatour im Mai ab. Die Konzertserie knüpft an das am 15. Mai erscheinende neue Soloalbum des The Killers-Frontmanns, „The Desired Effect“, an.

31.05.2015 Berlin – Huxley’s Neue Welt
03.06.2015 Köln – E-Werk

BRISTOL
Marc Collin sorgte mit seinem Projekt Nouvelle Vague einst dafür, dass „Too Drunk To Fuck“ von den Dead Kennedys zu einer lasziven Cocktail-Pop-Hymne mutierte. Mit seinem aktuellen Projekt Bristol widmet sich Collin nun dem Bristol-Sound, der später gerne TripHop genannt und 1991 dank „Blue Lines“ von Massive Attack in den Mainstream gespült wurde. Marc Collin sorgt nun mit seinen, an der großen Geste des 60er-Jahre-Pops ausgerichteten Interpretationen dafür, dass einige dieser Trip Hop-Klassiker in einem Glanz erklingen, der ihnen seit jeher zusteht.

26.05.2015 Berlin – Gretchen
27.05.2015 Hamburg – Knust
29.05.2015 Köln – Gebäude 9

CHILLY GONZALES
Nach dem Release von „Solo Piano II“ veröffentlichte Chilly Gonzales das Notenbuch „Re-Introduction-Etudes“, das zum Bestseller wurde, er produzierte und veröffentlichte Octave Minds, das Piano-trifft-Electronica- Album mit Boys Noize – und vor allem hat er sich damit beschäftigt, einen modernen Zugang zur Kammermusik zu finden. Das Ergebnis ist „Chambers“, ein Album mit Piano und Streichquartett. Mithilfe der immer tiefer werdenden Beziehung zum Hamburger Kaiser Quartett entwickelt das Album die Kammermusik aus der romantischen Ära genauso wie den heutigen Pop weiter. Wie immer in Chilly Gonzales‘ musikalischem Universum stehen dabei Rap, Ambient, Easy Listening und Avantgarde gleichberechtigt nebeneinander – dieses Mal sind auch Streicher dabei.

11.05.2015 Berlin -Philharmonie
28.05.2015 Frankfurt – Alte Oper

EAST INDIA YOUTH
William Doyle a.k.a. East India Youth gelang mit seiner Debüt-EP »Hostel« eine bemerkenswerte Kombination – oder vielmehr Destillation – aus Elektronika, Krautrock, Techno, Singer-Songwriting und Synthpop. Der britische Guardian machte ihn nicht ohne Grund zur „New Band of the Day“. Anfang 2014 erschien das Debütalbum „Total Strife Forever“.

19.05.2015 Berlin – Berghain Kantine
23.05.2015 Mannheim – Maimarktgelände

EZRA FURMAN & THE BOYFRIENDS
Der unvergleichliche Ezra Furman meldet sich mit einem neuen Album zurück! Nach dem Vorboten „Restless Year“ erscheint der neue Longplayer nun Anfang Juli bei Bella Union. „Perpetual Motion People“ ist laut Furman ein Album von und für Menschen, die sich niemals wirklich irgendwo niederlassen können. Aufgenommen in seiner Heimatstadt Chicago (momentan lebt Furman allerdings in San Francisco) mit seiner aktuellen Band „The Boyfriends“, ist das neue Werk ein übersprudelndes Fass voll mit brillianten Lyrics, unwiderstehlichen Melodien, rastloser Dringlichkeit, Lebensfreude und schier grenzenloser Energie – ergänzt mit kreativen Arrangements aus Saxofonen, Handclaps und 50er-Jahre Doo-wop.

13.05.2015 Berlin – Flux Bau (Tickets gibt es nur zu gewinnen und zwar hier)

FRISKA VILJOR
Nach einem Jahr Pause melden sich Friska Viljor mit einem neuen Album und einer Tour zurück. Noch ehe Album Nummer Sechs der Schweden im Frühsommer erscheinen wird, gibt es im Mai in der Intimität ausgewählter Clubs erstmals die neuen Songs zu hören. Klar, daß bei diesen Akustik-Shows des Songscheiber-Duos Daniel Johansson und Joakim Sveningsson neben dem neuen Material auch sämtliche Hits aus der Feder dieser großartigen Liveband zu hören sind.

06.05.2015 Berlin – Magnet Club
07.05.2015 Hamburg – Molotow
08.05.2015 Köln – Luxor
09.05.2015 München – Strom

GHOSTPOET
Das dritte Studio-Album „Shedding Skin“ ist ein mutiger Neustart für den Londoner Obaro Ejimiwe alias Ghostpoet. Ein neuer Weg der Produktion und ein neues Kapitel im Sound. Entstanden ist ein warmes, organisches Album, eingespielt von den Musikern, die mittlerweile auch fester Bestandteil der Live-Shows von Ghostpoet geworden sind.

06.05.2015 Hamburg – Mojo Club
07.05.2015 Berlin – Magnet Club
08.05.2015 Köln – Club Bahnhof Ehrenfeld
21.05.2015 Wien – Flex
22.05.2015 Mannheim – Maifeld Derby
24.05.2015 Dortmund – Way Back When Festival

KEVIN MORBY
Kevin Morby wurde bekannt als Bassist von Woods unnd Songwriter and Gitarrist von The Babies. 2013 wagte er dann den Alleingang mit seinem Debüt „Harlem River“, alsbald folgte das Zweitwerk „Still Life“. Der Mann sprüht nur so vor Ideen. Davon solltet ihr euch live überzeugen.

19.05.2015 Hamburg – Hafenklang
20.05.2015 Berlin – Antje Öklesund
21.05.2015 Trier – Exhaus
13.06.2015 Freiburg – Slow Club

I AM KLOOT
I Am Kloot sind wahrlich immer noch eine der hervorragendsten klassischen britischen Bands unserer Zeit, die inzwischen mehr als eine Generation von Musikern geprägt hat. Und das die Engländer eine großartige Live-Band sind, ist auch schon lange kein Geheimnis mehr. Im vergangenen November veröffentlichten sie „From There To Here“. Es handelt sich um den Soundtrack zu einer Miniserie der BBC rund um eine Familie aus Manchester, die von einem Anschlag der IRA betroffen ist. Laut dem Produzenten Peter Bowker handelt es sich bei der Saga um eine Liebeserklärung an die Stadt, an ihren Humor, an ihre Geschwindigkeit, an das Leben in Manchester.

14.05.2015 Berlin – Postbahnhof
15.05.2015 Hamburg – Uebel&Gefährlich
16.05.2015 Köln – Gebäude 9

HOT CHIP
Hot Chip gehören seit Jahren zu den aufregendsten und kreativsten Formationen der britischen Musikszene. Ihr atemberaubender Mix aus heißblütigen Indie-Songs und treibender Elektronik verhalf dem neuen Genre Indietronic zu internationaler Aufmerksamkeit. Ihre Singles und Alben werden von Veröffentlichung zu Veröffentlichung erfolgreicher. Nominierungen für den Grammy und den Mercury Prize untermauerten ihre Ausnahmestellung ebenso wie hohe Chartplatzierungen. Am 15. Mai erscheint ihr ihr sechstes Album „Why Make Sense?“.

20.05.2015 Berlin – Heimathafen

JACCO GARDNER
Der Singer/Songwriter Jacco Gardner hat im Februar 2013 sein Debütalbum „Cabinet of Curiosities“ veröffentlicht und damit einen Begeisterungssturm entfacht. Der neo-psychdelisch-barock-poppige Multiinstrumentalist und seine grandios verschnörkelte Musik voller Mollakkorde und üppiger Melodien wird getragen von Streichern, Mellotron, Cembalo und Akkordeon – neben vielen anderen Instrumenten, versteht sich. Und natürlich dem wunderbaren Harmoniegesang. Sein neues Album steht übrigens kurz vor einer Veröffentlichung.

26.05.2015 München – Kranhalle
27.05.2015 Berlin – Privatclub
28.05.2015 Hamburg – Molotow

KOVACS
Ihre dunkle Stimme und ihre Leidenschaft sind das, was sie von allen anderen unterscheidet. Ihre radikale Emotionalität und der abgrundtiefe Soul, den sie in ihre Songs bringt, scheint das Innerste nach außen zu kehren. Sie ist 24 Jahre alt, aber man spürt, dass sie schon ein ganzes Leben durchgemacht hat: Kovacs! Ihr rauer Stil und ihre dunkle Stimme führen zu Vergleichen mit Portishead oder Amy Winehouse. Ihr Debütalbum „Shades Of Black“ ist vor wenigen Tagen erschienen.

17.05.2015 Köln – Club Bahnhof Ehrenfeld
18.05.2015 Hamburg – Gruenspan
19.05.2015 Berlin – C-Club
20.05.2015 München – Ampere

LAPKO
Lapko kommen aus Finnland und sind kompromisslos. Seit knapp 20 Jahren spielen die Finnen ihren Alternative Rock, geschult an Vorbildern wie NoFX in der punkigen Frühphase und später an Helmet, Placebo, Mew oder Tool – auch wenn den Jungs solche Vergleiche gar nicht gefallen. Wenn man aus Harjavalta kommt, einem kleinen Ort irgendwo im Südwesten Finnlands, ist man so weit aus der Welt gefallen, dass man Einflüsse nicht nur von anderen Bands übernimmt, sondern auch aus der Umgebung. Und rund um Harjavalta ist nichts. Also muss die Inspiration aus einem selbst kommen.

18.05.2015 Köln – MTC
19.05.2015 Hamburg – Headcrash
19.05.2015 Berlin – Comet Club
21.05.2015 München – Orange House

LAURA MARLING
Hervorgegangen aus der facettenreichen Londoner Folkbewegung, die seit einigen Jahren die Musikszene der britischen Hauptstadt um zahlreiche interessante Bands bereichert, zählt Laura Marling nach vier Alben und dem Gewinn eines BRIT- und NME-Awards zu den aufregendsten neuen Künstlerinnen. Ihre letzten drei Alben stiegen in England in die Top 4 der Charts, das bislang letzte Werk „Once I Was An Eagle“ errang auch international beachtliche Erfolge. Nach einer persönlichen Neuorientierung und einem halben Jahr bewusster Abkehr von der Musik nahm sie mit ihrer Band in London ihr neues Album „Short Movie“ auf, das im März erschien.

15.05.2015 Hamburg – Knust
16.05.2015 Berlin – Heimathafen

LESLIE CLIO
Leslie Clios erstes Album „Gladys“ hatte ihr einen Einstieg auf #11 in die Albumcharts und eine Echo-Nominierung eingebracht. Außergewöhnlich für eine Newcomerin. Wo andere Künstler nach einem mehr als erfolgreichen und hoch gelobten Debüt beim viel zitierten „wichtigen zweiten Album“ den sicheren und bekannten Weg einschlagen, sucht Leslie Clio lieber die nächste Ausfahrt und das nächste Abenteuer. Nach Begegnungen und kreativem Austausch mit musikalischen Partnern in Hamburg, Berlin, Kopenhagen, Stockholm, London, Los Angeles und Nashville entstand „Eureka“.

25.05.2015 Essen – Pfingst Open-Air Werden
26.05.2015 Stuttgart – Cann
28.05.2015 Berlin – Postbahnhof
29.05.2015 Hamburg – Mojo Club
30.05.2015 Köln – Gebäude 9
31.05.2015 Frankfurt – Zoom
02.06.2015 München – Strom
03.06.2015 Wien – Chaya Fuera
04.06.2015 Würzburg – Posthalle

MARIKA HACKMAN
Für Marika Hackman ist der größte Einfluss der Nu Folk, aber die Britin aus Brighton geht darüber hinaus. Sie selbst hat gegenüber dem Telegraph gesagt: „Als ich jünger war, war ich großer Fan der Szene, aber jetzt versuche ich, etwas Anderes, Neues zu machen. Ich werde mehr von der dunklen, melancholischen Seite der Musik angezogen.“ So klingt es auch, wenn Marika Hackman mit ihrer kristallklaren Stimme singt und sich selbst auf der Gitarre begleitet oder ein Cello den Bass dazu bietet. Ihre Debüt-EP „That Iron Taste“ hat kein Geringerer als Alt-J-Produzent Charlie Andrew aufgenommen, und im Februar erschien endlich ihr erster Longplayer „We Slept at Last“, auf der sich die ruhige Schönheit von Hackmans Musik ausbreitet wie eine leichte Welle auf einem Teich.

04.05.2015 Hamburg – Molotow
09.05.2015 Berlin – Grüner Salon
10.05.2015 Köln – Blue Shell

MAN WITHOUT COUNTRY
Man Without Country schaffen es ihre elektronische Präzision mit zeitlosen Melodien verschmelzen zu lassen. Zu ihren Einflussen können Trentemøller, The National oder Daniel Avery gezählt werden, die sich als Inspiration auch auf ihrem brandneuen Album ‚Maximum Entropy‘ wiederfinden.

21.05.2015 Hamburg – Nochtspeicher
26.05.2015 Berlin – Bang Bang Club

MARINA & THE DIAMONDS
Marina And The Diamonds ist Waliserin, hat griechische Wurzeln und veröffentlichte vor 2010 mit „The Family Jewels“ eines der wertvollsten Alben des Jahres. Der Nachfolger „Electra Heart“ irritierte mehr als er beeindruckte. Doch sie hat sich wieder gefangen. Ihr neues Album „Froot“ geht stilisisch wieder mehr in Richtung Debüt. Im Mai wird Marina nun die neuen und altbewährten Songs live vorstellen und auch auf der Bühne beweisen, dass es mit ihr nie langweilig werden kann, weil diese Frau oft so souverän und konsequent die Richtung wechselt, dass man sich nur zu gern von ihr verwirren lässt.

06.05.2015 Köln – Essigfabrik
07.05.2015 Hamburg – Markthalle
08.05.2015 Berlin – Astra Kulturhaus

MISTERWIVES
Quasi aus dem Nichts tauchten MisterWives 2012 als Trio in der New Yorker Musikszene auf und eroberten aus dem Stand die Herzen vieler Pophörer mit ihrem eleganten, eigenwilligen, aber auch vertrauten Pop-Gefühl. Bereits am Tag nach ihrem ersten Konzert unterschrieb das Trio, das im weiteren Verlauf zum Quintett wachsen sollte, seinen ersten Plattenvertrag. Gerade ist ihr Debüt „Our Own House“ erschienen.

26.05.2015 Berlin – Crystal

NADINE SHAH
Nadine Shah gehört zu jenen Künstlern, deren Gesang die Ränder der Wahrnehmung erschüttert. Aufgenommen und produziert von Ben Hillier (Blur, Depeche Mode, The Horrors) verbreitet die UK-Songwriterin mit norwegischen und pakistanischen Vorfahren auf ihrem Debütalbum „LOVE YOUR DUM AND MAD“ eine Atmosphäre dezenten Unbehagens, vorgetragen mit dem Timbre klassischer Jazz-Stücke.

20.05.2015 Hamburg – Prinzenbar
21.05.2015 Berlin – Privatclub

NICK CAVE
Natürlich muss man Nick Cave heutzutage nicht mehr vorstellen. Man muss auch seine Live-Qualitäten nicht mehr loben. Oder seine Alben. Aber man sollte es tun. Immer wieder. Schließlich ist es alles andere als selbstverständlich, dass der gebürtige Australier noch immer so agil ist, noch immer auf solch hohem Niveau abliefert.

06.05.2015 Berlin – Friedrichstadtpalast
07.05.2015 Stuttgart – Liederhalle / Beethovensaal

PATRICK WATSON
Die Songs von Patrick Watson aus Kanada haben eine einzigartige visuelle Kraft. Watsons wandlungsfähiges Falsett und seine Kompositionen, die nicht selten größer klingen als es seine Band je sein könnte, befeuern das Kopfkino wie es ein Musiker selten vermag. Er komponierte bereits Filmscores für 15 Produktionen aus TV und Kino. Dennoch hält ihn nichts davon ab, in schöner Verlässlichkeit Alben aufzunehmen, die ihr eigenes Kinodrama sind. Ganz ohne Bilder auf der Leinwand. Nach dem allseits gefeierten und wundervoll betitelten „Adventures In Your Own Backyard“ wird Patrick Watson im Mai „Love Songs For Robots“ veröffentlichten.

15.05.2015 Berlin – Gretchen

PHORIA
Die fünfköpfige alternative, Electronic-Band Phoria aus Brighton kehrt diesen Frühling mit ihrem zweiten offiziellen EP-Release zurück.

04.05.2015 Köln – Studio 672
06.05.2015 Hamburg – Prinzenbar
07.05.2015 Berlin – Bang Bang Club

PRINCESS CHELSEA
Mit sardonischem Witz erzählt Princess Chelsea aus Neuseeland ihre fantastischen Geschichten. Sie singt mit ihrer unschuldigen Stimme unschuldige Melodien und legt den geneigten Hörer mit ihren großen Arrangements gekonnt aufs Kreuz. Denn unschuldig ist hier nichts. Die zweite Scheibe war lange Zeit für ungefähr 2023 angekündigt. Jetzt hat die Prinzessin angekündigt, dass im Mai bereits „The Great Cybernetic Depression“ erscheinen soll. Dass muss gefeiert werden, denn ihre Fans – darunter Alt-J und Marina & The Diamonds haben darauf lange genug gewartet.

31.05.2015 Hamburg – Molotow Bar
02.06.2015 Berlin – Privatclub

PUBLIC SERVICE BROADCASTING
Ein Konzert von Public Service Broadcasting ist stets etwas Besonderes und kein Konzert im eigentlichen Sinne. Das britische Duo, bestehend aus J. Willgoose, Esq. und seinem Drummer Wrigglesworth, zelebriert vielmehr einen einzigartigen Mix aus Live-Musik, Multimedia-Show und Zeitreise. Ihre epischen instrumentalen Stücke kommen dabei gänzlich ohne Gesang aus und setzen auf historische, obskure, atmosphärische Samples der Radio- und Filmgeschichte.

19.05.2015 München – Strom
22.05.2015 Berlin – Postbahnhof
23.05.2015 Köln – Blue Shell

SÓLEY
Island ist reich an außergewöhnlichen Musikern und einzigartigen Bands, doch Sóley Stefánsdóttir sticht selbst aus diesem Pool an Individualisten hervor. Ihre Musik vollzieht hochfliegende Kapriolen zwischen Klang gewordenen Traumbildern, Indie-Pop, großer Kompositionskunst und einer weltentrückten Melancholie. Ihr zweites Album „Ask The Deep“ steht in den Startlöchern, veröffentlicht zu werden.

25.05.2015 Berlin – Volksbühne
27.05.2015 Frankfurt – Zoom
28.05.2015 Köln – Gebäude 9

SLOWLY ROLLING CAMERA
Das Ergebnis der Musik von Slowly Rolling Camera erinnert die an das Cinematic Orchestra oder an Portishead, an die vielfarbigen Klanggewebe der eigenbrötlerischen Isländer von Sigur Rós, an alte, entspannte Triphop-Zeiten und an Drum’n’Bass-Nervosität. Irgendwo zwischen Jazz-Club und nur Club liegen die Stücke der selbstbetitelten Debüt-Platte und der jüngst erschienenen EP „Into The Shadow“.

27.05.2015 Berlin – Badehaus Szimpla
29.05.2015 Erfurt – Franz Mehlhose
31.05.2015 Köln – Club Bahnhof Ehrenfeld

TEITUR
Teitur musiziert seit seinem 13. Lebensjahr. Zunächst fing er mit einer Orgel an, griff aber schnell zu Klavier und Gitarre. Seine Musik kommt auf leisen Sohlen daher, der Däne besingt das Alleinsein, die Liebe, das Fernweh, seine Bekämpfung und vieles mehr. Er kleidet Sehnsucht in warme Töne, und berührt dabei, ohne pathetisch zu wirken. Sein aktuelles Album „Story Music“ erschien im Oktober 2013.

08.05.2015 Hamburg – Kampnagel
09.05.2015 Mainz – Frankfurter Hof
10.05.2015 Berlin – Heimathafen
12.05.2015 Köln – Kulturkirche
13.05.2015 München – Freiheizhalle

THE SLOW SHOW
The Slow Show kommen aus Manchester. Aber davon darf man sich nicht täuschen lassen: Selten klang eine Band aus der Gegend weniger nach Manchester. Schon der sonore Bariton von Sänger Rob Goodwin klingt so gar nicht britisch, und die epischen Songs wie die aktuelle Single „Dresden“, die sofort Ohrwurm-Qualität entwickelt, hören sich eher nach amerikanischer Prärie denn nach britischer Arbeiterschicht an. Im Frühjahr erschien ihr Debütalbum.

21.05.2015 Köln – Luxor
22.05.2015 Haldern – Pop Bar
23.05.2015 Dortmund – Way Back When Festival
24.05.2015 Beverungen – Orange Blossom Special 19
25.05.2015 Hamburg – Prinzenbar
26.05.2015 Berlin – Privatclub
27.05.2015 Dresden – Beatpol
29.05.2015 München – Strom

THE SOFT MOON
Düster, fast schwarz. The Soft Moon, das Ein-Mann-Projekt von Luis Vasquez aus San Francisco, gibt es im Mai erneut in Deutschland zu sehen. Dabei wird er sein neues Album „Deeper“ live präsentieren. Vasquez beschreibt „Deeper“ als das emotionalste Werk, das er jemals produziert hat. Musikalisch lässt sich The Soft Moon in die Schiene Darkwave, Post-Punk und Krautrock einordnen. 2014 begleitete er Depeche Mode als Support auf Deutschlandtournee.

19.05.2015 Berlin – Schwuz
21.05.2015 Hamburg – Uebel&Gefährlich
22.05.2015 Köln – Gebäude 9
23.05.2015 Mannheim – Maimarktgelände
24.05.2015 Essen – Zeche Carl

TOBIAS JESSO JR.
Tobias Jesso Jr. wird gegenwärtig in den USA als die kommende Entdeckung eines pianobasierten Akustik-Pop gefeiert. Nach einigen zwar künstlerisch stilbildenden, kommerziell aber eher erfolglosen Jahren in zahlreiche Bands an der amerikanischen Westküste entdeckte der junge Mann an einem Klavier im Haus seiner Mutter nicht nur seine eigene Stimme als Sänger und Songwriter, sondern auch sein dringendes Bedürfnis, sich als Solokünstler zu definieren. Zwei via Internet verbreitete Singles genügten, um eine ganze Star-Riege an Musikern und Produzenten auf den Plan zu rufen, die ihn bei den Aufnahmen seines am 13. März erschienenen Debütalbums „Goon“ unterstützen wollten.

19.05.2015 Hamburg – Stage Club (Neue Flora)
20.05.2015 Berlin – Grüner Salon

TORRES
Die 23-jährige Scott Mackenzie aka Torres bezeichnet ihr zweites Album „Sprinter“ als „Space Cowboy-Record“. Als ihre Haupt-Einflüsse der gelten neben Funkadelic auch Nirvana, Ray Bradbury und Joan Didion. Die neuen Stücke, die stellenweise an 90er Klassiker von PJ Harvey erinnern, sind ebenso fordernd wie die Songs ihres selbstbetitelten Debüt, doch hat es sich gelohnt, dass die Künstlerin ihre Heimat Nashville verließ, um sich an neuen Ufern neuen Herausforderungen zu stellen. Fast zu schade, dass sie im Zuge ihrer Europatournee nur nach Berlin kommt. Diese Frau ist der Wahnsinn und hat mit ihrem neuen Werk aufgeschlossen zu einer Sharon Van Etten.

03.06.2015 Berlin – Privatclub

TUNE-YARDS
Beeinflusst von afrikanischer Musik loopt Hauptprotagonistin Merrill Garbus alias tUnE-yArDs ihre Vocals als auch Trommel- und Perkussionsrhythmen, spielt Ukulele und Synthesizer. Gastmusiker sorgen für die Sahnehaube auf dem Kuchen. Diese Band ist einfach ein Knallbonbon – so wie ihr im Herbst veröffentlichtes Album “Nikki Nack”. Karibische Rhythmen sind übrigens eine neue Einflussgröße, man kann sich also ausmalen wie wild es auf der Bühne zugehen wird!

02.06.2015 Heidelberg – Karlstorbahnhof
03.06.2015 Berlin – Lido

TURBOWEEKEND
Turboweekend haben in ihrer Heimat Dänemark sowohl Konzertgänger als auch Kritiker in Begeisterung versetzen können und mit ihrer Synthese aus melodischem Rock und tanzbarem Synth-Pop einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das beweist ihr letztes Album “Fault Lines”, das es auf #1 der dänischen Albumcharts geschafft hat. Das Album wurde im eigenen Studio in Kopenhagen aufgenommen und in London vom britischen Produzenten Danton Supple gemixt, der bereits mit Künstlern wie Morrissey, Massive Attack, Coldplay oder Elbow zusammengearbeitet hat. Ihr bandneues Album „Share My Thunder“ werden sie im Mai live vorstellen.

05.05.2015 Köln – Studio 672
06.05.2015 München – Ampere
07.05.2015 Berlin – Comet Club
08.05.2015 Hamburg – Uebel&Gefährlich

WAND
Ihr Bandname mag auf Deutsch vielleicht seltsam klingen, aber Wand bedeutet auf Englisch Zauberstab. Und ihre Musik klingt in der Tat magisch. Heavy Riffs gepaart mit Elementen aus einer anderen Zeit. Man möchte Permanentkopfnicken.

26.05.2015 Berlin – West Germany
28.05.2015 Düdingen – Bad Bonn Kilbi Festival

WE HAVE BAND
We Have Band sind zurück. Und wie! Nach nur neun Monaten nach ihrem Album “Movements” erschienim April ihre neue EP „The Woods“. Für wenige Konzerte werden We Have Band nun nach Deutschland kommen, um die neuen Songs live vorzustellen. Dabei werden sie ihr selbsterklärtes Ziel, ihr Publikum zum Singen, Springen und Tanzen zu bringen, wieder einmal mit Leichtigkeit erfüllen. Mit ihren ausgefeilten, energetischen Indietronic Songs versetzen sie ihre Zuschauer schließlich bereits seit Jahren regelmäßig bis in die allerletzte Reihe in Bewegung und werden ihrem Ruf als exzellente Live-Band mehr als nur gerecht. Ein neues Album soll Ende des Jahres erscheinen.

20.05.2015 Berlin – Privatclub
21.05.2015 Dresden – Beatpol
22.05.2015 Mainz – Open Ohr Festival

MEW
Die dänischen „Noise-Meisters“ Mew haben nach einigen Jahren Funkstille (wobei, so wirklich ruhig war es um sie nie) endlich ein neues Album draußen! „+-„ heißt das wunderbare Prachtstück, das verschiedene Musikstile so geschickt miteinander verbindet, dass einem kalt und warm zugleich wird. Irgendwie Indie, irgendwie elektronisch/synthiepoppig angehaucht, etwas vertrackt und verschachtelt – und dann eröffenet sich einem ganz plötzlich ein Meer aus Melodien. Mew kommen für lediglich 3 Konzerttermine nach Deutschland. Hingehen, bitte!

24.05.2015 Maifeld Derby – Mannheim
25.05.2015 Lido – Berlin
28.05.2015 Strom – München

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