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Kitsuné America 4 (Review)

6. Juni 2015
Kitsuné America 4

Kitsuné America 4

Da wären wir wieder. Kitsuné und die Musik. In schöner Regelmäßigkeit veröffentlicht das Pariser Modelabel Compilations, auf denen sich bis dato unbekannte Künstler tummeln, nur um kurz darauf von der breiten Masse entdeckt zu werden. Sind wir bei den Kitsuné Maison Samplern mittlerweile bei Nummer 16 angelangt, geht es nun zur Abwechslung mal nach Nordamerika, um die dort pulsierende Musikszene für den Moment festzuhalten. Denn einzig darum geht es bei Kitsuné: den Soundtrack des Augenblicks abzubilden. Was eindeutig für das Gespür und Feingefühl der Franzosen spricht, ist die Tatsache, dass sich jede ihrer Zusammenstellungen abwechslungsreich und lebhaft präsentiert. Hier findet jeder mindestens eine handvoll Songs, die gefallen – ganz gleich welchen Musikgeschmack man sein Eigen nennt.

Ganz dem Esprit der Kitsuné Maison Compilations folgend, werden R´n B mit Elektro, Indiepop, Garage- und Alternativerock gemixt. Und wie immer ist das Endergebnis so stimmig, dass man sich fragt, wie die das eigentlich machen, die Franzosen. So fällt es auch schwer einzelne Titel herauszupicken. Letztlich spricht das Gesamtwerk für sich und sollte auch immer im Ganzen gehört werden. Kitsuné kann nicht nur Mode machen, die unaufgeregt aufregend wirkt. Sie scheinen sich allen Pfaden der schönen Dinge des Lebens verschrieben zu haben. Die Momentaufnahme von „America 4“ verbindet Altes mit Neuem und klingt dabei dennoch ihrer Zeit um Jahre voraus. Und das ist ja irgendwie auch das Schöne und Wunderbare an Kitsuné: zu hip, um dem Hipstermainstream gerecht zu werden. Einen kleinen Querschnitt der auf dem Sampler vertretenen Künstler findet ihr wie immer im und um den Artikel herum.

Tracklist:

01 Kacy Hill – Experience
02 Basecamp – Watch My Back
03 Dutch Party – Howl
04 Beau – C’mon Please
05 Heat – This Life
06 Grace Mitchell – Broken Over You
07 Joyce Wrice – Home Alone
08 Metoux – Neighbour
09 Milk & Bone – Coconut Water
10 Mothxr  – Centerfold
11 Ricoshëi – Darling (feat. Fiona Sally Miller)
12 StéLouse  – Stroll
13 Toro Y Moi – Empty Nesters
14 Twin Peaks – Telephone
15 The Twelves « Algernon » (digital bonus)
16 Lonely Boy « Future Regrets » (digital bonus)

Kitsuné im Internet:
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