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Francis – Marathon

17. Februar 2016
Francis - Marathon

Francis – Marathon

Schon mal eine Platte gehört und sich direkt zuhause gefühlt? Francis aus Falun haben mit „Marathon“ ihr erstes Album über Schwedens Grenzen hinaus veröffentlicht. Und das verströmt vom ersten Titel an eine positiv luftige Atmosphäre. Die Mischung aus Indiepop, Folk und elektronischen Elementen taucht die Umgebung in ein weichgezeichnetes Licht, das keinen Raum für Negatives lässt. Produzent Nicolas Vernhes (Animal Collective, The War On Drugs) tat sein übriges, um ein Album zu vollenden, das zwischen verträumter Unschuld und Melancholie wechselt. Und das ganz ohne dabei trivial oder kitschig zu wirken. Petra Mases wandert gefühlvoll, kraftvoll und geheimnisvoll durch die einzelnen Songs. Ihr Gesang umspannt alle Gefühlslagen und sorgt für mehr Wärme in Zeiten, die eher durch zwischenmenschliche Kälte von sich reden macht.

Wieder einmal sind wir thematisch bei der einzig wahren Bastion jedweder Existenz angelangt: Liebe. Francis plädieren für mehr Zuwendung, mehr Herzlichkeit, mehr Respekt und Akzeptanz. Nicht mit der Brechstange, sondern mit der eingangs beschriebenen Wärme, durch die „Marathon“ lebt. Und dass ein solches Motiv weder weltfremd, noch schwermütig klingen muss, beweisen allein Titel wie „Bridges“, „Horses“ oder der Titelsong „Marathon“. Eingängig, poppig, folkig und in der Summe einfach nur schön. Jeder Track erzählt seine ganz eigene Geschichte, fügt sich jedoch nahtlos in Fluss des Albums ein. Ganz klar eine Wohlfühlplatte, die im April in einigen intimen Venues deutschlandweit ihre Leichtigkeit verbreiten wird.

Francis im Internet:
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Tourdaten:
20.04. – Mojo Jazz Café, Hamburg
21.04. – Die Wohngemeinschaft, Köln
22.04. – AZ, Aachen
23.04. – Hafen 2, Offenbach
25.04. – Café Limba, Villingen
26.04. – Hauskonzerte, München
27.04. – Atomino, Chemnitz
28.04. – MUZ, Nürnberg
29.04. – Lido, Berlin
30.04. – Noch Besser Leben, Leipzig

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