Suche

Fotos von The Pains Of Being Pure At Heart @ Magnet Club, Berlin | 05.07.2011

19. Juli 2011

The Pains Of Being Pure At Heart New York City sind so eine richtig süße Rockband mit ordentlich Pop-Appeal. Wann immer sie aus dem Radio schallen: Man dreht lauter, wippt mit und freut sich, dass sie bald in der Nähe spielen. Da will man hin! Vorab testet man schon mal ein paar Ju:Tjuub Live-Videos an. Doch erste Bedenken machen sich breit: Es hat den Anschein, dass Frontmann Kip Berman so ein bisschen stimmliche Durchsetzungskraft fehlt, aber vielleicht mag der Schein ja trügen und die klanghaften Melodien tragen einen im Falle des Falles meilenweit!

Also freuten wir uns auf die Show im Magnet Club zu Berlin. Es eröffneten OH, NAPOLEON, fünf Jungspunde aus dem Süden des Landes – sie wirkten motiviert, doch sprang der Vorband-Funke leider so gar nicht über. Rein stylistisch waren sie meilenweit entfernt vom Hauptact des Abends, zu belangslos die Performance, so reichte es nur zum Höflichkeitsapplaus. Ein, zwei Songs waren gar nicht so schlecht, aber damit kann man leider keinen Blumentopf gewinnen. Na ja, vielleicht doch, zumindest wird man nicht in die Annalen der Musikgeschichte eingehen.

The Pains Of Being Pure At Heart sollten nun alles viel besser machen, aber das stand gar nicht zur Debatte! Die fünf New Yorker flitzten auf die Bühne und steuerten zielgerichtet auf die Instrumente zu. Wir positionierten uns am linken Bühnenrand und zeigten uns verwundert über den unerwarteten Soundmatsch, der einem plötzlich entgegenpeitschte. Die Radio-Krachersongs „Belong“ und „Heart In Your Heartbreak“ ertönten gleich zu Beginn, doch prellten diese einem eher von den Ohren ab als sich hineinzubohren, unausgewogenen Klangwellen sei Dank. Die Vocals waren kaum bis gar nicht zu hören (entweder hatte es wirklich etwas mit fehlender Stimmkraft zu tun oder es lag am verworrenden Sound) und die Band stand so gar nicht auf Interaktion. Es muss der fünfte Song gewesen sein als Sänger Kip Berman im übergestreiften Belle & Sebastian T-Shirt erste leise Ansagen von sich gab, wenn überhaupt schaltete sich Keyboarderin Peggy Wang ein. Ein paar Eifrige genau auf der anderen Seite des Bühnenrands tanzten sich die Seele aus dem Leib, alle anderen nickten wenn überhaupt mal mit dem Kopf.

Wenn es noch mehr zu berichten gäbe, würden wir das gerne tun, aber wir sind immer noch vergeblich auf der Suche nach den ans Herz gehendenen Momenten!

>> Zu allen Bildern von The Pains Of Being Pure At Heart im Magnet Club

The Pains Of Being Pure At Heart im Internet:
Offizielle Homepage: www.thepainsofbeingpureatheart.com
Facebook: www.facebook.com/ThePainsofBeingPureatHeart
MySpace: www.myspace.com/thepainsofbeingpureatheart

Schreib einen Kommentar