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	<title>Rockzoom</title>
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		<title>Markus Heitz auf tänzerisch-musikalischer Lese-Tour</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Engemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[lesung]]></category>
		<category><![CDATA[markus heitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Moment mal, da wird eine Autorenlesung auf Rockzoom angekündigt? Was hat denn das mit Musik zu tun? Die Antwort ist in diesem Fall einfach; Markus Heitz, einer der wohl bekanntesten deutschen Fantasy-Autoren (der durch seine Shadowrun-Rollenspiel Romane bekannt und durch die Reihe &#8220;Die Zwerge&#8221; berühmt wurde), wird zwar nicht selbst singen und tanzen, hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/02/judassohn.jpg" alt="" title="Judassohn" width="110" height="171" class="alignright size-full wp-image-3031" />Moment mal, da wird eine Autorenlesung auf Rockzoom angekündigt? Was hat denn das mit Musik zu tun? Die Antwort ist in diesem Fall einfach; Markus Heitz, einer der wohl bekanntesten deutschen Fantasy-Autoren (der durch seine Shadowrun-Rollenspiel Romane bekannt und durch die Reihe &#8220;Die Zwerge&#8221; berühmt wurde), wird zwar nicht selbst singen und tanzen, hat sich aber zur Lese-Tour seines neuesten Werkes musikalisch-tänzerische Verstärkung an Land gezogen. Er wird nicht wie gewohnt &#8220;nur&#8221; ein paar Kapital aus seinen Werken, in diesem Fall aus dem Buch &#8220;Judassohn&#8221; vorlesen, sondern wird dabei neo-klassisch-musikalisch von &#8220;Persephone&#8221; unterstützt. </p>
<p>Bei Persephone handelt es sich in diesem Fall nicht um die griechische Göttin, sondern um das Seitenprojekt von L&#8217;âme Immortelle-Frontfrau Sonja Kraushofer. Ich muss zugeben, dass mir die Band persönlich noch nicht bekannt war, was sich wohl dadurch erklären lässt, dass ich mich trotz meiner Vorliebe für das gelegentliche Horror/Fantasy-Buch nicht sonderlich für die Gothic-Musikszene interessiere. Umso gespannter werde ich also diesem Event hingegen sehen. </p>
<p><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/02/judassohn1.jpg" alt="" title="Das Judassohn-Tour Team" width="303" height="149" class="alignright size-full wp-image-3043" />Wort und Klang sind aber erst zwei der drei Bestandteile dieses &#8220;Events für die Sinne&#8221;. Zusätzlich haben Heitz und Persephone sich die Tänzerin Asherah Latifa als Verstärkung geholt. Diese widmet sich (laut Website) seit über 10 Jahren dem Orientalischen- und Zigeunertanz mit einer großen Vorliebe für experimentelles Tanzen. Man darf also sehr gespannt sein, wie sie die Vampirgeschichte in &#8220;Judassohn&#8221; interpretieren wird. </p>
<p>Bei dem trotz aller Sinnberauschung wohl wichtigstem Aspekt der Tour, dem Roman &#8220;Judassohn&#8221;, handelt es sich um das Nachfolgewerk zu Markus Heitz&#8217; Roman &#8220;Kinder des Judas&#8221;. Bei diesem christlich angehauchten Titel denkt man vielleicht nicht unbedingt gleich an das eigentliche Thema des Buches (Vampire), fängt man selbiges aber erstmal an zu lesen, wird man schnell merken, dass es sich hierbei nicht um ein &#8216;normales&#8217;, wie sonst üblich klischeebelastetes Buch handelt. Heitz hatte wohl, wie ich auch, die Schnauze voll von funkelnden unsterblichen Romantikern und hat sich stattdessen ganz auf den Ursprung des Vampirmythos konzentriert. Denn wer sich schon mal die Zeit genommen hat, den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vampire">Wikipedia-Artikel</a> über Vampire zu lesen, wird wissen dass der Vampirmythos nicht wie oft angenommen in Rumänien durch den &#8220;Pfähler&#8221; Vlad Ţepeş entstand. Der Mythos existiert schon weitaus länger und hat sich dann im 18. Jahrhundert aus dem heutigen Serbien über den ganzen Balkan und letztendlich auch bis nach Deutschland ausgebreitet. Es gab zu der Zeit eine regelrechte Vampir-Panik; die religiös geprägten Menschen haben damals überall und in allem Vampire gesehen, unschuldige Menschen wurden ähnlich wie Hexen gejagt und getötet, Verstorbene exhumiert und anschließend geköpft und/oder verbrannt. An dieser Stelle ist übrigens auch Heitz&#8217; kleines Sachbuch &#8220;Vampire! Vampire!&#8221; sehr empfehlenswert, was diese Folksglauben mit viel Humor wiedergibt. </p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2010/02/kinderdesjudas.jpg" alt="" title="Kinder des Judas" width="110" height="168" class="alignright size-full wp-image-3032" />Viele dieser Fakten finden sich im Roman &#8220;Kinder des Judas&#8221; wieder, und ab und zu taucht sogar die eine oder andere historische Figur auf. Alles in allem ist es ein sehr intelligent geschriebenes Buch, was zudem über seine 700 Seiten nie langweilig wird &#8211; ich fand es so spannend, das ich jede freie Minute zum lesen genutzt hab. Das passiert mir sonst eigentlich nur wenn Neil Gaiman mal wieder ein neues Buch veröffentlicht hat&#8230; </p>
<p>Die &#8220;Judassohn&#8221;-Tour wird meine zweite Lesung von Markus Heitz &#8211; bereits im Oktober 2009 hatte ich das Vergnügen ein paar Kapitel aus dem Roman &#8220;Drachenkaiser&#8221; von ihm in der Düsseldorfer Stadtbibliothek vorgelesen zu bekommen. Leider schienen die Veranstalter für diese Lesung nur auf Klotüren Werbung gemacht zu haben, so das letztendlich nur eine sehr kleine Gruppe von ca. 30 Leuten anwesend war. Trotzdem war es eine sehr interessante und unterhaltsame Erfahrung, da Heitz trotz der düsteren Thematik sein Werk mit viel Humor präsentiert hat. </p>
<p>Ob &#8220;Judassohn&#8221; mit &#8220;Kinder des Judas&#8221; mithalten kann und wie die musikalisch-tänzerische Lesung letztendlich vonstatten gegangen ist &#8211; demnächst auf Rockzoom!</p>
<p><strong>Tourdaten: </strong><br />
20.03.2010: Leipzig, Victor Jara<br />
22.03.2010: Berlin, K17<br />
23.03.2010: Hamburg, Markthalle<br />
24.03.2010: Nürnberg, Hirsch<br />
25.03.2010: Duisburg, Forum Rheinhausen<br />
26.03.2010: Frankfurt, Batschkapp<br />
27.03.2010: Limbach / Saar, Dorfhalle</p>
<p><strong>Links: </strong><br />
&raquo; <a href="http://judassohn.com">Judassohn-Tour Offizielle Website</a><br />
&raquo; <a href="http://mahet.de">Markus Heitz&#8217; Offizielle Website</a><br />
&raquo; <a href="http://persephone-home.de">Persephone&#8217;s Offizielle Website</a><br />
&raquo; <a href="http://dark-diva.de">Asherah Latifa&#8217;s Offizielle Website</a><br />
&raquo; <a href="http://twitter.com/Judassohn">Judassohn-Tour Twitter Account</a></p>
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		<title>Rückblick. Umblick. Ausblick &#8211; und weiter&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[Rockzoom]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder ein Jahr vorbei. Und die Zeit der Rückblicke eigentlich auch. Der aufmerksame Rockzoom-Leser wird aber bereits gesehen haben, dass sich doch ein bisschen was geändert hat und dass ein paar reflektierende Worte vielleicht angebracht sind: Wärmer sind wir geworden. Bunter. Das Braun von Rockzoom Version 1.0? Dezent, aber schon beinahe vergessen. Dem Winter wollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ein Jahr vorbei. Und die Zeit der Rückblicke eigentlich auch. Der aufmerksame Rockzoom-Leser wird aber bereits gesehen haben, dass sich doch ein bisschen was geändert hat und dass ein paar reflektierende Worte vielleicht angebracht sind: Wärmer sind wir geworden. Bunter. Das Braun von Rockzoom Version 1.0? Dezent, aber schon beinahe vergessen. Dem Winter wollen wir trotzen mit neuen Farben, einem frischen Layout und über allem auch einer endlich wieder einwandfrei funktionierenden Galerie. Ganz besonderer Dank gilt hierfür unserem TechSupport-Schutzengel <a href="http://rockzoom.de/author/ute/" target="_blank">Ute</a>.</p>
<p>Rückblickend gilt es natürlich auch Danke zu sagen. Wir danken unseren Stammlesern für aufmunternde Worte und das stete Wiederkehren an diesen unsteten Ort, wir danken den Bands, Labels und Veranstaltern die uns an wundervollen Konzerten und Festivals und an erhebender Musik teilhaben ließen und nicht zuletzt danken wir irgendeiner höheren Macht, dass unsere Fotografin und kreative Leitwölfin Jana Legler im fernen Neuseeland einen schweren Autounfall so unbeschadet überstanden hat&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/3241286454/elude-the-end-30-01-2009-9.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Elude the End - 30.01.2009 #9"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3125/3241286454_a4cffb8489_m.jpg" alt="Elude the End - 30.01.2009 #9" width="160" height="240" /></a> Gleichzeitig müssen wir uns leider von einem anderen Fotofreund trennen: Michael Gebhardt wendet sich ab vom Fotograben und konzentriert sich fortan auf Sessionfotografie. Michas geniale Konzertfotos, das dynamische Zusammenspiel von Licht, Schweiß und Fannähe der abgebildeten Konzerte, all das findet ihr noch in unseren Bildarchiven oder direkt über <a href="http://rockzoom.de/photos/tags/michaelgebhardt/" target="_blank">Michaels persönliches Bildtag</a>. Für alles weitere dann <a href="http://www.scornography.de">www.scornography.de</a>. </p>
<p>Wer nun meint, auch tolle Bilder zu machen, wer meint, diese Bilder nicht nur zur eigenen Profilierung, zur Übung der eigenen fotografischen Fähigkeiten zu machen, sondern in erster Linie um die Musik zu fördern, um Liveerlebnisse weiterzugeben und die Netzbevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass man solche Erlebnisse nur &#8220;da draußen&#8221;, offline, bekommt und &#8220;online&#8221; nur ein Mittel zum Zweck ist, wer liebt, was sich VOR der Linse bewegt, der oder die ist bei uns herzlich willkommen! Selbiges gilt natürlich für potentielle Schreiberlinge, die abseits der Kategorientrennung &#8220;News &#8211; Interviews &#8211; Livebericht&#8221; denken und sich hier mit Features und unkonventionellen Beiträgen zu ihren musikalischen Helden austoben möchten. Übrigens bemüht sich auch unser Stammpersonal für 2010 wieder verstärkt, diese ursprünglich angestrebte Linie weiterzufahren.</p>
<p>Nicht zuletzt werden wir auch 2010 wieder auf dem kuscheligen <a href="http://www.dongopenair.de" target="_blank">Dong Open Air</a> zugegen sein, wo wir uns in den vergangenen Jahren bereits mit der Gestaltung des Programmheftes, der Verteilung des Festivalmerchandisings und der Berichterstattung zu diesem jährlich stattfindenden Kultfestival nützlich machen konnten. </p>
<p>Und musikalisch? Nach wie vor blicken wir allem entgegen, was im weitesten Sinne rockt. Klar hat da jeder seine Anlaufstellen, zum Beispiel den so wunderbare Vinyls veröffentlichenden Post Rock/Sludge/Ambient-Schuppen <a href="http://www.denovali.com">Denovali Records</a> oder das &#8220;unheimlich emotionale Musik&#8221; produzierende <a href="http://www.prophecy.cd">Prophecy Records</a> mit einzelnen anstehenden und heiß ersehnten Veröffentlichungen von beispielsweise Tenhi, Alcest oder Dordeduh&#8230; Aber wir lassen uns natürlich gern auch auf den Zufall ein, das überraschte Entdecken neuer Musik ohne etwas Bestimmes zu suchen. Ein weiteres Schlagwort für 2010 wäre aber auch &#8220;Creative Commons Musik&#8221;. Freie Musik von Künstlern, die gehört werden möchten und daher allen zum Teil großzügige Nutzungsrechte einräumen. Das suchen wir. Das unterstützen wir, damit Musik bekannt wird, vorankommt und nicht in den CD-Regalen versumpft.</p>
<p>Oder wie es <strong>safi </strong>auf ihrem genialischen Debütalbum &#8211; übrigens mein persönliches Album des Jahres 2009! &#8211; so schön formulierte:</p>
<blockquote><p><strong>Wir müssen nicht nur Schuhe, sondern auch Beine machen.</strong><br />
<em>aus: &#8220;weiter&#8221; von der cd &#8220;kalt&#8221; (2009)</em></p></blockquote>
<p>In diesem Sinne schwingen wir selbige in Richtung Zukunft. Und ab&#8230;</p>
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		<title>MOTÖRHEAD und BLACK STONE CHERRY @ Arena Chemnitz &#124; 12.12.2009</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/01/13/motorhead-und-black-stone-cherry-arena-chemnitz-12-12-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 20:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Leipzig und Dresden war nun auch mal Chemnitz dran. Lemmy und Co. kommen gern nach Sachsen. Und dazu haben sie eigentlich auch allen Grund, denn der Zuspruch der Band ist hier ungebrochen, denn bereits eine gute halbe Stunde vor Einlass hatten sich bereits zig Meter lange Schlangen von Metallern, Rockern und Normalos vor der Chemnitzer Messe versammelt. Von der &#8220;Global Warming Tour&#8221; war in der Kälte am 12. Dezember aber erstmal nichts zu spüren. Trotzdem wartete man ausgesprochen gesittet, um dem letzten Motörhead-Gig in Deutschland beizuwohnen, bevor es für Lemmy und Co. dann ein paar Tage später in Richtung Helsinki gehen sollte&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4182843178/black-stone-cherry-12-12-2009-3.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2755/4182843178_e017952027_m.jpg" alt="Black Stone Cherry - 12.12.2009 #3" width="160" height="240" /></a> Für die Southern Rocker <strong>BLACK STONE CHERRY</strong> aus einem kleinen Städtchen im US-amerikanischen Kentucky war es gar der letzte Auftritt einer auf ganzer Linie erfolgreichen Tour. Die sympathische Truppe versprühte jedoch von Anfang an eine Energie wie zu einem Tourauftakt: spielfreudig und immer mit einem Lächeln und coolen Posen. Die Musik bewegt sich irgendwo zwischen bluesigem Heavy Rock á la Led Zeppelin und groovigem Südstaaten-Metal sowie gefälligen Melodien, die schnell ins Ohr gehen. Dass die jungen Herren dann noch sehr ansehnlich und ohne großes Machogehabe agierten, dürfte vor allem den wenigen weiblichen Anwesenden positiv aufgefallen sein. Insbesondere Drummer John Fred Young konnte begeistern. Ein richtiges Energiebündel mit fliegender Mähne und extrem treibendem Drumming mit ein bisschen Show: wirbelnde Drumsticks, Spielen im Stehen und als Bassist Jon ihm seinen Viersaiter hinhielt, wurde jener mit den Drumsticks mal kurz malträtiert.<br />
Als Sängergitarrist Chris Robertson in breitestem Amislang in die Runde fragte, wer BSC denn schon kenne, meldeten sich nicht viele. Feststehen dürfte jedoch, dass sich die vier jungen Burschen etliche neue Fans erspielen konnten. Schade nur, dass es keine CDs zu kaufen gab. Ganz schwach sowas.
</p>
<p></br></p>
<p>Auch von Motörhead gab&#8217;s übrigens keine CDs am Merchstand. Dafür sinnvolle Sachen wie signierte Riesenplektren und überteuerte Pullis. Oder wie es ein Besucher mit angebrachter Entgeisterung formulierte: &#8220;Dreiß&#8217;sch Euro für e Niggi!?&#8221;</p>
<p>Während <strong>DER W</strong> drin schon begann, seinen Post-Onkelz-Rock auf die Motörhead-Anhänger loszuballern, nutzten viele die Zeit zur Versorgung des leiblichen Wohls, zum Beispiel mit durchaus leckeren Fischbrötchen, oder zum Anstellen an der Herrentoilette. Die wenigen Damen genossen es dabei sichtlich, ohne jegliches Warten grinsend an der Männerschlange vorbeizugehen&#8230;<br />
<a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4182082151/motorhead-12-12-2009-06.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #06"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2603/4182082151_e0d3fe37dc_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #06" width="240" height="160" /></a> Der W ist übrigens vom Bier- oder Becherovka-Stand am besten zu verfolgen. Zwar ist sein Hard Rock nicht ganz so schlimm wie das &#8220;HerumgeOnkel&#8221; der letzten 25 Jahre, aber auch nichts, wofür es sich zu drängeln lohnt. Den Spruch &#8220;Schneller, höher, Weidner&#8221;, der da auf einem großen Transparent über der Bühne prangerte, kann man entweder als Arroganz oder gesunde Selbstironie deuten. Da die Onkeletten noch nie besonders an Humor litten, tippe ich einfach mal auf grenzenlose Selbstüberschätzung. Mann muss dem W zugestehen, dass seine ehrlich-handgemachte Musik doch vielen im Publikum gefallen hat&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4182846380/motorhead-12-12-2009-15.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Motörhead - 12.12.2009 #15"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4039/4182846380_ab64d56418_m.jpg" alt="Motörhead - 12.12.2009 #15" width="240" height="160" /></a> Doch kommen wir zu einer anderen Liga. Einem Kult. <strong>MOTÖRHEAD</strong>. Alles wartete gespannt und freute sich, zum Zeitvertreib während des Wartens ein kleines ferngesteuertes Flugzeug über der Bühne kreisen zu sehen bis schließlich die Herren Campbell, Dee und Kilmister die Bühne betraten. Natürlich durften Lemmys altbekannte Worte nicht fehlen: &#8220;We are Motörhead and we play rock&#8217;n'roll!&#8221; Gesagt getan. In typischer Pose mit nach hinten geneigtem Kopf stellte sich das Urgestein vors Mikro, bewegte sich nicht von der Stelle und rotzte mit seinen beiden Begleitern einen Hit nach dem nächsten heraus. Hin und wieder ließ sich der alte Meister zu einem krächzend-rasselnden, irgendwie auch wissenden Lachen hinreißen, das in etwa sagt &#8220;Was wisst ihr Pimpfe schon vom Rock&#8217;n'Roll? Ich hab sie alle kommen und gehen gesehen und hier stehen wir immer noch und spielen die gleiche Scheiße wie vor 30 Jahren, nur ein bisschen lebensbesoffener.&#8221; Besondere Akzente konnten mit dem Twisted Sister-Coversong &#8220;Shoot &#8216;em down&#8221; und dem erfrischend anders klingenden Akustikstampfer &#8220;Whorehouse Blues&#8221;, bei dem sich Lemmy sogar zum Mundharmonikaspiel hinreißen lässt. Spät kamen dann die Klassiker &#8220;Ace of Spades&#8221; und &#8220;Overkill&#8221;, aber nach knapp 2 Stunden feuchtfröhlichen Feierns dürfte jeder Besucher rundum zufrieden aus der proppevollen Arena getorkelt sein. Sind wir mal gespannt ob und wohin es Motörhead dieses Jahr um die Weihnachtszeit wieder verschlägt. Zu guter letzt noch die Setliste des Abends</p>
<div style="text-align: center;" class="setlistImage"><a href="http://www.setlist.fm/setlist/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html" title="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " target="_blank"><img src="http://www.setlist.fm/widgets/setlist-image-v1?id=2bd7105e" alt="Motörhead Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany 2009, Motörizer " style="border: 0;" /></a></p>
<div><a href="http://www.setlist.fm/setlist/edit/motorhead/2009/chemnitz-arena-chemnitz-germany-2bd7105e.html">Edit this setlist</a> | <a href="http://www.setlist.fm/setlists/motorhead-33d68059.html">More Motörhead setlists</a></div>
</div>
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		<title>40 Jahre Edition of Contemporary Music (ECM)</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/12/31/40-jahre-edition-of-contemporary-music-ecm/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 17:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Boese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[ecm]]></category>
		<category><![CDATA[jazz]]></category>
		<category><![CDATA[modern jazz]]></category>

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		<description><![CDATA[1969 war mehr als das Woodstock-Jahr. Fernab der gitarren- und drogengesättigten Schlammschlacht schlug man in München mit der Gründung der Edition of Contemporary Music erstmals die weiten, ruhigen Töne an, die zu einem Markenzeichen dieses einzigartigen Labels werden sollten. Der Gründer Manfred Eicher kam aus der Kammermusik und brachte deshalb deren präzise Klangvorstellungen und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1969 war mehr als das Woodstock-Jahr. Fernab der gitarren- und drogengesättigten Schlammschlacht schlug man in München mit der Gründung der Edition of Contemporary Music erstmals die weiten, ruhigen Töne an, die zu einem Markenzeichen dieses einzigartigen Labels werden sollten. Der Gründer Manfred Eicher kam aus der Kammermusik und brachte deshalb deren präzise Klangvorstellungen und die gewisse Reduktion auf das Wesentliche mit. Er selbst hatte bis dato hauptsächlich als Bassist aktiv Musik gemacht – eine Voraussetzung, die sicherlich seine Herangehensweise an Jazz-Produktionen beeinflusst haben dürfte. Denn auch hier legte er von Beginn an Wert auf das Verbindende, nicht unmittelbar für den oberflächlichen Hörer Wahrnehmbare, das letztlich der Musik zum überzeugenden Gesamteindruck verhilft. <span id="more-2715"></span><br />
Eichers Herangehensweise sicherte ihm von Beginn an das Vertrauen namhafter Künstler wie <strong>Jan Garbarek</strong> und <strong>Keith Jarrett</strong>; mit letzterem nahm er 1975 „The Köln Concert“ auf – bis heute die meistverkaufte Soloveröffentlichung im Jazz. Das Klangspektrum wurde über die Jahre immer breiter und exotischer, ohne dass man den Kern der ECM-Ästhetik je verwässert hätte. Die in sich ruhende Klarheit und die klangliche Tiefe prägt immer noch nicht nur die audiophilen Produktionen verschiedenster Genres, sondern in vielen Fällen auch die musikalischen Strukturen der Künstler. Eine faszinierende Harmonie, die viel Dynamik und Luft zum Atmen mitbringt, viel Spannung und spielende Auflösung.</p>
<p>Steht man als Neuling vor der schier gewaltigen Zahl an Veröffentlichungen, sind gewisse Orientierungspunkte und Trittsteine vonnöten. <strong>Jan Garbarek</strong> bietet sich hierfür nicht nur wegen seiner weit zurückreichenden Beziehung zum Label an, sondern auch wegen seinen zugänglichen Kompositionen, die gleichzeitig in vielerlei Hinsicht eine gewisse Zusammenschau für ECM charakteristischer Elemente wie der nordischen Weite und der melancholischen Seele darstellen. Dagegen repräsentiert <strong>Nik Bärtsch</strong> mit seinen Ronin genannten Mitmusikern eine ungewöhnlichere Stilistik, die auf den Namen Zen Funk hört. Hier fusionieren hochgradige Präzision, meditative Rhythmik und ein aus der ostasiatischen Kampfkunst stammendes Selbstverständnis. Aus unscheinbaren Motiven werden auftürmende Module gewoben, bei denen das Zusammenspiel der Musiker im Vordergrund steht und gerade dadurch den Blick auf die Entwicklung der Lieder freimacht.</p>
<p><img src="http://rockzoom.de/uploads/2009/12/being_there-240x240.jpg" alt="Tord Gustavsen: Being There" title="Tord Gustavsen: Being There" width="240" height="240" class="alignleft size-medium wp-image-2716" />Wer das melodische Pianospiel von dem großen, 2008 verstorbenen <strong>Esbjörn Svensson</strong> vermisst, wird in <strong>Tord Gustavsen</strong> mit seinem Trio keinen Ersatz, aber einen Trost finden. Denn der norwegische Pianist breitet elegische Harmonieflächen aus, auf denen melodische Figuren gedeihen, während Bass und Schlagzeug den mal sanft fließenden, mal aufbäumenden Pulsschlag liefern.</p>
<p>Schon beinahe als ECM-Hausmusiker – seit nunmehr fast 20 Jahren ist er im Kader des Labels – kann der Tunesier <strong>Anouar Brahem</strong> bezeichnet werden. Der Oudspieler und Komponist vereint unprätentiös zeitgenössischen Jazz und traditionelle orientalische Musik, ohne sich dabei mit seiner Kurzhalslaute in den Vordergrund zu spielen. Das hebt ihn ab von vielen anderen Crossover-Künstlern, die betont den „Culture Clash“ anhand einer möglichst bunt zerwürfelten Instrumentenvielfalt darstellen wollen. Brahem setzt auf ausgeklügelte, fließende Arrangements, die ein dichtes, oft melancholisches Gesamtbild zeichnen. Das Händchen für gute Kompositionen ist wohl auch seiner Vergangenheit als Tondichter für diverse Filme und Bühnenstücke zu verdanken. Bester Beweis für das klangdramaturgische Talent Brahems ist wahrscheinlich sein jüngst erschienenes traurig-schönes Album „The Astounding Eyes of Rita“.</p>
<p>Doch das ist nur ein winzig kleiner Abriss einer über Jahrzehnte hinweg konstant höchstqualitativen Werkpalette des Münchner Labels. Eine vollständige Übersicht findet sich auf <a href="http://www.ecmrecords.com" target="_blank">www.ecmrecords.com</a>.</p>
<p>Man erkennt die meisten Werke im CD-Regal übrigens an der charakteristischen Aufmachung: Nicht selten wird der Hörer schon beim Cover in alltagsferne Klangwelten geführt: Düsterschöne Landschaften gespickt mit lichternen Hoffnungsschimmern malen den Weg in die audiophilen Hörgenüsse voraus… einen Weg, den dieses ganz besondere Label hoffentlich noch lange Zeit in dieser Qualität weiterverfolgen wird.</p>
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		<title>The Veils und An Emerald City @ The Cabana, Napier (Neuseeland) &#124; 22.11.2009</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 09:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An der Littfasssäule in Napier in Neuseeland stand es geschrieben. In großen Lettern. &#8220;THE VEILS. Tomorrow live in concert&#8220;. Ah, die Band, von der bereits einige Mitreisende so geschwärmt hatten. Und es war gar nicht einmal so schwer den Bandmanager davon zu überzeugen, dass man doch ganz gute Fotos machen wollen würde für dieses deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der Littfasssäule in Napier in Neuseeland stand es geschrieben. In großen Lettern. &#8220;<strong>THE VEILS. Tomorrow live in concert</strong>&#8220;. Ah, die Band, von der bereits einige Mitreisende so geschwärmt hatten. Und es war gar nicht einmal so schwer den Bandmanager davon zu überzeugen, dass man doch ganz gute Fotos machen wollen würde für dieses deutsche Magazin. Rockzoom.</p>
<p>Ja, so stand sie nun, Frau Fotografin, seit nun etwa fünf Wochen auf Achse (zum Wörken und Träveln) in Neuseeland. Alle um einen herum waren wild am Rumfuchteln, sich Anlächeln. Überhaupt: In Neuseeland wird viel gelächelt. Ich kannte niemanden und so gönnte ich mir zunächst einmal ein kostenloses Wasser mit Eiswürfeln. Ist auch normal in Neuseeland. Überall, wo Alkohol ausgeschenkt wird, bekommt man kostenloses Wasser. Mal mehr, mal weniger chlordurchtränkt. Wenn man Glück hat, ist es nämlich gefiltert.</p>
<p><strong>AN EMERALD CITY</strong> aus Auckland spielten als Support auf und begeisterten unendlich! Sphärische Rockmusik ohne viel Gesang, dafür mit Violine und persischer Gitarre. Beeindruckend. Später am Merchandise-Stand ergaben sich ein paar nette Gespräche und man offenbarte, dass man vor gar nicht all zu langer Zeit in Deutschland gelebt hatte. Einer dieser tausend Zufälle mal wieder.</p>
<p><strong>THE VEILS</strong>. Die weitaus größere Nummer hier in Neuseeland. Sanfte Pop/Rockmusik mit ein wenig Heulsusengesang. Was nicht negativ gemeint ist. Könnte aber Geschmackssache sein. Das Publikum wachte erst mit Ertönen der ersten Klänge des Hauptacts auf. Aber so richtig. Wo ich eben noch so schön in Ruhe umherklickern konnte, kriegte ich nun links und rechts eins reingeboxt. War aber nicht schlimm. Es ist immer schön mit anzuschauen, wenn attraktive Bands mit einem attraktiven Publikum belohnt werden. Und das war wild am Mitsingen und Mittanzen.</p>
<h4>AN EMERALD CITY</h4>
<p><a href="/photos/photo/4207601719/an-emerald-city-22-11-2009-2.html" class="" title="An Emerald City - 22.11.2009 #2"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2706/4207601719_03914273a2_s.jpg" alt="An Emerald City - 22.11.2009 #2" width="75" height="75" /></a> <a href="/photos/photo/4208365762/an-emerald-city-22-11-2009-20.html" class="" title="An Emerald City - 22.11.2009 #20"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4019/4208365762_def94a8604_s.jpg" alt="An Emerald City - 22.11.2009 #20" width="75" height="75" /></a> <a href="/photos/photo/4208365920/an-emerald-city-22-11-2009-23.html" class="" title="An Emerald City - 22.11.2009 #23"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4036/4208365920_03b69f0b12_s.jpg" alt="An Emerald City - 22.11.2009 #23" width="75" height="75" /></a> </p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<h4>THE VEILS</h4>
<p><a href="/photos/photo/4208375800/the-veils-22-11-2009-7.html" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="The Veils - 22.11.2009 #7"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4016/4208375800_c64188bc9d_s.jpg" alt="The Veils - 22.11.2009 #7" width="75" height="75" /></a> <a href="/photos/photo/4208375748/the-veils-22-11-2009-6.html" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="The Veils - 22.11.2009 #6"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2646/4208375748_491af16cb5_s.jpg" alt="The Veils - 22.11.2009 #6" width="75" height="75" /></a> <a href="/photos/photo/4207610367/the-veils-22-11-2009-16.html" class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="The Veils - 22.11.2009 #16"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2585/4207610367_ee627a1112_s.jpg" alt="The Veils - 22.11.2009 #16" width="75" height="75" /></a> </p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p><strong></strong><br />
An Emerald City bei Myspace: <a href="http://www.myspace.com/anemeraldcity" target="_blank">myspace.com/anemeraldcity</a></p>
<p>The Veils bei Myspace: <a href="http://www.myspace.com/theveils" target="_blank">myspace.com/theveils</a></p>
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		<title>Music 2.0 &#8211; Mehr erreichen!? &#124; 17.12.09 @ W&#228;rmehalle S&#252;d, Leipzig</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 23:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[copyleft]]></category>
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		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
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Diese gewagte These stammt von keinem Geringeren als David Bowie. Bereits vor sieben Jahren prophezeite die Ikone in der NY Times das Copyleft statt Copyright. Doch wovon soll der Musiker leben, wenn er seine Musik “frei” gibt, sei es unter einer GNU [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;I&#8217;m fully confident that copyright, for instance, will no longer exist in 10 years.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese gewagte These stammt von keinem Geringeren als David Bowie. Bereits vor sieben Jahren prophezeite die Ikone in der NY Times das Copyleft statt Copyright. Doch wovon soll der Musiker leben, wenn er seine Musik “frei” gibt, sei es unter einer GNU GPL-Lizenz oder den sich immer größerer Beliebtheit erfreuenden “Baukasten”-Lizenzen der Creative Commons? Gibt es Kompromisse? Welche Rolle spielen dabei Netlabels, die GEMA, das Web 2.0?</p>
<p>Im vierten Teil der Diskussionsreihe “<a href="http://emergingmedia.tumblr.com" target="_blank">Emerging Media</a> – Gespräche über die Medienökonomie der Zukunft”, einem Projekt von HTWK-Studenten und -absolventen, soll es um neue Wege der Verbreitung von Musik gehen. Der Zusatz “Mehr erreichen” bezieht sich hierbei in erster Linie auf die Menschen, an welche die Musik über verschiedenste neue Kanäle und Lizenzen herangetragen wird &#8211; und vielleicht auch auf den damit einhergehenden Erfolg der Musiker, die ihre Musik frei veröffentlichen? Finanzieller und/oder persönlicher Erfolg? Vielleicht bewegt es sich in philosophische Regionen… letztlich liegt es an Euch. Wie immer seid ihr herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Für die musikalische Untermalung des Abends ist gesorgt – natürlich mit GEMA-freier Musik. <img src='http://rockzoom.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<strong><br />
Wann?</strong> Do, 17.12.2009 ab 20 Uhr, anschließend Diskussion und freie Mucke<br />
<strong>Wo? </strong>Wärmehalle Süd, Eichendorffstr. 7, Leipzig<br />
<strong>Wer?</strong> <em>Katrin Kropf</em>, Virtuelle Bibliothek der Stadtbibliothek Chemnitz, RockZOOMerin und HTWK-Absolventin<br />
<strong>Wie viel? </strong>Eintritt ist frei</p>
<p>Links:<br />
>> <a href="http://emergingmedia.tumblr.com" target="_blank">Veranstaltungsreihe &#8220;Emerging Media&#8221;</a><br />
>>> <a href="http://www.myspace.com/whsleipzig" target="_blank">Wärmehalle Süd</a></p>
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		<title>Vorweihnachtsstimmung mit MOT&#214;RHEAD &#8211; Live in Deutschland 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[black stone cherry]]></category>
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		<description><![CDATA[Sind sie zu leise, bist du schon zu taub. Die Legenden des staubtrockenen Dreck&#8217;n'Roll kommen im Dezember für acht Termine nach Deutschland. Einer der raren Oststops wird dieses mal Chemnitz(!) sein. RockZOOM wird für euch die Objektive tanzen lassen, wenn der Vorweihnachtszauber erzgebirgischer Räuchermännel durch diesen heftigen Wüstenwind hinweggeblasen wird. Sogar Punkfreunde kommen bei dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind sie zu leise, bist du schon zu taub. Die Legenden des staubtrockenen Dreck&#8217;n'Roll kommen im Dezember für acht Termine nach Deutschland. Einer der raren Oststops wird dieses mal Chemnitz(!) sein. RockZOOM wird für euch die Objektive tanzen lassen, wenn der Vorweihnachtszauber erzgebirgischer Räuchermännel durch diesen heftigen Wüstenwind hinweggeblasen wird. Sogar Punkfreunde kommen bei dieser zeitlos-rotzigen Bande voll auf ihre Kosten, wenn live Speedperlen wie &#8220;Ace of Spades&#8221; in den Zuschauerraum geworfen werden&#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/motörhead2009.jpg" alt="motörhead2009" title="motörhead2009" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-2675" /></a><br />
Mittlerweile blickt Pfarrerssohn und Rock&#8217;n'Roll-Urgestein Lemmy Kilmister auf eine 34-jährige, konstant grandiose Bandgeschichte zurück, wenn auch mit so einigen Besetzungswechseln. Wieder an Bord ist unterdessen &#8220;the best drummer in the world&#8221;, Mikkey Dee, der sich während der bisherigen Tourtermine 2009 für die schwedische Ausgabe vom Dschungelcamp in den Dreck warf und nun unter Umständen härter denn je auf den Drumthron zurückkehrt. Und wer weiß, vielleicht gibt&#8217;s ja schon den ein oder anderen neuen Ton zu hören? Denn Motörhead gehen im Februar ins Studio, um den Nachfolger des auch kommerziell vielgerühmten &#8220;Motörizer&#8221; in die Spuren zu hämmern. Viele werden sich aber für die ganz großen Klassiker einreihen: &#8220;Bomber&#8221;, &#8220;Overkill&#8221; und &#8220;Metropolis&#8221; sind beispielsweise Urviecher vor dem Herrn, die bei keinem Liveset fehlen dürfen und mit Sicherheit auch in Chemnitz die Menge toben lassen werden.</p>
<p>Im Vorprogramm sind übrigens die coolen Heavyfolk-Staatenrocker <strong>Black Stone Cherry</strong> am Start. Außerdem: der W &#8211; naja&#8230; Aber Vorfreude ist um diese Zeit bekanntlich die schönste Freude und schließlich geht es hier in erster Linie um Lemmy &#038; Co.:</p>
<p>Mi.		02.12.		Hannover,	AWD Hall<br />
Fr.		04.12.		Emden,		Nordseehalle<br />
Sa.		05.12.		Hamburg,	Color Line Arena<br />
Mo.		07.12.		Fürth,		Stadthalle<br />
Di.		08.12.		Stuttgart,	Schleyerhalle<br />
Mi.		09.12.		Wiesbaden,	Rhein-Main-Halle<br />
Fr.		11.12.		Berlin,		Arena Treptow<br />
Sa.		12.12.		<a href="http://www.inmove.de/deutsch/index.html" target="_blank">Chemnitz,	Arena (powered by inmove.de)</a></p>
<p>>> <a href="http://www.imotorhead.com" target="_blank">www.imotorhead.com</a><br />
>>> <a href="http://www.myspace.com/motorhead" target="_blank">Motörhead @ Myspace</a></p>
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		</item>
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		<title>SCHNEEWITTCHEN und SASCHA MERSCH @ theARTer Galerie Berlin &#124; 27.11.09</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/11/28/schneewittchen-und-sascha-mersch-thearter-galerie-berlin-27-11-09/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 21:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[sascha mersch]]></category>
		<category><![CDATA[schneewittchen]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[thearter galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Perlen und Säuen
Lichtenberg ist nicht eben als Berlins Kulturkiez bekannt. Der Stadtteil im Osten der Stadt glänzt eher durch den zweifelhaften Charme trabantenstädtischer Tristesse. Umso schöner für Lichtenberg, dass sich die dort ansässige theARTer Galerie immer mehr als Geheimtipp entpuppt und mittlerweile Publikum aus ganz Berlin und darüber hinaus anzieht. Einer der Gründe dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Perlen und Säuen</strong></p>
<p>Lichtenberg ist nicht eben als Berlins Kulturkiez bekannt. Der Stadtteil im Osten der Stadt glänzt eher durch den zweifelhaften Charme trabantenstädtischer Tristesse. Umso schöner für Lichtenberg, dass sich die dort ansässige theARTer Galerie immer mehr als Geheimtipp entpuppt und mittlerweile Publikum aus ganz Berlin und darüber hinaus anzieht. Einer der Gründe dafür dürfte sein, dass die Galerie seit jeher mit einem ambitionierten Rahmenprogramm aufwartet. Konzerte, Lesungen, zuletzt auch ein Live-Interview mit Alexander Kaschte (Ihro Hoheit Frontveganer von „Samsas Traum“) &#8211; und dazu Ausstellungen junger Künstler wie Senrek oder Christian Lebrecht.</p>
<p>Auch Sascha Mersch macht sich häufiger auf den Weg in die Peripherie. Der Berliner Musiker ist hier Dauergast: Dieses Jahr war er schon mehrmals als Support- oder Hauptact in der Galerie. So auch vor Schneewittchen – den offensichtlichsten Bogen zu den Hannoveranern schlagen die Albentitel. Schneewittchens neustes Werk trägt den Titel „Perlen vor die Säue“, und Sascha Merschs Album den Namen „Perlensau“. War&#8217;s das an Parallelen? Der Gestus auf der Bühne ist jedenfalls, im Gegensatz zu Schneewittchens Performance, ungeschönt und fast schon schmerzhaft puristisch. Piano, Stimme, vertonte Gedichte: Die drei Säulen, auf die Merschs Musik sich stützt, tragen mühelos ein ganzes Schloss voller verborgener Schätze, dunkler Winkel, Abgründe und Prunk. Jenseits von verklärter Romantik und allegorischem Kitsch tut sich so eine neue Welt auf, die den Zuhörer ganz in ihren Bann zieht – oder ihm einen Schrecken in die Glieder jagt. Sascha Mersch ist das egal, er singt, schlägt das Piano, als gäb&#8217;s kein morgen, und liefert eine Show ab, die nicht nur durch ihre Ehrlichkeit überzeugt, sondern auch durch eigenwilliges und avantgardistisches Songwriting. Eine Klammer um seine eigenen Kompositionen bilden am 27. November zwei Coverversionen: Als Einstieg gibt es „Please Please Please Let Me Get What I Want“ von den unvergleichlichen Smiths, und zuletzt wagt er sich an David Bowies „Five Years“. Was für ein Set!</p>
<p>Um die Musik von Marianne Iser und Thomas Duda, die nun schon seit einigen Jahren unter dem Namen Schneewittchen bekannt sind, zu verstehen, muss man sie wohl live erleben. Denn die Präsenz des Duos auf der Bühne geht weit über das hinaus, was Mariannes Stimmgewalt an Möglichkeiten ohnehin schon bietet. Ob es so etwas Esoterisches ist wie Aura, etwas Märchenmagisches oder schlicht eine großartige Performance: Vom ersten Ton an fesseln Schneewittchen das Publikum, Marianne tanzt, singt, schreit, flüstert, mal schrill, selten nachdenklich, aber immer mitten aus dem Herzen. Ein authentisches Kunstwerk, lebend und pulsierend, im Korsett verschnürt wie ein großes, lautes Geschenk. Bei „Perlen vor die Säue“, dem Titelstück des besagten aktuellen Albums, verlässt sie die Bühne und konfrontiert das Publikum aus nächster Nähe. Sie zerreißt eine Perlenkette und wirft den Schmuck mit aufreizender Nonchalance ins Publikum, ein Akt, der in etwa widerspiegelt, was Schneewittchen vom großen Reibach halten. Bloß weg damit – nicht verrenken, sondern verschwenden, keine „süße, süffige Seichtigkeit“, dann lieber süffisant an die eigenen Träume klammern. Und in der Tat werden alle sich aufdrängenden Vergleiche mit Rosenstolz oder auch Nina Hagen hinfällig, denn Schneewittchen sind einfach nicht im gleichen Maß massentauglich. Der Spaß an der Provokation ist nicht gespielt, sondern scheint aus tiefster Seele zu kommen. Kein Wunder also, dass mit Liedern wie „Kaltes Hannover“ immer wieder bittere Sozialkritik durchschimmert. Die beiden Musiker haben ganz offensichtlich keine Angst, sich die Finger zu verbrennen, bringen Themen wie Sadomasochismus oder Genderbending aufs Tapet, als wär&#8217;s selbstverständlich, und haben in der Vergangenheit eine ganze Reihe Performances mit suizidgefährdeten Frauen auf die Beine gestellt. Bei so viel glaubhafter Offenheit wäre es eine Schande, wenn das Publikum nicht an Schneewittchen festhielte wie der holde Königssohn an seiner angebeteten Märchenprinzessin. Ein märchenhaftes Happy End gab&#8217;s in jedem Fall, haben Schneewittchen doch mit zwei neuen Liedern in der Zugabe die Vorfreude auf alles geweckt, was da noch kommen mag.</p>
<p>Schneewittchen bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/schneewittchenvonhannover">myspace.com/schneewittchenvonhannover</a><br />
Schneewittchen offiziell: <a href="http://www.schneewittchenmusik.de">www.schneewittchenmusik.de</a></p>
<p>Sascha Mersch bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/saschamersch">myspace.com/saschamersch</a><br />
Sascha Mersch offiziell: <a href="http://www.sascha-mersch.de">www.sascha-mersch.de</a></p>
<p>theARTer Galerie im Netz: <a href="http://www.thearter.de">www.thearter.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AJZ in Chemnitz braucht Unterst&#252;tzung!</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/11/23/ajz-in-chemnitz-braucht-unterstuetzung/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/11/23/ajz-in-chemnitz-braucht-unterstuetzung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 23:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[ajzbleibt]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[subkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[### Aktualisierung: Bilder von der Demo online. Klasse Aktion war das! 600-700 Leute trotzten dem Dauerregen, mit dabei: viele Kids, viele Eltern und eine LAUTSTARKE Jugend !! ###
Chemnitz, des Ostens &#8220;Stadt der Moderne&#8221;, ist auf dem besten Wege, eine &#8220;Rentnerstadt&#8221; zu werden. Das zeigen demographische Entwicklungen der vergangenen Jahre und Einsparungen der städtisch finanzierten Jugendarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>### Aktualisierung: <a href="http://www.flickr.com/photos/rockzoom/sets/72157622745195943/" target="_blank">Bilder von der Demo online</a>. Klasse Aktion war das! 600-700 Leute trotzten dem Dauerregen, mit dabei: viele Kids, viele Eltern und eine LAUTSTARKE Jugend !! ###</p>
<p>Chemnitz, des Ostens &#8220;Stadt der Moderne&#8221;, ist auf dem besten Wege, eine &#8220;Rentnerstadt&#8221; zu werden. Das zeigen demographische Entwicklungen der vergangenen Jahre und Einsparungen der städtisch finanzierten Jugendarbeit in den kommenden Jahren. Besonders betroffen ist hierbei der Verein Alternatives Jugendzentrum e.V. (AJZ). <a href="/wp-content/uploads/2009/11/plakat_ajzbleibt_web.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/plakat_ajzbleibt_web.jpg" alt="plakat_ajzbleibt_web" title="plakat_ajzbleibt_web" width="225" height="318" class="alignleft size-full wp-image-2653" /></a>Allein von den 500.000 €, die das Jugendamt im kommenden Jahr in Sachen Jugendarbeit einzusparen gedenkt, würden 170.000 € auf das AJZ entfallen &#8211; eine existenzbedrohende Summe:</p>
<blockquote><p>&#8220;Aktuell wird das Haus mit 2,5 Stellen aus der Jugendhilfe der Stadt getragen. Die Kürzung dieser ohne­hin schon äußerst knappen Stellen und Mittel um eine ganze Stelle ist fachlich und hinsichtlich der Betriebskosten finanziell nicht mehr kompensierbar. Doch die Pläne gehen noch weiter: Im Haushaltsjahr 2010, so das Jugendamt, sollen keine Gelder mehr für das vom AJZ e.V. betriebene Kinder- und Jugendhaus „Benario“ im Stadtgebiet Brühl zur Verfügung stehen, was die Schließung des an diesem sozialen Brennpunkt dringend benötigten Klubs bedeuten würde.&#8221;<br />
<a href="http://ajzbleibt.blogsport.de/2009/11/15/fight-for-your-right-to-party/#more-11" target="_blank">Quelle: AJZ bleibt! Blog</a></p></blockquote>
<p>Dabei sind die Relationen zu den Kosten von Bauvorhaben der Stadt stellenweise absurd. Ein Beispiel:</p>
<blockquote><p>&#8220;Für den Umbau des Hauses am Getreidemarkt zu einer internationalen Jugendherberge (sic!) will die Stadt 3,3 Millionen Euro dazugeben.&#8221; <a href="http://ajzbleibt.blogsport.de/2009/11/19/freie-presse-vom-171109/#more-14" target="_blank">Quelle: Freie Presse vom 17.11.</a></p></blockquote>
<p>Das Haupthaus des AJZ in der Chemnitztalstraße 54 ist beliebte Adresse für Independent-Kino und alternative Konzerte, Theater- und Streetart-Treffs, VoKü montags, Seminare und Referate im Rahmen der außerschulischen Jugendbildung, bietet Proberäume sowie eine Skateboard- und BMX-Schule oder einfach nur erschwingliche Preise und Raum zur subkulturellen Entfaltung.</p>
<p>Der Chemnitzer Jugend bleibt am Abend abseits des Mainstreams nicht viel. Das <a href="http://exka.org/" target="_blank">Experimentelle Karree (ExKa) </a>in der Reitbahnstraße 84 könnte man hier erwähnen, hin und wieder Konzerte im aaltra, Atomino, Subway to Peter oder Südbahnhof. Für eine Stadt mit knapp 250.000 Einwohnern, Tendenz deutlich sinkend, ist das an wenigen Fingern abzählbar.</p>
<p>Was kann man also tun, um junge Menschen nicht zu vertreiben und die &#8220;Rentnerstadt&#8221; somit Wirklichkeit werden zu lassen? Zunächst einmal <strong>findet am 24.11. um 16 Uhr am Bahnhofsvorplatz Hbf Chemnitz die Demo</strong> statt. Dann sei auf die <strong>Unterschriftenliste </strong>hingewiesen, auf der sich bereits über 800 Verzeichner verewigt haben. Die Liste wird dem Stadtrat übergeben werden.</p>
<p>>> <a href="http://ajzbleibt.blogsport.de/2009/11/08/unterzeichne-fuer-den-erhalt-des-ajz/" target="_blank">zur Unterschriftenliste</a><br />
>>> <a href="http://ajz.de/bilder_news/ajzbleibt2009.pdf" target="_blank">zur Demo!</a></p>
<p><object width="400" height="300"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Frockzoom%2Fsets%2F72157622745195943%2Fshow%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Frockzoom%2Fsets%2F72157622745195943%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;set_id=72157622745195943&#038;jump_to=4131844888"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Frockzoom%2Fsets%2F72157622745195943%2Fshow%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Frockzoom%2Fsets%2F72157622745195943%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;set_id=72157622745195943&#038;jump_to=4131844888" width="400" height="300"></embed></object></p>
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		<title>PG.LOST und CODES IN THE CLOUDS @ Subway to Peter, Chemnitz &#124; 03.11.09</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 22:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Subway to Peter zu Chemnitz, die sympathische Verlängerung der so genannten &#8220;Bazillenröhre&#8221;, einer langen, stinkenden aber auch irgendwie sehr nützlichen Bahnunterführung, lud gestern erneut zum krachigen Postrock-Reigen ein. Im verräuchert-engen Kellergewölbe sind die Preise moderat, der DIY-Gedanke noch fest verankert und eine kleine Spende für die aufspielenden Bands ins herumgehende Hütchen gang und gäbe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Subway to Peter zu Chemnitz, die sympathische Verlängerung der so genannten &#8220;Bazillenröhre&#8221;, einer langen, stinkenden aber auch irgendwie sehr nützlichen Bahnunterführung, lud gestern erneut zum krachigen Postrock-Reigen ein. Im verräuchert-engen Kellergewölbe sind die Preise moderat, der DIY-Gedanke noch fest verankert und eine kleine Spende für die aufspielenden Bands ins herumgehende Hütchen gang und gäbe. Die Woche hält inne, wenn zum Werktag nicht selten deutlich nach 22 Uhr die Regler bis zum Anschlag gedreht werden und man den Alltag draußen lassen kann&#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2009/11/codesintheclouds.jpg"><img src="http://rockzoom.de/uploads/2009/11/codesintheclouds-240x360.jpg" alt="Codes In The Clouds (3 Nov 2009 @ Subway to Peter, Chemnitz)" title="Codes In The Clouds (3 Nov 2009 @ Subway to Peter, Chemnitz)" width="160" height="240" class="alignleft size-medium wp-image-2647" /></a>Und was eignet sich fürs abendliche Alltagsvergessen besser als traumverlorener Instrumental-Postrock? Den Anfang machten gestern fünf Herren aus England: <strong>CODES IN THE CLOUDS</strong>. Warum war ich eigentlich immer auf dem Trichter, dass diese Band Codes In The Sky heißen würde? Wohl weil es eine Postrockbande gibt, die Explosions In The Sky heißt und derzeit eben jene postrockenden Kapellen wie Pilze aus dem Boden schießen, so dass man schnell mal den Überblick verlieren kann, gerade wenn die Bands sich der rein instrumentellen Spielart dieses Genres verschrieben haben. Meine anfängliche Erwartung an heftige &#8220;Walls of Sound&#8221; &#8211; drei Gitarristen stöpselten hier ihre Sechssaiter an! &#8211; wich schnell der Ernüchterung: Das relativ belangloses Geplänkel und Wabber-Geschrubbel kam ziemlich unsicher herüber. Die Band machte den Eindruck, als wäre sie noch recht frisch hinter den Ohren und müsste unbedingt das tun, was zig andere Bands vor ihnen auch schon machen. Die ein oder andere gute musikalische Idee war dabei, auch klappte das gemeinsame Timing ganz gut, aber in Sachen Bühnenpräsenz und Ideenreichtum sollten die Briten noch arbeiten.</p>
<p><a href="/photos/photo/4076338806/pg-lost-03-11-2009-2.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="pg.lost - 03.11.2009 #2"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2793/4076338806_e1846f8326_m.jpg" alt="pg.lost - 03.11.2009 #2" width="240" height="160" /></a> Anders sind da <strong>PG.LOST</strong>. Zwar kochen auch die Burschen aus dem schwedischen Norrköping nur mit den gewohnten Zutaten, doch tun sie das live wie auch auf Platte so mitreißend, dass es mir schwerfällt, diesen Fluss durch Fotografieren zu unterbrechen. Sie bewegen sich wie Wasser: Wellen, die nicht gegeneinander aufbauschen, sondern miteinander Wogen streichen, miteinander brodeln und sich wieder glätten. Die Harmonien sind einfach harmonischer, Träumereien träumerischer, Ausbrüche ausbrechender und präzise im Timing. Wer sich fallen lässt, entdeckt die vielen ausgeklügelten Details, bisweilen progressive Feinheiten, vom fingerbrecherischen Basslauf bishin zum filigranen Beckenanschlag. </p>
<p></br></p>
<p>Das Live-Highlight in Chemnitz stellte einmal mehr &#8220;The Day Shift&#8221; vom Fernweh-Debütalbum &#8220;It&#8217;s not me, it&#8217;s you&#8221; dar. Der Longtrack ist für pg.lost-Verhältnisse erstaunlich eingängig und bietet als besonderes Schmankerl zur Abwechslung mal Vocals, die Bassist Kristian Karlsson gedankenvertieft und instrumentengleich ins Mikro weht. Der gitarrenartige Effekt dieser Sangesart wird verstärkt durch eine leichte Verzerrung und fertig haben wir eine ooohoo-lastige Vokaldarbietung, die angenehm an Pink Floyds &#8220;Celestial Voices&#8221; erinnert.</p>
<p><a href="/photos/photo/4075585735/pg-lost-03-11-2009-4.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="pg.lost - 03.11.2009 #4"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2588/4075585735_17280fc8a8_m.jpg" alt="pg.lost - 03.11.2009 #4" width="160" height="240" /></a> Doch zurück zu den Schweden: Pg.lost zeigten sich im Subway noch ausgereifter als noch vor einem Jahr, als ich sie in Leipzig im altehrwürdigen Café Panam (R.I.P.) sah. Wer kann, der soll sich unbedingt auf den Weg zu einem der noch ausstehenden Tourtermine zu gehen, denn es lohnt sich gleich doppelt: Karlsson und Ko. haben bereits jetzt das offiziell Ende des Jahres erscheinende neue Album &#8220;In Never Out&#8221; im Gepäck. Die Behauptung das neue Album sei deutlich härter als das Erstwerk, kann ich nicht recht nachvollziehen. Zwar sind in der Tat einige Parts heftiger als bisher ausgefallen, doch dominiert auch ein leiser, fragiler Ton das Klangbild, so dass man sich auf viele interessante Gegenpole und ein dicht gewobenes Spannungsfeld dazwischen einstellen kann&#8230; Für 20,- € bekommt man am Merchstand übrigens ein nettes Paket aus CD und schickem T-Shirt geschnürt. Das Debüt gibt es mittlerweile in Vinylform und als Digi-CD inklusive der Demo-EP. Einfach mal vorbeischauen:</p>
<p></br></p>
<p>05. Nov. 2009  	CONNE ISLAND w/ Codes In The Clouds, 	Leipzig, Germany<br />
06. Nov. 2009 	WERKSTATT w/ Codes In The Clouds, 	Chur, Switzerland<br />
07. Nov. 2009     ANN AND PAT, 	Linz, Austria<br />
09. Nov. 2009 	THE PONYHOF, 	Frankfurt, Germany</p>
<p>> Codes in the Clouds @ <a href="http://www.myspace.com/codesintheclouds">Myspace</a><br />
>> pg.lost @ <a href="http://www.myspace.com/pglost">Myspace</a></p>
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