Suche

Februar 2017: unsere Konzertempfehlungen

3. Februar 2017

Februar 2017: unsere KonzertempfehlungenEs ist Februar und ab sofort gilt der Ausspruch „Zuhause ist es am schönsten“, nicht mehr. Leute zieht raus in die Clubs und lasst euch berieseln von allerbester Live-Musik, die Auswahl ist riesig. Den besten Überblick über die Konzerte des Monats bekommt ihr wie immer von uns. Viel Vergnügen!

ANDY SHAUF
Wenn Andy Sauf aus Kanada ein Album mit den Worten „The Party“ überschreibt, dann kann man sicher sein, dass er zum melancholischen Slowdance bittet. Denn es sind vor allem die langsamen, eindringlichen Melodien à la Elliot Smith, Badly Drawn Boy oder The Shins, die Andy beherrscht und mit seiner weichen, weisen Stimme direkt durch die Gehörgänge ins Herz schickt. Der fast manisch schreibende Songwriter, der für sein Debüt „The Bearer Of Bad News“ einst angeblich 100 Lieder schrieb und diese auf die elf besten heruntersiebte, hat auf „The Party“ ein Personal versammelt, mit dem man nur zu gerne ein Album und einen Konzertabend verbringen will.

13.02.2017 Köln – YUCA
18.02.2017 Genf – Antigel Festival
27.02.2017 München – Milla
01.03.2017 Berlin – Grüner Salon
02.03.2017 Hamburg – Prinzenbar

BANKS
Die 28-jährige Sängerin Banks hat sich mit nur einem Album und einer Reihe von überragenden Konzerten auf der ganzen Welt ihre eigene musikalische Nische zwischen klassischem Songwriting, elektronischer Musik, kunstvollem Pop und düsterem R’n’B geschaffen. Nur so lässt sich erklären, dass die von Fachleuten zum Vergleich herangezogenen Referenzpunkte ihrer Musik - darunter Feist, Kate Bush und Erykah Badu, Aaliyah oder Lauryn Hill – kaum gegensätzlicher sein könnten.

25.02.2017 Hamburg – Gruenspan
03.03.2017 Berlin – Heimathafen
05.03.2017 Köln – Gloria

BLEU ROI
Für ihr Debütalbum „Of Inner Cities“ reisten BLEU ROI von der schillernden Lichterflut Manhattans über die mächtigen Schweizer Berge in den stets in Dämmerung liegenden Nebelwald Göteborgs. Sowohl Landschaftskulissen wie auch Erfahrungen wurden dabei musikalisch festgehalten – und nun sind sie bereit, ihr fertiges Album in die Welt hinauszutragen. Inspiriert vom ’nordischen Klang‘ von Künstlern wie José González, Sigur Rós, Daughter oder Bon Iver, entstand ein Album über die Dualität von Heimat und dem ständigen Unterwegssein.

24.02.2017 Karlsruhe – Substage
25.02.2017 München – Orange House
27.02.2017 Berlin – Berghain Kantine
01.03.2017 Hamburg – Kukuun
02.03.2017 Hannover – Feinkost Lampe
03.03.2017 Köln – Stereo Wonderland
05.03.2017 Leipzig – Täubchenthal

BLOSSOMS
Blossoms sorgen für so viel Furore wie keine andere Band aus dem Großraum Manchester in den vergangenen Jahren. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum landete direkt mal auf der Eins. Zu ihrem wilden Mix aus Psychedelic-Rock, Synth-Pop und Indie-Rock passt auch ihr Bühnenoutfit. Bei ihren ersten Shows traten sie alle mit schwarzen Rollkragen-Pullis. Mit der Zeit entstand daraus ihr ganz eigener Stil, und wichtiger noch: ihr ganz eigener Sound, indem sie von düsterem Psych-Rock bei mehr und mehr Pop-Elementen landeten. Die Zutaten: Dewhursts kristallklarer Gitarrensound, Kellocks futuristische Synthie-Parts, der satte Rhythmus-Unterbau von Salt und Donovan und schließlich Ogdens Stimme – kräftig, unverkennbar nordenglisch, irgendwo zwischen Richard Ashcroft und Alex Turner.

12.02.2017 Zürich – Plaza
13.02.2017 München – Strom
15.02.2017 Berlin – Frannz Club
27.02.2017 Hamburg – Knust
28.02.2017 Köln – Gebäude 9

DEAR READER
Im Falle der Sängerin und Songwriterin Cherilyn MacNeil alias Dear Reader löst sich die Schwere der Themen – zwischen Opulenz und Schlichtheit – wie durch ein Wunder in sensationell leichter Musik auf. Ein Piano thront ganz oben und delegiert seine Untertanen, bestehend aus Bläsern, Hörnern, zarten Gitarren und Akkordeon-Klängen. Sperrige Drum-Rhythmik und ausgeklügelte Percussion-Elemente runden das intime Spektakel ab und bilden den idealen Nährboden für Cherilyn zartes Organ, das einmal mehr wie eine Mischung aus Emiliana Torrini und Tori Amos klingt. Am 24.02. erscheint ihr neues Album „Day Fever“ – ein Meisterwerk!

24.02.2017 Berlin – Lido
16.03.2017 Hamburg – Uebel&Gefährlich
17.03.2017 Köln – Gebäude 9
22.03.2017 Zürich – Bogen F
23.03.2017 München – Milla
25.03.2017 Dornbirn – Spielboden
26.03.2017 Stuttgart – Merlin
27.03.2017 Leipzig – Nato

ED HARCOURT
Ed Harcourt ist zurück und hat ein Album geschrieben, zwischen dessen Zeilen sich die Wut immer wieder Bahn bricht, ein Album das sich um die Frage dreht: Wie soll es weiter gehen? Produziert wurd das neue Album von Flood, der zuvor unter anderem mit Nick Cave und PJ Harvey gearbeitet hat. An den Drums wird Harcourt von Warpaint-Drummerin Stella Mozgawa unterstützt, Tom Herbert (The Invisible) spielt Basst. Außerdem sind Hannah Lou Clark und Percussionist Michael Blair mit dabei, letzterer ein regelmäßiger Mitstreiter von Tom Waits. „Furnaces“ ist Harcourts siebtes Album und erscheint 15 Jahre nach seinem für den Mercury Prize nominierten Debüt „Here Be Monsters“.

11.02.2017 Hamburg – Häkken
17.02.2017 Berlin – Silent Green Kulturquartier

FEWS
FEWS ist eine sehr internationale Band: Fred, der Gitarrist, kam aus San Francisco nach Schweden, wo er mit dem Gitarristen David in Kontakt trat, dort trafen sie Schlagzeuger Rusty und Bassist Lulu. Inzwischen hat die Band, die Nachnamen offensichtlich für überschätzt hält, die Standorte Stockholm und Göteborg aufgegeben und ist nach London gezogen – nicht zuletzt, weil sie die Musikszene in ihrer Heimat so langweilig und gleichförmig fanden. Was ihre Musik angeht, sind FEWS aber sehr konzentriert. Im Vereinigten Königreich haben sie nicht nur mit ihren Auftritten einen gehörigen Aufruhr veranstaltet. Ihr psychedelischer Postpunk sorgte für Aufmerksamkeit und bei der Produktion ihres Debütalbums „Means“ haben sie sich auf die Mithilfe von Dan Carey verlassen, der vorher bereits Bands wie Bat For Lashes, Franz Ferdinand und Toy produziert hat. Vor allem Letzteres hört man den Stücken an, die mit ihren verzerrten und verhallten Gitarren, den treibenden Rhythmen und den reibenden Stimmen trotzdem glasklar scheinen.

14.02.2017 Köln – Blue Shell
15.02.2017 München – Orange House
16.02.2017 Lausanne – Le Romandie
18.02.2017 Zürich – Bogen F
01.03.2017 Hamburg – Molotow
02.03.2017 Berlin – Badehaus Szimpla

FOXYGEN
Wer die Single einer neuen Platte „Follow The Leader“ nennt, wird schon wissen, was er tut. Etliche Songs trugen schon diesen Titel. Wenn ihn jetzt auch noch Foxygen als erste Single zum neuen Album „Hang“ wählen, das im Januar erschien, hat das seinen guten Grund: Sam France und Jonathan Rado wollen nichts weniger als eine neue Art der Rockmusik vorstellen, losgelöst von Zeit und Raum. „Wir kanalisieren eine Version unserer selbst aus einem älteren, nicht mehr existenten Amerika, als Wohnhäuser noch Ballsäle hatten und Orchester zum Tanz aufspielten“, sagen die beiden über das Werk. Jeder Song auf „Hang“ wurde mit einem über 40-köpfigen Sinfonieorchester aufgenommen. Der Weg, den Foxygen beschreiten, ist nur konsequent, war das Duo doch bei den letzten Auftritten schon mit einer neunköpfigen Band unterwegs, die die ausufernden Soundvisionen von France und Rado kongenial umsetzten.

23.02.2017 Berlin – Columbia Theater

GIANT ROOKS
Giant Rooks aus Hamm bezeichnen ihre Musik als „Art Pop“ und meinen damit künstlerisches Experimentieren, verknüpft mit Pop-Elementen. Das macht ihre Songs zu einer packenden Mischung aus Indierock, Folk und Elektro, schwermütig und tanzbar zugleich. Ihre erste EP „New Estate“ wurde im Januar veröffentlicht. Mit über 30 Festivalauftritten (u.a. Haldern, c/o pop, Feel Festival), Supportshows für Kraftklub, Razz und Joris empfahlen sie sich nicht nur für weitere Supportauftritte (The Temper Trap, Von wegen Lisbeth), sondern auch für das Eurosonic Festival in Groningen und den popNRW Preis in der Kategorie ‚Newcomer’. Jetzt geht es auf erste große Headliner Tour!

10.02.2017 Lingen – Alter Schlachthof
11.02.2017 Heidelberg – Halle 02
12.02.2017 Hannover – Lux
16.02.2017 Hamburg – Nochtspeicher
17.02.2017 Berlin – Musik & Frieden
18.02.2017 Münster – Gleis 22
19.02.2017 Wiesbaden – Schlachthof
24.02.2017 Bremen – Tower
25.02.2017 Hamm – Werkstatthalle

GURR
Wenn zwei beste Freundinnen eine Band gründen, bedeutet das eine Welt voller Insiderwitze. GURRs Debütalbum „In My Head“ nimmt die Zuhörer mit in die Freundschaft der zwei Wahl-Berlinerinnen – aber zeichnet darüber hinaus eine fiktive Welt voller Charaktere, Stories und Atmosphären, die die beiden durch ihre Musik gefunden und aufgebaut haben. First Wave Gurrlcore nennen sie ihr eigenes Genre, mit einem anerkennenden Nicken in Richtung Riot-Girl-Bewegung, aber immer mit dem Anspruch ihrem eigenen Stil zu folgen: Garage-Rock-Basics mit Psychedelic- und Wave-Elementen auf Pop-Melodien.
01.02.2017 München – Unterdeck
02.02.2017 Würzburg – Cairo
03.02.2017 Mainz – Schon Schön
04.02.2017 Jena – Glashaus im Paradies
20.02.2017 Berlin – Lido
23.02.2017 Wien – Reiz

HIGHLY SUSPECT
Highly Suspect – das Trio aus Cape Cod mit Sitz in Brooklyn – jagt blueslastigen Stoner Rock durch die Speaker. Für ihr Debütalbum „Mister Asylum“ wurden sie in der Kategorie Best Rock Album und „Best Rock Song“ gleich für zwei Grammys nominiert. Nun hat das Trio um Frontmann Jonny Stevens sein zweites Album “The Boy Who Died Wolf“ veröffentlicht. Die Platte wurde in Kolumbien und New York mit Joel Hamilton (The Black Keys, Tom Waits, Elvis Costello) aufgenommen. Die Band verarbeitet eine breite Palette musikalischer Einflüsse von Punk über Electro-Pop, Wüstenrock, bluesigem Hardrock bis zu Prog-Rock. Und jetzt will der Wolf raus auf die Bühne und spielen.

28.02.2017 Berlin – Musik & Frieden
01.03.2017 Hamburg – Kleiner Donner
02.03.2017 Köln – Artheater

I HEART SHARKS
Im Spätsommer 2007 trafen sich drei junge Männer aus drei verschiedenen Ländern im Zwielicht des Berliner Techno Mekkas Berghain und hatten eine Idee. Sie wollten maschinelle Musik mit menschlicher Seele machen und in die Welt schreien, dass Musik die Füße, aber auch gleichzeitig die Gedanken bewegen kann. Aus dieser Idee entstanden I Heart Sharks. Im November erschien ihre dritte LP „Hideaway“. Das Album ist eine sonnendurchflutete Kollektion von Tracks – irgendwo zwischen Surf-Pop und düsterem Elektro, zwischen Kalifornien und Berlin, zwischen Nostalgie und Tagträumen. Waghalsig, selbstsicher und zeitweise charmant naiv hört sich die Platte an. Mehr Gitarren, mehr Live Drums, mehr Realität. I Heart Sharks wollen über die Generation Y reden, der die Welt versprochen wurde und die doch nur leere Worte erhielt. Und sie wollen live spielen, ihre Botschaft überall verkünden, und gehen daher im Februar wieder auf Tour.

09.02.2017 Leipzig – Täubchenthal
10.02.2017 Chemnitz – Atomino
11.02.2017 Berlin – Bi Nuu

JULIA JACKLIN
Alternative Rock, Folk und Country. Auf „Don’t Let The Kids Win“, dem Debütalbum von Julia Jacklin, vereint die Sängerin aus Australien diese Genres in einer außergewöhnlich professionellen und ausdrucksvollen Art. Sie lässt ihre Kindheit zurück und singt nachdenklich, melancholisch aber auch in etwas lauteren Tönen über ihre Vergangenheit. Die Presse ist begeistert. Der Guardian schreibt: „impressive indie country debut from Australia.“ Mit ihrer vertrauten und eingängigen Stimme sowie mit ihrem sympathischen und charmanten Wesen wird Julia Jacklin auch ihre Zuhörer bei uns zu überzeugen wissen.

10.02.2017 Köln – YUCA
13.02.2017 Hamburg – Molotow
16.02.2017 Berlin – Grüner Salon
17.02.2017 München – Milla

JUNIUS MEYVANT
Anfang 20 fand Unnar Gísli Sigurmundsson in seinem Elternhaus in Island eine ramponierte Gitarre, klimperte darauf herum und entdeckte sein Talent für Melodien und Songwriting. Weil es keine geeignete Band gab, in die er sein neu erwachtes kreatives Potenzial pumpen konnte, erfand er sein Alter Ego Júníus Meyvant und macht seither Musik, die so weit von Island entfernt ist wie der Mond, aber mindestens genauso heiß wie die Lava unter seinen Füßen. Júníus Meyvant ist purer Soul mit einem etwas folkigen Anstrich, den man mit einem alkoholischen Mischgetränk zu einem Sonnenuntergang an einem karibischen Strand hören sollte oder, wenn man sich doch gerade im winterlichen Island befindet, mit einem heißen Kakao unter einem warmen Deckchen zusammen mit dem liebsten Menschen.

05.02.2017 Berlin – Lido
06.02.2017 Wien – Porgy & Bess
07.02.2017 Graz – PPC
08.02.2017 Dresden – Schauburg
09.02.2017 Frankfurt – Brotfabrik
10.02.2017 Erfurt – Franz Mehlhose
11.02.2017 Hamburg – Elbphilharmonie Kulturcafé
13.02.2017 Zürich – Mascotte
14.02.2017 Lausanne – Le Romandie

KAKKMADDAFAKKA
Kakkmaddafakka haben eine Evolution hinter sich, ihre Besetzung hat sich geändert, der neue Pianist Emin Kittelsen ersetzt den bisherigen Keyboarder Jonas Nielsen, und es wird zukünftig auf den Kakkmaddachoir verzichtet werden. Die Änderungen im Set-Up haben den Schwerpunkt der Show verändert, doch die Norweger haben sich nach Entwicklung gesehnt und bereuen demnach nichts. Das letzte Album „KMF“ zeigt, dass diese Veränderungen der Band gut getan haben. Die Scheibe überzeugt durch frischen Sound, die Platte klingt immer noch wie eine unangestrengte Sommerbrise, die verführerisch um den Körper streicht. Axel Vindenes und seine unverwechselbare Stimme setzen die Impulse rund um die perlendste Popmusik, die man sich vorstellen kann.

03.02.2017 Marburg – KFZ, beendet
04.02.2017 Erfurt – Stadtgarten
05.02.2017 Köln – Live Music Hall
07.02.2017 Frankfurt – Batschkapp
14.02.2017 München – Muffathalle
15.02.2017 Bremen – Schlachthof
16.02.2017 Berlin – Huxley’s Neue Welt
17.02.2017 Münster – Skaters Palace
18.02.2017 Hamburg – Docks

KLANGSTOF
Hinter dem schönen Namen Klangstof verbirgt sich der aus Holland stammende, aber in Norwegen aufgewachsene Newcomer Koen van de Wardt mit seiner Band, bestehend aus zwei Norwegern und einem weiteren Holländer. Wobei Newcomer auch schon fast ein überholtes Wort ist. Dafür war die Kunde ihres Könnens zu früh zu laut. Die Pop-Trüffelschweine des Apple-Music-Senders Beats One um Zane Lowe haben sie bereits seit Monaten auf dem Zettel und in den Playlisten. Lowe selbst schwärmte, nachdem er den Song Hostage gespielt hatte, Klangstof sei die Verbindung des Produktionskönnens von The Weeknd und der markerschütternden Schönheit von Sigur Rós. Noisey wiederum fand zum Track Amansworld die schöne Metapher, dieser klänge, als hätte man seine eigene Angst zum Aufbacken in die Spätsommersonne gelegt. Große Worte, die durch die elf Songs seines Debüts “Close Eyes To Exit“ belegt werden. Dies erschien im September 2016 und liefert genug Futter für lang anhaltende Lobeshymnen.

21.02.2017 Köln – Studio 672
24.02.2017 Berlin – Flux Bau

LAMBCHOP
Lambchop mit ihrem Mastermind Kurt Wagner sind ein Phänomen. Alle ihre Alben, so unterschiedlich sie sein mögen, werden von den Musikkritikern und Musikfans regelmäßig gefeiert. Konstante in ihrer Musik ist die ruhige, rauchige und tiefe Stimme von Kurt, die den immer entspannten Sound der Band prägt. Und nun hat Kurt Wagner es wieder getan. Mit knapp 57 Jahren hat der Musiker aus Nashville sich nochmals komplett neu erfunden. Für sein neues Album namens „Flotus“ hat er sich mit zwei Zielsetzungen ins Studio begeben: Ein Album aufzunehmen, das seiner Frau Mary gewidmet ist bzw. ihr möglichst gefallen solle, und zweitens, ein Album einzuspielen, das mehrheitlich mit seiner Stimme als Hauptinstrument aufgenommen werden würde. Also hat er seine Stimme gesampled, reprocessed, verstellt, Beats daraus gebastelt, Prozessoren, Filter, Sequenzer genutzt, alles mit seiner Stimme gefüttert. Danach erst kamen die Bandkollegen dazu. Entstanden ist so ein wagemutiges, neuartiges Lambchop-Album, das aber natürlich immer noch nach Lambchop klingt.

05.02.2017 Erlangen – Markgrafentheater
07.02.2017 Genf – Antigel Festival
08.02.2017 Zürich – Schauspielhaus Pfauen
12.02.2017 Mainz – Frankfurter Hof
15.02.2017 München – Kammerspiele
17.02.2017 Dortmund – Konzerthaus
18.02.2017 Berlin – Heimathafen
19.02.2017 Berlin – Heimathafen
20.02.2017 Hannover – Capitol
21.02.2017 Köln – Gloria
22.02.2017 Hamburg – Elbphilharmonie
28.02.2017 Leipzig – Felsenkeller
01.03.2017 Mannheim – Capitol

LISA MITCHELL
Auf ihrer neuen Platte „Warriors“ erkennt man den musikalischen Wandel, den die Australierin durchgemacht hat. Lisa Mitchell hat ihr drittes Album ihrer eigenen Erinnerung gewidmet, und es ist dadurch sehr persönlich geworden. Sie habe viel über ihre eigene Mythologie nachgedacht, über ihre Kindheit, über sich selbst, über das Leben und warum die Dinge so sind, wie sie sind. Dafür sei eine neue musikalische Sprache notwendig geworden. Und gerade, weil es um so schwere Themen geht, überrascht die Leichtigkeit, mit der „Warriors“ daherkommt: Weniger Gitarren, weniger Klavier, dafür viel mehr Tanz und elektronische Leichtigkeit. Es war schon immer schwer, Mitchell in eine Schublade zu stecken. Poppiger Folk oder folkiger Pop waren immer nur Hilfsausdrücke für etwas weit Größeres. Jetzt hat sie das Singer/Songwriter-Korsett – das sie eh immer nur halbherzig ausfüllte – vollständig abgelegt und ist zu einer Künstlerin geworden, die neue Wege geht und den musikalischen Ausdruck in den Mittelpunkt ihrer Songs stellt.

25.02.2017 Berlin – Musik und Frieden

MALKY
Mit ihrem zweiten Album erweitern Malky ihren Sound-Entwurf um europäische Folklore, Orchestermusik und Las-Vegas-Coolness. Was auf dem Debüt „Soon“ bereits angedeutet wurde, findet nun mit berauschender Opulenz und kompositorischer Raffinesse zur Vollendung. Ein auf derart souveräne Weise klassisches Songwriter-Album wird man lange suchen müssen – nicht nur in Deutschland.

01.02.2017 Dresden – Scheune
03.02.2017 Magdeburg – Moritzhof
12.02.2017 Berlin – Volksbühne

MITSKI
Mitte 2016 erschien das neue Album „Puberty 2“ von Mitski Miyawaki, eines der wohl besten Indie Rock-Alben des letzten Jahres. In Japan geboren, wuchs Mitski, umgeben von den Folkways-Aufnahmen des Smithsonian ihres Vaters (ein Amerikaner) und den 1970er J-Pop-CDs ihrer Mutter (einer Japanerin), in einer Familie auf, die ständig umzog. Obwohl sie Amerikanerin ist, fühlte sie sich auch dort öfter fremd. Darum habe sie in ihrer Fantasie ein Idealbild von den USA erschaffen. In der Welt von Mitski ist Traurigkeit unerträglich und Fröhlichkeit anstrengend. Mitski ist absolut auf der Höhe der Kunst und ruht in sich selbst – wenn sie schon sonst nirgendwo zuhause sein will.

25.02.2017 München – Milla
28.02.2017 Berlin – Postbahnhof

MÚM
Die weltweit gefeierten Genre-Grenzgänger von múm vertonen ein Meisterwerk der deutschen Stummfilm-Ära: Pünktlich zur Berlinale sind die Isländer am 11. und 12. Februar in Trio-Besetzung zurück auf der UM:LAUT-Bühne und laden nach ihren gefeierten Vorstellungen im letzten Jahr erneut zu einem besonderen Film-Konzert ins RADIALSYSTEM V. Gemeinsam mit dem Perkussionisten Samuli Kosminen vertonen die múm-Gründer Gunnar Örn Tynes und Örvar Smárason den Film-Klassiker „Menschen am Sonntag“ live. Der heute selten gezeigte, halbdokumentarische Film von 1930 galt bereits nach seiner Entstehung als ein Meilenstein des Kinos – für die Macher Billy Wilder, Edgar Ulmer, Fred Zinnemann und die Siodmak-Brüder war er das Sprungbrett nach Hollywood. Für diesen Klassiker, ein lebendiges Portrait Berlins und seiner jungen Bewohner zum Ende der 20er-Jahre, existierte nie eine Filmmusik.

11.02.2017 Berlin – Radialsystem V [Infos zum Konzert]
12.02.2017 Berlin – Radialsystem V [Infos zum Konzert]

OUM SHATT
Oum Shatt ist ein 2013 um Jonas Poppe gegründetes Kollektiv. Ihr selbstbetiteltes Album enthebt sich gängigen Kategorien und findet eine eigene Form aus entschlacktem Rock’n’Roll, arabischen Harmonien und hypnotischer Rhythmik mittels unterschiedlichster, zum Teil selbstgebastelter perkussiver Elemente. Oum Shatts Debüt ist ein analoges, geometrisches Tanz-Konstrukt; im Arrangement modern und transparent, aber eine Vergangenheit heraufbeschwörend, die es so nie gegeben hat.

09.02.2017 Chemnitz – Nikola Tesla
10.02.2017 Baden – One of a Million Festival 2017
11.02.2017 Würzburg – Cairo
22.02.2017 Leipzig – Ilses Erika
23.02.2017 Augsburg – SoHo
24.02.2017 Stuttgart – Merlin
25.02.2017 Ulm – Hudson Bar
26.02.2017 Berlin – Lido
28.02.2017 Heidelberg – Karlstorbahnhof
01.03.2017 Bremen – Lagerhaus
02.03.2017 Hamburg – Uebel&Gefährlich
03.03.2017 Erfurt – Frau Korte
04.03.2017 Dresden – Beatpol
(Tour geht im März/April weiter)

PETER DOHERTY
Peter Doherty gilt als einer der meistgefeierten britischen Musiker. Sowohl zu Anfang des Jahrzehnts, als er mit The Libertines der englischen Rockmusik eine neue Identität verlieh, als auch mit seiner Band Babyshambles. Sein Gespür für den „Sound der Gegenwart“ in Verbindung mit lyrischen Texten ließ ihn zu einer lebenden Ikone der Popkultur reifen, bei der jeder künstlerische Schritt neue Euphorie-Stürme auslöst. Seit 2008 ist Peter Doherty auch als Solo-Künstler aktiv. Im vergangenen Dezember erschien mit „Hamburg Demonstrations“ sein zweites Soloalbum, das den schillernden Musiker von einer ganz anderen, sehr intimen Seite präsentiert. So dürften auch die anstehenden Konzerte zu echten Überraschungen werden. Denn bei Peter Doherty sollte man immer auf alles gefasst sein, was künstlerisch spannend und ungewöhnlich ist.

20.02.2017 Frankfurt – Batschkapp
21.02.2017 München – Muffathalle
22.02.2017 Köln – Live Music Hall
24.02.2017 Hamburg – Große Freiheit
25.02.2017 Berlin – Huxley’s Neue Welt

ROO PANES
Roo Panes‘ Musik lebt von einem auf den Punkt gebrachten und ehrlichen Songwriting, das sich aus einer tiefen, persönlichen Ausdruckskraft speist und allgemeine Wahrheiten und Werte aufgreift. Der Brite hat eine tiefe Stimme – eine Stimme, die möglicherweise sehr viel älter klingt, als sie eigentlich ist. Eine Stimme, die von zeitlosen Geschichten berichtet, von endlosem Schmerz und ewiger Liebe. Eine Stimme, die uns dazu auffordert, den richtigen Weg zu finden, um die Welt um uns herum wahrzunehmen und zu erleben.

07.02.2017 Köln – Artheater
08.02.2017 Essen – Hanz Dampf
09.02.2017 Hamburg – Prinzenbar
10.02.2017 Hannover – Lux
11.02.2017 Mainz – Schon Schön
13.02.2017 Stuttgart – Zwölfzehn
14.02.2017 Erlangen – E-Werk
15.02.2017 München – Kranhalle
16.02.2017 Berlin – Badehaus Szimpla

SAINT MOTEL
Wenn die vierköpfige Indie Formation aus Los Angeles das nächste Mal bei uns die Bühne betritt, wird es fast genau zwei Jahre her sein, dass Frontmann A/J Jackson und seine Mitstreiter von Saint Motel zuletzt ihre deutschen Fans zum Tanzen brachten. Ihre Single „My Type“ hat mittlerweile die unglaubliche Streamingmarke von 52 Millionen Streams auf Spotify erreicht und trug somit zu weltweiter Anerkennung und Begeisterungsstürmen bei. „saintmotelevision“ heißt ihre neue Platte, die wieder den für die Band typischen retro-futuristischen Sound auffährt und voll geladen ist mit gut gelaunten Melodien, strahlenden Hooks, zurückgelehnten Rhythmen und cleveren, unverstellten Texten.

16.02.2017 Berlin – Musik & Frieden
18.02.2017 Hamburg – Molotow

SERATONES
Das Debütalbum „Get Gone“ von den Seratones aus Louisiana ist ein wilder Ritt durch den Rock’n’Roll und anverwandte Genre ohne Scheu vor Ecken und Kanten. Das gilt noch mehr für ihre Konzerte. Das verdanken sie ihrem tiefen und warmen Sound, zwei Gitarren, einem Bass und einem Schlagzeug und dem fantastischen Gesang der Frontfrau AJ Haynes, die ihre Stimme, wie es sich für die Südstaaten gehört, seit ihrem sechsten Lebensjahr in der Brownsville Baptist Church in Columbia, Louisiana, trainiert hat. Aber was heißt hier Gesang: Die Frau singt nicht nur, sie heult wie ein Kojote, sie zirpt wie eine Grille, sie rollt, sie gurrt und sie röhrt, ihr Sopran fährt in die höchsten Höhen und wieder runter in die Hölle. Kurz und gut: AJ Haynes macht aus einer tollen Garagenrockband eine überragende.

22.02.2017 München – Milla
23.02.2017 Berlin – Badehaus Szimpla
24.02.2017 Hamburg – Molotow

SOHN
Sobald SOHN anfängt von seinen letzten zwei Jahren zu erzählen wird offensichtlich, warum er „Rennen“ als Album-Titel für sein neues Album wählte. „I was running nonstop that whole time,“ reflektiert er. Als es soweit war die Scheibe aufzunehmen, wusste SOHN, dass er langsamer machen müsste. Kritiker wie Fans warteten schon unruhig auf den Nachfolger zum 2014er Release „Tremors“. Dem Album, das von der Sunday Times das Label „spellbinding“ bekam und den Produzenten zum international gefeierten Star machte. Das neue Album klingt wie Startschuss in ein neues Leben, mit einer mehr als klaren Botschaft: es ist wieder Zeit zu Rennen…und SOHN sprintet vorweg!

14.02.2017 München – Technikum
17.02.2017 Berlin – Astra Kulturhaus
18.02.2017 Köln – Kantine
23.02.2017 Hamburg – Mojo Club

SKUNK ANANSIE
Es ist es immer wieder erstaunlich, wie lange es Skin, die Frontfrau von Skunk Anansie, schon schafft, eine der schillerndsten Personen im Rockbiz zu sein, wie ausdauernd vielversprechend und innovativ eine der erfolgreichsten britischen Bands mit ihren Abermillionen verkauften Alben noch immer ist. Auf der Bühne dreht die anscheinend alterslose Skin auch immer noch im positiven Sinne durch – so wie sie es schon Mitte der Neunziger tat. Die explosiven frühen Stücke, die die Britin noch immer glaubhaft herausschreit und -singt, vermischen sich live mit dem um zahlreiche Facetten erweiterten aktuellen Skunk Anansie-Sound und fräst dem geneigten Gitarren-Fan gediegen die Haut vom Gesicht.

17.02.2017 München – Muffatwerk
25.02.2017 Berlin – Astra Kulturhaus
03.03.2017 Hamburg – Docks
04.03.2017 Köln – Live Music Hall

THE DANDY WARHOLS
In Anlehnung an den wohl berühmtesten Pop-Art-Künstler der Welt, Andy Warhol, gründeten Courtney Taylor-Taylor und Peter Holmström vor mehr als zwanzig Jahren „The Dandy Warhols“. Seitdem touren die beiden Musiker aus Portland, Oregon zusammen mit Zia McCabe und Brent DeBoer durch die Welt. Mit einem Mix aus Psychedelic-Power Pop und Indie Rock begeistern sie ihre Fans. Den Durchbruch schaffen sie 2002 mit ihrer Single „Bohemian Like You“. Das letztes Jahr veröffentlichte neue Album „Distortland“ erinnert an alte Klänge und an die Dandys, die besonders Anfang der Zweitausenderjahre rauf und runter gespielt wurden. Gestresst haben sie sich in der Veröffentlichung von Alben nie. Sie ließen die Kunst und die Musik den Zeitplan diktieren und kehren nun mit ihrem zehnten Studio-Album zurück zu den eigenen Wurzeln. Dabei überraschen sie den ein oder anderen mit gewagten Kombinationen aus Space-Loops, schrammeligen Gitarrensounds und vertrauten Ohrwurm-Melodien.

15.02.2017 Genf – Antigel Festival
23.02.2017 Dresden – Beatpol
24.02.2017 Berlin – Lido

THE DIVINE COMEDY
Seit zweieinhalb Jahrzenten gelingt es der irischen Formation The Divine Comedy um das einzige konstante Mitglied Neil Hannon, eine ganz eigene musikalische Welt zwischen britischem Edelpop, Kammermusik, Chanson, zaghaftem Rock und einem intensiven Bezug zu Lyrik, Prosa und Filmen zu gestalten. Lange eher ein Kritikerliebling, haben sich The Divine Comedy seit ihrer Gründung 1989 zu einer der bedeutendsten, kunstsinnigen Bands Großbritanniens entwickelt. Die Musik und Texte des Komponisten und Poeten Hannon funktionieren stets auf zahlreichen Metaebenen, dennoch ist die Musik von The Divine Comedy nie verkopft oder altklug, sondern wunderbar zugänglich und umarmend. Ihr neues Album „Foreverland“ erschien im September letzten Jahres.

11.02.2017 Lausanne – Théâtre de l’Octogone
13.02.2017 Berlin – Heimathafen
18.02.2017 Hamburg – Mojo Club

THE NOTWIST
Seit nunmehr drei Dekaden sind die Brüder Markus und Micha Acher in zahlreichen Inkarnationen und Interaktionen mit der Weilheimer und anderer Szenen wie auf Schnellbooten unterwegs – The Notwist bleibt das konstante Mutterschiff. Ihr aktuelles Album ist ein Dokument der Live-Umsetzung mit Andi Haberl, Max Punktezahl, Karl Ivar Refseth und Cico Beck, und das Dokument eines Abends: Aufgenommen am 16. Dezember 2015, dem zweiten von drei ausverkauften Abenden im ehemaligen Lichtspielhaus UT Connewitz zu Leipzig, ist „Superheroes, Ghostvillains & Stuff“ ein hautnahes Konzerterlebnis in Triple Vinyl – und gleichzeitig das definitive The Notwist Album.

12.02.2017 Berlin – Astra Kulturhaus
13.02.2017 Leipzig – Conne Island
14.02.2017 Hamburg – Große Freiheit
18.02.2017 Reutlingen – Franz K
19.02.2017 Frankfurt – Batschkapp

THE XX
Der Entstehungsprozess von „I See You“ könnte kaum in einem größeren Kontrast stehen zu der Produktion des Vorgängeralbums „Coexist“. Für „I See You“ öffneten The xx ihren Arbeitsprozess – beim letzten Mal hatten sie sich noch eingeschlossen. Die Platte entstand an fünf verschiedenen Locations – New York, Marfa, Reykjavik, Los Angeles und in London – Freunde, Familie und Weggefährten waren eingeladen bei der Produktion vorbeizuschauen, Musik wurde geteilt und alle hatten eine gute Zeit. Das Album entstand dabei in einer Zeit in der sich The xx sowohl als Band, als auch als Individuen außerhalb ihrer Wohlfühlzone bewegten. Während der letzten Jahre war Romy zeitweise nach Los Angeles gezogen, um vor Ort mit einigen der weltbesten Songwritern zu arbeiten. Oliver war Gesicht einer globalen Kampagne von Dior. Jamie wiederum veröffentlichte sein Debüt-Solo-Album, das Grammy-nominierte „In Colour“. Und nebenbei arbeitete Jamie noch als Produzent mit Künstlern wie Frank Ocean, Alicia Keys und Drake zusammen.

12.02.2017 Hamburg – Sporthalle Hamburg
24.02.2017 München – Zenith
25.02.2017 Berlin – Arena
26.02.2017 Frankfurt – Jahrhunderthalle
28.02.2017 Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle

TIGER CUB
Tigercub, das Trio aus Brighton, sind ein Lichtblick der UK-Musikszene. Endlich gibt es da eine Band, die nicht nur den Nachwuchs inspiriert, sondern auch ältere daran erinnert, wie es sich anfühlte, gute Musik „neu zu entdecken“. Die „sharp vocals, witty lyrics, mammoth riffs and a wall of sound“ zeigen deutlich, dass Tigercub auf riesigen Erfolg in den nächsten Monaten zusteuern.

17.02.2017 Hamburg – Kleiner Donner
18.02.2017 Köln – Underground
19.02.2017 Berlin – Berghain Kantine
20.02.2017 München – Sunny Red

TRENTEMØLLER
Der dänische Musiker, DJ und Produzent Anders Trentemøller war schon immer ein Meister der tanzbaren Melancholie. Im September hat Trentemøller nun endlich zwölf weitere Songs zu seinem Oeuvre hinzugefügt. Über sein neues Album „Fixion“ sagt der Künstler selbst: „Ich liebe einfach die Idee, mit Musik eine imaginäre Welt zu errichten. Für mich ist Musik Fiktion. Sie ist nichts, was getrennt von der Realität existiert. Fiktion ist die irreale Realität. Beide gehören zusammen und sind eins.“ Während das Vorgängeralbum fast ein Dutzend Gastsänger aufbrachte, konzentriert sich Trentemøller diesmal auf drei tolle Stimmen: seine langjährige Weggefährtin Marie Fisker, Lisbet Fritze von Giana Factory und Jehnny Beth von Savages, die auf der Ende des Monats erscheinenden Single „River In Me“ zu hören ist.

04.02.2017 Berlin – Astra Kulturhaus
22.02.2017 München – Freiheizhalle
23.02.2017 Hamburg – Markthalle

TWO DOOR CINEMA CLUB
Two Door Cinema Club melden sich mit reichlich frischer Energie zurück. Bei der Arbeit an der neuen Platte „Gameshow“ forderten sie sich bewusst selbst heraus und gaben sich einer breiten Palette von Stilen und Einflüssen hin, von Prince, Chic, Krautrock, Neo Soul bis hin zu modernistischem Pop. Das Ergebnis ist das bisher fesselndste Album der Band – eines, das sich weit jenseits ihres bisherigen Klangs bewegt und von der Suche handelt, sich und seinen Platz in der Welt zu finden.

18.02.2017 Stuttgart – LKA Longhorn
19.02.2017 Wien – Gasometer
23.02.2017 München – Tonhalle
25.02.2017 Berlin – C-Halle
01.03.2017 Köln – Palladium
04.03.2017 Hamburg – Große Freiheit

WOLF PEOPLE
Das übergeordnete Thema auf dem neuen Wolf People-Album „Ruins“ ist die Natur, die das Land zurückfordert. Die Transzendenz von Leben über Politik, Pflanzen über Menschen. Das Album fragt danach, wohin wir gehen und was als nächstes kommt. Wolf People sind Zeitreisende und ihre Werkzeuge Mythologie, Geschichte, fette Riffs, größere Beats und Elektrizität. „Ruins“ wurde in Devon, Isle Of Wight und London aufgenommen und ist das direkteste und intuitivste Wolf People Album bisher. Es reicht zurück in eine fruchtbare Vergangenheit, um uns zu zeigen wer wir heute sind, und nutzt gleichzeitig die moderne Technologie und Ideen, um unbekannte Zukünfte zu studieren.

14.02.2017 Hamburg – Hafenklang
15.02.2017 Leipzig – UT Connewitz
16.02.2017 Berlin – Cassiopeia
17.02.2017 Köln – Gebäude 9

Schreib einen Kommentar