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Februar 2015: unsere Konzertempfehlungen

2. Februar 2015

Februar 2015: unsere KonzertempfehlungenEndlich befinden wir uns wieder in der Konzert-Hochsaison! Für alle Liebhaber von Club- und Hallenshows geht damit eine fiese Durststrecke zuende. Wir haben selbstverständlich unseren Job gemacht und euch wie gewohnt das Beste vom Besten aus der Konzert-Kiste gekramt. Also, schüttelt euch den Staub ab und stürzt euch ins Getümmel!

ANNA F.
Anna F. lässt sich kaum einordnen. Und das will sie auch nicht. Wenn man ihren Hit „DNA“ hört, der in ihrer Heimat Österreich den Amadeus Award als Song des Jahres gewonnen hat, denkt man an ein neues Elektro-Pop-Wunder. Die synthetischen Handclaps, das Bumm-Tschak, das in den Blasmusik-Groove übergeht. All das steht für ein solides Konzept auf elektronischer Basis. Auf der anderen Seite steht der Hang zum Indie-Rock. Geht man weiter um die Ecke, hört man tolle Singer/Songwriter-Qualitäten. Man könnte es Pop mit Kante nennen, wenn das eine gültige Kategorie wäre, mit Haken und Ösen, mit eingängigen Melodien und Texten, die hängen bleiben, aber dennoch von der nötigen Dreckigkeit zeugen, die den Songs das richtige Maß an Authentizität verleiht. Und wenn Anna F. dann auch noch auf der Bühne steht und auf der akustischen Gitarre spielt, erkennt man eine weitere Facette dieser vielseitigen Künstlerin.

21.02.2015 Schwerin – Speicher
23.02.2015 Hamburg – Prinzenbar
24.02.2015 Essen – Weststadthalle
25.02.2015 Wiesbaden -, Schlachthof
26.02.2015 Leipzig – Neues Schauspiel
27.02.2015 Magdeburg – Moritzhof
01.03.2015 Berlin – Grüner Salon

ALT-J
alt-J und ihr zweites Album. Die Spannung stieg seit der Ankündigung quasi ins Unermessliche. Ihr Debüt “An Awesome Wave” eroberte die Herzen von so ziemlich jedem Kritiker auf diesem Planeten; von Fans der Band gar nicht erst zu sprechen. Diese Mixtur aus Pop, Folk, Samples und intelligent verdrehten Beats war eine Neuorientierung des Pop. Und auch “This Is All Yours” ist ein weiteres Stück musikalischer Transformation. Mit ihrer Kombination aus folkigen und Indie-Passagen, den akustischen und den elektronischen Klangwelten, der Liebe für HipHop-Beats und dem summend-näselnden Gesang bieten Alt-J grandiose Shows.

07.02.2015 Offenbach – Stadthalle
08.02.2015 Köln – Palladium
09.02.2015 Hamburg – Alsterdorfer Sporthalle
11.02.2015 Berlin – C-Halle
17.02.2015 München – Zenith

ALISON MOYET
Zu Beginn der Achtzigerjahre gründet Alison Moyet mit dem ehemaligen Depeche Mode-Mitglied Vince Clarke das Pop-Duo Yazoo. Eine Weltkarriere beginnt. Denn auch nach der Trennung von Clarke 1983 schafft es die Sängerin mit der wandlungsfähigen Stimme, in der britischen Pop-Szene immer wieder neue Impulse zu setzen. Nach einem Brit Award mit Yazoo erscheint 1984 ihr erstes Nummer 1-Soloalbum „Alf“. Moyet tritt 1985 bei „Live Aid“ auf, 1987 erhält sie für „Rain Dancing“ den nächsten Brit Award. Das 1991 veröffentlichte Album „Hoodoo“ wird sogar für einen Grammy nominiert. 1994 kreiert sie ihre Version von Jules Sheares „Whispering Your Name“ und das folgende „Singles“-Album landet erneut an der Spitze der UK-Charts. 2008 reformiert sie mit Clarke Yazoo und tourt für 13 Wochen. Ein Best Of-Album zum 25-jährigen Bühnenjubiläum als Solo-Künstlerin festigt 2009 ihren Ruf als einer der besten Sängerinnen Großbritanniens. 2013 erschien ihr jüngstes Werk „the minutes“.

18.02.2015 Berlin – Huxley’s Neue Welt
20.02.2015 Köln – Theater am Tanzbrunnen
25.02.2015 München – Muffathalle

ALVVAYS
Viel wurde dieses Jahr bereits über die DIE Newcomer des Indierocks geschrieben und geschwärmt. Nachdem das kanadische Quintett Alvvays ihr selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlichten, folgte schnell der weltweite Hype: Radiorotationen auf allen Sendern, Lorbeeren in sämtlichen Musikmagazinen und Soldout-Schilder in jeglichen Konzerthallen. Mit dem heimischen Erfolg im Rücken macht sich die Band um Frontfrau Molly Rankin nun auch auf die hiesige Musiklandschaft ordentlich aufzuwühlen. Mit ihren eingängigen Riffs, verspielten Melodien und einprägsamen Lyrics dürften es die fünf leicht haben, auch in Deutschland zu der Größe zu werden, die sie in Nordamerika bereits sind.

09.02.2015 Hamburg – Molotow
10.02.2015 Berlin – Berghain Kantine
14.02.2015 Zürich – Bogen F

DEERHOOF
Satomi Matsuzaki spielt Bass und singt. Greg Saunier spielt Schlagzeug. John Dieterich und Ed Rodriguez spielen Gitarre. Aber was ist Deerhoof wirklich? Verdammt, wenn wir das wüssten. Vor 20 Jahren haben sie sich in San Francisco als obskure Noise-Band gegründet. Mittlerweile sind sie zu einer der renommiertesten Indie-Bands geworden, deren Sound Bands wie die Flaming Lips, Tune-Yards, St. Vincent oder Dirty Projectors sehr beeinflusst hat, und deren mittlerweile 12. Album „La Isla Bonita“ wieder frisch wie eh und je klingt.

16.02.2015 Berlin – Lido
17.02.2015 Leipzig – Conne Island
18.02.2015 Frankfurt – Zoom

DER MANN (Die Türen)
Im November erschien das Album „Wir sind der Mann“ von Der Mann, einer Band die euch bis dato überhaupt nichts gesagt haben wird. Die Band gibt es ohnehin auch nur in der Virtualität. Der Mann ist ein gemeinschaftliche Produktion der 3D-Animation- und Filmemacher Industriesauger-TV aus Köln, dem bildenden Künstler Helmut Kraus und der Berliner Band DIE TÜREN. Anlässlich dieser Album-Veröffentlichung spielen DIE TÜREN im Februar 2015 ein paar ausgewählte Clubshows um Songs von DER MANN live aufzuführen. Aber auch um Songs aus dem Repertoire der TÜREN und seiner formidablen, aktuellen Besetzung mit dem Schlagzeuger Chris Imler, Keyboarder Michael Mühlhaus, den Gitarristen Gunther Osburg, und Andreas Spechtl, Bassist Ramin Bijan und Sänger Maurice Summen zum Besten zu geben. Eine echte Rock&Roll-Revue! Jeden Abend wird aus überdies aus dem Staatsakt-Labelkosmos einen befreundeten Support-Act geben.

19.02.2015 Hamburg – Molotow
20.02.2015 Berlin – Lido
26.02.2015 Oberhausen – Druckluft
27.02.2015 Köln – Gebäude 9
28.02.2015 Offenbach – Hafen 2

DIAGRAMS
Folk mit psychedelischen Einflüssen. Diagrams ist das Solo-Projekt von Sam Genders, der von 2005 bis 2010 mit der Band Tunng Erfolge feierte. Live konnte man Diagrams schon mit einer bis zu neun-köpfigen Band erleben. Dabei bleibt Genders aber immer das einzig feste Mitglied. 2012 veröffentlichten Diagrams ihr Debüt „Black Light“, das trotz melancholischer Elemente bunt, kunstvoll und positiv klingt. Die Dynamik der Elektropop-Beats wird durch Sam Genders sanfte Stimmte untermalt. Das neue Album „Chromatics“, das vor wenigen Tagen erschien, markiert den nächsten Schritt Genders unglaublicher Renaissance.

13.02.2015 Berlin – Comet Club
14.02.2015 Hamburg – Molotow

FINDUS
Platt gesagt, Liveshows von Findus lohnen sich immer! Da findet man eigentlich alles, was ein gutes Konzert ausmacht. Entertainment und Humor, aber auch Wut und Nachdenklichkeit. Klingt nach „von allem ein bisschen“, heißt bei Findus aber „von Allem Alles“. Ohne Effekthascherei und Eitelkeiten. Findus machen ‚gute, intelligente Rockmusik‘ die, unbeeindruckt, schnelllebige Trends links liegen lässt. Trotz eigener Konvention gibt es bis heute keinen Stillstand in der Weiterentwicklung von Findus. So hat sich eine eigene Mischung aus energiegeladenen Punk und melodiösen Indierock herauskristallisiert, mit Texten die das Alltägliche aus allen Ecken beleuchten und sich mit dem auseinandersetzen, was uns alle betrifft. Am 23.01.2015 veröffentlichen Findus eine neue EP mit dem vielversprechenden Namen „Quatscherei“.

04.02.2015 Kassel – Schlachthof
05.02.2015 Dortmund – FZW
06.02.2015 Siegen – Vortex
07.02.2015 Köln – Werkstatt
11.02.2015 Frankfurt – Das Bett
12.02.2015 München – Feierwerk
13.02.2015 Leipzig – Täubchenthal
14.02.2015 Berlin – Badehaus

HUNDREDS
Wer Hundreds sind, hat sich inzwischen herumgesprochen: die Geschwister Eva und Philipp Milner aus Hamburg. Er bedient hauptsächlich die elektronischen Instrumente, sie singt meistens. Zusammen sind sie Hundreds. Aber wer sind sie? Wahrscheinlich das beste Elektropop-Duo, das die Hansestadt jemals hervorgebracht hat. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit kombinieren sie den Alltag und den Zauber. Sie haben das Klappern der Heizungsrohre, den dumpfen Bass der Sofakissen, die Geborgenheit einer Heimstatt in wundervolle Lieder und Geschichten gebaut und sie mit auf eine lange Reise genommen. Das ist schön und ergreifend und wahrhaft besonders. Das ist Kunst.

04.02.2015 Konstanz – Kulturladen
05.02.2015 Freiburg – Schmitz Katze
06.02.2015 Luzern – Schüür
07.02.2015 Ulm – Roxy
08.02.2015 Trier – Kasino
13.02.2015 Rostock – Heiligen Geist Kirche
14.02.2015 Kassel – Schlachthof
16.02.2015 Wien – Stadtsaal
17.02.2015 Nürnberg – Neues Museum
18.02.2015 Dresden – Schauburg
20.02.2015 Berlin – HAU 1 (ausverkauft)
21.02.2015 Berlin – HAU 1

INTERPOL
Die Kings of Cool meldeten sich im vergangenen Herbst endlich wieder mit einem Album („El Pintor“) zurück. Vier Jahre hat es gedauert bis sich Interpol wieder ins Studio gerauft haben, drei Jahre bis sie in diesem Jahr wieder zusammen die Bühnen der Welt betraten – mit fulminantem Erfolg. In ihrer Wahlheimat New York und mit verschiedenen renommierten Gastmusikern, unter anderem von den Secret Machines und der Beck Band aufgenommen, treffen sich Interpol auf ihrem neuen Werk frischer denn je – die Pause hat ihnen gut getan, aber alle passen noch in ihre Anzüge. Auf der Bühne sind sie unnahbar und doch berührt jeder ihrer Songs, trotz smarter Coolness umhüllt dich Interpol mit Wärme. Eine große Band, die doch gerade erst anfängt.

04.02.2015 Berlin – C-Halle

KODALINE
„Is it in you to be honest?“ So eindringlich fragen uns Kodaline nach unserer Ehrlichkeit. „Honest“ heißt auch das erste Stück aus der brandneuen Platte „Coming Up For Air“. Produzent war Jacknife Lee, der auch schon für Robbie Williams oder Snow Patrol an den Reglern stand und der Kodaline einen neuen, vielschichtigeren, aber auch strengeren Klang verpasste. Geblieben sind der epische und breite Gitarrensound, der aufsteigende Refrain und die charakteristisch hohe Stimme von Frontmann Steven Garrigan, denen Lee aber eine klarere Kante zeigt. „Honest“ klingt klarer, transparenter, ohne an Fülle zu verlieren, rockiger, ohne aus der melancholischen Tiefe aufzutauchen. Ihr Debüt „In A Perfect World“ war ein kleines Meisterwerk. Ob der Nachfolger mithalten kann, könnt ihr in wenigen Tagen selbst beurteilen, wenn die Band über deutsche Bühnenbretter fegt.

23.02.2015 Hamburg – Mojo Club
26.02.2015 München – Muffathalle
02.03.2015 Berlin – Postbahnhof
03.03.2015 Köln – Gloria

LAMBCHOP
Das 5. Album von Kurt Wagners Lambchop hieß “Nixon” und verhalf der Band zum Durchbruch in Europa. Lambchop waren inzwischen auf 13 Mitglieder angewachsen, dabei waren die Gastmusiker, die Streicher und der Chor auf „Nixon“ noch nicht einmal mitgezählt. Nie zuvor klang die Band so fließend, so soulig und so präsent wie hier und die britische Musikpresse war beeindruckt. „Uncut“ erklärte „Nixon“ zum Album des Jahres, im „MOJO“ kam es auf Platz 10 der Jahrescharts und die Band verkaufte ein Konzert in der Londoner Royal Festival Hall (2500 Plätze) aus. Auf der anstehenden Tour wird dieses großartige Werk von von bis hinten durchgespielt. Ist das was, oder ist das was?

05.02.2015 Berlin – Heimathafen
06.02.2015 Wien – Wuk
07.02.2015 München – Amerika-Haus
08.02.2015 Köln – Kulturkirche

MALKY
Malky, das ist Bulgarisch und heißt so viel wie „kleiner Junge“. Malky – das sind Sänger Daniel Stoyanov und Keyboarder und Produzent Michael Vajna. Mit Malky suchen sie den Weg zurück in die eigene Kindheit, zu einer längst vergessenen Wahrhaftigkeit. Ihr Sound ist eingängig und herausfordernd, naiv und mutig. Er besitzt eine dunkle Melancholie, ist tief, geht unter die Haut. Im Vordergrund steht nicht der kommerzielle Erfolg, sondern die innere Stimme, das Verarbeiten der eigenen Geschichte, die Selbstverwirklichung. Mit Malky verzichten sie bewusst auf große Effekte, beweisen Mut zur Lücke. Was bleibt, ist Popmusik mit Tiefe, geschult an Motown und den Beatles genauso wie an zeitgenössischer Elektronik. Ihr Debütalbum „Soon“ erschien 2014.

06.02.2015 Berlin – Lido
07.02.2015 Erfurt – Franz Mehlhose
08.02.2015 Darmstadt – Centralstation
10.02.2015 Erlangen – E-Werk
11.02.2015 Stuttgart – Schocken
14.02.2015 Oldenburg – Amadeus
15.02.2015 Hamburg – Prinzenbar
10.04.2015 Gera – Sächsischer Bahnhof
10.04.2015 Gera – Songtage Gera
11.04.2015 Magdeburg – Moritzhof
13.04.2015 Mainz – Schon Schön
14.04.2015 Münster – Hot Jazz Club
16.04.2015 Kiel – Orange Club

MARK LANEGAN
Mark Lanegan zählt zu den aufregendsten und umtriebigsten Künstlern der amerikanischen Rockmusik-Szene. Von der Zeit als Kopf der Grunge-Ikonen The Screaming Trees über seine Jahre bei den Stoner Rock-Stars Queens Of The Stone Age bis hin zu seinen letzten, rein akustisch gehaltenen Arbeiten: Wenn der Sänger und Gitarrist aus Seattle, der im November 50 Jahre alt wurde, an einem Projekt mitwirkt, entsteht Herausragendes. Im Oktober erschien ein neues Album seiner Mark Lanegan Band, auf dem sein Band-Konzept zwischen schleppendem Blues, grandios melancholischen Songs und einer eigenwilligen Ästhetik aus Retro-Elektronik abermals auf herrlichste Weise zum Tragen kommt.

16.02.2015 Hamburg – Uebel&Gefährlich
17.02.2015 Berlin – Postbahnhof
21.02.2015 München – Freiheizhalle
01.03.2015 Wien – Szene
06.03.2015 Zürich – Plaza

PHILIP SELWAY (RADIOHEAD)
Normalerweise ist er der trommelnde Part neben Sänger Thom Yorke und Gitarrist Jonny Greenwood, aber Philip Selway, Drummer von Radiohead, hat sich ganz nebenbei auf die eigenen musikalischen Beine gestellt. Schon sein erstes Solo-Album „Familial“ war weit mehr als ein Nebenprojekt, sein zweiter Wurf mit dem Titel „Weatherhouse“, das erst im Oktober erschien, katapultierte ihn in weitere Höhen. Nun ist es eigentlich nichts Ungewöhnliches, dass sich Schlagzeuger ins Songwriting einbringen. Doch die Art und Weise, wie Selway das tut, ist schon außerordentlich und zeugt vom großen musikalischen Talent, das weit über das des Radiohead-Taktgebers hinausgeht.

04.02.2015 Berlin – Frannz Club
05.02.2015 Hamburg – Knust

TEAM ME
Man könnte meinen, man wäre auf einer langen, aufregenden Zugfahrt durch Norwegens musikalische Täler und Berge, mal schneller, mal langsamer, durch düstere Wälder und helle Lichtungen. Team Me nehmen einen mit auf eine orchestralische Reise, angeführt vom trabenden Rhythmus, begleitet von choralen Gesängen und unterstützt von den unterschiedlichsten, schwerelosen Instrumentenklängen. Ihr nicht ganz gänsehautfreies Musikvideo zu „Blind as Night“ zeigt genau, wo der Ausflug hingehen soll. Man kann von Glück reden, dass sich Marius Hagen für sein damaliges Soloprojekt Team Me fünf Mitmusiker ins Boot geholt hat, denn wie sollte man sonst in den Genuss einer so einzigartig imposanten Indie Rock Chor- und Orchestervorstellung kommen?

25.02.2015 Hamburg – Knust
26.02.2015 Jena – Kassablanca
27.02.2015 Dresden – Beatpol
28.02.2015 Berlin – Lido
01.03.2015 Köln – Gebäude 9
03.03.2015 Münster – Gleis 22
04.03.2015 Erlangen – E-Werk
05.03.2015 Heidelberg – Karlstorbahnhof
06.03.2015 Mainz – Schon Schön
07.03.2015 Lörrach – Burghof
09.03.2015 München – Ampere
11.03.2015 Zürich – Bogen F
12.03.2015 Feldkirch – Saumarkt-Theater
13.03.2015 Wien – Rhiz

THE DECEMBERISTS
Nach ihrer dreijährigen Pause sind die vier Jungs und ihre Frau an allen Tasten mit „What a Terrible World, What a Beautiful World“ endlich wieder da. Vielleicht brauchten sie den Abstand, nachdem ihre letzte Platte „The King Is Dead“ zur Überraschung aller, aber hoch verdient, auf Platz eins der US-Charts gelandet ist. Hoch verdient deshalb, weil es die lange und wundervolle Arbeit der Decemberists krönte: Ein Band, die von ihrer Gründung an großartige Musik gemacht, die ihren Indie-Folk stets auf höchstem Niveau gespielt, die sich ständig in verschiedene Richtungen weiterentwickelt hat, bei der kein Album dem anderen gleicht.

26.02.2015 Berlin – Astra

The Dø
Kraftvoll, intensiv, stimmig. „Shake, Shook, Shaken“ ist die Expedition der besonderen Art von The Dø. Olivia Merilahti und Dan Levy haben schon immer das Risiko gesucht, statt Bequemlichkeit und Kompromisse. Mit ihrem dritten Album vollzieht das franco-finnische Duo einen radikalen Wandel – eine futuristische Kehrtwende, getragen von einem synkopierten Electro-Beat. Die Beiden schaffen es es, sowohl intellektuelle als auch intuitive Musik zu machen, und schlagen dabei Brücken zwischen Gegenwart und Zukunft. Mit seinem vielseitigen Ansatz und einer generellen Kompromisslosigkeit zeugt „Shake, Shook, Shaken“ von einer Experimentierfreude, die sich auf unerforschtes Terrain begibt.

21.02.2015 Hamburg – Mojo Club
22.02.2015 Berlin – Postbahnhof

THE SUBWAYS
The Subways sind eine der aufregendsten Live-Bands im derzeitigen Rock’n’Roll-Zirkus. Und eigentlich wissen wir das schon, seit Sänger und Gitarrist Billy Lunn, Schlagzeuger Josh Morgan und Bassistin und Sängerin Charlotte Cooper uns 2005 mit ihrem Debütalbum „Young For Eternity“ begeistert haben. Egal ob vor 100 Menschen oder 100.000, The Subways bringen jede Crowd zum Rasen mit ihrem explosiven Rock und ihrer wilden, hochdynamischen Bühnenshow. Bereits im Juni erschien mit dem Smasher „My Heart Is Pumping to a Brand New Beat“ ein neues musikalisches Lebenszeichen. In wenigen Tagen erscheint ihre neue selbstbetitelte Scheibe. Erstmals haben sich die drei Briten nicht die Hilfe eines bekannten Produzenten ins Studio geholt, sondern Lunn persönlich hat die Herrschaft über die Regler übernommen. Das hat dem Werk keinesfalls geschadet, im Gegenteil: Man kann in jeder Note die bodenständige Arbeit hören, klassischen, leicht poppigen Rock mit Punk-Appeal. Diese Band bleibt sich treu, will die Platte sagen, und sie macht keine Kompromisse.

06.02.2015 Bremen – Modernes
07.02.2015 Hamburg – Große Freiheit
09.02.2015 Wiesbaden – Schlachthof
10.02.2015 Stuttgart – LKA Longhorn
11.02.2015 Bochum – Zeche
17.02.2015 Dresden – Alter Schlachthof
20.02.2015 Berlin – Huxley’s Neue Welt
21.02.2015 Erfurt – Stadtgarten
22.02.2015 Nürnberg – Hirsch
02.03.2015 München – Tonhalle
10.03.2015 Köln – Bürgerhaus Stollwerck

WE ARE THE CITY
Wohin mit all der Energie? Cayne McKenzie, Andrew Huculiak und David Menzel scheinen davon im Übermaß zu besitzen. Zunächst betreiben die drei jungen Männer aus Vancouver seit fast einer Dekade, seit ihrer gemeinsamen Zeit in der High School ihre Band: We Are The City. Mit der sie unermüdlich touren, das unvermeidbare Auf und Ab gemeinsam Überwinden und nach der sie ganz allgemein ihr Leben ausrichten. Auf ihrem kommenden Album „Violent“ erobern sich We Are The City eine spannende, eine wilde Landschaft. Ihre clevere Musik erklimmt etliche Berge, lässt sich fallen, klettert wieder empor, erzählt in ebenso leisen wie gewaltigen Stücken. „Violent“ erscheint am 20. März.

19.02.2015 Hamburg – Molotow
20.02.2015 Berlin – Antje Øklesund
21.02.2015 Dresden – Beatpol
23.02.2015 Wien – Rhiz
24.02.2015 Düdingen – Bad Bonn
26.02.2015 Hannover – Feinkostlampe
27.02.2015 Dortmund – Sissikingkong
28.02.2015 Offenbach – Hafen 2
02.03.2015 Gent – Café Video
03.03.2015 Köln – Blue Shell
06.03.2015 Bonn – Township Weekender
07.03.2015 Reutlingen – franz.K

YELLE
Seit 2007 gilt die französische Elektro-Popperin Yelle zu einer der führenden Ladys im europäischen Pop. Mit ihrem ausgefallenem Modegeschmack und dem Gespür für die jugendliche Kultur, hat sie es geschafft ihren skurillen und tief verwurzelten französichen Sound auf die größten Bühnen der Welt zu transportieren. Mit ihren zwei Alben “Pop-Up” , “Safari Disco Club” und unzähligen live Shows gibt es kaum einen anderen Künstler der zur Zeit weltweit so erfolgreich ist, obwohl die Songs nur auf französisch gesungen werden. Yelle schafft es aber trotzdem, dass man immer versteht über was sie in ihren Liedern singt. 2014 erschien ihr neues Album „Complètement Fou“.

13.02.2015 Berlin – Lido

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