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Fanfarlo @ Postbahnhof, Berlin | 04.05.2012

7. Mai 2012

Wir können ja von diesen Bands, die sich nicht so recht in eine Schublade pressen lassen gar nicht genug kriegen. Klar schlägt auch bei Fanfarlo das Indie-Barometer aus, aber zum Glück nie zu extrem, dafür sorgen Instrumente wie Trompete, Mandoline oder Violine. Sie verpassen der Band aus London mit dem schwedischen Sänger am Mikrofon eine ausgesprochen folkige Note. Auf der anderen Seite hört man ebenfalls den Einfluss der Achtziger heraus. Pop-Musik lässt grüßen. Aber die Hauptsache ist: Der Sound, der am Ende dabei rauskommt, hat mit Einheitsbrei nichts zu tun.

Fanfarlo veröffentlichten im Februar ihr zweites Album „Rooms Filled With Light“ – drei Jahre nach ihrem Debüt „Reservoir“. Das Konzert im Postbahnhof am vergangenen Freitag bleibt allen Beteiligten mit Sicherheit in positiver Erinnerung. Die Band wurde frenetisch bejubelt, und die Fans bekamen Melodien vorgesetzt, die man nicht mal hätte kennen müssen, um sich für sie zu begeistern. Regelrecht beeindruckt hat uns der glasklare Gesang – mit hübscher Nachvibration – von Frontmann Simon Balthazar. Dieser zeigte sich zwischen den Stücken ausgesprochen redselig, und generell merkte man den fünf Vollblutmusikern an, dass sie nicht nur mit Talent gesegnet sondern auch mit viel Spaß bei der Sache sind. Wir finden übrigens ein Instrument, das zum Einsatz kam, besonders erwähnenswert: ein XXL-Tamburin, das mit einem Schlagstock zum Erklingen gebracht wurde.

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Fanfarlo im Internet:
Homepage: www.fanfarlo.com
Facebook: www.facebook.com/fanfarlo

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