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Dezember 2015: unsere Konzertempfehlungen

1. Dezember 2015

Dezember 2015: unsere KonzertempfehlungenDer Countdown läuft. Weihnachten steht fast vor der Tür. Und auch das neue Jahr wartet darauf eingeläutet zu werden. Doch bevor es soweit ist, dürft ihr euch noch anderweitig verausgaben. Auf Konzerten. Wir haben euch ein paar schmackhafte Empfehlungspakete geschnürt. Merry December!

ALBERT HAMMOND JR.
Mit „Momentary Masters“ erscheint im Juli das neue Album von Albert Hammond Jr. – ganze zwei Jahre nach seiner letzten EP meldet sich der Strokes-Gitarrist mit neuem Material zurück. Mit „Born Slippy“ und „Losing Touch“ stehen auch schon zwei Tracks aus dem neuen Album zum Hören bereit. Aufgenommen wurde „Momentary Masters“ in Hammonds eigenem Studio in New York. Eine entspannte Studioatmosphäre, die stimmungsmäßig einem Sommercamp mit Freunden glich, schaffte großen Raum für Kreativität. Das Ergebnis zeigt eine ganz neue Dynamik in Hammonds Musik.

03.12.2015 Hamburg – Nochtspeicher
04.12.2015 Berlin – Lido

ALICE PHOEBE LOU *Wir präsentieren*
Alice Phoebe Lou ist eine klassische Straßenmusikerin und liebt es, sich irgendwo mit ihrer Gitarre hinzustellen und loszuspielen oder gemeinsam mit ihren Kollegen eine kleine Jam-Session an der S-Bahn-Haltestelle oder im Park zu veranstalten. Dass diese famose Stimme allerdings nicht lange unbeachtet bleiben konnte, ist auch klar. So führte sie ihre Karriere bereits ins Vorprogramm der Lumineers, in ein Kapstadter Studio, wo sie ihre Debüt-EP „Momentum“ aufnahm und in den Heimathafen Neukölln, wo sie zusammen mit dem Multiinstrumentalisten Matteo Pavesi, ihrem kongenialen Bruder im Geiste, im Mai groß auffuhr. Das Wichtigste für Alice Phoebe Lou ist Musik zu machen und über Themen zu singen und zu spielen, die allen Menschen sofort zu Herzen gehen.

04.12.2015 Berlin – Silent Green *ausverkauft*
05.12.2015 Berlin – Silent Green

ANNA VON HAUSSWOLFF
„The Miraculous“ heißt das neue Album von Anna von Hausswolff und es ist sehr düster, ein wenig angsteinflößend, aber auch unglaublich schön. „The Miraculous“ ist ein geheimnisvoller Ort, den Anna in ihrer Kindheit oft mit ihren Eltern besuchte. Er ist voller Magie und Terror, voller Geschichten, Sagen und Geheimnisse. Ein Großteil der Musik schöpft sie aus diesen Geschichten und Bildern, während sie gleichzeitig wieder exzessiven Gebrauch der „Acusticum“ Pfeifenorgel in Piteå (Nordschweden) macht, deren kollossaler Sound – mit mehr als 9000 Pfeifen ist sie eine der größten ihrer Art im ganzen Land – heldenhaft auf dem ganzen Album umherschwebt. Sie verleiht dem Album eine einzigartige Note, ermoeglicht Momente voller Drama und untermalt die bruetenden Drone-Sounds und vertraeumten Klanglandschaften, die die Grundlage des Albums bilden. „The Miraculous“ ist am 13. November 2015, als Nachfolger ihres 2012er allerorts beliebten „Funeral Pop“ Albums „Ceremony“ erschienen.

02.12.2015 Hamburg – Kampnagel
03.12.2015 Köln – Gebäude 9
04.12.2015 Bern – Dampfzentrale
05.12.2015 Dresden – Beatpol
06.12.2015 Berlin – Sophiensäle

BENJAMIN CLEMENTINE
Mit seiner einzigartigen Mixtur aus leidenschaftlichem Klavierspiel, tiefsinnigsten Lyrics und hingebungsvoller Darbietung wird Benjamin Clementine bereits weltweit als eines der größten musikalischen Genies bezeichnet. Schon seine Debütalbum „Cornerstone“ konnte medial sämtliche Lorbeeren einheimsen, doch live kann der gebürtige Londoner sein Potential noch beeindruckender ausfüllen. Auch die ersten Eindrücke seiner neuen Stücke bezeugen, dass Benjamin Clementine noch wesentlich mehr Ohren bezaubern möchte. Vor ein paar Tagen hat er den Mercury Prize gewonnen. Wohl einen der wichtigsten Musikpreise der Welt.

10.12.2015 Köln – Philharmonie
11.12.2015 Ludwigshafen – BASF Feierabendhaus
12.12.2015 Hamburg – Mojo Club
14.12.2015 Frankfurt – Sankt Peter
15.12.2015 Berlin – Kammermusiksaal

CRISTOBAL AND THE SEA
Um den Klang von Lebenslust zu beschreiben, koennte man vielleicht einfach ein Stück der Gruppe Christobal And The Sea anschmeißen. Zum Beispiel „Sunset Of Our Troubles“, die erste Single vom neuen Album »Sugar Now«. Diese lautet endlich den Sommer ein und was da psychedelisch beschwingt durch die Boxen kommt, gibt es so momentan nirgendwo anders zu hoeren. Irgendetwas Warmes ist darin, eine Sehnsucht, etwas sehr Situatives, Grenzenloses – doch die einhergehende Unvoreingenommenheit trifft gleichzeitig auf etwas Virtuoses. Christobal And The Sea, diese liebenswerten, urbanen Hippies, klingen so, als wüssten sie das und als hätten sie sich das auch auf die Fahnen geschrieben (vier Fahnen: Spanien, Portugal, Korsika und Großbritannien).

12.12.2015 Hamburg -Molotow
14.12.2015 Berlin – Lido
15.12.2015 Münster – Amp
16.12.2015 Heidelberg – Karlstorbahnhof
18.12.2015 Schorndorf – Manufaktur

ELLIOT MOSS
Elliot Moss aus New York spielt drei exklusive Konzerte in Deutschland. Der Newcomer ist gerade mal knapp über 21 Jahre jung, zählt aber bereits schon zu den musikalischen Entdeckungen des Jahres 2015. Sein in Eigenregie produzierter Elektro- und Akustik-Pop hat bereits viele Fans gefunden. Mit seinem im Frühjahr erschienenem Debütalbum „Highspeeds“ bewies der Multiinstrumentalist sein Gespür für gefühlvolle sowie spannende Melodien. Ein nicht offizielles Video zu seiner Single „Slip“ bescherte ihm noch einmal eine zusätzliche Runde Hype. Darin tanzen – oder besser gesagt performen – ein Mädchen und ein Junge an einer U-Bahn Station erotisch zu dem Slow-Motion-Pop von MOSS und verleihen dem Song so ganz neue Facetten. Viele Blogs und Magazine feiern den Senkrechtstarter und streiten sich darüber, ob sein Stil mehr der zarten Stimme von Bon Iver oder den jazzpoppigen Arrangements von Chet Faker gleicht. In einem Fall sind sie sich aber einig: ELLIOT MOSS macht fantastische Popmusik. Dass die auch live funktioniert, hat er kürzlich beim Reeperbahn Festival demonstriert. Jetzt kommt er für weitere Aufritte nach Deutschland.

10.12.2015 Frankfurt – Zoom
11.12.2015 Berlin – Berghain Kantine
12.12.2015 Köln – YUCA

EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN
Einstürzende Neubauten ist gleich Avantangarde. Für immer.

25.12.2015 Berlin – Radialsystem V
26.12.2015 Berlin – Radialsystem V
27.12.2015 Berlin – Radialsystem V
28.12.2015 Berlin – Radialsystem V

EL VY
Jahrelang hat Matt Berninger, Kopf der Indieband The National, einen geheimen Ordner auf seinem Laptop mit sich herumgetragen. Im Ordner waren Fragmente von Songs, die der Musiker Brent Knopf in Zusammenarbeit mit Berninger entwickelt hatte. Während der The National-Sänger mittlerweile die größten Hallen füllt, eine Grammy-Nominierung eingeheimst hatte und seine Musik weltweit Beachtung findet, steht Knopf immer noch eher im Hintergrund und ist nur hartgesottenen Fans der Indieszene ein Begriff. Mit seiner aktuellen Band Ramona Falls arbeitet der Musiker momentan an einer neuen Platte, produziert Bands wie Dear Reader und tourt beständig durch die Lande. Als The National mit Menomena, einem weiteren Projekt von Knopf, auf Tour waren, entwickelte sich zwischen den Beiden vor einem knappen Jahrzehnt eine enge Freundschaft. Seit damals wächst auch die Idee nach einem gemeinsamen musikalischen Projekt in den Köpfen der beiden Musiker. Und so wurde aus den unfertigen Skizzen, die sie sich über Jahre hinweg per Mail zugeschickt hatten, schließlich richtige Songs. Diese können nun auf dem Album „Return To The Moon“ wiedergefunden werden, das Ende Oktober unter dem Namen EL VY erschienen ist.

02.12.2015 Hamburg – Gruenspan
04.12.2015 Köln – Kantine
06.12.2015 Berlin – Astra Kulturhaus

FLORENCE & THE MACHINE
Kaum war 2009 das geradezu epische Debüt „Lungs“ von Florence + The Machine veröffentlicht, war allen und auch Florence selbst klar: Florence + The Machine gehören mit ganz großer Show auf die ganz großen Bühnen. Auf denen spielt sie nun seit einigen Jahren, und schafft dabei den unmöglichen Spagat zwischen Grandezza und Nahbarkeit, zwischen Authentizität und Glamour-Pop. Vor einer Weile ist ihr neues Album „How Big, How Blue, How Beautiful“ erschienen, für das Florence Welch sich wieder sehr viel Zeit gelassen hat. Der Nachfolger zum Zweitling „Ceremonials“ war jedoch jeden verdammten Tag des Wartens wert. Jeder Song ein Volltreffer, jede Zeile ein Gedicht, jedes gesungene Wort eine Wohltat für die Seele.

13.12.2015 Berlin – Velodrom
14.12.2015 Hamburg – Barclaycard Arena
16.12.2015 München – Olympiahalle
18.12.2015 Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle
19.12.2015 Zürich – Hallenstadion

IBEYI
Ibeyi, das sind die 19-jährigen Zwillingsschwestern Naomi und Lisa-Kainde Diaz. Mit Naomi an der Percussion und Lisa am Klavier lassen sie die Songs der westafrikanischen Yoruba-Kultur aufleben, der sie väterlicherseits tief verbunden sind. Dem Gesang haben sich beide verschrieben und dabei einen minimalistischen Sound kreiert, der ihre Herkunft sowie zeitgenössischen Einflüsse wie James Blake oder King Krule verschmelzen lässt.

09.12.2015 Hamburg – Mojo Club
11.12.2015 Berlin – Kesselhaus
12.12.2015 Köln – Kantine
13.12.2015 München – Technikum

KADAVAR
Kadavar haben sich eine Gewissheit für immer unter die Haut geritzt: Zieht man nach Rückschlägen den Schwanz ein, rieselt einem Erfolg durch die Hände wie ein Haufen nichtsnutziger Sand. Ausgerechnet im Herzen der USA, wo die Wüstensonne tief gefurchte Menschen und rostige Karossen in einer wild-west-verklärenden Lässigkeit konserviert, beginnt 2013 eine infernale Verkettung, die selbst Berlins gewaltigsten internationalen Rockexport der laufenden Dekade kurz ins Straucheln bringt. Erst erschwert die berüchtigte US-Visabehörde der Band ihre langerwartete, erste Einreise in die Staaten. Dann lösen sich ein paar tausend hart erspielte Dollar förmlich in Rauch auf, weil der Motor eines eigens für den Videodreh zu ‚Come Back Life‘ angeschafften 1964er Ford Galaxy nach nur wenigen Meilen in der Hitze New Mexikos mitten auf dem Highway explodiert. Und schließlich, als der Staub Kaliforniens gerade so aus den Jeans geschüttelt war, um nahtlos die größte Europatour der Bandgeschichte zur zweiten Platte „Abra KADAVAR“ in Angriff zu nehmen: springt der Bassist von Bord. Andere Bands hätten an dieser Stelle wohl hingeschmissen. KADAVAR nicht.
Hört man das runde Dutzend neuer Songs der am 21. August 2015 erschienenen dritten Platte „Berlin“, wirkt das kurzzeitige Bandtief nur noch wie ein heftiges Luftholen – kurz vor dem Sprung über den Abgrund. Oder wie der Lungenzug an einer Zigarette – ungesund, aber unverschämt wohltuend.

01.12.2015 Hamburg – Markthalle
15.12.2015 Wien – Arena
16.12.2015 Nürnberg – Hirsch
18.12.2015 Berlin – Astra Kulturhaus
19.12.2015 Oberhausen – Turbinenhalle

LAING
Zum Abschluss eines mit vielen Höhepunkten gespickten Tour-Jahres zu Ihrem Album „Wechselt Die Beleuchtung“ bedanken sich LAING im Dezember mit einem besonderen Abend in kleinen Clubs bei ihrem Publikum. Dabei machen Laing eine private Tradition zum ersten mal öffentlich: ihre alljährliche Weihnachtsfeier, eine wilde Kostümparty mit wechselndem Motto. Das Thema in diesem Jahr – „Barock“! Und so werden die Outfits der Band und hoffentlich auch des Publikums entsprechend ausfallen: weiße Lockenperücken, aufgeklebte Leberflecke und schwingende Kleider. Nach dem Konzert wird die Band dann noch Party schmeißen und gemeinsam mit Freunden hinter dem DJ-Pult stehen!
Das Publikum erwartet also ein intimer, festlich-besinnungsloser Abend, den es so bisher nicht gab.

19.12.2015 Berlin – Columbia Theater
20.12.2015 Hamburg – Knust
21.12.2015 Köln – Club Bahnhof Ehrenfeld

LOCAS IN LOVE
Die Indierock-Institution, laut Spiegel Online „wichtig und beruhigend“, laut Süddeutsche Zeitung „wohltuend abgeklärt und brillant verkopft“, beendete 2015 eine ungewohnt lange Funkstille mit gleich zwei Veröffentlichungen: Dem Doppelalbum „Use Your Illusion 3 & 4“ im Februar, und „Kalender“ Ende November, einem Album-slash-Kunstobjekt. Am durchgeknallten Gesamtkunstwerk oder abseitigen Konzept stets mehr interessiert als am großen Durchbruch existieren Locas In Love in einer eigenen Nische, sperrig, umarmend, obsessiv und einladend. Anlässlich der Veröffentlichung lädt die Kölner Band mit besonderen Gästen zu ihren Jahresabschluss-Konzerten.

04.12.2015 Hamburg – Kleiner Donner
05.12.2015 Berlin – Badehaus Szimpla
06.12.2015 Köln – Gebäude 9

MAXIMO PARK
2005 in Newcastle gegründet, haben Maxïmo Park in der Zwischenzeit weit über 2,5 Millionen Alben verkauft. Alleine in Großbritannien konnten sie drei Top 10 Platzierungen erzielen und wurden mit Doppelplatin-, Platin- und Silberalben ausgezeichnet. Auf ihrer Deutschlandtour feiert die Band das Erscheinen des Debütalbums „A Certain Trigger“ vor zehn Jahren, das sie komplett spielen werden, ergänzt durch ausgewählte Singles und Raritäten. Die beiden Alben „A Certain Trigger“ und „Missing Songs“, eine Compilation von B-Seiten und Demos aus den Studiosessions 2005, wurden neu gemastert und sind als Vinyl am 30. Oktober in limitierter Auflage erschienen.

05.12.2015 Hamburg – Uebel&Gefährlich
07.12.2015 Berlin – Kesselhaus
09.12.2015 Köln – Essigfabrik
10.12.2015 München – Backstage

MY BABY
My Baby aus Amsterdam sind eine Band, die es so nur in diesem Jahrtausend geben kann. Dem Trio, bestehend aus dem neuseeländischen Gitarristen Daniel „Da Freez“ Johnston, dem niederländischen Drummer Josst van Dyke und seiner Schwester, Sängerin Cato van Dyke, gelingt es, mit minimalen Mitteln maximale stilistische Bandbreite zu erreichen: Dreckige Slide-Gitarren treffen auf souligen Gesang und TripHop-Beats, so dass eine Mischung aus Swamp Blues, Folk, EDM und Soul entsteht. Was auf ihrem Debut „My Baby Loves Voodoo“ (2013) schon vielversprechend begann, erreicht auf dem Nachfolger „Shamanaid“ einen neuen Höhepunkt und sollte der Band deutlich größere Aufmerksamkeit bescheren.

18.12.2015 Köln – MTC
19.12.2015 Hamburg – Kleiner Donner
20.12.2015 Berlin – Musik & Frieden

PEACHES
Sechs Jahre ist es inzwischen her, dass Peaches ihr letztes Studioalbum veröffentlicht hat. Es war jedoch keine wirkliche Auszeit und keine entspannte Ruhephase. Im Gegenteil: Die vergangenen Jahre seit dem Release von „I Feel Cream“ waren die womöglich produktivsten und provokantesten in der Karriere der Kanadierin, die nicht nur für ihren musikalischen Output bekannt ist, sondern auch als Produzentin, Filmemacherin und Performance-Künstlerin. Angefangen bei gefeierten Theaterproduktionen, die sie zwischenzeitlich realisiert hat, über ihr beim Toronto International Film Festival präsentiertes Filmdebüt, bis hin zur Veröffentlichung ihres ersten Buches: Peaches hat mit jeder Aktion und mit jedem dieser unterschiedlichen Projekte die Grenzen ihres Schaffens neu definiert. Im September meldete sie sich mit ihrem mittlerweile fünften Studioalbum „RUB“ zurück. Es ist ein unmissverständliches Statement und zugleich das neueste Kapitel eines künstlerischen Dialogs, den Peaches vor fünfzehn Jahren begonnen hat. Peaches – Trendsetterin als auch Ikone für viele nachfolgende Musikerinnen – hat schon immer Knöpfe gedrückt und Köpfe mit ihrer krassen, sexuell aufgeladenen Kombination aus elektronischer Musik, Hip-Hop und Punk zum Umdenken bewegt. Ihre einzigartigen Live-Shows werden immer wieder zu den wildesten und exzessivsten überhaupt gezählt.

09.12.2015 Berlin – Huxley’s Neue Welt
10.12.2015 Hamburg – Gruenspan
12.12.2015 München – Technikum
13.12.2015 Frankfurt – Mousonturm

QUEEN KWONG
Carré Callaway a.k.a. QUEEN KWONG kommt aus Los Angeles und wurde von keinem Geringeren als Trent Reznor entdeckt. Zunächst war sie als Singer/Songwriterin unterwegs, nahm dann eine Auszeit, um 2009 schließlich eine Rockband unter dem Namen QUEEN KWONG zu gründen. Mit ihrem rohen Charisma, das an einen jungen Iggy Pop erinnert oder an Patti Smith auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, spielt sie zusammen mit ihren Jungs ihren ziemlich ursprünglichen Rock irgendwo zwischen The Stooges, Nirvana, Hole und Queens of the Stone Age. Ihre Songs und ihre Bühnenpräsenz sind ein unverhohlener Protest gegen die langweilige Musik, die ihrer Meinung nach in den letzten Jahrzehnten viel zu sauber geworden ist, und verkörpern den wahren und kompromisslosen Geist des Rock’n’Roll. Da geht niemand auf Nummer sicher oder versucht, sich an irgendeinen Publikumsgeschmack anzubiedern. Oder wie Roger O’Donnell von The Cure es ausdrückt: „Die Musik von QUEEN KWONG ragt weit aus einem Meer von Schund heraus, den ich jeden Tag im Radio hören muss.“ Mit ihrer Herangehensweise und ihrem satten Sound konnte sie Limp Bizkit-Mitglied Wes Borland überzeugen, bei ihrer Band einzusteigen und für die ordentlichen Gitarrenwände zu sorgen.

06.12.2015 Köln – MTC
07.12.2015 Hamburg – Hafenklang
08.12.2015 Berlin – Musik & Frieden
09.12.2015 München – Orange House

SIZARR
Sizarr veröffentlichen im Februar ihr zweites Studioalbum „Nurture“ im Februar. Nach ihrem Debut legen sie mit einer im besten Sinne souveränen, reifen und enorm vielseitigen Platte nach. Sizarr akzeptieren keine Grenzen, weder in der Musik noch zwischen Denkmodellen. Aus dieser freigeistigen Herangehensweise ergibt sich eine Offenheit und Internationalität, deren einziger Fixpunkt im inneren Zusammenhalt dieser Musiker und ihren festen Überzeugungen liegt. Die prägende Zeile auf „Psycho Boy Happy“, dem Debüt-Album der Band, lautete: „The kids take over now“. Zwei Jahre später ist diese Kampfansage einer elegischen Reife gewichen.

03.12.2015 Bielefeld – Forum
04.12.2015 Wiesbaden – Schlachthof
05.12.2015 Heidelberg – Karlstorbahnhof
06.12.2015 Essen – Weststadthalle
07.12.2015 Berlin – Volksbühne

TRIXIE WHITLEY
Four Corners, das könnte der Ort in den USA sein, an denen die Bundesstaaten Utah, New Mexico, Colorado und Arizona aufeinandertreffen. Vielleicht ist auch einer der heiligsten Berge der Hindus und der Buddhisten gemeint, der Kailash, an dem gleich vier große Flüsse entspringen. Für Trixie Whitley ist der Titel ihres Debütalbums „Fourth Corner“ eine Metapher für die Balance, die es brauchte, um die Songs der Platte zu einem gemeinsamen Werk zu schnüren. Ihre Stimme – gefühlvoll oder hart, Blues-geschwängert oder soulig, geschmeidig oder scharf, mal ein sanftes Streicheln, mal ein Schlag in die Magengrube, je nachdem, welcher Tonlage es bedarf – steht im Mittelpunkt bei der Belgierin.

03.12.2015 Berlin – Frannz Club
07.12.2015 Hamburg – Knust
09.12.2015 Köln – Luxor

YUKON BLONDE
Die Kanadier von Yukon Blonde kommen für zwei exklusive Konzerte nach Berlin und München! Im Gepäck haben sie natürlich einige Klassiker aus ihrer mittlerweile 10-jährigen Bandhistorie, aber auch ihre aktuelle Platte „On Blonde“, die sowohl von Fans als auch von Kritikern hochgelobt wurde. Darauf präsentiert sich die Band tanzbarer als bisher und lieferte mit „Saturday Night“ eine waschechte Single ab. Gespannt darf man sein, wie die Songs live umgesetzt werden, denn die Gruppe um Jeff Innes tritt bei den Konzerten immer zu fünft auf, um den Sound noch satter zu gestalten. Spätestens als Yukon Blonde 2013 bei den JUNO Awards nominiert wurden, war klar, dass man nicht leicht an diesen charmanten, cleveren Indie-Arrangements vorbeikommen kann.

13.12.2015 Berlin -, Musik & Frieden
14.12.2015 München – Milla

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