<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rockzoom &#187; thoughts</title>
	<atom:link href="http://rockzoom.de/category/thoughts/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://rockzoom.de</link>
	<description>pleasing sounds, thoughts and photography</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Aug 2010 16:18:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Markus Heitz auf tänzerisch-musikalischer Lese-Tour</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/02/03/markus-heitz-auf-tanzerisch-musikalischer-lese-tour-mit-musik/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2010/02/03/markus-heitz-auf-tanzerisch-musikalischer-lese-tour-mit-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Engemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[lesung]]></category>
		<category><![CDATA[markus heitz]]></category>
		<category><![CDATA[persephone]]></category>
		<category><![CDATA[tanz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=3024</guid>
		<description><![CDATA[Moment mal, da wird eine Autorenlesung auf Rockzoom angekündigt? Was hat denn das mit Musik zu tun? Die Antwort ist in diesem Fall einfach; Markus Heitz, einer der wohl bekanntesten deutschen Fantasy-Autoren (der durch seine Shadowrun-Rollenspiel Romane bekannt und durch die Reihe &#8220;Die Zwerge&#8221; berühmt wurde), wird zwar nicht selbst singen und tanzen, hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/02/judassohn.jpg" alt="" title="Judassohn" width="110" height="171" class="alignright size-full wp-image-3031" />Moment mal, da wird eine Autorenlesung auf Rockzoom angekündigt? Was hat denn das mit Musik zu tun? Die Antwort ist in diesem Fall einfach; Markus Heitz, einer der wohl bekanntesten deutschen Fantasy-Autoren (der durch seine Shadowrun-Rollenspiel Romane bekannt und durch die Reihe &#8220;Die Zwerge&#8221; berühmt wurde), wird zwar nicht selbst singen und tanzen, hat sich aber zur Lese-Tour seines neuesten Werkes musikalisch-tänzerische Verstärkung an Land gezogen. Er wird nicht wie gewohnt &#8220;nur&#8221; ein paar Kapital aus seinen Werken, in diesem Fall aus dem Buch &#8220;Judassohn&#8221; vorlesen, sondern wird dabei neo-klassisch-musikalisch von &#8220;Persephone&#8221; unterstützt. </p>
<p>Bei Persephone handelt es sich in diesem Fall nicht um die griechische Göttin, sondern um das Seitenprojekt von L&#8217;âme Immortelle-Frontfrau Sonja Kraushofer. Ich muss zugeben, dass mir die Band persönlich noch nicht bekannt war, was sich wohl dadurch erklären lässt, dass ich mich trotz meiner Vorliebe für das gelegentliche Horror/Fantasy-Buch nicht sonderlich für die Gothic-Musikszene interessiere. Umso gespannter werde ich also diesem Event hingegen sehen. </p>
<p><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/02/judassohn1.jpg" alt="" title="Das Judassohn-Tour Team" width="303" height="149" class="alignright size-full wp-image-3043" />Wort und Klang sind aber erst zwei der drei Bestandteile dieses &#8220;Events für die Sinne&#8221;. Zusätzlich haben Heitz und Persephone sich die Tänzerin Asherah Latifa als Verstärkung geholt. Diese widmet sich (laut Website) seit über 10 Jahren dem Orientalischen- und Zigeunertanz mit einer großen Vorliebe für experimentelles Tanzen. Man darf also sehr gespannt sein, wie sie die Vampirgeschichte in &#8220;Judassohn&#8221; interpretieren wird. </p>
<p>Bei dem trotz aller Sinnberauschung wohl wichtigstem Aspekt der Tour, dem Roman &#8220;Judassohn&#8221;, handelt es sich um das Nachfolgewerk zu Markus Heitz&#8217; Roman &#8220;Kinder des Judas&#8221;. Bei diesem christlich angehauchten Titel denkt man vielleicht nicht unbedingt gleich an das eigentliche Thema des Buches (Vampire), fängt man selbiges aber erstmal an zu lesen, wird man schnell merken, dass es sich hierbei nicht um ein &#8216;normales&#8217;, wie sonst üblich klischeebelastetes Buch handelt. Heitz hatte wohl, wie ich auch, die Schnauze voll von funkelnden unsterblichen Romantikern und hat sich stattdessen ganz auf den Ursprung des Vampirmythos konzentriert. Denn wer sich schon mal die Zeit genommen hat, den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vampire">Wikipedia-Artikel</a> über Vampire zu lesen, wird wissen dass der Vampirmythos nicht wie oft angenommen in Rumänien durch den &#8220;Pfähler&#8221; Vlad Ţepeş entstand. Der Mythos existiert schon weitaus länger und hat sich dann im 18. Jahrhundert aus dem heutigen Serbien über den ganzen Balkan und letztendlich auch bis nach Deutschland ausgebreitet. Es gab zu der Zeit eine regelrechte Vampir-Panik; die religiös geprägten Menschen haben damals überall und in allem Vampire gesehen, unschuldige Menschen wurden ähnlich wie Hexen gejagt und getötet, Verstorbene exhumiert und anschließend geköpft und/oder verbrannt. An dieser Stelle ist übrigens auch Heitz&#8217; kleines Sachbuch &#8220;Vampire! Vampire!&#8221; sehr empfehlenswert, was diese Folksglauben mit viel Humor wiedergibt. </p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2010/02/kinderdesjudas.jpg" alt="" title="Kinder des Judas" width="110" height="168" class="alignright size-full wp-image-3032" />Viele dieser Fakten finden sich im Roman &#8220;Kinder des Judas&#8221; wieder, und ab und zu taucht sogar die eine oder andere historische Figur auf. Alles in allem ist es ein sehr intelligent geschriebenes Buch, was zudem über seine 700 Seiten nie langweilig wird &#8211; ich fand es so spannend, das ich jede freie Minute zum lesen genutzt hab. Das passiert mir sonst eigentlich nur wenn Neil Gaiman mal wieder ein neues Buch veröffentlicht hat&#8230; </p>
<p>Die &#8220;Judassohn&#8221;-Tour wird meine zweite Lesung von Markus Heitz &#8211; bereits im Oktober 2009 hatte ich das Vergnügen ein paar Kapitel aus dem Roman &#8220;Drachenkaiser&#8221; von ihm in der Düsseldorfer Stadtbibliothek vorgelesen zu bekommen. Leider schienen die Veranstalter für diese Lesung nur auf Klotüren Werbung gemacht zu haben, so das letztendlich nur eine sehr kleine Gruppe von ca. 30 Leuten anwesend war. Trotzdem war es eine sehr interessante und unterhaltsame Erfahrung, da Heitz trotz der düsteren Thematik sein Werk mit viel Humor präsentiert hat. </p>
<p>Ob &#8220;Judassohn&#8221; mit &#8220;Kinder des Judas&#8221; mithalten kann und wie die musikalisch-tänzerische Lesung letztendlich vonstatten gegangen ist &#8211; demnächst auf Rockzoom!</p>
<p><strong>Tourdaten: </strong><br />
20.03.2010: Leipzig, Victor Jara<br />
22.03.2010: Berlin, K17<br />
23.03.2010: Hamburg, Markthalle<br />
24.03.2010: Nürnberg, Hirsch<br />
25.03.2010: Duisburg, Forum Rheinhausen<br />
26.03.2010: Frankfurt, Batschkapp<br />
27.03.2010: Limbach / Saar, Dorfhalle</p>
<p><strong>Links: </strong><br />
&raquo; <a href="http://judassohn.com">Judassohn-Tour Offizielle Website</a><br />
&raquo; <a href="http://mahet.de">Markus Heitz&#8217; Offizielle Website</a><br />
&raquo; <a href="http://persephone-home.de">Persephone&#8217;s Offizielle Website</a><br />
&raquo; <a href="http://dark-diva.de">Asherah Latifa&#8217;s Offizielle Website</a><br />
&raquo; <a href="http://twitter.com/Judassohn">Judassohn-Tour Twitter Account</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2010/02/03/markus-heitz-auf-tanzerisch-musikalischer-lese-tour-mit-musik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rückblick. Umblick. Ausblick &#8211; und weiter&#8230;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/01/26/ruckblick-umblick-ausblick-und-weiter/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2010/01/26/ruckblick-umblick-ausblick-und-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[Rockzoom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=3006</guid>
		<description><![CDATA[Wieder ein Jahr vorbei. Und die Zeit der Rückblicke eigentlich auch. Der aufmerksame Rockzoom-Leser wird aber bereits gesehen haben, dass sich doch ein bisschen was geändert hat und dass ein paar reflektierende Worte vielleicht angebracht sind: Wärmer sind wir geworden. Bunter. Das Braun von Rockzoom Version 1.0? Dezent, aber schon beinahe vergessen. Dem Winter wollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ein Jahr vorbei. Und die Zeit der Rückblicke eigentlich auch. Der aufmerksame Rockzoom-Leser wird aber bereits gesehen haben, dass sich doch ein bisschen was geändert hat und dass ein paar reflektierende Worte vielleicht angebracht sind: Wärmer sind wir geworden. Bunter. Das Braun von Rockzoom Version 1.0? Dezent, aber schon beinahe vergessen. Dem Winter wollen wir trotzen mit neuen Farben, einem frischen Layout und über allem auch einer endlich wieder einwandfrei funktionierenden Galerie. Ganz besonderer Dank gilt hierfür unserem TechSupport-Schutzengel <a href="http://rockzoom.de/author/ute/" target="_blank">Ute</a>.</p>
<p>Rückblickend gilt es natürlich auch Danke zu sagen. Wir danken unseren Stammlesern für aufmunternde Worte und das stete Wiederkehren an diesen unsteten Ort, wir danken den Bands, Labels und Veranstaltern die uns an wundervollen Konzerten und Festivals und an erhebender Musik teilhaben ließen und nicht zuletzt danken wir irgendeiner höheren Macht, dass unsere Fotografin und kreative Leitwölfin Jana Legler im fernen Neuseeland einen schweren Autounfall so unbeschadet überstanden hat&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/3241286454/elude-the-end-30-01-2009-9.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Elude the End - 30.01.2009 #9"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3125/3241286454_a4cffb8489_m.jpg" alt="Elude the End - 30.01.2009 #9" width="160" height="240" /></a> Gleichzeitig müssen wir uns leider von einem anderen Fotofreund trennen: Michael Gebhardt wendet sich ab vom Fotograben und konzentriert sich fortan auf Sessionfotografie. Michas geniale Konzertfotos, das dynamische Zusammenspiel von Licht, Schweiß und Fannähe der abgebildeten Konzerte, all das findet ihr noch in unseren Bildarchiven oder direkt über <a href="http://rockzoom.de/photos/tags/michaelgebhardt/" target="_blank">Michaels persönliches Bildtag</a>. Für alles weitere dann <a href="http://www.scornography.de">www.scornography.de</a>. </p>
<p>Wer nun meint, auch tolle Bilder zu machen, wer meint, diese Bilder nicht nur zur eigenen Profilierung, zur Übung der eigenen fotografischen Fähigkeiten zu machen, sondern in erster Linie um die Musik zu fördern, um Liveerlebnisse weiterzugeben und die Netzbevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass man solche Erlebnisse nur &#8220;da draußen&#8221;, offline, bekommt und &#8220;online&#8221; nur ein Mittel zum Zweck ist, wer liebt, was sich VOR der Linse bewegt, der oder die ist bei uns herzlich willkommen! Selbiges gilt natürlich für potentielle Schreiberlinge, die abseits der Kategorientrennung &#8220;News &#8211; Interviews &#8211; Livebericht&#8221; denken und sich hier mit Features und unkonventionellen Beiträgen zu ihren musikalischen Helden austoben möchten. Übrigens bemüht sich auch unser Stammpersonal für 2010 wieder verstärkt, diese ursprünglich angestrebte Linie weiterzufahren.</p>
<p>Nicht zuletzt werden wir auch 2010 wieder auf dem kuscheligen <a href="http://www.dongopenair.de" target="_blank">Dong Open Air</a> zugegen sein, wo wir uns in den vergangenen Jahren bereits mit der Gestaltung des Programmheftes, der Verteilung des Festivalmerchandisings und der Berichterstattung zu diesem jährlich stattfindenden Kultfestival nützlich machen konnten. </p>
<p>Und musikalisch? Nach wie vor blicken wir allem entgegen, was im weitesten Sinne rockt. Klar hat da jeder seine Anlaufstellen, zum Beispiel den so wunderbare Vinyls veröffentlichenden Post Rock/Sludge/Ambient-Schuppen <a href="http://www.denovali.com">Denovali Records</a> oder das &#8220;unheimlich emotionale Musik&#8221; produzierende <a href="http://www.prophecy.cd">Prophecy Records</a> mit einzelnen anstehenden und heiß ersehnten Veröffentlichungen von beispielsweise Tenhi, Alcest oder Dordeduh&#8230; Aber wir lassen uns natürlich gern auch auf den Zufall ein, das überraschte Entdecken neuer Musik ohne etwas Bestimmes zu suchen. Ein weiteres Schlagwort für 2010 wäre aber auch &#8220;Creative Commons Musik&#8221;. Freie Musik von Künstlern, die gehört werden möchten und daher allen zum Teil großzügige Nutzungsrechte einräumen. Das suchen wir. Das unterstützen wir, damit Musik bekannt wird, vorankommt und nicht in den CD-Regalen versumpft.</p>
<p>Oder wie es <strong>safi </strong>auf ihrem genialischen Debütalbum &#8211; übrigens mein persönliches Album des Jahres 2009! &#8211; so schön formulierte:</p>
<blockquote><p><strong>Wir müssen nicht nur Schuhe, sondern auch Beine machen.</strong><br />
<em>aus: &#8220;weiter&#8221; von der cd &#8220;kalt&#8221; (2009)</em></p></blockquote>
<p>In diesem Sinne schwingen wir selbige in Richtung Zukunft. Und ab&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2010/01/26/ruckblick-umblick-ausblick-und-weiter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Music 2.0 &#8211; Mehr erreichen!? &#124; 17.12.09 @ W&#228;rmehalle S&#252;d, Leipzig</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/12/15/music-2-0-mehr-erreichen-17-12-09-waermehalle-sued-leipzig/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/12/15/music-2-0-mehr-erreichen-17-12-09-waermehalle-sued-leipzig/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 23:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[copyleft]]></category>
		<category><![CDATA[copyright]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
		<category><![CDATA[freie musik]]></category>
		<category><![CDATA[gema]]></category>
		<category><![CDATA[leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[netlabels]]></category>
		<category><![CDATA[open music]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2699</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;I&#8217;m fully confident that copyright, for instance, will no longer exist in 10 years.&#8221; Diese gewagte These stammt von keinem Geringeren als David Bowie. Bereits vor sieben Jahren prophezeite die Ikone in der NY Times das Copyleft statt Copyright. Doch wovon soll der Musiker leben, wenn er seine Musik “frei” gibt, sei es unter einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;I&#8217;m fully confident that copyright, for instance, will no longer exist in 10 years.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese gewagte These stammt von keinem Geringeren als David Bowie. Bereits vor sieben Jahren prophezeite die Ikone in der NY Times das Copyleft statt Copyright. Doch wovon soll der Musiker leben, wenn er seine Musik “frei” gibt, sei es unter einer GNU GPL-Lizenz oder den sich immer größerer Beliebtheit erfreuenden “Baukasten”-Lizenzen der Creative Commons? Gibt es Kompromisse? Welche Rolle spielen dabei Netlabels, die GEMA, das Web 2.0?</p>
<p>Im vierten Teil der Diskussionsreihe “<a href="http://emergingmedia.tumblr.com" target="_blank">Emerging Media</a> – Gespräche über die Medienökonomie der Zukunft”, einem Projekt von HTWK-Studenten und -absolventen, soll es um neue Wege der Verbreitung von Musik gehen. Der Zusatz “Mehr erreichen” bezieht sich hierbei in erster Linie auf die Menschen, an welche die Musik über verschiedenste neue Kanäle und Lizenzen herangetragen wird &#8211; und vielleicht auch auf den damit einhergehenden Erfolg der Musiker, die ihre Musik frei veröffentlichen? Finanzieller und/oder persönlicher Erfolg? Vielleicht bewegt es sich in philosophische Regionen… letztlich liegt es an Euch. Wie immer seid ihr herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Für die musikalische Untermalung des Abends ist gesorgt – natürlich mit GEMA-freier Musik. <img src='http://rockzoom.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<strong><br />
Wann?</strong> Do, 17.12.2009 ab 20 Uhr, anschließend Diskussion und freie Mucke<br />
<strong>Wo? </strong>Wärmehalle Süd, Eichendorffstr. 7, Leipzig<br />
<strong>Wer?</strong> <em>Katrin Kropf</em>, Virtuelle Bibliothek der Stadtbibliothek Chemnitz, RockZOOMerin und HTWK-Absolventin<br />
<strong>Wie viel? </strong>Eintritt ist frei</p>
<p>Links:<br />
>> <a href="http://emergingmedia.tumblr.com" target="_blank">Veranstaltungsreihe &#8220;Emerging Media&#8221;</a><br />
>>> <a href="http://www.myspace.com/whsleipzig" target="_blank">Wärmehalle Süd</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/12/15/music-2-0-mehr-erreichen-17-12-09-waermehalle-sued-leipzig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AJZ in Chemnitz braucht Unterst&#252;tzung!</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/11/23/ajz-in-chemnitz-braucht-unterstuetzung/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/11/23/ajz-in-chemnitz-braucht-unterstuetzung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 23:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[ajzbleibt]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[subkultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2652</guid>
		<description><![CDATA[### Aktualisierung: Bilder von der Demo online. Klasse Aktion war das! 600-700 Leute trotzten dem Dauerregen, mit dabei: viele Kids, viele Eltern und eine LAUTSTARKE Jugend !! ### Chemnitz, des Ostens &#8220;Stadt der Moderne&#8221;, ist auf dem besten Wege, eine &#8220;Rentnerstadt&#8221; zu werden. Das zeigen demographische Entwicklungen der vergangenen Jahre und Einsparungen der städtisch finanzierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>### Aktualisierung: <a href="http://www.flickr.com/photos/rockzoom/sets/72157622745195943/" target="_blank">Bilder von der Demo online</a>. Klasse Aktion war das! 600-700 Leute trotzten dem Dauerregen, mit dabei: viele Kids, viele Eltern und eine LAUTSTARKE Jugend !! ###</p>
<p>Chemnitz, des Ostens &#8220;Stadt der Moderne&#8221;, ist auf dem besten Wege, eine &#8220;Rentnerstadt&#8221; zu werden. Das zeigen demographische Entwicklungen der vergangenen Jahre und Einsparungen der städtisch finanzierten Jugendarbeit in den kommenden Jahren. Besonders betroffen ist hierbei der Verein Alternatives Jugendzentrum e.V. (AJZ). <a href="/wp-content/uploads/2009/11/plakat_ajzbleibt_web.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/plakat_ajzbleibt_web.jpg" alt="plakat_ajzbleibt_web" title="plakat_ajzbleibt_web" width="225" height="318" class="alignleft size-full wp-image-2653" /></a>Allein von den 500.000 €, die das Jugendamt im kommenden Jahr in Sachen Jugendarbeit einzusparen gedenkt, würden 170.000 € auf das AJZ entfallen &#8211; eine existenzbedrohende Summe:</p>
<blockquote><p>&#8220;Aktuell wird das Haus mit 2,5 Stellen aus der Jugendhilfe der Stadt getragen. Die Kürzung dieser ohne­hin schon äußerst knappen Stellen und Mittel um eine ganze Stelle ist fachlich und hinsichtlich der Betriebskosten finanziell nicht mehr kompensierbar. Doch die Pläne gehen noch weiter: Im Haushaltsjahr 2010, so das Jugendamt, sollen keine Gelder mehr für das vom AJZ e.V. betriebene Kinder- und Jugendhaus „Benario“ im Stadtgebiet Brühl zur Verfügung stehen, was die Schließung des an diesem sozialen Brennpunkt dringend benötigten Klubs bedeuten würde.&#8221;<br />
<a href="http://ajzbleibt.blogsport.de/2009/11/15/fight-for-your-right-to-party/#more-11" target="_blank">Quelle: AJZ bleibt! Blog</a></p></blockquote>
<p>Dabei sind die Relationen zu den Kosten von Bauvorhaben der Stadt stellenweise absurd. Ein Beispiel:</p>
<blockquote><p>&#8220;Für den Umbau des Hauses am Getreidemarkt zu einer internationalen Jugendherberge (sic!) will die Stadt 3,3 Millionen Euro dazugeben.&#8221; <a href="http://ajzbleibt.blogsport.de/2009/11/19/freie-presse-vom-171109/#more-14" target="_blank">Quelle: Freie Presse vom 17.11.</a></p></blockquote>
<p>Das Haupthaus des AJZ in der Chemnitztalstraße 54 ist beliebte Adresse für Independent-Kino und alternative Konzerte, Theater- und Streetart-Treffs, VoKü montags, Seminare und Referate im Rahmen der außerschulischen Jugendbildung, bietet Proberäume sowie eine Skateboard- und BMX-Schule oder einfach nur erschwingliche Preise und Raum zur subkulturellen Entfaltung.</p>
<p>Der Chemnitzer Jugend bleibt am Abend abseits des Mainstreams nicht viel. Das <a href="http://exka.org/" target="_blank">Experimentelle Karree (ExKa) </a>in der Reitbahnstraße 84 könnte man hier erwähnen, hin und wieder Konzerte im aaltra, Atomino, Subway to Peter oder Südbahnhof. Für eine Stadt mit knapp 250.000 Einwohnern, Tendenz deutlich sinkend, ist das an wenigen Fingern abzählbar.</p>
<p>Was kann man also tun, um junge Menschen nicht zu vertreiben und die &#8220;Rentnerstadt&#8221; somit Wirklichkeit werden zu lassen? Zunächst einmal <strong>findet am 24.11. um 16 Uhr am Bahnhofsvorplatz Hbf Chemnitz die Demo</strong> statt. Dann sei auf die <strong>Unterschriftenliste </strong>hingewiesen, auf der sich bereits über 800 Verzeichner verewigt haben. Die Liste wird dem Stadtrat übergeben werden.</p>
<p>>> <a href="http://ajzbleibt.blogsport.de/2009/11/08/unterzeichne-fuer-den-erhalt-des-ajz/" target="_blank">zur Unterschriftenliste</a><br />
>>> <a href="http://ajz.de/bilder_news/ajzbleibt2009.pdf" target="_blank">zur Demo!</a></p>
<p><object width="400" height="300"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Frockzoom%2Fsets%2F72157622745195943%2Fshow%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Frockzoom%2Fsets%2F72157622745195943%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;set_id=72157622745195943&#038;jump_to=4131844888"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Frockzoom%2Fsets%2F72157622745195943%2Fshow%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Frockzoom%2Fsets%2F72157622745195943%2Fwith%2F4131844888%2F&#038;set_id=72157622745195943&#038;jump_to=4131844888" width="400" height="300"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/11/23/ajz-in-chemnitz-braucht-unterstuetzung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwei Jahre Chaostheorie und -praxis</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/07/09/zwei-jahre-chaostheorie-und-praxis/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/07/09/zwei-jahre-chaostheorie-und-praxis/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 17:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[60s]]></category>
		<category><![CDATA[ambient]]></category>
		<category><![CDATA[denovali records]]></category>
		<category><![CDATA[evolution]]></category>
		<category><![CDATA[heirs]]></category>
		<category><![CDATA[instrumental]]></category>
		<category><![CDATA[kom]]></category>
		<category><![CDATA[post metal]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rockzoom]]></category>
		<category><![CDATA[sludge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2072</guid>
		<description><![CDATA[Es kommt nicht selten vor, dass man selbst von einer sehr geschätzten Person mal den Geburtstag verschusselt und zu spät, wenn überhaupt noch, gratuliert. Wenn man aber den eigenen Ehrentag &#8220;vergisst&#8221;, rührt das entweder von schier endloser Demut, unbewusster Selbstironie oder einfach daher, weil man zu viel mit anderen Dingen beschäftigt ist&#8230; Ja, es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt nicht selten vor, dass man selbst von einer sehr geschätzten Person mal den Geburtstag verschusselt und zu spät, wenn überhaupt noch, gratuliert. Wenn man aber den eigenen Ehrentag &#8220;vergisst&#8221;, rührt das entweder von schier endloser Demut, unbewusster Selbstironie oder einfach daher, weil man zu viel mit anderen Dingen beschäftigt ist&#8230;<span id="more-2326"></span></p>
<p>Ja, es ist wahr. Gerade in letzter Zeit haben wir unser Baby etwas vernachlässigt. Doch wir geloben Besserung. Und so ganz untätig waren wir ja nun auch nicht. So arbeiten wir bereits fleißig an einem Relaunch, welcher euch Rockzoom nicht nur in aufgefrischtem optischen Gewand, sondern auch insgesamt leistungsfähiger präsentieren wird. Doch keine Angst: An unserer grundlegenden Herangehensweise &#8211; niedergelegt in der Chaostheorie &#8211; wird sich dabei nichts ändern.<br />
Was wir sonst noch so getrieben haben? Einmal mehr hat unsere Grafikakrobatin Jana mit Unterstützung ihrer lieben Tippmamselln das Programmheft der Kultinstitution Dong Open Air auf die Beine gestellt. Allein deshalb lohnt es sich schon, am 17./18. Juli die Reise zum legendären Dongberg beim westfälischen Neukirchen-Vluyn anzutreten. Keine Karte für dieses Jahr bekommen? Wir werden in jedem Falle wieder ausführlich vom Festival berichten und den Daheimgebliebenen hoffentlich Geschmack auf das DOA 2010 machen können&#8230;</p>
<p>So viel zu unseren künftigen Vorhaben, doch nun soll endlich ein bisschen gefeiert werden! Und kein Geburtstag ohne Geschenke. Und zwar für alle; ganz besonders für euch! Zu danken ist hierfür einmal mehr dem überaus schönem Label Denovali Records, die mal wieder einfach so ganze brandneue Alben auf ihre Labelseite packen und dazu sehr hübsche Vinyls veröffentlichen.</p>
<p><strong>HEIRS: &#8220;Alchera&#8221;</strong> (2009)<br />
<img src="/wp-content/uploads/2009/07/heirs.jpg" alt="Heirs: Alchera (2009)" title="Heirs: Alchera (2009)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2320" />Den Anfang machen die Australier <strong>HEIRS </strong>mit ihrem neuen Album &#8220;Alchera&#8221;. Wer Bands wie Isis, Neurosis oder Cult of Luna mag, sollte hier unbedingt mal ein bis zwei Ohren riskieren. Heirs beweisen hier vor allem ein ausgezeichnetes Gespür für stimmige Lautstärkenvariationen. Eigentlich genau das richtige für eine LP, wo Höhen und Tiefen unbeschnitten daherkommen. Genau so genießt man am besten die dissonant-schleppenden Wütereien des zerstörerischen Einstiegstracks &#8220;Plague Asphyx&#8221; und das sich anschließende, im direkten Vergleich dazu schon beinah ironisch-blümerant klingende Post Rock-Epos &#8220;Mockery&#8221;. Die schon fast zaghaft klingende melancholische Akustikgitarrenunterhaltung in &#8220;Cabal&#8221; lässt zunächst an eine Mischung aus Drudkh und Pink Floyd denken, bäumt sich aber auch rasch wieder auf. &#8220;Alchera&#8221; bleibt dabei stets spannend.</p>
<p>Andere trippig-verträumte Stücke wie &#8220;Mandril&#8221; erinnern positiv an die Holländer von Transmission0&#8230; Was ist eigentlich aus denen geworden? &#8220;The White Swell&#8221; kommt in ähnlicher Manier daher, bevor es anschwillt zu einem drückend heißen Wüstenmonster. Man stelle sich hier eine Mischung aus Neil Youngs &#8220;Dead Man&#8221;-Soundtrack, Ennio Morricone und den Südstaaten-Country-Doomern Earth vor und kommt schon recht nah heran. Doch was schreib ich eigentlich noch? Überzeugt euch selbst von dieser Instrumentalgewalt ohne ablenkenden Gesang und Text&#8230;</p>
<p>>> kostenloser Album-Download, CD-Bestellung und Vinyl-Preorder unter <a href="http://denovali.com/heirs/"  target="_blank">http://denovali.com/heirs</a></p>
<p>Heirs bestreiten im Spätsommer übrigens ihre ausgedehnte Tour durch unsere Breitengrade. Hier die Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie sie aktuell geplant sind:</p>
<p>21.08.09 münster (d) &#8211; amp (+ kodiak)<br />
22.08.09 essen (d) &#8211; coffee corner (+ kodiak)<br />
23.08.09 giessen (d) &#8211; ak44 (+ kodiak)<br />
29.08.09 ger, nl, bel, lux (+ kodiak)<br />
30.08.09 siegen (d) &#8211; vortex (+ kodiak)<br />
02.09.09 nl/ northern germany (+ iroha)<br />
03.09.09 hamburg (d) &#8211; astra stube (+ iroha)<br />
04.09.09 berlin (d) – schokoladen (+ iroha)<br />
05.09.09 hammerstadt (d) – kommärzbanck (+ iroha)<br />
06.09.09 eastern germany (+ iroha)<br />
11.09.09 leipzig (d) – zoro (+ iroha)<br />
12.09.09 kassel (d) – hammerschmiede (+ iroha)<br />
13.09.09 köln (d) &#8211; mtc (+ iroha)<br />
29.09.09 mannheim &#8211; juz<br />
30.09.09 eastern austria<br />
10.10.09 suisse/ austria<br />
11.10.09 leverkusen (d) &#8211; KAW</p>
<p><strong>KOM: &#8220;Ink&#8221;</strong> (2009)</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/07/kom_ink.jpg" alt="KOM: &quot;Ink&quot; (2009)" title="KOM: &quot;Ink&quot; (2009)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2325" />Ein weiteres Schätzchen aus dem Hause Denovali ist zweifelsohne die Band <strong>KOM</strong>, die sich für ihre aktuelle EP was ganz besonderes hat einfallen lassen: Ein mit goldenem Wachs versiegeltes, auf 160 Stück limitiertes 10&#8243;-Vinyl in rot-bräunlicher individueller Maserung. Eine wirklich wilkommene Abwechslung im uniform aufgereihten Plattenschrank&#8230; wobei die äußerst schicke EP eher was für die Vitrine ist.</p>
<p>Musikalisch bewegen sich KOM in der Spannweite von Post Rock (im weiteren Sinne) und den warm-psychedelischen Tönen von 60er Jahre Soundtracks. &#8220;Soundtracks&#8221; von CAN anyone? Insbesondere der dahingehauchte, schon beinahe gelangweilt dennoch sehr cool abgebrüht klingende Gesang bei KOM gelangt schon recht nahe an den stets improvisierten Träumersingsang des CAN-Sängers Damo Suzuki heran. Weltfremd atonal plänkeln Gitarren dazu. KOM haben&#8217;s auch irgendwie mit dem 3/4-Takt, und so lässt sich zum verträumten &#8220;007&#8243; ganz hervorragend durch die regenlaue, rotweingetränkte Sommernacht walzern. Das Stück ist übrigens nicht nach einem gewissen Geheimagenten benannt, sondern einfach nur Track 2 der von &#8220;006&#8243; bis &#8220;012&#8243; durchnummerierten Songs, die stellenweise nicht mal die Zwei-Minuten-Marke überschreiten und eher als Stimmungskonstrukte bezeichnet werden können. Langweilig wird &#8220;Ink&#8221; nie und selbst nach vielem Hören lassen sich bei den gerade mal 20 Minuten dieses optischen Juwels noch viele neue Details entdecken, die den Kauf dieser 10&#8243; auch akustisch lohnenswert machen.</p>
<p>Manch einer fragt sich vielleicht, warum es auf &#8220;Ink&#8221; mit &#8220;006&#8243; los geht. Und in der Tat gibt es auch die &#8220;001&#8243; bis &#8220;005&#8243;, zu hören auf der Debüt-EP &#8220;Plazaobelisk&#8221; von 2004. Es ist wirklich zu hoffen, dass es bei den vier Jungs aus NRW bis zur nächsten EP oder gar dem Debütalbum nicht wieder fünf Jahre dauern wird.</p>
<p>>> kostenloser Mp3-Download und Vinyl-Bestellung unter <a href="http://denovali.com/kom/" target="_blank">http://denovali.com/kom</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/07/09/zwei-jahre-chaostheorie-und-praxis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Petition gegen die GEMA unterzeichnen!</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/06/18/petition-gegen-die-gema-unterzeichnen/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/06/18/petition-gegen-die-gema-unterzeichnen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 19:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[gema]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2257</guid>
		<description><![CDATA[Heute mal ein doch sehr ungewöhnlicher Rockzoom-Beitrag, eigentlich gar kein Artikel, vielmehr ein Aufruf zur Unterschreibung der Petition, die den unverschämten Machenschaften der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) den Riegel vorschieben soll. In den vergangenen Monaten war schon von massiven Erhöhungen der Konzertgebühren die Rede, die die GEMA bis 2014 durchboxen möchte; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal ein doch sehr ungewöhnlicher Rockzoom-Beitrag, eigentlich gar kein Artikel, vielmehr ein Aufruf zur Unterschreibung der Petition, die den unverschämten Machenschaften der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) den Riegel vorschieben soll<span id="more-2257"></span>.</p>
<p>In den vergangenen Monaten war schon von massiven Erhöhungen der Konzertgebühren die Rede, die die GEMA bis 2014 durchboxen möchte; Leidende sind insbesondere Kleinveranstalter. Auch Otto-Normal-Künstler sieht von dem Gelde, das &#8220;zu seinem eigenen Schutze&#8221; von der GEMA eingetrieben wird, in der Regel nur einen lächerlichen Betrag. Liebe Labels, liebe Künstler und Fans der unter- und tiefgründigen Musik &#8211; bitte boykottiert diese unsinnigen GEMA-Regelungen, sie schaden der Kunst!</p>
<p><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517" target="_blank">Bis zum 17.07.2009 kann die Petition noch unterschrieben werden</a>. Die E-Petition gegen die Sperrung kinderpornografischer Webseiten hat&#8217;s vorgemacht: Binnen kürzester Zeit waren die nötigen 50.000 Stimmen erreicht, die es der Petentin erlaubten, ihre Position in einer öffentlichen Beratung des Petitionsausschusses vorzutragen (der vorläufige Ausgang dieses Einwandes von über 100.000 Mitzeichnern(!), nämlich das Durchwinken dieses unüberlegten Gesetzes, ist ein anderes trauriges Kapitel&#8230;). Doch müssen wir es erneut und immer wieder versuchen.</p>
<p>Hier nochmal die Positionen der aktuell laufenden GEMA-Petition:</p>
<blockquote><p>Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften sollen zu ihrem Recht kommen.<br />
Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.</p>
<p>Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen Musikstück. Die durchwegs zu hohen Gebühren zwingen Kleinveranstalter die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine Konzerte mehr.</p>
<p>Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten, hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.<br />
Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht: zu wenig Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.</p>
<p>Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat. </p></blockquote>
<p>>> <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517" target="_blank">Jetzt E-Petition unterzeichnen</a>!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/06/18/petition-gegen-die-gema-unterzeichnen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MY DYING BRIDE: Aaron Stainthorpe im Interview</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/06/12/my-dying-bride-aaron-stainthorpe-im-interview/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/06/12/my-dying-bride-aaron-stainthorpe-im-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 21:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2235</guid>
		<description><![CDATA[My Dying Bride, die Doom-Metal-Urgesteine aus dem britischen Yorkshire, haben’s schon wieder getan: Kürzlich erschien ihr neues Album „For Lies I Sire“ beim Plattenlabel Peaceville und löst damit den 2006 erschienen Langspieler „A Line Of Deathless Kings“ ab. Was die Besetzung der Band angeht, ist einiges neu auf dem neuen Album. Und doch schaffen es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mydyingbride.org/images/sleeves/flis_medium.jpg" alt="FLIS" title="FLIS" class="alignleft size-full wp-image-2036" width="150" height="141">My Dying Bride, die Doom-Metal-Urgesteine aus dem britischen Yorkshire, haben’s schon wieder getan: Kürzlich erschien ihr neues Album „For Lies I Sire“ beim Plattenlabel Peaceville und löst damit den 2006 erschienen Langspieler „A Line Of Deathless Kings“ ab. Was die Besetzung der Band angeht, ist einiges neu auf dem neuen Album. Und doch schaffen es My Dying Bride, auch zu ihren Wurzeln zurückzufinden – ohne sich dabei selbst zu kopieren, sondern in gewohnt experimentierfreudiger Weise. Kein Wunder, dass die Fans auch hier begeistert sein dürfen und die Band hoffentlich noch viele neue treue Anhänger gewinnt. Wie die Band selbst ihr neues Album sieht und wie sich die neuen Mitglieder bewähren, erklärt Aaron Stainthorpe, Sänger, Frontmann und Künstler (mehr dazu auf <a href="http://www.azzron.com">www.azzron.com</a>) im Interview.</p>
<p><strong>Hi Aaron, bei My Dying Bride gab es ja vor Kurzem einige „Personalwechsel“. Warum habt Ihr Euch auf der Suche nach neuen Bandmitgliedern für Katie, Lena und Dan entschieden?</strong></p>
<blockquote><p>Aaron: Zum ersten weil sie beim Vorspielen einfach die besten waren, aber auch, weil sie sehr souverän und selbstsicher rüberkamen. Was ihre Qualitäten beim Songschreiben angeht, ist es sicherlich zu früh für sie, ihr ganzes Talent unter Beweis zu stellen. Ich bin aber absolut sicher, das werden sie, nachdem sie etwas Zeit hatten, sich bei My Dying Bride einzufinden.</p></blockquote>
<p><strong>Eure Keyboarderin Sarah hat die Band wegen ihrer Schwangerschaft verlassen. Wie geht es ihr denn, und wird sie zu MDB zurückkehren?</strong></p>
<blockquote><p>Es geht ihr gut und die kleine Emilie ist einfach himmlisch. Dass sie zurückkommen wird, glaube ich nicht, schließlich konnten wir die Lücke, die sie unserem Line-Up gelassen hat, bereits schließen. Aber sag’ niemals nie.</p></blockquote>
<p><strong>Lass uns doch mal über Euer neustes Werk sprechen. Ist das neue Album eher so ein „Back to the Roots“-Ding, wo ihr doch schon seit dem Weggang von Eurem Keyboarder und Violinist Martin vor rund zehn Jahren keinen Violinisten mehr hattet?</strong></p>
<blockquote><p>Es fühlt sich schon ein wenig so, obwohl das nicht unser primäres Ziel war. Es hat sich vielmehr so ergeben. Wir haben die Produktion eher simpel gehalten, was die Musik als solche viel stärker in den Mittelpunkt rückt. Auch das trägt sicher dazu bei, dass das Album an unser Frühwerk erinnern mag.</p></blockquote>
<p><strong>Und was unterscheidet „For Lies I Sire“ – in Deinen eigenen Worten – von Euren früheren Alben? Was erwartet Eure Fans?</strong></p>
<blockquote><p>Wir sind in unserer Rolle als Songschreiber sehr viel reifer geworden und haben uns musikalisch in allen Bereichen, die für „For Lies&#8230;“ relevant sind, verbessert. Demzufolge erwarten die Fans in erster Linie bessere Songs, reichlich „Doom“, wunderschöne Violinen und natürlich das gewohnt hohe Maß an Finsternis!</p></blockquote>
<p><strong>Mein erster Eindruck war ja, dass Ihr auch beim Gesang sehr experimentierfreudig wart. Stimmt das auch aus Deiner Sicht, und wie kam es dazu?</strong></p>
<blockquote><p>Experimentieren ist ja immer gut und da meine Stimme ja nun mal mein Instrument ist, muss ich manchmal meine Grenzen neu ausloten und mich ein wenig vorwärts pushen. Dabei kommt es auch besonders darauf an, die Stimme richtig einzusetzen: Aggressive Riffs verlangen nach Death Metal Vocals, während der Gesang bei ruhigeren Parts klarer sein muss. Außerdem arbeite ich viel mit Geflüster und gesprochenem Wort, um unsere Songs so noch atmosphärischer zu gestalten.</p></blockquote>
<p><strong>Ist das tatsächlich so? Das in edlem Weiß gehaltene Cover lässt doch fast vermuten, dass Ihr eher weniger düster unterwegs seid.</strong></p>
<blockquote><p>Nein, das würde ich so wirklich nicht sagen. Für viele mag da der Gesang der springende Punkt sein; was die Schwere der Musik betrifft, da die Death Metal Growls die Musik ingesamt sogar „heavier“ erscheinen lassen mag. Da würde ich aber nicht zustimmen, statt dessen finde ich, dass die Musik auf unserem neuen Album ingesamt sehr heavy ausgefallen ist.</p></blockquote>
<p><strong>Wie sieht es denn dieses Jahr mit Euren Tourplänen aus: Dürfen Eure Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Euch rechnen? </strong></p>
<blockquote><p>Ich bin ziemlich sicher, dass ein oder zwei Shows im deutschsprachigen Raum geplant sind. Aber um ehrlich zu sein, kann ich mir unsere Tourdaten nicht merken, also behaltet lieber unsere Homepage <a href="http://www.mydyingbride.org">www.mydyingbride.org</a> im Auge, dort bleibt Ihr auf dem Laufenden. [Red.: Tatsache: My Dying Bride sind laut Homepage in diesem Jahr schon für das Wave Gotik Treffen, das With Full Force Festival und einen Gig in Nürnberg bestätigt. Na dann cheers!]</p></blockquote>
<p><strong>Wo hat es Euch denn auf Tour bisher am besten gefallen, und wo habt Ihr eher Dreadful Hours erleben müssen?</strong></p>
<blockquote><p>Definitiv in bester Erinnerung ist uns die Show als Vorband für Metallica geblieben, die wir in einer Arena in Athen gespielt haben. Daran denken wir wirklich gern zurück. In Polen hatten wir aber zum Beispiel mal eine wirklich miese Show, vor ein paar Jahren – das Timing ist uns völlig aus dem Ruder gelaufen und es war halb drei, bis wir endlich auf der Bühne standen und spielen konnten. Zu dem Zeitpunkt hatten viele Leute schon die Segel gestrichen und waren nach Hause gefahren.</p></blockquote>
<p><strong>Das wär’s dann auch schon von unserer Seite – vielen Dank für Deine Zeit! Das letzte Wort gehört allerdings natürlich Dir.</strong></p>
<blockquote><p>Ok, ich hoffe, dass Euch die neue CD gefällt. Uns gefällt sie ganz bestimmt und wir haben sehr hart dafür gearbeitet, dass das Ganze ein regelrechtes Hörerlebnis wird, das die Hörer davonträgt und in dem Ihr Euch richtig fallen lassen könnt. Cheers!</p></blockquote>
<p>Offizielle Bandhomepage: <a href="http://www.mydyingbride.org">www.mydyingbride.org</a><br />
MDB bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/officialmydyingbride">myspace.com/officialmydyingbride</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/06/12/my-dying-bride-aaron-stainthorpe-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>THE PRETTY FACES: Another Sound</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/06/12/the-pretty-faces-another-sound/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/06/12/the-pretty-faces-another-sound/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 20:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[alternative]]></category>
		<category><![CDATA[alternative rock]]></category>
		<category><![CDATA[florida]]></category>
		<category><![CDATA[punk]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[the pretty faces]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2228</guid>
		<description><![CDATA[Pretty Faces, hübsche Gesichter, sind ja so eine Sache: Hand aufs Herz, wir alle mögen schöne Menschen. Darum lächeln die uns (die breite Masse mit der breiten Nase, der einen Augenbraue, den „Bingo Wings“ und dem hängenden Doppelkinn – normale Menschen halt) inflationär von jedem Magazincover an. Mit ihren weißen Zähnen, der clearasilen Haut, vermutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/2009/06/cover2-1.jpg" alt="The Pretty Faces" title="cover2-1" width="200" height="184" class="size-full wp-image-2229" />Pretty Faces, hübsche Gesichter, sind ja so eine Sache: Hand aufs Herz, wir alle mögen schöne Menschen. Darum lächeln die uns (die breite Masse mit der breiten Nase, der einen Augenbraue, den „Bingo Wings“ und dem hängenden Doppelkinn – normale Menschen halt) inflationär von jedem Magazincover an. Mit ihren weißen Zähnen, der clearasilen Haut, vermutlich irgend so ein Photoshop-Filter, und all dieser charakterlosen schamlosen Makellosigkeit. Also wirklich, wer will das denn sehen? Hand aufs Herz? Eben.</p>
<p>Diese Pretty Faces riechen stattdessen nach Benzin und haben Jack Daniel’s getankt, keine Scheu vor akustischer dirtyness und abgebrochenen Fingernägeln. Und mal ehrlich: Nichts ist so sexy wie eine schöne Frau an einer kosmetisch dekorativen E-Gitarre! Die schlechte Nachricht: Gitarristin und Aushilfs-Vocalistin Hannah ist mit Frontmann Jeph verheiratet, dessen Bruder Thomas das Trio an den Drums komplettiert. Klarer Fall: It runs in the family!</p>
<p>Einen hörbaren Einfluss auf die Band haben Punkbands der wilden 70er, avantgardistisch rockige Bands wie The Velvet Underground oder Iggy and The Stooges werden ebenfalls auf der Myspace-Seite der Band genannt. Allerdings biedern die Pretty Faces sich weder an ihre Idole an, noch wird hier stumpf vor sich hin plagiiert. Was das Album „Another Sound“ auszeichnet, ist gutgelaunter Gitarrenrock, made in Florida und mit ordentlich Sonne im Herzen.</p>
<p>Zugegeben, so richtig neu wird das Rad hier nicht erfunden. Ob der Name „Another Sound“ darum so ganz passt, sei dahingestellt. Aber das ist auch gar nicht nötig, statt dessen bekommt die geneigte Hörerschaft einen hohen Spaßfaktor und den perfekten Soundtrack für laue, bierselige Sommernächte. Achso, und das schwarzweißpinke Retro-Artwork ist auch nicht zu verachten. Pretty. Very, very pretty!</p>
<p>The Pretty Faces auf MySpace: <a href="http://www.myspace.com/theprettyfaces">myspace.com/theprettyfaces</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/06/12/the-pretty-faces-another-sound/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NEIL YOUNG: &#8220;Fork in the Road&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/04/03/neil-young-fork-in-the-road/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/04/03/neil-young-fork-in-the-road/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 15:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[blues rock]]></category>
		<category><![CDATA[folk rock]]></category>
		<category><![CDATA[neil young]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=2002</guid>
		<description><![CDATA[Fans wissen es schon lange und auf dem letzten Album „Chrome Dreams II“, Baujahr 2007, wurde es mit einem vielsagenden Artwork und dem Song „Boxcar“ nochmals richtig deutlich: Neil Young ist Autofreak; insbesondere Oldtimer haben es ihm angetan. Das mag im Angesicht seiner Ökoeinstellung &#8211; Stichwort „Be the Rain“ vom Konzeptalbum „Greendale“ („We got to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fans wissen es schon lange und auf dem letzten Album „Chrome Dreams II“, Baujahr 2007, wurde es  mit einem vielsagenden Artwork und dem Song „Boxcar“ nochmals richtig deutlich: Neil Young ist Autofreak; insbesondere Oldtimer haben es ihm angetan. Das mag im Angesicht seiner Ökoeinstellung &#8211; Stichwort „Be the Rain“ vom Konzeptalbum „Greendale“ („We got to save mother earth&#8230;“) &#8211; etwas paradox klingen, aber Young wäre nicht Young wenn seine auf den ersten Blick gegensätzlichen Einstellungen, die sich stets auch in der Musik widerspiegeln, mit seinen komplexen Launen am Ende doch irgendwie in Einklang gebracht werden können.</p>
<p>So feilt der Altrocker beispielsweise zusammen mit dem renommierten amerikanischen Autobauer Lincoln gerade am „Eco LincVolt“, der angeblich erheblich sparsamer im Verbrauch sein soll als sein spritschluckendes Vorbild. Auf seinem neuen, seit heute in den Läden stehenden neuen Album „Fork in the Road“ widmet er dem Continental LincVolt sogar einen eigenen Song, „Johnny Magic“, doch alles der Reihe nach, denn es beginnt mit „When Worlds Collide“, und bereits diese ersten Töne lassen dem Fan seiner ramponierten schwarzen Gibson Les Paul, die liebevoll Old Black genannt wird, das Herz höher schlagen und zaubern ihm garantiert ein fettes Grinsen ins Gesicht: satt, erdig, groovend, darüber thront herrlich schräg Youngs charakteristische Stimme. <img src="/wp-content/uploads/2009/04/fork1.jpg" alt="Neil Young: Fork in the Road (2009)" title="Neil Young: Fork in the Road (2009)" width="240" height="240" class="alignleft size-full wp-image-2003" /> Wer es noch dreckiger mag, kommt bei „Fuel Line“ ganz auf seine Kosten: Die Old Black klingt so derbe verzerrt und blechern, dass man meinen möchte, die alte 1953er Gitarre meckert unter der Motorhaube eines LincVolts um ihre Freilassung. „Fuel Line“ macht einfach Spaß! Und bereits beim zweiten Durchlauf ertappt man sich dabei, wie man freudig wippend in die Backgroundgesänge einsteigt.</p>
<p>Next one, „Just Singing a Song“, wo es heißt: „You can play my guitar, see where it goes&#8230;“ Ich will die Old Black nicht spielen, ich will sie HEIRATEN! Somit dürfte spätestens jetzt oder beim dreckigen Blues Rocker „Get behind the Wheel“ dürfte deutlich geworden sein, dass Neil Young vollends den Spaß an den härteren Tönen wiedererlangt hat. Klar, bisher ist die Musik recht einfach gestrikt und geht sofort in Ohr und Bein. Das gleiche könnte man natürlich auch von den Texten behaupten, die in Neils wunderbar krakeliger Handschrift in der simplen Papphülle der CD notiert sind. Man kann sich jedoch über die Auto-Metaphern auch wunderbar weitertragen lassen: über die (vorgetäuschte?) Freiheit des Fahrens philosophieren, an Flucht und Jagd denken, über das Verhältnis Mensch-Maschine sinnieren&#8230; oder es aber einfach bleiben lassen und nur Spaß an der Musik haben. Übrigens: „Fork in the Road“ ist somit natürlich prädestiniert zum Fahren oder gefahren werden, sogar in der Bahn. Da kann man selbst größeren Verspätungen – über solchen nichtigen Dingen schwebt man dann einfach, getragen von rotzigen Grooves und coolem sonnenbebrillten Gesang – mit einer angenehmen Scheißegal-Attitüde begegnen.</p>
<p>Apropos Gesang: Ich habe den Glauben an den Meister wiedererlangt. Ich fand die Alben der späten 90er, frühen 2000er zugegeben nicht schlecht, doch fehlte ihnen irgendwie der Biss und Neil klang stimmlich alles andere als fit, stellenweise gebrechlich, gezwungen, fragiler als sonst, irgendwie alt. Aber hier auf „Fork in the Road“ lässt er die Zügel los klingt irgendwie erfrischend und spritzig. Es mag die rebellische Ader sein, die in ihm im Zuge von 9/11, Bush Jr. und dem Irakkrieg und der abgefeierten CSNY-Tour wieder stärker pulsiert. Neuerdings widmet er sich auch der Finanzkrise, was in „Cough up the Bucks“ mehr als deutlich wird: Das Video dazu ist noch das „aufwändigste“ der insgesamt vier im Vorfeld des Albums erschienenen schrulligen Low-Budget-Clips der neuen „Fork in the Road“-Songs:</p>
<p><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=54225788">Neil Young &#8211; Cough Up The Bucks</a><br/><object width="425px" height="360px" ><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="wmode" value="transparent"/><param name="movie" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=54225788,t=1,mt=video,searchID=,primarycolor=,secondarycolor="/><embed src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=54225788,t=1,mt=video,searchID=,primarycolor=,secondarycolor=" width="425" height="360" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"/></object></p>
<p>Erstmals bei „Off the Road“ wird ein Gang herausgenommen, dem ein oder anderen sicher zu cheesy, aber immerhin ein guter Song um mal den Blick über die schöne vorbeiziehende Landschaft schweifen zu lassen, nur um wenig später bei „Hit the Road“ neu Fahrt aufzunehmen. Der rockende Blues steht Neil sehr gut. Man muss unweigerlich an seine späten 80er denken, als er mit den Bluenotes das Tanzbein schwang und wenig später auch die Ultrahymne „Rockin&#8217; in the Free World“ entstand, die jede wahre Rockerseele glauben macht fliegen zu können. Einziger Wermutstropfen ist, dass diesmal die verspielten, trippigen Longtracks fehlen. Aber die kann man nicht immer haben. Stattdessen gibt’s erstmal noch einen wunderbaren Moment in Form der minimalistischen Akustikballade „Light a Candle“. Und Young bleibt optimistisch:</p>
<blockquote><p>„Instead of cursin&#8217; the darkness,<br />
light a candle where we&#8217;re going.<br />
There&#8217;s something ahead<br />
worth looking for.</p>
<p>When the light of time is on us<br />
we will see our moment come.<br />
And the living soul inside<br />
will carry on&#8230;“</p></blockquote>
<p>So hätte das Album eigentlich enden können, doch der Titelsong, der ebenfalls mit einem Clip daherkommt wo ganz nett Apple und die Blogosphäre eins aufn Deckel bekommen, beschließt dieses fantastische Album, das meinen Glauben an den Altrocker nun vollends wiederhergestellt hat und sicher zu den besten Alben des noch jungen Jahres gezählt werden muss. Kaufen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/04/03/neil-young-fork-in-the-road/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FEJD &#8211; Ein Tanz in den Fr&#252;hling</title>
		<link>http://rockzoom.de/2009/03/23/fejd-ein-tanz-in-den-fruehling/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2009/03/23/fejd-ein-tanz-in-den-fruehling/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 14:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[fejd]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[folk metal]]></category>
		<category><![CDATA[folk rock]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[schweden]]></category>
		<category><![CDATA[swedish folk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rockzoom.de/?p=1866</guid>
		<description><![CDATA[Es wird Zeit; ich habe diesen Winter satt. Die ersten Schneetage waren schön: Seelenweiß im Nachweihnachtstief. Der erste Regen erträglich: Fortwaschung des zutage gekommenen Silvestermülls. Aber nun reicht&#8217;s: Dieser nichtssagende immergraue Himmel, diese dummen 3°C, bei denen man nicht weiß, was man anziehen soll, diese eingepennten Gesichter in der Straßenbahn&#8230; Ich kann&#8217;s nicht mehr sehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird Zeit; ich habe diesen Winter satt. Die ersten Schneetage waren schön: Seelenweiß im Nachweihnachtstief. Der erste Regen erträglich: Fortwaschung des zutage gekommenen Silvestermülls. Aber nun reicht&#8217;s: Dieser nichtssagende immergraue Himmel, diese dummen 3°C, bei denen man nicht weiß, was man anziehen soll, diese eingepennten Gesichter in der Straßenbahn&#8230; Ich kann&#8217;s nicht mehr sehen. Ich habe genug.<br />
Lichtlechzend lassen einen die wenigen Sonnentage zurück; schaffen&#8217;s nicht aus eigener Kraft. Hinfortgeweht der Winter! Und zwar unter Zuhilfenahme von &#8220;Storm&#8221;, dem Debütalbum der Schweden <strong>FEJD</strong>.</p>
<p><img src="http://rockzoom.de/uploads/2008/02/fejdband.jpg" alt="Fejd (2007)" title="Fejd (2007)" width="300" height="234" class="alignleft size-full wp-image-393" />Fejd aus Lilla Edet machen seit 2001 mittelalterlich anmutenden Folk in ihrer Muttersprache. Bis dato haben sie drei EPs herausgebracht, von denen noch zwei auf der offiziellen Webseite der Band kostenlos herunterladbar sind. Zur ersten Vorstellung verweise ich gern auf <a href="http://rockzoom.de/2008/02/04/vertragslose-freimusik-fuer-folkhungrige/" target="_blank">meinen Fejd-Beitrag aus dem letzten Jahr</a>:</p>
<blockquote><p>So steckt dieser Folk nicht nur voller traditionsreicher nordischer Instrumente (Nickelharpa, Maultrommel, Bouzouki, Hurdy Gurdy, schwedischer Dudelsack etc.), sondern hat auch viel damit auszudrücken: Akustikgitarrensoli träffar besinnlich-minimalistische Ohrwurmmelodien träffar verspieltes Alle-Beisammen-Musizieren, und oftmals brechen die Strukturen aus der typisch einfachen Strophe-Refrain-Liedelei aus und bahnen sich allein ihren Weg durch schwedische Wälder. Und dort klingt einer, als wäre er lange draußen gewesen, hätte viel kalte Luft eingeatmet: Patrik Rimmerfors ist nicht nur für die meisten Folkinstrumente verantwortlich, er übernimmt auch den Löwenanteil des äußerst angenehmen Gesangs: leicht angerauht, leicht gerollt, mal melodisch trancierend, mal feucht-fröhlich und tanzbar feiernd, doch immer mit diesem sehnsüchtig-stolzen Unterton&#8230;</p>
<div align="center">
<table border="0">
<tr>
<th>Eld (2002)</th>
<th>Huldran (2004)</th>
<th>I en tid som var (2006)</th>
</tr>
<tr>
<th><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/02/cover_eld.jpg' alt='Fejd - Eld (2006)' /></th>
<th><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/02/cover_huldran.jpg' alt='Fejd - Huldran (2004)' /></th>
<th><img src='http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2008/02/cover_ientid.jpg' alt='Fejd - In en tid som var (2002)' /></th>
</tr>
</table>
</div>
<p></br><br />
So <em>ganz </em>traditionell geht man jedoch nicht zu Werke: Die Handhabung der Drums verleugnet die ursprüngliche Metalherkunft nicht. Keyboarder Lennart Specht sowie das Rhythmusduo Thomas Antonsson (Bass) und Esko Salow (Drums) entstammen der Metalband Pathos. Letztere haben außerdem ihre metallischen Wurzeln in Form von Nostradameus, die Power Metallern ein Begriff sein könnten. So kann man Fejd im Endeffekt vielleicht &#8220;Swedish Folk Rock&#8221; nennen&#8230; <em>(<strong>Katrin Kropf</strong>, 04.02.09)</em></p></blockquote>
<p>Da wundert es auch nicht, dass Fejd &#8211; nun endlich! &#8211; bei einem Label untergekommen sind, dass in erster Linie ganz klar für die härteren Töne steht: Napalm Records&#8230;</p>
<blockquote><p>Napalm hat eine große Tradition mit Acts der folkigen Art. Sie akzeptierten uns und das was wir hier tun; sie helfen uns, die Musik hinaus in die Welt zu tragen. Ich denke wir können zusammen ein größeres Publikum erreichen, als es uns mit einer anderen Art Label möglich gewesen wäre. Die meisten unserer Fans scheinen eh Metalfans zu sein, daher meinen wir, mit Napalm die richtige Entscheidung getroffen zu haben. [...] Patrik and Niklas spielen zwar manchmal auch auf verschiedenen Events als Folk-Duo auf, aber mal abgesehen davon haben auch sie als Metalmusiker angefangen. Patrik an der Gitarre, Niklas als Bassist. <em>(<strong>Esko Salow</strong>, 20.03.09)</em></p></blockquote>
<p>Auch auf dem am Freitag erscheinenden ersten Album &#8220;Storm&#8221; wird dieses Konzept von &#8220;metal/rock meets swedish traditional folk&#8221; konsequent fortgesetzt. Die einzelnen Stücke sind vielleicht nicht mehr gar so eingängig wie noch auf den Demoscheiben, doch erschließt sich der tiefgründige Wert der Musik spätestens draußen an der frischen Luft, bei Wind über einem weiten Feld oder dem Anblick der ersten mutigen Krokusse. <img src="/wp-content/uploads/2009/03/fejd_storm1.jpg" alt="Fejd: &quot;Storm&quot; (2009)" title="Fejd: &quot;Storm&quot; (2009)" width="220" height="220" class="alignleft size-full wp-image-1879" />Vielfältig sind die Stimmungen auf &#8220;Storm&#8221;: mal getragen von der wunderbar sehnsüchtelnden Weite in Patrik Rimmerfors&#8217; Stimme (Bsp. &#8216;Äril&#8217;, mein Favorit!), ein andermal durch den Auftritt von Gastmusikern: ausgelassene Frühlingsgefühle werden beispielsweise bei &#8216;Älvorna Dansar&#8217; wach, bei dem Patrik zauberhafte weibliche Unterstützung bekommt:</p>
<blockquote><p>Ihr Name ist Elina Tervonen. Es ist pures Glück, dass wir von ihr gehört haben als wir im Studio waren. Eines Morgens bin ich schon eher ins Studio gekommen, als Marko Tervonen, unser Produzent, ein Lied mit seiner Frau zum Besten gab. Ich dachte sie hat eine wundervolle Stimme, also haben wir das in der Band besprochen wie es wohl wäre, wenn sie auf &#8216;Älvorna Dansar&#8217; mitsingen würde. Das Lied war ursprünglich für Patrik bestimmt, er musste es ihr also beibringen. Das Ergebnis der Testaufnahme war fantastisch und nun sind wir sehr dankbar, dass daraus eine Art Elina-Song wurde. <em>(<strong>Esko Salow</strong>, 20.03.09)</em></p></blockquote>
<p>Zugegeben, Folk Metal-Bands gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Besonders solche, die meinen müssen, etwas über alte Kriegsgötter und Saufgelage singen zu müssen. Fejd gehören ganz bestimmt nicht zu dieser Party Metal-Sippe, und wenn es in &#8216;Älvorna Dansar&#8217; auch lebensbejahend und froh zugeht, so wirkt das Ganze doch wesentlich ästhetischer was sowohl die Musik als auch die Texte angeht. Nun ist ja nicht jeder der schwedischen Sprache mächtig. Umso besser, dass es sich bei Fejd über die Jahre hin eingebürgert hat, dass die Texte auf der offiziellen Bandseite parallel auf Schwedisch und als englische Übersetzung zu lesen sind. Esko hat für uns vorab schonmal &#8216;Älvorna Dansar&#8217; ins Englische übertragen:</p>
<blockquote><p>Die Themen unserer Musik variieren stark und sind auch in sehr poetischem Schwedisch geschrieben, daher ist es schwierig und auch nicht ganz fair für Patrik, der auch immer die Texte schreibt, ins Englische zu übersetzen. Aber für euch werde ich es mal probieren:</p>
<p><em><strong>Älvorna Dansar (Dance of the fairies)</strong></p>
<p>Enchanting beauty in the dance of fairies<br />
Shimmering being of light<br />
Tears of silver in (Daggkåpa = Alchemilla Vulgaris, a plant) embrace<br />
Twilight carefully falls</p>
<p>A mother of age so old and worn<br />
still searching for the traces<br />
She follows the paths in the green moss beds<br />
A feather bed without life</p>
<p>See them then follow them tonight</p>
<p>Fairies dancing wildly on moon steep meadows<br />
Silver covered is the ground in wizardry&#8217;s garb<br />
A mirage made of light so captivating and tempting<br />
Tones of a song with appealing words</p>
<p>Wandering souls they float as haze<br />
Arched in the play of the fairies<br />
The grieving mother falls to her knees of pardon<br />
The children of the forest are here</p>
<p>See them then follow them tonight</p>
<p>Fairies dancing wildly&#8230;</em></p>
<p>Das ist nicht ganz akurat, aber nahe dran. Und wie ich bereits anmerkte: gegenüber Patrik nicht ganz fair, da die Texte auf Schwedisch natürlich viel besser klingen.</p></blockquote>
<p>Der Beginn des folgenden &#8216;Vid Jore Å&#8217; erinnert angenehm an die schwedischen Folker TRIAKEL, welche sich zusammen mit GARMARNA die wunderbare Emma Härdelin als Sängerin teilen. Die typisch schwedischen Melodien erhalten bei Fejd jedoch durch das zusätzliche Schlagzeug einen derartig unwiderstehlichen Drive, der dann doch eher an letztere Band, HEDNINGARNA oder VÄSEN erinnert. Alles andere als Füllmaterial, sondern eher stimmungsvoll und mittelalterlich anmutend<img src="/wp-content/uploads/2009/03/fejd1.jpg" alt="Fejd (2009)" title="Fejd (2009)" width="300" height="214" class="alignleft size-full wp-image-1883" /> sind die Instrumentalstücke &#8216;Egils Polska&#8217; und das abschließende &#8216;Likfärd&#8217;. Likfärd, zu Deutsch &#8216;Trauer&#8217;&#8230; dass der Frühling eben doch noch auf sich warten lässt&#8230;</p>
<p>Das Warten versüßen sollen die beiden Bonusstücke &#8216;Bergakungen&#8217; und &#8216;Morgonstjärnan&#8217;, die dem Fejd-Fan der frühen Tage keine Fremden sind, handelt es sich doch hierbei um die ersten beiden Lieder der &#8220;Eld&#8221;-EP, die sich von ihren Originalen jedoch (leider?) nicht unterscheiden.</p>
<blockquote><p>Napalm wollte ein paar Bonussongs haben, um die ganze Sache attraktiver zu machen. Sie haben eigentlich nach bisher unveröffentlichten Material gefragt, aber wir hatten da nichts bereits Aufgenommenes. Wir waren etwas in Eile, da wir unbedingt eine März-Veröffentlichung haben wollten. Das eigentliche Album endet mit &#8216;Likfärd&#8217;. <em>(<strong>Esko Salow</strong>, 20.03.09)</em></p></blockquote>
<p>Die Wiederveröffentlichung der ersten beiden EPs &#8220;I en tid som var&#8221; und &#8220;Huldran&#8221;, auch zusammen auf einer CD, negiert Esko jedoch:</p>
<blockquote><p>Nein, wir werden sie nicht als Album wiederveröffentlichen. Sie waren als Demos gedacht und Sound und Performance sind in einer zu schlechten Qualität um sie so wie sie sind wiederzuöffentlichen. Aber wir sprechen auch darüber, von einigen Songs Neuaufnahmen zu machen, gegebenfalls als Bonustracks für kommende Alben. So wäre es auch cooler für diejenigen, die die originalen CDs der EPs besitzen, denn die sind heutzutage wirklich schwer zu finden. <em>(<strong>Esko Salow</strong>, 20.03.09)</em></p></blockquote>
<p>Zugeben, man kann nicht bestreiten, dass sich Fejd auf &#8220;Storm&#8221; ab und an auch ein bisschen wiederholen. Da diese Musik derzeit aber sowieso einmalig auf dieser Welt ist, nimmt man das gern mal in Kauf.</p>
<p>Demnächst spielen Fejd auch ihre ersten Auftritte auf einer handvoll Festivals in Deutschland, bei ersterem wird RockZOOM dabei sein und berichten:</p>
<p>18.Apr. 2009,   	15:00 Uhr: Ragnarök Festival 6 (Lichtenfels)<br />
27.Jun. 2009, 	18:30 Uhr: Festung Open Air (Königstein bei Dresden)<br />
03.Jul. 2009, 	20:00 Uhr: Hörnerfest (Brande-Hörnerkirchen)<br />
</br></p>
<blockquote><p>Wir alle haben noch andere Jobs, auf die wir Rücksicht nehmen müssen. Aber vielleicht werden die Dinge in Zukunft anders aussehen. Den Schritt von einer Garagenband zu Vollzeitmusikern vollziehen zu können wäre wirklich großartig; es ist doch recht schwierig, alles gleichzeitig machen zu müssen. Wir arbeiten daran, mehr Konzerte zu geben und werden in Zukunft viel mehr live spielen. Wir hoffen wirklich, viele von euch bei unseren Shows zu treffen, also seid nicht schüchtern: Kommt und redet mit uns. <img src='http://rockzoom.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Und bitte besucht unsere offizielle Bandhomepage und unsere Myspace-Seite. <em>(<strong>Esko Salow</strong>, 20.03.09)</em></p></blockquote>
<p>>> Offizielle Fejd Webseite: <a href="http://www.fejd.se" target="_blank">www.fejd.se</a><br />
>> Fejd @ Myspace : <a href="http://www.myspace.com/fejd" target="_blank">www.myspace.com/fejd</a></p>
<p>ACHTUNG! <strong>### Livestream am 23.03. @ <a href="http://www.heavylaw.com" target="_blank">www.heavylaw.com</a> ###</strong><br />
(befindet sich rechts unten, einfach nur das Sound-Symbol anklicken und bei Laptops bitte gescheite Boxen oder Kopfhörer verwenden&#8230; <img src='http://rockzoom.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rockzoom.de/2009/03/23/fejd-ein-tanz-in-den-fruehling/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
