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	<title>Rockzoom &#187; Im Weitwinkel</title>
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		<title>„Pearl Jam 20“ – Kinovorführung @ Cineplexx Reichsbrücke, Wien &#124; 20.09.2011</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 15:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sharif El Mahdi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
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		<category><![CDATA[jubiläum]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Jubiläum: Die in Seattle beheimatete Rockformation Pearl Jam hat sich zu ihrem zwanzigjährigen Bestehen einiges einfallen lassen. Schon im Januar 2011 veröffentlichte sie mit „Live On Ten Legs“ eine weitere Liveplatte. Livekonzerte zum Jubiläum [inklusive Gastauftritten von Freunden wie Chris Cornell (Soundgarden, Audioslave) und Josh Homme (QOTSA)] der ersten Veröffentlichung, dem mittlerweile millionenfach verkauften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/pj-twenty-225x300.jpg" alt="" title="PJ 20" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-4783" /><strong>Das Jubiläum:</strong><br />
Die in Seattle beheimatete Rockformation Pearl Jam hat sich zu ihrem zwanzigjährigen Bestehen einiges einfallen lassen. Schon im Januar 2011 veröffentlichte sie mit „Live On Ten Legs“ eine weitere Liveplatte. Livekonzerte zum Jubiläum [inklusive Gastauftritten von Freunden wie Chris Cornell  (Soundgarden, Audioslave) und Josh Homme (QOTSA)] der ersten Veröffentlichung, dem mittlerweile millionenfach verkauften Debutalbum „Ten“ sowie ein Gratisdownload des neuen Songs „Olé“ auf der offiziellen Internetseite der Band folgten. Nachdem der dazugehörige Soundtrack im deutschsprachigen Raum schon am 16. September veröffentlicht wurde, folgten die Woche darauf Kinovorstellungen der neuen Band-Dokumentation rund um den Erdball. </p>
<p><strong>Der Regisseur:</strong><br />
Regisseur, Drehbuchutor und früherer Musikjournalist Cameron Crowe („Almost Famous“, „Jerry Maguire – Spiel des Lebens”) nahm sich für „PJ 20“ tonnenweise Bildmaterial vor, woraus &#8211; von aktuellen Interviews begleitet &#8211; schlussendlich der etwa zweistündige Dokumentarfilm entstand. </p>
<p><strong>Der Film: </strong><br />
Die Geschichte Pearl Jams beginnt mit Green River, der Band, in der Jeff Ament (Bass) und Stone Gossard (Gitarre) gemeinsam mit späteren Mitgliedern der Gruppe Mudhoney musizierten. Nachdem sie sich aufgelöst hatte, gründeten die beiden eine neue Band namens Mother Love Bone. Deren Sänger, Andrew Wood, verstarb jedoch am 19. März 1990 an einer Überdosis Heroin. Ein Schock für Gossard, Ament und Woods Mitbewohner Chris Cornell. </p>
<p>Den Schicksalsschlag mehr schlecht als recht verdaut, nahmen Gossard und Ament mit Hilfe von Mike McCready (Gitarre) und Soundgarden-Schlagzeuger Matt Cameron neue Songideen auf, jedoch ohne Sänger. Dank  Jack Irons, in den 80er Jahren Schlagzeuger der Red Hot Chili Peppers und späterer Pearl Jam-Trommler, landete eine MC der Demoaufnahmen bei Eddie Vedder, der damals noch in San Diego wohnte. Er schrieb Lyrics zu den rein instrumentalen Aufnahmen, sang seine Ideen ein und sendete sie an die Band. Die waren von seiner Stimme so angetan, dass sie ihn nach Seattle bestellten, wo man sofort zu proben begann und ein paar Tage später schon den ersten gemeinsamen Gig spielte.<br />
Chris Cornell hatte mittlerweile einige Lieder für seinen verstorbenen Freund Andy Wood geschrieben und wollte diese gemeinsam mit Freunden und früheren Wegbegleitern Woods aufnehmen. Aus diesen Sessions mit Mitgliedern von Soundgarden und Pearl Jam (inkl. dem bis dahin recht schüchternen Neuling Vedder) entstand das Album „Temple Of The Dog“, vor allem bekannt aufgrund zweier Songs, die immer wieder den Weg auf die Setlisten von Vedder &#038; Co. finden sollten: „Hunger Strike“ und „Say Hello 2 Heaven“. </p>
<p><strong>Pearl Jam Twenty Trailer 2011:</strong></p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GzI8OhR0IVY?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/GzI8OhR0IVY?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der Titel des Debutalbums “Ten” (1991) leitete sich von der Rückennummer des Basketballspielers Mookie Blaylock ab, nach dem sich die Band zuerst benannte. Vor allem auch durch den Erfolg von Nirvana und deren Album „Nevermind“, das dieser Tage zu seinem zwanzigjährigen Jubiläum als Deluxe-Edition wiederveröffentlicht werden wird, wurden Fans und Medien auf weitere Bands aus Seattle aufmerksam. „Ten“ enthielt drei erfolgreiche Singles: „Alive“, „Even Flow“ und „Jeremy“. Der erstgenannte Titel nahm stark autobiographische Züge an, erfuhr Eddie Vedder doch erst nach dem Tod seines leiblichen Vaters, dass der Mann, den er für seinen richtigen Vater hielt, in Wahrheit nur sein Stiefvater war. Seinen biologischen Vater durfte Eddie nur als einen Freund der Familie kennenlernen. Das Geheimnis wurde erst nach dem Ableben seines Erzeugers preisgegeben. </p>
<p>„Jeremy“, oftmals als größter Pearl Jam-„Hit“ gehandelt, erzählt wiederum die Geschichte eines gepeinigten Jungen, der im Klassenzimmer Selbstmord begeht. Inspiriert wurden die Texte hierbei von einem Zeitungsartikel, den Vedder zu dieser Zeit las. </p>
<p>1992 bestritt die Band unter anderem einen Auftritt bei MTV Unplugged-Auftritt 1992. Dieser wurde der Wiederveröffentlichung des Debuts in den Nullerjahren als DVD als Kaufanreiz hinzugefügt. </p>
<p>Zunächst noch überwältigt vom Erfolg nahm die Band jede Gelegenheit war, um live zu spielen und Interviews zu geben. Weitere Veröffentlichungen [“Vs.” (1993) &#038; “Vitalogy” (1994)] folgten.  Vor allem Vedder wurde dieser Stress allmählich zu viel. Die Band spielte außerdem immer öfter in nicht nüchternem Zustand und die Medien stürzten sich förmlich auf sie. </p>
<p>Pearl Jam zogen sich vom doch oft oberflächlichen Medienrummel zurück und gaben jahrelang nur vereinzelt Interviews und verweigerten bis zur Single „Do The Evolution“ aus dem 1998 erschienenen Album „Yield“ die Anfertigung jeglicher Musikvideos. </p>
<p>Sie hinterfragten zudem das Monopol des amerikanischen Konzertticket-Anbieters „Ticketmaster“ und verlangten fairere Kartenpreise für ihre Fans – und waren hierbei allein auf weiter Front. Der Film zeigt Gossard und Ament beim Prozess. Eine Szene, die das Ende des Prozesses erahnen ließ: Unverständnis wurde ihnen zu Teil. Den Prozess verloren sie. </p>
<p>Da nahezu alle großen Veranstaltungsorte Exklusiv-Verträge mit „Ticketmaster“ hatten, nahmen Pearl Jam die Organisation ihrer Tourneen selbst in die Hand. Ein zusätzlicher Stress, der so viel Zeit in Anspruch nahm, dass für Organisatorisches mehr Aufwand nötig war als gewollt. </p>
<p>Ein kurzer Abschnitt des Films beschäftigt sich mit dem Schlagzeugerverschleiß der Band. Dave Krusen (später spielte er in Vedders Nebenprojekt Hovercraft und bei Unified Theory) und Matt Chamberlain (später u.a. Studiomusiker für Tori Amos, David Bowie und Morrissey) waren nur kurz dabei, ihnen folgten Dave Abbruzzese (1991-1994) und Jack Irons (1994-1998). Irons wollte nach den Aufnahmen zu „Yield“ nicht auf Tour gehen und verließ die Band. Ein Glücksfall, wie sich herausstellen sollte, war doch Matt Cameron nach der Auflösung Soundgardens gerade wieder zu haben. Er ist das erste Mal auf der Liveplatte „Live On Two Legs“ (1998) zu hören. Sein Einstieg verhalf Pearl Jam spätestens hier zu ihrem Ruf als exzellente Liveband. </p>
<p>Die Veröffentlichung von “Binaural” im Jahre 2000 markierte PJs Rückkehr in die großen Hallen, die dazugehörige Tour schien ein voller Erfolg zu werden.   </p>
<p>Jedoch kam es nach Andrew Woods Tod zum zweiten Tiefpunkt in der Karriere der Bandmitglieder. Bei ihrem Auftritt am 30. Juni 2000 auf dem alljährlichen dänischen Roskilde-Festival  kam es zu einem Unfall, bei dem neun Fans ums Leben kamen. Das Konzert und die Tour wurden daraufhin abgebrochen. Vedder erklärt in der Dokumentation, dass man, wenn man den Werdegang der Gruppe aufteilen müsste, von den Prä- und Nachroskilde-Pearl Jam sprechen müsste. Das Ende der Band stand zu dieser Zeit auch im Raum, die Gedanken der Gruppe kreisten lange Zeit um diesen Vorfall. </p>
<p>Nach einer längeren Pause fand sich die Band jedoch wieder zusammen und nahm das stark von der Präsidentschaft George W. Bushs beeinflusste, 2002 veröffentlichte, Album „Riot Act“ auf. Hierbei ließ es sich die Band nicht nehmen, ihre Meinung über den nunmehrigen Ex-Präsidenten Ausdruck zu verleihen, wofür sie auch ab und zu von Teilen des Publikums ausgebuht wurden. Eine Performance des recht eindeutigen Stückes „Bu$hleaguer“, bei dem sich Vedder eine Bush-Maske aufsetzte und harsche Kritik am damaligen Staatsoberhaupt äußert, („A Confidence Man/But Why So Beleaguered?/ He’s Not A Leader, He’s A Texas Leaguer“) stellt die plötzliche Entzweiung des Publikums in Bushanhänger und –gegner auf der „Riot Act“-Tour eindrucksvoll dar.    </p>
<p>Generell zeigt der Film, dass Pearl Jam immer wieder ihren eigenen Weg gegangen sind und ihre Meinung über die Jahre hinweg kundgaben. Sei es der Prozess gegen Ticketmaster, die Abkehr vom Medienrummel, seien es Liedtexte wie „World Wide Suicide“ oder „Army Reserve“, das Engagement für ein freies Tibet oder der Protest gegen die Verurteilung der „West Memphis Three“ <em>1</em>: Diese Band versteckte sich und ihre Meinung nie. Womöglich bestärkt wurden sie in dieser Haltung um das Jahr 1995, als sie mit Neil Young das Album „Mirror Ball“ aufnahmen und mit ihm auch auf Tour gingen. </p>
<p><strong>Pearl Jam @ VH1 Rock Honours &#8211; The Who 2008:</strong></p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sWdUuojeTl8?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/sWdUuojeTl8?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Raritätensammlung  “Lost Dogs” (2003) und die Alben “Pearl  Jam” (2006) und „Backspacer“ (2009) folgten. Als besonders gelungen kann der Auftritt bei „VH1 Rock Honours: The Who“ gesehen werden, bei dem PJ zwei Lieder des The Who-Films „Quadrophenia“, „The Real Me“ und „Love Reign O’er Me“ intonierten. </p>
<p>In der Doku nicht außerordentlich berücksichtigt wurden die Soloalben und Nebenprojekte der Bandmitglieder, die aus meiner Sicht ebenfalls empfehlenswert sind: Da wäre zum Beispiel Eddie Vedders Soundtrack zu Sean Penns Roadmovie-Drama „Into The Wild“ (2007), seine Soloplatte „Ukulele Songs“ und die Live-DVD „Water On The Road“ (beide 2011). Im Film unerwähnt blieb Mad Season, ein Projekt, bei dem McCready u.a. mit dem mittlerweile verstorbenen Alice In Chains-Sänger Layne Staley (Anspieltipp: „River Of Deceit“) kollaborierte. Gossard hat außerdem 2010 sein Projekt Brad mit dem Album „Best Friends?“ wieder ins Leben gerufen. Die Reunion von Soundgarden (inkl. Matt Cameron) dürfte keinem Leser/keiner Leserin dieser Zeilen entgangen sein. </p>
<p><strong>Fazit: </strong><br />
Cameron Crowe hat mit „PJ 20“ einen höchst interessanten Einblick in die Bandgeschichte zustande gebracht, der die große Stärke der Band &#8211; die Liveperformance &#8211; immer wieder in den Mittelpunkt rückt. Der oben bereits erwähnte Mut, Missstände aufzuzeigen &#8211; sei es nun in den Liedtexten oder außerhalb ihrer musikalischen Profession &#8211; und der anhaltende künstlerische Appetit dieser eindrucksvollen Band (siehe/höre Gratisdownload „Olé“) geben Grund zur Annahme, dass Pearl Jam uns auch in Zukunft noch viel Freude bereiten werden! Die DVD-Veröffentlichung der Dokumentation ist für Oktober dieses Jahres angedacht.  </p>
<p><strong>Pearl Jam im Internet: </strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.pearljam.com">www.pearljam.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/PearlJam">www.facebook.com/PearlJam</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/tenclub">www.myspace.com/tenclub</a> </p>
<p><em>1 Bei den „West Memphis Three“ handelt es sich um drei Männer, die 1993 &#8211; damals selbst im Teenageralter &#8211; Morde an drei achtjährigen Buben begangen haben sollen. Sie wurden 1994 verurteilt, obwohl &#8211; so die Kritik an dem Urteil &#8211;  genetische Beweise dagegen sprachen. Der älteste Verurteilte wurde mittels Giftspritze getötet, die beiden weiteren Beschuldigten kamen ins Gefängnis. Den Dreien wurden satanistische Handlungen vorgeworfen. „Argumentiert“ wurde dies anhand deren Kleidungs- und Musikgeschmacks. Die beiden verbliebenen Beschuldigten wurden schlussendlich am 19. August 2011 aus dem Gefängnis entlassen. Dieser Fall gilt gemeinhin als Justizirrtum.</em></p>
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		<title>Foo Fighters: „Back &amp; Forth“ – Dokufilm + “Wasting Light”-Livemitschnitt im Kino am 7.4.2011</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 17:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sharif El Mahdi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[“One Night Only” wurde die Dokumentation “Back &#038; Forth” in verschiedensten Kinos auf dem Erdball gezeigt – so auch in Wien. Da nahm man schon mal in Kauf, dass sich das Kino am anderen Ende der Stadt befindet. Das hat mitunter damit zu tun, dass der Autor dieses Textes eine ganz spezielle Beziehung zur Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/foofighters.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/foofighters-290x300.jpg" alt="Foo Fighters 2011" title="Foo Fighters 2011" width="290" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3958" /></a>“One Night Only” wurde die Dokumentation “Back &#038; Forth” in verschiedensten Kinos auf dem Erdball gezeigt – so auch in Wien. Da nahm man schon mal in Kauf, dass sich das Kino am anderen Ende der Stadt befindet. Das hat mitunter damit zu tun, dass der Autor dieses Textes eine ganz spezielle Beziehung zur Musik der Foo Fighters hat: </p>
<p>Im Dezember 1994 lernte ich durch meinen Bruder am Nachmittag des 24.12.1994 eine neue, spannend klingende, musikalische Welt kennen. Bis dahin hörte ich nämlich vor allem die damaligen Popcharts, die beiden Best Of-Alben der Beatles, diverse TV-Melodien, Michael Jackson oder die zu Recht in Vergessenheit geratene 80er-Rockband „Mr. Mister“. Aufregend und neu klang das, was man auch außerhalb des brüderlichen Zimmers hören konnte: Nirvanas „Nevermind“. Diese Band sollte mich nachhaltig beeindrucken. Ich bekam das Album noch am gleichen Abend auf Musikkassette geschenkt. Schon ein paar Tage später musste ich aber einsehen, dass es meine neuen Helden, diese Bandformation, nicht mehr gab: Ein musikalischer Jahresrückblick eines damals noch englischsprachigen Musiksenders wiederholte auch die Schreckensmeldung des Jahres: Kurt Cobain, Songschreiber, Sänger und Gitarrist von Nirvana hatte im April 1994 Selbstmord begangen. </p>
<p>Ein paar Monate später erfuhr ich, dass Nirvanas Schlagzeuger Dave Grohl eine eigene Band namens „Foo Fighters“ ins Leben gerufen hatte. „I’ll Stick Around“, das erste Video und das kurze Zeit später veröffentlichte und selbstbetitelte Debut konnten mich -wie ich über die Jahre merkte- im Gegensatz zu Krist Novoselics Projekten „Sweet 75“ und „Eyes Adrift“ schnell überzeugen.  </p>
<p>Das Wien-Konzert der Foo Fighters am österreichischen Nationalfeiertag, dem 26.10. des Jahres 1995, war ein ganz besonderes für mich – es war mein allererstes Rockkonzert überhaupt. Es fand im Museumspalast statt, der mittlerweile in Museumsquartier umbenannt wurde. Und da meine Eltern ihren zwölfjährigen Sohn nicht alleine auf ein Rockkonzert ließen, erbarmte sich meine Schwester, mich dorthin zu begleiten. Es beeindruckte mich nachhaltig. Seit dieser Zeit bin ich Fan dieser Band, die mir seitdem am Herzen liegt und eigentlich immer eine sichere Bank war und – wie ich diesen Abend feststellen sollte – es auch noch immer ist! </p>
<p><strong>Die Dokumentation:</strong></p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8Dtgmlh6uFc?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8Dtgmlh6uFc?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>„Back &#038; Forth“ beginnt da, wo die Geschichte von Nirvana endete: mit dem Selbstmord Kurt Cobains. Grohl erzählt, wie gelähmt er monatelang danach kaum Musik gespielt hatte, in der Angst, immer wieder an die tragischen Geschehnisse erinnert zu werden. Dann trat er aber doch gemeinsam mit Tom Petty bei der Satire- und Sketchshow „Saturday Night Live“ auf. Petty bat Grohl einen Fixplatz am Schlagzeug an, den Grohl dankend ablehnte. Er nahm das Erstlingswerk „Foo Fighters“  im Alleingang auf, spielte nahezu alle Parts selbst ein und dachte anfangs laut Eigenaussage im Film nicht einmal an eine Veröffentlichung. Er gab diversen Freunden das Tape, die ihn wiederum darin bestärkten, es zu veröffentlichen. Um auf Tour gehen zu können, stellte er sich aus Pat Smear (The Germs/Nirvana-Tourgitarrist), Nate Mendel und William Goldsmith (beide Ex-Sunny Day Real Estate) eine Band zusammen. Mit Mike Watt und Eddie Vedders Zweitband Hovercraft absolvierten sie in der Folge eine Reihe von Konzerten. Sie hatten anfangs damit zu kämpfen, dass sie in Interviews nur über Cobain befragt wurden. „Is this a song about Kurt?“ war die wohl am häufigsten gestellte Frage. Dies sollte sich mit dem 1997 erschienenen Zweitlingswerk „The Colour &#038; The Shape“ ändern. Doch bevor es so weit kommen konnte, musste William Goldsmith erkennen, wie schwierig es ist, als Drummer der Foo Fighters Dave Grohls Vorstellungen bezüglich der Drumparts zu genügen. Anfangs ohne sein Wissen nahm Grohl die von ihm eingespielten Schlagzeugparts neu auf. Goldsmith war aufgrund dessen &#8211; verständlicher Weise &#8211; in seinem Stolz verletzt und schlug Grohls Angebot aus, weiter mit ihm zusammenzuarbeiten. Wie man im Film sehen konnte, ist dies wohl jetzt auch noch immer ein wunder Punkt, sowohl bei Grohl als auch vor allem bei Goldsmith. </p>
<p>Ein neuer Schlagzeuger musste her und wurde in dem „Sunnyboy“ Taylor Hawkins, der für Alanis Morrissette auf deren „Jagged Little Pill“- Tour mitwirkte, schlussendlich &#8211; nach der Fertigstellung von „The Colour &#038; The Shape“ &#8211; auch gefunden. Mit diesem Album gelang es den Foo Fighters mit zeitlosen Fan-Favoriten wie „Everlong“, „Monkey Wrench“ und „Enough Space“ ein Stück weit aus dem Schatten von Nirvana herauszutreten. </p>
<p>Dann die nächste Hiobsbotschaft: Pat Smear teilte seinen Bandkollegen mit, dass er die Band verlassen wolle. Laut den Protagonisten einigte man sich darauf, dass Smear noch sechs Wochen mit den Foo Fighters auf Tour geht und man in dieser Zeit nach einem geeigneten Nachfolger Ausschau halten könne. Grohl dachte dabei gleich an Franz Stahl, seinen Freund und früheren Bandkollegen bei der Undergroundband „Scream“. Aus den sechs Wochen wurden ganze sechs Monate. Doch der Wechsel wurde vollzogen. Stahl ist neben einigen Livevideos im Netz auch in dem offiziellen Video zur Single-Auskoppelung „My Hero“ zu sehen. </p>
<p>Als die Band nach der Tour zu „The Colour &#038; The Shape“ neues Songmaterial verfassen wollte, sollte es zwischen Stahl und dem Rest der Band aber nicht so richtig funken. Ähnlich wie bei Goldsmith merkte man Stahl die Enttäuschung über den Rauswurf auch noch Jahre später im Interview an, das in „Back &#038; Forth“ zu sehen ist.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/foo-fighters-back-forth-gr1-349083.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/foo-fighters-back-forth-gr1-349083-300x199.jpg" alt="Dave Grohl in Dokumentation" title="Dave Grohl" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-3954" /></a>Hawkins, Mendel und Grohl nahmen „There Is Nothing Left To Lose“ (VÖ: 1999) als Trio auf. Hawkins, seines Zeichens bekennender Fan von “The Police” hätte es, wie er in der Dokumentation auch sagt, gerne gesehen, wenn aus den Foo Fighters ein Trio geworden wäre. Doch Bandchef ist und bleibt &#8211; wie Hawkins über die Jahre immer wieder in Interviews betonte &#8211; nun einmal Grohl. Und der wollte einen soliden, rockigen Sound. Also musste abermals ein Gitarrist her. Eine der lustigsten Episoden aus „Back &#038; Forth“ ist die Schilderung der mehrtägigen Gitarristen-Auditions. Einer der Bewerber, an den sich Grohl im Film erinnert, war sichtlich nervös. Er fragte die Bandmitglieder nach Autogrammen, hatte nagelneues Equipment, allen voran eine E-Gitarre in einem Koffer – aber leider keinen Schlüssel für seinen Gitarrenkoffer dabei! </p>
<p>Chris Shifflett (u.a. Ex-No Use For A Name/Me First &#038; The Gimme Gimmes) machte schlussendlich das Rennen und wurde zum fixen Bandmitglied. Die Foo Fighters konnten sich unter anderem durch neue Stücke wie „Learn To Fly“, „Breakout“ und „Next Year“ eine immer größer werdende Fanschar erarbeiten und tourten ein weiteres Mal  rund um die Welt. </p>
<p>Hawkins experimentierte damals etwas zu viel mit illegalen Substanzen und wurde nach einer Überdosis in ein Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise blieb Grohl von einem weiteren Schicksalsschlag verschont. Hawkins überlebte, die Band begab sich in eine Pause. </p>
<p>Die Pause nutzte Grohl, um mit Queens Of The Stone „Songs For The Deaf“ aufzunehmen. Er spielte hierbei Schlagzeug und ging sogar mit Josh Homme &#038; Co. auf Tour. Das verursachte Unbehagen beim Rest der Foo Fighters, die Zukunft der Band war ungewiss. 2002 spielte Grohl sowohl mit den Foo Fighters als auch mit Queens Of The Stone Age an zwei aufeinander folgenden Tagen auf dem Coachella Festival. Die Band wusste während der Vorbereitungen nicht, ob sie danach noch weitermachen wollte, Streitereien &#8211; vor allem zwischen Hawkins und Grohl &#8211; waren im Vorfeld aufgekommen. Doch der Auftritt glückte und rockte, weswegen man sich dafür entschied, ein neues Album aufzunehmen. </p>
<p>„One By One“ beinhaltete abermals Fan-Favoriten wie „All My Life“ und „Times Like These“, das ebenfalls als Single erschienene “Low”, das mit einem abgefahrenen Video beworben wurde, in dem Grohl und Jack Black (Tenacious D/ zahlreiche Filme, z.B. „High Fidelity“, „Nichts wie raus aus Orange County“) Hillbillys spielten, die sich in einem Motelzimmer die Kante gaben und Frauenkleider anzogen. </p>
<p>„Back &#038; Forth“ beschreibt im weiteren Verlauf den Release des Doppelalbums „In Your Honor“, das aus einer Rock- und einer Akustikplatte bestand. Die Foo Fighters gingen mit neuen Songs wie „Best Of You“ und  „DOA“ auf Rocktournee und spielten daraufhin auch eine Akustiktour, für die sie sich einige Gastmusiker leisteten. Der bekannteste Tourmusiker in den Reihen der Foo Fighters war Rückkehrer Pat Smear. Die Tour wurde auch auf der CD bzw. DVD “Skin &#038; Bones” verewigt. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/FooFighters_LandscapeV8_550.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/FooFighters_LandscapeV8_550-300x219.jpg" alt="Foo Fighters &quot;Back and Forth&quot;" title="Foo Fighters &quot;Back and Forth&quot;" width="300" height="219" class="alignleft size-medium wp-image-3952" /></a>„Echoes, Silence, Patience &#038; Grace“ (2007) brachte den Foo Fighters mit dem Opener „The Pretender“ einen weiteren Hit. Das Album kombinierte die beiden unterschiedlichen Seiten des Vorgängeralbums. Der Höhepunkt der darauf folgenden Tour stellten die ebenfalls auf DVD erschienenen Konzerte im Londoner Wembley Stadion 2008 dar. Prominente Gäste waren hierbei John Paul Jones und Jimmy Page, mit denen Grohl und Hawkins die Led Zeppelin-Klassiker „Rock And Roll“ und „Ramble On“ intonierten. Für die Foo Fighters wurde damit ein feuchter Rock n‘ Roll-Traum Wirklichkeit.</p>
<p>Zu guter Letzt gibt uns die Dokumentation einen Einblick in die Aufnahmen des kürzlich erschienenen, siebten Studioalbums „Wasting Light“. Pat Smear ist mittlerweile nicht mehr nur Tourgitarrist, sondern wieder offizielles Bandmitglied. Die Band nahm das Album in Grohls Garage unter der Regie von Produzent Butch Vig &#8211; ganz retro &#8211; ohne Mithilfe von Computern in familiärer Atmosphäre analog auf. Prominente Gäste sind diesmal Bob Mould (Hüsker Dü, Sugar, als Solokünstler) und Krist Novoselic (Nirvana, Sweet 75, Eyes Adrift). Mould unterstützte die Foos auf „Dear Rosemary“ mit Gitarre und Gesang, während Novoselic „I Should Have Known“ via Bass und Akkordeon bereicherte.</p>
<p>Die letzte Szene des Films führt uns zum Überraschungskonzert der Foo Fighters im „Roxy“ in Los Angeles 2011. Der Film endet mit den folgenden Worten Grohls: </p>
<blockquote><p>„I feel bad about the bad things, I feel good about the good things. But I would not change a single thing.“ </p></blockquote>
<p><strong>Der Livemitschnitt:</strong><br />
Nach einer fünfminütigen Pause folgte eine, im HQ der Foo Fighters am 5. April 2011 aufgenommene Performance des gesamten neuen Albums. Die ca. 50 Minuten zeigten deutlich, dass „Wasting Light“ ein kraftvolles Album ist, das live gespielt werden will. Die Band betrat wortlos die „Bühne“ ihres Hauptquartiers und rockte sich eingespielt, spritzig und sogar noch heavier als auf dem Album durch den neuen Longplayer. Schade war dabei nur, dass während des Livemitschnittes Probleme mit dem Ton auftauchten, während der 50 Minuten klickte es etliche Male und mehrere, zweisekündige Tonausfälle trübten den Genuss der Darbietung.<br />
„See you on the road“ sind Grohls letzte Worte eines rundum gelungenen Kinoabends. Meine Antwort: Das werden wir! </p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die Dokumentation besticht durch tolles Videomaterial und äußerst informative Interviews. Für Fans der Foo Fighters ist die Dokumentation ein Genuss und ein Muss. Mit einem DVD-Release darf noch in diesem Jahr gerechnet werden. Wer den Film nicht im Kino sehen konnte: Unbedingt ansehen, es lohnt sich! Die oben erwähnten Tonstörungen waren der einzige Wermutstropfen an diesem Abend. Trotzdem machte vor allem die Dokumentation und die tontechnisch einwandfreien Teile der „Wasting Light“-Performance Lust auf mehr!<br />
<strong><br />
Foo Fighters im WWW:</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.foofighters.com" target="_blank">www.foofighters.com</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/foofighters" target="_blank">www.myspace.com/foofighters</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/foofighters" target="_blank">www.facebook.com/foofighters</a></p>
<p><strong>Tourdaten 2011:</strong><br />
Interlaken, Greenfield Festival (SUI) – 9.6.2011<br />
Southside Festival (GER) – 17.6.2011<br />
Berlin, Wuhlheide (GER) – 18.6.2011<br />
Hurricane Festival (GER) – 19.6.2011<br />
St. Pölten, Frequency Festival (AUT) – 20.8.2011<br />
Erfurt, Highfield Festival (GER) – 21.8.2011<br />
Köln, Lanxess Arena (GER) – 23.8.2011<br />
Übersee, Chiemsee Festival (GER) – 24.8.2011</p>
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		<title>Dresdner Nahaufnahme: DORNENREICH und Agrypnie &#124; 14.02.2011</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 05:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dresden. Am Rande der Neustadt, um die Ecke beim Alten Schlachthof: der Club Puschkin. Es ist der 14. Februar. Dornenreich statt Valentinstagsrosen. Die Tour mit Agrypnie in vollem Gange, &#8220;Flammentriebe&#8221; im Gepäck. Avantgarde Black Metal. Klingt vielleicht etwas prätentiös. Bei näherer Betrachtung fällt jedoch schnell auf: Dornenreich ist in der Tat eine der originellsten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/dornenreich4_dresden_140211.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/dornenreich4_dresden_140211-200x300.jpg" alt="" title="Dornenreich @ Dresden 14.02.2011" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3848" /></a>Dresden. Am Rande der Neustadt, um die Ecke beim Alten Schlachthof: der Club Puschkin. Es ist der 14. Februar. Dornenreich statt Valentinstagsrosen. Die Tour mit Agrypnie in vollem Gange, &#8220;Flammentriebe&#8221; im Gepäck. Avantgarde Black Metal. Klingt vielleicht etwas prätentiös. Bei näherer Betrachtung fällt jedoch schnell auf: Dornenreich ist in der Tat eine der originellsten und authentischsten &#8220;Extremmusik&#8221;-Formierungen dieser Tage. Und &#8220;extrem&#8221; darf man hierbei wirklich im Sinne aller Gegensätze verstehen. Dass trotz Gegensätzlichkeit dennoch Harmonie entstehen kann, wird spätestens bei einer sympathischen Auseinandersetzung mit Bandkopf Jochen &#8220;Evíga&#8221; Stock deutlich. Wer noch nicht weiß worauf er sich bei einem Interview mit dem löschwassersuchenden &#8220;Flammenmenschen&#8221; einlässt, möge sich noch schnell wortens <a href="http://RockZOOM.de/2011/02/02/dornenreich-flammentriebe/" target="_blank">kundig machen</a> oder den eigenen Augen und Ohren Glauben schenken:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/YJR2jUcFP4c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer nun Blut geleckt hat oder die österreichische Band eh schon kennen und schätzen gelernt hat, darf sich an dieser Stelle über die ausführlichen Dresdner Nachlese hermachen, welche da besteht aus:</p>
<p>- <a href="http://RockZOOM.de/2011/03/09/dornenreich/2">An einem Tisch mit Jochen Stock (DORNENREICH) &#8211; das Interview auf Seite 2</a><br />
- <a href="http://RockZOOM.de/2011/03/09/dornenreich/3">Bericht vom AGRYPNIE / DORNENREICH Auftritt &#8211; Seite 3</a></p>
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		<title>P:HON &amp; O Graceful Musing&#8217;s Burden &#124; 08.01.2011 @ Weltecho Chemnitz</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 21:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[photography]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Café im Chemnitzer Weltecho ist eigentlich bekannt für seine fein ausgesuchten Jazzveranstaltungen; ganz ungewöhnlich, dass der Oscar e.V. diesmal also zwei Bands einlud, die am ehesten noch dem Postrock zuzuordnen sind&#8230; oder wie es Martin Renius von P:HON sehr sympathisch vor dem Gig ankündigte: Töne fern von &#8220;Spartenmusik&#8221;, schwer einzuordnen also. Gut so. Bevor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Café im Chemnitzer Weltecho ist eigentlich bekannt für seine fein ausgesuchten Jazzveranstaltungen; ganz ungewöhnlich, dass der Oscar e.V. diesmal also zwei Bands einlud, die am ehesten noch dem Postrock zuzuordnen sind&#8230; oder wie es Martin Renius von P:HON sehr sympathisch vor dem Gig ankündigte: Töne fern von &#8220;Spartenmusik&#8221;, schwer einzuordnen also. Gut so.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/5339310748/o-graceful-musings-burden-08-01-2011-7.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="O Graceful Musing's Burden - 08.01.2011 #7"><img class="alignleft" src="http://farm6.static.flickr.com/5043/5339310748_93c2e81b33_m.jpg" alt="O Graceful Musing's Burden - 08.01.2011 #7" width="160" height="240" /></a> Bevor jedoch P:HON aus Dresden mit ihren vermeintlich spartenfernen Stücken auftraten, eröffneten zunächst <strong>O GRACEFUL MUSING&#8217;S BURDEN</strong> aus Chemnitz mit einem dreiviertelstündigen Set. Die Band wurde vom lokalen Veranstaltungsheftchen als &#8220;Akustik-Rockband&#8221; angekündigt. Da muss wohl jemand was durcheinander gebracht haben, denn das Instrumental-Trio trat alles andere als unverstromt auf den Plan. Die sechs Stücke auf der einzigen bisherigen CD &#8220;[St:Am:Pd:T:Rail]&#8221; reichen von angedoomten schweren Gitarrenbergen á la Omega Massif &#8211; und die Sympathie für jene trug der Gitarrist im Weltecho am Leibe &#8211; bishin zu luftigeren, trippigen Tönen, vergleichbar mit den neueren Long Distance Calling und auch das neue Material wandert auf diesen Pfaden. Trotz technischer Feinheiten im Klang kommt die Band aber zu keiner Zeit sperrig rüber, die drei Musiker zeigten sich optimal aufeinander eingespielt und setzten mit einer anheimelnden Glühlampenbeleuchtung und sorgsam eingesetzten stimmungsvollen Dias(!) auch optische Akzente. Der Klang im Weltecho war mal wieder erste Sahne, so dass man alle Details schön differenziert aufnehmen konnte. Ein zweiter Gitarrist gehört hoffentlich auch bald zur Livebesetzung der Band, mussten O Graceful Musing&#8217;s Burden hier und da doch auf einen Drumcomputer ausweichen, was aber auch nicht sooo störend war. Übrigens gibt es das Album über die <a href="http://www.myspace.com/ogracefulmusingsburden" target="_blank">Myspace-Seite des Trios</a> in voller Länge herunterzuladen&#8230;</p>
<p>[<a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157625657857535/o-graceful-musings-burden.html" target="_blank">alle Fotos von O Graceful Musing's Burden @ Weltecho</a>]</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/5339664829/phon14.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="P:HON"><img class="alignleft" src="http://farm6.static.flickr.com/5127/5339664829_765242e1d6_m.jpg" alt="P:HON" width="160" height="240" /></a>Ähnlich vielseitig und -schichtig wie die Chemnitzer gingen dann <strong>P:HON</strong> ans Werk. Auch diese junge Truppe hat dieser Tage ihre erste CD im Gepäck und geht für die kurze Bandgeschichte schon ausgesprochen sicher ans Werk: Da sitzt das Timing der nach Präzision schreienden Stücke und beinahe auch jeder Tritt aufs Effektpedal. Als besonderes i-Tüpfelchen dieses &#8220;Weitestgehend-Postrock&#8221; kann man sowohl den wunderbaren und sparsam eingesetzten Gesang Larissas als auch die exotischen Theremin-Träumereien bezeichnen. Natürlich darf auch der E-Bow für die ganz besonders sphärischen Passagen nicht fehlen. Das liest sich vielleicht etwas ruhig, aber mehr als einmal haben es die jungen Burschen an den Instrumenten ordentlich krachen lassen: Wall-of-Sound-Türme und hier und da ein Hang zu dronigen Tönen &#8211; zwei mal Telecaster, bitte. Höllyeah, danke! &#8211; wussten den überraschend zahlreich in Erscheinung getretenen Besuchern im Weltecho Café sichtbar zu gefallen. Es wurde geklatscht, gejohlt, verträumt gewippt und hier und da sogar semi-ekstatisch getanzt. Einige Vollidioten in der hinteren Hälfte ließen es sich aber nicht nehmen, während der besonders ruhigen und eigentlich sehr spannenden Stellen mit ihrem Nachbarn herumzuquatschen. So etwas stört dann leider doch sehr die Stimmung&#8230;</p>
<p>[<a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157625785528756/phon.html" target="_blank">alle Fotos von P:HON @ Weltecho</a>]</p>
<p>Beide Bands haben aber wirklich super Auftritte hingelegt, derer Art man sich in Chemnitz nur mehr wünschen kann. Dann klappt&#8217;s auch mit den Studenten in der Stadt! Die Veröffentlichungen der Bands kann ich übrigens auch uneingeschränkt empfehlen; gibt&#8217;s für günstig Geld entweder direkt bei den Bands oder im Falle von P:HON auch auf der im März anstehenden Minitour, die P:HON zusammen mit Littlemanlost quer durch die Republik führen wird, nachdem sich am 21.01. nochmal in Leipzigs altehrwürdigem UT Connewitz warmgespielt wird: </p>
<p># 23. März: Theaterhaus Rudi, Dresden<br />
# 24. März: Museumskeller, Erfurt<br />
# 25. März: Schokoladen, Berlin<br />
# 27. März: Astra Stube, Hamburg</p>
<p>>> <a href="http://www.myspace.com/ogracefulmusingsburden" target="_blank">O Graceful Musing&#8217;s Burden @ Myspace</a><br />
>> <a href="http://www.myspace.com/phonpost" target="_blank">P:HON @ Myspace</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>VOLBEAT @ Arena Chemnitz &#124; 13.11.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 20:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zuletzt lockte mich der Ruf ungehobelter Rockmusik vergangenen Dezember in die Chemnitzer Arena, wo die Urviecher von Motörhead auf die Massen niederblökten. Jüngst hatte man auch mal wieder am 10.12.2010 Gelegenheit, &#8220;Britain&#8217;s Ugliest&#8221; mit Doro und den saucoolen Doomerinos Grand Magus zu sehen, aber mittlerweile ist auch das Geschichte. Zurück in eine Zeit vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/5220514222/volbeat-13-11-2010-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Volbeat - 13.11.2010 #11"><img class="alignleft" src="http://farm6.static.flickr.com/5008/5220514222_29f33009c9_m.jpg" alt="Volbeat - 13.11.2010 #11" width="160" height="240" /></a> Zuletzt lockte mich der Ruf ungehobelter Rockmusik vergangenen Dezember in die Chemnitzer Arena, wo die Urviecher von Motörhead auf die Massen niederblökten. Jüngst hatte man auch mal wieder am 10.12.2010 Gelegenheit, &#8220;Britain&#8217;s Ugliest&#8221; mit Doro und den saucoolen Doomerinos Grand Magus zu sehen, aber mittlerweile ist auch das Geschichte.</p>
<p>Zurück in eine Zeit vor dem Schnee, als die Straßen noch frei und die Metal&#8217;n'Roll-Seelen gefangen genommen waren von vier Dänen, die es seit nunmehr fünf Jahren bestens verstehen, kühles Bier zum Kochen zu bringen&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/5220503870/the-kandidate-13-11-2010-04.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="The Kandidate - 13.11.2010 #04"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4125/5220503870_455460a57c_m.jpg" alt="The Kandidate - 13.11.2010 #04" width="240" height="160" /></a> Vorher jedoch musste sich der geneigte <strong>VOLBEAT</strong>-Anhänger noch durch zwei Vorbands kämpfen, die musikalisch eher gar nicht zum frischen Elvis Metal passten. Den Anfang machten um Punkt 21 Uhr die Landsleute von <strong>THE KANDIDATE</strong>.<br />
Der groovende Deathcore macht live eigentlich keine schlechte Figur, ist aber nichts, was man unbedingt im CD-Regal stehen haben müsste. Alles schon mal dagewesen. Kurzweilig war die bewegungsintensive Darbietung der ehemals unter dem Namen The Downward Candidate firmierenden Kappelle aber allemal. Besonders Ex-Hatesphere-Shouter Jacob Bredahl, der nun scheinbar fester Kandidat im Lineup der Neo-Thrasher ist, sammelte ordentlich Laufkilometer und konnte zumindest den ersten Reihen in der Arena schon ordentlich Dampf machen.</p>
<p>Bevor dann endlich die Volbeatenen loslegen konnten, wurde es nochmal ruppig: <strong>ENTOMBED </strong>sind ja mittlerweile schon so etwas ein Death Metal-Urgestein, damals noch als NIHILIST unterwegs und mittlerweile im 23. Dienstjahr. Wie, schon wieder death? Ja, der Kenner wird wissen, dass auch Volbeat-Sänger Michael Schøn Poulsen eine Death-Vergangenheit hat; das erklärt wohl die gehaltvolle Todesbleierwärmung im Vorprogramm&#8230;<a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/5219914823/entombed-13-11-2010-07.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Entombed - 13.11.2010 #07"><img class="alignleft" src="http://farm6.static.flickr.com/5283/5219914823_0a601667a3_m.jpg" alt="Entombed - 13.11.2010 #07" width="160" height="240" /></a> Und wer hätte gedacht, dass die alten Haudegen von Entombed mal einer Band wie Volbeat den Abend eröffnen würden? Das alteingesessene Todesschwadron ließ sich jedenfalls keinerlei Überheblichkeiten anmerken. L.G. Petrov röhrt noch immer als gäbe es kein Morgen, Nico Elgstrand ist mittlerweile vom Bass an die zweite Gitarre an die Seite von Gründungsaxtschwinger Alex Hellid gezogen und ein Herr namens Victor Brandt posierte in der Arena ganz vortrefflich dass sich die vier Saiten bogen. So viel zur aktuellen Live-Aufstellung der Stockholmer, die sich erwartungsgemäß routiniert zeigten und neben dem genretypischen Geknüppel auch den ein oder anderen Ton der leicht angerockteren Alben offenbarten; eigentlich eine ganz gute Überleitung zu Volbeat. DER Bandsong der frühen Tage, &#8220;Left Hand Path&#8221;, durfte natürlich auch nicht fehlen. Eigentlich ist der Titel technisch gesehen schon kein Pappenstiel; der Soundschmodder allerdings, der hinten in der Halle ankam, ließ den unbedarften Hörer leider nur ein vages spielerisches Können erahnen.   </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/5220513226/volbeat-13-11-2010-08.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Volbeat - 13.11.2010 #08"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4087/5220513226_2735cae5e0_m.jpg" alt="Volbeat - 13.11.2010 #08" width="160" height="240" /></a> Nach einer sehr raschen Umbaupause wurde die Arena in blaues Licht gehüllt, die Handykameras schwirrten umher, die treuen <strong>VOLBEAT</strong>-Fans in der beinahe ausverkauften Halle harrten entweder gespannt aus oder versuchten mit lautstarkem Gejohl, die Dänen auf die Bühne zu locken. Die ließen sich nicht lange bitten und starteten sogleich mit &#8220;The Mirror and the Ripper&#8221;, dem Opener vom aktuellsten Album &#8220;Beyond Hell / Above Heaven&#8221;, in die Vollen. Michaels unverkennbare Stimme und Erscheinung fesselte die Anwesenden von der ersten Sekunde an und auch die anderen &#8220;bösen Buben&#8221; machten eine überraschend sympathische Figur (ja, mein erstes Volbeat-Konzert!). Natürlich konzentrierte sich die Songauswahl am ehesten auf die neuen Songs, über die man geteilter Meinung sein kann (nur &#8220;aufgewärmt&#8221; oder eben &#8220;typisch Volbeat&#8221;), konnte aber auch mit einigen Überraschungen aufwarten: So zum Beispiel mit einem herzzerreißenden Gastgegrunze von Entombeds L.G. bei &#8220;Evelyn&#8221;. Auf dem neuen Album wird dieser Track von niemand Geringerem als Napalm Death-Barney eingerödelt und man muss sagen, dass auch diese härtere Seite dem doch sonst sehr melodischen Metalbilly Volbeats gut zu Gesicht steht. Gar punkig wurde es dann mit dem Misfits-Cover &#8220;Angelfuck&#8221;. Dass Kopenhagens Finest die gängigen Genregrenzen dann aber doch herzlich egal sind, beweisen das immer wieder wunderbare Dusty Springfield-Cover &#8220;I Only Wanna be with You&#8221; und die Widmung des Übersongs &#8220;Sad Man&#8217;s Tongue&#8221;: Hier wird Johnny Cash gehuldigt, klar, die Melodie ist ja schließlich geborgt, und zur Freude der anwesenden Metalfans hat Michael auch an den guten alten Ronnie James Dio gedacht &#8211; das Abendhighlight, eigentlich nur noch getoppt durch das finale &#8220;The Human Instrument&#8221;! Am Ende blickte man in viele glückliche Gesichter, sah sich vielen schwitzenden jungen Burschen, bierbadenden Barmäusen und erschöpften Freistiltänzern gegenüber, alle hoffend, dass sich die vier Könige des Elvis Metal bald wieder ins beschauliche Chemnitz verirren&#8230;</p>
<div style="text-align: left;" class="setlistImage"><a href="http://www.setlist.fm/setlist/volbeat/2010/chemnitz-arena-chemnitz-germany-3bd55014.html" title="Volbeat Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany, Beyond Heaven/Above Hell Tour 2010" target="_blank"><img src="http://www.setlist.fm/widgets/setlist-image-v1?id=3bd55014" alt="Volbeat Setlist Chemnitz Arena, Chemnitz, Germany, Beyond Heaven/Above Hell Tour 2010" style="border: 0;" /></a></div>
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		<title>MICHAEL MONROE @ Tavastia Helsinki, Finnland &#124; 16.10.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 19:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Singh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[finnland]]></category>
		<category><![CDATA[hanoi rocks]]></category>
		<category><![CDATA[helsinki]]></category>
		<category><![CDATA[michael monroe]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Monroe ist die lebende Rocklegende Finnlands schlechthin und da ist es ziemlich egal, ob er gerade mit seiner ebenso legendären Truppe, den aktuell wieder zu Grabe getragenen Hanoi Rocks, oder solo unterwegs ist: Wenn Michael Monroe zum Konzert ruft, dann folgen vom Kleinkind, welches seine glitzernden Outfits bewundert, bis zum Rockmusiker, der ihn für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Michael Monroe</strong> ist die lebende Rocklegende Finnlands schlechthin und da ist es ziemlich egal, ob er gerade mit seiner ebenso legendären Truppe, den aktuell wieder zu Grabe getragenen Hanoi Rocks, oder solo unterwegs ist: Wenn Michael Monroe zum Konzert ruft, dann folgen vom Kleinkind, welches seine glitzernden Outfits bewundert, bis zum Rockmusiker, der ihn für sein musikalisches Handwerk verehrt, wirklich alle in den Club. Und dieser Club ist auch diesmal wieder Helsinkis most famous Rockclub &#8220;Tavastia&#8221;, über dessen Eingang übrigens ein neues Logo prangt&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/2010/12/16/michael-monroe-tavastia-helsinki-finnland-16-10-2010/2/">[See next page for ENGLISH version]</a></p>
<p>Für gewöhnlich spielen Hanoi Rocks bzw. Michael Monroe zwei bis drei Gigs am Tag, so auch heute. Aufgrund der strengen Regelungen hier in Finnland, wonach man wegen des Alkoholausschankes viele Konzerte nicht besuchen darf, wenn man das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, gibt Michael Monroe zuerst ein so genanntes &#8220;Kinderkonzert&#8221;, denn es lieben nicht nur alle Michael, nein, Michael liebt auch alle seine Fans und da sollen selbstverständlich auch die nicht zu kurz kommen, die halt noch nicht volljährig sind. RockZOOM sagt &#8220;Vorbildlich!&#8221; und wohnt dem ersten der beiden heutigen Gigs bei&#8230;</p>
<p>Leider wird die inoffizielle Bezeichnung &#8220;Kinderkonzert&#8221; nicht selten mit einem negativen Unterton benutzt, dabei sind diese mitunter fast schon interessanter als die &#8220;normalen&#8221; Konzerte von ihm. So erschien er bei einem früheren dieser Kinderkonzerte in einem Dracula-Umhang und erklärte, dass er eben jenen Dracula darstelle, und um das näher zu erläutern, fügte er noch erklärend hinzu: &#8220;I drink blood!&#8221; Herrliche Szenen, die wir heute aber leider nicht miterleben werden, da diesmal mehr Jugendliche als Kinder im &#8220;Tavastia&#8221; vertreten sind&#8230;</p>
<p>Nach einem grandiosen Intro, welches vom Blues-Klassiker &#8220;I&#8217;m A Man&#8221; von Bo Diddley eingeleitet wird, in von Stroboskoplicht begleitetes wildes Getrommel übergeht und in einem Instrumental-Stück vom &#8220;Kill Bill&#8221;-Soundtrack mündet, stürmt die Band mit einem brandneuen Track namens &#8220;Trick Of The Wrist&#8221; die Bühne &#8211; und alle rocken mit!</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/12/MichaelMonroe2-300x225.jpg" alt="" title="MichaelMonroe2" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-3586" />Ist Michael zu Anfang noch mit einem Saxophon bewaffnet, so ist es später die Mundharmonika, und wenn er nicht gerade ein Musikinstrument bedienen muss, dann springt er fleißig herum, geht wiederholt auf Tuchfühlung mit seinen Fans oder führt den einen oder anderen Spagat vor. Und weil ein Energiebündel wie Michael Monroe für seine ganzen Aktivitäten besonders viel Platz braucht, hat man an die eigentliche Bühne noch eine Art kleinen Catwalk rangeschoben. Aber auch das ist dem Michael irgendwann nicht mehr genug Platz &#8211; und überhaupt: &#8220;I wanna be loved &#8211; Loved by YOU!&#8221; Und wie kommt man am besten an die Liebe von seinen Fans? Richtig: Man begibt sich unter diese! Und praktischerweise befindet sich in deren Mitte auch noch eine Treppe &#8211; mit Geländer versteht sich. Und da das &#8220;Tavastia&#8221; heute nicht mit einem Bühnengerüst dienen kann, welche Michael normalerweise zu besteigen bevorzugt, ist es heute halt eben jenes Treppengeländer. Nun könnte man meinen, mehr Rock&#8217;n'Roll gehe nicht, doch Gitarrist Ginger schafft es doch tatsächlich, sich während des Gigs noch den Fuß zu brechen. Dies wiederum hätte man nicht gemerkt, wenn Michael uns nicht brühwarm davon erzählt hätte. Und einmal mehr kommt man zu dem Fazit: Diese tapferen Rock&#8217;n'Roll-Recken haut so schnell nichts um! Ob Ginger sich da den Fuß bricht oder Michael wie im August diesen Jahres in Osaka / Japan zwei Rippen: Die Show geht weiter, ohne Rücksicht auf Verluste! Und die hier anwesenden Jugendlichen danken es ihnen unter anderem mit viel Applaus und bekommen dafür wiederum Songs wie &#8220;Love Song&#8221; / &#8220;Machine Gun Etiquette&#8221;, &#8220;You&#8217;re Next&#8221; und &#8220;Feel Alright&#8221; geboten.</p>
<p>&#8220;Alright&#8221; dürften sich vor allem auch diejenigen fühlen, die am Ende der Show noch das Glück haben, eine der Setlists abzustauben, denn all jene Fans, die hinterher noch die Tür zum Backstage-Bereich und somit fast den halben Vorraum des &#8220;Tavastia&#8221; bevölkern, werden vom Personal recht schnell dazu ermahnt, den Club zu verlassen. Mister Monroe hat schließlich noch eine weitere Show vor sich &#8211; und auch der wildeste Rocker muss mal seine Batterien aufladen&#8230; In diesem Sinne: See you later!</p>
<p><a href="http://s1180.photobucket.com/albums/x404/RnR_journalism2010/?action=view&amp;current=MichaelMonroe3.jpg" target="_blank"><img src="http://i1180.photobucket.com/albums/x404/RnR_journalism2010/MichaelMonroe3.jpg" border="0" alt="MichaelMonroe3" /></a></p>
<p><a href="http://www.michaelmonroe.com/">http://www.michaelmonroe.com/</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/michaelmonroeofficial">http://www.myspace.com/michaelmonroeofficial</a></p>
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		<title>A TASTE OF CHAOS @ Hartwall Areena Helsinki, Finnland &#124; 15.11.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 18:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Singh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist nicht wirklich mein erster Auftrag für RockZOOM, aber da die &#8220;A Taste Of Chaos&#8221;-Tour mit Disturbed, Papa Roach, Buckcherry und Halestorm just in Finnlands Capital Helsinki gestartet ist und Ihr diese auf gar keinen Fall verpassen solltet, folgt hier nun ein umfangreicher Bericht über den Startschuss in der &#8220;Hartwall Areena&#8221;&#8230; [See next page [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist nicht wirklich mein erster Auftrag für RockZOOM, aber da die &#8220;A Taste Of Chaos&#8221;-Tour mit Disturbed, Papa Roach, Buckcherry und Halestorm just in Finnlands Capital Helsinki gestartet ist und Ihr diese auf gar keinen Fall verpassen solltet, folgt hier nun ein umfangreicher Bericht über den Startschuss in der &#8220;Hartwall Areena&#8221;&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/2010/11/22/a-taste-of-chaos-hartwall-areena-helsinki-finnland/2/">[See next page for ENGLISH version]</a></p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild1.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild1-225x300.jpg" alt="" title="ATasteOfChaos_Textbild1" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3540" /></a>&#8220;Umfangreich&#8221; ist genau das richtige Stichwort, denn umfangreich sind auch die Massen an Konzertbesuchern, die bereits zwei Stunden vorm &#8220;Doors Open&#8221; draußen im Regen warten, um später möglichst vorne mitrocken zu können. In Finnland ist stundenlanges Warten vorm &#8220;Doors Open&#8221; eher die Ausnahme als die Regel, aber wenn schon gleich vier amerikanische Bands über den großen Teich fliegen&#8230; Da tut auch der nahezu ununterbrochene Regen der Vorfreude keinen Abbruch, ganz im Gegensatz zum pampigen Personal der &#8220;Hartwall Areena&#8221;, welches statt mit einem freundlichen &#8220;Minä en puhu englantia.&#8221; (&#8220;Ich spreche kein Englisch.&#8221;) mit einem harschen &#8220;Mene pois!&#8221; (&#8220;Geh&#8217; weg!&#8221;) antwortet. RockZOOM empfiehlt den Besuch eines Kurses zum Thema &#8220;Freundlicher Kundenservice&#8221;. Zum Glück hilft uns dann die Dame vom Veranstalter &#8220;Live Nation&#8221; freundlich weiter und &#8211; schwupps! &#8211; stehen wir auch schon bei der ersten Band Halestorm im Publikum&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild2.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild2-300x225.jpg" alt="" title="ATasteOfChaos_Textbild2" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-3542" /></a>Bei <strong>Halestorm</strong> merkt man von der allerersten Sekunde an vor allem eines: Die Band um Frontfrau Elizabeth &#8220;Lzzy&#8221; Hale ist mit Spaß und Leidenschaft bei der Sache! Lzzy &#8211; zunächst rockig mit einer Lederjacke bekleidet, dann im süßen Corsagenoutfit &#8211; lässt es sich nicht nehmen, Finnland immer wieder mit netten Worten zu bedenken (&#8220;Helsinki, you take my breath away!&#8221;). Später gibt es sogar noch einen Toast auf das Land der Elche, dann wandert ihr Weinglas ins Publikum&#8230; Ansonsten macht ihr vor allem ihr eigener Bruder Arejay Hale in Sachen &#8220;Being an eye-catcher&#8221; Konkurrenz, denn was er performancetechnisch an den Drums abliefert, ist einfach nur crazy. Später bekommt er sogar noch ein ausführliches Drumsolo, bei dem am Ende auch Lzzy, Gitarrist Joe Hottinger und Bassist Josh Smith fleißig mittrommeln. An Songs geben die Amerikaner unter anderem &#8220;I Get Off&#8221; und &#8220;Dirty Work&#8221; aus ihrem selbstbetitelten Debütalbum zum Besten und als Fazit bleibt, dass sich bei den Konzerten der &#8220;A Taste Of Chaos&#8221;-Tour Pünktlichkeit lohnt, weil man sonst die Show eines sehenswerten Live-Acts verpasst&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild3.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild3-222x300.jpg" alt="" title="ATasteOfChaos_Textbild3" width="222" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3543" /></a><strong>Buckcherry</strong> sind für mich persönlich neben Papa Roach die Band, auf die ich mich hier heute Abend am meisten gefreut habe, und offensichtlich bin ich da auch nicht die Einzige, denn fleißig gejubelt wird schon, als der Buckcherry-Banner hochgezogen wird. Kaum auf der Bühne, rockt die Band um Sänger Josh Todd dann auch straight mit &#8220;Tired Of You&#8221; los. Bereits zum zweiten Song &#8220;Rescue Me&#8221; fliegt Joshs Bandana in die Ecke und kurz darauf auch seine Lederjacke &#8211; und dann steht er plötzlich halbnackt da, seine ganzen Tätowierungen am durchtrainierten Oberkörper preisgebend. Bei dem Anblick verwundert es nicht, dass nun so manche Dame im Publikum die Lyrics von &#8220;All Night Long&#8221; umso inbrünstiger mitsingt&#8230; *grins* Auch sonst werden vorrangig Songs aus dem gleichnamigen, brandaktuellen Album zum Besten gegeben, wie &#8220;It&#8217;s A Party&#8221; und &#8220;Dead&#8221;. Zum Abschluss gibt es noch ihren Party-Smasher &#8220;Crazy Bitch&#8221; auf die Ohren, der Buckcherry vor allem in den USA und in UK zu Ruhm verholfen hat. Dieser Gig hätte wirklich &#8220;All Night Long&#8221; gehen können&#8230; Mit Abstand eine der besten Performances, die ich 2010 gesehen habe!</p>
<p>Nicht minder beeindruckend entern dann <strong>Papa Roach</strong> mit &#8220;Kick In The Teeth&#8221; aus ihrem brandaktuellen Live-Album &#8220;Time For Annihilation… On The Record &amp; On The Road&#8221; die Bühne und was folgt, ist ein Feuerwerk an Hits, performt vor einem aufwendigeren Bühnenbild: &#8220;Lifeline&#8221;, &#8220;One Track Mind&#8221;, &#8220;Hollywood Whore&#8221;, &#8220;Between Angels And Insects&#8221;, &#8220;Scars&#8221;, &#8220;Getting Away With Murder&#8221;, &#8220;Burn&#8221;, &#8220;…To Be Loved&#8221;, &#8220;Last Resort&#8221;&#8230; Um nur einige Songs aus ihrer Setlist zu nennen. <a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild4.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild4-300x283.jpg" alt="" title="ATasteOfChaos_Textbild4" width="300" height="283" class="alignleft size-medium wp-image-3545" /></a>Nicht selten versucht man ja, mit einer aufwendigeren Bühnentechnik Defizite in der Performance zu überspielen. Nicht so bei Papa Roach: Frontmann Jacoby Shaddix beeindruckt vor allem mit seiner scheinbar grenzenlosen Energie und extrem guter Laune. Er fegt über die Bretter, die die Welt bedeuten, sucht die Nähe zu seinen Fans, strahlt, winkt&#8230; Bei der Halbballade &#8220;Forever&#8221; wird der Saal dann in ein wunderschönes, blau-grünes Licht getaucht&#8230; Also ob Rock-Smasher oder ruhigere Stücke: Papa Roach beherrschen das komplette Repertoire und das so gut, dass man danach einfach nur sprachlos zurückbleibt&#8230; Papa Roach, you take my breath away!</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild5.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild5-300x242.jpg" alt="" title="ATasteOfChaos_Textbild5" width="300" height="242" class="alignleft size-medium wp-image-3546" /></a>Noch viel aufwendiger ist das Bühnenbild bei den final auftretenden <strong>Disturbed</strong>, inklusive Videoinstallationen im Hintergrund. Das Bühnenbild ist auch beeindruckend und ich möchte nicht sagen, dass ihre Show es nicht ist, denn Fakt ist, dass ich persönlich generell nicht soviel mit Disturbed anfangen kann und die Songs ihrer Setlist alle als sehr identisch zueinander klingend empfinde. Diejenigen, die aber auf Disturbed stehen, sind gleich beim Opener &#8220;Remnants&#8221; / &#8220;Asylum&#8221; fleißig dabei, die Band um Sänger David Draiman abzufeiern&#8230; Raise your fist! Und das bis zum abschließenden Finale mit &#8220;Down With The Sickness&#8221;. Mir persönlich gefällt die Performance zu &#8220;Land Of Confusion&#8221; noch am besten, aber, ja, es ist eine Coverversion von Genesis&#8230;</p>
<p>Ob man nun für Disturbed, Papa Roach, Buckcherry und/oder Halestorm überlegt, zu einem der &#8220;A Taste Of Chaos&#8221;-Termine hinzugehen: Man sollte es einfach tun und sich diese Gelegenheit auf gar keinen Fall entgehen lassen!</p>
<p>Nach Helsinki und den anderen drei skandinavischen Hauptstädten geht es heute in Deutschlands Hauptstadt Berlin weiter. Und danach hier:</p>
<p>24 November 2010 Wien, Österreich<br />
25 November 2010 München, Deutschland<br />
26 November 2010 Winterthur, Schweiz<br />
28 November 2010 Freiburg, Deutschland<br />
29 November 2010 Hamburg, Deutschland<br />
01 Dezember 2010 Düsseldorf, Deutschland<br />
02 Dezember 2010 Amsterdam, Holland<br />
03 Dezember 2010 Luxemburg, Luxemburg<br />
05 Dezember 2010 Brüssel, Belgien<br />
07 Dezember 2010 Birmingham, UK<br />
08 Dezember 2010 London, UK<br />
09 Dezember 2010 Plymouth, UK<br />
11 Dezember 2010 Glasgow, UK<br />
12 Dezember 2010 Manchester, UK<br />
13 Dezember 2010 Nottingham, UK</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild6.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/11/ATasteOfChaos_Textbild6-300x225.jpg" alt="" title="ATasteOfChaos_Textbild6" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-3547" /></a><a href="www.tasteofchaos.com">www.tasteofchaos.com</a><br />
<a href="www.halestormrocks.com">www.halestormrocks.com</a><br />
<a href="www.myspace.com/halestorm">www.myspace.com/halestorm</a><br />
<a href="www.buckcherry.com">www.buckcherry.com</a><br />
<a href="www.myspace.com/buckcherry">www.myspace.com/buckcherry</a><br />
<a href="www.paparoach.com">www.paparoach.com</a><br />
<a href="www.myspace.com/paparoach">www.myspace.com/paparoach</a><br />
<a href="www.disturbed1.com">www.disturbed1.com</a><br />
<a href="www.myspace.com/disturbed">www.myspace.com/disturbed</a></p>
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		<title>Termin: 6. KIELoWatt Festival @ Die Pumpe, Kiel &#124; 05. &amp; 06.11.2010</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 17:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enrico Kalkbrenner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>

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		<description><![CDATA[Das „KIELoWatt Festival“ hat sich inzwischen zu einer festen Institution gemausert und feiert nun am ersten Novemberwochenende bereits sein sechstes Jahr. - Natürlich ist auch RockZOOM dabei :) ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- <strong>Termin:</strong> 05. &#038; 06. November 2010<br />
- <strong>Ort</strong>: Die Pumpe, Haßstraße 22, 24103 Kiel</p>
<p><a href="http://www.kielowatt-festival.de"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/KWF20xx_Nixie-300x300.jpg" alt="" title="KIELoWatt Festival (Nixie)" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3499" /></a>Das „KIELoWatt Festival“ hat sich inzwischen zu einer festen Institution gemausert und feiert nun am ersten Novemberwochenende bereits sein sechstes Jahr. &#8211; Natürlich ist auch RockZOOM dabei <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ganz im Zeichen der härteren Rockmusik, wird am 05. &#038; 06. November wieder ein volles Dutzend handverlesener Bands in Kiel erwartet, welche eine bunte Mischung aus Punkrock bis hin zu brachialem METAL zelebrieren. &#8211; Wem also ein Tag nicht ausreicht, um sich auszutoben, dem wird in der Kieler Pumpe garantiert geholfen.</p>
<p>Zu den zwölf Bands gehören ganz vorneweg <strong>DEBAUCHERY</strong>, <strong>FINAL BREATH</strong> und <strong>MOB RULES</strong>. Aber auch <strong>7 Seals</strong>, <strong>Blackwater</strong>, <strong>Cold Rush</strong>, <strong>Cry My Name</strong>, <strong>Ctulu</strong>, <strong>Metadone</strong>, <strong>Ophis</strong>, <strong>Typhoon Motor Dudes</strong> und <strong>Tyson</strong> können sich sehen lassen und laden von hart bis zart zum hinkommen und abfeiern ein.</p>
<p><strong>Freitag, 05.11.2010 ab 20 Uhr &#8211; Underground Stage:</strong></p>
<ol>
<li>20:45–21:15 <a href="http://www.myspace.com/ophisdoom">OPHIS</a></li>
<li>21:30–22:00 <a href="http://www.myspace.com/crymynamemetal">CRY MY NAME</a></li>
<li>22:15–22:45 <a href="http://www.myspace.com/blackwatermetal">BLACKWATER</a></li>
<li>23:00–23:30 <a href="http://www.myspace.com/metadone">METADONE</a></li>
<li>23:45–00:xx <a href="http://www.myspace.com/ctuluband">CTULU</a></li>
</ol>
<p><strong>Samstag, 06.11.2010 ab 18 Uhr &#8211; Concert Hall:</strong></p>
<ol>
<li>18:45–19:15 <a href="http://www.myspace.com/bandtyson">TYSON</a></li>
<li>19:30–20:00 <a href="http://www.myspace.com/7seal">7 SEALS</a></li>
<li>20:15–20:45 <a href="http://www.myspace.com/coldrushmusic">COLD RUSH</a></li>
<li>21:00–21:30 <a href="http://www.myspace.com/typhoonmotordudes">TYPHOON MOTOR DUDES</a></li>
<li>21:45–22:30 <a href="http://www.myspace.com/mobrulesband">MOB RULES</a></li>
<li>22:45–23:30 <a href="http://www.myspace.com/finalbreath667">FINAL BREATH</a></li>
<li>23:45–00:45 <a href="http://www.myspace.com/debaucheryband">DEBAUCHERY</a></li>
</ol>
<p>Wie immer gibt’s zur Tageskarte auch die Möglichkeit eine Zweitageskarte zu erwerben, welche im Vorverkauf läppische 14,- Euro kostet und direkt auf <a href="http://www.kielowatt-festival.de">www.kielowatt-festival.de</a> angeboten wird.</p>
<p>Also worauf wartet ihr noch? Kommt hoch in den hohen Norden.<br />
- Heavy Metal will never die!</p>
<p>&#8212;</p>
<div id="attachment_3479" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/KWf2010.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/KWf2010-214x300.jpg" alt="" title="KIELoWatt Festival 2010 (#666)" width="214" height="300" class="size-medium wp-image-3479" /></a><p class="wp-caption-text">6. KIELoWatt Festival</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>THE FLYING EYES @ Subway to Peter, Chemnitz &#124; 24.08.2010</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/08/25/the-flying-eyes-subway-to-peter-chemnitz-24-08-2010/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 00:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[photography]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[blues rock]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[the flying eyes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wuuuuuusch, The Flying Eyes kamen hier gerade durchgeflogen! Und ich muss euch sagen, dieser Abstecher ins Subway to Peter hat sich wirklich gelohnt! Die Jungspunde aus Baltimore haben derart feinsten psychedelischen Blues Rock vom Stapel gelassen, dass die paar anwesenden Hanseln im sonnenbergischen Kellerkabuff vor Freude nur so zuckten und freudigst applaudierten. Und LAUT war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wuuuuuusch, The Flying Eyes kamen hier gerade durchgeflogen! Und ich muss euch sagen, dieser Abstecher ins Subway to Peter hat sich wirklich gelohnt! Die Jungspunde aus Baltimore haben derart feinsten psychedelischen Blues Rock vom Stapel gelassen, dass die paar anwesenden Hanseln im sonnenbergischen Kellerkabuff vor Freude nur so zuckten und freudigst applaudierten.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4925195760/the-flying-eyes-10.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="The Flying Eyes (10)"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4135/4925195760_637359f266_m.jpg" alt="The Flying Eyes (10)" width="240" height="217" /></a> Und LAUT war es gewesen. Sänger Will konnte sich gewiss nicht selbst hören, führte aber nichtsdestotrotz voll Inbrunst etwa eineinhalb Stunden lang das schwergroovende Feuerwerk aus Heavy Rock und Blues mit gewaltigem Spätsechziger-Einschlag an. Black Mountain trifft auf The Sword trifft auf Rory Gallagher, oder so ähnlich. Natürlich muss man auch die drei Mitmusiker erwähnen: ein haariges Trommeltier, einen wortwörtlich Säge-spielenden(!) Gitarristen und die bärtige Wein-Vernichtungsmaschine Mac Hewitt, der trotz des geringen Platzangebots ein gewaltiges Bewegungspensum an den Tag legte&#8230; Und alle sympathischst zu Scherzchen aufgelegt. Lasst einfach mal <a href="http://RockZOOM.de/photos/tag/tags/theflyingeyes">die Bilder des Abends</a> auf euch wirken.</p>
<p>Die musikalische Empfehlung kam übrigens von unserem Andi, der die Flying Eyes dieses Jahr schon auf dem wunderbaren Burg Herzberg Festival erleben durfte. Das ist durchaus schon ein paar Wochen her&#8230; und noch immer befindet sich diese vorzügliche Liveband auf Tour durch unsere Lande. Und hiermit sei euch befohlen, zumindest einen der noch kommenden Gigs aufzusuchen:</p>
<p>25. Aug 2010: Dazzle Danz Club (w/ Samsara Blues Experiment) &#8211; Berlin<br />
26. Aug 2010: Absturz 	- Leipzig<br />
27. Aug 2010: Momo &#8211; Rostock<br />
28. Aug 2010: ZYTANIEN OPEN AIR 	- Lehrte<br />
29. Aug 2010: Astra-Stube (w/ Cosmic Finger) &#8211; Hamburg</p>
<p>Weitere Infos und Hörproben: <a href="http://www.myspace.com/theflyingeyes" target="_blank">http://www.myspace.com/theflyingeyes</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Element of Crime @ Wasserschloss Klaffenbach &#124; 20.08.2010</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/08/23/element-of-crime-wasserschloss-klaffenbach-20-08-2010/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2010/08/23/element-of-crime-wasserschloss-klaffenbach-20-08-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
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		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
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		<category><![CDATA[wasserschloss klaffenbach]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wasserschloss zu Klaffenbach, nur wenige Kilometer südlich von Chemnitz, machte in den letzten Wochen seinem Namen alle Ehre. Es goß gar unaugustlich und böse Mienen glaubten schon nicht mehr ans gute Spiel, was sich da am 20.8. im Schloss dann doch noch zutragen sollte. Das Element of Crime Konzert fiel zum Glück nicht ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4916835967/element-of-crime-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 11"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4916835967_aaa35db99c_m.jpg" alt="Element of Crime 11" width="160" height="240" /></a> Das Wasserschloss zu Klaffenbach, nur wenige Kilometer südlich von Chemnitz, machte in den letzten Wochen seinem Namen alle Ehre. Es goß gar unaugustlich und böse Mienen glaubten schon nicht mehr ans gute Spiel, was sich da am 20.8. im Schloss dann doch noch zutragen sollte. Das Element of Crime Konzert fiel zum Glück nicht ins Wasser, im Gegenteil: Sonne satt und Punkt 20 Uhr ließen die Delmenhorster die ersten Töne durch den Schlosshof kreisen: </p>
<p><em>&#8220;Deborah Müller, frag lieber nicht wohin die Leute verschwunden sind, die gestern Abend noch deinen Namen skandierten als wärst du ein edles Pferd&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Diese skandierenden Leute werden gewiss nicht die Chemnitzer gewesen sein, die sich zwar nicht ausverkaufterweise doch zahlreich in Klaffenbach blicken und saftige 34 Euro für den Eintritt an der Kasse ließen. Da war man also anwesend: Mitte Vierzig aufwärts, in entspannt-freudiger Erwartung auf einen runden Abend, die ersten Reihen mit textsicher geschürzten Lippen, die locker hinten stehenden mit wippwilligem Gebein&#8230;</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4917432266/element-of-crime-09.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 09"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4098/4917432266_f233b1f7db_m.jpg" alt="Element of Crime 09" width="240" height="160" /></a><em>&#8220;Manche Leute sagen wir seien arrogant&#8230; weil wir zwischendurch immer so wenig erzählen. Dabei sind wir nur schüchtern.&#8221;</em> </p>
<p>Nein, eigentlich wirkten Sven Regener und seine Kompagnons letzten Freitag über lange Strecken leider eher gelangweilt, oder allzu routiniert. Gerade der Beginn des Konzerts verlief etwas zäh und ein Kontakt zum Publikum über die Musik hinaus fand praktisch nicht statt. Das war im Südbahnhof im März 2007 etwas anders. Nicht allzu melancholisch, eher beschwingter gingen die Herren mit den Chemnitzern auf Tuchfühlung. Dafür sah man sich diesmal einer absolut wohltemperierten Klangkulisse gegenüber. In jedem Winkel des Schlosshofes schwebte ein facettenreicher Klang, der jeden Ton albumgetreu wiedergab&#8230; mit einer Ausnahme:</p>
<p>Man mag von den englischsprachigen Ausflügen der frühen EoC-Jahre halten was man will, aber im Vergleich zur Albumversion klingt das etwas neuere &#8220;Death Kills&#8221; in seiner Livehaftigkeit schon ziemlich fies! Äh, angenehm fies: ruppiger gesungen als beim Soundtrack zu &#8220;Robert Zimmermann&#8230;&#8221;, schnittiger, was die flirrenden Gretsch-Gitarrentöne angeht und sowieso ein Paradestück zynischer Dichtung. Dieser Ausflug sollte jedoch ein Einzelfall bleiben und sich der Übermacht an &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;-Songs beugen. Auch das vorletzte &#8211; und bisher wohl ausgereifteste! &#8211; Album &#8220;Mittelpunkt der Welt&#8221; kam nicht zu kurz. Ganz groß, aber dieses Überlied kann man eigentlich gar nicht versauen: &#8220;Straßenbahn des Todes&#8221;. Leider nicht gespielt: &#8220;Finger weg von meiner Paranoia&#8221; (Über-Überlied!) und das in sich drehende &#8220;Die letze U-Bahn geht später&#8221;. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/4917440776/element-of-crime-13.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 13"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4917440776_b8c52a2698_m.jpg" alt="Element of Crime 13" width="160" height="240" /></a>Element of Crime sind eben die Meister der leicht schrulligen Trunkenheitsballade. Das bewiesen sie den Wasserschloss-Besuchern einmal mehr mit einer fast ausnahmslos schwelgerischen Songauswahl, die man weiter unten in Ruhe nochmal nachlesen kann. Am Ende gab&#8217;s glücklicherweise nochmal viel &#8220;Weißes Papier&#8221;, erfreulicherweise inklusive dem schelmischen &#8220;Mehr als sie erlaubt&#8221;. </p>
<p>Und wie mag es der Band selbst ergangen sein? Sie blickte ihrerseits verträumt schunkelnden Hunden und zu Säulen erstarrten, andächtig dreinblickenden Mitsängern entgegen, eingebettet in eine wunderbare Wasserschloss-Sonnenuntergangskulisse. Beifall und Zugabenforderungen zuhauf. Was will man eigentlich mehr? So manch ein Anwesender ließ sich später noch dazu hinreißen, mit &#8220;Kaffee und Karin&#8221;, Birgit und Bier gemütlich auf der Stelle zu walzern. Hübsch. Wir harren der Texte und Töne, die da noch kommen werden&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Setlist</strong></p>
<p>Deborah Müller<br />
Immer unter Strom<br />
Im Himmel ist kein Platz mehr für uns zwei<br />
Don&#8217;t You Smile<br />
Death Kills<br />
Über dir der Mond<br />
Bitte bleib bei mir<br />
Straßenbahn des Todes<br />
In mondlosen Nächten<br />
Jetzt musst du springen<br />
Euro und Markstück<br />
Einer kommt weiter<br />
Kaffee und Karin<br />
Mehr als sie erlaubt<br />
Immer da wo du bist bin ich nie<br />
&#8211;<br />
Weißes Papier<br />
Delmenhorst<br />
&#8211;<br />
Vier Stunden vor Elbe 1<br />
Draußen hinterm Fenster<br />
&#8211;<br />
Über Nacht</p></blockquote>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157624658639917/element-of-crime.html">Alle Element of Crime Bilder vom 20.8.</a><br />
>> <a href="http://www.element-of-crime.de/" target="_blank">Offizielle Element of Crime Homepage</a></p>
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