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	<title>Rockzoom &#187; pleasing sounds</title>
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		<title>Dennis Depta (DO I SMELL CUPCAKES?) spricht über das Debütalbum &#8220;Springs&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
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		<description><![CDATA[Soulpop trifft auf sinfonisch untermalte Jazzklänge, oder wie kann man die Musik der ursprünglich Cottbuser &#8211; mittlerweile Berliner &#8211; Band eigentlich bezeichnen, die ihren Namen dem unvergleichlichen Homer Simpson zu verdanken hat? Eigentlich tut das wenig zur Sache. Eine junge Band, die ihre ersten Gehversuche 2005 als Schülerband machte, entdeckt hier die eigenen Möglichkeiten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soulpop trifft auf sinfonisch untermalte Jazzklänge, oder wie kann man die Musik der ursprünglich Cottbuser &#8211; mittlerweile Berliner &#8211; Band eigentlich bezeichnen, die ihren Namen dem unvergleichlichen Homer Simpson zu verdanken hat? Eigentlich tut das wenig zur Sache. Eine junge Band, die ihre ersten Gehversuche 2005 als Schülerband machte, entdeckt hier die eigenen Möglichkeiten und befördert in Form ihres Debütalbums &#8220;Springs&#8221; so manch einen Juwel und einen Grundstein für einen ganz eigenen Sound zutage. Der Harmoniewonneproppen &#8220;Reality&#8221;, das geheimnisvolle &#8220;Gaps &#038; Horizons&#8221;, der schiebende Bläsergroover &#8220;Inside Out&#8221;, die ruhige Melodiedramasinfonieballade &#8220;Stranger &#038; Me&#8221;&#8230; Die Liste der herausragenden Titel ist lang, obwohl bei weitem nicht alles perfekt ist. Das Debüt ist nun nach langer Enstehungszeit endlich in Sack und Tüten und laut Gitarrist und Mitsongschreiber Dennis Depta nimmt der Vor-Releaserummel nun erstmal wieder normale Formen an&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Ja, der Stress legt sich langsam wieder. Wir hatten ein richtig geiles Releasekonzert am 20. Januar in Berlin. Der Frannz Club war so gut wie ausverkauft: 420 Leute! War echt der Hammer! </p></blockquote>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/DoIsmellCupcakes-150x150.jpg" alt="" title="Do I Smell Cupcakes Cover Springs" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6494" />Euer erstes Album ist ja nun auch am 20. erschienen. Die ersten Rezensionen sind bestimmt auch schon reingeflattert!? Wie sind die denn so? Durchweg positiv?</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Ja, die gibt&#8217;s schon; kann man im Internet recherchieren. Die sind vor allem von Online-Portalen. Der Konsens ist wirklich sehr positiv. Es ist aber auch klar, dass es noch ein bisschen zu kritisieren gibt. Ich finde aber auch gut, dass selbst die Leute, die dem Album nicht so viel abgewinnen können, finden doch was Gutes darin. Es gibt so zwei Kritikpunkte, die aber auch nicht alle haben: Der eine ist, dass dem Album hin und wieder ein bisschen &#8220;die Eier fehlen&#8221;. Das wurde bisher noch gar nicht groß geschrieben, aber das haben wir so intern schon ausmachen können. Gerade die drei, vier rockenden Songs hätten ruhig noch ein bisschen nach vorne gehen können. Aber das ist wohl auch eine große Mastering/Mix-Frage des Albums. Es ist eben recht einheitlich gemixt und deswegen klingt es wohl auch etwas melodiöser. Der zweite Punkt, den ein paar kritisiert haben, ist dass es in zu viele Richtungen geht. Wobei dann aber auch andere wieder herausgefunden haben, dass dies nur auf den ersten Blick so scheint, aber gar nicht mal so ist, beziehungsweise dann auch gesagt haben, dass sie gespannt sind, was in Zukunft kommt. </p></blockquote>
<p>Auf jeden Fall. Das Album ist erstmal ein Ausrufezeichen in alle möglichen Richtungen, was eigentlich hier möglich wäre. Es klingt auf jeden Fall jung und frisch. Man merkt, dass hier noch eine recht neue Band mit ganz vielen Ideen am Werk ist. Aber dennoch &#8211; das merkt man an ganz vielen Stellen &#8211; ist das Ganze durchdacht und man hört, dass es ziemlich lange gebraucht haben muss, um so zu werden wie es ist. Außerdem habe ich mir noch das Wort &#8220;scheuklappenlos&#8221; aufgeschrieben, mag heißen, dass es hier in viele Richtungen geht&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Es wird in Zukunft auf jeden Fall mehr in eine Richtung gehen. Das merken wir auch gerade beim Songschreiben, denn wir haben schon wieder sieben, acht neue Stücke&#8230; ohne aber langweilig zu werden, es bleibt facettenreich. Es wird auch alles ein bisschen einfacher, die Songs werden kürzer und um einiges rockiger. Das wirst du dann auch sicher am 10. <em>(Anm.: Februar, Auftritt in Chemnitz zusammen mit Playfellow)</em> herausfinden. <object height="225" width="40%" class="alignleft"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1412414&#038;show_artwork=false&#038;color=d9d964&#038;show_comments=true&#038;show_playcount=true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="225" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1412414&#038;show_artwork=false&#038;color=d9d964&#038;show_comments=true&#038;show_playcount=true" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>Ich weiß nicht, ob das auch wieder eine Phase ist, aber die klingen alle eher wie aus einem Guss. Wir finden die Entwicklung aber auch gut. Man kann ja sagen beim ersten Album sind die ersten Songs ja bereits 2007 entstanden, da gab es die Band noch gar nicht lange. Die Songs haben sich über drei, vier Jahre entwickelt und waren schon mit auf unserer ersten EP mit drauf. &#8220;(In Brackets)&#8221; übrigens auch, der sechste Song. Den haben wir auch schon auf Hebräisch und mit Streichorchester gespielt. Nun haben wir endlich mal seit 2010 den Kern der fünf Musiker zusammen und seitdem ist auch das ganze Songschreiben viel einheitlicher.</p></blockquote>
<p>Du hast zwar gesagt, dass es demnächst eher in eine geradelinige, direktere Richtung gehen wird, aber mir hat auch gerade das ganze &#8220;Drumherum&#8221; gut gefallen, vor allem die Bläserarrangements. Klingt als hättet ihr noch ganz guten Kontakt zur Bigband eurer Jugend!?</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Ich weiß gar nicht so genau wie das so kommt. Einerseits dieses großspurige Arrangieren der Bläser, andererseits auch die Streicher, bei vier Songs sind ja auch Streicher mit drin. Die Streicher sind für mich auf dem Album eher Addition, also die unter-streichen die Songs, man kann sie aber auch getrost wegnehmen, gerade live. Die Bläserarrangements sind eigentlich viel präsenter. Bigbanderfahrung? Weiß ich gar nicht. Als wir noch in Cottbus waren, 2008 oder so, gab es eben zwei, drei Songs, wo wir die Bläser mitgehört haben. Da haben wir uns dann ein paar Leute geholt, die das dann gespielt haben. Mit denen haben wir ein bisschen zusammengearbeitet und dann irgendwann hat Kevin angefangen, ganz allein die Bläsersätze zu schreiben. Er hat ja ein paar Jahre lang Jazzgesang studiert und gerade die jazzig angehauchten Sachen wie &#8220;Autumn in Minor&#8221; oder &#8220;Inside Out&#8221; haben dafür Raum geboten und wir machen das immer noch ganz gern. Unser sechster Cupcake, der eigentlich auch immer mit dabei ist, ist unser Trompeter. Die Songs funktionieren live dann auch immer auf jeden Fall mit Trompete. Das pusht das Ganze dann natürlich auch ein Stück weit nach vorne. Unsere Bläser, gerade auch der Posaunist, die machen alle eher so eine Art Volksmusik, gehen über die Dörfer und feiern sorbischen Karneval. Andere haben wir aber auch am Jazzinstitut in Berlin kennengelernt. Den Sören zum Beispiel. Das ist der Saxophonist, der bei uns eingespielt hat; der kommt ursprünglich auch aus Cottbus, ist saujung, spielt aber schon für alle möglichen Leute ein. Den haben wir da einfach auch machen lassen bei &#8220;Autumn in Major&#8221;, was dem Ganzen glaube ich auch sehr gut getan hat&#8230; oder auch das Posaunensolo bei &#8220;Quantity of Things&#8221;, das ist halt sehr frei. Und gerade auch die Bläser am Jazzinstitut in Berlin sind mit die besten Leute in Deutschland, ohne mich jetzt aus dem Fenster zu lehnen. Da schreibt man eben die Sätze vor, probt mit denen ein paar Sachen und dann finden die die cool oder haben noch zwei, drei Anmerkungen und dann läuft das eigentlich schon viel entspannter als bei Streichern, was auch live sehr schwierig zu realisieren ist, vor allem wenn die sich nicht hören&#8230;</p></blockquote>
<p>An dieser ein kleiner Einblick in die Vergangenheit, wie es etwas angespannt live mit Streichern herüberkommt:</p>
<p><object width="560" height="315" class="alignleft"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/jumcc0F25Ek?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/jumcc0F25Ek?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Das &#8220;Großspurige&#8221; des Albums kam auch durch unser Hören, denke ich mal. Viele Songs sind zwischen 2007 und 2009 entstanden, da haben Kevin und ich zum Beispiel schon sehr viel Sigur Rós gehört, oder Elbow beispielsweise, die ja so wunderbar mit dem BBC-Orchester zusammengearbeitet haben. Und da guckt man sich durchaus mal ein paar Sachen ab und denkt &#8220;Geil, so könnte unser Song auch klingen&#8230; oder der ist eben so angelegt vom Sognwriting.&#8221; Mal gucken, bei den neuen Songs sind erstmal nur zwei mit Bläsern, aber wir haben jetzt auch gerade mit den Gitarren, Keyboards und Gesängen mehr Möglichkeiten als früher, so dass wir gar nicht mehr beim Arrangieren auf Streicher zurückgreifen müssen. Und je toller die Songs zu fünft klingen umso besser ist das auch, weil praktizierbarer.</p></blockquote>
<p>Habt ihr euch das eigentlich sehr zu Herzen genommen, wenn die Leute gesagt haben &#8220;Böh, dem Album fehlen die Eier, das muss geradliniger sein&#8221; oder denkt ihr &#8220;Pff, ist uns eigentlich wurscht. Wir machen das, was uns hier so vorschwebt.&#8221;?</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Ich denke es ist immer wichtig, Meinungen von außen zu hören und ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die bei negativer Kritik völlig die Ohren zu machen. Wir neben da einen Teil von auf, machen aber trotzdem unseren Kram. Ich find&#8217;s aber ehrlich gesagt auch mal schön, eine negative Kritik zu lesen und von Leuten gesagt zu bekommen &#8220;Das läuft gar nicht gut auf dem Album.&#8221;. Wenn jedoch hin und wieder was negatives oder eine durchwachsene Kritik kam, dann immer mit einem Aber versehen, zum Beispiel so: &#8220;Man hört dieses Potential heraus&#8221; oder &#8220;Man weiß, wie es ungefähr auf dem zweiten Album klingen könnte.&#8221;. Für mich ist Musikmachen ein Prozess. Tocotronic werden ihre 94er Alben sicher auch total scheiße finden, weil das musikalisch einfach nicht doll ist, aber die haben halt einen gewissen Sound und eine Ästhetik. Bei uns sind das auch auch zum Teil die Jugendstücke, die da endlich mal auf Band gekommen sind. Das ist total wichtig und ich finde das Album auch super. Also jetzt nicht so, dass ich mir das jeden Tag anhöre, aber wir sind sehr stolz auf das, was wir gemacht haben. In dieser jungen Zusammensetzung im Sommer 2010 war Max gerade mal ein halbes Jahr am Bass, da war es natürlich umso schwieriger, diesen Livesound, und ich denke auch das ist das was uns ausmacht, auf Band zu kriegen.</p></blockquote>
<p>Ich finde schon, dass ihr auf dem Album wie ein eingespieltes Team klingt. </p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Nach vielen Bassisten, die wir in der Band hatten &#8211; ganz kurz sogar mal Joachim Deutschland! &#8211; haben wir dann einfach Pauls Bruder reingenommen. Der war zwar &#8220;nur&#8221; Keyboarder, aber was der mittlerweile alles auf dem Bass hinlegt ist beachtlich. Wir hatten teilweise wirklich verdammt gute Bassisten, die aber alle Einzelgänger waren und an sich gar nicht in die Band gepasst hätten. Das wichtigste neben der Musikalität eines jeden einzelnen ist dass man sich in der Band versteht und respektiert und das das Ganze ein Gebilde ist. Wir sind zwar alle sehr verschieden, aber es passt super zusammen. Zum größten Teil sind das Kevins, Sladys und meine Songs, aber die anderen beiden haben immer sehr enthusiastisch mitgemacht.</p></blockquote>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/2zNqrM3etVU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/2zNqrM3etVU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Ideen auf diesem einen Album hätten locker für zwei gereicht. Schon bei &#8220;(In Brackets&#8221;) hatte ich eigentlich das Gefühl, dass mal eine kleine Pause im Ideenreichtum einfach angebracht gewesen wäre. Eine Pause in dem Sinne, dass mal ein ruhiges Zwischenstück hätte kommen können, etas zum Durchatmen. Du sagst zwar selbst, dass es großteils ruhige Stücke auf dem Album sind, aber es passiert halt doch immer recht viel, auch wenn sie ruhig sind. Manchmal ist es vielleicht auch etwas sehr viel Gesang. Ich weiß nicht, ob man da prinzipiell zeigen muss, was da alles möglich ist!? Klingt an vielen Stellen, als wäre Kevin der Hauptsongschreiber, vom reinen Horgefühl her, weil so große betonung auf dem Gesang liegt. Manchmal ist es etwas anstrengend, zu viel Gesang zu haben. Wobei der Kevin aber auch wieder eine super Stimme hat, die ich so auch vorher noch nie im Rockbereich gehört habe. </p>
<p><strong>Dennis</strong>: Das ist denke ich mal einfach eine Geschmackssache. Ich kann mir auch tagelang Alben von Mogwai anhören, aber jede band muss sich ja auch durch irgendwas ein bisschen auszeichnen und ich denke schon, dass bei uns auch ganz viel von den Melodien her passiert. In der Musikkultur passiert ja vieles nur noch rhythmisch. Von uns geht eben sehr viel von Melodie und Harmonie her aus und das macht uns vielleicht auch über die nächsten Jahre ein Stück weit eigen. Es ist einfach ziemlich natürlich so passiert.</p></blockquote>
<p>Schauen wir mal in die Zukunft. Was ist denn noch so für dieses Jahr geplant?</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Wir sind gerade dabei, einiges ein bisschen &#8220;outzusourcen&#8221; und kümmern uns nicht mehr ganz so viel um alles. Es ist schön, so langsam einen Stab an Leuten um sich herum zu haben, die wirklich toll für einen arbeiten. Dann können wir uns mehr um uns, ums Musikmachen, kümmern. Mit der richtigen Konzertreise wird es erst ab April losgehen. Chemnitz ist eben jetzt noch ganz schön, weil es direkt nach den Releasekonzerten kommt und mit usnerer befreundeten Band Playfellow stattfindet, mit denen wir jetzt schon fünf oder sechs mal aufgetreten sind. Da freuen wir uns wieder sehr drauf, weil wir schon mal akustisch in Chemnitz waren, dann mit dem Lyrikprojekt und auch mal als Vorband von Playfellow. Auch von der Stadt und von den Leuten her hatten wir immer einen tollen Eindruck. Von der Mentalität entspricht&#8217;s ja auch so ein bisschen Cottbus! Sehr heimisch&#8230; Wir haben live viel zu erzählen und freuen uns, das nun ausleben und Erfahrung sammeln zu können.</p></blockquote>
<p>Du hattest vorhin schon mal das Lyrikprojekt mit Faina Machanowa erwähnt. Ist es angedacht, so etwas in der Art auch künftig wieder auf die Beine zu stellen oder gar das Ganze in eine zweite Runde zu führen?</p>
<blockquote><p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/doismellcupcakes.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/doismellcupcakes-300x200.jpg" alt="" title="doismellcupcakes" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-6460" /></a><strong>Dennis</strong>: Zur Zeit konzentrieren wir uns erst einmal auf die Band an sich. Wir wollen vom Songwriting her erst einmal wieder zu den Basics zurück und Musik machen, weil es gerade wirklich in eine tolle Richtung geht und wir glauben, dass uns ein zweites Album vermutlich in zwei Jahren gut zu Gesicht stehen würde. Dennoch sind wir total offen für solche Sachen. Gerade das Lyrikprojekt mit Faina hat uns musikalisch auch einen großen Schritt nach vorn gebracht. 2009 waren wir auch in Israel und haben dort vor Ort mit israelischen Musikern drei, vier Songs arrangiert und live performed. Solche Erfahrungen bringen einen in fünf Tagen mehr als alles andere. Andererseits interessiert uns auch alles was Richtung Theater passiert. Wir haben jetzt auch in Cottbus was zum Soundtrack zu diesem Coming-of-age-Film &#8220;Blaue Stunde&#8221; beisteuern können. Das Musikvideo steht auch im Internet. Wir sind froh, da mitgemischt zu haben, war sehr interessant. Unser Gitarrist Paul ist auch Verlagschef von einem Theaterzeitungsverlag, ich studiere Germanistik, Bassist und Schlagzeuger sind Japanologen und Kevin, unser Sänger, arbeitet gerade in der Technikabteilung der Schaubühne. Ja, gerade in Richtung Theater sind wir sehr, sehr interessiert und hoffen, dass wir da irgendwo mal hereinrutschen. Wir werden sehen, dass wir da in Zukunft auch immer mal über den eigenen Tellerrand gucken werden.</p></blockquote>
<p>Danke Dennis! Ich bin vor allem gespannt auf die neuen Songs, die es bald live zu hören geben wird.</p>
<p>Hier die vorläufigen Termine für euch Interessierte:</p>
<p>Feb 10: SPRINGS @ weltecho /w playfellow<br />
Chemnitz, GERMANY</p>
<p>Mrz 2: SPRINGS/acoustic @ BACHBETT /w Kapelle Weyerer<br />
München, GERMANY</p>
<p>Mrz 30: SPRINGS @ LOUIS<br />
Hamm, GERMANY</p>
<p>Apr 20: SPRINGS @ KAJÜTE RATZDORF<br />
Neißemünde, GERMANY</p>
<p>Offizielle Do I Smell Cupcakes? Webseite: <a href="http://www.doismellcupcakes.com" target="_blank">www.doismellcupcakes.com</a></p>
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		<title>Mirel Wagner @ Privatclub, Berlin &#124; 18.01.2012</title>
		<link>http://rockzoom.de/2012/01/25/mirel-wagner-privatclub-berlin-18-01-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[photography]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[finnland]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[mirel wagner]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Privatclub in Kreuzberg trägt seinen Namen zu Recht: In anheimelnder Atmosphäre finden hier regelmäßig spannende Konzerte statt. Intim und wohnzimmerhaft, eben ein wenig privat, sind die Räumlichkeiten – und damit bestens geeignet für einen Gig von Mirel Wagner. Denn die Finnin mit äthiopischen Wurzeln macht keine Musik, die nach einer extrovertierten oder aufgeregteren Stimmung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/mirelwagner.jpg" alt="" title="Mirel Wagner @ Privatclub" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-6424" />Der Privatclub in Kreuzberg trägt seinen Namen zu Recht: In anheimelnder Atmosphäre finden hier regelmäßig spannende Konzerte statt. Intim und wohnzimmerhaft, eben ein wenig privat, sind die Räumlichkeiten – und damit bestens geeignet für einen Gig von Mirel Wagner. Denn die Finnin mit äthiopischen Wurzeln macht keine Musik, die nach einer extrovertierten oder aufgeregteren Stimmung verlangen würden. Stattdessen sind die Songs angenehm unaufdringlich, häufig finster, tief in sich versunken. </p>
<p>Wer also ein lautes Konzert mit effektgeladener Show erwartet hatte, konnte von Mirel Wagner nur enttäuscht werden – wer jedoch die Songs kennt und um die Verletzbarkeit, die Zerbrechlichkeit weiß, die sie transportieren, dürfte kaum in Versuchung gekommen sein, etwas anderes als einen Gig in Wohnzimmeratmosphäre zu erwarten. Mirel Wagner zeigte sich genau so, wie man sie sich vorstellt, hört man ihr zu: beinah verschüchtert kam sie auf die Bühne, machte keine Ansagen, die über den nächsten Songtitel hinausgingen, keine großen Gesten. Stattdessen präsentierte sie sich ähnlich unbeirrt und in sich ruhend wie ihre Songs, ohne Ornamente, ohne Dekoration. Einfaches Entertainment sieht anders aus. Zumal Mirel Wagner sichtlich scheu wirkte. Für das Publikum war das eine Herausforderung. Was fängt man mit einer Musikerin an, die live genauso (genauso gut!) klingt wie auf Studioaufnahmen – und die sich von der röhrenden Klimaanlage über der Bühne zwar sichtlich irritieren, aber nicht zu einem Kommentar hinreißen lässt? </p>
<p>Ein ambivalenter Abend. Mit toller Musik, einer spannenden Künstlerin, und doch so wenig, an das man sich erinnern kann. Es ist auch schön, sich bei einem Konzert nicht ablenken zu lassen, einfach nur der Musik zu lauschen. Aber dafür reicht es vielleicht auch, ein paar Kilometer mit dem Rad zu fahren – „No Hands“! – raus aus der Stadt, um sich an irgendeinem Ufer ins Gras zu legen und Mirel Wagner über die Kopfhörer zu zuzuhören. Denn das Hören, das lohnt sich in jedem Fall.<a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel1.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel2.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel3.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/772157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel4.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel5.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120118-mirel/mirel6.jpg" alt="" /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629002862455/mirel-wagner.html"><strong>Zu allen Bildern von Mirel Wagner im Privatclub</strong></a></p>
<p><strong>Mirel Wagner im Internet.</strong><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/MirelWagnerMusic">www.facebook.com/MirelWagnerMusic</a></p>
<p><strong>Audio.</strong><br />
<object height="225" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F914955&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;show_playcount=true&amp;show_artwork=true&amp;color=ff7700"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="225" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F914955&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;show_playcount=true&amp;show_artwork=true&amp;color=ff7700" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   <span><a href="http://soundcloud.com/bone-voyage/sets/mirel-wagner-1">Mirel Wagner</a> by <a href="http://soundcloud.com/bone-voyage">Bone Voyage</a></span></p>
<p><strong>Video.</strong><br />
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		</item>
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		<title>TICKET-VERLOSUNG: Howler live in Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 18:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Verlosungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch Howler kommen aus Minneapolis, Minnesota, und werden von Sänger, Gitarrist und Mastermind Jordan Gatesmith angeführt. Klare, einfache Instrumentierung, klar strukturierte Musik: An der Debüt-EP „This One Is Different“ ist nichts überflüssig, da wird kein Ton zu wenig oder zu viel gespielt. Dabei wundert man sich schon, wie der 19-jährige Gatesmith zu so viel Abgeklärtheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/howler-300x200.jpg" alt="" title="Howler" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-6406" />Auch Howler kommen aus Minneapolis, Minnesota, und werden von Sänger, Gitarrist und Mastermind Jordan Gatesmith angeführt.</p>
<blockquote><p>Klare, einfache Instrumentierung, klar strukturierte Musik: An der Debüt-EP „This One Is Different“ ist nichts überflüssig, da wird kein Ton zu wenig oder zu viel gespielt. Dabei wundert man sich schon, wie der 19-jährige Gatesmith zu so viel Abgeklärtheit kommt, zu so einer reifen, erfahrenen, fast schon alten Stimme und woher er in seinem Alter schon alles weiß über den amerikanischen Rock der frühen 60er und den späten Punk der 80er.</p></blockquote>
<p>Die Band hat gerade ihr Debüt „America Give Up“ nachgeschoben und brennt darauf, die neuen Stücke zum ersten Mal auch in Deutschland vortragen zu können. Leider kommen nur die Berliner in den Genuss, die Jungs live in Aktion zu erleben.</p>
<p><strong>Und wir verlosen 1&#215;2 Tickets für die einzige Deutschland-Show in Berlin am 11.02.2012 @ Comet Club!</strong> </p>
<p>Wenn ihr gewinnen wollt, sendet bis zum 06.02.12 eine Mail mit dem Betreff <strong>HOWLER</strong> an <a href="mailto:gewinnen@RockZOOM.de">gewinnen@RockZOOM.de</a>! Gebt bitte auch euren Vor- und Nachnamen an.</p>
<p><strong>Howler im Internet:</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.howlerband.com/">www.howlerband.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/howlerband">www.facebook.com/howlerband</a></p>
<p><strong>Video.</strong></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/lKkcBb4EFQs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Full-Album-Stream.</strong></p>
<p><iframe src="http://widgets.beggarspromo.com/americagiveup/widget.php" style="margin: 0; padding: 0;" frameborder="0" scrolling="no" width="335" height="375" data-audio-widget-jspf="http://widgets.beggarspromo.com/americagiveup/jspf"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rockzoom präsentiert: DARK DARK DARK-Tour + TICKET-VERLOSUNG</title>
		<link>http://rockzoom.de/2012/01/16/rockzoom-prasentiert-dark-dark-dark-tour-ticket-verlosung/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine DER Entdeckungen 2011 waren für uns zweifelsohne Dark Dark Dark aus Minneapolis. Das ist so eine Band, bei der man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Ihr letzter (zweiter) Streich &#8220;Wild Go&#8221; wollte zu oft gar nicht wieder rausrollen aus dem Player. Man neigt bei den amerikanischen Multiinstrumentalisten zum Vergleich mit Arcade Fire, wenngleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/darkdarkdark_brightbrightbright-300x200.jpg" alt="" title="Dark Dark Dark" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-6385" />Eine DER Entdeckungen 2011 waren für uns zweifelsohne Dark Dark Dark aus Minneapolis. Das ist so eine Band, bei der man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Ihr letzter (zweiter) Streich &#8220;Wild Go&#8221; wollte zu oft gar nicht wieder rausrollen aus dem Player. Man neigt bei den amerikanischen Multiinstrumentalisten zum Vergleich mit Arcade Fire, wenngleich Dark Dark Dark ein bisschen mehr in die Richtung Kammermusik-Folk gehen, was auch immer das für eine Schublade sein soll. Wir kleben zusätzlich das Etikett &#8220;charmant eigenständig auf&#8221; und freuen uns, euch die anstehende Deutschland-Tour präsentieren zu können! <a href="http://RockZOOM.de/2011/07/14/dark-dark-dark-comet-club-berlin-30-06-2011/"><strong>>> Zu unserem Konzertbericht vom 30.06.11 in Berlin.</strong></a></p>
<blockquote><p>Die Mischung aus Schwermut und Leichtigkeit ist außergewöhnlich, die Präsentation einmalig. Nona Marie Invie und Dark Dark Dark sind wirklich eine fantastische Art, einen Abend in Gesellschaft der eigenen Melancholie und wirklich toller Musik zu verbringen.</p></blockquote>
<p>Doch ganz wichtig: <strong>Wir verlosen 3&#215;2 Tickets für die Shows in Hamburg, Berlin und Frankfurt!</strong> </p>
<p><strong>Termine.</strong><br />
07.04.2012 @ Prinzenbar, Hamburg<br />
14.04.2012 @ Privat Club, Berlin<br />
15.04.2012 @ Brotfabrik, Frankfurt</p>
<p>Wenn ihr gewinnen wollt, sendet bis zum 29.02.12 eine Mail mit dem Betreff <strong>DARK DARK DARK</strong> an <a href="mailto:gewinnen@RockZOOM.de">gewinnen@RockZOOM.de</a>!<br />
Gebt dabei auch euren Vor- und Nachnamen an und sagt uns, in welcher Stadt ihr dabei sein möchtet.</p>
<p><strong>Dark Dark Dark im Internet:</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.brightbrightbright.com">www.brightbrightbright.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/darkdarkdark">www.facebook.com/darkdarkdark</a></p>
<p><strong>Full-Album-Stream.</strong></p>
<p><iframe width="400" height="100" style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=951415324/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" allowtransparency="true" frameborder="0"><a href="http://darkdarkdark.bandcamp.com/album/wild-go">Wild Go by Dark Dark Dark</a></iframe></p>
<p><strong>Video.</strong></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/N-7hKVyQcmA?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nina Hagen @ BKA-Theater, Berlin, 08.01.2012</title>
		<link>http://rockzoom.de/2012/01/12/nina-hagen-bka-theater-berlin-08-01-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 22:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Volkmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sweet Jesus: Das BKA im Kreuzberger Szenekiez ist bis auf den letzten Platz ausverkauft, als sich Nina Hagen die Ehre gibt. Das Publikum ist erwartungsgemäß heterogen, Altersschnitt und Mitklatschbereitschaft eher hoch, Alkoholpegel und Adrenalin tendenziell niedrig. Dass Nina Hagen, sagen wir, für spirituelle Einflüsse empfänglich ist, weiß man. An diesem Abend gibt gleich das erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5454-1klein-300x200.jpg" alt="" title="Nina Hagen @ BKA-Theater, Berlin, 08.01.2012" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-6344" />Sweet Jesus: Das BKA im Kreuzberger Szenekiez ist bis auf den letzten Platz ausverkauft, als sich Nina Hagen die Ehre gibt. Das Publikum ist erwartungsgemäß heterogen, Altersschnitt und Mitklatschbereitschaft eher hoch, Alkoholpegel und Adrenalin tendenziell niedrig.</p>
<p>Dass Nina Hagen, sagen wir, für spirituelle Einflüsse empfänglich ist, weiß man. An diesem Abend gibt gleich das erste Lied vor, in welche Richtung das hagensche Esoterik-o-Meter momentan ausschlägt: Es geht um Jesus. Und im nächsten Song auch. Im nächsten dito. Vom Gospelklassiker bis zum christlichen Elvis-Song ist im Grunde alles vertreten, was das Genre hergibt. Das Publikum mag darüber erstaunt sein, wirklich vom Stuhl haut die Darbietung jedoch niemanden. Auch die Coverversion eines Wolf-Biermann-Lieds kann die Gemeindehausstimmung nicht wieder auf die Erde befördern, jedenfalls nicht auf lange Sicht.</p>
<p>Das ist umso trauriger, als man Nina Hagen durchaus auch als politische Kämpfernatur erlebt, die eine Meinung hat, und eine Stimme, die gehört werden will. So spricht sie sich mit einem Nachdruck, der wohl nur mit ihrem Stimmvolumen <img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5552klein-200x300.jpg" alt="" title="Nina Hagen @ BKA-Theater, Berlin, 08.01.2012" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-6342" />zu erreichen ist, für Volksentscheide aus. „Sonst haben wir alle umsonst Demokratie gespielt“, skandiert sie zwischen zwei Songs. Den einen oder anderen boshaften Seitenhieb auf Lieblingsfeindin Angela Merkel kann sie sich ebenfalls nicht verkneifen, sie spricht den Afghanistankrieg an, sie spricht über ihre Besorgnis angesichts Israels nuklearer Aufrüstung. Das ist gut. Das ist richtig und wichtig und richtig gut: Nina Hagen nutzt den Abend nicht als bloße Entertainmentveranstaltung oder positivistisches Post-Neujahrs-Sit-In, sondern gibt ihren Zuhörerinnen und Zuhörern ein paar Gedanken mit auf den Heimweg, die vielleicht länger im Gedächtnis bleiben als mancher der dargebotenen Songs. Sie holt Menschen vom Contergannetzwerk auf die Bühne, spricht mit Alice vom Haus der Demokratie und Menschenrechte darüber, wie man sich mittels Patientenverfügung vor restriktiven und irrwitzigen psychiatrischen Behandlungen schützen kann. Ein wenig fahrig, aber aufrichtig interessiert, gibt Nina Hagen so Organisationen ein Forum, die jenseits des NGO-Mainstreams um Wahrnehmung kämpfen müssen. So bleibt nach geschlagenen drei Stunden Show (abgerundet) das Gefühl, viel Widersprüchliches gesehen zu haben. Die Ikone, die Aktivistin, den Punk, das Vamp, die Christin.</p>
<p>Wie sie&#8217;s mit der Religion hält, sollte Nina Hagen dringend nochmal überschlafen. Aus dem Somakoma aufgewacht, kommt dann vielleicht die nächste Erleuchtung. Zum Beispiel, dass wir alle ganz umsonst Freiheit gespielt haben, wenn die Frau, die die weibliche Masturbation einst en vogue gemacht hat, sich plötzlich mit dem Sündenfall anfreunden kann.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina1.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina2.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina3.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina4.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina5.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120108-ninahagen/nina6.jpg" alt="" /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628813215665/ninahagen.html"><strong>Zu allen Bildern von Nina Hagen im BKA-Theater</strong></a></p>
<p><strong>Nina Hagen im Internet.</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.volksbeat.com">www.volksbeat.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/NinaHagen">www.facebook.com/NinaHagen</a></p>
<p><strong>Nina Hagen-TV.</strong></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/pNPo_2ufTh8?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>The Saddest Landscape @ Cassiopeia, Berlin &#124; 06.01.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 17:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rowena Körber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[cassiopeia]]></category>
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		<description><![CDATA[Als wir das Cassiopeia erreichen, ist der kleine Raum, in dem The Saddest Landscape spielen werden, bereits bis zum Bersten gefüllt. We Were Skeletons, die erste Band des Abends, steht noch auf der Bühne und ein kleines Schild am Tickettresen verkündet: ausverkauft. Ganz offensichtlich sind wir nicht die einzigen, die gespannt sind, wie sich der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-6291" title="The Saddest Landscape @ Cassiopeia , Berlin" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_5174klein-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Als wir das Cassiopeia erreichen, ist der kleine Raum, in dem The Saddest Landscape spielen werden, bereits bis zum Bersten gefüllt. We Were Skeletons, die erste Band des Abends, steht noch auf der Bühne und ein kleines Schild am Tickettresen verkündet: ausverkauft. Ganz offensichtlich sind wir nicht die einzigen, die gespannt sind, wie sich der krasse Sound der vier Amerikaner von The Saddest Landscape live ausnehmen würde.</p>
<p>Für alle Uneingeweihten: The Saddest Landscape klingen ungefähr so als würden alle Träume, die du je hattest, langsam in Stücke gesägt, und dazu hat jemand einen Nervenzusammenbruch. Nur ein bisschen melodiöser. Und mit ordentlich Druck dahinter. Also genau das Richtige, um sich nach einem langen Arbeitstag mal ein bisschen das Gehirn durchpusten zu lassen.</p>
<p>Mit &#8220;Declaring War on Nostalgia&#8221; wird schließlich losgelegt. Eine Kampfansage, die auch das 2010er Album <em>You Will Not Survive</em> einleitet. Der heutige Abend ist hingegen der Record-Release-Gig für die neue Platte <em>After the Lights</em>. Leider spielen The Saddest Landscape trotzdem nur ein recht kurzes Set, das zudem von technischen Problemen geplagt wird. Doch daraus mag man der Band keinen Vorwurf machen, die ihr bestes gibt, um die gelegentlichen Pausen zu überbrücken.</p>
<p>Und lieber ein kurzes, knackiges Set, als dass einem vor Langeweile die Füße einschlafen. Das kann hier nicht passieren, denn Sänger und Gitarrist Andy Maddox legt sich ordentlich ins Zeug, taucht samt Mikro ins Publikum ab und nimmt gegen Ende des Gigs Liedwünsche entgegen. Als Zugabe gibt es jedoch einen Song, den er selber bestimmt: &#8220;Shifting My Clarity&#8221; von der Split-EP mit We Were Skeletons &#8211; inklusive Schlagzeugreparatur-Solo.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628776829983/thesaddestlandscape.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120106-sad/sad1.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628776829983/thesaddestlandscape.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120106-sad/sad2.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628776829983/thesaddestlandscape.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120106-sad/sad3.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628776829983/thesaddestlandscape.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120106-sad/sad4.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628776829983/thesaddestlandscape.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120106-sad/sad5.jpg" alt="" /></a><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628776829983/thesaddestlandscape.html"><img class="float_left" src="http://flickr.RockZOOM.de/20120106-sad/sad6.jpg" alt="" /></a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157628776829983/thesaddestlandscape.html"><strong>Zu allen Bildern von The Saddest Landscape im Cassiopeia</strong></a></p>
<p><strong>The Saddest Landscape im Internet.</strong><br />
Offiziell: <a href="http://thesaddestlandscape.com/">thesaddestlandscape.com/</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/TheSaddestLandscape">facebook.com/TheSaddestLandscape</a></p>
<p><strong>The Saddest Landscape-TV.</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/hSVdv24tcoo" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mirel Wagner &#8211; die äthiopische Finnin &#8211; auf Tour</title>
		<link>http://rockzoom.de/2012/01/09/mirel-wagner-die-athiopische-finnin-auf-tour/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2012/01/09/mirel-wagner-die-athiopische-finnin-auf-tour/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Legler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Mirel ist in Äthiopien geboren und in beschaulichen Verhältnissen in Espoo, Finnland aufgewachsen. Der Nachname soll sich auf einen deutschen Urgroßvater zurück führen lassen. Mit 7 Jahren bekam sie Geigenuntericht, mit 13 begann sie das Gitarrespiel, mit 16 schrieb sie erste eigene Songs. Sie schreibt über wirklich düstere Dinge&#8230;Nekromantik, Liebe, Tod und Teufel, vermeidet aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/mirel-300x293.jpg" alt="" title="Mirel Wagner" width="300" height="293" class="alignleft size-medium wp-image-6308" />Mirel ist in Äthiopien geboren und in beschaulichen Verhältnissen in Espoo, Finnland aufgewachsen. Der Nachname soll sich auf einen deutschen Urgroßvater zurück führen lassen. Mit 7 Jahren bekam sie Geigenuntericht, mit 13 begann sie das Gitarrespiel, mit 16 schrieb sie erste eigene Songs. Sie schreibt über wirklich düstere Dinge&#8230;Nekromantik, Liebe, Tod und Teufel, vermeidet aber jeden Ansatz von Theatralik. Von ihrem Vortrag, ihrer Stimme geht eine selten zu findende Wirkung aus. Wahrhaftigkeit strahlt vage aus ihren akustischen Fantasien. Ihre Reife ist erstaunlich, auch bei ihren Texten, die in ihrer Einfachheit, Tiefe und schwarzem Humor profund die Kraft und Schönheit wirklich guter Bluestexte beschwören. </p>
<p>Mirel Wagner ist demnächst in folgenden Städten live zu erleben&#8230;</p>
<p><strong>Tourdaten.</strong><br />
12.01. Dresden, Thalia<br />
18.01. Berlin, Privatclub<br />
19.01. Hamburg, ZenTrale (Thalia Theater)<br />
22.01. Zürich, &#8220;Sounds Nordic Sounds Good&#8221; Fest @ X-Tra (w/Kaizers Orchestra)</p>
<p><strong>Mirel Wagner im Internet.</strong><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/MirelWagnerMusic">www.facebook.com/MirelWagnerMusic</a></p>
<p><strong>Audio.</strong><br />
<object height="225" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F914955&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;show_playcount=true&amp;show_artwork=true&amp;color=ff7700"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="225" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F914955&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;show_playcount=true&amp;show_artwork=true&amp;color=ff7700" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   <span><a href="http://soundcloud.com/bone-voyage/sets/mirel-wagner-1">Mirel Wagner</a> by <a href="http://soundcloud.com/bone-voyage">Bone Voyage</a></span></p>
<p><strong>Video.</strong><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/27824241?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwölf Monate, zehn Alben, eine Top 10 für 2011</title>
		<link>http://rockzoom.de/2012/01/03/zwolf-monate-zehn-alben-eine-top-10-fur-2011/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2012/01/03/zwolf-monate-zehn-alben-eine-top-10-fur-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 14:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rowena Körber</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Katrins hervorragendem Jahresrücklausch kann eigentlich nicht mehr viel hinzugefügt werden. Der Variation halber versuche ich mich trotzdem an meiner eigenen kleinen Top 10, die hoffentlich auch bei euch Anklang findet. Die spannendsten Dinge lauerten für mich 2011 in den noch unbekannten oder bisher vernachlässigten Ecken. Bevor es losgeht allerdings erstmal ein kleiner Ausblick auf ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Jahresrücklausch 2011 – Teil 1: Platz 30-21" href="http://RockZOOM.de/2011/12/24/jahresrucklausch-2011-teil-1-platz-30-21/" target="_blank">Katrins</a> <a title="Teil 2" href="http://RockZOOM.de/2011/12/30/jahresrucklausch-2011-%E2%80%93-teil-2-platz-20-11/" target="_blank">hervorragendem</a> <a title="Teil 3" href="http://RockZOOM.de/2011/12/31/jahresrucklausch-2011-%E2%80%93-teil-3-platz-10-1/" target="_blank">Jahresrücklausch</a> kann eigentlich nicht mehr viel hinzugefügt werden. Der Variation halber versuche ich mich trotzdem an meiner eigenen kleinen Top 10, die hoffentlich auch bei euch Anklang findet. Die spannendsten Dinge lauerten für mich 2011 in den noch unbekannten oder bisher vernachlässigten Ecken. Bevor es losgeht allerdings erstmal ein kleiner Ausblick auf ein paar Veröffentlichungen, auf die man sich in den nächsten Monaten freuen kann.</p>
<p>The Twilight Sad &#8211; No One Can Ever Know (07.02.2012)<br />
Of Montreal &#8211; Paralytic Stalks (07.02.2012)<br />
Shearwater &#8211; Animal Joy (14.02.2012)<br />
Tindersticks &#8211; The Something Rain (21.02.2012)<br />
The Shins &#8211; Port of Morrow (März 2012)</p>
<h3></h3>
<h3>Platz 10</h3>
<p><strong> Other Lives &#8211; Tamer Animals</strong><br />
(VÖ: 10.05.2011, TBD)<br />
<em><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/other-lives-tamer-animals.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6274 alignleft" title="otherlives" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/other-lives-tamer-animals-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Tamer Animals</em> ist ein erhabenes und gleichzeitig verträumtes Album. Ein Album, das einen in gewaltige, geradezu cinematographisch anmutende musikalische Landschaften entführt. Aber auch ein Album, das man leicht an einem Stück hört und dann wieder ein bisschen vergisst, weil sich nichts wirklich festbeißt. &#8220;Desert&#8221; versucht sich zwar in einem düster-bedrohlichen Einstieg, aber auch hier wendet sich alles schnell wieder ins Hübsche und Beschauliche. Dennoch ist die erste Hälfte von <em>Tamer Animals</em> ziemlich fantastisch mit &#8220;As I Lay My Head Down&#8221;, &#8220;For 12&#8243; und &#8220;Dust Bowl III&#8221; als klaren Highlights.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/33nX8ZZK9sU" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3></h3>
<h3>Platz 9</h3>
<p><strong>The Victorian English Gentlemens Club &#8211; Bag of Meat</strong><br />
(VÖ: 06.06.2011, This is Fake DIY)<br />
<em><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/tvegc.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6273" title="tvegc" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/tvegc-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bag of Meat</em> ist so ein Album, das man nicht immer hören kann. Es ist etwas sperrig und man muss sich den Zugang erst erarbeiten, wird dafür aber mit zahlreichen punkigen Noise-Perlen entlohnt. Dabei ist <em>Bag of Meat</em> mehr aus einem Guss als das 2009er Album <em>Love on an Oil Rig</em>. Mit dem Titelstück &#8220;Bag of Meat&#8221; beginnt das Album noch vergleichsweise harmlos und domestiziert, das darauffolgende &#8220;A Conversation&#8221; setzt einen drauf und überholt es um Meilen. Das liegt auch an Sängerin und Bassspielerin Louise Mason, deren Gesang den Liedern eine zusätzliche, düstere Dimension verleiht und leider nur selten eingesetzt wird. So sind auch &#8220;Fire in the Wife&#8221; und &#8220;Not Waving but Drowning&#8221; großartig. <em>Bag of Meat</em> ist ein Album wie ein altes, leerstehendes Haus, das von übellaunigen Geistern heimgesucht wird. Hier kann einen selbst Einfallsreichtum nicht mehr retten.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/fpmYG1gLWn4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3></h3>
<h3>Platz 8</h3>
<p><strong>Wild Flag &#8211; Wild Flag</strong><br />
(VÖ: 13.09.2011, Merge)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/Wild-Flag-Wild-Flag.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6272" title="Wild-Flag-Wild-Flag" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/Wild-Flag-Wild-Flag-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bestehend aus Carrie Brownstein und Janet Weiss von Sleater-Kinney, Mary Timony (Helium, Autoclave) und Rebecca Cole (The Minders) hat Wild Flag ein ziemlich traumhaftes Line-Up. Zwar teilen sich Brownstein und Timony die Gesangspflichten, doch die Parallelen zu Sleater-Kinney bleiben unüberhörbar. Für alle, die sich ein neues Sleater-Kinney-Album wünschen, lohnt sich also der Griff zu Wild Flag. Doch auch Neulinge werden von dieser Platte nicht enttäuscht sein, denn hier wird konsequent nach vorne gerockt. Anspieltipps: &#8220;Romance&#8221;, &#8220;Boom&#8221;, und besonders &#8220;Future Crimes&#8221;.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/psI461_rl9U" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3></h3>
<h3>Platz 7</h3>
<p><strong>La Dispute &#8211; Wildlife</strong><br />
(VÖ: 04.10.2011, No Sleep)<br />
<em><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/front_cover__Wildlife_.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6271" title="front_cover__Wildlife_" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/front_cover__Wildlife_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wildlife</em> ist eines dieser ungeduldig erwarteten Alben, denn der 2008 veröffentlichte Vorgänger <em>Somewhere at the Bottom of the River Between Vega and Altair</em> hat die Band blitzschnell nach oben katapultiert. Offensichtlich der langen Albumtitel müde, jedoch nicht der komplexen, literarischen Texte und musikalischen Strukturen ist <em>Wildlife</em> ein Konzeptalbum über den Wahnsinn des Alltags (&#8220;A Departure&#8221;), urbanen Verfall (&#8220;St. Paul Missionary Baptist Church Blues&#8221;, &#8220;Edit Your Hometown&#8221;), Tod und Trauer (&#8220;King Park&#8221;, &#8220;I See Everything&#8221;). Ein Album über das Erwachsenwerden in den USA im 21. Jahrhundert, über die beklemmende Enge der Heimatstadt und die Suche nach einem besseren Leben. Wie der Vorgänger ein Album, das einen tief trifft durch seine unbarmherzige Offenheit, irgendwo zwischen Herz und Magenkuhle.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/8XtJUEa8S24" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<h3></h3>
<h3>Platz 6</h3>
<p><strong>The Coathangers &#8211; Larceny and Old Lace</strong><br />
(VÖ: 07.06.2011, Suicide Squeeze)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/coathangerslarceny.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6270" title="coathangerslarceny" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/coathangerslarceny-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Coathangers Anfang dieses Jahres als Vorband von den Thermals live zu erleben, war einsame spitze. Nach fast jedem Song wechselten die vier nicht nur ihre Instrumente, sondern auch die Gesangsparts untereinander aus, was dem Auftritt eine gewisse Unberechenbarkeit verlieh. Diese Dynamik hat sich auf ihrem nunmehr dritten Album <em>Larceny and Old Lace</em> ziemlich gut erhalten. &#8220;Hurricane&#8221; stampft und wirbelt los als ob es kein Morgen gäbe, doch schon das dritte Stück &#8220;Go Away&#8221; ist mit seinen Gesangsharmonien fast schon poppig. Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich der Rest des Albums mit einer gehörigen Prise Punk in bester Riot-Grrrl-Manier. Die aggressiven, atonalen Rhythmen von &#8220;Johnny&#8221; enden in einem sanften, sphärischem Outro, das Verletzlichkeit durchschimmern lässt. &#8220;Chicken: 30&#8243; ist der beste Rocksong, der nie im Radio laufen wird, und &#8220;Well Alright&#8221; vergreift sich an Country-Elementen und unterwandert sie gleichzeitig. Eine grandiose zweite Hälfte. Diese Band darf man nicht verpassen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/RGLRdG1N7XE" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3></h3>
<h3>Platz 5</h3>
<p><strong>Waters &#8211; Out in the Light</strong><br />
(VÖ: 20.09.2011, City Slang)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/waters.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6269" title="waters" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/waters-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zugegeben: Ich war von der Nachricht, dass Port O&#8217;Brien sich auflösen würden, ziemlich betroffen. Nicht zuletzt, weil ich es nie geschafft hatte, sie live zu sehen. Einen kleinen Trost gab es jedoch. Van Pierszalowski, ehemaliger Frontmann und Songschreiber von Port O&#8217;Brien, gründete bald darauf eine neue Band &#8211; Waters &#8211; und <em>Out in the Light</em> wurde angekündigt. Der Unterschied zwischen den beiden Bands ist deutlich hörbar, denn die ersten vier Lieder von Out in the Light rocken mehr als alles, was Port O&#8217;Brien je veröffentlicht haben. Erst &#8220;Ones You Had Before&#8221;, ein etwas ruhigerer Song, erinnert stark an Pierszalowskis Wurzeln. Doch danach wird mit &#8220;Abridge My Love&#8221; gleich wieder schneller in die Saiten gegriffen. Out in the Light klingt wie ein Befreiungsschlag, und es ist eine Freude, zuzuhören.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/tLXq0eC0XUI" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
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<h3>Platz 4</h3>
<p><strong>Okkervil River &#8211; I Am Very Far</strong><br />
(VÖ: 10.05.2011, Jagjaguwar)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/I_Am_Very_Far_album_cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6268" title="I_Am_Very_Far_album_cover" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/I_Am_Very_Far_album_cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf den ersten Blick scheint <em>I Am Very Far</em> wie ein Übergangsalbum. Vorbei sind die albumumspannenden oder gar albumsprengenden Konzepte, die <em>Black Sheep Boy</em> und seinen <em>Appendix</em>, <em>The Stage Names</em> und <em>The Stand Ins</em> zusammengehalten haben. Die Erzählweise ist anders auf <em>I Am Very Far</em>: fragmentierter, und persönlicher. Musikalisch ist es ausladender als vorherige Alben, Instrumente und Stimmen werden bedrohlich übereinander geschichtet ohne dabei jedoch das Klanggebäude zum Einsturz zu bringen. Und auch die ruhigeren Momente kommen nicht zu kurz, wenn &#8220;Hanging from a Hit&#8221; und &#8220;Show Yourself&#8221; dem geneigten Hörer eine Atempause verschaffen. Die ganz großen Hits finden sich hier nicht – oder doch: &#8220;We Need a Myth&#8221;! – dafür viele funkelnde Kleinode, die sich erst nach und nach den neugierigen Blicken preisgeben.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/iHaCtxW6Vv8" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3></h3>
<h3>Platz 3</h3>
<p><strong>Amanda Palmer &#8211; Amanda Palmer Goes Down Under</strong><br />
(VÖ: 21.01.2011)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/amandapalmer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6281" title="amandapalmer" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/amandapalmer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist ja immer erfreulich, wenn Künstler nicht nur zuverlässig gute Musik machen, sondern dabei auch noch jede Menge Spaß haben. Gerade bei den Wartezeiten auf Tour kommt ja vielleicht die ein oder andere Songidee. Und Amanda Palmer wäre nicht Amanda Palmer, wenn sie auf diesem Wege nicht ein abwechslungsreicheres und spannenderes Album schreibt als so manche anderen Bands im bitteren Ernst. Teils auf ihrem altbewährten Klavier (&#8220;Australia&#8221;, &#8220;Vegemite (The Black Death)&#8221;) und teils auf der Ukulele (&#8220;Makin&#8217; Whoopie&#8221;, &#8220;In My Mind&#8221;, &#8220;New Zealand&#8221;) komponiert sie Songs, die wie die Titel schon andeuten hauptsächlich von ihrer Tour in Australien und Neuseeland handeln. Dabei gibt&#8217;s Unterstützung von zahlreichen Gastmusikern – unter anderem auch von Dresden Dolls-Drummer Brian Viglione – und als Abschluss ein gelungenes Nick Cave-Cover. Am besten an allem ist jedoch Palmers unschlagbarer Sinn für Humor, ganz egal ob es sich dabei um eine Beziehungskrise durch Vegemite-Genuss oder ergrauendes Schamhaar dreht. Wenn auch musikalisch komplett anders als der Rest des Albums bietet das Video zu &#8220;Map of Tasmania&#8221; eine geeignete Kostprobe:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/s-GQ63NStxk" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<h3></h3>
<h3>Platz 2</h3>
<p><strong>David Thomas Broughton &#8211; Outbreeding</strong><br />
(VÖ: 23.05.2011, Brainlove)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/outbreeding.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6267" title="outbreeding" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/outbreeding-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>David Thomas Broughton erschien erstmals 2005 auf der Bildfläche, mit seinem hervorragend-hypnotischem <em>Complete Guide to Insufficiency</em>. Auf <em>Outbreeding</em> sind die Songs kürzer geworden, vielseitiger instrumentiert und doch noch genauso schwermütig wie vor sechs Jahren. Elektronische Beats und ein vereinzeltes Schlagzeug strukturieren einen Klangteppich, der nur vordergründig Sicherheit und Wärme verspricht und hinter dem sich Untiefen verbergen. Hier geht es um die Schwachstellen der menschlichen Natur. Um die Sturheit, mit der man bewusst das Falsche tut und an einer Liebe festhält, auch wenn aus Gold längst schon wieder Stroh geworden ist. &#8220;I&#8217;m going to look through the wrong end of this telescope&#8221;, verkündet Broughton in &#8220;Nature&#8221;. Er möchte eine neue Art zu sehen finden, doch manchmal gibt es nicht viel zu sehen. Was bleibt ist ein sinnloser Akt. Davon handelt <em>Outbreeding</em>: von der Schönheit sinnloser Akte. Und von dem Glauben an ihre Bedeutung.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Jclc3fq3Z7s" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3></h3>
<h3>Platz 1</h3>
<p><strong>PJ Harvey &#8211; Let England Shake</strong><br />
(VÖ: 14.02.2011, Island)<br />
<a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/letenglandshake.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6266" title="letenglandshake" src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/letenglandshake-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was gibt es zu PJ Harveys unglaublichem achten Album noch zu sagen, das nicht schon längst gesagt worden ist? Jedes ihrer vorherigen Alben bestätigt den Eindruck einer Künstlerin, die sich beständig neu herausfordert, und besaß seine ganz eigene Schönheit. Sei es, um nur die letzten drei Alben zu nennen, durch zerbrechliche Klaviertöne (<em>White Chalk</em>, 2007), schmutzig-minimalistischen Rock (<em>Uh Huh Her</em>, 2004) oder zeitloses Songwriting, das eine komplette Band evoziert (<em>Stories from the City, Stories from the Sea</em>, 2000). Doch <em>Let England Shake</em> ist ein gewaltiger Sprung nach vorne, mit dem sie alles Bisherige transzendiert. Vor dem thematischen Hintergrund des ersten Weltkriegs erschafft Harvey eine musikalische Landschaft, die ebenso schön wie grauenvoll ist, die wie etwas zutief Vergessenes aus dem Nebel auftaucht und gleichzeitig immer schon da war. Keine originelle Wahl für die Nummer 1, aber dennoch eine wohlverdiente.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/t2NhiAPQ9ao" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jahresrücklausch 2011 – Teil 3: Platz 10-1</title>
		<link>http://rockzoom.de/2011/12/31/jahresrucklausch-2011-%e2%80%93-teil-3-platz-10-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 16:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Zehn ganz besondere Alben. Allesamt für sich gesehen sind eine grandiose Bereicherung, begleiteten mich entweder auf Schritt und Tritt durchs ganze Jahr oder stießen erst spät zu mir und konnten mir das dunkle Jahresende mit geballter Emotion und/oder dichter Atmosphäre versüßen. Bei den Nummern 6 bis 10 habe ich bis zum Ende noch ein wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn ganz besondere Alben. Allesamt für sich gesehen sind eine grandiose Bereicherung, begleiteten mich entweder auf Schritt und Tritt durchs ganze Jahr oder stießen erst spät zu mir und konnten mir das dunkle Jahresende mit geballter Emotion und/oder dichter Atmosphäre versüßen. Bei den Nummern 6 bis 10 habe ich bis zum Ende noch ein wenig hin und her geschoben, aber für meine Top 5 würde ich durchs Feuer gehen (im Falle von Platz 5 auch angebracht&#8230;), für die ersten drei gar erbitterten Raufhändel gegen jeden Goliath anfangen. Ihr könnt dagegen sagen was ihr wollt, es wird meine Meinung nicht ändern. Sehr gespannt bin ich aber auf eure Favoriten. Vermisst ihr hier einen? Es kann durchaus sein, dass mein Jahr zu kurz war, um den neuen Releases von Portugal. The Man, Colin Stetson (der in dieser Top 10 aber indirekt sogar zwei mal auftaucht!), The Black Keys oder Junius ein aufmerksames Ohr leihen zu können, was aber nachgeholt wird. Und ja, ich habe PJ Harvey gehört. Ich fand sie gut, aber &#8220;Let England Shake&#8221; berührte mich nicht sonderlich. Ja, ich habe die ambitionierten Veröffentlichungen von Light Bearer (Ex-Fall Of Efrafa) und Pain of Salvation vernommen, aber sie waren mir zu &#8220;overdone&#8221; und glitten einfach nur ständig an mir vorbei. Am Ende muss man auf Bauch und Herz hören&#8230; Ein &#8220;Kopfmusik&#8221;-Jahr war das bei mir wirklich nicht, eher das Jahr des vollbärtigen Bluesbruders. Und auch wenn es manchmal Frauen sind, die da verträumt über ihre Klampfen stringeln, die haben zumindest einen symbolischen Bart oder sie hätten einen, wüchse ihnen Gesichtsbehaarung. Doch bevor ich hier noch weiter über Bärte philosophiere, widme ich mich lieber wieder der Musik&#8230;</p>
<h4><a href="http://RockZOOM.de/2011/12/24/jahresrucklausch-2011-teil-1-platz-30-21/" title="Jahresrücklausch 2011 – Teil 1: Platz 30-21" target="_blank">Platz 30-21</a></h4>
<h4><a href="http://RockZOOM.de/2011/12/30/jahresrucklausch-2011-%e2%80%93-teil-2-platz-20-11/" title="Jahresrücklausch 2011 – Teil 2: Platz 20-11" target="_blank">Platz 20-11</a></h4>
<p> und nun</p>
<h4>Platz 10-11</h4>
<p>&#8212;</p>
<h3>Platz 10</h3>
<p><strong>LOW : C&#8217;Mon</strong><br />
(VÖ: 15.04.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/lowcmon-150x150.jpg" alt="" title="lowcmon" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6182" />Der famose Alan Sparhawk und seine Frau Mimi Parker sind zurück. Mit mehr Gefühl und weniger Grimm als noch auf dem Post-9/11-Album &#8220;Drums &#038; Guns&#8221; trumpft das Trio wieder mit mitreißenden Melodien, die besonders in den vokalharmonischen Passagen des Paares Parker/Sparhawk aufgehen. Doch vor Gitarrenverzerrung wird nach wie vor nicht zurückgeschreckt, wunderbares Beispiel dafür ist der zerrend-lärmige Einstieg in das sich nach und nach aufbäumende &#8220;Nothing But Heart&#8221;. Die Band, die den so genannten &#8220;Slowcore&#8221; erfand, legt hier zehn sehr vielseitige Stücke auf den Tisch, die trotz ihres zumeist getrageneren Tempos &#8211; daher die mit einem Augenzwinkern servierte Genrebeschreibung &#8211; nie langweilig oder langatmig werden. Anspieltipps: &#8220;Try To Sleep&#8221;, &#8220;Especially Me&#8221;, &#8220;Nothing But Heart&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/RSU2mgcu38U?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/RSU2mgcu38U?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 9</h3>
<p><strong>Feist : Metals</strong><br />
(VÖ: 30.09.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/fesitmetals-150x150.jpg" alt="" title="fesitmetals" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6183" />Leslie Feist habe ich erst recht spät in diesem Jahr für mich entdeckt, aber &#8220;Metals&#8221; hat mich sofort umgehauen. Zum einen wegen der kreativen ohrwurmartigen Stücke, derer man sich so schnell nicht entziehen konnte, zum anderen wegen dieses geheimnisvollen Elementes in der wohltuenden Stimme dieser Dame. Was Frau Feist nämlich von den vielen ungezählten Popjazz-Ladies unterscheidet, ist dass sie durchweg überraschende Reibungen erzeugen kann ohne rotzig zu werden wie beispielsweise bei PJ Harvey oder Patti Smith (Alles Guteee!) der Fall. Man nehme hier das spannungsgeladene &#8220;A Commotion&#8221; mit den monotonen Stakkato-Streichern und der stampfenden Rhythmusabteilung oder &#8220;Undiscovered First&#8221;, welches buchstäblich in einer wahnsinnig intensiven Gesangsdarbietung von Feist und ihren zahlreichen Gastdamen gipfelt: &#8220;Is this the right mountain for us to climb?&#8221; Boah, Gänsehaut total. Doch wenn auch der Rest sehr harmonisch und balladesk ist: Eins fügt sich nahtlos ins andere und wer Cat Power mag, sollte hier wirklich mal reinhören. Anspieltipps: &#8220;The Bad In Each Other&#8221;, &#8220;Graveyard&#8221;, &#8220;Undiscovered First&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/kEk5GWf69A4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/kEk5GWf69A4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 8</h3>
<p><strong>Wolves In The Throne Room : Celestial Lineage</strong><br />
(VÖ: 23.09.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/wittr-150x150.jpg" alt="" title="wittr" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6177" />Mit &#8220;Celestial Lineage&#8221; schließt sich ein Kreis, der im Jahr 2006 mit &#8220;Diadem Of 12 Stars&#8221; begann und zuletzt mit dem schwer zugänglichen &#8220;Black Cascade&#8221; äußerst ruppig für mich in sich zusammen zu fallen drohte. Zum Glück ist Album Nummer vier der optimale Anschluss an das von mir heißgeliebte Zweitwerk &#8220;Two Hunters&#8221;, setzt wieder deutlich mehr auf naturspirituelle Atmosphäre und lässt den Geist wieder durch dichte, dunkle Douglasienwälder des amerikanischen Nordwestens wandern. Klar ist das hier noch Black Metal und wer bisher Ansgt davor hatte, wird so schnell auch nicht auf den Geschmack kommen&#8230; Wenn man sich aber nun ohne Vorbehalte darauf einlässt, sich hereinliest in die Hintergründe der Lebensweise dieser einzigartigen Band und dann auch wieder die ätherische Stimme der hervorragend hypnostisierenden Jessica Kinney in sich lässt, der findet Schönheit und sogar Wärme in einem tot scheinenden hohlen Thuja-Stamm&#8230; und in diesem Sinne auch mein Anspieltipp neben dem sakralen &#8220;Woodland Cathedral&#8221;: &#8220;Thuja Magus Imperium&#8221;</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/1AdfkejJDao?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/1AdfkejJDao?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 7</h3>
<p><strong>The Head And The Heart : s/t</strong><br />
(VÖ: 22.04.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/theheadandtheheart-150x150.jpg" alt="" title="theheadandtheheart" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6178" />Ein richtiger Dauerbrenner bei mir ist dieses Jahr das selbstbetitelte Album der aus Seattle kommenden The Head And The Heart. Fängt der Folk Pop des Gespanns mit &#8220;Cats And Dogs&#8221;, &#8220;Ghosts&#8221; und dem ohrenumschmeichelnden &#8220;Coeur D&#8217;Alene&#8221; noch sehr fröhlich-beschwingt an, wird das Ganze nach hinten raus immer ein wenig wehmütiger. Die schöne Produktion überzeugt mit satt-warmen Bassklängen, einer sanft-treibenden Perkussion in der Mitte, darüber den fast dauerpräsenten aber nie aufdringlichen Pianomelodien und schließlich den glasklaren Gesängen der drei Goldstimmen Josiah Johnson, Jonathan Russell und Charity Rose Thielen. Zu Recht ist die Truppe beim Superlabel Subpop Records untergekommen. Dass die Band auch tatsächlich mit ganzem Herzen bei der Sache ist und ihrem Namen alle Ehre macht (&#8220;Don&#8217;t follow your head, follow your heart&#8230;&#8221;), beweist euch dieses Beispielvideo unten, übrigens in einer sehr hübschen Location&#8230; <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Da darf auch die ein oder andere Note schon mal daneben gehen&#8230; Anspieltipps (eigentlich alle toll, aber hier mal ein Querschnitt): &#8220;Ghosts&#8221;, &#8220;Rivers And Roads&#8221;, &#8220;Heaven Go Easy On Me&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Ero6mzzovl4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Ero6mzzovl4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 6</h3>
<p><strong>The Decemberists : The King Is Dead</strong><br />
(VÖ: 14.01.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/decemberists_king-is-dead-150x150.jpg" alt="" title="decemberists_king-is-dead" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6187" />Darf es noch etwas mehr Folk sein? Mundharmonika, Geigen, Akkordeon, Akustikgitarren und gehörig Driiiive nach vorn, das ist &#8220;The King Is Dead&#8221; vom Januar 2011. Die einzelnen Songs sind noch besser als auf &#8220;The Crane Wife&#8221;. Wer die Omnipräsenz der Stimme von Colin Meloy bis heute nicht mochte, wird sie auch hier nicht lieben, wer aber amerikanischen Folk schätzt, wird schon beim Opener &#8220;Don&#8217;t Carry It All&#8221; von einer leidenschaftlichen Mundharmonika-Einleitung im besten Neil Young-Stil zu &#8220;Harvest&#8221;-Zeiten entzückt. &#8220;The King Is Dead&#8221; bleibt von vorn bis hinten packend, mal balladesk (&#8220;Rise To Me&#8221;), unmittelbar danach stampfend und schön zum Mitsingen (&#8220;Rox In The Box&#8221;), dann wieder mit &#8220;January Hymn&#8221; zum Schwelgen schön. The Decemberists haben die ganz großen Melodien einfach drauf. Anspieltipps: &#8220;Don&#8217;t Carry It All&#8221;, &#8220;Rise To Me&#8221;, &#8220;June Hymn&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/y3mArZmN-UQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/y3mArZmN-UQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Für die Top 5 bitte weiterblättern&#8230; der Spannung wegen&#8230; <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Jahresrücklausch 2011 – Teil 2: Platz 20-11</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 00:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Plätze 30 bis 21 sind vergeben. Das äußerst starke Musikjahr 2011 hat noch etliches zu bieten, von Herzschmerz bis heavy ist wieder alles dabei. Ich kann nicht behaupten alles gehört zu haben, aber die folgenden zehn Jahreshighlights solltet ihr ruhig mal antesten: Platz 20 Kate Bush : 50 Words For Snow (VÖ: 18.11.11) Erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/2011/12/24/jahresrucklausch-2011-teil-1-platz-30-21/" title="Jahresrücklausch 2011 – Teil 1: Platz 30-21" target="_blank">Die Plätze 30 bis 21 sind vergeben</a>. Das äußerst starke Musikjahr 2011 hat noch etliches zu bieten, von Herzschmerz bis heavy ist wieder alles dabei. Ich kann nicht behaupten alles gehört zu haben, aber die folgenden zehn Jahreshighlights solltet ihr ruhig mal antesten:</p>
<h3>Platz 20</h3>
<p><strong>Kate Bush : 50 Words For Snow</strong><br />
(VÖ: 18.11.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/katebushsnow-150x150.jpg" alt="" title="katebushsnow" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6114" /><a href="http://RockZOOM.de/2011/12/20/winterweisen-mit-kate-bush-birds-of-passage-und-gizeh-records/" title="Winterweisen mit Kate Bush, Birds Of Passage und Gizeh Records" target="_blank">Erst kürzlich haben wir ein paar lobende wie auch leicht kritische Worte über das neue Werk der großen Dame des Pop verfasst</a>. Und ja, wäre da nicht diese ominöse Zusammenkunft mit Elton John auf diesem Album &#8211; Kate Bushs neuer Rundling wäre bestimmt in meine persönliche Top 10 dieses Jahres gekommen. So bleibt aber immerhin noch ein ganz starkes und unberechenbares, ein schönes, ein selten simples wie auch häufiger experimentelles Winteralbum einer unvergleichlichen Ausnahmekünstlerin. Anspieltipps: &#8220;Lake Tahoe&#8221;, &#8220;Wild Man&#8221;, &#8220;Among Angels&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/HIF40L-_HjA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/HIF40L-_HjA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 19</h3>
<p><strong><br />
Bonnie &#8220;Prince&#8221; Billy : Wolfroy Goes To Town </strong><br />
(VÖ: 07.10.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/wolfroy-150x150.jpg" alt="" title="wolfroy" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6201" />Mit einem schrägen Künstler geht es weiter. Bonnie &#8220;Prince&#8221; Billy aka Will Oldham kann bereits auf eine lange Singer-Songwriter- sowie Schauspielerkarriere zurückblicken. Auf &#8220;Wolfroy&#8230;&#8221; fährt der immer etwas ningelig klingende Amerikaner musikalisch eine entspannte Minimal-Songwriter- bis Countrylinie, erfindet dabei das Rad nicht neu, zieht aber auf seine verinnahmende Art in den Bann und ermuntert sogar ein ums andere mal durch die spitzbübisch durchtriebenen Texte &#8211; oder sind sie doch vollkommen unschuldig? Wer weiß das bei diesem Kerl so genau? &#8211; zu einem breiten Grinsen. In diesem Sinne: &#8220;Lover o lover please buy me a beer and bring all your enemies here!&#8221; Anspieltipps: &#8220;Time To Be Clear&#8221;, &#8220;There Will Be Spring&#8221;, &#8220;Quail And Dumplings&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/fI1o1zL3jao?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/fI1o1zL3jao?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 18</h3>
<p><strong>William Fitzsimmons : Gold In The Shadow</strong><br />
(VÖ: 25.03.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/fitzsimmons-150x150.jpg" alt="" title="fitzsimmons" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6205" />Noch so ein Vollbarttyp mit Gitarre&#8230; Das schönste Album der ganz leisen Töne geht dieses Jahr knapp vor Bonnie &#8220;Prince&#8221; an den Psychotherapeuten William Fitzsimmons. Mit kaum mehr als einem Flüstern erzählt uns der Seelendoktor aus Illinois ein paar Lebensgeschichten psychischen Leidens von einer doch sehr menschlichen und nachvollziehbaren Seite, spärlich instrumentiert, doch mit einfach schönen Melodien zum Dahinknieen. Klar, ein Allheilmittel gegen alle Seelenleiden ist dieses zaghafte Kleinod nicht, aber so gibt es doch Trost und Zuversicht, vielleicht sogar Mut und Hoffnung. Mit den Anspieltipps tu ich mich etwas schwer, ist es doch so ein von-vorn-bis-hinten-gleichtolles Album, aber bitteschön: &#8220;Beautiful Girl&#8221;, &#8220;What Hold&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Oq6vJJOZ4LQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Oq6vJJOZ4LQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 17</h3>
<p><strong>Primordial : Redemption At The Puritan&#8217;s Hand</strong><br />
(VÖ: 22.04.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/redemption-150x150.jpg" alt="" title="redemption" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6210" />Obacht, wir werden ein ganzes Stückchen lauter und zuversichtloser. Primordials siebentes Album konnte mich leider nicht ganz so sehr fesseln wie die beiden starken Vorgänger. Woran liegt es? Die allgegenwärtige Trostlosigkeit kann es nicht sein; &#8220;The Gathering Wilderness&#8221; war vor sieben Jahren schon ein gehöriger Depribatzen sondergleichen und wusste trotzdem auf seine endzeitliche Art mitzureißen. Vielleicht liegt es an der Verbittertheit dieses fies klingenden Rundlings hier? Die Produktion ist schon arg rauh geraten und es gibt viele Querverweise in die alte Black-Metal-Zeit, aber mich stört eher ein bisschen, dass es bei den Iren gerade etwas zu stagnieren scheint. Die altbekannten Trademarks sind da: treibende Tribaldrums, schneidende Gitarren und über aller instrumentaler Epik und Leidenschaft Alans nach wie vor unvergleichlicher Gesang&#8230; aber eben auch recht viel Füllmaterial. Stark wirkt die Band hingegen im atmosphärischen, langsamen &#8220;Mouth Of Judas&#8221;, dessen Beginn eine kleine Ode an David E. Edwards zu sein scheint, den Alan bekanntlich auch sehr schätzt. Aber irgendwie hat selbst das beste Stück auf diesem Album so seine Längen und leider kommt sonst kein weiterer Track auf &#8220;Redemption&#8230;&#8221; so zwingend daher wie es beispielsweise durchgängig auf dem brachial guten Vorgänger der Fall war. Aber verdammt nochmal, es sind immer noch Primordial und die müssen einfach in so einer Liste von mir stehen! Anspieltipps: &#8220;No Grave Deep Enough&#8221;, &#8220;The Mouth Of Judas&#8221;</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/iZPvfXdRZAE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/iZPvfXdRZAE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 16</h3>
<p><strong>Peter Gabriel : New Blood<br />
</strong>(VÖ: 07.10.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/newblood-150x150.jpg" alt="" title="newblood" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6211" />Ich habe mich erst schwer damit getan, ob diese Kollektion überhaupt in dieser Übersicht Platz finden sollte, da es sich bei &#8220;New Blood&#8221; ja um bereits veröffentlichte Songs des alten Genesis-Papstes handelt. Doch wenige Hördurchläufe später wusste ich, dass diese wunderbare Neuorchestrierung einfach perfekt zu den einzelnen Stücken passt, ja, regelrecht als wären sie für diese opulente Kulisse geschaffen worden. Gabriel hat ein wunderbares Gespür für Dramatik (&#8220;Darkness&#8221;, Gänsehaut!) und an keiner Stelle wirkt das Ganze überladen; im Gegenteil: Die Songs an sich sind sogar auf auf ihr Wesentliches reduziert worden. Darüber schwebt diese nach all den Jahren immer noch so tadellos vielseitige wie emotionale Stimme Gabriels, übrigens hin und wieder von seiner eigenen Tochter oder der engelsgleichen Ane Brun &#8220;Don&#8217;t Give Up&#8221; versüßt. Anspieltipps: &#8220;In Your Eyes&#8221;, &#8220;Darkness&#8221;, &#8220;Solsbury Hill&#8221;</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/srXnn1SQEO8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/srXnn1SQEO8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 15</h3>
<p><strong>The Kills : Blood Pressures</strong><br />
(VÖ: 01.04.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/kills-150x150.jpg" alt="" title="kills" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6214" />Vom Orchester zur Zweimann-Besetzung: The Kills haben mich dieses Jahr sehr spät erreicht. Erst <a href="http://RockZOOM.de/2011/12/05/the-kills-columbiahalle-berlin-30-11-2011/" title="The Kills @ Columbiahalle, Berlin | 30.11.2011" target="_blank">als Jana ihre Begeisterung kundtat</a>, langte ich ins Bibliotheksregal um mal in die aktuelle Scheibe der Lo-Fi-Garagecombo reinzuhorchen. Es hat mich angenehm hinweggefegt, muss ich sagen. Alison Mosshart und Jamie Hince singen ganz famos zusammen, das darunterliegende Instrumentarium ist auf ein geradeaus rockendes Minimum reduziert. Absolut unwiderstehlich tanzbar von vorn bis hinten. Nur beim schönen &#8220;The Last Goodbye&#8221; darf man sich mal schnäuzend in den Armen liegen. Anspieltipps: &#8220;The Heart Is A Beating Drum&#8221;, &#8220;The Last Goodbye&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/fiRmHOIPc3I?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/fiRmHOIPc3I?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 14</h3>
<p><strong>Omega Massif : Karpatia</strong><br />
(VÖ: 16.09.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/OmegaMassif_Karpatia.jpg" alt="" title="OmegaMassif_Karpatia" width="150" height="150" class="alignleft size-full wp-image-4775" />Krach nochmal, diesmal dürfen es auch ein paar Gitarren mehr sein. <a href="http://RockZOOM.de/2011/09/24/schwere-neukost-bei-denovali-records/" title="Schwere Neukost bei Denovali Records…" target="_blank">Ich habe mich bereits wohlwollend über diesen fantastischen Brocken geäußert</a> und wiederhole mich gerne: &#8220;Das neue Material ist zwingend und verleitet ab und an sogar zum freudigen Mosh durchs heimische Wohnzimmer. Auf eine bestimmte Geschwindigkeit lässt sich die Band da nicht festnageln. Bereits in “Aura” werden alle Register der Vielfalt gezogen und eine eben solche dichte Aura aufgebaut, die einen gekonnt mit einem lang ausatmenden e-Bow aus dem Alltag zerrt, hinein in die Karpaten, hinein ins groovende Vergnügen von “Wölfe”, in den maliziösen Sog von “Ursus Arctos”, versumpfen “Im Karst” bevor es noch im gleichen Stück in schwindelerregende Höhen der Rage geht, episch groß und erhaben, nur noch überragt vom Titeltrack selbst, der doomig-dräuend eine Kamerafahrt entlang zerklüfteter Felszinnen wagt und nahtlos in ein zunächst sogar etwas verträumtes “Steinernes Meer” mündet.&#8221; Anspieltipps: &#8220;Aura&#8221;, &#8220;Steinernes Meer&#8221;</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/ePIt_y2ajKc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/ePIt_y2ajKc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 13</h3>
<p><strong>Opeth : Heritage</strong><br />
(VÖ: 16.09.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/opethheritage-150x150.jpg" alt="" title="opethheritage" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6196" />Das von allen Fans heiß erwartete Hammondorgel-NoGrowls-Album spaltete die Gemüter aufrgund der neuen Ausrichtung. Der band ist das reichlich schnuppe, <a href="http://RockZOOM.de/2011/12/07/opeth-und-pain-of-salvation-huxleys-neue-welt-berlin-02-12-2011/" title="Opeth und Pain of Salvation @ Huxleys Neue Welt, Berlin | 02.12.2011" target="_blank">wie wir früher diesen Monat von Basser Martin Mendez persönlich erfahren durten</a>. Mit &#8220;Heritage&#8221; hat man vielleicht ein wenig länger zu tun, da hier an vielen Stellen die ganz großen Ohrwurmmomente und typischen Wiedererkennungsmerkmale ausbleiben. Das soll aber nicht heißen, dass Opeth ihre Highlights (gänsehautmeißelnder Gruselsoul bei &#8220;I Feel The Dark&#8221;, straightforward-Dio-Rock bei &#8220;Slither&#8221;, jazztrippige Coolness bei &#8220;Nepenthe&#8221;) mit frickeligen Belanglosigkeiten überbrücken, mitnichten. &#8220;Heritage&#8221; setzt hübsch auf schweifende Atmosphäre, das richtige Spannungsmaß zwischen akustischer Geheimniskrämerei und groovendem Metalausbruch (ansonsten ist da eher nichts metal, jaja) ohne die gewohnte Emotionalität außer Acht zu lassen. Es endet gar traumhaft mit dem instrumentalen Schwelgestück &#8220;Marrow Of The Earth&#8221;. Growls raus, 70s und Schönheit rein: längst überfällig seit dem Appetithappen &#8220;Damnation&#8221; anno 2003. Anspieltipps: &#8220;The Devil&#8217;s Orchard&#8221;, &#8220;I Feel The Dark&#8221;, &#8220;Slither&#8221;</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/G1pi7Dn87mY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/G1pi7Dn87mY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 12</h3>
<p><strong>Jonathan Jeremiah : A Solitary Man</strong><br />
(VÖ: 12.08.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/jonathanjeremiah-150x150.jpg" alt="" title="jonathanjeremiah" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6195" />Manchmal ist das gute alte UKW-Radio doch noch zu mehr als dem Wetterbericht gut. Diese Scheibe war dieses Jahr irgendwann mal &#8220;CD der Woche&#8221; bei MDR Figaro und so schob sich vor allem die markante Soulstimme dieses Briten zu morgendschlafener Zeit an mein schlafsandverknörbeltes Bewusstsein. Jeder einzelne Song dieser Platte gehört an seinen Platz: sei das mal nachdenklich Richtung Nick Drake blickend (na kommt, diese Assoziation MUSS bei den eingehenden Takten des Titelsongs einfach kommen!) und auf minimales Singer-Songwriter-Instrumentarium reduziert, dann hin und wieder an den besseren Tom Jones erinnernd, pompös und reich orchestriert. Sieben Jahre hat der noch recht junge und dabei so sehr reif klingende Kerl für dieses Debütalbum gebraucht. Dazwischen lagen ernüchternde Ausflüge über den großen Teich und diverse Aushilfsjobs, um die Kohle für die sinfonischen Schmankerl auf &#8220;A Solitary Man&#8221; zusammenzusparen. Heraus kam dabei etwas ganz Zeitloses, Kurzweiliges wie auch lange Beständiges.</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/ZjsbbdsFOOU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/ZjsbbdsFOOU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 11</h3>
<p><strong>Wye Oak : Civilian</strong><br />
(VÖ: 04.03.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/wyeoka-150x150.jpg" alt="" title="wyeoka" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6176" />Anleihen aus Shoegaze, Folk, Grunge, Noise und Indie machen Wye Oak zum ganz besonderen Schmankerl im heimischen Plattenschrank, zumal mit dem Titelsong DAS Lied des Jahres seine Veröffentlichung gefunden hat! Und das alles mit nur einem Arm am Schlagzeug, den anderen am Keyboard und die wunderbare Jenn Wasner mit ihrem tollen Gesang und der zum Sturm wachsenden Gitarre. Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr solch emotionale Knaller an Bord gewesen wären, aber die restlichen Stücke fahren eine eher düsterere, aber auch gelassenere Schiene, was immerhin auch sehr schön anzuhören ist. Alle Fans von Cat Power und Neil Young können hier getrost zulangen! Anspieltipps: &#8220;Holy Holy&#8221;, &#8220;Plains&#8221;, &#8220;Civilian&#8221; (und hier mal eine ebenfalls lohnende Akustikversion des Tracks, aber immernoch recht unvergleichbar mit dem grandiosen Albumtrack):</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/e9x_O7AmeM0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/e9x_O7AmeM0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>
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		</item>
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