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	<title>Rockzoom &#187; pleasing sounds</title>
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		<title>THE FLYING EYES @ Subway to Peter, Chemnitz &#124; 24.08.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 00:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wuuuuuusch, The Flying Eyes kamen hier gerade durchgeflogen! Und ich muss euch sagen, dieser Abstecher ins Subway to Peter hat sich wirklich gelohnt! Die Jungspunde aus Baltimore haben derart feinsten psychedelischen Blues Rock vom Stapel gelassen, dass die paar anwesenden Hanseln im sonnenbergischen Kellerkabuff vor Freude nur so zuckten und freudigst applaudierten. Und LAUT war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wuuuuuusch, The Flying Eyes kamen hier gerade durchgeflogen! Und ich muss euch sagen, dieser Abstecher ins Subway to Peter hat sich wirklich gelohnt! Die Jungspunde aus Baltimore haben derart feinsten psychedelischen Blues Rock vom Stapel gelassen, dass die paar anwesenden Hanseln im sonnenbergischen Kellerkabuff vor Freude nur so zuckten und freudigst applaudierten.</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4925195760/the-flying-eyes-10.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="The Flying Eyes (10)"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4135/4925195760_637359f266_m.jpg" alt="The Flying Eyes (10)" width="240" height="217" /></a> Und LAUT war es gewesen. Sänger Will konnte sich gewiss nicht selbst hören, führte aber nichtsdestotrotz voll Inbrunst etwa eineinhalb Stunden lang das schwergroovende Feuerwerk aus Heavy Rock und Blues mit gewaltigem Spätsechziger-Einschlag an. Black Mountain trifft auf The Sword trifft auf Rory Gallagher, oder so ähnlich. Natürlich muss man auch die drei Mitmusiker erwähnen: ein haariges Trommeltier, einen wortwörtlich Säge-spielenden(!) Gitarristen und die bärtige Wein-Vernichtungsmaschine Mac Hewitt, der trotz des geringen Platzangebots ein gewaltiges Bewegungspensum an den Tag legte&#8230; Und alle sympathischst zu Scherzchen aufgelegt. Lasst einfach mal <a href="http://rockzoom.de/photos/tag/tags/theflyingeyes">die Bilder des Abends</a> auf euch wirken.</p>
<p>Die musikalische Empfehlung kam übrigens von unserem Andi, der die Flying Eyes dieses Jahr schon auf dem wunderbaren Burg Herzberg Festival erleben durfte. Das ist durchaus schon ein paar Wochen her&#8230; und noch immer befindet sich diese vorzügliche Liveband auf Tour durch unsere Lande. Und hiermit sei euch befohlen, zumindest einen der noch kommenden Gigs aufzusuchen:</p>
<p>25. Aug 2010: Dazzle Danz Club (w/ Samsara Blues Experiment) &#8211; Berlin<br />
26. Aug 2010: Absturz 	- Leipzig<br />
27. Aug 2010: Momo &#8211; Rostock<br />
28. Aug 2010: ZYTANIEN OPEN AIR 	- Lehrte<br />
29. Aug 2010: Astra-Stube (w/ Cosmic Finger) &#8211; Hamburg</p>
<p>Weitere Infos und Hörproben: <a href="http://www.myspace.com/theflyingeyes" target="_blank">http://www.myspace.com/theflyingeyes</a></p>
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		<title>Element of Crime @ Wasserschloss Klaffenbach &#124; 20.08.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wasserschloss zu Klaffenbach, nur wenige Kilometer südlich von Chemnitz, machte in den letzten Wochen seinem Namen alle Ehre. Es goß gar unaugustlich und böse Mienen glaubten schon nicht mehr ans gute Spiel, was sich da am 20.8. im Schloss dann doch noch zutragen sollte. Das Element of Crime Konzert fiel zum Glück nicht ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4916835967/element-of-crime-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 11"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4916835967_aaa35db99c_m.jpg" alt="Element of Crime 11" width="160" height="240" /></a> Das Wasserschloss zu Klaffenbach, nur wenige Kilometer südlich von Chemnitz, machte in den letzten Wochen seinem Namen alle Ehre. Es goß gar unaugustlich und böse Mienen glaubten schon nicht mehr ans gute Spiel, was sich da am 20.8. im Schloss dann doch noch zutragen sollte. Das Element of Crime Konzert fiel zum Glück nicht ins Wasser, im Gegenteil: Sonne satt und Punkt 20 Uhr ließen die Delmenhorster die ersten Töne durch den Schlosshof kreisen: </p>
<p><em>&#8220;Deborah Müller, frag lieber nicht wohin die Leute verschwunden sind, die gestern Abend noch deinen Namen skandierten als wärst du ein edles Pferd&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Diese skandierenden Leute werden gewiss nicht die Chemnitzer gewesen sein, die sich zwar nicht ausverkaufterweise doch zahlreich in Klaffenbach blicken und saftige 34 Euro für den Eintritt an der Kasse ließen. Da war man also anwesend: Mitte Vierzig aufwärts, in entspannt-freudiger Erwartung auf einen runden Abend, die ersten Reihen mit textsicher geschürzten Lippen, die locker hinten stehenden mit wippwilligem Gebein&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4917432266/element-of-crime-09.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 09"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4098/4917432266_f233b1f7db_m.jpg" alt="Element of Crime 09" width="240" height="160" /></a><em>&#8220;Manche Leute sagen wir seien arrogant&#8230; weil wir zwischendurch immer so wenig erzählen. Dabei sind wir nur schüchtern.&#8221;</em> </p>
<p>Nein, eigentlich wirkten Sven Regener und seine Kompagnons letzten Freitag über lange Strecken leider eher gelangweilt, oder allzu routiniert. Gerade der Beginn des Konzerts verlief etwas zäh und ein Kontakt zum Publikum über die Musik hinaus fand praktisch nicht statt. Das war im Südbahnhof im März 2007 etwas anders. Nicht allzu melancholisch, eher beschwingter gingen die Herren mit den Chemnitzern auf Tuchfühlung. Dafür sah man sich diesmal einer absolut wohltemperierten Klangkulisse gegenüber. In jedem Winkel des Schlosshofes schwebte ein facettenreicher Klang, der jeden Ton albumgetreu wiedergab&#8230; mit einer Ausnahme:</p>
<p>Man mag von den englischsprachigen Ausflügen der frühen EoC-Jahre halten was man will, aber im Vergleich zur Albumversion klingt das etwas neuere &#8220;Death Kills&#8221; in seiner Livehaftigkeit schon ziemlich fies! Äh, angenehm fies: ruppiger gesungen als beim Soundtrack zu &#8220;Robert Zimmermann&#8230;&#8221;, schnittiger, was die flirrenden Gretsch-Gitarrentöne angeht und sowieso ein Paradestück zynischer Dichtung. Dieser Ausflug sollte jedoch ein Einzelfall bleiben und sich der Übermacht an &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;-Songs beugen. Auch das vorletzte &#8211; und bisher wohl ausgereifteste! &#8211; Album &#8220;Mittelpunkt der Welt&#8221; kam nicht zu kurz. Ganz groß, aber dieses Überlied kann man eigentlich gar nicht versauen: &#8220;Straßenbahn des Todes&#8221;. Leider nicht gespielt: &#8220;Finger weg von meiner Paranoia&#8221; (Über-Überlied!) und das in sich drehende &#8220;Die letze U-Bahn geht später&#8221;. </p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4917440776/element-of-crime-13.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Element of Crime 13"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4917440776_b8c52a2698_m.jpg" alt="Element of Crime 13" width="160" height="240" /></a>Element of Crime sind eben die Meister der leicht schrulligen Trunkenheitsballade. Das bewiesen sie den Wasserschloss-Besuchern einmal mehr mit einer fast ausnahmslos schwelgerischen Songauswahl, die man weiter unten in Ruhe nochmal nachlesen kann. Am Ende gab&#8217;s glücklicherweise nochmal viel &#8220;Weißes Papier&#8221;, erfreulicherweise inklusive dem schelmischen &#8220;Mehr als sie erlaubt&#8221;. </p>
<p>Und wie mag es der Band selbst ergangen sein? Sie blickte ihrerseits verträumt schunkelnden Hunden und zu Säulen erstarrten, andächtig dreinblickenden Mitsängern entgegen, eingebettet in eine wunderbare Wasserschloss-Sonnenuntergangskulisse. Beifall und Zugabenforderungen zuhauf. Was will man eigentlich mehr? So manch ein Anwesender ließ sich später noch dazu hinreißen, mit &#8220;Kaffee und Karin&#8221;, Birgit und Bier gemütlich auf der Stelle zu walzern. Hübsch. Wir harren der Texte und Töne, die da noch kommen werden&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Setlist</strong></p>
<p>Deborah Müller<br />
Immer unter Strom<br />
Im Himmel ist kein Platz mehr für uns zwei<br />
Don&#8217;t You Smile<br />
Death Kills<br />
Über dir der Mond<br />
Bitte bleib bei mir<br />
Straßenbahn des Todes<br />
In mondlosen Nächten<br />
Jetzt musst du springen<br />
Euro und Markstück<br />
Einer kommt weiter<br />
Kaffee und Karin<br />
Mehr als sie erlaubt<br />
Immer da wo du bist bin ich nie<br />
&#8211;<br />
Weißes Papier<br />
Delmenhorst<br />
&#8211;<br />
Vier Stunden vor Elbe 1<br />
Draußen hinterm Fenster<br />
&#8211;<br />
Über Nacht</p></blockquote>
<p>>> <a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157624658639917/element-of-crime.html">Alle Element of Crime Bilder vom 20.8.</a><br />
>> <a href="http://www.element-of-crime.de/" target="_blank">Offizielle Element of Crime Homepage</a></p>
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		<title>Der Dong Open Air Postkartenwettbewerb &#8211; Die Sieger sind gekürt&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 20:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[doa2010]]></category>
		<category><![CDATA[dong open air]]></category>
		<category><![CDATA[postkartenwettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 10-jährigen Geburtstag des Open Airs war die Kreativität der Besucher gefragt. 51 Dongianer haben bei unserer Aktion am Rockzoom-Stand mitgemacht und witzige, skurrile, anstößige oder einfach nur liebenswürdige Geburtstagskarten geklebt, gemalt, geschnibbelt und verziert. DANKE, ihr lieben Bastelmäuse! Das Rockzoom-Team vom Dong hat sich für ein paar Tage zurückgezogen und die kleinen Kunstwerke bewertet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 10-jährigen Geburtstag des Open Airs war die Kreativität der Besucher gefragt. 51 Dongianer haben bei unserer Aktion am Rockzoom-Stand mitgemacht und witzige, skurrile, anstößige oder einfach nur liebenswürdige Geburtstagskarten geklebt, gemalt, geschnibbelt und verziert. DANKE, ihr lieben Bastelmäuse! <img src='http://rockzoom.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Das Rockzoom-Team vom Dong hat sich für ein paar Tage zurückgezogen und die kleinen Kunstwerke bewertet. Ein Leichtes war es nicht und viele tolle Karten mussten leider leer ausgehen. Die gesamte Postkartengalerie findet ihr übrigens <a href="http://rockzoom.de/photos/tag/tags/postkarten">HIER</a>. Demnächst werden sowohl die Preise an die Gewinner und die Geburtstagskarten zum Dongteam auf die Reise gehen. Und hier sind sie nun, die schönsten Grüße zum Jubiläum&#8230;</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4835393900/dong2010-postkartenaktion-31.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="dong2010 postkartenaktion (31)"><img class="alignleft" src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/08/1_klein.jpg" alt="" title="DOA Postkartenwettbewerb - Platz 1" width="160" height="240" class="alignleft size-full wp-image-3317"/></a> <strong>Platz 1: Kivi</strong></p>
<p>Dieses freundliche Vollfarbkärtchen haben wir alle sofort ins Herz geschlossen. Die Mimiken von Kids und Kuh sprechen Bände; einfach mal wirken lassen und beim nächsten Bier im Freundeskreis interpretatorisch auswerten. Ein feines Detail stellt übrigens auch die Tischplatte mit filigraner Holzmaserung dar.  </p>
<p>Kivi, für dich gibt es den Hauptpreis: eine <strong>von Skyclad signierte, auf 450 Stück limitierte und handnummerierte Gatefold-LP des Albums &#8220;Folkemon&#8221;</strong>, das aktuelle Rotting Christ Album &#8220;Aealo&#8221;, ein schickes Shirt der Apokalyptischen Reiter sowie die Dark Tranquillity DVD &#8220;Where Death Is Most Alive&#8221;.</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4835365750/dong2010-postkartenaktion-18.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="dong2010 postkartenaktion (18)"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/08/2_klein.jpg" alt="" title="DOA Postkartenwettbewerb - Platz 2" width="160" height="229" class="alignleft size-full wp-image-3320" /></a><strong>Platz 2: Mona, Torben, Dennis, Hendrik, Matthias, Pascal&#8230;</strong></p>
<p>Ein wahres Gemeinschaftsprojekt scheint diese Geburtstagskarte darzustellen. Das Werk besticht durch hervorragende Motivkomposition und minimalistische Formen. Eine fiesere Kuh dürfte mit weniger Pinselstrichen einfach nicht hinzubekommen sein. Ein schöner Farbeffekt wurde hier bei der &#8220;Happy Birthday&#8221;-Schrift erzielt. Dezent eingesetzter Glitter und Blutzuckerguss auf der Torte runden das rot-schwarze Rechteck wunderbar ab.</p>
<p>Die oben genannten Künstler dürfen sich über ein Reiter-Shirt und das aktuelle Rotting Christ Album freuen und sich auch einen schönen gemeinsamen Abend mit der Dark Tranquillity DVD machen.</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4835332386/dong2010-postkartenaktion-4.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="dong2010 postkartenaktion (4)"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/08/3_klein.gif" alt="" title="DOA Postkartenwettbewerb - Platz 3" width="240" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3322" /></a><strong>Platz 3: Christian</strong></p>
<p>So eine Pommesgabel kann für ein Huftier schon mal recht schmerzhaft sein: Restblut, Stahlimplantate und Pflaster zeugen von einer nicht ganz einfachen OP. Viele aus der Rockzoom-Jury hatten Erbarmen mit diesem gepeinigten Geschöpf auf der Karte von Christian. Überlieferungen zufolge ist die Kuh aber wohlauf und erfreut sich bester Gesundheit </p>
<p>Der Chefarzt bekommt für dieses Ergebnis ein Reiter-Shirt, ebenfalls die vorzügliche Dark Tranquillity DVD sowie ein paar Promo-CDs der letzten Elvenking-Alben.</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4834732333/dong2010-postkartenaktion-7.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="dong2010 postkartenaktion (7)"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/08/4_klein.gif" alt="" title="DOA Postkartenwettbewerb - Platz 4" width="240" height="172" class="alignleft size-full wp-image-3325" /></a><strong>Platz 4: Carolin</strong></p>
<p>Ein sicheres Festival ist das A und O. Das mahnte uns das Armageddong 2004 als auch jüngst das Unglück im dongnahen Duisburg. Ein kleiner Beitrag zur Verbesserung der allgemeinen Open Air-Sicherheit ist gewiss diese feine Karte hier. Auf diese Idee muss man erstmal kommen&#8230;</p>
<p>Wir hoffen, die Dinger wurden des Nachts auf dem Berge nicht vermisst&#8230; Für Spätfolgen des Gummiverlustes kommen wir jedenfalls nicht auf. Dem eventuellen Nachwuchs können wir lediglich ein Reiter-Shirt sowie die &#8220;Where Death Is Most Alive&#8221; DVD anbieten.</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4834771963/dong2010-postkartenaktion-25.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="dong2010 postkartenaktion (25)"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/08/5_klein.jpg" alt="" title="DOA Postkartenwettbewerb - Platz 5" width="240" height="167" class="alignleft size-full wp-image-3326" /></a><strong>Platz 5: Mucki</strong></p>
<p>Und wo wir gerade beim Armageddong waren&#8230; Szenen eines Juliabends 2004 werden bei dieser Bilddramatik wieder wach: herumfliegende Zelte, böse Wolken und fiese Blitze, alles da. Da sucht selbst die Kuh Schutz im hohen (aufwändig ausgeschnittenen) Dongberggras. Nur das Bier mochte Mucki nie so recht schmecken. Es ist ja nicht so, dass Kritik einfach unter den Tisch gekehrt wird: Wir leiten die Warsteiner-Abmahnung mal an das Dongteam weiter und stellen uns auf eine nicht enden wollende Pilsdebatte ein&#8230;</p>
<p>Für Mucki gibt es ebenfalls ein Reitershirt und die DVD von Dark Tranquillity. </p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4834818473/dong2010-postkartenaktion-46.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="dong2010 postkartenaktion (46)"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/08/6_klein.jpg" alt="" title="DOA Postkartenwettbewerb - Platz 6" width="240" height="169" class="alignleft size-full wp-image-3327" /></a><strong>Platz 6: Anna</strong></p>
<p>Zugegeben, einen kleinen Schönheitsfehler hat dieses Werk: Der Glückwunschtext ist draufgeklebt, aber was soll&#8217;s. Annas Karte weist eine vorzügliche Bildkomposition auf und glänzt zudem mit einem ganz eigenen Ausmalstil. Die Formgebung der Kraftkuh ist beispiellos, Zeltstadt wirkt einladend, Strichmännchen freuen sich. Alles gut.</p>
<p>Dafür gibt es die Rotting Christ Scheibe &#8220;Aealo&#8221;.</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4835408412/dong2010-postkartenaktion-38.html" class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="dong2010 postkartenaktion (38)"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/08/sonderpreis_klein.gif" alt="" title="DOA Postkartenwettbewerb - Sonderpreis" width="320" height="139" class="alignleft size-full wp-image-3328" /></a> <strong>Sonderpreis: Janine</strong></p>
<p>Außergewöhnliche Formen bekommen außergewöhnliche Preise: In diesem Fall bekommt Janine mit der herzallerliebsten Gitarrenpostkarte die CD &#8220;Ах, зачем эта ночь&#8230;&#8221; von Loyko, ausnahmsweise mal keine Dongband, sondern eine exotische russische Zigeunermusikkappelle, die es hierzulande käuflich gar nicht zu erwerben gibt.</p>
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		<title>Element of Crime &#8211; Minitour im August</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/08/10/element-of-crime-minitour-im-august/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 07:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
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		<description><![CDATA[Freunde des Reimes, der nur gesungen gut klingt! Das kriminelle Element ist wieder im Umlauf. Bereits seit 25 Jahren, mit nunmehr 12 Alben. Und ihr habt sie seit jeher verpasst!? Nun soll keiner sagen können &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;. Mit den neuen Terminen zu eben jenem aktuellen Album sind EoC demnächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde des Reimes, der nur gesungen gut klingt!</p>
<p>Das kriminelle Element ist wieder im Umlauf. Bereits seit 25 Jahren, mit nunmehr 12 Alben. Und ihr habt sie seit jeher verpasst!? Nun soll keiner sagen können &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;. Mit den neuen Terminen zu eben jenem aktuellen Album sind EoC demnächst hoffentlich auch mal da, wo ihr seid:</p>
<p><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/08/EOC20101.jpg" alt="" title="Element of Crime 2010" width="235" height="157" class="alignleft size-full wp-image-3297" />18.08.	 Leipzig,	Parkbühne<br />
19.08.	 Nideggen,	Burg Nideggen<br />
20.08.	 <a href="http://www.inmove.de/deutsch/index.html" target="_blank">Chemnitz, Wasserschloß Klaffenbach</a><br />
21.08.	 A &#8211; St. Pölten, Frequency<br />
22.08.	 Bochum, Zeltfestival Ruhr</p>
<p>Na? Wir sind in Klaffenbach bei Chemnitz mit dabei. Und für alle Rocker unter euch, denen Sven Regener und Co. noch kein Begriff ist, wird dies eine gute Gelegenheit sein, sich an wirklich gutpoesierten deutschen Songschreiberpop heranzutasten: Also, entweder persönlich dabei sein, es gibt noch Karten, oder im Anschluss an den &#8220;schrullig-schönen Schunkelreigen meets kratzig Violin&#8221; einfach bei Rockzoom vorbeischneien..</p>
<p>>> Homepage: <a href="http://www.element-of-crime.de" target="_blank">www.element-of-crime.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Musikalisches Länderspiel in der Melo-Death-Arena: Schweden vs. Italien</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/07/22/musikalisches-landerspiel-in-der-melo-death-arena-schweden-vs-italien/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 22:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dark tranquillity]]></category>
		<category><![CDATA[melodic death metal]]></category>
		<category><![CDATA[raintime]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rasen der Melo-Death-Arena ist bisweilen etwas ausgelatscht. Schweden ist hier seit nunmehr fast 20 Jahren Platzhirsch, keine Frage, Coaches wie In Flames in den frühen Jahren, das viel zu früh gegangene Brüderpaar Björler von At the Gates oder nicht zuletzt die konstant Hochleistung abliefernde Dark Tranquillity-Legende konnten etliche Siege einfahren. Bisweilen punkteten auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rasen der Melo-Death-Arena ist bisweilen etwas ausgelatscht. Schweden ist hier seit nunmehr fast 20 Jahren Platzhirsch, keine Frage, Coaches wie In Flames in den frühen Jahren, das viel zu früh gegangene Brüderpaar Björler von At the Gates oder nicht zuletzt die konstant Hochleistung abliefernde Dark Tranquillity-Legende konnten etliche Siege einfahren. Bisweilen punkteten auch die Finnen in letzter Zeit ganz gut. Italien hat nach wie vor eher eine Außenseiterposition inne, ist aber beim heutigen Match vielleicht für eine Überraschung gut&#8230;? </p>
<p>Kommen wir zur Aufstellung der beiden Mannschaften, die sich heute gegenüberstehen: Neulinge (beide debütierten im Frühjahr 2010) betreten hier das Feld und müssen erst noch zeigen, was sie drauf haben&#8230;</p>
<div align="center">
<table border="0" cellpadding="10">
<tr>
<th>Dark Tranquillity: &#8220;We Are The Void&#8221;</th>
<th>Raintime: &#8220;Psychromatic&#8221;</th>
</tr>
<tr>
<th><a href="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/02/dark-tranquillity-we-are-the-void.jpg"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/02/dark-tranquillity-we-are-the-void-e1266785137763.jpg" alt="" title="dark-tranquillity-we-are-the-void" width="100" height="100" class="alignleft size-full wp-image-3088" /></a></th>
<th><a href="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/02/raintime_psychromatic.jpg"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/02/raintime_psychromatic-e1266785186120.jpg" alt="" title="raintime_psychromatic" width="100" height="100" class="alignleft size-full wp-image-3089" /></a></th>
</tr>
</table>
</div>
<p>Die Spieler betreten den Platz. Etwas verstörend sind die neuen Trikots der Italiener. Während Schweden mit einem schicken &#8220;Void&#8221; auf der Brust trumpft, haben sich die Burschen unter der Trainerschaft von Raintime von ihrem alten Leibchenschneider Matthias Norén getrennt und versuchen es nun mit konstruktivistischen Rechteckschachtelungen auf hellem Textil. Ungewöhnlich und gewagt. Doch uns interessiert heute in erster Linie, was Italien drunter hat! Banausen, natürlich reden wir hier rein von spielerischen Künsten&#8230;</p>
<p>&#8230;und gleich nach Anpfiff erobert sich Italiens Nummer eins, &#8220;Fire Ants&#8221;, den Ball und stürmt unerwartet forsch nach vorn. Ein Treffer. Und das schon in der 5. Minute, wer hätte das gedacht? Das kann die schwedische Elf natürlich nicht auf sich sitzen lassen und kontert zunächst düsterdräuend, dann schließlich wuntentbrannt und rabiat in Form von &#8220;Shadow in Our Blood&#8221;. Ein ziemlich fieser Gewaltschuss &#8211; der sitzt! Da kann der italienische Keeper sich nur verängstigt ins Netz zurückziehen. </p>
<p>Auf den Schwingen entzückender Keyboardklänge treibt es die Raintime-Mannschaft aber immer wieder weg vom eigenen Kasten. In der ungewöhnlichen Spielweise gibt es für Auge und Ohr des Anwesenden viel Interessantes zu entdecken. &#8220;Turned up and Down&#8221; tänzelt mit unwiderstehlichem Drive in den gegnerischen Strafraum und verwandelt das Ding sicher. Bei diesem Tor kommt schon beinahe Partystimmung auf. Das Niveau kann aber leider nicht durchweg gehalten werden&#8230; und so sind mal wieder die &#8220;Voidisten&#8221; am Zuge: &#8220;In My Absence&#8221; pirscht sich ganz heimtückisch an allen Hindernissen vorbei, &#8220;Her Silent Language&#8221; und &#8220;Iridium&#8221; sind die einzigen Ausflüge in zahmere &#8220;Haven&#8221;-Zeiten, ansonsten dominieren Kanonen wie &#8220;The Fatalist&#8221;, &#8220;I am the Void&#8221; oder &#8220;Surface the Infinite&#8221;. Man könnte meinen, hier knüpfen die Schweden nahtlos an 2008er &#8220;Fiction&#8221;-Zeiten an, aber die Void dribbelt hinterhältiger, gemeiner&#8230;</p>
<p>Raintime finden erst wieder nach knapp 20 Minuten ins Spiel: &#8220;Shift&#8221; macht hier gegen Spielmitte eine sehr gute Figur. Claudio Coassin shoutet den Ball meist souverän nach vorn und hält nur selten den Mund, mehr Teamplay hätte dem Ganzen die nötige Ausgewogenheit verliehen. Ein wirklicher Minuspunkt ist das nicht, denn Coassin spielt auf allen Positionen überzeugend, nur wenn er mal &#8220;ganz hart&#8221; sein möchte, klappt das nicht immer.</p>
<p>Italien und Schweden schenken sich jedenfalls nichts. Keiner spielt hier energiesparend; das Tempo ist von der ersten bis zur letzten Minute rasant. Körperbetont sind beide Mannschaften, keine Frage. Doch während die Schweden kraftvoll-agil über den Platz athletisieren, bekommen die Italiener hin und wieder Seitenstechen aufgrund einiger gezwungener Bewegungen, bei denen man sich schnell mal &#8220;veratmen&#8221; kann. Anstrengend ist es mitunter dann für das Publikum, diesen Abläufen zu folgen. </p>
<p>Kaum zu glauben, aber dieses Spiel endet nur mit knappem Vorsprung der Schweden. Den Italienern muss man eine große Weiterentwicklung zugestehen. Erwachsener sind sie geworden und fallen nur noch selten in die früheren Fehler zurück. Die Betonung liegt hier klar auf dem melodischen Teil des Genres, während Dark Tranquillity klar den Death-Titel nach hause holen. DT sind zwar schon alte Hasen im Geschäft, das macht sie aber nur umso raubeiniger und erfahrener im Umgang mit den wohlbekannten Waffen und Techniken. </p>
<p>Das nächste Match geben sich die beiden Mannschaften übrigens dieses Wochenende auf dem Dongberg. Wohl denjenigen, die sich eine dieser heißbegehrten Tickets zum nunmehr zehnten <a href="http://www.dongopenair.de" target="_blank">Dong Open Air</a> sichern konnten. </p>
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		<title>Beerenweißchen und Zitronengelb : ein modern(d)es Märchen von KOM</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 20:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[denovali records]]></category>
		<category><![CDATA[kom]]></category>
		<category><![CDATA[vinyl]]></category>

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		<description><![CDATA[Ersehnter seelischer Sommerregen auf die erhitzten Gemüter. KOM. Was das heißt, verrät niemand. Was das bedeutet, findet man seit neuestem auf &#8220;Berry White&#8221; heraus. Das hat nur im Entferntesten etwas mit Barry White zu tun. Auf KOMs erstem richtigen Album unter dem geschätzten Denovali-Label dreht es sich viel mehr um die leisen, dezenten Klänge. Dreht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/07/berrywhite.jpg" alt="" title="KOM: Berry White (2010)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3253" />Ersehnter seelischer Sommerregen auf die erhitzten Gemüter. KOM. Was das heißt, verrät niemand. Was das bedeutet, findet man seit neuestem auf &#8220;Berry White&#8221; heraus. Das hat nur im Entferntesten etwas mit Barry White zu tun. Auf KOMs erstem richtigen Album unter dem geschätzten Denovali-Label dreht es sich viel mehr um die leisen, dezenten Klänge.<br />
Dreht es sich um den Song in aller seiner Kompaktkeit, zielgenau komponierten Schönheit.<br />
Dreht es sich um die Tauperle auf langsam wachsenden Grün und deren stillen Beobachter, den Versuch wagend, in einem kurzen Moment, der wie ein langer scheinen möchte, seinem Stadtgeheul zu entrücken. (Der Beobachter, zum Lauscher geworden, wird empfänglich für gläsernes Gesäusel, dreht sich leichttrunken um die eigene Achse in einen Mantel aus warmen Basstontropfen, schwebenden, unverzerrten Gitarren, vorsichtigen Drumbeats.) Dreht es sich also simpel gesagt um Mensch und Natur.</p>
<p>Und es dreht sich bald auch wieder auf dem heimischen Plattenteller. Die vier Musiker aus den verschiedensten Ecken Deutschlands mögen das vinylene Rund, was sie schon mit einer wunderschönen Ausgabe ihrer 2009 erschienenen EP &#8220;Ink&#8221; unter Beweis stellten: Ein wachsversiegelter Briefumschlag umarmte die farbig marmorierten, auf 160 Stück limitierten Scheiben, die wiederum Töne umarmten, an die wir uns gern zurückerinnern: <em>&#8220;Insbesondere der dahingehauchte, schon beinahe gelangweilt dennoch sehr cool abgebrüht klingende Gesang bei KOM gelangt schon recht nahe an den stets improvisierten Träumersingsang des CAN-Sängers Damo Suzuki heran. <img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/07/kom_lp.jpg" alt="" title="KOM: Ink (10&quot;, 2009)" width="225" height="150" class="alignleft size-full wp-image-3257" />Weltfremd atonal plänkeln Gitarren dazu. KOM haben&#8217;s auch irgendwie mit dem 3/4-Takt, und so lässt sich zum verträumten &#8220;007&#8243; ganz hervorragend durch die regenlaue, rotweingetränkte Sommernacht walzern.&#8221;</em> (<a href="http://rockzoom.de/2009/07/09/zwei-jahre-chaostheorie-und-praxis/" target="_blank">Rockzoom-Rezension vom Juli 2009</a>) </p>
<p>Seit &#8220;Ink&#8221; hat sich nun aber einiges geändert, oder besser: entwickelt, denn KOM bleiben unverkennbar. Zieht man aber beispielsweise &#8220;001&#8243; von &#8220;Ink&#8221; heran, wo ganze Dialoge mit komplexmelodischen Gitarrenunterhaltungen geführt wurden, sind die &#8220;Berry White&#8221;-Titel nun allesamt wesentlich minimalistischer. Durchaus im positiven Sinne, denn die aufs Wesentliche reduzierten Stücke machen süchtig und ziehen einen rasch und immer wieder in einen angenehmen Sog&#8230;</p>
<blockquote><p>Es war uns auf jeden Fall ein Anliegen, die Stücke für das Album kompakter zu halten. Die soundtrackartigen Parts wollten wir kürzer und präziser und vieleicht auch einfacher gestalten, damit diese auch in den Songs ihren Platz finden. Die Songs sollten nicht so gedehnt werden, sonst würden sie zerfallen. <em>(Nick Zimmermann, KOM)</em></p></blockquote>
<p>Die &#8220;Ink&#8221;-EP war ja fast rein instrumentell, und wenn sachte gesungen wurde, dann nur schwer verständlich&#8230; Auch die &#8220;Durchnummerierung&#8221; der Stücke ließ keinerlei inhaltliche Assoziationen zu. Auf &#8220;Berry White&#8221; sind die Vocals nun omnipräsent. Nick erklärt die neuerliche Entdeckung des gesungenen Wortes:</p>
<blockquote><p>Wir haben eigentlich schon ganz zu Anfang (seit 2003) mit Vocals gearbeitet. Jedoch waren wir mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Offensichtlich brauchten wir die Zeit, um ein wirklich gutes Gefühl mit den Endergebnissen zu haben. Nach der &#8220;Ink&#8221; war bei uns allen der Reiz auch da, Songs in den Vordergrund zu rücken. Bei der &#8220;Ink&#8221; wollten wir mehr die Assoziation der Entfernung zum Hörer. Vieleicht wie etwas das Horizont passiert. Die &#8220;Berry White&#8221; sollte nah dran, und etwas direkter sein.</p></blockquote>
<p>Und nah dran ist sie. Sie klingt nicht nur, sie riecht auch noch sehr interessant: nach Moder, Mulch und Maiglöckchen. Dabei dezent. Die Sueddeutsche meint sogar <em><a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/forschung-prinzip-maigloeckchen-der-sex-der-gerueche-1.532547" target="_blank">&#8220;Ohne Maiglöckchen-Duft wäre die Menschheit ausgestorben&#8230;&#8221;</em></a>. Ein Hauch dieser Sinnlichkeit bei KOM.<br />
Moder. Ja. Auch Moder. &#8220;Exobeat&#8221; beispielsweise schweift in die dahinsiechende, flehende Präsenz unserer Moderne. Entzifferbar im sphärischen Gesang sind häufig nur Satzfetzen, viel Platz für eigene Versionen&#8230;</p>
<blockquote><p>Generell sind die Inhalte der Songs recht frei gestaltet. Wenn ich Songs schreibe, hat das oft mit Bildern oder kurzen Szenen zu tun, die sich irgendwie und irgendwann in meinem Kopf festgesetzt haben. Man könnte das auch mit einer Zeichnung vergleichen, bei der etwas angedeutet wird, und der Betrachter führt diese Zeichnung selbst aus, oder es werden Assoziationen geweckt.</p></blockquote>
<p>KOM umschiffen Klischees. Die Tags fallen heute mal aus. Ihr Plattenlabel Denovali beschreibt sie treffend:</p>
<blockquote><p>They like to listen to ROBERT WYATT, HARMONIA or RADIOHEAD &#8211; but they don&#8217;t copy them. They&#8217;re just KOM &#8211; four guys from three cities in Germany who visit a small cottage in the woods every 2nd year to write a new refreshing and outstanding record&#8230; they write it for themselves and a few friends &#8211; they still don&#8217;t care if the press or new fans like it.</p></blockquote>
<p>Von ihrem Label werden sie manchmal auch als &#8220;soundtrack of a 60s movie&#8221; beschrieben&#8230;</p>
<blockquote><p>Der Vergleich zu den 60s soundtracks kommt tatsächlich aus dem Hause Denovali. Wir sind aber natürlich Soundtrack beeinflusst. Der Manuel interessiert sich z.B. sehr für Science Fiction Filme und Soundtracks. André mag z.B. die Filme von Wes Anderson sehr gerne. Bei mir sind es Filme wie Aguirre oder Nosferatu von Werner Herzog. Ich glaube wir würden gerne den Soundtrack zu einer guten Komödie machen. Das wäre eine Herausforderung.</p></blockquote>
<p>Und abgesehen von diesen Soundtrack-Liebäugeleien, wo soll es mit KOM demnächst hingehen&#8230;?</p>
<blockquote><p>Ich glaube, das können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Eigentlich ist immer erst mal alles möglich. Ich denke der Song wird weiterhin eine große Rolle spielen. Bei der &#8220;Berry White&#8221; stehen ja akustische Instrumente im Vordergrund. Vieleicht ist das ja bei der nächsten Platte ganz anders?</p></blockquote>
<p>Erst einmal ist für &#8220;Berry White&#8221; wieder eine luxuriöse Vinylausgabe in Bau: Die handgefertigte Buchausgabe soll demnächst erscheinen und wird limitiert auf 100 Stück mit einer 180 Gramm schweren, klaren Scheibe aufwarten. Für Nick gehören Musik und Aufmachung unweigerlich zusammen:</p>
<blockquote><p>Wir mögen es sehr, mit visuellen und haptischen Dingen zu arbeiten und sind alle fasziniert von gut gestalteten Plattencovern. Ich denke das kann man bei uns als untrennbare Einheit bezeichnen.</p></blockquote>
<p>Wer trotzdem schon einmal hineinhören mag, der kann das direkt hier tun:</p>
<p><a href="http://www.denovali.com/kom/" target="_blank">http://www.denovali.com/kom/</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/wwwkomkomnet" target="_blank">http://www.myspace.com/wwwkomkomnet</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auf nach Wacken&#8230;!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 12:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Engemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[alice cooper]]></category>
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		<category><![CDATA[debauchery]]></category>
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		<description><![CDATA[Wacken &#8211; ein Festival, das zur lebenden Legende mutierte. Damals (2003) als ich das letzte Mal auf dem Wacken war, musste ich den Leuten noch erklären was das denn ist und was da so für komische Musik spielt&#8230; heutzutage erzählt mir aber schon stolz meine Zahnarzthelferin das sie auf&#8217;s Wacken fährt. Jeder kennt Wacken, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2010/07/2mda90l6.jpg"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/07/2mda90l6-300x212.jpg" alt="" title="Wacken" width="300" height="212" class="alignright size-medium wp-image-3281" /></a>Wacken &#8211; ein Festival, das zur lebenden Legende mutierte. Damals (2003) als ich das letzte Mal auf dem Wacken war, musste ich den Leuten noch erklären was das denn ist und was da so für komische Musik spielt&#8230; heutzutage erzählt mir aber schon stolz meine Zahnarzthelferin das sie auf&#8217;s Wacken fährt. Jeder kennt Wacken, und es ist das Non-Plus-Ultra unter Möchtegern-Bösen Festivalgängern und Nachwuchsmetallern geworden.  Wer mich kennt, der wird wissen das ich mich ja eigentlich auf den kleinen und vor allem weniger zeitintensiven Festivals wohler fühle, wie zum Beispiel das auch bald anstehende Dong Open Air. Dennoch hat sich sich ergeben das ich dieses Jahr nach langer, langer, langer Zeit wieder mal in den hohen Norden fahre und mir den Wahnsinn aus der Nähe betrachten kann. Ganz dekadent geht es zu viert im Caravan auf Campingplatz Y.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Rockzoom wird zum allerersten Mal auch auf dem Kultfestival zugegen sein und berichten! (Ob auch in fotografischer Form wird sich allerdings noch herausstellen). Eine nostalgische Sache, da ich die Rockzoom-Gründer <a href="/author/jle/">Frau Legler</a> und <a href="/author/ane/">Herr Neitzel</a> doch seinerzeit über&#8217;s Wacken Forum kennengelernt habe &#8211; gar mit Andi auf mein erstes Wacken (2002) gefahren bin. Auch heute hat die Wacken Forum Community noch einen sehr großen Einfluss auf mein Leben.</p>
<p><a href="http://wacken.com"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/07/superbanner_728x90.jpg" alt="" title="superbanner_728x90" width="540" class="aligncenter size-full wp-image-3269" /></a></p>
<p>Auf dem Wacken spielen bekanntlich mehr Bands als man sich jemals angucken können wollen würde. Unter den Legenden sind diesmal Alice Cooper (ob er auch dort für den Elektrogroßhandel Werbung macht?), Die Kassierer (was für eine Schlacht wird da wohl aus der Schlammschlacht?), Iron Maiden (diesmal komplett und nicht im Sparpaket von 2003), Mötley Crüe (ooh hmm ahh) und Slayer (ob man sie diesmal hören kann?).</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2010/07/6xf30mej.jpg"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/07/6xf30mej-275x300.jpg" alt="" title="Orphaned Land" width="275" height="300" class="alignright size-medium wp-image-3277" /></a>Viel spannender werde ich persönlich mit Sicherheit Cannibal Corpse, Debauchery, Die Apokalyptischen Reiter, Orphaned Land, Rotting Christ, Tiamat und Victims of Madness finden. Aber auf dem Wacken wird wirklich jeder bedient &#8211; von Power Metal über Mittelalter- und Viking Metal, Black Metal, Death Metal, Grindcore bis hin zum klassischen Rock ist alles dabei. Wie praktisch das es auf der offiziellen Homepage sogar ein <a href="http://www.wacken.com/de/woa2010/main-bands/running-order-tool/">Running Order Tool</a> gibt um sich seine ganz persönliche Running Order zusammenzustellen. Da kann ja nichts mehr schief gehen &#8211; bis auf, natürlich, den einen oder anderen Alkoholexzess, die ja bekanntlich schon mal dazu führen können das man mal eine Band verpasst, oder sich partout nicht dran erinnern kann (das trifft natürlich nicht auf uns Reporter zu. Wir sind schließlich professionell!).</p>
<p>Ob das Wacken nach 7 Jahren Pause noch zu erkennen ist, wem man so alles über den Weg läuft, und natürlich welche Bands auf diesen bedeutenden Bühnen ihr bestes geben &#8211; all das darf man gespannt im Nachbericht erwarten! Bis dahin, &#8220;Cheers Metalheads!&#8221;</p>
<p>&raquo; <a href="http://wacken.com">Offizielle Wacken Homepage</a><br />
&raquo; <a href="http://www.metaltix.com/">Metaltix Online Shop (Wacken ist leider ausverkauft)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rock Hard Festival 2010: Dat war’s!</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/05/28/rock-hard-festival-2010-dat-wars/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2010/05/28/rock-hard-festival-2010-dat-wars/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 20:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mihailo Rabrenovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[photography]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[Gelsenkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[rock hard]]></category>
		<category><![CDATA[rock hard festival]]></category>
		<category><![CDATA[ruhrpott]]></category>

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		<description><![CDATA[Nee nee wat hatten wir nich fürn Dusel. Die ganze Zeit hat es vorher geplästert. Et war uselig und schattig. Hat einfach keenen Spaß gemacht wat Petrus da veranstaltet hat. Aber kaum sind wir am Donnerstag Mittach in Gelsenkirchen mit dem altbekannten und liebgewonnenen Knirschen unter den vier farbigen Michelin Männchen begrüßt worden, hatte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4636072970/rock-hard-festival-pfingsten-2010.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Rock Hard Festival Pfingsten 2010"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3363/4636072970_0ca57bb8c0_m.jpg" alt="Rock Hard Festival Pfingsten 2010" width="160" height="240" /></a> Nee nee wat hatten wir nich fürn Dusel. Die ganze Zeit hat es vorher geplästert. Et war uselig und schattig. Hat einfach keenen Spaß gemacht wat Petrus da veranstaltet hat. Aber kaum sind wir am Donnerstag Mittach in Gelsenkirchen mit dem altbekannten und liebgewonnenen Knirschen unter den vier farbigen Michelin Männchen begrüßt worden, hatte der Himmelsherrbergsvader mit den schwarzen Seelen ein erbarmen und lässt sie die folgenden vier Tage in ihrem eigenen Saft mit schwarzer Kruste schmoren.</p>
<p>Schwarz war dabei nich nur die Kleidung sondern auch die Staubschicht die aufgewirbelt wurde, die aber keinem die Sicht oder die gute Laune getrübt hat. Man hatte ja genug Gelegenheit wenn man wollte (und ein Campingticket hatte) in den konkret korrekten Duschen im Schatten des alten Förderturms sich schön duftend frisch und ansehnlich zu machen. A propos Förderturm.</p>
<p>Wer die Augen nicht ganz so verklebt hatte und sich mit ziviler Schweißerbrille umgesehen hat sah auch so hübsche große Leuchtende Ballons. Dat sind übrigens &#8220;ZechenZeichen&#8221;&#8230;hat nix damit zu tun dat die Zechen jetzt einem versuchen wat mitzuteilen sondern damit dat man jetzt sehen kann wo den überall mal nen Fördertum dat schwarze Gold aus Muttchen Erde gewuchtet hat. Aber genuch von dem Zechenbrimborium. Reden wir mal Tacheles über dat Rock Hard Open Air.</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/photo/4636073864/rock-hard-festival-pfingsten-2010.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Rock Hard Festival Pfingsten 2010"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4058/4636073864_7a4ca2318e_m.jpg" alt="Rock Hard Festival Pfingsten 2010" width="240" height="160" /></a> Wie schon im <a href="/2010/04/02/rock-hard-festival-2010-mit-die-metallers-in-dat-amphidingsbums/">Vorab-Gedöns</a> gesacht war allet wie immer schön organisiert. Die Buden waren da, die Einkaufsmeilen, der Metallmarkt der eines jeden Metallersherz zum bersten bringt  (und nich nur wegen der amtlichen für Pupser und I-Dötzken vorhanden Merch, wo man den Eindruck hat dat der Durchschnittsmetaller den Spruch &#8216;F***en für den Weltfrieden&#8217; als Bare Münze genommen hat), keine großen Wartezeiten am Eingang, die Karaoke Bühne zum mal selber auf den Brettern stehen die die Welt bedeuten &#8211; und eine schöne Neuigkeit. Die haben für die armen Leutchen die ihre Kopfgranaten und dat zeuch wo fische drin Liebe machen wat neues gezaubert. Direkt am Eingang zu der grünen Wiese am Kanal wo man seine Zelte und Pavianlons&#8230;äh&#8230;ich meine Pavillons aufstellen kann da haben se einen Getränkemarkt zu fairen Preisen aufgetan und dat war auch gut so.</p>
<p><a href="/photos/photo/4636072394/rock-hard-festival-pfingsten-2010.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Rock Hard Festival Pfingsten 2010"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4061/4636072394_205a225eb7_m.jpg" alt="Rock Hard Festival Pfingsten 2010" width="240" height="160" /></a> Wenn wir schon von Getränken reden da hatten se auch ne richtig töffte Erleuchtung. Um der Schar der von Jahr zu Jahr wachsenden Pfandpiraten Herr zu werden haben se speziell und extra nen Kontainer aufgetan. Schön und gut wirste sagen aber wat soll dat. Jetzt kommt der Clou. Wenne dein Pfand eingeschmissen hast konnteste für deine schwarze Seele ein paar Monate weniger im Fegefeuer erkaufen -so ne Art moderner Ablasshandel- weil die Kohle die da reinkommt wird tutti kompletti an die Europäische Kinderhilfe gespendet. Deshalb an dieser Stelle Respekt und ich hoffe dat ihr noch son paar Knaller auftut.</p>
<p><a href="/photos/photo/4635461577/rock-hard-festival-pfingsten-2010.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Rock Hard Festival Pfingsten 2010"><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4046/4635461577_bdbeff4f94_m.jpg" alt="Rock Hard Festival Pfingsten 2010" width="240" height="160" /></a> Kulturbehafteter ging et auch aufm Parkplatz zu &#8211; da hatten ein paar Leutchen so ein Unterschriftensammlungsdings aufgestellt zur Erhaltung der vielham ..äh.. Philharmonie Essen, ganz nach dem Motto &#8220;Metal für Kultur&#8221;. Also mal ehrlich, ist Metal nicht auch Kultur?! Dennoch ne tolle Idee so eine Aktion wider den Klischees vom unkultiviertem Metaller auf nen Festival zu verlagern.</p>
<p>Wer jetzt sich denken tut wann kommt der Typ mal zum Punkt und hört auf von Hölzgen auf Stöcksken zu labern und verzählt endlich mal wat über die MUCKE, der kann sich jetzt beruhigt zurücklehen. Am Freitag ging es mit den Newcomern Ketzer los. Also im prallen Sonneschein am schönen &#8216;blauen&#8217; Kanal einen auf böse zu machen und so ist schon übel aber die Jungs haben sich alle Mühe gegeben. Noch ein paar Jährchen und dann werden sie so richtig dat Ding rocken, also packt euch die Jungs zum beobachten auf die Liste.</p>
<p><a href="/photos/photo/4635467819/rock-hard-festival-pfingsten-2010.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Rock Hard Festival Pfingsten 2010"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4054/4635467819_1d159bdd47_m.jpg" alt="Rock Hard Festival Pfingsten 2010" width="240" height="160" /></a> Necros Christos sind da schon viel routinierter und dat merkt man auch schön satter Sound und ordentliches geballer um die Ohren. Nicht schlecht Herr Specht. Katatonia habe dann noch mal für ne kleine besinnliche Ruhepause gesorgt bevor wieder ein Crescendo einsetzte mit den Jungs von Sabaton und schließlich den brachialen und sehr sympathischen Jungs um Bloodbath mit Åkerfeldt, der sich in den Ansagen mal wieder als Scherzkeks etablierte. Mir hat Dan Swanö gefehlt, aber was solls. The Devil&#8217;s Blood war anschließend wieder wat schön ruhig atmosphärisches mit Bühnenshow kurz vor heiabettchen &#8211; vielleicht en bissken zu sphärisch für manch einer.</p>
<p><a href="/photos/photo/4635468389/rock-hard-festival-pfingsten-2010.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Rock Hard Festival Pfingsten 2010"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3357/4635468389_17f9cae78f_m.jpg" alt="Rock Hard Festival Pfingsten 2010" width="240" height="160" /></a> Noch während die Skandinavier von Bloodbath die Bretter zum Schwingen gebracht haben, schipperte durch den beschaulichen Kanal im Hintergrund ODIN höchstpersönlich, was ob der &#8220;ODIIIIN!&#8221; Rufe wohl bei der Band für ein wenig Verwirrung gesorgt haben dürfte. Zwischendurch stattete dann auch noch der kürzlich erleuchtete STEELE dem Amphidingbums einen Besuch ab. Sehr passend, denn vor dem Auftritt von The Devil&#8217;s Blood gab es ne kleine Gedenkansprache mit Schweigeminute für die zwei Metallegenden die es kürzlich dahingerafft hat &#8211; <a href="/2010/05/17/r-i-p-ronnie-james-dio-10-07-1942-16-05-2010/">Ronnie James Dio</a> und Type-O-Negative Frontplayboy Pete Steele. Natürlich isses n bisschen zuviel verlangt von ner Horde betrunkener Metallern mal wirklich die Klappe zu halten, dennoch wurde es während dieser halben Schweigeminute beeindruckend leise für Festivalverhältnisse. Dio dominierte klar das Bild des Festivals &#8211; Menschen in Dio Shirts wo man hinschaute, sogar die ersten &#8220;RIP Ronnie James Dio&#8221; Shirts fanden regen Anklang.</p>
<p>Samstag bin ich irgendwie nich wirklich in die Puschen gekommen sondern hab lieber geklönt und geschnackt mit den Leutchen, daher kann ich erst ab Exhorder euch berichten. Sauberer schöner Auftritt und auch mal wat ungewöhliches weil die nicht alle Naselang spielen. Neu, na ja halbwegs neu, und richtig gut waren die alten Teutonen Metallbearbeiter von Accept. Der neue Frontman ist unglaublich wat grimassenschneiden angeht, singen kann er auch und die alten Klassiker sowieso. Ich mag zwar dat räudigere vom Udo aber das war ja mal und es wird auch irgendwann Zeit nach vorne zu sehen. So wie beim Ruhrpott Knaller des Abends. Kreator. Heimspiel, Satz und Sieg mag man dazu sagen. Gibt ja Leute die meckern dat dat &#8216;Stimmchen&#8217; von Altenessener Frontsau Mille mal kraftvoller und böser rübergekommen ist und dat die ein paar Sachen schon mal schneller gezockt habe aber dat sind nur Fachsimpeleien unter &#8216;Bundestrainer&#8217; wie wir alle mal sind.</p>
<p>Ich als alter bekennder Ohrenbluter stehe ja überhaupt nicht auf dat ganze Haarspray mit kunstvoll toupierter Bumspalme und Glitzerpailletchen und so&#8230; wollte mir aber nich schon wieder vorwerfen lassen dat ich da ignorant bin. Also Mut angetrunken und am Sonntag bei Crashdiet in die Halbrotunde gequält. Wat soll ich sagen also schlecht waren se nicht und die Show war ja auch sehr nett. Auf Grund der vielen Begeisterung drumherum und Ahs und Ohs sowie zugeraunten &#8216;Sind fast wie Mötley Crue u.ä&#8217;. muss es wohl für Freunde des glamorösen Metiers der Eisenschmiedekunst ein Leckerli gewesen sein.</p>
<p><a href="/photos/photo/4648492428/rock-hard-festival-2010.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Rock Hard Festival 2010"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3407/4648492428_70e34e7205_m.jpg" alt="Rock Hard Festival 2010" width="240" height="160" /></a> Wer aber eine richtig römisch, orientalische, bombige und kochende, und dat nich nur von den Temperaturen her Atmosphäre geschaffen hat dat waren die sehr sympathischen Jungs von Orphaned Land. Jeder ist in dem traditionellen Gewand seiner Religion aufgetreten um die Gemeinsamkeit zu betonen und nicht die Unterschiede. Ich hatte ja bei der <a href="/2010/03/28/judassohn-forum-rheinhausen-25-03-2010/">Lesung von Heitz</a> schon gedacht Bauchtänzerinnen sind rar gesät auf deutschen Brettern, aber welch Wunder hab ich da die Zweite gesehen. Sehr schön und auch was exotisches und neues &#8211; animierte auch die weiblichen Zuschauer zu wilden und ausgelassenen Tänzen.</p>
<p>So sollte dat sein, sehr fein. Und damit war für mich in diesem Jahr der Drops gelutscht aufm Rock Hard. Jedenfalls von den Bands. Et war einfacht auch mal schön rumzulaufen, zu schmökern in Plattenkisten, sich den kulinarischen Schmackazien hinzugeben und mit Leutchen zu klönen und der ganzen super Atmosphäre zu frönen. Wenn ihr nächstes Jahr ein paar Vertreter der härteren Gangart wieder einladet bin wieder dabei und grinse und freue mich wenn das knirschen unter den Reifen ertönt.</p>
<p>Übrigens wurde das ganze Brumbori erstmalig vom WDR Rockpalast dokumentiert und wird Ende Juli auf zwei Stunden komprimiert in der Glotze ausgestrahlt. Man darf also gespannt sein was die lieben Jungs und Mädels von den Offentlich-Rechtlichen als massentauglich empfinden. Ich als nicht-Fernseh-Besitzer werde wohl nicht einschalten, aber dennoch sei es jeden der ne Hirnfriteuse besitzt empfohlen sich mal ein Bild davon zu machen.</p>
<p><a href="/photos/photo/4636075808/rock-hard-festival-pfingsten-2010.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Rock Hard Festival Pfingsten 2010"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4032/4636075808_7c2696c2a8_m.jpg" alt="Rock Hard Festival Pfingsten 2010" width="240" height="160" /></a> Nen optischet Aufzeichnungsgerät hatten wir übrigens auch dabei, und da waren wir natürlich nicht die einzigen. Heutzutage hat man das Gefühl das jeder Hinz und Kunz ne Knipse dabei hat, darum gibbet hier jetzt auch keine langweiligen Bandfotos &#8211; das überlassen wir Leutchen, die sich damit auskennen. Ein paar Impressionen ham wa euch trotzdem mitgebracht, die ihr euch hier angucken könnt. Glück auf!</p>
<p><a href="http://rockzoom.de/photos/album/72157624126950486/rock-hard-festival-2010.html">&raquo; Fotos vom Rock Hard Festival 2010</a></p>
<p>Text: Mihailo Rabrenovic (mit Ergänzungen von Ute Engemann)<br />
Fotos: Ute Engemann</p>
]]></content:encoded>
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		<title>R.I.P. Ronnie James DIO (10.07.1942 &#8211; 16.05.2010)</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/05/17/r-i-p-ronnie-james-dio-10-07-1942-16-05-2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 19:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[black sabbath]]></category>
		<category><![CDATA[dio]]></category>
		<category><![CDATA[elf]]></category>
		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[rainbow]]></category>
		<category><![CDATA[ronnie james dio]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmal sammeln, den Kopf schütteln, seine Platten rauf und runter hören, auch weinen, ja. Das darf man bei Musikern, die einem ans Herz wachsen, ins Herz wachsen, weil sie mit ihrem Schaffen eben aus dem Herzen sprechen. Für jeden auf die eigene, persönliche Weise. Und das macht ihren Verlust so unbeschreiblich schwer&#8230; Ronnie James Dio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/05/dio.jpg"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/05/dio-225x300.jpg" alt="" title="DIO" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3212" /></a>Erstmal sammeln, den Kopf schütteln, seine Platten rauf und runter hören, auch weinen, ja. Das darf man bei Musikern, die einem ans Herz wachsen, ins Herz wachsen, weil sie mit ihrem Schaffen eben aus dem Herzen sprechen. Für jeden auf die eigene, persönliche Weise. Und das macht ihren Verlust so unbeschreiblich schwer&#8230;</p>
<p>Ronnie James Dio starb am 16.05.2010 an einem Krebsleiden, welches im November letzten Jahres bekanntgegeben wurde. Seine Frau Wendy gab in regelmäßigen Abständen Statusmeldungen über den Gesundheitszustand ihres Mannes. Man konnte Mails schicken und gute Genesungswünsche auf Facebook hinterlassen. Er soll sie alle gelesen haben. Mein eigener halbfertiger Brief liegt unverschickt im &#8220;Entwürfe&#8221;-Ordner&#8230; </p>
<blockquote><p><em>It&#8217;s not God, it&#8217;s not the Devil.<br />
It is us &#8211; powerful, fighting beings.<br />
Frightened yet curageous<br />
We stand up and shout.</em></p></blockquote>
<p>Er war auf dem Weg der Besserung, und alle zuversichtlich, dass die Mission &#8220;Killing the dragon&#8221; mit Trotz und Liebe glücken würde, dem Magenkrebs ein Schnippchen geschlagen würde. Eine Tour war für diesen Sommer angekündigt. Jeder war vom Glauben an die Genesung überzeugt. Und für jeden der meint, dass 67 Jahre doch kein schlechtes Alter für einen Rockstar sind, habe ich nur meinen ausgestreckten Mittelfinger übrig. Der Mann war stimmlich fit. Bis zum Ende. Und wo wir gerade bei Fingern sind:<br />
Dass er den &#8220;Hörnergruß&#8221;, die &#8220;Mano cornuto&#8221;, erfand, ist mir relativ wurscht. Spätestens auf der Bonus-DVD des im letzten Jahr erschienenen Heaven And Hell-Albums &#8220;The Devil You Know&#8221; zeigte er sein unglaublich gutherziges Wesen, allein in der Art, ein Interview zu geben. Diese ganze Satanskacke ist doch nur Image &#8211; und Sinnbild für den Lebe- und Liebemensch, verkörpert in dieser unsterblichen Hymne:</p>
<blockquote><p><em>The lover of life&#8217;s not a sinner<br />
The ending is just a beginner<br />
The closer you get to the meaning<br />
The sooner you&#8217;ll know that you&#8217;re dreaming<br />
So it&#8217;s on and on and on&#8230; </em><br />
(Black Sabbath: Heaven and Hell, 1980)</p></blockquote>
<p>Was mich selbst mit DIO verbindet? Ich weiß nicht mehr genau wie ich mit seiner Musik in Kontakt gekommen bin, das ist auch nicht weiter wichtig, denn früher oder später gelangt jeder, in dessen Herz der Rock&#8217;n'Roll schlägt, zu dem kleinen Mann mit der großen Stimme&#8230; &#8220;Holy Diver&#8221; war jedenfalls vor etwa 10 Jahren eines meiner ersten Metalalben überhaupt und somit eines der meistgespielten. Hin und wieder lag es einige Monate halbvergessen im CD-Regal, nur um dann voller Demut, Entzücken bei Entdeckung neuer Details, Rührung bei Wiedererkennen der alten Stärken, zu neuer Blüte zu erwachen.<br />
Ich bin fern davon, alle Dio-Alben zu haben: Elf, Black Sabbath, Rainbow, seine ganzen Soloalben&#8230; Man steht als junger Mensch vor einer riesigen Diskographie, die nach und nach erschlossen werden will&#8230; Aber ein Album hat es mir ganz besonders angetan: Black Sabbaths &#8220;Mob Rules&#8221;. Nicht nur dass hier mehr als deutlich wird, dass Tony Iommi und Dio das absolute Traumpaar sind. Hier findet sich alles wieder, was seinen unverwechselbaren Gesang ausmacht. Man nehme sich &#8220;Falling From the Edge of the World&#8221;: ein balladesker Beginn, unglaublich gefühlvoller Gesang, der einem die Gänsehaut schübeweise rauf und runter schickt, sirenenhafte Epik beim langgezogen intonierten Lamento, dieser typische Biss bei der Passage &#8220;Never, no, never again&#8230;&#8221;. Ja, für diese melodische Aggression, ist er wohl am bekanntesten geworden. Geliebt wird er für die Glaubhaftigkeit, die in jeder Note mitschwingt.</p>
<p>Dio war bis zum Ende der beste Rock- und Metalsänger dieses Planeten, hat nie geschwächelt. Nie. </p>
<p>Dio is dead. Long live DIO!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>BLUENECK live und in Farbe: milchig-weiß bis graumeliert</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/05/01/blueneck-live-und-in-farbe-milchig-weis-bis-graumeliert/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 16:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[blueneck]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[postrock]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, Blueneck ist keine farbensprühende Testosteron-Rockband. Die fünf jungen Männer aus dem britischen Bristol bauen in ihren atmosphärischen Songs, die man am ehesten noch dem Post Rock zuordnen könnte, eine dünne Milchglasscheibe auf, die sie hin und wieder brachial auseinanderscheppern. Und das tun sie mit allerlei Hingabe. Wir trafen uns nach dem Auftritt der Band [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, Blueneck ist keine farbensprühende Testosteron-Rockband. Die fünf jungen Männer aus dem britischen Bristol bauen in ihren atmosphärischen Songs, die man am ehesten noch dem Post Rock zuordnen könnte, eine dünne Milchglasscheibe auf, die sie hin und wieder brachial auseinanderscheppern. Und das tun sie mit allerlei Hingabe.</p>
<p>Wir trafen uns nach dem Auftritt der Band in Chemnitz, am 4. Februar, dem Geburtstagsabend von Sänger Duncan, auf ein kleines Gespräch [<a href="http://rockzoom.de/2010/02/21/blueneck-live-und-in-farbe-milchig-weis-bis-graumeliert/2">beinahe ungekürzter Originaltext HIER</a>]. Es war kein überragender, aber ein durchaus guter Gig, welcher inbesondere die Band selbst überrascht hatte, zumindest das Drumherum, denn Chemnitz an sich ist nicht gerade als Hochburg der postrockliebenden Subkultur bekannt&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Ben</strong> (bass): Immanu El haben hier gespielt und waren nicht gerade begeistert&#8230;</p></blockquote>
<p>Die haben aber im Subway to Peter gespielt, einer viel kleineren Location als dem Weltecho&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong> (vocals, keys, guitars): Bevor wir Deutschland getourt haben, spielten wir in unserer Heimatstadt Bath. Da trafen wir eine amerikanische Band, die vor kurzem auch in Deutschland war. Sie haben uns gefragt, wo wir so spielen würden und da habe ich Chemnitz erwähnt&#8230; und sie lachten! Um ehrlich zu sein ist das hier aber die perfekteste, professionellste Spielstätte, wo wir letztens gewesen sind!</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Ben</strong>: Der Sound war toll, guter Soundmann! Wir wurden sehr nett behandelt und ein Drecksloch ist das hier nun wirklich nicht. Aber viele Leute denken das.</p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_duncan.jpg"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_duncan-198x300.jpg" alt="" title="Duncan of Blueneck @ weltecho Chemnitz, 4 Feb 2010 | pictured by Leon Weidauer" width="198" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3183" /></a><strong>Duncan</strong>: Da haben sie sich geirrt!</p></blockquote>
<p>Der Sound war in der Tat sehr gut an diesem Abend, wie so oft bei Weltecho-Konzerten. Gespielt wurden hauptsächlich Stücke vom im Februar auf dem Festland erschienenen Album &#8220;The Fallen Host&#8221;. Bereits 2009 wurde dieser Zweitling in UK über EMI veröffentlicht. In Deutschland kümmert sich seit neuestem das grandiose Label Denovali Records um Blueneck&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Ich weiß nicht wie&#8217;s bei den anderen aussieht, aber ich persönlich hatte vorher noch nie von Denovali gehört. Sie haben uns etwa eineinhalb bis zwei Jahre vor Veröffentlichung unseres zweiten Albums kontaktiert und wollten was mit uns zusammen machen. Sie mochten unser erstes Album und ich kam in Kontakt mit Timo. Ich mochte die Leidenschaft des Labels und natürlich haben sie viele gute Bands im Kader.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Ben</strong>: Bei ihnen geht es nicht so sehr um Geld; Timo tut die Sachen vor einem anderen Hintergrund.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Rich</strong> (guitars): Was Blueneck angeht so zeigte er mehr Leidenschaft zur Band als sonst wer. Ich kannte das Label vorher auch nicht, bin aber zu einem großen Fan geworden. Ich bin ein großer Fan von deren Einstellung, es sind tolle Leute und sie setzen viel Glauben in uns. Und das ist es was Bands wie wir brauchen: Glaube.</p></blockquote>
<p>Denovali Records teilen auch ungemein viel Musik, verschenken sie einfach. <a href="http://rockzoom.de/2009/02/13/denovali-records-verschenkt-musik/" target="_blank">Dazu hatten wir hier auch mal einen Artikel</a>. Auf der anderen Seite werden wiederum sehr liebevoll aufgemachte Sammler-Vinyls veröffentlicht. Das Debütalbum &#8220;Scars of the Midwest&#8221; wurde ja im Nachhinein auch noch einmal von Denovali als Vinylscheibe aufgelegt und das passte einfach perfekt. Auch das zweite Album ist mal wieder voll und ganz für einen &#8220;Vinyl-Konsum&#8221; gemacht, da es ein sehr dynamisches Album ist, das von sehr leisen Passagen lebt, aber an vielen Stellen auch sehr aus sich herausgehen kann, mitunter sogar kathartisch wirkt. </p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: In England würde am Merchstand niemand unsere Vinyls kaufen. Alle wollen immer nur die CD. Das ist eine Schande, denn Vinyl klingt um so vieles schöner.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Es geht ja auch um den warmen Klang. Es hat ja auch seine Macken und nicht diesen glasklaren Klang&#8230;</p></blockquote>
<p>&#8230;was man den Leuten nicht erzählen sollte, die zehntausende von Euros in ihr analoges Hi-Fi-System stecken. Nein wirklich, Plattehören ist ja immer noch eine sehr persönliche Sache, der man viel Aufmerksamkeit widmen muss. Schließlich läuft man nicht zur Belustigung alle 20 Minuten zum Teller und dreht die Seite herum. Dieser Akt ist doch eine sehr private, lobpreisende Handlung, damit die Musik nicht zur bloßen Hintergrundbeschallung verkommt&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Und dann kann man sie rückwärts abspielen und den geheimen Botschaften lauschen&#8230; </p></blockquote>
<p><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_scars.jpg" alt="" title="Blueneck: Scars of the Midwest (2006)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3190" />&#8230;die auch auf &#8220;The Fallen Host wieder auftauchen, diese heruntergepitchten, leicht verzerrten gesprochenen Parts, die zum Beispiel das schöne &#8220;Oig&#8221; auf &#8220;Scars of the Midwest&#8221; einleiteten. Ich kann sie wirklich nicht entschlüsseln, aber sie tragen durchaus zur Atmosphäre bei.</p>
<p>Insgesamt gesehen &#8211; da reicht schon der Blick auf das Cover der Scheibe &#8211; war &#8220;Scars of the Midwest&#8221; ein wenig düsterer als der Neuling, einziger Trost war wohl das herzzerreißende &#8220;Epiphany&#8221;, fragil und doch wunderschön wird die zerbrechliche Stimme Duncans von einigen wenigen aber präzise wirkenden Pianoklängen begleitet, bevor sich das Ganze postrocktypisch zur emotional Soundsog-Wand heraufschaukelt. Gern geht&#8217;s da auch mal rein instrumentell zu, oft ist weniger Gesang einfach mehr, wenn es darum geht, dichte Atmosphäre zu erzeugen. Auch auf &#8220;The Fallen Host&#8221; wird wieder mit diesen Elementen gearbeitet. </p>
<p><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_fallenhost.jpg" alt="" title="Blueneck: &quot;The Fallen Host&quot; (white vinyl, 2010)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3194" />Schon bei den Tönen des einleitenden &#8220;(Depart From Me, You Who Are Cursed)&#8221; begeht man eine alltagsferne Welt mit Piano und Cello an der Seite, geheimnis- und kraftvoll zugleich. Eine Kategorisierung fällt jetzt schon schwer&#8230;<br />
Ich wollte dann schließlich von der Band beim Interview wissen, wie sie jemandem ihre Musik beschreiben würden, der noch nie von Blueneck gehört hat&#8230; ohne vergleichbare Bands zu nennen&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Ich bin dazu in einer interessanten Ausgangslage, weil ich Dunc und die Jungs schon seit etwa 8 oder 9 Jahren kenne, aber erst in den letzten Monaten zur Band gestoßen bin. Ich war also lange Zeit Fan, habe sie mir viel angesehen und angehört. Ich denke es ist melancholische, warme Musik&#8230; dunkel, absorbierend, irgendwie wie ein Soundtrack&#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Ich mag es wenn die Leute sagen, dass die Musik intensiv ist und dass sie da hineingesogen werden, wenn sie eine Blueneck-Aufnahme hören. Es ist sehr emotionale Musik und mir gefällt es, wenn die Menschen in diese Emotionen eintauchen.
</p></blockquote>
<p>Und was würdet ihr sagen, wenn ihr jemanden davon überzeugen müsstet, zu einem eurer Konzerte zu gehen?</p>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Nackte Mädchen&#8230; auf Rollerskates&#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Ben</strong>: Es ist immer leicht, die Phrase &#8220;Post Rock&#8221; zu benutzen, aber man weiß eigentlich nicht wirklich was das nun heißt&#8230;</p></blockquote>
<p>In der Tat kann man Blueneck wahrscheinlich am besten als emotionale Rockmusik bezeichnen, in der man sich gut verlieren kann. Das hier ist wahrlich kein Happy Rock, wer aber immer noch keine Vorstellung hat wie Blueneck klingen, sollte einmal diesen unkonventionellen Clip zum wohl eingängigsten &#8220;The Fallen Host&#8221;-Song &#8220;Lilitu&#8221; eintauchen:<br />
<font face="Verdana" size="1" color="#999999"><br/><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=102363681" style="font: Verdana">Lilitu</a><br/><object width="425px" height="360px" ><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="wmode" value="transparent"/><param name="movie" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=102363681,t=1,mt=video"/><embed src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=102363681,t=1,mt=video" width="425" height="360" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"></embed></object><br/><a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=23162980" style="font: Verdana">Blueneck</a> | <a href="http://music.myspace.com/index.cfm?fuseaction=videos" style="font: Verdana">MySpace Music Videos</a></font></p>
<p>Wie geht es nun weiter mit Blueneck? Ich frage nach dem dritten Album; in früheren Interviews wurde ja mal was gesagt, dass mehr Instrumente zum Tragen kommen sollen&#8230; andererseits frage ich mich: Wo war der Cellist in Chemnitz?</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Sandy ist Cellist als Berufsmusiker. Er spielt auch im London Symphony Orchestra, ist also stets sehr beschäftigt. Wir wussten das aber auch schon während der Aufnahmen mit ihm. Er meinte, dass er mit uns so oft wie möglich spielen würde, aber natürlich funktioniert das nicht bei allen Shows. Daher fragten wir Rich, ob er nicht mitmachen wolle um einen Weg zu finden, wie wir die Albumversionen der Songs live ohne Cello gut rüberbringen können&#8230; Jedenfalls, die nächste Aufnahme wird eine EP, die wir im Sommer 2010 veröffentlichen wollen&#8230; also viel schneller als gewöhnlich. Normalerweise haben wir ja immer eine 2-Jahre-Lücke.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Genau, wir wollen das Momentum am Leben erhalten, ein bisschen Schwung mitnehmen und rasch neue Musik schreiben und aufnehmen. </p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/02/blueneck_ben.jpg"><img src="http://rockzoom.de/wp-content/uploads/2010/02/blueneck_ben-213x300.jpg" alt="" title="Ben of Blueneck @ weltecho Chemnitz, 4 Feb 2010 | pictured by Leon Weidauer" width="213" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3071" /></a><strong>Duncan</strong>: Es gab da eine Phase zwischen dem ersten und dem zweiten Album, wo wir als Band fast Schluss gemacht hätten. Es lief einfach nicht. Ich persönlich habe entschieden, 3 oder 4 Monate zurückzutreten, weil ich merkte, dass wir als Band einfach nicht gut funktionierten. Ich weiß nicht warum das so war, aber nach dieser Ruhepause klappte es auf einmal wieder und wir haben den Rest des zweiten Albums recht schnell fertiggestellt. Die Leute sagen manchmal, dass &#8220;The Fallen Host&#8221; 2 Jahre in der Mache gedauert hätte, aber wir haben es in Wirklichkeit innerhalb von 3 Monaten über die Bühne gebracht, was sehr schnell ist. Wir haben sehr mit diesem zweiten Album gekämpft. Wir spüren jetzt bei unserer dritten Aufnahme weniger Druck. Ich persönlich freue mich sehr, JETZT was neues aufzunehmen. Wir werden also die nächste Geschichte im Sommer herausbringen und bald danach an einem neuen Album arbeiten. Das dritte Album, denke ich, wird nicht so dunkel sein. Wir wollen natürlich die Intensität aufrecht erhalten, gleichzeitig aber mit ein paar neuen Ideen experimentieren&#8230;</p></blockquote>
<p>Und dann wäre ja noch der Denovali-Film!?</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Ja! Denovali arbeiten an einem Film. Timo hat uns die Story des Films zusammen mit ein paar Standbildern geschickt. Er ist gerade damit beschäftigt, den Film zu vollenden und es sieht wirklich sehr gut aus. Ich kann die Story noch nicht verraten, aber es ist ein sehr emotionaler Film und ich denke es passt auch ganz gut, dass wir die Musik dazu beisteuern. Der Film wird gerade gedreht. Beides, Film und Musik, wird wohl im Frühling fertig sein. Es gut um ein ziemlich deprimierendes Thema, aber es wird wohl visuell sehr eindrucksvoll.</p></blockquote>
<p>Wir harren der Dinge eines unbestimmten Frühlingstages, gespannt den Film und den dazugehörigen Blueneck-Soundtrack erwartend, nicht zuletzt sei der Sommer heiß ersehnt, wenn die neue EP erscheint. Bis dahin wandelt jeder, der Blueneck noch nicht kennt und halbwegs was auf emanzipierte Rockmusik hält, in Richtung Denovali Records und besorgt sich die beiden bereits erschienenen Alben.</p>
<p>Im Herbst steht übrigens der zweite Teil der Blueneck-Eurotour an. Hier der derzeitige Stand:</p>
<p>30.08.10 brussels etc. (bel)<br />
31.08.10 freising (d) &#8211; szenekulturforum (kaserne)<br />
01.09.10 eastern germany<br />
02.09.10 gdynia (pl) &#8211; ucho<br />
03.09.10 poznan (pl) &#8211; pod minoga<br />
04.09.10 krakow (pl) &#8211; club re<br />
05.09.10 wroclaw (pl) &#8211; tba<br />
06.09.10 praha (cz)<br />
07.09.10 dresden (d) &#8211; beatpol<br />
08.09.10 western germany<br />
11.10.10 aachen (d) &#8211; az (+heirs)<br />
12.10.10 lille (f) &#8211; le select<br />
13.10.10 london &#8211; tba<br />
14.10.10 bath &#8211; green park tavern<br />
15.10.10 london &#8211; tba<br />
16.10.10 stoke &#8211; tharry&#8217;s bar stoke<br />
17.10.10 leicester &#8211; tba<br />
18.10.10 southern england</p>
<p>Live-Fotos: Leon Weidauer</p>
<p>Blueneck @ web:<br />
- <a href="http://www.blueneck.com" target="_blank">offizielle Homepage</a><br />
- <a href="http://www.myspace.com/blueneck" target="_blank">Myspace</a><br />
- <a href="https://twitter.com/BlueneckUK" target="_blank">Twitter</a></p>
<p>Auf der <a href="http://rockzoom.de/2010/02/21/blueneck-live-und-in-farbe-milchig-weis-bis-graumeliert/2">nächsten Seite</a> findet ihr das (fast) ungekürzte Interview in englischer Sprache.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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