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	<title>Rockzoom &#187; Auf zu neuen Ufern</title>
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	<description>pleasing sounds, thoughts and photography</description>
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		<title>Was kann die SHM-CD? Ein Praxistest</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 19:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[eddie vedder]]></category>
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		<description><![CDATA[SHM steht für &#8220;Super High Material&#8221;. Die &#8220;Technologie&#8221; zu dieser bescheidenen Bezeichnung haben die Japaner von JVC und Universal Music bereits vor fünf Jahren ausgetüftelt. Oder besser: Beim Versuch, einen besonders transparenten Stoff für LCD-Displays zu erschaffen, stießen sie ganz zufällig auf ein Material, welches &#8211; eben aufgrund seiner Transparenz &#8211; noch besser vom CD-Laser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://shm-cd.co-site.jp/about/about_e.html" target="_blank"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/220px-SHM-CD_Subline_logo.svg_-150x143.jpg" alt="" title="220px-SHM-CD_Subline_logo.svg" width="150" height="143" class="alignleft size-thumbnail wp-image-4730" /></a>SHM steht für &#8220;Super High Material&#8221;. Die &#8220;Technologie&#8221; zu dieser bescheidenen Bezeichnung haben die Japaner von JVC und Universal Music bereits vor fünf Jahren ausgetüftelt. Oder besser: Beim Versuch, einen besonders transparenten Stoff für LCD-Displays zu erschaffen, stießen sie ganz zufällig auf ein Material, welches &#8211; eben aufgrund seiner Transparenz &#8211; noch besser vom CD-Laser abgetastet werden soll. Das &#8220;Zaubermaterial&#8221; ist außerdem flüssiger als das gängige Polycarbonat und es können beim Pressvorgang noch feinere Grübchen gegossen werden, was zu weniger Jitter beim Abtasten der CD führen soll. Das klingt doch alles ganz toll, was uns die Japaner auf ihrer <a href="http://shm-cd.co-site.jp/about/about_e.html">SHM-CD-Infoseite</a> anpreisen. Und, brauche ich jetzt dafür einen extra CD-Spieler (wie es beispielweise bei den SACDs der Fall ist), um den Unterschied bemerken zu können? Zum Glück nicht. Eine gescheite Musik-Hardware sollte jedoch vorhanden sein, um überhaupt irgendwelche Unterschiede auszumachen.</p>
<p>Ich machte den Praxistest mit einer sehr aktuellen Veröffentlichung: Die reguläre CD und die SHM-CD von Eddie Vedders &#8220;Ukulele Songs&#8221; kamen dieses Jahr nahezu zeitgleich auf den Markt, berufen sich auf das selbe Mastering und somit ist eine unmittelbare Vergleichbarkeit der beiden Scheiben schon mal gegeben. Die &#8220;konventionelle&#8221; CD habe ich mir übrigens aus unserer Bibliothek ausgeliehen, nicht dass ihr denkt, ich bin so verrückt und kaufe mir mal eben aus Spaß zwei Formate, von denen eines auch erstmal die berühmte Katze im Sack ist&#8230; die wir aber jetzt endlich mal raus lassen werden&#8230;</p>
<h3>Der Hörtest in Minimalbesetzung mit Eddie Vedders &#8220;Ukulele Songs&#8221;</h3>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/Ukulele-Songs-150x150.jpg" alt="" title="Ukulele-Songs" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-4699" /></p>
<p>Kostenpunkt der SHM-CD: 27,99 Euro beim Musikhändler JPC, 2 Wochen Wartezeit nach Bestellung; für knappe 35 Minuten Spielzeit also schon mal kein Schnäppchen. Man muss der Veröffentlichung von Eddie Vedder jedoch zugute halten, dass hier nicht an der Aufmachung gespart wurde: Ebenso wie bei der regulären CD gibt es die SHM-&#8221;Ukulele Songs&#8221; als Digibook mit 36-seitigem Booklet, welches alle Lyrics und schöne Fotografien auf sehr wertigem Papier beinhaltet. Die SHM-CD kommt zusätzlich noch mit einem Booklet auf Japanisch (offensichtlich wurden hier sogar die Texte übersetzt und ein paar Linernotes geschrieben) und in einer kleinen antistatischen Kunststoffhülle, ähnlich wie bei den gefütterten LP-Innenhüllen.</p>
<p>Ukulele und Gesang zur Beurteilung der Klangqualität einer SHM-CD? Das mag auf dem ersten Blick etwas befremdlich wirken; es gibt ja nur etwas Stimme und eine im Tonumfang sehr limitierte Ukulele zu hören, möchte man meinen. Aber wie alle hoffentlich spätestens seit dem hervorragenden Soundtrack zum Film &#8220;Into the Wild&#8221; wissen, besitzt Pearl Jam-Sänger Eddie Vedder einen umfassend expressiven Gesang und was der Mann so aus einer Ukulele herausholen kann, ist ebenfalls beträchtlich. Zugleich bietet die Minimalbesetzung reichlich Gelegenheit, sich sehr genau auf die einzelnen Klangnuancen zu konzentrieren. Doch diesmal, nur dieses einzige mal, soll der subjektive Blick auf die Musik selbst erst einnmal nachrangig sein; wir horchen ganz genau auf die Beschaffenheit der Töne&#8230; </p>
<p>Beide Scheiben wurden selbstverständlich mit der selben Ausstattung getestet:</p>
<ul>
<li>CD-Spieler: Marantz CD-17mkII KI</li>
</ul>
<ul>
<li>Vollverstärker: Marantz PM-17mkII</li>
</ul>
<ul>
<li>Regallautsprecher: Magnat Quantum 603 und zuvor B&#038;W DM 601 S3</li>
</ul>
<p>Das unaufmerksamere Ohr vernimmt bei Eddie Vedders neuem Album vielleicht nur ein paar wehmütige Liebeslieder; hört man aber genau hin, merkt man schnell, dass hier ein Songwriter am Werk ist, der seine Stücke auf den Punkt zu bringen, ausdrucksstark umzusetzen und mit so einigen feinen Details anzureichern weiß, welche die SHM-CD hervorragend in Szene setzen kann: Das Wellenrauschen auf &#8220;Light Today&#8221; umspielt den Musikus auf schön plastische Weise, der Harmoniegesang mit Glen Hansard bei &#8220;Sleepless Nights&#8221; ist eine wahre Ohrenweide, das Cello (um mal einen Klangvergleich in höherer Basslage zu haben) auf &#8220;Longing to Belong&#8221; kommt druckvoll, rund und organischer als von der Standardscheibe, aber gar am deutlichsten wird der kleine aber feine Unterschied der SHM-CD beim Opener &#8220;Can&#8217;t Keep&#8221;, der mit seiner Aufbruchstimmung auch gut noch auf die &#8220;Into the Wild&#8221;-Platte gepasst hätte. Das anfängliche Ukulele-Strumming in höheren Tonlagen wirkt auf der &#8220;normalen&#8221; CD schriller, klirrender und zugleich etwas flacher; steril wäre vielleicht der richtige Ausdruck. Ja, darf ich vielleicht ganz vorsichtig anmerken, dass diese SHM-CD irgendwie an ein &#8220;vinylenes Klangerlebnis&#8221; herankommt? Für den direkten Vergleich bräuchte ich jetzt natürlich noch die &#8220;Ukulele Songs&#8221;-LP, aber bei aller Liebe&#8230;<br />
Um die Verwirrung komplett zu machen: Seit Mitte August gibt es von der regulären &#8220;Ukulele Songs&#8221;-CD auch noch eine so genannte &#8220;New Version&#8221;. Die Trackliste ist die gleiche, der Preis etwas höher. Weiß hier jemand was genaueres?</p>
<p>Weitere CDs hat übrigens das <a href="http://www.stereo.de/index.php?id=613" target="_blank">STEREO-Magazin</a> getestet und wer mal in den bisher verfügbaren SHM-CDs stöbern, möchte gibt am besten &#8220;SHM-CD&#8221; in den Suchschlitz bei JPC oder Amazon ein. Amazon hat zwar mit knapp 5.000 Scheiben zwar das deutlich größere Angebot, jedoch auch die happigeren Preise. Bei JPC ist man im Schnitt bei etwa 30 Euro dabei. </p>
<p>Für ein finaleres Urteil über die SHM-CD im Allgemeinen müsste man natürlich noch mehrere CDs selben Masterings auf den selben Anlagen vergleichen. Äußerst gespannt wäre ich beispielsweise auf die früheren Alben von Joni Mitchell. Diese glockenklare Stimme, das weiträumige Piano&#8230; </p>
<p>Aber andererseits: Warum dann nicht gleich Vinyl, wenn man auf ein weicheres Klangbild steht? Preislich liegen die locker unter den SHM-Discs, sie sind ein schöneres &#8220;haptisches Erlebnis&#8221;, wenn man darauf steht und wer sagt mir eigentlich, dass die SHM-CDs nicht bereits nach 20 Jahren auseinanderfallen? Schließlich wird hier so eine große Geheimniskrämerei um dieses Material gemacht, dass das wahrscheinlich keiner weiß außer JVC, wenn überhaupt die. Bei meinen LPs weiß ich wenigstens, dass sie bei guter Pflege ein Menschenleben überdauern und dann sogar noch vererbbar sind. Ja, die werden sogar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Voyager_Golden_Record" target="_blank">ins All geschossen</a>, so technologieneutral sind die! Äh, erinnert mich bitte in 50 Jahren nochmal dran, genau diese SHM-Scheibe hier nochmal einzulegen. </p>
<p>So, na, aber jetzt, die große Frage: Wer hat hier noch Erfahrung mit SHM-CDs? Bin gespannt auf eure Meinung!</p>
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		<title>Hjaltalín, Snorri Helgason und Likewise @ B72, Wien (A) &#124; 01.04.2011</title>
		<link>http://rockzoom.de/2011/04/07/hjaltalin-snorri-helgason-und-likewise-b72-wien-a-01-04-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 18:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sharif El Mahdi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorab: Ich habe großen Respekt vor jedem, der Musik macht und sich auf eine Bühne stellt. Die oberösterreichische Band Likewise eröffnete den Konzertabend und spielte ein bemühtes und beachtungswürdiges Set. Ihr Pech dabei: Die nachfolgenden isländischen Künstler waren ihnen &#8211; zumindest an diesem Abend &#8211; weitaus überlegen. Snorri Helgason, vormals Mitglied der fantastischen Band „Sprengjuhöllin“,spielte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab: Ich habe großen Respekt vor jedem, der Musik macht und sich auf eine Bühne stellt. Die oberösterreichische Band Likewise eröffnete den Konzertabend und spielte ein bemühtes und beachtungswürdiges Set. Ihr Pech dabei: Die nachfolgenden isländischen Künstler waren ihnen &#8211; zumindest an diesem Abend &#8211; weitaus überlegen. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/snorriPromo-9.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/snorriPromo-9-199x300.jpg" alt="Snorri Helgason" title="Snorri Helgason" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3927" /></a>Snorri Helgason, vormals Mitglied der fantastischen Band „Sprengjuhöllin“,spielte ein kurzes, aber extravagantes Set mit Liedern seines Debutalbums „I’m gonna put my name on your door“ und überraschte auch mit mehreren neuen Songperlen. Unterstützt wurde er dabei von Axel Haraldsson (Schlagzeug), Guðmundur Óskar Guðmundsson (Bass) und Hjörtur Ingvi Jóhansson (Klavier), allesamt Mitglieder von Hjaltalín. Trotz der leider weit verbreiteten und schon allzu oft erlebten Unart des Wiener Publikums, während der Konzerte über Belangloses zu quatschen anstatt zuzuhören, konnten sich Helgason und seine Begleitmusiker gegen den anfangs hohen Geräuschpegel im Zuschauerraum schlußendlich durchsetzen. Und nicht nur das: Eingängige, harmonie- und melodiereiche Songs wie „Don’t Let Her“ oder das nicht auf dem Debutalbum enthaltene, wundervolle „Ólán“ ließen mit fortlaufender Dauer beinahe alle Stimmen im Zuschauerraum verstummen. Ein rundum gelungener Auftritt, der Dank des außerordentlich guten Songwritings gegen Ende zu tobendem Applaus animierte. </p>
<p>Kurz nach Helgasons Set betrat das Septett von Hjaltalín die Bühne. Ab diesem Zeitpunkt gab es kein Halten mehr. Es ist schön zu sehen, wenn sich eine Band kontinuierlich weiterentwickelt. Ein perfektes Beispiel hierfür sind Hjaltalín.Vor zwei Jahren spielten sie schon einmal in Wien und veröffentlichten seither ihr zweites Album “Terminal” und das Live-CD/DVD Paket “Alpanon”. <a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/Hjaltalín4-by-Hörður-Sveinsson.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/Hjaltalín4-by-Hörður-Sveinsson-300x199.jpg" alt="Hjaltalín" title="Hjaltalín" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-3929" /></a>Letzteres zeigt ein, mit Hilfe eines Orchesters und eines Chores dargebotenes, Konzert in Reykjavík vom Juni 2010 und war bisher außerhalb Islands online (www.icelandicmusic.com) als MP3/Videodatei-Paket sowie auf der bandeigenen Homepage und der aktuellen Europatour als CD/DVD-Version erhältlich.<br />
„Suitcase Man“ und „Sweet Impressions“, die ersten beiden Songs aus „Terminal“, bildeten auch den perfekten Einstieg ins Konzert. Man merkte Hjaltalín die Spielfreude jede Sekunde des Konzertes an. Die mittlerweile fast schon ekstatische Stimmung innerhalb des B72 war eine wahre Freude. Staunende Blicke, tanzende Menschen, erfreut lächelnde Gesichter und zahlreiche Kopfnicker waren im Zuschauerraum zu sehen, jeder Song wurde vom Publikum gefeiert. Sänger Högnis fast schon hysterisches Geschrei in der Outro von „Hooked On Chili“ verursachte &#8211; gepaart mit dem tollen Zusammenspiel und Hintergrundgesang seiner sechs MitstreiterInnen &#8211; wahres Gänsehautgefühl.<br />
Sehr sympathisch wirkten auch die Versuche, die Ansagen in gebrochenem Deutsch zu absolvieren: Sänger Högni: „Das nächste Stück ist ein&#8230;langweilig? Nein, ein&#8230;.“ Geiger Viktor: „Ein langsames und ruhiges Lied“. Gemeint war „Sonnet for Matt“, der die ruhigere Seite der Band eindrucks- und gefühlvoll unter Beweis stellte.<br />
<a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/Hjaltalin1-by-Hörður-Sveinsson.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/04/Hjaltalin1-by-Hörður-Sveinsson-229x300.jpg" alt="" title="Hjaltalin" width="229" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3933" /></a>Nebst älteren Stücken des Debuts wie „Trailer Music“ und „Selur“ sowie „Terminal“-Songs hatte die Band auch noch mehrere neue Stücke im Gepäck. Die beiden, auf „Alpanon“ inkludierten, Titel „A Bag Lady“, „Year Of The Horse“ sowie ein weiteres, unbetiteltes Lied überzeugten allesamt und konnten damit wohl auch die Vorfreude auf Hjaltalíns dritten Langspieler erhöhen.<br />
Gänsehaut verursachte in jedem Fall auch Sängerin Sigriður, die ihre Gesangsparts scheinbar mühelos und äußerst treffsicher beherrschte. „Feels like sugar“, das letzte Stück des regulären Sets und das perfekte Beispiel für ihr Können, fegte nur so durch den Raum.<br />
Tobender Applaus und „Meira“ (isl. für „mehr“) -Rufe waren die Folge, ein von Sigriður gesungenes, französisches Lied sowie der Kracher „Goodbye July/Margt að Ugga“ aus „Sleepdrunk Seasons“ beendeten einen kleinen aber äußerst feinen Konzertabend.</p>
<p>Man darf gespannt sein, was diese Band noch alles zustande bringen wird. Ihr Auftritt im B72 ließ Großes erahnen! Ich freue mich auf Album #3! </p>
<p><strong>VERWEISE.</strong></p>
<p><strong>Likewise </strong><br />
Myspace: <a href="http://www.myspace.com/likewiseplatform" target="_blank">www.myspace.com/likewiseplatform</a></p>
<p><strong>Snorri Helgason</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.snorrihelgason.com" target="_blank">www.snorrihelgason.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/helgasonsnorri" target="_blank">www.facebook.com/helgasonsnorri</a><br />
Myspace: <a href="http://www.myspace.com/snorrihelgason" target="_blank">www.myspace.com/snorrihelgason</a></p>
<p><strong>Hjaltalín</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.hjaltalinmusic.com" target="_blank">www.hjaltalinmusic.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/hjaltalinband" target="_blank">www.facebook.com/hjaltalinband</a><br />
Myspace: <a href="http://www.myspace.com/hjaltalinband" target="_blank">www.myspace.com/hjaltalinband</a></p>
<p><strong>Download-Portal für Musik aus Island</strong><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.icelandicmusic.com" target="_blank">www.icelandicmusic.com</a></p>
<p><em>Getreu unserem Motto: Lieber keine Fotos als schlechte, haben wir zur fotografischen Untermalung dieses Mal Pressefotos hochgeladen. </em></p>
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		<item>
		<title>a 40 WATT SUN on a doom drama&#8230;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2011/03/20/40-watt-sun/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2011/03/20/40-watt-sun/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 18:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[40 watt sun]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang 2009 war es als das Ende der Emotionsdoomer Warning (UK) verkündet wurde. Wobei Ende vielleicht nicht der richtige Ausdruck ist. Vielmehr musste das Kapitel Warning, mittlerweile auf den Bandkopf Patrick Walker zusammengesunken, geschlossen werden, um Platz zu machen für neue Ideen. Progression in der Doomwelt. Darf das? Mit dem Neuanfang der neue Name: 40 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anfang 2009 war es als das Ende der Emotionsdoomer Warning (UK) verkündet wurde. Wobei Ende vielleicht nicht der richtige Ausdruck ist. Vielmehr musste das Kapitel Warning, mittlerweile auf den Bandkopf Patrick Walker zusammengesunken, geschlossen werden, um Platz zu machen für neue Ideen. Progression in der Doomwelt. Darf das? Mit dem Neuanfang der neue Name: 40 Watt Sun, einem Song einer 80er Prog Rock Band entlehnt. Es darf also! &#8220;Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne&#8221;, wusste Hesse, weiß eigentlich jeder. Dieser Zauber heißt &#8220;The Inside Room&#8221; und wurde dieser Tage veröffentlicht. Vielerorts wurde das Album bereits über den grünen Klee gelobt und schon jetzt als das &#8220;Doom-Album des Jahres!&#8221; gepriesen. Dabei erweist sich der Mann aber eher als Doomflüchtling mit weitgereistem Musikgeschmack, so herausgefunden am letzten Abend der &#8220;Listen to Doom&#8221;-Tour zusammen mit Semlah und Mirror of Deception, in Stuttgart, am 11. März&#8230; Wir belassen den O-Ton, damit nichts verlorengeht, überlassen euch einem verbalen Freiflug weg von Gartenpartys durch innere Räume, vorbei an guten alten Glühbirnen, alten Haudegen der Rockmusik und Seesternen&#8230;</em></p>
<p><strong>I&#8217;d like to start with that acoustic performance of „Restless“ you did live at Radio Zosh two days ago</strong>&#8230; I loved it, really adored it. There were friends who sat in front of their computers especially for this, close to tears&#8230; So tell me, how many proposals did you get after that?</p>
<p><strong>Patrick:</strong> None. So far&#8230;</p>
<p>Not even from the guys in the studio!?</p>
<p><strong>P: </strong>No. That&#8217;s funny&#8230; I didn&#8217;t know how it&#8217;s going to sound on the radio when I play into a microphone and when I finished the song they put some music on and I asked if that was alright and that guy went like this <em>[shrugging and coolly nodding] </em>and said „It was alright.“</p>
<p>It sounded very stripped to the core, only the acoustic guitar and your voice. I almost liked it better than the original electric version on the album, which I love, too. <strong>Is that the way you write your songs, acoustic guitar and voice only?</strong> Is it how you make your songs from the scratch?</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun04.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun04-199x300.jpg" alt="" title="Patrick Walker (40 Watt Sun) | 11.03.2011" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3909" /></a><strong>P: </strong>I always use the acoustic guitar for writing, but only with this album. I wrote the songs for the acoustic guitar with an intention. You can hear the subtlety of a riff or a chord when you play it on acoustic guitar first. This album was kind of written for the acoustic guitar. We have changed the arrangements later in the rehearsal and that worked nicely on electric guitars&#8230;</p>
<p><strong>Do you also write acoustic songs to play them acoustically?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>„Take Me In“, which you haven&#8217;t heard yet because it&#8217;s the bonus track on the LP, used to be an acoustic song. I thought the chorus would work really well played with the heavy guitars, so I rewrote it for the band. But originally that song was written for acoustic guitar. To be honest with you, I can&#8217;t remember what songs I wrote for what purpose&#8230;</p>
<p><strong>I&#8217;d like to call your new style – if you can call it a „new style“ – kind of a „singer-songwriter doom“. </strong>For two reasons&#8230; First because of the lyrics, very personal lyrics I guess – I don&#8217;t dare to ask you about any details – But they are written in a way where probably every emotional person can pick something out of them and can recognize a relationship to another person, may it be hopeless or full of hopes. Your lyrics, wrapped in a very credible style of singing, can give very much comfort. And that is – contentwise – what makes a good singer-songwriter to me&#8230; as long as he or she doesn&#8217;t make songs about injustice or how bad people are on this earth. I think that&#8217;s, very superficially spoken, the two lyrical sides of being some sort of a singer-songwriter&#8230; I know, that&#8217;s not really a question&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>No, that&#8217;s fine. Carry on&#8230;</p>
<p><strong>On the other hand I&#8217;d like to call it „singer-songwriter doom“ because the music itself turned out very compact and „songy“ this time</strong>&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>It is. I think there is a very traditional approach to songwriting on it. I dont&#8217;t think there&#8217;s an awful lot of difference between the songs on this and what people might consider a classic pop song, Do you know what I mean? Structurally and maybe in the way I play. Of course, when it&#8217;s turned up loud some people may call it doom metal, just because of the tempo and it is quite “heavy”.</p>
<p>The melodies themselves have more „air“&#8230; They&#8217;re not that heavy, I think. </p>
<p><strong>P: </strong>No. I don&#8217;t think of it like that. I just think of them as being songs. „Watching From A Distance“ – I don&#8217;t really like to refer to it because Warning isn&#8217;t my band anymore – is a very riff-based album&#8230; and „The Inside Room“ isn&#8217;t. It&#8217;s song-based. That is the difference.</p>
<p>It also doesn&#8217;t sound that dramatical / theatrical as „Watching From A Distance“ was&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>I was very self-conscious after „Watching From A Distance“ came out. The first thing people always talked about was my vocals. They talked about them in sort of dramatic terms and I felt quite uncomfortable about that. I didn&#8217;t want people to think I was being dramatic or even melodramatic. And with this record some people commented on the production and some people even don&#8217;t like it. But I purposely wanted the vocals to sit back a little. They&#8217;re a little bit understated in the mix, because I wanted the songs to speak for themselves rather than have the vocals on the forefront as they perhaps were on „Watching From A Distance“. </p>
<p>I have noticed that as well on „The Inside Room“, in a positive way. The vocals sound a little like from the room next door&#8230; well, not really, because it really goes well together with the music. You know what I mean&#8230; </p>
<p><strong>P: </strong>I know what you mean&#8230;</p>
<p>But when you recorded „Watching From A Distance“ did you intend to do it a little dramatical or was it just natural at that time? </p>
<p><strong>P: </strong>No, there was no dramatic intention in it at all&#8230; Nothing at all. We recorded the first Warning record in 1999 and it is a terrible record, really terrible. And looking back at that from the years following I learned how to sing, learned how to use my voice a little bit. I went into the studio a bit more confidently, knowing what I was wanting to do. But there was certainly no intention to be &#8220;dramatic&#8221;. I was flattered but also quite uncomfortable. I didn&#8217;t want people to think that I was melodramatic. And I hope the lyrics weren&#8217;t melodramatic or theatrical, or even a bit whiny. To answer your question: No, I didn&#8217;t intend that. I just wanted to sing and express myself as best as I could. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun05.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun05-199x300.jpg" alt="" title="Patrick Walker (40 Watt Sun) | 11.03.2011" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3903" /></a>And <strong>how do you feel about „Watching From A Distance“ now watching from quite a distance? </strong>Does it still feel right?</p>
<p><strong>P: </strong>It&#8217;s been five years ago that we&#8217;ve recorded that album. A lot of things have changed in my life since then. I have changed as a person since then. I feel differently about a lot of things. I also wouldn&#8217;t write that album today, because I like to think that I have progressed musically as well. I&#8217;m proud I recorded it, but I don&#8217;t really feel attached to it. A couple of bits on the album I do feel ashamed of&#8230; „Bridges“ on that record, which I think is an okay song, but as soon as we have recorded that record I really wished that we had recorded it differently. Have you heard the „Bridges“ 12“?</p>
<p>No, not yet&#8230; Was it re-recorded?</p>
<p><strong>P: </strong>Yes, we immediately re-rehearsed it after we have recorded it. Actually with Christian in the band we started to play it differently. There are subtle differences in the arrangement, it flows a lot more beautifully. If you know the album version you may notice the difference to the live version. So there are a few things on the record that I&#8217;m not really happy with. A lot in performance. If I would have been with Will and Chris at that time they would have done things differently with the bass and the drums. But at the time it was the best I could do.</p>
<p>„Watching From A Distance“ was my first Warning experience. Afterwards a friend of mine gave me the demos to listen to&#8230; he asked me to ask you: <strong>How do you feel about the earlier Warning times, 1996 to 1997?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>I talked about that the other day. That was over ten ears ago and I&#8217;m looking at a different person. It feels like I&#8217;m looking at someone else in my shoes and everything I did. I was 16 or 17 years old when I wrote these demo songs. And I don&#8217;t feel anything at all. I don&#8217;t think they&#8217;re very good. It&#8217;s hard to talk about it. It was very much about exploring heavy music. We were also full of ourselves, young and at college, going to parties all the time. It was just about playing heavy music and having fun.. it&#8217;s such a long time ago. We were copying all the time&#8230;</p>
<p>I mean it didn&#8217;t sound bad. It&#8217;s kind of solid traditional doom. But about „copying“: „Nightmare Bride“, it seems to me, is very much inspired by „Electric Funeral“&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>Haha, of course it is „Electric Funeral“ played backwards! Well, in 1994/95 when I started Warning we were just getting into bands like Count Raven, Saint Vitus and Revelation of course. All these bands had been the biggest influences on my life; musically it was a revelation for me. Of course we were copying a lot. I could talk about every riff on these demos and tell you where it came from, where the ideas and the lyrics were inspired by. There is nothing really personal about these demos at all. It was about having fun and enjoying ourselves. It&#8217;s a mig mish-mash of everything that we listened to at that time. </p>
<p><strong>Do you somehow still feel connected to „traditional doom“?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>No, no, no. And I hate the word traditional. I don&#8217;t listen to it anymore, really. Obviously all these influences stuck with me as I moved on. But I have picked up other inspirations along the way. Of course it stayed with me, but I hate the word „traditional“. I think it&#8217;s a terrible word. It&#8217;s the complete antithesis of the word „progression“, isn&#8217;t it? Traditional is the opposite of moving forward. If there’s anything I really value <em>today </em>from this genre, that is John Brenner from Revelation, Against Nature… as a musician and a songwriter, and as a friend as well. I guess he was also my biggest influence when I started Warning. And even today I still revere him. </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/40wattsun1.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/40wattsun1-300x212.jpg" alt="" title="40 Watt Sun" width="300" height="212" class="alignleft size-medium wp-image-3906" /></a>Now we finally progress and close this chapter. <strong>We come into „The Inside Room“ again. First thing that I have realized was the beautiful artwork, the orange birds on the grey ground</strong>&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>Hahaha! Recently one guy has mistaken them for starfish! I think it was in Gent and he went: „Why do you have starfish on your album cover?“ And I didn&#8217;t want to embarrass him and say, “starfish? they&#8217;re birds”. They don&#8217;t even <em>look </em>like starfish. Four-legged starfish?</p>
<p>So they&#8217;re birds. That&#8217;s good because my next question is about birds. That friend of mine also told me that you once you said in an interview that <strong>during the last days of Warning you felt like a „caged bird“</strong> and he interpreted <strong>the new 40 Watt Sun era to be kind of a release, a liberation of the birds</strong>&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>I&#8217;ve never thought of it like that, not until you have mentioned it. That&#8217;s a complete coincidence, but yes, it was a relief. There was a great sense of liberation when we rehearsed and recorded that album. The reference to the interview you&#8217;ve mentioned is really a coincidence, but I certainly did feel that way. When I was young and started Warning it was like getting involved in a music scene that is very tight-knit. It was like being in a kind of “gang” really and everyone was friends. 15 years later it was horrible. I didn&#8217;t like being compartmentised. It&#8217;s hard to feel that you can progress when people are calling you traditional doom. They put an ideology on you. It was a sense of liberation to have a new group.   </p>
<p><strong>What does the album title refer to?</strong> Is „The Inside Room“ a room with no windows?</p>
<p><strong>P: </strong>I guess so. To be honest, if I&#8217;d try to define it I would trap and confine its meaning a little bit. Of course it is metaphorical for something that is personal and inside and private. I don&#8217;t want to define it more than that, because it has a close meaning. Sorry&#8230;</p>
<p>That&#8217;s okay. <strong>I just try to figure out my favourite song on „The Inside Room“, but it&#8217;s hard to tell</strong>&#8230; But maybe it&#8217;s just not necessary and like Neil Young once said: „It&#8217;s all one song!“</p>
<p><strong>P: </strong>Is that what Neil Young said? That&#8217;s cool, I like that.</p>
<p>It was at a concert. A guy shouted „It all sounds the same!“, Neil answered: „It&#8217;s all one song!“</p>
<p><strong>P: </strong>Haha. Yes, <strong>let&#8217;s talk about Neil Young</strong>. Are you a Neil Young fan?</p>
<p>Yes, He&#8217;s my favourite musician.</p>
<p><strong>P: </strong>He&#8217;s one of my favourites. Back in the 70s when „Tonight&#8217;s The Night“ came out he played the album live from start to finish. And people were getting pissed off because they wanted to hear „Heart of Gold“ from „Harvest“, a really commercial hit, and he was just playing „Tonight&#8217;s The Night“ from start to finish, quite a dark album. And when he came to the end of the concert he said „Okay, Now I&#8217;m going to play a song that you have all heard before“ and people went „Yeeaaah!“ and he started to play the whole album all over again! That was really cool.</p>
<p>Hahaha, that must have been around 1975 then&#8230; following the death of Danny Whitten&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>Yes. I think my favourite Neil Young album is probably „On The Beach“. I love that record.</p>
<p>A very bluesy one&#8230; Mine is probably „Rust Never Sleeps“ <em>(or maybe „Everybody Knows&#8230;“ or „After The Goldrush“&#8230;?)</em>, though it&#8217;s a lot heavier.</p>
<p><strong>P: </strong>It is heavier, yes. Like the live album that came out first in the „Ditch Trilogy“, „Time Fades Away“, which his sort of his heaviest. But Neil Young has never released it on cd. Chris, my drummer, managed to download a copy of that one for me. It went out of print and Neil Young has never authorised an official re-release. It&#8217;s got „Love In Mind“ on it, one of my favourite Neil Young songs&#8230; I could talk for ages about Neil Young to you. </p>
<p>We can continue with that later on. What I wanted to introduce with „It&#8217;s all one song“ is that <strong>it&#8217;s really hard to name a best song on your album. </strong>Because when you listen to „The Inside Room“ only two or three times – it doesn&#8217;t need a long time – you feel like this album sounds like an old friend, like it has ever been there. That is good. That&#8217;s a really good album. </p>
<p><strong>P: </strong>Thank you.</p>
<p>But if I have to name two outstanding tracks on the album it would be „Restless“ and „Carry Me Home“.</p>
<p><strong>P: </strong>Okay, why do you like them?</p>
<p>It&#8217;s hard to say&#8230; Probably „Restless“ revealed itself better to me when I listened to the acoustic version that Wednesday. And „Carry Me Home“&#8230; I can&#8217;t wrap it into words&#8230; Well, I really wasn&#8217;t prepared that you will ask back <em>why </em>these are my favourite songs, haha. </p>
<p><strong>P: </strong>I appreciate that you listen to.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/40wattsun_insideroom-300x300.jpg" alt="" title="40 Watt Sun: The Inside Room (2011)" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3900" /><strong>So what is your favourite one on your album?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>It&#8217;s all one song, haha. I don&#8217;t know&#8230; I think the last song on the album, „This Alone“. Maybe not musically, but lyrically. It&#8217;s kind of everything I wanted to write for a long time . We were playing concerts and I remember not wanting to play any of the songs we were playing, because it wasn&#8217;t how I felt about things at the time…I don&#8217;t know…I think the last song… there is something about that, lyrically, that feels the most personally important thing I have done. We played it live and we stripped it down a little bit. We can&#8217;t imitate the album, because it has two guitars playing at the same time. It&#8217;s probably not the best song on the album, but I like it to sing.</p>
<p>It ends very abruptly.</p>
<p><strong>P: </strong>It doesn&#8217;t resolve itself.</p>
<p>I thought it might be because on the LP version there is another song afterwards, „Take Me In“&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>No, the press release that Cyclone Empire sent out was quite misleading. „Take Me In“ is actually the third song on the LP record. No, „This Alone“ is just kind of what I felt I wanted to do. I wrote the lyrics and rehearsed it a week before we recorded the album.</p>
<p>But the last chords are really cut off. It leaves you wanting more&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>Yes, the song doesn&#8217;t resolve itself, lyrically it doesn&#8217;t resolve itself either. It&#8217;s hard to talk about it, I guess. </p>
<p>I&#8217;m really looking forward to the vinyl. </p>
<p><strong>P: </strong>I&#8217;ve got the test pressing today. It has an etching on side four. It&#8217;s beautiful. </p>
<p><strong>Are you a vinyl maniac yourself?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>No. I sold my LPs years ago. The only vinyl I kept is my Marillion LPs. I used to collect Marillion vinyl when I was at school. And I used to go to record fairs and bought everything by Marillion, picture discs, singles, everything. Apart from that I&#8217;ve sold everything. It was an investment, I got quite a lot for Pentagram originals and everything&#8230; Are you a vinyl freak?</p>
<p>Yes, haha. But you kept the Marillions at least. And that is my next block of questions. <strong>In almost every interview you say that Marillion is your absolute favourite band. </strong></p>
<p><strong>P: </strong>I don&#8217;t! I might have mentioned it in three. And that&#8217;s only because people ask „Where does you band name come from?“ and I have to say „Marillion!“, because that&#8217;s where 40 Watt Sun comes from.</p>
<p>It&#8217;s from „Emerald Lies“, on an early Marillion album&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>From „Fugazi“, the second album, yes. </p>
<p>How do people react when they hear that Marillion is your favourite band?</p>
<p><strong>P: </strong>It&#8217;s not that incredible, is it? They’re a “prog rock” band, aren&#8217;t they? I think Marillion is not that unusual, is it? I don&#8217;t know.</p>
<p>Most doom bands probably think they&#8217;re a „pussy band“.</p>
<p><strong>P: </strong>Do they? Hahaha&#8230;</p>
<p>Do you even own the late ones with Steve Hogarth? </p>
<p><strong>P: </strong>Yes. But I don&#8217;t own the last one. They took pre-orders from the fans in order to finance the recording of the LP or something, I think… But I pick them all up. Also with Leonard Cohen: I buy the albums habitually now, even if I don&#8217;t listen to them straight away. I don&#8217;t have the time to listen to music so much as I have used to. I habitually buy things. With Tom Waits I do that as well. </p>
<p>Tom Waits has released a lot since the 70s. So what is your favourite Marillion era? I guess the Fish era?</p>
<p><strong>P: </strong>The Fish era for sure. „Afraid Of Sunlight“ is an album I would probably rank alongside the Fish albums. It&#8217;s a beautiful record and it was really sort of an inspiration for me. Musically it was an inspiration for me. So I rate „Afraid Of Sunlight“ alongside the Fish era. But Fish is one of my musical heroes: Very charismatic, a great lyricist… and a great singer as well. </p>
<p>I have seen some old live material with the Fish on Youtube. Really charismatic appearances he made there. Personally I have a bit of a hard time with Steve Hogarth&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>His early performances with Marillion, 1988 up to 1991, were a little bit clumsy. He was a bit clumsy as a front man, maybe uncomfortable. I found it most excruxiating watching him sing a lot Fish material, like „Warm Wet Circles“, so embarassing. But then, you know, in the 90s he found his footing into the band, found his voice. But there&#8217;s some really good material on the first two albums with Hogarth, like „Easter“ or „Season&#8217;s End“… or the song „Splintering Heart“ on „Holidays In Eden“.</p>
<p>These albums had some really bad pop songs, too.</p>
<p><strong>P: </strong>There were maybe a couple of dodgy pop songs, like „The Uninvited Guest“ on „Season&#8217;s End“. That&#8217;s not a great song at all, hahaha. There were a few. I like the pop songs on „Holidays In Eden“. I like stuff like „No One Can“ or „Dry Land“. I think they are really good songs. </p>
<p>I more like the darker album „Brave“ that followed&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>Yes. But again, I think „Afraid Of Sunlight“ is a dark album as well. Beautiful record!</p>
<p>What is your absolutely favourite Marillion song?</p>
<p><strong>P: </strong>„Incubus“ maybe, from „Fugazi“. It&#8217;s hard to say, but „Incubus“ has that beautiful guitar solo. Maybe „Jigsaw“&#8230; </p>
<p><strong>What&#8217;s your second favourite band or musician?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>Oh gosh&#8230; I have to lay down that question. I don&#8217;t know.</p>
<p>Nobody ever asks for the second one&#8230;</p>
<p><strong>P: </strong>At the moment I&#8217;m really into a singer-songwriter from America, called Baby Dee. She&#8217;s a singer and plays the harp and the piano. Listen to her first two albums or her EP. It&#8217;s by far the most beautiful music I have ever heard in my life, so haunting and fragile, really beyond words. The first albums were „Love&#8217;s Small Song“ and „Little Window“.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun03.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/03/4owattsun03-300x199.jpg" alt="" title="Christian Leitch (40 Watt Sun) | 11.03.2011" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-3912" /></a>Never heard of her, but it sounds good. Okay, as <strong>tonight is the last show of the tour. Tell us how it has been so far.</strong></p>
<p><strong>P: </strong>It has been really nice. We have been travelling with nice people and we met nice people. The catering has been brilliant, haha. I got sick just three days into the tour. I&#8217;m fighting off a cold, taking Ibuprofen and drinking lots of orange juice. I think it&#8217;s the adrenaline that keeps me going. As I get home tomorrow I will get really ill. It has been a really nice experience. It&#8217;s always a pleasure in Germany. </p>
<p>Were the people shouting for Warning songs?</p>
<p><strong>P: </strong>They were well behaved. At the first shows a couple of drunk people were doing that. And there was a guy in Rotterdam shouting something and someone turned around and told him to shut up. The people are cool. They listen, you know. There is a nice warm reaction when we play. That is nice. People come and stand and listen to music. </p>
<p>Were there already some die-hard fans who immediately already shouted along?</p>
<p><strong>P: </strong>Yes! Last night there were some people, singing the words along! It&#8217;s only out for a week or something. That&#8217;s quite amazing. Even I can&#8217;t remember the words, haha!</p>
<p>I hope you&#8217;ll play something acoustic tonight. By the way, Wino does this acoustic doom as well. His latest album almost sounds a bit like bluesy „country“. </p>
<p><strong>P: </strong>That&#8217;s good. I like country.</p>
<p><strong>What is to come for 40 Watt Sun?</strong></p>
<p><strong>P: </strong>I don&#8217;t know. Maybe some acoustic stuff. It would be quite nice to follow with an acoustic one. I will see how it goes&#8230;</p>
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		<title>DORNENREICH: &#8220;Flammentriebe&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 21:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das mittlerweile siebte Scheit im heller denn je leuchtenden Feuer dieser österreichischen Ausnahmegruppe um Jochen Stock lodert durch und durch. Dornenreichs &#8220;Flammentriebe&#8221; sind Nährboden und Löschwasser für den eigenen Innerbrand, sind kerosingetränkter Docht, lassen einfach nicht kalt wen Alltag und Massenmedium noch nicht haben erstarren lassen. &#8220;Du bleibst grell &#8211; Wirst nie Nacht Flammenmensch &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/02/dornenreich_flammentriebe.jpg" alt="Dornenreich: Flammentriebe (2011)" title="Dornenreich: Flammentriebe (2011)" width="200" height="298" class="alignleft size-full wp-image-3733" />Das mittlerweile siebte Scheit im heller denn je leuchtenden Feuer dieser österreichischen Ausnahmegruppe um Jochen Stock lodert durch und durch. Dornenreichs &#8220;Flammentriebe&#8221; sind Nährboden und Löschwasser für den eigenen Innerbrand, sind kerosingetränkter Docht, lassen einfach nicht kalt wen Alltag und Massenmedium noch nicht haben erstarren lassen.<span id="more-3732"></span></p>
<p><em>&#8220;Du bleibst grell &#8211; Wirst nie Nacht<br />
Flammenmensch &#8211; Kennst nicht Acht<br />
Du willst das Scheit &#8211; und koste es der Welten Preis.&#8221;</em></p>
<p>Auch wenn die Instrumentierung diesmal wieder deutlich härter ausfällt: Es ist ein natürliches Anknüpfen an das minimalistische, akustische Vorgängerwerk &#8220;In Luft geritzt&#8221; von 2008. Omnipräsent sind Inves Geigentöne, Evígas mysteriös wandernde Akustikgitarre auch hier zugange. Zugleich sind die &#8220;Flammentriebe&#8221; wütender, zugleich versöhnlicher. Energetisch ist vielleicht das richtige Wort. Wie kann das sein? Es ist der Kreis, der hier erneut seine lyrische Bahn zieht. Steter Wandel ist hörbar in der perfekten Text-Ton-Symbiose Dornenreichs und selbst auch Gegenstand&#8230;</p>
<blockquote><p>Der Wandel, um den es mir im Rahmen von FLAMMENTRIEBE geht, ist ein gesamtgesellschaftlicher und nachhaltiger. Doch der kann nur entstehen, wenn das Individuum sich bewusst dazu entscheidet, der zerstörenden Selbsttäuschung, als Mensch der König dieser Welt zu sein, den Rücken kehrt. Wir leugnen die Tatsache, dass die Natur auf Kreisläufen basiert. Es ist unweigerlich so, dass das Pendel, das wir mit aller starren Kraft in die Gewinn- bzw. Ausbeutungsmaximierung zerren, bald mit derselben Kraft in die andere Richtung ausbrechen wird, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.<br />
(Evíga für <a href="http://www.metal-hammer.de/Dornenreich_Interview_FLAMMENTRIEBE_Heft_lang.html" target="_blank">Metal Hammer 02/11</a>)</p></blockquote>
<p><em>&#8220;Ende, Ende, tief im Land.<br />
Wessen Rücken steht zur Wand?<br />
Willst du der Mensch sein, der Leben vertritt?&#8221;</em></p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/02/dornenreich-300x252.jpg" alt="" title="dornenreich" width="300" height="252" class="alignleft size-medium wp-image-3754" />Die lebensbejahende Haltung Dornenreichs unterscheidet die Österreicher von allen anderen Black Metal Bands. Und obwohl hier einige Charakteristika klar der schwarzmetallischen Muse zuzuordnen sind &#8211; sägende Gitarren, hin und wieder ein Blastbeat (&#8220;Kreis weckt Kraft!&#8221;), Dornenreich sind noch immer der inbegriff von Sturm und Drang &#8211; sie sind dieser Szene entwachsen, gereift, ohne zahm geworden zu sein. Evíga kann noch immer markerschütternde Schreie höchsten Ausdrucks ausstoßen, man höre hierzu nur einmal den Mittelteil des hypnotischen &#8220;Fährte der Nacht&#8221;, muss aber nicht mehr kieksen und wimmern wie noch zu früheren Zeiten der Tage  &#8220;Her von welken Nächten&#8221;. Wer &#8220;Durch den Traum&#8221; und &#8220;Hexenwind&#8221; zu schätzen wusste und sich dazu die songschreiberische Finesse von &#8220;In Luft geritzt&#8221; vorstellen kann, dem sind die &#8220;Flammentriebe&#8221; empfohlen. Schwachstellen findet man nicht. Das Album strotzt vor dichterischer Dichte und dichter Dornenkunst.</p>
<p>Einmal mehr gilt: Gänsehaut statt Gänsemarsch, ab dem 11.02.2011 auf diversen Tonträgern ab 10.02.2011 live mit Agrypnie:</p>
<p>10.02.&#8217;11 DE- München / Backstage<br />
11.02.&#8217;11 AT &#8211; Klagenfurt / Volxhaus<br />
12.02.&#8217;11 AT &#8211; Wien / Szene<br />
13.02.&#8217;11 DE &#8211; Nürnberg / Z-Bau<br />
14.02.&#8217;11 DE &#8211; Dresden / Puschkin Club<br />
15.02.&#8217;11 DE &#8211; Berlin / K17<br />
16.02.&#8217;11 DE &#8211; Essen / Turock<br />
17.02.&#8217;11 DE &#8211; Trier / ExHaus<br />
18.02.&#8217;11 DE &#8211; Stuttgart / Haus 11<br />
19.02.&#8217;11 CH &#8211; Uster / Rock City</p>
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		<title>LOREENA McKENNITT : &#8220;The Wind That Shakes The Barley&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 21:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Keltenkönigin Loreena McKennitt ist definitiv wieder in Höchstform. Ging zwischen 1999 und 2004 eigentlich gar nichts bei ihr, bedingt durch einen großen privaten Rückschlag, ist sie seit einigen Jahren wieder produktiv und liefert durch die Bank äußerst kaufenswerte Mischungen aus keltischem Folk und klassischen Arrangements, gepaart mit vielen orientalischen Elementen. Auf ihren vergangenen Veröffentlichungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Keltenkönigin Loreena McKennitt ist definitiv wieder in Höchstform. Ging zwischen 1999 und 2004 eigentlich gar nichts bei ihr, bedingt durch einen großen privaten Rückschlag, ist sie seit einigen Jahren wieder produktiv und liefert durch die Bank äußerst kaufenswerte Mischungen aus keltischem Folk und klassischen Arrangements, gepaart mit vielen orientalischen Elementen. Auf ihren vergangenen Veröffentlichungen bereiste sie besonders die orientalischen Gefilde: Man beachte die thematischen Kompilationen &#8220;A Mediterranean Odyssey&#8221; und &#8220;The Olive and the Cedar&#8221; (beide 2009, der Name ist jeweils Programm!), das in maurisches Ambiente eingebettete Livealbum &#8220;Live at the Alhambra&#8221; oder das Studioalbum &#8220;An Ancient Muse&#8221; (2006), in dem sie die Spur der Kelten bis in den Nahen Osten zurückverfolgte. Selbst <a href="http://RockZOOM.de/2008/10/07/loreena-mckennitt-a-midwinter-nights-dream/" target="_blank">das letzte Album &#8220;A Midwinter Night&#8217;s Dream&#8221;</a> (übrigens immer noch und wieder ein vortreffliches Weihnachtsgeschenk) atmete mehr Myrrhe und Weihrauch statt sich in Schnee und dicke Wollklamotten zu hüllen. Zugegebenermaßen waren die orientalischen Elemente schon immer Teil der Musik McKennitts, doch gerade im vergangenen Jahrzehnt entfernte sie sich stark von ihren musikalischen Wurzeln&#8230; was aber eigentlich auch nicht schlimm war. </p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/12/loreena_windthatshakes-300x300.jpg" alt="" title="Loreena McKennitt : The Wind That Shakes The Barley" width="200" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-3612" />Wie dem auch sei, mit dem am 26. November veröffentlichten neuen Album &#8220;The Wind That Shakes The Barley&#8221; geht es nun wieder mehr in Richtung &#8220;back to the roots&#8221;. Die irischen Töne hat sie eh im Blut; ihre Vorfahren kommen aus Irland und Schottland und wer ganz genau aufgepasst hat, wird auch wissen, dass der Albumtitel der irischen Vergangenheit entlehnt ist. Die Sängerin und Multiinstrumentalistin huldigt auf dem neuen Album nämlich auch den großen irischen Poeten. Natürlich dem wohl größten von allen: William Butler Yeats (&#8220;Down By The Sally Gardens&#8221;) und im Falle des Windes, der da die Gerste durchschüttelt, einen zumindest namentlich etwas weniger bekannten irischen Dichter namens Robert Dwyer Joyce, der sich Zeit seines Lebens Mitte des 19. Jahrhunderts auch für die Pflege der traditionellen irischen Musik stark machte. </p>
<p>Einzig &#8220;The Emigration Tunes&#8221;, dieser ergreifende Instrumental-Lamento &#8211; man sieht vorm inneren ganz klar die zerreißenden irischen Familienbande und Schiffe, die im 19. Jahrhundert nach Amerika aufbrechen &#8211; stammt aus Loreenas eigener Feder. Alle anderen Stücke auf &#8220;The Wind That Shakes The Barley&#8221; sind traditionelle Lieder, umarrangiert für ein orientalisch-keltisches Instrumentarium und veredelt durch Loreenas reife, klassisch ausgebildete aber nie steril-trainiert klingende Stimme. Fehlen darf auf so einer Sammlung natürlich nicht &#8220;The Star of the County Down&#8221;, noch eines der peppigeren Stücke auf &#8220;The Wind That Shakes The Barley&#8221;, das an vielen Stellen durch die überwältigende Balladenmacht zwar etwas süßlich, aber immer sehr glaubwürdig ertönt.</p>
<p>Wieder festigt sie ihren Titel als uneingeschränkte &#8220;Queen of Multicultural Folk&#8221;. Übrigens gibt es erstmals seit 1994 auch wieder eine Vinylversion bei Loreena. Das Teil bringt ganz audiophil anständige 180 Gramm auf die Waage. Gut für Mutti, gut für die Frau und den mondänen Herrn von Welt&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne wünschen wir all unseren Lesern schon mal besinnliche, sinnliche und/oder rockende Feiertage!<br />
Trinkt festlich, aber nicht zu feste&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Termin: 6. KIELoWatt Festival @ Die Pumpe, Kiel &#124; 05. &amp; 06.11.2010</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 17:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enrico Kalkbrenner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Im Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>

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		<description><![CDATA[Das „KIELoWatt Festival“ hat sich inzwischen zu einer festen Institution gemausert und feiert nun am ersten Novemberwochenende bereits sein sechstes Jahr. - Natürlich ist auch RockZOOM dabei :) ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- <strong>Termin:</strong> 05. &#038; 06. November 2010<br />
- <strong>Ort</strong>: Die Pumpe, Haßstraße 22, 24103 Kiel</p>
<p><a href="http://www.kielowatt-festival.de"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/KWF20xx_Nixie-300x300.jpg" alt="" title="KIELoWatt Festival (Nixie)" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3499" /></a>Das „KIELoWatt Festival“ hat sich inzwischen zu einer festen Institution gemausert und feiert nun am ersten Novemberwochenende bereits sein sechstes Jahr. &#8211; Natürlich ist auch RockZOOM dabei <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ganz im Zeichen der härteren Rockmusik, wird am 05. &#038; 06. November wieder ein volles Dutzend handverlesener Bands in Kiel erwartet, welche eine bunte Mischung aus Punkrock bis hin zu brachialem METAL zelebrieren. &#8211; Wem also ein Tag nicht ausreicht, um sich auszutoben, dem wird in der Kieler Pumpe garantiert geholfen.</p>
<p>Zu den zwölf Bands gehören ganz vorneweg <strong>DEBAUCHERY</strong>, <strong>FINAL BREATH</strong> und <strong>MOB RULES</strong>. Aber auch <strong>7 Seals</strong>, <strong>Blackwater</strong>, <strong>Cold Rush</strong>, <strong>Cry My Name</strong>, <strong>Ctulu</strong>, <strong>Metadone</strong>, <strong>Ophis</strong>, <strong>Typhoon Motor Dudes</strong> und <strong>Tyson</strong> können sich sehen lassen und laden von hart bis zart zum hinkommen und abfeiern ein.</p>
<p><strong>Freitag, 05.11.2010 ab 20 Uhr &#8211; Underground Stage:</strong></p>
<ol>
<li>20:45–21:15 <a href="http://www.myspace.com/ophisdoom">OPHIS</a></li>
<li>21:30–22:00 <a href="http://www.myspace.com/crymynamemetal">CRY MY NAME</a></li>
<li>22:15–22:45 <a href="http://www.myspace.com/blackwatermetal">BLACKWATER</a></li>
<li>23:00–23:30 <a href="http://www.myspace.com/metadone">METADONE</a></li>
<li>23:45–00:xx <a href="http://www.myspace.com/ctuluband">CTULU</a></li>
</ol>
<p><strong>Samstag, 06.11.2010 ab 18 Uhr &#8211; Concert Hall:</strong></p>
<ol>
<li>18:45–19:15 <a href="http://www.myspace.com/bandtyson">TYSON</a></li>
<li>19:30–20:00 <a href="http://www.myspace.com/7seal">7 SEALS</a></li>
<li>20:15–20:45 <a href="http://www.myspace.com/coldrushmusic">COLD RUSH</a></li>
<li>21:00–21:30 <a href="http://www.myspace.com/typhoonmotordudes">TYPHOON MOTOR DUDES</a></li>
<li>21:45–22:30 <a href="http://www.myspace.com/mobrulesband">MOB RULES</a></li>
<li>22:45–23:30 <a href="http://www.myspace.com/finalbreath667">FINAL BREATH</a></li>
<li>23:45–00:45 <a href="http://www.myspace.com/debaucheryband">DEBAUCHERY</a></li>
</ol>
<p>Wie immer gibt’s zur Tageskarte auch die Möglichkeit eine Zweitageskarte zu erwerben, welche im Vorverkauf läppische 14,- Euro kostet und direkt auf <a href="http://www.kielowatt-festival.de">www.kielowatt-festival.de</a> angeboten wird.</p>
<p>Also worauf wartet ihr noch? Kommt hoch in den hohen Norden.<br />
- Heavy Metal will never die!</p>
<p>&#8212;</p>
<div id="attachment_3479" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/KWf2010.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/KWf2010-214x300.jpg" alt="" title="KIELoWatt Festival 2010 (#666)" width="214" height="300" class="size-medium wp-image-3479" /></a><p class="wp-caption-text">6. KIELoWatt Festival</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Remember her name&#8230; Her Name Is Calla</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/10/09/her-name-is-calla/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 18:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[denovali records]]></category>
		<category><![CDATA[her name is calla]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[shoegaze]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder eine Art Musik, die getrost in unsere schwammelige Kategorie &#8220;Auf zu neuen Ufern&#8221; passt. Die britischen Schubladen-Verneiner Her Name Is Calla waren bereits in Vergangenheit bei uns kurz im Gespräch, mit &#8220;The Quiet Lamb&#8221; veröffentlichen sie nun ihr zweites Album, vollgepackt mit Laut und Leise, Bescheidenheit und Bombast, Elegie und Explosion, nicht mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder eine Art Musik, die getrost in unsere schwammelige Kategorie &#8220;Auf zu neuen Ufern&#8221; passt. Die britischen Schubladen-Verneiner Her Name Is Calla waren <a href="http://RockZOOM.de/2009/08/31/her-name-is-calla-schokoladen-berlin-27-08-2009/" target="_blank">bereits in Vergangenheit bei uns kurz im Gespräch</a>, mit &#8220;The Quiet Lamb&#8221; veröffentlichen sie nun ihr zweites Album, vollgepackt mit Laut und Leise, Bescheidenheit und Bombast, Elegie und Explosion, nicht mit Pauken, wohl aber Trompeten, naja, zumindest Posaunen.</p>
<p>Auch Celli mischen sich in den gedankenverlorenen Shoegaze-Ambientsound. Die Perkussion zeigt sich selten, dann aber auch wieder sehr rabiat. Auch den Gesang platziert Thom Corah sparsam. Ganz viele Bands haben heutzutage das große Manko, dass sie ihre Stücke &#8220;zersingen&#8221;, zu viel Melodie und Können beweisen wollen und dabei der Musik nicht ausreichend Raum zur Entfaltung geben. Her Name is Calla machen das anders und setzen ihre lyrische Mensch-Natur-Metaphorik gezielt und effizient ein&#8230;</p>
<blockquote><p><div id="attachment_3430" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/lamb200.jpg" alt="&quot;The Quiet Lamb&quot; (VÖ: 22.10.2010)" title="&quot;The Quiet Lamb&quot; (VÖ: 22.10.2010)" width="200" height="200" class="size-full wp-image-3430" /><p class="wp-caption-text">'The Quiet Lamb' (VÖ: 22.10.2010)</p></div>They found your<br />
Clothes by a Lake<br />
I held my breath<br />
I followed the current south<br />
Southwards<br />
Until I found your<br />
Secret place</p>
<p>Your Body<br />
wrapped in vines&#8230;</p></blockquote>
<p>Herzstück dieses Albums ist ganz klar das sich langsam aufbäumende, gänsehautverursachende 17-Minuten-Epos &#8220;Condor and River&#8221; sowie der abschließende Dreiklang der unzertrennlichen, dramatischen &#8220;The Union&#8221;-Stücke. So wie eigentlich alles auf &#8220;The Quiet Lamb&#8221; unzertrennlich homogen einandergreift. Eine Tatsache, die gewiss den unterschiedlichen musikalischen Vergangenheiten der Musiker geschuldet sein muss. Multiinstrumentalist und Bandkopf Thom Corah kann dies bestätigen:</p>
<blockquote><p>Natürlich haben wir alle die verschiedensten Hintergründe. Ich denke aber unsere große Gemeinsamkeit ist, dass wir weniger von Musik als viel mehr von Gegebenheiten des &#8220;wahren Lebens&#8221; beeinflusst sind. Fast alle unserer Songs sind in irgendeiner Weise biographisch. Bisweilen werden wir mit anderen Bands verglichen und meistens haben wir noch nie von denen gehört. Das ist aber gar nicht schlecht. Ich hab von Shearwater auf diese Weise erfahren und nun besitze ich alle ihre Platten! In Sachen Songwriting überstürzen wir nichts. Normalerweise wird ein Stück mit einer Vision beginnen, die ich gern erreichen möchte, dann schreibe ich eine Grundstruktur für den Song, dann Texte, falls nötig. Wenn ich denke, dass die Sache so gut wie fertig ist, nehm ich das Ganze mit zur Band und wir spielen ein bisschen damit, ändern Dinge hier und da. Die Songs entfalten sich sehr natürlich, das ist ein sehr organischer Prozess. Es ist manchmal, als würde sich ein Stück über uns im Laufe der Zeit von allein öffnen. Ein paar der Songs vom neuen Album gibt es schon seit einigen Jahren, obwohl wir sie nie live gespielt oder in irgendeiner Form bisher veröffentlicht haben. Wir mussten warten bis wir merkten, dass die Zeit dafür gekommen war. Manchmal verstehen wir die Songs selbst nicht ganz; dann müssen wir sie eine Weile ruhen lassen. Keine Eile.</p></blockquote>
<p>Die 75 Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug und man fühlt sich trotz dieser enormen Länge sogar bewegt, sofort die &#8220;Repeat all&#8221;-Taste zu betätigen&#8230; oder eben die erste Platte nochmals aufzulegen. Denn einmal mehr veröffentlichen Denovali Records wieder edles Vinyl in unterschiedlichsten Ausführungen, neben der ohnehin schon sehr hübsch aufgemachten regulären CD im Kartonumschlag auch noch eine CD-Version im Holzkistchen. Doch selbst die reguläre CD-Version ist fantastisch aufgemacht, mit wertigem Steckschuberkarton und reichhaltigem Booklet, gestalterisch eine wahre Augenweide&#8230;</p>
<p><div id="attachment_3404" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/10/Her_Name_is_Calla-200x300.jpg" alt="Her Name is Calla (photo by Heidi Kuisma, published under the terms of &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;cc-by-2.0&lt;/a&gt;)" title="Her Name is Calla (by Heidi Kuisma)" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-3404" /><p class="wp-caption-text">Her Name is Calla (photo by Heidi Kuisma, published under the terms of cc-by-2.0)</p></div><br />
<blockquote>Wir haben Glück dass wir unter unseren Freunden und Fans viele talentierte Künstler und Fotografen haben. Wir haben an Leute die wir bewundern Kopien der Songs geschickt und sie gefragt, ob sie nicht eine visuelle Interpretation dazu kreieren wollen. Das war wahnsinn, denn wir haben auf diese Weise wirklich viel wunderbares, einmaliges Artwork bekommen. Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Musik als physisches Medium veröffentlicht wird. Für uns zählen Mp3s nicht mal. Vielleicht sind wir da ein bisschen altmodisch, ich weiß nicht. Ich selbst benutze Spotify zum Streamen von Musik. Dafür bezahle ich monatlich. Platten die mir gefallen, kaufe ich dann als CD oder Vinyl. Ich verabscheue illegales Downloaden. Es ist wirklich ärgerlich, dass viele Blogs unsere Alben einfach rausgeben, bevor sie überhaupt veröffentlicht sind. Die Sache ist ja, wenn sie fragen würden, wir würden vermutlich sogar zustimmen und ein paar Songs für deren Site zur Verfügung stellen. Man möchte nur gerne mal gefragt werden, das ist alles.</p></blockquote>
<p>Doch nicht nur im Studio sind Her Name Is Calla über alles erhaben. Voriges Jahr schwärmte unsere RockZOOM-Kollegin Jana vom Berlin-Auftritt der Briten. Wir denken uns in den Sommer letzten Jahres zurück, Her Name Is Calla im Schokoladen: <em>&#8220;Viele Stücke begannen leise und zögerlich, um dann in einem Lärminferno zu gipfeln, langsam und stetig, in etwa, als würde ein Gewitter aufziehen, alles verwüsten, das Dach abdecken, Bäume entwurzeln, das Fahrrad ein paar Meter weiter parken und dann ganz plötzlich wieder verschwinden.&#8221;</em>, obwohl sich Thom da eher bescheiden gibt:</p>
<blockquote><p>Die letzte Show in Berlin war in unseren Augen sehr schwach. Die Nacht zuvor haben wir vielleicht zwei Stunden auf hartem Boden geschlafen, sind dann 13 Stunden gefahren, aus dem Wagen raus und haben dann gespielt. Wir waren so müde! Wir hoffen, dass wir bald zurückkommen und eine bessere Show geben können. Ich denke wir werden im März oder April touren. Berlin wird mit Sicherheit auch wieder dabei sein. Wir haben viele gute Freunde dort. Letztes mal haben sie Mike Calla und mich zu dieser grandiosen Currywurstbude geschleppt. Holy shit, ich mag wirklich scharfes Essen, aber ich dachte dort wirklich, dass ich ohnmächtig werde!</p></blockquote>
<p>Bleibt am Ende noch eine Frage zu klären: Wer ist eigentlich Calla?</p>
<blockquote><p>Ich fürchte die Antwort kann ich nicht geben. Sie würde nur einen Haufen anderer Fragen heraufbeschwören und sich gegen unsere Bandgeheimnisse richten, die wir versprochen haben, für uns zu behalten. Ich kann dir aber sagen, dass wir uns nicht nach einer Person oder einem Tier oder sowas benannt haben. Vielmehr liegt dem ganzen ein Ereignis zugrunde. Ein Ereignis, das personifiziert wurde. Sorry falls das sogar noch vager klingt.</p></blockquote>
<p>Mögen sie dieses Geheimnis von mir aus gern hüten, wenn sie weiter so grandiose Musik machen! Wer jedenfalls die Labelkollegen KOM, Blueneck und Neil On Impression mag oder ganz allgemein einfach nur ein aufgeschlossener Freund unverbrauchter emotionaler Klänge ist, sollte Her Name Is Calla unbedingt Aufmerksamkeiten schenken. Hier kann man sofort mal Reinhören:</p>
<p><object height="225" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F156757&#038;"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="225" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F156757&#038;" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/hernameiscalla">Latest tracks by hernameiscalla</a></span></p>
<p>Und Denovali-typisch gibt es auch wieder einiges an Einstiegsdrogenmaterial herunterzuladen. So ist beispielsweise das nur marginal weniger geniale Debütalbum &#8220;The Heritage&#8221; in voller Länge verfügbar auf</p>
<p>** Her Name Is Calla @ Denovali Records: <a href="http://denovali.com/hernameiscalla/" target="_blank">http://denovali.com/hernameiscalla</a></p>
<p>** Offizielle Homepage der Band:<br />
<a href="http://www.hernameiscalla.co.uk/" target="_blank">http://www.hernameiscalla.co.uk</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beerenweißchen und Zitronengelb : ein modern(d)es Märchen von KOM</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/07/06/beerenweischen-und-zitronengelb-ein-moderndes-marchen-von-kom/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 20:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[denovali records]]></category>
		<category><![CDATA[kom]]></category>
		<category><![CDATA[vinyl]]></category>

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		<description><![CDATA[Ersehnter seelischer Sommerregen auf die erhitzten Gemüter. KOM. Was das heißt, verrät niemand. Was das bedeutet, findet man seit neuestem auf &#8220;Berry White&#8221; heraus. Das hat nur im Entferntesten etwas mit Barry White zu tun. Auf KOMs erstem richtigen Album unter dem geschätzten Denovali-Label dreht es sich viel mehr um die leisen, dezenten Klänge. Dreht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/07/berrywhite.jpg" alt="" title="KOM: Berry White (2010)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3253" />Ersehnter seelischer Sommerregen auf die erhitzten Gemüter. KOM. Was das heißt, verrät niemand. Was das bedeutet, findet man seit neuestem auf &#8220;Berry White&#8221; heraus. Das hat nur im Entferntesten etwas mit Barry White zu tun. Auf KOMs erstem richtigen Album unter dem geschätzten Denovali-Label dreht es sich viel mehr um die leisen, dezenten Klänge.<br />
Dreht es sich um den Song in aller seiner Kompaktkeit, zielgenau komponierten Schönheit.<br />
Dreht es sich um die Tauperle auf langsam wachsenden Grün und deren stillen Beobachter, den Versuch wagend, in einem kurzen Moment, der wie ein langer scheinen möchte, seinem Stadtgeheul zu entrücken. (Der Beobachter, zum Lauscher geworden, wird empfänglich für gläsernes Gesäusel, dreht sich leichttrunken um die eigene Achse in einen Mantel aus warmen Basstontropfen, schwebenden, unverzerrten Gitarren, vorsichtigen Drumbeats.) Dreht es sich also simpel gesagt um Mensch und Natur.</p>
<p>Und es dreht sich bald auch wieder auf dem heimischen Plattenteller. Die vier Musiker aus den verschiedensten Ecken Deutschlands mögen das vinylene Rund, was sie schon mit einer wunderschönen Ausgabe ihrer 2009 erschienenen EP &#8220;Ink&#8221; unter Beweis stellten: Ein wachsversiegelter Briefumschlag umarmte die farbig marmorierten, auf 160 Stück limitierten Scheiben, die wiederum Töne umarmten, an die wir uns gern zurückerinnern: <em>&#8220;Insbesondere der dahingehauchte, schon beinahe gelangweilt dennoch sehr cool abgebrüht klingende Gesang bei KOM gelangt schon recht nahe an den stets improvisierten Träumersingsang des CAN-Sängers Damo Suzuki heran. <img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/07/kom_lp.jpg" alt="" title="KOM: Ink (10&quot;, 2009)" width="225" height="150" class="alignleft size-full wp-image-3257" />Weltfremd atonal plänkeln Gitarren dazu. KOM haben&#8217;s auch irgendwie mit dem 3/4-Takt, und so lässt sich zum verträumten &#8220;007&#8243; ganz hervorragend durch die regenlaue, rotweingetränkte Sommernacht walzern.&#8221;</em> (<a href="http://RockZOOM.de/2009/07/09/zwei-jahre-chaostheorie-und-praxis/" target="_blank">RockZOOM-Rezension vom Juli 2009</a>) </p>
<p>Seit &#8220;Ink&#8221; hat sich nun aber einiges geändert, oder besser: entwickelt, denn KOM bleiben unverkennbar. Zieht man aber beispielsweise &#8220;001&#8243; von &#8220;Ink&#8221; heran, wo ganze Dialoge mit komplexmelodischen Gitarrenunterhaltungen geführt wurden, sind die &#8220;Berry White&#8221;-Titel nun allesamt wesentlich minimalistischer. Durchaus im positiven Sinne, denn die aufs Wesentliche reduzierten Stücke machen süchtig und ziehen einen rasch und immer wieder in einen angenehmen Sog&#8230;</p>
<blockquote><p>Es war uns auf jeden Fall ein Anliegen, die Stücke für das Album kompakter zu halten. Die soundtrackartigen Parts wollten wir kürzer und präziser und vieleicht auch einfacher gestalten, damit diese auch in den Songs ihren Platz finden. Die Songs sollten nicht so gedehnt werden, sonst würden sie zerfallen. <em>(Nick Zimmermann, KOM)</em></p></blockquote>
<p>Die &#8220;Ink&#8221;-EP war ja fast rein instrumentell, und wenn sachte gesungen wurde, dann nur schwer verständlich&#8230; Auch die &#8220;Durchnummerierung&#8221; der Stücke ließ keinerlei inhaltliche Assoziationen zu. Auf &#8220;Berry White&#8221; sind die Vocals nun omnipräsent. Nick erklärt die neuerliche Entdeckung des gesungenen Wortes:</p>
<blockquote><p>Wir haben eigentlich schon ganz zu Anfang (seit 2003) mit Vocals gearbeitet. Jedoch waren wir mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Offensichtlich brauchten wir die Zeit, um ein wirklich gutes Gefühl mit den Endergebnissen zu haben. Nach der &#8220;Ink&#8221; war bei uns allen der Reiz auch da, Songs in den Vordergrund zu rücken. Bei der &#8220;Ink&#8221; wollten wir mehr die Assoziation der Entfernung zum Hörer. Vieleicht wie etwas das Horizont passiert. Die &#8220;Berry White&#8221; sollte nah dran, und etwas direkter sein.</p></blockquote>
<p>Und nah dran ist sie. Sie klingt nicht nur, sie riecht auch noch sehr interessant: nach Moder, Mulch und Maiglöckchen. Dabei dezent. Die Sueddeutsche meint sogar <em><a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/forschung-prinzip-maigloeckchen-der-sex-der-gerueche-1.532547" target="_blank">&#8220;Ohne Maiglöckchen-Duft wäre die Menschheit ausgestorben&#8230;&#8221;</em></a>. Ein Hauch dieser Sinnlichkeit bei KOM.<br />
Moder. Ja. Auch Moder. &#8220;Exobeat&#8221; beispielsweise schweift in die dahinsiechende, flehende Präsenz unserer Moderne. Entzifferbar im sphärischen Gesang sind häufig nur Satzfetzen, viel Platz für eigene Versionen&#8230;</p>
<blockquote><p>Generell sind die Inhalte der Songs recht frei gestaltet. Wenn ich Songs schreibe, hat das oft mit Bildern oder kurzen Szenen zu tun, die sich irgendwie und irgendwann in meinem Kopf festgesetzt haben. Man könnte das auch mit einer Zeichnung vergleichen, bei der etwas angedeutet wird, und der Betrachter führt diese Zeichnung selbst aus, oder es werden Assoziationen geweckt.</p></blockquote>
<p>KOM umschiffen Klischees. Die Tags fallen heute mal aus. Ihr Plattenlabel Denovali beschreibt sie treffend:</p>
<blockquote><p>They like to listen to ROBERT WYATT, HARMONIA or RADIOHEAD &#8211; but they don&#8217;t copy them. They&#8217;re just KOM &#8211; four guys from three cities in Germany who visit a small cottage in the woods every 2nd year to write a new refreshing and outstanding record&#8230; they write it for themselves and a few friends &#8211; they still don&#8217;t care if the press or new fans like it.</p></blockquote>
<p>Von ihrem Label werden sie manchmal auch als &#8220;soundtrack of a 60s movie&#8221; beschrieben&#8230;</p>
<blockquote><p>Der Vergleich zu den 60s soundtracks kommt tatsächlich aus dem Hause Denovali. Wir sind aber natürlich Soundtrack beeinflusst. Der Manuel interessiert sich z.B. sehr für Science Fiction Filme und Soundtracks. André mag z.B. die Filme von Wes Anderson sehr gerne. Bei mir sind es Filme wie Aguirre oder Nosferatu von Werner Herzog. Ich glaube wir würden gerne den Soundtrack zu einer guten Komödie machen. Das wäre eine Herausforderung.</p></blockquote>
<p>Und abgesehen von diesen Soundtrack-Liebäugeleien, wo soll es mit KOM demnächst hingehen&#8230;?</p>
<blockquote><p>Ich glaube, das können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Eigentlich ist immer erst mal alles möglich. Ich denke der Song wird weiterhin eine große Rolle spielen. Bei der &#8220;Berry White&#8221; stehen ja akustische Instrumente im Vordergrund. Vieleicht ist das ja bei der nächsten Platte ganz anders?</p></blockquote>
<p>Erst einmal ist für &#8220;Berry White&#8221; wieder eine luxuriöse Vinylausgabe in Bau: Die handgefertigte Buchausgabe soll demnächst erscheinen und wird limitiert auf 100 Stück mit einer 180 Gramm schweren, klaren Scheibe aufwarten. Für Nick gehören Musik und Aufmachung unweigerlich zusammen:</p>
<blockquote><p>Wir mögen es sehr, mit visuellen und haptischen Dingen zu arbeiten und sind alle fasziniert von gut gestalteten Plattencovern. Ich denke das kann man bei uns als untrennbare Einheit bezeichnen.</p></blockquote>
<p>Wer trotzdem schon einmal hineinhören mag, der kann das direkt hier tun:</p>
<p><a href="http://www.denovali.com/kom/" target="_blank">http://www.denovali.com/kom/</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/wwwkomkomnet" target="_blank">http://www.myspace.com/wwwkomkomnet</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auf nach Wacken&#8230;!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 12:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[alice cooper]]></category>
		<category><![CDATA[cannibal corpse]]></category>
		<category><![CDATA[debauchery]]></category>
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		<category><![CDATA[orphaned land]]></category>
		<category><![CDATA[rotting christ]]></category>
		<category><![CDATA[slayer]]></category>
		<category><![CDATA[tiamat]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
		<category><![CDATA[wacken open air]]></category>
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		<description><![CDATA[Wacken &#8211; ein Festival, das zur lebenden Legende mutierte. Damals (2003) als ich das letzte Mal auf dem Wacken war, musste ich den Leuten noch erklären was das denn ist und was da so für komische Musik spielt&#8230; heutzutage erzählt mir aber schon stolz meine Zahnarzthelferin das sie auf&#8217;s Wacken fährt. Jeder kennt Wacken, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2010/07/2mda90l6.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/07/2mda90l6-300x212.jpg" alt="" title="Wacken" width="300" height="212" class="alignright size-medium wp-image-3281" /></a>Wacken &#8211; ein Festival, das zur lebenden Legende mutierte. Damals (2003) als ich das letzte Mal auf dem Wacken war, musste ich den Leuten noch erklären was das denn ist und was da so für komische Musik spielt&#8230; heutzutage erzählt mir aber schon stolz meine Zahnarzthelferin das sie auf&#8217;s Wacken fährt. Jeder kennt Wacken, und es ist das Non-Plus-Ultra unter Möchtegern-Bösen Festivalgängern und Nachwuchsmetallern geworden.  Wer mich kennt, der wird wissen das ich mich ja eigentlich auf den kleinen und vor allem weniger zeitintensiven Festivals wohler fühle, wie zum Beispiel das auch bald anstehende Dong Open Air. Dennoch hat sich sich ergeben das ich dieses Jahr nach langer, langer, langer Zeit wieder mal in den hohen Norden fahre und mir den Wahnsinn aus der Nähe betrachten kann. Ganz dekadent geht es zu viert im Caravan auf Campingplatz Y.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: RockZOOM wird zum allerersten Mal auch auf dem Kultfestival zugegen sein und berichten! (Ob auch in fotografischer Form wird sich allerdings noch herausstellen). Eine nostalgische Sache, da ich die RockZOOM-Gründer <a href="/author/jle/">Frau Legler</a> und <a href="/author/ane/">Herr Neitzel</a> doch seinerzeit über&#8217;s Wacken Forum kennengelernt habe &#8211; gar mit Andi auf mein erstes Wacken (2002) gefahren bin. Auch heute hat die Wacken Forum Community noch einen sehr großen Einfluss auf mein Leben.</p>
<p><a href="http://wacken.com"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/07/superbanner_728x90.jpg" alt="" title="superbanner_728x90" width="540" class="aligncenter size-full wp-image-3269" /></a></p>
<p>Auf dem Wacken spielen bekanntlich mehr Bands als man sich jemals angucken können wollen würde. Unter den Legenden sind diesmal Alice Cooper (ob er auch dort für den Elektrogroßhandel Werbung macht?), Die Kassierer (was für eine Schlacht wird da wohl aus der Schlammschlacht?), Iron Maiden (diesmal komplett und nicht im Sparpaket von 2003), Mötley Crüe (ooh hmm ahh) und Slayer (ob man sie diesmal hören kann?).</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2010/07/6xf30mej.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/07/6xf30mej-275x300.jpg" alt="" title="Orphaned Land" width="275" height="300" class="alignright size-medium wp-image-3277" /></a>Viel spannender werde ich persönlich mit Sicherheit Cannibal Corpse, Debauchery, Die Apokalyptischen Reiter, Orphaned Land, Rotting Christ, Tiamat und Victims of Madness finden. Aber auf dem Wacken wird wirklich jeder bedient &#8211; von Power Metal über Mittelalter- und Viking Metal, Black Metal, Death Metal, Grindcore bis hin zum klassischen Rock ist alles dabei. Wie praktisch das es auf der offiziellen Homepage sogar ein <a href="http://www.wacken.com/de/woa2010/main-bands/running-order-tool/">Running Order Tool</a> gibt um sich seine ganz persönliche Running Order zusammenzustellen. Da kann ja nichts mehr schief gehen &#8211; bis auf, natürlich, den einen oder anderen Alkoholexzess, die ja bekanntlich schon mal dazu führen können das man mal eine Band verpasst, oder sich partout nicht dran erinnern kann (das trifft natürlich nicht auf uns Reporter zu. Wir sind schließlich professionell!).</p>
<p>Ob das Wacken nach 7 Jahren Pause noch zu erkennen ist, wem man so alles über den Weg läuft, und natürlich welche Bands auf diesen bedeutenden Bühnen ihr bestes geben &#8211; all das darf man gespannt im Nachbericht erwarten! Bis dahin, &#8220;Cheers Metalheads!&#8221;</p>
<p>&raquo; <a href="http://wacken.com">Offizielle Wacken Homepage</a><br />
&raquo; <a href="http://www.metaltix.com/">Metaltix Online Shop (Wacken ist leider ausverkauft)</a></p>
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		<title>BLUENECK live und in Farbe: milchig-weiß bis graumeliert</title>
		<link>http://rockzoom.de/2010/05/01/blueneck-live-und-in-farbe-milchig-weis-bis-graumeliert/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 16:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf zu neuen Ufern]]></category>
		<category><![CDATA[pleasing sounds]]></category>
		<category><![CDATA[blueneck]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[postrock]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, Blueneck ist keine farbensprühende Testosteron-Rockband. Die fünf jungen Männer aus dem britischen Bristol bauen in ihren atmosphärischen Songs, die man am ehesten noch dem Post Rock zuordnen könnte, eine dünne Milchglasscheibe auf, die sie hin und wieder brachial auseinanderscheppern. Und das tun sie mit allerlei Hingabe. Wir trafen uns nach dem Auftritt der Band [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, Blueneck ist keine farbensprühende Testosteron-Rockband. Die fünf jungen Männer aus dem britischen Bristol bauen in ihren atmosphärischen Songs, die man am ehesten noch dem Post Rock zuordnen könnte, eine dünne Milchglasscheibe auf, die sie hin und wieder brachial auseinanderscheppern. Und das tun sie mit allerlei Hingabe.</p>
<p>Wir trafen uns nach dem Auftritt der Band in Chemnitz, am 4. Februar, dem Geburtstagsabend von Sänger Duncan, auf ein kleines Gespräch [<a href="http://RockZOOM.de/2010/05/01/blueneck-live-und-in-farbe-milchig-weis-bis-graumeliert/2/">beinahe ungekürzter Originaltext HIER</a>]. Es war kein überragender, aber ein durchaus guter Gig, welcher insbesondere die Band selbst überrascht hatte, zumindest das Drumherum, denn Chemnitz an sich ist nicht gerade als Hochburg der postrockliebenden Subkultur bekannt&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Ben</strong> (bass): Immanu El haben hier gespielt und waren nicht gerade begeistert&#8230;</p></blockquote>
<p>Die haben aber im Subway to Peter gespielt, einer viel kleineren Location als dem Weltecho&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong> (vocals, keys, guitars): Bevor wir Deutschland getourt haben, spielten wir in unserer Heimatstadt Bath. Da trafen wir eine amerikanische Band, die vor kurzem auch in Deutschland war. Sie haben uns gefragt, wo wir so spielen würden und da habe ich Chemnitz erwähnt&#8230; und sie lachten! Um ehrlich zu sein ist das hier aber die perfekteste, professionellste Spielstätte, wo wir letztens gewesen sind!</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Ben</strong>: Der Sound war toll, guter Soundmann! Wir wurden sehr nett behandelt und ein Drecksloch ist das hier nun wirklich nicht. Aber viele Leute denken das.</p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_duncan.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_duncan-198x300.jpg" alt="" title="Duncan of Blueneck @ weltecho Chemnitz, 4 Feb 2010 | pictured by Leon Weidauer" width="198" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3183" /></a><strong>Duncan</strong>: Da haben sie sich geirrt!</p></blockquote>
<p>Der Sound war in der Tat sehr gut an diesem Abend, wie so oft bei Weltecho-Konzerten. Gespielt wurden hauptsächlich Stücke vom im Februar auf dem Festland erschienenen Album &#8220;The Fallen Host&#8221;. Bereits 2009 wurde dieser Zweitling in UK über EMI veröffentlicht. In Deutschland kümmert sich seit neuestem das grandiose Label Denovali Records um Blueneck&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Ich weiß nicht wie&#8217;s bei den anderen aussieht, aber ich persönlich hatte vorher noch nie von Denovali gehört. Sie haben uns etwa eineinhalb bis zwei Jahre vor Veröffentlichung unseres zweiten Albums kontaktiert und wollten was mit uns zusammen machen. Sie mochten unser erstes Album und ich kam in Kontakt mit Timo. Ich mochte die Leidenschaft des Labels und natürlich haben sie viele gute Bands im Kader.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Ben</strong>: Bei ihnen geht es nicht so sehr um Geld; Timo tut die Sachen vor einem anderen Hintergrund.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Rich</strong> (guitars): Was Blueneck angeht so zeigte er mehr Leidenschaft zur Band als sonst wer. Ich kannte das Label vorher auch nicht, bin aber zu einem großen Fan geworden. Ich bin ein großer Fan von deren Einstellung, es sind tolle Leute und sie setzen viel Glauben in uns. Und das ist es was Bands wie wir brauchen: Glaube.</p></blockquote>
<p>Denovali Records teilen auch ungemein viel Musik, verschenken sie einfach. <a href="http://RockZOOM.de/2009/02/13/denovali-records-verschenkt-musik/" target="_blank">Dazu hatten wir hier auch mal einen Artikel</a>. Auf der anderen Seite werden wiederum sehr liebevoll aufgemachte Sammler-Vinyls veröffentlicht. Das Debütalbum &#8220;Scars of the Midwest&#8221; wurde ja im Nachhinein auch noch einmal von Denovali als Vinylscheibe aufgelegt und das passte einfach perfekt. Auch das zweite Album ist mal wieder voll und ganz für einen &#8220;Vinyl-Konsum&#8221; gemacht, da es ein sehr dynamisches Album ist, das von sehr leisen Passagen lebt, aber an vielen Stellen auch sehr aus sich herausgehen kann, mitunter sogar kathartisch wirkt. </p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: In England würde am Merchstand niemand unsere Vinyls kaufen. Alle wollen immer nur die CD. Das ist eine Schande, denn Vinyl klingt um so vieles schöner.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Es geht ja auch um den warmen Klang. Es hat ja auch seine Macken und nicht diesen glasklaren Klang&#8230;</p></blockquote>
<p>&#8230;was man den Leuten nicht erzählen sollte, die zehntausende von Euros in ihr analoges Hi-Fi-System stecken. Nein wirklich, Plattehören ist ja immer noch eine sehr persönliche Sache, der man viel Aufmerksamkeit widmen muss. Schließlich läuft man nicht zur Belustigung alle 20 Minuten zum Teller und dreht die Seite herum. Dieser Akt ist doch eine sehr private, lobpreisende Handlung, damit die Musik nicht zur bloßen Hintergrundbeschallung verkommt&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Und dann kann man sie rückwärts abspielen und den geheimen Botschaften lauschen&#8230; </p></blockquote>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_scars.jpg" alt="" title="Blueneck: Scars of the Midwest (2006)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3190" />&#8230;die auch auf &#8220;The Fallen Host wieder auftauchen, diese heruntergepitchten, leicht verzerrten gesprochenen Parts, die zum Beispiel das schöne &#8220;Oig&#8221; auf &#8220;Scars of the Midwest&#8221; einleiteten. Ich kann sie wirklich nicht entschlüsseln, aber sie tragen durchaus zur Atmosphäre bei.</p>
<p>Insgesamt gesehen &#8211; da reicht schon der Blick auf das Cover der Scheibe &#8211; war &#8220;Scars of the Midwest&#8221; ein wenig düsterer als der Neuling, einziger Trost war wohl das herzzerreißende &#8220;Epiphany&#8221;, fragil und doch wunderschön wird die zerbrechliche Stimme Duncans von einigen wenigen aber präzise wirkenden Pianoklängen begleitet, bevor sich das Ganze postrocktypisch zur emotional Soundsog-Wand heraufschaukelt. Gern geht&#8217;s da auch mal rein instrumentell zu, oft ist weniger Gesang einfach mehr, wenn es darum geht, dichte Atmosphäre zu erzeugen. Auch auf &#8220;The Fallen Host&#8221; wird wieder mit diesen Elementen gearbeitet. </p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/05/blueneck_fallenhost.jpg" alt="" title="Blueneck: &quot;The Fallen Host&quot; (white vinyl, 2010)" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-3194" />Schon bei den Tönen des einleitenden &#8220;(Depart From Me, You Who Are Cursed)&#8221; begeht man eine alltagsferne Welt mit Piano und Cello an der Seite, geheimnis- und kraftvoll zugleich. Eine Kategorisierung fällt jetzt schon schwer&#8230;<br />
Ich wollte dann schließlich von der Band beim Interview wissen, wie sie jemandem ihre Musik beschreiben würden, der noch nie von Blueneck gehört hat&#8230; ohne vergleichbare Bands zu nennen&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Ich bin dazu in einer interessanten Ausgangslage, weil ich Dunc und die Jungs schon seit etwa 8 oder 9 Jahren kenne, aber erst in den letzten Monaten zur Band gestoßen bin. Ich war also lange Zeit Fan, habe sie mir viel angesehen und angehört. Ich denke es ist melancholische, warme Musik&#8230; dunkel, absorbierend, irgendwie wie ein Soundtrack&#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Ich mag es wenn die Leute sagen, dass die Musik intensiv ist und dass sie da hineingesogen werden, wenn sie eine Blueneck-Aufnahme hören. Es ist sehr emotionale Musik und mir gefällt es, wenn die Menschen in diese Emotionen eintauchen.
</p></blockquote>
<p>Und was würdet ihr sagen, wenn ihr jemanden davon überzeugen müsstet, zu einem eurer Konzerte zu gehen?</p>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Nackte Mädchen&#8230; auf Rollerskates&#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Ben</strong>: Es ist immer leicht, die Phrase &#8220;Post Rock&#8221; zu benutzen, aber man weiß eigentlich nicht wirklich was das nun heißt&#8230;</p></blockquote>
<p>In der Tat kann man Blueneck wahrscheinlich am besten als emotionale Rockmusik bezeichnen, in der man sich gut verlieren kann. Das hier ist wahrlich kein Happy Rock, wer aber immer noch keine Vorstellung hat wie Blueneck klingen, sollte einmal diesen unkonventionellen Clip zum wohl eingängigsten &#8220;The Fallen Host&#8221;-Song &#8220;Lilitu&#8221; eintauchen:<br />
<font face="Verdana" size="1" color="#999999"><br/><a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=102363681" style="font: Verdana">Lilitu</a><br/><object width="425px" height="360px" ><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="wmode" value="transparent"/><param name="movie" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=102363681,t=1,mt=video"/><embed src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=102363681,t=1,mt=video" width="425" height="360" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"></embed></object><br/><a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=23162980" style="font: Verdana">Blueneck</a> | <a href="http://music.myspace.com/index.cfm?fuseaction=videos" style="font: Verdana">MySpace Music Videos</a></font></p>
<p>Wie geht es nun weiter mit Blueneck? Ich frage nach dem dritten Album; in früheren Interviews wurde ja mal was gesagt, dass mehr Instrumente zum Tragen kommen sollen&#8230; andererseits frage ich mich: Wo war der Cellist in Chemnitz?</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Sandy ist Cellist als Berufsmusiker. Er spielt auch im London Symphony Orchestra, ist also stets sehr beschäftigt. Wir wussten das aber auch schon während der Aufnahmen mit ihm. Er meinte, dass er mit uns so oft wie möglich spielen würde, aber natürlich funktioniert das nicht bei allen Shows. Daher fragten wir Rich, ob er nicht mitmachen wolle um einen Weg zu finden, wie wir die Albumversionen der Songs live ohne Cello gut rüberbringen können&#8230; Jedenfalls, die nächste Aufnahme wird eine EP, die wir im Sommer 2010 veröffentlichen wollen&#8230; also viel schneller als gewöhnlich. Normalerweise haben wir ja immer eine 2-Jahre-Lücke.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Rich</strong>: Genau, wir wollen das Momentum am Leben erhalten, ein bisschen Schwung mitnehmen und rasch neue Musik schreiben und aufnehmen. </p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/02/blueneck_ben.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/02/blueneck_ben-213x300.jpg" alt="" title="Ben of Blueneck @ weltecho Chemnitz, 4 Feb 2010 | pictured by Leon Weidauer" width="213" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3071" /></a><strong>Duncan</strong>: Es gab da eine Phase zwischen dem ersten und dem zweiten Album, wo wir als Band fast Schluss gemacht hätten. Es lief einfach nicht. Ich persönlich habe entschieden, 3 oder 4 Monate zurückzutreten, weil ich merkte, dass wir als Band einfach nicht gut funktionierten. Ich weiß nicht warum das so war, aber nach dieser Ruhepause klappte es auf einmal wieder und wir haben den Rest des zweiten Albums recht schnell fertiggestellt. Die Leute sagen manchmal, dass &#8220;The Fallen Host&#8221; 2 Jahre in der Mache gedauert hätte, aber wir haben es in Wirklichkeit innerhalb von 3 Monaten über die Bühne gebracht, was sehr schnell ist. Wir haben sehr mit diesem zweiten Album gekämpft. Wir spüren jetzt bei unserer dritten Aufnahme weniger Druck. Ich persönlich freue mich sehr, JETZT was neues aufzunehmen. Wir werden also die nächste Geschichte im Sommer herausbringen und bald danach an einem neuen Album arbeiten. Das dritte Album, denke ich, wird nicht so dunkel sein. Wir wollen natürlich die Intensität aufrecht erhalten, gleichzeitig aber mit ein paar neuen Ideen experimentieren&#8230;</p></blockquote>
<p>Und dann wäre ja noch der Denovali-Film!?</p>
<blockquote><p><strong>Duncan</strong>: Ja! Denovali arbeiten an einem Film. Timo hat uns die Story des Films zusammen mit ein paar Standbildern geschickt. Er ist gerade damit beschäftigt, den Film zu vollenden und es sieht wirklich sehr gut aus. Ich kann die Story noch nicht verraten, aber es ist ein sehr emotionaler Film und ich denke es passt auch ganz gut, dass wir die Musik dazu beisteuern. Der Film wird gerade gedreht. Beides, Film und Musik, wird wohl im Frühling fertig sein. Es gut um ein ziemlich deprimierendes Thema, aber es wird wohl visuell sehr eindrucksvoll.</p></blockquote>
<p>Wir harren der Dinge eines unbestimmten Frühlingstages, gespannt den Film und den dazugehörigen Blueneck-Soundtrack erwartend, nicht zuletzt sei der Sommer heiß ersehnt, wenn die neue EP erscheint. Bis dahin wandelt jeder, der Blueneck noch nicht kennt und halbwegs was auf emanzipierte Rockmusik hält, in Richtung Denovali Records und besorgt sich die beiden bereits erschienenen Alben.</p>
<p>Im Herbst steht übrigens der zweite Teil der Blueneck-Eurotour an. Hier der derzeitige Stand:</p>
<p>30.08.10 brussels etc. (bel)<br />
31.08.10 freising (d) &#8211; szenekulturforum (kaserne)<br />
01.09.10 eastern germany<br />
02.09.10 gdynia (pl) &#8211; ucho<br />
03.09.10 poznan (pl) &#8211; pod minoga<br />
04.09.10 krakow (pl) &#8211; club re<br />
05.09.10 wroclaw (pl) &#8211; tba<br />
06.09.10 praha (cz)<br />
07.09.10 dresden (d) &#8211; beatpol<br />
08.09.10 western germany<br />
11.10.10 aachen (d) &#8211; az (+heirs)<br />
12.10.10 lille (f) &#8211; le select<br />
13.10.10 london &#8211; tba<br />
14.10.10 bath &#8211; green park tavern<br />
15.10.10 london &#8211; tba<br />
16.10.10 stoke &#8211; tharry&#8217;s bar stoke<br />
17.10.10 leicester &#8211; tba<br />
18.10.10 southern england</p>
<p>Live-Fotos: Leon Weidauer</p>
<p>Blueneck @ web:<br />
- <a href="http://www.blueneck.com" target="_blank">offizielle Homepage</a><br />
- <a href="http://www.myspace.com/blueneck" target="_blank">Myspace</a><br />
- <a href="https://twitter.com/BlueneckUK" target="_blank">Twitter</a></p>
<p>Auf der <a href="http://RockZOOM.de/2010/02/21/blueneck-live-und-in-farbe-milchig-weis-bis-graumeliert/2/">nächsten Seite</a> findet ihr das (fast) ungekürzte Interview in englischer Sprache.</p>
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