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Boy & Bear @ Heimathafen, Berlin | 06.03.2016

8. März 2016

Boy & Bear @ Heimathafen, Berlin - 06.03.2016Boy & Bear können eines am besten: Menschen auf einem Konzert mitreißen. Ihre dritte Scheibe „Limit of Love“ ist erst im Herbst 2015 erschienen und nach einem exklusiven herbstlichen Abstecher in den Privatclub in Berlin zog es sie nun wieder in größere Gefilde: in den Heimathafen.

Schon vor zwei Jahren als wir sie erstmals live bestaunen durften, wurden wir Zeuge einer mitreißenden Show. Wir erwarteten das übliche Folk-Geplänkel, rechneten damit, dass wir nach der Hälfte des Konzertes gelangweilt nach Hause gehen würden, und wurden dann Zeuge einer hochgradig charmanten, kurzweiligen Show.

Natürlich gingen Boy & Bear auch dieses Mal kein bisschen weniger wirkungsvoll zu Werke. Der Glanz in den Augen der fünf Musiker überstrahlte alles und jeden. Jeder der Freunde fand seinen besonderen Platz auf der Bühne, jeder war gleichermaßen wichtig. Ob weiter oben auf dem Podest oder weiter unten, dafür in vorderer Position. Drummer Tim Hart war wie vor zwei Jahren am rechten Bühnenrand zu finden. Nur wurde dieses Mal noch deutlicher wie sehr es ihm eine Herzensangelegenheit ist, Augenkontakt zu seinen Fans zu pflegen. Er war es denn auch, der Support-Sängerin und Wahlberlinerin Alice Phoebe Lou in höchsten Tönen lobte und noch einmal betonte, dass sie bald ein Album, ihr allererstes, veröffentlichen würde.

Auch diese Boy & Bear-Show gehört zu der Kategorie: Konzerte, die man nicht vergisst. Man spürte förmlich die Ausgeglichenheit dieser fünf talentierten Australier und ihre Leidenschaft gemeinsam die unterschiedlichsten Richtungen des Folk auszuloten und es sich in einer eigenen musikalische Nische gemütlich zu machen. So scheuten sie sich auch nicht, eines der besten Songs des letzten Jahrzehnts zu covern: „Back In Black“ von Amy Winehouse. Müsste man Boy & Bear in einen Stempel aufdrücken, so könnte man behaupten, Boy & Bear sind die Lokomotive, die Dampfwalze der Folkmusik.

Und nach dem Motto, jede Band, kriegt das Publikum, das es verdient, lässt sich sagen, dass Boy & Bear-Konzertgänger ähnlich ausgeglichen, leidenschaftssüchtig und warmherzig auf einen wirken wie die Band selbst. So lasst uns diesen Artikel mit ein paar Liebkosungsrufen aus den Publikum beenden:
Fan 1: „Mexico loves you.“
Fan 2: „Neukölln loves you.“
Fan 3: Everyone loves you“

>> Zu allen Bildern von Boy & Bear @ Heimathafen in Berlin

Oder klickt auf den Play-Button, um die Dia-Show zu starten.

Links:
Homepage: www.boyandbear.com
Facebook: www.facebook.com/boyandbear

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