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	<title>Rockzoom &#187; Katrin Kropf</title>
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		<title>Lockerbie: Ólgusjór</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 20:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[indie]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
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		<description><![CDATA[In Island boomt der Indie Pop mit Postrock-Anleihen und Hang zur reichhaltigen Instrumentierung: Jónsi und Sigur Rós haben vorgelegt, Gruppen wie Amiina oder Múm nachgezogen. Nun steht mit LOCKERBIE das nächste Nordpopwunder in den Startlöchern und bald auch auf unseren Bühnen&#8230; Das seit März nun auch in Deutschland verfügbare Debütalbum &#8220;Ólgusjór&#8221; ist mit allem ausgestattet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_7375" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/04/lockerbie.jpg" alt="Lockerbie : Ólgusjór" title="Lockerbie : Ólgusjór" width="280" height="280" class="size-full wp-image-7375" /><p class="wp-caption-text">Lockerbie : Ólgusjór</p></div>In Island boomt der Indie Pop mit Postrock-Anleihen und Hang zur reichhaltigen Instrumentierung: Jónsi und Sigur Rós haben vorgelegt, Gruppen wie Amiina oder Múm nachgezogen. Nun steht mit <strong>LOCKERBIE </strong>das nächste Nordpopwunder in den Startlöchern und bald auch auf unseren Bühnen&#8230; </p>
<p>Das seit März nun auch in Deutschland verfügbare Debütalbum &#8220;Ólgusjór&#8221; ist mit allem ausgestattet, was ein pastellfarbener Vulkanausbruch so braucht: Glockenspiel, Streicher, Trompeten, hier und da einer Gitarre mitsamt sehr passabler Schießbude, einem Klavier und lieblichem Jüngling am Mikrofon. Songs wie &#8220;Laut&#8221;, &#8220;Í Draumi&#8221; oder &#8220;Reyklykt&#8221; gehen sofort ins Ohr und haben alle gleichermaßen absolute Berechtigung, auf euren nächsten Frühlingssamplern zu erscheinen. Ja, sie klingen ganz schön unschuldig, schon beinahe ein bisschen naiv und pathetisch. Da ich aber nicht die geringste Ahnung habe, was die Isländer hierbei besingen (Isländisch ist es in jedem Fall!), muss ich mich einzig darauf verlassen, welche Landschaften mir die Musik allein zu malen vermag. Und die sind weit, erhaben und bunt. Nicht schrill, aber dennoch kräftig, ja, wie der Frühling eben, ehrlich und echt auch, das merkt man sofort&#8230;</p>
<p>Doch bereits ab dem fünften Stück wird es mit &#8220;Gengur Í Garð&#8221; etwas ruhiger auf diesem Album, welches in Island bereits letztes Jahr erschien. Deutlich sparsamer und introvertierter bestimmt nun das Piano sowie Þórður Páll Pálssons sanfte Stimme das Klangbild. Das noble Streicherarrangement von &#8220;Kjarr&#8221; kann man ganz besonders hervorheben. Hier hat die vierköpfige Bande mit sieben weiteren Musikern zusammengearbeitet. Lockerbie-Mastermind und Multiinstrumentalist Davíð Arnar Sigurðsson hat hier wunderbare Harmonien schaffen können. Gut durchdachte Kompositionen durchziehen das ganze Album ohnehin und machen &#8220;Ólgusjór&#8221; zum Langezeiterlebnis, uach über diesen Frühling hinaus. Sowieso, denn Ende Juli bis Anfang August kommen Lockerbie aufs Festland und da gilt es zu prüfen, ob dieses pompöse Instrumentarium auch in eine Livesituation übertragen werden kann.  </p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/MYuM4Kb_qXM?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/MYuM4Kb_qXM?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Lockerbie im Internet:<br />
</strong>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/lockerbiemusic" title="www.facebook.com/lockerbiemusic" target="_blank">www.facebook.com/lockerbiemusic</a><br />
Myspace: <a href="http://www.myspace.com/lockerbiemusic" title="myspace.com/lockerbiemusic" target="_blank">myspace.com/lockerbiemusic</a></p>
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		<title>Im Gespräch mit MARY EPWORTH und Will Twynham</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 11:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[mary epworth]]></category>
		<category><![CDATA[mary epworth and the jubilee band]]></category>
		<category><![CDATA[psych folk]]></category>
		<category><![CDATA[psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[singer-songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen stolperte ich über die Musik von MARY EPWORTH und ihrer Jubilee Band. Ihr Debütalbum, eine coole Mischung aus Psych Folk und Singer-Songwriter-Melodien jenseits der ausgelatschten Pfade, wird demnächst erscheinen. Wir haben über diese Scheibe auch schon in höchsten Tönen gelobhuddelt. Sie und ihr Freund und Hand Of Glory-Partner Will Twynham gaben bereitwillig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen stolperte ich über die Musik von <strong>MARY EPWORTH</strong> und ihrer Jubilee Band. Ihr Debütalbum, eine coole Mischung aus Psych Folk und Singer-Songwriter-Melodien jenseits der ausgelatschten Pfade, wird demnächst erscheinen. <a href="http://RockZOOM.de/2012/02/11/mary-epworth-dream-life/" title="MARY EPWORTH AND THE JUBILEE BAND: “Dream Life”" target="_blank">Wir haben über diese Scheibe auch schon in höchsten Tönen gelobhuddelt</a>. Sie und ihr Freund und Hand Of Glory-Partner Will Twynham gaben bereitwillig Auskunft über das neue Album, 60er-Jahre-Musik und all das, was sonst noch so ansteht&#8230;</p>
<p><strong>Mary, wie bist du denn zur Musik gekommen? Es hört sich an als hättest du viel Zeit zwischen den Platten deines Daddys, der Musikschule, Abenden im Acoustic Club und Wochenenden auf dem Land verbracht, während im Auto Musik von der Incredible String Band lief? Nur so eine Vermutung&#8230;</strong></p>
<blockquote><p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/mary1.jpg" alt="" title="mary" width="300" height="167" class="alignleft size-full wp-image-7248" /><strong>MARY: </strong>Bei meinem Dad lief immer Jean Michel Jarre oder Kate Bush als ich noch ziemlich klein war, da ist bestimmt was bei mir hängengeblieben. Meine Familie ist auch sehr naturverbunden, daher habe ich vielleicht auch dieses pastorale von ihnen übernommen. Aber sonst machen meine Folks keine Musik, das muss wohl bei mir von innen kommen. Es gab nie Klavierstunden oder so etwas. Ernsthafter hat es mit der Musik bei mir angefangen als ich 14 war und in echt schäbigen Indiebands gesungen habe. Dann ging es aber rasch weiter&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Der Song &#8220;Black Doe&#8221; stellt auf &#8220;Dream Life&#8221; eher eine Ausnahme dar: Da geht es recht heftig, groovig und düster-doomig zur Sache. Auf der 7&#8243;-Single klingt der Sound sogar noch fieser. Ich mag diesen Sound aber, steht dir gut. &#8220;Dream Life&#8221; als Album ist aber eher introvertiert, zahmer aber nicht weniger interessant. War das eine bewusste Entscheidung, das Album selbst ruhiger zu machen?</strong></p>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong> Nicht ruhiger als solches, aber wir versuchen eher jeden Song separat als eigene Einheit zu betrachten, statt nur an einem Sound für das große Ganze zu hängen. Ich glaube nicht dass es für einen Song wie &#8220;Sweet Boy&#8221; angemessen gewesen wäre, auf dreckigen Drumfills und Fuzzgitarren zu beharren&#8230; <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Will hat recht. Wir wollten kein Gesamtkonzept für die Songs, wir wollten dass alle einzeln wahrgenommen werden, aber schon dass der Gesamtsound die Stücke als Ganzes verbindet. </p></blockquote>
<p><strong>Wie lange hat es denn gedauert die Songs zu schreiben und aufzunehmen und was waren die größten Herausforderungen dabei?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong> Das hat ziemlich lange gedauert. Einige hatte ich über Jahre im Kopf, andere waren viel einfacher als jetzt und mit der Zeit wurden sie zu etwas Neuem. &#8220;Black Doe&#8221; war ursprünglich nur ein Song für Gesang und Gitarre, eine Art hypnotisches Fingerpicking-Stück. Es ist zu etwas ganz Neuem geworden.</p></blockquote>
<p><div id="attachment_6545" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/02/Mary-Epworth-Dream-Life-150x150.jpg" alt="Mary Epworth : Dream Life (2012)" title="Mary Epworth : Dream Life (2012)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-6545" /><p class="wp-caption-text">Mary Epworth : Dream Life (2012)</p></div><strong>Dein Bruder Paul ist ja derzeit ein sehr angesagter Musikmacher, der jüngst als Adele-Produzent vier Grammys abstauben durfte. Ist er für dich ein großer Einfluss oder irgendwie behilflich für deine eigene Musik?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Er ist mein großer Bruder und als wir klein waren, folgte ich immer seinem Beispiel. Als er Metal hörte, hörte ich auch Metal. Ich glaube das war ziemlich belastend. Ich frage mich ob ich in Bands gelandet wäre, wenn er in irgendetwas anderes als Musik geraten wäre. Andererseits, er mochte immer Fußball und mich ödet das einfach nur an&#8230; Vielleicht habe ich gerade meine eigene Frage beantwortet.</p></blockquote>
<p><strong>Wäre es für deinen eigenen Erfolg nicht das einfachste &#8220;gemeinsame Sache&#8221; mit deinem Bruder zu machen?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong> Wäre das dann wirklich mein Erfolg oder seiner mit mir im Schlepptau? Seit wir Teenager sind, sind wir beide sehr unabhängig von dem was der andere tut. Wir haben beide einen sehr starken Willen und ich bin sehr stur und beschützend mit meinen eigenen Songs. Er arbeitet mit seinen Künstlern zusammen und es würde nicht besonders gut passen, wenn wir zusammenarbeiten würden. Er hat geholfen, aber auf eine sehr heraushaltende Art. Er ist aber eine hervorragende Quelle was Wissen übers Musikbusiness angeht. Außerdem wurde ein großer Teil unseres Albums auf seinem alten Macbook aufgenommen, das er uns gesponsert hat. Ich hoffe dass wir eines Tages doch mal zusammenarbeiten werden, aber das muss abseits meines eigenen Soloschaffens sein.</p></blockquote>
<p><strong>Du und Will ihr habt sogar euer eigenes Label am Laufen, Hand Of Glory. Wann und warum habt ihr euch dazu entschlossen, das Ganze nicht nur alles allein zu stemmen, sondern sogar andere Bands zu veröffentlichen?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Ich glaube wir haben begriffen, dass wir beide wohl wahnsinnig werden würden, wenn wir ewig darauf warteten irgendwann entdeckt zu werden. Wir haben H.O.G. zusammen mit ein paar Freunden ins Leben gerufen, Clubnächte veranstaltet etc. Es macht auch mal Spaß, sich mit was anderem als nur der eigenen Musik zu beschäftigen. Es gab Zeiten da war es einfach nur frustrierend, über diesem Album zu brüten, weil es echt lange dauerte. Es ist eine willkommene Abwechslung, auch mal über die Musik von jemand anderem nachzudenken. Wenn man das macht, muss man sich nicht ständig die Frage stellen &#8220;Was mach ich hier eigentlich?&#8221; und kann auch mal enthusiastisch für etwas anderes brennen.&#8221;</p></blockquote>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/maryepworth1-199x300.jpg" alt="" title="maryepworth1" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-7242" /><strong>Welche Bands sind denn bei eurem Label? Das ganze Erscheinungsbild sieht ein wenig kauzig aus&#8230; auf eine nette Art!</strong></p>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong>Also, &#8220;bei&#8221; unserem Label sind bisher nur Mary und ich. Wir haben eine Single für die OUTDOOR TYPES herausgebracht; das sind Freunde von uns. Im Moment haben wir auch eine EP von THE DOWNLINERS SECT (eine 60er-Garagenband) im Katalog. Derzeit also nur eine handvoll von 7&#8243;, aber wir wollen mit dem Label gern noch produktiver werden.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong> Wir möchten diese Seite von Hand Of Glory noch ausweiten. Will hat sein eigenes Soloalbum auch fast fertig und wir haben viele wunderbare Platten, die wir gern wiederveröffentlichen wollen. Man kann sich da ganz schnell begeistern, es macht total Spaß!</p></blockquote>
<p><strong>In der Kneipe ich Bishop&#8217;s Stortford, wo ich euch zum ersten mal traf, war es ja nicht zu übersehen dass ihr beide und insbesondere Will große Vinylfans seid. Ich denke mal dass es auch ein 12&#8243;-Release für &#8220;Dream Life&#8221; geben wird!?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Ich denke ich lasse Will diese Frage beantworten. Ich bin kein Sammler, aber er lebt und atmet Vinyl.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong>Ich denke die Frage kannst du genauso beantworten wie ich. <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ja, wir pressen das Album auf Vinyl. Wir haben das extra schon so in A- und B-Seite eingeteilt!</p></blockquote>
<p><strong>Es ist ja kein Geheimnis, dass auch eure Musik sehr den Flair der 60er atmet, was man auch in euren beiden bisherigen Musikvideos sehen kann. Will trug ja auch Tonnen an alten Singles mit sich herum. Was fasziniert euch denn an dieser Ära und könnt ihr vielleicht ein paar &#8220;Must-Know&#8221;-Artists nennen, die euch dahingehend maßgeblich beeinflusst haben?</strong></p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/722dDnXtkgA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/722dDnXtkgA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p><strong>WILL: </strong> Ich glaube &#8220;Popmusik&#8221; war damals so neu. Geld wurde in alle möglichen komischen Projekte reingesteckt, wo man heute gar nichts mehr investieren würde. Viele künstlerische Statements haben ein Riesenbudget bekommen. Wir beide sind zum Beispiel besessen von RAMASES, einem Klempner aus Sheffield, der von sich glaubte, die Reinkarnation eines ägyptischen Gottes zu sein. Er brachte ein paar Singles und zwei LPs raus, und das alles auf Major Labels mit richtig großem Budget und ambitionierten Produktionen. Sowas passiert heute nicht mehr und ich finde das ganz schön schade. Ich glaube nicht dass die Leute über die Jahre weniger talentiert geworden sind, aber es gibt einfach weniger Investitionen und weniger Risiko. Das ist furchtbar. Ansonsten höre ich mir Psychplatten aus der ganzen Welt an. Vor dem Internet war es schwierig, überhaupt die Namen der Bands aus anderen Ländern zu lesen, nun kannst du aber innerhalb von Sekunden bei YouTube reinhören, das ist schon krass. Im Moment gefallen mir besonders TRAFFIC SOUND (Peru), JOHN E SHARPE AND THE SQUIRES (Südafrika), THE COMBUSTIBLES (Indien) und ganz viel UK Rock&#8217;n'Roll wie ROY YOUNG, CHERRY WAINER, JOHNNY KIDD etc.</p></blockquote>
<p><object align="left" width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/yQ9JqUqDIHI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/yQ9JqUqDIHI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Das sehe ich alles auch so, aber ich für meinen Teil muss noch betonen, dass die 60er und 70er absolut blühende Epochen der populären Musik waren. Ganz viel Musik geht auf diese Ära zurück. Ich denke das kann man auch von uns behaupten, aber wir wollen nicht nur zurückschauen. Was Einflüsse angeht, so sage ich immer, dass die BEACH BOYS meine Religion sind, und das stimmt auch. Es gibt aber auch Platz für THE ZOMBIES, APHRODITE&#8217;S CHILD, die frühen BEE GEES, CURT BOETTCHER und TODD RUNDGREN&#8230; Ich könnte ewig so weiter machen! Man kann nicht behaupten, dass moderne Musik schlecht ist, aber das Ding ist, das diese Jungs sie erfunden haben. Die haben als Skiffle- oder Beatgruppen angefangen, wurden dann zu Pop, dann zu Psychedelic und dann schließlich Prog oder Glam. Es muss wie eine Knospe an einem Baum gewesen sein, die sich zur Blüte öffnet. Jede Zwischenstation auf dieser Reise war schön, weil alles neu und experimentell war. Sie haben das alles gemacht und sich zeitgleich weiterentwickelt und das ist für mich voll energetisierend und erfreulich.</p></blockquote>
<p><strong>Was sind eure Pläne nachdem ihr &#8220;Dream Life&#8221; veröffentlicht habt?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Wer weiß! Auf kurze und praktische Sicht wollen wir natürlich die Platte betouren, uns Gedanken über eine neue machen und Wills Album mit ADAPTER ADAPTER veröffentlichen. Auf längere Sicht denken wir viel über Fragen des Lebens und die Zukunft nach. Wir werden sehen wo uns dieses Album hinbringt. Es ist alles andere als einfach, von der Musik zu leben, deshalb haben wir auch diesen Titel gewählt. Was ist ein &#8220;Traumleben&#8221; und wie erlangt man es? Weißt du, wenn du es hast? Große Fragen.</p></blockquote>
<p><strong>Soweit ich weiß sucht ihr auch noch nach einem Vertrieb hier in Deutschland. Gibt&#8217;s da irgendwelche Neuigkeiten?</strong></p>
<blockquote><p><strong>MARY: </strong>Wir haben besonders viel Rückmeldung auf &#8220;Black Doe&#8221; im britischen Radio bekommen und viele Leute sind auf uns aufmerksam geworden. Wir haben einige Leute hier, die mit uns arbeiten wollen und natürlich machen wir uns Gedanken, wie wir öfter nach Deutschland kommen können. Daumen drücken!</p></blockquote>
<p>––</p>
<p>Mary Epworth official: <a href="http://www.maryepworth.com" target="_blank">www.maryepworth.com</a><br />
Mary Epworth @ Facebook: <a href="https://www.facebook.com/maryepworth" target="_blank">https://www.facebook.com/maryepworth</a></p>
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		<title>Lambchop: Mr. M</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 14:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach beinahe vier Jahren sind LAMBCHOP wieder da! Und auch &#8220;Mr. M&#8221;, das mittlerweile 11. Album der Band, enttäuscht nicht. Zentrum des Alternative Country ist nach wie vor Kurt Wagners markante, warme und tiefreichende Stimme, gerne immer mal mit etwas Kitschfeeling. Dabei ist &#8220;Mr. M&#8221; in erster Linie kein Liebesschmachtfetzen, auch wenn es dem Unbedarften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/lambchop_mrm-150x150.jpg" alt="" title="lambchop_mrm" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7177" />Nach beinahe vier Jahren sind LAMBCHOP wieder da! Und auch &#8220;Mr. M&#8221;, das mittlerweile 11. Album der Band, enttäuscht nicht. Zentrum des Alternative Country ist nach wie vor Kurt Wagners markante, warme und tiefreichende Stimme, gerne immer mal mit etwas Kitschfeeling. Dabei ist &#8220;Mr. M&#8221; in erster Linie kein Liebesschmachtfetzen, auch wenn es dem Unbedarften auf den ersten Hördurchgang so scheinen mag und das bedeutsame vierbuchstabige Wort in Wagners Schaffen zum ersten mal überhaupt vorkommt: Vielmehr ist das Album einem guten Musikerfreund Wagners, dem Weihnachten 2009 verstorbenen Vic Chesnutt aus Nashville, gewidmet. </p>
<p>Lambchop wären aber nicht Lambchop, wenn nicht permanent ein Augenzwinkern dabei wäre. Im Video zum Song &#8220;Gone Tomorrow&#8221; lässt Kurt Wagner, dieser komisch-coole Kauz, der eigentlich nie Musiker werden wollte, sondern mal Maler und Fußbodenleger war (beziehungsweise ersteres immer noch zelebriert), zwei Wrestling-Legenden gegeneinander antreten. Mal abgesehen vom optischen Fight weiß das Stück über seine 7 Minuten eine coole Dramatik zu entwickeln:</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/MMFi2OaXiI8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/MMFi2OaXiI8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zwischendurch gibt&#8217;s immer mal ein paar schöne Instrumentalstücke wie das schwebende &#8220;Gar&#8221; oder &#8220;Betty&#8217;s Overture&#8221; anzuhören, doch leider fehlen auf &#8220;Mr. M&#8221; die ganz großen Lieder wie &#8220;A Hold Of You&#8221; vom letzten Album &#8220;Oh (Ohio)&#8221; oder &#8220;The Decline of Country and Western Civilization&#8221; vom 2006er Werk &#8220;Damaged&#8221;, irgendein Track, wo Wagner mal ein bisschen mehr aus sich herausgeht. &#8220;Mr. M&#8221; ist ein ganz schön ruhiger Kerl, eher ambitionierte Loungemusik als Americana, mit sparsamer Orchestrierung (ja, diesmal waren im Schnitt sogar weniger als zehn Musiker beteiligt!), die aber die Stimmung angenehm fliegend untermalt. Trotz der sehr getragenen Art hat man von &#8220;Mr. M&#8221; sehr lange Zeit was und auch der Kauf der Vinylversion lohnt sich, da es hier noch eine DVD mit dem Admiralspalast-Konzert, Kelleraufnahmen sowie Song-by-Song-Vorstellung der &#8220;Mr. M&#8221;-Songs obendrauf gibt. Die CD/DVD-Version dürfte schon vergriffen sein, aber wer sucht, der findet eventuell, ist ja auch bald Ostern&#8230; </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dánjal @ Weltecho, Chemnitz &#124; 15.03.2012</title>
		<link>http://rockzoom.de/2012/03/16/danjal-weltecho-chemnitz-15-03-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 20:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[danjal]]></category>
		<category><![CDATA[färöer inseln]]></category>
		<category><![CDATA[world music]]></category>

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		<description><![CDATA[Dánjal á Neystabø, Hauptakteur bei DÁNJAL, kommt von den Färöer Inseln. Aber hier gibt es keineswegs verklärte Nordländerhymnen zu hören, keine salzige See, nicht den Wind an den Klippen, kein Krächzen und Kacken der Möwen. Dánjal machen weltzugewandte Musik, nicht ohne Grund wurde ihr letztes Album &#8220;The Palace&#8221; bei den Grammy Awards als Best World [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dánjal á Neystabø, Hauptakteur bei <strong>DÁNJAL</strong>, kommt von den Färöer Inseln. Aber hier gibt es keineswegs verklärte Nordländerhymnen zu hören, keine salzige See, nicht den Wind an den Klippen, kein Krächzen und Kacken der Möwen. Dánjal machen weltzugewandte Musik, nicht ohne Grund wurde ihr letztes Album &#8220;The Palace&#8221; bei den Grammy Awards als Best World Album nominiert, obgleich der auch sehr wohl wortgewandte Dánjal es auf der Chemnitzer Bühne auch gern als &#8220;World Best Album&#8221; bezeichnete.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/danjal06.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/danjal06-200x300.jpg" alt="" title="danjal06" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-7022" /></a>Der sympathische Färinger hat auf der Tour im Zuge seines neuen Albums &#8220;The Bubble&#8221; ein paar talentierte Musiker aus Finnland, Dänemark und Schweden um sich gescharrt und freute sich samt Band sichtlich über die vielen gut gelaunten Weltecho-Besucher an diesem Donnerstagabend. Der bunte Haufen mochte zwar optisch irgendwie gar nicht zusammenpassen: Ein Neo-Hippie mit langen Dreadlocks und Hut, der andere mit 50er-Jahre-Tolle, die anderen in Zwirn und Hut und die eine ohne Schuhe&#8230; Musikalisch haben wir es hier aber mit einem eingespielten Team zu tun: Klavier, Kontrabass, Mandoline, Drums und Klarinette bzw. Saxophon&#8230; Was kann dabei herauskommen? Naja, stellt euch mal Art Rock von Roine Stolt (die Stimme!) von den Flower Kings ohne die Blümchen vor, dafür aber mit einer gehörigen Note Drama und Gute-Laune-Klezmer. Stellt euch mal Tom Waits vor, ohne das Gebell, dafür aber mit einer ähnlichen Jahrmarkt-nach-Dunkelheit-Morbidität. Stellt euch mal Loyko aus Russland vor, ohne die bittersüße Tragik, dafür mit dem gleichen Roma-Drive, vor allem auf dem neuen Album. Da gibt&#8217;s nämlich zusätzlich zur Liveshow noch einen satten Streichersound, Cello hier und da und vor allem auf etlichen Stücken eine sehr präsente Fiedel, die dem Ganzen noch eine folkige Note verleiht&#8230; </p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/danjal08.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/danjal08-300x199.jpg" alt="" title="danjal08" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-7023" /></a>Zwischen den Stücken wurde auf der Bühne reichlich erzählt von Hamstern und Töchtern, die den Hamster nach wenigen Wochen schon verschmähen und einen ratlosen Tierhaarallergiker-Daddy zurücklassen&#8230; Und vor allem wurde viel gelacht. Macht man ja auch gerne in einer vollen Bude wie dem Weltecho. Immerhin waren am Abend zuvor gerade mal 5 Zuschauer in Halle. Da ergibt sich dann einfach irgendwann das Klatschen, Stampfen, Tanzen und kollektive Fingerschnipsen im Takt, und ja, Singspiele ganz am Ende. Die kann man peinlich finden oder nicht, wenn aber eine gewisse Stimmung erreicht und der zweite Wein die Chemnitz heruntergespült wurde, kann es selbst in der reservierten Stadt mit dem Nischel zu frenetischem Gejohle kommen.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/danjal02.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/danjal02-199x300.jpg" alt="" title="danjal02" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-7024" /></a>Doch bei all dem Enthusiasmus und der Lebensenergie, die in dieser Musik und der Livedarbeitung steckt; es gibt auch etliche leise Töne bei Dánjal. &#8220;Give Me&#8221; ist da ein wunderschönes Beispiel: Das Stück besteht aus einer zaghaft verspielten Klarinettenmelodie, die so langsam das Leitmotiv des fast rein instrumentalen Songs aufbaut und von Kim Nyberg an der Mandoline &#8211; live immer wieder geheimnisvolle Blicke mit der füllig-frivolen Dame an der Klarinette austauschend &#8211; mit noch viel zaghafterem Gezupfe begleitet wird. Immer mehr Instrumente kommen hinzu, Bass und Drums schieben schon fast doomig ein ganzes Bläserbataillion vor sich her; es wird polyphon, exotisch und erhaben. Aus dem kleinen Rinnsal ist ein breiter, langsamer aber unaufhaltsamer Fluss geworden, und das passt auch ganz gut ins Bild: Die &#8220;The Bubble&#8221; ist tiefgründig und weit, auch das weiß Dánjal á Neystabø auf der Bühne andächtig zu erklären, ich zitiere aber gleich mal wörtlich von der CD:</p>
<blockquote><p>&#8220;I had been following the river for a long time, and slowly I was learning its language. When suddenly the river met the sea and left me standing with the sight of endlessness.</p>
<p>The river had spoken of the great ocean, and that when the time came we would have to part ways.</p>
<p>But I was never fully able to understand the meaning of this.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist so in etwa das Konzept, oder zumindest der gedankliche Ausgangspunkt des Albums. Es klingt wie ein Traum&#8230; Und es ist tröstlich, dass auch der Autor der Worte die Bedeutung nicht völlig versteht. Das Ende ist unklar, doch der Weg ist spannend, erhebend wie auch berührend, mit Freud&#8217; und Leid so eng beisammen&#8230; </p>
<p>Dánjal sind jetzt übrigens auf dem Weg in den Süden, zieht mit!</p>
<p>Mar 16: Nürnberg &#8211; Südpunkt<br />
Mar 17: Konstanz &#8211; K9 Kulturzentrum<br />
Mar 21: Heidelberg &#8211; DAI &#8211; Deutsch/Amerikanisches Institut<br />
Mar 23: Karlsruhe &#8211; Tollhaus<br />
Mar 24: Wiesbaden &#8211; Walhalla</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/tag/tags/danjal" target="_blank">Zur Galerie der Chemnitz-Bilder&#8230; </a></p>
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		<title>Auf Tuchfühlung mit ACTIVE CHILD</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[ACTIVE CHILD hat mich gleich von Anfang an sehr beschäftigt. Nur wusste ich vor einigen Wochen noch nicht, ob ich diese Musik mögen sollte oder nicht. Die engelsgleichen Gesänge waren zunächst doch sehr befremdlich&#8230; umso mehr dann noch als ich herausfand, dass diese Stimme einem Kerl, nämlich dem Active Child-Mastermind Patrick James Grossi gehört. Nun, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_6734" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/02/activechild_dresden.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/02/activechild_dresden-300x200.jpg" alt="" title="active child @ dresden" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-6734" /></a><p class="wp-caption-text">active child @ dresden (cc) Katrin Kropf</p></div><strong>ACTIVE CHILD </strong> hat mich gleich von Anfang an sehr beschäftigt. Nur wusste ich vor einigen Wochen noch nicht, ob ich diese Musik mögen sollte oder nicht. Die engelsgleichen Gesänge waren zunächst doch sehr befremdlich&#8230; umso mehr dann noch als ich herausfand, dass diese Stimme einem Kerl, nämlich dem Active Child-Mastermind Patrick James Grossi gehört. Nun, ich bin Typen wie Justin Vernon von Bon Iver schon gewöhnt, aber hier geht&#8217;s noch ein ganzes Stück höher und flexibler zur Sache. Diese Falsettstimme ist extrem trainiert&#8230; Pat Grossi klingt dermaßen wie von einer anderen Welt, dass ich zunächst nicht sicher war, ob hier technische Hilfsmittel wie Vocoder zum Einsatz kamen. Dann schaute ich mir aber mal die wundervolle KEXP-Perfomance an und musste schnell feststellen, dass es sich hierbei um einen ganz wundervollen Künstler handelt. Sein Falsett kommt mit Leichtigkeit und doch so leidenschaftlich. So manch ein Mann muss hierfür gehörig das Gesicht verziehen, um sich solche Vocals mühsam herauszupressen. Bei Pat sieht das hingegen alles sehr natürlich aus. Pat dazu selbst in einem <a href="http://vimeo.com/37809604" target="_blank">Interview</a> vor dem Auftritt am 24. Februar in Dresden:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich denke was meine Musik so besonders macht, ist meine Stimme. Sie hebt sich von anderen Bands sehr ab. Sie ist ziemlich hoch und hat ganz allgemein einen anderen Vibe. [...] Die Zeit ist reif für Falsettgesang im Indiebereich. Er war schon immer da, nur eher im R&#8217;n'B, Funk und Soul und so langsam macht sich diese Art zu singen auch in anderen Musikkulturen breit. Für manche Leute ist es schon schockierend, so etwas zu hören. Der Typ beim Soundcheck zum Beispiel meinte zu meiner Harfe &#8216;Das ist kein sehr maskulines Instrument.&#8221;, da sagte ich nur &#8216;Warte bis du mich singen gehört hast!&#8217;&#8221;</p></blockquote>
<p>Fragt sich natürlich, wo man lernt, so eine makellose Kopfstimme zu entwickeln&#8230;</p>
<p><div id="attachment_6804" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/activechildberlin.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/03/activechildberlin.jpg" alt="" title="Active Child @ Privatclub Berlin" width="300" height="200" class="size-full wp-image-6804" /></a><p class="wp-caption-text">active child @ berlin (cc) jana legler</p></div><br />
<blockquote>&#8220;Ich habe als Kind in Chören gesungen, vor allem im Philadelphia Boys Choir. Ich bin in New Jersey aufgewachsen und das war die nächstbeste Stadt für einen Jungenchor. Ich war vier Jahre lang in diesem Chor und diese Erfahrung hatte große Auswirkung auf die Art und Weise, wie ich mit meiner Stimme umgehe und sie auch aufnehme. Schließlich sind die Gesangspuren auch mehrschichtig übereinandergelegt [...] Und obwohl es so lange her ist, habe ich doch etliches behalten [...] Mit 9 Jahren habe ich im Chor angefangen und mit 13 bin ich dann auf die andere Landesseite nach Los Angeles gezogen. Dann habe ich erstmal bin Singen aufgehört, habe Sport getrieben und andere Dinge eben, habe aber nie aufgehört, Musik zu hören&#8230; Als ich älter wurde, habe ich mit Gitarre und Piano angefangen, dann mit der Harfe und schließlich begann ich, meine Stimme wiederzuentdecken, herumzuexperimentieren und Sachen aufzunehmen. [...] Um stimmlich fit zu bleiben, trinke ich auf Tour viel Wasser und versuche, ein gutes Frühstück und viel Schlaf zu bekommen&#8230; Natürlich versuche ich auch, nicht allzu viel Alkohol zu trinken&#8230; <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Bisher hatte ich auf dieser Tour auch viel Glück: Meine Stimme hat mich nicht in Stich gelassen und ich hatte bisher auch keine Erkältung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn ich das Album schon eher gekannt hätte, wäre &#8220;You Are All I See&#8221; locker in <a href="http://RockZOOM.de/2011/12/31/jahresrucklausch-2011-%e2%80%93-teil-3-platz-10-1/" title="Jahresrücklausch 2011 – Teil 3: Platz 10-1" target="_blank">meinen Top 10 von 2011</a> gelandet. Ursprünglich ist dieses Debütalbum nämlich schon im August letzten Jahres veröffentlicht worden. Man kann es ja mal mit ein paar Genrebeschreibungsbausteinen versuchen, doch anhand dessen bekommt man auch nur eine ungefähre Idee vom ganzen Spektrum, aber bitte: &#8220;Playing House&#8221;, mit Tom Krell von How To Dress Well als Gastsänger, ist schon fast eine rein typische R&#8217;n'B-Nummer, die sich aber perfekt fließend in das ganze Album eingliedert. Danach &#8220;See Thru Eyes&#8221;: Verträumter Chorgesang fliegt über einem dichten 80er-Jahre-Drummuster und bettet sich in dicke Synthie-Decken. Und dann gibt es da noch die wunderschön emotionale Dreampop-Hymne &#8220;High Priestess&#8221;, vielleicht doch mein Lieblingstrack und hier mal in der Liveversion bei KEXP für euch ausgebuddelt:</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/IDnlp3IHiok?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/IDnlp3IHiok?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Aber eigentlich ist es unmöglich, ein bestes Stück herauszupicken. Da gibt es eigentlich kein eindeutiges. Dieses Album ist eines dieser Wunder, wo die Perlen überall liegen, sei es in der hymnischen ersten Albumhälfte oder beim wesentlich dunkleren zweiten Part mit Stücken wie dem vokalverzerrten &#8220;Way Too Fast&#8221; oder &#8220;Ancient Eye&#8221; mit seinen dröhnenden Bass-Synths. Natürlich spielt neben Pats sehr speziellen Gesang &#8211; Er hat übrigens auch eine wunderschöne &#8220;normale&#8221; Stimme: kraftvoll und warm! &#8211; auch die Harfe eine zentrale Rolle bei Active Child, auch ein eher ungewöhnliches Element in der populären Musik&#8230;</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/02/activechild-150x150.jpg" alt="active child : you are all i see (2011)" title="active child : you are all i see (2011)" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6735" /><br />
<blockquote>&#8220;Meine erste Harfe habe ich zufällig in einem Musikladen gefunden. Ich hab sie da so stehen sehen und sie zog mich magisch an. Es war niemand da, also setzte ich mich hin und fing an, daran herumzuzupfen&#8230; Dann kam die Ladenbesitzerin und meinte, dass ich die Harfe zum Üben für einen Monat kostenlos mit heim nehmen und gegebenenfalls in Raten bezahlen dürfe. Das hab ich dann auch getan und seitdem habe ich Harfen ge- und verkauft und geupgradet. Im Moment besitze ich zwei Harfen. Die Harfe ist ein schwieriges Instrument, deshalb zieht sie mich wohl auch so an. Ich versuche immer, besser zu werden und neue Spieltechniken zu finden.</p></blockquote>
<p>&#8230;Die Harfe führt dich noch mehr in eine andere Welt und ist nahezu omnipräsent in jedem der 11 Songs des Albums. Übrigens bekommt man nette Bonusdreingaben und zusätzliche Tracks, wenn man sich die iTunes Deluxe Edition herunterlädt. Die LP kommt mit Downloadcode für das reguläre Album. </p>
<p>Wir RockZOOMer konnten diese wundervolle Musik übrigens jüngst live erleben, Active Child aus Los Angeles sind nämlich immer noch auf Europatour. Sind, ja, denn Pat ist nicht allein, sondern wird begleitet von Drummer Brennan Rhodes und Pats gutem Freund Stratton am Bass und Keyboard. Überflüssig zu sagen, dass wir uns das mal ansehen MUSSTEN, Jana in Berlin natürlich und ich in Dresdens schönem Beatpol, immer eine exzellente Adresse für großartige Bands, guten Sound und ein dankbares Publikum. Doch leider habe ich keinen blassen Schimmer, warum an diesem Freitag nur 30 Leute aufkreuzten! Für eine hochklassige und doch gar nicht mal so unbekannte Band wie Active Child ist das wirklich desaströs. Aber euphemistisch gesprochen war es ein sehr intimes Konzert. Die paar Anwesenden genossen es umso mehr und fanden sich in einer absolut dichten und sakralen Atmosphäre wieder. Besonders schön waren die mehrstimmigen Harmonieparts; Stratton klingt wirklich wie Pats kleiner Bruder. Auch in Berlin konnten Active Child den übrigens ausverkauften Privatclub verzaubern. Ganz recht, ausverkauft. Das verdient so eine Kunst.</p>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629147987204/activechild.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120303-activechild/active1.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629147987204/activechild.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120303-activechild/active2.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629147987204/activechild.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120303-activechild/active3.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629147987204/activechild.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120303-activechild/active4.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629147987204/activechild.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120303-activechild/active5.jpg' class='float_left' /></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157629147987204/activechild.html'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/20120303-activechild/active6.jpg' class='float_left' /></a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629147987204/activechild.htmll"><strong>Zu allen Bildern von Active Child im Berliner Privatclub </strong></a></p>
<p>Text: Katrin Kropf<br />
Fotos: Jana Legler (außer Dresden)</p>
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		<title>FUTURE ISLANDS &#8211; Live &amp; &#8220;On The Water&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 22:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[electropop]]></category>
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		<category><![CDATA[indie]]></category>
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		<description><![CDATA[FUTURE ISLANDS sind wieder auf Tour! Ich habe das letzte mal zugegebenermaßen ihren legendären Auftritt in der Chemnitzer Beta-Bar (R.I.P.) verpasst &#8211; Es muss wohl die Show des Jahres gewesen sein: Extrem voll, tropisch verschwitzte Luft und Passion pur! Diesmal sollte die Location ein bisschen größer sein und erneut haben sich viele Leute &#8211; zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629431430483/reflekta-reflekta.html" target="_blank"><img alt="" src="http://farm8.staticflickr.com/7038/6775302168_efd2f4640d_m.jpg" class="alignleft" width="240" height="160" /></a>FUTURE ISLANDS sind wieder auf Tour! Ich habe das letzte mal zugegebenermaßen ihren legendären Auftritt in der Chemnitzer Beta-Bar (R.I.P.) verpasst &#8211; Es muss wohl die Show des Jahres gewesen sein: Extrem voll, tropisch verschwitzte Luft und Passion pur! Diesmal sollte die Location ein bisschen größer sein und erneut haben sich viele Leute &#8211; zumindest für Chemnitz-Verhältnisse &#8211; eingefunden, um die drei Jungs aus Maryland zu sehen, die am Dienstag von einer recht vielversprechenden Band, <strong>REFLEKTA REFLEKTA</strong>, begleitet wurden. Die Nürnberger haben dieser Tage ihr Debütalbum &#8220;Wildlife&#8221; über Avantpop veröffentlicht und was dabei herausgekommen ist, ist eine bezaubernde Mischung aus Upbeat-Discopop und elektronischer Musik. Die Band hatte jedenfalls auch sichtlich Spaß an dem was sie da tat. Auch den Leuten in Chemnitz schien es gut gefallen zu haben; eine gelungene und vielseitige  Einstimmung für Future Islands.</p>
<p><iframe width="400" height="100" style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=3580883019/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" allowtransparency="true" frameborder="0"><a href="http://reflektareflekta.bandcamp.com/album/wildlife">WILDLIFE by REFLEKTA REFLEKTA</a></iframe></p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157629431523265/future-islands.html" target="_blank"><img alt="" src="http://farm8.staticflickr.com/7178/6775374964_1f98117797_m.jpg" class="alignleft" width="160" height="240" /></a>Einen Auftritt von FUTURE ISLANDS muss man eigentlich schon mal erlebt haben. Nicht nur die Musik an sich ist einmalig, sondern auch Sänger Sam Herrings Energie auf der Bühne, ein bisschen in Kontrast stehend zum beinahe stoischen Gebahren der Bandkollegen Gerrit an den Keys und William am Bass. Doch sie bilden die solide Basis. Richtig, kein Drumkit. Das braucht es nicht. Future Islands bestehen auch so aus Blut, Schweiß und Tränen: Performance und Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Viele der Songs des Abends kamen vom aktuellen und meiner Meinung nach auch besten Album &#8220;On The Water&#8221;. Nagut, es ist weniger tanzbar und weniger beatorientiert als ihr letzter Output &#8220;In Evening Air&#8221;, aber es beherbergt die besten Songs, die je von dieser Band geschrieben wurden. Wärmer im Ganzen transportiert diese Platte außerdem die besten und emotionalsten Vocals, die Sam bisher abgeliefert hat.</p>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/02/futureislands_onthewater-150x150.jpg" alt="" title="futureislands_onthewater" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6697" />Es beginnt ein bisschen wie Bon Ivers letzte Scheibe &#8211; man fühlt sich unweigerlich an die Hafensounds von &#8220;Perth&#8221; erinnert. Aber das einzige was beiden Künstlern vielleicht gemein ist, ist eine Affinität für die Musik der 80er Jahre, obwohl FUTURE ISLANDS sicher einen raueren Weg eingeschlagen haben und ihren Tribut eher an New- und Dark Wave-Sounds zollen. Während aber viele Bands aus dieser einstigen Ära stark an Unterkühlung und hörbarer Langeweile litten, beweisen FUTURE ISLANDS viel Gefühl für Gefühl&#8230; Das kann man schwer beschreiben, aber hat man es erst einmal selbst entdeckt &#8211; das wird hoffentlich nicht lange dauern! &#8211; dann wisst ihr, was ich meine! Checkt mal &#8220;Give Us The Wind&#8221; und ihr habt die grobe Idee:</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Zqhf1YSvGMg?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Zqhf1YSvGMg?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Aber mein persönliches dieses 2011er Albums ist &#8220;The Great Fire&#8221;, in dem die wundervolle Jenn Wasner von Wye Oak mitsingen darf. Ihr wunderbar melancholischer und dennoch kraftvoller Stil jagt mir stets einen Schauer über den Rücken. Es gibt ja wirklich nicht so viele Sängerinnen, die den Frauen stimmlich wirklich gefallen, aber Ladies, ich verspreche euch, dass Jenn etwas in euch weckt, das irgendwo zwischen Zerbrechlichkeit, purer Glückseligkeit und und Sehnsucht umhertänzelt. Sie ist jedenfalls das perfekte Gegenstück zu Sams vielerorts auftretenden Tom Waits-Gebell, das er übrigens auch live nahtlos in eine raue Singstimme oder hardcoreartiges Gebrüll umschalten kann.</p>
<p>Also, auch wenn&#8217;s jetzt mittlerweile fast alles etwas weiter weg ist: Geht auf ein Future Islands-Konzert!</p>
<p>February 24 &#8211; Copenhagen, DK @ Loppen<br />
February 25 &#8211; Aarhus, DK @ Atlas<br />
February 26 &#8211; Bremen, DE @ Kogge<br />
February 27 &#8211; Köln, DE @ Gebäude 9<br />
February 28 &#8211; Tilburg, NL @ 013<br />
February 29 &#8211; Amsterdam, NL @ OT301<br />
March 1 &#8211; Utrecht, NL @ Ekko<br />
March 2 &#8211; Luxembourg, LUX @ Exit07<br />
March 3 &#8211; Paris, FR @ Petit Bain<br />
March 4 &#8211; Caen, FR @ Presqu&#8217;ile de Caen<br />
March 5 &#8211; Tourcoing, FR @ Le Grand Mix<br />
March 6 &#8211; London, UK @ Scala<br />
March 7 &#8211; Glasgow, UK @ Captain&#8217;s Rest<br />
March 8 &#8211; Newcastle, UK @ Cluny 2<br />
March 9 &#8211; Brighton, UK @ The Hunt<br />
March 10 &#8211; Dublin, IRE @ Whelan&#8217;s</p>
<p><a href="http://future-islands.com/">future-islands.com</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/pages/Future-Islands/161555136568">become a fan of <strong>FUTURE ISLANDS</strong> on Facebook</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>MARY EPWORTH AND THE JUBILEE BAND: &#8220;Dream Life&#8221;</title>
		<link>http://rockzoom.de/2012/02/11/mary-epworth-dream-life/</link>
		<comments>http://rockzoom.de/2012/02/11/mary-epworth-dream-life/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 18:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Mary habe ich eigentlich rein zufällig in einem Kleinstädtchen der gehobenen Mittelklasse nahe London kennengelernt. Wer erwartet da schon eine Musiktante aus Deutschland? Zufällig hatte Ms Epworth dann auch in diesem Non-Touri-Pub ihr Debütalbum in der Tasche, welches am 5. März über ihr eigenes Label Hands Of Glory Records herauskommen soll. Ihr Bruder ist übrigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/02/Mary-Epworth-Dream-Life-150x150.jpg" alt="" title="Mary-Epworth-Dream-Life" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6545" />Mary habe ich eigentlich rein zufällig in einem Kleinstädtchen der gehobenen Mittelklasse nahe London kennengelernt. Wer erwartet da schon eine Musiktante aus Deutschland? Zufällig hatte Ms Epworth dann auch in diesem Non-Touri-Pub ihr Debütalbum in der Tasche, welches am 5. März über ihr eigenes Label Hands Of Glory Records herauskommen soll. Ihr Bruder ist übrigens keiner Geringerer als Paul Epworth, der schon für &#8220;große Fische&#8221; wie Adele, die Gnarls Barkley-Sirene Cee Lo Green oder Kate Nash hinter den Reglern saß und derzeit einer der angesagtesten Produzenten Londons ist.</p>
<p>Wieder daheim mit keinerlei Erwartungen gab ich der Promo mal einen Testlauf und musste sofort feststellen, dass diese Musik mit all dem oben genannten herzlich wenig zu tun hat. Mary und ihre Jubiläumsbande zauberten mir unweigerlich ein breites Grinsen ins Gesicht. Der Sound ist ein bisschen Lo-Fi, aber ich find ihn genial! Was uns hier vorliegt ist ein bemerkenswertes Debütalbum, welches von großzügigen 60er-inspirierten Bläsersound-Pomp bishin zu leisen, sehr privaten Liebesstücken mit einer verqueren Note reicht&#8230; von kraftvoll bis fragil, von leicht unheimlich bis luftig.</p>
<p>Es beginnt mit der bläsergeschwängerten Hymne &#8220;Long Gone&#8221;, die schon mal das gesamte Spektrum von Marys ausdrucksstarker aber durchaus angenehmer Stimme auf einem dicken Teppich kultig quäkender Trompetenfanfaren ausbreitet. Das nächste Stück &#8220;Black Doe&#8221; ist ganz anderer Natur, eine Ausnahme auf dem Album, ausnehmend gut! Lustvoll, groovy, mit einem fiesen, fetten Drive und stark verzerrten Gitarren&#8230; das breite Grinsen wieder&#8230; diesmal von Ohr zu Ohr. Aber überzeugt euch selbst:</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/722dDnXtkgA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/722dDnXtkgA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Wenn man sich das gesamte Album über längere Zeit aber mal genauer anhört, wird man gefangen sein in den Tiefen dieser verträumten, reifen Stimme, die sich über alle Arten handgemachter Musik von Country bishin zu so etwas wie Soulpop erstreckt. Und das alles inmitten dieser sparsam geschriebenen Songlandschaften, die auf ihren Kern reduziert und anschließend wieder durch altmodische, aber dennoch frisch klingende Effekte bereichert wurden.</p>
<p> <img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/02/maryepworth-233x300.jpg" alt="" title="maryepworth" width="233" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-6546" />Ganz anders ist auch wieder &#8220;Sweet Boy&#8221;, ein abschiedstriefendes Akustikstück fürs Herz: sehr country-inspiriert, so dass dein eigenes Inneres als Pedal-Steel-Gitarre darauf antwortet. Du wirst sehen, du nimmst hier eine Rolle ein, wirst zur eigenen Stellungnahme herausgefordert. Und dann wirst du verstehen, was Mary meint mit den Worten</p>
<blockquote><p>&#8220;I have known a lover&#8217;s love, that fell to the gray of a brother&#8217;s love&#8221;</p></blockquote>
<p>Oh, und dann erinnert mich Marys Stimme hier und da an die Msike Oldfield-Sängerin Maggie Reilly. Das ist aber durchaus nett gemeint, denn beide sind Stimmen, die fliegen möchten. Nimm zum Beispiel &#8220;Two For Joy&#8221;&#8230; oder besser noch &#8220;Trimmed Wings&#8221;&#8230; Hier hast du dann das perfekte Bild vom gefangenen Vogel, sogar in die angemessenen Worte verpackt. Das ist dann genau, was ich eingangs mit &#8220;luftig&#8221; meinte. </p>
<p>Die zweite Hälfte des Album wird dann viel ruhiger, introspektiver und ein bisschen träumerisch-traurig. Das Highlgiht ist hier das herzzerreißend sehnsüchtige &#8220;Come Back To The Bough&#8221;, das klingt wie wenn kleine nackte Füße suchend über den Waldboden schleichen. Das Album &#8220;Dream Life&#8221; endet in einer verschwommenen Welt zweier vielschichtiger Psychedelic-Balladen. Klingt komisch? Ist es vielleicht auch. Es ist eben ein trip, ein sehr guter!</p>
<p>&#8216;You can completely dream a life, you can have a life so wonderful that you might call it a &#8220;dream life&#8221; &#8211; the truth is probably the longing between those two.&#8217; Diesen Gedanken über den Albumtitel kann ich mir nicht übesetzen. Für mich persönlich ist das genau die Spannweite innerhalb derer dieses Album so wunderbar unvorhersehbar mäandert. Es zielt in so viele verschiedene Richtungen, dass ich schon verdammt gespannt bin, welchen Weg Mary und ihre Jubilare demnächst einschlagen werden&#8230; Hoffentlich die Straße &#8211; eine Tour muss her! Mit möglichst vielen Ohren am Wegesrand, die sich diesen Tönen widmen werden!</p>
<p><object height="225" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F69527"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="225" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F69527" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/maryepworth">Latest tracks by mary epworth</a></span> </p>
<p>Mary Epworth official: <a href="http://www.maryepworth.com" target="_blank">www.maryepworth.com</a><br />
Mary Epworth @ Facebook: <a href="https://www.facebook.com/maryepworth" target="_blank">https://www.facebook.com/maryepworth</a></p>
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		<title>Dennis Depta (DO I SMELL CUPCAKES?) spricht über das Debütalbum &#8220;Springs&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[do i smell cupcakes]]></category>
		<category><![CDATA[jazz]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>
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		<description><![CDATA[Soulpop trifft auf sinfonisch untermalte Jazzklänge, oder wie kann man die Musik der ursprünglich Cottbuser &#8211; mittlerweile Berliner &#8211; Band eigentlich bezeichnen, die ihren Namen dem unvergleichlichen Homer Simpson zu verdanken hat? Eigentlich tut das wenig zur Sache. Eine junge Band, die ihre ersten Gehversuche 2005 als Schülerband machte, entdeckt hier die eigenen Möglichkeiten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soulpop trifft auf sinfonisch untermalte Jazzklänge, oder wie kann man die Musik der ursprünglich Cottbuser &#8211; mittlerweile Berliner &#8211; Band eigentlich bezeichnen, die ihren Namen dem unvergleichlichen Homer Simpson zu verdanken hat? Eigentlich tut das wenig zur Sache. Eine junge Band, die ihre ersten Gehversuche 2005 als Schülerband machte, entdeckt hier die eigenen Möglichkeiten und befördert in Form ihres Debütalbums &#8220;Springs&#8221; so manch einen Juwel und einen Grundstein für einen ganz eigenen Sound zutage. Der Harmoniewonneproppen &#8220;Reality&#8221;, das geheimnisvolle &#8220;Gaps &#038; Horizons&#8221;, der schiebende Bläsergroover &#8220;Inside Out&#8221;, die ruhige Melodiedramasinfonieballade &#8220;Stranger &#038; Me&#8221;&#8230; Die Liste der herausragenden Titel ist lang, obwohl bei weitem nicht alles perfekt ist. Das Debüt ist nun nach langer Enstehungszeit endlich in Sack und Tüten und laut Gitarrist und Mitsongschreiber Dennis Depta nimmt der Vor-Releaserummel nun erstmal wieder normale Formen an&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Ja, der Stress legt sich langsam wieder. Wir hatten ein richtig geiles Releasekonzert am 20. Januar in Berlin. Der Frannz Club war so gut wie ausverkauft: 420 Leute! War echt der Hammer! </p></blockquote>
<p><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/DoIsmellCupcakes-150x150.jpg" alt="" title="Do I Smell Cupcakes Cover Springs" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6494" />Euer erstes Album ist ja nun auch am 20. erschienen. Die ersten Rezensionen sind bestimmt auch schon reingeflattert!? Wie sind die denn so? Durchweg positiv?</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Ja, die gibt&#8217;s schon; kann man im Internet recherchieren. Die sind vor allem von Online-Portalen. Der Konsens ist wirklich sehr positiv. Es ist aber auch klar, dass es noch ein bisschen zu kritisieren gibt. Ich finde aber auch gut, dass selbst die Leute, die dem Album nicht so viel abgewinnen können, finden doch was Gutes darin. Es gibt so zwei Kritikpunkte, die aber auch nicht alle haben: Der eine ist, dass dem Album hin und wieder ein bisschen &#8220;die Eier fehlen&#8221;. Das wurde bisher noch gar nicht groß geschrieben, aber das haben wir so intern schon ausmachen können. Gerade die drei, vier rockenden Songs hätten ruhig noch ein bisschen nach vorne gehen können. Aber das ist wohl auch eine große Mastering/Mix-Frage des Albums. Es ist eben recht einheitlich gemixt und deswegen klingt es wohl auch etwas melodiöser. Der zweite Punkt, den ein paar kritisiert haben, ist dass es in zu viele Richtungen geht. Wobei dann aber auch andere wieder herausgefunden haben, dass dies nur auf den ersten Blick so scheint, aber gar nicht mal so ist, beziehungsweise dann auch gesagt haben, dass sie gespannt sind, was in Zukunft kommt. </p></blockquote>
<p>Auf jeden Fall. Das Album ist erstmal ein Ausrufezeichen in alle möglichen Richtungen, was eigentlich hier möglich wäre. Es klingt auf jeden Fall jung und frisch. Man merkt, dass hier noch eine recht neue Band mit ganz vielen Ideen am Werk ist. Aber dennoch &#8211; das merkt man an ganz vielen Stellen &#8211; ist das Ganze durchdacht und man hört, dass es ziemlich lange gebraucht haben muss, um so zu werden wie es ist. Außerdem habe ich mir noch das Wort &#8220;scheuklappenlos&#8221; aufgeschrieben, mag heißen, dass es hier in viele Richtungen geht&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Es wird in Zukunft auf jeden Fall mehr in eine Richtung gehen. Das merken wir auch gerade beim Songschreiben, denn wir haben schon wieder sieben, acht neue Stücke&#8230; ohne aber langweilig zu werden, es bleibt facettenreich. Es wird auch alles ein bisschen einfacher, die Songs werden kürzer und um einiges rockiger. Das wirst du dann auch sicher am 10. <em>(Anm.: Februar, Auftritt in Chemnitz zusammen mit Playfellow)</em> herausfinden. <object height="225" width="40%" class="alignleft"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1412414&#038;show_artwork=false&#038;color=d9d964&#038;show_comments=true&#038;show_playcount=true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="225" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1412414&#038;show_artwork=false&#038;color=d9d964&#038;show_comments=true&#038;show_playcount=true" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>Ich weiß nicht, ob das auch wieder eine Phase ist, aber die klingen alle eher wie aus einem Guss. Wir finden die Entwicklung aber auch gut. Man kann ja sagen beim ersten Album sind die ersten Songs ja bereits 2007 entstanden, da gab es die Band noch gar nicht lange. Die Songs haben sich über drei, vier Jahre entwickelt und waren schon mit auf unserer ersten EP mit drauf. &#8220;(In Brackets)&#8221; übrigens auch, der sechste Song. Den haben wir auch schon auf Hebräisch und mit Streichorchester gespielt. Nun haben wir endlich mal seit 2010 den Kern der fünf Musiker zusammen und seitdem ist auch das ganze Songschreiben viel einheitlicher.</p></blockquote>
<p>Du hast zwar gesagt, dass es demnächst eher in eine geradelinige, direktere Richtung gehen wird, aber mir hat auch gerade das ganze &#8220;Drumherum&#8221; gut gefallen, vor allem die Bläserarrangements. Klingt als hättet ihr noch ganz guten Kontakt zur Bigband eurer Jugend!?</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Ich weiß gar nicht so genau wie das so kommt. Einerseits dieses großspurige Arrangieren der Bläser, andererseits auch die Streicher, bei vier Songs sind ja auch Streicher mit drin. Die Streicher sind für mich auf dem Album eher Addition, also die unter-streichen die Songs, man kann sie aber auch getrost wegnehmen, gerade live. Die Bläserarrangements sind eigentlich viel präsenter. Bigbanderfahrung? Weiß ich gar nicht. Als wir noch in Cottbus waren, 2008 oder so, gab es eben zwei, drei Songs, wo wir die Bläser mitgehört haben. Da haben wir uns dann ein paar Leute geholt, die das dann gespielt haben. Mit denen haben wir ein bisschen zusammengearbeitet und dann irgendwann hat Kevin angefangen, ganz allein die Bläsersätze zu schreiben. Er hat ja ein paar Jahre lang Jazzgesang studiert und gerade die jazzig angehauchten Sachen wie &#8220;Autumn in Minor&#8221; oder &#8220;Inside Out&#8221; haben dafür Raum geboten und wir machen das immer noch ganz gern. Unser sechster Cupcake, der eigentlich auch immer mit dabei ist, ist unser Trompeter. Die Songs funktionieren live dann auch immer auf jeden Fall mit Trompete. Das pusht das Ganze dann natürlich auch ein Stück weit nach vorne. Unsere Bläser, gerade auch der Posaunist, die machen alle eher so eine Art Volksmusik, gehen über die Dörfer und feiern sorbischen Karneval. Andere haben wir aber auch am Jazzinstitut in Berlin kennengelernt. Den Sören zum Beispiel. Das ist der Saxophonist, der bei uns eingespielt hat; der kommt ursprünglich auch aus Cottbus, ist saujung, spielt aber schon für alle möglichen Leute ein. Den haben wir da einfach auch machen lassen bei &#8220;Autumn in Major&#8221;, was dem Ganzen glaube ich auch sehr gut getan hat&#8230; oder auch das Posaunensolo bei &#8220;Quantity of Things&#8221;, das ist halt sehr frei. Und gerade auch die Bläser am Jazzinstitut in Berlin sind mit die besten Leute in Deutschland, ohne mich jetzt aus dem Fenster zu lehnen. Da schreibt man eben die Sätze vor, probt mit denen ein paar Sachen und dann finden die die cool oder haben noch zwei, drei Anmerkungen und dann läuft das eigentlich schon viel entspannter als bei Streichern, was auch live sehr schwierig zu realisieren ist, vor allem wenn die sich nicht hören&#8230;</p></blockquote>
<p>An dieser ein kleiner Einblick in die Vergangenheit, wie es etwas angespannt live mit Streichern herüberkommt:</p>
<p><object width="560" height="315" class="alignleft"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/jumcc0F25Ek?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/jumcc0F25Ek?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Das &#8220;Großspurige&#8221; des Albums kam auch durch unser Hören, denke ich mal. Viele Songs sind zwischen 2007 und 2009 entstanden, da haben Kevin und ich zum Beispiel schon sehr viel Sigur Rós gehört, oder Elbow beispielsweise, die ja so wunderbar mit dem BBC-Orchester zusammengearbeitet haben. Und da guckt man sich durchaus mal ein paar Sachen ab und denkt &#8220;Geil, so könnte unser Song auch klingen&#8230; oder der ist eben so angelegt vom Sognwriting.&#8221; Mal gucken, bei den neuen Songs sind erstmal nur zwei mit Bläsern, aber wir haben jetzt auch gerade mit den Gitarren, Keyboards und Gesängen mehr Möglichkeiten als früher, so dass wir gar nicht mehr beim Arrangieren auf Streicher zurückgreifen müssen. Und je toller die Songs zu fünft klingen umso besser ist das auch, weil praktizierbarer.</p></blockquote>
<p>Habt ihr euch das eigentlich sehr zu Herzen genommen, wenn die Leute gesagt haben &#8220;Böh, dem Album fehlen die Eier, das muss geradliniger sein&#8221; oder denkt ihr &#8220;Pff, ist uns eigentlich wurscht. Wir machen das, was uns hier so vorschwebt.&#8221;?</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Ich denke es ist immer wichtig, Meinungen von außen zu hören und ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die bei negativer Kritik völlig die Ohren zu machen. Wir neben da einen Teil von auf, machen aber trotzdem unseren Kram. Ich find&#8217;s aber ehrlich gesagt auch mal schön, eine negative Kritik zu lesen und von Leuten gesagt zu bekommen &#8220;Das läuft gar nicht gut auf dem Album.&#8221;. Wenn jedoch hin und wieder was negatives oder eine durchwachsene Kritik kam, dann immer mit einem Aber versehen, zum Beispiel so: &#8220;Man hört dieses Potential heraus&#8221; oder &#8220;Man weiß, wie es ungefähr auf dem zweiten Album klingen könnte.&#8221;. Für mich ist Musikmachen ein Prozess. Tocotronic werden ihre 94er Alben sicher auch total scheiße finden, weil das musikalisch einfach nicht doll ist, aber die haben halt einen gewissen Sound und eine Ästhetik. Bei uns sind das auch auch zum Teil die Jugendstücke, die da endlich mal auf Band gekommen sind. Das ist total wichtig und ich finde das Album auch super. Also jetzt nicht so, dass ich mir das jeden Tag anhöre, aber wir sind sehr stolz auf das, was wir gemacht haben. In dieser jungen Zusammensetzung im Sommer 2010 war Max gerade mal ein halbes Jahr am Bass, da war es natürlich umso schwieriger, diesen Livesound, und ich denke auch das ist das was uns ausmacht, auf Band zu kriegen.</p></blockquote>
<p>Ich finde schon, dass ihr auf dem Album wie ein eingespieltes Team klingt. </p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Nach vielen Bassisten, die wir in der Band hatten &#8211; ganz kurz sogar mal Joachim Deutschland! &#8211; haben wir dann einfach Pauls Bruder reingenommen. Der war zwar &#8220;nur&#8221; Keyboarder, aber was der mittlerweile alles auf dem Bass hinlegt ist beachtlich. Wir hatten teilweise wirklich verdammt gute Bassisten, die aber alle Einzelgänger waren und an sich gar nicht in die Band gepasst hätten. Das wichtigste neben der Musikalität eines jeden einzelnen ist dass man sich in der Band versteht und respektiert und das das Ganze ein Gebilde ist. Wir sind zwar alle sehr verschieden, aber es passt super zusammen. Zum größten Teil sind das Kevins, Sladys und meine Songs, aber die anderen beiden haben immer sehr enthusiastisch mitgemacht.</p></blockquote>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/2zNqrM3etVU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/2zNqrM3etVU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Ideen auf diesem einen Album hätten locker für zwei gereicht. Schon bei &#8220;(In Brackets&#8221;) hatte ich eigentlich das Gefühl, dass mal eine kleine Pause im Ideenreichtum einfach angebracht gewesen wäre. Eine Pause in dem Sinne, dass mal ein ruhiges Zwischenstück hätte kommen können, etas zum Durchatmen. Du sagst zwar selbst, dass es großteils ruhige Stücke auf dem Album sind, aber es passiert halt doch immer recht viel, auch wenn sie ruhig sind. Manchmal ist es vielleicht auch etwas sehr viel Gesang. Ich weiß nicht, ob man da prinzipiell zeigen muss, was da alles möglich ist!? Klingt an vielen Stellen, als wäre Kevin der Hauptsongschreiber, vom reinen Horgefühl her, weil so große betonung auf dem Gesang liegt. Manchmal ist es etwas anstrengend, zu viel Gesang zu haben. Wobei der Kevin aber auch wieder eine super Stimme hat, die ich so auch vorher noch nie im Rockbereich gehört habe. </p>
<p><strong>Dennis</strong>: Das ist denke ich mal einfach eine Geschmackssache. Ich kann mir auch tagelang Alben von Mogwai anhören, aber jede band muss sich ja auch durch irgendwas ein bisschen auszeichnen und ich denke schon, dass bei uns auch ganz viel von den Melodien her passiert. In der Musikkultur passiert ja vieles nur noch rhythmisch. Von uns geht eben sehr viel von Melodie und Harmonie her aus und das macht uns vielleicht auch über die nächsten Jahre ein Stück weit eigen. Es ist einfach ziemlich natürlich so passiert.</p></blockquote>
<p>Schauen wir mal in die Zukunft. Was ist denn noch so für dieses Jahr geplant?</p>
<blockquote><p><strong>Dennis</strong>: Wir sind gerade dabei, einiges ein bisschen &#8220;outzusourcen&#8221; und kümmern uns nicht mehr ganz so viel um alles. Es ist schön, so langsam einen Stab an Leuten um sich herum zu haben, die wirklich toll für einen arbeiten. Dann können wir uns mehr um uns, ums Musikmachen, kümmern. Mit der richtigen Konzertreise wird es erst ab April losgehen. Chemnitz ist eben jetzt noch ganz schön, weil es direkt nach den Releasekonzerten kommt und mit usnerer befreundeten Band Playfellow stattfindet, mit denen wir jetzt schon fünf oder sechs mal aufgetreten sind. Da freuen wir uns wieder sehr drauf, weil wir schon mal akustisch in Chemnitz waren, dann mit dem Lyrikprojekt und auch mal als Vorband von Playfellow. Auch von der Stadt und von den Leuten her hatten wir immer einen tollen Eindruck. Von der Mentalität entspricht&#8217;s ja auch so ein bisschen Cottbus! Sehr heimisch&#8230; Wir haben live viel zu erzählen und freuen uns, das nun ausleben und Erfahrung sammeln zu können.</p></blockquote>
<p>Du hattest vorhin schon mal das Lyrikprojekt mit Faina Machanowa erwähnt. Ist es angedacht, so etwas in der Art auch künftig wieder auf die Beine zu stellen oder gar das Ganze in eine zweite Runde zu führen?</p>
<blockquote><p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/doismellcupcakes.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2012/01/doismellcupcakes-300x200.jpg" alt="" title="doismellcupcakes" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-6460" /></a><strong>Dennis</strong>: Zur Zeit konzentrieren wir uns erst einmal auf die Band an sich. Wir wollen vom Songwriting her erst einmal wieder zu den Basics zurück und Musik machen, weil es gerade wirklich in eine tolle Richtung geht und wir glauben, dass uns ein zweites Album vermutlich in zwei Jahren gut zu Gesicht stehen würde. Dennoch sind wir total offen für solche Sachen. Gerade das Lyrikprojekt mit Faina hat uns musikalisch auch einen großen Schritt nach vorn gebracht. 2009 waren wir auch in Israel und haben dort vor Ort mit israelischen Musikern drei, vier Songs arrangiert und live performed. Solche Erfahrungen bringen einen in fünf Tagen mehr als alles andere. Andererseits interessiert uns auch alles was Richtung Theater passiert. Wir haben jetzt auch in Cottbus was zum Soundtrack zu diesem Coming-of-age-Film &#8220;Blaue Stunde&#8221; beisteuern können. Das Musikvideo steht auch im Internet. Wir sind froh, da mitgemischt zu haben, war sehr interessant. Unser Gitarrist Paul ist auch Verlagschef von einem Theaterzeitungsverlag, ich studiere Germanistik, Bassist und Schlagzeuger sind Japanologen und Kevin, unser Sänger, arbeitet gerade in der Technikabteilung der Schaubühne. Ja, gerade in Richtung Theater sind wir sehr, sehr interessiert und hoffen, dass wir da irgendwo mal hereinrutschen. Wir werden sehen, dass wir da in Zukunft auch immer mal über den eigenen Tellerrand gucken werden.</p></blockquote>
<p>Danke Dennis! Ich bin vor allem gespannt auf die neuen Songs, die es bald live zu hören geben wird.</p>
<p>Hier die vorläufigen Termine für euch Interessierte:</p>
<p>Feb 10: SPRINGS @ weltecho /w playfellow<br />
Chemnitz, GERMANY</p>
<p>Mrz 2: SPRINGS/acoustic @ BACHBETT /w Kapelle Weyerer<br />
München, GERMANY</p>
<p>Mrz 30: SPRINGS @ LOUIS<br />
Hamm, GERMANY</p>
<p>Apr 20: SPRINGS @ KAJÜTE RATZDORF<br />
Neißemünde, GERMANY</p>
<p>Offizielle Do I Smell Cupcakes? Webseite: <a href="http://www.doismellcupcakes.com" target="_blank">www.doismellcupcakes.com</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jahresrücklausch 2011 – Teil 3: Platz 10-1</title>
		<link>http://rockzoom.de/2011/12/31/jahresrucklausch-2011-%e2%80%93-teil-3-platz-10-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 16:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Zehn ganz besondere Alben. Allesamt für sich gesehen sind eine grandiose Bereicherung, begleiteten mich entweder auf Schritt und Tritt durchs ganze Jahr oder stießen erst spät zu mir und konnten mir das dunkle Jahresende mit geballter Emotion und/oder dichter Atmosphäre versüßen. Bei den Nummern 6 bis 10 habe ich bis zum Ende noch ein wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn ganz besondere Alben. Allesamt für sich gesehen sind eine grandiose Bereicherung, begleiteten mich entweder auf Schritt und Tritt durchs ganze Jahr oder stießen erst spät zu mir und konnten mir das dunkle Jahresende mit geballter Emotion und/oder dichter Atmosphäre versüßen. Bei den Nummern 6 bis 10 habe ich bis zum Ende noch ein wenig hin und her geschoben, aber für meine Top 5 würde ich durchs Feuer gehen (im Falle von Platz 5 auch angebracht&#8230;), für die ersten drei gar erbitterten Raufhändel gegen jeden Goliath anfangen. Ihr könnt dagegen sagen was ihr wollt, es wird meine Meinung nicht ändern. Sehr gespannt bin ich aber auf eure Favoriten. Vermisst ihr hier einen? Es kann durchaus sein, dass mein Jahr zu kurz war, um den neuen Releases von Portugal. The Man, Colin Stetson (der in dieser Top 10 aber indirekt sogar zwei mal auftaucht!), The Black Keys oder Junius ein aufmerksames Ohr leihen zu können, was aber nachgeholt wird. Und ja, ich habe PJ Harvey gehört. Ich fand sie gut, aber &#8220;Let England Shake&#8221; berührte mich nicht sonderlich. Ja, ich habe die ambitionierten Veröffentlichungen von Light Bearer (Ex-Fall Of Efrafa) und Pain of Salvation vernommen, aber sie waren mir zu &#8220;overdone&#8221; und glitten einfach nur ständig an mir vorbei. Am Ende muss man auf Bauch und Herz hören&#8230; Ein &#8220;Kopfmusik&#8221;-Jahr war das bei mir wirklich nicht, eher das Jahr des vollbärtigen Bluesbruders. Und auch wenn es manchmal Frauen sind, die da verträumt über ihre Klampfen stringeln, die haben zumindest einen symbolischen Bart oder sie hätten einen, wüchse ihnen Gesichtsbehaarung. Doch bevor ich hier noch weiter über Bärte philosophiere, widme ich mich lieber wieder der Musik&#8230;</p>
<h4><a href="http://RockZOOM.de/2011/12/24/jahresrucklausch-2011-teil-1-platz-30-21/" title="Jahresrücklausch 2011 – Teil 1: Platz 30-21" target="_blank">Platz 30-21</a></h4>
<h4><a href="http://RockZOOM.de/2011/12/30/jahresrucklausch-2011-%e2%80%93-teil-2-platz-20-11/" title="Jahresrücklausch 2011 – Teil 2: Platz 20-11" target="_blank">Platz 20-11</a></h4>
<p> und nun</p>
<h4>Platz 10-11</h4>
<p>&#8212;</p>
<h3>Platz 10</h3>
<p><strong>LOW : C&#8217;Mon</strong><br />
(VÖ: 15.04.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/lowcmon-150x150.jpg" alt="" title="lowcmon" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6182" />Der famose Alan Sparhawk und seine Frau Mimi Parker sind zurück. Mit mehr Gefühl und weniger Grimm als noch auf dem Post-9/11-Album &#8220;Drums &#038; Guns&#8221; trumpft das Trio wieder mit mitreißenden Melodien, die besonders in den vokalharmonischen Passagen des Paares Parker/Sparhawk aufgehen. Doch vor Gitarrenverzerrung wird nach wie vor nicht zurückgeschreckt, wunderbares Beispiel dafür ist der zerrend-lärmige Einstieg in das sich nach und nach aufbäumende &#8220;Nothing But Heart&#8221;. Die Band, die den so genannten &#8220;Slowcore&#8221; erfand, legt hier zehn sehr vielseitige Stücke auf den Tisch, die trotz ihres zumeist getrageneren Tempos &#8211; daher die mit einem Augenzwinkern servierte Genrebeschreibung &#8211; nie langweilig oder langatmig werden. Anspieltipps: &#8220;Try To Sleep&#8221;, &#8220;Especially Me&#8221;, &#8220;Nothing But Heart&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/RSU2mgcu38U?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/RSU2mgcu38U?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 9</h3>
<p><strong>Feist : Metals</strong><br />
(VÖ: 30.09.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/fesitmetals-150x150.jpg" alt="" title="fesitmetals" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6183" />Leslie Feist habe ich erst recht spät in diesem Jahr für mich entdeckt, aber &#8220;Metals&#8221; hat mich sofort umgehauen. Zum einen wegen der kreativen ohrwurmartigen Stücke, derer man sich so schnell nicht entziehen konnte, zum anderen wegen dieses geheimnisvollen Elementes in der wohltuenden Stimme dieser Dame. Was Frau Feist nämlich von den vielen ungezählten Popjazz-Ladies unterscheidet, ist dass sie durchweg überraschende Reibungen erzeugen kann ohne rotzig zu werden wie beispielsweise bei PJ Harvey oder Patti Smith (Alles Guteee!) der Fall. Man nehme hier das spannungsgeladene &#8220;A Commotion&#8221; mit den monotonen Stakkato-Streichern und der stampfenden Rhythmusabteilung oder &#8220;Undiscovered First&#8221;, welches buchstäblich in einer wahnsinnig intensiven Gesangsdarbietung von Feist und ihren zahlreichen Gastdamen gipfelt: &#8220;Is this the right mountain for us to climb?&#8221; Boah, Gänsehaut total. Doch wenn auch der Rest sehr harmonisch und balladesk ist: Eins fügt sich nahtlos ins andere und wer Cat Power mag, sollte hier wirklich mal reinhören. Anspieltipps: &#8220;The Bad In Each Other&#8221;, &#8220;Graveyard&#8221;, &#8220;Undiscovered First&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/kEk5GWf69A4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/kEk5GWf69A4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 8</h3>
<p><strong>Wolves In The Throne Room : Celestial Lineage</strong><br />
(VÖ: 23.09.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/wittr-150x150.jpg" alt="" title="wittr" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6177" />Mit &#8220;Celestial Lineage&#8221; schließt sich ein Kreis, der im Jahr 2006 mit &#8220;Diadem Of 12 Stars&#8221; begann und zuletzt mit dem schwer zugänglichen &#8220;Black Cascade&#8221; äußerst ruppig für mich in sich zusammen zu fallen drohte. Zum Glück ist Album Nummer vier der optimale Anschluss an das von mir heißgeliebte Zweitwerk &#8220;Two Hunters&#8221;, setzt wieder deutlich mehr auf naturspirituelle Atmosphäre und lässt den Geist wieder durch dichte, dunkle Douglasienwälder des amerikanischen Nordwestens wandern. Klar ist das hier noch Black Metal und wer bisher Ansgt davor hatte, wird so schnell auch nicht auf den Geschmack kommen&#8230; Wenn man sich aber nun ohne Vorbehalte darauf einlässt, sich hereinliest in die Hintergründe der Lebensweise dieser einzigartigen Band und dann auch wieder die ätherische Stimme der hervorragend hypnostisierenden Jessica Kinney in sich lässt, der findet Schönheit und sogar Wärme in einem tot scheinenden hohlen Thuja-Stamm&#8230; und in diesem Sinne auch mein Anspieltipp neben dem sakralen &#8220;Woodland Cathedral&#8221;: &#8220;Thuja Magus Imperium&#8221;</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/1AdfkejJDao?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/1AdfkejJDao?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 7</h3>
<p><strong>The Head And The Heart : s/t</strong><br />
(VÖ: 22.04.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/theheadandtheheart-150x150.jpg" alt="" title="theheadandtheheart" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6178" />Ein richtiger Dauerbrenner bei mir ist dieses Jahr das selbstbetitelte Album der aus Seattle kommenden The Head And The Heart. Fängt der Folk Pop des Gespanns mit &#8220;Cats And Dogs&#8221;, &#8220;Ghosts&#8221; und dem ohrenumschmeichelnden &#8220;Coeur D&#8217;Alene&#8221; noch sehr fröhlich-beschwingt an, wird das Ganze nach hinten raus immer ein wenig wehmütiger. Die schöne Produktion überzeugt mit satt-warmen Bassklängen, einer sanft-treibenden Perkussion in der Mitte, darüber den fast dauerpräsenten aber nie aufdringlichen Pianomelodien und schließlich den glasklaren Gesängen der drei Goldstimmen Josiah Johnson, Jonathan Russell und Charity Rose Thielen. Zu Recht ist die Truppe beim Superlabel Subpop Records untergekommen. Dass die Band auch tatsächlich mit ganzem Herzen bei der Sache ist und ihrem Namen alle Ehre macht (&#8220;Don&#8217;t follow your head, follow your heart&#8230;&#8221;), beweist euch dieses Beispielvideo unten, übrigens in einer sehr hübschen Location&#8230; <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Da darf auch die ein oder andere Note schon mal daneben gehen&#8230; Anspieltipps (eigentlich alle toll, aber hier mal ein Querschnitt): &#8220;Ghosts&#8221;, &#8220;Rivers And Roads&#8221;, &#8220;Heaven Go Easy On Me&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Ero6mzzovl4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Ero6mzzovl4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 6</h3>
<p><strong>The Decemberists : The King Is Dead</strong><br />
(VÖ: 14.01.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/decemberists_king-is-dead-150x150.jpg" alt="" title="decemberists_king-is-dead" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6187" />Darf es noch etwas mehr Folk sein? Mundharmonika, Geigen, Akkordeon, Akustikgitarren und gehörig Driiiive nach vorn, das ist &#8220;The King Is Dead&#8221; vom Januar 2011. Die einzelnen Songs sind noch besser als auf &#8220;The Crane Wife&#8221;. Wer die Omnipräsenz der Stimme von Colin Meloy bis heute nicht mochte, wird sie auch hier nicht lieben, wer aber amerikanischen Folk schätzt, wird schon beim Opener &#8220;Don&#8217;t Carry It All&#8221; von einer leidenschaftlichen Mundharmonika-Einleitung im besten Neil Young-Stil zu &#8220;Harvest&#8221;-Zeiten entzückt. &#8220;The King Is Dead&#8221; bleibt von vorn bis hinten packend, mal balladesk (&#8220;Rise To Me&#8221;), unmittelbar danach stampfend und schön zum Mitsingen (&#8220;Rox In The Box&#8221;), dann wieder mit &#8220;January Hymn&#8221; zum Schwelgen schön. The Decemberists haben die ganz großen Melodien einfach drauf. Anspieltipps: &#8220;Don&#8217;t Carry It All&#8221;, &#8220;Rise To Me&#8221;, &#8220;June Hymn&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/y3mArZmN-UQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/y3mArZmN-UQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Für die Top 5 bitte weiterblättern&#8230; der Spannung wegen&#8230; <img src='http://RockZOOM.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jahresrücklausch 2011 – Teil 2: Platz 20-11</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 00:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Kropf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Plätze 30 bis 21 sind vergeben. Das äußerst starke Musikjahr 2011 hat noch etliches zu bieten, von Herzschmerz bis heavy ist wieder alles dabei. Ich kann nicht behaupten alles gehört zu haben, aber die folgenden zehn Jahreshighlights solltet ihr ruhig mal antesten: Platz 20 Kate Bush : 50 Words For Snow (VÖ: 18.11.11) Erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/2011/12/24/jahresrucklausch-2011-teil-1-platz-30-21/" title="Jahresrücklausch 2011 – Teil 1: Platz 30-21" target="_blank">Die Plätze 30 bis 21 sind vergeben</a>. Das äußerst starke Musikjahr 2011 hat noch etliches zu bieten, von Herzschmerz bis heavy ist wieder alles dabei. Ich kann nicht behaupten alles gehört zu haben, aber die folgenden zehn Jahreshighlights solltet ihr ruhig mal antesten:</p>
<h3>Platz 20</h3>
<p><strong>Kate Bush : 50 Words For Snow</strong><br />
(VÖ: 18.11.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/katebushsnow-150x150.jpg" alt="" title="katebushsnow" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6114" /><a href="http://RockZOOM.de/2011/12/20/winterweisen-mit-kate-bush-birds-of-passage-und-gizeh-records/" title="Winterweisen mit Kate Bush, Birds Of Passage und Gizeh Records" target="_blank">Erst kürzlich haben wir ein paar lobende wie auch leicht kritische Worte über das neue Werk der großen Dame des Pop verfasst</a>. Und ja, wäre da nicht diese ominöse Zusammenkunft mit Elton John auf diesem Album &#8211; Kate Bushs neuer Rundling wäre bestimmt in meine persönliche Top 10 dieses Jahres gekommen. So bleibt aber immerhin noch ein ganz starkes und unberechenbares, ein schönes, ein selten simples wie auch häufiger experimentelles Winteralbum einer unvergleichlichen Ausnahmekünstlerin. Anspieltipps: &#8220;Lake Tahoe&#8221;, &#8220;Wild Man&#8221;, &#8220;Among Angels&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/HIF40L-_HjA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/HIF40L-_HjA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 19</h3>
<p><strong><br />
Bonnie &#8220;Prince&#8221; Billy : Wolfroy Goes To Town </strong><br />
(VÖ: 07.10.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/wolfroy-150x150.jpg" alt="" title="wolfroy" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6201" />Mit einem schrägen Künstler geht es weiter. Bonnie &#8220;Prince&#8221; Billy aka Will Oldham kann bereits auf eine lange Singer-Songwriter- sowie Schauspielerkarriere zurückblicken. Auf &#8220;Wolfroy&#8230;&#8221; fährt der immer etwas ningelig klingende Amerikaner musikalisch eine entspannte Minimal-Songwriter- bis Countrylinie, erfindet dabei das Rad nicht neu, zieht aber auf seine verinnahmende Art in den Bann und ermuntert sogar ein ums andere mal durch die spitzbübisch durchtriebenen Texte &#8211; oder sind sie doch vollkommen unschuldig? Wer weiß das bei diesem Kerl so genau? &#8211; zu einem breiten Grinsen. In diesem Sinne: &#8220;Lover o lover please buy me a beer and bring all your enemies here!&#8221; Anspieltipps: &#8220;Time To Be Clear&#8221;, &#8220;There Will Be Spring&#8221;, &#8220;Quail And Dumplings&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/fI1o1zL3jao?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/fI1o1zL3jao?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 18</h3>
<p><strong>William Fitzsimmons : Gold In The Shadow</strong><br />
(VÖ: 25.03.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/fitzsimmons-150x150.jpg" alt="" title="fitzsimmons" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6205" />Noch so ein Vollbarttyp mit Gitarre&#8230; Das schönste Album der ganz leisen Töne geht dieses Jahr knapp vor Bonnie &#8220;Prince&#8221; an den Psychotherapeuten William Fitzsimmons. Mit kaum mehr als einem Flüstern erzählt uns der Seelendoktor aus Illinois ein paar Lebensgeschichten psychischen Leidens von einer doch sehr menschlichen und nachvollziehbaren Seite, spärlich instrumentiert, doch mit einfach schönen Melodien zum Dahinknieen. Klar, ein Allheilmittel gegen alle Seelenleiden ist dieses zaghafte Kleinod nicht, aber so gibt es doch Trost und Zuversicht, vielleicht sogar Mut und Hoffnung. Mit den Anspieltipps tu ich mich etwas schwer, ist es doch so ein von-vorn-bis-hinten-gleichtolles Album, aber bitteschön: &#8220;Beautiful Girl&#8221;, &#8220;What Hold&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Oq6vJJOZ4LQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Oq6vJJOZ4LQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 17</h3>
<p><strong>Primordial : Redemption At The Puritan&#8217;s Hand</strong><br />
(VÖ: 22.04.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/redemption-150x150.jpg" alt="" title="redemption" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6210" />Obacht, wir werden ein ganzes Stückchen lauter und zuversichtloser. Primordials siebentes Album konnte mich leider nicht ganz so sehr fesseln wie die beiden starken Vorgänger. Woran liegt es? Die allgegenwärtige Trostlosigkeit kann es nicht sein; &#8220;The Gathering Wilderness&#8221; war vor sieben Jahren schon ein gehöriger Depribatzen sondergleichen und wusste trotzdem auf seine endzeitliche Art mitzureißen. Vielleicht liegt es an der Verbittertheit dieses fies klingenden Rundlings hier? Die Produktion ist schon arg rauh geraten und es gibt viele Querverweise in die alte Black-Metal-Zeit, aber mich stört eher ein bisschen, dass es bei den Iren gerade etwas zu stagnieren scheint. Die altbekannten Trademarks sind da: treibende Tribaldrums, schneidende Gitarren und über aller instrumentaler Epik und Leidenschaft Alans nach wie vor unvergleichlicher Gesang&#8230; aber eben auch recht viel Füllmaterial. Stark wirkt die Band hingegen im atmosphärischen, langsamen &#8220;Mouth Of Judas&#8221;, dessen Beginn eine kleine Ode an David E. Edwards zu sein scheint, den Alan bekanntlich auch sehr schätzt. Aber irgendwie hat selbst das beste Stück auf diesem Album so seine Längen und leider kommt sonst kein weiterer Track auf &#8220;Redemption&#8230;&#8221; so zwingend daher wie es beispielsweise durchgängig auf dem brachial guten Vorgänger der Fall war. Aber verdammt nochmal, es sind immer noch Primordial und die müssen einfach in so einer Liste von mir stehen! Anspieltipps: &#8220;No Grave Deep Enough&#8221;, &#8220;The Mouth Of Judas&#8221;</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/iZPvfXdRZAE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/iZPvfXdRZAE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 16</h3>
<p><strong>Peter Gabriel : New Blood<br />
</strong>(VÖ: 07.10.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/newblood-150x150.jpg" alt="" title="newblood" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6211" />Ich habe mich erst schwer damit getan, ob diese Kollektion überhaupt in dieser Übersicht Platz finden sollte, da es sich bei &#8220;New Blood&#8221; ja um bereits veröffentlichte Songs des alten Genesis-Papstes handelt. Doch wenige Hördurchläufe später wusste ich, dass diese wunderbare Neuorchestrierung einfach perfekt zu den einzelnen Stücken passt, ja, regelrecht als wären sie für diese opulente Kulisse geschaffen worden. Gabriel hat ein wunderbares Gespür für Dramatik (&#8220;Darkness&#8221;, Gänsehaut!) und an keiner Stelle wirkt das Ganze überladen; im Gegenteil: Die Songs an sich sind sogar auf auf ihr Wesentliches reduziert worden. Darüber schwebt diese nach all den Jahren immer noch so tadellos vielseitige wie emotionale Stimme Gabriels, übrigens hin und wieder von seiner eigenen Tochter oder der engelsgleichen Ane Brun &#8220;Don&#8217;t Give Up&#8221; versüßt. Anspieltipps: &#8220;In Your Eyes&#8221;, &#8220;Darkness&#8221;, &#8220;Solsbury Hill&#8221;</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/srXnn1SQEO8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/srXnn1SQEO8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 15</h3>
<p><strong>The Kills : Blood Pressures</strong><br />
(VÖ: 01.04.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/kills-150x150.jpg" alt="" title="kills" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6214" />Vom Orchester zur Zweimann-Besetzung: The Kills haben mich dieses Jahr sehr spät erreicht. Erst <a href="http://RockZOOM.de/2011/12/05/the-kills-columbiahalle-berlin-30-11-2011/" title="The Kills @ Columbiahalle, Berlin | 30.11.2011" target="_blank">als Jana ihre Begeisterung kundtat</a>, langte ich ins Bibliotheksregal um mal in die aktuelle Scheibe der Lo-Fi-Garagecombo reinzuhorchen. Es hat mich angenehm hinweggefegt, muss ich sagen. Alison Mosshart und Jamie Hince singen ganz famos zusammen, das darunterliegende Instrumentarium ist auf ein geradeaus rockendes Minimum reduziert. Absolut unwiderstehlich tanzbar von vorn bis hinten. Nur beim schönen &#8220;The Last Goodbye&#8221; darf man sich mal schnäuzend in den Armen liegen. Anspieltipps: &#8220;The Heart Is A Beating Drum&#8221;, &#8220;The Last Goodbye&#8221;</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/fiRmHOIPc3I?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/fiRmHOIPc3I?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 14</h3>
<p><strong>Omega Massif : Karpatia</strong><br />
(VÖ: 16.09.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/09/OmegaMassif_Karpatia.jpg" alt="" title="OmegaMassif_Karpatia" width="150" height="150" class="alignleft size-full wp-image-4775" />Krach nochmal, diesmal dürfen es auch ein paar Gitarren mehr sein. <a href="http://RockZOOM.de/2011/09/24/schwere-neukost-bei-denovali-records/" title="Schwere Neukost bei Denovali Records…" target="_blank">Ich habe mich bereits wohlwollend über diesen fantastischen Brocken geäußert</a> und wiederhole mich gerne: &#8220;Das neue Material ist zwingend und verleitet ab und an sogar zum freudigen Mosh durchs heimische Wohnzimmer. Auf eine bestimmte Geschwindigkeit lässt sich die Band da nicht festnageln. Bereits in “Aura” werden alle Register der Vielfalt gezogen und eine eben solche dichte Aura aufgebaut, die einen gekonnt mit einem lang ausatmenden e-Bow aus dem Alltag zerrt, hinein in die Karpaten, hinein ins groovende Vergnügen von “Wölfe”, in den maliziösen Sog von “Ursus Arctos”, versumpfen “Im Karst” bevor es noch im gleichen Stück in schwindelerregende Höhen der Rage geht, episch groß und erhaben, nur noch überragt vom Titeltrack selbst, der doomig-dräuend eine Kamerafahrt entlang zerklüfteter Felszinnen wagt und nahtlos in ein zunächst sogar etwas verträumtes “Steinernes Meer” mündet.&#8221; Anspieltipps: &#8220;Aura&#8221;, &#8220;Steinernes Meer&#8221;</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/ePIt_y2ajKc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/ePIt_y2ajKc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 13</h3>
<p><strong>Opeth : Heritage</strong><br />
(VÖ: 16.09.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/opethheritage-150x150.jpg" alt="" title="opethheritage" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6196" />Das von allen Fans heiß erwartete Hammondorgel-NoGrowls-Album spaltete die Gemüter aufrgund der neuen Ausrichtung. Der band ist das reichlich schnuppe, <a href="http://RockZOOM.de/2011/12/07/opeth-und-pain-of-salvation-huxleys-neue-welt-berlin-02-12-2011/" title="Opeth und Pain of Salvation @ Huxleys Neue Welt, Berlin | 02.12.2011" target="_blank">wie wir früher diesen Monat von Basser Martin Mendez persönlich erfahren durten</a>. Mit &#8220;Heritage&#8221; hat man vielleicht ein wenig länger zu tun, da hier an vielen Stellen die ganz großen Ohrwurmmomente und typischen Wiedererkennungsmerkmale ausbleiben. Das soll aber nicht heißen, dass Opeth ihre Highlights (gänsehautmeißelnder Gruselsoul bei &#8220;I Feel The Dark&#8221;, straightforward-Dio-Rock bei &#8220;Slither&#8221;, jazztrippige Coolness bei &#8220;Nepenthe&#8221;) mit frickeligen Belanglosigkeiten überbrücken, mitnichten. &#8220;Heritage&#8221; setzt hübsch auf schweifende Atmosphäre, das richtige Spannungsmaß zwischen akustischer Geheimniskrämerei und groovendem Metalausbruch (ansonsten ist da eher nichts metal, jaja) ohne die gewohnte Emotionalität außer Acht zu lassen. Es endet gar traumhaft mit dem instrumentalen Schwelgestück &#8220;Marrow Of The Earth&#8221;. Growls raus, 70s und Schönheit rein: längst überfällig seit dem Appetithappen &#8220;Damnation&#8221; anno 2003. Anspieltipps: &#8220;The Devil&#8217;s Orchard&#8221;, &#8220;I Feel The Dark&#8221;, &#8220;Slither&#8221;</p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/G1pi7Dn87mY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/G1pi7Dn87mY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Platz 12</h3>
<p><strong>Jonathan Jeremiah : A Solitary Man</strong><br />
(VÖ: 12.08.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/jonathanjeremiah-150x150.jpg" alt="" title="jonathanjeremiah" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6195" />Manchmal ist das gute alte UKW-Radio doch noch zu mehr als dem Wetterbericht gut. Diese Scheibe war dieses Jahr irgendwann mal &#8220;CD der Woche&#8221; bei MDR Figaro und so schob sich vor allem die markante Soulstimme dieses Briten zu morgendschlafener Zeit an mein schlafsandverknörbeltes Bewusstsein. Jeder einzelne Song dieser Platte gehört an seinen Platz: sei das mal nachdenklich Richtung Nick Drake blickend (na kommt, diese Assoziation MUSS bei den eingehenden Takten des Titelsongs einfach kommen!) und auf minimales Singer-Songwriter-Instrumentarium reduziert, dann hin und wieder an den besseren Tom Jones erinnernd, pompös und reich orchestriert. Sieben Jahre hat der noch recht junge und dabei so sehr reif klingende Kerl für dieses Debütalbum gebraucht. Dazwischen lagen ernüchternde Ausflüge über den großen Teich und diverse Aushilfsjobs, um die Kohle für die sinfonischen Schmankerl auf &#8220;A Solitary Man&#8221; zusammenzusparen. Heraus kam dabei etwas ganz Zeitloses, Kurzweiliges wie auch lange Beständiges.</p>
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<h3>Platz 11</h3>
<p><strong>Wye Oak : Civilian</strong><br />
(VÖ: 04.03.11)<br />
<img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2011/12/wyeoka-150x150.jpg" alt="" title="wyeoka" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-6176" />Anleihen aus Shoegaze, Folk, Grunge, Noise und Indie machen Wye Oak zum ganz besonderen Schmankerl im heimischen Plattenschrank, zumal mit dem Titelsong DAS Lied des Jahres seine Veröffentlichung gefunden hat! Und das alles mit nur einem Arm am Schlagzeug, den anderen am Keyboard und die wunderbare Jenn Wasner mit ihrem tollen Gesang und der zum Sturm wachsenden Gitarre. Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr solch emotionale Knaller an Bord gewesen wären, aber die restlichen Stücke fahren eine eher düsterere, aber auch gelassenere Schiene, was immerhin auch sehr schön anzuhören ist. Alle Fans von Cat Power und Neil Young können hier getrost zulangen! Anspieltipps: &#8220;Holy Holy&#8221;, &#8220;Plains&#8221;, &#8220;Civilian&#8221; (und hier mal eine ebenfalls lohnende Akustikversion des Tracks, aber immernoch recht unvergleichbar mit dem grandiosen Albumtrack):</p>
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<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>
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