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	<title>Rockzoom &#187; Andreas Neitzel</title>
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		<title>Constants: &#8220;The Foundation. The Machine. The Ascension&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 12:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch ohne umfassende wissenschaftliche Erhebungen kann man mehr oder weniger kühn behaupten, dass sich die Welt grundsätzlich in zwei Gruppen aufteilen lässt &#8211; nämlich in die der Fahrstuhlmusikhörer und in jene der &#8220;Emotionalisten&#8221;! Während die Fahrstuhlmusikhörer jede Form akustischer Lautmalung lediglich als anonyme, gesichtslose Hintergrundberieselung wahrnehmen, quasi als nutzloses Unkrautgekräusel auf der ungeliebten Fenchelknolle des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/03/constants.jpg"><img src="http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2010/03/constants-300x300.jpg" alt="" title="constants" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3108" /></a>Auch ohne umfassende wissenschaftliche Erhebungen kann man mehr oder weniger kühn behaupten, dass sich die Welt grundsätzlich in zwei Gruppen aufteilen lässt &#8211; nämlich in die der Fahrstuhlmusikhörer und in jene der &#8220;Emotionalisten&#8221;! Während die Fahrstuhlmusikhörer jede Form akustischer Lautmalung lediglich als anonyme, gesichtslose Hintergrundberieselung wahrnehmen, quasi als nutzloses Unkrautgekräusel auf der ungeliebten Fenchelknolle des Alltags, hat im Gegensatz dazu die Musik für die Emotionalisten eine völlig andere Bedeutung. <span id="more-3050"></span>Für sie ist es ein Elixier, ein Katalysator, welcher die Luft erst so richtig atembar macht. Beinahe jede Aneinanderreihung von Tönen macht sie himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt &#8211; Musik berührt ihre Seele und umhüllt ihren Geist, mal wärmend und schützend, aber auch dann und wann erdrückend und den Atem raubend. Nicht jede Form von Musik kann dabei gleichermaßen intensive Gefühlsregungen verursachen, letztlich liegt die Schönheit jedoch immer im Auge, respektive Ohr des Betrachters und auch im jeweiligen Moment &#8211; das bedingt nun mal die Natur des Menschen. Wer jedoch für die unsichtbare Wirkung eines Songs empfänglich ist, den vermag sie zu erfreuen, zu begeistern, zu euphorisieren oder aber zu nachdenklichen und traurigen Empfindungen zu bewegen. </p>
<p>Damit hätten wir den Prolog hinter uns gebracht und können uns nun dem Anlass für diese pseudophilosophischen Gedankengänge widmen. Musikexperten (und besonderes jene, die sich dafür halten) teilen die Musikwelt gerne in Schubladen ein, eine davon trägt den Namen &#8220;Post Rock&#8221; und lebte bislang in einer Parallelwelt zu der meinen. Zwar kenne ich post scriptum, post moderne und post mortem, auch würde ich hinter dem Begriff Post Rock weder ein schwarz-gelbes Bekleidungsstück noch die Hauskapelle des größten deutschen Briefbeförderungsdienstleisters vermuten, dennoch entzog es sich bislang meiner Kenntnis (man verzeihe mir diese ignorante Wissenslücke), was genau damit gemeint sein könnte. Doch man lernt ja nie aus und so sind mir mittlerweile auch Bands wie Caspian, Stereolab, Godspeed you! Black Emperor oder Junuis ein Begriff. Und eben eine Formation namens <a href="http://www.myspace.com/constants"><strong>CONSTANTS</strong></a>, ein Trio aus Boston, deren aktuelles Werk aus dem Jahr 2009 eher durch Zufall den Weg in meinen CD-Player fand. Nun zähle ich definitiv zu der Spezies der Emotionalisten, doch die Intensität, mit der mich &#8220;The Foundation. The Machine. The Ascension&#8221; in seinen Bann zog, war auch für mich überraschend. </p>
<p>Der Opener &#8220;Genetics like chess pieces&#8221; vermochte mich bereits beim ersten Hören zu begeistern; fast hypnotisierend zogen mich Atmosphäre, Rhythmus und die eindringliche Kombination aus Gesang und treibenden Gitarrenlinien sofort tief hinein in dieses Werk. wie ein Wall türmen sich die Songstrukturen auf, umhüllen den Hörer wie ein bedrohlich-faszinierender Kokon und entführen, ja treiben ihn in eine andere Dimension. Man könnte die Wirkung fast floydesker Züge bezichtigen, auch wenn diese Schublade eine ganz andere ist, viel rauer, erdiger, rockiger eben kommen die Songs der Amerikaner rüber, doch im Ergebnis von ähnlich unwiderstehlichem Sog. Die nachfolgenden Songs folgen dem eingeschlagenen Weg, übernehmen Leitmotiv und Atmosphäre und gehen fast nahtlos ineinander über, sodass der Eindruck eines geschlossenen Konzeptes entsteht. Musikalisch bewegen sich Constants in einer Schnittmenge zwischen Progressive, Post (jaha, jetzt weiß ich es!) und Alternative Rock &#8211; man merkt den Songs jedoch an, dass sie sich speziell live sogar in metallischen Härten bewegen könnten. Hier eine Prise Caspian-Struktur, dort eine Portion Dredg-Intensität und das Ganze unterlegt mit Harmonielinien, wie man sie beispielsweise von einer Band wie Klimt 1918 kennt. So unerwartet, wie dieses Album vom ersten Ton an zündet, so überraschend endet es dann auch, doch der Nachhall ist gewaltig. Lässt man sich auf dieses Werk ein, so entwickelt man fast Suchtsymptome und verlangt umgehend nach einem weiteren Durchlauf. Besonders der bereits erwähnte Opener &#8220;Genetic like chess pieces&#8221; tut sich hier hervor, ich erinnere mich, dass ich gerade dieses Stück anfangs 5-6 mal nacheinander hören &#8220;musste&#8221; &#8211; so sehr wusste es mich in seinen Bann zu ziehen! Auch die druckvolle, sehr kompakte Produktion trägt zu der Wirkung des Albums bei, mächtige Drums und empathische Gitarren, dazu ein fast als elegisch zu bezeichnender Gesang &#8211; diese Kombination weiß durchweg zu überzeugen.</p>
<p>Was man der Scheibe durchaus &#8220;vorwerfen&#8221; kann, ist ihre Homogenität, denn einige Themen und Melodielinien ziehen sich durch das ganze, in drei Kapitel unterteilte Werk. Manche mögen dies als monoton oder gar langweilig empfinden, ich würde jedoch bevorzugen, dies als roten Faden zu bezeichnen, der sich wie ein Leitthema durch das Album zieht, quasi das Fundament für ein sehr gelungenes, konzeptionelles Bauwerk! Und wer diesem Faden folgen kann und will, vor dem breitet sich ein wunderschönes Werk aus, voll wuchtiger Schönheit und sensibler Filigranheit. Für mich auf jeden Fall eines der besten Alben, die mir in den letzten Monaten unter die Finger gekommen und in die Ohren gekrochen sind &#8211; absolute Kaufempfehlung für alle Freunde gut gemachter und spannender Rockmusik!</p>
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		<title>Op een dag en september &#8211; Herman van Veen @ Waldb&#252;hne, Detmold &#124; 01.09.2009</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 18:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich den Text damit beginnen, wie ungewöhnlich ein Bericht über ein Theaterstück doch für ein Magazin wie RockZOOM sei und wie zwiespältig gerade für die jüngere Bevölkerung vor Ort die Feierlichkeiten rund um den 2.000-Jahrestag einer blutigen Schlacht erscheinen mögen. Doch dann erinnerte ich mich urplötzlich an meine Kindertage und an eine Serie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/3900627231/op-een-dag-in-september-01-09-2009-58.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Op Een Dag In September - 01.09.2009 #58"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2581/3900627231_fb8072970a_m.jpg" alt="Op Een Dag In September - 01.09.2009 #58" width="160" height="240" /></a> Eigentlich wollte ich den Text damit beginnen, wie ungewöhnlich ein Bericht über ein Theaterstück doch für ein Magazin wie RockZOOM sei und wie zwiespältig gerade für die jüngere Bevölkerung vor Ort die Feierlichkeiten rund um den 2.000-Jahrestag einer blutigen Schlacht erscheinen mögen. Doch dann erinnerte ich mich urplötzlich an meine Kindertage und an eine Serie in der guten alten Flimmerkiste, die ich wie kaum eine andere geliebt habe. „Die seltsamen Abenteuer des Herman van Veen“, so lautete der Titel, und Schauplatz des Geschehens war eine Windmühle, in der eine Art WG wohnte, in der Kinder und Erwachsene völlig gleichberechtigt waren und wo sich allerlei ungewöhnliche Dinge ereigneten. Hier wohnte jemand im Schrank, da wurden Bilder plötzlich lebendig, die Mühle konnte auf einmal fliegen und noch viele andere unglaubliche Sachen, an die ich mich leider gar nicht mehr so genau erinnern kann. Doch eines blieb mir seit damals im Gedächtnis haften, nämlich der Name Herman van Veen, und wie sehr mich nicht nur seine Fantasie, sondern auch seine Musik und seine einzigartige Stimme begeisterten und dies auch heute noch tun! Aber ich schweife ab, schließlich geht es hier nicht um meine Kindheit und meine alte Glotze, sondern um ein Theaterstück auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal bei Detmold, welches anlässlich des 2.000 Jahrestags der Schlacht im Teutoburger Wald unter der Regie eben jenes Herman van Veen seine Aufführung fand.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/3900641397/op-een-dag-in-september-01-09-2009-38.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Op Een Dag In September - 01.09.2009 #38"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2460/3900641397_bd17d2a0a1_m.jpg" alt="Op Een Dag In September - 01.09.2009 #38" width="240" height="160" /></a> Und so fanden wir uns dann also zur letzten Vorstellung an der Waldbühne ein. Von den lauen Sommerabenden der letzten Tage war allerdings keine Spur mehr vorhanden. Hatte die Schwüle des Tages bereits in ersten Regengüssen eine erste Abkühlung gefunden, so schienen sich die Himmelsschleusen zum Abend hin gar nicht mehr schließen zu wollen. Es schüttete, mal mehr und mal weniger, und so dominierten Regencapes und Schirme das Bild vor der Bühne. In Anbetracht der langen Schlange am Eingang und der schon weit vor Beginn gut gefüllten Bänke schien das Wetter allerdings auch niemanden abzuhalten, der letzten Aufführung beizuwohnen und so waren die Reihen kurz vor Beginn beinahe lückenlos besetzt! Urplötzlich durchbrach ein lauter Donnerschlag das geschäftige Murmeln der vielen Anwesenden, doch wer seine Blicke bang gen Himmel richtete, musste bald erkennen, dass es nicht die Natur war, die da ihre Stimme erhob, sondern vielmehr der Beginn des Stücks. Der Donner schien allerdings auch für das reale Wetter von Bedeutung, denn es dauerte nicht mehr lange, bis der bis dahin stetig prasselnde Regen sein Tun komplett einstellte. Und dann führte uns Herman van Veen mit seinem Ensemble in die Vergangenheit, in die Nachkriegsjahre und zur kleinen Anna und ihrer Familie. Von Hass und Verrat, von Opportunismus und Feigheit, aber auch von Liebe, Freundschaft, Mut und Fantasie sollte in den folgenden knapp zwei Stunden die Rede sein und natürlich vom alten Hermann, der eigentlich Arminius hieß und der nur wenige Meter entfernt sein Schwert trotzig gen Himmel reckte.</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/3900634553/op-een-dag-in-september-01-09-2009-47.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Op Een Dag In September - 01.09.2009 #47"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3498/3900634553_45986d8683_m.jpg" alt="Op Een Dag In September - 01.09.2009 #47" width="160" height="240" /></a> Die Geschichte in wenigen Worten zu erzählen fällt schwer, zu facettenreich der Inhalt und zu vielfältig die Darbietung des aus verschiedenen Nationen zusammen gewürfelten Ensembles. Da ist die kleine Anna Valentin, deren Vater noch nicht aus dem endlich beendeten Krieg zurückgekehrt ist. Anna, mitreißend gespielt von Nina de la Croix, ist ein fröhliches und trotz allen Kriegsübels glückliches Kind, doch ihr Vater Jan (Herman van Veen) fehlt ihr und sie hofft jeden Tag, dass er endlich zurückkehren möge. Denn er war verschleppt worden, verraten an die Nazis, weil er nicht kämpfen und andere Menschen töten wollte. Hielt er sich anfangs noch im Kopf des Hermann versteckt, stöberten ihn die braunen Schergen dank des Verrats eines scheinheiligen Freundes auf und entrissen ihn der Familie. Jeden Tag halten Anna und ihre Mutter Esther Ausschau nach ihm, obgleich der Mut mit jeder Woche vergeblichen Wartens weiter sinkt. Doch dank LangLang, einer Weisen aus dem Osten, und auch dank ihres Freundes Theofilius, der Schneeeule, gibt Anna die Hoffnung nicht auf. „Um deinen Vater zu finden, musst du weiter schauen, als deine Nase lang ist“, so hatte Theofilius immer wieder zu Anna gesagt. Und dann steht Jan plötzlich vor ihr, doch der Krieg und all seine Grausamkeiten lassen ihn sich nicht mehr an seine Tochter und seine Frau erinnern, denn sein Kopf ist leer – so leer wie der Kopf des Hermannsdenkmals, in dem jetzt nur noch Theofilius ihr Nest gefunden hat. Endlich ist ihr Vater zurück, und doch nicht da, denn er erkennt sie und all seine alten Freunde und Bekannten nicht mehr. Anna ist verzweifelt, doch dann verrät ihr Theofilius das Geheimnis von den drei Blumen, mit deren Hilfe sie einen Trank brauen soll, der ihrem Vater wieder zu seinen Erinnerungen verhelfen soll. Und so macht sie sich auf den Weg, begleitet von TikTak, dem Uhrmacher, und Von Lips, dem Apotheker, die beide auf ihre Art von den drei Blumen profitieren wollen. Der Weg führt sie über Amsterdam und Paris bis nach Rom, wo sie einige Abenteuer erlebt und dabei dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit ihrer beiden Begleiter erfährt, doch am Ende kehrt sie mit den drei Blumen im Gepäck zurück nach Hause. Der Trank wird gebraut und schließlich bricht sich die Erkenntnis einen Weg durch Jans innere Mauern…</p>
<p>Darum geht es in diesem Märchen, zumindest grob betrachtet, denn auch TikTak und Von Lips haben ihr Päckchen zu tragen – der eine wurde zum Verräter an Annas Vater, der andere nahm insgeheim den Platz seines Bruders ein und spielte allen ein anderes Leben vor. Und auch die Blumen bargen ein Geheimnis; die eine konnte betören, die andere stand für den Glauben, die dritte vermochte gar Macht zu verleihen. Viel Symbolik, doch auf eine liebenswürdige und eindringliche Weise vorgetragen, gespielt und gesungen! Denn nicht nur van Veen mit seiner einmaligen Stimme wusste zu begeistern, auch Nina de la Croix und andere Mitglieder des Ensembles taten das ihre dazu, dieses Stück zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen und so konnte es wohl keinen verwundern, dass es das Publikum am Ende nicht mehr auf den Sitzen hielt und den Schauspielern mit stehenden Ovationen die verdiente Anerkennung zuteil wurde!</p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/photo/3900651165/op-een-dag-in-september-01-09-2009-28.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Op Een Dag In September - 01.09.2009 #28"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2632/3900651165_42044fe593_m.jpg" alt="Op Een Dag In September - 01.09.2009 #28" width="240" height="160" /></a> Bei allem Verständnis für die Kritik an Heldenverehrung und Ahnenkult ist ein Denkmal letztlich aber doch nur ein Symbol, ein von Menschen geschaffenes Ding ohne eigentliche Bedeutung und für was es am Ende steht, das liegt doch einzig nur daran, was man selbst daraus zu machen meint. Und Herman van Veen macht aus diesem, leider viel zu oft von Ewiggestrigen missbrauchten Denkmal ein Symbol für Liebe und Freundschaft, für Schutz und Geborgenheit und führt uns vor Augen, wie unsinnig Kriege und das alleinige Streben nach Macht und Ruhm sind. Und so verging ein wunderbarer Abend viel zu schnell und pünktlich zum letzten Vorhang meldete sich auch der Regen wieder zurück und weinte fast wie symbolisch Tränen des Abschieds. Dem Publikum war es gleich, es schloss das wundervoll agierende Ensemble im wahrsten Sinne in seine Arme und in die weit geöffneten Herzen. Ob Gesang, das mitreißende Spiel aller Akteure, die Klänge von Gitarristin Edith Leerkes oder das wunderbare Zusammenspiel aller Beteiligten samt fantasievoller Gesamtinszenierung – hier stimmte einfach alles und wusste zu begeistern! Mit einem Glücksgefühl im Herzen und beschwingt durch das humorvolle und doch zugleich nachdenklich stimmende Theatermärchen traten wir dann den Heimweg an, mit einem Lächeln auf den Lippen und einer Träne im Augenwinkel, denn so schnell wird man dieses tolle Ensemble wohl nicht wieder am Fuße des Hermanns begrüßen dürfen – auch wenn Bürgermeister Rainer Heller dies abschließend an die Adresse von Herman van Veen als einen innigen Wunsch für die Zukunft verlauten ließ.</p>
<p>Offizielle Seite des Hermannbüros: <a href="http://www.hermann2009.de">www.hermann2009.de</a><br />
Offizielle Seite von Herman van Veen: <a href="http://www.hermanvanveen.com">www.hermanvanveen.com</a></p>
<p><a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157622185786083">Hier geht es zur Bildergalerie.</a></p>
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		<title>AREA4 &#8211; Tief im Westen 2009</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 21:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Also eines ist doch wohl mal sonnenklar: Hätte Ruhrpott-Barde Herbert Grönemeyer die glorreiche Idee, ein Open Air zu besuchen (Zeit und Gelegenheit mal vorausgesetzt), käme für ihn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur das AREA4 in Frage – immerhin sucht man ein zweites Festival dieser Größenordnung und mit diesem musikalischen Angebot nicht nur rund um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.area4.de"><img src="/wp-content/uploads/2009/08/area4_20092.jpg" alt="area4_20092" title="area4_20092" width="506" height="132" class="aligncenter size-full wp-image-2369" /></a></p>
<p>Also eines ist doch wohl mal sonnenklar: Hätte Ruhrpott-Barde Herbert Grönemeyer die glorreiche Idee, ein Open Air zu besuchen (Zeit und Gelegenheit mal vorausgesetzt), käme für ihn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur das <a href="http://www.area4.de"><strong>AREA4</strong></a> in Frage – immerhin sucht man ein zweites Festival dieser Größenordnung und mit diesem musikalischen Angebot nicht nur rund um Kollege Herberts nahegelegenes Bochum vergebens!</p>
<p>Und mit Bands wie <strong>FAITH NO MORE</strong>, <strong>DIE TOTEN HOSEN</strong>, <strong>THE OFFSPRING</strong>, <strong>FARIN URLAUB RACING TEAM</strong>, <strong>KETTCAR</strong> oder <strong>LIFE OF AGONY</strong> dürfte nicht nur Deutschlands Currywurst-Verehrer Numero Eins absolut auf seinen Geschmack kommen! Am Flugplatz Borkenberge tobt auch in diesem Jahr wieder das pralle Leben, dafür stehen neben namhaften Künstlern und interessanten Newcomern auch die bekanntermaßen hervorragende Organisation sowie die perfekte Location, welche einen Abstecher in die Nähe von Lüdinghausen zum definitiven Pflichttermin machen! Also nichts wie los und Karten gekauft – vom 21. bis 23. August 2009 rockt der Mensch tief im Westen und Flugzeuge im Bauch gibt es garantiert gratis dazu! Und wer Musik nur mag, wenn sie laut ist, der kommt hier allemal auf seine Kosten…</p>
<p>Hier geht&#8217;s zur offiziellen Homepage: <strong><a href="http://www.area4.de">AREA4</a></strong></p>
<p>Und hier zu Bericht und Fotos vom vergangenen Jahr: <a href="http://RockZOOM.de/2008/09/14/area4festival2008/"><strong>AREA4 2008</strong></a><br />
<a href="http://RockZOOM.de/2008/09/24/fotos-vom-area4-festival-2008"><strong>Fotogalerie</strong></a></p>
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		<title>Open Flair Festival 2008</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 19:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Musik ist vielfältig und bunt, mal mitreißend und euphorisch, dann wieder ruhig melancholisch, wie ein reichhaltiger Strauß klanggemalter Farben, den man immer wieder neu entdecken und erforschen kann. All diese verschiedenen Töne unter einen Hut zu bringen, das schaffen wohl nur wenige Festivals, das OPEN FLAIR im hessischen Eschwege gehört aber auf jeden Fall dazu! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Musik ist vielfältig und bunt, mal mitreißend und euphorisch, dann wieder ruhig melancholisch, wie ein reichhaltiger Strauß klanggemalter Farben, <a href='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/img_of2008.jpg' title='Open Flair Festival 2008'><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/07/img_of2008.thumbnail.jpg' alt='Open Flair Festival 2008' class="float_left" /></a>den man immer wieder neu entdecken und erforschen kann. All diese verschiedenen Töne unter einen Hut zu bringen, das schaffen wohl nur wenige Festivals, das OPEN FLAIR im hessischen Eschwege gehört aber auf jeden Fall dazu! Mit einer unvergleichlichen Vielfalt und einem enorm abwechslungsreichen Programm schaffen es die Veranstalter seit vielen Jahren immer wieder, ein Kaleidoskop unterschiedlicher Musik- und Kleinkunst-Interpreten an einem Ort zu versammeln und gemeinsam mit den Eschweger Bürgern und den aus allen Richtungen angereisten Fans ein ausgelassenes, friedliches Fest in der Mitte Deutschlands zu feiern! Und auch 2008 garantiert das Programm wieder gute Laune und eine Menge Spaß, konnte man doch unter anderem Bands wie DIE FANTASTISCHEN VIER, THE HIVES, DANKO JONES, FETTES BROT, ANTI-FLAG, KETTCAR,  ADAM GREEN oder CULCHA CANDELA verpflichten! Für akustische Genüsse ist also gesorgt und auch die Freunde gepflegter Kleinkunst kommen ebenfalls auf ihre Kosten – lasst euch einfach überraschen! Also, den 08. bis 10. August 2008 im Kalender rot markieren und dann nichts wie los zum Open Flair 2008!</p>
<p>>> <a href="http://www.open-flair.de">www.open-flair.de</a><br />
>> <a href="http://www.myspace.com/openflair">www.myspace.com/openflair</a></p>
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		<title>Karpatenhund @ Kesselhaus Lemgo &#124; 15.05.2008</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 13:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit mittlerweile drei Jahren ist das ostwestfälische Campusradio Triquency nun „on air“ und dieses kleine Jubiläum nahm man jüngst zum Anlass, im Kesselhaus zu Lemgo ein Konzert mit drei Bands zu veranstalten. Rein musikalisch betrachtet liegt Ostwestfalen-Lippe ohnehin eher im Niemandsland, jedenfalls finden hier nur sehr selten Auftritte von bekannteren Künstlern statt. Da muss schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mittlerweile drei Jahren ist das ostwestfälische Campusradio <a href="http://www.triquency.de">Triquency</a> nun „on air“ und dieses kleine Jubiläum nahm man jüngst zum Anlass, im Kesselhaus zu Lemgo ein Konzert mit drei Bands zu veranstalten. Rein musikalisch betrachtet liegt Ostwestfalen-Lippe ohnehin eher im Niemandsland, jedenfalls finden hier nur sehr selten Auftritte von bekannteren Künstlern statt. Da muss schon eine Kneipe die Toten Hosen bei einem Bundesliga-Tippspiel „gewinnen“ oder die Sportfreunde Stiller gemeinsam mit engagierten Bürgern ein Zeichen gegen Rechts setzen, damit auch in unserer schönen „Provinz“ mal eine Live-Veranstaltung mit prominenteren Musikern stattfindet. Insofern sollte man meinen, dass insbesondere die jüngeren Musikfans mehr als froh darüber sein sollten, wenn eine mittlerweile recht bekannte Formation wie KARPATENHUND den Weg ins Lipperland findet, immerhin durften sich die Kölner bereits auf diversen größeren Bühnen überall in der Republik austoben und mit ihrem Song „Gegen den Rest“, welcher der ARD-Vorabendserie „Türkisch für Anfänger“ als Titelmelodie diente, konnte man auch bundesweit mediales Aufsehen erregen. Für uns von RockZOOM natürlich eine willkommene Gelegenheit, mal wieder über ein lokales Ereignis zu berichten, auch in der Hoffnung auf ein volles Haus und ein begeistertes Publikum, zumal mit GeradeSo! eine Combo aus dem nahen Detmold als Vorband auftreten sollte.</p>
<p>Eigentlich war alles perfekt, die Eintrittspreise locker erschwinglich, das Wetter ließ in Anbetracht dunkler Wolken keine anderen Abendplanungen sinnvoll erscheinen und auch das Programm in der Glotze dürfte wohl keinen ans heimische Sofa gefesselt haben. Umso größer jedoch unser Erstaunen, als wir, am Kesselhaus angekommen, gerade mal zwei Dutzend Leute antrafen. Hatten wir etwa was verpasst, wurde die Veranstaltung kurzfristig abgesagt? Doch dem war mitnichten so, der Termin stand und das Konzert fand statt. Zwar füllte sich der Laden im Verlauf des Abends noch ein wenig, dennoch musste man sich fragen, wo eigentlich all die musikinteressierten Lipper an diesem Abend waren?! Offenbar schienen auch die Veranstalter ob des nur mageren Zuschauerzuspruchs etwas irritiert, anders als mit dem Hoffen auf verspätet eintreffende Fanscharen war der späte Beginn des Konzerts wohl nicht zu erklären. Die ersten Reihen waren glücklicherweise recht gut gefüllt, als dann endlich die vier Jungs von <a href="http://www.myspace.com/geradeso"><strong>GERADESO!</strong></a> die kleine Bühne betraten und mit ihrem frischen Indie-Pop-Rock munter loslegten. Mit Songs wie „Herzschlag“ oder „Doch nur eine Bitte“ von der gleichnamigen Mini-CD sorgten die Detmolder für viel Stimmung und dank des eigens mitgebrachten Fanclubs reichte es sogar noch für eine Zugabe. Auch Karpatenhund schien der Gig zu gefallen, speziell Sängerin Claire verweilte recht lange inmitten des Publikums und tanzte zu den Rhythmen der lippischen Local Heroes. Erfrischender Auftritt der vier Residenzler, von denen man auch in Zukunft hoffentlich noch einiges hören wird!</p>
<h4 style="margin-bottom:-10px;">GERADESO!</h4>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157605218340517'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/Geradeso5.jpg' class='float_left'/></a><br />
<strong></strong></p>
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<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157605218340517">Zu allen Bildern von GeradeSo!</a></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Im Anschluss machten sich dann <strong><a href="http://www.sternbuschweg.de">STERNBUSCHWEG</a></strong> auf, die anwesenden Zuhörer mit ihrer Mischung aus Brit-Pop und Berliner Indie-Schule zu erobern. Das Quartett um Sänger Wolfgang Müller-Molenar spielte an diesem Abend einen guten, soliden Gig, dem vielleicht ein wenig mehr Energie wie beispielsweise beim Opener „Mein Herz schlägt“ positiv zu Gesicht gestanden hätte. Der Funke der Begeisterung sprang jedenfalls nicht so recht auf das Publikum über, schade eigentlich, denn die sympathischen Berliner hätten durchaus mehr Applaus und Zuspruch verdient gehabt. Unterm Strich war es aber ein engagierter Auftritt der Hauptstädter, die mit ihrem Material vom aktuellen Album „Mein Herz schlägt weiter jeden Tag“ durchaus zu überzeugen wussten, auch wenn man an diesem Abend eventuell ein wenig zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein schien.</p>
<h4 style="margin-bottom:-10px;padding-top:10px;">STERNBUSCHWEG</h4>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157605215698136'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/sternbuschweg5.jpg' class='float_left'/></a></p>
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<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157605215698136">Zu allen Bildern von Sternbuschweg</a></p>
<p>Hatten sich die Zuschauerreihen im Verlauf des Gigs von Sternbuschweg ein wenig gelichtet, so durfte man erwarten, dass sich die Fans zum finalen Hauptact des Abends wieder in Scharen vor der Bühne versammeln sollten. Dicht gedrängt standen sie auch, zumindest in den ersten vier Reihen, dahinter war es aber rein zahlenmäßig leider erschreckend spärlich gesät! Schwer zu sagen, ob es an der schon weit fortgeschrittenen Uhrzeit, der bereits zurückliegenden, anstrengenden Arbeitswoche oder dem Stand des Mondes lag, jedenfalls war es eine recht überschaubare Menge, vor der sich <strong><a href="http://www.karpatenhund.com">KARPATENHUND</a></strong> nun anschickten, ihre energiegeladenen Songs zum Besten zu geben. Und die in fesche Uniformen gekleideten Kölner um ihre temperamentvolle Sängerin Claire gaben von Beginn an mächtig Gas und ließen sich auch von der nur geringen Besucherzahl nicht aus dem Konzept bringen. Mit ihren mitreißenden Songs wie „Ist es das was du wolltest“, „Nicht wirklich glücklich“ oder „Alles ist schiefgegangen“ brachten Karpatenhund ihr Publikum zum Tanzen, Mähne schütteln, hüpfen und mitsingen, mal einzeln und mal alles zugleich! Die Gitarren sägten, die Beats wummerten durch das Kesselhaus, umflirrt von schrägen Keyboardlinien und Saxophon- oder Glockenspiel-Intermezzi – poppig, rockig, mitreißend und von ungemein positiver Ausstrahlung! Und spätestens bei „Gegen den Rest“ stand kein Fuß mehr still, kein Kopf mehr, der nicht im Takt der Musik hin und her geschwungen wurde, und kein Gesicht mehr, in dem nicht mindestens der Anflug eines zufriedenen Lächelns zu erblicken war. Kein Wunder, dass die fünf Kapitäne nicht ohne Zugaben von der Bühne entlassen wurden, immer wieder angefeuert und begeistert beklatscht! Ein ehrlicher und temperamentvoller Auftritt, wie man ihn von dieser jungen und sympathischen Band bereits gewohnt ist. Schade eigentlich nur, dass lediglich ein paar Dutzend Zuschauer diesem Konzert beiwohnten, denn die Rheinländer hätten wahrlich größere Besuchermengen verdient!</p>
<p><strong></strong></p>
<h4 style="margin-bottom:-10px;padding-top:10px;">KARPATENHUND</h4>
<p><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund1.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund2.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund3.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund4.jpg' class='float_left'/></a><a href='http://RockZOOM.de/photos/album/72157601150549386'><img src='http://flickr.RockZOOM.de/200805015_Kesselhaus/karpatenhund5.jpg' class='float_left'/></a></p>
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<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157601150549386">Zu allen Bildern von Karpatenhund</a></p>
<p>Damit wären wir auch schon bei den beiden einzigen Kritikpunkten an diesem Abend. Zum einen wäre da die doch recht bescheidene Akustik im Kesselhaus, die mit ihrem Garagensound eine manchmal etwas unangenehme Proberaum-Atmosphäre produzierte. Dieses Manko machten die Bands aber dank ihrer Energie und Spielfreude beinahe wett, sodass man hierüber getrost hinweg sehen, wenn auch weniger hören konnte. Viel schwerer wiegt da eigentlich die geringe Besucherzahl an diesem Abend! Nicht nur die Künstler hätten mehr Zuschauer verdient gehabt, auch für die Veranstalter wäre das ein gerechter Lohn für ihre Arbeit und die ganzen Anstrengungen gewesen. Wenn man sich dann vor Augen führt, dass ungefähr im gleichen Zeitraum der gescheiterte DSDS-Teilnehmer und Gurkenlaster-Hasardeur Daniel K. die Detmolder Stadthalle bis auf den letzten Platz füllen konnte, dann muss man sich doch ernsthaft Sorgen um den musikalischen Geschmack seiner Mitbürger machen. Damit das nicht falsch verstanden wird: Nichts gegen den bockenden Kübel, wir leben in einem freien Land, in dem jeder die Art von Musik machen darf, auf die er oder sie Bock hat, aber wenn man dann die ewigen Klagen insbesondere von jüngeren Leuten hört, dass hier in der Region nie etwas stattfindet, und dann bei einer doch recht bekannten Band wie Karpatenhund nicht mal Besucher in dreistelliger Zahl anwesend sind, dann fragt man sich ernsthaft, ob man nicht im falschen Film ist!</p>
<p>Was bleibt als Fazit? Rein musikalisch ein überaus positives, denn mit den beiden Vorbands hat man einen guten Griff getan, speziell der Auftritt der vier Youngster von GERADESO! hat Appetit auf mehr gemacht! Und KARPATENHUND waren an diesem Abend mal wieder eine Macht und über jeden Zweifel erhaben und haben das Kesselhaus mächtig gerockt! Bleibt eigentlich nur der etwas schale Beigeschmack der wenigen Zuschauer, wobei man sich in diesem Zusammenhang wirklich fragen darf, was noch alles passieren muss, damit die Musikinteressierten im beschaulichen Lipperland ihre Hintern hochkriegen und den Weg zu Veranstaltungen dieser Art antreten. Ansonsten darf sich nämlich irgendwann keiner mehr beschweren, wenn hier für jüngere Leute wirklich nichts Aufregenderes mehr stattfindet als Schützenfeste und Taubenzuchtausstellungen…</p>
<p><strong></strong></p>
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<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157605218340517">ZU ALLEN BILDERN von GeradeSo!</a></p>
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<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157605215698136">ZU ALLEN BILDERN von Sternbuschweg</a></p>
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<p>>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157601150549386">ZU ALLEN BILDERN von Karpatenhund</a></p>
<p>» GeradeSo! bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/geradeso">www.myspace.com/geradeso</a><br />
» Sternbuschweg bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/sternbuschweg">www.myspace.com/sternbuschweg</a><br />
» Karpatenhund bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/karpatenhund">www.myspace.com/karpatenhund</a></p>
<p>Fotos: Jana Legler<br />
Text: Andreas Neitzel</p>
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		<title>Dornenreich: &#8220;In Luft geritzt&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 20:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Allein der Titel des neuen DORNENREICH-Albums ist ein kleines Kunstwerk. „In Luft geritzt“ – denkt man über den Sinn oder Unsinn dieser Worte nach, so verfällt man unwillkürlich in philosophische Bahnen und lässt seinen Gedanken freien Lauf, malt sie in den Himmel, schreibt sie in die Wolken, ritzt sie in die Luft… Vielleicht ist dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allein der Titel des neuen <strong><a href="http://www.dornenreich.com">DORNENREICH</a></strong>-Albums ist ein kleines Kunstwerk. „In Luft geritzt“ – denkt man über den Sinn oder Unsinn dieser Worte nach, so verfällt man unwillkürlich in philosophische Bahnen und lässt seinen Gedanken freien Lauf, malt sie in den Himmel, schreibt sie in die Wolken, ritzt sie in die Luft… Vielleicht ist dies sogar der Ansatz, mit dem sich Eviga und sein geigender Mitstreiter Inve der Thematik des neuen Werks genähert haben? Auf dem Rücken auf einer Wiese liegend, das Denken losgelöst vom Sein in den Himmel empor steigen lassend, über das Leben, die Liebe und die Freiheit sinnierend? Wer weiß das schon bei Dornenreich? Wie oft hat man sich in der Vergangenheit schon diese Frage gestellt ob der lyrischen Texte der Vorgängeralben wie „Her von welken Nächten“, „Hexenwind“ oder „Durch den Traum“? Man kennt sich, weiß um den Tiefgang der musikalischen Werke des Herrn Stock und respektiert sich, auch im Wissen, mit jeder neuen Scheibe eine neue Herausforderung präsentiert zu bekommen</p>
<p>Und doch ist „In Luft geritzt“ anders, geht neue Wege und besinnt sich auf das Ursprüngliche, konzentriert sein Tun auf das Wesentliche. Schon die Instrumentierung ist mehr als minimalistisch. <img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/05/dornenreich_in-luft-geritzt.jpg' alt='dornenreich_in-luft-geritzt.jpg'class="float_left"/>Lediglich Gitarren- und Schellenklänge sowie der alte Reiz des Dialogs zwischen abwechselnd kraftvollen dann wieder dahingehaucht flüsterndem Gesang und dem federführenden Geigenspiel bilden die Grundlage für das sechste Album der Österreicher – nicht einmal Schlagwerk gibt sich die trommelnde Ehre. Der reine Klang steht im Mittelpunkt, buhlt mit den lyrischen Inhalten und bildet mit jenen am Ende eine harmonische Einheit, nicht ohne immer wieder für überraschende Wendungen zu sorgen, wenn samtene Gesänge in harsche Rufe ausufern und die fidele Geige ihr lustiges Spiel mit kantigen Gitarrenklängen treibt. Das erinnert mal an Folk, dann wieder an vertonte Poesie, mal wild und ungezügelt, um wenig später in träumerische Gefilde abzugleiten.</p>
<p>Folgt man den Titeln, erschließt sich beinahe so etwas wie ein vertontes Buch mit all seinen Kapiteln. Man liest vom „Drang“ zu sein, die innere „Unruhe“, welche den Menschen auf einer stetigen „Jagd“ antreibt. Mal sind es Momente der Ruhe, wenn der „Freitanz“ zelebriert wird, dann wieder ein „Sehnlauf“ auf dem Weg voran, getrieben von persönlichen Erlebnissen. Und plötzlich ein „Flügel in Fels“, wenn die Gedanken sich lösen, sich ihren Weg suchen in weite Ferne, wie ein Delphin das „Meer“ durchtänzelnd. Wo eben noch der Sinn nach dem heimischen Hafen stand, nach der Begegnung mit Freunden, wartet im nächsten Moment erneut ein „Aufbruch“, wie von inneren Dämonen getrieben. Der Weg führt ins unbekannte Land, die Seele erkundet neue Gefilde, mal fühlt sie sich frei, „Dem Wind geboren“, dann wieder gefangen in ihrer unvollkommenen irdenen Hülle und dem Korsett der Gedanken. Doch am Ende sind es die „Zauberzeichen“, welche uns Menschen den Weg weisen und wie in Luft geritzt am inneren Horizont erscheinen. Diesen Pfad muss jeder für sich selbst finden, erst dann kann man von sich behaupten, wirklich frei zu sein. Ob Musik das geeignete Mittel sein mag, einen jeden auf seinem Weg zu begleiten – auch diese Freiheit muss jeder für sich selbst entwickeln. Doch als Soundtrack für eines Menschen Schicksal mag dieses Album allemal taugen, dermaßen kraftvoll und dennoch immer voll spielerischer Leichtigkeit umschmeicheln den geneigten Hörer die wie willkürlich dahin geworfenen Verwindungen aus Text und Musik. Nichts für flüchtiges Konsumieren, jeder Titel für sich will umworben und erobert werden, doch am Ende mag man jenen flüchtigen Geist erfassen, der ein Leben lang im Zwiespalt steht zwischen der Freiheit der Gefühle und den Gefühlen der Freiheit, von der einen Leidenschaft, die Leiden schafft.</p>
<p>Wer akustische, gewiss minimalistische und dennoch kurzweilige Musik mag, wem die Lyrics von Eviga auch in der Vergangenheit nicht zu „abgehoben“ waren, wem dieses gewisse Pathos in Verbindung mit lyrischer Intelligenz nicht zu entrückt erscheint, der dürfte auch von „In Luft geritzt“ absolut angetan sein! Dornenreich bleiben auch mit diesem Werk ihrem Ruf treu, ein wenig „anders“ zu sein, den Gefühlen nach Freiheit, der Mystik der Seele und dem inneren Kampf des Menschseins ein Sprachrohr zu geben. Keine leichte Aufgabe, ohnehin mag nicht jeder der Welten Schicksal schultern, doch seine innere Mitte und wahre Freiheit zu finden, kann niemals und niemandem schaden. Oder, wie beschrieb es Eviga auf „Zum Träumen wecke sich wer kann“ (vom Hexenwind-Album) so wunderbar poetisch? „Jenes alte Tor voran, wo alles magisch einst begann“ – lasset uns dieses Tor gemeinsam suchen und bis diese Suche ihr Ende findet, lassen wir uns gerne von weiteren Dornenreich-Werken begeistern!</p>
<p>Doch halt: Am Ende ist nichts wie es scheint, alles ist nur Illusion. Darum vergesst all diese Zeilen, denn geschriebene Worte sind nicht mal Schall und Rauch und wer denkt, es gäbe die EINE Wahrheit, der geht fehl. Die Wahrheit ist: Bildet euch selbst eine Meinung, taucht ein in diese Scheibe und entdeckt eure eigene Sicht der Dinge, denn am Ende steht nur die und das zumeist „in Luft geritzt“!!!</p>
<p>Tracklist:</p>
<p>1. Drang<br />
2. Unruhe<br />
3. Jagd<br />
4. Freitanz<br />
5. Sehnlauf<br />
6. Flügel in Fels<br />
7. Meer<br />
8. Aufbruch<br />
9. Dem Wind Geboren<br />
10.Zauberzeichen</p>
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		<title>Dark Suns: &#8220;Grave Human Genuine&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 14:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[dark suns]]></category>
		<category><![CDATA[leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[opeth]]></category>
		<category><![CDATA[porcupine tree]]></category>
		<category><![CDATA[progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[Prophecy]]></category>
		<category><![CDATA[tool]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Vielfalt in der Musik kann man wohl Stunden, ja Tage oder Wochen philosophieren, diskutieren oder sogar streiten. Dabei ist es nicht nur die Musik selbst, die dabei eine Rolle spielt &#8211; vielmehr liegt ihre Wirkung auch immer im Auge respektive im Gehör des jeweiligen Betrachters. Spielt man einen Song fünf verschiedenen Leuten vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Vielfalt in der Musik kann man wohl Stunden, ja Tage oder Wochen philosophieren, diskutieren oder sogar streiten. Dabei ist es nicht nur die Musik selbst, die dabei eine Rolle spielt &#8211; vielmehr liegt ihre Wirkung auch immer im Auge respektive im Gehör des jeweiligen Betrachters. Spielt man einen Song fünf verschiedenen Leuten vor, so erhält man wohl sechs verschiedene Meinungen über Gefallen bzw. Nicht-Gefallen, über gute und weniger positive Eigenschaften und ganz sicher noch mehr Aussagen darüber, welche Assoziationen die Tonfolgen beim Hörer auslösen. Das macht Musik so vielfältig, erfreulich kurzweilig, aber auch so herrlich unberechenbar! Und so verwundert es auch eigentlich gar nicht weiter, dass sich eine Band wie die <a href="http://www.darksuns.de"><strong>DARK SUNS</strong></a> aus dem schönen Leipzig ebenfalls nicht in ein starres Schema pressen lässt.</p>
<p>Auch wenn seit dem letzten Album &#8220;Existence&#8221; einige Zeit vergangen ist und die dunklen Sonnen in personeller Hinsicht einige Federn lassen mussten, scheint dies der Kreativität der Band um die Gebrüder Knappe keinen Abbruch getan zu haben. <img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/05/dark-suns_ghg.jpg' alt='dark-suns_ghg.jpg'class="float_left" />Im Gegenteil: &#8220;Grave Human Genuine&#8221; ist intensiver, mächtiger, komplexer und herausfordernder als alles, was die Sachsen bislang veröffentlichten. Die Songs wollen erobert werden, sperren sich jeglicher Eingängigkeit, bauen schier unüberwindliche Soundwälle auf, deren Intensität nur noch durch ihre Vielschichtigkeit übertroffen wird. Wo eben noch düstere Metaltöne die Lautsprechermembranen zum Erzittern brachten, wo grad kunstvoll weiche Klangteppiche die Seele zum Entspannen einladen, da brechen urplötzlich instrumentale Wellen über den Hörer herein, duellieren sich doomig anmutende Passagen mit beinahe psychedelischen Tonfolgen, mal rockig, mal innehaltend und immer mit einem enormen Spannungsbogen. Doch wie beschreibt man das Unbeschreibliche, wie fasst man in Worte, was sich in erster Linie in den eigenen Emotionen abspielt? Vielleicht am besten anhand dreier Beispiele, welche die Gegensätzlichkeit aber auch die große Bandbreite dieses Albums aufzeigen!</p>
<p>Gleich zu Beginn, nach dem düster-atmosphärischen, stakkatoartig-experimentellen „Stampede“ steht mit „Flies in amber“ die größte musikalische Hürde direkt am Anfang. Dieser Song ist ein Monster, ein mächtiges Stück Musik und eine Herausforderung für jeden Freund progressiver Metaltöne! Wo eben noch beschwingte Flötenklänge ihr unbeschwertes Spiel zelebrieren, tauchen im nächsten Moment dunkel gekleidete Riffs aus den Tiefen dieser Komposition hervor, erdrücken einen mit ihrer mächtigen Präsenz, um dann wieder urplötzlich innezuhalten und Luft holend Platz für anfänglich fast fragile Vocals zu machen. Dann treten fordernde Growls in den Vordergrund, duellieren sich mit treibenden Gitarren und beunruhigenden Soundsamples, ein Hin und Her unterschiedlichster Tempi und Klangfarben, eine Achterbahnfahrt der Gefühle, und es entsteht eine Art musikalisches Mosaikfresko, denn so unterschiedlich die einzelnen Fragmente auch zu sein scheinen, sie fügen sich letztlich zu einem ungemein homogenen Ganzen, welches sich unlöschbar in die Gehörgänge einfräst. Nein, das ist definitiv keine leichte Alltagskost, sondern eher wie ein geheimnisvolles Buch, dessen Inhalt sich nicht auf Anhieb erschließt, sondern vielmehr nach und nach erobert werden will. Toller Song, zu dessen Intensität sicher auch das gesangliche Mitwirken von Andy Schmidt (Disillusion) gehörig beigetragen hat wie auch das Bassspiel von Kristoffer Gildenlöw, der übrigens auch das ganze Album über die Saiten zupft!</p>
<p>Eine andere Facette ihrer enormen Bandbreite zeigen Dark Suns mit „Amphibian Halo“. Dieser Song beginnt sparsam instrumentiert, enorm düster und bedrohlich gemächlich, um dann mit Einsatzen der Gitarren immer eindringlicher zu werden. Der einsetzende Gesang bringt nur im ersten Moment etwas Licht in die beklemmende Atmosphäre, doch schon bald bauen sich erneut klaustrophobisch-dunkle Mauern um den faszinierten Hörer auf, um zum Ende hin mit verzerrten Vocals und harschen Klangfolgen die ganze musikalische Vielfalt dieses Werks zu manifestieren. Fast wie in einem musikalischen Albtraum fühlt man sich gefangen, unheilschwangere Schatten türmen sich auf und am Ende fragt sich nicht nur Sänger Nico „Am I sleeping?“…</p>
<p>Was bei „Amphibian Halo“ gerade noch so beunruhigend endete, erfährt gleich darauf mit  „The chameleon defect“ eine harmonische Wandlung, sanfte Melodien umfangen einen, schmeichelnde Pianoklänge wiegen einen in Sicherheit und laden zu losgelösten Gedanken und entspanntem Zurücklehnen ein. Doch urplötzlich brechen rasende Gitarren in das musikalische Stillleben, duellieren sich mit treibenden Drums und bizarren Passagen, nur um dann erneut unerwartet innezuhalten und Luft holend Platz für besinnliche Parts zu machen. Und erst am Ende des Songs, wenn der letzte Ton leise verhallt, wird einem der Instrumentalcharakter dieses Stücks so richtig bewusst und man staunt ob der Spannung, welche trotz fehlender Vocals aufgebaut wurde. Vielleicht könnte man „The chameleon defect“ am ehesten mit einem experimentellen Film vergleichen, ungewöhnlich und dennoch spannend, anders und trotzdem seltsam vertraut – wie ein Gewitter vom Moment der unnatürlichen Stille über blendende Explosionen bis hin zum beruhigenden Atemholen, wenn der letzte Blitz und das letzte Donnergrollen verklungen sind. Beeindruckend, gefährlich, verstörend und dennoch fast süchtig machend faszinierend!</p>
<p>Nur drei Beispiele, doch stellvertretend und aussagekräftig genug für ein komplett großartiges Album voller Intensität, Experimentierfreude und vor allen Dingen mit einer gehörigen Portion Mut eingespielt. Denn was die Leipziger hier abliefern, das ist ganz großes (Kopf-)Kino und wäre &#8220;Grave Human Genuine&#8221; ein Film, so müsste man ihn vielleicht mit Werken wie &#8220;Pan&#8217;s Labyrinth&#8221; oder dem guten alten &#8220;Blade Runner&#8221; in der Director&#8217;s Cut-Version vergleichen &#8211; derartig fesselnd, beeindruckend in den akustischen Bildern und mit unerwarteten Wendungen aufwartend präsentiert sich das neue Werk! Wollte man überhaupt Vergleiche zu anderen Künstlern anstellen, so würde man recht schnell bei Größen wie Tool, Porcupine Tree oder auch neueren Opeth-Songs wildern müssen. Und wenn man überhaupt in irgendeiner Form Kritik an dieser Scheibe üben kann und will, dann vielleicht in der Form, dass es kein Doppel- oder Triple-Album geworden ist &#8211; ansonsten distanziert sich der Autor dieser Zeilen von jeglichen kritischen Tönen, sondern freut sich über ein tolles Werk einer überaus kreativen und sympathischen Formation, von der man auch in Zukunft hoffentlich noch viel hören wird und die noch viel mehr Aufmerksamkeit von allen Liebhabern progressiver, düstermetallischer und doomig-rockender Töne verdient hätte. Alle Daumen hoch, ab in den Laden und kaufen, kaufen, kaufen!!!</p>
<p>Tracklist:</p>
<p>1. Stampede<br />
2. Flies in Amber<br />
3. Thornchild<br />
4. Rapid Eyes Moment<br />
5. Amphibian Halo<br />
6. The Chameleon Defect<br />
7. Free of You<br />
8. Papillion<br />
9. 29</p>
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		<title>Sportfreunde Stiller @ Turnhalle Berlebeck &#124; 29.03.2008</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 20:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gemeinsam gegen Rassismus und Gewalt! Ein Dorf zeigt Flagge! Dass man sich nicht alles gefallen lassen muss und rassistischen, fremdenfeindlichen und neonazistischen Strömungen mit breiter Brust entgegentreten kann, das beweisen die Einwohner im malerisch gelegenen Berlebeck bereits seit einiger Zeit. Wie gut die Dorfgemeinschaft ist, das zeigen die Bewohner des Detmolder Vororts schon seit langem, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsam gegen Rassismus und Gewalt!</strong></p>
<p><a href="/photos/photo/2390316279/sportfreunde-stiller-29-03-2008-16.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Sportfreunde Stiller - 29.03.2008 #16"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2306/2390316279_f76cfeb722_m.jpg" alt="Sportfreunde Stiller - 29.03.2008 #16" width="240" height="160" /></a>Ein Dorf zeigt Flagge! Dass man sich nicht alles gefallen lassen muss und rassistischen, fremdenfeindlichen und neonazistischen Strömungen mit breiter Brust entgegentreten kann, das beweisen die Einwohner im malerisch gelegenen <a href="http://www.stadtdetmold.de/ortsteile/berlebeck/index.html">Berlebeck</a> bereits seit einiger Zeit. Wie gut die Dorfgemeinschaft ist, das zeigen die Bewohner des Detmolder Vororts schon seit langem, insbesondere der Freibadverein ist enorm rührig und hat mit seinem Engagement und seinem tatkräftigen Einsatz dafür gesorgt, dass man sich in Berlebeck die heißen Sommertage nach wie vor im kühlen Nass des ortseigenen Schwimmbads angenehmer gestalten kann. Dennoch ist es in der heutigen Zeit nicht alltäglich und selbstverständlich, dass man auch gegen rassistische, fremdenfeindliche und menschenverachtende Ansichten wie die der Neonazis und ihrer leider immer größer werdenden Anhängerschaft deutlich Stellung bezieht. Doch genau dies geschieht in Berlebeck und eben dies hat vor einigen Wochen auch den <strong>Sportfreunden Stiller</strong> imponiert, als im Rahmen eines Fußballturniers der <a href="http://www.lautgegennazis.de">„Laut gegen Nazis“</a>-Initiative die ersten Kontakte mit den Berlebeckern geknüpft wurden. Und so ließen sich die Sportis auch nicht lumpen, sondern sagten für einen von den &#8220;Sportfreunden&#8221; des <a href="http://http://www.tus-falke-berlebeck.de">TuS Falke Berlebeck</a> sowie vielen weiteren Helfern organisierten Aktionstag gegen Rechts ihr Kommen zu, in dessen Verlauf nicht nur Zahlen und Fakten über den Rechtsextremismus und seine Gefahren präsentiert wurden, sondern neben einem gemeinschaftlichen multinationalen Fußballspiel und anderen Aktivitäten am Ende auch der Auftritt der eigens für diesen Anlass schon früh am Tag angereisten Sportfreunde Stiller stehen sollte.<br />
<strong></strong><br />
<a href="/photos/photo/2391151272/sportfreunde-stiller-29-03-2008-25.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Sportfreunde Stiller - 29.03.2008 #25"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2094/2391151272_a2972086eb_m.jpg" alt="Sportfreunde Stiller - 29.03.2008 #25" width="160" height="240" /></a>Zum Glück hatten auch die Wettergötter ein Herz für die Berlebecker und ihre bayerischen Gäste, denn pünktlich zum Beginn der Veranstaltung strahlte die Sonne kraftvoll herab und verwandelte das schöne lippische Dörfchen bei wunderbar blauem Himmel in ein malerisches Fleckchen Erde. Entsprechend fröhlich und ausgelassen flanierten viele Besucher rund um die Turnhalle umher und bescherten den informativen Ständen viele interessante Kontakte und Gespräche. An diesem Nachmittag mag vielleicht Spiel und Spaß im Vordergrund gestanden haben, dennoch ließen die vielen Gäste und angeregten Diskussionen keinen Zweifel daran, wie sehr man speziell den Rechtsextremismus und seine stumpfsinnigen ewiggestrigen Handlager verabscheut und verurteilt. Auf zahlreichen Schautafeln und Schriften konnte sich der eine oder andere auch intensiver über rechte Strömungen und ihre Gefahren informieren, darüber hinaus gab es aber auch hilfreiche Tipps, wie man sich im Konfrontationsfall verhalten sollte und natürlich konnte man direkt Kontakt zu Gruppen und Organisationen knüpfen, die sich aktiv gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren. Klar, dass auch viele Vereine und Parteien aus Berlebeck und Detmold ihre Unterstützung zugesagt hatten und so freute man sich in Anbetracht des guten Besuchs und der erfolgreichen Veranstaltung am Ende auch auf den letzten Höhepunkt des Tages &#8211; nämlich den Auftritt der Sportfreunde Stiller, der bereits im Vorfeld restlos ausverkauft war.</p>
<p> <a href="/photos/photo/2390323087/sportfreunde-stiller-29-03-2008-38.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Sportfreunde Stiller - 29.03.2008 #38"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3127/2390323087_32683698bc_m.jpg" alt="Sportfreunde Stiller - 29.03.2008 #38" width="240" height="160" /></a>Wen wunderte es dann auch, dass es mächtig voll wurde in der guten alten Berlebecker Turnhalle, speziell die große Anzahl jüngerer Besucher machte schnell klar, dass an diesem Abend ordentlich die Luzie abgehen sollte. Doch auch viele ältere Besucher ließen sich die einmalige Gelegenheit nicht nehmen, den drei nicht erst seit der WM 2006 ungemein populären Jungs aus dem fernen Bayern einmal hautnah auf die musizierenden Finger zu schauen. Man konnte sich durchaus fragen, ob es nun die Jüngeren waren, die ihre Eltern mit zu diesem Konzert geschleppt hatten, oder ob es nicht vielleicht sogar umgekehrt der Fall war – jedenfalls war die Stimmung allgemein sehr ausgelassen und ungemein fröhlich und entspannt!<br />
<strong></strong><br />
<a href="/photos/photo/2390316981/sportfreunde-stiller-29-03-2008-18.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Sportfreunde Stiller - 29.03.2008 #18"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2343/2390316981_6559a19762_m.jpg" alt="Sportfreunde Stiller - 29.03.2008 #18" width="160" height="240" /></a> Und dann war es endlich so weit, die drei Sportfreunde betraten bei gedämmten Licht die Bühne und nach einem kurzen Intro bedurfte es nur einiger weniger Töne, bis sie das Publikum vollkommen im Griff hatten. Da wurde gejubelt, geklatscht, mitgesungen, gehüpft und im weiteren Verlauf auch mal ordentlich standesgemäß zum Pogen animiert. Einfach gute Laune, das war das, was die Sportis und ihre Fans verbreiteten, was in Anbetracht solch „Guter Laune-Songs“ wie „Alles Roger“, „7 Tage, 7 Nächte“ oder „Wunderbaren Jahren“. Mit ihrer aktuellen Single „Antinazibund“ sorgten die Sportis dann erneut für einen Brückenschlag zum eigentlichen Anlass dieser Veranstaltung, nicht ohne bei dieser Gelegenheit ein weiteres Mal den Berlebeckern und allen Besuchern dieses rundum gelungenen Tages ein großes Kompliment auszusprechen und für das große Engagement zu danken.  Logisch, dass sich das Publikum nicht lumpen ließ und die Turnhalle bei Songs wie „Ein Kompliment“ oder „Ein kleiner Schritt“ in den wohl größten lippischen Heimatchor verwandelten. Überhaupt war es sehr interessant, zu beobachten, wie ausgelassen das Publikum miteinander feierte. „Ich Roque“ verwandelte die Turnhalle in einen riesengroßen Trampolin, Kinder konnten staunend mit ansehen, wie sich ihre Eltern in menschliche Gummibälle verwandelten und so hüpfte man gemeinsam von einem musikalischen Höhepunkt zum nächsten. Da war von Altersunterschieden nicht mehr viel zu sehen, die Jüngsten sprangen im Takt der Akkorde umher, während vereinzelte Metalheads gemeinsam mit tiefer gelegten Hip Hop-Hosenträgern begeistert die Mähnen schüttelten, und wenn Mutti ihre mühevoll gelegte Dauerwelle bei „1. Wahl“ in ein krauses Etwas verwandelte und der leicht ergraute Altrocker bei „Siehst du das genauso?“ eine kleine Träne im Augenwinkel verdrückte, spätestens dann durfte man diesen Abend als ein ganz großes gemeinschaftliches Familienereignis betrachten!<br />
<strong></strong><br />
<a href="/photos/photo/2391153228/sportfreunde-stiller-29-03-2008-32.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Sportfreunde Stiller - 29.03.2008 #32"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2220/2391153228_898acbf14b_m.jpg" alt="Sportfreunde Stiller - 29.03.2008 #32" width="240" height="160" /></a> Auch wenn sich die Sportfreunde Stiller nach knapp einer Stunde Spielzeit verabschiedeten, so gab es keine Zweifel daran, dass hier noch nicht das Ende eingeläutet war. Und es dauerte auch gar nicht lange, bis das Publikum die heimliche WM-Hymne „54, 74, 90, 2010“ anstimmte und das Trio unter großem Jubel erneut die Bühne betrat, um noch einen musikalischen Nachschlag zu verteilen. Doch irgendwann ist auch der schönste Abend mal zu Ende und mit „Legenden“ und letzten Danksagungen von Peter, Flo und Rüde an das begeisterte Publikum war es dann leider an der Zeit, Abschied zu nehmen!<br />
<strong></strong><br />
 Ein toller Abend hatte seinen Abschluss gefunden, doch nicht nur aus musikalischer Hinsicht war der gesamte Tag ein voller Erfolg. Vielmehr haben die Berlebecker gemeinsam mit den Sportfreunden Stiller bewiesen, dass man sich gemeinsam gegen Neonazis und andere Formen des Extremismus zur Wehr setzen kann – auf friedliche und spielerische Art und Weise, um deutlich zu machen, wie wichtig Demokratie, Toleranz und Respekt voreinander eigentlich sind! Symbolisch reichten sich an diesem Tag Alte und Junge, Lipper und Bayern, Männer und Frauen, Musiker und Publikum die Hände und verwandelten Berlebeck in einen Ort, wo man respektvoll miteinander umgeht und wo es keine Rolle spielt, wo man geboren ist oder welche Hautfarbe man hat, sondern wo man einfach ausgelassen und fröhlich miteinander gespielt, getanzt und gesungen hat. Dafür ein riesengroßes „DANKE“ an die Sportfreunde Stiller, an alle Besucher, die den ganzen Tag über ins schöne Berlebeck gepilgert sind, aber ganz besonders an all jene, die diesen tollen Tag überhaupt erst möglich gemacht und organisiert haben!</p>
<p><strong></strong><br />
>> <a href="http://RockZOOM.de/photos/album/72157602043912717">Zu allen Bildern der Sportfreunde Stiller</a></p>
<p>» Zur Homepage des TuS Falke Berlebeck: <a href="http://www.tus-falke-berlebeck.de">www.tus-falke-berlebeck.de</a><br />
» Zur Homepage der Amadeu Antonio-Stiftung: <a href="http://www.amadeu-antonio-stiftung.de">www.amadeu-antonio-stiftung.de</a><br />
» Zur Homepage von Laut gegen Nazis: <a href="http://www.lautgegennazis.de">www.lautgegennazis.de</a><br />
» Zur Homepage der Sportfreunde Stiller: <a href="http://www.sportfreunde-stiller.de">www.sportfreunde-stiller.de</a></p>
<p>Text: Andreas Neitzel<br />
Fotos: Jana Legler</p>
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		<title>Rock Hard Festival geht in die n&#228;chste Runde!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 16:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu den etablierten Größen im Kreis der vielen Open Air-Veranstaltungen in deutschen Landen darf sich mittlerweile auch das alljährlich zu Pfingsten in Gelsenkirchen stattfindende ROCK HARD-Festival zählen. Nicht zuletzt die außergewöhnliche Location mit dem extravagant-urigen Amphitheater hat dafür gesorgt, dass diese Veranstaltung recht schnell einen festen Platz im Tourplan der Metalheads aus Nah und Fern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rockhardfestival.de"><img src='http://RockZOOM.de/wp-content/uploads/2008/04/rochard_festival08mittel.jpg' alt='Rock Hard-Festival 2008' /></a></p>
<p>Zu den etablierten Größen im Kreis der vielen Open Air-Veranstaltungen in deutschen Landen darf sich mittlerweile auch das alljährlich zu Pfingsten in Gelsenkirchen stattfindende <strong>ROCK HARD-Festival</strong> zählen. Nicht zuletzt die außergewöhnliche Location mit dem extravagant-urigen Amphitheater hat dafür gesorgt, dass diese Veranstaltung recht schnell einen festen Platz im Tourplan der Metalheads aus Nah und Fern finden konnte. Natürlich nutzt der attraktivste Platz nichts, wenn nicht auch die auftretenden Bands von allererster Güte wäre &#8211; logisch, dass sich das diesjährige Billing für das vom 9.-11. Mai stattfindende Event absolut sehen lassen kann! Allein die Liste der Headliner liest sich wie ein kleines &#8220;Who is who&#8221; der Metalszene, neben erfahrenen &#8220;Veteranen&#8221; wie LAKE OF TEARS, CELTIC FROST, PARADISE LOST oder NAPALM DEATH dürfte besonders die Düster-Fraktion um MOONSORROW, ENSLAVED, AMORPHIS und IMMORTAL für volle Ränge und atmosphärisch-intensive Stimmung sorgen. Aber auch auf moderne Töne muss man dank VOLBEAT ebenso wenig verzichten wie auf Metal &#8220;Made in Germany&#8221; von den APOKALYPTISCHEN REITERN oder den guten alten klassischen Sound der Marke ICED EARTH. Ein Blick auf das gesamte Billing macht deutlich, dass auch die übrigen Bands unter Garantie für eine Menge Stimmung und hochklassige Metalklänge sorgen werden.</p>
<p>Nachfolgend ein Überblick über die gesamte Running Order:</p>
<p><strong>Freitag &#8211; 9. Mai </strong></p>
<p>15:00 &#8211; 15:35 THE CLAYMORE<br />
15.55 &#8211; 16.40 STORMWARRIOR<br />
17.00 &#8211; 17.45 LAKE OF TEARS<br />
18.15 &#8211; 19.15 Y&#038;T<br />
19.45 &#8211; 21.00 DIE APOKALYPTISCHEN REITER<br />
21.30 &#8211; 23.00 CELTIC FROST</p>
<p><strong>Samstag &#8211; 10. Mai</strong></p>
<p>12.45 &#8211; 13.25 THE SORROW<br />
13.45 &#8211; 14.25 MOONSORROW<br />
14.45 &#8211; 15.25 HELSTAR („Remnants Of War“-Line-up!)<br />
15.45 &#8211; 16.30 ENSLAVED<br />
17.00 &#8211; 17.45 EXCITER<br />
18.15 &#8211; 19.15 AMORPHIS<br />
19.45 &#8211; 21.00 VERY SPECIAL GUEST (Thrash ´em all!)<br />
21.30 &#8211; 23.00 IMMORTAL</p>
<p><strong>Sonntag &#8211; 11. Mai</strong></p>
<p>12.00 &#8211; 12.40 ENEMY OF THE SUN<br />
13.00 &#8211; 13.40 SIEGES EVEN<br />
14.00 &#8211; 14.40 ASPHYX<br />
15.00 &#8211; 15.45 JORN<br />
16.15 &#8211; 17.00 NAPALM DEATH<br />
17.30 &#8211; 18.30 VOLBEAT<br />
19.00 &#8211; 20.15 PARADISE LOST<br />
20.30 &#8211; 21.00 KARAOKE-ALLSTAR-JAM<br />
21.30 &#8211; 23.00 ICED EARTH</p>
<p>Das Ticket für die gesamten drei Tage kostet 59,- Euro (zzgl. 10% VVK-Gebühr + Porto), für ein Campingticket sind weitere 12,50 Euro (+ VVK-Gebühr) fällig. Wer nicht campen möchte, kann sich auf der Festival-Homepage über weitere Übernachtungsmöglichkeiten in Gelsenkirchen und Umgebung informieren. Ob es Tagestickets gegen wird, steht noch nicht fest, hier solltet ihr euch zu gegebener Zeit nochmals schlau machen! Mehr Wissenswertes und alles rund um das Festival findet ihr natürlich auf <a href="http://www.rockhardfestival.de">www.rockhardfestival.de</a>. Also nichts wie los, ran an die Möpse, ab zum Ticketdealer eures Vertrauens oder online geklickt und Karten für das ROCK HARD-Open Air geordert &#8211; es lohnt sich garantiert!!!</p>
<p>» Zur Rock Hard Festival-Homepage: <a href="http://www.rockhardfestival.de">www.rockhardfestival.de</a></p>
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		<title>Editors @ Ringlokschuppen Bielefeld &#124; 18.03.2008</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 20:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Neitzel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[Editors]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Mobius Band]]></category>
		<category><![CDATA[Ringlokschuppen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Dienstagabend in Bielefeld. Mitten im März. Vor der Tür herrscht unwirtliches Wetter. Regenwolken entladen sich, Schneeflocken mischen sich in das feuchte Nass und Menschen unter Schirmen und Kapuzen hasten durch die ungastlichen Straßen. Inmitten dieser fühlbaren Ungemütlichkeit reckt sich ein Gebäude in die Höhe, beinahe trotzig bietet es Wind und Wetter die Stirn und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Dienstagabend in Bielefeld. Mitten im März. Vor der Tür herrscht unwirtliches Wetter. Regenwolken entladen sich, Schneeflocken mischen sich in das feuchte Nass und Menschen unter Schirmen und Kapuzen hasten durch die ungastlichen Straßen. Inmitten dieser fühlbaren Ungemütlichkeit reckt sich ein Gebäude in die Höhe, beinahe trotzig bietet es Wind und Wetter die Stirn und bietet all jenen Schutz, die sich an diesem Abend dazu entschlossen haben, die trockene und beheizte Couch daheim gegen einen Platz im Ringlokschuppen einzutauschen. Doch nicht nur das Gebäude lädt zum Verweilen ein, vielmehr ist es die Aussicht auf ein Konzert, einen musikalischen Ohrenschmaus und eine Reise in all jene Klanglandschaften, welche den modernen, anspruchsvollen und intelligenten Gitarrenrock so faszinierend gestalten. Die Rede ist von den Editors und ihrer Interpretation von Indie Rock mit Tiefgang, und dass die Band mit ihrer Musik auf viel Zuspruch trifft, zeigt die erfreulich große Besucherzahl, die sich zu später Stunde an diesem Ort eingefunden hat.</p>
<p><a href="/photos/photo/2358286767/mobius-band-18-03-2008-11.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Mobius Band - 18.03.2008 #11"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2111/2358286767_046c9eabf3_m.jpg" alt="Mobius Band - 18.03.2008 #11" width="160" height="240" /></a> Um die 1.500 Menschen mögen es sein, die sich vor der Bühne drängeln, wo zunächst das Trio der MOBIUS BAND seine klangvolle Arbeit aufnimmt. Interessant, was die drei Jungs da vom Stapel lassen, treibende Gitarrenlinien, elektronische Versatzstücke, punktierende Synthieharmonien und ein allzeit präsentes Schlagzeug. Irgendwie erinnert das ein klein wenig an die Zeit in den 80ern, als die ersten ernsthaften Versuche unternommen wurden, erdige Rockmusik mit sehr elektronisch ausgerichteten Kompositionen zu verschmelzen – ein wenig verschroben, dennoch eingängig und durch die vielen verschiedenen Klangfacetten auch irgendwie mitreißend. Und die Songs, die u.a. vom brandneuen Album „Heaven“ stammen, kommen beim Publikum gut an, und obwohl anfangs noch ein eher freundlicher Applaus überwiegt, können sich die drei Musiker aus den Staaten im weiteren Verlauf ihres Auftritts mehr und mehr begeisterte Beifallsstürme sichern. Ein gelungener Auftakt, doch man spürt förmlich die Spannung und die Erwartungshaltung angesichts dessen, was da nun folgen soll.<br />
<strong></strong><br />
Und dann ist es endlich soweit, vor der Bühne wird es gerammelt voll und als endlich das Licht erlischt und die EDITORS als schemenhafte Gestalten auf dem Weg zu ihren Instrumenten zu erspähen sind, bricht ein Beifallsgewitter im Auditorium los, das sich mit den ersten Klängen des Openers &#8220;Camera&#8221; in einen tosenden Jubelsturm verwandelt. Nicht mal einen ganzen Song dauert es und die Mannen um Sänger Tom Smith haben ihr Publikum fast mühelos im Handstreich erobert. <a href="/photos/photo/2361243049/editors-18-03-2008-18.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Editors - 18.03.2008 #18"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2350/2361243049_2a280de467_m.jpg" alt="Editors - 18.03.2008 #18" width="240" height="160" /></a> Und so recken sich unzählige Hände in Richtung Bühne, Songs wie der temperamentvolle Titeltrack des neuen Albums „An end has a start“ oder die vom letzten Silberling „The back room“ stammenden „Blood“ und „Lights“ werden abgefeiert, mitgesungen und natürlich beinahe entfesselt beklatscht. Überhaupt sind Gefühle an diesem Abend Trumpf: Eine Berg- und Talfahrt durch viele Facetten der menschlichen Emotionen, immer ganz nah am Pulsschlag der Seele und mal wütend, mal einschmeichelnd und oft mit einer gehörigen Portion Melancholie! Da wird dann auch mal zwischendurch eine kleine Reminiszenz an Peter Gabriel und sein &#8220;Red Rain&#8221; eingeflochten oder einfach mal auf sehr eigenwillige, mitreißende und dennoch authentische Art und Weise &#8220;Lullaby&#8221; von den guten alten The Cure gecovert. Immer glaubwürdig und immer mit einem verschmitzen Lächeln auf den Lippen besteigt Frontmann Tom Smith mittendrin auch mal den Gipfel seines Pianos, fegt wie ein Irrwisch zwischen Drumpodest und Bühnenrand hin und her, um sich dennoch im richtigen Moment wieder in den perfekten Fluss der Musik einzufügen. Nach etwas mehr als einer Stunde verlassen die Editors dann die Bühne, doch in Anbetracht des tosenden Beifalls und der entfesselten Zugaberufe dauert es nur einen kleinen Augenblick, ehe die Protagonisten erneut vor ihre Fans treten und noch drei Zugaben folgen lassen. <a href="/photos/photo/2362074100/editors-18-03-2008-16.html" class="tt-flickr tt-flickr-Small" title="Editors - 18.03.2008 #16"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2370/2362074100_897553638b_m.jpg" alt="Editors - 18.03.2008 #16" width="160" height="240" /></a> Mit dem abschließenden „Smokers Outside The Hospital Doors“ räumen die Editors dann endgültig die Bühne und verabschieden sich sehr herzlich von einem restlos begeisterten Publikum. Ein außergewöhnlicher und wirklich brillanter Auftritt hat nach ca. 80 Minuten sein Ende gefunden, doch die Wirkung auf die Fans dürfte mit Sicherheit noch um einiges länger andauern!<br />
<strong></strong><br />
Ein toller Konzertabend ist vorüber, ein kurzweiliges Ereignis voller Intensität, fließender Energie und positiver Ausstrahlung. Auch die Mobius Band tut das ihre dazu, diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen, doch der Auftritt der Editors stellt alles andere in den Schatten. Fast anderthalb Stunden pure Energie, eine Achterbahnfahrt durch alle Höhen und Tiefen der menschlichen Seele, voller Glücksmomente und positiver Empfindungen. Die Briten schaffen es, den Alltag für ein paar Stunden zur Nebensache werden zu lassen und zaubern im Handumdrehen immer wieder ein Lächeln in die Gesichter und der Rhythmus ihrer Songs sorgt bis in die hinteren Reihen für erhobene Hände und tanzende Hüften. Mehr davon…</p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="/photos/album/72157604234614845">ZU ALLEN BILDERN von Mobius Band am 18.3.08 in Bielefeld</a></p>
<div class='falbum-clear-left'></div>
<p>>> <a href="/photos/album/72157604249187611">ZU ALLEN BILDERN von den Editors am 18.3.08 in Bielefeld</a></p>
<p>» Mobius Band bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/mobiusband">www.myspace.com/mobiusband</a><br />
» Editors bei MySpace: <a href="http://www.myspace.com/editorsmusic">www.myspace.com/editorsmusic</a></p>
<p>Text: Andreas Neitzel<br />
Fotos: Jana Legler</p>
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